Unser Sommerurlaub in Heiligenblut am Großglockner – Und: Kleine Wanderausflüge mit 5 Kids!

 

 

Unser Sommerurlaub in Heiligenblut am Großglockner – Und: Kleine Wanderausflüge mit 5 Kids!

 

Weiter geht es mit meiner Österreich – Reihe

 

Heute stelle ich euch den Ort Heiligenblut vor.

 

Lage von Heiligenblut: 

 

Das Bergsteigerdorf Heiligenblut liegt an der Großglockner-Hochalpenstrasse und gehört zu Kärnten.
Der Ort liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern auf knapp 1300 m Seehöhe und ist umgeben von einer malerischen Berglandschaft am Fuße des Großglockners.
Es wird als das schönste Bergdorf im Alpenraum bezeichnet.

 

Der Ort mit der gotischen Kirche und dem Großglockner im Hintergrund ist eines der bekanntesten Fotomotive.

 

Von Heiligenblut aus kann man zu zahlreichen Wanderungen aufbrechen.
Eine der bekanntesten Wanderungen ist die zur Kaiser Franz Josefs Höhe , welche knapp 4 Stunden dauert. Auf den 11 km langen Wanderweg hat man eine Höhendifferenz von ca 1200 m. Man kann auch morgens mit dem Shuttle aus Heiligenblut hochfahren und wandert dann zurück nach Heiligenblut.
Das wäre zum Beispiel eine Wanderung, welche wir mit den Kindern beim nächsten mal andenken, denn sie hatten zum Schluss sehr viel Spaß beim Wandern, erst recht, wenn es dabei über “Stock und Stein” ging.

Der Ort an sich ist weit über die Grenzen Österreichs bekannt, dennoch ist er nicht groß. Auf 193,53 km² wohnen knapp 1000 Einwohner.


Unser Hotel in Heiligenblut:

Unsere Unterkunft  liegt mitten im Zentrum von Heiligenblut, es ist das 4**** Hotel “Nationalpark Lodge Großglockner” 
In meinem vorherigen Bericht habe ich es euch vorgestellt. 

Von dort aus starteten wir einige Unternehmungen zur Erkundung von Heiligenblut und der Umgebung.

 

 

Als erstes nehme ich euch auf einen kleinen Spaziergang durch das beschauliche Zentrum von Heiligenblut mit.

Vom Hotel aus gehen wir über den Platz im Zentrum mit seinem schönen Kristallbrunnen bis zur Talstation der zur Bergbahn, welche uns dann in 2 Etappen auf den Schareck (2600 m Seehöhe)  fahren wird.

Unser Hotel, das 4**** Hotel “Nationalpark Lodge Großglockner”

 

Das Zentrum von Heiligenblut mit dem Großglockner im Hintergrund. Hier befinden sich mehrere Souvenirshops, Bars, Cafés, Restaurants und Hotels. Auf dem großen Platz finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Kleiner Tipp: Im Laden links gibt es richtig guten Leberkäse!

Der schöne Kristallbrunnen. Im richtigen Winkel sieht man den Großglockner mittig vom Brunnen.

 

Die Bergbahn Heiligenblut-Schareck

Der erste Ausflug, zu dem ich euch nun mitnehme, ist eine Fahrt mit der Bergbahn auf den Schareck. Wir fahren auf 2600 m Höhe und genießen einen wundervollen Blick auf die Bergwelt des Großglockner Nationalparks mit über 40 Dreitausender

Öffnungszeiten der Bergbahn Heiligenblut-Schareck

  • 7. Juli bis 30. August 2020
    jeweils Di., Fr. und So. von 9:30 bis 16:00 Uhr (letzte Talfahrt)
  • zusätzlich 4., 6., 11. und 13. September 2020
    von 9:30 bis 16:00 Uhr (letzte Talfahrt)

 

Preise der der Bergbahn Heiligenblut-Schareck für Berg- und Talfahrt (Stand Sommer 2020) :

€ 23,50 pro Erwachsenen
€ 12,– pro Kind

Die Fotos entstanden mit meinem Foto-Handy. Meine Kamera hatte ich ja gar nicht erst mit in den Urlaub genommen …. großer (großer) Fehler,….. das habe ich sooft in diesem Urlaub bereut,….. auch wenn ein Handy inzwischen passable Fotos macht – es kommt niemals an die Qualität einer selbst einfachen Kamera ran.

 

Zusammen mit meinem Vater starteten wir bei schönem Sommerwetter Richtung Gipfel des Scharecks

 

Malerisches Bergpanorama, welches selbst mir als Strand- und Meer-Typ sehr gefällt

 

Oben angekommen gibt es von jedem der Kinder und auch von uns ein Erinnerungsfoto mit dem Großglockner im Hintergrund

 

Auch bei Regen eine schöne Aussicht. Wie toll muss dieses Panorama bei Sonnenschein und blauem Himmel erst sein?

 

Blick auf die Großglockner Hochalpenstrasse links und mittig (Hochtor – der höchste befahrbare Punkt der eigentlichen Großglockner-Hochalpenstrasse) .  …. Leider zogen dicke Regenwolken auf …. 

 

“Mama, das ist so schön hier!”

Trotz des zunehmend schlechten Wettern hatten die Kinder Spaß daran, den Gipfel des Schareck zu erkunden.  Es gab Kletterwege, Aussichtspunkte, Infotafeln – und für die Jüngste einen Hüpfberg direkt am Restaurant.

Unterhalb lag an mehreren Stellen noch etwas Schnee.
Es bezog sich aber immer mehr und der Wind wurde frisch und eisig.

Das war einer der Momente, in denen es uns etwas schwer fiel zu glauben, dass wir tatsächlich im Sommerurlaub waren.

Unten lag Heiligenblut – im Tal und in der Sonne. Und ich fror hier oben …..

 

Wir brachen die geplante Wanderung ab. Die Regenwolken hatten uns inzwischen gefunden und es wurde ungemütlich.

Zusammen mit meinem Vater kehrten wir in das Restaurant an der Bergstation der Bergbahn ein und wärmten uns mit einem heissen Kakao bzw Milchkaffee auf und machten uns dann auf den Rückweg.

 

Bei der Rückfahrt zur Talstation sahen wir Murmeltiere auf der Wiese unter der Bergbahn

 

 

Das Tal von Heiligenblut – im Hintergrund zieht grad eine Regenwolke durch

 

Das Zentrum von Heiligenblut

 

Der Ausflug auf den Schareck hat sich gelohnt. Durch die Bergbahn kommt man ohne Anstrengung auf den Gipfel, was vor allem für meinen Vater sehr gut war.
Von oben hat man einen tollen Blick auf zig Dreitausender inkl. dem Großglockner, dem höchsten Berg von Österreich.
Oben kann man sich im Restaurant stärken oder zum Gipfelkreuz wandern.
Zahlreiche Infotafeln geben tolle und nützliche Informationen zu der Region.

 

 

 

Wanderung von Heiligenblut aus: Der Natura Mystica und der Gößnitz-Wasserfall

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An einem anderen Tag starteten wir mit den 5 Kids eine kleine Wanderung direkt vom Hotel aus.

Zunächst führte unser Weg durch den Ort Richtung Tal und machen einen ersten kleinen Stopp an dem glasklaren Bächlein – der Möll.

 

Am Startpunkt des Natura Mystica gibt es einen Parkplatz

Vom Hotel aus sind es zum Parkplatz / Startpunkt knapp 1,5 km zu laufen.

 

Er startet beim Parkplatz direkt an einer großen Steinspirale und dem Eingangsportal.

 

Der Natura Mystica ist ein 3,6 km langer Natur- Erlebnis- Rundwanderweg.
Von dem Wanderweg führt ein steiler Stichweg zur Aussichtskanzel mit einem fantastischen Blick auf den 70 Meter hohen Gößnitz-Fall.

Das Besondere an diesem Rundwanderweg sind seine 20 Stationen. Hier erklären die Hollaleitisch die Besonderheiten der Flora und Fauna in dem Gebiet und erzählen auch von vergangenen Zeiten, als sie noch mit den Menschen zusammen gelebt haben. Im Mittelalter begannen die Menschen, die Wälder für Äcker und Wiesen zu roden. Sie verbrannten das Holz, um Gold und Silber aus den Erzen zu lösen – und die Hollaleitisch zogen sich vom Menschen zurück.
Es gibt Stationen zum Fühlen, zum Riechen, zum Horchen, zum Sehen.
Infotafeln erklären das Besondere der Station und so gibt es viel zu entdecken und zu lernen.

 

Über Stock und über Stein – das macht Groß und Klein Spaß!

 

 

Dem leisen Plätschern des kleinen Bächleins lauschen

 

 

 

“Ich habe die nächste Station entdeckt!”

 

 

“Berühre” – die Felswände waren ganz glatt

 

 

 

Der Natura Mystica führt am Kachlmoor vorbei. Hier leben viele Amphibien und wir entdeckten auch einige. Vor allem Frösche bzw. Kaulquappen in den verschiedensten Entwicklungsstadien. Die verschiedenen Stadien der Metamorphose von den im Gewässer lebenden Fröschen live in der Natur, das ist besser (und spannender) als jeder Biologieunterricht in der Schule

 

 

Dieser Mini-Frosch ist ca. 2,5 – 3 Monate alt. Er hat schon Beine, aber auch noch seinen Kaulquappenschwanz

 

Der Duft von Waldmoos. Das ist Natur pur. Und es erinnerte mich sehr an meine Kindheit, denn jedes Jahr habe ich viele Wochen im Schwarzwald verbracht und wir waren fast jeden Tag in den Wäldern dort unterwegs.

 

Holzwürmer haben dieses schöne Muster in den Stock gebaut

 

1981 wurde der Nationalpark Hohe Tauern gegründet – und ist somit ganz genau so alt wie ich. Ähm, JUNG, ich meinte so jung wie ich!

 

 

 

Weiter führt der Wanderweg am Gößnitzbach entlang

 

 

 

 

Man hörte schon das Tosen vom Gößnitz-Wasserfall

 

 

Der Weg zur Aussichtskanzel ist steil und das letzte Stück ist auch durch den Wasserfall nass und rutschig. Ca 15 Minuten läuft man, bis man oben ist.
Unsere 5 Kinder haben es nicht alle bis nach oben geschafft, sondern auf einer Bank zusammen mit meinem Lebensgefährten Pause gemacht, während ich mit dem Rest bis nach oben gewandert bin. Später ist dann mein Lebensgefährte noch nach oben gewandert, um auch einmal den Ausblick genießen zu können. Wenn schon – Denn schon!

Die Aussicht entschädigt den etwas mühsamen Aufstieg!

 

 

Angekommen am 70 Meter hohen Gössnitzfall

 

 

 

 

Als hätte jemand eine Kerbe in die Felsen geschlagen – Der Gößnitzbach suchte sich seinen Weg durch die 100 Meter hohe Felswand.

 

 

 

 

 

 

4k – Video vom Wasserfall. Hochkant, sorry, …. ich gelobe beim nächsten Urlaub Besserung.

 

 

 

Dieser kleine Freund lebt in der Nähe der Aussichtskanzel

 

 

Etwas nass durch die Gischt vom Wasserfall liefen wir den Weg wieder zurück und kamen nach ca 20 Minuten am Ausgangspunkt direkt am Bach an. Der Rückweg führt zum größten Teil an der anderen Seite des Baches entlang

 

 

 

 

Wir waren mehrere Stunden unterwegs. Die Kinder fanden es sehr gut, vor allem, wenn die Wege steil und / oder mit vielen Wurzeln waren. Am besten waren neben den Kletterwegen natürlich die Erlebnisstationen und die Geschichte der Hollaleitisch

Also klare Empfehlung für Familien mit (etwas älteren) Kindern.

 

 

Die berühmte Wallfahrtskirche St. Vinzenz in Heiligenblut

 

Die malerisch gelegene Kirche ist ein sehr bekanntes Postkartenmotiv und eine der schönsten und berühmtesten Kirchen Österreichs.

 

Die Geschichte der Kirche ist zugleich auch der Grundstein für die Entstehung von Heiligenblut.

Im Jahre 914 verunglückte ein dänischer Prinz (gläubiger Christ und erfolgreicher Feldherr) namens Briccius in den Bergen an der Stelle, an welcher heute, etwas oberhalb von Heiligenblut, die Bricciuskapelle steht, durch eine Lawine tödlich.

Er war auf dem Weg von Konstantinopel, wo er im Dienst des byzantinischen Kaisers gegen die Sarazenen kämpfte, zu seiner Heimat Dänemark, wo er leider nie ankam.. .

Gefunden wurde er, weil aus seinem Körper 3 Ähren durch den Schnee wuchsen.

Auf einem Ochsenkarren wurde sein Leichnam runter ins Dorf gebracht. Die Ochsen blieben an der Stelle stehen, an welcher heute die Kirche steht. Dort wurde er beerdigt. Nach der Beerdigung ragte auf einmal sein Bein aus dem Grab und das ganze wiederholte sich dann nochmals.
Man fand dann bei ihm die Heiligenblutreliquie – ein Fläschchen mit dem Blut Christi – eingenäht in seine Wade… zum Schutz vor Diebstahl.

Es handelte sich um eine Reliquie aus der Hagia Sophia in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Der Herrscher von Konstantinopel wollte sie eigentlich gar nicht hergeben – aber er hatte Briccius versprochen, ihm einen Wunsch zu erfüllen und er wünschte sich eben diese Reliquie …. und so setzte der Herrscher seine Leute auf  Briccius, um sie zurück zu holen. Durch das Einnähen in die Wade gelang ihnen das nicht und das “Heilige Blut” blieb in Heiligenblut. 

1273 wurde zum ersten mal über eine Wallfahrt zum “Heiligen Bluet” geschrieben. Rund 100 Jahre später beschloss man den Bau der heutigen Kirche, da die Bricciuskapelle für die vielen Wallfahrer und Pilger zu klein geworden war. Nach nochmals 100 Jahren wurde die neue Wallfahrtskirche am 1. November 1491 eröffnet.
Die Legende des Briccius ist im Inneren der Kirche dargestellt.

 

Blick von unserem Balkon auf die Kirche

 

 

Der Friedhof an der Kirche. Rechts oben sieht man unsere beiden Balkone von unserem Hotelzimmer

Das Grab von einem Bergsteiger

 

 

Wir gehen ins Innere der Wallfahrtskirche:

 

Unser Ritual: Wir zünden eine Kerze an und beten

 

 

 

Vor dem Altarraum führt eine Treppe in die Krypta

Altar in der Krypta

 

Der Sarkophag des Briccius

 

Links im Bild sieht man das 1496 errichtete 13 Meter hohe Sakramentshaus. In diesem wird das Fläschchen mit dem heiligen Blut und die drei Ähren aufbewahrt. In der Mitte ist der imposante, 11 Meter hohe Hochaltar, die Fertigstellung war 1520. Es zeigt die Marienkrönung, Assistenzfiguren sind die Heiligen Vinzenz, Petrus und Brictius. In den Zwickeln der Bogenrahmung wird die Verkündigung an Maria dargestellt. Die Figur im Rechteckpostament unter der Hauptgruppe ist der schlafende Jesse, aus dessen Brust der Stammbaum Christi wächst. Die Reliefs der inneren Altarflügel zeigen auf der rechten Seite Christi Geburt und die Auferstehung und links sieht man die Anbetung der heiligen drei Könige und die Himmelfahrt Christi.

 

Die prunkvolle Kanzel aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts

 

Die Orgel wurde im Jahre 1908

 

Beide Zugänge zur Kirche sind nur über Treppen möglich. An der Rückseite gibt es einen Rollstuhl- Lifter

 

 

An der Kirche befindet sich eine Gedenkstätte für die auf der Heiligenbluter Seite des Großglockners tödlich verunglückten Bergsteiger – mit dem Großglockner im Hintergrund

 

 

Das schmiedeiserne Gedenkbuch an die Opfer des Großglockners

 

 

 

Wer möchte, kann sich im folgenden Video das Sonntags- Läuten der Kirche anhören: 

 

 

 

Ausblick von dem Weg an der Kirche Richtung Großglockner

Unser Sommerurlaub in Heiligenblut am Großglockner – Und: Kleine Wanderausflüge mit 5 Kids!

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Wanderung am Jungfernsprung

Der Jungfernsprung ist ein Wasserfall südlich von Heiligenblut. Man kann von Heiligenblut aus dorthin wandern. Für die knapp 12 km hin und zurück benötigt man ca 3-4 Stunden.
Eine andere Möglichkeit ist, bis zum Fuße des Wasserfalles zu fahren, dort zu parken um dann von dort aus zu wandern.

Wir wählten Variante 2, da wir an dem Tag mehrere Ziele in der Region bis hin zu Lienz auf dem Plan hatten.

 

Der Weg von Heiligenblut zum Jungfernsprung führt vorbei an der Kirche Pockhorn. Sie ist ist eine Filialkirche der Pfarrkirche Heiligenblut und ist dem heiligen Martin geweiht.

 

 

Am Fuße des Wanderweges / Wasserfalles gibt es einen Parkplatz mit einem kleinen Café / Bistro

Hier befindet sich der Parkplatz ->  Karte Parkplatz

Schon vom Parkplatz aus konnten wir den Wasserfall sehen und hören. Es sah auch eigentlich gar nicht so wild aus ….  Aber der Aufstieg war stellenweise ziemlich steil. Für unsere 5 Kids (Alter 7 – 13) aber dennoch gut zu schaffen (wenn auch mit etwas Gemecker)….

Am Anfang des Weges ist eine kleine Brücke über die malerische Möll

 

Dort oben ist der Jungfernsprung. Höhendifferenz von hier bis zur Aussichtsplattform: 100 Meter

 

Aussicht vom Wanderweg

 

Große Teile vom Wanderweg waren mit diesem Zaun gesichert

 

 

“Mama, müssen wir da bis nach ganz oben???” – “Ja!” – “Och neeeee…..”

Auf dem schmalen Weg konnte man nur hintereinander laufen. Und ja, für uns Flachlandtiroler war das auch etwas anstrengend. Später im Urlaub fiel es uns von Tag zu Tag leichter und machte immer mehr Spaß!

Ca 1,5 Stunden dauert der Aufstieg vom Parkplatz bis zur Aussichtsplattform

 

Die Aussichtsplattform! Die Gischt spritzte bis zum Zaun. Nach der kurzen, aber doch etwas anstrengenden Wanderung war das eine willkommene Erfrischung

 

 

130 Meter hoch!

 

 

 

Kurzes Video ( …. und wieder in Hochkant …. Sorry an alle, die am Tablet oder Monitor gucken – beim nächsten Urlaub denke ich an das Querformat)

 

 

An der Aussichtsplattform steht auch die Sage vom Jungfernsprung:
Oberhalb des heutigen Wasserfalles lebte eine schöne Sennerin. Sie war von allen jungen Männern begehrt und auch der Teufel erfuhr von ihrer Schönheit und wollte sie für sich haben. Obwohl er verkleidet war, flüchtete die Sennerin vor ihm wie auch vor allen Männern zuvor. Bald schon stand sie jedoch am Abgrund und aus Angst vor dem sich nähernden verkleideten Teufel sah sie nur einen Ausweg: Sie sprang die Felswand hinunter! Mehrere Engel fingen sie auf und brachten sie unverletzt und wohlbehalten ins Tal.
Genau an der Stelle entspringt nun der Wasserfall: Der Jungfernsprung

 

 

Nach einer Picknick-Pause auf der Aussichtsplattform machten wir uns auf den Rückweg. Ich persönlich finde bergab-laufen anstrengender als bergauf laufen und auch die Kids meckerten hier und da ein wenig.
Dann aber entdeckten sie rechts und links wieder viel Interessantes am Wegesrand wie zum Beispiel Rüsselkäfer, Schmetterlinge oder aber ein neuer schöner Ausblick auf den Wasserfall oder die Berglandschaft.

Seht ihr die Kreise mittig im Bild? Das sind Feenringe / Hexenringe. Sie entstehen, weil ein Pilz ringförmig ausstreut. Auch bei uns im Teutoburger Wald kann man so etwas oft entdecken, dann aber mit größeren Pilzen

 

 

Am Parkplatz angekommen gab es im Hexenstadl eine verdiente Stärkung für uns. Die Kinder und mein Lebensgefährte entschieden sich für ein Eis, mir reichte ein Latte Macchiato – den wunderschönen Ausblick auf die Möll und dem Jungfernsprung gab es inklusive.

 

 

 

 

Zum Abschluss: Ein letzter kleiner Spaziergang an der Möll in Heiligenblut

 

Die Möll ist ein linker Nebenfluss der Drau in Oberkärnten. Sie entspringt am Fuß des Großglockners durchfließt das Mölltal und somit auch als ersten Ort Heiligenblut.
Die Möll mündet nach 80 km bei Möllbrücke in die Drau, welche wiederum in die Donau mündet.

Die Möll verläuft unterhalb vom Ortskern von Heiligenblut

 

 

Kurzes Mini-HD-Video: 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesen Bildern aus dem sommerlichen Heiligenblut verabschiede ich mich für heute von euch. 

Es hat mich gefreut, dass ihr wieder mit dabei ward. 

Schaut bald wieder rein, dann gibt es noch mehr von unserem Sommerurlaub in Österreich. Zum Beispiel: Im Sommerurlaub rodeln im Schnee! Und außerdem berichte ich euch noch von unserem Abenteuer Wildwasserrafting mit 5 Kids und noch einiges mehr. 

Bis bald!!!

 

Linktipps für Heiligenblut: 
Website von Heiligenblut 

 https://www.heiligenblut.at/de/

 

Informationsseite vom Nationalpark Hohe Tauern

https://hohetauern.at/de

 

Live- Webcams rund um Heiligenblut 

https://www.heiligenblut.at/de/

 

Touren- Portal in der Region rund um den Großglockner 

 Touren Portal

 

 

 

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