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Kategorie: Reisejahr 2017

Die Geschichte vom Engel der Route 66

Die Geschichte vom Engel der Route 66


Die Geschichte vom Engel der Route 66


 

Die Route 66. Motherroad.
Für viele Menschen heute wie damals der Inbegriff von Freiheit, Aufbruch und Abenteuer

 

Route 66 in Amboy

 

Aber wie kam es eigentlich dazu? Die Geschichte vom Engel der Route 66

Ab 1926 galt die Route 66 als eine der ersten befestigten Straßenverbindungen zum Westen der USA: Bis dahin führten die Wege oft über den Steppenboden der Prärie.
Die Route 66 verband damals Chicago mit Santa Monika (Los Angeles).

3944 km war sie lang und das Ende war dort, wo heute der Vergnügungspark auf dem Pier in Santa Monika ist.

Hier endet die Historic Route 66 – auf dem Pier in Santa Monica / Los Angeles

Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgehend befahrbar.

Die Geschichte von Angel, dem Engel der Route 66

Die Geschichte beginnt in Seligman.

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Seligman ist ein kleiner Ort in Arizona an der Historic Route 66. Gar nicht weit weg von Las Vegas oder dem Grand Canyon.

Eine sehr schöne Lage für das kleine Örtchen, denn viele Menschen passierten damals zu Route-66-Zeiten das Örtchen auf dem Weg ins 650 km entfernte Los Angeles.

Bei uns stand Seligman ganz weit oben auf der Wunschliste. Warum?
In Vorbereitung auf unseren Roadtrip habe ich viel über unsere möglichen Reiseziele gelesen und in vielen Reiseberichten tauchte immer wieder Seligman auf. Ich gebe zu, diesen kleinen Ort hatte ich zunächst gar nicht so auf dem Schirm, aber je mehr ich darüber las, desto mehr verliebte ich mich schon beim Lesen in diesen Ort und in die Menschen dort  –  und darum sind andere Ziele unserer eigentlichen Route wie zB Tucson wieder gestrichen worden. 
Bereut haben wir das nicht. 

Im Gegenteil, als wir uns nach dem Besuch vom Monument Valley und dem Grand Canyon Flagstaff näherten, wurden wir aufgeregt – nervös. 
Denn kurz hinter dem kleinen Örtchen begann unser Abenteuer Route 66. 

Zugegeben, es war nur ein kurzer Abstecher auf die ‘Motherroad’ . Nur 2 Nächte. Mehr passte nicht in unseren ohnehin schon straffen Zeitplan. 

Insgesamt 3 Wochen waren die Kinder und ich an der Westküste der USA unterwegs. Aufregend war alles. Ein Abenteuer. Nur meine 3 Kinder und ich unterwegs im Wohnmobil.
Niemals abseits der Touristenpfade, das war sicherer. Gesehen haben wir bis zur Ankunft in Flagstaff schon viel. Jeden Tag ein neues großartiges Ziel. Ein Roadtrip eben, mit dem Wohnmobil.
Schöner kann man die Westküste der USA kaum bereisen. 

Freiheit pur und immer mittendrin. Mittendrin in der großartigen Natur. Mittendrin in den Großstädten. Mit dem Wohnmobil durch Los Angeles oder Las Vegas war nervenaufreibend. Mit dem Wohnmobil im Bryce Canyon, im Monument Valley oder am Grand Canyon dafür umso schöner.
Es war atemberaubend, einmal inmitten dieser grandiosen Naturwunder sein zu dürfen.

Und nun stand das nächste große Highlight an: Die Route 66! 

 

Die ersten Schilder kündigten Seligman an. Unsere Aufregung stieg! 

 

Bei der Einfahrt wirkt Seligman zunächst unscheinbar. Bald aber schon erkennt man, welch wundervolle Route-66-Perle sich dahinter verbirgt

 

Die Geschichte von Seligman und der Route 66 

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Im Amerikanischen Bürgerkrieg verloren zwei Familien aus den Südstaaten alles, was sie hatten. Sie gaben ihr Land auf und zogen daraufhin nach Westen. Sie übernahmen ein kleines Gebiet von den Cherokee-Indianern und gründeten zwischen 1889 und 1891 das heutige Seligman.

Angel Delgadillo wurde am 19. April 1927 in Seligman geboren und wuchs in dem kleinen Ort direkt an der Route 66 auf.
Als er noch ein Kind war, erlebte er, wie hunderttausende Farmer aus Arkansas und Oklahoma nach den verheerenden Dürrejahren über die Route 66 nach Kalifornien zogen.
Der weltberühmte Roman “Früchte des Zorns” von John Steinbeck aus dem Jahr 1939 thematisiert dies.

Für die meisten Orte – wie zum Beispiel Seligman – war die Route 66 der Hauptwirtschaftsfaktor. Es wurden Tankstellen, Hotels / Motels und Restaurants errichtet und die Einnahmen daraus wurden für die meisten Bewohner zur Lebensgrundlage.

Die Route 66 war einspurig, teilweise sehr kurvig und führte auch durch die Berge (Heute noch gut zu sehen beim “Sitgreaves Pass” östlich von Oatman) .
Daher war die Strasse irgendwann nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr.
Nach und nach wurden große, breite Interstates gebaut und die Orte der Route 66 wurden mehr und mehr vom Durchgangsverkehr abgeschnitten.
Die Orte an der Route 66 drohten zu sterben und auch das kleine Örtchen Seligman betraf diese Entwicklung.

Im September 1978 wurde ein wichtiges Teilstück vom Interstate Highway 40 eröffnet und so wurde Seligman praktisch von heute auf morgen vom Durchgangsverkehr abgeschlossen, die Einnahmen durch die Durchgangs-Reisenden blieben komplett aus.

Seligman drohte zur Geisterstadt zu werden.

Der Friseur Angel Delgadillo hat sich diesem Problem angenommen. Er aktivierte Anwohner anderer Orte, welche an der Route 66 lagen und das gleiche Schicksal hatten, die Strasse und die Orte wieder attraktiv für Reisende zu machen, damit diese Orte nicht völlig sterben und in Vergessenheit geraten würde.
Er und die anderen Anwohner von Seligman und den Nachbarorten schlossen sich zusammen. Sie trafen sich im Friseursalon von Angel in Seligman und beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Route 66 als “State Historic Route” anerkannt und geschützt wird.

1987 – nach einem fast 10-jährigen und zudem zermürbenden Kampf – hatten sie damit endlich Erfolg. Die alte Route 66 wurde zur “State Historic Route”. Zusammen mit diesen anderen Vertretern gründete Angel Delgadillo daraufhin ebenfalls noch im Jahr 1987 die Route 66 Association, welche sich mittlerweile auch in den anderen Bundesstaaten darum bemüht, die Touristen wieder auf die Historische Route 66 zu locken.

Die Orte in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wurden bunt, lebendig und liessen mit ihren Gebäuden, ihren Menschen und ihrem Spirit den Geist der alten Route 66 wieder aufleben. Den Touristen gefiel das. Es wurde eine Welle der Nostalgie ausgelöst und immer mehr Touristen fuhren die Historische Route 66. Das Teilstück zwischen Seligman und Oatman gilt als besonders malerisch und der Ort lebte wieder auf.

Angel und die anderen Vertreter anderer kleineren Route 66 Orte hatten ihr Ziel erreicht. Teile der Route 66 und ihre Orte sind wieder zum Leben erwacht.

Angel gilt als “Schutzengel der Route 66” oder “Vater der Mother Road”.


Ohne seinen Einsatz gäbe es Seligman und viele weitere kleine Orte an der Historischen Route 66 nicht mehr!

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Ich nehme euch nun mit auf unserem Spaziergang durch Seligman 

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Wir hofften sehr, Angel zu treffen, denn er arbeitet noch immer in seinem Barber-Shop, direkt daran angeschlossen betreibt sein Sohn einen Souvenir-Shop. 

 

Der Laden von Angel und Vilma Delgadillo. Unser erstes Ziel! Und das wichtigste, denn hier hat man gute Chancen, Angel persönlich zu treffen 

 

Wenn Angel nicht persönlich im Laden ist, steht ein lebensgroßer Papp- Angel in seinem Laden

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Angels Friseursalon in Seligman wurde zum Treffpunkt der Route 66 Fans, welche den Salon mehr und mehr mit Andenken aus aller Welt dekorierten.
Inzwischen gibt es im Salon auch einen Souvenirshop, welcher u.a. von seinem Sohn betrieben wird.
Wir haben uns dort ein paar Route-66- T-Shirts gekauft und mit Angels Sohn geplaudert. Angel selber war leider nicht im Laden. Schade. 

Übrigens: Kennt ihr den Animationsfilm “Cars”?
Der fiktive Ort Radiator Springs basiert zu einem sehr großen Teil auf Seligman. Der Filmemacher John Lasseter hat sich bei seiner Recherche über die Route 66 mit Angel beraten und dieser erzählte dem Filmemacher seine ganz persönliche Geschichte über seinen Ort, seinen drohenden Untergang und die Wiederauferstehung.

 

Weiter geht es durch den Ort. Es wirkt fast wie eine Filmkulisse. Wir fühlen uns in eine andere Zeit versetzt, und es gibt soviel zu entdecken! 

 

Die Kinder begaben sich in Seligman auf die Spuren von “Cars” – und wurden an mehreren Stellen fündig

 

Inzwischen hat Seligman Kultstatus, ein bunter und lebendiger Ort, wo es für Erwachsene und für Kinder soviel zum entdecken gibt.

 

Der Spirit der Route 66 ist überall in dem kleinen bunten Ort zu fühlen

 

 

 

 

In Seligman wehte tatsächlich einer von diesen bekannten Strauchkugeln über die Strasse, dabei ist der Ort alles andere als ruhig und einsam. Er ist bunt, fröhlich und die Leutchen dort sind immer zu einem Späßchen bereit

Wusstet ihr eigentlich, dass diese Kugeln Dornenbüsche sind? Anfassen sollte man sie besser nicht, tut ziemlich weh ….. ^^

 

Das ist das “Delgadillo’s Snow Cap”. Dies ist ein Imbiss von Angels Bruder Juan.
Ich hatte viel gelesen und war gespannt, was uns dort erwarten würde, denn einfach hinein gehen und ein Eis bestellen funktioniert hier nicht. 
Jeder Gast wird mindestens einmal auf den Arm genommen und natürlich (und zu unserer Freude) wurden auch wir nicht verschont! 
Das fing schon beim Betreten des Ladens an, denn von den vielen Türgriffen funktionierte nur einer. 
Das kleine Eis, was meine Tochter bestellte, war dann wirklich sehr winzig und so ging es dann die ganze Zeit weiter. 
An dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten, aber es war lustig und das Eis hätten wir beinahe vergessen. 
Wir hatten Tränen in den Augen vor lachen! 

Wenn ihr in Seligman seid – besucht unbedingt das Snow Cap  – ein unvergessliches (und lustiges) Erlebnis! 
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Seligman gilt durch das Engagement von Angel Delgadillo als Geburtsstätte der Historischen Route 66 und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Am besten bleibt man aber gleich ein paar Tage. Übrigens hat Seligman inzwischen auch deutsche Spuren. Es gibt Hotels, Shops und Cafes / Restaurants, welche von Deutschen geführt werden. Das erklärt auch die vielen deutschen Nummernschilder, welche viele Gebäude in Seligman dekorieren.

 

Es ist kaum mit Worten zu beschreiben, welcher Zauber von diesem kleinen Ort ausgeht. Hier lebt man die Nostalgie der Route 66, hier spürt man den Flair und die Lebensfreude im ganzen Ort.

Die Kinder erzählen noch sooft vom Besuch dort und vor allen von den Menschen dort!
Sie möchten unbedingt noch einmal dorthin – “Aber dann übernachten wir da auch und bleiben länger!”

Hoffentlich klappt das irgendwann, denn auch ich träume davon und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, spüre ich die Sehnsucht wieder sehr deutlich.

 

Die Geschichte vom Engel der Route 66

Habt ihr Lust, uns noch etwas weiter auf der Route 66 zu begleiten?

 

Die Route 66 zwischen Seligman und Los Angeles

 

Von Seligman aus führt ein sehr malerischer Teil der Route 66 Richtung Westen.

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Der Hackberry General Store

 

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Nach ca 100 km erreicht man den Hackberry General Store. Er scheint zunächst unscheinbar, aber ein Stop lohnt sich sehr. Fast fühlt es sich an, als wäre man in die Vergangenheit gereist, wenn man sich die auf dem Gelände verteilten Raritäten der 50er und 60er anschaut. Im Store selber gibt es neben Kaffee und Snacks auch noch Allerlei Raritäten zu bestaunen und selbstverständlich kann man auch ein Route-66 Souvenir für sich kaufen.

 

 

 

 

Der Hackberry General Store

 

Weiter führt die Fahrt dann über Kingman Richtung Oatman.

 

 

 

Direkt vor Oatman liegt der zum Sitgreaves Pass, ein verschlungener Bergabschnitt der Route 66. Er gilt als einer der schönsten Abschnitte. 

Am Anfang vom Sitgreave Pass befindet sich die Cool Springs Station, eine alte (aber neu aufgebaute) Gas Station im Retro-Route-66-Look.Hier lohnt sich ebenfalls definitiv ein Foto-Stop!

Die Cool Springs Station an der Historic Route 66

 

 

So ganz einfach zu fahren war er mit dem großen Wohnmobil nicht, aber es gibt viele Möglichkeiten, rechts anzuhalten, um Autos vorbei fahren zu lassen und / oder Fotos der atemberaubenden Landschaft zu machen

> Der Pass auf Google Maps < 

 

 

 

 

 

Die “wilden” Esel von Oatman 

 

8 Meilen vor Oatman kündigen bereits erste Schilder die in und um Oatman lebenden ‘wilden’ Esel an

 

Oatman ist eine ehemalige Goldgräberstadt. Die Esel sind die Nachkommen der damaligen Lastenesel, welche man einfach sich selbst überließ, als der Goldrausch vorbei war. Sie leben zwar wild, lassen sich jedoch gerne von den Touristen füttern

 

 

Route-66-Zeichen auf der Strasse vor Oatman

 

Das Route 66 Zeichen in Amboy

Wer nicht zurück nach Las Vegas fährt, sondern weiter Richtung Los Angeles, der kann noch einen weiteren Stop in Amboy einlegen.
Amboy lag früher als weit und breit einziger Ort an der Route 66 und war somit die Anlaufstation für viele Durchreisende, welche tanken mussten, etwas essen wollten oder eine Übernachtungsmöglichkeit suchten.
Nach dem Bau der Interstate verfiel die Stadt, erst mit der aufkommenden Route-66-Nostalgie lebte er auch wieder etwas auf und ist heute mit seinen doppelten Route-66-Zeichen auf der Strasse und dem alten Motel-Sign ein sehr beliebter Fotostop.

 

 

 

 

 

Lust auf die Route 66 bekommen? Irgendwann werden wir ja hoffentlich wieder reisen dürfen. 

Seligman und das Teilstück der Route 66 kann  man wunderbar mit zwei weiteren Highlights verbinden: dem Grand Canyon und Las Vegas!

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Routenvorschlag von Las Vegas für einen 8-tägigen Mini-Roadtrip mit 3 tollen Highlights:

 

Tag 1: Flug nach Las Vegas

Tag 2: Fahrt nach Grand Canyon Village (450 km / ca 5 Std Fahrt), Sonnenuntergang am Grand Canyon 

Tag 3: Grand Canyon – Erkundung vom Grand Canyon in beide Richtungen (Nutzung vom Shuttle empfohlen, denn mit dem Auto kann man nicht alle Aussichtspunkte anfahren) 

Tag 4: Fahrt zur Route 66. [Heute insgesamt ca 300 km]

  • Station 1: Williams. Idealer Ort zur Einstimmung auf die Route 66 mit tollen Fotomotiven, zB Pete’s Route 66 Gas Station Museum (95 km / ca 1 Std.)
  • Station 2: Seligman (70 km)
  • Station 3: Hackberry (knapp 100 km ausschließlich auf der Historic Route 66)
  • Station 4: Kingman (45 km) – Übernachtung

 

Tag 5: Route 66.

  • Oatman (50 km / knappe Std Fahrt)
  • Fahrt zum Hover Dam (165 km / 2 Std Fahrt)
  • Fahrt nach Las Vegas(60 km / 45 Min Fahrt)

 

Tag 6: Las Vegas

Tag 7: Las Vegas oder schon Rückflug

Tag 8: Rückflug nach Deutschland

 

 

Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei ward ! 

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst oder diesen Beitrag teilt. 

Es ist eine schwierige Zeit für uns alle, auch die Reisebranche leidet extrem unter den vorherrschenden Umständen. 
In meiner Reiseblogger- Gruppe berichten nahezu alle, dass auch scheinbar niemand mehr Reiseberichte lesen möchte zur Zeit 

Dabei ist das doch so eine schöne Möglichkeit, zumindest virtuell zu verreisen, gedanklich einmal ganz woanders zu sein. 
Alle Sorgen für einen Moment vergessen. 

Daher werde ich auch weiterhin hier meine Berichte schreiben.
Wenn auch nur ein einziger Leser sich darüber freut und für einen kurzen Moment alles andere vergessen konnte, hat es sich schon gelohnt! 

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest.
Geniesst das schöne Wetter (Zumindest hier im Münsterland scheint grad die Sonne) , macht das Beste aus der Situation. 

 

Ihr seid nicht alleine !!!!! 

 

Bleibt gesund

 

 

 

 

 

  

 

 

 


 



 

USA - Roadtrip an der Westküste

 


 


 

 

Elly unterwegs auf anderen Seiten

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Elly unterwegs auf anderen Seiten
Elly unterwegs

Hier gibt es eine Übersicht meiner Gastbeiträge / Berichte auf anderen (Reise-) Seiten

 



Hier gibt es u.a. auch von mir Fotos zu sehen

http://www.tecklenburger-land.de/

 



Das war mein 1. Interview

http://www.usa-reisetipps.net/sonstiges/links-reiseberichte/106-usa-reiseplannung/sonstiges/usa-reiseberichte/284-www-elly-unterwegs-de

 



 

Blogparade zum Thema “Ungewöhnliche Reisen mit Kindern”

http://www.freileben.net/ungewoehnliche-reisen-mit-kindern/

 



 

Blogparade zum Thema “Nordsee”

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von segeln-ist-leben.de zu laden.

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Blogparade zum Thema “Unvergessliche Reiseerlebnisse”

http://followtheworld.de/unvergessliche-reiseerlebnisse/

 



 

Stadt-Land-Fluß. Mein Beitrag: Q – Qatar

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Blogparade zum Thema “Orte, die Reiseblogger ein 2. mal sehen möchten”

http://www.tripaholic.de/orte-die-44-reiseblogger-ein-zweites-mal-sehen-moechten/

 



 

Blogparade zum Thema “Reisevorbereitung”

 

http://www.philippinen-blog.ch/blogparade-reisevorbereitungen 

 

 



 

Blogparade “Weihnachtswichteln”

http://webundwelt.de/reisen-mit-kindern-gastbeitrag/

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Instagramlieblinge 

Schon ein paar mal war ich dabei – Dankeschön dafür !!! 

http://www.geckofootsteps.de/instagram-lieblinge-von-maerz-2016/



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Unsere Tageszeitung hat auch schon einen Bericht über mich veröffentlicht: 

https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/113512/Viele-Absagen-mit-drei-Kindern

 



 

Teilnahme an der Blogparade: “Die schönsten Reisen ohne Kinder”

https://wandernd.de/2018/05/10/blogparade-die-schoensten-reisen-ohne-kinder/

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Vor unserer 2. Reise nach Amerika hat Camperdays meinen Kindern ein paar Fragen zum bevorstehenden Roadtrip gestellt 

 

https://www.camperdays.de/blog/reiseplanung/reisen-mit-kindern-interview-ellyunterwegs-und-ihre-kids.html

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.camperdays.de zu laden.

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Interview zu meinem USA- Roadtrip mit den Kindern 

https://www.expat-news.com/30859/interview-leben-arbeiten-ausland/alleine-mit-drei-kindern-mit-dem-wohnmobil-durch-die-usa/

 



 

Bei Reisemobil gab es auch einen kleinen Hinweis auf meinen Blog

https://www.reisemobil-international.de/news/elly-unterwegs/

 



 

 



 

 

Meine Fotos auf anderen Seiten

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Hotel Lücke aus Rheine nutzte eines meiner Fotos als Titelbild

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hotel2

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Das Reisejahr 2017


Unser Reisejahr 2017

 

Ja, ich weiß, ich bin spät dran, aber der Umzug mit meinem Blog sowie die Umstellung auf HTTPS verlief nicht ganz ohne Probleme und ich bin sehr froh, dass mir Max von http://www.fortgefahren.tv/  geholfen hat! Alleine hätte ich das nicht hinbekommen …. Hier kommt er also, unser Rückblick auf das Reisejahr 2017 

 

2017 hatte ein riesen großes Highlight:

Unsere Wohnmobil – USA – Westküsten – Tour.

Alleine mit meinen 3 Kindern 3200 km durch Nevada, Utah, Arizona und Californien;
Los Angeles, San Francisco, Las Vegas, der Grand Canyon, eine Tour mit einem echten Indianer durchs Monument Valley, die Route 66 uns so vieles mehr –
Wir denken noch sooft an unsere unvergesslichen und tollen Erlebnisse in diesem Urlaub!

 

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Der Rest vom Jahr 2017 war reisetechnisch eher etwas ruhiger.

Im Frühjahr war ich mit meiner ältesten Tochter für ein Wochenende in Köln, da ich dort einen Termin hatte und sie mitgenommen habe, um mal etwas Zeit mit ihr alleine verbringen zu können

Sonnenuntergang in Köln

 

 

Unseren Sommerurlaub verbrachten wir auf der Ostseeinsel Fehmarn.
Dort war ich selber als Kind sehr oft und es war schön, die Orte nun mit meinen Kindern wiederzusehen. 


Im Herbst war ich mit den Kindern und meiner Mutter in Cuxhaven, leider genau zu dem Wochenende, an welchem der Sturm Herwart über Nord- und Ostdeutschland hinwegzog.

Welche positive Änderung aber genau dieser Sturm Herwart in mein Leben bringen sollte, ahnte ich damals noch nicht. Aber dazu schreibe ich in einem späteren Beitrag noch etwas.

Dazu kommen noch diverse Tagestouren, …..

 

…..zum Beispiel zur Tour de France ….

 

….. oder zum Zoo in Osnabrück.

 

Und das wars auch schon mit unserem Reisejahr 2017 ….

 

…. und 2018 wird es ebenso ruhig weitergehen. Zumindest reisetechnisch.

Wir werden aber unsere Heimat, das Münsterland / Das Tecklenburger Land und das Osnabrücker Land weiter erkunden und da gibt es sehr viele schöne Fleckchen, welche ich euch dann zeigen werde.

 

Es würde mich freuen, wenn ihr mir als Leser treu bleibt .

 

 

Reisejahr 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleiner [Best-of]-Foto-Rückblick: Mein USA-Wohnmobil-Roadtrip alleine mit 3 Kindern



Kleiner [Best-of] – Foto-Rückblick: Mein USA- Wohnmobil- Roadtrip mit 3 Kindern



 

Hallo zusammen!

 

 

Es haben mich einige angeschrieben, ob es noch eine Art Zusammenfassung meiner USA-Tour gibt.

 

Jaaaaaa, tadaaaa – hier ist sie :

 

Eine Best-of-Foto- Zusammenfassung von meinem Wohnmobil – Roadtrip alleine mit meinen 3 Kindern durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien

Ganz am Ende dieser Seite gibt es noch eine Auflistung aller Einzel- Berichte

 

Kurzer Überblick unserer Route:

 

Kleiner [Best-of] –  Roadtrip mit 3 Kindern

 

Wobei das eigentlich nur unsere Wohnmobil-Route zeigt. Bevor wir unsere Tour mit dem Wohnmobil starteten, waren wir für knapp 3 Tage in Los Angeles

 

Für alle, die sich vielleicht wundern, warum wir nicht von San Francisco nach Los Angeles direkt an der Küste entlang gefahren sind: Das ging nicht, wenige Wochen bevor es los ging, gab es dort die Erdrutsche, welche den Teil des Pacific Highway, auf welchen ich mich so sehr gefreut habe, vom Rest der Strasse trennten, denn die Strasse vom Norden und vom Süden in den Big Sur waren massiv beschädigt ….

Ich habe geheult, als ich diese Nachricht bekam, denn genau diesen Abschnitt wollte ich einmal sehen und erleben, seit über 10 Jahren …. dann schien mein Traum endlich wahr zu werden – und dann DAS!

Gut, der Stammleser von meinem Blog weiß inzwischen, dass uns das Wetter regelmäßig in unsere Urlaubsplanung hineinpfuscht, ich sag nur Regen in der Wüste, …. Kürzlich wurde ich in einem Reisebericht einer anderen Urlauberin diesbezüglich sogar zitiert, als sie im Urlaub viel Regen hatte….. Weiß auch nicht, ob das eine Ehre ist oder nicht ;)

In diesem Bericht werde ich auch auf die Fragen eingehen, welche in den letzten Wochen bei mir eingetrudelt sind.

Angefangen bei der Planung.

 

 

Planung

 

Wir haben als erstes die Flüge gebucht, denn da hat man nicht selten große Preisunterschiede, wenn man mit 2-3 Tagen hin- und herspielen kann.
Danach habe ich dann erst unser Wohnmobil bei Camperdays gebucht.
Und dann ging es an die Reservierung der Campgrounds. Das mag für viele unsinnig scheinen und man nimmt sich auch einiges an Flexibilität, aber ich habe das aus zwei Gründen so gemacht. Grund 1: Ich hatte keine Lust, abends mit 3 Kindern noch nach einem Campground zu suchen. Grund 2: Meine Familie wusste so IMMER, wo ich wann bin. Zwar habe ich sie per WhatsApp täglich auf dem Laufenden gehalten, aber so waren wir auf der sicheren Seite, falls das mit dem Internet nicht funktioniert.
Dabei habe ich diese Karte genutzt -> Übersicht der Campgrounds in Nord-Amerika

 

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Linktip:

Zum Thema “Planung von einem Roadtrip” habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben

“11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip” 

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Auf geht’s !! USA, wir kommen

 

 


Roadtrip mit 3 Kindern

 

Unsere Flugroute:

Amsterdam – Island – Los Angeles

Das erste mal, dass ich mit den Kindern eine Umsteigeverbindung gebucht habe, aber der Preis war absolut unschlagbar!
Auf Island hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und haben diese genutzt, um dort in Ruhe etwas zu leckeres zu essen und die isländischen Süßigkeiten zu probieren ;)

 

Von Island ging es bei klarer Sicht über Grönland …..

…. und am frühen Abend landeten wir in Los Angeles

 

 


Bericht:
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“Unsere Anreise von Amsterdam über Island nach Los Angeles”
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Los Angeles

 

Für Los Angeles hatte ich einen Mietwagen gebucht. Ohne geht es dort anders als in New York nicht, denn die vielen Sehenswürdigkeiten und lohnenswerte Orte liegen zu weit auseinander. Der Strassenverkehr in Los Angeles ist ätzend.

In Los Angeles haben wir uns angesehen:
– Walk Of Fame
– Hollywood – Sign (aber nur von unten)
– Sonnenuntergang am Griffith Observatory (meine Empfehlung!!!!!)
– Santa Monica Beach inkl. dem kleinen Freizeitpark auf dem Pier
– Sonnenuntergang am Venice Beach (ein Traum!)


Hollywood – Walk of Fame

 


Blick auf Los Angeles vom Griffith Observatory nach Sonnenuntergang

 


Strand in Santa Monica


Skater in Venice Beach

 


Sonnenuntergang in Venice Beach

 



Zum Bericht:  ” Los Angeles – Kinder, heute gehts nach Hollywood! “

 

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Flug von Los Angeles nach San Francisco

und die Wohnmobil- Übernahme in San Francisco

 

Von Los Angeles ging es dann per Inlandsflug nach San Francisco. Die Inlandsflüge in den USA sind relativ günstig, für die Flüge von Los Angeles nach San Francisco habe ich um die 30 Euro p.P. bezahlt.

In San Francisco haben wir dann unser Wohnmobil von Cruise America übernommen.

 


Die erste Fahrt führte zum Walmart, wo wir uns mit allem eindeckten, was man so braucht.

 

 


Unser fahrendes Wohnzimmer für die nächsten 2 Wochen. Die Kinder saßen bei der Fahrt am Tisch, angeschnallt natürlich. Mein Beifahrersitz blieb leer – bzw …. leer nicht, denn da lag während der Fahrt immer alles mögliche, was ich griffbereit brauchte, zB unser Ordner mit den ganzen Routen, Reservierungen usw

 

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Zum Bericht:

Flug von Los Angeles nach San Francisco”

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San Francisco

 

 

In San Francisco regnete es, ….
…… daher fiel zunächst an Tag 1 unsere geplante Stadtrundfahrt aus und dann auch leider an Tag 2 …..

Wir haben extrem viel Zeit mit Warten verschwendet, haben daher vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten ….

…. aber haben das Beste aus der Situation gemacht und in den 1 1/2 Tagen zumindest die Top-5 Highlights von San Francisco gesehen

– Golden Gate Bridge
– LombardStreet
– Pier 39 mit den Seelöwen
– Painted Ladies (die bunten viktorianischen Häuschen)
– Muir Woods (Wald mit Mammutbäumen)

 

Aus Zeitgründen konnten wir leider nicht mit einem Cable Car fahren ( ….. wir haben Stunden mit Warten wegen der dann letztendlich komplett ausgefallenen Stadtrundfahrten verschwendet)

 

Die Golden Gate Bridge

 

Die Seelöwen am Pier 39

 

Die Painted Ladies (Leider war zu dem Zeitpunkt dort komplett Baustelle, die Rasenflächen waren komplett planiert mit 2 Meter hohen Bauzäunen davor)

 


Sausalito


Muir Woods

 

 


China Town

 


Die steilen Strassen von San Francisco

 


Blick vom Coit Tower auf Downtown

San Francisco – Die Stadt hat etwas, was mich berührt hat.
Weder Los Angeles noch Las Vegas (oder Miami oder New York) haben das geschafft.

In San Francisco habe ich ein Stück meines Herzens gelassen …. :(

 

Berichte:

Tag 1 in San Francisco, u.a. Muir Woods

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/19/san-francisco-mama-wann-kommt-denn-endlich-der-bus/

Tag 2 in San Francisco, Sightseeing zu Fuß und mit dem HoHo – Bus

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/28/san-francisco-teil-2/

 

 

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Von San Francisco nach Monterey

 

Mit dem Wohnmobil ging es dann zunächst entlang der Pacifik-Küste bis nach Monterey. Dort haben wir eine Bootstour aufs Meer unternommen und Wale in freier Wildbahn erleben dürfen

 

 


Pigeon Lighthouse

 


Capitola

 


Wale vor Monterey

 

Am 17-Mile-Drive in Monterey

 

Zu den Berichten:

Von San Francisco nach Monterey

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/02/der-eigentliche-roadtrip-beginnt-pacific-highway-no1-von-san-francisco-via-pacifica-nach-monterey-whale-watching-17-mile-drive/

Monterey: Whale Watching und der 17-Mile-Drive

-> www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/

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Die Seeelefanten in San Simeon

 

Von Monterey aus mussten wir dann ins Landesinnere, um nach San Simeon und Morro Bay zu kommen, so umfuhren wir die gesperrte Küstenstrasse.
Das tat so weh ….. Während der Fahrt sahen wir rechts die Berge und dahinter war der Pacific Highway ….. Mein Traum seit über 10 Jahren, ihn einmal von SF nach LA entlang zu fahren ….
Die Strasse durch das Landesinnere führte durch Weinanbaugebiete und Mandelplantagen. Erst kurz vor unserem Zielort konnten wir wieder Richtung Küste fahren.

Wir übernachteten auf einem Campground direkt in San Simeon.

 

 

Am nächsten Morgen sind wir als erstes zu den See-Elefanten gefahren

 

 

Danach fuhren wir soweit den Pacific Highway Richtung Norden, wie es ging. Endstation war der Ragged Point

Von dort ging es dann zurück bis nach Morro Bay …. immer wieder regnete es …..

In Morro Bay haben wir uns einen schönen Nachmittag am Strand gemacht und auch viele Sanddollars gesammelt.

 

 

Zum Sonnenuntergang gab es dann aber leider ein ordentliches Gewitter ….

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Bericht:

Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point Aussichtspunkt und der Strand von Morro Bay

https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/09/pacific-highway-no-1-die-see-elefanten-von-san-simeon-der-ragged-point-am-strand-von-morro-bay/

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Calico

 

Am nächsten Tag ging es ins Landesinnere, wir hatten einen 450 km langen reinen Fahrtag vor uns.

Ziel für heute war Calico, die alte, neu aufgebaute Westernstadt ungefähr mittig zwischen Los Angeles und Las Vegas.
Am Abend der Ankunft haben wir uns den alten Friedhof angesehen, da die Stadt schon geschlossen war.

Danach haben wir uns ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegrillt. Das war richtig lecker und wir hatten alle viel Spaß dabei, nur der starke Wind, welcher immer wieder ins Lagerfeuer pustete, nervte etwas.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann Calico angesehen.

 

Calico ist sehr touristisch und man kann an allen Ecken seine Dollars loswerden.
Es hat aber vor allen den Kindern sehr gefallen, denn man fühlte sich wirklich etwas in die Westernzeit zurück versetzt.

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Bericht: Die alte Westernstadt Calico

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/15/calico-die-alte-westernstadt-aus-der-bluetezeit-des-silber-bergbaus/

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Las Vegas

 

Von Calico ging es nach LAS VEGAS !!!

 

Die ganze Zeit freute ich mich auf die Wasserspiele am Belaggio am Abend!!! Das war ein weiteres Highlight dieser Reise.

Nachmittags haben wir uns den Strip angesehen und waren natürlich auch am Las Vegas Sign

 

Als es dunkel war, gingen wir zum Belaggio und warteten voller Vorfreude gespannt auf die berühmten Wasserspiele

 

…… aber …..

…. wegen des starken Windes fielen diese aus ……. Meine Enttäuschung könnt ihr euch nun vermutlich denken …. :(

 

Bericht:

Viva Las Vegas

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/23/viva-las-vegas-mit-3-kindern-in-der-verruecktesten-stadt-der-welt/

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Valley of Fire

 

Am Tag danach war das Valley of Fire unser erstes Ziel des Tages. Das Valley of Fire ist eine Felsenlandschaft, der Sand dazwischen ist rötlich. Obwohl man es nicht vermuten mag, gibt es viel Leben dort, zum Beispiel die unzähligen kleinen Eidechsen, deren Spuren wir im Sand oft gesehen und manchmal auch verfolgt haben.
Die Felsen sind rötlich, gelblich, orange usw, ein tolles Farbenspiel und die Strasse schlängelt sich malerisch durchs Valley.

Bericht:

Valley Of Fire

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/30/das-valley-of-fire-in-der-naehe-von-las-vegas-oder-der-beste-abenteuerspielplatz-der-welt/

 

 

b

 

Der Zion Nationalpark

 

 

Nach unserem Zwischenstop im Valley Of Fire fuhren wir zu unserem nächsten Campground direkt am Zion Nationalpark

Wir hatten ursprünglich geplant, 2 Nächte im Zion zu bleiben. Das habe ich dann aber doch auf nur 1 Nacht gekürzt, um noch für eine Nacht in den Bryce Canyon fahren zu können. Und obwohl der Bryce Canyon auch wundervoll ist, habe ich es hinterher bereut, denn der Zion ist einmalig schön. Sollte ich irgendwann wieder her kommen, bleiben wir länger, um ihn uns noch besser anzusehen

 

Bericht:

Unterwegs im Zion Nationalpark

-> www.elly-unterwegs.de/2017/07/08/der-zion-nationalpark/

 

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Der Bryce Canyon


Vom Zion fuhren wir zum Bryce Canyon und auch dort hatten wir einen Platz auf dem Campground reserviert. Es war die kälteste Nacht auf unserem Roadtrip, um 0°C

 

Wenn man vom Sunset- oder Sunrisepoint in den Bryce Canyon hineinschaut, verschlägt es einem kurz die Sprache und man kann kaum erfassen, was die Natur da gezaubert hat!

Der Bryce Canyon am frühen Morgen

Bericht:

Der Bryce Canyon

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/21/der-bryce-canyon/

 

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Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon


Und weiter gehts. Nächstes Ziel: Page!


Dort gibt es den bekannten Horseshoe Bend. Der Coloradoriver hat sich hier hufeisenförmig durch die Felsen gefressen.

Und auch der Antelope Canyon entstand durch fortwährendes durchspülen vom Wasser durch den rötlichen Sandstein.
Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt, vor allem der Antelope Canyon ist mehr als sehenswert. Wenn man dadurch geht, wird man ehrfürchtig vor dem, was die Natur da wundervolles geschaffen hat!

Und ausserdem gönnten wir uns einen Programm-freien Nachmittag und die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben und später haben wir im Whirlpool auf dem Campground entspannt.


Horseshoe Bend

 


Der Einstieg bzw Abstieg in den Antelope Canyon

Der Antelope Canyon – dort hindurch zu laufen ist ein unbeschreibliches Gefühl

 

 

Bericht:

Horseshoe Bend und der Antelope Canyon in Page

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/30/page-horseshoe-bend-und-der-antelope-canyon-willkommen-in-einer-anderen-welt/

 

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Monument Valley:

Urlaub in einer Wild-West- Filmkulisse


Auf das Monument Valley habe ich mich sehr gefreut. Auch wenn das so gar nicht in unsere Route passte, das musste sein! Dafür habe ich am Grand Canyon eine Nacht abgezwackt und habe es auch nicht bereut!


Wir haben eine Tour mit einem Navajo unternommen, er hat uns sein Monument Valley gezeigt, kindgerecht, unterhaltsam, kurzweilig!

Gänsehaut bescherte mir auch der Sonnenaufgang im Monument Valley. Zum einen tatsächlich wegen der Kälte, zum anderen aber auch, weil dieser Moment, als die Sonne in dieser Kulisse aufging, schon fast etwas magisch-mystisches hatte!

 


Bericht:
Urlaub in einer Wild-West-Filmkulisse bei den Indianern
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/22/monument-valley-urlaub-bei-den-indianern-und-in-einer-richtigen-filmkulisse/

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Mit 3 Kindern zum Grand Canyon


Auf den Grand Canyon waren die Kinder und ich gleichermaßen gespannt. Oft liest man, der erste Blick in den Grand Canyon ist atemberaubend und man kann das nicht richtig begreifen, welch Wunderwerk von Mutter Erde da grad zu seinen Füßen liegt.


Und: Ja, es stimmt, genauso ging es uns. Ich hatte sogar ein Tränchen im Auge, es hat mich völlig überwältigt!

Am Nachmittag unserer Ankunft sind wir 5 km am South Rim gelaufen, immer wieder mit spektakuläre Aussichten auf den Grand Canyon.
Am nächsten Vormittag sind wir mit dem Shuttle bis zum äussersten Punkt der Shuttle-Route gefahren, jeder Aussichtspunkt war wieder anders, aber allesamt gleichsam überwältigend!

 

Bericht:

Der Grand Canyon – Fahrt / Spaziergang am South Rim

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/27/mit-3-kindern-zum-grand-canyon/

 

 

 

Zu Besuch bei den Flinstones und

der Meteoritenkrater bei Winslow

 


Noch leicht geflasht von den Eindrücken am Grand Canyon ging die Fahrt auch schon wieder weiter.

Jeden Tag on the Road.
Wir hatten inzwischen unser eigenes Roadtrip-Lied komponiert und sangen es bei jeder Fahrt mindestens einmal! Das wurde eine Art Ritual, eines von mehreren, die wir auf dieser unvergesslichen Reise täglich vollzogen!

Zu der Zeit, als wir dort waren, existierte noch der Fred-Feuerstein-Park. Ob er es heute auch noch tut, weiß ich nicht, denn er stand seinerzeit zum Verkauf.

Im Anschluss daran stand wieder etwas zum lernen auf den Plan, denn vor vielen vielen Jahren schlug bei Winslow ein Meteorit ein und der Krater ist weltweit der am besten erhaltene Meteoritenkrater. Klar, dass ich das meinen Kindern genau den zeigen wollte. Im direkt auf dem Gelände liegenden Museum erfuhr man ganz viel über das Weltall, Meteoriten usw.
Mein Sohn hat dort übrigens unsere schöne Erde pulverisiert, und das gleich mehrfach …… aber das nur am Rande ;)

Trotz Ultraweitwinkel war der Krater nicht vollständig aufs Bild zu bekommen. Es war ganz schön windig da oben …..

Achja, an einer Kreuzung überholte uns dieses Wägelchen, ich war völlig perplex denn ich liebe diesen Film!!! Na, wer erkennt es?

 

Bericht:

Zu Besuch bei Fred Feuerstein und der Meteor Crater

-> www.elly-unterwegs.de/2017/09/03/die-fahrt-geht-weiter-the-flinstones-meteor-crater-bei-winslow-und-auf-gehts-richtung-route-66/

 

 

Die Route 66 – Freiheit, Abenteuer, Nostalgie

 

 

Und dann ging es auf die Route 66!

Frühstück westlich von Flagstaff

 

Die Route 66 – Die Mother Road. Das war jetzt mehr was für mich und weniger für die Kinder, aber auch nur, bis wir in Seligman ankamen und die Kinder viele ihrer Helden aus dem Film “Cars” entdeckten.
Ein weiteres witziges kleines Highlight war, als so ein legendärer trockener Kugel-Busch über die Strasse geweht wurde, wie man es aus vielen Filmen kennt, wenn besonders langweilige Gegenden gezeigt werden.
Langweilig war es in Seligman allerdings nicht. Nur Angel haben wir leider nicht getroffen….


Seligman


Seligman

 


Hackberry

 

Weiter ging es über die Route 66 – mit einem kleinen * räusper * Abstecher ins das Örtchen Wickieup, fernab der Route 66, aber dafür gibt es hier die riesigen Kakteen, welche ich den Kindern unbedingt zeigen wollte. In der Nähe von Phönix gibt es zwar sogar ganze Nationalparks mit den riesigen Kakteen, aber das ließ sich mit unserer Route nicht vereinbaren.
In Wickieup haben wir aber auch zumindest ein paar der imposanten Kakteen gesehen

 


Wickieup

 

Bericht:

Route 66 – Seligman, Hackberry und Wickieup

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/07/die-route-66-freiheit-und-nostalgie-pur-teil-1-seligman-und-hackbarry-und-ein-abstecher-zu-den-riesigen-kakteen/

 

 

In Oatman haben wir die dort frei lebenden Esel gefüttert, sind die traumhafte Passstraße am Berg entlang gefahren und haben noch einen letzten Route-66-Fotostop in Amboy eingelegt, bevor es dann Richtung Joshua Tree Nationalpark ging


Zwischen Kingman und Oatman

 


Strasse von Kingman nach Oatman

 


Oatman

 


Amboy

 


Bericht:
Wilde zahme Esel in Oatman und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/17/die-route-66-teil-2-wilde-esel-in-oatman-grandiose-landschaften-und-ein-letzter-route-66-fotostop-in-amboy/

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Der Joshua Tree Nationalpark

 

Der letzte Nationalpark auf unserem Roadtrip war der Joshua Tree Nationalpark.
Den Namen bekam er, weil hier unzählige der JoshuaTrees wachsen.

 


Bericht:
Der Joshua Tree Nationalpark -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/24/der-joshua-tree-nationalpark/

 

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Unsere letzten Tage in Huntington Beach und Laguna Beach

 

Zum Abschluss unseres Roadtrips wollten wir einen Tag Urlaub machen. Dafür hatte ich Huntington Beach ausgewählt. Es liegt südlich von Los Angeles und somit in der Nähe zu unserem Wohnmobil-Abgabeort und Abflughafen und ich dachte, dort haben wir bestimmt Glück mit dem Wetter und können noch etwas Sonne tanken.

Glück mit dem Wetter hatten wir nicht – ein Sandsturm hat uns unseren geplanten Tag am Strand vermasselt.

Trotzdem haben wir in Huntington Beach und Laguna Beach schöne Stunden verbringen und etwas entspannen können


Laguna Beach – Für Palmenfreunde wie mich ein tolles Fleckchen direkt am Meer


Sonnenuntergang in Laguna Beach


Bericht:
Ankunft in Huntington Beach und ein traumhafter Spät-Nachmittag / Abend in Laguna Beach -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/03/huntington-beach-tag-1-ausflug-nach-laguna-beach/

 


Newport Beach

 

Da unser Strand-Bade-Tag wegen des Sandsturmes ausgefallen ist, haben wir am windgeschützten Pool vom Campground relaxt und sind erst zum Abend hin wieder zum Strand gegangen.

 

Sonnenuntergang in Huntington Beach – Unser letzter Sonnenuntergang in Amerika


Bericht:
Sandsturm am Strand, Relaxen am Pool und ein letzter wundervoller Sonnenuntergang in Amerika
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/13/unser-2-tag-in-huntington-beach-und-der-letzte-ganzer-tag-in-amerika/

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Die Heimreise

 

Und dann war er da …. der Tag der Abreise ….. die Zeit ist so schnell verflogen

In Los Angeles gaben wir nach einer wegen des Strassenverkehrs nervenaufreibenden Fahrt das Wohnmobil ab. Mit Wehmut, es war immerhin für die ganze Zeit, für dieses mega Abenteuer, unser zu Hause gewesen …

Weil wir noch etwas Zeit bis zum Abflug hatten, verbrachten wir ein paar Stunden in einem Park direkt am Airport und haben die landenden Maschinen bestaunt

 

Wir hatten auf dem Rückflug wieder einen Zwischenstop in Island und sind auf dem Weg dorthin wieder über Grönland geflogen


Grönland

 


Island


Landeanflug in Amsterdam

 

In Amsterdam übernachteten wir noch einmal, bevor es am nächsten Morgen mit dem Zug zurück in die Heimat ging.

Unser Abenteuer war zu Ende!


Bericht:
Letzter Nachmittag in Los Angeles, Heimflug Los Angeles – Island – Amsterdam -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/25/good-bye-usa-es-geht-zurueck-nach-hause-los-angeles-island-amsterdam-rueckflug-mit-wow-air/

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Fazit:

 

Wir hatten eine sehr spannende und tolle Zeit in Amerika!
Ich bin unendlich froh, dass ich dieses Abenteuer mit meinen Kindern gewagt habe!
Danke auch an Camperdays für die tolle Beratung im Vorfeld, ich hatte doch so viele Fragen vor der Buchung, da ich noch nie mit Wohnmobil unterwegs war :)

Das Feedback, welches ich während des verbloggens der Tour bekommen habe, hat mich umgehauen, damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Es macht gleich mindestens doppelt soviel Freude, die Berichte zu schreiben, wenn man so herzliche Antworten / Nachrichten bekommt.

Wir waren jeden Tag unterwegs, von Highlight zu Highlight. Grandiose Natur, verrückte Städte – und sooft es möglich war, abends Lagerfeuer mit Marshmallows.
Das Programm habe ich immer mit den Kindern abgesprochen, keiner sollte zu kurz kommen.
Und das hat super funktioniert. Selbst die zu Hause leider immer mal wieder vorkommenden Geschwisterstreiterein blieben aus

Am liebsten würden wir direkt wieder auf Tour gehen. :)

 

 

Tschüss, bis bald !!!!

 


Bryce Canyon


Valley Of Fire


Valley Of Fire


Muir Woods

 

 


 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‘Schwerelos’



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Das Achterbahn-Restaurant ‘Schwerelos’ in Hamburg

 

 

Nach unserem tollen Tag in Hamburg (Kurzbericht folgt) wollten wir den Tag in einem besonderen Restaurant ausklingen lassen. Mit 3 Kindern ist man in vielen Restaurants nicht gerne gesehen, daher bin ich für Tipps und Empfehlungen für kinderfreundliche Restaurants immer dankbar – und heute habe ich nun einen Tipp für euch.

 

Und zwar dieses in ganz Norddeutschland einmalige Restaurant:

Das besondere an diesem Restaurant:

Die Getränke und das Essen kommt auf Achterbahnschienen zum Tisch gesaust!

Achterbahn-Restaurant ‘Schwerelos’

Die Lage:

(Karte lässt sich mit dem + und dem – unten rechts in der Ecke rein- und rauszoomen)

Google Maps

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Website:

http://www.rollercoaster-hamburg.de/

 

Es wird empfohlen, einen Tisch zu reservieren.

 

Das Gebäude, in welchem sich das Restaurant und auch die mietbaren Räumlichkeiten von “Zeitlos” befinden, waren früher ein Palm-Öl- Speicher direkt im Hamburg-Harburger Binnenhafen und bietet daher schon direkt eine besondere Kulisse für ein aussergewöhnliches Restaurant.

Übrigens: Man könnte theoretisch vom Hamburger Hafen mit dem Boot direkt vor dem Eingang zum Restaurant anlegen. Ab einer Personenzahl von 30 kann man ein Boot chartern, um sich vom Hamburger Hafen zum Restaurant fahren zu lassen

Jetzt nehme ich euch erst einmal mit ins Restaurant :)

 

Über 400 Meter Schienen verbinden die Küche mit den einzelnen Tischen.

Die Tische sind Kleeblattförmig um den “Bahnhof” angeordnet. Der Bahnhof ist die Mitte von dem Tisch, dort, wo die Schienen enden und man sich die Bestellung auf einem drehbaren Tisch zu sich an den Platz drehen kann.
Jedes ‘Blatt’ hat seine eigene Nummer, so dass es bei den auf Schienen angelieferten Bestellungen keine Verwechslung geben kann.

 

 

Bestellt wird per Tablett, welches einem die Servicekraft an den Tisch bringt und genau erklärt.

Es gibt in der Übersicht verschiedene Reiter für Getränke, Vorspeisen, Kids-Menüs etc.

Der Schwerpunkt der Speisekarte liegt auf deutsche (und auch teilweise regionale) Küche

Die Bedienung ist sehr einfach, so dass meine Kinder direkt ihre Bestellung selber aufgeben konnten. Sehr gut fand ich den Hinweis auf die Inhaltsstoffe, da meine Kinder nicht alles essen dürfen und wir daher immer etwas aufpassen müssen.

 

 

 

In dem Restaurant gibt es eine kleine Treppe, welche zu einem Podest in 4 Meter Höhe führt (von dort geht es dann auch zu den Toiletten).
Auf diesem Podest gibt es zum einen eine kleine Kinder-Ecke, aber meine Kinder fanden es viel spannender, dass man von hier sehen konnte, wie die Speisen und Getränke auf die Achterbahn geschickt werden.

Kleine Fahrstühle bringen die Bestellungen auf ca 5 Meter Höhe direkt unter die Decke. Dabei sind die kleinen Transport-Schlitten schon leicht gekippt, wenn sie dann auf die Schienen geschickt werden. Den Rest erledigt die Schwerkraft

Hier gehen die Bestellungen auf die Reise zu den Tischen.

Die Kinder hatten natürlich schnell herausbekommen, welcher der Aufzüge zu den Schienen führt, welche wiederum zu unserem Tisch führen und als sie dann sahen, dass unsere Bestellung losgeschickt wurde, kamen sie ganz schnell zum Tisch gelaufen – aber die Getränke waren schneller ;)

Heisse Getränke und Cocktails kommen übrigens hier weiterhin per Kellner.

Man hört zwischendurch eine Glocke läuten – das ist ein Signal für die Servicekräfte, dass wieder ein Getränk zum an den Tisch bringen bereit steht

 

 

Als die Getränke am Tisch waren, bestellten wir die Vorspeisen. Man ist die ganze Zeit so mit gucken beschäftigt, dass wir das irgendwie fast vergessen hätten

Immer wieder sausten die Transportschlitten über die Schienen, oft mit Wunderkerzen. Einmal wollte ein mit Getränke beladener Schlitten nicht auf die Reise gehen und musste mit einem langen Stab geschubst werden.

Die Kinder liefen zwischendurch in die Kinderecke oder zu dem Podest, um zu schauen, wie die Bestellungen auf Reisen geschickt wurden. So wie die Kinder anderer Gäste auch.

Und das schönste: Es störte keinen. Niemand verdrehte die Augen oder wirkte genervt, die Atmosphäre ist dort sehr locker. Nicht ohne Grund gilt das “Schwerelos” als Familienrestaurant.

 

 

 

Wer möchte, kann direkt aus den Töpfen essen. Apropos Töpfe: Inzwischen hat das “Schwerelos” über 1000 kleine Töpfchen, welche auf 750 Transportschlitten den Gästen die leckeren Speisen bringen.

Das ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhören mag. Die Köche haben im Vorfeld damals in einer dreiwöchigen Testphase sehr viel experimentieren müssen, wie man Speisen in dem Topf so anrichtet, dass sie auch nach einer Achterbahnfahrt im Topf beim Gast noch ansehnlich ankommen und auch, dass das Schnitzel nicht schon während der Fahrt einem der Gäste vor die Nase fällt.

Wer nicht gerne direkt aus dem Topf essen möchte und einen Teller bevorzugt, kann sich an dem Dreh- Rondell am Tisch aber jederzeit einen nehmen.

 

 

 

Mein Sohn hat immer gesagt: Wenn wir in Hamburg sind, esse ich einen Hamburger. Er bestellte sich dann auch einen, meine Töchter nahmen Hähnchennuggets mit Pommes und ich entschied mich für ein Schnitzel mit Wirsingeintopf. Zu dem Schnitzel bestellte ich Onionsoße, diese kam separat in einem kleinen Einmachtöpfchen.

 

 

Uns wurde schon zu Beginn gesagt, dass das beste von allem die hausgemachten Desserts sein sollen und daher waren wir sehr gespannt darauf.

Die Kinder bestellten sich verschiedene Eis-Sorten, für etwas Aufpreis gibts noch eine Extraportion Smarties im extra Gläschen dazu. Meine Mutter entschied sich für einen Apfelstrudel mit Vanillesoße und für mich gab es frisch gebackenes Vanille-Crumble – und das war sooo lecker

 

Für 50 Cent kann man sich sein Essen mit Wunderkerze liefern lassen und für den Nachtisch gönnten wir uns das auch einmal.
Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen, als die Töpfchen mit Wunderkerze die Schienen entlang zu unserem Tisch sausten.

 

 

 

 

Essen direkt aus dem Top. Zu Hause verboten, hier erlaubt

 

Warmer Vanillepudding mit Gebäck-Krümel überbacken. Davon hätte ich jetzt gerne etwas …..

 

 

Kleiner HD-Video-Zusammenschnitt:

 

YouTube

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Das ganze ist für Kinder ja ohnehin schon alles sehr aufregend – aber es gibt noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i  :D

Denn man kann eine kleine Backstage-Tour buchen.

Das ganze nennt sich VIP-Erlebnis-Paket und inkludiert einen KidsEistee, ein KidsHauptgericht, ein KidsDessert, ein Schwerelos Spielzeug, den Wunderkerzenexpress und auch eine interessante Backstage-Tour mit Blick hinter die Kulissen

Wir haben das ausprobiert.

Nach unserem Essen wurden wir am Tisch abgeholt.

Als ersten mussten wir uns Sicherheitswesten und Helme anziehen.

Warum? Das schreibe ich euch später ;)

 

 

 

 

Die Tour führte zuerst in die große Küche.

1,6 Tonnen Lebensmittel werden hier jede Woche verarbeitet!!! 

Uns wurde gezeigt, wo die Bestellungen zusammenlaufen: Auf einem Monitor können die Köche genau sehen, wer von welchem Platz was bestellt hat. Das Essen wird dann in dem kleinen Topf zubereitet, in der kleinen Halterung kommt die Tischnummer und dann geht der Topf auf die Schienen, welche zum Vorraum führen.

 

Die Schiene kommt aus der Küche ….

… und führt in den Vorraum.

Dort stehen die Bestellungen auch wieder auf dem Monitor und werden dann von einem Mitarbeiter auf Reisen geschickt. Falls bestellt, bekommen die Töpfe hier auch ihre Wunderkerze.

Kleine Lifte bringen die Töpfe auf 5 Meter Höhe, nur durch die Schwerkraft sausen sie dann durch das Restaurant zu den Tischen

 

Erst erklärte der Mitarbeiter alles ……

…. dann durften die Kinder selber die Töpfe auf die Reise schicken! Das war natürlich ein kleines Highlight dieser Tour!

Wir sahen ausserdem die großen Kühlschränke, die großen Wannen, in denen zB der Eistee angerührt wird. Jährlich werden ca 36 Hektoliter Eistee nach hauseigenem Rezept hergestellt. Das wundert mich nicht – er schmeckt wirklich sehr gut.
Ausserdem sahen wir noch weitere verschiedene großen Küchengeräte und auch den Bereich, in welchem alles gespült und gereinigt wird.

 

Die Tour war sehr interessant, vor allem für meine Kinder, welche so mal einen tollen Einblick hinter die Kulissen eines Restaurants bekamen!

 

Nun noch die Auflösung für die Westen und die Helme, denn zum Abschluss hat mein Sohn gefragt:
“Warum mussten wir denn nun die Westen und Helme tragen aber sonst muss das keiner anziehen?”

Lachend erklärte der Mitarbeiter: “Damit wir in der Küche auch mal etwas Spaß haben!”

Wir nahmen es mit Humor und lachten mit.

Spaß muss sein und dass die Angestellten hier viel Humor haben, merkt man an vielen Ecken.

 

 

 

 

 

 

Zeitlos

Direkt nebenan sah ich einen kleinen Saal und war neugierig, was es damit auf sich hat.

 

Es handelt sich hierbei um eine Eventlocation, welche man für Feiern buchen kann. Bis zu 220 Menschen können hier dann feiern und werden von den “Schwerelos”- Köchen mit dem leckeren Essen versorgt.

 

Es gibt einen separaten Eingang zu diesem Saal.

 

Das Besondere:

Wenn man das komplette Paket bucht, werden die Gäste direkt am Hamburger Hafen abgeholt und mit dem Boot bis vor den Eingang zum Saal gebracht. Das kostet zwar ein paar Talerchens, aber ist auch bestimmt ein ganz einmaliges Erlebnis und eine Alternative zur klassischen Hochzeitskutsche ;)

Im Eingangsbereich lagen ein paar Kataloge, was alles möglich ist. Stühle mit Hussen, verträumte Tischdekoration und ein Fahrrad mit Extra, mit welchem oft der Bräutigam vor Mitternacht in den Saal fährt und die Braut und die Gäste zu einem kleinen nächtlichen Imbiss einlädt. (Eis oder Hotdogs usw)

 

Und so sieht das Fahrrad beleuchtet aus

Die wirklich sehenswert eingerichtete Bar, kommt auf dem Foto leider nicht so rüber, wie es tatsächlich aussieht

Das Team von Schwerelos – Zeitlos hat mir gestattet, ein Foto von deren Seite zu nehmen:

 

 

 

 

 

Link zur Website von Zeitlos:

http://www.zeitlosevents.de/

 

 

Für uns war es Zeit, zurück zur Ferienwohnung zu fahren. Knapp 1,5 Std Fahrt lagen noch vor uns …..

(Kurzbericht folgt ;) )

 n

Unser Fazit zu dem Restaurant Schwerelos:

Wer in Hamburg ist und mal ein aussergewöhnliches Restaurant besuchen möchte und / oder Kinder dabei hat, dem kann ich das Achterbahnrestaurant mehr als empfehlen!
Meine Älteste sagte auf dem Weg zum Auto “Das war richtig cool!” und die Zwillinge stimmten ihr zu. “Mama, können wir hier nochmal hin?”

Ja, das würden wir glatt, aber leider liegt Hamburg nicht grad um die Ecke vom Münsterland …..

 

Wir waren insgesamt über 3 Stunden dort – aber die Zeit verging wie im Fluge.

Sehr schöner Schlusssatz für ein Bericht über ein Restaurant mit dem Namen “Schwerelos”

 

 

 

 

 


 

Hinweis: Dieser Beitrag ist von mir selber geschrieben worden, er entstand in Zusammenarbeit mit “Schwerelos”.  Mein Bericht wurde dadurch aber nicht beeinflusst!

 



 

 

 

 

 

 

Der Osnabrücker Zoo



Der Zoo in Osnabrück

Heute stelle ich euch wieder einmal ein Ausflugsziel aus meiner Heimatregion vor.

Zugegeben, der Zoo in Osnabrück liegt nicht mehr im Münsterland, sondern im benachbarten Osnabrücker Land –  aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man dafür (so wie wir) ca 1/2 Stunde fahren muss.

Er liegt verkehrsgünstig an der A30 / A33, südlich von Osnabrück an der Abfahrt Osnabrück Nahne

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Google Maps

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Adresse:

Zoo Osnabrück
Klaus-Strick-Weg 12,
49082 Osnabrück
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Allgemeine Informationen zum Zoo Osnabrück

Der Zoo liegt südlich von Osnabrück am Hang vom Schölerberg idyllisch in einem großen Buchenwald, daher wird er auch oft “Waldzoo” genannt.
1935 wurde er als Heimtiergarten gegründet und im Sommer 1936 eröffnet. Die Fläche vom dem Zoo-Areal beträgt 23,5 Hektar und er beherbergt über 3000 Tiere aus über 270 Tierarten (Stand 2017)

2015 besuchten über eine Million Menschen den Zoo.

2012 gab es eine Kundenbefragung der ‘Service Value GmbH’, in welcher Besucher aus 20 deutschen Zoos zu dem erlebten Service befragt wurden – der Zoo Osnabrück belegte dabei den 1. Platz

Der Zoo ist untergliedert in mehrere Themen-Landschaften, in denen immer die Tiere aus dem jeweiligen Lebensraum zusammenleben, wobei der Schwerpunkt des Zoos auf Afrika liegt. Daher gibt es auch zwei Afrika-Themenlandschaften: Samburu und Takamanda . Dort leben ausschließlich Tiere vom afrikanischen Kontinent.

Ausserdem gibt es noch ein Aquarium, einen Südamerika-Bereich, eine asiatische Tempelanlage, welche an der Tempelanlage Angor Wat angelehnt ist. Weiter gibt es noch einen unterirdischen Zoo und eine nordische Taigalandschaft. Wie in vielen Zoos gibt es auch im Zoo Osnabrück einen Streichelzoo.

Ein paar der Tiergehege sind keinem Themenbereich zugeordnet.

In den letzten Jahren wurde sehr viel im Zoo umgestaltet. Die engen Gehege, in welchen Beton und Gitter das Bild dominierten, wichen den artgerechten Themenlandschaften, welche man oft von mehreren Ausblicken frei einsehen kann.

Unsere Kinder fragen immer: Gibt es auch einen Spielplatz?

Ja, es gibt im Zoo Osnabrück sogar 3 große Spielplätze.

Und gegen den Hunger gibt es mehrere Imbissstände, Kiosk und ein Zoo-Restaurant.

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Öffnungszeiten:

Im Sommer täglich
von 8:00 Uhr
bis 18:30 Uhr

Im Winter täglich
von 9:00 Uhr
bis 17:00 Uhr

Die Sommer-/ Winteröffnungszeiten wechseln mit der Umstellung der Uhren

An allen Feiertagen hat der Zoo geöffnet, jedoch mit geänderten Öffnungszeiten:
Heiligabend, 24.12. 9:00 bis 14:00 Uhr
1. Weihnachtsfeiertag (25.12.), 9:00 bis 17:00 Uhr
2. Weihnachtsfeiertag (26.12.), 9:00 bis 17:00 Uhr
Silvester (31.12.), 9:00 bis 14:00 Uhr

Achtung: Kassenschluss ist immer bereits 1 Stunde vorher !

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Eintrittspreise (Stand: Juli 2017)

Erwachsene:
Hauptsaison (März bis Oktober): 20,50 €
Nebensaison (November bis Februar): 16,00 €

Kinder (3-14 Jahre):
Hauptsaison (März bis Oktober): 13,50 €
Nebensaison (November bis Februar): 9,00 €

Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose, Schwerbehinderte:
Hauptsaison (März bis Oktober): 17,00 €
Nebensaison (November bis Februar): 12,50 €

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Fütterungszeiten

Afrika: Samburu und Takamanda
12:15 Uhr Zebramangusten
12:30 Uhr Bongos und Pinselohrschweine
12:45 Uhr Servale
13:30 Uhr Hyänen

Hoch im Norden: Kajanaland
14:45 Uhr Rentiere
15:00 Uhr Waschbären und Nerze
15:30 Uhr Hybridbär und Silberfüchse
15:45 Uhr Vielfraße (nur samstags und sonntags)

Zentraler Zoobereich
10:40 Uhr Seehunde und Pinguine
11:00 Uhr Seelöwen (außer freitags)
11:15 Uhr Minischweine
11:30 Uhr Erdmännchen
12:00 Uhr Nasenbären
12:15 Uhr Totenkopfaffen
15:00 Uhr Nashörner
15:30 Uhr Seehunde und Pinguine
16:00 Uhr Seelöwen (außer freitags)
16:00 UhrAsiatische Zwergotter
16:30 Uhr Kapuzineraffen
17:00 Uhr Tapire
17:30 Uhr Stachelschweine

sonstige Bereiche
11:00 Uhr Braunkopfklammeraffen
14:00 Uhr Wanderratten
15:30 Uhr Netzgiraffen

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Website vom Zoo:

https://www.zoo-osnabrueck.de/

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Hier gehts zum Übersichts-Plan vom Zoo:

Zoo-Plan

Einen Übersichtsplan bekommt man auch am Kassenhäuschen, wenn man die Eintrittskarten kauft.

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Übrigens: Seit kurzem gibt es im gesamten Zoo kostenloses WLAN.

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Wieviel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Wir starteten unseren Zoo-Rundgang gegen 13 Uhr, konnten aber bis 18 Uhr leider nicht alle Tiere sehen.
Die Kinder haben zwischendurch auf den Spielplätzen gespielt und wir haben zwei längere Essenspausen gemacht.

Wer mit Kindern wirklich ganz entspannt durch den Zoo bummeln möchte, sollte schon am späten Vormittag zum Zoo fahren, denn zum einen gibt es sehr viel zu sehen und erleben, zum anderen sind die Spielplätze wirklich toll!

Wir waren vor 2 Wochen Sonntags im Zoo in Osnabrück.
In diesem Zoo war ich selber mehrmals als Kind und freute mich, dass ich nun meinen eigenen Kindern den Zoo Osnabrück zeigen durfte.

Schon vor dem Zoo entdeckten wir die ersten Tiere, denn es gibt einen großen Teich vor dem großzügigen Eingangsbereich zum Zoo und dem daneben liegenden Museum am Schölerberg.

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Es waren mehrere Kassen geöffnet und so dauerte es gar nicht lange, bis wir unsere Eintrittskarten in der Hand hatten und in den Zoo gehen konnten

Unser 1. Weg führte ….. zum kleinen Kiosk direkt am Eingang. Es war sehr heiß und die Kinder brauchten unbedingt ein Eis, um überhaupt noch laufen zu können – so haben sie es uns zumindest erklärt. ;) Es gab für alle ein Eis auf die Hand und wir studierten den Lageplan. Es gibt einen gut gekennzeichneten Rundgang, welcher an alle Gehege und alle Spielplätze vorbei führt!

Und dann gings los.

Die ersten Tiere, die wir sahen, waren die Lieblingstiere meiner jügsten Tochter.
Flamingos.

Besonders aktiv waren sie nicht – kein Wunder, bei der Mittagshitze……

Etwas weiter sahen wir diese Affenart

Ein vor dem Gehege stehender Hund faszinierte diesen Affen sehr

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Weiter gingen wir direkt in die erste Themenwelt:

Der unterirdische Zoo!

Der ca 500 qm große Bereich von dem unterirdischen Zoo war spärlich mit ein paar Laternen beleuchtet, dadurch konnte man aber die Gänge der Erdbewohner umso besser erkennen. Nacktmulle, Hamster, Präriehunde, Mäuse, Erdhummeln und weitere Tiere, welche unter der Erde leben, konnte man hier beobachten und bekam durch die Verglasung auch tolle Einblicke, wie die Tierbauten unter der Erde aufgebaut sind.

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Weiter ging es Richtung Samburu, einer der afrikanischen Themenwelten

Etwa 2 Hektar ist dieser Bereich groß und wurde nach einem Nationalpark in Kenia benannt. Hier kann  man z.B. Antilopen, Strausse, Giraffen und Zebras beobachten. Ausserdem gibt es eine höher gelegene Aussichtsterasse inkl. Imbiss und Picknicktischen.

Ich finde Giraffen sehr faszinierende Tiere. Die Männchen (Bullen) können bis 6 Meter groß werden, Weibchen (Kühe) schaffen es auf 4,5 Meter.
Auf festen Untergrund können sie bis zu 55 km/h schnell rennen! (Und das ohne die Beine dabei zu verknoten ;) )
Und nun mal etwas Hintergrundwissen:
Wisst ihr, warum die Giraffen braune Flecken auf ihrem Fell haben? Das ganze hat 2 Gründe.
Grund 1: Tarnung.
Grund 2: Regulierung der Körpertemperatur
Wie funktioniert Punkt 2? Im Unterhautgewebe gibt es um jeden der braunen Flecken eine ringförmige Arterie. Aus dieser Arterie verästeln sich viele kleinere Blutgefäße unter dem Flecken. Die Giraffe kann die Durchblutung steuern. Ist es zu heiß, wird das Gewebe unter den braunen Flecken mehr durchblutet und so wird Wärme abgegeben. Durch dieses System ist die Giraffe nicht auf Schatten angewiesen.
Und apropos Durchblutung: Damit das Blut auch bis zu dem 2 Meter höher liegenden Kopf der Giraffe ankommt, ist das Herz besonders leistungsstark – und der Blutdruck liegt bei 280/180. Ein Mensch hat im Idealfall 120/80.

Soooooo groß werden die Giraffen!

Eine afrikanische Lehm-Hütte brachte dank Glasfenstern die Tiere ganz nah, die typischen Stühle luden zu einer kleinen Pause ein

An vielen Stellen gab es interaktive Info-Tafeln

Die Giraffen und die Strausse teilen sich ein Gehege.

Impalas

Und dann kamen wir auch schon zum nächsten Themenbereich:
Takamanda  (- und dort gibt es Makatanda!).
Ok, ich erkläre es mal ;)
Takamanda ist wieder ein afrikanischer Themenpark, welcher einer Savannenlandschaft nachempfunden ist. Namensgeber war dieses mal ein Nationalpark in Kamerun.
In der 5,5 ha großen Themenwelt leben 80 Tiere, u.a. Kudus, Schakale, Pinselohrschweine, Rappenantilopen, Warzenschweine, Esel uvw.
Makatanda ist ein toller Abenteuerspielplatz mit integriertem afrikanischen Streichelzoo.

Dieses Wägelchen steht im Eingangsbereich zu der Themenwelt.

Rußköpfchen heissen diese bunten Vögel

Genau gegenüber der Vögel wohnte sie hier: Eine Warzenschweinmama ….

… mit ihrem süßen Nachwuchs

Das ist der Spielplatz.
Mein Bekannter und ich suchten uns einen Platz an einem der Picknicktische und die Kinder tobten begeistert durch die Baumhäuser

Da möchte man selber noch einmal Kind sein …..

Auch bei den Servalen gab es Nachwuchs – dieser hier chillte ganz entspannt wenige Meter von der Mutter entfernt im Schatten

Habe ich schon geschrieben, dass viele Tiere Junge hatten? Das ist immer wieder sooo niedlich!!! Auch bei den Schimpansen gab es Nachwuchs …..

….. das war schon fast ein kleiner Kindergarten! Es hat Spaß gemacht, den Jungtieren beim toben zuzusehen

Und auch hier wieder gab es viele Informationstafeln

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Kinder haben immer eine bemerkenswerte Energie. Sie liefen durch die Wege, tobten auf dem Spielplatz – aber konnten es gar nicht erwarten, zum nächsten Spielplatz zu gehen.

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Der Giraffen-Spielplatz. Namensgeber für diesen Spielplatz ist ein riesiger Rutschenturm.

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Mein Bekannter und ich nutzten die Zeit für einen Snack am anliegenden Imbiss, während die Kinder wieder einmal auf dem Spielplatz tobten.

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Hier können die Kinder ausprobieren, wie weit sie springen können.

Dass Tiger 7 Meter weit springen können beeindruckte sie sehr.

Wir liefen den Rundweg weiter und kamen langsam in dem Bereich vom Angor Wat Tempel.
Hier gibt es einen begehbaren Affentempel, ein Menschenaffenhaus (Hier wohnt auch der malende Oran-Utan Buschi. Seine Bilder werden regelmäßig verkauft und mit dem Erlös unterstützt der Zoo die Aktion „Wir für Buschi“ (für den Umbau seines Zuhauses) )

Auch die Tiger und die Elefanten leben im Bereich der Tempelanlage

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Ausserdem liegt das Südamerika-Areal in der Nähe der Tempelanlage.

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Auch hier gibt es Nachwuchs: Ein Totenkopfäffchen hat sein Junges auf dem Rücken getragen, wir waren alle ganz verzückt von diesem niedlichen Anblick

Ist das nicht süß? :)

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Gegenüber von diesem Themenbereich wohnen die Erdmännchen

Der kleine Kerl konnte an diesem sommerlichen Sonntag besonders viele Menschen beobachten

Dieser Kollege macht es richtig: Ab in den Schatten und alle viere von sich strecken!

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Das Aquarium

In dem Aquarium gibt es neben  Meeresbewohnern in Süßwasser- und Meerwasserbecken auch Schlangen, Riesenschildkröten und einen Kaimanen.

Ausserdem gibt es ein tolles Röhrensystem, in welchem man Blattschneideameisen beobachten kann.

Das Fischstreichelbecken gab es schon, als ich als Kind in dem Zoo war.

Meine Kinder schauen gerne die Serie “Drachen zähmen leicht gemacht” und dachten erst, Hicks’ Nachtschattendrachen “Ohnezahn” zu sehen. Zugegeben, im ersten Moment ist da wirklich eine gewisse Ähnlichkeit.
>> HIER gibts ein Bild von “Ohnezahn” <<

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Das Sternzeichen von meinen Kindern und von mir

Dorie haben wir nebenbei auch gefunden.

Als ich vor dem Aquarium stand, dachte ich an unsere Schnorcheltouren auf den Malediven. Dort setzte man die Schnorchelbrille auf, hielt den Kopf unter Wasser und hatte das Gefühl, inmitten vom einem riesigen Aquarium zu schnorcheln. Es ist ein Traum –  und ich versank in meinen Gedanken bei dem Anblick ……

Erst das “Mama, guck dir das mal an!” holte mich zurück in die Realität.

Die Kinder hatten die Blattschneideameisen entdeckt.

Meine Kamera wurde sehr skeptisch betrachtet ….

Diese winzig kleinen und farbenfrohen Pfeilgiftrösche sind in der freien Natur – wie der Name es schon vermuten lässt – sehr giftig, das ist jedoch abhängig vom dem, was sie fressen. Im Zoo bekommen sie andere Nahrung, wodurch die Frösche im Zoo nicht mehr giftig sind.

Vor dem Aquarium steht ein Kunstwerk

In Florida haben wir täglich die großen Pelikane gesehen – wieder wurden Erinnerungen an eine tolle Reise geweckt

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Kajanaland (Nordeuropa)

Im Kajanaland leben die Bären, Luchse, Waschbären, Rentiere, Polarfüchse, Vielfraße, Wisente und die Silberfüchse.
Es ist einer nordeuropäischen Taigalandschaft nachempfunden.
Einzigartig in ganz Deutschland ist die Besucherführung in diesem Bereich, denn teilweise führen die Wege auf bis zu 6 Metern Höhe über einen Baumhöhenpfad.

Schattige Wege durch den Buchenwald

Als letztes stattten wir den Löwen einen Besuch ab. Sie lagen faul in der Abendsonne und ließen sich von den vielen Besuchern nicht aus der Ruhe bringen

 Dann war es aber leider schon Zeit zu gehen, denn der Zoo würde gleich schließen.

Es war ein toller und erlebnisreicher Tag! Am besten hat den Kindern der Baumhöhlen-Spielplatz gefallen und natürlich die vielen Tiere mit ihrem niedlichen Nachwuchs

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Hinweis: Der Bericht entstand in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. Meine Berichtsgestaltung hat das jedoch in keinster Weise beeinflusst.




Impressionen aus meiner Heimat

 

 

 

Die Tour de France im Neandertal bei Düsseldorf



Die Tour de France im Neandertal in der Nähe von Düsseldorf

 

Zum vierten mal in der Geschichte der Tour de France startete das wichtigste Etappenradrennen der Welt in Deutschland.
Le Grand Départ, französisch für die große Abfahrt, fand in diesem Jahr (2017) in Düsseldorf statt.
1965 startete die Tour de France in Köln, 1980 in Frankfurt und 1987 in West-Berlin.

Bereits seit 1903 findet jedes Jahr die Tour de France statt, nur während der beiden Weltkriege gab es Unterbrechungen.
Seit 1989 findet der große Auftakt meistens am ersten Samstag im Juli statt. Seit 1967 startet die Tour immer in einer größeren Stadt mit einem größeren Rundkurs. Hierbei sollen die Fahrer einem möglichst großen Publikum vorgestellt werden. Die ersten Tage finden fast immer in flacheren Ebenen statt, bevor es zu den Bergetappen geht.

Insgesamt geht die Tour de France über eine Strecke von ca 3500 km, unterbrochen wird sie aber traditionell von mehreren Ruhetagen.

Seit 1975 endet die Tour im Zentrum von Paris.

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Der 2. Tag der Tour de France 2017 führte durch das schöne Neandertal.

Das idyllische Tal liegt ca 10 km östlich von Düsseldorf und ist vor allem für Wanderer und Naturliebhaber ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel.

Vor 160 Jahren wurden im Neandertal die fossilen Überreste eines Urzeitmenschen gefunden und das Neandertal erlangte dadurch weltweite Berühmtheit.
Die Skelettfragmente sind ca  42.000 Jahre alt und gehören demnach zu den jüngsten Spuren des Neandertalers in Mitteleuropa.

1999 und 2000 wurden weitere spektakuläre Funde gemacht. Man entdeckte 25.000 Jahre alte Steinwerkzeuge sowie weitere Knochenfragmente, welche teilweise exakt zu den 1856 entdeckten Knochenframenten passten.

Die Tour de France führte direkt an dem Neanderthal – Museum vorbei.
Das ovale Gebäude hatte sich, wie die ganze Region, besonders für die Tour de France herausgeputzt.
Über das Museum werde ich in den kommenden Tagen gesondert etwas schreiben, das würde hier sonst den Rahmen sprengen

Google Maps

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Website mit weiteren Infos zum Neandertal:

http://www.neanderland.de/neandertal/

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Website mit Infos zu Ausflugsmöglichkeiten, Übernachtungen usw in der Region Neandertal:

http://www.neanderland.de/

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Lage von dem Neandertal:

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Google Maps

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Von uns aus sind es grad mal 1,5 Stunden Fahrt – da bietet es sich doch an, einen Tagesausflug dorthin zu machen!

Manko: Der Wecker, sonntags morgens um 6.30 Uhr,……

Um 8 Uhr waren wir schon auf der Autobahn.

Vorteil, wenn man an einem Sonntag so früh unterwegs ist? Leere Autobahnen! Hätte ich nicht so einen PS-schwachen Clio, hätte ich richtig Gas geben können,…… ;)

Unterwegs erklärte ich meinen Kindern, was es mit der Tour de France auf sich hat.

Wir hörten Radio und jede halbe Stunde kam die Durchsage, dass es in Düsseldorf zu großräumigen Sperrungen wegen der Tour de France kommt. Die Kinder riefen dann immer “Da sind wir gleich!”

Wie zu erwarten kamen wir gut durch, nur parken konnten wir nicht in der Nähe vom Museum, sondern etwas weiter an der Bahnstation Hochdahl. Von dort führt ein idyllischer Weg durch ein Waldgebiet und entlang der Düssel direkt zum Neanderthal Museum.

Direkt am Museum

Die Düssel

Um 10 Uhr erreichten wie die Strasse am Museum und waren doch erstaunt, wie viele dort schon an der Strasse warteten! Dabei sollten die Radsportler erst gegen 12.50 das Neandertal passieren. Wir wollten uns eigentlich noch vorher das Museum ansehen, entschieden uns dann aber, noch einen der wenigen freien Plätze direkt an der Strasse zu sichern.


Wer jetzt denkt: Das wird jetzt bestimmt mega langweilig, über 2 Stunden dort rumstehen und warten,…. der irrt, denn irgendwie war die ganze Zeit auf der abgesperrten Strecke was los. Die Stimmung war sehr ausgelassen!
Das merkte man zum Beispiel an einer Situation, als auf einmal ein Apfel auf die abgesperrte Strasse kullerte und die Menschenmenge laut jubelte und lachte, als eine Frau ihn von der Strecke hinunter holte.
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Und dann tauchten noch zwei Neandertaler mit riesigen Keulen auf und flaxten mit den Zuschauern herum. Die Kinder hörten nicht auf zu lachen, es war aber auch lustig, was die beiden mit dem Publikum anstellten!

Natürlich hatten die Neandertaler auch ein Fahrrad dabei, ist doch klar bei so einem Event ;)

Und immer wieder fuhren Fahrzeuge vom Tour de France Orga Team vorbei, ihre Hupen klangen lustig und wieder lachte und jubelte die wartende Menge

Aufgeregt, aber auch müde …. Sonntags 6.30 Uhr aufstehen, …. aber das hat sich richtig gelohnt!

Gegen 11 Uhr kam eines der Vor-Highlights, denn der Werbetross fuhr durchs Neandertal.

Lustige Werbewagen, welche ähnlich wie beim Rosenmontagszug auch immer wieder kleine Werbegeschenke von ihren Wagen warfen.

Ja, dieses Ding fuhr wirklich

Liebling der Kinder!

Teilweise waren die Fahrzeuge aber sehr schnell unterwegs …..

Da bekam man Hunger……. ;)

Diese fahrenden Reifen fand Marc mit am besten!

Oha ….. schnell ein Foto machen und dann die Kamera kurz wegpacken, bevor es eine Dusche gibt!

Dieser Mann malte zwei Sicherheitsstriche auf die Verkehrsinsel und ließ sich dafür bejubeln – die Menschenmenge machte mit, klatschte und jubelte, immer wieder.

Ihr seht – es war wirklich nicht langweilig, während wir auf die Radler warteten….

Die Neandertaler sicherten sich die Pole-Position – das Dach vom Buswartehäuschen. Sie wurden während der Übertragung übrigens auch gezeigt.

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Video von einem Zuschauer, welcher uns gegenüber stand. Die Kinder und ich sind auf dem Video auch zu sehen ;)

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Auf einer großen Leinwand direkt vor dem Museum konnten wir verfolgen, wo sich die Rennfahrer grad befanden. Neben uns standen ortskundige und sie sahen, dass sie nun in wenigen Minuten bei uns sein würden

Und bald kamen sie dann auch – und waren genauso schnell wieder weg. Unglaublich, welches Tempo die Jungs drauf haben!

Erst kam nur eine kleine Gruppe ….

Einer der Kameramänner fuhr auf dem Motorrad nebenher

Und dann kam der eigentliche Tross.

Die Zuschauer jubelten und feuerten die Sportler lautstark an. Das war eine tolle Stimmung, welche auch die Kinder gleich mit riss – sie klatschten und feuerten ebenfalls lautstark an!

Der Fernsehhubschrauber flog mehrmals über uns, er filmte auch die Neandertaler, welche direkt über uns auf dem Dach vom Buswartehäuschen standen und die Radler auf “Neandertalisch” (O-Ton meiner Kinder ;) ) anfeuerten

Gefolgt wurde der Radtross von den ganzen Teamwagen, welche die Ersatzräder dabei hatten

…. und sich über den Jubel freuten!

Video 1:

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Video 2:
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Der Abschluss vom Tross – wir haben uns scheckig gelacht:


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Kaum war der Tross vorbei, fingen die Neandertaler an, die Zuschauer etwas zu necken.

Es waren so viele Menschen unterwegs, wahnsinn!

Kinder, vielleicht können wir ein Foto von euch und den Neandertalern machen!

Mein Sohn schnappte sich die Keule  …..

…. zur Straffe sabotierte der Neandertaler dann unser Foto ……

Ein Foto bekamen wir dann aber doch noch hin – und der Neandertaler bekam seine Keule wieder!

Auf der Leinwand lief weiter live die Tour de France

Rund um das Museum gab es Aktionsstände. Die Mädchen wollten sich schminken lassen, anschliessend machten wir im Foto- Bulli lustige Fotos von uns

Das Museum schauten wir uns auch noch an, dazu schreibe ich aber einen gesonderten Bericht

Gegen 15.30 Uhr brachen wir langsam Richtung Heimat auf, der Platz vor der Leinwand war inzwischen deutlich leerer geworden

“Mama, guck mal, die fahren ja immer noch!”

Während wir in der Sonne noch zum Abschluss ein Stückchen Kuchen aßen, begleitete die Fahrer eine Regenwolke,..

 Zurück ging es entlang der Düssel zum Parkplatz

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Gegen 18.30 Uhr trafen wir zu Hause ein.

Das war ein erlebnisreicher Tag im Neandertal.

Die Kinder und ich waren uns einig, bald wieder ins Neandertal zu fahren, weil wir heute aus Zeitgründen leider nicht alles ansehen konnten.

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Dieser Bericht entstand mit Unterstützung von Neanderland.de.
Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit !

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USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!

 



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Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA

 

Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen!

2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66
Eine Route und ein Tagesprogramm, welches viele im Vorfeld den Kopf schütteln ließ.
Wir haben es durchgezogen – und keine Sekunde bereut!
Wir erlebten atemberaubende Natur und unendliche Weite. Wir ließen uns von einem Indianer sein Monument Valley zeigen und erlebten eine andere Seite vom glamourösen Hollywood. Wir standen staunend am Grand Canyon, fütterten die wilden Esel in Oatman an der Route 66 und standen an einer Ampel neben dem “Zurück in die Zukunft”- DeLorean.
Wir haben soviel gesehen und erlebt – und euch nehme ich nun mit – virtuell – auf diese unvergessliche Reise zu einigen der schönsten Orte der USA 

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Unsere Route


USA- Roadtrip mit dem Wohnmobil mit meinen 3 Kindern

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Hier geht es zu den Foto- Berichten

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USA - Roadtrip an der Westküste

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Kurztrip nach Köln

 


K Ö L N  die 2.

 

Köln ist zwar eine meiner Lieblingsstädte, aber leider war ich seit Januar / Februar 2015 nicht mehr dort.

Damals erlebte ich Köln im Schnee:  https://www.elly-unterwegs.de/2015/02/08/koln-012015-022015/

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Nun war ein Termin in Köln Grund für meinen (Kurz-) Besuch.

Meine älteste Tochter begleitete mich dieses mal – ein Mama-Tochter-Wochenende, worüber sie sich sehr freute.

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Leider konnten wir erst Samstag Abend anreisen, ebenfalls wegen eines Termins.

Angereist sind wir wieder mit der Bahn.
Eigentlich wollte ich nach unserem Erlebnis auf der Heimfahrt von Dresden die Bahn boykottieren. Damals ließ man mich mit den 3 Kindern nach einem Zugausfall ohne Informationen im Regen stehen. Der einzige Vorschlag seitens der Bahn hätte bedeutet, dass ich am späten Abend vermutlich an einem anderen Bahnhof strande ….. O-Ton: “Kann aber sein, dass in Leipzig in dem Zug dann kein Platz mehr ist und sie dann dort nicht vor morgen früh wegkommen!” – “Und was mache ich dann??” – “Dort im Servicecenter nachfragen, wie es dann weiter geht.”

Erst nachdem ich meinen Standpunkt sehr deutlich gemacht habe, wurde uns geholfen. Und zwar wirklich sehr gut geholfen!
Das erste Stück durften wir in einem Zug, welcher eigentlich ausgebucht war, in der 1. Klasse fahren. Weil die Umsteigezeit extremst knapp war, wartete am Umsteigebahnhof schon ein Mitarbeiter der Bahn, nahm mir Gepäck ab und sorgte dafür, dass wir den Anschlusszug inkl. 4 zusammenhängende Plätze bekamen. Das fand ich nach dem ganzen vorangegangen Ärger toll, sehr gut organisiert. Es lief alles reibungslos, wir waren glücklich und zufrieden, dass es dann doch noch so gut geklappt hat –  es geht doch!  

 

Daher gab ich der Bahn nochmals eine Chance. Ob ich das noch bereuen würde…?!

Wir kamen mit 10 Minuten Verspätung in Köln an. Kann man verschmerzen, alles gut.

Unser erster Weg führte uns ans Rheinufer bzw Rheinboulevard am Kennedy-Ufer. Als wir dort ankamen, war die Sonne (leider) grad untergegangen, die Lichtstimmung war dennoch sehr schön. Es war ein lauer Frühlingsabend und am Rheinufer waren viele Menschen unterwegs.

Auch meine Älteste genoss den schönen Abend am Ufer, bis zum Eintritt der Dunkelheit verweilten wir dort, beobachteten das bunte Treiben und schossen ein paar Fotos.

Ich glaube, meine Tochter hat sogar mehr Fotos gemacht als ich. Und wer mich kennt, weiß: Das ist schwer ;)  Scheint sich irgendwie vererbt zu haben …. 

Der Dom wird nachts wunderschön ausgeleuchtet.

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Die Sonne ist komplett verschwunden, die Nacht bricht herein – noch sind Dom und Brücke unbeleuchtet

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Ich glaube, so ein Foto vom Dom und Hohenzollernbrücke macht nahezu jeder Köln-Besucher

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Die Rheinpromenade ist toll geworden!

Über die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern gingen wir dann zu unserem Hotel, es lag in direkter Nähe zum Bahnhof

Ich frage mich immer wieder, wenn ich über diese Brücke gehe: Wie viele von diesen Beziehungen bestehen wohl noch?

Auf dem Weg zum Hotel kamen wir am Dom vorbei und sahen, dass zufällig heute Nightfever im Kölner Dom statt fand. Obwohl wir schon ziemlich müde waren, schauten wir kurz hinein.

Was ist Nightfever?

Einmal im Monat findet die Jugendgebetsnacht in Köln statt, meistens im Kölner Dom. Die Wege im Dom sind nur mit zahlreichen Kerzen ausgeleuchtet, was für eine tolle Atmosphäre sorgt.

Beginn ist immer um 18.30 Uhr mit der Vorabendmesse. Im Anschluss sind die Kirchenpforten bis Mitternacht geöffnet.

Jeder ist dann eingeladen, im Dom bei Kerzenlicht, Musik und Gesang zu verweilen.

Jeder Besucher bekam eine Kerze geschenkt, diese kann man entzünden, zusammen beten, mit anderen das Gespräch suchen, sich den Segen abholen oder beichten.

Auch wenn das alles vielleicht für den ein oder anderen langweilig klingen mag – es ist wirklich sehr schön organisiert und die Stimmung ist ruhig und friedlich.

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Es lohnt sich, einmal dabei zu sein!

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Infos gibt es hier: https://nightfever.org//de/location/deutschland/koeln/

Fotografieren ist verboten, daher gibt es nur die Fotos, die ich schon geschossen hatte, bis ich das Schild entdeckt habe. Es sind Handyfotos, meine Spiegelreflex wäre ‘zu laut’ gewesen..

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Wir blieben (leider) nicht lange, wir (vor allem meine Tochter) waren einfach zu müde ….

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Unser Hotel:

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Das Hotel Merian in direkter Nähe zum Bahnhof

http://www.merian-hotel-koeln.de/html/hotel.html

Leider war trotz der späten Ankunft unser Zimmer leider noch nicht fertig bzw hatte ich das Gefühl, das Zimmermädchen wurde unterbrochen.
Im Waschbecken lag eine leere Toilettenrolle, das Putzmittel stand noch im Bad und als wir duschen wollten, stellten wir fest, dass die Handtücher fehlten.

Zum Glück ist die Rezeption 24 Std besetzt und so war das alles schnell geklärt. Der Service war freundlich.

Wir hatten noch Brötchen von der Anreise übrig, in der Rezeption holten wir uns einen heissen Kakao und liessen den Abend ausklingen.

Diese Nacht würde eine Stunde kürzer, daher gingen wir zeitig schlafen.

Die Zimmer waren etwas altbacken, aber es war alles sauber.

Es gab einen Kühlschrank und einen kleinen Flachbildfernseher

Das Badezimmer schien modernisiert.

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Das Zimmer hatte übrigens Doppelverglasung – Siehe Foto:

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Der Lärm der anliegenden Strasse wurde durch diese merkwürdige Konstruktion zumindest abgehalten. Nur das Lüften am nächsten Morgen war etwas komplizierter.

Der nächste Morgen begann sehr früh und durch diese (sinnlose…) Zeitumstellung sogar noch früher.

Im Zimmerpreis inkludiert war auch ein Frühstück. Alles war frisch und wurde immer wieder nachgefüllt.

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Zeitig brachen wir auf zum Termin.

Der Weg führte am Rhein entlang – dort war Flohmarkt! Ich liebe es, auf Flohmärkten zu stöbern, aber leider fehlte mir die Zeit. Schade.

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Der Termin ging bis kurz vor Mittag, unser Zug fuhr gegen 16 Uhr, also hatten wir noch 4 Stunden Zeit, etwas durch Köln zu bummeln.

Dachte ich …..

Aber es sollte doch noch etwas anders kommen…..

Wir gingen wieder am Rhein entlang Richtung Dom. Der Flohmarkt war mittlerweile sehr gut besucht, ganze Menschenmassen schoben an den Ständen entlang. Das war mir persönlich dann schon zuviel und wir gingen oberhalb vom Rheinufer Richtung Dom.

Habe ich schon geschrieben, dass ich für meinen Termin meine hochhackigen Schuhe an hatte?! Das ist für einen kleinen Stadtbummel das absolut ideale Schuhwerk, wie ich nach den ersten 1,5 km bemerkte…

Das Wetter verwöhnte uns. Die Sonne schien und für Ende März war es ungewöhnlich warm

F R Ü H L I N G in Köln  !!!!

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Das Gebäude der European Aviation Safety Agency

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Endlich am Bahnhof angekommen wollten wir erst einmal irgendwo zu Mittag essen. Eigentlich ….. aber dann sah ich meine Tochter in ihrem Rucksack kramen und kurze Zeit später hörte ich von ihr ein verzweifeltes “NEIN, das darf nicht wahr sein….” Ich ahnte, was da jetzt kommen würde …..

Kurze Vorgeschichte:

In irgendeinem Urlaub habe ich ihr eine Glubschi-Katze gekauft.

Was ist eine Glubschi-Katze?

Ein kleines Kuscheltier mit riesigen Augen, meine beiden Töchter lieben Glubschi-Kuscheltiere  (wir haben inzwischen schon mehrere, aus New York habe ich auch wieder eine mitgebracht)

So sieht sie aus:

Und diese Glubschi-Katze war aus ihrem Rucksack-Fach gefallen. Irgendwo auf dem letzten Kilometer, mutmaßte meine Tochter, denn auf dem Flohmarkt hatte sie sie noch.

Ich versuchte, meine Tochter zu überreden, dass ich ihr eine neue kaufe.

“Mama, das geht nicht. Die hat dann doch gar nicht die ganzen Erinnerungen! Ich MUSS sie wieder finden!”

….. ok. Essen verschoben und den ganzen Weg wieder zurück. Durch die ganzen Menschenmassen hindurch, unter jedem Busch, Baum, Blume schauten wir nach.

Ergebnislos.

Meine Tochter: Verzweifelt, traurig,…..

Meine Füße: Aua,….

Und die Glubschi-Katze: Unauffindbar ….

Irgendwann gaben wir die Suche auf und liefen zurück zum Bahnhof.

Meine Tochter wollte am liebsten direkt nach Hause.

Nichts konnte sie trösten, nicht einmal die Idee, dass sich nun ein anderes Kind über die kleine Kuschelkatze freuen würde.

Wir kamen dann wieder am Bahnhof an. 2 Kilometer gelaufen, insgesamt sogar 3 …. ohne Erfolg, doppelt frustrierend

….. Ich versprach meiner Tochter, sie dürfte sich irgendein neues Kuscheltier aussuchen, egal, was.

Aber sie wollte nicht. ……

Sie tat mir so leid……

Wir liefen durch den Bahnhof.

Trotz allem wollten wir jetzt gerne irgendwo etwas essen. Primär wollte ich eigentlich vor allem sitzen. Essen war nebensächlich. Meine Füße…..

Als mir ein Pärchen mit einem Hund auffiel. Oder besser gesagt: Das Spielzeug von dem Hund. Klein, kuschelig und gelb.

Ich sagte zu meiner Tochter: “Im ersten Moment dachte ich, das wäre deine Glubschikatze….. Moment, das ist sie! Der Hund hat Deine Glubschikatze!”

Der Hund kaute genüsslich auf ihr herum ….

Meine Tochter: Sprachlos. Ihr Blick eine Mischung aus Freude und noch mehr Verzweiflung.

Ich sprach das Pärchen an, sagte, dass dies die Katze meiner Tochter sei, welche sie vor ca 1 Std verloren hat.

Kommentar der Frau: “Tja, die ist jetzt kaputt!”

Und ich: “Sie möchte sie trotzdem gerne wieder haben.”

Die Frau: “Ne, die ist jetzt sowieso kaputt!”

Ich (schon nicht mehr sehr freundlich….) : “Sehen sie das? (ich deutete auf meine Tochter) Sie weint!”

Frau (genervt): “Ja, ist ja schon gut.”

Sie nahm dem Hund sein neugewonnenes Spielzeug weg und gab es meiner Tochter. Das Ding war völlig eingespeichelt und der Hund wohl nicht erfreut, er bellte laut.

Die Frau: “JETZT STECKEN SIE DAS SCHON WEG!”

“Ist ja schon gut, Dankeschön…”

Wir gingen. Meine Tochter grinste einmal im Kreis. Alles wieder gut.

Gott sei Dank! Ich freute mich wirklich mit ihr.

Und: Die Glubschikatze, welche auch eine Glückskatze sein soll, hatte wirklich Glück – denn nachdem wir sie nach unserer Heimkehr zu Hause gewaschen hatte, stellen wir fest, dass sie das Durchkauen von dem Hund ohne eine einzige Macke überstanden hat …. !!!

Plan von ihr für die Zukunft: Die Katze bekommt ein Halsband und wird am Rucksack festgebunden. Denn die Katze soll auch auf unsere große Reise mit dabei sein. Vielleicht werdet ihr sie also noch einmal wiedersehen ;)

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was uns im Verlauf des Nachmittages mit der Katze noch passieren sollte……

Wir aßen dann etwas und gingen danach zum Dom.

Auf dem Bahnhofsvorplatz war viel Polizei präsent

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Dieses mal wollte ich endlich mal wieder nach oben auf den Dom. In die Turmspitze. Da war ich seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr.

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Wenn man den Kirchturm vom Kölner Dom hochkraxeln möchte, muss man dafür erst einmal in den Keller.

Dort gibt es einen kleinen Souvenirladen und ausserdem die Eintrittskarten.

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Die Website vom Kölner Dom:

http://www.koelner-dom.de

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Öffnungszeiten vom Kölner Dom:

Öffnungszeiten täglich:
November – April / 6:00 Uhr – 19:30 Uhr
Mai – Oktober / 6:00 Uhr – 21:00 Uhr
Besichtigung an Sonn- und Feiertagen  13 Uhr- 16.30 Uhr.

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Öffnungszeiten für die Turmbesteigung:

Öffnungszeiten:
Januar und Februar: 9:00 – 16:00 Uhr
März und April: 9:00 – 17:00 Uhr
Mai bis September:  9.00 – 18.00 Uhr
Oktober:  9:00 – 17:00 Uhr
November und  Dezember: 9:00 – 16:00 Uhr

Letzte Aufstiegsmöglichkeit jeweils 30 Min vor Schließung.

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Eintrittspreise für die Turmbesteigung:

Erwachsene: EUR 4,00
Familienkarte: EUR 8,00
ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte mit Ausweis) : EUR 2,00
Kombikarte Schatzkammer und Turmbesteigung: EUR 8,00
Kombikarte Schatzkammer und Turmbesteigung  – ermäßigt:  EUR 4,00
Kombikarte Familie Schatzkammer und Turmbesteigung: EUR 16,00

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Eintrittskarte haben wir – Auf gehts!

Wisst ihr, wie viele Stufen es bis nach oben sind? 533!

Zwischendurch nur Wendeltreppe ohne Möglichkeit, kurz anzuhalten – zumindest nicht, wenn sich wie an dem Sonntag unseres Besuchs ganze Menschenmassen die enge Wendeltreppe hoch und runterschieben ….

533 Stufen,..mit meinem Schuhwerk….. okeeeeeee …….

Notiz an mich: Beim nächsten mal Sneaker in den Rucksack packen……

Irgendwann hörte ich von weiter unten eine Frau rufen. “Hey, wartet mal!” Meinte sie uns?! Nein, hier kennt uns doch niemand.
“Hey, kleines Mädchen, warte doch mal!”  Wir blieben dann doch stehen und drehten uns um.  “Du hast etwas verloren!” Ich ahnte, was das wohl sein könnte,……. Japsend winkte die Frau mit einer mir nur allzu bekannt vorkommenden gelben Kuschelkatze.  Mein Blick Richtung meiner Tochter sprach wohl Bände, denn ich habe noch nichts gesagt, da meinte sie schon “Jaaaaa, ich packe sie jetzt IN meinen Rucksack, statt in die Aussentasche….”

Wir bedankten uns herzlich bei der Frau – und dann ging es weiter, Stufe für Stufe für Stufe …..

Ob ich in der kommenden Nacht wohl von gelben Glubschikatzen träumen würde?!
Wie ich mit meiner Tochter im Zug sitze und während der Zug anfährt, sehen wir aus dem Fenster die Glubschikatze am Bahnsteig sitzen, …..

Oben angekommen sind alle am japsen und ringen nach Sauerstoff, egal, ob jung oder alt.

Wir auch.

Aber: Die Plackerei lohnt sich, denn die Aussicht ist sehr schön.

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Kleine Zwischenetage vor dem Endspurt.
Wer will, kann sich hier oben eine Münze prägen lassen (Ihr wisst schon, diese Kurbelautomaten, die aus einem 5-Cent-Stück ein ovales Motiv-Münzstück machen) – auf der neben einer Abbildung vom Kölner Dom steht: 533 Stufen! Das erinnert mich an das tapfere Schneiderlein mit seinem 7-auf-einen-Streich-Angeber-Gürtel, mit dem er raus in die Welt zog, um allen den Gürtel zu zeigen!

Natürlich haben wir uns auch so eine Münze prägen lassen und sie stolz allen gezeigt!

Wenn man den Sauerstoffmangel durch die vielen, nicht enden wollenden Stufen wieder ausgeglichen hat, kann man die Aussicht geniessen:

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Was man auf diesem Foto sehr schön erkennt: Würde man das Schiff, welches zur Rheinseite zeigt, verlängern, würde sie eine Linie mit der Hohenzollernbrücke bilden.

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Auf dem Platz am Dom (Roncalliplatz) fand an diesem Sonntag die wöchentliche Demonstration / Kundgebung „Pulse of Europe“ statt. Sonst findet sie auf dem Bahnhofsvorplatz statt, an diesem Sonntag aber kamen so viele Teilnehmer wie nie zuvor. Die Organisatoren schätzen, es waren 2500 – 3000 Menschen, welche gemeinsam für Europa und gegen den Nationalismus demonstrieren – und auch singen, dazu aber später.

Infolink:
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http://pulseofeurope.eu/koeln/

http://pulseofeurope.eu/koeln/

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Im Hintergrund sieht man die rechtwinkligen “Kranhäuser” – Ihren Namen verdanken sie ihrer Form

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So viele Menschen …..

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Es ist nicht leicht, zwischen diese Sicherung hindurch zu fotografieren, zumindest nicht mit einer Kamera mit großem Objektiv. Mit Handy war das tatsächlich einfacher.

Die Glocken vom Kölner Dom

Es war Zeit für den Abstieg. Hatte ich schon was zu meinem absolut idealen Schuhwerk geschrieben?! …die paar Stufen…  Chacka, kein Problem!  * hüstel *

Meine Beine zitterten beim Abstieg,….. nix gewohnt. …. Wessen Idee war das eigentlich, den Dom hochzukraxeln?!….  Ach Mist, meine eigene,…..

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Meine Tochter wollte sich den Dom gerne noch von innen ansehen.

Der Eingangsbereich beeindruckt mich immer wieder

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Nach der Plackerei brauchten wir eine Stärkung und gingen über den Roncalliplatz zu einem Café.

Wir waren zur richtigen Zeit dort, denn es sangen über 1000 Menschen gemeinsam „Ode an die Freude“ – absoluter Gänsehautmoment!

Durch meinen Kamerasucher schauend dachte ich, noch irgendwie eine Spätfolge vom Sauerstoffmangel durch den anstrengenden Domaufstieg zu haben, also fragte ich meine Tochter “Ähm ….. läuft mir da grad ein Tyrannosaurus Rex ins Bild?” Und meine Tochter antwortete mit einer überzeugenden Selbstverständlichkeit kurz und knapp “Jepp!”
Ok, sie sieht ihn auch, dann ist ja alles gut. Warum da jetzt ausgerechnet ein Tyrannosaurus Rex für Europa am demonstrieren war, erschloss sich mir zwar nicht so ganz, aber nun, wird wohl einen Grund haben und die Kinder hatten bestimmt Spaß damit.

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Wir fanden einen Platz in einem Café in direkter Domnähe.

Das hatten wir uns aber sowas von verdient!

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Die ganze Zeit stiegen zig blaue Ballons in den blauen Himmel – das sah toll aus!

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Dann wurde es aber Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen. Leider ….. ich hätte noch Stunden in der Sonne sitzen können und mir das bunte Treiben am Dom ansehen können.

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Abschiedsfoto von Köln

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Meine Füße ….. ich freute mich darauf, gleich endlich entspannt im Zug sitzen zu können. ……

Am Bahnsteig angekommen aber erste Erkenntnis: Alle Bänke besetzt vom jungen Gemüse.

Aber der Zug würde ja bald kommen.

Falsch gedacht, der Zug hat 10 Minuten Verspätung.

Wir warteten und hofften, dass es bei 10 Minuten bleibt.

Es wurden aber 20 Minuten ….

….. Verspätung, wieder einmal …. och menno …..

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Kein Problem, dafür fuhr er bis zu meinem Heimatbahnhof durch. Dachte ich da zumindest noch. Wie Naiv, ich hätte es besser wissen müssen ….. Und es kam noch besser …..

Der Zug kam endlich, wir fanden einen schönen Fensterplatz und erhaschten noch einen allerletzten Blick auf den Dom

Tschüss Köln – wir kommen auf jeden Fall wieder!

 

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Nach kurzer Zeit wollte meine Tochter auf die Toilette. Zum Glück gibt es ja im Zug welche. Aber: Die waren alle defekt. Es gab im ganzen Zug keine Toilette und vor uns lagen noch 2 Stunden Fahrt…… Och neeeee……  Wir hatten aber “Glück” (sozusagen Glück im Umglück) , denn in Münster war Schluss mit der Fahrt. Wir wussten erst einmal nichts, die Informationspolitik der Deutschen Bahn ist etwas ….. naja ….. sagen wir mal ausbaufähig.

Zusammen mit ein paar anderen Gästen versuchten wir herauszufinden, wie es weiter geht. Ergebnis: Zugwechsel! Raus aus dem Zug, Treppe runter (Noch mehr Treppen hurra,…), Kurz Orientieren, zum richtigen Gleis und ab in den richtigen Zug. Zumindest gab es da eine funktionierende Toilette.  ….. Mit einer knappen Stunde Verspätung kamen wir am Zielbahnhof an.

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Fazit: Köln lohnt sich immer!
Erst recht, wenn einen das Wetter noch so verwöhnt!
 

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Irgendwann werde ich auch mal mit den Zwillingen hinfahren und ihnen die schöne Stadt am Rhein zeigen !

 

Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, wieder einmal mit uns zu reisen. 

Über Kommentare oder übers teilen freue ich mich immer :)

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Tschüssi, bis bald!!!!!

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Die große Enttäuschung bei unserer Routenplanung für den Roadtrip an der US-Westküste

Hallo zusammen,

im Sommer gehts mit den Kindern auf Roadtrip an die US-Westküste.

Wir erkunden mit dem Camper die Nationalparks, die alte Route 66 und schauen uns auch Los Angeles, Las Vegas und San Francisco an.

Die Route stand auch eigentlich schon und ich persönlich freute mich riesig auf den Pacific Highway No 1 – das Teilstück dieser Küstenstraße zwischen San Francisco und Los Angeles direkt am Pazifik gilt als eine der schönsten Strassen der Welt und ich habe dafür extra 3 Tage eingeplant,….

Aber …… ihr werdet es in den Nachrichten vielleicht mitbekommen haben: In Kalifornien hat es in den letzten Wochen extrem viel geregnet.

An der Küstenstraße gab es viele Erdrutsche und dabei wurden auch zwei Brücken schwer beschädigt.

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Eine der Brücken (Die Pfeiffer Canyon Bridge) muss abgerissen und neu gebaut werden.

Das bedeutet, dass man (mindestens) bis zum Jahresende den Pacific Highway No 1 zwischen San Francisco und Los Angeles (Genauer: zwischen Monterey und Morro Bay) nicht mehr in eins durchfahren kann!

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FOTOS:

http://www.sfchronicle.com/news/article/See-the-Big-Sur-bridge-that-s-cracked-and-10951909.php

und auch hier gibts ein paar Fotos und Infos:

http://www.sfchronicle.com/bayarea/article/Bridge-failure-severs-Big-Sur-s-ties-to-outside-10958200.php?t=bd9cc672e3

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Daher musste ich nun schweren Herzens die Route umplanen.

Mein Traum, die Küstenstraße entlang zu fahren, wird ein Traum bleiben. :cry:

Wir sind sehr enttäuscht und traurig. :cry:

Selbst die Kinder sind traurig, sie hatten sich so auf die Seeelefanten gefreut.

 

 

Unsere Alternative ist: Wir fahren ab Monterey ein Teilstück vom Pacifik Highway No1 und machen einen Bootsausflug zu den Walen im Pazifik.

 

(Die Karte kann rein-  und rausgezoomt werden)

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Google Maps

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…. und am Tag danach geht es dann (leider leider…) mitten durch Kalifornien nach Morro Bay anstatt an der Küste entlang zu fahren :(

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Wer einen ähnlichen Roadtrip für 2017 plant:

Aktuelle Verkehrsinformationen zu den Sperrungen vom Pacific Highway No 1  (und im Moment sind es aufgrund der Wetterlage sehr viele) gibt es hier:

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Übersichtskarte aller aktuellen Sperrungen am (Pacific-) Highway No1:

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http://quickmap.dot.ca.gov/

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Übersicht aller Meldungen, ihr müsst nur die Nummer von ‘eurem’ Highway eingeben:

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http://www.dot.ca.gov/cgi-bin/roads.cgi

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Ansonsten steht unsere Route:

  • San Francisco
  • Monterey (Von hier startet die Bootstour zu den Walen)
  • Morro Bay
  • Calico – die alte (neu aufgebaute) Westernstadt (mit Übernachtung auf dem Calico Campground – für die Kinder wird das bestimmt toll! :) )
  • Las Vegas (aber nur 1 Nacht)
  • Zion Nationalpark
  • Bryce Canyon Nationalpark
  • Monument Valley
  • Page mit dem Antelope Canyon
  • Meteor Crater (ein sehr gut erhaltener Meteoriten Einschlagskrater, für die Kinder bestimmt mal interessant zu sehen)
  • Grand Canyon
  • Seligman (alte urige Stadt an der Route 66)
  • Oatman (alte Goldgräberstadt, in der nun viele Esel frei leben, welche sich immer über frisches Obst freuen)
  • Joshua Tree Nationalpark
  • Los Angeles

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Google Maps

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Wir freuen uns sehr auf unseren Roadtrip und auf die Zusammenarbeit mit Camper Days und Cruise America  ! 

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