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Kategorie: USA-Westküste 2017

Die Geschichte vom Engel der Route 66

Die Geschichte vom Engel der Route 66


Die Geschichte vom Engel der Route 66


 

Die Route 66. Motherroad.
Für viele Menschen heute wie damals der Inbegriff von Freiheit, Aufbruch und Abenteuer

 

Route 66 in Amboy

 

Aber wie kam es eigentlich dazu? Die Geschichte vom Engel der Route 66

Ab 1926 galt die Route 66 als eine der ersten befestigten Straßenverbindungen zum Westen der USA: Bis dahin führten die Wege oft über den Steppenboden der Prärie.
Die Route 66 verband damals Chicago mit Santa Monika (Los Angeles).

3944 km war sie lang und das Ende war dort, wo heute der Vergnügungspark auf dem Pier in Santa Monika ist.

Hier endet die Historic Route 66 – auf dem Pier in Santa Monica / Los Angeles

Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgehend befahrbar.

Die Geschichte von Angel, dem Engel der Route 66

Die Geschichte beginnt in Seligman.

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Seligman ist ein kleiner Ort in Arizona an der Historic Route 66. Gar nicht weit weg von Las Vegas oder dem Grand Canyon.

Eine sehr schöne Lage für das kleine Örtchen, denn viele Menschen passierten damals zu Route-66-Zeiten das Örtchen auf dem Weg ins 650 km entfernte Los Angeles.

Bei uns stand Seligman ganz weit oben auf der Wunschliste. Warum?
In Vorbereitung auf unseren Roadtrip habe ich viel über unsere möglichen Reiseziele gelesen und in vielen Reiseberichten tauchte immer wieder Seligman auf. Ich gebe zu, diesen kleinen Ort hatte ich zunächst gar nicht so auf dem Schirm, aber je mehr ich darüber las, desto mehr verliebte ich mich schon beim Lesen in diesen Ort und in die Menschen dort  –  und darum sind andere Ziele unserer eigentlichen Route wie zB Tucson wieder gestrichen worden. 
Bereut haben wir das nicht. 

Im Gegenteil, als wir uns nach dem Besuch vom Monument Valley und dem Grand Canyon Flagstaff näherten, wurden wir aufgeregt – nervös. 
Denn kurz hinter dem kleinen Örtchen begann unser Abenteuer Route 66. 

Zugegeben, es war nur ein kurzer Abstecher auf die ‘Motherroad’ . Nur 2 Nächte. Mehr passte nicht in unseren ohnehin schon straffen Zeitplan. 

Insgesamt 3 Wochen waren die Kinder und ich an der Westküste der USA unterwegs. Aufregend war alles. Ein Abenteuer. Nur meine 3 Kinder und ich unterwegs im Wohnmobil.
Niemals abseits der Touristenpfade, das war sicherer. Gesehen haben wir bis zur Ankunft in Flagstaff schon viel. Jeden Tag ein neues großartiges Ziel. Ein Roadtrip eben, mit dem Wohnmobil.
Schöner kann man die Westküste der USA kaum bereisen. 

Freiheit pur und immer mittendrin. Mittendrin in der großartigen Natur. Mittendrin in den Großstädten. Mit dem Wohnmobil durch Los Angeles oder Las Vegas war nervenaufreibend. Mit dem Wohnmobil im Bryce Canyon, im Monument Valley oder am Grand Canyon dafür umso schöner.
Es war atemberaubend, einmal inmitten dieser grandiosen Naturwunder sein zu dürfen.

Und nun stand das nächste große Highlight an: Die Route 66! 

 

Die ersten Schilder kündigten Seligman an. Unsere Aufregung stieg! 

 

Bei der Einfahrt wirkt Seligman zunächst unscheinbar. Bald aber schon erkennt man, welch wundervolle Route-66-Perle sich dahinter verbirgt

 

Die Geschichte von Seligman und der Route 66 

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Im Amerikanischen Bürgerkrieg verloren zwei Familien aus den Südstaaten alles, was sie hatten. Sie gaben ihr Land auf und zogen daraufhin nach Westen. Sie übernahmen ein kleines Gebiet von den Cherokee-Indianern und gründeten zwischen 1889 und 1891 das heutige Seligman.

Angel Delgadillo wurde am 19. April 1927 in Seligman geboren und wuchs in dem kleinen Ort direkt an der Route 66 auf.
Als er noch ein Kind war, erlebte er, wie hunderttausende Farmer aus Arkansas und Oklahoma nach den verheerenden Dürrejahren über die Route 66 nach Kalifornien zogen.
Der weltberühmte Roman “Früchte des Zorns” von John Steinbeck aus dem Jahr 1939 thematisiert dies.

Für die meisten Orte – wie zum Beispiel Seligman – war die Route 66 der Hauptwirtschaftsfaktor. Es wurden Tankstellen, Hotels / Motels und Restaurants errichtet und die Einnahmen daraus wurden für die meisten Bewohner zur Lebensgrundlage.

Die Route 66 war einspurig, teilweise sehr kurvig und führte auch durch die Berge (Heute noch gut zu sehen beim “Sitgreaves Pass” östlich von Oatman) .
Daher war die Strasse irgendwann nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr.
Nach und nach wurden große, breite Interstates gebaut und die Orte der Route 66 wurden mehr und mehr vom Durchgangsverkehr abgeschnitten.
Die Orte an der Route 66 drohten zu sterben und auch das kleine Örtchen Seligman betraf diese Entwicklung.

Im September 1978 wurde ein wichtiges Teilstück vom Interstate Highway 40 eröffnet und so wurde Seligman praktisch von heute auf morgen vom Durchgangsverkehr abgeschlossen, die Einnahmen durch die Durchgangs-Reisenden blieben komplett aus.

Seligman drohte zur Geisterstadt zu werden.

Der Friseur Angel Delgadillo hat sich diesem Problem angenommen. Er aktivierte Anwohner anderer Orte, welche an der Route 66 lagen und das gleiche Schicksal hatten, die Strasse und die Orte wieder attraktiv für Reisende zu machen, damit diese Orte nicht völlig sterben und in Vergessenheit geraten würde.
Er und die anderen Anwohner von Seligman und den Nachbarorten schlossen sich zusammen. Sie trafen sich im Friseursalon von Angel in Seligman und beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Route 66 als “State Historic Route” anerkannt und geschützt wird.

1987 – nach einem fast 10-jährigen und zudem zermürbenden Kampf – hatten sie damit endlich Erfolg. Die alte Route 66 wurde zur “State Historic Route”. Zusammen mit diesen anderen Vertretern gründete Angel Delgadillo daraufhin ebenfalls noch im Jahr 1987 die Route 66 Association, welche sich mittlerweile auch in den anderen Bundesstaaten darum bemüht, die Touristen wieder auf die Historische Route 66 zu locken.

Die Orte in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wurden bunt, lebendig und liessen mit ihren Gebäuden, ihren Menschen und ihrem Spirit den Geist der alten Route 66 wieder aufleben. Den Touristen gefiel das. Es wurde eine Welle der Nostalgie ausgelöst und immer mehr Touristen fuhren die Historische Route 66. Das Teilstück zwischen Seligman und Oatman gilt als besonders malerisch und der Ort lebte wieder auf.

Angel und die anderen Vertreter anderer kleineren Route 66 Orte hatten ihr Ziel erreicht. Teile der Route 66 und ihre Orte sind wieder zum Leben erwacht.

Angel gilt als “Schutzengel der Route 66” oder “Vater der Mother Road”.


Ohne seinen Einsatz gäbe es Seligman und viele weitere kleine Orte an der Historischen Route 66 nicht mehr!

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Ich nehme euch nun mit auf unserem Spaziergang durch Seligman 

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Wir hofften sehr, Angel zu treffen, denn er arbeitet noch immer in seinem Barber-Shop, direkt daran angeschlossen betreibt sein Sohn einen Souvenir-Shop. 

 

Der Laden von Angel und Vilma Delgadillo. Unser erstes Ziel! Und das wichtigste, denn hier hat man gute Chancen, Angel persönlich zu treffen 

 

Wenn Angel nicht persönlich im Laden ist, steht ein lebensgroßer Papp- Angel in seinem Laden

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Angels Friseursalon in Seligman wurde zum Treffpunkt der Route 66 Fans, welche den Salon mehr und mehr mit Andenken aus aller Welt dekorierten.
Inzwischen gibt es im Salon auch einen Souvenirshop, welcher u.a. von seinem Sohn betrieben wird.
Wir haben uns dort ein paar Route-66- T-Shirts gekauft und mit Angels Sohn geplaudert. Angel selber war leider nicht im Laden. Schade. 

Übrigens: Kennt ihr den Animationsfilm “Cars”?
Der fiktive Ort Radiator Springs basiert zu einem sehr großen Teil auf Seligman. Der Filmemacher John Lasseter hat sich bei seiner Recherche über die Route 66 mit Angel beraten und dieser erzählte dem Filmemacher seine ganz persönliche Geschichte über seinen Ort, seinen drohenden Untergang und die Wiederauferstehung.

 

Weiter geht es durch den Ort. Es wirkt fast wie eine Filmkulisse. Wir fühlen uns in eine andere Zeit versetzt, und es gibt soviel zu entdecken! 

 

Die Kinder begaben sich in Seligman auf die Spuren von “Cars” – und wurden an mehreren Stellen fündig

 

Inzwischen hat Seligman Kultstatus, ein bunter und lebendiger Ort, wo es für Erwachsene und für Kinder soviel zum entdecken gibt.

 

Der Spirit der Route 66 ist überall in dem kleinen bunten Ort zu fühlen

 

 

 

 

In Seligman wehte tatsächlich einer von diesen bekannten Strauchkugeln über die Strasse, dabei ist der Ort alles andere als ruhig und einsam. Er ist bunt, fröhlich und die Leutchen dort sind immer zu einem Späßchen bereit

Wusstet ihr eigentlich, dass diese Kugeln Dornenbüsche sind? Anfassen sollte man sie besser nicht, tut ziemlich weh ….. ^^

 

Das ist das “Delgadillo’s Snow Cap”. Dies ist ein Imbiss von Angels Bruder Juan.
Ich hatte viel gelesen und war gespannt, was uns dort erwarten würde, denn einfach hinein gehen und ein Eis bestellen funktioniert hier nicht. 
Jeder Gast wird mindestens einmal auf den Arm genommen und natürlich (und zu unserer Freude) wurden auch wir nicht verschont! 
Das fing schon beim Betreten des Ladens an, denn von den vielen Türgriffen funktionierte nur einer. 
Das kleine Eis, was meine Tochter bestellte, war dann wirklich sehr winzig und so ging es dann die ganze Zeit weiter. 
An dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten, aber es war lustig und das Eis hätten wir beinahe vergessen. 
Wir hatten Tränen in den Augen vor lachen! 

Wenn ihr in Seligman seid – besucht unbedingt das Snow Cap  – ein unvergessliches (und lustiges) Erlebnis! 
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Seligman gilt durch das Engagement von Angel Delgadillo als Geburtsstätte der Historischen Route 66 und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Am besten bleibt man aber gleich ein paar Tage. Übrigens hat Seligman inzwischen auch deutsche Spuren. Es gibt Hotels, Shops und Cafes / Restaurants, welche von Deutschen geführt werden. Das erklärt auch die vielen deutschen Nummernschilder, welche viele Gebäude in Seligman dekorieren.

 

Es ist kaum mit Worten zu beschreiben, welcher Zauber von diesem kleinen Ort ausgeht. Hier lebt man die Nostalgie der Route 66, hier spürt man den Flair und die Lebensfreude im ganzen Ort.

Die Kinder erzählen noch sooft vom Besuch dort und vor allen von den Menschen dort!
Sie möchten unbedingt noch einmal dorthin – “Aber dann übernachten wir da auch und bleiben länger!”

Hoffentlich klappt das irgendwann, denn auch ich träume davon und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, spüre ich die Sehnsucht wieder sehr deutlich.

 

Die Geschichte vom Engel der Route 66

Habt ihr Lust, uns noch etwas weiter auf der Route 66 zu begleiten?

 

Die Route 66 zwischen Seligman und Los Angeles

 

Von Seligman aus führt ein sehr malerischer Teil der Route 66 Richtung Westen.

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Der Hackberry General Store

 

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Nach ca 100 km erreicht man den Hackberry General Store. Er scheint zunächst unscheinbar, aber ein Stop lohnt sich sehr. Fast fühlt es sich an, als wäre man in die Vergangenheit gereist, wenn man sich die auf dem Gelände verteilten Raritäten der 50er und 60er anschaut. Im Store selber gibt es neben Kaffee und Snacks auch noch Allerlei Raritäten zu bestaunen und selbstverständlich kann man auch ein Route-66 Souvenir für sich kaufen.

 

 

 

 

Der Hackberry General Store

 

Weiter führt die Fahrt dann über Kingman Richtung Oatman.

 

 

 

Direkt vor Oatman liegt der zum Sitgreaves Pass, ein verschlungener Bergabschnitt der Route 66. Er gilt als einer der schönsten Abschnitte. 

Am Anfang vom Sitgreave Pass befindet sich die Cool Springs Station, eine alte (aber neu aufgebaute) Gas Station im Retro-Route-66-Look.Hier lohnt sich ebenfalls definitiv ein Foto-Stop!

Die Cool Springs Station an der Historic Route 66

 

 

So ganz einfach zu fahren war er mit dem großen Wohnmobil nicht, aber es gibt viele Möglichkeiten, rechts anzuhalten, um Autos vorbei fahren zu lassen und / oder Fotos der atemberaubenden Landschaft zu machen

> Der Pass auf Google Maps < 

 

 

 

 

 

Die “wilden” Esel von Oatman 

 

8 Meilen vor Oatman kündigen bereits erste Schilder die in und um Oatman lebenden ‘wilden’ Esel an

 

Oatman ist eine ehemalige Goldgräberstadt. Die Esel sind die Nachkommen der damaligen Lastenesel, welche man einfach sich selbst überließ, als der Goldrausch vorbei war. Sie leben zwar wild, lassen sich jedoch gerne von den Touristen füttern

 

 

Route-66-Zeichen auf der Strasse vor Oatman

 

Das Route 66 Zeichen in Amboy

Wer nicht zurück nach Las Vegas fährt, sondern weiter Richtung Los Angeles, der kann noch einen weiteren Stop in Amboy einlegen.
Amboy lag früher als weit und breit einziger Ort an der Route 66 und war somit die Anlaufstation für viele Durchreisende, welche tanken mussten, etwas essen wollten oder eine Übernachtungsmöglichkeit suchten.
Nach dem Bau der Interstate verfiel die Stadt, erst mit der aufkommenden Route-66-Nostalgie lebte er auch wieder etwas auf und ist heute mit seinen doppelten Route-66-Zeichen auf der Strasse und dem alten Motel-Sign ein sehr beliebter Fotostop.

 

 

 

 

 

Lust auf die Route 66 bekommen? Irgendwann werden wir ja hoffentlich wieder reisen dürfen. 

Seligman und das Teilstück der Route 66 kann  man wunderbar mit zwei weiteren Highlights verbinden: dem Grand Canyon und Las Vegas!

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Routenvorschlag von Las Vegas für einen 8-tägigen Mini-Roadtrip mit 3 tollen Highlights:

 

Tag 1: Flug nach Las Vegas

Tag 2: Fahrt nach Grand Canyon Village (450 km / ca 5 Std Fahrt), Sonnenuntergang am Grand Canyon 

Tag 3: Grand Canyon – Erkundung vom Grand Canyon in beide Richtungen (Nutzung vom Shuttle empfohlen, denn mit dem Auto kann man nicht alle Aussichtspunkte anfahren) 

Tag 4: Fahrt zur Route 66. [Heute insgesamt ca 300 km]

  • Station 1: Williams. Idealer Ort zur Einstimmung auf die Route 66 mit tollen Fotomotiven, zB Pete’s Route 66 Gas Station Museum (95 km / ca 1 Std.)
  • Station 2: Seligman (70 km)
  • Station 3: Hackberry (knapp 100 km ausschließlich auf der Historic Route 66)
  • Station 4: Kingman (45 km) – Übernachtung

 

Tag 5: Route 66.

  • Oatman (50 km / knappe Std Fahrt)
  • Fahrt zum Hover Dam (165 km / 2 Std Fahrt)
  • Fahrt nach Las Vegas(60 km / 45 Min Fahrt)

 

Tag 6: Las Vegas

Tag 7: Las Vegas oder schon Rückflug

Tag 8: Rückflug nach Deutschland

 

 

Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei ward ! 

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst oder diesen Beitrag teilt. 

Es ist eine schwierige Zeit für uns alle, auch die Reisebranche leidet extrem unter den vorherrschenden Umständen. 
In meiner Reiseblogger- Gruppe berichten nahezu alle, dass auch scheinbar niemand mehr Reiseberichte lesen möchte zur Zeit 

Dabei ist das doch so eine schöne Möglichkeit, zumindest virtuell zu verreisen, gedanklich einmal ganz woanders zu sein. 
Alle Sorgen für einen Moment vergessen. 

Daher werde ich auch weiterhin hier meine Berichte schreiben.
Wenn auch nur ein einziger Leser sich darüber freut und für einen kurzen Moment alles andere vergessen konnte, hat es sich schon gelohnt! 

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest.
Geniesst das schöne Wetter (Zumindest hier im Münsterland scheint grad die Sonne) , macht das Beste aus der Situation. 

 

Ihr seid nicht alleine !!!!! 

 

Bleibt gesund

 

 

 

 

 

  

 

 

 


 



 

USA - Roadtrip an der Westküste

 


 


 

 

Kleiner [Best-of]-Foto-Rückblick: Mein USA-Wohnmobil-Roadtrip alleine mit 3 Kindern



Kleiner [Best-of] – Foto-Rückblick: Mein USA- Wohnmobil- Roadtrip mit 3 Kindern



 

Hallo zusammen!

 

 

Es haben mich einige angeschrieben, ob es noch eine Art Zusammenfassung meiner USA-Tour gibt.

 

Jaaaaaa, tadaaaa – hier ist sie :

 

Eine Best-of-Foto- Zusammenfassung von meinem Wohnmobil – Roadtrip alleine mit meinen 3 Kindern durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien

Ganz am Ende dieser Seite gibt es noch eine Auflistung aller Einzel- Berichte

 

Kurzer Überblick unserer Route:

 

Kleiner [Best-of] –  Roadtrip mit 3 Kindern

 

Wobei das eigentlich nur unsere Wohnmobil-Route zeigt. Bevor wir unsere Tour mit dem Wohnmobil starteten, waren wir für knapp 3 Tage in Los Angeles

 

Für alle, die sich vielleicht wundern, warum wir nicht von San Francisco nach Los Angeles direkt an der Küste entlang gefahren sind: Das ging nicht, wenige Wochen bevor es los ging, gab es dort die Erdrutsche, welche den Teil des Pacific Highway, auf welchen ich mich so sehr gefreut habe, vom Rest der Strasse trennten, denn die Strasse vom Norden und vom Süden in den Big Sur waren massiv beschädigt ….

Ich habe geheult, als ich diese Nachricht bekam, denn genau diesen Abschnitt wollte ich einmal sehen und erleben, seit über 10 Jahren …. dann schien mein Traum endlich wahr zu werden – und dann DAS!

Gut, der Stammleser von meinem Blog weiß inzwischen, dass uns das Wetter regelmäßig in unsere Urlaubsplanung hineinpfuscht, ich sag nur Regen in der Wüste, …. Kürzlich wurde ich in einem Reisebericht einer anderen Urlauberin diesbezüglich sogar zitiert, als sie im Urlaub viel Regen hatte….. Weiß auch nicht, ob das eine Ehre ist oder nicht ;)

In diesem Bericht werde ich auch auf die Fragen eingehen, welche in den letzten Wochen bei mir eingetrudelt sind.

Angefangen bei der Planung.

 

 

Planung

 

Wir haben als erstes die Flüge gebucht, denn da hat man nicht selten große Preisunterschiede, wenn man mit 2-3 Tagen hin- und herspielen kann.
Danach habe ich dann erst unser Wohnmobil bei Camperdays gebucht.
Und dann ging es an die Reservierung der Campgrounds. Das mag für viele unsinnig scheinen und man nimmt sich auch einiges an Flexibilität, aber ich habe das aus zwei Gründen so gemacht. Grund 1: Ich hatte keine Lust, abends mit 3 Kindern noch nach einem Campground zu suchen. Grund 2: Meine Familie wusste so IMMER, wo ich wann bin. Zwar habe ich sie per WhatsApp täglich auf dem Laufenden gehalten, aber so waren wir auf der sicheren Seite, falls das mit dem Internet nicht funktioniert.
Dabei habe ich diese Karte genutzt -> Übersicht der Campgrounds in Nord-Amerika

 

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Linktip:

Zum Thema “Planung von einem Roadtrip” habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben

“11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip” 

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Auf geht’s !! USA, wir kommen

 

 


Roadtrip mit 3 Kindern

 

Unsere Flugroute:

Amsterdam – Island – Los Angeles

Das erste mal, dass ich mit den Kindern eine Umsteigeverbindung gebucht habe, aber der Preis war absolut unschlagbar!
Auf Island hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und haben diese genutzt, um dort in Ruhe etwas zu leckeres zu essen und die isländischen Süßigkeiten zu probieren ;)

 

Von Island ging es bei klarer Sicht über Grönland …..

…. und am frühen Abend landeten wir in Los Angeles

 

 


Bericht:
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“Unsere Anreise von Amsterdam über Island nach Los Angeles”
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Los Angeles

 

Für Los Angeles hatte ich einen Mietwagen gebucht. Ohne geht es dort anders als in New York nicht, denn die vielen Sehenswürdigkeiten und lohnenswerte Orte liegen zu weit auseinander. Der Strassenverkehr in Los Angeles ist ätzend.

In Los Angeles haben wir uns angesehen:
– Walk Of Fame
– Hollywood – Sign (aber nur von unten)
– Sonnenuntergang am Griffith Observatory (meine Empfehlung!!!!!)
– Santa Monica Beach inkl. dem kleinen Freizeitpark auf dem Pier
– Sonnenuntergang am Venice Beach (ein Traum!)


Hollywood – Walk of Fame

 


Blick auf Los Angeles vom Griffith Observatory nach Sonnenuntergang

 


Strand in Santa Monica


Skater in Venice Beach

 


Sonnenuntergang in Venice Beach

 



Zum Bericht:  ” Los Angeles – Kinder, heute gehts nach Hollywood! “

 

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Flug von Los Angeles nach San Francisco

und die Wohnmobil- Übernahme in San Francisco

 

Von Los Angeles ging es dann per Inlandsflug nach San Francisco. Die Inlandsflüge in den USA sind relativ günstig, für die Flüge von Los Angeles nach San Francisco habe ich um die 30 Euro p.P. bezahlt.

In San Francisco haben wir dann unser Wohnmobil von Cruise America übernommen.

 


Die erste Fahrt führte zum Walmart, wo wir uns mit allem eindeckten, was man so braucht.

 

 


Unser fahrendes Wohnzimmer für die nächsten 2 Wochen. Die Kinder saßen bei der Fahrt am Tisch, angeschnallt natürlich. Mein Beifahrersitz blieb leer – bzw …. leer nicht, denn da lag während der Fahrt immer alles mögliche, was ich griffbereit brauchte, zB unser Ordner mit den ganzen Routen, Reservierungen usw

 

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Zum Bericht:

Flug von Los Angeles nach San Francisco”

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San Francisco

 

 

In San Francisco regnete es, ….
…… daher fiel zunächst an Tag 1 unsere geplante Stadtrundfahrt aus und dann auch leider an Tag 2 …..

Wir haben extrem viel Zeit mit Warten verschwendet, haben daher vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten ….

…. aber haben das Beste aus der Situation gemacht und in den 1 1/2 Tagen zumindest die Top-5 Highlights von San Francisco gesehen

– Golden Gate Bridge
– LombardStreet
– Pier 39 mit den Seelöwen
– Painted Ladies (die bunten viktorianischen Häuschen)
– Muir Woods (Wald mit Mammutbäumen)

 

Aus Zeitgründen konnten wir leider nicht mit einem Cable Car fahren ( ….. wir haben Stunden mit Warten wegen der dann letztendlich komplett ausgefallenen Stadtrundfahrten verschwendet)

 

Die Golden Gate Bridge

 

Die Seelöwen am Pier 39

 

Die Painted Ladies (Leider war zu dem Zeitpunkt dort komplett Baustelle, die Rasenflächen waren komplett planiert mit 2 Meter hohen Bauzäunen davor)

 


Sausalito


Muir Woods

 

 


China Town

 


Die steilen Strassen von San Francisco

 


Blick vom Coit Tower auf Downtown

San Francisco – Die Stadt hat etwas, was mich berührt hat.
Weder Los Angeles noch Las Vegas (oder Miami oder New York) haben das geschafft.

In San Francisco habe ich ein Stück meines Herzens gelassen …. :(

 

Berichte:

Tag 1 in San Francisco, u.a. Muir Woods

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/19/san-francisco-mama-wann-kommt-denn-endlich-der-bus/

Tag 2 in San Francisco, Sightseeing zu Fuß und mit dem HoHo – Bus

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/28/san-francisco-teil-2/

 

 

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Von San Francisco nach Monterey

 

Mit dem Wohnmobil ging es dann zunächst entlang der Pacifik-Küste bis nach Monterey. Dort haben wir eine Bootstour aufs Meer unternommen und Wale in freier Wildbahn erleben dürfen

 

 


Pigeon Lighthouse

 


Capitola

 


Wale vor Monterey

 

Am 17-Mile-Drive in Monterey

 

Zu den Berichten:

Von San Francisco nach Monterey

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/02/der-eigentliche-roadtrip-beginnt-pacific-highway-no1-von-san-francisco-via-pacifica-nach-monterey-whale-watching-17-mile-drive/

Monterey: Whale Watching und der 17-Mile-Drive

-> www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/

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Die Seeelefanten in San Simeon

 

Von Monterey aus mussten wir dann ins Landesinnere, um nach San Simeon und Morro Bay zu kommen, so umfuhren wir die gesperrte Küstenstrasse.
Das tat so weh ….. Während der Fahrt sahen wir rechts die Berge und dahinter war der Pacific Highway ….. Mein Traum seit über 10 Jahren, ihn einmal von SF nach LA entlang zu fahren ….
Die Strasse durch das Landesinnere führte durch Weinanbaugebiete und Mandelplantagen. Erst kurz vor unserem Zielort konnten wir wieder Richtung Küste fahren.

Wir übernachteten auf einem Campground direkt in San Simeon.

 

 

Am nächsten Morgen sind wir als erstes zu den See-Elefanten gefahren

 

 

Danach fuhren wir soweit den Pacific Highway Richtung Norden, wie es ging. Endstation war der Ragged Point

Von dort ging es dann zurück bis nach Morro Bay …. immer wieder regnete es …..

In Morro Bay haben wir uns einen schönen Nachmittag am Strand gemacht und auch viele Sanddollars gesammelt.

 

 

Zum Sonnenuntergang gab es dann aber leider ein ordentliches Gewitter ….

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Bericht:

Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point Aussichtspunkt und der Strand von Morro Bay

https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/09/pacific-highway-no-1-die-see-elefanten-von-san-simeon-der-ragged-point-am-strand-von-morro-bay/

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Calico

 

Am nächsten Tag ging es ins Landesinnere, wir hatten einen 450 km langen reinen Fahrtag vor uns.

Ziel für heute war Calico, die alte, neu aufgebaute Westernstadt ungefähr mittig zwischen Los Angeles und Las Vegas.
Am Abend der Ankunft haben wir uns den alten Friedhof angesehen, da die Stadt schon geschlossen war.

Danach haben wir uns ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegrillt. Das war richtig lecker und wir hatten alle viel Spaß dabei, nur der starke Wind, welcher immer wieder ins Lagerfeuer pustete, nervte etwas.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann Calico angesehen.

 

Calico ist sehr touristisch und man kann an allen Ecken seine Dollars loswerden.
Es hat aber vor allen den Kindern sehr gefallen, denn man fühlte sich wirklich etwas in die Westernzeit zurück versetzt.

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Bericht: Die alte Westernstadt Calico

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/15/calico-die-alte-westernstadt-aus-der-bluetezeit-des-silber-bergbaus/

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Las Vegas

 

Von Calico ging es nach LAS VEGAS !!!

 

Die ganze Zeit freute ich mich auf die Wasserspiele am Belaggio am Abend!!! Das war ein weiteres Highlight dieser Reise.

Nachmittags haben wir uns den Strip angesehen und waren natürlich auch am Las Vegas Sign

 

Als es dunkel war, gingen wir zum Belaggio und warteten voller Vorfreude gespannt auf die berühmten Wasserspiele

 

…… aber …..

…. wegen des starken Windes fielen diese aus ……. Meine Enttäuschung könnt ihr euch nun vermutlich denken …. :(

 

Bericht:

Viva Las Vegas

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/23/viva-las-vegas-mit-3-kindern-in-der-verruecktesten-stadt-der-welt/

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Valley of Fire

 

Am Tag danach war das Valley of Fire unser erstes Ziel des Tages. Das Valley of Fire ist eine Felsenlandschaft, der Sand dazwischen ist rötlich. Obwohl man es nicht vermuten mag, gibt es viel Leben dort, zum Beispiel die unzähligen kleinen Eidechsen, deren Spuren wir im Sand oft gesehen und manchmal auch verfolgt haben.
Die Felsen sind rötlich, gelblich, orange usw, ein tolles Farbenspiel und die Strasse schlängelt sich malerisch durchs Valley.

Bericht:

Valley Of Fire

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/30/das-valley-of-fire-in-der-naehe-von-las-vegas-oder-der-beste-abenteuerspielplatz-der-welt/

 

 

b

 

Der Zion Nationalpark

 

 

Nach unserem Zwischenstop im Valley Of Fire fuhren wir zu unserem nächsten Campground direkt am Zion Nationalpark

Wir hatten ursprünglich geplant, 2 Nächte im Zion zu bleiben. Das habe ich dann aber doch auf nur 1 Nacht gekürzt, um noch für eine Nacht in den Bryce Canyon fahren zu können. Und obwohl der Bryce Canyon auch wundervoll ist, habe ich es hinterher bereut, denn der Zion ist einmalig schön. Sollte ich irgendwann wieder her kommen, bleiben wir länger, um ihn uns noch besser anzusehen

 

Bericht:

Unterwegs im Zion Nationalpark

-> www.elly-unterwegs.de/2017/07/08/der-zion-nationalpark/

 

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Der Bryce Canyon


Vom Zion fuhren wir zum Bryce Canyon und auch dort hatten wir einen Platz auf dem Campground reserviert. Es war die kälteste Nacht auf unserem Roadtrip, um 0°C

 

Wenn man vom Sunset- oder Sunrisepoint in den Bryce Canyon hineinschaut, verschlägt es einem kurz die Sprache und man kann kaum erfassen, was die Natur da gezaubert hat!

Der Bryce Canyon am frühen Morgen

Bericht:

Der Bryce Canyon

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/21/der-bryce-canyon/

 

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Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon


Und weiter gehts. Nächstes Ziel: Page!


Dort gibt es den bekannten Horseshoe Bend. Der Coloradoriver hat sich hier hufeisenförmig durch die Felsen gefressen.

Und auch der Antelope Canyon entstand durch fortwährendes durchspülen vom Wasser durch den rötlichen Sandstein.
Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt, vor allem der Antelope Canyon ist mehr als sehenswert. Wenn man dadurch geht, wird man ehrfürchtig vor dem, was die Natur da wundervolles geschaffen hat!

Und ausserdem gönnten wir uns einen Programm-freien Nachmittag und die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben und später haben wir im Whirlpool auf dem Campground entspannt.


Horseshoe Bend

 


Der Einstieg bzw Abstieg in den Antelope Canyon

Der Antelope Canyon – dort hindurch zu laufen ist ein unbeschreibliches Gefühl

 

 

Bericht:

Horseshoe Bend und der Antelope Canyon in Page

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/30/page-horseshoe-bend-und-der-antelope-canyon-willkommen-in-einer-anderen-welt/

 

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Monument Valley:

Urlaub in einer Wild-West- Filmkulisse


Auf das Monument Valley habe ich mich sehr gefreut. Auch wenn das so gar nicht in unsere Route passte, das musste sein! Dafür habe ich am Grand Canyon eine Nacht abgezwackt und habe es auch nicht bereut!


Wir haben eine Tour mit einem Navajo unternommen, er hat uns sein Monument Valley gezeigt, kindgerecht, unterhaltsam, kurzweilig!

Gänsehaut bescherte mir auch der Sonnenaufgang im Monument Valley. Zum einen tatsächlich wegen der Kälte, zum anderen aber auch, weil dieser Moment, als die Sonne in dieser Kulisse aufging, schon fast etwas magisch-mystisches hatte!

 


Bericht:
Urlaub in einer Wild-West-Filmkulisse bei den Indianern
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/22/monument-valley-urlaub-bei-den-indianern-und-in-einer-richtigen-filmkulisse/

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Mit 3 Kindern zum Grand Canyon


Auf den Grand Canyon waren die Kinder und ich gleichermaßen gespannt. Oft liest man, der erste Blick in den Grand Canyon ist atemberaubend und man kann das nicht richtig begreifen, welch Wunderwerk von Mutter Erde da grad zu seinen Füßen liegt.


Und: Ja, es stimmt, genauso ging es uns. Ich hatte sogar ein Tränchen im Auge, es hat mich völlig überwältigt!

Am Nachmittag unserer Ankunft sind wir 5 km am South Rim gelaufen, immer wieder mit spektakuläre Aussichten auf den Grand Canyon.
Am nächsten Vormittag sind wir mit dem Shuttle bis zum äussersten Punkt der Shuttle-Route gefahren, jeder Aussichtspunkt war wieder anders, aber allesamt gleichsam überwältigend!

 

Bericht:

Der Grand Canyon – Fahrt / Spaziergang am South Rim

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/27/mit-3-kindern-zum-grand-canyon/

 

 

 

Zu Besuch bei den Flinstones und

der Meteoritenkrater bei Winslow

 


Noch leicht geflasht von den Eindrücken am Grand Canyon ging die Fahrt auch schon wieder weiter.

Jeden Tag on the Road.
Wir hatten inzwischen unser eigenes Roadtrip-Lied komponiert und sangen es bei jeder Fahrt mindestens einmal! Das wurde eine Art Ritual, eines von mehreren, die wir auf dieser unvergesslichen Reise täglich vollzogen!

Zu der Zeit, als wir dort waren, existierte noch der Fred-Feuerstein-Park. Ob er es heute auch noch tut, weiß ich nicht, denn er stand seinerzeit zum Verkauf.

Im Anschluss daran stand wieder etwas zum lernen auf den Plan, denn vor vielen vielen Jahren schlug bei Winslow ein Meteorit ein und der Krater ist weltweit der am besten erhaltene Meteoritenkrater. Klar, dass ich das meinen Kindern genau den zeigen wollte. Im direkt auf dem Gelände liegenden Museum erfuhr man ganz viel über das Weltall, Meteoriten usw.
Mein Sohn hat dort übrigens unsere schöne Erde pulverisiert, und das gleich mehrfach …… aber das nur am Rande ;)

Trotz Ultraweitwinkel war der Krater nicht vollständig aufs Bild zu bekommen. Es war ganz schön windig da oben …..

Achja, an einer Kreuzung überholte uns dieses Wägelchen, ich war völlig perplex denn ich liebe diesen Film!!! Na, wer erkennt es?

 

Bericht:

Zu Besuch bei Fred Feuerstein und der Meteor Crater

-> www.elly-unterwegs.de/2017/09/03/die-fahrt-geht-weiter-the-flinstones-meteor-crater-bei-winslow-und-auf-gehts-richtung-route-66/

 

 

Die Route 66 – Freiheit, Abenteuer, Nostalgie

 

 

Und dann ging es auf die Route 66!

Frühstück westlich von Flagstaff

 

Die Route 66 – Die Mother Road. Das war jetzt mehr was für mich und weniger für die Kinder, aber auch nur, bis wir in Seligman ankamen und die Kinder viele ihrer Helden aus dem Film “Cars” entdeckten.
Ein weiteres witziges kleines Highlight war, als so ein legendärer trockener Kugel-Busch über die Strasse geweht wurde, wie man es aus vielen Filmen kennt, wenn besonders langweilige Gegenden gezeigt werden.
Langweilig war es in Seligman allerdings nicht. Nur Angel haben wir leider nicht getroffen….


Seligman


Seligman

 


Hackberry

 

Weiter ging es über die Route 66 – mit einem kleinen * räusper * Abstecher ins das Örtchen Wickieup, fernab der Route 66, aber dafür gibt es hier die riesigen Kakteen, welche ich den Kindern unbedingt zeigen wollte. In der Nähe von Phönix gibt es zwar sogar ganze Nationalparks mit den riesigen Kakteen, aber das ließ sich mit unserer Route nicht vereinbaren.
In Wickieup haben wir aber auch zumindest ein paar der imposanten Kakteen gesehen

 


Wickieup

 

Bericht:

Route 66 – Seligman, Hackberry und Wickieup

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/07/die-route-66-freiheit-und-nostalgie-pur-teil-1-seligman-und-hackbarry-und-ein-abstecher-zu-den-riesigen-kakteen/

 

 

In Oatman haben wir die dort frei lebenden Esel gefüttert, sind die traumhafte Passstraße am Berg entlang gefahren und haben noch einen letzten Route-66-Fotostop in Amboy eingelegt, bevor es dann Richtung Joshua Tree Nationalpark ging


Zwischen Kingman und Oatman

 


Strasse von Kingman nach Oatman

 


Oatman

 


Amboy

 


Bericht:
Wilde zahme Esel in Oatman und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/17/die-route-66-teil-2-wilde-esel-in-oatman-grandiose-landschaften-und-ein-letzter-route-66-fotostop-in-amboy/

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Der Joshua Tree Nationalpark

 

Der letzte Nationalpark auf unserem Roadtrip war der Joshua Tree Nationalpark.
Den Namen bekam er, weil hier unzählige der JoshuaTrees wachsen.

 


Bericht:
Der Joshua Tree Nationalpark -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/24/der-joshua-tree-nationalpark/

 

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Unsere letzten Tage in Huntington Beach und Laguna Beach

 

Zum Abschluss unseres Roadtrips wollten wir einen Tag Urlaub machen. Dafür hatte ich Huntington Beach ausgewählt. Es liegt südlich von Los Angeles und somit in der Nähe zu unserem Wohnmobil-Abgabeort und Abflughafen und ich dachte, dort haben wir bestimmt Glück mit dem Wetter und können noch etwas Sonne tanken.

Glück mit dem Wetter hatten wir nicht – ein Sandsturm hat uns unseren geplanten Tag am Strand vermasselt.

Trotzdem haben wir in Huntington Beach und Laguna Beach schöne Stunden verbringen und etwas entspannen können


Laguna Beach – Für Palmenfreunde wie mich ein tolles Fleckchen direkt am Meer


Sonnenuntergang in Laguna Beach


Bericht:
Ankunft in Huntington Beach und ein traumhafter Spät-Nachmittag / Abend in Laguna Beach -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/03/huntington-beach-tag-1-ausflug-nach-laguna-beach/

 


Newport Beach

 

Da unser Strand-Bade-Tag wegen des Sandsturmes ausgefallen ist, haben wir am windgeschützten Pool vom Campground relaxt und sind erst zum Abend hin wieder zum Strand gegangen.

 

Sonnenuntergang in Huntington Beach – Unser letzter Sonnenuntergang in Amerika


Bericht:
Sandsturm am Strand, Relaxen am Pool und ein letzter wundervoller Sonnenuntergang in Amerika
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/13/unser-2-tag-in-huntington-beach-und-der-letzte-ganzer-tag-in-amerika/

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Die Heimreise

 

Und dann war er da …. der Tag der Abreise ….. die Zeit ist so schnell verflogen

In Los Angeles gaben wir nach einer wegen des Strassenverkehrs nervenaufreibenden Fahrt das Wohnmobil ab. Mit Wehmut, es war immerhin für die ganze Zeit, für dieses mega Abenteuer, unser zu Hause gewesen …

Weil wir noch etwas Zeit bis zum Abflug hatten, verbrachten wir ein paar Stunden in einem Park direkt am Airport und haben die landenden Maschinen bestaunt

 

Wir hatten auf dem Rückflug wieder einen Zwischenstop in Island und sind auf dem Weg dorthin wieder über Grönland geflogen


Grönland

 


Island


Landeanflug in Amsterdam

 

In Amsterdam übernachteten wir noch einmal, bevor es am nächsten Morgen mit dem Zug zurück in die Heimat ging.

Unser Abenteuer war zu Ende!


Bericht:
Letzter Nachmittag in Los Angeles, Heimflug Los Angeles – Island – Amsterdam -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/25/good-bye-usa-es-geht-zurueck-nach-hause-los-angeles-island-amsterdam-rueckflug-mit-wow-air/

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Fazit:

 

Wir hatten eine sehr spannende und tolle Zeit in Amerika!
Ich bin unendlich froh, dass ich dieses Abenteuer mit meinen Kindern gewagt habe!
Danke auch an Camperdays für die tolle Beratung im Vorfeld, ich hatte doch so viele Fragen vor der Buchung, da ich noch nie mit Wohnmobil unterwegs war :)

Das Feedback, welches ich während des verbloggens der Tour bekommen habe, hat mich umgehauen, damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Es macht gleich mindestens doppelt soviel Freude, die Berichte zu schreiben, wenn man so herzliche Antworten / Nachrichten bekommt.

Wir waren jeden Tag unterwegs, von Highlight zu Highlight. Grandiose Natur, verrückte Städte – und sooft es möglich war, abends Lagerfeuer mit Marshmallows.
Das Programm habe ich immer mit den Kindern abgesprochen, keiner sollte zu kurz kommen.
Und das hat super funktioniert. Selbst die zu Hause leider immer mal wieder vorkommenden Geschwisterstreiterein blieben aus

Am liebsten würden wir direkt wieder auf Tour gehen. :)

 

 

Tschüss, bis bald !!!!

 


Bryce Canyon


Valley Of Fire


Valley Of Fire


Muir Woods

 

 


 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Good Bye USA …. es geht zurück nach Hause …… Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)



Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air) Los Angeles – Island – Amsterdam Rückflug mit WOW – Air

Goodbye Amerika …..

 

Jede Reise hat irgendwann auch ein Ende ….

… bei jeder Reise kommt irgendwann der Tag, an dem es wieder nach Hause geht ….

Heute …. war es bei uns so weit ….. Der Tag der Abreise war da.

Die Zeit ist nur so davongeflogen.

Wir packten die letzten Sachen mit einem weinenden und einem lachenden Auge zusammen.

Das weinende Auge, weil wir soviel noch nicht gesehen haben, weil es so toll war, mit dem Wohnmobil von Nationalpark zu Nationalpark zu fahren, weil wir am liebsten noch 2 Wochen länger bleiben würden, um die Tour fortzusetzen, ….. das lachende Auge, weil wir uns auf unsere Familie und Freunde zu Hause freuten und die Kinder freuten sich darauf, ihren Papa nach 3 Wochen endlich wieder zu sehen!

Zum Frühstück gab es Reste. Müsli, Brot, Obst, Joghurt, Apfelmus

Zeitig verliessen wir den Campground und machten uns auf den Weg Richtung Los Angeles. Mir gruselte etwas vor dem Strassenverkehr dort, denn der ist echt zum abgewöhnen …..

 

 

 

Spuren von dem bisschen Wind gestern

 

Spaghettistrassenknoten

 

Und so in der Art sieht das auf dem Navi aus

 

 

Hach ja ……. da kommt man ins träumen …..

 

 

6 verschiedene Strassen …..

 

Die Abgabe vom Wohnmobil verlief ohne Probleme.

Wir fuhren auf den großen Platz von Cruise America in Los Angeles und wurden direkt von einem Mitarbeiter empfangen.

Er schaute sich im Wohnmobil um, ob es irgendwelche Schäden gibt (gab es aber nicht! :) ) und notierte den Meilen-Stand.
Ausserdem brauchte er eine Kopie der Unterlagen, welche wir bei der Übernahme in San Francisco bekommen haben.
Danach konnten wir alles ausräumen

Wir hatten immer noch Lebensmittel übrig und ausserdem noch einiges an Sand-Spielzeug.

Es gibt eine Art Sammelstelle, wo man ungeöffnete Lebensmittel / Flaschen und auch Spielzeug und Co spenden kann.

Der nächste Camper würde sich darüber freuen und vor allem, wenn Kinder dabei sind, denn wir hatten einiges an Sandspielzeug, welches wir nicht mitnehmen konnten (Koffer waren voll …. )

Nun war die Zeit gekommen, unserem liebgewonnenem ‘zu Hause auf Zeit’ Adieu zu sagen ….. “Tschüss Wohnmobil!” sagten die Kinder leise und winkten dem auf unserer Tür aufgeklebten Hund traurig. Der Hund sah unserem Hund sehr ähnlich und “begrüßte” uns immer, wenn wir zurück zum Wohnmobil kamen.

Der Mitarbeiter von Cruise America rief uns dann ein Taxi und dieses sollte uns zum LAX fahren. Auf dem Weg dorthin erzählte ich dem Fahrer, dass unser Flug erst am späten Abend gehen würde und da sagte er, er wüsste ein tolles Plätzchen, wo wir die Zeit überbrücken könnten und welcher auch viel schöner wäre als die Wartehalle am Flughafen. Dort könne man auch sehr gut die landenden Flugzeuge beobachten.

Das klang gut! Ich übersetzte es den Kindern, wir stimmten ab, ob wir statt zum Flughafen zu dem Park fahren sollten. 4x eindeutig JA!

Er fuhr zunächst Richtung Flughafen, bog dann aber vorher ab und als er anhielt, sahen wir schon den kleinen Park mit Rasenflächen und schattenspendenden Bäumen.

Der Park hat übrigens den vielversprechenden Namen “Airplane Landing View Point”. Gleich gibts noch eine genaue Lagekarte

Ein schönes Fleckchen und wir beschlossen, dort ein kleines Picknick zu machen, mit den Resten unserer Reste. Wir hatten noch Getränke, etwas frisches Obst, Joghurtsticks und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

Wir suchten uns einen schönen Platz mit Blick auf das Rollfeld und packten unsere Sachen aus.

Alle paar Minuten donnert ein landendes Flugzeug über uns hinweg. Für die Kinder und mich war das gleichermaßen spannend und auch ein paar Planespotter haben sich dort ein Plätzchen zum Flugzeuge beobachten gesucht.

“Mama, da kommt wieder einer!” – zugegeben, ein ruhiges Picknick sieht anders aus, aber wann sieht man schon so viele landende Flugzeuge? Und dann noch aus direkter Nähe, wir waren oft fast direkt unter den Flugzeugen!

Ab und zu startete dann auch mal einer, allerdings “von uns weg”

 

Los Angeles - Island - Amsterdam (mit WOW-Air)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lage von dem Park:

Google Maps

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Die Sonne meinte es heute sehr gut mit uns. Fast so schien es, als wolle das Wetter die Kapriolen der letzten Wochen wieder gut machen.

Was hat uns das Wetter alles vermasselt,….
Durch anhaltende Regenfälle gab es am Highway No.1 massive Erdrutsche, so dass er gesperrt werden musste. Mein Traum, den Highway in Big Sur entlang zu fahren ist also weiterhin mein Traum. So nah und doch so fern….. Auch meinen absoluter Musst-See-Point im Julia Pfeiffer Burns State Park musste ich streichen, …. dabei hatte ich mich vor allem genau darauf sehr gefreut, es war eines meiner Top-3-Highlights auf der Tour ….. In San Francisco fiel 2x unsere Stadtrundfahrt wegen Regen aus und wir haben unendlich viel Zeit mit warten verschwenden müssen und so vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten (und in der Tour inkludiert gewesen wäre) ….. Auch unser geplanter Strand-Nachmittag in Morro Bay fiel ins Wasser…. In Las Vegas fielen wegen dem Wind die Wasserspiele aus,…. dabei war auch das eines meiner Top-3-Highlights auf der Tour ….. Unser Strandurlaubstag in Huntington Beach fiel wegen dem Sturm aus, da man übelst sandgestrahlt wurde.
Ja, da könnte man echt heulen…..
Aber – ich möchte auf keinen Fall jammern: Wir hatten eine wirklich tolle Tour und haben soviel gesehen, dass wir abends manchmal völlig k.o. in unsere Betten fielen. Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte und ich bin froh und sehr glücklich (und auch dankbar), dass ich das mit meinen Kindern erleben durfte!

Und Reisen mit Wohnmobil macht richtig viel Spaß! Ich war immer etwas skeptisch, aber nun bin ich froh, dass wir es einmal ausprobiert haben. Uns hat das so gut gefallen, dass wir uns vorstellen können, irgendwann, wenn unsere Spardose wieder voll ist, wieder eine Tour mit einem Wohnmobil zu machen. Vor allem mit Kindern ist das sehr praktisch. Man hat die eigene Toilette und einen vollen Kühlschrank immer dabei, kann auf jedem Parkplatz Rast machen, ohne ständig auf irgendwelche Rastplatztoiletten gehen zu müssen und auch ohne dauernd irgendwas kaufen zu müssen. Selbst Eis hat man immer dabei und kühle Getränke.Und ein weiterer Vorteil: Man ist nicht laufend am Koffer ein- und auspacken, denn im Wohnmobil räumt man alles in die Schränke und fertig.

Mein Sohn spart weiterhin auf einen weiteren Urlaub im Wohnmobil oder am besten sogar ein eigenes Wohnmobil. 23,50 € hat er nun, selbst auf der Kirmes wollte er teilweise nicht mit ins Karussell, damit ich das Geld in seine Spardose stecke. Er ließ sich dann aber doch relativ schnell überreden, doch mitzukommen, als er vor der Gruselbahn und der Kinderachterbahn stand ;)

 

Wir sind immer noch in dem kleinen Park, unsere Reste-Reste sind fast alle weg und wir geniessen ein letztes mal die Sonne Kaliforniens und bestaunen die landenden Flugzeuge.

In wenigen Stunden würden wir auch wieder im Flieger sitzen, ……

 

 

Der Park ist nicht groß. Aber es wurde nicht langweilig. Wir waren um die 2,5 Stunden dort.

Auf das warme Gras legen und die Flugzeuge beobachten, welche direkt über einen drüber her fliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 kurze HD-Videos:

 

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Landeanflug

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Imposant war der Start vom A380 der Lufthansa

 

Der Taxifahrer sagte, es wäre zu Fuß nicht weit bis zum Terminal.

Aber mit 3 Kindern und Tonnen von Gepäck fühlte sich der Weg an wie mindestens 5 Km. …..

 

 

 

Gedenkstätte auf dem Airportgelände

 

 

 

Welcome to LA

Für uns leider nicht, wir mussten uns in wenigen Stunden von LA und von den USA verabschieden …. Jetzt kam trotz aller positiver Gedanken doch sehr viel Wehmut auf,….. Die Kinder schauten ebenso traurig auf die Schilder.
“Da steht Willkommen” – aber wir müssen jetzt wegfliegen von Amerika!” ….
“Mama, meinst du, wir kommen hier noch einmal irgendwann hin? Das war so toll alles!”
“Aber dann auch wieder mit Wohnmobil und mit so einem Höhlen – Bett oben!”

Irgendwann vielleicht, wer weiß …. Träumen darf man ja, oder? :)

 

Der Check in verlief komplikationslos.

 

Unsere Flugroute: Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

 Dieses mal hatten wir in Island nicht soviel Aufenthalt wie auf dem Hinflug. 

 

 

Glücksgefühle pur.
Vor 2 Jahren auf unserem Flug auf die Malediven rief die Stewardess mir noch sehr laut und indiskret zu, ob ich eine Gurtverlängerung bräuchte. …. Nein, der Gurt ging damals noch zu, so gerade eben, mit ach und krach ….. Atmen ist ohnehin überbewertet….. Heute kann ich mir das kaum noch vorstellen, auch wenn das grad mal 2 Jahre zurück liegt …..

 

Auch die neuen Puppen sollten den Start sehen

 

Als wir starteten, war es bereits dunkel und wie bei der Landung auch lag uns ein hell erleuchtetes Los Angeles zu Füßen.

 

Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

Kaum waren wir in der Luft, kramten die Kinder ihre Geräte aus.

 

Die virtuelle Mietzekatze war der “Ersatz” für unsere richtigen Katzen. Sie wurde in Amerika immer gehegt und gepflegt. Wer meine früheren Reiseberichte gelesen hat, dem wird das bekannt vorkommen, denn auch auf meinem Handy wohnt eine virtuelle Katze meiner Kinder und kam schon in dem ein oder anderen Reisebericht vor Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)


Die Kinder freuten sich sehr, bald wieder die richtigen Katzen betüddeln zu können. 
Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

Es gab keine ISE / Monitore in den Sitzen. USB Anschlüsse bzw Steckdosen unter den Sitzen gab es aber, so konnten die Kinder ihre Geräte zwischendurch laden. Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

 

 

Die Kinder daddelten eine Weile, aber dann siegte doch die Müdigkeit

Geschlafen haben sie dann mehrere Stunden und auch ich konnte etwas dösen. Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

Wenn man Hunger oder Durst hatte, drückte man ein Knöpfchen über dem Sitz, die Stewardess kam dann und nahm die Bestellung entgegen

 

Wir hatten wieder klare Sicht auf Grönland! Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

 

Ein atemberaubender Anblick!

Kurz nach der Überquerung von Grönland landeten wir auf Island.

 

Island

 

Heimatflughafen von WOW und Islandair

 

Manche WOW – Maschinen grüßen mit Brille und einem freundlichen Lächeln

 

Icalandair hat teilweise tolle Flugzeugbemalungen. Polarlichter – mein ganz großer Traum, sie einmal in Nordeuropa live zu sehen! Die rötlichen Polarlichter habe ich schon von meinem Balkon aus gesehen, aber von den “richtigen” Polarlichtern träume ich weiterhin

 

Nach kurzer Wartezeit und umsteigen in eine neue Maschine ging es dann weiter Richtung Amsterdam.

Eine dicke Wolkendecke hing tief über Island

 

Tolle Küste!

 

Die Kinder erkannten in diesem Gebilde eine Rehmutter, welche ihr Kitz putzt

 

Die isländische Schokolade schmeckt richtig gut! Das ist übrigens ein Menü: Kaffee und Schokolade! Kostete um die 5 USD und war jetzt, wo wir endlich im “letzten” Flieger saßen, auch genau das, was ich brauchte 

 

 

 

Nach ca 3 Stunden Flug tauchten die Offshore – Windparks auf. Und wir bereiteten uns auf die Landung in Amsterdam vor

 

 

 

Flughafen AMS

 

Vom Flughafen ging es mit der Bahn wieder zu unserem Hotel. Es war das gleiche Hotel, welches wir vor dem Abflug bereits gebucht hatten. Das Novotel in Flughafennähe.

 

 

Wir hatten exakt das gleiche Zimmer wie vor unserer Abreise.
Es war ein seltsames Gefühl, es zu betreten. Hier hatte alles angefangen. Und hier endet es nun auch.

Ich ging zum Fenster. Der Ausblick war so vertraut. Die modernen Hochhäuser vorne, der Flughafen AMS im Hintergrund. Startende und landende Flugzeuge.

Mir kamen die Gedanken in den Sinn, welche ich hatte, als ich das letzte mal hier am Fenster stand und hinaus blickte. Meine Sorgen, ob alles klappen würde. Und unsere Aufregung.
Es war alles wieder da, aber nun lag die Reise hinter uns.

Meine Gedanken verloren sich in einer Flut von tollen Erinnerungen.

 

 

Wir waren sehr müde von der Rückreise, von den beiden Flügen und auch gejetlagt ……

Daher gab es nach einem kleinen Snack nur noch eins für uns alle: Schlafen!

Gute Nacht!!

 

Gegen 6 Uhr am nächsten Morgen wurde ich wach. Aber nicht von dem Wecker, sondern von dem Geflüster meiner Kinder. Sie waren schon aufgestanden und bestaunten den schönen Sonnenaufgang. Weil sie mich nicht wecken wollten, aber ich diesen schönen Anblick nicht verpassen sollte, machten sie für mich Fotos und Videos davon. Als sie mir das erzählten, war ich ganz gerührt  

Ich wurde aber, obwohl die Kinder wirklich rücksichtsvoll-leise waren, trotzdem wach – und wir haben uns dann den Sonnenaufgang gemeinsam auf dem Bett sitzend angesehen.

 

 

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es mit UBER (das ist so ähnlich wie Taxi, nur sehr viel günstiger) zum Bahnhof und von dort mit dem Zug zurück in die Heimat.

 

Mit dem Uber – Taxi ging die Fahrt entlang vom Flughafen …..

 

 

…. nach Amsterdam Centraal – dem Hauptbahnhof von Amsterdam

 

Die Zugfahrt dauerte um die 3 Stunden, daher gab es ein paar kleine Snack, während an unserem Fenster die trübe und verregnete Landschaft an uns vorbei zog

 

Zu Hause wurden wir schon von der ganzen Familie erwartet. Meine Eltern waren da, meine Oma, meine Geschwister.
Es war toll, sie alle wieder zu sehen.Die Kinder haben vor allem ihre Großeltern zwischendurch sehr vermisst. Sie sehen ihre Oma und Opa (meine Eltern) jeden Tag, es gibt sogar eigene Oma-und-Opa-Rituale und die ganze Abreise-Wehmut war wie weggefegt, als wir nach 3 Wochen endlich wieder alle zusammen am Tisch saßen .Wir haben zusammen Kaffee (bzw Kakao) getrunken und schon die ersten Erlebnisse erzählt.

Man wusste gar nicht, wo man anfangen sollte zu erzählen, aber Dank einer von mir vor der Reise erstellten USA -Whats App Gruppe haben wir schon zwischendurch immer wieder mal berichtet und Fotos geschickt.

Das wars dann also……

Zugegeben – ich habe ein Tränchen im Auge, während ich meine letzten Sätze von diesem Roadtrip niedertippe.

Es hat mir (wie immer) sehr viel Spaß gemacht, diesen Bericht zu schreiben und mit euch zu reisen.

Während der Zeit, wo ich unseren Roadtrip verbloggt habe, ist in meinem privaten Umfeld einiges geschehen, was mich doch teilweise sehr mitgenommen hat.

Beim schreiben konnte ich davon wenigstens für eine kurze Zeit abschalten, war gedanklich wieder in Amerika, habe die Reise noch einmal erlebt. Und dann habt ihr mir so viele tolle Sachen geschrieben, dass ich manchmal wirklich Tränen (der Freude und vor Rührung) in den Augen hatte.

Daher an dieser Stelle noch einmal:

DANKE an alle, die mitgereist sind

DANKE für euer mega tolles Feedback

 

Die Kinder waren übrigens an dem Nachmittag unserer Ankunft noch im Garten – und haben das hier gefunden:

 

 

 

Ein gutes Omen? Ich hoffe es sehr …..

 

Bis bald!

 

 

 

 

 



 

 

 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser 2. Tag in Huntington Beach – und der letzte ganze Tag in Amerika …..



 

Hallo zusammen!

Unser letzter ganzer Tag ist angebrochen. ….. Heute heisst es: Koffer packen ……

Wir lassen uns aber die Laune nicht verderben und wollen den Tag heute noch einmal trotz Koffer packen richtig geniessen

Vom Wetter her hätten wir draussen frühstücken können, aber man fühlte sich auf dem Campground wie auf einem Parkplatz im Industriegebiet – also blieben wir im gemütlichen Wohnmobil. Die Fenster konnte man öffnen, hatte aber immer noch die Fliegengitter davor (wenn man wollte).

Es war sonnig, aber noch nicht sonderlich warm. Definitiv noch zu kühl für Pool oder Strand, also überlegten wir uns ein Vormittagsprogramm.
Die Entscheidung fiel auf einen kleinen Bummel durchs Nachbarörtchen Newport Beach.

Idealerweise hatten wir eine Bushaltestelle direkt gegenüber vom Campground und so fuhren mit dem Bus Richtung Newport Beach. Das kostete nur ein paar Dollar und es war auch mal ganz nett, nicht selber am Steuer zu sitzen.

 

 

 

Es wurde zwar wärmer, aber der Wind war kühl

 

 

 

Unterwegs aus dem Bus heraus fotografiert

 

Ein paar Bilder aus Newport Beach. Apropos Beach, das Städtchen hat lt Google Maps einen schönen Strand, aber den haben wir uns nicht angesehen.

Im Hafenbereich gab es eine Bootsausstellung und wir bummelten dort ein wenig.

Wasserstrassen in Newport Beach

 

Das erinnerte mich etwas an Cape Coral / Florida oder Port Grimaud an der Cote D’Azure

 

Das Wasser war relativ klar und es tummelten sich viele kleinere und teilweise auch größere Fischchen darin herum

Am Parkplatz erkannte man schon gut, welches Publikum sich dort aufhält

 

 

Das ist schon ein schönes Örtchen!

Ich glaube, dort kann man auch toll Urlaub machen!

Apropos Urlaub machen …. die Kinder wollten endlich schwimmen und somit zurück zum Campground

 

Bevor wir die Rückfahrt antraten, gab es noch für alle ein leckeres Eis und dann ging es zurück zum Campground. Dort aßen wir eine Kleinigkeit. Irgendetwas zusammengezaubertes aus den ganzen Resten, welche wir noch aufgebrauchen mussten. Nudeln waren auch mit dabei,…..

Dann aber stand unser Bade-Nachmittag am Strand auf dem Plan! Wir zogen unsere Badesachen an, T-Shirt und kurze Hose drüber und gingen voller Vorfreude Richtung Strand!

Dort gab es dann aber die Ernüchterung,…..

Der Wind war direkt am Strand so stark, dass man sandgestrahlt wurde. Es war sehr warm, auch der Wind fühlte sich nicht mehr so kühl an wie noch am Vormittag – aber die vielen kleinen Sandkörner, welche der Wind mit sich trug und uns mit viel Schwung an unsere Arme, Beine und ins Gesicht pustete, machten unseren Strandtag-Plan zunichte,…..

 

 

 

Keine Chance,….. Es tat richtig weh, wie ganz viele kleine Stiche. Die Kinder drehten auch direkt wieder um.

 

 

Mennoooooo…… jetzt hatten wir endlich mal keinen Regen, sondern richtig tolles sommerliches Wetter – und dann kommt so ein blöder Wind und kreuzt unsere Pläne …..

 

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Aber, lieber Wind, wir hatten noch einen Plan B! Hah!

Als wenn wir uns dadurch die Laune kaputt machen lassen!

Wir doch nicht, wir sind inzwischen so schlechtwettererprobt – da bringt uns nichts mehr aus der Fassung,….

Naja, wegen Wind abgesagte Wasserspiele am Bellagio in Las Vegas eventuell doch.

Aber sonst nichts!

Kinder, Plan B: Heute Nachmittag gehts an den Pool!

 

Man erkennt an der Wasseroberfläche und an den Palmen im Hintergrund den starken Wind, aber das Wasser war schön warm und wieder war nicht viel los am Pool

 

 

Wir wechselten immer wieder zwischen Pool und Whirlpool und die Zeit verging wie im Fluge.

 

Gegen Abend ließ der Wind dann aber nach und nach einem kleinen Zwischensnack im Wohnmobil (Reste aufbrauchen ;) ) gingen wir, bepackt mit Sandspielzeug, doch noch zum Strand.

Wir genossen einen herrlichen Abend am Strand mit einem farbenfrohen Sonnenuntergang.

Die Gedanken an die morgige Abreise waren ganz weit weg.

 

 

Am Strand sah man noch die Spuren von dem Sandsturm am Nachmittag

 

 

Die hohen Wellen vom Nachmittag haben einiges an den Strand gespült und viele Möwen angelockt

 

 

 

 

Die Kinder freuten sich, dass wir doch noch einmal an den Strand gehen konnten – und ich freute mich auch. Ich liebe das Meer, die Weite, das Rauschen der Wellen ….

 

 

Die Sonne senkte sich mehr und mehr

 

Fantastisches Farbenspiel

 

Wir blieben, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war. Es wurde sofort spürbar kühler

 

 

Das war er ….. unser letzter Abend in Amerika …. unser Roadtrip war zu Ende …..

Zurück im Wohnmobil zauberte ich aus allen möglichen Resten noch ein leckeres Abendessen. Ich glaube (alle Hobbyköche bitte nicht weiterlesen) , es waren 3 verschiedene Nudelsorten mit 2 Soßenvarianten und dazu Mais, Gurke, etwas Salat und Hackbällchen mit Brot, oder irgendwie so etwas in der Art, was eigentlich so gar nicht zusammen passt.

Nach dem Abendessen packten wir schon einen Teil unserer Sachen ….. Keiner sagte etwas, wir packten, schauten uns noch ein paar Erinnerungsstücke an, bevor sie in den Koffer landeten und irgendwie war die Stimmung doch sehr getrübt.
Zwar freuten wir uns auf zu Hause und unsere Familie, aber die Zeit verging so schnell, vor allem die letzten Tage …..

Wir gingen früh schlafen. Die Rückreise würde anstrengend werden. Zuerst mussten wir in Los Angeles unser Wohnmobil abgeben. Dann würden wir zum Flughafen fahren, zwischendurch haben wir ein Zeitfenster von ca 6 Stunden und ich hatte an dem Abend noch keine Idee, wie ich diese Zeit überbrücken sollte ….. Von Los Angeles geht der Flug dann nach Island und nach ca 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Amsterdam.

Unsere letzte Nacht im Wohnmobil, welches in den vergangenen Wochen schon wie ein kleines, gemütliches zu Hause für uns geworden ist. Es war jedes mal ein Gefühl wie nach Hause zu kommen, wenn wir das Wohnmobil betraten, wir haben uns sehr wohl gefühlt und diese Art zu Reisen sehr zu schätzen gelernt. So sehr, dass mein Sohn ja nach wie vor für ein eigenes Wohnmobil spart oder zumindest auf einen weiteren Urlaub im Camper.

 

 

 

….. Gute Nacht zusammen ……

 



 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

Huntington Beach: Die Anfahrt nach Huntington by the Sea und Ausflug an den Strand von Laguna Beach



Die Fahrt vom Joshua Tree Nationalpark zum Campground in Huntington Beach + ein traumhafter Abend in Laguna Beach


 

Hallo zusammen,

bevor ich zum eigentlichen Beitrag komme, möchte ich ein paar persönliche Worte loswerden, denn mich haben ein paar Nachrichten erreicht, auf welche ich kurz eingehen möchte.

Vorweg: Ich freue mich immer sehr über euer Feedback, denn dann macht das Schreiben gleich noch viel mehr Spaß.

Es freut mich, wenn mir jemand schreibt, dass er in meinen Berichten nützliche Ausflugstipps gefunden hat, wenn jemand die gleiche Unterkunft gewählt hat, wie er sie zuvor in meinem Bericht gesehen hat und damit rundum zufrieden war oder aber auch, wenn mir Eltern / Alleinerziehende schreiben, dass sie meine Erfahrungsberichte hilfreich finden und nun auch zum ersten mal mit dem Nachwuchs auf Reisen geht.

Ich beantworte jede Nachricht, jede Frage, jedes Feedback und die eingegangenen Nachrichten habe ich bereits geantwortet und geschrieben, was in den letzten Wochen bei mir / uns los war.

Es geht um folgendes: Ein paar Lesern ist aufgefallen, dass mein Schreibstil im letzten Bericht und teilweise auch in dem Bericht davor anders war als üblich.

Das hatte persönliche Gründe, auf welche ich hier öffentlich im Blog nicht weiter eingehen möchte.

Meinen Blog betreibe ich nebenbei, zwischen dem üblichen Alltagswahnsinn als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern, meinen Jobs, Haushalt – und manchmal auch eben Situationen, welche mich aus meiner Alltagsroutine herausbringen und dann meine volle Aufmerksamkeit brauchen und auch Sorgen bringen oder Nerven kosten oder manchmal auch beides zusammen …..
Daher fehlte mir manchmal zum einen die Zeit, aber zum anderen auch leider oft der freie Kopf, um meine Berichte so zu schreiben, wie ihr es sonst von mir kennt.

Das Schreiben wollte ich aber deswegen nicht pausieren. Es macht mir sehr viel Spaß und Freude – und es ist manchmal auch ein klein wenig so, als erlebe ich die Reise ein 2. mal, und das wiederum lenkt dann auch manchmal zzumindest kurzzeitig etwas ab. Mir war nicht bewusst, dass sich das wohl doch etwas auf meinen Schreibstil auswirkt…….

Aber jetzt ist bei uns fast wieder so etwas wie Normalzustand und ich hoffe, dass es nun auch ein paar Jahre mindestens so bleiben wird :)

Ok, genug vom Thema abgeschweift.

Alle rein ins Wohnmobil, heute gehts endlich wieder ans Meer

Unsere Route:

Wie bereits im letzten Bericht geschrieben ohne Umwege und Zwischenstops direkt nach Huntington Beach, dabei führt die Route auch knapp an Los Angeles vorbei.

Der Strassenverkehr in Los Angeles ist mehr als zum abgewöhnen. Die Strassen voll, die Autofahrer teilweise sehr unverschämt (Viele lassen einen z.B. trotz blinken und Handzeichen nicht rein….) – und Baustellen mag man in Los Angeles genauso sehr wie auf den Deutschen Autobahnen. Leider waren die Fahrspuren oft nur wenig breiter als das Wohnmobil, rechts und links begrenzt durch Betonmauern – da habe ich so manches mal geschwitzt,……

200 km standen heute auf dem Plan

 

Google Maps

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Riesenkakteen und schneebedeckte Berge am Horizont in Yucca Valley

 

 

 

 

 

Irgendwann während der Fahrt sah ich am Strassenrand etwas, zunächst nicht so klar erkennbar.
Etwas großes.
Beim weiter fahren erkannte ich es dann: Es waren ein Tyrannosaurus Rex und ein Langhals – in Lebensgröße. Sieht man nicht alle Tage am Strassenrand. Also machten wir einen kurzen Zwischenstop, um uns das aus der Nähe anzusehen.

Die Lage:

 

 

Link: https://www.cabazondinosaurs.com/

 

Man hätte diesen Dino betreten können, aber wir wollten uns hier nicht lange aufhalten.

 

 

Einen weiteren Stop machten wir irgendwo unterwegs bei einem Walmart.

Meine älteste wollte sich unbedingt noch eines dieser Wisch- Pailetten – Kissen kaufen. Zu der Zeit gab es die in Deutschland noch nicht und beim Walmart gab es sie für 10 USD.

Ausserdem wünschten sich die Kinder die “Mikrowellen-Käse-Maccaroni”, wie sie “Kevin” isst bzw essen möchte, bevor die Gauner das Haus erstürmen

 

Muttertag stand vor der Tür und es gab eine große Auswahl an entsprechenden Karten.

 

Mein Motto ab heute Nachmittag !!!!

 

 

Regenbogenpresse….. Sterbende Queen,….. ahja….

 

 

Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;)

Bei der Gelegenheit bevorratete ich mich direkt mit diversen Süßigkeiten-Wünschen meiner Familie und Freunde zu Hause (zB Twinkies) und füllte auch meine eigenen Vorräte mit M&Ms Peanut Butter und Mandel auf.

 

Weiter ging es dann aber ohne weiteren Stop zu unserem Campground in Huntington Beach.

Der Campground war nur eine Zwangs-Alternative, da ich in und um Laguna Beach keinen freien Platz mehr finden konnte, bereits Wochen vor unserer Reise nicht. Ich habe die jeweiligen Betreiber sogar angeschrieben, aber es war – warum auch immer – alles bereits ausgebucht,…..

Die Lage von unserem Campground – dem Huntington by the Sea RV – Resort:

 

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Dieser Campground hat einen Vorteil: Man muss nur über die Strasse gehen, dann ist man schon am schönen Sandstrand.

Positiv erwähnen könnte man noch den Pool und den Whirlpool ….. aber ansonsten hat der Campinglatz den Charme von einem Parkplatz mitten im Industriegebiet,…..

 

Unser Stellplatz. Full Hookup, aber schön ist was anderes ……

 

Jeder Stellplatz bestand aus 2 Parkplätzen, da auch viele mit Wohnwagen und großem Auto dort übernachteten (oder wohnten)

 

Im Hintergrund sieht man das Gebäude. Dort ist die Rezeption, der Waschsalon und auch der Poolbereich beherbergt.

Als erstes einmal mussten wir dringend etwas gegen unsere Wäscheberge unternehmen.

Daher führte unser 1. Gang weder zum Pool, noch zum Strand ….. sondern zum Waschsalon…. Wie war das noch mit “Relax Mom”?! Aber es war ja auch noch kein Muttertag ;)

 

 

 

Während die Waschmaschine lief, relaxten wir doch etwas am Pool. Die Maschinen laufen jeweils 1/2 Stunde.

 

 

Als die Wäsche durchgelaufen, getrocknet, gefaltet und im Wohnmobil wieder in den Schrank geräumt war, gab es aber kein halten mehr.

 

Ab zum POOOOOOOL!!!!!!

 

 

 

URLAUB !!!!

 

Wir planschten im Pool oder chillten im warmen Whirlpool. Wir waren fast alleine im Pool, was wohl dem kühlen Wind geschuldet war.

 

Für den Abend wollten wir aber doch noch etwas rausfahren. Es sah gut aus für einen lauen Sommerabend und für diesen hatte ich mir einen besonderes schönen Ort überlegt:

 

Ziel: Laguna Beach ; Genauer gesagt: Der Heisler Park

Hier gibt es die perfekte Mischung aus Strand, Felsenküste, Steilküste und vor allem viele viele Palmen.

Ich weiß nicht, ob ihr das inzwischen mitbekommen habt, aber ich mag Palmen :mrgreen:

Lage vom Heisler Park:

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Schon die Anfahrt war vielversprechend.

Nicht umsonst wollte ich eigentlich für 2 Tage in Laguna Beach bleiben, fand jedoch keinen freien Campground mehr ….

 

 

 

Ein tolles Urlaubs-Örtchen direkt am Pazifischen Ozean !

Es gibt viele Parkplätze und ich fand direkt mit dem Wohnmobil einen freien Platz am Strassenrand. Bzw 2 ….. denn das Wohnmobil ist so lang, dass ich 2 Stellplätze brauchte und somit auch zwei Parkuhren füttern musste.

Glücklicherweise herrschen dort nicht einmal annähernd solche Wucherpreise wie in Los Angeles, also preislich überschaubar und zudem lohnt sich jeder Dollar Parkgebühr für das, was man dort vorfindet.

Einen palmengesäumten Park, Steilküste, Wellen, die an Felsen brechen und herrliche Buchten mit kleinen Sandstränden.

Ich werde wehmütig, während ich diese Zeilen niedertippe. Der Abend dort war einer der schönsten während unseres gesamten Roadtrips.

Es stimmte alles: Blauer Himmel, Sonnenschein. Tiefblauer Ozean und Palmen, die sich leicht im Wind bewegen.

Die Kinder hatten ihr Strandspielzeug mitgenommen und freuten sich, endlich wieder direkt am Meer Sandburgen bauen zu können.

Gekrönt wurde dieser Abend mit einem Bilderbuch- Sonnenuntergang.

Es war einfach alles perfekt.

Ein wunderbarer Abschluss für unseren Urlaub. Zwar hatten wir noch einen Tag vor uns, aber morgen würden wir bereits Koffer packen müssen, denn übermorgen beginnt ganz früh endgültig unsere Heimreise …..

Im Heisler Park führen Wege oberhalb der Küste zu mehreren Aussichtspunkten / Pavillons. Immer wieder gibt es Treppen hinunter zum Strand

 

Auf der Kirche gab es keinen Wetterhahn, sondern einen Delphin. Foto: Marc

 

Auf Infotafeln stand Wissenswertes zu Flora und Fauna von der Küste von Laguna Beach

 

 

Foto: Marc

Er hat wirklich Talent zum fotografieren und hat im Urlaub auch immer mehr Spaß daran gehabt. Ich glaube, ich weiß schon, was er zum Geburtstag bekommen wird :)

 

 

 

Ist das nicht traumhaft?

 

 

 

 

Das ist der Hauptstrand von Laguna Beach

 

 

Tut mir leid für diese Foto-Flut, aber ich konnte mich nicht entscheiden …. ich verrate lieber nicht, wie viele Fotos an diesem späten Nachmittag / Abend entstanden sind 8-) :mrgreen:

 

 

Links im Bild erkennt man den Weg

 

 

 

 

Sandstrand und schroffe Felsenküste wechseln sich ab

 

 

 

Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang gingen wir hinunter zum Strand

 

 

Die Kinder bauten ihre Burgen und Gräben und ich saß am Strand und sog diese Athmosphäre auf. Jede Sekunde genoss ich, lauschte dem Rauschen der Wellen, schaute meinen Kindern beim Sandburgen bauen zu und fühlte mich nun gar nicht mehr wehmütig, dass unser Trip zu Ende war, sondern war glücklich dankbar für die Zeit, die nun hinter uns lag, für die vielen tollen Erlebnisse und vor allem für die intensive und unvergessliche Zeit mit meinen Kindern an so vielen fantastischen Orten.
Und dann bauten wir zusammen noch etwas an der Burg und dekorierten die Türmchen, selbst das angespülte Seegras fand Verwendung beim bauen.

Im Licht der untergehenden Sonne wurde der Strand noch malerischer und traumhafter

 

Location Wechsel, auf dem vorherigen Platz war nun gänzlich Schatten und im Schatten wurde es sehr frisch. Also wurde die alte Sandburg aufgegeben und eine neue angefangen.

 

 

HD-Video:

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Als die Sonne weiter sich gen Horizont senkte, verliessen wir den Strand und spazierten oberhalb des Strandes über die Wege vom Heisler-Park entlang

 

 

 

 

….. seufz ….. Einfach perfekt …….

 

 

 

Teleobjektiv – Zoooooom – Ergebnis:

 

 

 

Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, gingen wir zurück zum Wohnmobil und fuhren zurück zum Campground in Huntington Beach

 

 

Das war ein wundervoll entspannter Nachmittag und Abend.

Für morgen stand nicht nur Koffer packen auf Plan, sondern auch ein Nachmittag am Strand.

Danke, dass ihr wieder dabei ward!

Gute Nacht zusammen!

 

 

 

PS: Habt ihr schon mein Gewinnspiel gesehen?

Ich verlose 2x je 1 Gutschein für eine Fotocollage, welche ihr selber online mit euren Fotos erstellen könnt.

Die Collage wird euch dann nach Hause geliefert – schon fertig gerahmt – und kann dann direkt aufgehangen werden!

 

www.elly-unterwegs.de/2017/09/29/testbericht-collage-erstellen-mit-myphotocollage-de-gewinnspiel/

 

 

 



USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

Der Joshua Tree Nationalpark



#joshuatree #kalifornien #usa #nationalpark

 

Der Joshua Tree Nationalpark

 

 

Nach den trubeligen Tagen an der Route 66 hatten wir heute Abend das Kontrastprogramm.

Wir übernachteten im Joshua Tree Nationalpark – auf unserem Campground waren wir fast alleine.

Lage vom Joshua Tree Nationalpark und von unserem Campground:

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Der Campground liegt, wie man auf der Karte erkennen kann, ganz am Rand vom Park – wir wollten aber am Folgetag, bevor wir weiter fahren, mittig im Park einen 2-Stunden-Trail laufen. So zumindest der Plan,…..
Unsere Wahl fiel auf diesen Campground, da man hier auch Stellplätze reservieren kann. Es gibt von der Lage her deutlich bessere Campgrounds im Nationalpark, aber bei denen kann man nicht reservieren und ich wusste ja, dass wir erst am Abend eintreffen würden, daher war mir das zu riskant ….. Ich bin da etwas (sehr) sicherheitsliebend,….

 

Unterwegs

 

Wir hätten gar nicht bis nach Wickieup fahren brauchen, um uns die großen kakteen anzusehen –  Hier in Yucca Valley gibts auch welche :D Übrigens genau -> HIER <-

 

Schon auf der Fahrt zum Park sieht man überall die Joshua Trees

 

Der Joshua Tree Nationalpark

Im Südosten von Kalifornien, ca 225 km östlich von Los Angeles, befindet sich der Park.

1936 wurde der 3.196 km² große Park zum National Monument erklärt, erst 1994 wurde es ein Nationalpark.

Namensgeber waren die in dem Park reichlich vorhandenen Joshua Trees. Hierbei handelt es sich um Josua-Palmlilien, auch Josuabaum genannt.

Mormonen, welche damals die Mojave-Wüste durchquerten, entdeckten die vielen Bäume und nannten sie Joshua Trees, da sie in ihnen die Gestalt des Propheten Joshua (Josua) erkannten, wie er damals mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg in das gelobte Land wies.

Neben den vielen Joshua-Trees befinden sich im Park viele Felsformationen, jedoch ist kaum eine höher als 70 Meter. Die Kletterwege sind meistens relativ einfach und auch für ungeübte Wanderer geeignet.

Im Park gibt es große Höhenunterschiede. Der niedrigste Punkt liegt bei 305 m, der höchste Punkt ist der Quail Mountain mit 1772 m. Unterhalb von 900 Meter liegt im östlichen Teil vom Park die Colorado-Wüste, hier kennzeichnen Kakteen, Fächerpalmen und Buschland die Landschaft. Die Joshua Trees liegen höher in der Mojave Wüste. Hier ist es auch kühler als im Teil der Colorado-Wüste und es regnet häufiger. Insgesamt ist es im Park aber sehr trocken. Im Frühling und im Herbst hat man tagsüber Temperaturen um 20 °C, nachts wird lediglich ein paar Grad kühler. Im Sommer kann es im Park sehr heiß werden, 35°C sind keine Seltenheit.
Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 15 °C, sinken aber nachts leicht unter den Gefrierpunkt.

Im Joshua Tree Nationalpark gibt es insgesamt ca 700 verschiedene Pflanzenarten. Das tierische Leben konzentriert sich im Bereich der fünf natürlichen Wasserstellen.

Drei Eingänge führen zum Park. Der Haupteingang befindet sich bei Twentynine Palms, im Westen gibt es einen Eingang in Joshua Tree Village und im Süden in Cottonwood Springs.

Über eine Millionen Menschen besuchen den Park jährlich, darunter Tausende Felskletterer.

Wer im Park übernachten möchte, muss auf Campingplätze ausweichen, denn es gibt kein Hotel o.ä. Diese finden sich aber zahlreich in den umliegenden / angrenzenden Orten.

Es gibt nicht viele Strassen im Park und einige Aussichtspunkte erreicht man nur nach einer (kleinen) Wanderung.

 

Link zur offiziellen Seite: https://www.nps.gov/jotr/index.htm

Bernd und Sabine haben auf ihrer deutschsprachigen Seite viele Tipps für den Besuch im Joshua Tree Nationalpark zusammengefasst:
https://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/joshua-tree-park/joshua-tree-park

Unser Campground: Der Black Rock Campground bei Yucca Valley
Link: https://www.recreation.gov/camping/black-rock-campground/r/campgroundDetails.do?contractCode=NRSO&parkId=70953

 

 

 

Am frühen Abend erreichten wir den Park.

 

Einfahrt vom Campground

 

Unser Stellplatz. Nr. 99

Es gibt keinerlei Anschlüsse, dafür einen Picknicktisch und eine Feuerstelle. Und man ist in wenigen Schritten mitten in einem Feld aus Joshua Trees.

 

 

 

Wir parkten – und fertig. War ja nix anzuschliessen. Wie man auf dem Foto sieht, liegt direkt neben dem Stellplatz schon das große Feld mit den Joshua Trees.
Bevor es dunkel wurde, machten wir einen kurzen Spaziergang und schauten uns die Joshua Trees aus der Nähe an

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kurzes HD – Video:

 

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Die Sonne senkte sich schon und tauchte die Landschaft in ein schönes, warmes Licht

 

 

 

 

Im Hintergrund erkennt man unseren Camper

 

 

Am Abend war Entspannung angesagt. In dieser Umgebung war das auch kein Problem.

Nach dem Abendessen (….. ratet mal, was sich die Kinder sich wünschten ……) …. haben wir ein Lagerfeuer gemacht, als Nachtisch gab es noch einmal Marshmallows, direkt vom Lagerfeuer. Ein letztes mal ….. :cry:

Wehmut machte sich ein wenig breit. Unser Roadtrip und unsere unvergessliche Zeit in Amerika neigte sich dem Ende,…. Morgen fahren wir zum letzten Campground,….. Die Zeit ist so schnell vergangen.

 

 

Das vermisse ich sehr … die Abende am Lagerfeuer direkt am Wohnmobil. Klar kann ich auch bei uns zu Hause mit den Kindern Lagerfeuer machen und auch Marshmallows gibt es in Deutschland – aber irgendwie ist es nicht dasselbe ….

 

 

Mein Sohn hatte irgendwann die Idee, mehrere Marshmallows an seinen Stock zu stecken. :D

 

 

 

 

 

Gute Nacht zusammen. Kuschelt euch ein, die Nacht wird kühl.

 

 

Guten Morgen aus dem Joshua Tree Nationalpark!

Unser Morgen begann traditionell mit kuscheln vor dem kleinen Heizofen und dem Frühstück im Camper. Zum draussen essen war es zu kühl.

Wie immer beim Frühstück besprach ich mit den Kindern unseren Tag. Geplant war eine kleine Wanderung etwas mehr “mittig” im Joshua Tree Nationalpark und dann die Weiterfahrt zu unserem letzten Quartier, Huntington Beach, fast direkt am Strand.

Aber … die Kinder hatten keine Lust. Zum ersten mal in diesem Urlaub hatten sie keine Lust auf einen Entdeckungs- Spaziergang, sondern sie wünschten sich, dass wir direkt zum nächsten Quartier fahren würden. Ok, ich konnte es ihnen nicht verdenken. Hinter uns lagen 2,5 Wochen Power-Sighseeing-Programm. Wir waren jeden Tag unterwegs, haben jeden Tag etwas unternommen und die Kinder waren immer bestens zufrieden, richtig gut gelaunt und voller Energie und Neugierde auf die jeweils neue Umgebung.
Von den ganzen Eindrücken waren sie an einigen Tagen ebenso erschlagen wie ich es des Öfteren war.
Aber jetzt wollten sie “Urlaub machen” . Urlaub im Urlaub. Am Pool oder am Strand, ohne Besichtigungstouren, ohne Wanderungen.

Dafür hatte ich Verständnis, auch wenn ich doch etwas unserer nun ausfallenden Tour hinterher trauerte, ich kam ihren Wunsch nach. Irgendwann müsste ich ohnehin noch einmal an die Westküste und all das unternehmen, was in dieser Tour – aus welchen Gründen auch immer – nicht so geklappt hat, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten …. Wenn ich ganz ehrlich bin ….. ich freute mich auch auf einen Liegestuhl am Pool und relaxen ;)

Wir packten alles zusammen und fuhren ohne Umwege Richtung Huntington Beach.

Noch etwas, was ich vermisse ….. diese tollen Strassen entlangfahren.

 

 

Danke, dass ihr wieder dabei ward!

In den nächsten Berichten gehts nach Huntington Beach und nach Laguna Beach. Geplant waren noch ein paar schöne und entspannte Stunden am Strand, bevor es wieder nach Hause geht … aber wie schon sooft in diesem Urlaub wurde ich wieder einmal belehrt “Man soll nicht soviel planen….” …. und dieses mal war es nicht der Regen, der uns die Tour vermasselt hat,….. Dazu aber mehr in den nächsten Berichten ;) :D

Ich hoffe, ihr seid wieder dabei :)

 

Achja, PS ;) Einige haben gefragt, wie viel Geld mein Sohn denn nun schon für sein Wohnmobil zusammen hat: Es sind 9,80 € . :)

 

 

 



 

 

 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Route 66 Teil 2: Wilde Esel in Oatman, grandiose Landschaften und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy



#Route66 #Oatman #Amboy #Arizona #California #usa #Abenteuer #Freiheit

Unsere Reise auf der legendären Route 66 geht weiter

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Übrigens:

Diesen wehenden Busch, welchen wir in Seligman gesehen haben, nennt man Steppenläufer (gut, das kennt man) oder aber auch – wie mir jemand geschrieben hat – Tumbleweed. Den Begriff kannte ich noch nicht :)

Ihr? ;)

 

Danke für den Hinweis :)

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Strecke heute:

Kingman – Oatman – Amboy – Joshua Tree Nationalpark

 

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Knapp 340 km, wobei wir in Amboy nur einen kurzen Foto-Stop einlegen werden.

 

Wir starten unseren Tag bei blauem Himmel und Sonnenschein auf dem KOA – Campground in Kingman.

Unser Stellplatz auf dem Koa Campground. Der Campground hat uns gut gefallen. Es gibt einen Spielplatz, einen Minigolfplatz, einen Pool, Shop, Wäscherei usw. Jeder Stellplatz hat alle Anschlüsse und man hat die Möglichkeit, sich Gas auffüllen zu lassen.

.

 

Link: http://koa.com/campgrounds/kingman/

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Auf dem Campground haben wir auch unser Gas auffüllen lassen. Die Füllstandanzeige war seit Tagen auf Rot. 4,5 Gallonen Gas – um die 15 $

Als das Gas aufgefüllt wurde, mussten alle das Wohnmobil verlassen und sich mit etwas Abstand zum Wohnmobil aufhalten.

Danach ging es dann endlich los. 1. Ziel: Oatman

Ca 55 Kilometer, aber mit Bergpass – dem Sitgreaves-Pass. Vor dieser hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. Aber mir wurde mehrfach versichert, dass das auch mit Wohnmobil kein Problem sei ….

Der erste Teil führt zwar über die legendäre Route 66, aber ist nicht so interessant, daher gibts noch schnell ein paar Infos, bevor es über den landschaftlich traumhaften Sitgreaves-Pass geht.

Infos über die kleine Stadt Oatman an der Route 66

Oatman war früher eine kleine Goldgräberstadt. Sie wurde 1889 – 1891 gegründet und liegt direkt an der Route 66.

Im Jahr 1921 gab es einen großen Brand in Oatman. Fast alle kleineren Gebäude brannten ab. Das 1902 errichtete Oatman Hotel blieb erhalten. Heute ist es das älteste zwei geschossige Gebäude in Mohave County, welches aus Adobe-Lehmziegeln erbaut wurde.

Das Oatman Hotel wurde 1939 berühmt, als Clark Gable und Carole Lombard hier ihre Flitterwochen verbrachten. Nach ihnen wurde eine der Hauptattraktionen des Hotels benannt: Die Gable und Lombard Suite. Clark Gable hat Oatman immer wieder besucht und spielte mit den Minenarbeitern Poker.

Heute steht das Oatman Hotel unter Denkmalschutz.

In der Goldgräberstadt wurde damals Gold im Wert von (umgerechnet vom heutigen zu damaligen Wert) 30 Millionen Dollar abgebaut.
Eine der größten Minen, die United Eastern Mines, schloss 1924.
1941 wurde der Goldabbau in Oatman von der US-Regierung verboten. Es tobte der 2. Weltkrieg und man benötigte andere Metalle nun nötiger als Gold.

Oatman lag direkt an der Route 66, eine der damals wichtigsten Verbindungen Richtung Westen, daher verfiel das kleine Städtchen nicht direkt zur Geisterstadt, so wie es bei anderen Goldgräberstädten der Fall war.
Erst als im Jahr 1952 der Interstate Highway 40 zwischen Kingman und Needles fertig gestellt wurde und Oatman (wie auch u.a. Seligman damals) vom Durchgangsverkehr trennte, verfiel auch Oatman fast zu einer Geisterstadt. …

In den 1970ern Jahren wurde an der untersten Grenze von Nevada die kleine Stadt Laughlin gegründet. Sie sollte eine Konkurrenzstadt zu Las Vegas werden. Dies brachte wieder viele Besucher nach Oatman.
Gerettet hat das alte Städtchen aber die aufkommende Route-66-Nostalgie, denn der Bergpass zwischen Kingman und Oatman (Sitgreaves-Pass) gilt als eine der schönsten Abschnitte der Route 66.

Berühmt ist Oatman ausserdem für die “wilden” Esel – Die Burros. Sie sind Nachkommen der Lastesel aus den Minen, welche dort zwischen 1900 bis 1930 eingesetzt wurden. Nachdem man sie damals nicht mehr brauchte, wurden sie frei gelassen und haben sich so vermehrt.
Sie bewegen sich frei in Oatman und in vielen Geschäften kann man für 1 $ kleine Tüten mit Futter kaufen, um sie zu füttern. Ausserdem geniessen sie die ein oder andere Streicheleinheit von Besuchern.
Im Strassenverkehr haben die Burros immer Vorrang. Stehen sie grad mitten auf der Strasse, wartet man als Autofahrer halt.

Heute ist Oatman ein beliebter Treffpunkt für Touristen (vor allem Biker) aus aller Welt. Jährlich besuchen um die 500.00 Menschen die kleine Stadt.

 

 

Als wir diese Strasse fuhren, lief dieses Lied im Radio. Ein absolut untypischer Song für einen Roadtrip, aber dieses Lied in Verbindung mit dieser grandiosen Landschaft hatte was, was mir Gänsehaut gemacht hat

https://youtu.be/M8AeV8Jbx6M?t=2m42s

 

 

 

Irgendwann tauchte nach einer langen Fahrt durchs nirgendwo auf der rechten Seite die Cool Springs Station auf.

http://www.route66coolspringsaz.com/

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Hier gibt es übrigens auch Route-66-Zeichen auf der Strasse ;)

 

 

Und dann begann die Fahrt über den Sitgreaves-Pass.
Landschaftlich top. Zum fahren ok.
Wenn Gegenverkehr kam, bin ich rechts rangefahren und habe angehalten. Diese Variante war mir mit dem großen Wohnmobil und den fehlenden Leitplanken die sicherste.

Also alles halb so wild. Da hatte ich mich im Vorfeld unnötig verrückt gemacht – und ich bin froh, diesen Pass gefahren zu sein. Am liebsten hätte ich immer wieder angehalten, um Fotos zu machen, beschränkte mich aber auf die Parkbuchten – und konzentrierte mich auf die Strasse ;)

Dieser Abschnitt gehört nicht umsonst zu den schönsten Teilstücken der Route 66

 

Aber schaut selbst :)

 

 

 

Allzu schnell sollte man hier nicht fahren, die Strasse ist sehr kurvig und Leitplanken gibts nicht, dafür zwei Autowracks als kleine Mahnung

 

 

 

 

 

Und dann tauchten die ersten Hinweisschilder auf die wilden Esel auf – und tatsächlich: Schon kurz nach dem Schild stand einer am Strassenrand.

 

 

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Klick -> Oatman aus der Vogelperspektive

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Oatman besteht eigentlich nur aus 2 Strassen. Für die Touristen interessant ist dafür aber nur die eine Hauptstrasse durch den Ort.

Wir fuhren zunächst durch den Ort durch, fanden dann hinter dem Ort einen Parkplatz, wo wir bequem mit dem Wohnmobil parken konnten.

Und dann gingen wir auf Erkundungstour. Es fand ein Bikertreffen statt und in dem kleinen Örtchen wimmelte es von Motorrädern.

Als ersten bekamen die Burros ein paar Streicheleinheiten.

 

Dann ging es in die Stadt. Als ich den Kindern etwas von der Geschichte der Stadt erzählte, beschlossen sie, ihre Westernhüte aus dem Monument Valley mitzunehmen.

Dahinten kommt ein schneller Sportwagen – den Esel hat das aber in keinster Weise beeindruckt. Er blieb erst einmal stehen und ließ den roten Flitzer warten

 

 

Oatman ist sehr touristisch und war an dem Tag auch mehr als überlaufen.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass diese Stadt so etwas wie eine “Seele” hat. Man spürte das Leben, überall, an jeder Ecke. In der ‘Geisterstadt’ Calico hatte ich das nicht, obwohl es in Calico aufgrund der Kostüme der Angestellten und die fehlenden KFZ authentischer wirken sollte, kam es nicht so rüber wie in Oatman. Auch die Kinder waren fasziniert von dieser Mischung aus alter Goldgräberstadt, historischer Gebäude, schnelle Autos und Motorräder als krasser Kontrast – und überall die niedlichen Esel

 

 

Blühende Kakteen

 

Der Esel posiert vor einem Bild aus der Goldgräberzeit von Oatman

 

Wir haben eine Tüte Futter gekauft und die Esel freuten sich

 

 

 

Eines meiner Lieblingsfotos aus Oatman. Mein Sohn ist sehr tierlieb und wollte am liebsten noch länger dort bleiben – Aber wir mussten wieder aufbrechen, denn vor uns lagen noch einige Kilometer Fahrstrecke …..

 

 

….. * räusper * …. ähm ….. es sind Kinder anwesend,…..

 

Küsschen ist ok ;)

Wir gingen zurück zum Wohnmobil. Dort gab es noch einen kleinen Snack, etwas kühles zum trinken und dann ging es weiter

 

Mit dem Motorrad über die Route 66 …..

 

Warum hinter Oatman mehrere mit Weihnachtskugeln geschmückte Büsche an der Strasse standen, konnte ich leider nicht herausfinden. Vielleicht weiß das einer von euch? Wenn ja, bitte als Kommentar posten, Danke!!!

 

Und weiter ging die Fahrt nach Amboy. Eigentlich wollten wir möglichst viel auf der Route 66 fahren, aber …..

 

 

Mehrere Teilstücke waren leider gesperrt. Angekündigt wurde das nicht auf der Abfahrt, sondern erst, wenn man direkt davor stand ….

Mit dem Wohnmobil wenden in 3 Zügen? Inzwischen fast kein Problem mehr. Naja, vielleicht waren es 4 Züge …. ;)

 

An dieser Stelle gibts ein paar Infos zu Amboy:

Amboy ist ein kleiner Ort in der Mojave-Wüste an der Route 66. Er gehört bereits zu Kalifornien.
Bereits im Jahr 1858 siedelten sich hier die ersten Menschen an. Seit 1883 ist Amboy eine offiziell eingetragene Stadt.
Lewis Kingman, seinerzeit ein bei der Eisenbahngesellschaft tätiger Ingenieur und Planer der Atlantic and Pacific Railroad entwarf eine Reihe von Eisenbahnstationen. Er benannte sie dem Alphabet nach und Amboy war die erste.

Die Route 66 führt durch Amboy und es ist der einzige Ort weit und breit und auch das einzige Motel, das einzige Restaurant und die einzige Tankstelle im weiten Umkreis. Somit wurde Amboy eine wichtige Station für die Durchreisenden.
1938 eröffnete das “Roy’s Café und Motel”. 1959 wurde das bis heute bekannte Werbeschild errichtet, welches inzwischen zu einem der Markenzeichen der Route 66 zählt. Man kennt dieses Schild aus vielen Werbe- und Kinofilmen, aktuellstes Beispiel ist die SLK Werbung von Mercedes aus dem Jahr 2011.

Die Sant Fe Railroad trug auch viel zum wirtschaftlichen Erfolg von Amboy bei. Sie führt von Kingman bis Barstow und verläuft oft parallel zur Route 66.
In der großen Depression Anfang der 30er Jahre und im 2. Weltkrieg blieben die Touristen zwar fast komplett weg, jedoch war Amboy weiterhin für die Durchreisenden eine wichtige Station zum Übernachten, essen oder tanken.
1940 wohnten 65 Menschen in Amboy.

Das ganze änderte sich dann aber schlagartig, als 1973 der Interstate Highway 40 fertig gestellt wurde. Wieder einmal – wie auch u.a. Seligman oder Oatman – war ein kleiner, lebendiger Ort von heute auf morgen von dem Durchreiseverkehr abgeschnitten und die Einnahmen der durchreisenden Touristen blieben von heute auf morgen komplett aus …..
Ausserhalb von Amboy wurde Chlor gewonnen und auch Roys Motel blieb und sorgte so für zumindest ein paar Einnahmen.
Das reichte aber nicht und so verließen die meisten Bewohner die Stadt und die 1900 gegründete Schule schloss für immer ihre Türen …..

Dann aber rückte die historische Route 66 wieder mehr in das Interesse der Touristen und immer mehr Menschen besuchten auch Amboy.

Im Jahr 2003 wohnten noch 7 Menschen in Amboy. Gemeinsam versuchten sie, das kleine Städtchen zu verkaufen, jedoch wurde der Wunschbetrag nicht erreicht.

2005 kaufte Albert Okura, Betreiber der kalifornischen Restaurantkette “Juan Pollo” mit japanischen Wurzeln, den Ort für 425.000 Dollar. Er bemüht sich jetzt um den Erhalt der historischen Übrigbleibsel von Amboy.

 

In Amboy gibt es auch wieder die beliebten Route-66-Signs auf der Strasse, gleich 4 Stück – und die Strasse ist so wenig befahren, dass man auch mal ein kleines spontanes Familien-Shooting mit jedem Familienmitglied einzeln durchführen kann :)

 

 

Und wenn man ein Familienfoto möchte, findet sich immer jemand, der das gerne übernimmt. Meistens kann man sich dann auch direkt danach revanchieren.

 

Und dann hieß es Abschied nehmen von der Route 66 ….. denn unser Nachtquartier lag im Joshua Tree Nationalpark. Unserer vorletzten Station unserer Reise.

Auf dem Weg zum Joshua Tree Nationalpark, irgendwo unterwegs

Endlos lange Züge, immer mit 3-5 Loks davor.

….

Wieder diese UFO-Häuser.

Kurz vor 29-Palms. Kunst?! Gibt es so etwas nicht auch in der Wüste mit alten Autos?!

Zierbrunnen im Vorgarten wäre ja auch langweilig ;)

 

Einfahrt nach Twentynine-Palms

Viele Häuser sind hier schön bemalt

 

Wir haben gezählt – es waren sogar mehr als 29 Palmen ;) :D

 

 

Am frühen Abend erreichten wir den Campground im Joshua Tree Nationalpark.

Dazu aber mehr im nächsten Bericht :)

 

 

 



 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

Die Route 66: Freiheit, Abenteuer und Nostalgie pur! Teil 1: Seligman und Hackberry (und ein Abstecher zu den riesigen Kakteen)



#route66 #nostalgie #freiheit #abenteuer #usa #amerika #travel #reisen

Route 66 – Mother Road

Die Strasse der Strassen

 

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Heute gehts zur

Route 66. Nostalgie. Abenteuer. Freiheit.  

 

Unsere Tour über die Route 66 ging über 2 Tage.

Seligman, Hackberry, Abstecher zu den riesigen Kakteen nach Wikieup, Kingman (KOA Campground), Oatman und Amboy, bevor wir zur vorletzten Station von unserem Roadtrip fahren: Dem Joshua Tree Nationalpark.
600 km insgesamt.
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Route:

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Und weil das dann doch ein paar mehr Fotos geworden sind , werde ich den Bericht aufteilen.

In diesem Bericht gehts nach Seligman, Hackberry und über Wikieup nach Kingman.

Wir wurden schon früh von der Sonne geweckt. Der kleine Woody Mountain Campground an der Route 66 entpuppte sich als kleine Perle. Wundervoll im Wald gelegen, alle Anschlüsse vorhanden und Campsites zum durchfahren, wobei ich inzwischen mit dem Wohnmobil schon sehr gut rückwärts einparken konnte.

Unser Stellplatz

Und die Betreiber sehr freundlich und hilfreich.
Sie haben uns fürs Frühstück ein tolles 50er Jahre Diner empfohlen, ganz in der Nähe vom Campground.
Und das sollte unser Start in einen aufregenden und tollen Tag werden!

Ab 1926 galt die Route 66 als eine der ersten befestigten Strassenverbindungen zum Westen der USA: Bis dahin führten die Wege oft über den Steppenboden der Prärie.
Die Route 66 verband damals Chicago mit Santa Monika (Los Angeles). 3944 km war sie lang und das Ende war dort, wo heute der Vergnügungspark auf dem Pier in Santa Monika ist.

Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgehend befahrbar.

So, wir sind abfahrbereit und hungrig.

Auf gehts zum Galaxy Diner.

Die Kinder waren durch die Entdeckung vom DeLorean gestern Abend immer noch im “Zurück in die Zukunft”- Modus und waren schwer begeistert, als wir das Diner betraten, denn ebenso ein Diner spielte in Teil 1 und teilweise Teil 2 ja auch eine große Rolle! “Da auf dem Hocker hat Marty gesessen!” sagte meine Tochter und schaute sich zusammen mit ihren Geschwistern um. Mein Sohn stellte dann aber bald fest, dass das Diner im Film doch etwas anders aussah, aber toll wäre es hier trotzdem.

Für Kinder gab es ein süßes Frühstück. Süß im doppelten Sinne, denn zum einen sind die Pancakes ganz niedlich in Bärchenform mit Bananenaugen, Bananennase und einem Mund aus Bacon, zum anderen gibt es natürlich den quitschsüßen Sirup dazu.

Für mich gabs ein Frühstücksangebot bestehend aus Pancakes mit Sirup und ebenfalls dazu Bacon. Etwas gewöhnungsbedürftige Zusammenstellung, aber sehr lecker.

Tipp meiner Kinder: Ein Pancake schmeckt besonders  gut, wenn er im Sirup schwimmt!

Gut gestärkt fuhren wir los. 1. Ziel: Seligman!

Mein Wunsch: Einmal Angel treffen.

Für alle, die Angel kennen: Einfach weiterscrollen.

Für alle anderen hier eine kleine Erklärung:

Die Geschichte von Angel Delgadillo
– Wie aus Seligman die Geburtsstätte der “Historischen Route 66” wurde

Seligman ist ein kleiner Ort an der Route 66. Zwischen 1889 und 1891 wurde er von zwei Familien aus den Südstaaten gegründet. Im Amerikanischen Bürgerkrieg verloren sie alles, was sie hatten, und zogen daraufhin nach Westen. Sie übernahmen ein kleines Gebiet von den Cherokee-Indianern und gründeten das heutige Seligman.

Angel Delgadillo wurde am  19. April 1927 in Seligman geboren und wuchs in dem kleinen Ort direkt an der Route 66 auf
Als er noch ein Kind war, erlebte er, wie hunderttausende Farmer aus Arkansas und Oklahoma nach den verheerenden Dürrejahren über die Route 66 nach Kalifornien zogen.
Der weltberühmte Roman “Früchte des Zorns” von John Steinbeck aus dem Jahr 1939 thematisiert dies.
Für die meisten Orte – wie zum Beispiel Seligman –  war die Route 66 der Hauptwirtschaftsfaktor. Es wurden Tankstellen, Hotels / Motels und Restaurants errichtet und die Einnahmen daraus wurden für die meisten Bewohner zur Lebensgrundlage.

Die Route 66 war einspurig, teilweise sehr kurvig und führte auch durch die Berge. Daher war die Strasse irgendwann nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr.
Nach und nach wurden große, breite Interstates gebaut und die Route 66 wurde mehr und mehr vom Durchgangsverkehr abgeschnitten.
Die Orte an der Route 66 drohten zu sterben und auch Seligman betraf diese Entwicklung.

Im September 1978 wurde ein wichtiges Teilstück vom Interstate Highway 40 eröffnet und so wurde  Seligman von heute auf morgen vom Durchgangsverkehr abgeschlossen, die Einnahmen blieben komplett aus.

Seligman drohte zur Geisterstadt zu werden.

Der Friseur Angel Delgadillo hat sich diesem Problem angenommen. Er aktivierte Anwohner anderer Orte, welche an der Route 66 lagen und das gleiche Schicksal hatten, die Strasse und die Orte wieder attraktiv für Reisende zu machen, damit diese Orte nicht völlig sterben und in Vergessenheit geraten würde.
Er und die anderen Anwohner schlossen sich zusammen. Sie trafen sich im Friseursalon von Angel in Seligman und beschlossen, sich dafür einzusetzen,  dass die Route 66 als “State Historic Route” anerkannt und geschützt wird.
1987 – nach einem fast 10-jährigen zermürbenden Kampf –  hatten sie damit endlich Erfolg.  Zusammen mit diesen anderen Vertretern gründete  Angel Delgadillo 1987 die Route 66 Association, welche sich mittlerweile auch in den anderen Bundesstaaten darum bemüht, die Touristen wieder auf die Historische Route 66 zu locken.

Es wurde eine Welle der Nostalgie ausgelöst und immer mehr Touristen fuhren die Historische Route 66. Das Teilstück zwischen Seligman und Oatman gilt als besonders malerisch und der Ort lebte wieder auf.
Angel und die anderen Vertreter anderer kleineren Route 66 Orte hatten ihr Ziel erreicht.
Der Ort ist wieder zum Leben erwacht.

Angel betreibt weiterhin seinen Friseursalon in Seligman, er wurde zum Treffpunkt der Route 66 Fans, welche den Salon mehr und mehr mit Andenken aus aller Welt dekorierten. Inzwischen gibt es im Salon auch einen Souvenirshop.

Angel gilt als “Schutzengel der Route 66” oder “Vater der Mother Road”.

Ohne seinen Einsatz gäbe es Seligman und viele weitere kleine Orte an der Historischen Route 66 nicht mehr!

Übrigens: Kennt ihr den Animationsfilm “Cars”?
Der fiktive Ort Radiator Springs basiert zu einem sehr großen Teil auf Seligman. Der Filmemacher John Lasseter hat sich bei seiner Recherche über die Route 66 mit Angel beraten und dieser erzählte dem Filmemacher seine ganz persönliche Geschichte über seinen Ort, seinen drohenden Untergang und die Wiederauferstehung.

Inzwischen hat Seligman Kultstatus, ein bunter und lebendiger Ort, wo es für Erwachsene und für Kinder soviel zum entdecken gibt.

Seligman gilt durch das Engagement von Angel Delgadillo als Geburtsstätte der Historischen Route 66 und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert!!! Am besten bleibt man aber gleich ein paar Tage.

Merkt man das? Ich liebe dieses kleine Örtchen :-D

PS: Seligman hat inzwischen auch deutsche Wurzeln. Es gibt Hotels, Shops und Cafes / Restaurants, welche von Deutschen geführt werden. Das erklärt auch die vielen deutschen Nummernschilder, welche viele Gebäude in Seligman dekorieren.

Ich hoffte, Angel zu treffen, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und mir seinen Laden anzusehen.

Fast da !!!!!

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Es war kein Problem, mit dem Wohnmobil in Seligman einen Parkplatz zu finden.

Und dann ging es los, unsere Entdeckungstour in Seligman!

Eigentlich wollten wir direkt zu Angels Laden, aber da hielt grad ein Reisebus und ganze Touristenscharen strömten in den Laden …..

Habe ich schon erwähnt, dass die Bewohner von Seligman echte Spaßvögel sind?

Wir haben uns ein Eis im Snow Cap geholt. Das gehörte früher dem Bruder von Angel, welcher leider verstorben ist. Die Kinder führen das nun weiter – und haben den Humor übernommen.
Die Bedienung nahm  2 Flaschen, Ketchup und Senf – zielte damit auf meine Tochter, die schon große Augen bekam – und drückte auf die Flaschen. Ein roter und ein gelber Strahl trafen sie und sie guckte im ersten Moment ebenso erschrocken wie ich – aber dann realisierten wir, dass es lediglich Attrappen waren. Scherzartikel.
Die Bedienung lachte – und wir lachten mit.

So etwas haben wir noch nirgendwo sonst erlebt ;)
Und wenn man die Augen offen hält, entdeckt man noch viel mehr Zeugen der spaßigen Bewohner Seligmans. Eine Tür mit 2 Türknaufs zum Beispiel ;)

Wie ein Wimmelbild. Das Gebäude ist Angels Laden. Davor ein Oldtimer mit Elvis am Steuer. Und noch ein paar weitere Oldtimer, Flaggen, Route 66 Signs ….. Reizüberflutung pur. Aber im positiven Sinne. Das aufgemalte Route 66 Sign auf dem Gehweg habe ich sogar tatsächlich erst auf den Fotos gesehen,….
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Sehr viele Aufkleber aus Deutschland

Die Autos aus Cars – die Kinder konnten es kaum glauben. “Die gibt es ja wirklich!”

Wir gingen dann – als der Bus weitergefahren ist – in den Laden von Angel.

Aber: Er war vormittags zwar da, aber nun zu Tisch. Das sagte mir sein Schwiegersohn, welcher sich um den Souvenirladen kümmert.

Schade ….. :( :(

In seinem Friseur- Zimmer gab es aber zumindest eine Papp-Statue von ihm – neben dem Frisier-Stuhl, welchen der Vater von Angel 1926 gekauft hat.

Wo wir schon einmal dort waren, stöberten wir noch etwas im Andenkenladen. Wir fanden ein paar T-Shirts, natürlich mit dem Route 66 Sign, was sonst ;)

Man kennt es aus so vielen Filmen – der vertrocknete Busch, der in einsamen Gegenden über die Strasse geweht wird. Seligman ist zwar kein einsamer Ort – aber so ein Gestrüpp wehte dann doch plötzlich vor uns über die Strasse.

Wusstet ihr, dass daran ganz viele Dornen sind?! …. Ich weiß es nun,…..

Das war schon irgendwie kultig. :D

An Marianne:
Was glaubst Du, woran musste ich bei dem Anblick denken??? ;)

Eine Gefängniszelle.

Die ganze Zeit wollte mein Sohn keine Bilder draussen machen, aus Angst, dass ihm sein Storio kaputt fallen könnte (Unser Tablet erlitt bereits dieses traurige Schicksal…) . Aber bei dem Anblick konnte er nicht anders. Obwohl mir in Calico schon eine alte Westernstadt besucht haben, waren die Kinder ganz hingerissen von dieser Häuserzeile in Seligman.

Weiter ging die Fahrt dann nach Hackberry, ebenfalls ein Route-66-Ort mit Kultstatus

In den Weiten um die Route 66 sieht man immer wieder diese ewig langen Züge. Teilweise sind 4 Loks vorne, um sie zu ziehen. Das ist schon sehenswert.

Hackberry:

Der Hackberry General Store an der Historischen Route 66

Inzwischen ist das schon fast kein Geheimtip mehr und viele Besucher der Route 66 besuchen nicht nur Seligman, sondern auch den Hackberry General Store. An ihm fährt man vorbei, wenn man die Route 66 von Seligman Richtung Kingman fährt.

Im ersten Moment denkt man, es sei nur eine einfache Tankstelle, welche da nach einiger Fahrt durch die Einsamkeit Arizonas auf der rechten Seite auftaucht.

Auf den Zweiten Blick erkennt man aber, dass das ganze wesentlich mehr ist als eine einfache Tankstelle.

Es ist ein Route-66-Freilichtmuseum mit vielen Andenken an die Blütezeit der Route 66.

John und Kerry Pritchard fuhren 1998 mit ihrer Corvette die Route 66 entlang. Sie entdeckten den General Store – und kauften ihn.

Inzwischen ist es eine tolle Sammlung vieler alter Schätzchen, welche auf dem gesamten Grundstück verteilt sind.

Mit einem erfrischenden Eis in der Hand ging die Weiterfahrt weiter.

Als ich unsere Tour geplant habe, war es mein Wunsch, den Kindern die riesigen Kakteen Arizonas zu zeigen. Südlich von Phönix gibt es unzählige davon, ganze Parks zum durchfahren…. aber wie ich es auch versuchte, Phönix noch unterzubringen – es klappte nicht ….. Dann aber bekam ich einen Tipp aus dem Forum, dass in dem kleinen Örtchen Wickieup auch schon große Kakteen stehen.

Haltet mich für verrückt, aber die 120 km nahm ich dafür gerne in Kauf. Wer weiß, ob und wann ich wieder hier hin kommen würde ….. Ausserdem macht es riesigen Spaß, mit dem Wohnmobil die Strassen durch die unendlich wirkenden Weiten zu fahren! Auch wenn es weit und breit keinen Imbiss oder öffentliche WCs gibt – egal, denn im Wohnmobil hat man immer alles dabei!
Das ist pure Freiheit!  :)

Wickieup ist ein kleines Örtchen, grad mal knapp 7000 Einwohner. Es gibt drei Campground und bei  Dazzos sehr leckere Hotdogs, aber sonst haben wir nicht viel da gesehen, wo man sagen könnte, dass sich ein Zwischenstop / Umweg lohnen würde,…..

…..ausser:

Die großen Kakteen ;)

Dieser riesige Kaktus nennt sich Saguaro-Kaktus. Er ist die Staatsblume von Arizona und taucht daher oft auf Straßenschildern auf.

 

Südlich von Phönix, zwischen Phönix und Tucson , gibt es einen großen Nationalpark mit unzähligen Riesenkakteen.

Kennzeichen für den Saguaro-Kaktus ist zum einen die Größe, denn er wird mehrere Meter groß, zum anderen ist es die Form, denn von dem dicken Hauptstamm wachsen ausladende Arme zur Seite.
Er kann bis zu 250 Jahre alt werden.

Der Saguaro-Kaktus ist besonders streng geschützt. Wer einen Kaktus stiehlt oder auch nur einen Teil davon, wird sehr empfindlich bestraft.

Die Fahrt dorthin führte teilweise über nicht asphaltierte Strassen. Wir fuhren fast im Schritttempo, auch wenn es keine sichtbaren Schlaglöcher oder ähnliches gab. Im Gegenteil, wir sind schon (richtige) Strassen gefahren, in denen es vor Schlaglöchern nur wimmelte.

Zaun?! Gibts hier nicht

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Wir sahen eine große Herde von Gabelhornantilopen mit ihren Jungtieren  – leider hatte ich das falsche Objektiv auf meiner Kamera ……  und als ich anhielt, um sie zu fotografieren, hatten sie uns bereits entdeckt und traten die Flucht an. Aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis, diese Tiere in freier Wildbahn zu erleben

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Fotos aus Wickieup:

Diese süße Rakete steht am Ortseingang

Und da sind sie – die riesigen Kakteen
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Schon wieder eingeknastet ;)   Tststs….. :D :D

 

An dem Campingplatz Dazzo’s Desert Oasis, den wir uns aus Neugierde angesehen haben, weil er direkt neben dem Restaurant lag, wo wir wirklich gute Hotdogs gegessen haben,  durften die Kinder Hufeisen-werfen ausprobieren. Der Campingplatz war ganz ok und auch sehr günstig vom Preis her. Die Stellplätze liegen zwischen Kakteen und Palmen. Würde mir gefallen. Aber wir wollten heute noch bis Kingman zurück fahren.
Link für den RV-Park: http://dazzosdesertoasis.com/services.htm
PS: Meine Jüngste wollte unbedingt das T-Shirt meiner Ältesten anziehen.  Also nicht wundern ;)

Nachwuchs-Förderung. Von diesem witzigen Motiv wollte jedes Kind sein eigenes Foto schiessen. Zum Glück hat jedes ihrer VTech – Geräte eine eigene Kamera

Es war schon relativ spät und wir brachen auf Richtung Kingman.

Dort haben wir uns für den KOA-Campground entschieden.

Wieder ohne Reservierung fuhren wir dorthin und bekamen noch einen freien Stellplatz, zur Freude der Kinder direkt am Spielplatz. Vor dem Abendessen haben sie sich dort noch einmal ordentlich ausgepowert

Da wir in Wickieup bereits gegessen haben, gab es jetzt nur noch ganz klassisch Abendbrot. (Mal keine Nudeln :lol: )

Wieder geht ein Tag zu Ende. Ich habe das Gefühl, je näher wir uns dem Ende von unserem Roadtrip nähern, desto schneller vergehen die Tage …..

Gute Nacht zusammen!

Morgen fahren wir nach Oatman, Amboy und in den Joshua Tree Nationalpark!

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Alle bisher bereits veröffentlichten Berichte von unserer US-Westküstentour:

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

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Die Fahrt geht weiter: The Flinstones, Meteor-Crater bei Winslow – und auf gehts Richtung Route 66



Rund um Flagstaff

Besuch von dem weltweit am besten erhaltenen Meteoriten- Einschlagskrater
Und: Zu Besuch bei Fred Feuerstein

(Untertitel: Wie mein Sohn die Welt zerstörte) 

Unsere Reise geht weiter.

Wir verlassen heute den atemberaubenden Grand Canyon.

Ich wurde nach meinem letzten Bericht  gefragt, ob mir die eine Nacht am Grand Canyon ausgereicht hätte.

Klare Antwort: Nein!

Aber diese Erfahrung habe ich schon des Öfteren gemacht auf diesem Roadtrip.

Im Zion wäre ich gerne länger geblieben, oder in Las Vegas, um doch noch eine Chance zu bekommen, die Wasserspiele am Bellagio zu sehen …… oder in San Francisco. Ja, da blutet mein Herz immer noch ein wenig, dass wir in dieser tollen Stadt nur so wenig Zeit hatten (und dann auch noch so einiges schief gegangen ist…)

Ich habe zusammen mit den Usern vom Florida-Forum (Denn die User dort sind nicht nur gerne in Florida unterwegs ;) )  und vom Wohnmobil- Forum diese Tour geplant und viele haben gesagt: Bleib doch mal länger an einem Ort. Trotzdem bereue ich es nicht, die Tour so gemacht zu haben. Warum? Wir haben viel gesehen und wenn wir vielleicht irgendwann wieder an die Westküste reisen, wissen wir, wo wir länger bleiben möchten und wo ein zweiter Besuch vielleicht nicht so lohnt.  Obwohl wir jeden Tag unterwegs waren, war es zu keinem Zeitpunkt stressig, wir konnten uns alles in Ruhe ansehen und hatten auch für spontane Zwischenstops Zeit.

Unsere heutige Route:

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270 km standen für heute auf unserem Plan.

Grand Canyon Village – Meteor Krater – Flagstaff.

Und für heute hatte ich eine Besonderheit: Denn für die kommende Nacht habe ich keinen Campground vorgebucht. Ich konnte nicht abschätzen, wieviel Zeit wir für alles brauchen würden und Ziel war es, heute noch so nah wie möglich Richtung Route 66 zu fahren. Falls das nicht klappen sollte, hatte ich eine Liste von Campgrounds zwischen Winslow und Flagstaff.

Unser 1. Stop:

Bedrock. Kennen jetzt vermutlich vor allem meine Leser aus meiner Generation oder älter, denn wer wohnt in Bedrock? Genau, Fred Feuerstein.

Da ich meinen Kindern oft Kindersendungen- und Filme aus meiner Kindheit zeige, kennen sie Familie Feuerstein sehr gut.

Nach nicht einmal einer Stunde waren wir da.

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Um in den kleinen Park zu gelangen, muss man 5 $ Eintritt bezahlen.

Aber stop: Bevor ihr euch jetzt schon Notizen für eure eigene Reiseplanung macht: Das ganze Gelände steht zum Verkauf, daher wird auch nicht mehr in den Park investiert – und das merkt man an vielen Ecken ….
Der Park entstand im Jahr 1972, seit 2015 steht es zum Verkauf. Preis: 2 Millionen $ –   Dafür bekommt man aber auch all die Figuren und Gebäude aus Bedrock. ;)
Fährt man von Grand Canyon Village nach Flagstaff, fährt man automatisch dran vorbei – und dann sieht man ja, ob der Park noch existiert oder nicht.

Website:  http://bedrockaz.com/subjects/themepark/themepark.htm

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Zu dem Areal gehört auch ein Campingplatz – daher gibts natürlich auch einen Wohnwagen im Fred-Feuerstein-Look :)

Wir haben uns den Wohnwagen von innen angesehen – war nicht sehr komfortabel, da bleiben wir lieber bei unserem Cruise-America-Wohnzimmerchen ;) :D

20 $ Eintrittsgeld später betraten wir die kleine Steinzeit-Stadt.

Es war kühl und schon den ganzen Tag wehte ein starker, frischer Wind. Wir waren ganz alleine dort.

Yabbadabbaduuuuuuuuh!

Lange spielen konnten die Kinder nicht, denn die Schule rief

Es gab sogar einen gelben Steinzeit-Schulbus

Heutiges Fach: Natürlich Geologie und Geschichte. Nach 5 Minuten war die Schulstunde aber schon zu Ende

Im Anschluss an die Schule stand ein Termin beim Zahnarzt auf dem Plan

Ui, das sind aber große Beisserchen

Danach gehts zum Wocheneinkauf, natürlich mit dem Auto

 

Nachdem die Einkäufe erledigt waren, haben wir Fred und Wilma besucht

Wilma freute sich über unseren Besuch und wir durften uns das Haus ansehen. Fred war leider nicht zu Hause.

Die vielen Details waren besonders toll! Man fühlte sich wie im Trickfilm

Mittagsschläfchen in Fred Feuersteins Steinzeitbett

Danach wollten die Kinder unbedingt das Steinzeit-Motorrad ausprobieren …..

“Kinder, fahrt nicht zu schnell! Auch in der Steinzeit gab es schon Polizei!!!! “

…… zu spät ……

Gefangene, ihr dürft eine Person anrufen!

“Mama, kannst du uns abholen? Wir sind im Gefängnis!”

……

Natürlich gab es einen Prozess…..

“Wir fahren nie wieder so schnell, versprochen!”

Etwas später waren die Kinder wieder auf freiem Fuß.  ;)

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Wir besuchten Barney und Betty zu Hause

“So klein ist Barney?”

Ob man hier wohl Postkarten nach Hause verschicken kann?

Nein. Alle Flugsaurier sind ausgeflogen.

Weiter ging es auf Erkundungstour durch das Städtchen ….   Unterwegs trafen wir dann auch endlich Fred Feuerstein. Da rechts, da steht er  :)

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Natürlich musste man auch tanken zwischendurch.

Ein Erinnerungsfoto darf nicht fehlen!
Nina ist die Fotografin der Zwillinge und ich die Fotografin der Fotografin und ihrem Motiv ;)

Ein Friseur gab es dort auch, aber bei dem Wind, der heute pustete, machte das keinen Sinn ;)

Leider sah man immer wieder Stellen, wo deutlich wurde, das in den Park nichts mehr investiert wird …. Schade eigentlich, aber ich glaube, spätestens in der nächsten Generation werden die Kinder Fred Feuerstein nicht mehr kennen …. Die Trickfilme, die heutzutage im TV laufen, sind wirklich zum abgewöhnen. Laut, aggressiv, hässliche Fratzengesichter, die sich benehmen, wie die Axt im Walde oder aber meinen, die Welt retten zu müssen  ….. und viele Kinder lieben diese Figuren ….  Ich erspare euch jetzt ein “Früher war alles besser….” – aber werfe mal kurz “Die Kinder vom Berghof”, “Kleine Prinzessin Sarah”, “Mila” oder “Tsubasa” in den Raum ;) :D :D

Da wir alleine waren, hatte das schon was von “Lost Place” (=  Verlassene Orte), es war zwischenzeitlich schon ein seltsames Gefühl ……

Im Kino lief – Familie Feuerstein. In Dauerschleife. Obwohl niemand da war. Irgendwie unheimlich….. Aber schön, mal Fred Feuerstein im Original zu sehen.

Insgesamt blieben wir keine 2 Stunden in dem Park. Im Souvenirshop haben wir noch einen zugegeben etwas überteuerten Kühlschrankmagneten gekauft (8 USD !!) und dann gingen wir zurück zum Wohnmobil.

Auf dem Parkplatz gab es noch einen kleinen Imbiss, und dann ging die Fahrt weiter.

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Nächstes Ziel:

Der Meteor Krater bei Winslow

 

Unterwegs fuhren wir am Planes of Fame Air Museum vorbei

Der Wind war schlimm an dem Tag …. immer wieder kamen starke Windböen.

Schilder warnten vor dem starken Wind. Als hätte ich das nicht schon längst mitbekommen,…..  Das Fahren war so etwas anstrengend …..

… und die Strassen teilweise in einem etwas bescheidenen Zustand …..

Irgendetwas kreuzt die Strasse. Ein paar Kilometer nach diesem Schild sahen wir leider ein überfahrenes Exemplar am Strassenrand …..

Sehr schöne Aussichten beim Fahren – und die Wetterexperten schauen sich mal die Wolke links im Bild etwas genauer an ;)

Ich glaube, ich mache demnächst mal ein Sammelthread, was in den USA alles so die Strasse kreuzen kann. Nach 3 USA-Urlauben ist da schon einiges zusammen gekommen an Fotos dieser Schilder ;)

Irgendwann schaute ich in den Rückspiegel (eigentlich nur, um zu schauen, ob sich hinter mir eine Autoschlange gebildet haben könnte):
WOW!  DAS ist mal eine Wolke.

Eine Lenticulariswolke, welche wie ein UFO über die Strasse schwebte

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Der Meteor Crater bei Winslow

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Krater von einem Meteoriten – Einschlag.

Vor ca 50.000 Jahren schlug dort ein Eisen-Meteorit ein. Er hatte einen Durchmesser von 45 Metern (!) und wog ca 300.000 Tonnen!
Die Aufprallgeschwindigkeit betrug 55.000 – 110.000 km/h.

Vor dem Einschlag war dort eine grüne Wiesensteppe mit kleineren Wäldern. Wollhaarmammuts, Riesenfaultiere und Kamele lebten dort.
Durch den Einschlag wurde im Umkreis von 4 km alles Leben ausgelöscht. Ein Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus. Die entstandene Druckwelle walzte mit einer Geschwindigkeit von 2000 km/h im Umkreis von 14-22 km alles nieder.  
Um die 175 Millionen Tonnen Gestein wurden herausgeschleudert

Kurzum: Es hat dort vor 50.000 Jahren ordentlich gerumscht!

Trotz dieser enormen Zerstörung hat sich nur ein Jahrhdert später die Natur wieder vollständig erholt.

Der Krater ist 180 Meter tief und hat einen Durchmesser von ca 1200 Metern! Um den Krater kann man noch sehr gut den Wall erkennen, er ist 30-60 Meter hoch, gemessen vom Plateau drumherum.

Entdeckt wurde der Krater 1871, als die US-Army die Gegend neu kartographierte.   1896 wurde der Krater von dem Geologen Karl Gilbert genauer untersucht, jedoch vermutete er zunächst, dass es sich um eine Art Vulkankrater handelt. Er fand keinerlei Spuren von einem möglichen Einschlag eines Meteoriten. 1902 suchte der Bergbauingenieur und Geschäftsmann Daniel Moreau Barringer in der Hoffnung auf einen großen Fund von Eisen und Nickel den Krater genau ab. 27 Jahre hat Barringer vergeblich im Inneren des Kraters danach gesucht. Erfolglos. Warum? Durch den Einschlag und die enorme Hitzeentwicklung war der Meteorit im Kern vollständig verdampft. Dennoch wurde der Krater nach ihm benannt. (Barringer-Krater)
Erst 1960 konnte man eindeutig nachweisen, dass es sich um einen Meteoriten-Einschlagskrater handelt.
Man fand im Umkreis von dem Krater insgesamt 30 Tonnen meteoritisches Eisen.

Durch das Wüstenklima ist der Krater bis heute sehr gut erhalten.

Auf dem Satelliten – Bild kann man die Ausmaße ungefähr erahnen:

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Ich bin mit den Kindern öfters in Museen unterwegs und das Foto vom Meteor – Krater haben wir bereits in mehreren Museen gesehen.

Wir fuhren nun fast daran vorbei – es war mir den Umweg wert, um den Kindern diesen Krater einmal “zu zeigen”

Schon Kilometer vorher kündigen kleine Schildchen an der Strasse an, dass man auf dem richtigen Weg ist. Das gesamte Gelände ist nun in privater Hand. Man kann den Krater besichtigen, ausserdem gibt es noch ein sehr interessantes Museum. Der Eintritt war allerdings nicht günstig, 18 $ für mich und je 9 $ für meine Kinder, also 45 $. Aber wenn man schon einmal dort ist ;)


Übersicht von dem Gelände. Vorne sieht man Parkplatz und die Gebäude.

Vor dem Eingang gab es schon etwas zu entdecken.

Als erstes haben wir uns dann aber den Krater angesehen. Es war ja schon den ganzen Tag über sehr windig, aber oben am Kraterrand hatte ich schon fast Sorge, dass die Kinder weggepustet werden

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Ein kleines HD-Video, um das etwas zu veranschaulichen ;)

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YouTube

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Sieht gar nicht so riesig aus? Ok, Moment …..

So kann man es erahnen.

Das muss wirklich mächtig gerumscht haben, damals, vor 50.000 Jahren ….

Man kann den Krater nicht umrunden, es gibt einen kleinen Weg und eine leicht in den Krater hineinragende Plattform.

Es gab kostenlose Fernrohre an mehreren Stellen. Damit konnte man in die Mitte vom Krater schauen. Die Fernrohre sind fest fixiert und es steht immer beschrieben, was man denn da genau sieht.

Der Wind war echt heftig …..

Das Zentrum vom Krater

Nachdem wir ordentlich durchgepustet waren, gingen wir in das Museum.

Dort konnte man einen Teil vom Meteoriten ansehen – und anfassen.  Es ist das größte Fragment, welches am Metor-Krater gefunden wurde

Eine kleine Grafik veranschaulicht, wie tief der Krater ist  – und wie groß der Meteorit war, welcher dort eingeschlagen ist

Um dem Besucher den Meteoriten in seiner Zusammensetzung und sein Gewicht besser darzustellen, gab es kleine Experimente. So musste man zum Beispiel das Gewicht mit anderen Gegenständen miteinander vergleichen / sortieren.

Was ist von den Gegenständen / Tieren wohl am schwersten?

In einer kleinen Kammer gab es eine mit entsprechenden Tönen unterlegte Animation von dem Einschlag

Wohl wahr …… :D

Aber am allerbesten fanden die Kinder die Computer, in denen man sich selber einen Meteoriten zusammen basteln konnte.

Erst gab es durch die Kinder generiert auf der Computer-Erde nur kleine Einschläge, aber dann hat sich mein Sohn einen 100 – Kilometer – Meteoriten zusammengestellt, aus Eisen, Einschlagswinkel: 90°  …… und ihn so auf die Erde gejagt. Tja, das hat die Erde nicht überstanden, sie wurde nahezu pulverisiert ….
“Mama, ich hab die Erde vernichtet ….!”
– “Ja, das hab ich gesehen…..”
“Cool, oder? Das mache ich gleich nochmal!”

Leicht an meine Erziehung zweifelnd ging ich weiter und schaute mich im Museum um – und hörte nur irgendwann meine Tochter zu meinem Sohn sagen  “Lass mich mal, ich will auch mal die Erde zerstören!”
….. seufz ……

Das Museum schloss um 17 Uhr und wir mussten daher das Museum verlassen. Im angrenzenden Souvenirshop kaufte ich noch ein paar Andenken, dann aber gingen wir zurück Richtung Parkplatz.

Draussen auf dem Museumshof gibt es eine Wand als Walk-of-Fame mit allen US-Astronauten, welche schon im Weltall waren. Leider habe ich davon kein Foto mehr.

Ausserdem lagen ein paar versteinerte Baumstämme am Weg.

Gar nicht weit von hier gibt es einen ganzen Nationalparkark mit versteinerten Bäumen und Fossilien (Petrified-Forest-Nationalpark), leider ließ sich ein Besuch mit meiner Route nicht vereinbaren. Aber vielleicht gibt es ja ein “nächstes mal”.

Tolle Wolkenformation

Wir wollten heute noch so weit Richtung Route 66 fahren, wie wir kommen. Bis 18.30 Uhr wollte ich fahren und dann einen der Campgrounds anfahren, welche ich mir schon notiert hatte.

Es gibt eine tolle Karte, welche die Campgrounds in den USA und Kanada anzeigt. Zu den meisten Campgrounds gibt es nützliche Erfahrungswerte der User und Fotos, um sich schon einmal ein Bild von den Stellplätzen zu machen. Link:  https://www.womo-abenteuer.de/map

Tatsächlich fuhr ich aber an die Campgrounds vorbei, denn es war noch lange nicht 18.30 Uhr. So schaffte ich es, Flagstaff schon komplett hinter uns zu lassen, erste Hinweisschilder zur Route 66 tauchten schon auf.

Ich programmierte in mein Navi einfach unser Ziel für morgen ein, dann war ich zumindest schon einmal grob in der richtigen Richtung.

Ich saß am Steuer (wo auch sonst ….;) ) , die Kinder saßen hinten am Tisch und spielten ein Spiel ….. die Ampel an einer Kreuzung sprang auf rot und ich hielt an ….. Und dann schaute ich nach links, … schöner Straßenzug dachte ich noch bei mir. Mir fiel der Straßenname auf …. Huntington Drive. ….. Huntington Beach ist unsere letzte Station auf dieser Reise. Die Ampel war immer noch rot und ich dachte darüber nach, dass wir im Grunde schon auf dem Rückweg sind, nur noch ein paar Tage und wir würden wieder im Flieger Richtung Heimat sitzen ….. völlig in Gedanken schaute ich nach rechts, … schneebedeckte Berge, oh, die Strasse heißt Ponderosa Pkwy. Ponderosa, hieß so nicht die Schönheitsfarm von Abahachis Bruder Winnetouch…? Und sonst … rote Ampel, …. der DeLorean aus Zurück in die Zukunft, …. und oh, es dämmerte schon, den nächsten Campground würde ich anfa….. MOMENT, was steht da?! Der DeLorean aus Zurück in die Zukunft??? Ne, oder…?! “KINDER!!!! Schaut mal, was da neben uns steht!!!!!”
Was hatte ich mich doch im nachhinein geärgert, nicht in LA in die Universal Studios gegangen zu sein, um mir den DeLorean anzusehen …. und jetzt stand neben uns eine perfekte Kopie davon! Die Kinder waren ebenso begeistert. Fast hätte ich vor lauter Freude verpasst, dass die Ampel inzwischen auf grün umgesprungen ist. Der DeLorean fuhr los. Yeah!!! Das war mal was,….  Am liebsten wäre ich ihm hinterher gefahren, um noch mehr Fotos zu machen und ihn mir auch mal aus der Nähe anzusehen, …. aber er fuhr gerade aus und wir mussten links.

Beweisfoto :)

 

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Ja, und dann waren wir tatsächlich schon auf der alten Route 66.

Wir fanden einen schönen Campground, wunderbar im Wald gelegen, aber mit allen Anschlüssen – und einen freien Stellplatz für uns gab es auch.

Der Woody Mountain Campground

Website:

http://www.woodymountaincampground.com/

Lage:

 

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Wir wurden sehr herzlich und freundlich begrüßt, der Campground wurde uns erklärt, für die Kinder gab es den Hinweis auf den Spielplatz und für mich einen tollen Tipp für morgen früh, dazu aber im nächsten Bericht. ;)  :)
Kosten für die Übernachtung: 37 USD.

Wir parkten unser Wohnmobil, schlossen es an –  und dann wollten die Kinder noch zum Spielplatz.

Wieder einmal wunderte ich mich über diese Energie. Wir waren morgens am Grand Canyon unterwegs, dann haben sie 2 Stunden in dem Fred-Feuerstein-Park gespielt und getobt. Danach waren wir am Meteor Krater und sind auch heute knapp 300 Km gefahren. Aber bei den Kindern war von Müdigkeit keine Spur. Wir gingen also noch zum Spielplatz und die Kinder tobten dort bis es zu dunkel wurde.

Im Wohnmobil kochte ich uns dann unser Abendessen – ratet mal, was es gab ……

Richtig, Nudeln mit Bolognese-Soße, Mais und dazu frisches Obst,….. Ich habe ein Déjà-vu,….

Aber unser Gas zeigte inzwischen schon die rote Lampe an. Na mal sehen, wo ich das auffüllen lassen kann…..

Übrigens: Laut den Kindern hat sich heute unser ganz persönlicher Schutzengel gezeigt  (So interpretierten sie diese Wolkenformation) Er hat gute Arbeit geleistet, denn wir sind heile und gesund nach Hause gekommen, ohne Unfall, ohne Stürze, ohne Krankheiten.

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Das letzte Foto von diesem Bericht ist zugleich schon die Ankündigung für den kommenden Bericht, denn dann nehme ich euch mit auf die Historische Route 66 :)

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Gute Nacht zusammen!!!!!

Danke, dass ihr auch heute wieder mitgefahren seid :)

Und an der Stelle auch mal ein dickes Dankeschön für das viele Feedback, welches ich bekomme.
Da macht das schreiben gleich noch viel mehr Spaß !!!!! :D

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USA - Roadtrip an der Westküste

Mit 3 Kindern zum Grand Canyon



Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

Heute fahren wir zum Grand Canyon

Noch völlig geflasht von den Eindrücken im Monument Valley machen wir uns kurz nach Mittags auf den Weg zum Grand Canyon.

Knapp 300 km liegen vor uns.

Bevor wir zu unserm heutigen Nachtquartier fahren, werden wir schon ein paar Aussichtspunkte im Grand Canyon besuchen, an denen wir ohnehin direkt vorbei fahren.

Der erste wird der Desert View Watchtower sein.

Also, einsteigen – los gehts!  :)

Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

 

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Und so sieht der Grand Canyon von weit oben aus:

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Google Maps

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Die Fahrt vom Monument Valley zum Grand Canyon dauert eine Weile, daher gibt es zur Überbrückung mal ein paar Infos zum Grand Canyon:

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Der Grand Canyon ist eine ca 450 km lange Schlucht in Arizona. 350 km liegen innerhalb vom Grand Canyon Nationalpark. Der Colorado – River hat sich über Millionen von Jahren durch das Gestein vom Colorado – Plateau gegraben. Die Schlucht ist zwischen 6 und 30 km breit und an der tiefsten Stelle 1800 Meter tief.

Er zählt zu den großen Naturwundern der Erde. Jedes Jahr besuchen ihn um die 5 Millionen Menschen. Davon zieht es die meisten an den South Rim. Der South Rim liegt auf 2100 Meter ü.M., der Colorado fliesst im Schnitt auf 750 Meter ü.M.  Der gegenüberliegende North Rim liegt ca 300 Meter höher, ist weniger gut erschlossen und auf Grund der höheren Lage ist es am North Rim auch immer etwas kühler als am South Rim.
Die innere Schlucht heisst Inner Canyon.

Bereits seit 1880 reisen Touristen zum Grand Canyon, 1901 gab es die erste direkte Anbindung an das Eisenbahnnetz.

Der damalige US-Präsident Theodore Roosevelt hat sich seinerzeit oft in dem Gebiet aufgehalten, er erklärte das Gebiet im Januar 1908 zum National Monument. Im Februar 1919 wurde das Gebiet zum Nationalpark und stand ab dem Zeitpunkt unter besonderem Schutz. Der Grand Canyon Nationalpark ist 4950 km² groß.

1979 wurde der Grand Canyon zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

Der Grand Canyon selber ist erst ca 5-6 Millionen Jahre alt, das Einzugsgebiet vom Colorado River hat sich bereits vor 40 Millionen Jahren gebildet.
Durch die Erosionen wird eine vollständige Schichtenabfolge unseres Planeten sichtbar.

Durch die hohe Lage ist es im Grand Canyon Nationalpark im Winter sehr kühl. Von November bis März sinkt das Thermometer die meiste Zeit unter den Gefrierpunkt. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von -8°C, der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 29 °C, wobei es in der Schlucht immer deutlich wärmer ist als oben an den Rändern.
Am North Rim fällt im Winter regelmäßig Schnee, teilweise bis zu 5 Meter. Am South Rim schneit es nur selten.
Die Jahresniederschlagsmenge am North Rim liegt bei ca 700 mm / Jahr, am South Rim bei ca 380 mm/ Jahr.

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Grand Canyon South Rim:

Von Grand Canyon Village gibt es ein kostenloses Shuttle-System, da man die 11 km lange Strassen am West Rim Drive nicht selbst befahren darf. Die Shuttle-Schleifen verbinden alle Aussichtspunkte vom West-Rim-Drive miteinander, der westlichste, welcher angefahren wird, ist der Aussichtspunkt am “Hermits Rest”

Am South Rim kann man zusätzlich von Grand Canyon Village 42 km Richtung Osten entlang des Grand Canyon selber fahren und dabei auch verschiedenen Aussichtspunkte ansteuern. Es gibt an vielen Aussichtspunkten extra Parkplätze für Wohnmobile, welche aber leider oft durch Autos blockiert werden. Der östlichste Aussichtspunkt ist der “Desert View Watchtower” – Aussichtspunkt.

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Grand Canyon North Rim:

Wir waren nur am South Rim, daher gibts die Infos zum North Rim nur als Hinweis für euch, falls ihr selber einen Besuch dort plant.

Am Nordrand gibt es den Bright Angel Point. Vom “Point Imperial” bis zum “Cape Royal” führt eine 29 km lange Strasse entlang des Canyons. Der Cape Royal Aussichtspunkt ist der südlichste Aussichtspunkt vom North Rim, von dort sieht man auch den Steinbogen ‘Angels Window’. Im Winter ist diese Verbindungsstrasse meistens gesperrt.

Übrigens: Wenn man zu Fuß von Grand Canyon Village am South Rim zum Bright Angel Point am North Rim laufen möchte, muss man 34 km zurück legen. Ziemlich mittig gibt es einen Zeltplatz, dann kann man diese Tour auf 2 Tage aufteilen.
Möchte man mit dem Auto von Grand Canyon Village zum Bright Angel Point fahren, sind es jedoch 350 km, da es keine Brücke über den Grand Canyon gibt!

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Der Grand Canyon Skywalk:

Am westlichen Rand vom Grand Canyon (390 km von Grand Canyon Village entfernt)  gibt es den berühmten Skywalk. Wir waren nicht da, die Bewertungen im Netz sind sehr unterschiedlich. Fakt ist: Es ist relativ teuer, man läuft über einen Glasboden über den Canyon und man darf keine Fotos machen. Die Betreiber machen aber Fotos, welche man dann für teuer Geld kaufen kann. Die einen sagen, das sei reine Geldverschwendung, andere sagen, für dieses Kribbeln beim über-den-Glasboden-laufen lohnt sich das!

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Jetzt habt ihr schon ganz viele Infos zum Grand Canyon bekommen und wir nähern uns auch langsam unserem Ziel.

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Die ersten Schluchten tauchen auf.

Das sah schon spektakulär und vor allem vielversprechend aus!

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Und dann waren wir endlich da !!!!

Die Aufregung stieg !!!

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Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark
Für den Grand Canyon gilt der Nationalpark-Pass.

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Wir fuhren folgende Route und hielten bei ein paar Aussichtspunkten, bevor wir zum Campground fuhren.

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42 Kilometer vom Desert View Watchtower bis zum Mather Campground.

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Was hier so alles die Strasse kreuzen kann ……

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Wir fuhren direkt zum ersten Aussichtspunkt, dem Desert View Watchtower

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Der Desert View Watchtower wurde 1932 gebaut, er ist 21 Meter hoch.
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Er ist mit 2298 Meter ü.M. der höchste Punkt am South Rim und bietet einen tollen Blick auf die Schlucht und dem Colorado River.

Es sieht sonnig und dadurch warm aus, war aber sehr frisch …..

 

Von dort fuhren wir Richtung Grand Canyon Village und hielten bei mehreren Aussichtspunkten

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Hier die Impressionen von der Fahrt bis Grand Canyon Village:  Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

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Einfach nur WOW

 

Es gibt überall immer freundliche Touristen, welche sich dann gegenseitig fotografieren. Mein Selfiestick blieb daher (zum Glück ;) ) in der Tasche.

Ebenso gibt es aber auch immer wieder Touristen, die wie am Horseshoe Bend auch schon, sehr nahe an den Rand gehen, teilweise auch über die vorhandenen Abgrenzungen, um waghalsige Fotos von sich zu machen. Manchmal mochte man gar nicht hinsehen…. Da wird direkt an der Kante balanciert, auch hier teilweise wieder mit Kindern. Ein Papa hielt sein geschätz 3-4 – jähriges Kind nicht einmal fest …….
Es erschließt sich mir bis heute nicht, warum es Menschen gibt, die so leichtfertig mit ihrem Leben spielen, nur um ein tolles Foto von sich zu bekommen :(

Auch am Grand Canyon kommt es jedes Jahr zu Todesfällen durch leichtsinnige Touristen …….

Die Sonne senkte sich schon langsam

 

Wir parkten dann direkt am Anfang von Grand Canyon Village. Vom Mather Point aus liefen wir dann den kompletten Trail entlang bis zu den Lodges, wo die Shuttle abfuhren

Knapp 5 km liefen wir direkt am Grand Canyon entlang, immer wieder boten sich spektakuläre Ausblicke auf den Grand Canyon.

Jeder kennt Bilder vom Grand Canyon. Schon auf den Fotos kann man erahnen, dass es sehr eindrucksvoll sein müssen, was die Natur da geschaffen hat.  Steht man dann direkt oben an der Kante und blickt in den grand Canyon hinein, ist man von dies