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Kategorie: Allgemein

Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

 



Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

 

 

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Land vorstellen, im Gegensatz zu allen anderen Reiseberichten habe ich dieses Land leider noch nicht selber bereist, aber mich in den vergangenen Wochen sehr intensiv damit beschäftigt und hatte auch eigentlich eine Reise dorthin geplant.
Was daraus geworden ist, werde ich in einem späteren Bericht schreiben. 

 

Uganda – die (geheime) Perle Afrikas

Sehr viele von euch träumen – so wie ich auch – von einer Safari. Und auch meine Kinder haben schon mehrfach bei unseren Urlaubsvorbereitungen den Wunsch nach einer Safari geäußert.

Elefanten, Löwen, Zebras und Giraffen in freier Wildbahn sehen, ein großer Wunsch der Kinder.

Und meine jüngste Tochter möchte unbedingt (wieder) Flamingos sehen. 
(Wobei wir ihr diesen Traum bereits erfüllen konnten, denn es gibt nicht weit von uns die nördlichste Flamingokolonie der Welt . ( -> Zum Bericht ) )

 

Bei dem Wort “Afrika” habe ich immer direkt mehrere Lieder im Ohr, wie zB dieses hier: 
https://youtu.be/QAo_Ycocl1E

Afrika

Bild von WikiImages auf Pixabay

 

Bei dem Wort Safari denken die meisten vermutlich an Südafrika, an Namibia oder an Kenia.
An Uganda denken wohl eher die wenigsten. Auch ich hatte Uganda zunächst nicht auf dem Schirm. Darauf gekommen bin ich erst durch einen Bekannten, welcher regelmäßig in Kenia, dem Nachbarland von Uganda, ist.
Dabei hat Uganda, dieses kleine Land auf dem Äquator, noch sehr viel mehr zu bieten als die bekannten “Big 5”:

Denn in Uganda kann man sogar „Big 7“ sehen, das heißt nicht nur Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel, sondern auch – und das ist das Besondere an Uganda –  Berggorillas und Schimpansen!

Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

Wo liegt Uganda?

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Uganda ist ein Binnenland in Ostafrika, eingebettet zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Ruwenzori-Gebirge und dem riesige Victoriasee beiträgt bietet es eine für Afrika besondere Landschaftsvielfalt und Artenvielfalt.
Die Savanne Ostafrikas geht in Uganda in den Regenwald Zentralafrikas über, dadurch gibt es eine sehr artenreiche Flora und Fauna.
So ist Uganda z.B. mit 1.067 verschiedenen Vogelarten eines der besten Reiseziele in Afrika für die Vogelbeobachtung!
Insgesamt gibt es in dem Land neun Nationalparks und sechs Wildreservate!

Der Äquator verläuft südlich der Hauptstadt Kampala quer durch das Land.

Für Touristen gibt es dafür extra Fotospots – einmal auf dem Äquator stehen: Google Maps

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Bild von Darilon auf Pixabay

 

 

 

Ein paar Infos zu Uganda

Umriss von Uganda und die Landesflagge mit dem Wappentier, dem Kronenkranich

 

Größe: 241.037 km²
Einwohner (2020): 41,58 Mio.
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner pro km² (Vergleich: Deutschland hat 232 Einwohner pro km²)
Höchster Berg: Margherita Peak (auch: Mount Stanley) im Ruwenzori-Gebirge (5110 Meter)

Rund 85 % der Gesamtbevölkerung Ugandas sind Christen

 

Mit Kampala, Entebbe und Jinja gibt es drei große Städte in Uganda.
Kampala ist die aktuelle Hauptstadt des Landes. Bis 1962 war Entebbe die Hauptstadt. Hier befindet sich der internationale Flughafen. Daher gilt Entebbe international als Eingangstor zu Uganda.
Entebbe ist auf einer Halbinsel im Viktoriasee und auch wenn man im Viktoriasee nicht baden kann, bieten sich dennoch entspannte Strandtage am Wasser im Schatten der haushohen Kokospalmen an. Sehenswert ist unter anderem der botanische Garten oder die Häuser aus der Kolonialzeit. Empfehlenswert ist auch das Uganda Education Wildlife Center, eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Tiere. Auf 30 Hektar werden hier dem Besucher zahlreiche Tierarten in ihren natürlichen Habitaten sehr lehrreich näher gebracht. 

Jinja ist die zweitgrößte Stadt in Uganda und liegt auf 1134 m Höhe am Ufer des Viktoriasees.

Lange Zeit dachte man, der in Jinja austretende Nil sei auch die Quelle des Flusses. Diese liegt jedoch in den Gebirgen des ostafrikanischen Grabenbruchs in Burundi sowie in Ruanda.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist es aber auf jeden Fall und Actionliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Wildwasserrafting oder Bungee Junping sind nur zwei von vielen möglichen Aktivitäten in Jinja.

 

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Bild von Reinout Dujardin auf Pixabay

 

Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

Mit einem  Bruttosozialprodukt von 638 US-$ pro Kopf/Jahr ist Uganda eines der ärmsten Länder der Welt, jedoch entwickelt sich der Wachstum stetig

 

Zitat des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Wirtschaftspotenzial in Ostafrika

Uganda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer stabilisierenden politischen Kraft in Ostafrika entwickelt. In einer Region, die in der Vergangenheit immer wieder zu den Konfliktbrennpunkten Afrikas zählte […] , setzt sich Uganda aktiv für Frieden, Sicherheit und regionale Kooperation ein. Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist solide – trotz großer Herausforderungen […]

 

Ein weiteres Zitat des BMZ:

Berufliche Bildung und Beschäftigungsförderung

Ein Querschnittsthema, das in allen Vorhaben der deutsch-ugandischen Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt wird, ist die Beschäftigungsförderung. In enger Partnerschaft mit der Privatwirtschaft wird das Ziel verfolgt, Jobperspektiven für die junge Bevölkerung zu schaffen. Es werden Angebote zur praxisorientierten beruflichen Aus- und Weiterbildung, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe, entwickelt und Startup-Projekte unterstützt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung junger Frauen.

 

Und genau darauf komme ich später noch zu sprechen!

 

Die KFW- Entwicklungsbank schreibt unter anderem:

Fruchtbar und reich an natürlichen Ressourcen

Das ostafrikanische Land mit seinen rund 39 Mio. Einwohnern ist fruchtbar und reich an natürlichen Ressourcen. 70 % der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, die Hauptexportprodukte sind Kaffee, Tee und Fisch. Trotz wirtschaftlicher Fortschritte und einem Wirtschaftswachstum von mehr als 5 % pro Jahr gehört Uganda weiterhin zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die KfW Entwicklungsbank Uganda beim Aufbau einer nachhaltigen Stromversorgung und fördert die Verbesserung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung für die Bevölkerung.
Ferner fördert sie den Zugang zu Krediten, um Armut zu mindern, die Wirtschaft zu stärken und die Beschäftigung zu erhöhen. Ein weiterer Bereich der Zusammenarbeit ist die Unterstützung des öffentlichen Finanzmanagements.

 

 

Einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität von Uganda leistet der Anbau von Kaffee. Mit einem Erntevolumen von knapp 5 Millionen Kaffeesäcken mit jew. 60 kg sorgt der Kaffeeanbau immerhin für gut ¼ der gesamten Exporteinnahmen des Landes, ca 4 Millionen Uganda verdienen sich damit ihren Lohn. 

Bild von Toni Etyang auf Pixabay

Uganda ist der weltweit zweitgrößter Robusta-Kaffee- Exporteur.
Zu kaufen gibt es den Kaffee unter anderem in einem großen, schwedischem Möbelhaus

 

 

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Tourismus in Uganda 

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Zitat von https://www.travelnews.ch

Die Markenidentität «Explore Uganda, The Pearl of Africa»- wurde am Freitag, den 21. Januar 2022, vom Präsidenten des Landes H.E. Yoweri Kaguta Museveni in Kampala, Ugandas Hauptstadt, vorgestellt. Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Hon. Daudi Migereko und weiteren Vorstandsmitgliedern präsentierten die Geschäftsführerin von Uganda Tourism Board (UTB), Lilly Ajarova sowie deren Stellvertreter Bradford Ochieng die neue Marke auf dem Festgelände Kololo Ceremonial Grounds.

«Uganda ist zweifellos wunderschön. Dass Uganda die Perle Afrikas ist, war jedem bewusst, doch es fehlte an Klarheit, was genau diese Perle für welche Reisesegmente und -präferenzen zu bieten hat. Um Marktführer zu werden und unser primäres Ziel, Uganda nachhaltig als wettbewerbsfähiges Tourismusziel für langfristige Entwicklung zu promoten, zu erreichen, war es wichtig, dass sich alle Stakeholder darüber einig sind, was uns zur Perle Afrikas macht und wie die unterschiedlichen Reisesegmente auf der Welt davon profitieren», sagt Lilly Arajova

 

Und weiter heißt es:

 

In seiner Eröffnungsrede forderte Präsident Museveni die Welt auf, Uganda, die Perle Afrikas, zu erkunden, da es sich für Reisende mehr als lohnt die Einzigartigkeit Ugandas zu erforschen. Er pries insbesondere Ugandas einmaliges Teerrain, das «Dach Afrikas» mit dem Viktoriasee, der den Nil hervorbringt, und der auf seinem Weg nach Alexandria in Ägypten einige ugandische Seen passiert. Er hob auch die üppige Vegetation Ugandas, das gemässigte Klima, die Artenvielfalt sowie die kulturelle Vielfalt, den Gemeinschaftstourismus und Frieden und Sicherheit hervor. «Uganda ist ein sehr schönes Land, aber es brauchte jemanden, der darüber spricht und die Welt informiert», so Museveni.

[…]

Im Rahmen dieses Plans verfolgt das UTB fünf Hauptziele:

1) Steigerung der Touristenankünfte
2) Investitionserhöhung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Tourismussektor
3) Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Destination
4) Verbesserung des touristischen Informationsangebots und dessen Zugang
5) Interne Effizienzsteigerungen und Effektivität

 

 

Für die Bewohner bietet dies neue Möglichkeiten, mehr Einkommen zu erwirtschaften, zum Beispiel durch das Errichten / Führen oder das Arbeiten in Lodges oder Gästehäusern, Errichten von Restaurants oder Souvenirshops oder das Anbieten geführter Touren durch das Land uvm.  

 

Home

ExploreUganda. com

 

 

 

https://exploreuganda.de/

 

 

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Schaut man sich Fotos der Landschaften und der Tierwelt aus Uganda an, fängt man an zu träumen. Von Safaris, von weiten Savannen-Landschaften und satt-grünen Regenwäldern.

Es würde mich wundern, wenn Reisende nicht schon bald auf “die Perle Afrikas” aufmerksam würden und das Land langfristig einen touristischen Boom erlebt.

Wünschen würde ich es den Menschen, denn die Armut ist noch sehr groß in diesem Land.

Umso erfreulicher, dass es nun offensichtlich viele Projekte und Förderungen gibt, damit die Menschen sich eine neue Existenzgrundlage aufbauen können.

 

 

Bild von Bertsz auf Pixabay

 

Sicherheit in Uganda

Ganz wichtiges Thema, denn bei Afrika denken viele an Unruhen und Bürgerkriege.
Im Oktober und im November 2021 gab es in der Hauptstadt Kampala leider Anschläge. Wie auch in vielen europäischen Städten wie z.B. Paris oder Berlin können Anschläge drohen.
Außerhalb von Kampala gab es in den letzten Jahren keine Anschläge.

Es gibt einige Dinge zu beachten, wenn man in Uganda Urlaub macht, zB einige Ecken in Kampala, welche man nachts meiden sollte. Ähnliches haben wir damals zu Miami und San Francisco auch gelesen, also nichts ungewöhnliches in größeren Städten.
Da sich immer wieder an der Situation in einem Land etwas ändern kann, verweise ich auf die Seite des Auswärtigen Amtes.

Laut meiner Reiseagentur in Uganda hat man nach einem Überfall auf Touristen in einem der Nationalparks vor einigen Jahren die Sicherheitsmaßnahmen für die Nationalparks erhöht. Dadruch gab es seitdem auch keinerlei Vorkommnisse mehr. 

Dadurch gibt es zur Zeit (02/2022) auch keinerlei Reisewarnungen mehr durch das Auswärtige Amt für Uganda!!

 

https://pixabay.com/de/photos/warzenschwein-bienenfresser-vogel-4490389/
https://www.instagram.com/nbnb_nz/

 

Es ist ein armes Land, welches jedoch reich an Natur und Artenvielfalt ist und nun genau darauf aufbauen möchte. 

In den letzten Wochen habe ich mich sehr viel zu dem Land belesen und immer wieder habe ich gelesen, dass es als sehr sicher gilt, wenn man Uganda im Rahmen einer geführten Tour / Gruppenreise erkundet.
Das ganze hat den weiteren Vorteil, das Einheimische wissen, wo man wann am besten welche Tiere sehen kann und zudem können sie sehr viel dazu erklären und erzählen. 

Auch Reisen auf eigene Faust sind möglich, jedoch gäbe es da ein paar Punkte zu beachten, wie zB, dass man nicht in der Dunkelheit fahren sollte, da die Straßen nicht beleuchtet sind und es zB zu Kollisionen mit Tieren kommen kann.

Aktuelle Informationen findet ihr auf der Seite des Auswärtigen Amtes
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/uganda-node/ugandasicherheit/208752#content_1

 

Bild von Scheidt auf Pixabay

 

 

Die Nationalparks in Uganda

 

Die Savanne Ostafrikas geht in Uganda in den Regenwald Zentralafrikas über, dadurch gibt es eine sehr artenreiche Flora und Fauna. In Uganda kann man die „Big 7“ sehen, das heißt nicht nur Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel, sondern auch – und das ist das Besondere an Uganda –  Berggorillas und Schimpansen!

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BWINDI IMPENETRABLE FOREST / BWINDI NATIONALPARK

  • Berggorillas
  • dichter und alter Regenwald
  • 13 Berggorilla- Familien
  • mindestens 14 Schlangen- und um 40 Repitilienarten sowie mehr als 300 Schmetterlingsspezies
  • Gruppengröße begrenzt, deswegen:
  • Genehmigung erforderlich !!! 
  • Touren zu den Batwa, einem Pygmäen-Stamm, möglich
Bild von Gerrit Bril auf Pixabay

 

 

KIBALE NATIONALPARK

  • Highlight: die wildlebenden Schimpansen
  • Große Artenvielfalt an Vögeln
  • im Kibale NP leben die meisten Primatenarten in einer Region in ganz Afrika

 

 

MURCHISON FALLS NATIONALPARK

  • Der Park wird durch den Nil in 2 Teile unterteilt
  • Tiere: Antilopen, Elefanten, Rothschild-Giraffen, Löwen und Leoparden
  • Besonders: Die 47 Meter hohen Murchison Falls

 

QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK

  • einer der tierreichsten Nationalparks Afrikas
  • abwechslungsreiche Landschaft (Buschland, Savanne, Feuchtwäldern sowie Flüsse und Seen)
  • Flusssafari auf dem Kazinga-Kanal: Elefantenherden, Kaffernbüffel, Nilpferde und Antilopen sowie über 600 Vogelarten
  • im Ishasha- Sektor leben die auf Bäume kletternden Löwen
  • Ebenfalls heimisch sind hier Leoparden, Elefanten, Büffel, Böcke, Hippos, Pelikane, Eisvögel, versch. Affenarten, Kronenkranische und viele viele Tiere mehr

 

Bild von Graham Hobster auf Pixabay

 

 

RWENZORI MOUNTAINS NATIONALPARK

  • Das Rwenzoris – Gebirge ist 5100 m hoch und beeindruckt mit schneebedeckten Gipfeln
  • wurde in die Weltnaturerbeliste der UNESCO aufgenommen
  • mehrere schöne Wanderwege

> Bild bei Google Maps <

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Bild von David Mark auf Pixabay

 

KIDEPO VALLEY NATIONALPARK

  • liegt im Nord-Osten von Uganda
  • Bietet das größte Artenspektrum
  • Löwen, Büffel, Elefanten, Giraffen, Antilopen, Kudus
  • 470 Vogelarten, von denen 60 nur in diesem Park zu finden sind 

 

LAKE MBURO NATIONALPARK

  • 260 km² groß
  • Offenes Grasland, Akazienwälder, Sümpfe und ein paar kleine Seen 
  • Impalas, Zebras, Giraffen, Antilopen 
  • da es keine Löwen gibt, kann man sogar zu Fuß auf Safari gehen
  • gut geeignet für einen Zwischenstop

 

Bild von Nel Botha auf Pixabay

 

MGAHINGA GORILLA NATIONALPARK

  • 38 km² groß
  • liegt auf 2230 – 4127 m Höhe 
  • Gorillas 
  • Goldmeerkatzen
  • Auch von hier Wanderungen zum Batwa-Volk möglich
  • Mind 1 – 2 Nächte einplanen 

MOUNT ELGON NATIONALPARK

  • Ehemaliger Vulkan, brach zuletzt vor 10 Mio Jahren aus
  • Der höchste Gipfel vom NP ist der Wagagai und ist mit 4231 m der achthöchste Berg Afrikas
  • ganzjährig zu besteigen 
  • Sehensewert: Sipi Wasserfälle (99 m) als Tageswanderung

SEMLIKI NATIONALPARK

  • liegt im Westen Ugandas 
  • Beheimatet Tiere, welche sonst nicht in Ostafrika zu sehen sind: 
    Flughörnchen, mehrere Fledermausarten, Hirschferkel, über 300 verschiedene Schmetterlingarten sowie mehr als 400 Vogelarten 
Bild von PatternPictures auf Pixabay
Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

 

 

Wann ist die beste Reisezeit für Uganda?

Von März bis Mai ist die Hauptregenzeit in Uganda, welche mehr den Südwesten des Landes trifft als den Norden.
Daher gelten die Trockenzeiten zwischen Dezember und Februar sowie Juni und September vor allem für den Südwesten als ideale Reisezeit.

Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 20ºC und 30ºC, im Norden ist es trockener und wärmer als im Süden, dort sind es eher um 20ºC und es gibt mehr Niederschläge als im Norden.

 

 

Bild von Reinout Dujardin auf Pixabay

 

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Ein ganz besonderes Reiseunternehmen

Ich habe es oben schon geschrieben: Das Land möchte mehr auf den Tourismus aufbauen und es gibt entsprechende Förderungen.

Kalema Hasifa, eine junge alleinerziehende Mutter aus Kampala / Uganda, hat sich mit einem eigenen Reiseunternehmen selbstständig gemacht.
Ihre Kinder sind 10 und fast 4 Jahre alt.

 

In den vergangenen Wochen haben wir viel geschrieben und auch telefoniert.
Ich habe sie als herzliche und liebevolle Frau kennengelernt, welche es geschafft hat, sich ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen. 

 

Dabei entstand ein kleines Interview:  

Elly: Kalema, erzähl mir, wie Du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Reiseunternehmen zu gründen?

Kalema:  Ich war es so leid, keinen Vollzeitjob und wenig Gehalt ohne Zukunftsgarantie zu haben, ich war ein junges Mädchen, das in der ostafrikanischen Region als erfahrene Vermarkterin gearbeitet hatte, jedoch nie mit festen Arbeitsverträgen.
Ich vermarktete Telekom-Dienste, Seife und vieles mehr, einige Projekte wurden von der USAID gefördert.
Früher bin ich in jedes ostafrikanische Land gereist und habe es geliebt!
Und es machte mir Spaß, viel mehr Spaß als mein Job ohne gute Zukunftsaussicht.

Also habe ich meinen Job aufgegeben und mit meinen Ersparnissen ein Restaurant in der Nähe von Kampala eröffnet.
Leider lief es nicht wie erwartet.

Nachdem ich mein erstes Kind bekam, beschloss ich, etwas anderes zu tun.
Als Mutter eine Geschäftsfrau zu sein – ja, das ist auch in Afrika möglich!

Aber mir fehlte die Idee.

So betete ich zu Gott, damit er mir sagt, was ich tun kann –  und immer wieder hatte ich den Gedanken an Safaris, aber was ich damit anfangen sollte, wusste ich damals noch nicht.

Ein Freundin von mir machte mir Mut, es einfach anzufangen. Irgendwie. Ich würde es schaffen sagte sie und das hat mir Mut gemacht!

Also startete ich mein neues Business und registrierte meine neue Firma.
Und nach nicht einmal einem Monat hatte ich schon meine ersten Kunden: Ein junges Paar aus den USA!

Ich lernte, wie man Reisepläne schreibt und Touren organisiert. Bereiste mein eigenes Land, um es noch mehr zu verstehen und so entstand nach und nach mein Unternehmen, auf welches ich sehr stolz bin!

Ich arbeite mit lokalen Unternehmen zusammen. So sind meine Fahrer Einheimische, welche ihr Land und die Nationalparks mit seiner Tier und Pflanzenwelt sehr gut kennen und meinen Gästen eine unvergessliche Zeit in Uganda möglich machen mit vielen wunderschönen Erlebnissen und unvergessliche Begegnungen mit unserer vielfältigen Tierwelt!
Vor allem für (ältere) Kinder und Jugendliche ist es bereichernd, die Tiere in freier Wildbahn zu erleben und unsere Kultur kennen zu lernen.
So werden Gäste bei den Batwa zum Beispiel mit Traditionellen Gesängen und Tänzen herzlich empfangen.

Elly: Manche Menschen scheuen sich davor, in einem armen Land Urlaub zu machen. Was kannst Du dazu sagen?

Kalema: Ja, es gibt Armut und deshalb arbeiten wir mit verschiedenen Gruppen von Einheimischen zusammen. Somit bleibt das Geld im Land und es können darauf Existenzen aufgebaut werden.
Daher freuen wir uns, wenn bald mehr Touristen zu uns kommen würden.
Uganda hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt!
Leider haben manche Menschen immer noch ein falsches Bild von meinem Land.

 

 

Wenn ihr Uganda oder auch eines der anderen oftafrikanischen Länder bereisen möchtet, stellt euch Kalema eure ganz persönliche Tour zusammen.

Ihr äußert eure Wünsche und worauf euer Fokus liegt und dann bekommt ihr eine top- zusammengestellte Tour – und unterstützt dabei mehrere einheimische Gruppen!

 

Website:
https://www.greatexpeditionsea.com/

 

https://www.greatexpeditionsea.com/

 

 

 

 

Förderprojekte

Bei meiner Recherche über dieses wundervolle Land, welches ich leider noch nicht selber bereisen durfte, bin ich auf mehrere Förderprojekte gestoßen.

Da ich selber drei eigene Kinder habe, möchte ich euch einen Verein an dieser Stelle vorstellen – bzw euch vorstellen lassen, direkt von Anna, der Gründerin des Vereines: 

Elly: Hallo Anna, Dein Förder- Verein kümmert sich vor allem um Kinder, kannst Du mir mehr darüber erzählen?

 

 

Anna:

Hallo Elly,

klar erzähle ich Dir gerne davon.

Als Mutter zweier Kleinkinder war mir die Förderung von Kindern in Uganda wichtig.

Ende letzten Jahres haben wir den Verein ins Leben gerufen, um unsere Freunde in Uganda noch besser zu unterstützen.
Wir haben das vorher rein privat gemacht, aber hoffen, durch den Förderverein mehr Menschen zu erreichen, um den Menschen vor Ort größere Unterstützung zu geben.

 

Das sind wir

 

Die Menschen dort sind sehr fleißig, aber noch geht es nicht ohne Unterstützung von außen.
Unser Verein heißt OMWANA – Kinder- und Jugendhilfe Uganda e.V. und sitzt in Chemnitz und unsere Partner sind Delight Foundation Africa in Mbale.

Ich hab aber noch einige andere Freunde zwischen Kampala und Mbale. Von denen lerne ich viel, sogar Luganda😃

Die Organisation Delight Foundation Africa mit Kinderheim und der Brass- Band (Blaskapelle) gab es schon einige Jahre, bevor wir uns kennen gelernt haben.

Wir haben uns über Facebook kennengelernt, durch die Musik vor allem.

Mich hat das total interessiert und ich hab dem Direktor viele Fragen gestellt.

Ich finde das klasse, was so junge Leute, die selber bettelarm sind, ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben!
Und das wollte ich unterstützen!

Durch die Delight Foundation Africa habe ich auch Susann kennen gelernt. Sie hatte auch Kontakt zu ihnen und wohnt zufällig auch in Chemnitz. Da haben wir uns zusammengetan und unterstützen die Kinder zusammen.

Letztes Jahr haben wir den Verein gegründet. Das Kinderheim war bisher in einem Haus eingemietet aber letztes Jahr konnten wir eigenes Land abbezahlen und ein Bekannter hat fast alleine den Neubau eines eigenen Kinderheimes finanziert. Noch vor der Vereinsgründung.
Das ganze Jahr haben sie geschuftet und mit unseren Spenden konnten sie einen Tag vor Weihnachten einziehen.

 

Als Verein unterstützen wir die Organisation ganzheitlich. Wir sammeln Spenden für Essen, Schulgebühren, medizinische Versorgung, Kleidung und was sonst noch gebraucht wird.

Wir vermitteln auch Patenschaften. Eine Website haben wir noch nicht, das ist für April geplant, aber wir sind auf Facebook und Instagram aktiv.

Wir haben ein Spendenkonto und arbeiten gerade noch an PayPal.
Und wie gesagt über Patenschaften.
Unsere geplanten Projekte für dieses Jahr sind einen Kleinbus anzuschaffen, ein Stück Nachbarland, um eine Geflügelzucht aufzubauen, um Einnahmen zu erzielen.
Durch die Band wird auch Geld eingenommen aber seit Corona gibt es nur wenige Auftritte.
Im Oktober reisen wir hin, um uns alles anzusehen und die Kinder und Betreuer zu unterrichten (Musik und Instrumentenreparatur).
Ansonsten sammeln wir immer für laufende Kosten wie Lebensmittel und Schulgeld.

Elly: Ihr unterstützt damit hauptsächlich Kinder, richtig? 

Anna:  Genau. Wir wollen in der Zukunft auch noch andere Organisationen unterstützen aber unser Partner kümmert sich vor allem um Straßenkinder und Waisen. Auch Kinder aus armen Familien können dort eine Mahlzeit bekommen. Sie helfen aber auch Leuten in der Nachbarschaft/Community. Wir unterstützen z.B. eine Witwe mit 5 Kindern, die meist tagelang nichts zu essen haben. Die Kinder gehen jetzt zur Schule, für zwei suchen wir auch noch Paten.
Dann haben wir auch noch eine Teenager Mama, für die wir gerade einen Paten gefunden haben, damit sie ein Zimmer mieten kann. Sie hat mit ihren Geschwistern und ihrer Mama zu acht in einem Raum gelebt

 

Danke Anna für das Interview!!

Wir sind selber eine musikalische Familie.
Es gibt viele verschiedene Instrumente in unserem Haushalt, ich selber spiele Querflöte, Lyra, ein wenig Klavier und manchmal auch mein altes Akkordeon und meine Jüngste Tochter bekommt Gesangsstunden –  und deswegen finde ich vor allem die Förderung der Musik für Kinder und Jugendliche wirklich toll!

Was da schon auf die Beine gestellt wurde ist unbeschreiblich!
Mit ihren Auftritten verdienen sie sich etwas dazu, leider war dies durch Corona in den letzten 2 Jahren aber kaum möglich.

Schaut euch das Video mal an, ich bin davon mehr als begeistert!!!

Video von der Blaskapelle:

YouTube

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Ein lohnenswertes Förderprojekt! 

 

Die Website ist

 

Ihr möchtet helfen?

Facebook:

 

 

 

Und auch das Crowdfunding – Projekt von Franziska möchte ich euch gerne an dieser Stelle vorstellen: 
 

Crowdfunding für eine Grundschule in Uganda

Der gemeinnützige Verein Schools for Uganda e.V. aus Dresden
sammelt via Crowdfunding Spenden für eine Schule in Ibanda im
Westen Ugandas.

Die Hälfte der Bevölkerung in Uganda ist jünger als 15 Jahre. Das schlechte öffentliche
Schulsystem macht es vielen Kindern unmöglich, eine gute Bildung zu erhalten. Um
auch ärmeren Kindern eine Perspektive für die Zukunft zu ermöglichen, errichtet der
Dresdner Verein Schools for Uganda e.V. zusammen mit seiner Partnerorganisation vor
Ort eine neue Grundschule.
Durch ein Crowdfunding, dass gerade auf der Plattform startnext.com läuft, wird die
Finanzierung voran gebracht denn ein solchen Projekt kann der Verein nur mit breiter
Unterstützung realisieren.
Das Grundstück wurde bereits durch Spendengelder erworben. Jetzt braucht der Verein
EURE Hilfe um das erste Schulgebäude und Sanitäreinheiten zu bauen.
Bei vollständiger Finanzierung wird bereits im Herbst 2022 mit dem Bau begonnen.
Unsere Partnerorganisation in Uganda übernimmt die bauliche Umsetzung sowie den
Betrieb der Schule.
 
Es werden durch ein Crowdfunding Spenden für den ersten Bauabschnitt einer
Grundschule in Ibanda/ Uganda gesammelt.
Die Schule wurde mit Architekten vor Ort geplant und der Projektumfang ermittelt.
In der Ersten Bauphase wird ein Schulgebäude mit kleinem administrativen Bereich
und Sanitäreinheiten für Jungen und Mädchen gebaut werden.
Der Finanzbedarf für diese erste Bauphase beträgt ca. 55.000 €.
Das Grundstück ist bereits durch Spendengelder finanziert und von unserer
Partnerorganisation vor Ort „St. Andrews school project for the young“ gekauft
worden.
Weitere 19.000 € Spendengelder für das Projekt sind vorhanden.
Wir benötigen weitere Eigenmittel, um einen Projektantrag bei der Stiftung Nord-SüdBrücken stellen zu können.
Baubeginn ist für Herbst 2022 geplant.
 
Unser gemeinsames Projekt entstand aus einer langjährigen Freundschaft.
Schon seit 2010 besteht eine Freundschaft zwischen Dr. Andrew Akampurira und
einigen Vereinsmitgliedern. Diese Freundschaft ist während eines Erasmus-Studiums
entstanden. Nach einem Besuch in Uganda 2013 ließen uns die große Armut und die
Begegnungen mit den Menschen nicht mehr los. Zusammen mit Andrew entstand die
Vision, in seiner Heimatstadt Ibanda eine Grundschule zu gründen.

 

Besuch bei Andrews Familie

Uganda ist eines der ärmsten Länder der Welt. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist
unter 15 Jahre alt. 
Es herrscht Schulpflicht von der 1. bis zur 7. Klasse, also für die Grundschule. Für die
ersten 4 Kinder einer Familie sind die Schule und eine warme Mahlzeit am Tag
kostenlos. Die Kosten für Unterrichtsmaterial, Schreibwaren und Schuluniform müssen
die Familien tragen.

So ist für viele Kinder der Schulbesuch möglich, doch leider nicht für alle. Auch die
Ausbildung in den staatlichen Schulen ist nur mangelhaft, da:
– die Ausrüstung nicht dem aktuellen Stand entspricht,
– zu schlecht bezahlte Lehrer Unterrichtsstunden ausfallen lassen um ihren
Zweitjobs nachzugehen,
– die Schüler nicht regelmäßig zur Schule gehen, da sie zu Hause helfen müssen
oder weite Wege zurücklegen müssen.
In ländlichen Regionen verlassen knapp 2/3 der Schüler die Grundschule ohne einen
Abschluss und ohne Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen. Diese Situation
wurde durch Corona noch verschärft.
Privatschulen bieten grundsätzlich eine bessere Bildung, verlangen aber hohe
Schulgebühren, die das Jahreseinkommen einer normalen ugandischen Familie weit
übersteigen. Die hohen Gebühren sind größtenteils durch einen gewinnorientierten
Betrieb der Schulen geschuldet.

Wir möchten die Region Ibanda mit dem Bau einer Grundschule unterstützen.

Unsere Ziele sind:
• Bezahlbare Bildung durch einen kostendeckenden, aber nicht
gewinnorientierten Schulbetrieb,
• Qualitativ hochwertige Bildung durch Verbesserung der Randbedingungen
wie Lehrergehälter und Sanitäreinheiten für die Schüler,
• Schrankenlose Bildung ermöglichen durch religions-, ethnien- und
geschlechtsunabhängige Schüleraufnahme,
• Soziale Kompetenzen der Schüler entwickeln durch Sport, Kunst,
Heimatkunde, Werken und äquivalente Fächer,
• Langfristigen Schulbetrieb ermöglichen durch aktive Unterstützung und
Akzeptanz in der Bevölkerung.
Unsere Partnerorganisation in Uganda übernimmt dabei die bauliche Umsetzung
sowie den kostendeckenden Betrieb der Schule nach der Fertigstellung.
 
Für das Crowdfunding wird die Plattform www.startnext.com genutzt.
Link zum Projekt:
https://www.startnext.com/schools-for-uganda
 
Schools for Uganda e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Dresden mit dem Ziel, eine
Grundschule in Ibanda im Westen Ugandas zu bauen und zu betreiben.
Dazu haben wir tatkräftige Unterstützung durch unsere Partnerorganisation „St.
Andrews school project for the young“ und die Bevölkerung vor Ort.

Schools for Uganda e.V.

Karl-Opp-Weg 3
01809 Dohna – OT Borthen

http://www.schoolsforuganda.de

Kontaktpersonen

Foto: @ 2021 Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

Anne Berger (1. Vorsitzende)  
Franziska Jung (Schatzmeisterin)  
info@schoolsforuganda.de
https://www.facebook.com/Schools-for-Uganda-eV-132601647466813/

 

Bild von reteach92 auf Pixabay

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Fazit

Uganda ist nicht umsonst “Die Perle Afrikas” 
Es gibt sehr viele Tiere und Pflanzen in einer abwechslungsreichen Landschaft zu entdecken. 
Safaris sind hier gleich in mehreren Nationalparks möglich und selbst Gorillas kann man hier in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. 
Bei einer Fluss-Safari im Queen Elizabeth Nationalpark kann man Elefanten und Hippos beim baden beobachten, bei einer Fuß- Safari im Mburu- Nationalpark sieht man entspannte Zebras, Antilopen und Giraffen, denn bedrohende Raubkatzen gibt es hier nicht. 
Viele Lodges laden nach einem aufregendem Safari – Tag zum entspannen ein. 
Und auch die Kultur lässt sich erleben. Es gibt den Stamm der Batwa, welcher Gäste mit traditionellem Tanz und Gesang begrüßt und sie an ihrem Leben teilhaben lassen oder man besucht die vielerorts angebotenen Folklore- Abende.

Es ist kein reiches Land, aber durch die Touristen erhofft das Land einen finanziellen Aufschwung.  Genug zu bieten hat es auf jeden Fall!

Wir möchten gerne dieses Land einmal persönlich kennen lernen, möchten die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen und die Kultur kennenlernen – dazu schreibe ich aber in einem anderen Beitrag mehr!

 

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Anna und die wilden Tiere: In Uganda (Videos)

 

 Dieses Tier möchte ich mal gerne in freier Wildbahn sehen

https://www.br.de/kinder/schauen/anna-paula-pia-wilde-tiere-und-natur/anna-und-die-wilden-tiere-schuhschnabel-104.html

Diese Sendung habe ich früher regelmäßig mit meinen Kindern geschaut – und siehe da, in der Mediathek findet sich sogar Uganda – und “mein” Schuhschnabel

 

 

Und es gibt noch weitere Videos: 

Zum Beispiel von der Flussfahrt auf dem Kazinga-Kanal im Queen Elizabeth Nationalpark 

https://www.br.de/kinder/schauen/anna-paula-pia-wilde-tiere-und-natur/anna-und-die-wilden-tiere-flusspferde-100.html

 

Und auch die Gorillas hat sie besucht: 

https://www.br.de/kinder/schauen/anna-paula-pia-wilde-tiere-und-natur/anna-und-die-wilden-tiere-bergorillas-100.html

 

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Linktipps

 

Die offizielle Tourismusseite von Uganda

Home  ExploreUganda.com

 

Die deutsche Tourismusseite von Uganda 

https://exploreuganda.de/

 

 

Die Seite von Kalema, welche für euch tolle Touren in Uganda organisiert

https://www.greatexpeditionsea.com/

 

 

Antje war mit ihren Kindern in Kenia auf Safari, in ihrem Reisetagebuch nimmt sie uns mit und teilt ihre unvergesslichen Eindrücke

REISETAGEBUCH – SAFARI MIT KINDERN (KENIA)

https://www.meehr-erleben.de/lander/kenia/kenia-reisetagebuch/reisetagebuch-kenia/

 

 

 


 

Ich wünsche euch allen alles Gute, Gesundheit und vor allem Frieden für die Welt! 

 


 

#nowarplease
#prayforukraine

 


 

Uganda – die (noch geheime) Perle Afrikas

Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden


Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

 

 

Bosnien und Herzegowina:
Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

 

 

 

Hallo zusammen,

 

schön, dass ihr wieder dabei seid.

In meinem Kroatien-Bericht geht es heute um einen wirklich lohnenswerten Tagesausflug.
Und im Grunde geht es in diesem Bericht auch nicht über einen Teil von Kroatien, denn wir verlassen das Land für den Ausflug.
Weil die Grenze aber so nah ist und sich das als Tagesausflug mehr als anbietet, bekommt auch dieser Beitrag nun in meiner Kroatien-Reihe seinen Platz.

Kroatien ->  Podstrana , 05. August 2021.

(…. ich hänge etwas hinterher, gefühlt rennt die Zeit seit C… noch viel schneller,… )

Eigentlich stand der Tagesplan. Frühstück, Pool, Ausflug. Also wie die letzten Tage auch.

Als die Kinder an diesem Morgen aber aufstanden, war die Vorfreude auf den Pool direkt gedämpft: Es grummelte, dicke Wolken zogen über uns hinweg, Blitze zuckten am Himmel.

Während wir frühstückten, prasselten dann auch noch dicke Hagelkörner auf unseren Balkon. Wir konnten zwischendurch kaum noch die Insel Brač sehen, welche vor Split in der Adria liegt.

“Na toll, Sommerurlaub und Gewitter…” brummelten die Kids.
Und während die Kids den ausfallenden Poolspaß bedauerten, waren meine Gedanken bei unserem heutigen Tagesausflug, denn wir wollten in die Berge…. Möglichst weit weg von den Küstenorten.
Denn:  In Kroatien ist der 5. August ein Nationalfeiertag.
Es ist der Tag des Sieges und der heimatlichen Dankbarkeit und Tag der kroatischen Verteidiger ( auf kroatisch: Dan pobjede i domovinske zahvalnosti i Dan hrvatskih branitelja). Seit 1996 ist der 5. August ein nationaler Feiertag.

Eigentlich finde ich es immer spannend, in anderen Ländern an solchen Feiertagen teilzunehmen.
Zu gerne denke ich zum Beispiel noch an unseren unvergesslichen Tag in Vaduz in Liechtenstein zurück.

Aber in Pandemiezeiten sieht das anders aus.
An einem Feiertag würden die Strände und Strandpromenaden sicherlich noch voller werden – und darauf hatten wir wenig Lust.

Daher hatten wir für den Nachmittag einen Ausflug ins Nachbarland Bosnien und Herzegowina gebucht.

In den Bergen von Livno lebt eine riesige Wildpferde-Herde und diese wollten wir besuchen. Und auf diesen Ausflug freuten wir uns alle, am allermeisten mein Sohn und ich.

Wir wohnen auf dem Lande und haben 2 Ponys, auf einem der beiden sind die Kinder früher geritten. Inzwischen stünden sie wohl mit dem Füßen auf dem Boden, säßen sie auf dem Pony.
Mein Pferd musste ich leider damals verkaufen und auch wenn ich ihn in gute Hände weiß – er fehlt mir so sehr… Zum Glück habe ich noch meine Minis.

Ich schweife ab … Kurzfassung: Ich freute mich wie Bolle auf diesen Ausflug!

Zurück zum Bericht …. Als wir gegen Mittag losfuhren, klarte es zwischenzeitlich etwas auf. Obwohl der Regen und Hagel bereits aufgehört hatte, lief noch viel Wasser die Straßen hinunter.

 

 

In Split staute es sich schon …

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Wir fuhren vorbei an der Klis Fortress

…. und dann führte uns die Straße raus aus Kroatien und immer näher zu den Pferden!

Vorfreude pur!!!!

 

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Wo liegt Livno?

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Von Split aus sind es knapp 100 km bis nach Livno, von Makarska knapp 90.

 

 

 

Ein paar allgemeine Informationen über Livno

Das kleine Örtchen Livno liegt an der Hochebene Livanjsko polje (Deutsch: Livnoer Ebene) auf einer Höhe von 700 bis 720 Meter.

Die Livnoer Ebene ist 65 km lang und umfasst 380 km².
Das Besondere an der Hochebene ist die Artenvielfalt an Tieren, denn die Natur ist an vielen Stellen noch komplett unberührt.
Neben den Pferden leben in dem gesamten Areal auch Füchse, Luchse, Wölfe, Bären sowie einige Schlangenarten und kleinere Skorpione.

 

 

 

Die Wildpferde in Livno

Wenn man die Wildpferde sehen möchte, empfehle ich einen Guide. Alleine schon wegen der Straßen, welche dort hinführen. Nicht umsonst fahren die Guides zum größten Teil Geländewagen.

Kurz etwas zur Geschichte der Wildpferde:
Vor vielen vielen Jahren waren Pferde für die Bauern unverzichtbar. Sie halfen in der landwirtschaftlichen Produktion und erleichterten dem Menschen viele Arbeitsvorgänge wie zB das Pflügen.
Auch mein Vater hat damals noch so sein Land bestellt. Er hatte ein schweres Kaltblut. Das mächtige Geschirr von seinem Pferd hängt noch immer bei uns.

Er freut sich, dass wir zumindest nun kleine Minipferdchen bei uns haben, welche er mit versorgt.

Nach und nach wurden die Pferde bei uns und auch in Bosnien und Herzegowina durch immer besser werdende Maschinen ersetzt.
Viele Bauern verkauften ihre Pferde nicht, sondern ließen sie in Freiheit und so lebten immer mehr ehemalige Arbeitspferde nun in Freiheit auf der Hochebene.
Nach dem Krieg ging die Zahl der Pferde stark zurück. Ungefähr 50 Pferde zählte man damals nur und somit wurden sie ein paar Jahre später per Gesetzt geschützt. Das half –  die Population stand im Jahr 2010 auf ca 200 und inzwischen sind es etwa 700 Wildpferde. Sie leben auf 150 km2 und auf bis 1200 m üNn. Auf dieser Ebene befinden sich viele saftige Weiden und der stetige Wind trägt im Winter oft den Schnee weg.

 

Wir haben unsere Tour bei Livno Wildhorses gebucht
Website: https://livnowildhorses.com/

 

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Unsere Fahrt nach Livno

Wenn man wie wir von Split nach Livno fährt, führt der Weg vorbei am Buško jezero, dem größten künstlichen Stausee in Europa. Er hat eine Fläche von 55,8 km2 bei einem Volumen von 782 Millionen m3. Er ist 4,1 km lang und 11,5 m tief.
Trotz dieser Größe und der grandiosen Natur ist er kaum bekannt und so kann man hier auch im Sommer eine Vielzahl an Vögeln beobachten und auch Angler kommen hier auf ihre Kosten, denn regelmäßig werden hier Fische mit mehr als 40 kg geangelt.

Für uns Grund genug für einen zumindest kleinen Zwischenstop

Ankunft in Bosnien und Herzegowina. An der Grenze mussten wir nicht warten. Kontrolliert wurden neben den Pässen auch unsere Impfdokumente. Wir hatten die CovApp, jedoch konnten die Beamten an der Grenze den QR – Code nicht lesen. Glücklicherweise hatten wir unsere Impfausweise auch dabei und so fuhren wir nach wenigen Minuten an der Grenze auf den Straßen von Bosnien und Herzegowina.

…. und schon bald sahen wir den See!

Wow! Unbeschreiblich

Leider kein Teleobjektiv zur Hand….. schade, denn es gab sehr viele unterschiedliche Vögel zu sehen. Sowieso wäre ein Teleobjektiv heute toll gewesen, denn auch bei den Wildpferden hätte ich es gut gebrauchen können. Aber aktuell habe ich nicht einmal mehr eines.
Zum Glück hat mir das Christkind u.a. einen Gutschein für einen Fotoladen unter den Weihnachtsbaum gelegt.

 

Nach einem kurzen Stop mit Picknick fuhren wir weiter Richtung Livno.
Die Landschaft ist sehr malerisch. 

 

Der Lipsko Lake

Die Sturba vor Livno

Geplant war ein Mittagessen direkt in Livno, bevor wir zu unserem Treffpunkt gehen würden.
Wir fuhren zum von unserem Guide genannten Parkplatz, stellten unser Auto ab und liefen dann zu Fuß in das Zentrum von Livno

 

Eine sehr moderne Kirche unweit des Stadtzentrums

 

Direkt am Marktplatz fanden wir ein kleines Restaurant mit Plätzen draußen. Sonnenschirme spendeten uns Schatten, obwohl es ein eher regnerischer Tag war, brannte die Sonne immer wieder zwischendurch vom Himmel.

Es sind die kleinen Cafes und Restaurants, welche der zur Zeit am stärksten wachsende Wirtschaftszweig der Stadt ist, denn insgesamt ist die Wirtschaftskraft der Region Livno sehr labil. Inzwischen gibt es in dem 33.000 Einwohner – Örtchen über 180 registrierte Straßencafes und zahlreiche Diskotheken.
Theoretisch gäbe es in Livno einige Fabriken, welche den Krieg unbeschadet überstanden haben, jedoch sind die Maschinen veraltet und es fehlt bisher an Investoren für eine umfassende Modernisierung.

 

Inzwischen ist unser Essen gekommen.
Reichlich und lecker!

Zusammen mit unseren 5 Patchwork-Kids sind wir 7 Personen. Jeder bestellte sich ein Gericht und 1 – 2 Getränke.
Die Preise in Livno liegen deutlich unter dem Niveau von Kroatien und erst recht deutlichst unter dem von Deutschland.

In Bosnien und Herzegowina gilt seit dem 22. Juni 1998 die Konvertible Mark (in den Landessprachen konvertibilna marka / конвертибилна марка). Wir nannten es einfach Mark und mein Freund und ich schwelgten in Erinnerungen … Mark … Das ist lange her.
Als ich vor einiger Zeit zu einem der Kids sagte “Du hörst für keine 5 Pfennig!” kam ein fragender Blick. “Was ist Pfennig?” … seufz ….

Ein paar Preisbeispiele (Stand August 2021)

Pizza Margaritha – 2,51 €
Lasagne – 4,60 €
Spaghetti Bolognese – 3,84 €
Cola / Fanta – 1,28 €

Wir bezahlten somit für 7 Personen grad mal um die 30 Euro inkl. jeder mind 1 Getränk. Und die Portionen waren üppig.  Bei den Preisen macht es Spaß, mit den Kids essen zu gehen. In Deutschland zahlen wir, wenn wir mit den Kids essen gehen, immer um 120 Euro und selbst der einfache Stop unterwegs beim goldenen M kostet schon um 50 -60 Euro.

Nach dem opulenten Essen machten wir uns alsbald auf den Weg Richtung Treffpunkt.
Ich bekam vorab die Telefonnummer von unserem Guide und rief ihn vor unserem Mittagessen an, um den genauen Treffpunkt zu erfragen.

 

Wir sahen direkt sein Auto. Ein 4×4. Wie dringend man so ein Auto dort oben benötigt, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Unser Fahrer Jakov stellte sich uns vor und die Chemie passte von Anfang an.

Und dann fuhren wir los! Endlich!!!

 

Auf zu den Wildpferden !!!

 

Schon die Fahrt zu den Wildpferden war ein kleines Erlebnis. Nicht nur der staubigen und holprigen Straße wegen.

 

Wir hielten an einem Aussichtspunkt mit einer schönen Aussicht über Livno. Das Wetter spielte leider nicht mit. Die Aussicht genossen wir, während uns Jakov viel über die Geschichte seiner Stadt erzählte.

Neben den christlichen Kirchen entstanden in der osmanischen Zeit in Livno 17 Moscheen, von welchen heute noch 5 stehen.

Kirche und Moschee nebeneinander

Franziskanerkloster St. Peter und Paul

Wir fuhren höher und höher und erreichten bald die Hochebene

Das sah auch schon ohne die Wildpferde toll aus!

 

 

 

Absolutes Niemandsland. Traumhaft!

Schon in Amerika haben mich diese fast unendlich wirkenden weiten Landschaften fasziniert.

Zunächst sahen wir ein paar Kühe, welche sich auch frei auf dem Areal bewegten

 

Unbeschreiblich, diese noch so unberührte Natur

 

Und dann sahen wir sie! Die ersten Pferde. Eine kleine Herde graste nicht weit entfernt von uns

 

Und auch etwas weiter entfernt in den Hügeln sahen wir eine Herde

Machtkämpfe unter den Hengsten. Bei Pferden herrscht eine klare Hierarche

 

 

Wir näherten uns mit dem Auto der Herde, hielten an, stiegen aus und dann gingen wir zu Fuß zu der kleineren Herde. Wir haben uns inzwischen viel mit Jakov unterhalten und er sagte, wir könnten uns der Herde zu Fuß ohne Gefahr nähern. Er blieb die ganze Zeit bei uns und behielt die Herde genau im Auge.

 

 

Wir verhielten uns ruhig und die Herde kam zu uns

Wir waren den Pferden schon bald sehr nah – damit hatte ich gar nicht gerechnet und freute mich wie ein Schneekönig.

So wundervolle und hübsche Tiere!  

Mehrere Fohlen waren dabei

Mein Sohn ist sehr tierlieb. Er setzte sich ins Gras. Ganz ruhig – und beobachtete die Pferde. Und dann kamen sie zu ihm.
Jakov und ich standen direkt hinter ihm.

Ein Gänsehautmoment! Die Pferde waren neugierig und freundlich.

Die beiden Jüngsten verliebten sich in die Fohlen. Konnte ich verstehen, mir ging es ähnlich.

Bald hatten die Pferde scheinbar genug von uns Menschen und trotten langsam weiter.
Wir gingen zurück zum Auto und fuhren noch zu einer weiteren Herde.
Man weiß nie genau, wo sie sich aufhalten, es ist auch immer etwas Glückssache, die Herden so nah zu sehen.

Die Fahrt war holperig, die Kids fanden es toll!

Die Ruinen der alten Schäferhütten

 

Dann erreichten wir eine weitere Herde

Auch die andere Herde ließ uns wieder nah heran. Und auch hier konnten wir wieder mehrere Fohlen entdecken.

Wir nutzten die Chance für eine kleine Picknickpause. Jakov reichte uns kühle Getränke und für die Kids ein großes Highlight: Sie durften auf dem Dach vom dem Auto sitzen!

Auch wenn die Pferde hier größten Teils sich selbst überlassen sind (was auch gewollt ist), bekommen sie vor allem was die Wasserlöcher betrifft inzwischen Unterstützung.

https://www.facebook.com/BorovaGlava/

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Ein ungewollt seltsames, aber auch lt den Kids lustiges Foto …

 

Dieses Foto hängt als Original und in groß nun auf Leinwand gezogen in unserer Wohnung

 

Die Fahrt ging weiter, nun zu einem imposanten Aussichtspunkt

 

Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Tiefebene des Flusses Kriva jaruga , wobei ich nicht weiß, ob das schon eine Tiefebene im klassischen Sinne ist.
Flusstal wäre dann wohl ein ebenso passendes Wort für diese malerische Gegend

 

Blick in die andere Richtung

Jakov machte wieder ein tolles Erinnerungsfoto von uns.

Dieser Platz sei einer seiner Lieblingsplätze.
Als wir dort saßen und unsere Blicke so weit in die Ferne schweifen ließen, konnten wir es nachvollziehen. Es war eine nicht zu beschreibende Ruhe dort. Und diese legte sich auf uns alle nieder. Wir entspannten und sahen, wie die untergehende Sonne das Tal des Kriva jaruga mehr uns mehr im Schatten verschwinden ließ und das Licht die Landschaft in ein warmes Gelb-Orange tauchte.
Ja, das war wirklich ein schöner Ort. Zum ersten mal in diesem Urlaub machte sich auch bei mir tiefe Entspannung bemerkbar.

Und dann zeigte er uns eine Besonderheit, von welcher ich bislang noch auf keinem Reisebericht gelesen habe (Und ich lese als Vorbereitung für unsere Reisen immer etliche Reiseblogs)

 

Unten im Tal grasten die Schafe ….

 

… und ein Schäfer war es auch, welcher ein bemerkenswertes Bauwerk erschaffen hat.

 

Wir standen oben auf einer Anhöhe zwischen vielen kleineren und größeren Steinen.
Jakov schaute uns an und fragte uns “Na, seht ihr die große Spinne?” …. Himmel, eine große Spinne??? ….  ich mit meiner Spinnenphobie schreckte direkt zurück. Jakov lachte “Nein, keine echte Spinne. Schaut mal da unten.”
Weil wir es trotzdem zunächst nicht sahen, gab er uns sein mitgebrachtes Fernglas. Und dann sahen wir sie:
Eine riesige Spinne aus Steinen.
Wir staunten alle gleichermaßen über diese Arbeit. Ein Schäfer hat sie erschaffen. Eine riesige Spinne aus Felssteinen.

Na, könnt ihr die große Steinspinne sehen?

Oben an dem Berg oberhalb der Siedlung.

Das ist eine Spinne, welche selbst mir gefiel. Eine bemerkenswert schöne Arbeit – und so gleichmäßig ausgearbeitet, wenn man sich vorstellt, wie das Verhältnis von der Größe der Spinne und die des Schäfers war. Wir staunten und jeder wollte ein zweites und drittes mal durch das Fernglas sehen, um die Spinne noch einmal näher zu sehen!

 

Die Sonne senkte sich weiter und wir mussten wieder aufbrechen. Leider ….

Hätte man mir hier ein Zimmer in einer Unterkunft angeboten, wäre ich geblieben.
Diese Ruhe hier oben, die grandiose Natur – und die Pferde! Das ist so ein Kontrast zu dem Trubel, welchen wir in den letzten Tagen erlebten.

 

Auf dem Rückweg zurück zur Zivilisation entdeckten wir eine weitere Herde

Livno im Sonnenuntergang

 

… und wie schon auf dem Hinweg standen wir kurze Zeit später wieder in einer Ziegenherde.

 

Die Sonne verschwand hinter den Bergen ….

 

… aber wir hatten noch ein kleines Highlight zum Abschluss vor uns:

Duman – die Flußquelle des Flusses Bistrica direkt in Livno

Es ist schon was Besonderes, denn die Quelle befindet sich in einem Karsthügel und fließt in einem Wasserfall aus dem Hügel heraus und wird erst dann zum Fluß.

 

Der Fluß, die alte steinerne Brücke – und dieses wundervolle Licht ließen diesen Ort fast ein wenig magisch erscheinen

Links mittig erkennt man die Höhle, in welcher sich die Quelle befindet

 

 

Bis zur Quelle kamen wir nicht, da hätte man etwas durch den Fluß laufen müssen. Aber zumindest zu einem der kleineren Neben- Wasserfälle konnten wir kraxeln. Zur Belohnung gab es kaltes, reines und frisches Wasser direkt aus der Quelle

Jeder bekam einen Becher zum Probieren. Es war sehr lecker. Weich, frisch – und eiskalt!

Der kleinere Wasserfall etwas seitlich des eigentlichen großen Wasserfalles.

Zum Abschluss spazierten wir noch einmal über die alte Brücke.

Ist das nicht schön? Ich konnte es kaum noch erfassen. Dieser Ort, die Eindrücke des Tages.

Dieser Ort gefiel mir immer mehr.

Malerisch, nicht überlaufen, sehr freundliche und herzliche Menschen – und auch mit 5 Kids bezahlbar.

Wir kommen definitiv irgendwann wieder!

Jakov brachte uns zu unserem Auto. Wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, irgendwann wiederzukommen.

Er überreichte uns noch ein kleines Gastgeschenk: Honig, von seinem Bruder aus der Region Livno.
Dieser Tag ist so schnell vergangen. Irgendwie konnten wir es alle kaum glauben, dass wir schon wieder an unserem Auto waren …
Jakov hat die Tour wirklich gut und kurzweilig gestaltet.

Wenn ihr in der Region seid und die Natur liebt: Macht diese Tour, sie lohnt sich!

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Vielen Dank Jakov für den tollen Tag und die kurzweilige Tour!

Es hat uns mehr als gut gefallen, die Kids sprechen noch heute oft von dieser Tour, von den Wildpferden – und dem Picknick auf dem Autodach!

Vielen Dank !!!!!

 

 

 

Bye Bye Livno, wir kommen wieder!!!

 

 

 

 

 

Danke, dass ihr wieder dabei ward. Auch beim nächsten Bericht bleiben wir noch in Bosnien und Herzegowina, dann geht es u.a. nach Mostar. 

 

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2022 alles Gute und vor allem Gesundheit! 
Und für uns alle wünsche ich mir für 2022 hoffentlich wieder etwas mehr Normalität…

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Bild von Frohes neues Jahr auf Pixabay

Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

 


 

 

 

 

 

 

Ausflugstipp: Bootsfahrt in Omiš

Ausflugstipp: Bootsfahrt in Omiš

 

Ausflugstipp: Bootsfahrt in Omiš

 

Heute gibt es einen kleinen Zwischenbericht, bevor es beim nächsten mal einen Bericht über eines unserer persönliches Highlights aus unserem Kroatienurlaub gibt!

Nach einem doch noch schönen Tag in Makarska fuhren wir abends zurück nach Omiš.
Bereits Vormittags hätten wir eine Bootsfahrt machen wollen. Da wir jedoch in Omiš keinen Parkplatz fanden, auch nach viel Kurverei durch Omiš nicht, verpassten wir unser Boot und fuhren spontan weiter bis nach Makarska. Wir hatten den Verkehr in der Hauptsaison völlig unterschätzt, sonst wären wir früher losgefahren… 

Am späten Nachmittag wollten wir einen 2. Versuch starten und fuhren von Makarska zurück nach Omiš. Zu unserer Freude fanden wir direkt einen Parkplatz und weil wir auf der Erfahrung vom Vormittag beruhend dieses mal viel Pufferzeit eingeplant hatten, reichte die Zeit somit noch für einen Besuch in der Eisdiele.

Im Anschluss starteten wir die Tour. An diesem Tage war es somit unsere 3. Bootstour – dazu dann aber später

 

 

Wo liegt Omiš?

Ca 25 km westlich von Split liegt die Stadt an der Mündung der Cetina.
Die 15.000 Einwohner leben inzwischen hauptsächlich vom Torismus.

Omiš liegt malerisch eingebettet zwischen den Bergen Dalmatiens, den imposanten Felskamm vom Omiška Dinara und der Schlucht des Flusses Cetina, welche im Laufe vieler Jahrhunderte entstanden ist. Auf der anderen Seite warten dann viele schöne Strände der Adria.

 

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Auf dem folgenden Foto sieht man die einmalige Lage des Ortes zwischen Fluss, Schlucht, Felsen und Meer. 

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Zu Beginn ein paar Infos zu Omiš

Landschaftlich dominierend sind die schroffen Gebirgszüge und die durch den Süßwasserfluss Cetina in hunderten Jahren entstandene Schlucht, welche sich bis zur Küste zieht.
Daher bietet das kleine Küstenörtchen auch eine große Palette an Freizeitaktivitäten.

Der Ort selber ist relativ klein, dennoch ist er der Hauptort der 20 km langen Omiš- Riviera. 

Bereits im 15. Jahrhundert wurde die Landschaft besiedelt. Die Landschaft bot nicht viel Platz, sich auszuweiten, daher findet man bis heute viele bauliche Erinnerungen an vergangene Zeiten auf relativ kleinem Platz, wenn man gemütlich durch die schmalen Gassen spaziert. Überreste der alten Stadtmauer, alte Steinhäuser, Kirchen uvw können besichtigt werden.
Oben auf den Bergkamm thronen alte Festungen bzw die Reste davon, welche teilweise noch besichtigt werden können und schöne Ausblicke auf den Ort und die Küste bieten.
Ausgeschilderte Wege führen hoch zur Festung Mirabele oder zur noch höher gelegenen Festung Starigrad Fortica. Der Eintritt in die alten Festungen beträgt um 30 Kuna.

Die schönste Aussicht auf das Cetina Tal und Omiš hat man vom Aussichtspunkt der Statue Mila Gojsali. Hinter bzw vor der Brücke führt eine gut ausgebaute Straße hoch in die Berge und führt auch an diesem Aussichtspunkt vorbei.

Für unsere Kids war es spannend, dass Omiš zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert eine berühmt-berüchtigte Piratenhochburg war.
Grund dafür war die Lage, denn die von den Piraten gekaperten Handelsschiffe wurden in die Cetina-Schlucht entführt und waren somit vom Meer aus nicht mehr sichtbar.
Jedes Jahr findet in Omis am 18. August das Piraten-Festival statt. 

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Was kann man in Omiš unternehmen?

Omiš lebt inzwischen vom Tourismus und bietet seinen Gästen sehr viel. Wanderungen, Zipline, Wildwasserrafting und vieles mehr.

Rafting und Canyoning (Affiliatelinks):

 

 

 

Zipline:

Knapp 60 Euro für insgesamt 8x Zipline-Spaß mit atemberaubender Aussicht über die Cetina- Schlucht
Dauer: Ca 3 Stunden

Kontakt:
Zipline Croatia
Josipa Pupacica 4 in Omis

Mob: +385 95/822 222 1
Web:  www.zipline-croatia.com
 zipline.croatia@gmail.com

 

Wanderungen:

Im Umland von Omiš gibt es viele Möglichkeiten für tolle Wanderungen.

Zwei besonders Schöne habe ich für euch mal rausgesucht:

https://www.hoehenrausch.de/wandern/kroatien/omis-festung-starigrad/

https://www.hoehenrausch.de/wandern/kroatien/naturlehrpfad-omis/

 

Angeln in Kroatien 

Hier gibt es alle Informationen zum Thema “Angeln”
https://www.kroati.de/kroatien-infos/angeln-in-kroatien.html

 

 

Windsurfing 

Es gibt sogar eine Windsurfschule in Omis
http://tramontana.com.pl/en/home-3/

 

 

Omis ist auch eine gute Ausgangslage für Tagestouren in die Umgebung

Hier ein paar Beispiele (Affiliatelinks)

 

 

Fahrt mit dem Auto durch Omiš 

 

Fahrt entlang der Straße oberhalb von Omiš

Von dort hat man einen fantastischen Ausblick auf Omiš und dem Fluss Cetina

 

 

 

Fahrt von Split kommend Richtung Omiš

 

Fahrt von Makarska Richtung Omiš

Der Hafen an der Mündung der Cetina

Der Strand direkt im Ort gehört zu den schönsten der Riviera
Der eigentliche Strand ist etwas weiter hinten, siehe hier: Google Maps

 

Von der Fußgängerzone habe ich keine Fotos machen können, es waren viele Menschen unterwegs

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In der Nähe der Brücke Richtung Strand gibt es eine tolle Eisdiele

 

 

 

 

Unsere Bootsfahrt in Omiš

Geht man in der Hauptsaison in Omis über die Brücke über den Fluß Cetina, sieht man schon mehrere Anbieter für Bootstouren auf dem Cetina.
Mit Schildern und Flyern stehen sie dort und sprechen vorbeigehende Touristen an.
Es gibt mehrere Anbieter und mehrere Touren am Tag.
Manche machen einen Stop in einem kleinen Restaurant am Flussufer.

Wir haben eine einfache Tour gebucht.
Bezahlt haben wir um 12 Euro pro Erw und für die Kids ein paar Euro weniger.

Die Fahrt ist gemächlich, die Landschaft ein Traum.
Steil abfallende Felsen direkt am Ufer, dicht bewachsene Uferböschungen mit vielen verschiedenen Wasservögeln, kleine bunte Fischerhütten und glasklares Wasser machten diese Bootstour zu einem schönen Erlebnis.

 

Ich lasse nun einfach mal ein paar Bilder sprechen

Die Anlegestelle

Die Festung Tvrđava Mirabela

 

Wir freuten uns, gleich in die Schlucht hineinzufahren!!!

Mittig links sieht man schon den Tunnel für eine geplante Umgehungsstraße, um den Ortskern zu entlasten

 

Imposant ragen die Felsen aus dem Fluss in die Höhe

Eine von mehreren Ziplines überquert hier oben den Fluss. Die Aussicht von dort oben muss atemberaubend sein! Man muss es allerdings schnell genießen, die Zipliner flogen nahezu über unsere Köpfe hinweg

 

Sehr beeindruckend!

In den Pflanzen am Ufer tummelten sich viele Wasservögel

…. next Generation ….

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! 

  Das Wasser ist glasklar

Was für ein Kontrast zu den völlig überfüllten Stränden am Nachmittag. 

 

 

Ruhe und Entspannung pur, wenn man mit dem Boot über den Fluss fährt 

Die kurzweilige Fahrt endete wieder mit der Fahrt durch die Schlucht

… und dann waren wir schon wieder am Anleger. Die Bootsfahrt war die schönste von den dreien des heutigen Tages, da waren die Kids und wir uns einig!  

 

 

Unser Fazit

Uns hat die Bootsfahrt gut gefallen.
Obwohl wir in der Hauptsaison dort waren, verlief die Fahrt entspannt und ruhig.
Die Landschaft ist abwechslungsreich und malerisch und wir konnten sehr viele Tiere, vor allem Wasservögel, beobachten.
Generell ist es ein toller Ort zum Urlaub machen.
Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten auch in das Umland, die Landschaft ist hier besonders abwechslungsreich und es gibt ein sehr großes Angebot an Unterkünfte, Restaurant, Cafés und Möglichkeiten, seine Urlaubstage mit den verschiedensten Aktivitäten zu gestalten

 

 

Bye bye – bis zum nächsten mal. 

Dann verlassen wir Kroatien für einen unvergesslichen Ausflug in die wundervolle Natur von Bosnien und Herzegowina

 

 

 

Ausflugstipp: Bootsfahrt in Omiš


Alle Berichte aus Kroatien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen


 

Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

 

 

Hallo zusammen,

schön, dass ihr wieder dabei seid. Draußen wird es langsam ungemütlich. Heute hat es bei uns im Münsterland den ganzen Tag genieselt, es war windig und nur wenige Grad über 0.
Da erinnere ich mich gerne an unsere schönen sonnigen Tage im Sommerurlaub. 

Und deswegen geht’s hier direkt weiter mit meinem Kroatien – Bericht.

Rückblick der bisherigen Berichte: Wir sind vor ein paar Tagen in Zagreb gelandet und sind nach einer Nacht in den Weinbergen mit Zwischenstopp an den Plitvicer Seen zu unserer 1. richtigen Unterkunft nach Podstrana, etwas südlich von Split, gefahren.

Der Pool wurde direkt am Tag der Ankunft mehr als ausgiebig getestet und auch am nächsten Vormittag hatten wir beim Frühstück vier der fünf Kids ungeduldig am Tisch sitzen.

Nach dem morgendlichen Spaß im Pool  war es dann an der Zeit, uns etwas die Gegend anzusehen.

Wir hatten einiges auf dem Plan.

Zum Beispiel wollten wir uns den Stein von Brela ansehen  (https://kroatien-nachrichten.de/das-kroatische-dorf-brela-an-der-makarska-riviera/)dort am Strand mit den Kids zu einer Wasserburg gehen,  damit sie da spielen können, zu einem Aussichtspunkt fahren und dann wollten wir noch am Makarska Beach schwimmen und schnorcheln.
Außerdem hatten wir eine Bootsfahrt in Omiš reserviert und in Makarska Beach wollten wir Stand Up Padling ausprobieren … typische Urlaubstagsplanung bei uns. 

Es wurde daher alles entsprechend eingepackt. Ein paar Snacks, Badeklamotten, Schnorchelausrüstung, reichlich Sonnencreme und sehr viel gute Laune.
Die wehrte jedoch nicht lange, bei keinem von uns ….

Unsere geplante Route für den Tag:

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Soweit der Plan ….

Einfahrt in Omiš – und wir sahen schon den Stau …

Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

Omiš, das Nadelöhr in der Hauptsaison …. 

 

Mitten in Omiš, wie sooft in Kroatien: Ein Obststand mit frischem und sehr leckerem Obst (Wir haben es sehr oft getestet, vor allem mit Melonen)

Omiš ist ein Nadelöhr. Zwei große Straßen führen nach Omiš rein, aber nur eine Brücke führt über den Fluss.

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Stau …. wir standen eine Ewigkeit und kamen kaum vom Fleck.
Das Nadelöhr war bzw ist die Brücke.
Doch auch sonst schien der Ort völligst überlaufen.
Es war eben Hochsaison und Omiš ist ein schöner und touristisch sehr gut erschlossener Ort, welcher neben Strand auch vieles andere, wie zB Rafting, Kajak oder Zipline – Touren bietet.

 

Die Brücke mitten in Omiš führt über den Fluss Cetina

Als wir die Brücke endlich hinter uns hatten, fanden wir keinen Parkplatz. Es waren kleinere Lücken frei, aber mit unserem Van hatten wir keine Chance, in so einer Lücke zu parken. Wir kurvten durch die engen Straßen, immer und immer wieder, aber es war zwecklos … Unsere Bootstour war nun ohnehin schon ohne uns gestartet … So schade….
…. mit dem ersten Dämpfer des Tages fuhren wir dann weiter Richtung Brela. Dort freuten sich die Kids auf Strand und schnorcheln. Noch waren sie halbwegs gut gelaunt,…

Während der Fahrt buchte ich die Bootsfahrt in Omiš auf abends um. Ganz sausen lassen wollte ich sie nicht, dafür sah die Gegend im Hinterland von Omiš  auf Maps schon zu vielversprechend aus.

Der Aussichtspunkt bei Stella Maris

Kurz vor dem Aussichtspunkt “Stella Maris” gibt es einen weitere, ebenfalls lohnenswerten Aussichtspunkt. Es ist ein kleiner Rastplatz mit Picknickbänken.

Lage:  https://goo.gl/maps/fSupnkb6QKgCoAuN9

Video:

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Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen
Etwas weiter kommt man dann zum Aussichtspunkt “Stella Maris”

Der Aussichtspunkt ist hier:  https://goo.gl/maps/YH5QbfzjcJXsuNhh9

 

Ein Weg führt hinunter zum Strand. Es führt zudem ein Weg entlang der Küste bis nach Brela. Hätte ich geahnt, was uns erwartet, hätte ich in Erwägung gezogen, die 7 km zu laufen …. Wobei … bei der Hitze,…doofe Idee

Warum genau da eine Marienstatue steht, konnte ich nicht recherchieren. Wenn jemand diesbezüglich Infos hat: Bitte Nachricht an mich – Danke!

 

Nach einer malerisch schönen Fahrt auf der Küstenstrasse sagte unser Navi, dass wir abbiegen müssten, um nach Brela zu kommen. Ich hatte schon im Vorfeld mehrere Parkplätze markiert und wir hatten geplant, diese systematisch abzufahren, da uns schon in den Tagen zuvor aufgefallen ist, wie voll es in der Gegend zu dem Zeitpunkt war.

Die Kinder riefen “Jaaaa, noch 10 Minuten” und die Jüngste setzte schon voller Vorfreude ihre Taucherbrille auf.

Die Ernüchterung kam nur wenige Minuten später.

Stau, Stau, Stau. Parkplätze überfüllt, Autoschlangen, welche auf einen freien Parkplatz warteten. Bei jedem der ausgesuchten Parkplätze das gleiche Spiel ….
Das kann doch nicht wahr sein …..

“Boah Mama, wir hätten jetzt im Pool sein können!” kam von hinten gemotzt.
Ich konnte die Kids verstehen. Meine Laune war auch auf dem Tiefpunkt.
“Zurück zur Ferienwohnung?” frug mein Lebensgefährte?
Von hinten kam ein mauliges “Ja!”

“Nein, ich habe noch ein paar Punkte auf meiner Liste.”
– “Och ne, Elly und ihre Punkte auf der Karte, das hat doch in Schweden schon nicht geklappt…” kam ein seufzender Ausruf von hinten. “Lass sie doch, sie hat auch Urlaub und hat ganz bestimmt auch was schönes für uns ausgesucht!” beschwichtigte ein anderes Kind.
Na das konnte ja noch heiter werden …. 

 

Impressionen von der Strecke zwischen Omiš und Makarska

Omiš

 

 

Berge bis zum Meer

 

 

Landschaftlich ist die Strecke ein Traum! Berghänge, immer wieder Buchten, kleine Dörfer direkt an der Küste. Kleine Häfen, umgeben von Bergen und Wäldern – und das Meer schimmert in den schönsten Blau- und Türkistönen.

Schon alleine für diese Ausblicke hat sich die Fahrt gelohnt.

Aber die anfänglich gute Laune war trotzdem nicht mehr da. Ging mir ja nicht anders… , den Stein von Brela hätte ich mir gerne angesehen. Er erinnerte mich an die Lone Cypress in Kalifornien (Mein Bericht von dem Besuch bei der Lone Cypress: https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/)

Die Laune aller im Keller, die Straßen voll, die Schnorchelbrille noch immer unbenutzt …. konnte ja nur noch toll werden dieser Nachmittag ….

 

Wir fuhren weiter nach Makarska. Aber auch dort am Strand – keine Chance auf einen Parkplatz. Entnervt fuhren wir noch ein Stück weiter, zur eigentlichen Stadt Makarska.
Und zu unserer Überraschung fanden wir einen freien Parkplatz, direkt an der Promenade.
Scheinbar waren alle Menschen an irgendwelchen Stränden, denn an der Promenade war nicht sehr viel los und so bummelten wir erst einmal im Schatten der vielen Palmen direkt am Wasser entlang.

 

Informationen zu Makarska
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Makarska ist eine der ältesten Städte im kroatischen Teil der Adria. Sie liegt am Fuße vom Biokovo-Massivs mit dem höchsten Berg, der Sveti Jure (1762 m) mit seinem Biokovo- Naturpark, in welchem im Juni 2020 eine spektakuläre Glasboden- Aussichtsplattform eröffnet wurde.
Die Straße dorthin ist kurvig und sehr schmal, daher vor allem in der Hauptsaison am besten früh morgens zu befahren oder im Rahmen einer geführten Tour.
Von Makarska aus kann man zu vielen wirklich schönen Touren starten. Entweder zu Wanderungen oder Klettertouren im Biokovo – Nationalpark oder z.B. mit dem Boot zur Insel Brač mit seinem berühmten Strand “Goldenes Horn” oder aber auch mit dem Auto, zB nach Dubrovnik (150 km) oder zur berühmten Stadt Mostar in Bosnien und Herzegowina (knapp 100 km)

Um 14.000 Einwohner leben in dem kleinen Hafenstädtchen mit seiner jahrhundertalten Geschichte.
Für diese hatten wir allerdings heute keine Zeit, denn auf einmal entdeckten die Kinder ein kleines U-Boot. Ein knallrotes Mini- Uboot.

Ein knallrotes Mini-U-Boot

Leider waren die Preise für eine Fahrt damit nicht mini, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Kinder wirklich schon sehr viel Geduld bewiesen hatten, ließen mein Freund und ich uns breitschlagen und kauften 7 Tickets für das knallrote Mini-Uboot. 7 überteuerte Tickets,… Aber die strahlenden Augen der Kids,… ja, alle Eltern kennen das ….
Im U-Boot saß man unter Wasser, aber der Ausstieg blieb die ganze Fahrt oberhalb der Wasseroberfläche.
Ich kannte diese Art von Boot, vor vielen Jahren bin ich mit so einem Tauchboot schon einmal gefahren. In Ste.Maxime an der Cote D’Azure. Damals haben wir tatsächlich auch viele Fische gesehen und selbiges erhoffte ich mir für diese Fahrt auch. Nur aus dem Grund habe ich mich überhaupt dazu überreden lassen. Na gut, der Grund zum einen und zum anderen 5 Kids mit Kulleraugenmodus….

Aufgeregt kletterten die Kids in die kleine Unterwasserkapsel. Maximal 10 Leute hätten hier Platz, es war wirklich eng.

Bei dem Wort “U-Boot” höre ich immer automatisch eine bestimmte Melodie in meinem Kopf: https://youtu.be/3LSMesXvjq8?t=14  
Wer es moderner mag: https://www.youtube.com/watch?v=skJrHDkE4wk

Wir verließen den Hafen und fuhren entlang der Küste. Die Kinder klebten fast an der Scheibe und hofften, die ersten Fische zu sehen. Aber: Fehlanzeige.
Außer ein paar kleine Minifische bekamen wir leider nichts Interessantes vor die Scheibe ….

Die Ausfahrt vom Hafen

 

 

 

Ein paar kleine Fische

Vor Makarska vorgelagert ist eine Halbinsel mit pittoresk bewachsener Steilküste

 

Zurück am Anleger war die Stimmung immer noch nicht viel besser. “Wow, ganz viele Fische gesehen, echt…” motzte eines der Kids. “Aber echt, das hätte man sich sparen können!”

Ok, Zeit für einen neuen Plan. Wir hatten noch etwas Zeit, bis wir zurück zu Omis aufbrechen müssten.  Die Kids wollten schwimmen und schnorcheln, aber wir wollten nicht an einen der überfüllten Strände.
Also gab es nur eine Möglichkeit: Mit dem Boot raus aufs Meer.
Es gab direkt am Hafen einen Anbieter, welchen man anrufen konnte.
Wir riefen ihn an und keine 10 Minuten später war er da.
Für 80 Euro würde er mit uns rausfahren, wo man schwimmen und schnorcheln konnten.
Wir kamen gar nicht zum überlegen, denn direkt riefen die Kids begeistert “Jaaaaa, schnorcheln!” Der Bootsführer lächelte und wir kauften heute zum 2. mal Tickets für eine Bootstour, welche dieses mal aber wesentlich vielversprechender und länger war.

 

Bootstour in Makarska, die 2.

Hafenausfahrt die 2.

Makarska und das mächtige Bergmassiv vom Boot aus

Die Kids waren begeistert. Mit dem Boot auf dem Meer, die Küste entlang, das türkis-blaue und glasklare Wasser unter uns.

Die schlechte Stimmung war wie vom Fahrtwind weggepustet! 

Sieht aus wie ein alter Bunker für ein Torpedoboot. Weiß da jemand von euch Genaueres? 

“Jaaaaaa, gleich können wir endlich schwimmen und schnorcheln!” Die Kids konnten es kaum abwarten und auch wir freuten uns bei der Sommerhitze auf den Sprung ins erfrischende Nass.
So nahm der Tag, der bislang viele nervige Momente hatte, doch noch eine tolle Wendung! 

Der Leuchtturm am Plaža Sveti Petar auf der kleinen Makarska vorgelagerten Halbinsel

Die Bergkulisse ist vom Boot aus noch imposanter

Der Berg der drei Kreuze oberhalb von Makarska ist durch eine Wanderung gut zu erreichen

 

Das wäre eigentlich “unser” Strand gewesen. Mit Wasserburg und Wasserrutsche … Sehnsüchtige Blicke von den Kindern – aber sie sahen auch, wie voll es dort war 

So ein voller Strand ist auch ohne C… nicht schön ….

 

 

 

 

 

Wir ankerten etwas nördlich von Makarska

Und dann konnten wir endlich ins Wasser. Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln! 

Wir haben mehrere größere, kleinere und bunte Fische gesehen, aber auch einige Seeigel

 

 

Ob das da oben ein Wohnhaus ist?

 

Was für ein schönes Farbenspiel 

 

Ich weiß nicht, wie lange wir im Wasser waren. Den Kindern nach war es ohnehin zu kurz, aber wir hatten ja noch was vor. 
Zurück auf dem Boot gab es kühle Getränke und Snacks und wir fuhren zurück zum Hafen

 

 

 

Nach dem Anlegen kauften wir uns bei einem Bäcker an der Promenade noch ein paar Getränke und Brötchen

 

 

 

Wenn man mit 5 Kids unterwegs ist, 3 davon um die 12 Jahre alt, dann darf man nicht an so einer Statue vorbei gehen. Mein Freund und ich mussten überhaupt nichts sagen, als die ersten beiden schon kicherten. Nur die Jüngste stand da etwas ratlos vor. “Warum ist die eine Seite so hell?” Drei der Kids lachten laut los “Das verstehst du halt noch nicht!” 
“Hey Kinder, habt ihr gesehen, ganz viele haben ihr die Finger und die Nasenspitze gerieben.” 
Lautes Lachen “Jaja, die Naaaaaseeeeee…” Das Lachen hielt noch etwas länger an. 
Und die Älteste rollte mit den Augen. “…..hilfe……. war ich auch so?” 
… oh man, interessantes Alter – und das ganze haben wir jetzt im Dreierpack.

 

Wir verabschiedeten uns von dem schnuckeligen Örtchen. 

 

Und dann fuhren wir los Richtung Omiš . 
Wir hatten Sorge, wieder keinen Parkplatz zu finden … Das Boot würde auch dieses mal nicht warten …
Aber darüber berichte ich euch dann in meinem nächsten Bericht.   

 

Bye Bye! 

 

Bis zum nächsten mal, dann geht’s weiter in Omiš 

 

Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

 


Alle Berichte aus Kroatien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Urlaubsort Podstrana und Split


Unser Urlaubsort Podstrana und Split

 

Kroatien- Reisebericht


Unser Urlaubsort Podstrana und Split


 

 

Hallo zusammen,

 

schön, dass ihr wieder dabei seid.

Weiter geht’s in meinem Kroatien Reisebericht.

Heute fuhren wir nach unserem Zwischenstop bei den Plitvicer Seen zu unserer 1. Urlaubs-Unterkunft.
Gebucht hatten wir eine Ferienwohnung mit Pool in Podstrana bei Split.

 

Ca. 2,5 Stunden Fahrt lagen nun noch vor uns.

Immer noch begeistert von den Eindrücken der Plitvicer Seen machten wir uns nachmittags auf den Weg Richtung Süden.

Sonne, Strand, Pool – endlich Urlaub!

Die Kinder verplanten auf der Fahrt schon einmal die Betten in der Ferienwohnung und die Poolzeiten. Außerdem wurden Tagespläne erstellt, wann im Meer und wann im Pool geplanscht wird und überhaupt. Ein Bestandteil der neuen Tagesplanung von den Kids war auch ausschlafen und Frühstück erst um 12 Uhr, denn immerhin sind ja Ferien. Oha, das deckte sich so garnicht mit meinen Plänen … das war dann wohl der richtige Zeitpunkt, um den Kids davon zu erzählen…  Aus den anfänglichen “Och ne Mama, ernsthaft?!” wurde schnell “Echt? Das machen wir?  Megacool!!”
Meine Tagesplanung beinhaltete natürlich auch Zeit für Pool und Meer – und sie würde uns sogar zweimal über die Landesgrenze von Kroatien führen.

Dazu dann aber später.

Unsere Route auf der Karte

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Wir waren etwas wehmütig, denn die Route führte ausgerechnet an unserer ursprünglich gebuchten Unterkunft vorbei.
Diese lag am Berghang mit wundervollen Blick auf die Meeresbucht nördlich von Zadar.
Aber Zadar war Risikogebiet und somit mussten wir diese stornieren.
Und weil das ganze so kurzfristig war, fand ich keine geeignete Unterkunft für 2 Wochen und dadurch hatten wir dann insgesamt 5 Unterkünfte in 2 Wochen…
So sahen wir zumindest auch viel von Kroatien und wissen schon, in welche Region uns es beim nächsten mal hinziehen wird.

 

Impressionen von unterwegs zwischen Plitvicer Seen und Podstrana

 

Die Plitvicer Seen haben uns sehr gut gefallen.

 

 

Vom Landesinneren führte uns der Weg Richtung Süden und Richtung Küste

Immer wieder sieht man Käse-Stände am Strassenrand. Auch Honig kann man in Kroatien oft an kleinen Strassenständen kaufen

 

 

Berge am Horizont.

Der höchste Berg in Kroatien ist der Dinara mit 1.831 m Höhe in Dalmatien an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina.

 

Das Gebirgsgebiet im Nationalpark Paklenica nördlich von Zadar.
Auch hier wurden viele Winnetou- Szenen gedreht.
Die Drehorte sind beschildert und zudem befindet sich das Winnetou-Museum in Starigrad Paklenica

Und da ist er … das wäre eigentlich unser Urlaubsort gewesen …. eines der Häuser oben am Berghang. Sieht schön aus. Etwas Wehmut machte sich breit, aber auch nur etwas. Denn unsere neu gebuchte Unterkunft hatte etwas, was die ursprüngliche nicht gehabt hätte: Einen Pool! Und auf den freuten sich die Kids schon die ganze Zeit am meisten!

Ein Wohnmobil vor uns. Irgendwann möchten wir mit unserem eigenen Wohnmob ganz Europa bereisen, vom Nordkap bis Gibraltar – und ganz bestimmt auch wieder Kroatien.

 

Vor ein paar Jahren bin ich mit meinen 3 Kindern 3 Wochen mit einem Wohnmobil an der Westküste der USA unterwegs gewesen und bekam bereits einen kleinen Einblick in das Reisen mit dem Wohnmobil  (-> Bericht: 3 Wochen im Wohnmobil an der Westküste der USA)

 

Die Sonne senkte sich schon, als wir die Autobahn verließen und die Mautstation passierten. Knapp 12 Euro für die knapp 180 km Autobahn- Strecke zwischen den Plitvicer Seen und Split. 

 

Der erste Blick auf Split und das Meer

 

Auf dem vorderen Berg erkennt man das Fortress Klis, eine jahrhundertealte Hügelfestung mit Panoramablick über die Landschaft rund um Split bis zum Meer 

 

Sonnenuntergang über Split

 

Wir fuhren durch Split, Podstrana liegt südlich von Split

Wir sind da! Das ist der Strand von Podstrana! Endlich da!!!

 

 

 

Unser zu Hause für die kommenden 5 Tage

Dank der guten Wegbeschreibung unserer deutschsprachigen Vermieterin Dijana erreichten wir direkt und ohne uns zu verfahren unsere Unterkunft  “Apartments Marjan” in Podstrana.
Dort angekommen wurden wir von Dijana und ihrer Mutter sehr herzlich empfangen.

Die Ferienwohnung war exakt wie auf den Fotos, wir haben uns von der ersten Sekunde an sehr wohl gefühlt und freuten uns auf die vor uns liegenden Tage!

Die Ferienwohnung hat ein Wohnzimmer mit offener Küche und Balkon mit Meerblick, 3 Schlafzimmer, 2 Badezimmer mit WC und die Terrasse mit Sonnenliegen und Pool

Eines der Schlafzimmer sowie das Wohnzimmer haben einen Zugang zum Balkon

Balkon mit Blick zum Meer

Der Pool! Das Einhorn durften die Kids mitbenutzen

Die Katze wollte auch auf das Foto

Olivenbäume im Garten

Der Ausblick von der Pool- Terrasse

Der Eingangs-Bereich

Jeden Morgen kommt in der Früh ein Bäckerwagen und hält direkt vor der Ferienwohnung an. Es gibt Brot und Gebäck, alles sehr lecker!

 

Ich kann euch die Ferienwohnung sehr empfehlen!

Dijana hat uns herzlich empfangen und uns auch geholfen, wenn wir ein Problem hatten. So mussten wir zB an einem Tag mit den Kindern zum Corona-Test. Sie hat sich erkundigt, wo das für uns am besten erreichbar ist, dort angerufen, um sich die Testzeiten zu erfragen und uns die Wegbeschreibung gegeben.
Und auch sonst war es sofort ein Gefühl, als würde man sich schon ewig kennen. Und auch ihre Mutter haben wir direkt ins Herz geschlossen.

Dijana vermietet zur Zeit zwei Wohnungen. Die große, in welcher wir waren und noch eine kleinere für 2 Personen.

Kontakt zur Vermieterin der Ferienwohnung

 

Der Urlaubsort Podstrana

Obwohl die Sonne schon untergegangen ist, wollten die Kids unbedingt ans Meer.
Und zudem hatten wir noch kein Abendessen.
Dijana gab uns mehrere Tipps, wo wir gutes Essen bekommen würden und so gingen wir los.
Es war nicht weit zum Meer, nur ein paar Strassen mussten wir hinunter gehen und waren schon am Strand.

Die Strandrestaurants waren leider alle voll, auch mit Wartezeit war keine Aussicht auf 7 freie Plätze …. Daher liefen wir den Strand entlang Richtung Yachthafen und von dort zum Restaurant im Hotel Eden.

Im Hotel Eden bekamen wir einen Tisch auf der Dachterrasse am Pool mit schönem Blick Richtung Meer und die Bucht von Split.
Das Essen war sehr gut, ich kann es euch empfehlen!

 

 

An einem anderen Abend waren wir in dem Restaurant  “Olive Garden” direkt am Strand essen.
Wir hatten keine Reservierung, aber nach ca 30 Minuten Wartezeit, welche wir mit Cocktails auf den Liegen am Strand verbringen konnten, bekamen wir einen Tisch.   
Die Preise sind niedriger als in Deutschland, auch wenn es hier schon etwas teurer ist als zB in den Weinbergen im Norden. 

So lässt es sich aushalten 

 

Auch hier wieder üppige Portionen. Und sehr sehr lecker! 

Den Abend ausklingen lassen 

 

 

Podstrana ist ein schöner Ort, um Urlaub zu machen.

Der Kieselstrand fällt flach ab, er erstreckt sich über eine Länge von mehr als 6 km.
Fotos gibt es davon leider keine, es waren zu viele Menschen am Strand.

Split liegt in direkter Nähe, der Flughafen von Split ist nur 28 km, der Bahnhof Split sogar nur 10 km entfernt.
In Podstrana gibt es mehrere Supermärkte und viele Restaurants in allen Preisklassen.
Im Sommer ist es ratsam, sich einen Platz vorab zu reservieren.

 

 

 

 

 

Waldbrände in der Nähe von Split

Im Sommer 2021 gab es unzählige Waldbrände im kompletten Mittelmeer- und Adriaraum.
Auch in Kroatien brannten kleinere Waldstücke.
Als wir an einem Vormittag in Podstrana am Strand waren, sahen wir in der Nähe dicke Rauchwolken.
Unser geplanter Nachmittags- Ausflug in die malerische Stadt Trogir fiel somit leider aus.

Wir fuhren trotzdem in die Richtung von Trogir, fuhren dann aber zu einem Strand.
Schon von weitem sahen wir die Löschflugzeuge – und wenn man zwei Feuerwehrmänner dabei hat, steht es außer Frage, dass wir uns die Löschflugzeuge einmal aus der Nähe ansahen

Die Waldbrände waren nach wenigen Tagen unter Kontrolle.

Es bestand für die Menschen zu keiner Zeit eine Gefahr. Die Brände waren allesamt schnell gelöscht.

Insgesamt waren drei Löschflugzeuge im Einsatz

 

Über den Köpfen der Strandbesucher flogen sie kontinuierlich zum Meer, um ihre Tanks mit Wasser zu füllen

Aufsetzten, im Vorbeiflug die Tanks laden und direkt wieder zu den Wäldern, um zu löschen

Neben den beiden großen Löschflugzeugen war noch ein drittes, kleineres im Einsatz

Das kleinere Löschflugzeug, im Hintergrund das Stadion von Hajduk Split

 

 

 

Das Hajduk – Stadion in Split

Das letzte Foto ist eine gute Überleitung zu einem weiteren Ausflug:
Das Hajduk- Stadion von Split.
Denn wir haben auch einen kleinen Fußballfan unter den Kids und so schauen wir uns in unseren Urlauben nicht nur regelmäßig Feuerwehrstationen an, ….

 

…. sondern auch die lokalen Stadien.

 

In Split war es das Hajduk- Stadion, welches wir uns allerdings nur von außen angesehen haben.

Der Fußballverein Hajduk Split (vollständig Hrvatski nogometni klub Hajduk Split)  ist ein traditionsreicher Fußballverein, welcher 1911 gegründet wurde. In dieser Zeit existierte er in vier verschiedenen Staaten: Österreich-Ungarn, den „beiden“ Jugoslawien und dem heutigen Kroatien.
Er ist hinter Dinamo Zagreb der zweiterfolgreichste Verein Kroatiens.

Der 1950 gegründete Fanklub Torcida Split sagt über sich, er gelte als die älteste Fanorganisation in Europa. Der Wahlspruch des Vereins lautet Hajduk živi vječno („Hajduk lebt ewig“).

 

Das Heimatstadion ist Stadion Poljud. Es wurde 1979 mit einer außergewöhnlichen Dachkonstruktion in Form einer geöffneten Muschel erbaut.

Lage vom Stadion:
https://goo.gl/maps/HFSDa9yKkahWGFnz9

 

Die Strassen in den kroatischen Orten sind manchmal etwas eng 

 

In Split gibt es viele historische Bauten / Ruinen wie zum Beispiel das Diokletian-Aquädukt

 http://www.solin-info.com/znamenitosti

 

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Das Gebäude der OTP banka auf dem Weg Richtung Stadion

 

Und da ist es!  Das Stadion von Hajduk Split!
Man beachte unseren Parkplatz. Schatten! Es waren über 30 Grad

 

Das 1979 erbaute Stadion hatte in der ursprünglichen Version Platz für 55.000 Zuschauer, später verzichtete man jedoch auf die Stehplätze, dadurch wurde die Anzahl der Zuschauerplätze auf 34.448 reduziert .

 

Hier könnt ihr einen virtuellen Spaziergang durch das Stadion machen:
https://hajduk.hr/sadrzaj/stadion/virtualna-setnja/

 

 

“Mama, wieso stehen hier so komische Säulen?”
– “Ihr müsst euch auf einen bestimmten Punkt stellen, dann erkennt ihr, was das ist.”

“Häh…..?”

– “Ne, noch etwas weiter, dort, wo der Punkt auf den Boden gezeichnet ist”

 

“Aaaaaah, das ist ja cool!!!”

 

 

Hier erkennt man die Bauform der offenen Muschel.

 

 

 

 

Mich interessierte die Kirche neben dem Stadion mehr als das Stadion.
Es ist das Franjevački samostan sv. Ante, eine Klosteranlage des Franziskaner- Kirchenorden.
Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche Poljud wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als einfache, einschiffige Hallenkirche errichtet, welche in den Folge-Jahrhunderten immer weiter erweitert / umgebaut wurde.
Leider fand ich keinen Eingang, gerne hätte ich mir die Kirche von innen angesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in Split

Ursprünglich wollten wir uns Split natürlich gerne ansehen. Die Altstadt ist berühmt für ihre antiken Plätze.

Aber es war uns einfach zu voll. Dieses böse C… – Wort war nun einmal noch präsent und macht keinen Urlaub. Und somit waren wir vorsichtig und verzichteten auf den Stadtrundgang (und das wird noch öfters in diesem Urlaub vorkommen)
Aber zumindest zum Sonnenuntergang wollten wir uns die Stadt ansehen, vom Aussichtsberg Marjan. 

 

Etwas außerhalb in der Nähe vom Yachthafen fanden wir einen Parkplatz und liefen dann direkt Richtung dem Aussichtspunkt Prva vidilica na Marjanu

 

Den Kindern fiel direkt dieses Schiff auf – Die Moby Corse ist ein Fährschiff der italienischen Moby Lines, welches 1978 in Dienst gestellt wurde.
Das Schiff fährt zurzeit zwischen Ancona und Split.

Alte traditionelle Steinhäuser, welche direkt auf dem Felsen gebaut wurden

 

Weil ein Aussichtspunkt naturgemäß immer etwas erhöht ist, bedeutete das erst einmal viele Treppen laufen, bei Temperaturen um 28 Grad.
So ähnlich hatten wir das vor 2 Jahren schon auf der Festungsanlage in Alanya

Aber es hat sich gelohnt.
Es waren nur wenige Menschen unterwegs und wir hatten einen traumhaften Blick auf Split. Die Altstadt wurde durch die untergehende Sonne in ein wundervolles Licht getaucht.

 

 

Obligatorisches Selfie. Ich weiß, warum ich keine Influencerin werde, hinter der Kamera fühle ich mich eindeutig wohler als davor ^^
 

Oben am Aussichtspunkt gibt es einen alten jüdischen Friedhof und auch weitere Wanderwege mit lohnenswerten Zielen wie zB der kleinen Kapelle. Aber irgendwie war uns an dem Tag nicht nach wandern.

Der alte jüdische Friedhof.

In diesem Bereich befinden sich ca. 700 Gräber, die meisten aus dem 16. Jahrhundert  Die letzte Beerdigung fand hier im Jahr 1945 statt.
Seit 1945 gilt der Friedhof als geschütztes Denkmal

 

Wir blieben noch eine Weile oben und genossen die Aussicht auf Split

 

Riva, die palmengesäumte Promenade in der Altstadt direkt am Hafen

 

 

Wie ich bereits schrieb, hätte man von dort zu kleineren Wanderungen aufbrechen können, aber die Kinder hatten nach dem Treppenlaufen nicht mehr wirklich Lust und wir beschlossen daher gemeinsam, den Weg zurück nach unten zum Hafen anzutreten. Dort wollten wir schauen, ob wir irgendwo einen Kiosk mit Getränken finden, denn unsere sind nach dem Besuch am Stadion und dem Aufstieg zum Viewpoint entweder bereits aufgetrunken oder warm geworden.

 

Die Promenade

 

 

Die Altstadt von Split
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Split ist nach der Hauptstadt Zagreb Kroatiens zweitgrößte Stadt. Knapp 210.000 Einwohner wohnen in der Stadt direkt am Meer, umgeben von mehreren Gebirgen.

Die 1700 Jahre alte historische Altstadt von Split hat sehr viele Sehenswürdigkeiten, viele aus der römischen Epoche von Split. Die bekannteste ist sicherlich der Diokletianpalast. Nicht ohne Grund gehört er zum UNESCO Weltkulturerbe. Der bemerkenswerte Palast diente als Altersresidenz des Kaisers Diokletian ( 295 n.Chr.).
Weitere Sehenswürdigkeiten sind z.B. das eiserne Tor, Tempel des Jupiter, das Vestibul und vieles mehr. Die Aussicht vom Saint Domnius Glockenturm soll sich lohnen. 

Alles viele schöne historische Plätze.  
Aber es war uns zu voll. Zu viele Menschen an einem Ort, daher blieben wir nur am Hafen und schauten uns Split zumindest von dort aus an. 

 

Link zu einer Info-Seite über die Sehenswürdigkeiten von Split

https://www.kroati.de/kroatien-dalmatien/split.html#sehenswertes

 

Wir blieben im Bereich des Matejuška, das ist der der Promenade vorgelagerte alte Hafen, von welchem damals die Fischer jeden Tag aufs Meer fuhren. Ihnen zu Ehren wurde mit dem großen Fischhaken ein Denkmal gesetzt.  

Schön anzusehen war es, wie die Promenade immer mehr in goldenes Licht der untergehenden Sonne gehüllt wurde. 
Direkt am Hafen war eine Art Flohmarkt, wenig besucht, daher stöberten wir dort ein wenig. Die Kinder bekamen Armbänder und Ketten als Erinnerung und zum Schluss noch eine riesige Zuckerwatte, bevor wir uns dann langsam wieder zurück Richtung Auto begaben. 
 

 

 

Zwischen den beiden hellen Gebäuden ist der Trg Republike, ein schöner Platz, welchen ich mir auch gerne angesehen hätte. Aber man sieht die Menschenmassen… Das war uns zuviel. 

Auch von der Hafenmole sah das schon sehr schön aus, ein wenig erinnerte mich das an Venedig. 

 

Die Moby Corse lief aus und machte sich auf den Weg Richtung Italien. 

 

Es lagen viele luxuriöse Yachten in Split, teilweise streng bewacht und wir wissen inzwischen, dass einige bekannte Menschen zur der Zeit in Kroatien Urlaub gemacht haben. 
Imposant ist es anzusehen, vor allem wenn es dunkel wird und die Beleuchtung angeht. 
Es muss toll sein, mit seinem eigenen Boot dieses schöne küstenreiche Land bereisen zu können. 

 

 

 

Von der Hitze und der vielen Lauferei müde, aber glücklich! 

 

 

Bye bye Split – wir kommen definitv wieder! 

 

 

Noch ein paar Worte

Mehrere Tage waren wir in der Region Split und es hat uns gut gefallen. 
Von hier aus kann man sehr schöne Tagestouren machen, zum Beispiel in die bekannte Stadt Mostar in Bosnien und Herzegowina. 
Auch die Strände sind sehr schön, wir haben an vielen Stränden Wasserburgen gesehen, welche man für ein kleines Eintrittsgeld erobern kann. 
Insgesamt waren uns die Strände dort aber zu voll. (Reisezeit absolute Hochsaison)
Wenn man länger bleibt, entdeckt man bestimmt einsamere Buchten, aber wir waren nur ein paar Tage in der Region Split.
Das Wasser ist wunderbar klar und auch schnorcheln konnten wir an mehreren Stellen.
Wegen der Kieselstrände trugen die Kinder Badeschuhe mit fester Sohle. 
Die Ferienwohnung hat uns von den fünf Unterkünften am besten gefallen. Die Ausstattung ließ keine Wünsche offen und der Pool war das Highlight.

Über unsere Ausflüge und Touren berichte ich in den nächsten Berichten! 

Es freut mich, dass ihr wieder dabei ward! 

Bis zum nächsten mal!! 

Unser Urlaubsort Podstrana und Split


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kroatien

Im Sommer 2021 waren wir mit unseren 5 Patchwork- Kids in Kroatien.
Von den Weinbergen im Norden bis Dubrovnik im Süden.
5 Unterkünfte in 15 Tagen. Auch wenn das ursprünglich nicht so geplant war, haben wir auf diese Weise sehr viel gesehen und erlebt

Hier geht es zu den einzelnen Berichten:

 

Nationalpark Plitvicer Seen

Nationalpark Plitvicer Seen

 

 

 

 

Nationalpark Plitvicer Seen

Hallo zusammen,

schön, dass ihr wieder dabei seid.

Dieser Bericht hat lange auf sich warten lassen …. das ist der Nachteil, wenn man einen Blog nicht hauptberuflich betreibt – er steht im Alltag leider oft hinten an. Und der war bei uns in den letzten Wochen sehr turbulent. Umbau zu Hause, Bau von einem neuen Pony-Stall,  privater Stress – und Urlaub!
Unter anderem waren wir mit unseren Kids wieder auf Tour, dieses mal waren Brüssel, Paris und die belgische Nordseeküste unser Ziel, davon berichte ich dann im Anschluss an meine Kroatien- Berichte.

Jetzt geht es hier im Bericht weiter:
Wir sind noch immer in Kroatien. Nach einer erholsamen Nacht in den Weinbergen im Norden (-> Nacht in den Weinbergen im Norden) des Landes geht es heute für uns Richtung Süden und Richtung Meer – mit einem Zwischenstopp – und genau darum geht es im heutigen Bericht.

 

Nationalpark Plitvicer Seen

Heute nehme ich euch mit in den Nationalpark Plitvicer Seen im Herzen von Kroatien.

Knapp 300 km² misst der Nationalpark und ist gekennzeichnet durch seine 16 kaskadenförmig angeordneten Seen, welche durch zahlreiche Wasserfälle miteinander verbunden sind.
Es gibt 12 obere und 4 unsere Seen. Im unteren Bereich befindet sich mit 78 Meter Höhe auch der höchste Wasserfall im Nationalpark (und auch der höchste Wasserfall in Kroatien) :
Der Veliki Slap

Durch das stete Eindringen von Wasser entwickelten sich die Sinterbarrieren. Das sind die Stufen entlang der Seen. Da diese noch aktiv sind, verändert sich das Aussehen auch fortlaufend.
Man geht davon aus, dass dieses Seensystem vor 12.000 bis 15.000 Jahren entstanden sein muss.

Der Teil der Seen ist auch der für Touristen erschlossene Teil. Es gibt viele Wanderrouten mit unterschiedlichen Längen, welche an den Seen entlang führen. Die längste Route davon ist knapp 19 km und mit einer Dauer von ca 6 – 8 Stunden veranschlagt.
Und trotzdem macht der Bereich mit den Seen gerade mal 1 % des gesamten Nationalparks aus.
Der Rest ist bewaldet und ein paar kleinere Flächen sind mit Gräsern bewachsen.


Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der größte und älteste von Kroatien.
Am 8. April 1949 wurde er zum ersten Nationalpark von Kroatien erklärt.

Am 26. Oktober 1979 bekam der Nationalpark die internationale Anerkennung und den Eintrag in die UNESCO-Liste des Welterbes

 

Wo liegen die Plitvicer Seen?

Er liegt in den Bergen etwas im Hinterland der Küste in den Gespanschaften Lika-Senj und Karlovac.

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Anfahrt zu den Plitvicer Seen

https://np-plitvicka-jezera.hr/de/planen-sie-ihren-besuch/istrazite-jezera/anfahrt/

 

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Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Plitvicer Seen

Der Park hat mehrere Eingänge und mehrere Zugänge.

Eingang 1 – Rastovača: 07:00 – 18:00
Eingang 2 – Hladovina: 07:00 – 18:00
Nebeneingang 2 – Flora: 07:00 – 18:00

 

Eintrittspreise:

Diese variieren stark, daher verweise ich euch auf die online- Ticketseite, denn es wird empfohlen, die Tickets vorab online zu reservieren.
Grob kann man sagen, dass zur Zeit (10/2021) der Eintritt umgerechnet bei ca. 24 Euro / Erw kostet. Damit habt ihr einen kleinen Richtwert. Der Eintrittspreis dient vor allem zum Schutz und Erhalt des Nationalparks.

Die Preise auf der Seite sind in der kroatischen Landeswährung: Kuna
Aktuell (Oktober 2021) ist die Umrechnung:

1 Euro = 7,52 Kuna
1 Kuna = 0,13 Euro
10 Kuna = 1,33 Euro
80 Kuna = 10,65 Euro
180 Kuna = 23,95 Euro

-> Währungsrechner

Online- Eintritts- Tickets für die Plitvicer Seen:

https://ticketing.np-plitvicka-jezera.hr/Index.aspx?l=DE

Auch der Parkplatz ist kostenpflichtig.
Man zieht eine Karte bei der Einfahrt und zahlt sie vor der Ausfahrt.
Autos kosten 8 – 10 Kuna die Stunde, das entspricht ca. 1,06 – 1,13 € / Stunde.

Preise für den Parkplatz:
https://np-plitvicka-jezera.hr/de/planen-sie-ihren-besuch/istrazite-jezera/preise/

 

Nationalpark Plitvicer Seen

Infoseite für den Besuch im Nationalpark mit allen aktuellen Infos:

https://ticketing.np-plitvicka-jezera.hr/Index.aspx?l=DE

Unterkünfte im Campingplätze im Nationalpark

Es lohnt sich, hier mehrere Tage zu verbringen. Nicht nur Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Der Nationalpark ist eine grüne Oase und in der Hauptsaison abseits des Bereiches am Eingang auch eine Ruheoase.

Im Nationalpark gibt es mehrere Hotels und Campingplätze

 https://np-plitvicka-jezera.hr/de/planen-sie-ihren-besuch/hotels-und-campingplatze/

 

 

Unser Besuch bei den Plitvicer Seen

Am späten Vormittag kamen wir am Hauptparkplatz an.

Dieser ist in ein Waldgebiet rein sehr verzweigt.
Wir bekamen eine Ahnung, wie voll es werden würde, denn es war auch nach einer gefühlten Ewigkeit mit Kurverei über die Parkplätze keine freie Lücke zu sehen.
“Gleich sind wir wieder zurück bei der Pension” scherzte ich
Auf der anderen Seite dachte ich: Muss sich ja wohl lohnen, wenn so viele Menschen hier sind.
Der Parkplatz ist sehr weitläufig und je weiter wir ihn fuhren, desto mehr freie Parkplätze gab es

Der Hauptparkplatz am Eingang 1. Der rote Pfeil zeigt, wo wir ungefähr standen.

Parkplatz 1 auf Google Maps -> Parkplatz 1

 

Eine Brücke führt über die Straße und zum Eingang. Und auch da … Menschenmassen. …
1 Stunde Wartezeit und insgesamt 7 Eis und 4 Wasser später konnten wir in den Park hinein.

Aber keine Sorge – so voll ist es wohl nur in der Hauptsaison. Ich habe in der Facebook – Kroatiengruppe Fotos vom Park im September oder Mai gesehen und da war fast nichts los.

Kleine Orientierung. Das Gelände ist sehr weitläufig. Wer möchte, geht nur bis zum Aussichtspunkt. Und der ist auf gleicher Höhe direkt hinter dem Eingang. Von da beginnen dann die Wanderwege, dafür geht man zunächst bergab Richtung See und wählt dann seine Route. Diese sind sehr gut beschriftet. Wanderweg A ist der Kürzeste. 3,5 km, 2 – 3 Stunden. Bei Wanderweg K läuft man hingegen 18 km und ist 6 – 8 Stunden unterwegs. Bei B und C fährt man einen Teil mit dem Boot, der Preis ist im Ticket inklusive. Aus Zeitgründen – immerhin mussten wir noch weiter zur Unterkunft – wählten wir Wanderweg A

 

Hier findet man alle Wanderwege mit Beschreibung in der Übersicht

https://np-plitvicka-jezera.hr/de/planen-sie-ihren-besuch/istrazite-jezera/aktivitaten/besichtigungsprogramme-der-seen/

 

Schon wenige Meter nach dem Eingang 1 erreicht man die Aussichtsplattform.

Der Anblick ist grandios!  Kaum zu beschreiben und mit Fotos nicht wiederzugeben.

Man sieht von hier schon mehrere Seen und viele Wasserfälle stürzen laut tosend in die Tiefe

 

 

Wanderweg A führt uns automatisch auf den Weg mittig im Bild, direkt zu den höchsten Wasserfällen im Nationalpark

 

Wir starten unsere Wanderung. Der Weg geht zunächst abwärts Richtung See

 

Die Seen sind kaskadenartig angeordnet, dazwischen befinden sich kleinere oder größere Wasserfälle. Baden ist in den Seen verboten.

 

 

Und auch diesen Weg würden wir gleich noch laufen – und freuten uns schon sehr, denn schon von hier oben sah man, wie klar das Wasser ist

 

 

Wunderschön anzusehen!

 

Unser 1. Stop: Kroatiens höchster Wasserfall

 

Mittig sieht man den Weg von der Aussichtsplattform zum See runter

Foto oben, wenn man in der Hochsaison kurz auf dem Weg wartet und auch mal einen Stau hinter sich riskiert, um ein realitätsfremdes Instagram- Foto zu machen ….

Foto unten, wie es tatsächlich fast die ganze Zeit im ersten Teil zwischen Aussichtsplattform und Wasserfall war:

Noch problematischer war es Richtung Wasserfall. Ein paar mal drehte sich vor uns jemand mit großem Rucksack um und hätte damit beinahe einen von uns vom Steg runtergeworfen ….

Also: Lieber etwas aufpassen beim gehen. In Anbetracht der Tatsache, dass es auf dem Weg keinerlei Abgrenzung rechts und links zum Wasser gibt, ist das ohnehin sinnvoller.
Aber meine große Kamera packte ich weg. Mal eben stehen bleiben für ein Foto war ohnehin kaum möglich und so entstanden 99 % der Fotos an diesem Tag mit Handy. Im Laufen. Argh…

 

Der Weg zum Wasserfall ist leider eine Sackgasse, daher knubbelte es sich da.

 

 

Diese Farben!!! Es ist wirklich so blau-türkis wie auf dem Foto und mit Sonnenschein leuchtet das Wasser noch kräftiger in den verschiedensten Türkistönen

 

Wie erwartet gab es ein Getümmel auf dem engen Weg Richtung Wasserfall. …

 

Ungeschönte Wahrheit, …. aber auch nur, wenn man wie wir in der absoluten Hochsaison (und zur Mittagszeit) die Plitvicer Seen besucht. Darum: Fahrt nach Möglichkeit in der Nebensaison hin, dann habt ihr mehr davon! Oder direkt zur Parköffnung. 

 

 

Aber: Es lohnt sich! Die Ausblicke sind immer wieder wunderschön. Wie auch auf dem Weg Richtung Wasserfall. Traumhaft!

 

 

Nach kurzem Fußweg erreichten wir den Veliki slap – dem höchsten Wasserfall in Kroatien!

 

Im Sommer ist er etwas wasserarm, aber deswegen nicht weniger schön anzusehen

 

 

 

Unter meinen Lesern sind doch bestimmt Winnetou- Fans, oder?

 

Wusstet ihr, dass die Filme zum größten Teil in Kroatien gedreht wurden?

Mein Vater ist großer Winnetou – Fan und eigentlich war geplant, dass meine Eltern uns auf diese Reise begleiten und wir uns die Drehorte von Winnetou ansehen.
Leider hat dies nicht geklappt.

Der berühmte Silbersee liegt inmitten des Nationalparks Plitvicer Seen und auch die Höhle mit dem Schatz kann man hier sehen.

 

Hier gibt es eine tolle Seite mit den Drehorten von den einzelnen Winnetou – Filmen
https://www.kroati.de/kroatien-infos/drehorte-winnetou-filme.html

Vom Wasserfall aus gingen wir zurück zur Abzweigung. Von hier kann man entweder wieder zurück zur Aussichtsplattform gehen oder aber – so wie wir – die Wanderoute A weiter gehen.

 

Schattige Wege führten entlang des Sees

 

Es verwundert nicht, dass man sich für diesen Ort zum Dreh entschieden hat.
Es ist malerisch.  Nach jeder Kurve gab es neue Ausblicke auf die Seen im Nationalpark. Die oft im kühlen Schatten liegenden Wege führten entlang des Wassers, vorbei an Wasserfällen oder imposanten Felswänden und wir bereuten es, nur auf der Durchreise zu sein, denn gerne wären wir noch die weitere Route gegangen …. selbst die Kids waren begeistert!
Und je weiter wir liefen, desto mehr verteilten sich die Menschenmassen.

Ein schöner Spaziergang durch die idyllische Natur

Da Worte das ohnehin kaum beschreiben können, lasse ich Bilder sprechen.

 

 

 

 

 

Auf dem Hinweisschild sieht man die Anordnung der Seen. Wir waren leider nur im unteren Bereich (Siehe Pfeil), wenig später führte unser Weg wieder Richtung Ausgang, … die Zeit wurde knapp, wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns.

 

 

Der Wanderweg A führte uns lange am See entlang, dann aber kam der Abzweig nach links und wir gingen wieder bergauf.

 

 

 

Wieder gab es eine tolle Aussichtsplattform – und siehe da, kaum Menschen. Wie ich bereits schrieb, verteilte es sich auf dem Weg immer mehr.
Knubbelpunkte waren die Wege vom Eingang 1 Richtung Wasserfall.

 

 

Der Weg führte am Cafe Rapajinka und von dort zurück zum Park-Eingang 1. Dort am Parkplatz stand unser Auto.

Am Cafe machten wir eine Pause mit kühlen Getränken und einem Eis zur Stärkung

 

Der Boden am Cafe Rapajinka

 

Auf dem Weg zwischen dem Cafe Rapajinka und dem Eingang 1 führte immer wieder an lohnenswerten Aussichtspunkten vorbei, welche uns wundervolle Blicke auf den Nationalpark boten.

 

 

 

Diesen Weg dort unten sind wir ‘vorhin’ noch gegangen.
Das ist der Weg Richtung Wasserfall rechts oder die Wanderwege links.

Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch kamen wir an unserem Ausgangspunkt wieder an.
Und nochmals genossen wir die Aussicht auf die Landschaft und die Wasserfälle.

 

 

Wir hielten uns nicht mehr sehr lange auf, da wir noch einen längeren Fahrtweg zur nächsten Unterkunft vor uns hatten.

Dazu schreibe ich beim nächsten mal was und stelle euch wieder eine weitere Unterkunft in Kroatien vor, dieses mal eine Ferienwohnung mit Pool in Podstrana.

 

Übrigens: Dieses Warnschild steht am Eingang zu den Parkplätzen.
Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten:
Am Ende des Urlaubes würden wir auch noch einen in der Natur frei lebenden Bären sehen!
Dazu dann aber später im entsprechenden Bericht!

 

 

 

 

Unser persönliches Fazit

Ein Ausflug zu den Plitvicer Seen lohnt sich. 
Es ist eine kaum zu beschreibende, abwechslungsreiche und malerisch-schöne Landschaft mit einer riesigen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Das Wasser ist glasklar, so sieht man auch die vielen verschiedenen Fischarten, welche in den Seen leben. 
Durch die Sinterbarrieren gibt es unzählige kleinere und größere Wasserfälle, welche plätschernd oder rauschend in das türkisblaue Wasser der Seen fließen. 
Ich rate euch: Nehmt euch viel Zeit, wandert die längeren Routen und nehmt das Boot, um den Nationalpark kennen zu lernen. 
Wir bekamen einen ersten Einblick und haben uns vorgenommen: 
Wenn wir mal irgendwann wieder in Kroatien sind, werden wir hier 1 – 2 Tage verbringen. 

 

 

 

 

 

Schön, dass ihr wieder dabei ward! 

Bis zum nächsten mal – und dann gehts endlich ans Meer!

 


 

 

 

 

Nationalpark Plitvicer Seen

Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

 

Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

 

 

Hallo zusammen,

 

schön, dass ihr wieder dabei seid.  Es ist der 2. Teil von meinem Kroatien – Bericht mit unseren 5 Patchwork- Kids.

Er hat etwas auf sich warten lassen, daher gibt es eine kleine Rückschau.
Corona ist Schuld. Dazu schreibe ich demnächst noch etwas mehr.

Jetzt geht es erst einmal in meinem Bericht weiter: 

 

Kleine Rückschau auf den 1. Teil:

Wir sind um 18.30 Uhr in Zagreb gelandet.

 

Begleitet von einem ordentlichen Unwetterchen …

 

Wir holten unser Gepäck und unsere Mietwagen …..

…. und machten uns auf den Weg Richtung Unterkunft.

 

Bevor wir zu unserem 1. richtigen Feriendomizil weiter südlich in Kroatien fuhren, hatten wir aufgrund der durch Lufthansa geänderten Flugpläne mit einer späteren Ankunft als ursprünglich gebucht eine Zwischenübernachtung in der Nähe von Zagreb gebucht.

Weil wir wenig Lust auf Stadt hatten, lag die Unterkunft außerhalb in den Weinbergen.

 

Das Unwetter zog in die andere Richtung …

 

 

 

 

Die Weinberge im kroatischen Norden

Die Fahrt auf der Autobahn war entspannt.

Aber dann sah ich, welche Strecke nach der Abfahrt von der Autobahn vor uns lag …  Sehr viele Kurven. Entlanggeschlängelt an den (Wein-) Bergen ….
Mein Lebensgefährte: “Wow, cool, fast wie in Österreich!” … und ich dachte nur leise bei mir … “Och neee … armes ich…”
Die Kids schliefen tief und fest. Das war auch ganz gut so … Im Flieger hat es wegen des Gewitters schon zwischendurch geschaukelt, jetzt noch diese kurvige Bergstraße könnte die Mägen doch überstrapazieren.  Selbiges befürchtete ich für mich auch. Nicht umsonst bin ich mehr der Meer- Typ. Flaches Küstenland, wo man schon 10 km vorher sehen kann, ob jemand zu Besuch kommt. 

Erst nach Sonnenuntergang erreichten wir die Weinberge. Obwohl es schon dämmerig war, erkannten wir die schöne und malerische Landschaft. Mit den Kroatien- Strand- Bildern aus der Facebook-Gruppe, in welcher ich in den letzten Wochen viel gelesen habe, hatte das wenig zu tun. Sattgrüne Weinberge, Wälder und zwischendrin kleine, verträumte Dörfer.

Das entschädigte auch den kurvigen Anfahrtsweg

Weil meine Kamera irgendwo im Gepäck lag, entstanden die folgenden Fotos mit Handy. Beim Autofahren. In der Dämmerung. Ja, ich weiß. Sowas soll man nicht machen ….. Nächstes mal kommt die Kamera direkt zu mir nach vorne ins Auto!

Auf dem Weg zur Zwischen-Unterkunft

 

Angekommen. Rechts ist das Haupthaus mit der Restaurant-Terrasse inkl. Panoramaaussicht. Das Foto wurde aus unserer Unterkunft gemacht, einem Nebenhaus mit 4 Doppelzimmern.

 

Lage:

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Unsere Unterkunft in den Weinbergen

Das Guesthouse Režekov podrum

https://goo.gl/maps/MmE6b2dFcSHrMXsS8

Wir können sie sehr empfehlen. Die Einrichtung ist rustikal – einfach gehalten, aber es war alles sauber und die Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit. Die Aussicht über die Weinberge ist fantastisch! 
Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt..

 

Wunderschöner Ausblick über die Weinberge von der Unterkunft aus

 

Wir bekamen das komplette Nebenhaus für uns. 4 urige Doppelzimmer, jeweils mit eigenem Badezimmer, TV-Gerät und Klimaanlage.

Unser Schlafgemach

 

 

 

Schnell wurde überlegt, wer welches Bett bekommt. Die Kinder hatten Hunger – und wir auch. Im Restaurant wartete schon unser Abendessen

 

Unser Abendessen auf der Panorama- Terrasse
Gedeckt war für uns ein großer Tisch auf der Terrasse mit tollem Ausblick. Schade, dass es schon fast dunkel war. Dank des Gewitters gab es herrlich erfrischenden Wind, welcher die schwüle Gewitterluft wegpustete. Das war mehr als angenehm.

 

Als Vorspeise gab es eine wohltuende und leckere Suppe. Vor lauter Hunger habe ich das obligatorische Foto vergessen 

Und dann kam der Hauptgang.  Wir lernten an diesem Abend: Die Portionen in Kroatien sind üppig. Weil im Gegensatz zu uns die Angestellte dies wusste, hatte sie nur 6 statt der 7 bestellten Portionen vorbereitet – und nicht einmal diese 6- Portionen- Platte haben wir mit 7 hungrigen Leutchen geschafft.  

 

 

Auch ein Dessert wurde gereicht. Wir hatten die Wahl zwischen Kuchen und Crêpes. Also diejenigen, die nach dem üppigen Hauptgang noch nicht an akuter Pansenlähmung litten.
Wir haben uns des Probierens wegen die Desserts geteilt. Beide top! Hätte ich jetzt gerne, wo ich die Bilder sehe und darüber schreibe. Und soviel sei gesagt: Wird bei den noch folgenden Kroatien- Berichten noch des Öfteren vorkommen. Wir haben einiges an kroatischen Spezialitäten probiert. 

 

 

 

Das Abendessen war nicht nur sehr reichlich, sondern auch günstig. Wir zahlten inkl. Getränke grad mal um 10 Euro pro Person.
Wenn ich überlege, was wir in Deutschland bezahlen, wenn wir mit allen 5 Kinds essen gehen ….

 

Mein Lebensgefährte gönnte sich sein 1. kroatisches Bier.

 

Meine Kamera und mein Stativ waren immer noch irgendwo im Gepäck. Schade, denn im Hintergrund zuckten schon den ganzen Abend Blitze am Himmel. Ich war zu müde, um meine Ausrüstung zu holen und war froh, als wir endlich in unseren Betten lagen

 

Gute Nacht zusammen

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Guten Morgen!

Wir starteten den Tag wieder sehr früh. Nicht ganz so früh wie gestern, aber immer noch sehr früh, dafür, dass wir eigentlich im Urlaub sind.

 

 

Das ist das Nebenhaus, in welchem wir unsere Doppelzimmer hatten.

 

 

Aussicht von der Terrasse aus. Es war diesig und bewölkt, immer wieder nieselte / regnete es…, die ganze Nacht über hat es immer wieder gewittert. Die Landschaft duftete wundervoll nach Sommerregen, nach Morgenfrische  – und eine angenehme Brise umwehte uns die ganze Zeit. Von den 35 Grad waren wir noch weit entfernt. Genauer gesagt einige Stunden Fahrt. Ich atmete tief durch und inhalierte diese entspannte Morgenstimmung und diese friedliche Athmonsphäre. Endlich Urlaub. 

 

 

Der Kaffee komplettierte diesen schönen Start in den Tag

 

Die Unterkunft betreibt ein kleines Weingut.

 

Der Essenssaal mit Zugang zur Terrasse.

 

 

Das Hauptgebäude

 

 

 

 

 

Nach einem reichhaltigem Frühstück und ganz viel Kaffee verließen wir die Unterkunft.

Wenn ihr einen Ort für eine Zwischenübernachtung sucht, kann ich euch diese Unterkunft empfehlen.

 

Fahrt Richtung Karlovac

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Weil ich gestern zu müde war, meine Kameraausrüstung auszupacken und ich es heute vergessen hatte ( seufz ) gibt es wieder nur Handyfotos. Ich gelobe Besserung.

Das Wetter besserte sich leider nicht. Bewölkt und zwischendurch gab es auch mal ein paar Regentröpfchen.

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Der Weg führte wieder durch urige kleine Dörfer

 

Wir waren überrascht, wie idyllisch es hier im Norden von Kroatien ist 

 

Die Masten bestanden teilweise aus nicht großartig bearbeiteten Stämmen

 

 

 

Bevor wir zu unserem heutigen Zwischenziel fuhren, machten wir einen kleinen, spontanen Zwischenstop in einem von außen interessant aussehendem Museum.

Das Muzej Domovinskog rata in  Karlovac – Turanj
Oder auf deutsch: Das Heimatkriegsmuseum in Karlovac – Turanj

Lage:

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Für uns war das eine gute Gelegenheit, mit den Kids etwas Geschichte zu lernen.
Es ist mein Bestreben, den Kids im Urlaub neben viel gemeinsame Familienzeit auch Wissen zu vermitteln. Spielerisch, durch eigene Erfahrungen oder wie in diesem Fall: Wir fahren zu einem Ort, die Kinder sehen viele Dinge und dann kommen die Fragen von ganz alleine. Und wenn das Interesse geweckt ist, kommt auch viel mehr an als beim stupiden lernen in den Klassenzimmern.
“Mama, warum hat die Brücke so viele Löcher?” “Mama, ist das vom 2. Weltkrieg?”

Nein, das Heimatskriegsmuseum dreht sich um den Jugoslawienkrieg bzw um einen Teil davon: Dem Kroatienkrieg
Es ist eine Außenstelle des Stadtmuseums von Karlovac

Der Jugoslawienkrieg ist die Zusammenfassung der einzelnen Kriege, das waren der 10-Tage-Krieg-Krieg in Slowenien im Jahr 1991, der Kroatienkrieg von 1991 bis 1995, der Bosnienkrieg von 1992 bis 1995 und etwas später der Kosovokrieg (1998/1999) und zudem noch der Albanische Aufstand in Mazedonien (2001)

 

Kurz zur Geschichte vom Kroatienkrieg:

Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1945 Jugoslawien als Vielvölkerstaat neu gegründet.
Schon bald darauf begannen Spannungen, nach dem Tod von Präsident Tito gab es vermehrt Konflikte zwischen den Völkergruppen. Einige Völkergruppen wollten dann eigene Staaten gründen.
Nach Titos Tod schaffte es die Regierung nicht mehr, die Konflikte friedlich zu lösen.
Probleme bestanden nicht nur durch religiöse und ethnische Unterschiede, sondern auch zunehmend aufgrund der Ungleichheit zwischen dem eher reichen Norden (Slowenien und Kroatien) und dem eher armen Südosten (Mazedonien und Kosovo).
Als erstes Land erklärte Slowenien 1991 nach einem 10-tägigen Krieg seine Unabhängigkeit. Und auch Kroatien wollte ein eigenständiger Staat sein. (Ebenso wie Bosnien-Herzegowina).
In diesen Teilen des Landes lebten jedoch viele Serben, welche dann zu einer Minderheit gehört hätten, daher haben sie sich vehement gegen die Unabhängigkeit gewehrt und es kam zum Kroatienkrieg. Ziel der Serben war es, die durch die Kämpfe eroberten Gebiete an den restlichen Teil von Jugoslawien anzuschließen, um den völkerrechtlichen Status von Serbien zu bewahren. Viele von euch werden die Nachrichten und Bilder von damals wohl noch in Erinnerung haben. Berichte über Völkermorden und schrecklichen Kriegsverbrechen. Ich selber kann mich noch gut an damals erinnern, mir hat das damals Angst gemacht.
Obwohl das Abkommen von Dayton im Jahr 1995 den Krieg  in Kroatien und in Bosnien-Herzegowina offiziell für beendet erklärte, gab es erneut heftige Kämpfe zwischen der albanisch- und serbisch-stämmiger Bevölkerung in der Provinz Kosovo. Die NATO schaltete sich in diesen Krieg ein, im welchen sich auch deutsche Flugzeuge beteiligten (Als erster Kriegseinsatz der Bundeswehr).
Bis Anfang 1999 dauerten die Kämpfe noch an, erst dann akzeptierte Serbien den Friedensplan.

Im Heimatkriegsmuseum dreht es sich wie bereits geschrieben nur um den Kroatienkrieg, welcher genau an dem Ort, an welchem wir standen, bitterlich getobt hat. Das Dorf, in welchem sich das Museum befindet – Turanj – befand sich damals genau auf der Frontlinie zur s.g. serbischen Republik Krajina und wurde daher fast vollständig zerstört. Die kroatischen Verteidiger haben mit Entschlossenheit und Furchtlosigkeit ihre Stadt verteidigt und den Feind daran gehindert, die Flüsse Korana und Mrežnica zu überqueren, um nach Karlovac zu gelangen und somit haben die Soldaten und Bürger die kroatische Seite erfolgreich verteidigt. Die Stadt blieb unbesiegt, lag jedoch zum größten Teil in Schutt und Asche.
Noch bis heute sieht man vereinzelt Fassaden, welche von Einschusslöchern übersäht sind.

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Es war Montag …. und ausgerechnet montags hat das Museum geschlossen. Schade. Die Ausstellung hätte sich auf jeden Fall gelohnt.
Zumindest die Außenausstellung konnten wir uns ansehen und die bot schon genug Anschauungsmaterial, um den Kindern zu erklären, was hier vor gar nicht langer Zeit passierte.
Ich selber war damals ungefähr in deren Alter, als ich voller Sorge die Bilder in den Nachrichten sah und große Angst hatte, dass der Krieg auch nach Deutschland kommen würde.

 

 

Für die Kids war es erschreckend und interessant zugleich, diese Brücke voller Einschusslöcher zu sehen. Zunächst dachten sie, das sei einfach nur kaputt. “Ja klar, Einschusslöcher…. ” …. aber je mehr wir erklärten, desto mehr begriffen sie, dass dies alles echt ist und was sich damals in diesem und vielen anderen Orten abgespielt hat. “War das der 2. Weltkrieg?” – “Nein, es gab auch danach noch Kriege. Ich war ungefähr so alt wie ihr, als hier Krieg war. Die Bilder davon liefen jeden Abend in den Nachrichten.” 

 

Kurzes Tagesschau – Video von damals – Der entsprechende Beitrag beginnt bei 00:43 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.tagesschau.de zu laden.

Inhalt laden

 

Das Museum selbst befindet sich in einem Gebäude, welches im Heimatkrieg schwer beschädigt wurde. Das Museumsgebäude wurde quasi drumherum gebaut, um das kaputte Gebäude zu erhalten. Deutlicher kann man die Zerstörungen von damals kaum darstellen.

 

 

 

Die Beschreibungen der Exponate sind neben kroatisch auch auf englisch

 

Im Außenbereich sieht man mehrere Panzer, militärische Ausrüstungen und die Reste eines abgeschossenen MiG-21. Zudem sieht man mehrere völlig zerstörte Gebäude und bekommt eine Ahnung, wie die kleine Stadt damals ausgesehen haben muss – dennoch unvorstellbar, es ist grad mal 30 Jahre her.

 

 

Einschusslöcher an manchen Panzern als stille Zeugen der erbitterten Kämpfe

Die am 9. November 1991 abgeschossenen MiG-21.

 

 

Wir blieben nicht lange, da das eigentliche Museum leider montags geschlossen ist.

Unser Fahrt führte weiter Richtung Süden, unser nächstes Ziel:

Die  Plitvicer Seen.

Darüber gibt es aber einen eigenen Bericht. Es sind so viele Fotos dort entstanden und ich habe auch einiges zu berichten, leider nicht nur positives. 

 

Aber einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon an dieser Stelle 

 

Wie gesagt – mehr dann beim nächsten mal. Und dann wird es auch endlich die ersten Fotos von der kroatischen Küste geben 

 

Schön, dass ihr wieder dabei ward und mitgereist seid. 

 

Bis zum nächsten mal !!! 

 


 

 

 

Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

Sommerurlaub 2021 – los geht’s: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids

Sommerurlaub 2021 – los geht’s: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids


 

Sommerurlaub 2021 – los geht’s: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids

 

Hallo zusammen,

wir sind seit drei Wochen zurück aus unserem Sommerurlaub. Und direkt in den Alltag hineinkatapultiert. Schon unsere Rückreise ließ die Urlaubserholung binnen weniger Stunden komplett verpuffen. Dazu dann aber im entsprechenden Bericht,….
Die Kids gehen seit knapp 3 Wochen wieder zur Schule. Ganz normaler Unterricht, in der Klasse mit knapp 30 Mitschülern. Es wird fleißig getestet und gelüftet. Und ich kann zur Zeit ganz regulär in beiden Jobs arbeiten. Ohne Kurzarbeit, ohne Lockdown.  Also wieder ein fast ganz normaler Alltag.

Aber um den Alltag geht es nicht, sondern um unseren

U R L A U B

Gebucht war: Kroatien.
Und weil es in diesem Jahr mit den Ferien passte, konnten alle 5 Kids mitkommen.

Warum ich Kids und nicht Kinder schreibe?

Meine Kids lesen meinen Blog und es kam die Bitte, nicht mehr “Kinder” zu schreiben, weil sie schon groß sind. Also einigten wir uns auf “Kids”.

 

Kroatien war eine gute Entscheidung, denn im Gegensatz zu anderen beliebten Urlaubszielen blieben die Inzidenzwerte von Kroatien im Juli unter 50. Wir begannen, uns zu freuen. Vorfreude. Aber nur ganz vorsichtig.

Wir haben wochenlang gehofft und gebangt, ob der Urlaub stattfinden wird.
Haben Inzidenzwerte beobachtet, die Seite des auswärtigen Amtes und die des ADAC täglich im Auge gehabt.

Gebucht hatten wir bereits Anfang des Jahres eine traumhafte Ferienwohnung im Raum Zadar.
4 Schlafzimmer, große überdachte Terrasse. Blick aufs Meer. Und zwar so, dass wir vom Balkon aus den Sonnenuntergang über dem Meer hätten sehen können.

Hätten?
Ja, hätten …. denn 2 Wochen vor Abreise kam das, wovor wir Bammel hatten: Zwei Regionen in Kroatien wurden zum Hochrisikogebiet und brachten somit eine mind. 5-tägige Quarantäne nach der Heimreise mit sich.  Und ausgerechnet Zadar war eine davon. In ganz Kroatien waren niedrige Inzidenzwerte, nur in eben zwei Regionen nicht. Zadar und noch eine andere,…
Quarantäne nach dem Urlaub? … ein absolutes NoGo für uns. Die Kinder mussten 3 Tage nach unserer Heimreise wieder zur Schule und wir bereits am Folgetag zur Arbeit.

Die Ferienwohnung konnte ich kostenlos stornieren (… trotzdem schweren Herzens…).


Aber: Weil unser Zielflughafen nicht Zadar war, konnte ich die Flüge nicht kostenlos stornieren.

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Apropos Flüge …. Die Lufthansa hat uns die Flüge umgebucht. Ankunft war dann nicht mehr am frühen Nachmittag, sondern am Abend… Daher brauchten wir ohnehin noch eine Unterkunft in Flughafennähe für die erste Nacht.
Und für die restlichen 13 Tage musste ich umbuchen. Für 7 Personen. Mitten in der absoluten Hochsaison. 2 Wochen vor Reiseantritt. Überhaupt kein Problem. Nein, absolut nicht. …

Weil das Umbuchen so ‘gut’ geklappt hat, hatten wir am Ende meiner Umbuchungsaktion nicht mehr eine Unterkunft, sondern fünf. Also eigentlich 4 plus die erste Nacht in Flughafennähe.

Und weil ich grad so gut im Buchungsmodus war, habe ich direkt noch zwei Ausflüge für uns gebucht. Erholung im Urlaub? … überbewertet ….

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Wir sind inzwischen seit 3 Wochen wieder zurück.

Und viele Freunde und Bekannte haben uns gefragt, wie der Urlaub denn war.
Er war toll, mit einigen Abstrichen (welche nicht mit Corona im Zusammenhang standen) , wir haben viel erlebt und ….

…. und an dem Punkt kam dann ganz oft direkt Frage 2:

Wie war es, mit 5 Kids zu fliegen und in den Urlaub zu fahren?

Es war nicht unser 1. gemeinsamer Patchwork- Urlaub.
Vor 3 Jahren waren wir alle zusammen in Schweden und im vergangenen Jahr in Österreich.

Aber es war tatsächlich unsere 1. gemeinsame Flugreise.

Auch da kamen einige Nachfragen. “Ihr seid geflogen? Wieso seid ihr nicht mit Auto gefahren?”

Wären wir mit Auto gefahren, hätten wir über 1500 km Strecke gehabt. Mit Grenz-Stau, Baustellen- Stau, Sommerferiengewohnheits-Stau und so weiter … und das mit 5 Kids im Auto? Nein, Danke. Vom Kostenfaktor war fliegen gar nicht soviel teurer. Aber dafür um ein vielfaches entspannter. Dachten wir zumindest. Auf dem Hinflug war das auch so. Also, zumindest entspannter als mit 5 Kids 1500 km Auto zu fahren …

Und wie ist es jetzt, Fliegen mit 5 Kids?

Sehr viel stressfreier, als man es vielleicht zunächst denkt.

Es ist eine Hilfe, wenn zumindest drei der fünf Kids die Abläufe am Flughafen kennen. Und klein sind die Kids auch nicht mehr, also alles absolut machbar.
Witzig waren nur die Blicke von eigen Mitreisenden.
Ihr müsst euch das so vorstellen: Ganz vorne lief ich. Schalter suchen, Gate suchen, Pässe rauskramen usw ist irgendwie zu meiner festen Stammaufgabe geworden. (In einem späteren Bericht verrate ich euch, welchen Spitznamen mir das in Bosnien und Herzegowina einbrachte). Dann dahinter die 5 Kids. Und als Abschluss mein Lebensgefährte, welcher aufpasste, dass keines der Kids verloren geht und aus Versehen in eine andere Richtung fliegt (Kevin lässt grüßen) und diversen Kram aufsammelt, den die Kids unterwegs verlieren. Teddy, Kissen, Koffer, …. ihr kennt es vielleicht …
Die Blicke von so manchen waren äußerst amüsant. 

 

Sommerurlaub 2021 – los geht’s: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids

Genug geschrieben.
Auf gehts.

Sonntag, 5 Uhr.
Der Wecker bimmelte.
Und er klingelte nochmals um 5.02 Uhr und um 5.04 Uhr und um 5:06 Uhr.

… 5.08 Uhr.
“….. der Wecker klingelt,… wir müssen aufstehen …..” Ok, es geht in den Urlaub. Aber 5 Uhr ist trotzdem echt früh.  …Kaffee wird es richten….

Mein Lebensgefährte und ich standen auf. Er mit super guter Laune. So gute Laune habe ich nicht einmal an wir-fahren-in-den-Urlaub-Tagen. Früh ist früh. Da darf man mich nicht ansprechen. …  ich brauche erst einen Kaffee. Und zischte meinen Lebensgefährten nur kurz an. “Erst. Kaffee. “

… 5.19 Uhr
Kaffee wirkte. Mein Lebensgefährte durfte mich nun wieder ansprechen.

… 5.20 Uhr.
Schlachtruf durch die Wohnung
“AUFSTEHEN! Wir fahren in den URLAUB”

… 5.22: Uhr
Immer noch ruhig. Von den Kids nix zu hören oder sehen.

… 5.23 Uhr.
“AUFSTEEEEEHEEEEEEN!!! Sonst singe ich euch wieder “Guten Morgen” von Nana Mouskouri.” (https://www.youtube.com/watch?v=eOvibLXJxQ8)
(Und das mache ich wirklich!)

Ein Auge blinzelte unter der Bettdecke hervor und ich vernahm ein nuscheliges  “Oh neeee, bitte nicht, wir stehen ja auf …..”

Und dann begann es. Dieses Gewusel. Dieses Durcheinander. Dieses Chaos. Egal, wie gut man sich vorbereitet. Es ist echt immer dasselbe,….

Jeder packte noch was ins Handgepäck, überprüfte alles. Es wurde ausgepackt, umgepackt, neuer Kram dazu gepackt. Gepäck gewogen. Kurz gemotzt. Wieder umgepackt.

Ich stand immer noch müde mit meiner inzwischen 2. Tasse Kaffee im Wohnzimmer und schaute mir das bunte Treiben an.
Wir hatten am Vorabend alles fertig gepackt. Koffer, Handgepäck. Selbst die Kuscheltiere saßen zur Abfahrt bereit auf den Koffern.
Und nun?! Ich sah offene Koffer, Kuscheltierberge, Schnorchelausrüstungen, leere Handgepäckrucksäcke, laufende Klamottenstapel, …  …. seufzend trank ich einen weiteren Schluck Kaffee.

Zu meiner Verwunderung waren wir aber dennoch super im Zeitplan. Abfahrt war geplant um 7 Uhr. Damit wir tatsächlich um 7.30 Uhr abfahren. Aber dann so richtig erst um 8 Uhr vom Hof fahren. Ist sonst immer so. Dieses mal aber nicht. Um 7 Uhr saßen wir allesamt fertig im Auto. Es waren sogar alle vorher zum WC. Wir waren tatsächlich abfahrbereit. Alle. Wir Erwachsenen und die 5 Kids. Pünktlich! … Panik machte sich in mir breit. Das kann nicht sein. Irgendwas haben wir vergessen. Bestimmt!
Ich überprüfte die Pässe, die Dokumente, die Kreditkarten, die Medikamente, Kameras, Handys, Ladekabel … das hatte ich an dem Morgen auch erst ca. 9x gemacht. Egal.
Alles dabei, nichts vergessen. 
Und Abfahrt!!! Pünktlich. (… was mich immer noch wunderte…) 

Die Fahrt nutzte die Tochter meines Lebensgefährten, uns Löcher in den Bauch zu fragen. “Wie kommen wir in das Flugzeug?” “Woher wissen die Leute, wohin unsere Koffer müssen?” “Steigen unterwegs noch mehr Leute ein?” “Wieso kann ein Flugzeug eigentlich fliegen?” “Woher wissen wir, was unser Flugzeug ist?” “Darf ich mein Kuscheltier beim Flug in den Arm nehmen?” “Wie kann man durch die Wolken fliegen?”  …    und noch viele viele Fragen mehr, welche wir ihr alle geduldig beantworteten.
Meine Älteste hatte darauf keine Lust. Sie stieg ein, Kopfhörer in die Ohren, Musik an, Augen zu. Dieser Zustand blieb bis Düsseldorf. Teenie halt.

 

Tristes, regnerisches Wetter in Düsseldorf. Wetterprognose für Kroatien für die kommenden Tage: Sonne und um 35 Grad.

 

In diesem Urlaub haben wir dank eines guten Tipps etwas neues ausprobiert: Valet Parking.

Wir fuhren mit dem Auto bis zum Terminal. ca 1/2 Stunde vor Ankunft rief ich dort an und bekam gesagt, wo wir uns treffen würden. Wir sollten zwischen Terminal B und C parken.

 

 

Dort angekommen wartete bereits ein Mitarbeiter. Telefonisch gab ich unser Automodell samt Farbe und Kennzeichen durch, daher kam er schon direkt auf uns zu. Wir packten Kids, Koffer und Gepäck aus,… er sah mein Kreuz am Rückspiegel (Seinerzeit im belgischen Wallfahrtsort Banneux gekauft) und zählte die Kinder. Und schmunzelte. “Gläubige Familien haben alle viele Kinder, ist schön, und selten!”
Wir bekommen oft Kommentare von wildfremden Menschen, wenn wir mit allen 5 Kids unterwegs sind. Von “Sonst keine Hobbys” bis “Ich finde das toll, so viele Kinder” wie in diesem Fall ist alles dabei. Bei dummen Kommentaren scheue ich allerdings keine dumme Rückantwort, wie zum Beispiel den harmlosen Spruch “Die Kinder 7 – 11 sind im Bulli dahinten” oder ähnlich, manchmal auch nicht so nett …. je nach Laune, Situation und aktuellem Kaffeestand.

Wir checkten gemeinsam mit dem Mitarbeiter das Auto, dokumentierten die Macken und den Tachostand und dann bekam er den Schlüssel in die Hand, um unser Auto zu parken. Und wir konnten direkt in unser Terminal gehen.

Eingecheckt hatte ich bereits online, sodass wir nur noch unser Gepäck abgeben brauchten.

Bequemer kann man nicht in den Urlaub starten!

Nein, die Kamera ist nicht kaputt, es ist absichtlich so unscharf.


Die Tochter meines Lebensgefährten war aufgeregt. Meine Tochter nahm sie an die Hand und erklärte ihr alles im Flughafen und was als nächstes kommt.

Nach diesem Foto gaben wir unsere Koffer ab.
Und sie schaute ganz genau zu. Wie die Koffer ihre Aufkleber bekamen und wie sie dann auf dem Kofferband verschwanden.

 

 

“Damit fliegen wir gleich? Das ist ja riesig!”

[ https://www.condor.com/de/blog/mit-3-kindern-im-wohnmobil-durch-die-usa ] – Für Condor habe ich auch schon geschrieben. Daher habe ich es mit besonderem Interesse verfolgt, wie es um die Airline steht.
.

 

Dank der Flugplanänderung flogen wir nicht wie ursprünglich geplant nach München (Schade, den Flughafen kenne ich bislang nur aus diversen Reiseberichten), sondern nach Frankfurt. Von Düsseldorf nach Frankfurt fliegen…. In meinen Augen Irrsinn.

Spannend wurde es dann, als genau dieser Flug auch noch Verspätung hatte.

Für unseren Anschlussflug nach Zagreb würde es dann knapp werden ….

 

 

Wir warteten am Gate. Die Kinder schauten sich Filme auf den Tablets an, ich googelte sicherheitshalber nach weiteren Flügen nach Zagreb ab Frankfurt, für den Fall der Fälle …  Nervös waren auch viele andere Reisende, welche in Frankfurt Anschlussflüge gebucht hatten. Die Servicekraft am Schalter hatte viel zu tun. Immer wieder schaute ich auf die Anzeigetafel und kam mit anderen Gästen ins Gespräch, erst über die Verspätung, dann über unsere Reiseziele und dann Small Talk über alles mögliche. Wären die Masken nicht, wäre es fast wieder wie früher.

 

 

 

Mit Verspätung durften wir dann endlich in den kleinen Cityhopper. Vor uns lag ein sehr kurzer Flug, mein persönlich kürzester, wenn man die Rundflüge mit den kleinen Propellermaschinen ausklammert.

 

Kleiner Gruß an unsere Familie. Dass wir in diesem Jahr überhaupt noch einen Flieger betreten würden, hatte ich schon fast nicht mehr erwartet ….

Beim Flug mussten wir die ganze Zeit unsere Masken tragen. Nur zum Essen und Trinken durfte man sie abnehmen. Oder im Falle eines Druckabfalles, wenn man die Sauerstoffmasken aufziehen muss. Ahja 

 

 

Schokoladengruß von der Lufthansa

 

Endlich wieder fliegen !!!!

 

Regen über Düsseldorf ….

 

…. ströhmender Regen ….

 

 

 

Regenvorhang

 

…. und in genau diese Regenwolke flogen wir hinein …

 

 

Airport Frankfurt. Ich war hier schon, bin aber noch nie hier gelandet oder gestartet. Gleich würden wir uns beeilen müssen, um den Anschlussflug zu bekommen

 

 

Wir kamen nicht mit allzu viel Verspätung in Frankfurt an. Trotzdem mussten wir zum anderen Gate rennen. Mit 7 Leuten durch einen Flughafen rennen – na, an welchen Film erinnerte uns das wohl?

 

Geschafft! Als eine der letzten Passagiere betraten wir den Flieger Richtung Kroatien! JAAAAA!!!!!

 

 

“Mein” Wasser. Zumindest fast. Schmeckte sehr gut!

 

Es bezog sich wieder und in der Ferne sah ich sich auftürmende Wolken ….

 

Kaffee und Apfelkuchen als kleiner Snack. Allerdings bezahlt, kostenlos gab es jedoch das Wasser.
Eindeutig ein aufkommendes Gewitter. Dadurch, dass das Flugzeug drehte, saß ich danach leider nicht ganz passend am Fenster. Schade

 

Gewitter und Wolkenbruch
Wir umflogen das Unwetter

 

Schönes Sonne – Wolkenspiel

 

Ikea und das neue Outletcenter in der Nähe von Zagreb
Die Save. Der 940 km Fluss verbindet die Hauptstädte dreier Nachfolgestaaten des ehem. Jugoslawiens: Ljubljana (Slowenien), Zagreb (Kroatien) und Belgrad (Serbien). Im mittleren Lauf bildet sie die Grenze zwischen Kroatien und Bosnien und Herzegowina.

 

Gelandet in Zagreb mit seinem futuristischem Flughafengebäude

 

Das Gewitter, welches wir umflogen haben, zog direkt in unsere Richtung
… es kam sogar sehr schnell zu uns ….

 

Sehr übersichtlich und nur wenig Passagiere
Unser Mietwagencounter war nicht besetzt, wir mussten direkt zu den Mietwagenbüros am großen Parkplatz. Dort waren die Mietwagenanbieter in Containerbüros untergebracht

 

Ich kann mich nicht entsinnen, schon einmal so einen leeren Flughafen erlebt zu haben ….

 

Die Mietwagenbüros links. Und das aufziehende Gewitter rechts

 

 

Als wir bei dem Mietwagenbüro von ‘Last Minute Rent a Car’  ( https://www.rentacarlastminute.hr/en/rent-a-car-zagreb.aspx ) ankamen, donnerte es und Blitze zuckten in direkter Nähe …..  Obwohl das Büro sehr klein war, versammelten wir uns darin und erledigten die notwendigen Formalitäten.

 

Wir bekamen ein Upgrade. Statt des neuen Opel Zafira gab es für uns einen Mercedes Vito. Mit 8 Plätzen und großem Kofferraum. 
Und unzähligen Extras. Ein tolles und geräumiges Auto, für das Upgrade waren wir sehr dankbar! 

Am Mietwagen zur Übergabe angekommen öffnete der Himmel sämtliche Schleusen. Die Kinder und die Koffer konnten wir noch gerade rechtzeitig ins Auto bringen, der Mitarbeiter, mein Lebensgefährte und ich nutzten die offene Kofferraumklappe als Unterstand.

Unser Mietwagen für die nächsten 2 Wochen

 

Es schüttete wie aus Eimern …. 

 

Kroatien, das nenne ich mal eine Begrüßung ….

 

So schnell, wie es kam, zog es auch wieder weiter …

 

 

 

Weil wir durch die Flugplanänderung nun erst abends in Kroatien landeten, hatte ich für die erste Nacht eine Unterkunft in Flughafennähe gebucht. Außerhalb von Zagreb, in den Weinbergen. Ca 30 Minuten Fahrt lagen vor uns

Die jüngeren Kids schliefen bei der Fahrt ein. Der Tag hatte früh begonnen und wirklich schlafen konnte man auf den Flügen nicht.

Die Sonne ging farbenfroh unter.

 

 

In Kroatien gibt es Mautstraßen. Damit finanziert das Land den guten Ausbau des Autobahnstreckennetztes, welche es den Autofahrern ermöglicht, schnell und bequem von A nach B zu gelangen. 
Berechnet wird zum einen die gefahrene Strecke, zum anderen die Fahrzeugkategorie. Bei der Auffahrt auf eine Autobahn zieht man eine Karte. Verlässt man die Autobahn, führt der Weg automatisch durch die Mautstation. Die Karte wird ausgelesen (Entweder durch einen Mitarbeiter oder am Automaten) und die Maut berechnet. Bezahlen kann man mit Euro (bekommt aber Kroatische Kuna als Wechselgeld zurück), direkt mit Kuna, mit EC – Karte oder mit KK.
Es gibt auch die Möglichkeit des automatischen Auslesens oder aber auch via Funksender mit automatischer Abbuchung, hierzu gibt es HIER weitere Infos.

Ganz grob kann man sagen, dass man mit dem einfachen PKW pro 100 km Autobahn mit ca 8 Euro rechnen muss. 

Schaut euch mal die Anzeigen an.

 

Beim Verlassen der Autobahn passiert man die Mautstation

 

Während der Fahrt rief ich bei der Unterkunft an, um unsere Ankunftszeit durchzugeben. Denn in der Pension wartete dann bereits unser Abendessen. Und das Gewitter blieb uns leider auch noch eine Weile erhalten … 

 

Davon berichte ich euch dann beim nächsten mal – und zeige euch ein paar Fotos vom schönen Norden Kroatiens und einem ganz besonderen Museum.  

 

Angekommen in Kroatien.

Bis zum nächsten mal, dann gibt es auch andere Fotos als Autobahn und Unwetter, versprochen  !!!

 


 

 

Sommerurlaub 2021 – los geht’s: Die Anreise – Fliegen mit 5 Kids

Ausflugstipp: Die Krimmler Wasserfälle – Der höchste Wasserfall Europas (Österreich)

Ausflugstipp Österreich: Die Krimmler Wasserfälle – Der höchste Wasserfall Europas

Ausflugstipp Österreich: Die Krimmler Wasserfälle – Der höchste Wasserfall Europas

 

Hallo zusammen,

heute gibt es einen Ausflugstipp für alle, die in Österreich im Nationalpark Hohe Tauern Urlaub machen.

Unseren Sommerurlaub verbrachten wir in Heiligenblut und hatten daher eine etwas weitere Anreise – aber die Fahrt am Großglockner entlang
(entweder die Großglockner Hochalpenstrasse oder aber die Felberntauernstrasse) lohnt sich und so wird selbst der Weg schon irgendwie zum Ziel

Jeden Morgen genoss ich den Sonnenaufgang vom Balkon unseres Zimmers aus. Die 5 Kids und mein Lebensgefährte schliefen dann meistens noch und ich genoss die Ruhe.
Wenn man mit 5 Kindern / Teenies unterwegs ist, hat man tagsüber nicht so viele Möglichkeiten für kleine Ruheinseln. Aber der Morgen und der Sonnenaufgang gehörten mir ganz alleine!

An diesem Morgen war das zunächst ein zwar irgendwie faszinierender, aber auch recht trister Anblick… Wolkenschwaden hingen bis tief ins Tal hinein.

 

Mit einem Kaffee in der Hand genoss ich morgens die ersten Sonnenstrahlen des Tages

 

Die Sonne wollte sich an diesem Morgen jedoch irgendwie nicht so recht zeigen…

 

 

Beim ausgedehnten Frühstück in unserem wunderbaren Hotel Großglockner Lodge in Heiligenblut überlegten wir, was wir an diesem Tage unternehmen könnten. Das Interessante bei einem Urlaub am Großglockner ist ja, dass Vorschläge wie “Rodeln im Schnee” direkt gleichzeitig kommen wie “Zum Freibad fahren” – und tatsächlich wäre beides möglich.

Im Schnee gerodelt haben wir bereits – am Kitzsteinhorn – und das mitten im Sommer.

Nach einigem Hin- und Herüberlegen und mit Blick auf die nicht so sommerliche Wetterprognose beschlossen wir, zu dem Krimmler Wasserfällen zu fahren, denn da wird man ohnehin nass. Wenn dann die Gischt vom Wasserfall von der Seite kommt, stören ein paar Regentropfen von oben auch nicht.

Der Plan stand, wir frühstückten – und machten uns dann auch bald auf dem Weg.

 

An dieser Stelle gibt es ein paar Infos zu den Krimmler Wasserfällen

.
Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer Fallhöhe von insgesamt 380 Metern die höchsten von Europa.

5,6 mWasser pro Sekunde rauschen hier in einem eindrucksvollen Naturschauspiel durch das Gestein und lassen den Besucher auf mehreren Ebenen mit Aussichtsplattformen die unbändige Kraft des Wassers spüren. Im Schnitt besuchen jedes Jahr 400.000 Touristen die Krimmler Wasserfälle, damit gehören sie zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Österreich.

Vor 30 Millionen Jahren kollidierten die afrikanische und die eurasische Platte. Es entstanden die Aufwölbungen der zentralen Alpenteile, zurück blieb u.a. das obere Salzachtal. Dieser Höhenunterschied wurde während der Eiszeit durch einen mächtigen Eisstrom, der die Haupttäler tief ausschürfte, noch verstärkt.
Weil sich hier besonders hartes Gestein (Granit) befindet, sind die Wasserfallstufen trotz der rauschenden Wassermassen erhalten geblieben.

Die Krimmler Ache bildet den Ursprung der Krimmler Wasserfälle. Zunächst fließt die ca 20 km durch die ebene Almgegend, erreicht dann als wilder Gletscherbach den Talausgang und stürzt von dort tosend über 3 Stufen die Krimmler Wasserfälle hinab.
Typisch für einen Gletscherbach führt die Krimmler Ache im Juni und Juli das 30- bis 40- fache der Wassermenge im Februar. Für den Weg von den Gletschern bis zu den Wasserfällen braucht das Wasser 9 – 12 Stunden.

 

Wo liegen die Krimmler Wasserfälle?

 

Google Maps

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Der Krimmler Wasserfallweg

Es gibt mehrere gut ausgeschilderte und große Parkplätze, die Parkplätze für Gehbehinderte befinden sich nahe am Fußweg Richtung Wasserfall.
Vom den Parkplätzen aus führt ein Fußweg in ca 10 bis 15 Minuten zum Startpunkt des Krimmler Wasserfallweges.
Meine Eltern konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mit uns wandern, aber am Fußweg kurz hinter der Unterführung gibt es ein Restaurant mit tollem Blick auf den Wasserfall.
Sie wollten dort in Ruhe zu Mittag essen und die Aussicht genießen.
Der Weg zum untersten Wasserfall ist behindertengerecht angelegt, es gibt zudem auch behindertengerechte Toilettenanlagen.

Der Sprühnebel der Wasserfälle enthält Millionen von negativen Ionen. Das Einatmen stärkt das Immunsystem und lindert erwiesenermaßen Asthma sowie Allergien, daher kann man auch Dauerkarten für den Bereich der Gesundheitsarena bekommen, um hier regelmäßig den Sprühnebel zu inhalieren.

Vom Fuß des Wasserfalls führt serpentinenartig ein Fußweg am Wasserfall entlang nach oben.
Immer wieder hat man von den Aussichtskanzeln einen tollen Blick auf das tosende Wasser. An manchen wird man durch die Gischt auch etwas nass.
Der Weg ist steil, aber gut zu laufen.

 

Quelle: https://www.wasserfaelle-krimml.at/

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Öffnungszeiten und Eintrittspreise für die Krimmler Wasserfälle (Stand 02/2021)

Täglich von 09:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)

Erwachsene 5 Euro
Kinder (6 – 15 J ) 2 Euro

 

_:

 

 

Website der Krimmler Wasserfälle mit allen aktuellen Infos: 

https://www.wasserfaelle-krimml.at/

 

 

 

Unser Besuch bei den Krimmler Wasserfällen

 

Tief hingen die Wolken an den Bergen

 

Nach einer Fahrt durchs Bilderbuchpanorama der Felbertauernstrasse mit dem Antipanorama-Regenwetter erreichten wir am späten Vormittag die Parkplätze der Krimmler Wasserfälle.

Aufgrund des Wetters und auch der Gischt vom Wasserfall entstanden die Fotos lediglich mit meinem Handy.
Aber für unseren nächsten Urlaub habe ich mir endlich mal eine wasserfeste Kamera zugelegt. 

 

Ankunft in Krimml

 

 

Tief hängende Wolkendecke, aber der Regen hatte aufgehört

 

Im August 2020 waren die Preise noch etwas günstiger. Aber wenn man sieht, wieviel Arbeit in der Instandhaltung der Wege und sanitären Anlagen steckt, ist der Preis absolut angemessen

 

Der untere Wasserfall

 

Kurzes Handyvideo:

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Mit den 5 Kindern bzw. 4 Kindern und unserem Teenie machten wir uns auf den Krimmler Wasserfallweg los Richtung oben.

 

Panoramablick auf den Wasserfall. Als würde er direkt aus den Wolken entspringen.

 

Kleines Handyvideo dazu:

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Durch das stets feuchte Klima in Wasserfallnähe kann man zwischen den Farnen oder den nassen Steinen, welche die Wege säumen, mit etwas Glück auch kleine Salamander entdecken.
Obwohl wir genau hinschauten, haben wir leider keinen gesehen.

 

Der 1. Ausblick auf den Wasserfall auf dem Krimmler Wasserfallweg. Und zu unserem Glück verzogen sich die Wolken und die Sonne kam heraus.

 

 

Der Sprühnebel vom Wasserfall zauberte im Sonnenlicht einen Regenbogen. Im Hintergrund sahen wir noch die Regenwolken.

 

 

 

Ausblick von der ersten Aussichtskanzel:
Schwer zu begreifen, welche Wassermassen hier jede Stunde so laut tosend in den Fluss stürzen.

 

 

Kurzes Handyvideo (etwas verwackelt,… hat seinen Grund, warum ich einen Foto-Blog betreibe und keinen Video-Chanel … )

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Und weiter … immer den Weg entlang nach oben 

 

Kleinere und manchmal auch größere Felsen am Weg

 

 

Wir überquerten einen weiteren, jedoch sehr kleinen Wasserfall

 

 

Schaut mal, wie der Baum gewachsen ist. Die Natur erstaunt uns immer wieder

 

Ich lasse nun einfach mal ein paar Fotos sprechen. 

 

 

Die Aussichtskanzel heisst “Regenkanzel” – nicht ohne Grund, wie wir bald merkten. 

Da unten am Fluss haben wir vorhin noch gestanden und uns den Wasserfall von unten angesehen. Der Höhenunterschied ist beachtlich.

 

Noch ein Mini – Video (Einfach nur der Geräuschkulisse wegen): 

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Der feine Sprühnebel vom Wasserfall wehte direkt zu uns

 

 

Und einmal noch als Panorama

 

Nach einer Weile waren wir ziemlich nass …

 

Wir brachen den Aufstieg des Wasserfallweges bald nach der Regenkanzel ab. Ich war nicht fit und für mich war der Spaziergang bis dort oben schon recht anstrengend. Und auch die Kinder waren nicht böse drum, als wir sagten, dass wir uns auf dem Rückweg machten. 
Vorher gab es noch eine kleine Picknickpause auf einer der vielen Bänke, stets mit dem lauten Tosen des Wasserfalles im Hintergrund. Ich liebe es! 

 

 

Der Bronzesteinbock am Krimmler Wasserfall

 

 

Wir hatten uns eine kleine Pause verdient und gesellten uns zu meinen Eltern in das Restaurant mit Blick auf den Wasserfall.

 

 

 

Nach der kleinen Stärkung machten wir uns auf dem Rückweg zum Hotel, wo wieder ein leckeres Abendessen auf uns wartete. 

Wieder war ein Tag vorüber. Im Urlaub geht das immer so schnell… 

Ein großes Highlight hatten wir uns zum Abschluss für unseren Urlaub aufgespart: 

Wildwasserrafting. 

Und ich weiß nicht, wer sich mehr darauf freute – unsere 5 Kids oder wir. 

 

Dazu aber mehr im nächsten Bericht. 

 

Schön, dass ihr wieder dabei ward. Bis zum nächsten mal !!! 

 

Und denkt dran: 
Haltet die Ohren steif, ihr seid nicht alleine!!! 

Ausflugstipp Österreich: Die Krimmler Wasserfälle – Der höchste Wasserfall Europas

 


 

 

 

 

 

 

Österreich: Das Kitzsteinhorn – Rodeln im Schnee mitten im Sommer 


Österreich: Das Kitzsteinhorn – Rodeln im Schnee mitten im Sommer

 

Österreich: Das Kitzsteinhorn – Rodeln im Schnee mitten im Sommer

 

 


Hinweis: 

Warum hat dieser Bericht so lange auf sich warten lassen? 
-> Der Bericht war längst fertig. Aber natürlich verfolge ich die Nachrichten und habe mitbekommen, dass viele Touristen trotz Corona- Einschränkungen die Wintergebiete gestürmt haben, u.a. auch das Kitzsteinhorn. Daher fand ich es nicht richtig, in diesen Zeiten über diese Region zu schreiben. Es ist schon schlimm genug, dass so viele Menschen offensichtlich vergessen haben, dass Corona aktueller ist denn je und so dennoch ihren eigenen Interessen nachgehen…  
Wir sind normalerweise auch immer im Januar in Winterberg und natürlich vermissen wir es sehr in diesem Jahr – aber wenn wir nicht endlich alle vernünftig werden, wird uns Corona noch sehr lange begleiten…. 
Daher habe ich mit diesem Bericht gewartet, bis sich die Situation in den Ski- und Rodelgebieten etwas beruhigt hat…
Und noch etwas: Wie ihr lesen könnt, ist hier selbst im Sommer im Schnee rodeln möglich, also verschiebt euern Rodelurlaub um ein paar Monate in den Sommer und bleibt jetzt einfach mal zu Hause …. So wie wir auch (… auch, wenn es uns schwer fällt).
Gemeinsam schaffen wir diese Krise!!! 

 

 

 

Österreich, Juli 2020.

Es ist ein warmer Sommertag in Heiligenblut. Von den Bäumen trällern Vögel fröhlich ihre Lieder.  Sonnenstrahlen glitzern im Wasser des kleinen Baches. Touristen schlendern in kurzen Hosen und T-Shirts durch die Gassen, trinken Kaffee auf der Sonnenterasse unseres Hotels oder genießen ein Eis in der Sonne.

Vor unserem Hotel in Heiligenblut stehen 5 Kinder mit Mütze, Schal, Handschuhe und Winterschuhe.

Ok, von Anfang an…

 

Bereits Anfang 2020 ist unser traditioneller Rodelurlaub in Winterberg ausgefallen.  Urlaubssperre und samstags arbeiten verhinderten es leider. Und für einen Tag ins Sauerland fahren lohnte auch nicht wirklich….
Die Kinder waren traurig, denn für sie ist es immer das erste Highlight im neuen Jahr: Auf dem Schlitten die Schneepisten runterrodeln. Immer und immer wieder, von morgens bis abends.

“Wir holen das nach! Im Sommerurlaub!” versprach ich seinerzeit den Kindern. Diese antworteten nur mit lauten Lachen. “Klar Mama, Schnee im Sommer. Sehr witzig….”

Als es dann an die Reiseplanung für Österreich ging, haben wir uns mit den Kids durch diverse Reiseberichte geklickt. Und dann sahen sie es: Ice Arena auf dem Kitzsteinhorn. Rodeln im Schnee das ganze Jahr über möglich. Begeisterung pur!

Beim Packen vor der Reise wanderten also wie selbstverständlich neben Sandalen, kurze Hosen und T-Shirts die Thermoleggins, Mütze, Schal und Handschuhe ins Sommerurlaub-Reisegepäck.

 

Den ersten Schnee sahen wir schon auf der Hinfahrt bei der Fahrt über die Großglockner- Hochalpenstrasse ( -> Bericht https://www.elly-unterwegs.de/2020/09/25/oesterreich-die-grossglockner-hochalpenstrasse-in-bildern )

Ich möchte nun nicht schreiben, dass die Kinder was unseren Schneeausflug betraf ungeduldig waren, aber sie haben jeden Tag mehrmals nachgefragt, ob wir “endlich in den Schnee fahren”
Nun, theoretisch hätten wir das schon direkt am Anfang machen können, aber das Wetter hat uns da etwas in die Planung hineingepfuscht (….. kennen wir ja inzwischen…. ) – aber in der 2. Woche gab es endlich einen Tag, welcher Sonne bis zum späten Nachmittag vorhersagte.

Und genau für diesen Tag planten wir unseren Ausflug auf das Kitzsteinhorn.

Österreich: Das Kitzsteinhorn – Rodeln im Schnee mitten im Sommer

Wie immer gibt es erst einmal ein paar Infos zum Kitzsteinhorn

Lage:

Das Kitzsteinhorn liegt nördlich vom Großglockner im Gemeindegebiet von Kaprun im österreichischen Bundesland Salzburg.
Er ist 3203 m ü. A. hoch.
Die Zufahrt zu den Liften erfolgt über Kaprun.

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Lifte bis auf den Gipfel am Kitzsteinhorn und zum “Top Of Salzburg”

Es gibt mehrere Möglichkeiten um auf den Gipfel und zur Aussichtsplattform vom Kitzsteinhorn zu gelangen.
Eine Möglichkeit sind die Lifte im Zentrum von Kaprun.
Von dort fährt man zunächst hoch auf den Maiskogel. Eine Panoramaseilbahn führt dann vom Maiskogel weiter bis zum Gipfel.

Auch von der Talstation Gletscherjet, außerhalb von Kaprun, fährt man in mehreren Etappen zum Gipfel.
Die schräge Bahn, welche viele vielleicht aus früheren Besuchen kennen, ist zur Zeit leider geschlossen.

Die Adressen zu den Talstationen findet ihr weiter unten.

 

 

Hier gibt es eine Übersicht der Lifte auf den Gipfel des Kitzsteinhorns:

https://www.kitzsteinhorn.at/de/winter/informationen/pistenplan-oeffnungszeiten 

 

 

Top Of Salzburg

In der Gipfelstation des Kitzsteinhorns auf 3.029 Metern liegt die Aussichtsplattform „Top of Salzburg“. Er ist der höchste für jedermann einfach erreichbare Aussichtspunkt im Salzburger Land und der gesamten Nationalpark-Hohe-Tauern-Region. Von dort hat man einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden 3000er einschließlich dem Großglockner.

Für die Fahrt bis zum Top Of Salzburg ist eine weitere Fahrt mit einer Seilbahn notwendig – die Aussicht und die Gipfelwelt 3000 lohnt aber das Anstehen und die weitere Fahrt

Die Ice Arena

Für Schneehungrige gibt es auf 3000 m Höhe sommertags die Ice Arena. Hier kann man auch im Sommer im Schnee rodeln oder Schneeballschlachten machen. Und während die Kids noch weiter auf den gratis auszuleihenden Rodelschalen immer wieder den Abhang hinuntersausen, können es sich die Eltern in den bequemen Sonnenstühlen mit einem Kaffee oder Tee aus der Snackbar gemütlich machen.

 

Kosten für die Auffahrt bis zum Top Of Salzburg auf 3.029 m, Berg & Talfahrt

(Stand Sommer 2020)
Erwachsene:  47 €

Jugendliche: 42,50 €
Kinder: 35 €
Kleinkinder: In Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei

Wer nicht bis nach ganz oben fahren möchte, kann auch günstigere Tickets bekommen.

 

 

Unser Tag auf dem Kitzsteinhorn

Die Kinder wussten, dass es heute in den Schnee ging. Schon am Vorabend haben sie alles bereit gelegt und ihre Rucksäcke gepackt. Gepackt für eine mehrtägige Expedition am Nordpol. Inklusive Verpflegung. Zumindest war auch Obst dabei, nicht nur Freggeleien. Dennoch mussten wir das ganze etwas aussortieren.
Oder aber wir wünschten eine plausible Erklärung, warum in einem der Rucksäcke zum Beispiel 5 Barbies inkl. 10 Wechseloutfits und 2 Teddys waren. Und auch über die Konsole samt 6 Spielen wunderten wir uns …. “Falls uns langweilig wird!” …. Die Sorge konnte ich dann schnell nehmen und zugleich die Vorfreude steigern, als ich aktuelle Fotos aus der Ice Arena zeigte. Eine Barbie musste dann aber doch mit. “Die hat noch nie Schnee gesehen!”

Am nächsten Morgen funktionierte der in Kindern serienmäßig eingebaute Früh- Wecker wie schon sooft gut. Viel zu gut.  5.40 Uhr. “Wann fahren wir endlich los?”  “Nerv Mama nicht, sie braucht doch erst einen Kaffee!” hörte ich Kind 2 im Hintergrund flüstern. “Komm, wir spielen noch eine Runde!” …. Ein Auge halb öffnend nahm ich wahr, das 3 der Kids schon bereit waren für die Abfahrt. ….  Die anderen 2 Kinder wurden ebenfalls geweckt und irgendwann ergaben mein Lebensgefährte und ich uns und machten uns auch bereit fürs Frühstück. Ausschlafen ist im Urlaub sowieso völlig überbewertet, da verpasst man viel zu viel vom Tag ….

Nach einem sehr schnellen Frühstück starteten wir.

Die Kinder warteten abfahrbereit vor dem Hotel, während wir noch schnell unsere Rucksäcke holten.

Und das war er, eben jener Moment, …. die Kinder in Winterbekleidung inmitten von Sommerurlaubern. Etwas verdutzt schauenden Sommerurlaubern. Aber auch nur für den ersten Moment. Denn wenn man ständig die schneebedeckten Gipfel der Alpen vor Augen hat, wundert es dann eben doch nicht mehr so sehr, wenn man mitten im Sommer Kinder mit Mütze, Schal und Winterschuhen antrifft.
Neben gutem Schuhwerk und einer warmen Jacke empfehle ich unbedingt eine Sonnenbrille, denn der Schnee ist im Sonnenlicht recht grell. 

 

Unsere Route führte uns zunächst einmal auf die andere Seite vom Großglockner.

Für die Hinfahrt wählten wir die Felbertauernstraße
( -> Bericht https://www.elly-unterwegs.de/2020/12/12/oesterreich-die-felbertauernstrasse-eine-weitere-panoramastrasse-am-grossglockner/ )

Die Felbertauernstraße

 

Für unseren Auffahrt Richtung Gipfel wählten wir den Gletscherjet 1.
Parkplatz: https://goo.gl/maps/dMmbmLDESPSwwz9D9

Dieser Ort hat in der Geschichte von Kaprun leider einen traurigen Hintergrund. Dazu schreibe ich aber später was.

An der Talstation konnten wir sämtliche Tickets für die Fahrt nach oben kaufen. Bis zum Top Of Salzburg, also der Aussichtsplattform, waren das immerhin 4 Bahnen.
Für uns mit 5 Kids war das kein günstiger Spaß,… Über 200 Euro waren wir los. Aber es würde sich lohnen. Wir waren uns davor schon sicher und im Laufe des Tages bestätigte sich das auch.

 

 

Die Maiskogelbahn von Kaprun mit dem Großglockner im Hintergrund

 

Die Maiskogelbahn von Kaprun mit dem Großglockner im Hintergrund

 

Sonne im Tal, alles grün ….. das wird sich für uns in ca 1 Stunde ändern

 

 

Die Talstation vom “Gletscherjet 1” Direkt nebenan gibt es reichlich Parkplätze.

 

 

Und schon geht es für uns Richtung Gipfel. Wir genießen die Aussicht von der Panoramabahn

 

Imposant-schöner Anblick – selbst für mich als “Meer-Typ”. Leider schien es doch etwas diesig zu sein.

 

 

Es geht steil nach oben

 

 

 

In den Gondeln war Maskenpflicht. Auch dann, wenn man wie wir,  alle aus einem Haushalt kommen.

 

 

Oben angekommen gäbe es die Möglichkeit für einen Snack. Es gibt einen Spielplatz, Shoppingmöglichkeiten für Wanderkleidung, es starten mehrere Panoramawanderwege von der “Gletscherjet 1 Bergstation”
Entgegen meiner Vermutung blieb keines der Kinder irgendwo stehen, sondern es gingen alle direkt zur nächsten Gondelbahn. “Ja, gleich können wir rodeln!”

Mit runden und knallroten Gondeln fuhren wir nun die nächste Etappe nach oben.
Die Landschaft wurde karger und der Schnee mehr.

 

 

 

Und auch in der nächsten Station steigen wir direkt um in die Bahn Nr. 3

 

Fast im ewigen Schnee angekommen

 

 

So. Da wären wir. Im Schnee. Mitten im Sommer.

 

Bevor wir zur Ice Arena gingen, war der Aussichtspunkt unser Ziel.

Von der Bergstation aus ging man durch einen Stollen, welcher dann zur nächsten Bahn führte

 

 

 

Die Bahn zur Gipfelwelt

 

Oben sieht man schon die Aussichtsplattform

 

Top of Salzburg –  Salzburgs höchstgelegener Aussichtspunkt direkt am Kitzsteinhorn auf 3029 Meter Höhe. Von hier hat man einen traumhaften Blick zum Zeller See, zum Großglockner und zum Watzmann. Selbst die Zugspitze kann man von hier oben sehen – und außerdem die vielen umliegenden Gipfel im Nationalpark Hohe Tauern

Zum Vergleich: Die Zugspitze ist 2962 m ü. NHN hoch. 

 

Das kostenlose Guckrohr zeigt an, welchen Berg man da grad vor sich hat

 

 

 

Traum-Panorama über die malerische Berglandschaft 

Im Tal eingebettet von den Bergen: Zell am See

 

Da unten ist die Rodelpiste der Ice- Arena

 

 

Erinnerungsfoto

 

Kurz nach diesem Foto passierte etwas, was mir seit der Maskenpflicht ständig passiert: Die Maske verhäddert sich in einem meiner Hängeohrringe und ich reiße ihn beim Maske abziehen raus.
Normalerweise kein Problem.
Problematisch wird es erst, wenn man oben auf einem Berg steht und es keinen festen Boden unter den Füßen gibt, sondern nur Gitterrost …

 

“Da unten ist er, glaube ich. Da, im Schnee!”  Mit anderen Worten: Weg, für immer. Im ewigen Eis. Oh man ….

 

Oben an der Spitze gibt es einen Foto-Point. Wie wir es schon an der Zugspitze und am Großglockner kennengelernt haben.

 

 

 

 

Video vom Top Of Salzburg
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Mit der Bahn fuhren wir dann wieder eine Station runter, um zur Ice- Arena zu gehen. Eigentlich gäbe es noch eine zweite Aussichtsplattform. Ein 360 Meter langer Stollen verbindet die Gipfelstation mit der anderen Aussichtsplattform. An 6 Infostationen gibt es lohnenswerte Einblick in den Nationalpark Hohe Tauern. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung des Nationalparks, von den Schätzen und der Technik am Kitzsteinhorn.  Aber die Kinder wollten gerne rodeln und weil sich entgegen der Wetterprognose doch am Horizont eine Unwetterwolke aufbäumte, verzichteten wir auf Aussichtsplattform Nr. 2 und gingen mit den Kindern zur Ice- Arena. 

 

 

Oben sieht man die Aussichtsplattform

 

 

Beide Aussichtsplattformen. Zu erreichen mit der Bahn zum “Top Of Salzburg”

 

Schneeeeballschlaaaacht!!!!!! Absolut egal, dass wir mitten im Juli sind.

 

Kleine Ruhe-Oase direkt bei der Snackbar

 

Die Rodelteller und Schlitten kann man sich kostenlos ausleihen

 

 

 

Die Rodelteller drehten sich während der Abfahrt, machte den Kids doppelt Spaß!

 

 

Dieses Foto hatte ich in meinem Whats-App Status: “Schöne Grüße aus unserem Sommerurlaub und aus dem Schnee”

 

Aussicht von der oberen Kante der Ice – Arena. Es war alles mit Zäunen abgesichert

 

Die Kinder hatten richtig viel Spaß und im Grunde war es auch gar nicht so kalt, wie wir dachten. Die Jacken wurden uns schnell zu warm.

 

 

Ein Rodel-Wettrennen durfte natürlich nicht fehlen!

 

Unsere Kinder sind etwas verwöhnt, denn im Sauerland haben wir an den Bahnen immer Lifte, welche einen nach oben zum Start der Rodelpiste bringen. Hier war Beinarbeit angesagt

 

 

 

Zufallsfoto. Schaut es euch genau an.

 

Irgendwann mussten wir zurück zu den Liften, wenn wir nicht zu Fuß hinab laufen wollten.

Eine letzte Runde noch:

 

Müde, glücklich, …. und auch nass vom Schnee saßen wir dann bald wieder in den Gondeln auf den Weg zurück ins Tal.

 

 

 

 

Bahn 1, Bahn 2 …. und zu guter Letzt Bahn Nr. 3, die letzte der Bahnen, welche uns zurück zur Talstation brachte.

 

Auf dem Weg dorthin passierten wir eine Stelle mit sehr trauriger Geschichte ….

 

Am 11. November 2000 geschah genau dort eine der schlimmsten Katastrophen in der österreichischen Nachkriegsgeschichte, bei welcher 155 Menschen ihr Leben verloren.

 

 

Gletscherbahn Kaprun 2. im Jahr 2000 ;  Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/User:Arpingstone

 

Der Zug der Gletscherbahn Kaprun 2 geriet im Tunnel in Brand.
Bereits kurz nach der Abfahrt bemerkten Augenzeugen Rauch aus dem talseitigen Führerstand. Nach 1.132 Metern Fahrt blieb der Zug stehen. Durch ein Leck in der Bremshydraulik wurde die automatische Bremsung aktiviert. Der Zug geriet vollständig in Brand. Die Türen ließen sich nur durch den Zugführer öffnen, außerdem gab es in dem Zug weder Feuerlöscher noch Nothämmer, daher starben die meisten noch im Zug.  Ein paar Passagiere schafften es dennoch, die Scheiben einzuschlagen, leider liefen sie in Panik in dem Tunnel nach oben, direkt in die tödliche Rauchgaswolke. Nur 12 Menschen überlebten, weil sie im Tunnel entgegen der Kaminwirkung nach unten liefen.

Mein Lebensgefährte verbrachte in seiner Kindheit seinen Urlaub jeden Sommer in Kaprun, ist oft mit der Bahn gefahren. Er selber kannte Menschen, welche eine Bahn vorher genommen hatten oder eine Bahn später nehmen wollten-  und somit diesem Unglück knapp entkamen. Bei der Fahrt zurück zur Talstation spürte ich, dass ihn die Erinnerung noch immer sehr berührte.
Auch bei den Menschen in Kaprun ist dieses schreckliche Unglück  immer noch eine große Wunde, wie ich wenig später bei einem Besuch bei Bekannten meines Lebensgefährten spürte. Mit Tränen in den Augen erzählten sie, wie sie das ganze damals erlebten.

 

Auch nach 20 Jahren kann man den Verlauf der alten Bahnstrecke noch gut erkennen

 

Vor der Rückfahrt besuchen wir die Gedenkstätte direkt an der Talstation am Parkplatz

 

 

 

Die bunten Farben überraschten uns beim Eintreten. Jede Farbe steht für ein Opfer. In den kleinen Nischen ist Platz für Fotos, Andenken, Blumen

 

 

Teilweise starben mehrere Kinder einer Familie, teilweise auch mit einem Elternteil… wie schrecklich ist das für die Hinterbliebenen …. Wir hatten alle einen Kloß im Hals und selbst die Kinder gingen schweigend durch den Raum. 

 

 

Hilfreiche Links für euren Besuch vom Kitzsteinhorn 

Website: 
https://www.kitzsteinhorn.at/de

Betriebszeiten und Öffnungszeiten der Lifte und Seilbahnen:  
https://www.kitzsteinhorn.at/de/service/informationen/betriebs-oeffnungszeiten

Wetter und Webcams vom Kitzsteinhorn und vom Maiskogel 
 https://www.kitzsteinhorn.at/de/service/informationen/wetter-webcams

Geführte Ranger-Touren am Kitzsteinhorn
https://www.kitzsteinhorn.at/de/gipfelwelt-3000/top-of-salzburg/gefuehrte-touren

Adresse Talstation Lift Gletscherjet / Panoramabahn:
Kesselfallstraße 60
5710 Kaprun

GPS: N47 13.754, E12 43.598

Adresse Talstation  Maiskogel / Maisi Flitzer direkt in Kaprun:
KAPRUN CENTER

Kitzsteinhornplatz 1a
5710 Kaprun
GPS: N47 16 26.128, E12 45 25.288

 

 

Nicht weit von der Gedenkstätte entfernt stand unser Auto.

Unser Fazit vom Kitzsteinhorn: 

Auch wenn es nicht ganz günstig ist, bis zum Top Of Salzburg zu kommen – es lohnt sich! Die Aussicht ist fantastisch und für die Kinder war das Rodeln im Schnee eines der besten Highlights im Österreich- Urlaub. 

 

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die damalige Vermieterin meines Lebensgefährten. Er war in seiner Kindheit jeden Sommer mit seinen Eltern dort und die Vermieterin freute sich, nun seine Kinder kennen zu lernen.

Sie führt eine kleine Pension in Kaprun mit schönem Blick auf die Berge
https://www.zellamsee-kaprun.com/de/kaprun/fruehstueckspension/pension-bergblick_dr27268

Nach einem kleinen Plausch im Garten fuhren wir bald weiter Richtung Hotel, denn wir wollten unbedingt den Rückweg über die Großglockner Hochalpenstrasse fahren, es zogen jedoch bedrohliche Wolken auf.

 

Berichte von der Großglockner Hochalpenstrasse:  

Großglockner Hochalpenstrasse: Einmal von Ferleiten bis Heiligenblut  

Großglockner Hochalpenstrasse: Abstecher zu den Murmeltieren und zur Edelweißspitze 

 

Fahrt über die Großglockner Hochalpenstrasse. Von rechts kommend sieht man schon die dunklen Wolken. Wir hatten glücklicherweise nur noch auf den letzten Kilometern heftigen Regenfall

 

 

Abendstimmung von unserem Hotel- Balkon mit Blick auf den Großglockner. Auf der anderen Seite ist das Kitzsteinhorn.

 

Passend zum üppigen Abendessen bestehend aus einem 5-Gänge-Menü waren wir wieder im Hotel. 

 

Unser Hotel in Heiligenblut: 

https://www.elly-unterwegs.de/2020/10/18/unser-hotel-in-heiligenblut-die-nationalpark-lodge-grossglockner/

Unser Hotel in Heiligenblut: Die Nationalpark Lodge Großglockner

 

Nach dem Abendessen saßen wir noch mit den Kindern auf dem Balkon. Sie schickten ihren Freunden Fotos vom Schnee und waren auf die Reaktionen gespannt. 
Ganz im Gegensatz zu den Schneefotos meiner ältesten Tochter kamen dann zum Beispiel Fotos von Sonne, Strand und Palmen. 
Das machen wir 2021 vielleicht auch wieder, wenn wir dürfen. 

 

Es freut mich, dass ihr wieder mit dabei ward. 

Haltet die Ohren steif, wir sitzen alle im gleichen Boot! 

Bleibt gesund  (oder werdet es ganz schnell wieder) 

Bis zum nächsten mal. Dann wird es nicht so kalt wie heute, aber es könnte etwas nass werden. 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreich: Das Kitzsteinhorn – Rodeln im Schnee mitten im Sommer

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreich: Die Felbertauernstraße – Eine weitere Panoramastrasse am Großglockner


 

 

Österreich: Die Felbertauernstraße – Eine weitere Panoramastrasse am Großglockner

 

Österreich: Die Felbertauernstraße – Eine weitere Panoramastrasse am Großglockner

Hallo zusammen,

Es tut mir leid, dass ihr etwas länger auf die Fortsetzung meiner Österreich- Reiseberichte warten musstet, ich bin im Moment etwas angeschlagen und komme daher nicht sooft zum Schreiben, wie ich eigentlich gerne würde ….. Einige haben mich bereits angeschrieben, ob noch weitere Österreich- Berichte kommen. 
Geplant sind noch einige, zum Beispiel von einem unserer Highlights: Im Schnee rodeln mitten im Sommerurlaub. 

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Heute berichte ich euch von einer weiteren malerischen Panoramastrasse am Großglockner in Österreich: Der Felbertauernstraße  / Felbertauern Strasse

Sie liegt ebenfalls am Großglockner, ist jedoch weniger bekannt als die Großglockner Hochalpenstrasse, über welche ich auch bereits geschrieben habe:

Bericht 1: Die Großglocknerstrasse und der Mankai-Wirt mit seinem zahmen Murmeltier

Bericht 2: Die Edelweißspitze und die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit dem Gletscher und den niedlichen Murmeltieren

 

Auch an den beliebtesten Reisetagen ist es hier nicht überfüllt. 
Viele kennen die Felbertauernstrasse schlichtweg gar nicht, wenn es um das Thema Alpenüberquerung geht. 
Dabei führt sie sehr idyllisch durch den Nationalpark Hohe Tauern, eingerahmt von mehreren Dreitausendern. Wasserfälle plätschern von den Felsen, Almhütten komplettieren das wunderbare Bild einer typischen Österreich-Landschaft. 

 

Die Lage der Felbertauernstraße:

Quelle: https://www.google.de/maps

 

Wie ihr auf der Karte sehen könnt, eignet sich die Felbertauernstrasse in Kombination mit der Großglockner Hochalpenstrasse sehr gut für eine Runde um den Großglockner.
Wir haben das auch einmal gemacht und das mit dem Ausflug auf das 3.029 m Hohe Kitzsteinhorn verbunden, Rodeln im Schnee inklusive.  (Bericht folgt!)

Zahlen und Fakten zur Felbertauernstrasse:

Eröffnung: 25. Juni 1967
Strecke: Lienz – Mittersill
Länge: knapp 70 km
Höchster Punkt: 1650 m ü. A.

Die Felbertauernstrasse ist ganzjährig geöffnet, jedoch kann es im Winter auch dort zu kurzfristigen Schließungen der Strasse kommen (Wie zum Beispiel aktuell Anfang Dezember 2020 nach massiven Schneefällen) Sie hat eine maximale Steigung von 9% und ist an vielen Stellen mehrspurig ausgebaut. Dadurch ist sie vor allem für Wohnmobile und Wohnwagengespanne eine gute Alternative zur Großglockner Hochalpenstrasse.

 

Mautgebühr der Felbertauernstrasse

Von Mittersill bis vor den Tunnel ist die Felbertauernstrasse eine Privatstraße in Besitz der Felbertauernstrasse AG, für die eine Maut erhoben wird.


Stand: Sommer 2020

PKW:

– 11 € / 1 Weg
– 16,50 € / Mehrfachnutzung an einem Tag (zB Hin- und zurück)
– Kombiticket Felbertauerntunnel und Großglockner- Hochalpenstrasse: 43,50 €

Aktuelle Tarife für PKM, Motorräder, Wohnmobile & Co findet ihr hier: http://www.felbertauernstrasse.at/ticketstarife/

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Die Felbertauernstrasse in Bildern

Gestartet sind wir in Heiligenblut (Bericht von Heiligenblut -> https://www.elly-unterwegs.de/2020/11/10/unser-sommerurlaub-in-heiligenblut-am-grossglockner-unsere-wanderausfluege-mit-5-kids/Unsere Fahrt führte dann erst Richtung Süden durch Großkirchheim nach Lienz.
Es ist imposant, wenn auf dieser Strecke nach einer Weile die hohen Berge der “Lienzer Dolomiten” (eigentlich Gailtaler Alpen) auftauchen.
Es macht eigentlich nicht viel Sinn, wenn man von Heiligenblut nach Kaprun fährt, den Umweg über die Felberntauernstrasse zu nehmen, aber so bekamen wir noch etwas mehr von der Region zu sehen und lohnenswert ist diese Strecke auf jeden Fall. Da waren sich auch die Kinder einig.
“Wir können hier gerne noch einmal herfahren!”  “Ja, unbedingt!”  …. sie haben in Lienz einen McD…  entdeckt und hinter Lienz entdeckten sie mehrere Schilder mit “Rafting”. Möglicherweise (!)  hat das die Entscheidung geringfügig (!)  beeinflusst. Letzteres haben wir sogar noch ausprobiert, am letzten Urlaubstag waren wir mit den 5 Kids beim Wildwasserrafting. Dazu schreibe ich beizeiten auch noch was.
Den Fluss dazu haben wir auf der Fahrt der Felbertauernstrasse hinter Lienz schon gesehen, denn der Fluss Isel läuft über mehrere Kilometer an der Strasse entlang und bildet mit den “Lienzer Dolomiten”  an mehreren Stellen ein tolles Fotomotiv.

 

Kleiner Hinweis: Wir sind die Strecke zweimal gefahren. Einmal bei Sonnenschein, einmal bei Regen/ Sonne- Mix.

 

Kirche bei Sagritz zwischen Heiligenblut und Lienz

 

Bei Iselberg beginnt die Region “Osttirol”. Im Hintergrund ragen die “Lienzer Dolomiten” in den Himmel

 

Blick über die Region Lienz

 

Die “Lienzer Dolomiten”. Der höchste Berg ist 2770 m

 

 

Kreisverkehr in Lienz.  ….. Palmen = glückliche Elly :)   Zitat meiner Familie “Egal wo du bist, du findest jede Palme! Sogar in Schweden!”  Ja, stimmt. Ich liebe Palmen und habe selbst in meinem Wohnzimmer mehrere stehen. 

 

 

Die Isel

 

Als dieses Foto entstand, ahnte ich noch nichts von unserem Abenteuer “Wildwasserrafting”, welches uns mit dem Schlauchboot genau unter dieser Brücke hindurch führen sollte.

 

Sonne auf der einen Seite, Regenwolken auf der anderen Seite. Nichts ungewöhnliches in den Bergregionen.

 

Bei St. Johann im Walde

 

 

Kurz vor Matrei

 

 

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Alban in Matrei ist mit ihrem 86 Meter hohen Turm die größte Landkirche Tirols. Mit dem Auto fährt man fast in Kirchturmuhrhöhe an der Kirche vorbei

 

 

 

Hinter Matrei beginnt der bergige Teil. Die Steigung ist max 9 % , die Kurven langgezogen und oft mehrspurig.

 

 

 

Landschaftlich hat mir persönlich die Landschaft zwischen Lienz und dem Felbertauern besser gefallen. Meinem Lebensgefährten hingegen die Strecke nach dem Tunnel Richtung Mittersill. Einig waren wir uns, dass im Grunde die gesamte Strecke malerisch und sehenswert ist.

 

Wir nähern uns dem Felbertauerntunnel

Seht ihr die Strasse rechts oben? Die fahren wir gleich. Etwas Steigung und ein paar Serpentinen / Kehren gibt es auch auf der Felbertauernstrasse

 

 

 

Der Felbertauerntunnel

 

Vor dem Südportal ist die Mautstation. Das heisst, von Norden kommend zahlt man erst nach der Tunnelpassage

 

Das Südportal vom Felbertauerntunnel liegt auf liegt auf einer Seehöhe von 1632 m

 

 

Der Tunnel ist 5282 m lang

 

Apropos Tunnel. …..

Die Kinder hatten ein tolles Spiel, wenn wir durch eine Unterführung oder eben durch einen Tunnel fahren. Sie riefen ganz laut “Uuuuluuuuuluuuuuuuluuuuu…..luuuuluuuuu” oder irgendwie so etwas, auf jeden Fall laut und auf der gesamten Länge des Tunnels. Auch beim Felbertauerntunnel,… und auch sonst bei jedem, wirklich JEDEM Tunnel…..  Die Felbertauernstrasse hat übrigens ungefähr 15 kurze oder etwas längere oder / und teilweise halboffene Tunnel…

 

Nordportal vom Tunnel

 

Etwas nach dem Felbertauerntunnel Fahrtrichtung Mittersill kommt ein ganz besonderer See. Der Elisabeth-See. Also quasi “mein” See. Logisch, dass wir dort einen kleinen Zwischenstopp eingelegt haben.
Leider erst bei unserer 2. Fahrt, bei welcher wir nicht so gutes Wetter hatten ….

Der Elisabethsee

Theoretisch kann man von dort zu schönen Wanderungen aufbrechen. Dafür fehlte uns die Zeit und den Kindern die Lust.
Am Parkplatz gibt es ein WC- Häuschen und da es eine Weile dauert, bis 5 Kinder fertig sind, nutzte ich die Zeit für einen kleinen Spaziergang zum See.
Nur ich ganz alleine.  Ungewohnt, aber auch mal ganz schön.

Ein paar schnelle Handyfotos aus Zeitmangel. Soll man ja eigentlich nicht machen, aber manchmal gehts nicht anders.

 

Ruhe. Idylle.
Einmal ganz tief durchatmen

 

 

Links im Bild sieht man die Strasse. Und dennoch ist es dort am See erstaunlich ruhig. Ich schloss die Augen und atmete tief ein ….

 

 “Maaaaamaaaaaaa, wo bleibst du?” unterbrach die Stille.

 

“Bin sofort bei euch. Geht schon einmal zum Auto!” (Dort wartete mein Lebensgefährte und nutze die Pause zum schmöken. Jedem das seine)

Lieber See mit dem wundervollen Namen, ich komme irgendwann mal wieder und bringe mehr Zeit mit (und auch vielleicht etwas besseres Wetter)

 

Es dauert immer eine Weile, bis alle 5 Kinder wieder angeschnallt im Auto sind und sämtliches Spielzeug wieder beim richtigen Besitzer ist. Teddy da, Barbie dort,… “Ey, das ist mein Kissen!” “Du sitzt auf meinem Anschnaller!” “Mach den Sitz weiter nach vorne, ich hab hier kaum Platz!” . Eltern kennen es… 

Das Schöne ist aber, dass die Kinder die ganze Zeit aus dem Fenster sehen und einiges entdecken, was ich, obwohl ich vorne sitze, nicht gesehen hätte. Wie zum Beispiel die vielen Wasserfälle, welche aus den Bergen ins Tal plätschern

 

 

Nach dem Tunnel geht es langsam wieder bergab. Anders als auf der Großglockner Hochalpenstrasse gab es hier keinen Schnee rechts und links der Strasse. Wohl aber auf den Gipfeln zu sehen und bei einer unserer Fahrten auf der Felbertauernstrasse war ja auch genau so ein schneebedeckter Gipfel unser Ziel.

 

 

“Wow, dass die Kühe gar nicht umfallen, wenn die dauernd so schräg stehen!” staunte die Tochter meines Lebensgefährten. Für sie war es der erste Urlaub in den Bergen und sie konnte sich nicht satt sehen an den schönen Bergpanoramen

 

“Schatz, halt die die Ohren zu, da kommt der nächste Tunnel….” Keine 2 Sekunden später kam von den beiden Rückbänken wieder ein 5-faches lautes “Huuuluuuluuuluuuluuuluuuluuuuullluuuuuuuuluuuuu” , unterbrochen von Gekichere.  Ich schmunzelte. Irgendwann wird mir das fehlen. Wenn die Kinder nicht mehr mit uns auf Reisen gehen, sondern ihre eigenen Wegen gehen werden.

 

Fast in Mittersill

Österreich- Idylle.
Vor uns liegt Mittersill.

 

 

Angekommen in Mittersill. Nach soviel Natur und Panoramaaussichten auf den ersten Metern ungewohnt. …..

 

 

Gewöhnungsbedürftig ist auch die Begrüßung im Kreisverkehr ….. 

Zwar Oide Prunzer (Die zwei Steh- Pinkler)

 

 

Unser Fazit zur Felberntauernstrasse


Wir sind die Felberntauernstrasse zweimal gefahren und finden sie sehr malerisch und durch die weniger steilen Serpentinen (Kehren) und die geringere Steigung auch einfacher zu fahren als die Großglockner- Hochalpenstrasse.

Während bei der Großglockner- Hochalpenstrasse die schneebedeckten Gipfel dominieren, ist es bei der Felberntauernstrasse mehr die Natur mit den grünen Tälern und den Flüssen, welche sich malerisch durch die Landschaft schlängeln.

Zwei unterschiedliche Panoramastrassen um den Großglockner, welche sich aber wunderbar kombinieren lassen. 
Fährt man beide Strassen als Rundfahrt, sollte man ohne Zwischenstopps für die ca 185 km lange Strecke eine reine Fahrtzeit von ca 4 Stunden einplanen.

 

 

Linktipp zur Felbertauernstrasse

 
Die offizielle Website mit aktuellen Infos zu eventuellen Strassensperren und den aktuellen Mautgebühren: http://www.felbertauernstrasse.at/

 

 

Zum Schluss noch ein paar Wetterimpressionen auf unserer Fahrt zwischen Mittersill – Lienz – Heiligenblut. Denn wir hatten eine Unwetterwolke im Schlepptau 

 

Kurz vor Lienz aus Matrei kommend

 

 

Bei Winklern südlich von Heiligenblut

 

Kurze Zeit später, der Regenbogen ist ungefähr auf unserer Höhe

 

Heiligenblut

 

Heiligenblut

 

 

Heiligenblut

Österreich: Die Felbertauernstraße – Eine weitere Panoramastrasse am Großglockner

Und genau hier in Heiligenblut endet auch mein heutiger Bericht. 

Danke, dass ihr wieder mit dabei ward! Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr. Vielen Dank dafür !!! 

 

Bis zum nächsten mal. Dann bitte besonders warm anziehen, denn wir fahren auf über 3000 Meter Höhe in den Schnee zum Rodeln. 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Ausflugstipp: Die Sigmund-Thun-Klamm in Kaprun (Österreich)

Ausflugstipp: Die Sigmund-Thun-Klamm in Kaprun (Österreich)


 

Ausflugstipp: Die Sigmund-Thun-Klamm in Kaprun (Österreich)

 

Hallo zusammen,

nachdem mein letzter Bericht von Heiligenblut etwas länger geworden ist, gibt es heute dafür einen etwas kürzeren:

Ich nehme euch mit auf einen Spaziergang durch die Sigmund-Thun-Klamm bei Kaprun.

Was ihr dafür braucht?

Rutschfeste Schuhe und regenfeste Kleidung, denn es wird zwischendurch auch mal etwas nass.

Da meine große Kamera ja (wie ihr aus den vorherigen Berichten inzwischen wisst) zu Hause geblieben ist und die kleine Kamera nicht wasserfest ist, entstanden die Fotos heute mit meinem Handy.

 

Was ist die Sigmund-Thun-Klamm?

Seit der Eiszeit hat sich das Schmelzwasser mehrerer Gletscher durch das Gestein gearbeitet und hat dabei an den Felswänden markante Glättungen und Strudeltöpfe hinterlassen.
Inzwischen ist die Klamm bis 32 Meter tief und ca. 300 Meter lang, jedoch wenige Meter breit.
Ein Weg aus hölzernen Stegen und Brücken führt durch die Klamm.
Begleitet vom tosenden Wassergeräusch der Kapruner Ache erkundet man so die Klamm, beeindruckend ist so etwas immer wieder.
Letztes Jahr im Herbst waren wir in der Partnach- Klamm ( -> Bericht Partnach- Klamm)  und 2017 war ich mit meinen 3 Kindern im Antelope Canyon ( -> Bericht Antelope Canyon) in Arizona, einer meist trockenen Klamm.

Namensgeber für die Klamm ist der Statthalter von Salzburg, Sigmund von Thun-Hohenstein.

Am Ende der Klamm liegt etwas erhöht der zur Energiegewinnung genutzte Speichersee Klammsee. Inzwischen ist die Seeregion auch ein Naherholungsgebiet.

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Sigmund-Thun-Klamm:

In den Wintermonaten ist die Klamm geschlossen.
Wann sie wieder geöffnet wird, könnt ihr auf der Website nachlesen:
https://www.klamm-kaprun.at/preise-oeffnungszeiten/oeffnungszeiten/ target=”_blank” rel=”noopener noreferrer”

 

Eintrittspreise:

Erwachsene 4,50 €
Erwachsene mit Gästekarte 4,00 €

Kinder (6 – 15 Jahre) 3,10 €
Kinder (6 – 15 Jahre) mit Gästekarte  2,80 €

Familien 10,70 €
Familien mit Gästekarte 9,60 €
(2 Erwachsene & Kinder bis 15 Jahre)

 

Die Lage der Klamm

Google Maps

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Unser Besuch in der Sigmund- Thun- Klamm
Von Heiligenblut aus fuhren wir dieses mal nicht über die Großglockner Hochalpenstrasse, sondern über die ebenso schöne Felbertauernstraße. Hierrüber berichte ich in einem späteren Bericht
Kleiner Fußmarsch vom Parkplatz zum Eingang der Klamm.

 

Dort angekommen gingen wir zu dem neu errichteten und sehr modernen Kassenhäuschen. Es standen alle vorbildlich mit Abstand an, Hände desinfizieren war Pflicht.

Und dann waren wir an der Reihe.

“Eine Familienkarte bitte”

–  “Ja, ….. wie viele der Kinder gehören denn zu ihnen?”

“Alle 5.”

– “… …. Ja?! Äh, okeee. ….. Alsooo,….. eine Familienkarte, bitteschön. Viel Spaß!”

Eine Reaktion, die wir inzwischen schon kennen und schmunzeln.
Ebenso wie die Blicke mancher Menschen, wenn wir z.B. irgendwo geparkt haben und dann 5 Kinder aus dem Auto steigen.
Einmal hat eine Frau etwas lauter mitgezählt, als sie es vermutlich wollte. Ich habe ihr dann gesagt “Danke fürs durchzählen, dann brauche ich das nicht mehr machen!” Ihr Blick war unbezahlbar. Aber dann fing sie an zu lachen und ich lachte mit.
Es gibt immer mehr Familien mit mehr als 3 Kindern. Sei es wie bei uns durch Patchwork oder aber, weil es zumindest mir persönlich so scheint, als ginge der Trend doch langsam wieder zu mehr als 2 Kinder.

 

 

 

Es gibt nur ein kurzes Video, denn die Klamm war an dem Tag gut besucht und mir sind ständig sehr viele Leute ins Bild gelaufen. Ist an sich nicht schlimm, aber aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten, ein Video mit fremden Menschen hier hochzuladen.

 

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Das Dach schützt nicht komplett vor einer kleinen Gischt- Dusche

 

 

Es erinnerte uns sehr an den Antelope Canyon und an die Partnach- Klamm

 

Der Holzweg besteht aus vielen kleinen Treppchen – daher nicht mit dem Kinderwagen begehbar.

 

Mit lautem Getöse sucht sich das Wasser seit Jahrtausenden seinen Weg durch das Gestein

 

 

An vielen Stellen hat das Wasser den Felsen ausgehöhlt

 

 

 

Oben im Bild ist die Brücke, welche die Klamm überquert. Sie ist gleich für den Rückweg unser Ziel.

 

Aufgrund der zunehmenden Schlechtwetterlage entschieden wir uns gegen einen Besuch des Klammsees und liefen den Weg oberhalb der Klamm direkt zurück Richtung Parkplatz.
Nicht mehr lange, und ein Unwetter würde Kaprun treffen und bis dahin wollten wir gerne zurück im Auto sein.

 

Das Wasser vom Klammsee stürzt am Ende der Sigmund-Thun- Klamm tosend in die Klamm

 

 

Von dort führt eigentlich links ein Weg nach oben zum Klammsee, den wir eigentlich auch angedacht hatten.
Jedoch kamen die ersten Vorwarnungen meiner Wetterapp rein und wir sahen zu, dass wir zurück zum Auto kamen und nahmen den Weg rechts, welcher auch über die Brücke über die Klamm führt

Ausblick von der Brücke in die Klamm

 

Der Blick von der Brücke hinunter in die Klamm Richtung Eingang
Der Blick von der Brücke hinunter in die Klamm Richtung Ausgang und Klammsee

 

Kleines Unwetter in Kaprun …. daher leider keine Sommerrodelbahn …

 

Auch das war für heute noch etwas auf unserem Ausflugsplan: Eine Fahrt hoch auf den Maiskogel und von dort mit der Sommerrodelbahn wieder zurück. Wegen Schlechtwetter fiel das auch leider aus.

 

Das Unwetter war fast da. Wir waren froh, dass wir schon wieder im Auto saßen ….

 

 

Im strömenden Regen fuhren wir zurück nach Heiligenblut.

Und auch dort gab es am Abend noch Unwetter.

 

Heiligenblut. So sieht ein Regenbogen aus, wenn die Sonne schon hinter einem Berg steht und der Regenbogen bereits etwas im Schatten liegt

 

Gewitter in Heiligenblut.

Und am nächsten Morgen Sonnenschein und blauer Himmel. Als wäre nichts gewesen

 

Unser Hotel: Die Nationalpark Lodge Großglockner ( https://www.elly-unterwegs.de/2020/10/18/unser-hotel-in-heiligenblut-die-nationalpark-lodge-grossglockner/ )

 

 

 

Das war’s für heute.

Im Moment komme ich leider nicht so regelmäßig zum Schreiben, wie ich es eigentlich gerne würde.

Daher bitte ich um eure Geduld und euer Verständnis, wenn es ein paar Tage länger bis zum nächsten Bericht dauert.

Danke

Es hat mich gefreut, dass ihr wieder mit dabei ward.

Bis zum nächsten mal !!!!!

 

 

 

Website der Sigmund-Thun-Klamm 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.klamm-kaprun.at zu laden.

Inhalt laden

 

 

 

 


 

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Weiter geht es mit meiner Österreich – Reihe

 

Heute stelle ich euch den Ort Heiligenblut vor.

 

Lage von Heiligenblut: 

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Das Bergsteigerdorf Heiligenblut liegt an der Großglockner-Hochalpenstrasse und gehört zu Kärnten.
Der Ort liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern auf knapp 1300 m Seehöhe und ist umgeben von einer malerischen Berglandschaft am Fuße des Großglockners.
Es wird als das schönste Bergdorf im Alpenraum bezeichnet.

 

Der Ort mit der gotischen Kirche und dem Großglockner im Hintergrund ist eines der bekanntesten Fotomotive.

 

Von Heiligenblut aus kann man zu zahlreichen Wanderungen aufbrechen.
Eine der bekanntesten Wanderungen ist die zur Kaiser Franz Josefs Höhe , welche knapp 4 Stunden dauert. Auf den 11 km langen Wanderweg hat man eine Höhendifferenz von ca 1200 m. Man kann auch morgens mit dem Shuttle aus Heiligenblut hochfahren und wandert dann zurück nach Heiligenblut.
Das wäre zum Beispiel eine Wanderung, welche wir mit den Kindern beim nächsten mal andenken, denn sie hatten zum Schluss sehr viel Spaß beim Wandern, erst recht, wenn es dabei über “Stock und Stein” ging.

Der Ort an sich ist weit über die Grenzen Österreichs bekannt, dennoch ist er nicht groß. Auf 193,53 km² wohnen knapp 1000 Einwohner.


Unser Hotel in Heiligenblut:

Unsere Unterkunft  liegt mitten im Zentrum von Heiligenblut, es ist das 4**** Hotel “Nationalpark Lodge Großglockner” 
In meinem vorherigen Bericht habe ich es euch vorgestellt. 

Von dort aus starteten wir einige Unternehmungen zur Erkundung von Heiligenblut und der Umgebung.

 

 

Als erstes nehme ich euch auf einen kleinen Spaziergang durch das beschauliche Zentrum von Heiligenblut mit.

Vom Hotel aus gehen wir über den Platz im Zentrum mit seinem schönen Kristallbrunnen bis zur Talstation der zur Bergbahn, welche uns dann in 2 Etappen auf den Schareck (2600 m Seehöhe)  fahren wird.

Unser Hotel, das 4**** Hotel “Nationalpark Lodge Großglockner”

 

Das Zentrum von Heiligenblut mit dem Großglockner im Hintergrund. Hier befinden sich mehrere Souvenirshops, Bars, Cafés, Restaurants und Hotels. Auf dem großen Platz finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Kleiner Tipp: Im Laden links gibt es richtig guten Leberkäse!

Der schöne Kristallbrunnen. Im richtigen Winkel sieht man den Großglockner mittig vom Brunnen.

 

Die Bergbahn Heiligenblut-Schareck

Der erste Ausflug, zu dem ich euch nun mitnehme, ist eine Fahrt mit der Bergbahn auf den Schareck. Wir fahren auf 2600 m Höhe und genießen einen wundervollen Blick auf die Bergwelt des Großglockner Nationalparks mit über 40 Dreitausender

Öffnungszeiten der Bergbahn Heiligenblut-Schareck

  • 7. Juli bis 30. August 2020
    jeweils Di., Fr. und So. von 9:30 bis 16:00 Uhr (letzte Talfahrt)
  • zusätzlich 4., 6., 11. und 13. September 2020
    von 9:30 bis 16:00 Uhr (letzte Talfahrt)

 

Preise der der Bergbahn Heiligenblut-Schareck für Berg- und Talfahrt (Stand Sommer 2020) :

€ 23,50 pro Erwachsenen
€ 12,– pro Kind

Die Fotos entstanden mit meinem Foto-Handy. Meine Kamera hatte ich ja gar nicht erst mit in den Urlaub genommen …. großer (großer) Fehler,….. das habe ich sooft in diesem Urlaub bereut,….. auch wenn ein Handy inzwischen passable Fotos macht – es kommt niemals an die Qualität einer selbst einfachen Kamera ran.

 

Zusammen mit meinem Vater starteten wir bei schönem Sommerwetter Richtung Gipfel des Scharecks

 

Malerisches Bergpanorama, welches selbst mir als Strand- und Meer-Typ sehr gefällt

 

Oben angekommen gibt es von jedem der Kinder und auch von uns ein Erinnerungsfoto mit dem Großglockner im Hintergrund

 

Auch bei Regen eine schöne Aussicht. Wie toll muss dieses Panorama bei Sonnenschein und blauem Himmel erst sein?

 

Blick auf die Großglockner Hochalpenstrasse links und mittig (Hochtor – der höchste befahrbare Punkt der eigentlichen Großglockner-Hochalpenstrasse) .  …. Leider zogen dicke Regenwolken auf …. 

 

“Mama, das ist so schön hier!”

Trotz des zunehmend schlechten Wettern hatten die Kinder Spaß daran, den Gipfel des Schareck zu erkunden.  Es gab Kletterwege, Aussichtspunkte, Infotafeln – und für die Jüngste einen Hüpfberg direkt am Restaurant.

Unterhalb lag an mehreren Stellen noch etwas Schnee.
Es bezog sich aber immer mehr und der Wind wurde frisch und eisig.

Das war einer der Momente, in denen es uns etwas schwer fiel zu glauben, dass wir tatsächlich im Sommerurlaub waren.

Unten lag Heiligenblut – im Tal und in der Sonne. Und ich fror hier oben …..

 

Wir brachen die geplante Wanderung ab. Die Regenwolken hatten uns inzwischen gefunden und es wurde ungemütlich.

Zusammen mit meinem Vater kehrten wir in das Restaurant an der Bergstation der Bergbahn ein und wärmten uns mit einem heissen Kakao bzw Milchkaffee auf und machten uns dann auf den Rückweg.

 

Bei der Rückfahrt zur Talstation sahen wir Murmeltiere auf der Wiese unter der Bergbahn

 

 

Das Tal von Heiligenblut – im Hintergrund zieht grad eine Regenwolke durch

 

Das Zentrum von Heiligenblut

 

Der Ausflug auf den Schareck hat sich gelohnt. Durch die Bergbahn kommt man ohne Anstrengung auf den Gipfel, was vor allem für meinen Vater sehr gut war.
Von oben hat man einen tollen Blick auf zig Dreitausender inkl. dem Großglockner, dem höchsten Berg von Österreich.
Oben kann man sich im Restaurant stärken oder zum Gipfelkreuz wandern.
Zahlreiche Infotafeln geben tolle und nützliche Informationen zu der Region.

 

 

 

Wanderung von Heiligenblut aus: Der Natura Mystica und der Gößnitz-Wasserfall

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An einem anderen Tag starteten wir mit den 5 Kids eine kleine Wanderung direkt vom Hotel aus.

Zunächst führte unser Weg durch den Ort Richtung Tal und machen einen ersten kleinen Stopp an dem glasklaren Bächlein – der Möll.

 

Am Startpunkt des Natura Mystica gibt es einen Parkplatz

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Vom Hotel aus sind es zum Parkplatz / Startpunkt knapp 1,5 km zu laufen.

 

Er startet beim Parkplatz direkt an einer großen Steinspirale und dem Eingangsportal.

 

Der Natura Mystica ist ein 3,6 km langer Natur- Erlebnis- Rundwanderweg.
Von dem Wanderweg führt ein steiler Stichweg zur Aussichtskanzel mit einem fantastischen Blick auf den 70 Meter hohen Gößnitz-Fall.

Das Besondere an diesem Rundwanderweg sind seine 20 Stationen. Hier erklären die Hollaleitisch die Besonderheiten der Flora und Fauna in dem Gebiet und erzählen auch von vergangenen Zeiten, als sie noch mit den Menschen zusammen gelebt haben. Im Mittelalter begannen die Menschen, die Wälder für Äcker und Wiesen zu roden. Sie verbrannten das Holz, um Gold und Silber aus den Erzen zu lösen – und die Hollaleitisch zogen sich vom Menschen zurück.
Es gibt Stationen zum Fühlen, zum Riechen, zum Horchen, zum Sehen.
Infotafeln erklären das Besondere der Station und so gibt es viel zu entdecken und zu lernen.

 

Über Stock und über Stein – das macht Groß und Klein Spaß!

 

 

Dem leisen Plätschern des kleinen Bächleins lauschen

 

 

 

“Ich habe die nächste Station entdeckt!”

 

 

“Berühre” – die Felswände waren ganz glatt

 

 

 

Der Natura Mystica führt am Kachlmoor vorbei. Hier leben viele Amphibien und wir entdeckten auch einige. Vor allem Frösche bzw. Kaulquappen in den verschiedensten Entwicklungsstadien. Die verschiedenen Stadien der Metamorphose von den im Gewässer lebenden Fröschen live in der Natur, das ist besser (und spannender) als jeder Biologieunterricht in der Schule

 

 

Dieser Mini-Frosch ist ca. 2,5 – 3 Monate alt. Er hat schon Beine, aber auch noch seinen Kaulquappenschwanz

 

Der Duft von Waldmoos. Das ist Natur pur. Und es erinnerte mich sehr an meine Kindheit, denn jedes Jahr habe ich viele Wochen im Schwarzwald verbracht und wir waren fast jeden Tag in den Wäldern dort unterwegs.