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Monat: Mai 2017

San Francisco (Teil 2) – Chinatown, Aussichtsturm und die Golden Gate Bridge


 

San Francisco

 

Ort: San Francisco – Chinatown, Coit-Tower, Golden Gate Bridge

Gelaufene Schritte: 19238

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Ein neuer Morgen in San Francisco.

Wieder müssen wir sehr zeitig bei Grayline im Zentrum von SF sein.

Wieder müssen wir ein teures Taxi nehmen, weil der Shuttlebus so früh noch nicht fährt.

Wieder regnet es und es ist kalt und ungemütlich.

Es war alles genauso wie gestern, wo uns dann bei Grayline gesagt wurde, dass unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour ausfällt …..

Genauso,….. ohweh…… ich habe so eine leise Vorahnung,…..

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Ich zeige euch mal, wie nass und kalt und ungemütlich es auch an diesem Morgen wieder war …..

Brrrrrrrrr……….

Achja, eine frierende Taube fehlt noch:

Wobei ….. so verfröstelt wie die Tauben gestern sah sie gar nicht aus – ein gutes Omen in Bezug auf unsere Wetterprognose?

Wir erreichten wieder pünktlich um kurz nach 8 Uhr das Büro von Grayline an der Poststreet.

Wir sind wie gestern Abend mit einem der roten Taxen gefahren – Fly Wheel heissen die, bezahlt haben wir 22 USD.

Unsere Tour sollte um 8.30 Uhr starten.

Und ….. tatsächlich genau wie gestern ….. gab es schlechte Nachrichten: Unsere Stadtrundfahrt würde ausfallen, wegen Regen,….

Neeeeee…… bitte nicht schon wieder ……..

Ich hätte heulen können. Wir hatten heute nur noch 1/2 Tag in San Francisco, heute Nachmittag wollten wir zum nächsten Campground fahren, damit wir morgen mehr Zeit für den Pacific Highway haben würden.

Nachdem mir die Frau das mitgeteilt hatte, fühlte ich mich doch etwas veräppelt. Warum informiert man mich denn nicht?! Ich habe morgens den Stress, dass wir alle um 7 Uhr abfahrbereit sind, organisiere ein Taxi, was viel mehr kostet als ein Shuttle und dann sowas,..Meine Frage, ob sie mir irgendetwas alternativ anbieten könnte, wurde mit Schulterzucken beantwortet. Sie wüsste das ja auch nicht und ob ich mein Geld wieder bekäme wüsste sie auch nicht und was sie jetzt tun solle wüsste sie auch nicht usw… Und ohne groß drüber nachzudenken machte ich meinem Unmut Luft.  Das ich auf englisch diskutieren kann, wusste ich bis dahin auch nicht.
Die Dame hatte dann ein einsehen, dass das wirklich alles doof gelaufen war und wir bekamen Tickets für den Hopp on – Hopp of – Bus. Na, das war ja zumindest schon einmal etwas, so würden wir ja doch noch etwas von San Francisco sehen können.  Dieser startete aber erst um 10 Uhr, und es war jetzt 8:20 Uhr ……

Na super,….

Es regnete wieder und wir überlegten, wie wir diese Stunde rumbekommen sollten.

Der Plan: Zu Fuß nach Chinatown laufen. So weit war das gar nicht, knapp 2 km.

Die Begeisterung meiner Kinder auf einer Skala von 1 – 10:  Minus 3 …..

Aber dann stellten sie auch fest, dass es keine sinnvolle Alternative gab und wir gingen los, frustriert darüber, dass wir heute wohl vieles nicht sehen würden, was eigentlich geplant war und frierend wegen dem Wetter.

“Wieso haben wir eigentlich keinen Schirm dabei?”

“Mama, du hast gesagt, in Kalifornien scheint immer die Sonne, da braucht man keinen Schirm!”

So, habe ich das tatsächlich gesagt?! Kurzer Anfall geistiger Umnachtung, immerhin findet mich meine Regenwolke überall,….. * seufz *

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Ein riesiges Feuerwehrauto!

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In vielen Städten gibt es ein “Chinatown”, das sind Wohnviertel, in denen überwiegend Menschen mit chinesischen Wurzeln leben und arbeiten. An den Zufahrtswegen finden sich meistens große Eingangstore und auch die Architektur in Chinatown selber sind angelehnt an die traditionelle chinesische Architektur.  Die Chinesen nennen es übrigens meistens nicht Chinatown, sondern  “Tangren Jie”.
Das Chinatown in San Francisco ist mit ca 10.000 Einwohnern die zweitgrößte der Welt.
Es wurde um 1850 gegründet, aber bei dem großen Erdbeben im Jahr 1906 vollständig zerstört. Trotz anderer Pläne der Stadtverwaltung wurde Chinatown an gleicher Stelle wieder aufgebaut.

Wir kamen in Chinatown an – und man fühlte sich tatsächlich etwas wie in China. Straßennamen waren zweisprachig, auf den Geschäften stand alles in chinesischen Zeichen, es gab Gebäude in der typischen chinesischen Architektur und die schönen Straßenlaternen rundeten das Gesamtbild perfekt ab.

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Das Eingangstor an der Hauptstrasse von Chinatown, leider war es am nieseln

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Leider waren wir so früh, dass noch alle Geschäfte geschlossen waren, ausser ein Geschäft, welches Geflügel verkaufte. Wir gingen hinein, um uns umzusehen, aber was wir sahen, war leider nicht so schön…..  Ich halte mich ja immer an Vorschriften und so, aber ohne dass ich es gemerkt habe, hat meine Kamera, welche ganz tourilike um meinen Hals hing, ein Video gemacht.

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Die Straßenlaternen passend zum gesamten Straßenbild

Zweisprachige Straßennamen

Wir fanden eine chinesische Zeitung und die Kinder versuchten, irgendetwas zu lesen.

Ich musste schmunzelnd an den Satz denken, den meine Kinder auch schon oft gehört haben: “Rede ich chinesisch?”

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Schön war der Abschnitt mit den roten Lampions über der Strasse.

Als wir fast durch Chinatown durch waren, hörte der Regen auf und die Sonne blinzelte sogar kurz durch.

Irgendwo auf dem Weg

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Auf dem Weg von Chinatown zum Coit-Tower liegt eine ganz besondere Strassenkreuzung. Zumindest, wenn man wie ich ein grosser Fan der Serie “Monk” ist.
Kennt ihr Monk? Ein brillanter Detektiv, welcher leider unter vielen Neurosen und Zwangsstörungen leidet, welche ihm das Leben echt schwer machen.

In der Eröffnungssequenz / Vorspann überquert er eine Strasse und diese Strassenkreuzung lag zufällig auf unserem Weg :)

Video (fängt direkt an der passenden Stelle an) -> Klick hier <- 

Die Kreuzung, welche Monk im Intro überquert, liegt an der Ecke Montgomery Street / Green Street

Das ist sie. Ich habe das aber bei Tageslicht zunächst gar nicht so recht wieder erkannt, denn in der Szene läuft er nachts über diese Strasse. War trotzdem witzig, einmal dort zu sein

Nina kennt Monk auch und wollte unbedingt einmal genauso über die Kreuzung laufen

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Wir gingen Richtung Coit – Tower.  Nur knapp 1 km war es zu laufen, ….. Zumindest waren hier die Strassen noch nicht so steil wie gestern an der Lombard- Street, wobei die Strasse den Telegraph Hill hoch auch schon eine beachtliche Steigung hatte.   …..  Es war leider immer noch zu früh für den Hopp On Hopp Off – Bus.

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Was ist der Coit Tower?

Auf einem der vielen Hügel von San Francisco, dem Telegraph Hill, steht der 64 Meter hohe Aussichtsturm. Er wurde 1934 gebaut und viele tolle Wandmalereien (gemalt von  Bernard Zakheim)  im gesamtem unteren Geschoss, also dort, wo die Kassen sind, zeigen Strassenszenen aus dieser Zeit mit Bezug zur österreichischen Geschichte und wer genau hinschaut, findet auch einige sozialkritische Elemente.

Dieses Motiv hängt in der Wohnung meiner Eltern, allerdings die gusseiserne Version. Wie ein Stück zu Hause, so fern der Heimat .

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Warum der Name “Coit Tower”? – Lillie Hitchcock Coit, eine Dame aus der High Society, hat einer Legende nach den Feuerwehrleuten bei einem Brand in der Nähe des Standortes vom Coit Tower geholfen. Sie verehrte die Feuerwehrleute schon länger für ihren Einsatz und wurde nach ihrem Hilfseinsatz sogar zum Maskottchen der Engine Company No5 der freiwilligen Feuerwehr von SF.
1929 verstarb sie und hinterließ der Stadt 100.000 USD mit dem Zweck, irgendetwas zur Verschönerung der Stadt damit zu finanzieren.
Mit dieser Spende wurde der Aussichtsturm gebaut, zu Ehren der Freiwilligen Feuerwehr.
Von oben hat man einen fantastischen Panoramablick über San Francisco.

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Lage:

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Eintritt für die Aufzugsfahrt nach oben:

Erwachsene ca 7 € und Kinder 2-3 €

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Wir sind ja nun schon einige Kilometer gelaufen mit unseren von gestern doch etwas muskelkatergeplagten Beinen.

Um zum Coit Tower hoch zu kommen, muss man erst einmal auf den Telegraph Hill hoch. Je nachdem, von welcher Seite man nach oben möchte, gibt es längere und kürzere Treppen.

Wir kamen aus Richtung China Town und so warteten auf uns nicht ganz so viele Treppenstufen, nur “entspannte” 122 waren es. Meine Kinder zählen immer die Stufen….. Unsere Beine,…… aua……

Genau um 10 Uhr waren wir oben, also genau passend zur Öffnung. Bis 18 Uhr ist er dann geöffnet und lädt täglich viele Besucher ein, um die Aussicht auf San Francisco zu geniessen.

Als wir ankamen, stand auch schon eine Schlange vor der noch verschlossenen Eingangstür. Da es in San Francisco oft zu Küstennebel kommt, ist der Ansturm bei Sonnenschein und klarer Sicht entsprechend groß.

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Nach oben hin ist er offen, hat aber trotzdem Gläser in den Fenstern – bei dem eisigen Wind an diesem Tage war das auch ganz gut.

Das Financial District . Das hohe, spitze Gebäude ist die Transamerica Pyramid.

Sie ist eines der Wahrzeichen von San Francisco. Mit 260 Metern Höhe und 48 Stockwerken mit Verkaufs- und Büroräumen ist sie noch das höchste Gebäude San Franciscos, aber im Bau ist das Salesforce Towers, welches bei seiner Fertigstellung in 2018 höher sein wird ans das Transamerica Pyramid.

Die Golden Gate Bridge in ihrer ganzen Pracht!

Pier 39 ……..

…. mit seinen Seelöwen

Die Brücke ist die Oakland Bay Bridge.
Das Gebiet direkt am Wasser mit seinen Piers heisst “The Embarcadero” und ist die auf einem Damm am Port of San Francisco entlang laufende Straße. Sie wurde auf künstlichem Land gebaut, das dem Meer abgewonnen wurde. Im Hintergrund sieht man das Gebäude mit dem Turm – das ist das Gebäude vom Port of San Francisco.

Hier sieht man es deutlicher – das Gebäude vom Port of San Francisco – Das Ferry Building. Innen findet man viele Cafés, Restaurants und Shops.

Am Horizont zog ein Schauer entlang

Im Vordergrund Pier 39, die kleine Insel im Hintergrund ist die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz

Die Lombard-Street – da erkennt man auch gut die vielen Kurven auf kurzer Strecke

Ausblick auf die Golden Gate Bridge vom kleinen Parkplatz am Coit Tower

Wir liefen zur Haltestelle vom HO-HO-Bus. Dieses mal ging es bergab. Eine steile Strasse bergab laufen ist aber auch anstrengend, und ausserdem musste ich die Kinder davon abhalten, einfach loszurennen, denn ich glaube, wenn man hier einmal ans rennen kommt,  kann man nicht mehr stoppen …..


Achtet mal auf den Höhenunterschied zum Ende der Strasse hin

Die Haltestelle lag am Washington Square Park. Die schöne Kirche ist die Saints Peter and Paul Church, welche direkt am Washington Square Park liegt.

Im Ho-Ho-Bus konnte man mit den Kopfhörern diverse Sprachen einstellen, u.a. auch deutsch. Die Zwillinge fanden das nicht so interessant, sie haben sich zwar angeschaut, wo wir grad herfahren, aber nicht besonders gut zugehört ….

Nina dagegen hat interessiert zugehört und hat sich auch vieles gemerkt, wie ich abends sehen konnte, als sie in ihr Reisetagebuch schrieb und noch einige Fakten im Kopf hatte.

Wir erfuhren zum Beispiel einiges über das große Erdbeben 1906.
Am  18. April 1906 erschütterte ein sehr schweres Erdbeben die Region um San Francisco. Es gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA.
Alleine in San Francisco kamen durch das Beben selbst und die dadurch entstandenen Brände über 3000 Menschen ums Leben.

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Wir fuhren erst zum Fisherman’s Wharf, das ist dort, wo auch der Pier 39 ist.

Als wir dort einfuhren, stellte der Busfahrer ein Lied an. “San Francisco” von Scott McKenzie.

Es war ein absoluter Gänsehautmoment. Dieses Lied, die Fahrt an der Promenade entlang, und weit hinten sah mal etwas von der Golden Gate Bridge ……

Jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe und bei Youtube das Video heraus gesucht habe, dieses Lied wieder höre und meine Zeilen niedertippe, habe ich Tränen in den Augen.
Fernweh, Sehnsucht und die Erinnerung an diesen Moment, an die Zeit dort, an die tolle Stadt, welche mich und auch die Kinder so fest in ihren Bann gezogen hat.

Los Angeles hat mir gut gefallen, vor allem am Griffith Observatory oder auch die Strände von LA –  aber San Francisco hat mein Herz berührt.

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Dieses Lied lief über die Lautsprecher vom Bus:

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Und ein kurzes Video von mir, aber es war extrem windig und deswegen wackelt es etwas,…. sorry …..

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…. ich will zurück …… :cry: :cry: :cry:

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Fishermans Wharf ist Start und Endpunkt der Tour.

Wir waren also nun ganz am Anfang der Tour und obwohl wir eigentlich Richtung Golden Gate Bridge wollten, ging es erst einmal in die andere Richtung.

Wir saßen oben, also in dem offenen Teil. Es war inzwischen strahlend blauer Himmel, die Regenwolken haben sich alle verzogen, nur der Wind war etwas frisch.

Wir fuhren erst Richtung “Port of San Francisco” und dann durch das Financial District mit seinen imposanten Hochhäusern. Erst danach ging es via Lombard-Street Richtung Golden Gate Bridge.

So haben wir doch noch einiges von San Francisco zumindest gesehen. Zum erkunden blieb keine Zeit, da wir nachmittags noch zum nächsten Campground wollten.

Das Ferry Building (Port of San Francisco)

Der Turm vom Ferry Building. Im Hintergrund ist die Oakland Bay Bridge

Gegenüber vom Ferry Building gibt es einen schönen kleinen Spielplatz

San Francisco hat also auch ein Flat-Iron Building. Das Original in New York gefällt mir aber besser

Und dann tauchte sie irgendwann auf – die Golden Gate Bridge.
Wie gestern auch war das wieder ein ganz besonderer Moment!

Am Golden Gate South Vista Point stiegen wir aus, um uns in Ruhe die Golden Gate Bridge anzusehen

 

 

 

Obligatorisches Pflichtfoto

 

Wir konnten uns nnicht satt sehen ……

 

 

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Und dann ging es in den Golden Gate Park.

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Hier hätten wir mit unserer eigentlichen Stadtführung Aufenthalt gehabt und ich wollte mir so gerne den Japanese Tea Garden ansehen …..

So fuhren wir dran vorbei und ich habe zumindest den Eingangsbereich gesehen,…… sah schön aus,….. och menno,…… Grayline, Danke noch einmal an dieser Stelle :(

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Weiter ging die Fahrt Richtung Alamo Square. Hier gibt es einen kleinen Park und von dort hat man einen tollen Blick auf die alten, farbigen Häuser (“Painted Ladies”) und die Skyline von San Francisco.

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“MAMA, guck mal, was ist DAS denn?” 

– …. “Ähm….. Werbung für Sprumpfhosen!”

“Oder für Klackerschuhe!” (“Klackerschuhe” sind alle Frauenschuhe mit Absatz)

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Irgendwo unterwegs, leider weiß ich nicht mehr genau, wo das war

Aus dem fahrenden Bus und auf die schnelle leider Fokuspunkt falsch gesetzt,……  Das ist die Stadthalle von SF

Wir liefen nach dem Aussteigen aus dem HoHo- Bus direkt zu dem kleinen Park – aber da gab es eine große Enttäuschung, denn der Park war nahezu komplett gesperrt,…..

Unschöne Bauzäune machten die bekannte Aussicht kaputt.

Ich versuchte, irgendwie drüberher zu fotografieren

Die Painted Ladies

Wir liefen an den Painted Ladies entlang etwas die Strasse hinunter

In dem gesamten Areal sind die Häuser wunderschön

   

Wir liefen etwas ziellos noch eine Weile durch die Strassen von San Francisco (auf der Suche nach einem Taxi) und schauten in die Schaufenster hinein. Gasthaus las ich. Treffen. Trinken. Essen ……. ähm, Moment, deutsch?! Steht das da wirklich auf deutsch?? Tatsächlich – wir standen vor einem Deutschen Restaurant. -> Hier gehts zum Website inkl. genauer Lagebeschreibung –>  http://www.leopoldssf.com/location.html   <–

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Wir fuhren mit dem Taxi zurück zum Campground. Da wir morgens mit dem Taxi angereist sind, hätten wir nun für die Rückfahrt mit dem Shuttle 4x 12 USD bezahlen müssen, das Taxi war in dem Fall günstiger.

Die 12 USD für eine Fahrt mit dem Shuttle gelten für Hin und Rückweg, fährt man nur eine Strecke, zahlt man aber auch 12 USD.

Das Taxi kostete 35 USD.

Bevor wir zurück zum Campground fuhren, wollten wir aber noch ein ganz besonderes Haus besuchen.

Ich sagte dem Taxifahrer die Adresse vom Candlestick Campground, aber das wir vorher noch zu dem einem besonderen Haus wollten. Die Adresse musste ich gar nicht sagen, denn er kannte das Haus sehr gut.

Es ist das Haus von …..

…. Mrs. Douptfire.

Wir lieben diesen Film, so traurig wie er (zwischendurch) auch ist.

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Dann ging es aber endgültig zurück zum Campground.

Wir packten unsere Sachen zusammen, verstauten alles in den Schränken, entkabelten unser Wohnmobil und dann ging es los – Richtung Pacific Highway No 1, der Strasse direkt am Pacific entlang.

Und auch unser nächster Campingplatz lag direkt am Pazifik!

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USA - Roadtrip an der Westküste

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San Francisco ( Teil 1 ) – “Mama, warum dauert das so lange?”

San Francisco

Ort: San Francisco: Muir Woods, Pier 39,  Lombard Street

Gelaufene Schritte: 16.219

Ich werde den Bericht wegen der Foto-Flut in 2 Teile unterteilen.

Mir wurde geschrieben, dass es schon beim Los Angeles Bericht teilweise Probleme beim Laden gab – und in SF hat meine Kamera fast geglüht ;)

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Unsere 1. Nacht im Camper ist vorbei. Es war ur-gemütlich, denn man hörte den Regen aufs Dach prasseln und das Wohnmobil wurde leicht vom Wind hin- und hergewogen.

Wir haben alle richtig gut geschlafen, der Jetlag ist nun wohl endgültig vorbei.

 

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Gefrühstückt haben wir draussen, der Regen war vorbei und zudem hatten wir direkt neben dem Camper einen Picknicktisch.

Gemütlich war es aber nicht, denn der Wind pustete uns fast den Aufschnitt vom Brot …. und es war kaaaaaalt,……

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Die Kinder hatten sich im Walmart ausserdem Cornflakes ausgesucht.

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Typische Milchpackung – zudem ist die Milch mit Vit D angereichert

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Aber ihr Fazit:

“Mama, das schmeckt nicht, das ist viel zu süß!”

….. Ich dachte mich verhört zu haben.

“Euch ist etwas ZU süß?! Das geht?”

“Mama, probier mal, das ist süßer als Zucker!”

Das meine Kinder so etwas jemals sagen würden hätte ich vorher auch nicht geglaubt…

Für den heutigen Ausflug nach San Francisco zogen Nina und ich uns extra unsere zerrissenen Jeans an. Bei mir fehlt jetzt nur noch Hawaii. ;) 

Wir mussten uns etwas beeilen, denn wir hatten eine Tour gebucht.

Gebucht bei GetYourGuide sollte sie von Grayline durchgeführt werden.

Weil der Shuttle vom Campingplatz so früh nicht fuhr, mussten wir mit dem Taxi zum Treffpunkt fahren, dieser war zentral in SF am Büro von Grayline.

Leider fing es wieder an zu regnen und es war richtig kalt.

Frust machte sich bei mir breit ….. meine persönliche Regenwolke findet mich einfach überall, egal, wo ich bin ….. menno

Nina grinste schon wieder. Für sie ist das langsam ein Running-Gag, dass ich im Urlaub immer Regen habe, selbst in der Wüste von Qatar hat es bei unserem Besuch geregnet,……

Im Vorfeld unserer Reise hatte ich einige Reiseberichte von San Francisco gelesen, und in zwei Berichten hatten die Reiseblogger wegen des Wetters nicht ein einziges mal freie und klare Sicht auf die Golden Gate Bridge.

Eine Reisebloggerin war 5 Tage in SF, konnte aber nicht einmal im Ganzen die Golden Gate Bridge sehen und ich fürchtete, dass uns das nun auch blühte, denn die Regenwolken hingen extrem tief und wir hatten nur 2 Tage in SF.

Aber dieses Wetter ist gar nicht so untypisch für die Pazifik-Küste nördlich von Los Angeles.

Und es muss wettertechnisch nicht immer Regen sein, was einem den Tag echt versauen kann, die Erfahrung würden wir in den kommenden Tagen auch noch machen, vor allem in Las Vegas …..

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Pünktlich um 9 Uhr waren wir am Startpunkt für unsere Stadtrundfahrt und freuten uns auf unsere 8-stündige Tour, welche uns neben den Highlights von San Francisco auch über die Golden Gate Bridge zum Mammutbaum-Wald führen sollte.

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Ich hatte den Kindern im Vorfeld schon einige Sehenswürdigkeiten von San Francisco in einem Reiseführer gezeigt, sie freuten sich am meisten auf die Golden Gate Bridge und auf die Mammutbäume, ich freute mich auf den Golden Gate Park und auf die Painted Ladies und dem kleinen Park davor – die Aussicht auf die alten, schönen Häuschen mit der modernen Skyline im Hintergrund ist (neben der Golden Gate Bridge natürlich) eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt.

Aber ….. im Büro gab es eine sehr enttäuschende Neuigkeit: Die Tour fällt aus, wegen Regen.

Ne, oder…?!

Meine ganzen Reisenotizen zu SF lagen im Camper, da wir ja heute die geführte Tour machen wollte. Ich bekam auch leider im Vorfeld keinerlei Infos, dass die Tour ausfallen würde.

Wir hätten uns heute Morgen Zeit lassen können und mit dem günstigeren Shuttle ins Zentrum fahren können,…..

Hätte hätte Fahrradkette, ……

Ich handelte zumindest eine Tour zu den Muir Woods aus. Und am Folgetag sollten wir eine Stadtrundfahrt bekommen, dann aber ohne die Muir Woods.

Die Muir Woods (Muir Woods National Monument) ist ein Schutzgebiet ca 15 km nördlich von San Francisco. Hier stehen viele Küstenmammutbäume, das ist die höchste Baumart der Erde und sie können bis zu 115 Meter hoch werden! Der höchste Baum in den Muir Woods ist knapp 80 Meter hoch.

Die Tour startete aber erst 1 Std später.
Es regnete, es war kalt. Nach einem kurzen Spaziergang suchten wir uns ein Café  und wärmten uns mit einem heißen Kakao auf. Dazu gab es einen Brownie und einen Schoko-Karamell-Taler für insgesamt 16 USD.

So ein doofes Wetter,…..

Ich glaube, selbst den Tauben war das zu ungemütlich ….

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Aufgewärmt gingen wir dann zurück zum Grayline-Büro.

Um 9 Uhr wurde uns gesagt, dass der Bus um 10 Uhr käme. Aber er kam nicht. Zumindest nicht um 10 Uhr. Und auch nicht wie später versprochen um 10.15 Uhr. ……

Um 10.30 Uhr kam er dann endlich. Wir haben dann also 1,5 Std gewartet,  was ist das bitte für eine Organisation von Grayline?!  Zum Glück konnte ich die Kinder mit kleinen Spielen bei Laune halten (z.B. unser Klassiker “Ich sehe was, was du nicht siehst!” )

Gegen 10.30 Uhr kam dann der Bus. Aber er fuhr nicht direkt zu den Muir Woods, sondern in den kleinen Ort Sausalito. Von dort würden uns ShuttleBusse zu den Muir Woods bringen.

Okeeee…….

Sausalito liegt “gegenüber” von San Francisco bzw auf der anderen Seite und so gab es an diesem Vormittag ein kleines Highlight:

Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!

Und: Sie lag nicht im Nebel und auch nicht mehr unter dichten Regenwolken versteckt!

Als wir die Brücke überquerten, war das ein absoluter WOW- Moment! Man kennt die Golden-Gate-Bridge aus vielen Filmen und Serien, aus den Medien und auch aus vielen Reiseberichten.

Jetzt selber über diese Brücke zu fahren begeisterte die Kinder genauso wie mich.

Gerne wäre ich zu Fuß über die Brücke gelaufen, wie im Dezember über die Brooklyn-Bridge, aber das war zeittechnisch nicht möglich.

Unsere Route:

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Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!!!

In Sausalito angekommen warteten schon die Shuttle auf uns. In einer etwas chaotisch wirkenden Aktion wurden alle Gäste aus dem großen Bus auf die kleinen Shuttle verteilt und dann ging es die Gebirgsstraße entlang endlich zu den Mammutbäumen.

Auf dem Weg dorthin fuhr man durch das hügelige Hinterland.

Angekommen beim Parkplatz der Muir Woods wurde uns mitgeteilt, wann uns das Shuttle wieder zurückbringen würde. Uns blieben nicht einmal 60 Minuten…..

Das reichte zumindest für einen kurzen Spaziergang durch den Muir Woods, unter den riesigen Mammutbäumen drunterher.

Wir liefen den Loop bis zur 2. Brücke.

Um einen Eindruck von der Größe der Bäume zu bekommen reicht das aber auf jeden Fall schon aus.

Die Kinder bekamen fast Nackenschmerzen vom hoch-schauen. Aber es gab auch noch anderes zu entdecken, denn die gesamte Flora und Fauna ist sehenswert und der kleine Bach rundet das idyllische Bild ab. Es fiel schwer zu glauben, dass man gar nicht weit weg von einer so riesigen Stadt ist.
Die Luft war herrlich und die gut ausgebauten Wege (teilweise aus Holz) ermöglichen auch Rollstuhlfahrern oder Eltern mit Kinderwagen, dieses schöne Fleckchen Erde zu erkunden.

Wichtiger Hinweis: Wer selber ohne geführte Tour zu den Muir Woods möchte, muss wissen, dass die Strasse dorthin für Wohnmobile gesperrt ist.
Der reine Eintritt vor Ort liegt bei ca 10 USD p.P.

Der Eingangsbereich

Hinter dem Eingang hängt ein Querschnitt eines Stammes von einem Küstenmammutbaum, welcher anschaulich das Wachstum und das Alter vedeutlicht

Spuren von einem Brand, welche es regelmäßig in den Redwoods gibt.

Die Mammutbäume sterben dabei aber nicht, selbst wenn nur noch ein Stumpen übrigbleibt – denn aus seinen Wurzeln wachsen kreisförmig neue Sprösslinge, sozusagen genetische Klone und bilden einen sogenannten Familienkreis.
Gegen kleinere Feuer sind sie sogar resistent, sie sondern bei starker Hitze eine Flüssigkeit über die Rinde ab, welche die Rinde bei dem Feuer schützt.
Die kleineren Feuer sind für das Ökosystem ganz nützlich. Pilze und Schädlinge werden abgetötet, während der Mammutbaum gegen kleinere Feuer geschützt ist. Der Wald wird so ausgedünnt und die die Asche ist fruchtbar. Die wochenlangen Feuer, welche regelmäßig in den Sommermonaten wüten, sind aber ein absoluter Albtraum für das Ökosystem.

In den Muir Woods ist es nass-kalt, da die Sonne kaum den Waldboden erreicht – daher unbedingt einen warmen Pullover anziehen!

800 – 1000 Jahre sind diese Bäume teilweise schon alt.

An der Küste wachsen die hohen Mammutbäume. Weiter im Landesinnern wachsen dagegen die dicken Bäume. Der größte Baum der Welt ist der General Sherman Tree, er wächst im Sequoia National Park Nord-Östlich von Los Angeles.

Sozusagen ein Baumhaus

Dick eingepackt mit langärmligen T-Shirt, Pullover, Fleece-Jacke und Jeans-Jacke – gefroren habe ich trotzdem,…..

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Nach unserem Spaziergang durch diesen Wald mit den imposanten Mammutbäumen brachte uns das Shuttle zurück nach Sausalito und von dort sollte uns der Bus zurück zum Ausgangspunkt am Grayline-Büro bringen. Auf der Fahrt nach Sausalito erzählte der Busfahrer von dem nicht vorhandenen Organisationstalent von Grayline und das er hofft, dass unser Bus auch gleich wirklich da ist. Jedoch: Der Shuttlefahrer sollte mit seiner Vermutung Recht behalten, der Bus war nicht da und kam auch nicht. Wieder vergeudeten wir viel Zeit mit warten. Der Shuttlebusfahrer telefonierte mit Grayline, er beschwerte sich, dass die Gäste eine Tour bezahlen und dann ihre wertvolle Zeit mit warten verschwenden müssen ohne zu wissen, ob der Bus denn nun kommt oder nicht.

Der Bus kam nicht.

Und wir hatten keine andere Wahl als auf eigene Kosten zurück nach SF zu kommen.

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Hier liegt Sausalito:

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Von Sausalito aus fährt eine Fähre und legt direkt neben dem Pier 39 an. Unterwegs hat man einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge und auf die Gefängnisinsel Alcatraz.

Fahrplan der Fähre: http://goldengateferry.org/schedules/Sausalito.php

Kosten pro Fahrt: Erwachsener um die 12 USD, Kinder und Rentner um die 6 USD.

Natürlich fuhr die nächste Fähre erst ca 1/2 Std später ….

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Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Park, die Sonne zeigte sich immer wieder, es war trotzdem sehr frisch

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Es war inzwischen früher Nachmittag und wir hatten nur die Muir Woods besucht, dafür aber schon soviel Zeit mit warten vergeudet ……

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Sausalito

 

Blick Richtung San Francisco. Die Brücke links ist die Oakland Bay Bridge, mittig von der Brücke sieht man die Gefängnisinsel Alcatraz

Auf dem Schiff war es extrem windig

Toller Blick auf die Golden Gate Bridge

Skyline von San Francisco

Die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz ….

…. und ihre (freien)  Bewohner.

Beim Anlegen hat man einen schönen Blick auf die Seelöwen am Pier 39

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Nach dem Anlegen gingen wir zum Pier 39.

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Lage:

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Der ehemals als Bootsanleger genutzte Pier 39 ist heute ein Vergnügungs-Pier. Es gibt neben zahlreichen Restaurants und Souvenirgeschäften auch ein paar Fahrgeschäfte und das Aquarium.

Bekannt wurde der Pier 39 aber vor allem wegen der Seelöwen, welche man dort aus direkter Nähe beobachten kann.

Wer die Seelöwen live sehen möchte, aber nicht nach San Francisco reisen möchte:

Es gibt eine tolle Live-Webcam

https://www.pier39.com/the-sea-lion-story/sea-lion-webcam/

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Wir schlenderten gemütlich über den Pier. Neben den Seelöwen gab es so vieles andere zu entdecken und eine kleine Stärkung gab es auch noch.

Ziemlich mittig auf dem Pier finden regelmäßig Shows statt und auch so ist es interessant, das bunte Treiben zu beobachten.

 

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Im Hintergrund: Alcatraza

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HD-Video von den Seelöwen, um auch mal die Geräuschkulisse zu ‘zeigen’

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YouTube

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Vom Pier 39 liefen wir zum Lombard-Street.

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Die Lombard Street ist eine der wichtigsten Verbindungsstrassen in SF. Berühmt ist sie jedoch vor allem wegen einem kleinen Teilstück, welches als “Kurvenreichste Strasse der Welt” bekannt wurde.

Auf einer Länge von nur ca. 145 Metern gibt es 8 Kurven, viele Autofahrer wagen sich an diese steile Serpentinenstrasse und schlängeln sich langsam den Pflasterweg hinunter.

Für die Fußgänger gibt es an der Seite eine Treppe.

Grund für diese bemerkenswerte Strassenführung ist, dass man somit das Gefälle der Strasse von 27 % entschärfte.

Die steilste Strasse in SF ist die Filbert Street, sie hat ein Gefälle von 31,5 % !!!

Im Anschluss daran spazierten wir noch etwas die Strassen entlang. Was jetzt vielleicht entspannt klingen mag, war eine sportliche Höchstleistung, denn gefühlt gibt es in San Francisco keine waagerechten Strassen. Entweder sind die Strassen steil – oder sehr steil.

Die Kinder sagten immer, die Strassen seien wie Achterbahnen zum laufen

Eigentlich hätte mein Schrittzähler jeden Schritt doppelt zählen müssen ….

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Warum gibt es eigentlich in San Francisco so viele steile Strassen?

Grund dafür ist zum einen die Tatsache, dass SF auf 42 Hügeln erbaut wurde, zum anderen die in vielen US-Städten typische Strassenplanung von einem rechtwinkligen Strassennetzt. Das wurde auch in SF umgesetzt, ungeachtet der dadurch entstehenden teilweise sehr steilen Strassen. Um die Hügel besser zu überwinden, wurden um 1870 die Cable-Cars entwickelt. Unterirdische sich endlos drehende Kabel ziehen die Waggons die Strassen entlang bzw hoch und runter.

Gerade strassen – aber steil!

Irgendwie sieht das gar nicht so steil aus,…. war es aber. Und so sehen viele Strassen in San Francisco aus. Steil hoch, steil runter. Das ist anstrengend zu Fuß. Fragt unsere armen geschundenen Beinmuskeln……. Die Kinder hatten trotzdem Spaß. Wir kommen aus dem relativ flachen Münsterland, solche schiefen Strassen gibt es bei uns nicht.
Zwischendurch haben wir uns einfach gegenseitig angeschoben – entweder ich die Kinder oder die Kinder mich ;)

 

Das ist sie – die Lombard -Street!

Der weiße Turm im Hintergrund ist der Coit Tower, ein Aussichtsturm

Es gibt auch waagerechte Strassen in San Francisco – alles eine Frage der Perspektive!

 

Ok. Drehen wir das man in die korrekte Perspektive……

Ist schon krass, oder?
Wie lange halten wohl die Bremsen von den Autos, welche jeden Tag diese Strassen fahren müssen…?!

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Es fing an zu dämmern und ich wollte keinesfalls im dunkeln mit den Kindern durch San Francisco laufen (auch wenn ich mir gerne den Sonnenuntergang irgendwo im Bereich der Golden Gate Bridge angesehen hätte), daher fuhren wir am späten Nachmittag zurück zum Campground.

Und hier abends alleine mit 3 Kindern? Lieber nicht ……

Morgen würden wir endlich unsere Stadtrundfahrt machen, einen Teil von dieser tollen Stadt hatten wir schon gesehen und wir waren alle wahnsinnig neugierig auf weitere tolle Ecken dieser wundervollen Stadt.
Ja, San Francisco hat uns in den Bann gezogen. Trotz Regen. Trotz Kälte. Ich bereute es, dass wir nur 2 Tage hier sein würden.

 

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Wir erreichten den Campground mit der Dämmerung.

 

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Als erstes wurde gekocht. Die Kinder haben sich Nudeln mit Hackbällchensoße gewünscht.

Danach mussten wir das erste mal Wäsche waschen.

Auf dem Candlestick Campingplatz gibt es einen Waschsalon.

Wir haben die dreckigen Sachen in einen unserer leeren Koffer gepackt und sind zum Waschsalon gegangen. 5 x 1/4 Dollar (Quarter) musste man einwerfen. die Wäsche von oben einfüllen und auch das Waschmittel direkt in die Maschine kippen.

Während die Waschmaschine 1/2 Stunde lief, sind wir in den Aufenthaltsraum eine Etage höher gegangen. Dort haben wir Tischtennis gespielt und uns danach durchs Fernsehprogramm gezappt .

Auch die Wartezeit für den anschliessenden Trocknergang verbrachten wir hier oben, dieses mal an einem ganz alten Flipper-Gerät. Der Preis für ein gewonnenes Spiel: 1 Flummi.
Ich gewann 2 Flummis für 3 Kinder,….. das bedarf wohl keine weiteren Erklärungen, ….. * seufz *

Als der Trockner durchgelaufen war, haben wir alle zusammen die Wäsche gemacht und dieses System auch während des Trips so beibehalten.
Kind 1: Wäsche aus der Maschine holen und auf den Tisch legen
Kind 2: Handtücher raussuchen und schon falten und Socken zusammenlegen
Mama: Die andere Wäsche glatt streichen und falten
Kind 3: Die gefalteten Sachen ordentlich in den Koffer legen.
So waren wir damit jedes mal schnell fertig.

Achja, wusstet ihr, dass auch amerikanische Waschmaschinen Socken fressen??

Die Kinder wurden ohnehin sooft wie möglich eingebunden bzw in die Pflicht genommen.
So musste jedes Kind nach dem Essen sein Teller aufräumen und selber spülen und abtrocknen.
An einem Morgen wollte eines der Kinder sein Frühstück, hatte aber den Teller gestern Abend nicht abgespült, trotz mehrfacher Ermahnung.
Manchmal helfen alle Ermahnungen nicht und die Kinder müssen die Konsequenzen spüren. Diese war in diesem Fall, dass besagtes Kind nicht frühstücken konnte, weil es keinen Teller hatte.
Schmollig und brummelig und vor allem mit hungrigem Magen wurde dann der Teller doch noch gespült, während wir anderen schon am frühstücken waren. Danach hat das namentlich nicht genannte Kind jeden Abend direkt nach dem Essen den Teller gespült. Geht doch!
Auch das abendliche aufräumen vom Wohnmobil haben wir aufgeteilt, jeder bekam einen Bereich, welchen derjenige aufzuräumen hatte.
Für dreckige Wäsche gab es einen festen Platz und Müll rausbringen wurde jeden Tag abgewechselt.
Manchmal sagten die Kinder auch “Mama, ruh dich etwas aus, du fährst ja die ganze Zeit, wir übernehmen deinen Teil!”
Ja, das fahren war zwischendurch anstrengend, aber das lag am Wetter, dazu schreibe ich dann im jeweiligen Bericht noch etwas.

 

Die Kinder haben abends noch etwas gemalt und in ihr Reisetagebuch geschrieben und wir liessen den Tag gemütlich ausklingen.

Glücklicherweise gibt es eine Heizung, denn nachts wurde es wieder empfindlich kalt ……

…. und leider kam auch nachts der Regen wieder und ich ahnte schon, was das bedeuten könnte ….. , hoffte aber, dass ich mich täuschen würde.

Mehr dazu im nächsten Teil.

So, dick in die Kuscheldecke einmummeln und dem Regen zuhören, wie er auf das Wohnmobildach prasselt.

Gute Nacht!!!!

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USA - Roadtrip an der Westküste

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Flug von Los Angeles nach San Francisco und Übernahme vom Wohnmobil

Und weiter geht die Reise!

Wir verabschieden uns heute von Los Angeles.

 

 

 

Aber etwas noch vorab:

Auf meinen Beitrag habe ich vor allem zu dem Thema “Obdachlose” sehr viel Feedback bekommen.
Wir haben am Walk of Fame sehr viele Obdachlose gesehen, möglicherweise lag das daran, dass wir schon relativ früh am Morgen dort waren.
Anders als beim Mc Donalds in Flughafennähe bzw in der Nähe zu unserem Motel waren sie in Hollywood aber überhaupt nicht aufdringlich.
Sie haben uns nie angesprochen oder uns angebettelt, wie man es ja manchmal auch kennt (so wie wir an dem einen Morgen bei Mc Donalds)
Sie haben sich gefreut, wenn man sie grüßte oder ihnen einen Dollar zusteckte.
Und das ich ganz Los Angeles völlig negativ darstelle,….. ähm …… da kann ich nur den Kopf schütteln. Nur weil ich das mit den Obdachlosen geschrieben habe?!  ….. Ihr kennt meine Berichte und ich schreibe es so, wie ich persönlich es empfinde und erlebe.
Zugegeben, vom Walk of Fame hatte ich mir etwas mehr versprochen, aber der Sonnenuntergang vom Griffith Observatory, der Tag am Santa Monica Beach / Pier  oder der Sonnenuntergang am Venice Beach waren einmalig-schöne Erlebnisse, welche ich nicht missen möchte!
Meine Berichte sind keine allgemeinen Reiseführer (auch wenn es immer wieder Infos und Tipps gibt) , sondern spiegeln das wieder, was wir erlebt haben.

 

Zurück zum Bericht.

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Wie bereits geschrieben heisst es heute Abschied nehmen von Los Angeles.

Unser Morgen beginnt extrem früh, es ist noch nicht einmal hell …..

Wir räumen unser Motelzimmer und checken aus.

Auf dem kurzen Weg zu Alamo, wo wir unseren Wagen zurück geben, sehen wir den Sonnenaufgang.

Foto: Nina

Foto: Nina

Die Autoabgabe verlief absolut reibungslos. Wir fuhren auf den Hof, reihten uns in die “Return” – Reihe ein. Ein Mitarbeiter kam nach ein paar Minuten, schaute sich das Auto an, kontrollierte den Tank und das wars auch schon. Er fuhr das Auto dann auch ins Parkhaus.
Tschüss Ford! Warst ein tolles Wägelchen!

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Die Rückgabestation liegt ein paar Kilometer vom Flughafen Los Angeles entfernt, es fahren aber regelmäßig kostenlose Shuttle.

Wir gaben beim Fahrer an, mit welcher Airline wir fliegen würden und er brachte uns direkt zum richtigen Terminal.

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Dort angekommen, staunte ich etwas  – denn es gab keine Check-In-Schalter, sondern Automaten, an welchen man sich seine Boardkarte selber druckt und auch das Gepäck ettikettiert.

Da stand ich nun mit meinem Gepäck, 3 müden Kindern und dachte nur, das würde jetzt bestimmt “lustig” werden. Ich hatte so etwas noch nie gemacht!

Irgendwie hätte ich jetzt dringendst einen Kaffee gebraucht, …..

Wir mussten warten, denn es waren alle Automaten besetzt.
Die Kinder fanden warten doof und wollten den Flughafen erkunden. Vor allem die Dreharbeiten direkt im Terminal fanden sie spannend!

Irgendwie kommt mir diese Dame bekannt vor ……

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Die Kinder mussten bei mir stehen bleiben.
Das löste allerdings einen ganz kleinen Unmut bei den Kindern aus.
Ausserdem hatten sie Hunger, mussten auf Klo, warten ist sowieso doof, das Gepäck war auch doof und das frühe Aufstehen auch.

“Wenn wir hier fertig sind, gehen wir irgendwo frühstücken, ok?”

“Jaaaaaa, aber nur Pancakes!!!” 

….. und Kaffee …..

 Schon der Gedanke daran lies meine Lebensgeister wieder etwas aufblühen,….

Bald war ein Automat frei.

Die Kinder bekamen aber dann die Aufforderung, am Gepäck stehen zu bleiben, damit ich in Ruhe unsere Boardkarten drucken kann und einchecken kann und überhaupt, …..

Ok, so kompliziert kann das mit dem Automaten doch nicht sein, dachte ich mir.

Es gibt verschiedene Sprachen – auch deutsch?!

Glück gehabt. Deutsch ist auch dabei.

Man begann den Vorgang mit dem Einlesen vom Reisepass.
Alles weitere wurde am Monitor Schritt für Schritt erklärt.
Das war wirklich einfach!

Die Boardkarten wurden gedruckt, ebenso die Koffer-Aufkleber.

Damit ging man dann zum Schalter, wo die Koffer aufs Fließband kamen.

Ich konnte im Vorfeld keine Plätze reservieren und so bekam ich nur noch 2×2 Plätze, auf verschiedenen Seiten.

Klar war: Ein Zwilling neben mir, der andere neben Nina.

Die Zwillinge stritten sich, wer neben mir sitzen würde.

Aber bevor ihr jetzt denkt, es ginge darum, wer neben mir sitzen DARF,….. pfffffff……..

“Ne, du sitzt neben Mama!”

“Nein, ich will neben Nina sitzen, du musst neben Mama sitzen!”

“Nein, ich sitze neben Nina und du gehst zu Mama!”

Ähm….. Kinder, streitet ihr euch grad, wer neben mir sitzen MUSS???

Das sind dann so Momente, wo man als Mama doch etwas an der Erziehung zweifelt,….. * seufz *

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Nachdem wir diese ganze Prozedur doch erfreulich schnell und gut hinter und gebracht haben, wollten wir in Ruhe frühstücken.

Wir hatten noch sehr viel Zeit, ich plane meistens viel zu viel Zeitpuffer ein. Aber man weiß nie, ob immer alles so klappt, wie man plant.

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Pancakes fanden wir nicht, aber Waffeln. Ein gesundes und nahrhaftes Frühstück,  ….. aber im Urlaub sehe ich das nicht so eng. Die Kinder freuten sich jedenfalls!

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Wir hatten noch sehr viel Zeit bis zum boarden …
…  die Kinder bauten irgendwelche Bauwerke, um sich die Zeit zu vertreiben …..


FOTO: Nina

…. sehr viel Zeit …..


FOTO: Nina

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Aber irgendwann hieß es: Ab zum Gate!

Da steht er – unser kleiner Flieger

Weniger Beinfreiheit als beim Billigflieger WOW

Die Kinder freuten sich riesig über die Monitore

Auf diesen lief da sehr amüsante Sicherheitsvideo! Es hat Spaß gemacht, sich das anzuhören / anzusehen, was man eigentlich alles schon kennt, wenn man häufiger fliegt.

Leider gab es für die Kinder dann eine Ernüchterung …… denn :

Direkt neben dem Monitor war der Schlitz für die Kreditkarte, um das zu bezahlen.  Mir war das aber zu teuer für den kurzen Flug.

Unsere Kinder packten ihre V-Tech Geräte aus.

Diese haben sich wirklich schon mehr als bezahlt gemacht!

Ok, Anschnallen, Ready for Take off

Ich war unglücklich, nicht mit Nina und Jana zusammen zu sitzen, aber Nina rief mir auf meine Nachfrage zu, dass alles bestens sei und sie alles im Griff habe.


Eine riesige Maschine

Farbenfrohe Flugzeugparade

Das Erkennungsmerkmal vom LAX

Ich habe Nina gefragt bzw zugerufen, ob alles ok sei – und sie bejahte es. “Mama, wir kennen das doch schon mit dem starten und so!” Sie kümmerte sich darum, dass Jana beim Start ein Kaugummi bekam und machte nebenbei auch noch viele Fotos von sich und Jana, ihr Kiddy-Secret hat eine Selfie-Funktion mit witzigen Zusatzfunktionen –  und ich hörte sie immer wieder kichern.

Ok, sie hat wirklich alles im Griff. Stolz auf meine schon so große Tochter lehnte ich mich zurück.

Wir hoben ab – und die Kinder sangen (leise) die erste Zeile von einem bekannten Lied: “Ich heb ab, nichts hält mich am Boooooooden, alles blass und grau, bin schon lange nicht geflogen, wie ein Astronaut!” – Na, Lied erkannt? Die anderen Fluggäste schmunzelten.

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Foto: Nina

Der vordere Pier ist der Venice Beach Pier, der hintere ist der Pier von Santa Monica mit dem Freizeitpark Pacific Parc

Da sieht man es etwas besser

LA ist eine riesige Stadt, wie man beim Blick aus dem Flieger wieder einmal deutlich sehen konnte

Die Küste – hier fährt man entlang, wenn man den Pacific Highway entlang fährt.

Ich wurde traurig, denn genau das war seit vielen vielen Jahren mein Traum gewesen, den Pacific Highway von San Francisco bis Los Angeles durchzufahren ….. aber die eingestürzten Brücken / Strassen sperrten den schönsten Teil vom PHW leider ab,….

Point Dume

Karte: https://www.google.de/maps/place/Point+Dume/

Zwischendurch liessen Wolkenlücken einen atemberaubenden Blick auf die Bilderbuchlandschaft zu

Im Flieger gab es Getränke und einen kleinen Snack. Foto: Nina

Das ist der Santa Margarita Lake – er erinnert mich irgendwie an einen kleinen, chinesischen Drachen

Karte: https://www.google.de/maps/place/Santa+Margarita+Lake

Ein Regenbogen! Nina konnte ihn auf der anderen Seite auch sehen.

Kurz vor San Francisco sah man das – sah interessant aus mit den verschiedenen Farben.

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Der Landeanflug war übel. Richtig übel. Starke Winde schaukelten den Flieger hin und her. Den Kindern wurde flau im Magen und auch mir ging es nicht gut.

Wir waren heilfroh, als wir endlich gelandet waren und langsam zum Gate rollten.

So ein Inlandflug ist schon was feines. Er kostet nicht viel (wir haben um die 30 € pro Flug bezahlt) und nach der Landung geht man direkt zum Kofferband und dann ist man schon fertig. Die Imigration entfällt ja,

Am Kofferband bin ich immer etwas nervös und hoffe, dass keiner meiner Koffer verloren geht. Das kennt wohl jeder Fluggast …..

Unsere Koffer kamen aber und dann ging es zu dem Taxi-Stand.

Es ist etwas unglücklich, dass in San Francisco die Anmietstation von Cruise America so weit vom Flughafen weg ist.

Wir entschieden uns für ein Sammeltaxi.
Dieser fuhr erst ein älteres Pärchen nach Hause (schnuckeliges typisches amerikanisches Häuschen in einer ebenso schönen Wohnsiedlung) und danach noch einen Alleinreisenden.

Die nächste Station war dann unsere – Cruise America!

Bezahlt haben wir für die Fahrt knapp 70 USD.

Ich liebe den Anblick dieser Strassen-Spaghetti-Knoten

…. zum Glück musste ich nicht selber fahren …..

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Als wir auf den Hof von Cruise America fuhren und die vielen vielen Camper sahen, spürten wir alle dieses nervöse-kribbeln in der Magengegend, wir freuten uns und waren so aufgeregt, wie es wohl ist, mit einem Wohnmobil so eine Tour zu fahren.

Es war mein 1. mal mit dem Camper, aber die Mitarbeiter von Camperdays.de haben mir vorher  bereits sehr viel erklärt und mir so meine Sorgen nehmen können.

Ich war sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Und soviel vorweg: Inzwischen bin ich ein großer Fan von dieser Art zu reisen!

Mit meinen Reservierungsunterlagen ging ich zum Anmeldebereich.

Mein Name und mein Wohnmobil standen schon auf dem Monitor

Der Mitarbeiter war sehr überrascht, dass ich wirklich alleine mit 3 Kindern unterwegs sein würde. Ich sei  “… a brave mother!” sagte er zu mir und dass meine Kinder glücklich sein können, so eine Mama zu haben.  Ui :)

Bevor man zum Wohnmobil geht, bekommt man ein Einführungs-Video gezeigt. Hier werden die Funktionen vom Wohnmobil erklärt, man bekommt wichtige Tipps und Hinweise.

Und die sollte ich mir jetzt alle alleine merken???

Nein, das muss etwas aufgeteilt werden:
Nina, Du merkst Dir auch den Part mit dem Abwasser und so.
Marc, Du bist für die Elektrik zuständig und Jana, du hörst besonders gut zu, wenn es um das Frischwasser geht.

Ja, das waren wirklich meine Sorgen. Dass ich auf dem Campingplatz stehe und diese ganzen Anschlüsse nicht hinbekomme.

Aber schon direkt am ersten Tag sollte ich merken, dass das völligst unbegründet war.

Aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt, als wir das Video sahen, ja noch nicht.

Es war auf deutsch und wir waren die einzigen in dem Raum.

Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu und ich versuchte, mir alles zu merken.

 

Im Anschluss an das Video ging es zum Wohnmobil.

Dort wurde auch noch einmal genau erklärt, wo welche Anschlüsse sind, wie die Technik- Überprüfung funktioniert, wie man schaltet usw.

Der Camper schien noch sehr neu, 8875 Meilen hatte er erst auf den Tacho.

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Und dann, dann ging es los!

Unser Roadtrip sollte nun also wirklich starten.

Das ist er. Unser Fahrbares zu Hause für die kommende Zeit.

Oben über der Fahrerkabine gab es eine “Höhle” – hier schliefen die Kinder. Darauf haben sie sich schon die ganze Zeit gefreut,  ich schlief auf dem Bett im Heck des Wagens. Es gab zudem eine Küche mit Gasherd und Mikrowelle, einen Kühlschrank, eine kleine Dusche und ein WC.

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Ich setzte mich auf den Fahrersitz, die Kinder saßen hinten am Tisch und schnallten sich an.

Auf Gehts!!!!!

Das Foto entstand ein paar Tage nach der Übernahme ;)

Es gibt im Camper auch ein Bedienungshandbuch, auch in Deutscher Sprache.

Die Automatik-Schaltung am Lenkrad, die Handbremse im Fußraum…… okeeee

Bevor ich losfuhr, las ich mir aber noch einmal Handbuch das wichtigste durch. Ich bin jemand, der lieber auf Nummer sicher geht und so ein großes Gefährt habe ich noch nie gefahren.

Die Kinder saßen praktischerweise am Tisch und konnten so etwas malen, um sich die Wartezeit zu vertreiben.

Ich startete den Motor und lenkte das Wohnmobil aus der Parklücke.

Mein 1. Gedanke: Ich fahre einen Schwertransporter, einen riesigen Laster, …. und den soll ich jetzt 2500 Meilen durch 4 Bundesstaaten lenken?! Ich bekomme den nicht einmal heile vom Parkplatz ….

 Zugegeben, die ersten Meilen waren noch etwas ungewohnt, aber dann hatte man es raus. Das mit dem Schalten, anfahren, das mit der Handbremse, die Maße vom Wohnmobil beim abbiegen.

Es war einfacher, als ich es mir vorgestellt habe und ja, es machte Spaß! Es machte sogar riesigen Spaß, den Camper zu fahren  –  mit einer Ausnahme: Die Strassen von Los Angeles,….

Aber die Fahrten über die Strassen zwischen den Naturparks, durch die unendlich scheinende Weite mit den immer wieder wechselnden Landschaften, …. es war traumhaft!

Man hielt dort an, wo es einem gefiel, hatte immer Herd, Kühlschrank – und ganz wichtig, vor allem, wenn man mit mehreren Kindern reist: eine Toilette dabei. Wenn wir zwischendurch Hunger bekamen, hielten wir irgendwo an, bereiteten uns das Essen oder ein paar Snacks, wer wollte, konnte noch eben schnell auf die Toilette, aus dem Kühlschrank nahm ich mir ein kühles Getränk in meine Fahrerkabine und dann fuhren wir weiter.

Das ist so ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit.

Und genau dieses Gefühl bekam ich schon direkt am ersten Tag.

Und fragte mich schon da: Warum haben wir das nicht schon viel früher so gemacht?!

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Wir hatten unser Gepäck erst einmal in der Ablage unterhalb bzw im Heck des Campers verstaut.

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Unser 1. Weg führte uns zum Walmart, Kühlschrank und Vorräte auffüllen.

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Ok, einparken musste ich noch üben,….. aber so ging es erst einmal. Der Parkplatz war nicht voll und ich stand ganz hinten.

Walmart. Das erinnerte mich an unsere Zeit in Florida. Ob es immer noch diese leckeren Orangensäfte gab?

Wir haben Wasser gekauft, denn das Wasser aus dem Frischwassertank vom Wohnmobil darf man nicht trinken oder zum kochen verwenden.
Wasser gibt es dort kanisterweise, allerdings ohne Kohlensäure.
Ausserdem kauften wir natürlich Essen und Getränke, ein paar Snacks, Spülmittel, Waschmittel und was man halt so braucht  – aber auch (und deswegen waren wir extra beim Walmart, denn dort gibt es auch eine große Campingabteilung) spezielle Tabs, welche man nach jedem dumpen in die Campingtoilette wirft. (Dumpen ist der Vorgang, wenn man die Abwasserbehälter leert.)
Diese chemische Keule ist wichtig, denn sie hilft beim zersetzten des Inhaltes.
Man wirft sie eingepackt in die Campingtoilette, die Verpackung löst sich dann auf und das Zeug kann wirken.
Man hat im Wohnmobil übrigens NIE irgendetwas von der Toilette gerochen (Da hat mich die Tage jemand für angeschrieben, um sich das nachzufragen)
Für das Päckchen mit den chemischen Zeugs habe ich um die 14 USD bezahlt.

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Thomas und Melanie haben auf ihrem Blog einen tolle Einkaufsliste für den ersten Camping-Urlaub-Einkauf geschrieben:

https://www.reisen-fotografie.de/einkaufsliste-wohnmobil-urlaub/

Seine Liste könnte man noch um einen Besen ergänzen, denn man trägt aus den Naturparks doch einiges an Sand ins Wohnmobil.

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Und dann ging es Richtung Campground in San Francisco.

Ich hatte mir auf Empfehlung eines Freundes die App “Maps.me” runter geladen, das ist eine Offline-Karte, wo man sich die jeweiligen Karten auch noch dazu runterladen muss.

Diese App war …… ok, ich formuliere es anders.

In Deutschland oder im europäischen Ausland nutze ich immer als Navi ganz simple Google Maps. Die Kinder haben der “Dame”, welche die ansagen macht, einen Namen gegeben. Sie heisst “Navinia” und lotst uns immer wieder zuverlässig durch die unbekannten Strassen.
Das Problem: Navinia braucht Internet, aber das hatte ich in den USA nicht überall.
Also gab es die neue App.

Aber sie machte keinen guten Job. ….. Beispiel: Wir mussten eine Ausfahrt vom Highway / Freeway nehmen. Das zeigte sie auch an,  sagte aber immer “Fahren sie geradeaus” . Sie zeigte also an, dass ich die Ausfahrt nach rechts nehmen muss, sagte aber “Fahren sie geradeaus” …. Hallo??? Das war IMMER so, irgendwann wusste ich : Sagt sie “Fahren sie geradeaus”  muss ich die Ausfahrt nehmen.

Ganz besonders toll war es, wenn sich die Strasse in 3 Strassen aufteilte. Einmal geradeaus etwas nach rechts, einmal geradeaus, etwas nach links und einmal die Abfahrt. Und was sagt sie?! Fahren sie geradeaus. Sie zeigte das dann auch nicht richtig an, diese Verkehrsknoten sind kniffelig und es wurde auch nicht angezeigt, auf welche Strasse ich muss oder wenigstens in welche Richtung.

Sie bekam direkt am 1. Tag auch einen Namen von den Kindern: Doofie ! Seitdem nannten wir sie so und wenn immer es ging, nutzten wir unsere vertraute Navinia.

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Dank Doofie haben wir uns jedesfalls oft verfahren, und das war nicht das einzige. Sie liebte auch Umwege und hat uns manchmal Strecken angezeigt, die soviel weiter waren und auch länger dauerten,….. in irgendeinem der Berichte werde ich das zur Verdeutlichung auch noch posten.

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Trotz Doofie kamen wir dann aber irgendwann am Campground an.

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Unser Campground lag südlich von San Francisco.

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http://www.sanfranciscorvpark.com/

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Lage:

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Google Maps

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Zentraler an San Francisco gibt es keine Campgrounds.

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Es gibt einen Shuttleservice, welcher die Gäste direkt nach San Francisco bringt, dieser kostet pro Person 12 USD für Hin- und Rückweg.

Im Grunde ist der Campground einfach nur ein (enger) Parkplatz mit Strom- und Wasseranschlüssen.

Es gibt einen Waschsalon und einen Aufenthaltsraum mit Fernseher, einen Internet-PC und einem Kicker.

Ausserdem gehört zum Campingplatz ein kleiner Supermarkt. Hier bekommt man zwar das nötigste, aber die Preise sind hoch

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Wir haben dann unser Wohnmobil angeschlossen.

Strom: Kabel aus dem Fach an der Aussenseite ziehen, in die Steckdose, fertig.
Wasser: Schlauch aus dem Gepäckraum, die eine Seite an den Wasserhahn, die andere an den Anschluss an der Aussenseite, Wasserhahn aufdrehen, fertig.
Abwasser: Abwasserschlauch aus dem Fach an der Aussenseite ziehen, das eine Ende am Camper am Abfluss anbringen, das andere Ende in den Bodenabfluss legen, fertig.
Gedumpt wird dann in 2 Schritten: Erst wird das Ventil vom Blackwater aufgezogen. Das ist das Wasser aus der Toilette. Das Ventil wird geschlossen und dann wird das Greywasser abgelassen, das ist das Wasser aus den Waschbecken, Dusche und der Spüle. Weil hier meistens Spüli oder Shampoo mit bei ist, reinigt es den Schlauch auch direkt etwas. Trotzdem haben wir ihn immer noch mit Wasser nachgespült.
Und das wars auch schon.
Es ist wirklich einfach, ich habe mir ganz umsonst Sorgen gemacht ….
Mein 7-jähriger Sohn hat das nach ein paar Tagen schon ganz alleine hinbekommen. Er war dann immer stolz wie Oskar, immerhin ist er doch der Mann im Haus und Männer kümmern sich um soetwas. Ich habe ihm dabei zwar über die Schulter geschaut, aber ihn machen lassen.
Die ganzen Anschlüsse und das dumpen ist also –  wie ihr lesen könnt –  wirklich kinderleicht!

So sieht es aus, wenn alles angeschlossen ist. Der weiße Schlauch ganz rechts ist das Frischwasser (was man aber trotz des Namens nicht zum Kochen / trinken verwenden darf.
Unten der dicke graue Schlauch ist der Abwasserschlauch und das Schwarze Kabel ist für Strom.
Das ist alles. Wirklich kinderleicht anzuschließen!
HINWEIS: Das Foto entstand NICHT auf dem Campground in San Francisco!!!!! (Sondern zwischen dem Zion NP und dem Bryce Canyon!)

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Im Wohnmobil gibt es die Kontrolltafel. Hier kann man immer kontrollieren, wie voll die Tanks sind (Frischwater / Greywater / Blackwater), wie voll die Zusatzbatterie, welche man zB für den Heizlüfter nutzen kann, noch ist und wieviel Gas noch vorhanden ist. Das ganze ist im einfachen Ampelsystem aufgebaut. Grün: Alles ok. Gelb: Ok, geht noch. Rot: Abwassertank voll oder Frischwassertank leer, beides doof, also Handlungsbedarf.

Bei Cruise America sagte man mir, ich solle immer schon die Abwassertanks leeren, wenn es gelb würde.

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Irgendwie habe ich es versäumt, ein Foto vom Stellplatz zu machen. Das war soviel an Input an diesem Tag, dass ich abends völlig k.o. war….

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Ein paar Fotos aus dem Camper, entstanden sind sie irgendwann zwischendurch, aber dann könnt ihr unser fahrbares Hotelzimmer schon einmal von innen sehen :)


Die Kinder in ihrer Schlaf- “Höhle”

Mein Schlafbereich

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Herd und Mikrowelle sowie Spüle, dahinter ist mein Schlafbereich. Die Tür rechts führt zur Dusche / WC

Das wars fürs erste. .

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Für morgen hatten wir eine Stadtrundfahrt in San Francisco gebucht und wir haben uns sehr auf den Tag gefreut.

Unsere erste Nacht im Camper begann relativ früh, wir waren alle müde und schlummerten bald ein, nichtsahnend, was uns am Folgetag doofes erwarten sollte,……

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USA - Roadtrip an der Westküste

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Kinder, heute gehts nach Hollywood! [Los Angeles mit 3 Kindern]

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Guten Morgen aus Los Angeles!

Zum Heutigen Tag:


Ort: Los Angeles: Hollywood Walk of Fame. , Hollywood-Sign. ,  Griffith Obs.

Gefahrene Kilometer: ca 50 – 60

Gelaufene Schritte: 21.256

Und weiter gehts!

Wir sind gut in Los Angeles gelandet und mit unserem Mietwagen im Hotel angekommen

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Unser Hotel:

http://www.empireinnlax.com/

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Lage:

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Google Maps

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Zimmer 116 war unser. Direkt davor der Parkplatz. Motel eben.

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Lektion 1:  Der Jetlag

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Los Angeles! Hotel “Empire Inn” ……  3:32 Uhr Ortszeit.

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Nina:  “Mama, gehen wir jetzt frühstücken?”

Marc: “Pssssst, Mama schläft noch ….”

Jana: “Aber es ist schon morgen! Und wir wollen jetzt Pancakes frühstücken!”

Ich (noch halb am schlafen) : “….. ……. Kinder,….. schlaft noch eine Runde……….”

Nina: “Ich dachte, wir gehen heute morgen frühstücken?!”

Ich: “Ja, morgen früh. Es ist grad mal halb vier!”

Nina: “Aber wir sind schon wach!”

Jana: “Und können nicht mehr schlafen!”

Ich: “….. * gähn * …. “

Marc: “Also, gehen wir jetzt? Wir sind schon angezogen, guck!”

Ich: “….. ihr seid WAS ?! Es ist noch mitten in der Nacht!”

Jana: “Aber wir sind ausgeschlafen. Also!”

Los Angeles. Ca 5.30 Uhr Ortszeit.

Nachdem ich durch meine Kinder aufgestanden wurde, konnte auch ich nicht mehr schlafen – und wir hatten alle Hunger!
Das Hotel bietet kein Frühstück an, aber bei unserer Anreise gestern Abend habe ich gesehen, dass einiges in der Umgebung fußläufig zu erreichen war.
Also spazierten wir los.

Die Kinder entdeckten das goldene M und stimmten ab, dass wir dort frühstücken. Einstimmig, wie sie mir berichteten. Einstimmig?! Die Stimme von der Portemonnaie-Trägerin zählte wohl nicht,…..

Wir bogen in die Strasse ab – und uns fielen sofort zwei ganz typische Merkmale von Los Angeles auf.
1. Das Hollywood-Sign. Man konnte es sehen, ganz weit weg und ganz klein, aber das war es: Der Hollywoodschriftzug in den Bergen über Los Angeles.
2. ….. die Obdachlosen. Auf den wenigen Metern vom Hotel zum Mecces sahen wir schon mehrere, Sie sprachen uns an, bettelten um Geld. Selbst bis in den McDonalds folgten sie uns und sprachen uns immer wieder auf Geld an. Die Angestellten störte das nicht, also war das wohl Normalzustand. Dieses Erlebnis sollte an diesem Tag kein Einzelfall werden…..

Wir bestellten bei McD Pancakes mit Butter und Sirup und dazu Kakao, ausserdem spielten die Kinder noch etwas in der großen Spielecke.

So richtig typisch (Klischee-) amerikanisch.

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Wieder zurück im Hotel packten wir unsere Rucksäcke, sehr früh saßen wir dann im Auto Richtung Hollywood!

Foto: NINA

Unser “kleiner” Mietwagen. Hatte an Extras so ziemlich alles, was es gibt.

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In Los Angeles gibt es eigentlich nur eine einzige Sache, die mein Herz wirklich höher schlagen lässt.

Der De Lorean mit dem Fluxkompensator.

Ich liebe die “Zurück in die Zukunft”- Trilogie und in den Universal-Studios in Los Angeles kann man sich den Originalen De Lorean ansehen.

Aber: Eintritt für meine 3 Kinder und für mich:  Um die 400 USD

Daher bleibt es ein Traum. Leider. So nah und doch so fern,…… Wie das im Leben manchmal halt ist,…..

Aus dem gleichen Grund besuchen wir auch nicht das Disneyland.

Vielleicht klappt das irgendwann einmal.

Irgendwann muss ich sowieso noch einmal an die Westküste. Mein Traum vom Pacific Highway würde sich ja wegen der eingestürzten Brücke auch nicht erfüllen.

Und es gab noch etwas, was nicht geklappt hat – was aber eigentlich eines der Highlights der Reise sein sollte …..

 Aber so ist das immer, da kann man noch so gut planen, alles bis ins kleinste Detail – es klappt nicht immer alles, wie man es sich vorstellt…..

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Wir sind inzwischen in Hollywood angekommen.

In einem Reisebericht habe ich einen tollen Tipp für günstiges Parken gelesen:
Das Parkhaus im Hollywood & Highland Center sein. Parkkosten nur 2$ für 2 Stunden, wenn man das Ticket im Center abstempeln lässt.
Es liegt sehr zentral am Walk of Fame.
Aber: Als wir ankamen, kam die Ernüchterung – das Parkhaus war abgesperrt. Scheinbar möchte man nicht, dass Touristen an einem sonnigen Sonntag günstig in LA parken. Oder lag es an dem Filmfestival, welches statt fand?!

Wir kurvten etwas herum und fanden einen Parkplatz, …. für lächerliche 15 € ,……. Es sei denn, wir hätten den Walk Of Fame in einer Stunde geschafft, dann wäre es günstiger geworden……

….zumindest lag er auch relativ zentral ….

…. aber als wir die Strasse vom Parkplatz Richtung Hollywood-Boulevard entlang liefen, fiel es schwer zu glauben, dass wir wirklich in Hollywood sind …..

Hollywood hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt,……

…..und trotzdem:  schon nach wenigen Schritten standen wir auf dem Walk of Fame!

Da waren sie, die berühmten Sterne, aber ….. wer denkt, am Walk of Fame ist eine tolle Glamour und Glitzerwelt, der täuscht,……

Denn auch hier das Bild, welches wir schon am frühen Morgen von LA bekamen: Viele Obdachlose!

Natürlich gibt es in jeder Stadt Obdachlose – aber ich fand hier direkt am Walk of Fame waren besonders viele.

Waren hier so viele Obdachlose, weil es hier auch so viele Touristen gab, welche vielleicht mal einen Dollar spendeten?
Waren das Menschen, welche voller Träume in die Filmstadt kamen und dann scheiterten?

Ich kann diese Frage nicht beantworten, vielleicht ist es eine Mischung aus Beidem.

In den Eingängen zu den Geschäften oder in provisorischen Zelten schliefen sie, ihr gesamtes Hab und Gut als kleines Bündel immer bei sich.
Oft kam einen von Häuserecken ein sehr unangenehmer Geruch entgegen. Aufdringlich waren die Obdachlosen in Hollywood aber nicht.

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Auf der einen Seite von Los Angeles gibt es viel Glitzer und Glamour, Filmfestivals oder Preisverleihungen locken regelmäßig die Reichen und Prominenten nach Hollywood….
…..auf der anderen Seite viel Armut und Elend.
Obdachlose, Bettler …. Menschen, welche in einem provisorischen Zelt auf der Strasse übernachten und ihre Lebensmittel aus den Mülleimern suchen…..
Die reiche Glamourwelt immer direkt vor Augen, und doch so weit davon entfernt ……

So gegensätzlich.

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Wer mir bei Facebook folgt, hat folgendes Foto schon gesehen. Es verdeutlicht, wie nah sich hier Arm und Reich kommen.

Warum liest man davon nie?  Auch in den Reiseberichten, welche ich bislang gelesen habe, verlor man darüber kein Wort.

Dabei gibt es doch auch in Los Angeles Hilfsorganisationen, welche durch Spenden gefördert werden.

Meine Kinder waren erschrocken über die vielen Obdachlosen. Sie sahen, wie sich einer aus dem Mülleimer einen Becher mit Strohhalm heraussuchte und erst einmal davon trank.

Sie hatten alle von mir ein paar Dollars an Taschengeld von mir bekommen. Meine Jüngste holte ihren Dollarschein aus der Tasche, sagte zu mir “Mama, ich habe doch alles! Aber der Mann dort hat nichts!” und dann ging sie zu ihm und gab ihm ihren Dollar. Der Mann hat sich so gefreut, sich immer wieder bedankt.
So etwas lernt man nicht in der Schule, denn dann ist es Theorie, ganz weit weg ….. Nun sahen die Kinder es mit eigenen Augen.

Lektion 2: Hollywood ist nicht nur Glitzer und Glamour, sondern auch viel Armut

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Wir waren früh am Walk of Fame. Viele Geschäfte waren noch gar nicht geöffnet.

Somit waren auch noch nicht viele Touristen unterwegs und wir schlenderten ganz in Ruhe den Walk of Fame entlang.

Dieser ist nicht – wie viele denken – nur ein kleines Stück direkt im Zentrum, sondern ein langer Gehweg, welcher sich über 18 Häuserblöcke erstreckt.


Es gibt inzwischen über 2500 Sterne, eingeteilt in 5 Kategorien:

* Film
* Fernsehen
* Theater
* Radio
* Musik

Manche Stars haben mehrere Sterne auf dem Walk of Fame, meistens in verschiedenen Kategorien

Ich habe das ganze mal mit Hilfe von Google Maps etwas “skizziert”

Will man den ganzen Walk of Fame entlang laufen, läuft man also einige Kilometer, zumal die Sterne auf beiden Strassenseiten verteilt sind

Den ersten Stern bekam Stanley Kramer  am 28. März 1960; im November 1960 wurde der Walk of Fame offiziell eingeweiht. Hintergrund dafür war, dass man Hollywood wieder mehr beleben wollte.

Es folgten über 2500 weitere Sterne.

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Hier gibt es viele interessante (und skurrile) Infos über den Walk Of Fame:

http://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/los-angeles/hollywood/walk-of-fame

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Ich habe mir im Vorfeld ein paar Sterne heraus gesucht, welche ich unbedingt sehen wollte.

Tipp:

Internetseite mit genauer Übersicht, welcher Star wo seinen Stern hat

http://www.seeing-stars.com/Immortalized/WalkOfFameStars.shtml

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Vor allem den Stern von Michael J Fox wollte ich gerne sehen. Nicht zuletzt wegen  “Zurück in die Zukunft” . Selbst meine Kinder habe ich mit dem “Zurück in die Zukunft”- Virus schon angesteckt, daher ist ihnen Michael J. Fox auch bestens bekannt.

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Wir schlenderten ganz in Ruhe einen Großteil vom Walk of Fame entlang und entdeckten viele bekannte, aber auch viele unbekannte Sternchen.

Der Walk Of Fame ist ein ganz normaler Bürgersteig

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Unvergessen ……..

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Akte X – Wer kennt den berühmten Spruch nicht “Die Wahrheit ist irgendwo da draussen….”
Selbst in der Erfolgs-Trickserie “The Simpsons” hatten “Mulder” und “Scully” schon einen Gastauftritt, ganz im Akte-X-Style

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Viele achteten gar nicht mehr auf die Sterne

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Ich wusste gar nicht, dass er auch schon einen Stern hat – bis ich davor stand. Hugh Laurie spielte “Dr. House”, den griesgrämigen, aber brillanten Krankenhaus-Arzt.
Schade, dass es keine neuen Folgen geben wird – ich habe das immer sehr gerne geschaut

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Ja, auch er hat einen Stern,…. Obwohl er nach einem “Anschlag” Ende 2016 erneuert wurde, sah er schon wieder sehr mitgenommen aus ……

Noch ein Donald

Wer sagt denn, dass der Walk Of Fame für Kinder langweilig ist? Die Kinder liefen von Stern zu Stern und freuten sich, wenn sie jemand bekanntes fanden

Da ist er!!!!! …… auf dem Foto bin ich zwar etwas gejetlagt (…. zwei Stunden mehr Schlaf vergangene Nacht hätten mir wirklich gut getan,…..)  – aber egal! Anwesenheitsbeweis muss schließlich sein!

Der Onkel meiner Kinder kommt dauernd mit neuen Chuck-Norris-Sprüchen um die Ecke. Nur dadurch kennen sie ihn überhaupt

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Wir liefen zurück Richtung Highland Center.

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Janas allergrößter Wunsch: Einmal Minnie Maus zu treffen (Disneyland fiel wegen der unverschämt-hohen Eintrittspreise leider direkt aus) – ich hatte einen Tipp bekommen, dass wir dort Glück haben konnten. Und das hatten wir, sogar doppeltes Glück ;)

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Jana war so glücklich.

Übrigens: Es wurde schon oft berichtet, diese Fotos seien pure Touristenabzocke – dem ist nicht (mehr??) so. Man lässt sich mit ihnen fotografieren (oder fotografiert seine Kinder) und danach gibt man, was man möchte. Das kann 1 USD sein oder auch 5 USD, wie man möchte.

Von dem Hollywood & Highland Center hat man einen schönen Blick auf das Hollywood-Sign

Ja, soetwas kennt man ja ….. man verspricht den Kindern ein Happy Meal von Mc Donalds, und dann kommt ein Tyrannosaurus und zerstört grad das Gebäude,…….

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Wer kann denn in solchen Schuhen laufen?! Nur beim Gedanken daran tun mir die Zehen weh …..

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Eigentlich wollten wir uns am TCL Chinese Theatre die Hand- und Fußabdrücke ansehen.

Um die 200 Stars haben sich im Eingangsbereich des 1927 als Premierenkino eröffneten und im chinesischen Baustil gehaltenen Gebäude verewigt.

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Lage:

Google Maps

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Liste der Stars, welche sich hier verewigt haben:

https://de.wikipedia.org/wiki/TCL_Chinese_Theatre

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Aber: Der komplette Vorhof war abgesperrt, an dem Tag fand ein Festival statt und somit konnten wir leider nicht zu den Abdrücken.

Wir würden es am Folgetag noch einmal versuchen.

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Wir gingen zurück zum Auto und fuhren Richtung Hollywood-Sign.

Unterwegs machten wir aber noch einen kurzen Zwischenstop am North Beachwood Drive – von dort hat man auch einen tollen Blick auf das Hollywood-Sign

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Fotos von unterwegs :

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Was für ein tolles Auto! wow!

Unser Mietwagen

North Beachwood Drive

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Früher konnte man recht nah an das Hollywood-Sign ranfahren – inzwischen darf man durch die Wohngebiete nicht mehr durchfahren, Sicherheitspersonal sperrt die Zufahrsstrassen ab.

Wir fuhren dann an diese Stelle:

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Google Maps

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Das Hollywood-Sign

1923 wurde der Schriftzug errichtet, damals eigentlich als Werbung für zwei Bauunternehmer gedacht, welche dort Bauland verkaufen wollten.
Zu der Zeit wuchs die Filmbranche und der Schriftzug gewann an Bedeutung. So ließ man ihn stehen.

Nach und nach entstand dann der Schriftzug, wie man ihn heute kennt. Leider ist er nicht (mehr) beleuchtet, fotografieren kann man ihn also nur tagsüber.

Die Buchstaben sind 14 Meter hoch und zwischen 9 und 12 Meter breit.

Der Schriftzug musste eingezäunt werden, da es immer wieder zu Vandalismus kam. Es gibt aber ein paar Stellen, von denen man einen schönen Blick darauf hat, wie zB der Ort, an dem wir waren.

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Im Anschluss fuhren wir zum Griffith Observatory

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Google Maps

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In 300 Meter üNN, direkt am Mount Hollywood, bietet es einen spektakulären Ausblick auf Los Angeles

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Es war extrem voll, daher versuchten wir gar nicht erst, bis nach oben zu fahren, sondern parkten unten und fuhren dann mit dem Shuttle nach oben.
Dies kostete für uns nur wenige Euros, sparte aber viele viele Nerven, wie wir feststellten, als wir dann mit dem Shuttle nach oben fuhren.

Wir waren nachmittags dort, genossen die Aussicht und nahmen dann einen (überteuerten, aber leckeren) Snack zu uns, mit Blick auf das Hollywood-Sign.
Das toppte sogar noch fast das Café im One World Tower in New York, bei welchem man über die ganze Upper Bay und somit auf die Freiheitsstatue von oben schauen kann. Aber nur fast ;)

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Panorama ist anklickbar

HotDog ohne alles, aber kostete um die 8 USD

Downtown Los Angeles

Im Hintergrund erkennt man den Pazifik

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Wir warteten ungeduldig auf die Dämmerung – und unser Warten sollte mit einem spektakulären und unvergesslichen Anblick belohnt werden

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Es wurde richtig voll zum Sonnenuntergang

Die Sonne ging unter und der Mond ging auf ….

…. und bald gingen in LA die ersten Lichter an – Endlich, darauf hatten wir gewartet!

Zitat Nina : “Wow, Mama, das hat sich aber sowas von gelohnt, das wir hier oben auf die Lichter gewartet haben, das ist so mega toll!”

Der Mond hoch über LA

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Als die Sonne weg war, wurde es kalt. Eisig kalt. Vor ein paar Stunden mussten wir uns vor der heissen Sonne schützen – und jetzt sehnten wir uns nach dicken Jacken und Mützen ….

Eine Erfahrung, welche uns die kommenden Wochen noch weiter begleiten sollte.

Mit dem Shuttle ging es zurück zum Parkplatz und dann ab zum Hotel. Wir waren alle müde, der Jetlag machte sich nun deutlichst bemerkbar.

Gute Nacht zusammen! Morgen gehts an den Strand!

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* * * * *

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Guten Morgen aus Los Angeles!

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Zum Heutigen Tag:

Ort: Los Angeles: Walk of Fame /Chinese Theatre , Santa Monica Beach, Pacific Park, Venice Beach

Gefahrene Kilometer: ca 70

Gelaufene Schritte: 24.193

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Nach der Erfahrung von gestern frühstückten wir heute bei uns im Motel- Zimmer. Wir haben uns gestern Cornflakes und Müsli gekauft, dazu Milch und ein paar Einmalteller samt Besteck.
Machen wir nicht gerne mit dem Plastikmist, aber wir haben morgen wieder einen Flug vor uns und da wird es mit dem Gepäck zu knapp. Ausserdem wollten die dort sehr stolze Preise haben für normales Besteck,….

Wir konnten heute alle etwas länger schlafen. Der Tag gestern war anstrengend, wir sind viel gelaufen und waren dementsprechend müde.

Wir wollten heute an den Strand, aber vorher noch einmal unser Glück am Walk of Fame versuchen, um die Handabdrücke zu besichtigen.

Vielleicht hatten wir ja heute Glück.

Wir parkten gegenüber von dem Parkplatz gestern, der andere war trotz der Preise voll.
Ob die alle 15 € bezahlen müssen?! Wenn man sich das ausrechnet: 50 Autos pro Tag x 15 € x 30 Tage x 12 Monate = 270.000 €. …. wow

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Wenn einer der Stars vom Walk of Fame stirbt, wird ihnen gedacht.

In unserem Fall war einer der Stars 2 Tage zuvor gestorben, es gab einen Blumenkranz und viele Fans legten Blumen und Briefe nieder.

Wieder das typische Bild ….

Das habe ich ja noch gar nicht geschrieben – auf dem Walk of Fame wurde ich angesprochen, ob ich in der Show von Jimmy Kimmel mitmachen will !!! Kein Witz!
Ähm …. ich habe abgelehnt, unter Protest meiner Kinder. Aber so toll ist mein englisch nicht, zumal ich grad in den ersten Tagen wirklich Probleme hatte, die Ammis zu verstehen.

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Wir nähern uns dem Ziel

Der imposante Eingangsbereich vom Chinese Theatre

Wir hatten heute etwas mehr Glück, denn ein großer Teil der Abdrücke war heute frei zugänglich.

Eigentlich wollte ich den Kindern nur einen bestimmten zeigen – und ich war froh, dass dieser frei war – die Kinder waren begeistert.

Natürlich wurden die Fußabdrücke direkt ausprobiert:

“Donald Duck hat ganz schöne Quadratlatschen!”

Marc entdeckte auch etwas:  

Tschüss Walk of Fame!

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Weiter ging es Richtung Santa Monica mit seinem schönen Strand und dem bekannten Vergnügungspier – dem “Pacific Park”.

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Google Maps

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Auf dem Pier direkt am Strand / Meer befinden sich 12 Fahrgeschäften, einschließlich dem Pacific Wheel, dem weltweit einzigen solarbetriebenen Riesenrad!
Man zahlt keinen Eintritt, sondern zahlt die einzelnen Fahrgeschäfte. Es gibt auch Kombitickets.

Was es auch gibt: Teure Parkplätze ……

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In Kalifornien funktionieren Parkautomaten etwas anders.
Man parkt und merkt sich seine Parkplatznummer. Diese gibt man dann im Parkautomaten ein und bezahlt seine Parkzeit. Wie in USA üblich ist das natürlich auch mit Kreditkarte möglich.

Wir schlenderten erst etwas am Strand entlang – und hielten unsere Füße auch mal in den nur 15 °C kühlen Pazifik

Das kennt man doch irgendwoher ;)

Am Strand gab es ungewöhnlich viele Marienkäfer

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Anschließend gingen wir Richtung Pier. Das Riesenrad sieht man schon von weitem – und ich liebe Riesenräder, aber nur, wenn ich für eine Fahrt nicht mein halbes Monatsnettogehalt hinblättern muss.

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Sand mitnehmen ….. der blieb dann allerdings doch vor Ort. Ich war mir nicht sicher, ob der Zoll soetwas durchgehen lässt.

Da ist er – der Santa Monica Pier mit seinem Pacific Park und seinem Riesenrad! 

Oberhalb vom Pier- Eingang gibt es einen kleinen Park, wir liefen einen Schlenker durch selbigen

Auf gehts ins Getümmel!

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Info: Hier gehts zur Website vom Pacific Park -> http://www.pacpark.com/

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Wir checkten die Preise für das Riesenrad: Kosten für uns 4 um die 20 USD, also noch im Rahmen.

Es gibt auch Pässe, mit denen man unbegrenzt mit allen Fahrgeschäften fahren kann, diese kosten für einen Erwachsenen um die 30 USD. Im Internet ist es etwas günstiger als an der Kasse vor Ort.

Wir fahren mit dem Riesenrad!

Mit dem Riesenrad über dem Meer – das war ein tolles Erlebnis!

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Weiter geht es Richtung Venice Beach

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Zwischen Santa Monica und Venice Beach gibt es einen schönen Spielplatz. Besonders toll fand ich die schattenspendenden Sonnensegel – denn die Sonne brannte vom Himmel, nur der Wind brachte ab und zu eine willkommene, erfrischende Brise

Die Lage ist hier:

Google Maps

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Die Kinder waren ganz fasziniert von den Skateboad-Fahrern. Sie übten ihre Sprünge und zeigten ihr ganzes Können.

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Im Anschluss daran fuhren wir noch zur Promenade von Venice Beach, dieser ist etwas südlicher als der Santa Monica Beach.

Auch hier ist das Parken natürlich teuer, was mich aber mehr ärgerte: Bei fast allen Parkplätzen musste man nach Sonnenuntergang den Parkplatz verlassen. Da wir aber den Sonnenuntergang in Ruhe ansehen wollten, dauerte es etwas, bis wir einen Parkplatz fanden.

Wir parkten hier: -> https://goo.gl/maps/JbwbSytBTWk

Kosten Pauschal 10 USD. Parken nach Sonnenuntergang erlaubt, aber kein Overnight-Parking. Bezahlt wird bar und bitte passend. okeeee…….

Wir schlenderten die Promenade entlang und obwohl nur ein paar Kilometer zwischen den beiden Stränden liegen, unterscheiden sie sich doch sehr.

Santa Monica ist gediegener, ruhiger.

Venice Beach ist lebendiger, crazy, lauter. Man sieht viele Skater, immer läuft irgendwo Musik und die Leute sind gut drauf.

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Wurde bei dem Video leider zweimal angerempelt ….

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Die Kinder entdeckten einen Eisstand und bemerkten schlagartig, wie hungrig sie waren.

Ist das eigentlich bei allen Kindern so?!

Wenig später saßen wir auf einer der vielen Parkbänke und genossen das Eis.

Und schauten dabei dem Trubel der Promenade zu.

Ich hätte ewig hier sitzen bleiben können, um mir das bunte Treiben anzusehen.

Ja, es war wirklich so anders als in Santa Monica. Bunter, fröhlicher, unbeschwerter – und immer läuft irgendwo die passende Musik für diese niemals langweilig werdende Szenerie voll mit purer Lebensfreude

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Die Sonne ging bald unter – den Sonnenuntergang wollten wir uns am Strand ansehen.
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Vorher schauten wir aber noch eine ganze Weile den Skateboardern an der Skaterbahn zu.

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Aber dann ging es zum Strand.

Dort sind vorgelagert ein paar Felsen, an denen die Wellen imposant brechen.

Die Kinder waren sehr beeindruckt von diesem tollen Naturschauspiel und wollten dann auch dort bleiben.

Geplant war eigentlich, dass wir etwas am Strand entlanglaufen –  nun bauten sich die Kinder ein Haus in den Sand, packten ihre Snacks aus und schauten den brechenden Wellen  zu.

Egal, man muss ja flexibel sein :)

Ich setzte mich zu ihnen und wir warteten gespannt auf die nächsten großen Wellen


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Kurzes HD-Video, leider hatte mein Handy mit dem Licht / scharf-stellen etwas Probleme …..

 

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Der Vollmond schien über das Meer

 

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Wir fuhren zurück zum Motel – unsere letzte Nacht in Los Angeles brach an ….

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Morgen früh würden wir  Los Angeles verlassen – und dann wird unser  Wohnmobil-Roadtrip beginnen!

 

 

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USA - Roadtrip an der Westküste

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USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!

 



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Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA

 

Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen!

2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66
Eine Route und ein Tagesprogramm, welches viele im Vorfeld den Kopf schütteln ließ.
Wir haben es durchgezogen – und keine Sekunde bereut!
Wir erlebten atemberaubende Natur und unendliche Weite. Wir ließen uns von einem Indianer sein Monument Valley zeigen und erlebten eine andere Seite vom glamourösen Hollywood. Wir standen staunend am Grand Canyon, fütterten die wilden Esel in Oatman an der Route 66 und standen an einer Ampel neben dem “Zurück in die Zukunft”- DeLorean.
Wir haben soviel gesehen und erlebt – und euch nehme ich nun mit – virtuell – auf diese unvergessliche Reise zu einigen der schönsten Orte der USA 

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Unsere Route


USA- Roadtrip mit dem Wohnmobil mit meinen 3 Kindern

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Hier geht es zu den Foto- Berichten

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USA - Roadtrip an der Westküste

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Das Abenteuer beginnt: Roadtrip mit meinen drei Kindern – 2500 Meilen durch den Westen der USA – Die Anreise nach LA

Hinweis: Dieser Beitrag entstand mit der Unterstützung von Camperdays und VTech

 

Das Abenteuer beginnt!

 

Alleine mit 3 Kindern auf Roadtrip in die USA!

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Wie man so einen Roadtrip plant, habe ich mal auf einer Infoseite in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengefasst

https://www.elly-unterwegs.de/2017/03/15/11-schritte-zur-planung-von-einem-roadtrip/

Ellys Eleven: 11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip

 

Zu den Vorbereitungen habe ich bereits hier etwas geschrieben:

https://www.elly-unterwegs.de/2017/03/29/esta-persoenliche-gedanken-und-tipps-wie-ueberlebt-man-eine-2-tages-anreise-inkl-langstreckenflug-alleine-mit-3-kindern/

ESTA, persönliche Gedanken und: Tipps – Wie überlebt man eine 2-Tages-Anreise inkl. Langstreckenflug alleine mit 3 Kindern?

 

Und unsere größte Enttäuschung bereits im Vorfeld ….. :'(

https://www.elly-unterwegs.de/2017/02/24/unsere-routenplanung-fuer-den-roadtrip-an-der-us-westkueste-und-die-grosse-enttaeuschung/

Die große Enttäuschung bei unserer Routenplanung für den Roadtrip an der US-Westküste

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Aber nun näherte sich der Tag der Abreise und wir wurden immer nervöser.

Meine ganz große Angst: Irgendwelche Erkrankungen oder Verletzungen der Kinder (oder aber auch bei mir) kurz vor der Abreise. Das diese Angst nicht unbegründet ist, sollte sich leider noch zeigen…..

Am Tag vor unserer Abreise wollte ich eigentlich alles packen. Vieles, vor allem meine Fotoausrüstung sowie alle Papiere und Dokumente hatte ich schon bereit gelegt.

Während des packens war es Zeit, meine Kinder von der Schule abzuholen, danach wollte ich gemeinsam mit den Kindern den Koffer der Kinder packen.

Aber dann passierte es: Mein Sohn fiel auf dem Schulhof auf dem Weg zum Auto ganz unglücklich, mit dem Gesicht auf einen Kantenstein. Es blutete sofort sehr stark und sah schlimm aus.

Wir fuhren zum Arzt, der sagte: Verdacht auf Nasenbeinbruch, bitte zum Krankenhaus!

Nein. … Bitte nicht,……  Bitte nicht ….

Im Krankenhaus gab es dann aber Entwarnung. Könnte vielleicht gebrochen sein, wahrscheinlich aber nicht, geröntgt wird in dem Alter aber nicht.
Die Wunden wurden versorgt und wir durften nach Hause

Und:  Wir bekamen grünes Licht für unsere Reise!

Übrigens: Genau in dem Zimmer der Ambulanz, in welchem mein Sohn untersucht wurde, lag ich letzten Sommer, 2 Tage vor unserem geplanten Wanderurlaub in der Schweiz mit Verdacht auf Oberschenkelhalsbruch,….. Irgendwie haben wir sowas drauf,…..

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Wir können fliegen! Ich war so erleichtert.

 

Am Tag darauf mussten wir uns noch einmal in einer HNO – Praxis vorstellen.

Zitat der Ärztin: Achten sie darauf, dass auf die Wunden keine direkte Sonneneinstrahlung kommt.

Ich: Wir fliegen morgen nach Kalifornien!

Ärztin: * kurze Schweigepause * ….. Oh,…. ähm ….. dann nur mit spezieller Salbe und Sonnenkappy.

Seine extra gekaufte Sonnenbrille konnte er auch nicht mehr tragen.

 

Aber: Wir konnten fliegen! Alles andere bekommen wir hin!

 

Einen Tag später sollte unser Abenteuer beginnen!

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Der Abreisetag:

 

Mein Ex-Mann brachte uns zum Bahnhof, von dort fuhr der Zug nonstop Richtung Amsterdam.

Wir beeilten uns und kamen noch relativ pünktlich am Bahnhof an. Aber ….  

 

60 Minuten Verspätung. Daraus wurden im Laufe der folgenden Stunde noch fast 80 Minuten,… Och neeeeee……

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Die Kinder durften ihre VTech-Geräte* auspacken, eigentlich war das erst für die Zugfahrt angedacht.

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Storio Max 5″

Auf dem Tablet gibt es Spiele, Lernspiele,
man kann E-Books drauf speichern oder
auch Filme abspielen (Anschluss MicroSD
und Mini-USB)

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Kidizoom Duo

Die Kiddyzoom hat eine Auflösung von 2.0 MP,
die Fotos können direkt mit lustigen
Effekten bearbeitet werden

Kidisecrets

Bis zu 1000 Fotos speichert dieses elektrische
Tagebuch, dazu kann Nina direkt Notizen oder
Einträge machen. Und virtuelle Haustiere hat
das Kiddy Secret auch

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*) VTech hat mir die Geräte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an VTech!!  Mit der Berichtgestaltung oder dem sonstigen Bericht / unserer Tour hat das jedoch nichts zu tun! Die Kinder haben während der gesamten Zeit begeistert mit den Geräten gespielt

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Zusammen mit ihrem Papa entdeckten sie ihre neuen Geräte, richteten sie ein und schauten, welche Spiele es gibt.

 

So verging die Wartezeit wie im Fluge!

 

 

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Irgendwann kam der Zug und die Kinder mussten sich von ihrem Papa verabschieden.

 

Wir fuhren durch bis Amsterdam.

Dort kamen wir wegen der Verspätung erst nach Einbruch der Dunkelheit an.

Wir mussten noch ein kurzes Stück mit der Regionalbahn (“Sprinter”) fahren, ehe wir am Hotel ankamen.

Übernachtet haben wir in dem Flughafenhotel “Novotel”.
Vom Novotel sind es ca 300 Meter zur Haltestelle, welche die Gäste für ein paar Euro direkt zum Flughafen Amsterdam bringt.

Unser Zimmer lag in der 12. Etage und wir konnten den Flughafen von dort sehr gut sehen.

Das war spannend, aber unsere Aufregung stieg dadurch nur noch mehr an!  :)

 

Am Hauptbahnhof Amsterdam Centraal

 

 

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Unser Hotel, das Novotel

 

 

 

In der Hotel- Lobby

 

Wie man es vom Hotel kennt – lange Flure führen zu den Zimmern

Erster Blick ins Zimmer

 

Der Blick aus dem Zimmer

Zoom zum Flughafen

 

 

Im Zimmerpreis inkludiert ist auch das Frühstück.

Dieses war sehr umfangreich, es gab Brötchen, Brot, Müsli, Joghurt, aber auch Bohnen in Tomatensoße, Ei, Bacon, Mini-Pankaces, Obst, Gemüse, Kuchen und vieles mehr.

Da blieben keine Wünsche offen.

Ausserdem gibt es im Frühstücksbereich auch eine schöne Spielecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum geschlafen, ich glaube, es waren keine 2 Stunden. ….. während die Kinder die Spielecke eroberten, genoss ich in Ruhe meinen Kaffee …..

 

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Nach dem Frühstück checkten wir aus und fuhren mit der Bahn zum Flughafen Schiphol.

Der Flughafen Schiphol ist gemessen an der Passagierzahl der drittgrößte in Europa (Nach London und Paris) und ich kam mir erst einmal etwas verloren vor.

Dann aber fanden wir unseren Schalter, gaben das Gepäck auf und bekamen die Boardkarten.

Gleich gehts loooooos!!!!!

 

Auch in AMS gibt es die bekannten Laufbänder – meine Kinder lieben sie!

 

 

Warten aufs Boarding

 

Jana knipste schon am Flughafen fast ihre Speicherkarte voll. Sie liebt ihre kleine stabile “Mädchenkamera” mit den vielen zusätzlichen Funktionen

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Geflogen sind wir mit der WOW-Airline, eine Billigairline, noch relativ jung und mit Hauptsitz auf Island.

Daher hatten wir auch auf Island einen Zwischenstop.

 

Dann kam endlich “unsere” Maschine angerollt. Die Mädchen fanden die Farbe toll. Kommentar von Marc “Och neee, ein Mädchenflugzeug..:”

 

 

 

Es gab keine Gangway-Brücke, so konnten die Kinder den Flieger noch einmal aus der Nähe bestaunen!

 

 

 

Wie ich bereits schrieb, handelt es sich bei WOW um eine Billig-Airline. Das heisst, man zahlt für alles zusätzlich, auch für die Verpflegung an Board. Unterm Strich war es trotzdem noch mehrere Hundert Euro günstiger als andere Airlines, zumal sich diese auch zB die Sitzplatzreservierung teilweise gut bezahlen lassen…)

Ausserdem gibt es keine Monitore in den Sitzen, jedoch gibt es entweder USB-Anschlüsse zum aufladen oder US-Steckdosen unter den Sitzen. Wer also sein Tablet oder Smartphone mitnehmen möchte, kann es beim Flug problemlos aufladen, braucht aber evtl. einen Adapter.

 

 

Beinfreiheit bei 164 cm Körpergröße

 

 

 

Blick auf das Flughafengebäude

 

 

Dieses riesige Fluggerät steht am Rollfeld. Beachtet die Autos im Vordergrund, dann ahnt ihr, wie groß das ist!

 

AMS ist der Heimatflughafen der niederländischen Airline KLM

 

Und los gehts!

 

 

Die Küste von den Niederlanden – die Strände sind traumhaft, wir waren vor Jahren mit Nina dort

Vor der Küste gibt es einen Offshore- Windpark

 

Die Kinder vertrieben sich die Flugzeit mit ihren neuen VTech-Geräten.
Da wurden Zauberbohnen angebaut, virtuelle Haustiere versorgt oder Fotos gemacht und direkt lustig verziert.

 

 

Wolkengebilde über Schottland

 

Die Küste von Island

 

 

So etwas hatte ich noch nie aus dem Flieger gesehen: Einen Nebelbogen, in der Mitte eine Glorie und mitten darin der Schatten von unserem Flieger! Das sah toll aus!

 

 

 

Nebelbogen

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Island begrüßte uns wolkenverhangen und mit Regen ….

 

 

 

Unser Weiterflug nach Los Angeles war pünktlich – aber wir hatten noch ein paar Stunden Zeit ….

…. und kauften ein paar isländische Snacks ….

 

…. und stärkten uns vor dem langen Weiterflug.

 

Gleich gehts wirklich nach Los Angeles!!!!!! Ich konnte es noch nicht so richtig glauben und so langsam kribbelte es immer mehr im Bauch vor Aufregung

Pässe und Boardkarten bereit – auf gehts zum Boarding!

 

 

Ab in den Flieger! Bitte anschnallen, gleich gehts auf die Startbahn!

Island

 

Ready for Take-Off!

 

Die Wolkendecke hing tief über Island

 

 

Und über der Wolkendecke war eine weitere Wolkendecke.

 

Ich war etwas betrübt, denn die Flugroute führte über Grönland und ich wollte sooooo gerne einmal die Eisberge von Grönland sehen.

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Damals auf dem Weg nach Florida hoffte ich schon darauf, aber es war bewölkt, beim Flug nach New York war es ebenfalls bewölkt – und jetzt schon wieder …….

 

 

Die Kinder finden aber auch die Wolken spannend und schauten immer wieder mal aus dem Fenster …..

 

….. ihre Hauptaufmerksamkeit galt aber wieder den Geräten. Sie spielten Spiele, gossen die Zauberbohnen, welche leider auch dauernd von gefräßigen Raupen gefressen wurden und versorgten ihre virtuellen Haustiere.

Die Rätselhefte, welche ich extra auch gekauft hatte, blieben ungenutzt im Rucksack.

 

Ich schaute aus dem Fenster, gedankenverloren betrachtete ich die Wolkendecke und fragte mich, ob darunter wohl schon die Eisberge waren …..

…. als ich dann in der Ferne etwas entdeckte. Eine Wolkenlücke?! Und Eisberge?! ….. Nein, das konnte nicht sein,……

….. war es aber!

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Und dann hatten wir einen klaren Blick auf Grönland, die ganze Zeit!

Es sah toll aus, unbeschreiblich – die Kinder klebten an den Scheiben und waren fasziniert von den Eisbergen und der weißen Landschaft, welche wir überflogen

 

 

 

 

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Eisschollen trieben auf dem Wasser

 

Nachdem wir Grönland überflogen hatten, kamen die Wolken wieder.

Welch ein Glück wir hatten, nur über Grönland war wolkenfreier Himmel!

 

Die Kinder bekamen Hunger und ich bestellte für die Kinder Pizza für 8 USD

 

Zu unserer Überraschung war die Pizza nur eine halbe Pizza. Dafür 8 USD,….. puh.

Zumindest schmeckte sie gut.

 

Getränke kosten um die 3 – 5 USD

 

 

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Erst als wir schon weit über dem amerikanischen Kontinent geflogen waren, kamen wieder Wolkenlücken

 

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Den ersten Sonnenuntergang in Kalifornien genossen wir noch über den Wolken, kurz bevor wir zur Landung ansetzten.

Ein wunderschöner Anblick

 

 

 

 

Beim Landeanflug auf LAX (Los Angeles) war die Stadt hell erleuchtet und wieder pressten sich die Kinder die Nase an den Scheiben platt – so etwas hatten sie noch nie zuvor gesehen

 

Downtown Los Angeles, leider etwas verwackelt

 

Die Imigration in Los Angeles dauerte ca 1/2 Stunde, es ging wirklich schnell – dank der Automaten. Hier konnte man seinen Pass selber einlesen lassen. Die typischen Fragen bei der Einreise kamen auch, aber man konnte verschiedene Sprachen auswählen und deutsch war auch dabei. Beantwortet wurden sie per Touchscreen. Ich musste dann noch meine Fingerabdrücke abgeben, ebenfalls am Automaten und als Abschluss wurden die Kinder und ich noch fotografiert. Wenn alles abgeschlossen war, bekam man einen Ausdruck mit Foto und damit ging man dann noch zu einer Abschlusskontrolle, dieses mal durch einen richtigen Menschen, welcher aber sehr nett war – und auch beeindruckt, dass ich alleine mit 3 Kindern einreise. Ob der Papa Bescheid wüsste, hat er mich gefragt. Natürlich war dem so, ich hätte das ganze von meinem Mann aber auch notfalls schriftlich gehabt inkl. Kopie seines Ausweises.
Ausserdem hatte ich Kopien der Geburtsurkunden der Kinder dabei sowie unsere Heiratsurkunde.

Gebraucht habe ich von alle dem: Nichts.

Trotzdem würde ich es immer wieder so machen, sicher ist sicher.


Die Imigration ging wirklich sehr schnell – und als wir am Kofferband waren, kamen grad erst die ersten Koffer auf das Band.

Danach brachte uns ein Shuttle extra von Alamo zur Auto-Vermietstation, diese liegt ein paar Kilometer entfernt.

Ich hatte ein kleines Auto angemietet – aber als ich dann vor der Auto-Auswahl stand, staunte ich nicht schlecht. Soetwas läuft in den USA also als Kleinwagen ;)

Ich entschied mich für ein Auto mit Rückfahrkamera, sicher ist sicher, der “Kleinwagen” war um einiges größer als mein Auto zu Hause.

Unser Hotel war das “Empire Inn” in direkter Nähe zum Flughafen.

Es ist ok zum übernachten, war sauber und geräumig – aber wer Comfort wünscht, wird hier enttäuscht. Es gab zwei Betten, eine Kommode, einen Kühlschrank und darauf stand eine Mikrowelle. Das wars.

 

Im Moment reichten uns die Betten, wir waren fix und alle von der langen Anreise und den vielen Eindrücken.Ein vernünftiges Foto habe ich auch nicht mehr hinbekommen, ….. sorry

Morgen gehts nach Hollywood! So ganz glauben konnte ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht …..

Gute Nacht!