Wenn du deine erste Japan Reise planst, fragst du dich wahrscheinlich: Wie kompliziert ist das eigentlich wirklich?
Genau das habe ich mich vorher auch gefragt. Japan wirkte auf mich im Vorfeld deutlich komplizierter, als es am Ende tatsächlich war.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit in unsere Vorbereitung und zeige dir, was wirklich wichtig ist:
Hotels, Internet, Apps, Japan Rail Pass, Sprachbarriere und die Planung vor Ort.
Du bekommst hier meinen persönlichen Einblick, aber auch konkrete Infos, die dir bei deiner eigenen Reiseplanung helfen.
Weitere Beiträge zu unserer Route findest du auf meiner Japan-Übersichtsseite. Dort findest du zum Beispiel auch unseren Bericht über die Fahrt mit dem Shinkansen von Tokyo nach Hiroshima.
Seiteninhalt
- Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co
- Änderung QR-Code zur Einreise nach Japan
- Wir sind angekommen in Tokyo!
- Unser Hotel in Shibuya
- Meine Vorbereitung für Japan
- Internet in Japan
- Unsere wichtigste App für Japan
- Der Japan Rail-Pass
- Steckdosenadapter für Japan
- Wie bucht man eine Reise nach Japan?
- Das Feintuning
- Japan ist leichter zu bereisen, als viele denken
- FAQ Japan
- Ist die Sprachbarriere in Japan wirklich ein Problem?
- Ist Linksverkehr in Japan schwierig?
- Wie mietet man in Japan ein Auto?
- Sollte man Japan selbst planen oder lieber Touren buchen?
- Wie wichtig ist Internet in Japan?
- Was ist besser: Pocket WiFi, SIM oder eSIM?
- Kann ich in Japan mein normales Mobilfunknetz nutzen?
- Lohnt sich der Japan Rail Pass noch?
- Sind Kapselhotels in Japan empfehlenswert?
- Wie früh sollte man Hotels und Flüge für Japan buchen?
- Reiseplanung für Japan
- Sommerurlaub: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids
Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co
Nach ca 6,5 Std Flug von Singapur nach Tokyo landeten wir am späten Abend in Tokyo.
Es regnete während des gesamten Landeanflugs, wir mussten eine dicke Wolkendecke durchfliegen und daher sahen wir auch erst sehr spät beim Landeanflug die Lichter von Tokyo.
Schade, aber nicht zu ändern….
Die Einreise mit der Seite und den QR-Codes hat nach anfänglichen Startschwierigkeiten und der Hilfe von einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Officer dann auch ohne Probleme geklappt.
Einreise nach Japan aktuell
Die digitale Einreise läuft weiterhin über Visit Japan Web. Für deutsche Staatsangehörige ist bei touristischen Reisen bis 90 Tage in der Regel kein Visum nötig. Stand: 03/26
Änderung QR-Code zur Einreise nach Japan
HINWEIS:
Zum 25. Januar 2024 gibt es eine Änderung bei den Einreise-QR-Codes, welche ihr nach der Landung zur Einreise benötigt:
Unsere Koffer waren auch alle angekommen, müde, aber glücklich gingen wir zum Ausgang des Airports.
Wir sind angekommen in Tokyo!

Mit dem Shuttletaxi fuhren wir vom Airport Haneda zu unserem Hotel in Shibuya


Da hinten ist die alle-gehen-Kreuzung und wir waren schon sooo gespannt, wie das alles in reallife aussehen würde – und wie es sich anfühlen würde, einmal mitten drin zu sein in diesem Gewusel
Und … Moment, IKEA?! Ich nahm mir an diesem Abend vor, unbedingt in diesem Ikea zu stöbern …
Ich spoiler mal jetzt: Unser Programm war so straff, dass wir das nicht geschafft haben ….
Ja, ich plane immer alles vor, von zu Hause aus, damit wir die Zeit möglichst gut nutzen.
Aber manchmal denke ich mir, dass eine gewisse Spontanität dieser akkuraten Planung leider zum Opfer fällt. Und sei es nur ein Bummel beim IKEA …..
Unser Hotel in Shibuya
Hotel-Info kompakt
Das Shibuya Tobu Hotel liegt sehr praktisch in Shibuya. Laut offizieller Hotelseite ist Check-in ab 14:00 Uhr und Check-out bis 11:00 Uhr möglich. Stand: 03/26

Ich habe nach Absprache mit den Kids ein Vierbettzimmer gebucht. Auch unsere noch folgenden Hotels waren allesamt Vierbettzimmer.
So waren wir immer zusammen, alleine schon für das morgendliche Wecken nicht ganz unpraktisch. Und ich persönlich fühlte mich damit auch beruhigter bei der Buchung.
Im Nachhinein hätten wir auch zwei Doppelzimmer buchen können, wir haben uns in Japan zu jeder Sekunde sehr sicher gefühlt. Und auch das morgendliche Wecken hätte per WLAN-Anruf ohne Probleme funktioniert.
Wobei …. eigentlich war ich ganz froh, meine Kids immer bei mir zu haben, denn vor allem, wenn wir schon im Bett waren, kamen noch viele interessante Gespräche und auch das gemeinsame Revue passieren lassen des Tages abends auf dem Zimmer fand ich immer sehr schön.

In Japan zieht man die Schuhe aus, wenn man ein Haus betritt. Dies gilt auch für Hotelzimmer.
Pantoffeln und Morgenmantel lagen bereit.


Hightech-Toilette mit beheizter WC-Brille.


Es war im Bad alles vorhanden und wurde auch täglich nachgefüllt.
Cremes, Lotions, Waschöl, Zahnbürste, Zahnpasta, Mundwasser, Bürste usw.
Es fehlte wirklich an nichts.
Als ich das sah, dachte ich an die vielen Japaner, die in Deutschland Urlaub machen.
In manchen Hotels hat man grad mal Shampoo und Seife, mehr nicht….
Meine Vorbereitung für Japan
Apropos: Für keine andere Reise habe ich mich so akribisch vorbereitet und fühlte mich trotzdem null vorbereitet wie für Japan.
Warum?
Ich hatte vor allem sehr viel Sorge, was die Sprachbarriere betrifft.
Denn – so meine Vorstellung – wir landen in Japan, stehen am Bahnhof – und verstehen auch nur Bahnhof, bzw: Nicht einmal das, weil alles nur auf japanisch ist.
Und ich hatte Sorge, irgendwas Doofes zu machen und damit die Japaner zu verärgern oder unbewusst zu beleidigen.
Überhaupt …. für keine andere Reise habe ich mich so viel vorbereitet. Im Nachhinein war das gar nicht nötig.
Im Gegenteil:
Nach ein paar Tagen Japan waren wir überrascht, wie leicht sich dieses Land bereisen lässt. Und wie hilfsbereit alle sind, wenn man mal doch etwas nicht versteht.
Von daher kann ich meiner Tochter nur danken, denn Japan war ihr großer Wunsch. Ich selber wäre wohl nie auf die Idee gekommen, obwohl meine Familie seit über 100 Jahren etwas mit Japan verbindet, aber dazu schreibe ich einen eigenen Bericht.
Also: Wenn ihr gerne mal nach Japan möchtet, habt keine Angst – es ist ein wundervolles Land und nicht schwerer zu bereisen als andere Länder.
Etwas Vorbereitung bedarf es dann aber doch, aber das gilt ohnehin für jede Reise.
Die wichtigsten Punkte erkläre ich euch an dieser Stelle:
Internet in Japan

Für die Zeit in Japan habe ich mir eine mobile WiFi-Box gemietet.
Bestellt habe ich sie ca. 3 Wochen vorher von zu Hause. Ich habe unser Hotel für die erste Übernachtung angegeben, also das Shibuya Tobu und unsere Ankunftszeit.
Als wir dann eingecheckt haben, bekamen wir den Brief mit der WiFi-Box.
Diese haben wir erst einmal geladen (Trapezkabel war dabei, USB-Stecker nicht)
Anbei war eine Beschreibung, mit welcher wir die Box dann eingerichtet haben.
In den Settings hat man dann die WiFi-Einstellungen und findet da das Netzwerk und den Key, um die Handys damit zu verbinden. Es können mehrere gleichzeitig die Box nutzen.
Der Vorteil war, wenn wir mal unterwegs waren und kein WiFi hatten, konnten wir die Box nutzen.
Gebraucht haben wir das vor allem für unsere Routenapp bzw. die Zugfahr-App, wenn wir unterwegs waren. Wir hatten uns einmal etwas verfranzt und auch da war die Box sehr praktisch für Google-Maps.
Außerdem haben wir das öfters mal benutzt, um uns irgendwelche Dinge zu übersetzen, denn wir haben den Google Translator und die Google-Bildersuche-Übersetzung genutzt. Man scannt das zu Übersetzende ein und Google zeigt einem das Foto dann mit übersetzter Schrift an. Klappt nicht immer, aber hilfreich war es zum Beispiel, als wir Deo kaufen wollten oder wissen wollten, was wir im Restaurant bestellen, wenn es keine englische Karte gab.
An den Ballungszentren und am Bahnhof hatten wir so gut wie immer öffentliches WiFi.
Kleiner Hinweis: Wichtig ist, dass man nach dem Anmelden im öffentlichen WiFi-Netz die Emailadresse bestätigt, ansonsten fliegt man nach 10 Minuten wieder aus dem Netz raus.
Der Nachteil ist, dass damit zwar WLAN-Telefonie funktioniert, aber telefonieren übers Mobilnetz ist sehr teuer.

Unsere wichtigste App für Japan
Eine App habe ich in Japan sehr häufig genutzt:
Japan NAVITIME
Diese App ist ein Allrounder für Japan-Reisende.

Besonders praktisch bei dieser App:
Man konnte sich Bus- und Bahnverbindungen genau anzeigen lassen.
In den Optionen habe ich eingegeben, dass wir den Japan Rail Pass hatten – in den Ergebnissen wurde dann immer genau angezeigt, mit welchem Zug wir mit dem JR-Pass mitfahren konnten, ohne ein extra Ticket kaufen zu müssen.
Es wurden die Gleise angezeigt, die Haltestellen usw., und das Ganze absolut zuverlässig, wir haben das fast jeden Tag genutzt.



Mit dem Hikari und dem Sakura konnten wir mit dem JR-Pass mitfahren.
Anders zum Beispiel bei dem Nozomi, bei dem gilt der JR-Pass nicht – in der App ist das sehr gut zu erkennen.

Der Japan Rail-Pass
Japan Rail Pass aktuell
Der Pass lohnt sich nicht mehr automatisch für jede Route. Aktuelle Preise für die Ordinary-Version: 7 Tage 50.000 Yen, 14 Tage 80.000 Yen, 21 Tage 100.000 Yen. Für Nozomi und Mizuho ist zusätzlich ein Spezialticket nötig. Stand: 03/26
Ob der Japan Rail Pass sich lohnt oder nicht, muss man sich durchrechnen. Fährt man während seiner Reise viele Strecken mit der Bahn, kann es sich lohnen.
Tessa hat auf ihrer Seite einen ganz tollen Japan-Rail-Pass-Rechner:
https://wanderweib.de/mein-japan-rail-pass-rechner/
Wir hatten Glück und konnten den Japan Rail Pass noch zum alten Preis vor dem 01.10.2023 buchen.
Unsere Strecken waren Tokyo – Hiroshima – Kyoto – Osaka und da hat sich der Pass gerechnet. Über unsere Fahrt mit dem Shinkansen von Tokyo nach Hiroshima habe ich einen eigenen Bericht geschrieben.
Japan Rail Pass buchen
*Affiliatelink. Wenn du darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Steckdosenadapter für Japan
Noch ein Tipp für euch für Japan: Steckdosenadapter
Wir haben diesen Adapter hier bestellt -> ADAPTER FÜR JAPAN UND ANDERE LÄNDER *Affiliatelink
Er hatte mehrere USB-Ports, praktisch für die Handys, und auch eine Steckdose, welche ich nur für meine Kamera genutzt habe. Je nachdem, in welchem Land man ist, kann man sich diese Steckdosenpinüpsel einstellen. Das hat in Singapur und in Japan sehr gut funktioniert!
Gut zu wissen: In Japan sind 100 Volt üblich, meist mit Stecker Typ A. Stand: 03/26
Wie bucht man eine Reise nach Japan?
Da gibt es keinen Unterschied zu anderen Reisebuchungen.
Erst habe ich die Flüge gebucht, knapp 10 Monate vorher schon.
Warum so früh? Weil wir ganz fixe Daten hatten und die Ferien vom ersten bis zum letzten Tag ausnutzen wollten. Ansonsten hätte man sicherlich die Flüge ein halbes Jahr vorher buchen können, vom Preis her hat sich in den ersten Monaten nach Flugplanveröffentlichung nicht so gravierend viel getan.
Was man aber bei der Flugbuchung wissen sollte: Welche Route man nehmen möchte und ob sich da Gabelflüge anbieten, also z.B. landen in Tokyo, Abflug von Hiroshima oder Osaka. Ich empfehle euch einen Direktflug, auch wenn das teurer ist.
Wir wollten auf dem Hinflug einen Stopp in Singapur. Leider habe ich bei der Reisebuchung nicht bedacht, dass wir dann auf dem Rückflug auch über das Drehkreuz Singapur fliegen und somit hatten wir auf dem Rückflug erst 6,5 Std Flug von Osaka nach Singapur, 4 Stunden Aufenthalt in Singapur, dann noch einmal 13 Stunden Flug von Singapur nach Frankfurt und von da 3,5 Std Fahrt nach Hause. Da ist man wirklich platt, ….. Da sich die Flugzeiten zudem noch etwas verschoben hatten, kamen wir erst gegen Mitternacht zu Hause an – und 8 Stunden später saß ich schon wieder im Büro, Feierabend, nach Hause gefahren, die Ponys für den Hufschmied vorbereitet, …
…. Macht sowas nicht, ….!!!
Nehmt einen Direktflug und nehmt euch nach dem Rückflug mind. 2 Tage Zeit, sich zu akklimatisieren.
So ganz im Nachhinein betrachtet bereue ich es nicht, es so gemacht zu haben, denn wir haben wirklich jede Stunde für Singapur und Japan ausgenutzt.
Aber an jenem Montagmorgen, nach der strapaziösen Rückreise, nur 6 Stunden Schlaf und mit Jetlag stand ich kurz vor einer Koffeinvergiftung, denn ich brauchte sehr sehr sehr viel Kaffee, um meine Arbeit zu schaffen ….
Zurück zu unserer Reiseplanung:
Im Januar sah unsere Route noch etwas entspannter aus:
Tokyo – Kyoto – Osaka. Daher buchte ich Hinflug nach Tokyo, Rückflug ab Osaka.
Die Hotels buchte ich über diverse Portale, aber alle mit der Option einer kostenlosen Stornierung bis 2 Wochen vorher.
Und es war gut, dass ich das so gemacht hatte, denn ….
Als ich meine Tochter dann mit der Reise überraschte, bat sie mich, ob wir nicht noch Hiroshima mit reinnehmen könnten. Sie hatte darüber viel gelesen und wollte den Ort sehr gerne sehen.
Also knapste ich von Tokyo und Kyoto jeweils eine Nacht ab und bastelte Hiroshima dazwischen. Und wenn wir schon da wären, auch noch die kleine Insel Miyajima.
Wenn man nicht länger als 90 Tage in Japan bleibt, benötigt man kein Visum.
Reisepass und Einreise
Der Reisepass muss aber für die gesamte Dauer der Reise gültig sein und sollte noch eine freie Seite für die Stempel haben.
Das Feintuning
Als dann das Flug-Hotel-Gerüst stand, ging es ans Feintuning.
Die Kids hatten sehr viele Wünsche.
Meine älteste meinte sogar, für Japan würde sie nachts aufs Schlafen verzichten, Hauptsache, sie würde alles sehen!
Uff…. Das nenn ich mal Vorgaben ….
Auf dem Wunschzettel der Kids standen dann noch sowas wie Freizeitparks, diverse Tempel, Meditation, Geisha-Makeover, Teezeremonien, noch mehr Tempel, Bambuswald (aber bloß keine Affen!), der Fuji, Katzencafes, Shoppingtouren, private Touren mit Einheimischen, Tokyo mit der Kreuzung, mit dem ganz bunten Shoppingviertel, mit diesesjeneshastenichtgesehen und noch sooooo viel mehr, dass ich, ja, tatsächlich dachte selbst ich: Das wird zu viel….
Und dann begann ich mit der Wunschliste der Kids das Feintuning der Reise.
Ich selber bin großer Fan von GetYourGuide geworden (habt ihr vielleicht schon bemerkt)
Die Buchung darüber ist einfach, in der App hat man dann alle Touren sehr übersichtlich und man kann bis 24 Stunden vorher sogar stornieren, wenn was dazwischen kommt.
Zudem muss man nicht immer alles direkt bezahlen, denn in Summe kommt da bei 4 Personen einiges zusammen.
Und FunFact: Ich habe gestern Tickets für meine Family fürs Wochenende gebucht (Wir werden am Wochenende in den Niederlanden eine Ausstellung besuchen) und über GetYourGuide waren die Tickets tatsächlich insgesamt 10 Euro günstiger.
In Japan wurde ich GetYourGuide nur ein einziges Mal untreu, weil GYG unsere gewünschte Tour nicht angeboten hat.
Dazu schreibe ich dann aber später im entsprechenden Bericht mehr.
Wenn ihr noch keine haben solltet: Ich empfehle euch eine VISA-Kreditkarte.
Ich habe auch eine und konnte damit an den Automaten Geld direkt in der Landeswährung abheben und in jedem Laden ohne Probleme bezahlen.
Japan ist leichter zu bereisen, als viele denken
Ansonsten: Macht euch keine Gedanken, ob ihr in Japan klar kommt….
Im Vorfeld habe ich mir nämlich genau diese gemacht und die Vorfreude war daher schon fast etwas getrübt.
Japan ist – wie ich jetzt selber erfahren durfte – wirklich leicht zu bereisen und die Menschen dort sehr freundlich und hilfsbereit.
Es ist alles top organisiert, drängeln an den Zügen gibt es z.B. nicht.
Einkaufen ist einfach, Snacks gibt es an so gut wie jedem Supermarkt an der Kasse, oft sogar warme Snacks.
Alle paarhundert Meter findet man einen Getränkeautomaten, für einen knappen Euro bekommt man kühle Getränke wie z.B. Wasser, Cola, Limo, Eistee usw. Der Grund ist die enorme Hitze in Japan im Sommer.
In den Restaurants befinden sich am Eingang immer Modelle der Speisen.
Das einzige, was ich euch empfehlen möchte, ist ein offline-Translator, denn entgegen meiner Vermutung ist selbst in Tokyo Englisch oft nicht so geläufig.
Vor allem in Taxen hatten wir das immer wieder. Ich habe dann unser Ziel mit Google Maps aufgerufen und entweder haben die Fahrer dann mein Handy als Navi genommen oder sie erkannten das Ziel, weil das Ziel bei Maps auch oft auf japanisch stand.
Daher noch ein Tipp 2: Ladet euch bei Google Maps offline Kartenmaterial herunter.


€ in ¥ – Euro in Yen , Währungsumrechnung
Und noch eine kleine Hilfe haben wir immer dabei gehabt, um eine grobe Preisvorstellung zu haben.
Währungsrechner:
Wir haben uns damals zwei Tabellen erstellt, ausgedruckt und immer dabei gehabt.


FAQ Japan
Ist die Sprachbarriere in Japan wirklich ein Problem?
Ehrlich: Genau davor hatte ich am meisten Respekt, und am Ende war das viel harmloser als gedacht. Englisch ist nicht überall selbstverständlich, gerade nicht in Taxen, kleineren Läden oder bei Automaten. Aber Japan lässt sich trotzdem gut bereisen, weil vieles sehr gut organisiert ist. Mit Google Übersetzer, Bildübersetzung und offline gespeicherten Karten kommt man erstaunlich weit.
Ist Linksverkehr in Japan schwierig?
Als Fußgänger und Bahnreisender ist das kein großes Drama, man muss nur kurz umdenken. Wer selbst fahren möchte, sollte sich bewusst machen, dass in Japan links gefahren wird und vieles im ersten Moment spiegelverkehrt wirkt. In Städten würde ich persönlich eher auf Bahn und ÖPNV setzen. Vor allem in Kyoto und rund um Tokyo ist das mehr als empfehlenswert. Nach unserer Tour vom Fuji standen wir ewig im Stau.
Ein Auto ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr ländlichere Regionen bereisen wollt.
Wie mietet man in Japan ein Auto?
Für Reisende aus Deutschland ist wichtig: Der deutsche internationale Führerschein reicht in Japan nicht aus. Stattdessen braucht ihr für den deutschen Führerschein eine offizielle japanische Übersetzung, zum Beispiel über die JAF oder ADAC Südbayern. Dazu kommen Reisepass, Führerschein und meist eine Kreditkarte. Wenn ihr nur Tokyo, Kyoto, Osaka oder Hiroshima plant, würde ich persönlich kein Auto mieten.
Am Ende dieser Seite habe ich Get Your Guide verlinkt, darüber haben wir fast alle Touren gebucht und es hat alles sehr gut geklappt!
Sollte man Japan selbst planen oder lieber Touren buchen?
Beides kann sinnvoll sein. Die klassische Route mit Tokyo, Kyoto, Osaka und Hiroshima lässt sich sehr gut selbst planen. Gerade Züge, Hotels und grobe Etappen bekommt man gut organisiert. Touren lohnen sich aus meiner Sicht eher punktuell, zum Beispiel für besondere Erlebnisse, Tagesausflüge, frühe Slots oder Dinge, für die man vor Ort sonst viel koordinieren müsste.
Wie wichtig ist Internet in Japan?
Ziemlich wichtig. Nicht, weil man ohne Internet verloren wäre, sondern weil es das Reisen deutlich entspannter macht. Navigation, Übersetzungen, Fahrpläne, Ticketinfos und spontane Änderungen laufen einfach viel besser mit stabilem Netz. Öffentliches WLAN gibt es zwar, aber ich würde mich nicht ausschließlich darauf verlassen.
In den Städten und an den Bahnhöfen gab es bei uns immer WiFi.
Am meisten genutzt haben wir es zum Übersetzen, z.B. im Restaurant oder beim Einkaufen, und um mit der App unsere Busse und Bahnen zu checken.
Außerhalb, z.B. in der Region um den Fuji, gab es nur an wenigen Stellen WiFi.
Was ist besser: Pocket WiFi, SIM oder eSIM?
Pocket WiFi ist praktisch, wenn mehrere Geräte gleichzeitig online sein sollen. Dafür trägt man eben noch ein zusätzliches Gerät mit sich herum und muss es laden.
Eine eSIM oder SIM ist oft bequemer, wenn jeder sein eigenes Handy direkt nutzen will.
Für Familien oder kleine Gruppen kann Pocket WiFi trotzdem sehr sinnvoll sein, allerdings ist das inklusive-Datenvolumen sehr schnell aufgebraucht, wenn man z.B. WhatsApp checkt.
Wer möglichst wenig schleppen will, schaut sich eher eSIM-Lösungen an.
Kann ich in Japan mein normales Mobilfunknetz nutzen?
Technisch oft ja, aber billig ist das nicht unbedingt. Vor der Reise sollte man genau prüfen, welche Roaming-Kosten der eigene Anbieter verlangt. Gerade Telefonie und Daten können sonst schnell unnötig teuer werden. Genau deshalb hatte ich lieber eine eigene Lösung für unterwegs.
Lohnt sich der Japan Rail Pass noch?
Nicht automatisch. Früher war die Antwort oft schnell ja, heute muss man genauer rechnen. Bei längeren Strecken und mehreren Fahrten kann er sich weiterhin lohnen, aber nicht jede Route spart damit Geld. Für unsere Strecke hatte er sich noch gerechnet, da wir noch die alten Preise hatten. Nach der Preiserhöhung hätte es sich nicht mehr gelohnt.
Genau deshalb würde ich vor dem Kauf immer erst die eigenen Fahrten durchrechnen.
Sind Kapselhotels in Japan empfehlenswert?
Für eine Nacht oder als besondere Japan-Erfahrung: ja, durchaus. Für längere Aufenthalte, viel Gepäck oder Familien würde ich eher ein normales Hotel buchen. Kapselhotels sind platzsparend, oft günstig und sehr japanisch, aber eben nicht die bequemste Lösung, wenn man sich ausbreiten oder mehrere Tage entspannt wohnen möchte.
Wie früh sollte man Hotels und Flüge für Japan buchen?
Das hängt stark von Reisezeit, Route und euren festen Daten ab. Ich habe unsere Flüge sehr früh gebucht, weil wir an Ferien gebunden waren. Hotels mit kostenloser Stornierung fand ich ideal, weil sich bei der Route später noch etwas geändert hat. Gerade bei Japan würde ich lieber früher planen als zu spät, vor allem in beliebten Reisezeiten. Die goldene Woche oder die Zeiten rund um die Kirschblütenzeit sind oft sehr schnell ausgebucht.
Reiseplanung für Japan
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Touren & Ausflüge in Japan
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Weitere hilfreiche Links zur Planung
Hier findest du langjährig erprobte Tipps, Tools und Grundlagen, die bei der Planung wirklich helfen.






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