Die Florida Keys

 

Südlich von Florida reihen sich über 200 Koralleninseln wie eine Kette mit einer Länge von über 290 km aneinander.

Die Strasse, welche sie alle miteinander verbindet, ist der Overseas Highway – U.S. Highway No.1  – eine der Traumstrassen der USA.
Fährt man ihn entlang, überquert man Insel für Insel und sieht auf der einen Seite den Golf von Mexiko, auf der anderen Seite den Atlantischen Ozean

Die Florida Keys liegen zwischen 24 und 25 Grad nördlicher Breite und somit schon im tropischen Bereich, daher entspricht die Flora und Fauna auch eher der in der Karibik als vom Rest in Florida, ausserdem sind sie (eben wegen des tropischen Klimas) der einzige frostfreie Ort in Florida.

 

 

 

Die Infoseite zu den Florida Keys mit vielen Infos und Tipps für euren Urlaub:

Link: http://www.fla-keys.com/

Leider besuchen viele die Florida Keys nur für 1-2 Tage, manche fahren nur bis Key West und lassen alle anderen Inseln links liegen.
Hinterher sagen sie dann oft “Keys lohnen sich nicht”  “Tagesausflug nach Key West kann man sich sparen”   “Die Keys sind zu touristisch” und so weiter. All das mag für Key West auch stimmen, aber nicht für den Rest der Keys.

Damit wir uns die Keys in Ruhe ansehen konnten, blieben wir eine ganze Woche.

Vielleicht kann ich den ein oder anderen ja inspirieren, auch mehr Zeit für die Keys einzuplanen.

Es lohnt sich!

Die Hauptinseln der Florida Keys

 

Key Largo

Die Insel für die Taucher, denn hier gibt es den Unterwasserpark „John Pennekamp Coral Reef State Park”.
Für alle, die ohne Tauchen die schöne Unterwasserwelt erkunden möchten, werden Glasbodenfahrten angeboten

 

Islamorada

Die tropische Insel, denn hier wachsen besonders viele haushohe Palmen.
Für Luxusliebhaber gibt es Unterkünfte mit traumhaften Privat-Palmenstränden, wie zum Beispiel “The Moorings” (http://themooringsvillage.com/)  – an deren Strand war ich kurz, Fotos folgen im Bericht – er ist wirklich schon sehr karibisch
Wer Karibikfeeling erleben möchte, ohne gleich die ganze Urlaubskasse für eine Übernachtung hinzublättern, der kann einen leckeren Fruchtshake im “Morada Bay Cafe” (http://www.moradabay.com/the-beach-cafe/)  geniessen, barfuß im Sand unter haushohen Palmen mit excelenten Service.

Aber auch Anglerfreunde sind auf Islamorada gut aufgehoben, denn hier bieten sich die besten Bedingungen für Hochseeangeln auf der Atlantikseite oder im eher seichten Gewässer des Golfs.

Der schönste Strand auf Islamorada ist “Annes Beach”, er ist nicht nur bei Familien beliebt, sondern auch bei Wasserspportlern.

 

Marathon

Die zentrale Insel – sie liegt mitten in den Keys und bietet sich an, wenn man länger auf den Keys bleiben möchte, denn von hier kann man sie in in beide Richtungen gut erkunden. Es gibt viele Hotels, von der Preislage deutlich günstiger als auf Key West.

Ausserdem gibt es auf Marathon das Turtle-Hospital, ein Krankenhaus / Pflegestation für Schildkröten, welches man besichtigen kann.
Führungen finden stündlich statt.
Homepage vom Turtle-Hospital: http://www.turtlehospital.org/

Desweiteren gibt es das Dolphin Research Center , hier erforscht man das Verhalten von Delphinen und kümmert sich um kranke / verletzte Tiere.
Das DRC bietet verschiedene Programme an, um den Delphinen näher zu kommen. Damit decken sie jedoch lediglich die eigenen Kosten,
daher sind die Plätze begrenzt und es empfiehlt sich, vorher zu reservieren.
Am günstigsten ist es, einen Delphin vom Trockendock nur zu streicheln. Mit kleinen oder ängstlichen Kindern finde ich diese Variante am besten.
Sie kostet um 30 USD.
Homepage vom DRC: https://www.dolphins.org/

Der schönste Strand auf Marathon ist der “Sombrero Beach”

 

 

Der Bahia Honda State Park

An dieser Stelle möchte ich auf den Bahia Honda State Park hinweisen. Wer bereit ist, ein paar Dollar Eintritt zu bezahlen, den erwartet ein aufregender Tag mit schönen Sandstränden, einer interessanten Unterwasserwelt (Schnorchelausrüstung nicht vergessen!) und ein schöner Ausblick von den Überresten der alten Brücke. Es gibt überdachte Picknickplätze mit Tischen und Bänken, ausreichend Parkplätze und ausserdem Toiletten und Duschen.

 

Key West

Die Touristeninsel. Keine der anderen Inseln der Florida Keys ist derartig auf Tourismus ausgelegt wie Key West. Die Preise für die Hotels sind teilweise schon astronomisch, es gibt gefühlt alle paar Meter einen Souvenirshop.
Dem gut betuchten Touristen wird hier einiges geboten: Tauchausflüge, Fahrten mit dem Segelschiff, Hochseeangeln, Wassersport, Überfahrt zu dem weit ausserhalb gelegenen NP Dry Tortugas und vieles mehr.
Kostenlos dagegen gibt es das eigentliche Highlight eines Besuchts auf Key West: Den Sonnenuntergang am Mallory Square Dock in Old Town bei der Duval Street. Senkt sich die Sonne langsam am Himmel, strömem Völkermassen auf diesen Platz. Und weil nur auf die Sonne gucken manchen auch langweilig werden kann, gibt es zahlreiche Strassenkünstler, die mit ihrer kleinen Show die Zuschauer begeistern.
Die Sonne versinkt im Meer oder verschwindet hinter einer kleinen Palmeninsen, Segelboote fahren vor der untergehenden Sonne herum und verleihen dem Foto den letzten Schliff an Kitsch.
Wenn die Sonne im Meer oder hinter einer kleinen Insel versunken ist, strömen die Menschenmassen weiter, denn auf Key West wird auch den Nachteulen viel geboten.

Ein sehr gutes, jedoch verhältnismäßig günstiges Hotel auf Key West ist das “Blue Marlin”
( http://www.bluemarlinmotel.com/ )

Der schönste Strand:  Palmenliebhabern wird der Smathers Beach gefallen.
( https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g34345-d104134-Reviews-Smathers_Beach-Key_West_Florida_Keys_Florida.html )

 


 

 

Wir hatten uns ein Ferienhaus auf Key Colony Beach gebucht – direkt am Kanal, Zugang zum privaten Beachclub mit Pool und Privatstrand und einen kleinen Pool gab es auch am Ferienhaus



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Unser Ferienhaus lag mittig von der kompletten Inselkette – bei Marathon, genauer gesagt auf Key Colony Beach.
 
Wir bekamen ausserdem eine kleine Karte, mit welcher wir im WinDixie-Supermarkt um die 10 % Nachlass bekamen.

 
Der Balkon hatte ein Insektennetz, in Florida durchaus üblich .

 

 

 

Typisch die Kinder ….. wir sind auf einem so schönen Fleckchen Erde – aber sie checken erst einmal das amerikanische Fernsehprogramm ……. Banausen! 😉

 

Ich hatte hier sonst einen Link zu dem Haus stehen, aber offensichtlich wird es nicht mehr vermietet. Schade.
 
 

Wir packten das Gepäck ins Haus.Die Kinder teilten sich ein Zimmer und auch ein Bett, allerdings ein wirklich großes Bett. Das Zimmer war in rosa gehalten, die Mädchen fandens toll, nur Marc nicht. Er wollte in unserem Zimmer in den Wandschrank umziehen.

 

Nach dem ersten Hausrundgang wollten die Männer einkaufen fahren.
Aber „Ohne Kinder!“ ….. Wieso das denn?! Ich mache das zu Hause mehrmals in der Woche, MIT den Kindern einkaufen. Die Männer wollten aber IN RUHE einkaufen …… ts
…..

Egal, bei dem tollen Wetter hatte ich ohnehin nicht viel Lust, im Supermarkt rumzuhängen….. ich ging mit den Kindern erst zum Strand, später in unseren Pool.
(Daran seht ihr, wie lange die Männer einkaufen waren 😉 )
 

Abends am Ferienhaus


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Bis 8 Uhr geschlafen und in Ruhe gefrühstückt.
 
Skypen klappte nicht, der Internetzugang funzte nicht und wir haben den Vermieter informiert. Der schickte direkt am nächsten Morgen einen Techniker.
Der Morgen war ruhig, jeder hat etwas für sich gemacht.
 
Der eine hat sich noch etwas aufs Ohr gehauen, der nächste saß am Kanal, die Kinder wollten einmal amerikanische Kinderstunde gucken, um es dann wie folgt zu kommentieren “Mama, da versteht man ja garnichts!” Sie schauten trotzdem weiter …..

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Islamorada

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Es war heiß, keine schattenspendenden Wolken am Himmel.

Später fuhren wir nach Islamorada.

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Ziel:

Robbies – Tarpune füttern

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Die Idee hatten an diesem heißen Sommer-Sonntag viele und es war sehr voll.
Aber es lohnte sich. Die Tarpune sind riesig und wie sie mit dem nach oben zeigendem Maul nach den Fischen schnappen ist sehenswert. Wir haben auch einen Eimer Fische gekauft, gingen auf den Steg und haben die Tarpune damit gefüttert.
Man musste aufpassen, dass nicht einer der vielen Pelikane den Fisch wegschnappte.
Und auf seine Finger sollte man auch aufpassen;
Ein Mann dort hat den Fisch zu tief gehalten und wurde von den Tarpunen etwas gebissen.

 


 

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Weitere Impressionen von Islamorada
Das ist der Strand von “The Moorings”, ein Privatstrand extra für die Urlaubsgäste
Später wollten wir noch zu Annes Beach, aber es war überall zu voll, wir fanden keinen Parkplatz …. und fuhren zurück zu Key Colony Beach.
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Dort gibt es auch einen kleinen Park mit Strand, den

 Sunsetpark auf Key Colony Beach

Hier war es bedeutend ruhiger, wir blieben eine Weile und fuhren zurück zum
Ferienhaus, um noch eine Runde in den Pool zu gehen. Selbst abends war es dafür noch warm genug….

 

  ….. und ab zurück zum Ferienhaus, Siesta !!

 

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 Die alte 7 – Miles – Bridge

 

Als es dämmerte, fuhren wir zur   Alten 7-Miles-Bridge, um uns den Sonnenuntergang anzusehen.



Um 7:30 Uhr (!) stand der Telefonmensch vor der Tür- und blickte fragend in 4 verschlafene Gesichter…. Wir haben doch Urlaub,…. Wurde ihm dann wohl auch klar.
Aber die Florida-Keys-Bewohner sind ohnehin immer sehr locker und lässig und so ging er schwerst motiviert direkt an die Arbeit, während wir noch im Aufwachmodus waren …..
Wo wir nun schon aufgestanden wurden, …. machten wir auch direkt Frühstück.
Die wichtigsten Frühstücksbestandteile aus Deutschland gibts auch in den USA 😉
Wetter? Schön – blauer Himmel und Sonnenschein.
Die Kinder passten so gar nicht zum Wetter….. ihnen war langweilig, sie wollten „endlich wieder in den Pool!“ – richtig, waren sie ja auch schon ewig nicht mehr, seit gestern Abend nicht mehr …Sie hätten im Pool geschlafen, wenn das gegangen wäre,….. Aber auf den kleinen Pool hatte ich heute wenig Lust….
Richtig … Hitler would love Obama ….. wo doch allgemein bekannt ist, dass Hitler dunkelhäutige Menschen sehr schätzte ….. da kann man nur mit dem Kopf schütteln ….. ich denke, ihr kennt alle diesen unschönen Moment, als ein dunkelhäutiger Mann Hitler die Hand reichte und er sie nicht annehmen wollte,…… Und mit diesem Schild im Auto fährt dieser Romney-Anbeter auch noch durch die Gegend,…. ohne Worte…..
 
 
 
Irgendwann kamen wir am Cabana-Club an. Der eigentliche Fußweg ist nicht so weit, aber wenn sich die Geschwindigkeit nach den kurzen Beinen von kleinen Kindern richtet und diese zusätzlich den ganzen Weg komplett zickzack laufen – und sich wirklich jede Blume, jedes Tierchen, jedes Auto, etc …. genauestens ansehen muss …. dann dauert auch ein kurzer Weg ewig lange 😉
 
Im CabanaClub angekommen sah eine ältere Frau, dass ich mit den drei Kindern dort war und bot mir direkt ihren Tisch im Schatten an und sagte, wie süß meine Kinder wären. Ja, soetwas hört eine Mami doch gerne 😉
 
Wir waren dann, nachdem ich 2 Lagen Sonnencreme 50+ aufgetragen habe, erst einmal im großen Pool. Und als uns das zu langweilig wurde, ging es drei Treppenstufen hinunter zum schönen Sandstrand. Wir hatten Glück, heute war dort kaum Seegras. Vorgestern türmte es sich am Strand…. Am Strand gab es reichlich Liegen im Schatten, Marc wollte nicht ins Meer und setzte sich direkt auf eine Liege und ich ging mit den beiden Mädchen ins Meer. Nina surfte mit ihrer Luftmatratze die Wellen entlang und Jana ließ sich die Wellen um den Bauch plätschern. Nur wenn ein Seegrashalm kam, gab’s kurz Panik bei Jana, es könnte ja auch eins dieser menschfressenden Ozeanmonster sein,…
Wusstet ihr, wie schnell die Ammis zur Stelle sind, wenn ein Kind schreit? Ich weiß es jetzt: Schnell! Und dann zogen sie schmunzelnd von dannen, als ich erklärte, dass nur ein böses Seegrasstückchen meine Tochter angegriffen hat …. Das rote Gesicht, welches ich danach hatte, kam aber in dem Fall nicht von der Sonne …..

Irgendwann hatten die Kinder genug vom Meer, wir setzten uns auf die Liege, ließen uns von der Sonne trocknen und schauten den Booten auf dem Meer zu.
Jana schlief irgendwann ein, Marc zählte die Boote und wir schauten einfach aufs türkis-blaue Meer hinaus.
Das ist Entschleunigung pur. Wir sind endgültig auf den Keys angekommen.
Irgendwann kamen dann ein paar Wölkchen und wurden zu großen Wolken. Die bekamen erst lustige Formen, aber dann türmten sie sich auf und jeder weiß, was das bedeutet: Ab nach Hause! Und zwar SCHNELL! Denn die Unwetter kommen in Florida ganz heimtükisch immer von jetzt auf gleich ….. Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause, dort wartete Alex schon etwas beunruhigt, weil er auch das aufkommende Unwetter gesehen hat und uns grad abholen wollte.
Wir waren grad zu Hause, da öffnete der Himmel sämtliche Schleusen … Es goss wie aus Eimern. Aber kühlte dennoch kaum ab…. Den Sonnenuntergang schauten wir von unserem Ferienhaus an – und ließen den Tag langsam ausklingen….


Dienstag

Um 7:30 Uhr (!) hatten wir wieder Besuch ….. *gähn* ….. ein anderer Telefon- und Internetmensch stand vor der Tür….. 7.30 Uhr !!!!! ……. Und das im Urlaub,……..
Etwas später wäre auch nett gewesen ….. oder wenn sie eine große Portion Kaffee mitgebracht hätten….. *gäääähn*
…..
Der von gestern war auch dabei. Er wollte bestimmt seinem Kollegen zeigen, wie verschlafene, müde Deutsche aussehen ….. sieht man ja auch nicht alle Tage ….. Ich glaub, die Einwohner der Keys springen morgens um 6 Uhr fröhlich aus ihren Betten und sind sofort frisch, munter und gut gelaunt. Gruselig
Internet lief dann aber nach einer Weile wieder und wir haben dann wieder erst einmal nach Hause geskypet….. ausgiebig 😉
Für heute hatten wir etwas Besonderes geplant und Nina war schon ganz hibbelig: Wir wollten zum DRC auf Marathon

Irgendwo unterwegs …

Ich mag diese Briefkästen 🙂

 

DRC – Dolphin Research Center

 

Am frühen Nachmittag waren wir dort und ich buchte für Nina und somit aufgrund ihres Alters auch für mich unser „Delphin streicheln“ (Nina nannte es die ganze Zeit so ^^) 😉 Der Eintritt ist nicht günstig und diese Sonderprogramme ohnehin nicht, aber beim DRC habe ich ein gutes Gefühl, weil es hier nicht um Kommerz und Vermarktung geht, sondern wirklich um die Tiere. Die Becken sind direkt am Meer und sehr groß. Wir schauten uns erst ein wenig um, später kamen wir zum vereinbarten Treffpunkt und klebten uns die „Ich-hab- bezahlt“-Sticker an die Kleidung.
Wir gingen zu einem kleinen Becken, dort lebte eine Delphinmutter mit ihrem 5 Monate alten Delphinbaby. Das alleine war ja schon so süß. Wir gingen dann die Stege entlang zur Plattform. Dort erklärte man uns einiges zu dem DRC und auch zu dem Delphin (ich glaube, sie hieß Tina) und dann durften wir den Delphin streicheln. Er fühlt sich weich an, gar nicht so schuppig wie ein Fisch, und sehr angenehm. Die Delphinmutter kümmerte sich toll um ihr Junges. Immer wieder schaute sie nach ihm, schwomm ein paar Runden mit ihm und kam dann wieder zu “uns”

vorne links seht ihr das Delphinbaby, es schwomm die ganze Zeit in der Nähe der Mutter

Dieses Foto hängt nun als Leinwand in Ninas Zimmer

Guten Tag – so von Mama zu Mama 😉
Die Zeit verging viel zu schnell und wir gingen wieder zurück zu den anderen.
Nina war völlig geflasht, war aufgekratzt, glücklich und hat nicht mehr aufgehört zu reden. Ohne Punkt und Komme und das Grinsen wäre einmal im Kreis gegangen, wären die Ohren nicht im Weg gewesen.
Ein Fotograf vom DRC hatte Fotos gemacht und ich ging zu dem Fotohäuschen, um mir die Fotos anzusehen. Sie gefielen mir und somit kaufte ich alle Fotos auf einem Stick für 30 $. Mein Vater und mein Bekannter haben allerdings auch Fotos gemacht, aber das Foto vom Fotografen von Nina und dem Delphin ist wirklich einmalig toll geworden. Wir werden es ihr in ihr neues Zimmer hängen.
Wir schauten uns noch ein wenig um, schauten bei den anderen Programmen, welche grad liefen, vorbei.
Eine ca 85-Jährige Frau liess sich grad von einem Delphin durchs Wasser ziehen und war sooooo glücklich.
Auf dem Rückweg waren wir noch im Publix einkaufen.

….. den O-Saft aus Florida vermisse ich ein wenig ….. ein wenig sehr ….. wirklich sehr ….. *seufz* …..

Später ging es dann noch in den Pool, bis sich wieder Wolken türmten, die aber dann doch völlig harmlos waren….. aus dem Grund gab’s dann aber kein Sunset am Meer, sondern „nur“ zu Hause. Sonne + Pool = Überglückliche Kinder 😀

Hmmmmmm… yummi 🙂

Heute gings zeitig ins Bettchen, denn morgen gehts nach:


Mittwoch
… was, schon Mittwoch?
Bald verlassen wir schon wieder die Florida Keys…
Der heutige Tag begann für Urlaubsverhältnisse früh.
Aber dank der Telefon-Internet-Menschen waren wir ja inzwischen das frühe aufstehen gewöhnt ……
Ziel für heute war:

KEY WEST

 

Schon die Fahrt Richtung Key West war sehr schön. Die Seven-Miles-Bridge war ein kleines Highlight, 11 km rechts und links nur das türkis-blaue Meer. Die Fotos geben das in keinster Weise wieder….. leider…..
Die 7-Miles-Bridge


Direkt daneben immer wieder Teile der alten Brücke

Auf Key West angekommen steuerten wir erst den Smathers Beach an.
Der künstliche Sandstrand wirkt optisch schon recht karibisch, zum baden aber eher nicht
geeignet.

Ganz heller, weicher Sand – importiert von den Bahamas

….. es hätte so schön sein können …..
…. aber leider türmten sich Berge von Seegras an der Wasserkante….
Dann ging’s nach Key West – Zentrum
Wir parkten am West In, also recht zentral. 4 $ die Stunde, max. paarundvierzig Dollar. Wir zahlten letztendlich für ca. 7 Stunden knapp 60 Dollar …..
Wir liefen die Whitehead Street entlang zum Südlichsten Punkt der kontinentalen USA.
Es war heiß …. Und wir steuerten viele Eisdielen und Bars an, teilweise mit Livemusik. In einer Bar tanzten die Kinder zur Livemusik und die Angestellten fanden das so süß, dass es noch Gratisgetränke für die Kids gab.
Eins hatten aber alle gemeinsam: Die Klimaanlage auf Höchststufe…. Man ging jedes Mal wie in einen Kühlschrank. Es waren gefühlte 40 °C….

Naaaaaaa, wer hat denn das in den Beton geschrieben…? 😉

Bei der Hitze noch Blutspenden……

Überall auf Key West sieht (und hört) man die bunten Hähne – und Hühner, die für den Nachwuchs sorgen 😉

Das Hemingway-Haus auf Key-West
In den Dreissigern wohnte Hemingway einige Jahre auf Key West. Urprünglich wollte er dort nur einen Urlaub verbringen, aber kurze Zeit später zog er in sein Haus auf dem stattlichen Anwesen.
Ein Anwesen ist es wirklich – das Haus als solches ist schon imposant, aber es steht inmitten eines großen, tropischen Garten, was auf Key West so schon Seltenheitswert hat.
Ausserdem gibt es noch das Gartenhaus und ausserdem einen Pool, was damals auch schon eine Sensation war, er kostete fast das dreifache vom Wert des Hauses (!!) und wurde von der Ehefrau errichtet, als Hemingway nicht anwesend war. Darüber war er sehr erbost und schmiss einen Penny in den Pool mit den Worten “Hier hast du auch noch meinen letzten Penny!” .
Die ganze Anlage ist heute ein Museum.
Man kann sich das Haus mit seinen teilweise noch original erhaltenen Möbeln ansehen oder im Garten spazieren gehen. Auch das Gartenhaus mit seinem Arbeitszimmer im 1. Stockwerk ist für Besucher geöffnet – auf dem Holztisch steht noch seine alte Schreibmaschine.
Man sagt, dass 70 % seiner Werke auf Key West entstanden sind.
Und dann sind da noch die ca 60 Katzen, die hier überall herumstreunern …. Natürlich schauten wir ganz gespannt auf die Pfoten, denn das besondere an den Katzen im Hemingway House, die dort übrigens überall wohnen, schlafen, ihre Näpfe haben und auch viele Katzenhäuser bewohnen, ist die 6. Zehe …. ein Gendefekt, welcher vererbt wird.
Hemingway hatte so eine Katze (Snowball)  und alle Katzen mit 6 Zehen sind die Nachkommen. Katzen mit 5 Zehen dürfen sich dort nicht weitervermehren.
Die Website vom Hemingway-Haus (in Deutsch)

http://www.hemingwayhome.com/index.php/lang/home/welcome/385/

 

Ja, die ist echt und sie gähnt grad. Und zeigt uns ihre 6 Zehen 😉

Sein Schreibzimmer im Gartenhaus

Katzenfriedhof

Sehen ja ganz nett aus, die kleinen Spinnen ….

Wir blieben nicht allzu lange, es war voll und heiß. Wir gingen weiter, die anderen warteten sicherlich schon. Am bunten Betonklotz trafen wir uns dann wieder. Dort gab’s das obligatorische Betonklotz-Foto und dann bummelten wir die Duvalstreet entlang zurück zum Mallory Square.

Am Betonklotz wird brav fürs Foto angestanden – wer der nächste in der
Reihe ist, knipst den Vordermann vorm Betonklotz. Ein System, was
irgendwie funktioniert 😉

Da hinten ist irgendwo Kuba 😉

Achja, das MUSS-Foto, wenn man schon dort ist 😉

Die abenteuerliche Ladungssicherung ….. und das sah man nicht mal selten …..

 Hard Rock Café Key West
 
Wir schauten dann später selbstredend den Sunset am  Mallory Sqare an und bewunderten die vielen Künstler.
Leider habe ich den mit der Katze nicht gesehen. Ist er nicht mehr da oder war ich an der falschen Stelle?
Der Sunset war schön, die Kinder fanden aber die Strassenkünstler viel spannender!
Ich lasse mal Fotos sprechen, ich hoffe, es sind nicht zu viele für euch, aber ich
konnte mich nicht entscheiden….

Als unsere Kinder das sahen, waren sie das erste mal seit langem alle drei gleichzeitig sprachlos *lach*

“MAMAAAA, guck mal, da kommt Wicki…. oder ne, sein Papa!” 😉

Hunderte Menschen schauen sich den Sonnenuntergang an

Die Sonne verschwand, die Massen lösten sich auf …..
……und wir gingen langsam zurück zum Auto.
Auf dem Weg zurück nach Marathon sahen wir zwei Key Deere an der Straße. 🙂

Morgen machen wir einen Relaxtag am Strand. Bis morgen!



Donnerstag,…
….neeeee, echt schon Donnerstag???? … Die Zeit vergeht so schnell ……

 

Bahia Honda State Park.

Erst waren wir unter der alten Brücke (ziemlich unspektakulär), später auf derselbigen (wundervolle Aussicht!!) – und dann am Strand, genauer gesagt am Sandspurbeach.

Leider gab es kurz vor dem Park auf der anderen Strassenseite einen sehr
schweren Verkehrsunfall. Und weil es an Umleitungsmöglichkeiten
bekannterweise mangelt, staute es sich Meilenweit…..


Stand Mai/ 2013 !!!

Von der Brücke konnte man natürlich auch den anderen Teil der Brücke sehen, welcher vor sich hinrottet….

Auf der Strasse am sonnen …. die Autos störten ihn nicht wirklich ….. erst, als der Fahrer ausstieg (und das durfte er erst, als seine Beifahrerin ausreichend Bildmaterial zusammen hatte ^^) und ihn verscheuchte, zog er gemütlich von dannen …… Selbst bei den Tieren spürt man die Lässigkeit der Florida- Keys-Bewohner 😉

…… Hitze aus dem Auto lassen ….

“Mama, hier sind wieder ganz viele kleine Fische!”

Leider hatte ich mein Schnorchelset nicht dabei  und meine Unterwasserkamera gab viel zu schnell den Geist auf
🙁 ….. ein paar Fotos hat sie vorher aber noch gemacht 🙂

Abends ging es zurück zum Ferienhaus,…

Eine kleine einsame Insel …. herrlich…..

…nach dem Abendessen – wir haben lecker gegrillt – ging ich noch etwas spazieren.
Erst schaute ich mir den Sonnenuntergang am Kanal an, später ging ich zum CabanaClub auf den Steg und schaute mir an, wie sich der fast-Vollmond im Meer
spiegelte. Außerdem hatten die am Steg Lichter im Meer, an welchen sich verschiedene Fische tummelten.

Und so ließ ich den Tag auf dem Steg am Meer bei Livemusik ausklingen….Ganz alleine, nur für mich 🙂



Freitag.
Heute mussten wir Koffer packen. …..
Vorher habe ich noch einmal alles durchgewaschen, …. Sowieso wieder so typisch, 3 Männer und ich die einzige Frau – und alle schmeißen ihre Wäsche vor die Waschmaschine und fragen mich, wann ich denn wasche,…. Willkommen im Mittelalter *lach* Aber bevor unsere ganze Wäsche verhunzt wird, habe ich sie gewaschen, getrocknet und gefaltet. Und das im Urlaub, bäh….
Wobei ich erwähnen muss, dass mein Mann fast immer gekocht hat für uns alle.
Ich habe dann Tisch vorbereitet, Salat geschnibbelt etc, gekocht hat mein Mann – und zwar jeden Tag sehr lecker <3 🙂
Später gingen wir noch etwas spazieren – mein Vater wollte sich noch einmal den Cabana Club ansehen.
 

Das Morada Bay Café auf Islamorada

 

Und das empfehle ich allen, die in die Ecke kommen, mehr Karibikfeeling / Urlaubsfeeling auf den Keys gibts nicht (Abgesehen von den Dry Tortugas)

Wir kamen dort an, im Sand stand der Empfangstisch. Man geleitete uns zu Tisch und sofort gab es Wasser mit Eiswürfel, für die Kinder im Becher mit Strohhalm. Sobald das Glas leer war, wurde nachgefüllt. Außerdem gab es Tapas mit frischem Gemüsedipp. Und dann konnten wir bestellen. Es war heiß und wir bestellten Eis-Shake. Er war frisch, fruchtig, richtig lecker. Die Füße im feinen Sand, um uns die haushohen Palmen und direkt am Wasser.

So, was kostet der ganze Spaß? Wirklich guter, aufmerksamer Service, Refill-Eiswürfelwasser ohne Chlorgeschmack, Tapas mit Gemüsedipp und 6x den großen, leckeren Eisshake in dieser edlen und tropischen Atmosphäre.
38 $ – 3 Erwachsene / 3 Kinder.

 

 

Der Eingang zum Café
Und dann gings wieder zurück…… und zur Abkühlung in den Pool 🙂

 

 

Am Abend wollte ich zu Fuß zum Sunsetpark. So weit war das ja nicht.
Ich lief los, sah schon den sich langsam verfärbenden Himmel und freute mich auf einen schönen Sunset im Sunsetpark.
Ich sah ihn schon, den Park. Dachte aber dann: Hm, irgendwie ist das doch ein merkwürdiges Licht…..
Und drehte mich um…..
Und sah dann DAS
….
Ups.
Tja, nix mit Sunset. Ich kann Unwetter in Deutschland gut einschätzen. Aber nicht in Florida…. Deshalb ging ich lieber zurück zum Ferienhaus.

 

Und sah den wirklich tollen Sonnenuntergang vom Balkon und ärgerte mich, nicht doch weiter gegangen zu sein… denn es zog komplett vorbei, das Unwetter,…..

 

Sah aber auch am Kanal schön aus und am Abend gab’s noch einen Gemütlichen auf dem Balkon, und dann endete unser letzter Abend auf den Florida Keys…..

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