#joshuatree #kalifornien #usa #nationalpark

 

Der Joshua Tree Nationalpark

 

 

Nach den trubeligen Tagen an der Route 66 hatten wir heute Abend das Kontrastprogramm.

Wir übernachteten im Joshua Tree Nationalpark – auf unserem Campground waren wir fast alleine.

Lage vom Joshua Tree Nationalpark und von unserem Campground:

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Der Campground liegt, wie man auf der Karte erkennen kann, ganz am Rand vom Park – wir wollten aber am Folgetag, bevor wir weiter fahren, mittig im Park einen 2-Stunden-Trail laufen. So zumindest der Plan,…..
Unsere Wahl fiel auf diesen Campground, da man hier auch Stellplätze reservieren kann. Es gibt von der Lage her deutlich bessere Campgrounds im Nationalpark, aber bei denen kann man nicht reservieren und ich wusste ja, dass wir erst am Abend eintreffen würden, daher war mir das zu riskant ….. Ich bin da etwas (sehr) sicherheitsliebend,….

 

Unterwegs

 

Wir hätten gar nicht bis nach Wickieup fahren brauchen, um uns die großen kakteen anzusehen –  Hier in Yucca Valley gibts auch welche 😀 Übrigens genau -> HIER <-

 

Schon auf der Fahrt zum Park sieht man überall die Joshua Trees

 

Der Joshua Tree Nationalpark

Im Südosten von Kalifornien, ca 225 km östlich von Los Angeles, befindet sich der Park.

1936 wurde der 3.196 km² große Park zum National Monument erklärt, erst 1994 wurde es ein Nationalpark.

Namensgeber waren die in dem Park reichlich vorhandenen Joshua Trees. Hierbei handelt es sich um Josua-Palmlilien, auch Josuabaum genannt.

Mormonen, welche damals die Mojave-Wüste durchquerten, entdeckten die vielen Bäume und nannten sie Joshua Trees, da sie in ihnen die Gestalt des Propheten Joshua (Josua) erkannten, wie er damals mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg in das gelobte Land wies.

Neben den vielen Joshua-Trees befinden sich im Park viele Felsformationen, jedoch ist kaum eine höher als 70 Meter. Die Kletterwege sind meistens relativ einfach und auch für ungeübte Wanderer geeignet.

Im Park gibt es große Höhenunterschiede. Der niedrigste Punkt liegt bei 305 m, der höchste Punkt ist der Quail Mountain mit 1772 m. Unterhalb von 900 Meter liegt im östlichen Teil vom Park die Colorado-Wüste, hier kennzeichnen Kakteen, Fächerpalmen und Buschland die Landschaft. Die Joshua Trees liegen höher in der Mojave Wüste. Hier ist es auch kühler als im Teil der Colorado-Wüste und es regnet häufiger. Insgesamt ist es im Park aber sehr trocken. Im Frühling und im Herbst hat man tagsüber Temperaturen um 20 °C, nachts wird lediglich ein paar Grad kühler. Im Sommer kann es im Park sehr heiß werden, 35°C sind keine Seltenheit.
Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 15 °C, sinken aber nachts leicht unter den Gefrierpunkt.

Im Joshua Tree Nationalpark gibt es insgesamt ca 700 verschiedene Pflanzenarten. Das tierische Leben konzentriert sich im Bereich der fünf natürlichen Wasserstellen.

Drei Eingänge führen zum Park. Der Haupteingang befindet sich bei Twentynine Palms, im Westen gibt es einen Eingang in Joshua Tree Village und im Süden in Cottonwood Springs.

Über eine Millionen Menschen besuchen den Park jährlich, darunter Tausende Felskletterer.

Wer im Park übernachten möchte, muss auf Campingplätze ausweichen, denn es gibt kein Hotel o.ä. Diese finden sich aber zahlreich in den umliegenden / angrenzenden Orten.

Es gibt nicht viele Strassen im Park und einige Aussichtspunkte erreicht man nur nach einer (kleinen) Wanderung.

 

Link zur offiziellen Seite: https://www.nps.gov/jotr/index.htm

Bernd und Sabine haben auf ihrer deutschsprachigen Seite viele Tipps für den Besuch im Joshua Tree Nationalpark zusammengefasst:
https://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/joshua-tree-park/joshua-tree-park

Unser Campground: Der Black Rock Campground bei Yucca Valley
Link: https://www.recreation.gov/camping/black-rock-campground/r/campgroundDetails.do?contractCode=NRSO&parkId=70953

 

 

 

Am frühen Abend erreichten wir den Park.

 

Einfahrt vom Campground

 

Unser Stellplatz. Nr. 99

Es gibt keinerlei Anschlüsse, dafür einen Picknicktisch und eine Feuerstelle. Und man ist in wenigen Schritten mitten in einem Feld aus Joshua Trees.

 

 

 

Wir parkten – und fertig. War ja nix anzuschliessen. Wie man auf dem Foto sieht, liegt direkt neben dem Stellplatz schon das große Feld mit den Joshua Trees.
Bevor es dunkel wurde, machten wir einen kurzen Spaziergang und schauten uns die Joshua Trees aus der Nähe an

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kurzes HD – Video:

 

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Die Sonne senkte sich schon und tauchte die Landschaft in ein schönes, warmes Licht

 

 

 

 

Im Hintergrund erkennt man unseren Camper

 

 

Am Abend war Entspannung angesagt. In dieser Umgebung war das auch kein Problem.

Nach dem Abendessen (….. ratet mal, was sich die Kinder sich wünschten ……) …. haben wir ein Lagerfeuer gemacht, als Nachtisch gab es noch einmal Marshmallows, direkt vom Lagerfeuer. Ein letztes mal ….. 😥

Wehmut machte sich ein wenig breit. Unser Roadtrip und unsere unvergessliche Zeit in Amerika neigte sich dem Ende,…. Morgen fahren wir zum letzten Campground,….. Die Zeit ist so schnell vergangen.

 

 

Das vermisse ich sehr … die Abende am Lagerfeuer direkt am Wohnmobil. Klar kann ich auch bei uns zu Hause mit den Kindern Lagerfeuer machen und auch Marshmallows gibt es in Deutschland – aber irgendwie ist es nicht dasselbe ….

 

 

Mein Sohn hatte irgendwann die Idee, mehrere Marshmallows an seinen Stock zu stecken. 😀

 

 

 

 

 

Gute Nacht zusammen. Kuschelt euch ein, die Nacht wird kühl.

 

 

Guten Morgen aus dem Joshua Tree Nationalpark!

Unser Morgen begann traditionell mit kuscheln vor dem kleinen Heizofen und dem Frühstück im Camper. Zum draussen essen war es zu kühl.

Wie immer beim Frühstück besprach ich mit den Kindern unseren Tag. Geplant war eine kleine Wanderung etwas mehr “mittig” im Joshua Tree Nationalpark und dann die Weiterfahrt zu unserem letzten Quartier, Huntington Beach, fast direkt am Strand.

Aber … die Kinder hatten keine Lust. Zum ersten mal in diesem Urlaub hatten sie keine Lust auf einen Entdeckungs- Spaziergang, sondern sie wünschten sich, dass wir direkt zum nächsten Quartier fahren würden. Ok, ich konnte es ihnen nicht verdenken. Hinter uns lagen 2,5 Wochen Power-Sighseeing-Programm. Wir waren jeden Tag unterwegs, haben jeden Tag etwas unternommen und die Kinder waren immer bestens zufrieden, richtig gut gelaunt und voller Energie und Neugierde auf die jeweils neue Umgebung.
Von den ganzen Eindrücken waren sie an einigen Tagen ebenso erschlagen wie ich es des Öfteren war.
Aber jetzt wollten sie “Urlaub machen” . Urlaub im Urlaub. Am Pool oder am Strand, ohne Besichtigungstouren, ohne Wanderungen.

Dafür hatte ich Verständnis, auch wenn ich doch etwas unserer nun ausfallenden Tour hinterher trauerte, ich kam ihren Wunsch nach. Irgendwann müsste ich ohnehin noch einmal an die Westküste und all das unternehmen, was in dieser Tour – aus welchen Gründen auch immer – nicht so geklappt hat, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten …. Wenn ich ganz ehrlich bin ….. ich freute mich auch auf einen Liegestuhl am Pool und relaxen 😉

Wir packten alles zusammen und fuhren ohne Umwege Richtung Huntington Beach.

Noch etwas, was ich vermisse ….. diese tollen Strassen entlangfahren.

 

 

Danke, dass ihr wieder dabei ward!

In den nächsten Berichten gehts nach Huntington Beach und nach Laguna Beach. Geplant waren noch ein paar schöne und entspannte Stunden am Strand, bevor es wieder nach Hause geht … aber wie schon sooft in diesem Urlaub wurde ich wieder einmal belehrt “Man soll nicht soviel planen….” …. und dieses mal war es nicht der Regen, der uns die Tour vermasselt hat,….. Dazu aber mehr in den nächsten Berichten 😉 😀

Ich hoffe, ihr seid wieder dabei 🙂

 

Achja, PS 😉 Einige haben gefragt, wie viel Geld mein Sohn denn nun schon für sein Wohnmobil zusammen hat: Es sind 9,80 € . 🙂

 

 

 



 

 

 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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