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Kategorie: Japan

  • Japan Reise planen: Tipps, Rail Pass, Transfers & Erfahrungen

    Japan Reise planen: Tipps, Rail Pass, Transfers & Erfahrungen

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    Unsere Japan-Reise kompakt: Tipps, Touren und Erlebnisse


    Unsere Japan-Reise kompakt: Tipps, Touren und Erlebnisse

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    Konichiwa zusammen,

    weil mich immer wieder Fragen zu unserer Reise nach Japan erreichen, möchte ich in diesem Beitrag auf die häufigsten Fragen eingehen.

    Ich war anfangs selbst ziemlich überfordert mit der Planung. Japan… Wir landen dort und sind Analphabeten, die weder die Schrift lesen können noch die Sprache verstehen. Im Nachhinein waren diese Sorgen unberechtigt.
    Wenn ihr mit dem Gedanken einer Reise nach Japan spielt – aber wegen der gleichen Bedenken wie ich sie anfänglich hatte vor einer Buchung zurück schreckt – möchte ich euch diese mit diesem Beitrag nehmen.

    Japan ist ein wundervolles Land – und genauso leicht zu bereisen wie andere Länder auch

     
    In diesem Beitrag findet ihr die häufigsten Fragen, die mir in den letzten Monaten nach unserer Reise gestellt wurden.
    Wenn ihr noch weitere Fragen haben solltet, schreibt es gerne in den Kommentaren. 

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    1. Wie buche ich eine Japan-Reise – alles selbst planen oder lieber Gruppenreise?

    Reise selbst organisieren oder lieber geführt reisen?
    Ich persönlich liebe es, meine Reisen selbst zu planen – Und auch Japan ist dafür ideal.
    Busse und Bahnen sind pünktlich, zuverlässig und sich dort zurecht zu finden ist relativ einfach, wenn man ein paar Grundlagen kennt.


    Aber: Wenn du dich sicherer fühlst, dich erstmal „an die Hand nehmen zu lassen“, dann kann eine geführte Gruppenreise oder eine Rundreise mit Guide (z. B. über Gebeco, Studiosus oder TUI) ein guter Einstieg sein.


    Für unsere Japan-Reise habe ich beides kombiniert.

    Also Flüge und Unterkünfte selbst gebucht, aber dann oft geführte Touren gebucht.

    Vor der Buchung hatte ich tausend Fragen im Kopf und musste diese erst einmal konstruktiv sortieren:
    – Zeitraum? Bei uns waren es die Herbstferien, 10 Tage im Oktober
    – Was unbedingt sehen? Auf unserer Wunschliste oben standen: Tokyo, Fuji, Kyoto und Hiroshima. Viel für 10 Tage, aber machbar.
    – Hin- und Rückflug oder Gabelflug? – Manchmal macht es Sinn, von einem anderen Flughafen zurück zu fliegen. Für unsere Route war es dann so: Landung in Tokyo, Rückflug ab Osaka
    – Reisepass noch gültig?!

    Wenn dieses Grundgerüst steht: Flüge buchen, möglichst früh, um noch etwas flexibel zu sein, zudem sind die Flüge dann oft günstiger

    Und dann beginnt das Feintuning:
    – Unterkünfte buchen
    – Mietwagen oder Railpass buchen
    – Touren buchen

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    2. Wie finde und buche ich Unterkünfte in Japan?

    Von klassischen Hotels über Ryokans (traditionelle Gasthäuser) bis hin zu Kapselhotels und Airbnbs – in Japan gibt es viele Optionen zur Übernachtung und auch preislich ist alles dabei.
    Ich buche meistens über:

    Hotels* in Tokyo 

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    Weitere Informationen


    (Affiliate, ich nutze die kleinen Provisionen zur Abdeckung meiner Serverkosten, damit ich die Seite außer gezielter Affiliate werbefrei halten kann)

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    Weitere Gute Anbieter: 

    • Agoda (gerade in Asien oft bessere Preise)

    • Japanican (tolle Angebote für Ryokans)

    • Airbnb (in Städten wie Tokio oder Kyoto eine gute Alternative)

    Wenn du Wert auf das „echte Japan“ legst:
    Probier auf jeden Fall mindestens eine Nacht in einem Ryokan mit Tatami-Matten und Onsen-Bad – unvergesslich!

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    3. Wie komme ich vom Flughafen ins Hotel – Shuttle, Bahn oder Taxi?

    Die Flughäfen in Japan sind top organisiert. Hier ein kurzer Überblick:

    • Tokio Narita (NRT): Mit dem Narita Express (ca. 1 Std. bis Tokio Station), Airport Limousine Bus oder sogar günstiger mit dem Keisei Skyliner nach Ueno.

    • Tokio Haneda (HND): Super zentral. Mit der Tokyo Monorail oder Keikyu Line bist du schnell in der Innenstadt.

    • Osaka Kansai (KIX): Haruka Express Richtung Kyoto/Osaka oder der praktische Airport Bus. Wenn man Glück hat, fährt man sogar mit dem Hello Kitty-Bus

    Ich persönlich bin eigentlich großer Fan von Uber und nutze das lieber als Taxen. In Japan haben wir aber bessere Erfahrungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem klassischen Taxi gemacht, weil diese sehr verbreitet sind und an den Hotspots auch oft schon stehen. Mit dem Japan Rail Pass konnten wir viele Züge nutzen, u.a. den Shinkansen. 

    Die wichtigste App, wenn man in Japan mit Bus und Bahn fahren möchte:

    Denn diese App zeigt genau an, wann man mit welchem Zug oder Bus fahren kann.
    Wir haben die App in Japan genutzt und sie war eine sehr große Hilfe!


    Die Beschriftungen an den größeren Bahnhöfen war neben japanisch auch immer englisch.

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    Wenn ihr lieber einen Privat-Transfer möchtet, habe ich hier ein paar Anbieter*

    Privattransfer in Japan buchen 

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    4. Wie bewegt man sich in Japan fort – Japan Rail Pass oder Mietwagen oder alle Tickets einzeln buchen?

    Züge sind in Japan das Verkehrsmittel Nr. 1 –  Pünktlich, schnell, sauber, effizient.

    Wenn du mehrere Städte besuchen willst (z. B. Tokio – Kyoto – Hiroshima), lohnt sich eventuell der Japan Rail Pass. Achtung: Nur für Touristen erhältlich und muss vor der Reise (am einfachsten online) gekauft werden und in Japan an einem Schalter aktiviert werden, damit man die eigentlichen Tickets erhält.

     

    Hier* könnt ihr die Japan-Railpässe kaufen

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    Für den Nahverkehr in Städten wie Tokio oder Osaka sind Suica- oder ICOCA-Karten (Prepaid-Karten) super praktisch – einfach aufladen, durchziehen, fertig.

    Man kann aber auch am Automaten ein Ticket kaufen.

    Die Bahnsteige kann man ohne gültiges Ticket nicht betreten. Vor jedem Bahnsteig stehen kleine „Schranken“, hier schiebt man sein Ticket ein und kann dann zum Bahnsteig gehen.
    Wenn man ein Ticket für mehrere Fahrten hat, zB den Japan Rail Pass, bekommt man sein Ticket auf der anderen Seite der „Schranke“ wieder.  


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    Wann ein Mietwagen in Japan sinnvoll ist:

    ✅ Wenn du abgelegene Regionen erkunden möchtest – z. B. die japanischen Alpen, Hokkaido, Kyushu oder die Noto-Halbinsel
    ✅ Wenn du mit Kindern reist und flexibel Pausen machen willst
    ✅ Wenn du viel Fotografie-Equipment dabei hast
    ✅ Wenn du Onsen-Dörfer, Bergtempel oder kleine Fischerdörfer ansteuern willst, die keine gute ÖPNV-Anbindung haben
    ✅ Wenn du Japan in deinem Tempo erleben willst – mit spontanen Stopps und Aussichtspunkten abseits der Touristenpfade

    Wann du lieber auf einen Mietwagen verzichten solltest:

    ❌ In Städten – Parkplätze sind teuer, Straßen eng, Verkehr verwirrend
    ❌ Wenn du nur auf den „Klassikerrouten“ unterwegs bist (Tokio – Kyoto – Osaka – Hiroshima)
    ❌ Wenn du dich mit Linksverkehr und japanischen Verkehrszeichen unwohl fühlst
    ❌ Wenn du auf möglichst stressfreie und günstige Fortbewegung setzen willst

     

    Was du für Mietwagen in Japan brauchst:

    • Einen internationalen Führerschein (zusätzlich zum EU-Führerschein)

    • Eine Kreditkarte

    • Ein gutes Navi oder Google Maps (achte auf SIM oder Pocket-WiFi!)

    • Etwas Mut zum Linksverkehr – aber keine Sorge, nach 1–2 Stunden ist man drin

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    5. Wie bezahlt man in Japan – Bargeld oder Karte?

    Japan ist überraschend bargeldorientiert. Viele kleinere Restaurants, Tempel, Märkte oder sogar Hotels nehmen nur Bargeld.

    Du brauchst also Yen in bar, das bekommt ihr am einfachsten an den Geldautomaten.



    Kreditkarten werden in größeren Geschäften und Hotels akzeptiert, aber verlass dich nicht nur darauf. Wir hatten es mehrfach, auch an diversen Tempeln, dass wir ausschließlich mit Bargeld bezahlen konnten.

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    6. Wie komme ich zurecht, wenn ich kein Japanisch spreche?

    Keine Sorge – du wirst dich zurechtfinden!
    Gerade in Großstädten ist viel auf Englisch beschriftet, besonders in Bahnhöfen, Flughäfen und Touristengebieten. Auch viele junge Japaner sprechen zumindest etwas Englisch.
    Wobei ich zugeben muss, dass es mich überrascht hat, dass teilweise nicht einmal die Taxifahrer in Tokyo oder Kyoto englisch gesprochen haben. Und auch in einem der Hotels klappte die Verständigung nur mit Translator.
    In den großen Städten gab es zum Glück immer Public-WiFi

    Meine Tipps:

    • Apps wie „Google Übersetzer“ mit Kamera-Funktion (Google Lens)  oder „Papago“ sind Gold wert.

    • Zeig einfach Bilder oder Karten – hilft immer!

    • Ein paar japanische Wörter wie „Arigatou“ (Danke) oder „Sumimasen“ (Entschuldigung) kommen gut an.

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    7. Gibt man in Japan Trinkgeld?

    Nein – Trinkgeld ist in Japan nicht üblich.
    Es kann sogar als unhöflich empfunden werden. Der Service ist auch ohne Trinkgeld erstklassig – einfach höflich bedanken („Arigatou gozaimasu“) reicht völlig.

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    8. Was sollte man in öffentlichen Verkehrsmitteln beachten?

    • In Zügen und U-Bahnen gilt: leise sein, nicht telefonieren, keine lauten Gespräche.
      Auch der Verzehr von Essen ist in der U-Bahn unüblich (außer in Shinkansen-Zügen).
    • Rucksäcke bitte vor dem Bauch tragen oder auf den Boden stellen – Japaner sind sehr rücksichtsvoll im öffentlichen Raum.
    • Müll wird immer mitgenommen
    • Kein drängeln beim Einsteigen
    • Generell rücksichtsvoll benehmen
      ..

     

    9. Brauche ich in Japan eine SIM-Karte oder Pocket-WiFi?

    Oh ja – Internet unterwegs ist sehr hilfreich, alleine schon wegen des Übersetzers oder die Navi-App.

    Du hast zwei Möglichkeiten:

    • SIM-Karte mit Datenvolumen (gibt’s am Flughafen oder vorab online)

    • Pocket-WiFi-Router zum Mitnehmen (ideal für Familien oder Gruppen)

    Wir haben Pocket-WiFi genutzt, er wurde in das Hotel geliefert, in dem wir als erstes waren und ließ sich leicht in Betrieb nehmen..
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    Linktipps für mobiles Internet in Japan

    -> Pocket-WiFi <-*

     

     

     

    10. Wie sicher ist Japan für Touristen?

    Japan gehört zu den sichersten Reiseländern weltweit.
    Auch nachts allein durch Tokio zu laufen fühlt sich (für mich als Frau) absolut sicher an. Kriminalität ist selten – Taschendiebstahl fast unbekannt.

    Natürlich gilt wie überall: Augen auf, gesunden Menschenverstand einschalten – aber insgesamt ist Japan ein echtes Wohlfühlland.

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    11. Typische Anfängerfehler bei Japan-Reisen – was sollte man vermeiden?


    In Japan wird gegenseitige Rücksichtnahme groß geschrieben. Keiner möchte dem Gegenüber „zur Last“ werden. Die Japaner sind zurückhaltend und sehr höflich.
    Es wird sehr viel Wert auf ein respektvolles Verhalten gelegt.
    Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, nicht nur in Japan.

    Ein paar Dinge, auf die man achten sollte: 

    • Schuhe ausziehen, wenn es erwartet wird (z. B. Ryokan, Tempel, manche Restaurants)

    • In öffentlichen Verkehrsmitteln soll nicht gegessen werden (Außnahme: Shinkansen) 
      Und apropos Essen: Snacks auf der Straße sind okay, wenn du direkt am Verkaufsstand stehen bleibst. Beim Gehen zu essen wird jedoch als unhöflich betrachtet
    • Nicht laut telefonieren in der Bahn. Generell soll man eher leise sprechen, vor allem in den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch an Schreinen und in Tempelanlagen. 

    • In Japan ist Körperkontakt wie zb eine Umarmung oder Händeschütteln zur Begrüßung eher unbekannt.
    • Müll immer mitnehmen, denn es gibt nur sehr wenige öffentliche Mülltonnen in Japan
    • Seid bitte höflich, zurückhaltend und rücksichtsvoll. „Rüpelhaftes“ Benehmen wird nicht gerne gesehen.
    • Keine Essstäbchen senkrecht in den Reis stecken (das ist ein Beerdigungsritual, daher verbinden die Japaner es mit dem Tod! Benutzt einfach die Besteck-Ablage am Teller)

    • Beuch im Onsen: Vor dem Baden gründlich duschen und waschen. Badekleidung ist nicht erlaubt. Tätowierungen können problematisch sein – informiere dich vorher, ob sie erlaubt sind oder verdeckt werden müssen.
    • Lernt die wichtigsten Wörter auf japanisch, zum Beispiel auf dem Flug dorthin. Danke, Guten Tag, Entschuldigung usw. Warum? Einfach nur aus Respekt und Höflichkeit dieser Kultur gegenüber.
      Ein einfaches „Arigatou gozaimasu“ (Danke) oder eine leichte Verbeugung wird sehr geschätzt. Auch kleine Fauxpas werden verziehen, wenn die Haltung stimmt.


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      e.


    12. Meine Lieblingsfotos aus Japan 📸 – für eure Vorfreude


    Tokyo – die absolute Reizüberflutung


    Die wohl bekannteste Kreuzung der Welt in Shibuya / Tokyo

    Calico, die riesige 3D-Katze. Ich liebe Katzen und wollte natürlich auch Calico sehen. Es ist ein toller Effekt, wenn man davor steht. Ein Besuch lohnt sich!


    Ausblick von der Aussichtsterrasse des „Shibuya Sky“
    Schaut euch mal dieses unendliche Lichtermeer an

    Wenn ihr das auch einmal live sehen wollt: Unbedingt Tickets online vorbuchen

    Ich bin dankbar und glücklich, diese besondere Reise mit meinen drei Kindern gemacht zu haben


    Tokyo

    Tokyo

    Ja, auch das ist Tokyo

    Das wunderschöne Osaka Castle

    Die zahmen Rehe von Nara. Sie verbeugen sich, wenn sie ein Leckerchen möchten. 


    Der imposante Tōdai-ji-Tempel in Nara beherbergt eine der größten bronzenen Buddha-Statuen der Welt

    Osaka von oben. Wie in Tokyo auch hier Lichter, soweit das Auge reicht, kaum zu erfassen, wenn man hier oben steht.

    Meine drei Kinder durften sich umstylen. Dabei lernten sie viel über die Kultur der Geisha und Maiko. Das Einkleiden und Schminken der Mädchen dauerte über eine Stunde. Bei meinem Sohn ging es „etwas“ schneller.
    Es entstanden wundervolle Fotos, eines davon hängt als Leinenbild bei uns im Wohnzimmer
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    Und auch das ist Japan. Hiroshima. Ein schmerzhafter Teil der japanischen Geschichte. In diesem Ort steht alles im Zeichen des Friedens. Das Museum in Hiroshima war zuviel für meine Zwillinge, sie haben es vorzeitig verlassen. Ich verstehe nicht, wie Menschen zu so einer grausamen Tat fähig sein können. Und ebenso wenig verstehe ich es nicht, warum die Menschheit nicht lernfähig ist.
    Dieser Ort ist trotz – oder wegen –  seiner Geschichte so friedlich. 

    Hachikō war ein Akita-Hund, der in den 1920er-Jahren jeden Tag seinen verstorbenen Besitzer am Bahnhof Shibuya erwartete – über neun Jahre lang, bis zu seinem eigenen Tod. Wegen seiner außergewöhnlichen Treue wurde ihm an genau diesem Ort eine Statue errichtet, die heute als eines der bekanntesten Wahrzeichen Tokios gilt.
    Eine berührende Geschichte, bis heute – über 100 Jahre später – noch immer unvergessen.

    Kyoto


    Mijayima

    Der majestätische Fuji.
    Mit 3.776 Metern ragt der Fuji-san als heiliges Symbol Japans in den Himmel.

     
    Wir fuhren hoch bis zur 5th Station und standen auf 2300m ünN am Fuße des Fuji.
    Ein magischer Moment – wir sind glücklich und dankbar, dass das Wetter an dem Tag so toll mitgespielt hat und wir diesen besonderen Ort besuchen und erleben durften.

    Unsere Teilnahme an einer Tee-Zeremonie war sehr informativ und gab einen guten Einblick in die japanische Kultur. Ich kann jedem empfehlen, in Japan an einer solchen Zeremonie teilzunehmen, auch wenn diese für die Touristen deutlich verkürzt ist. 

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    Zusammen mit meiner 18-jährigen Tochter (riesiger Japan-Fan) habe ich eine Liste* mit tollen Geschenkideen für alle Japan-Fans erstelle 
    Vieles davon hat meine Tochter selber schon von mir zu Geburtstagen oder Weihnachten bekommen 

    Viel Spaß beim Stöbern und schenken
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    In diesem Blog steckt sehr viel Zeit und Herzblut.
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    D A N K E 

  • Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto mit Katzencafé  – und dann … Abschied von Japan …. Rückreise via Singapur nach Deutschland

    Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto mit Katzencafé – und dann … Abschied von Japan …. Rückreise via Singapur nach Deutschland

    Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto mit Katzencafé – und dann … Abschied von Japan …. Rückreise via Singapur nach Deutschland

    Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto mit Katzencafé – und dann … Abschied von Japan …. Rückreise via Singapur nach Deutschland

      (Entschuldigung für die Verspätung, der Bericht sollte schon am Freitag online gehen, aber wenn man als Veröffentlichungs-Datum den 05.07.2029 eingibt, klappt das halt nicht,…. sorry,… hab grad viel um die Ohren …..)     Ein letztes Hallo aus Kyoto!   Ein letztes mal …   Ein letztes mal in Japan aufstehen …. Ein letztes mal in Japan frühstücken … Und dann kam das, was auf jeder Reise irgendwann kommt: Koffer packen für den Rückflug nach Hause  … …. wollte keiner von uns …. aber nützte nix, wir hatten die Ferien vom ersten bis zum letzten Moment ausgenutzt, mehr war nicht drin. Die Schule hat uns keine Verlängerung von 3 Tagen genehmigt, weil sie das für Urlaub nicht mache. Urlaub …. habt ihr den Eindruck, diese Reise nach Singapur und Japan war Urlaub? Fragt mal unsere Füße ….   Wir hatten in Japan den WiFi Router. Er wurde direkt nach Tokyo in unser erstes Hotel geliefert und anbei war auch ein Rückumschlag. Vor der Heimreise müssten wir es nur in den Umschlag stecken und zum nächsten Briefkasten bringen. Erledigt!   Die Koffer stellten wir in einem gesicherten Raum im Hotel. Denn wir wollten noch einmal durch die Straßen von Kyoto schlendern.  

    Ein letztes mal. …

      Schickes Auto! Wir waren viel zu früh, viele Geschäfte hatten noch geschlossen, auch in der Mall …. auch „mein“ Hello Kitty Laden war noch geschlossen. Schade, auf den hatte ich mich sehr gefreut   Dieser Store eröffnete erst ein paar Tage nach unserer Abreise. Nochmal schade …. ach mensch ….  

    Die malerische Pontocho-dori Street von Kyoto

    Weil noch alle Geschäffte geschlossen oder noch gar nicht eröffnet hatten, schlenderten wir in die bekannte Pontocho-dori Street Die Pontocho-dori-Straße in Kyoto ist berühmt für ihre ursprüngliche Atmosphäre mit traditionellen Teehäusern und Restaurants, die entlang einer schmalen Gasse am Kamo-Fluss liegen. Diese Straße ist ein beliebter Ort, um abends mit etwas Glück Geishas und Maikos in traditioneller Kleidung zu sehen, was ihr einen authentischen Charme verleiht. Zudem bietet Pontocho-dori eine Vielzahl kulinarischer Erlebnisse, von gehobenen Kaiseki-Menüs bis hin zu rustikalen Izakayas, die die reiche Gastronomiekultur Kyotos widerspiegelt Der Anfang war noch fast menschenleer.  Aber dann füllte es sich mehr und mehr     Eine wirklich lohnenswerte kleine Gasse und die Menüs der Restaurants sahen ebenfalls sehr gut aus!   Inzwischen hatten die meisten Geschäfte offen und wir schlenderten zur Shoppingstrasse zurück Ein Banksy     Halloween stand vor der Tür

    Ein Besuch bei einem Katzencafé in Kyoto

    In Japan sind Tiercafés sehr populär. Ich finde das sehr grenzwertig bis hin zur Tierquälerei. Wir haben zum Beispiel Eulencafés gesehen. Eulen sind nachtaktive scheue Tiere. Was haben diese wundervollen Tiere in einem kommerziellen Streichelcafé zu suchen?! Genau das gleich gilt für Otter …. Ja, wir haben in Kyoto auch ein Ottercafé gesehen …. Am bekanntesten und am weitesten verbreitet sind aber wohl die Katzencafés. Und auch denen stand ich skeptisch gegenüber. Die Kids wollten rein, ich habe mich geweigert. Daraufhin haben die Kids recherchiert und mir versichert, dass es keine Tierquälerei sei und wir beruhigt in eins gehen könnten. Die Kinder sind mit Katzen aufgewachsen, ich im übrigen auch. Seit meiner frühesten Kindheit habe ich Katzen, habe schon Katzen mit der Flasche aufgezogen, sie viel beobachtet und so ihr Verhalten „studiert“. Inzwischen bekomme ich ab und an Pflege-‚Felle‘, bei uns in der Wohnung leben aktuell 3 davon: Felix ist einer davon. Er wurde als Kitten überfahren und schwer verletzt gefunden. Der Tierarzt, zu dem die Finder fuhren, wollte ihn nur gegen Vorkasse behandeln, was die Finder nicht bezahlen wollten. So kam er dann zu mir, ich versorgte ihn und brachte ihn zu meinem TA, wo er drei Tage blieb und noch wochenlang behandelt werden musste. Er hat sich inzwischen fast vollständig erholt. Ein weiterer Kater ist unser Chaot Harry, er hatte FIP, eigentlich eine Todesdiagnose – mit einer neuen Medizin konnten wir ihn heilen, aber er ist halb blind und hat ab und an neurologische Probleme. Und dann haben wir noch Cheetah, welche ich aus dem Tierheim als „nicht in normale Wohnungshaltung vermittelbar“ bekommen habe, sie war viel zu ängstlich und auch nach 3 Monaten intensiven Bemühungen hat sie sich vor den Tierheimpflegern versteckt. Zusammen mit ihrem genauso scheuen Bruder. Ich bekam beide und brachte sie auf den Hof meiner Eltern. Der Kater ist auf dem Hof meiner Eltern aufgeblüht und wurde sogar anhänglich und zutraulich. Aber Cheetah nicht, im Gegenteil. Sie zog sich mehr und mehr zurück, fraß kaum noch, war permanent angespannt. Also holte ich sie zu mir in die Wohnung – und nach nur wenigen Wochen wurde aus der scheuen Katze, die keinen Menschen an sich rangelassen hat, eine verschmuste und zutrauliche Katze, welche gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen kann. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein klein wenig Ahnung von Katzen habe ich. Und sehr willensstarke Kids… Und so suchten wir via Google ein gut bewertetes Katzen-Café in der Nähe und gingen dorthin …

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    Und dann wurden wir erst einmal mit der Preispolitik konfrontiert. …. Wieder bekam ich ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend, aber die Kinder wollten so gerne mit Katzen kuscheln und die Bewertungen waren für dieses Café gut. Man zahlt im 10 Minuten Takt. Ein Getränk ist hierbei inklusive. Die ersten 10 Minuten kosten pro Person ca 3,50 Euro. Jeder weitere 10-Minuten-Block liegt bei ca 1,30 Euro. Man kann auch Snacks für die Katzen kaufen. Dieser kostet knapp 2 Euro. Ich buchte für die Kids und mich 20 Minuten und kaufte 3 Snacks. Das macht knapp 25 Euro. Schuhe aus, Pantoffel an und ab in die 3. Etage. Wir bekamen dann erst einmal genaue Instruktionen für den Besuch. Katzen hochheben ist zum Beispiel verboten. Man darf Katzen nicht beim Fressen stören und nicht hinter her rennen. Ok, das macht Sinn. Insgesamt hörte sich das alles sehr vernünftig an und aufs Tierwohl scheint auch geachtet zu werden. Das fand ich beruhigend. Wir wurden schon erwartet! Die Katzen wurden grad gefüttert. Positiv fiel mir auf, dass es sehr viele Fressnäpfe gab und so jede Katze in Ruhe fressen konnte. Wir suchten uns aus dem Kühlschrank ein Getränk aus und ich schaute mich etwas um. Die Kids streichelten die ersten Katzen. Was mir positiv aufgefallen ist: Die Katzen hatten Zugang zu mehreren Räumen, zu denen der Besucher keinen Zutritt hatte. Hier konnten sie schlafen und auch die Katzentoiletten waren in diesen geschützten Räumen. Auch gab es in 2,50 m Höhe viele Höhlen oder Katzenwege, wo die Katzen ungestört dösen konnten. Wasser gab es aus Trinkbrunnen.  Die Katzen machten alle einen entspannten Eindruck. Auf das Wohl der Katzen wird hier geachtet. Wir bekamen die Katzensnacks und mussten nicht lange warten, dass die Katzen diese wollten. Die Menge war überschaubar, ein kleines Schälchen und ein Löffelchen. Die Katzen schleckten es dann vom Löffelchen runter   Dösende oder schlafende Katzen sollte man in Ruhe lassen.   Es lag einiges an Spielzeug aus und es gab auch einige Katzen, welche damit spielen wollten. Wenn man sich hingesetzt hat, kamen direkt ein paar Katzen, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Bei meiner ältesten Tochter ist eine auf den Schoß gesprungen. Wer Katzen kennt, der weiß: Wenn sie keine Lust mehr auf Spielen oder Streicheleinheiten haben, gehen sie einfach. So war es hier auch, aber insgesamt eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre. Auf diversen Schildern konnte man auch auf japanisch lesen, wie welche Katze hieß und wann sie geboren wurde. Ungewohnte Perspektive auf eine Katze   Die Zeit verging viel zu schnell, aber die Kids waren happy.   Unten in dem Gebäude war eine Tierhandlung. Und da blutete uns das Herz …. Viele Hunde- und Katzenwelpen in viel zu kleine Glasboxen, permanent unter grellem Licht und ohne die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen. DAS ist Tierquälerei …  Und das haben wir nicht verstanden, sagt man den Japanern doch nach, dass sie mit der Natur leben   Etwas bedröppelt gingen wir zurück zur Shoppingstraße …

    Souveniershopping in Kyoto

    Meine Töchter haben sich durch viele TikToks eine Liste zusammengestellt, welche Pflegeprodukte sie unbedingt in Japan kaufen wollten. Schon bei dem Gedanken daran weinte meine Kreditkarte …. Ganz wichtiger Tipp für euch: Nehmt zum Shoppen eure Reisepässe mit, dann bekommt ihr in vielen Shops die Tax erlassen! Erinnert mich sehr an die Serien, die ich damals geguckt habe … Lady Oscar, Mila Superstar, kleine Prinzessin Sara, …. das waren noch schöne Kinderserien… Schaut mal genau hin ^^   Die Läden in Japan überforderten mich immer wieder …..   Die Kids waren erfolgreich und glücklich, ich war um einiges ärmer – und so bummelten wir einfach noch etwas die Straße entlang. Noch etwas Japan genießen. Wobei dafür eine Einkaufsstraße in Kyoto eigentlich weniger geeignet ist …. aber egal, wir hatten nicht mehr viel Zeit. Und dann standen wir vor dem Hello Kitty – Laden. Vor dem GEÖFFNETEN Hello Kitty Laden! Da wurde ich wieder zum Kind … ich kanns nicht ändern, dieses kleine Kätzchen hat es mir irgendwie angetan. Den ganzen Kommerzhype drumherum blendete ich einfach mal aus …. Shoppen in Japanischen Fanshops ist wie ein Eintauchen in eine bunte Traumwelt, in der jede Ecke mit tollen Produkten gefüllt ist. Für einen Fan ist es ein Paradies, in dem man die Freude und Nostalgie der geliebten Figur in jeder Form erleben kann, von Plüschtieren bis hin zu Accessoires.   Jetzt weiß ich, wie sich meine älteste Tochter im Ghibli Shop gefühlt hat. Ist ja auch nicht so, dass sie mir das nicht x-mal gesagt hat, als ich völlig verzückt durch die Gänge lief.   Ich fand einige schöne Artikel …. nicht schwer in diesem Laden. Jetzt war ich auch shopping-glücklich.  Die Kids begannen zu rechnen, wer an diesem Vormittag das meiste Geld ausgegeben hat.  Mein Sohn war es definitiv nicht. Er schlenderte durch die Gassen und war wunschlos glücklich.  Inzwischen hatte auch die Mall geöffnet und diese war gut besucht. Es war inzwischen kurz vor Mittag und wir hatten Hunger. Mitten in der Mall.

    Andere Länder – andere Snackvorlieben

    Das hier schien der Foodcourt zu sein. Aber nichts von dem, was dort angeboten wurde, sagte uns zu ….. Schaut selbst: Keine Ahnung, was das ist …..      …. neeeee….. lassen wir das …..     Wir gingen weiter und suchten irgendwas, wo man schnell was snacken konnte – so langsam drängte die Zeit, wir mussten bald aufbrechen Richtung Flughafen ….   Wir entdeckten einen Wendys Wendy’s ist eine international bekannte Fast-Food-Kette. Bei uns in der Ecke gibt es sie niergendwo, also testeten wir sie an diesem Tage.  Mit Raucherbereich.  Man hat sich bei den Motiven auf Japan eingestellt… Nostalgie …. Wir saßen in Kyoto in einem Restaurant und wurden an unseren tollen USA-Roadtrip 2017 erinnert. Im April des Jahres war ich alleine mit meinen 3 Kids (damals 7,7,10) in Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien unterwegs und wir sind auch ein längeres Stück der Route 66 gefahren. ( -> Reiseberichte von unserem USA-Roadtrip <- ) Eine Reise, genauso unvergesslich wie diese hier, die sich nun langsam dem Ende neigte.  Mein bis dahin wunschlos glücklicher Sohn hatte doch einen Wunsch: Noch einmal „seinen“ Apfelsaft trinken.    Wir erreichten unser Hotel und holten unsere Koffer.  Nun begann erst einmal das große umpacken. Getränke und flüssiges durfte nicht ins Handgepäck, außer die Getränke für unseren ersten Flug.  Ich habe für meinen Bruder eine japanische Cola mitgebracht, diese wanderte dann ebenfalls in den Koffer.  Japanische Cola ist ein wenig süßer als die deutsche und hat auch ein paar Kalorien mehr. 

    Wir holten unsere Koffer und fuhren mit dem Taxi zum Hauptbahnhof von Kyoto

    Bye bye Hotel …..  Weil wir soviel Gepäck hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Hauptbahnhof in Kyoto.  In Japan wird man im Taxi durch Dauerwerbung berieselt,….  Und die Werbung in Japan ist manchmal sehr strange ….      Hauptbahnhof Kyoto     Bye bye Kyoto ….   

    Google Lens ist uns in Japan ein guter Helfer gewesen! 

    Signalstörung. Aber nicht auf unserer Strecke. Google Lens ist uns wirklich ein guter Helfer gewesen!      Interessant für alle, die mit Baby / Kleinkind reisen   Der Kansai Airport Osaka ist in Kyoto am Bahnhof gut ausgeschildert. Es fährt eine extra Linie dorthin -> Die Haruka!    Ja, wirklich sehr gut ausgeschildert. Zum falschen Gleis laufen so nahezu unmöglich. 

    Der Hello Kitty Zug fuhr in den Bahnhof

    Und dann standen wir am Gleis. …  Und wir sahen unseren Zug einfahren.  Moment mal, das ist doch nicht etwa ….. „Guckt mal, ein Hello Kitty Zug!“  Meine Kids hatten ihn schon damals bei der Durchfahrt durch Osaka entdeckt und wollten unbedingt mit ihm fahren. Das Karma meinte es gut mit uns, denn: Es war tatsächlich ein Hello Kitty Zug!  Inzwischen gibt es 4 verschiedene Designs, wir hatten das Design „Hello Kitty – Schmetterling“    Die Freude bei meinen Mädchen und mir war riesig. Bei meinem Sohn hielt sie sich ein wenig in Grenzen… Für meine Bonustochter habe ich eine Plüsch-Hello-Kitty gekauft und ihr hinterher das Foto gezeigt, dass ihre Kitty sogar im Hello Kitty Zug mitgefahren ist. Sie war begeistert und die Kitty ist nun immer dabei, wenn sie bei uns ist.  Kleiner Nachteil an dem Zug: Die Lüftung war auf „Arktis“ eingestellt. Mindestens. Die Luft war so eisig …  Aber man bzw Frau weiß sich ja zu helfen. Sieht komisch aus, aber ich musste in ein paar Stunden fit sein für die Arbeit. Ja, richtig gelesen, … dazu schreibe ich später mehr.  Die Landschaft zog an uns vorbei … Die Sonne war inzwischen untergegangen.  Osaka war wieder ein buntes Lichtermeer. Vor ein paar Tagen durften wir uns das von oben ansehen …. das war doch gefühlt erst vorhin,… wo ist die Zeit geblieben ….  Es regnete …. wie bei unserer Ankunft auch …  Wieder mal ein Bild für meine neue Kunst-der-schlechten-Fotografien-aus-Japan-Sammlung. Ich nenne es „Bahnhofs-Durchfahrt“  

    Der Kansai-Airport von Osaka

    Angekommen am Airport …. Die Kids sagten kaum noch ein Wort, vor allem meine älteste Tochter war unendlich traurig, dass es schon nach Hause ging …. Japan war ihr großer Traum, seit Jahren. Sie wäre so gerne länger geblieben ….      Kansai Airport Osaka. Sehr strukturiert und alles gut erklärt. Wir waren noch zu früh für die Gepäckabgabe.  Es war inzwischen um 20 Uhr. Wir waren seit 6 Uhr auf den Beinen und so langsam kam die Müdigkeit durch.  Zum Glück war die Rettung nah:  

    Chemielabor zum Essen?

    Und die Kids? Immer noch voller Energie haben sie sich irgendeinen Süßkram gekauft, den eine TikTokerin mal vorgestellt hat.  Das ganze sah mehr aus wie ein Chemielabor. Pulver mit Wasser mischen, ein anderes Pulver mischen, irgendwas begann zu schäumen. Ich habe die Kids gefragt, ob sie sicher sind, dass das was essbares sei.  „Jaaaaa, … man Mama, das haben wir schon sooft auf TikTok gesehen, das muss so!“   Ähm…. ja. Den Kids schmeckte es, die Zubereitung war lustig…. aber den Sinn dahinter verstand ich nicht, …    Ich habe auch noch was Leckeres gefunden. Etwas mit weniger Pulver und schäumendem Kram. Baumkuchen! Esse ich auch in Deutschland gerne und war auf die japanische Variante neugierig. Schmeckte sehr gut!!    

    Und dann war es Zeit fürs Boarding …. 

        …. unser Flieger stand bereit.  Oder um es mit den Worten meiner Tochter zu beschreiben: „Da steht die Höllenmaschine, die mich aus meiner so glücklichen Welt wieder rausreißt!“    Vor 10 Tagen sind wir um diese Uhrzeit bei Regen in Tokyo gelandet.  Nun starten wir – wieder im Regen.  Wir wollten ja unbedingt einen Stopp in Singapur machen. Und bereut haben wir das nicht, Singapur hat uns allen sehr gut gefallen. So gut, dass selbst die Kids gerne noch einmal dorthin möchten.  Aber das ganze hatte einen Nachteil: Wir flogen auch jetzt wieder über Singapur. Ein klitzekleiner Umweg,…  Ok, es geht los. 6 Stunden Flug bis Singapur!  Meine Jüngste ist großer BTS-Fan und siehe da: Im Flieger gab es dafür eine eigene Rubrik.    Unser Abendessen. Es war ganz ok. Flugzeugessen halt. Auf dem Hinflug war es irgendwie besser. 

    Zwischenstopp in Singapur

    Landeanflug auf Singapur, irgendwann nachts oder morgens oder was weiß ich. Langstreckenflüge sind immer irgendwie zeitenlose Räume,….   Ich habe noch nie so ein chaotisches Rollfeld gesehen?!     Fassen wir mal zusammen:  In Kyoto um 6 Uhr aufgestanden, den ganzen Tag auf den Beinen gewesen. Dann zum Flughafen und 6 Stunden Flug.  Wir waren echt gar ….  Wir hatten 4 Stunden Aufenthalt in Singapur. Ursprünglich war das mal weniger, …  Was macht man in 4 Stunden am Airport Singapur? 

    Der Butterfly Garden vom Changi Airport Singapur

    Den Wasserfall Den Jewel Rain Vortex hatten wir schon ausgiebig vor unserem Weiterflug nach Japan angeschaut, sogar den täglichen Start um 11 Uhr haben wir sehen dürfen.  Jetzt machten wir als erstes einen Abstecher in den Schmetterlings Garden:  Der Butterfly Garden befindet sich im Terminal 3 im Transit-Bereich Level 2 und 3 und ist 24 Std geöffnet  Na, spürt ihr die tropische Wärme? … manche Schmetterlinge waren gut getarnt ….  …. und manche frisch geschlüpft.  Wer von euch hat schon einmal einen Schmetterling von unten gesehen?      Anschließend sind wir etwas durchs Terminal gelaufen Ein Legostore, wie man ihn in Deutschland aus einigen größeren Städten kennt.  Seht ihr links das Bild vom Rain Vortex?  Wartet, ich vergrößere es mal:  Es ist ein Bild aus Legosteinen! Wow  

    Günstiges Essen am Flughafen Singapur

    Wir entdeckten einen Seven Eleven. Und der hatte eine kleine Besonderheit: Man konnte sich Nudelsuppe kaufen und direkt im Laden mit kochendem Wasser zubereiten. Ein leckeres Essen für kleines Geld.   Die Kids wollten etwas chillen und wir gingen Richtung Lounge. Man kann sich, wenn es das Flugticket nicht zulässt, den Zugang durch eine Gebühr kaufen.  Und dann kann man da zum Beispiel duschen.  Und genau das habe ich getan, duschen und Haare waschen – dann bräuchte ich am nächsten morgen nur noch duschen ohne Haare waschen. Alle Menschen mit längeren Haaren werden das verstehen.  Die Dusche war geräumig, es gab zwei große Handtücher und man hatte die Möglichkeit, sich hinterher die Haare zu föhnen.

    Einfach mal am Flughafen duschen und dann frisch weiterfliegen. Auch ganz nice. 

      Es war Boardingtime. Wir machten uns auf dem Weg zum Abflugterminal.  Bye Bye Singapur. Wir hoffen sooo sehr, dass wir irgendwann einmal wiederkommen können!  Der Sicherheitscheck in Singapur ist direkt vor dem Boarding. Das hat den Nachteil, dass man keine Getränke mit an Bord nehmen darf.  Aber Tipp für euch: Nehmt leere Flaschen mit, kurz bevor ihr in den Flieger steigt, könnt ihr diese an einem Wasserautomaten auffüllen.    Wie viele Flieger seht ihr auf diesem Foto?  Sehr schöne Heckbemalung. Diese Airline habe ich noch nie vorher gesehen.  Und die folgende auch nicht:    

    Boardingtime die 2. 

      Wie müde waren wir? – Ja….. Die Sicherheitsanweisungen gibt es bei Singapore Airlines in einem sehr gut gemachten Video. Die einzelnen Sequenzen spielen alle an bekannten Orten in Singapur. 

    Weitere 13 Stunden Flug lagen vor uns! 

      Ready for Take off!    Wir starteten mit einer sehr scharfen Kurve     Und waren wenig später über den Wolken.   Unser Frühstück. Schmeckte tatsächlich besser als es aussieht.      Zum Nachtisch gab es Schokoeis So hoch über den Wolken…. Wohin mein nächster Flug wohl gehen würde? Gebucht hatte ich und habe ich aktuell noch nichts. Mein ganz großer Traum ist Australien. Das Geld dafür hatte ich schon zusammen, aber das ging nun für Japan drauf. Bereut habe ich es nicht, es war eine sehr interessante Reise in eine andere Kultur. Wir haben tolle Menschen kennengelernt, haben soviel gesehen und hatten unvergessliche Erlebnisse. Und meiner ältesten Tochter konnte ich ihren großen Wunsch erfüllen. Die letzten Jahre musste sie oft zurückstecken und hat mir unzählige male geholfen, wenn ich wieder mehr arbeiten musste oder wenn es mir nicht gut ging. So konnte ich ihr einmal Dankeschön sagen.  Und noch einmal eine intensive Zeit mit meinen Kindern erleben. Zwei von ihnen stehen vor dem Abitur, wer weiß, wohin ihre Wege dann führen werden …  Ich spare nun wieder neu für Australien. Irgendwann wird das klappen. … hoffe ich.  Und als ich so in Gedanken versunken darüber nachdachte, ob ich wohl irgendwann in einem Flieger nach Sydney sitzen würde, bekam ich einen besonderen Gruß aus den Wolken:  Seht ihr das auch? Für mich eindeutig ein Koala!  …. Australien …. irgendwann werde ich Dich bereisen! Danke für diesen Wolkengruß!    Noch knapp 11 Stunden bis zur Landung.  Ich musste unbedingt etwas schlafen… Mit Nackenhörnchen, Ohrenstöpseln und Schlafmaske und einer kuschelweichen Decke von der Airline ist mir das dann sogar tatsächlich gelungen.  Als ich aufgewacht bin, waren wir über dem Iran.  Was für eine tolle Landschaft!!!    In der Bordküche hatten die Flugbegleiter*innen eine kleine Snackbar aufgebaut. Es gab Gebäck, Süßigkeiten und Obst und auf Wunsch eine heiße Nudelsuppe.  Mir war irgendwie kalt und die Suppe tat sehr gut.      Danach schlief ich wieder ein wenig, bis mich das Essensgeklapper weckte Eigentlich Mittagessen, aber für Deutsche Zeit eher Abendessen. Was auch immer, es war ok, das Dessert war gut.    Nach über 12 Stunden Flug begann endlich der langsame Sinkflug.  Die Sonne ging unter und wir saßen auf der ‚passenden‘ Seite, um den Sonnenuntergang anzuschauen.    …. hallo Deutschland. …  Meine Tochter war traurig. „Mama, jetzt weiß ich, wie du dich nach der Namibiareise gefühlt hast …. weil mir geht es jetzt genauso …“  Ja, dieses Gefühl, wieder in Deutschland zu landen.  Wieder Alltag …. wieder Hamsterrad …. wieder komplette Fremdbestimmung durch die Anforderungen von so vielen Menschen. … ich mag es auch nicht, dieses Gefühl.  Aber ich freute mich auf zu Hause. Vor allem auf meinen Mann. 2 Wochen haben wir uns nicht gesehen. Er konnte leider nicht mit, durch Probleme bei der Arbeit bekam er keine 2 Wochen Urlaub …     Wir landeten pünktlich, was sehr gut war, weil wir noch 4 Stunden Zugfahrt vor uns hatten.   

    Landeanflug in Frankfurt

      Singapore Airlines war die beste Airline, mit der ich bislang geflogen bin.    Am Airport dann das übliche …. Passkontrolle, ab zum Kofferband,…  Ach guck mal, eine andere Variante!    Zu unserer Freude waren wieder alle Koffer da!  Und kurze Zeit später hatte ich noch mehr Grund zur Freude:  Denn am Ausgang stand mein Mann!!! Und meine Bonustochter. Ich fiel ihm um die Arme. 

    Endlich hatten wir uns wieder!!! 

    Und: Wir mussten nicht mehr mit dem Zug fahren, sondern viel bequemer mit dem Auto.  Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir um kurz nach Mitternacht zu Hause an.    Noch einmal als kurze Zusammenfassung: Aufgestanden in Kyoto um 6 Uhr morgens. Dann den ganzen Tag unterwegs gewesen.  Abends zum Airport. 6 Stunden Flug nach Singapur. 4 Stunden Aufenthalt. 13 Stunden Flug nach Frankfurt. Und 3 Stunden Fahrt nach Hause. Das ganze mit Jetlag …. Japan ist uns 7 bzw 8 Stunden voraus.  …. ich plane meine Reisen immer recht knapp, aber dieses mal war es sehr knapp ….  Denn nur 7,5 Stunden nach unserer Ankunft zu Hause saß ich schon wieder im Büro. Sehr müde, aber das wichtigste konnte ich so schon einmal abarbeiten.  Mein Chef war froh, dass ich wieder da war …und ich bin somit direkt wieder in meinem Alltag angekommen…  …aber mit ganz vielen tollen Erinnerungen an eine unglaublich spannende und unvergessliche Reise!  Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Ich hoffe, ich konnte vielleicht sogar dem ein oder anderen eventuelle Bedenken vor einer Reise nach Japan nehmen.  Es ist ein wundervolles Land mit höflichen und hilfsbereiten Menschen und einer bemerkenswerten Kultur, welche sich in so vielen Aspekten von unserer unterscheidet. Es zu bereisen ist nicht schwer. Traut euch, ihr werdet es nicht bereuen!!!       Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto mit Katzencafé – und dann … Abschied von Japan …. Rückreise via Singapur nach Deutschland



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  • Kyoto: Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie

    Kyoto: Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie

    Kyoto: Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie

    Kyoto: Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie

     
    Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/mirkostoedter-20529864/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=6079526">Mirko Stödter</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=6079526">Pixabay</a>
    Bild von Mirko Stödter auf Pixabay
     
    Um die Teezeremonie nicht zu stören, habe ich nur wenige Fotos mit dem Handy gemacht. Die ganze Atmosphäre bei dieser Tee-Zeremonie war ruhig, fast meditativ – es hätte gestört, wenn ich dabei fotografiert hätte. Daher werde ich in diesem Beitrag neben meinen (wenigen) eigenen Fotos auch zwei Fotos von Pixabay nutzen und hoffe einfach auf euer Verständnis.
      Die japanische Teezeremonie ist ein lebendiges Erbe der japanischen Kultur, das Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe verkörpert. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, die tiefe Ästhetik und Spiritualität Japans zu erleben. Ob als Gastgeber oder Gast, die Teilnahme an einer Teezeremonie ist eine bereichernde Erfahrung, die Einblick in die kunstvolle Einfachheit und die spirituelle Tiefe des japanischen Lebens gibt.      

    Unser Besuch einer japanischen Tee-Zeremonie

      Unsere zweiwöchige Reise durch Singapur, Tokyo, Hiroshima, Miyajima und Kyoto geht zu Ende, und wir können kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Für den letzten Tag hatten wir uns noch etwas Besonderes überlegt. Und so waren wir an diesem warmen Oktobertag auf dem Weg zu einer meditativen Teezeremonie in einem Tempel mitten in Kyoto – ein perfekter Abschluss für diese unvergessliche Reise. Die Reinigungsstätte Wir waren überpünktlich und hatten so noch Zeit, uns ein wenig die Tempelanlage anzusehen.  

    Wir wurden herzlich begrüßt

    Pünktlich startete unsere Tee-Zeremonie. Wir wurden herzlich willkommen geheißen und uns wurde kurz erklärt, wie das ganze ablaufen würde. Für Touristen gibt es eine verkürzte Tee-Zeremonie, normalerweise dauert sie mehrere Stunden – unsere dauerte etwas über 1 Stunde Unser sehr sympathischer Guide für diesen Nachmittag. Die Chemie passte direkt, auch auf die Kids ist sie während der Teezeremonie toll eingegangen, hat viel gezeigt und erklärt. . . Wir begannen mit der traditionellen Reinigung, welche in buddhistischen Tempeln üblich ist   Für die Zeremonie im Tempel zogen wir – wie immer in Japan – vor dem Betreten unsere Schuhe aus. Wir betraten den Tempel und wurden in den Raum geführt, in welchem die Teezeremonie stattfinden würde. Wir waren von der schlichten, aber eleganten Dekoration beeindruckt. Der Raum war so ruhig und friedlich – es war, als ob man in eine andere Welt eintauchte. Eine japanische Welt, wie man sie aus Filmen kennt. Und wir waren mittendrin und durften gleich einer japanischen Teezeremonie beiwohnen. Traditionell sitzt man auf Matten. Auf Wunsch kann man aber auch einen Hocker bekommen. Es war sehr warm an dem Tag, die Türen waren geöffnet und zeigten uns den Blick auf den wundervollen Garten. Startklar und sehr gespannt, was uns erwarten würde. Die Utensilien waren schon vorbereitet: Die Teeschale (茶碗, Chawan), Die Teedose bzw. der Behälter für das Matchapulver Das Frischwassergefäß (水差し, Mizusashi) Der eiserne Wasserkessel (, Kama) Der Teebambuslöffel (茶杓, Chashaku) und der Teebesen (茶筅, Chasen). Das seidene Teetuch (袱紗, Fukusa) trägt der Gastgeber an seinem Obi.  

    Was ist das Besondere an einer Japanischen Teezeremonie?

    Die japanische Teezeremonie, auch bekannt als Chanoyu, Chado oder Sado, ist ein kunstvolles Ritual, das tief in der japanischen Kultur und Zen-Philosophie verwurzelt ist. Diese Zeremonie ist weit mehr als das einfache Zubereiten und Trinken von Tee; sie ist eine Praxis der Achtsamkeit und Meditation, die die Werte von Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe verkörpert. Die Ursprünge der Teezeremonie reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, als buddhistische Mönche den grünen Tee aus China nach Japan brachten. Die bis heute traditionelle Teezeremonie hat ihre Wurzeln in der Zen-Buddhismus-Praxis und wurde im 16. Jahrhundert durch den Teemeister Sen no Rikyū formalisiert. Ziel der Zeremonie ist es, eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit zu schaffen, in der die Teilnehmer die Schönheit der Einfachheit und die Gegenwart des Augenblicks erleben können. Die Teezeremonie basiert auf vier grundlegenden Prinzipien. Chado – Der Weg des Tees:
    1. Wa (Harmonie): Die Schaffung von Harmonie zwischen den Teilnehmern, den Utensilien und der Umgebung.
    2. Kei (Respekt): Der Respekt zwischen Gastgeber und Gästen, sowie gegenüber den Utensilien und der Umgebung.
    3. Sei (Reinheit): Die Reinheit des Geistes und der Umgebung, symbolisiert durch die sorgfältige Reinigung der Teeutensilien.
    4. Jaku (Ruhe): Die innere Ruhe und Gelassenheit, die durch die Praxis der Teezeremonie erreicht wird.
          Unsere Tee-Zeremonie wurde von einer japanischen Gastgeberin durchgeführt, unser weiblicher Guide, welche uns vorhin schon freundlich in Empfang genommen hatte, erklärte uns die einzelnen Schritte auf englisch. Ihr englisch war super zu verstehen. Ich habe gefragt, ob ich Fotos machen darf. Um Geräusche zu vermeiden, nahm ich mein Handy (teilweise mit Zoom) und machte auch nur wenige Fotos, um die Zeremonie nicht zu stören. Die eigentliche Teezeremonie beginnt mit der Reinigung der Utensilien vor den Augen der Gäste. Es war so interessant zu sehen, wie sorgfältig und respektvoll sie jedes Utensil behandelte. Diese Handlung symbolisiert die Reinigung des Geistes und die Vorbereitung auf das spirituelle Erlebnis. Die Reinigung mit Wasser ist sowohl eine praktische Maßnahme zur Hygiene als auch ein symbolischer Akt der Reinheit. Auf einer speziellen Papierserviette (Kaishi) bekamen wir zwei kleine, kunstvoll gestaltete Süßigkeiten (Wagashi) gereicht. Der Matcha hat einen intensiven, leicht bitteren Geschmack. Die Süßigkeit dient dazu, den Gaumen vorzubereiten und einen angenehmen Kontrast zu schaffen, der den Geschmack des Tees hervorhebt. Die Kaishi symbolisiert Reinheit und Achtsamkeit und ist ein Ausdruck der Sorgfalt und Präzision, die jede Handlung der Zeremonie begleitet Gegessen werden sie, bevor man den Tee trinkt. Mit einem speziellen Bambuslöffel, dem Chashaku , wird etwas Matcha-Pulver aus der speziellen Tee-Dose (Natsume oder Chaki) genommen und in die Teeschale (Chawan) gegeben. Diese Schale ist oft kunstvoll gestaltet und handgefertigt, was sie zu einem Kunstwerk an sich macht. Bevor der Gast den Tee trinkt, dreht er die Schale zweimal im Uhrzeigersinn. Hierbei wird die kunstvolle Verzierung der Schale einmal zum Gastgeber und einmal zum Gast selbst gedreht. Diese Geste zeigt Respekt gegenüber dem Gastgeber und ist ein wichtiger Teil der Zeremonie. Die Form und Größe der Chawan können je nach Jahreszeit variieren – breitere Schalen werden im Sommer verwendet, um die Abkühlung des Tees zu erleichtern, während tiefere Schalen im Winter genutzt werden, um die Wärme länger zu halten. Normalerweise wird bei einer traditionellen Tee-Zeremonie der Tee für die bis zu 5 Gäste durch den Gastgeber / die Gastgeberin zubereitet. Die Gäste trinken dann nacheinander den zubereiteten Tee mit einem festen Ablauf. Dies kann bis zu 6 Stunden dauern. Für die Touristen ist die Zeremonie abgekürzt. Unsere dauerte knapp über 1 Stunde. Bei der Vorführung für Touristen dürfen alle Gäste selber einmal den traditionellen Matcha-Tee nach den Schritten der Zeremonie zubereiten. Zunächst wird das Pulver in die Tee-Schale gegeben. Je nach gewünschter Stärke mehr oder weniger Pulver. Dann wird heißes Wasser über das Matcha-Pulver gegossen. Mit einem speziellen Bambus-Rührbesen (Chasen) wird das Pulver mit dem Wasser vermengt. Und auch hier ist in der Tradition vorgegeben, wie oft man rührt: 2x. Nicht einmal, denn das ist zu wenig und schon gar nicht dreimal, denn das ist zu viel und wirkt zu hektisch. Nach zweimaligem richtigen Rühren wird der Tee leicht schaumig. Jeder Schritt folgt einem genauen Ablaufprotokoll.    
    Bild von Mirko Stödter auf Pixabay
    So schaumig wie auf dem Foto oben war unser Tee nicht nach zweimaligem Rühren. Da fehlte uns einfach die Übung und der richtige Schwung aus dem Handgelenk… Bevor wir den Tee tranken, aßen wir eines der Wagashi. Sie waren nicht nur unglaublich lecker, sondern auch schön anzusehen. Diese Süßigkeiten halfen, die Bitterkeit des Matcha auszugleichen und bereiteten unseren Gaumen auf das Geschmackserlebnis vor. Es war ein perfekter Balanceakt zwischen süß und herb. Und dann wird der Tee aus der Schale getrunken. Natürlich nicht ohne die Drehungen. Zweimal im Uhrzeigersinn. Wenn man das als Tourist vergisst, wird einem das aber nicht übel genommen. Der Tee ist komplett ungesüßt. Wer soetwas nicht gerne mag, sollte sich nur eine kleinere Menge zubereiten. Denn den Tee nicht zu trinken ist nicht schön den Gastgebern gegenüber Auf dem Foto oben sieht man den Bambusbesen und die Tee-Schale. Es ist keine Tasse mit einem Henkel, sondern wirklich eine Schale. Nachdem wir den Tee getrunken hatten, reinigte jeder Gast die Teeschale mit einer Papierserviette (Kaishi) und dankte dem Gastgeber. Die Zeremonie endete mit einer letzten Verbeugung, die den Respekt und die Dankbarkeit aller Teilnehmer ausdrückte.  

    Unser Fazit: Lohnt sich ein Besuch einer Tee-Zeremonie?

    Klare Antwort auch von den Kids. Ja, unbedingt. Der Gastgeberin bei der Zubereitung des Tees zuzuschauen war eine ganz besondere Erfahrung. Hier bekommt man einen kleinen Einblick in die japanische Kultur. Jeder Handgriff folgte einem bestimmten Ablauf. Es war beeindruckend zu sehen, wie jede kleine Handlung und jedes Detail eine tiefere Bedeutung hatte. Die Ruhe und Achtsamkeit, die während der Teezeremonie herrschten, haben uns wirklich fasziniert. Es war, als ob die Zeit stillstand und man nur den Moment genießen konnte. Diese Zeremonie hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und jeden Augenblick bewusst zu erleben. Wir sind dankbar, dass wir die Gelegenheit hatten, an dieser wunderschönen Tradition teilzunehmen!

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    Bucht HIER diese Tee-Zeremonie Das ist die Tee-Zeremonie , welche wir auch gebucht hatten



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  • Kyoto: Tagesausflug nach Nara und Osaka

    Kyoto: Tagesausflug nach Nara und Osaka

    Kyoto: Tagesausflug nach Nara und Osaka
     

    Kyoto: Tagesausflug nach Nara und Osaka

          Hallo zusammen, heute verlassen wir Kyoto für einen Tag: Wir machen einen Tagesausflug nach Nara und Osaka. Dieser Beitrag enthält ein paar mehr Fotos als üblich, aber ihn zu teilen hätte wenig Sinn gemacht. Der nächste wird dafür wieder um einiges kürzer ^^  

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    Unsere Tagestour nach Nara und Osaka startet am Bahnhof in Kyoto

    Hier trafen wir uns mit unserem Guide Hiro. Er hieß uns herzlich willkommen und freute sich darauf, uns ein Stück seiner Heimat zeigen zu dürfen.   Mit dabei war heute auch wieder unser mobiler Router. Obwohl wir fast immer versuchten, irgendwelche WLan-Netzte zu nutzen (und davon gibt es in Japan sehr viele), hatten wir schon fast 16 GB Daten verbraucht…. von gebuchten 7 GB. Die Folge: Tempodrosselung… Aber keine Extrakosten. Für Maps hat es gereicht… Achja, das Ding verbraucht sehr schnell seinen Akku, deswegen – wenn ihr das nutzt – Powerbank und USB-Kabel mit Trapez-Anschluss mitnehmen   

    Mit der Bahn fuhren wir von Kyoto nach Nara. Die Fahrt dauerte etwas über 1 Stunde.

    Angekommen in Nara … … mussten wir nur den Wegweisern auf dem Boden des Bahnhofs folgen … … liefen danach einmal über den Bahnhofvorplatz und waren an der Bushaltestelle mit einer Direktverbindung zu der Tempelanlage im Narapark. Hiro hat uns für diesen Tag den Daypass empfohlen. Dieser kostet umgerechnet knapp 3 Euro und man kann mit ihm den ganzen Tag alle Busse in Nara nutzen      Wir stiegen aus an der Haltestelle Kasugataishaomotesando Bus Stop (Kasuga Taisha Honden)   

    Die Rehe von Nara

    In Nara gibt es viele mehr oder weniger zahme Rehe. Es handelt sich hierbei um Sikahirsche. Der Grund für die vielen Sikahirsche liegt über 1000 Jahre zurück. Die Adelsfamilie Fujiwara erbaute 768 in der Kaiserstadt Nara den Shinto-Schrein Kasuga-Taisha zu Ehren ihrer Ahnengötter und damals wurde beschlossen, die niedlichen Sikahirsche zu schützen. Diese süßen Vierbeiner gelten in der Shinto-Tradition als heilige Boten der Götter Jetzt durchstreifen über 1.200 dieser ehrwürdigen (und sehr fotogenen) Tiere den Nara-Park und sind absolut überzeugt, dass sie die wahren Herrscher der Stadt sind. Sie haben das perfekte Leben: Sie dürfen überall herumlaufen, bekommen von Touristen leckere Reiskekse (shika senbei) , viele Streicheleinheiten und posieren für unzählige Selfies. Und sie sind sogar sehr höflich: Wenn sie zum Menschen gehen und um ein Leckerli bitten, verbeugen sie sich. Das ist so süß und erstaunlich zugleich, wie die Tiere das über die Jahre gelernt haben. Seit 1957 sind sie als „nationaler Schatz“ besonders geschützt. So niedlich sie auch sind – sie können auch gefährlich sein, immer wieder werden zu aufdringliche Besucher verletzt. Deswegen: Beobachtet die Tiere, sie signalisieren eigentlich sehr deutlich, wenn sie grad keine Lust auf Menschen haben.   Direkt am Eingang werden wir schon von ein paar Sikahirschen begrüßt. Auch bei uns auf dem Land gibt es Rehe, aber sie sind so scheu, dass sie schon davonlaufen, wenn man noch hundert Meter entfernt ist. Diese Sikahirsche blieben einfach stehen. Ähnlich hatten wir es schon auf Miyajima erlebt, aber dort waren die Tiere teils sehr aufdringlich und frech. Deswegen waren wir erst sehr vorsichtig, als wir uns den Tieren näherten.   Wir liefen vorbei, die Tiere beobachteten uns. Sie warteten auf Leckerli, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keine. unser Guide Hiro sagte uns, dass es etwas weiter einen Shop gäbe, wo wir spezielle Kekse für die Sikahirsche kaufen könnten.   Mein Sohn hatte einen vierbeinigen „Follower“ – als wüsste der Sikahirsch genau, was wir vorhatten, nämlich an dem Shop im Hintergrund rechts Leckerli kaufen.  

    Der Kasuga-Taisha-Schrein in Nara

    Vor lauter Sikahirsche entdecken, streicheln und füttern vergaßen wir beinahe, an welch historischem Ort wir uns befanden. Der Kasuga-Taisha ist ein bedeutender Shinto-Schrein, der im Jahr 768 von der mächtigen Fujiwara-Familie gegründet wurde. Der Schrein ist den vier Schutzgottheiten der Fujiwara gewidmet und bekannt für seine malerische Architektur und die Vielzahl an bronzenen und steinernen Laternen, die den Weg zum Schrein säumen. Die tausenden von Laternen werden zweimal im Jahr während der Laternenfeste im Februar und August angezündet, was eine magische und spirituelle Atmosphäre schafft. Diese Laternen wurden im Laufe der Jahrhunderte von Gläubigen als Opfergaben gespendet. Der Schrein ist in einem wunderschönen, uralten Wald eingebettet, dem Kasuga-Primärwald, der selbst ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. Der Wald betont die enge Verbindung des Schreins zur Natur, die ein zentrales Element der Shinto-Religion darstellt. Im Kasuga-Taisha finden das ganze Jahr über zahlreiche traditionelle Feste und Zeremonien statt, darunter das Setsubun Mantoro, bei dem die Laternen entzündet werden, und das Kasuga Wakamiya On-Matsuri, ein buntes Festival mit Paraden und Tänzen.   Die Infoseite zum Schrein: https://www.kasugataisha.or.jp/en/about_en/basic/   . Kurz hinter dem Torii teilt sich der Weg. Wir liefen den rechten Weg, links würden wir später wieder rauskommen   … soviel Zeit musste sein.   Die vielen Laternen waren beeindruckend. Wenn die alle brennen, sieht das bestimmt schön aus. Der Eingang zum Schrein     Oha, so einfach kamen wir wohl nicht zum Eingangstor: Wir zahlten einen Keks an das süße, aber sehr selbstbewusste Rehlein und „durften“ weiter zum Tor. Wir hätten auch einfach daran vorbeilaufen können, aber die Kids fanden das andere lustiger.   Passend zu den Rehen gibt es entsprechende ema-Tafeln So viele Laternen …    Man wird ehrfürchtig, wenn man die alten Tempelanlagen sieht. So ein Besuch zeigt einen kleinen Einblick in die Kultur der Japaner. Aber wirklich nur einen sehr kleinen. Es ist so viel, so groß, so komplex. Das würden wir auch in 3 Monaten nicht erfassen können. Und trotzdem waren die Kids auffallend still, als wir durch den Tempel liefen. Auch der Rückweg war gesäumt von den schönen Stein-Laternen Der Rückweg führte durch ein besonderes Tor: Ein aus Holz gewachsenes.  Zurück am Shop füllten wir unsere Keksvorräte für die Rehe wieder auf. Guckt mal, oben an einer Baumkrone ist schon ein klitzekleinwenig Herbst  

    Der Todai-ji – der größte Bronzebuddha der Welt

    Wir liefen ein Stück des Weges zurück und hielten uns dann rechts. Denn dort ist die bekannteste Tempelanlage von Nara. Sie ist bekannt für ihre prächtigen Tempel, Schreine und den weitläufigen Nara-Park. Nara war im 8. Jahrhundert die erste permanente Hauptstadt Japans und beherbergt mehrere UNESCO-Weltkulturerbestätten. Damals hieß die Stadt jedoch nicht Nara, sondern Heijo-Kyo Einer der berühmtesten Tempel ist der Todai-ji, der „Große Osttempel“. Der Todai-ji beherbergt die größte bronzene Buddha-Statue der Welt, den Daibutsu, der beeindruckende 15 Meter hoch ist und 500 Tonnen wiegt! Das Daibutsuden, die Haupthalle des Todai-ji, war lange Zeit das größte Holzgebäude der Welt. Die Seite des Toda-ji – hier findet ihr alle aktuellen Infos und Veranstaltungen, um euren Besuch zu planen: https://www.todaiji.or.jp/de/   Der schön angelegte Nara-Park Am Narapark ist eine kleine Souvenir- und Shoppingmeile und auch wieder mehrere Stände, um die speziellen Kekse für sie Tiere zu kaufen.      Hier waren deutlich mehr Besucher als am Kasuga-Taisha-Schrein vorhin …. und auch deutlich mehr Rehe.   Wenn man zu der Halle mit dem großen Buddha möchte, durchschreitet man zunächst das Todaiji Nandaimon (Great South Gate) Das Todaiji Nandaimon-Tor ist das beeindruckende Haupteingangstor zum Todai-ji-Tempel. Es wird von zwei mächtigen, 8,5 Meter hohen Nio-Wächterskulpturen flankiert, die die Tempelanlage vor bösen Geistern schützen sollen. Die 8,5 Meter hohen Nio-Wächterskulpturen Da sieht man schon das Todaiji Chumon (Central Gate) Diese Hinweisschilder haben wir öfters gesehen. Sie wurden nicht ohne Grund aufgestellt.   Vor dem Todaiji Chumon ist rechts ein kleiner See mit Fischen und Schildkröten   Das Todaiji Chumon in seiner ganzen Pracht. Eine wieder einmal beeindruckende Architektur. … und wieder mussten wir einen Keks abdrücken, ….

    Die große Buddhahalle Todai-ji Daibutsuden

    Aber bei einem Keks blieb es dieses mal nicht. Möchte man in die Todai-ji Daibutsuden (Great Buddha Hall), um den großen Buddha zu sehen, zahlt mal einen kleinen Obulus Eintrittsgebühr. Für einen Erwachsenen und die Teenager waren es jeweils knapp 5 Euro, Kinder bis 12 zahlen die Hälfte. Achtung: Als wir dort waren, mussten wir bar bezahlen. Eine Zahlung mit Karte war nicht möglich. Und auch Buggys waren nicht zugelassen. Und dann standen wir vor der großen Halle! Die Todai-ji Daibutsuden, auch bekannt als die Große Buddha-Halle, ist das Herzstück des Todai-ji-Tempels in Nara, Japan. Die imposante Halle beherbergt die größte bronzene Buddha-Statue der Welt, den Daibutsu. Ursprünglich im Jahr 752 erbaut, wurde die Halle mehrfach durch Feuer zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt im Jahr 1709. Trotz der Verkleinerung ist sie immer noch eines der größten Holzgebäude der Welt und ein bedeutendes Symbol der buddhistischen Architektur und Kultur Japans. Schaut euch das mal an – ist das nicht ein schönes Gebäude?  Schon für diesen Anblick hat sich das Eintrittsgeld gelohnt!  Es liefen Vorbereitungen für eine Feier   Wegen der Feiervorbereitungen war leider der Bereich direkt vor dem Buddha gesperrt. Aber von der Seite gesehen war er nicht weniger imposant.

    Ein Fact zur Größe der Statue: Die Ohren sind 2,54 Meter lang

    Warum hebt der Buddha eine Hand?

    Die Darstellungen von Buddha, bei denen eine Hand gehoben und die andere offen gehalten wird, kombinieren oft zwei symbolische Handgesten oder Mudras. Die gehobene Hand ist meist die Abhaya-Mudra, die Furchtlosigkeit, Schutz und Beruhigung symbolisiert und den Gläubigen Frieden und Sicherheit vermittelt. Die andere Hand, die offen und nach unten gerichtet ist, bildet oft die Varada-Mudra, die Wohltätigkeit, Erfüllung von Wünschen und das Geben von Segen darstellt. Zusammen verkörpern diese Gesten die duale Botschaft von Buddha: die Überwindung von Furcht und das großzügige Gewähren von Gnade und Schutz.     Der Weg führte einmal um den Buddha herum. Der Andrang war groß…. Ein Modell von der ursprünglichen Anlage mit der ursprünglich noch größeren Buddha-Halle Es war organisatorisch nicht anders möglich, dass wir Nara und Osaka an einem Tag gemacht haben. Klug war das eigentlich nicht, das hat Hiro auch gesagt. Die Anlage ist riesig und weitläufig, selbst an zwei Tagen hätten wir bestimmt nicht alles sehen können. Weil wir aber so reisen und unsere Bucketlist immer viel zu voll ist, und wir aus dem Grund gerne nach Osaka wollten, hieß es für uns nun:

    Zurück zum Bahnhof und auf nach Osaka!

    Ein Hirsch auf dem Schild und ein Reh darunter   Mit dem Bus fuhren wir zurück zum Bahnhof. Die Bushaltestelle ist direkt am Nara-Park
    Essen wie die Locals
    Am Bahnhof in Nara hatte Hiro einen tollen Tipp für einen Mittagssnack. Wir hatten uns im Vorfeld gewünscht, irgendwo etwas warmes zu essen, was aber nicht allzulange dauert und möglichst typisch japanisch ist. Hiro führte uns zu einer Bäckerei, in welcher eigentlich nur Locals zu Mittag essen. Mit Hiros Erklärungen und Hilfe konnten wir das auch. Man sucht sich aus verschiedenen Angeboten ein paar Teile aus und legt sie auf das Tragetablett. Je mehr Teile man nimmt, desto günstiger wird es pro Teil Wir zahlten keine 50 Cent pro Teil. Es war lecker und wir waren pappsatt.   Weiter geht’s Richtung Osaka!!!
    Ein paar erste Osaka- Impressionen aus der Bahn
    Seht ihr dieses tolle Gebäude?   Als ich anfing mit Hiro unseren Tag zu planen, wollte ich eigentlich mit dem bekannten Riesenrad vom Ebisu Turm im bunten Viertel Dotonbori fahren. Aber Hiro hatte eine bessere Idee: In diesem besonderen Gebäude auf dem Foto oben gibt es auch eine Aussichtsplattform. Von hier wollten wir Osaka bei Nacht sehen, mit einem 360°-Panoramablick über die gesamte Stadt! Das hörte sich toll an und wir planten um. Bereut haben wir es nicht, im Gegenteil: Für diesen Tipp bin ich Hiro sehr dankbar!!!   Für Osaka by night war es noch zu hell, deswegen machten wir vorher noch einen Abstecher zum Osaka Castle.   Wir fuhren bis zur Station „Ōsakajōkōen Station“  
    … und schon kurze Zeit später standen wir mitten in Osaka. 
    Farbenfrohe Gullideckel 
    Tipp für alle Japan-Reisende:  Schaut auch mal auf den Boden, vor allem in den großen Städten gibt es tolle Gullideckel, teilweise wunderschön bunt Von der Ōsakajōkōen Station bis zum Osaka Castle läuft man ca 20 Minuten
    Kurzbesuch beim Osaka Castle
    Das Osaka Castle, auch bekannt als Osaka-jō, ist eine der bekanntesten Burgen Japans und ein bedeutendes historisches Wahrzeichen in Osaka. Erbaut im späten 16. Jahrhundert von Toyotomi Hideyoshi spielte die Burg eine zentrale Rolle in der Geschichte des Landes während der Sengoku-Zeit. Das Schloss zeichnet sich durch seine prächtige Architektur und seine massive, steinerne Basis aus, die von weitläufigen Wassergräben und hohen Mauern umgeben ist. Die heutige Hauptburg, die im Jahr 1931 wieder aufgebaut wurde, ist ein Betonkonstrukt, das dem Original nachempfunden ist, und beherbergt ein modernes Museum, das die Geschichte des Schlosses und die Sengoku-Zeit illustriert. Besucher können die acht Stockwerke des Hauptturms erklimmen, von denen aus sich ein beeindruckender Panoramablick über Osaka bietet. Im Inneren des Turms sind wertvolle Artefakte und Ausstellungen über Toyotomi Hideyoshi und die Geschichte der Burg zu sehen. Der umliegende Osaka Castle Park ist ein beliebtes Erholungsgebiet, besonders während der Kirschblütenzeit im Frühling, wenn die zahlreichen Kirschbäume in voller Blüte stehen. Die offizielle Website mit Infos und die Möglichkeit, Tickets für die Besichtigung von Innen online zu kaufen: https://www.osakacastle.net/ In dem modernen Gebäude spiegelt sich das Osaka-Castle. Ein Sinnbild der Kontraste, wie wir sie in Japan oft erlebt haben Oben auf der Dachterrasse befindet sich ein Café mit einer schönen Aussicht auf das Osaka Castle und die Stadt Osaka. Aus Zeitgründen waren wir nicht oben,… schade, aber wir hatten für den Abend einen anderen Aussichtspunkt für Osaka  Das prachtvolle Osaka Castle Ach guck mal, jetzt steht das japanische Anime-Mädchen vor dem Osaka-Castle. Wir hatten mehrere Automaten gesehen, bei denen das Hauptmotiv eine bekannte Sehenswürdigkeit aus der direkten Nähe war In der Nähe ist ein kleiner, aber sehr schön angelegter japanischer Garten  Wieder ein Mix aus traditionellem und modernen Gebäuden      
    Das Umeda Sky Building und die Kuchu Teien Observatory  – die schönste Aussichtsplattform von Osaka
    Das Umeda Sky Building ist ein markantes Hochhaus in Osaka, Japan, und zählt zu den architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Fertiggestellt im Jahr 1993, besteht das Gebäude aus zwei 40-stöckigen Türmen, die durch eine Plattform in den oberen Etagen verbunden sind. Diese Plattform bietet Besuchern atemberaubende 360-Grad-Blicke über Osaka und die umliegende Region. Das einzigartige Design des Umeda Sky Buildings, entworfen von dem Architekten Hiroshi Hara, zeichnet sich durch seine futuristische Ästhetik und die freitragende Struktur der Aussichtsplattform aus. Der Gebäudekomplex beherbergt Büros, Geschäfte und Restaurants, die sich über die unteren Etagen verteilen. Besonders eindrucksvoll ist der Aufstieg zur Aussichtsplattform Kuchu Teien Observatory, der durch verglaste Rolltreppen erfolgt, die die beiden Türme in schwindelerregender Höhe verbinden. Nach Einbruch der Dunkelheit bietet das Observatorium einen spektakulären Ausblick auf die beleuchtete Skyline von Osaka.    

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      Link: https://www.skybldg.co.jp/en/   Man kommt ohne Eintritt bis nach fast ganz oben. Von dort hat man eine schöne Aussicht durch das Glas.  Wenn man auf die offene Aussichtsplattform möchte, kostet das knapp 10 Euro Eintritt.  Aber die lohnen sich, vor allem, wenn die Sonne untergegangen ist.   
    Unsere Fotos vom Besuch des Umeda Sky Building mit dem Kuchu Teien Observatory
      Es war genug Text für heute, jetzt zeige ich nur noch ein paar Fotos     Mit der frei schwebenden Rolltreppe fuhren wir hinauf auf die offene Aussichtsplattform       Wir sahen noch die letzten Sonnenstrahlen – wow, perfekt!  Blick Richtung Norden…    … und nach Süden   Das ist die Konstruktion für die Rolltreppen   … und dann gingen die ersten Lichter an:  Durch Schwarzlicht leuchtete der Boden wie ein Sternenhimmel     …. es war Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen.    Die Plattform unter den Rolltreppen  Der grüne Bruder vom Teddy am Flughafen in Doha / Qatar ??   Zurück in Kyoto verabschiedeten wir uns von Hiro. Er war uns an diesem Tag schon ans Herz gewachsen, seine liebevolle Art, seine akribische Planung mit allen Zugverbindungen und überhaupt, es stimmte einfach alles. Wir hatten einen tollen Tag Dank Hiro. So eine guided Tour kann ich allen empfehlen, die wie wir auch nur wenig Zeit haben. 
    親愛なるヒロさん、
    親愛なるヒロさん、 この素晴らしい一日を本当にありがとうございました! おかげさまでたくさん見させていただきました。そしてあなたの素晴らしい国について多くのことを学びました。 どうもありがとうございます! 本当にありがとう
      Ein schöner Tag, aber wieder richtig viel gelaufen, über 20.000 Schritte zeigte meine Uhr an….   Wir aßen noch eine Kleinigkeit …  Mein neues japanisches Lieblingsessen.  Jeder hatte eine große Portion Ramen, ich hatte noch meine Beilage, jeder hatte ein Getränk – bezahlt haben wir dafür knapp 30 Euro – also umgerechnet 7,50 € pro Person. Günstig, reichhaltig und lecker.    Gute Nacht aus Kyoto!!!  Im nächsten Bericht nehme ich euch mit zu einer traditionellen Tee-Zeremonie.  Danke, dass ihr wieder dabei ward!!!  Kyoto: Tagesausflug nach Nara und Osaka



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  • Kyoto: Sightseeing Part 2: Der Fushimi Inari-Taisha-Schrein (Berg der Tausend Torii)  und der Kiyomizu-dera-Tempel

    Kyoto: Sightseeing Part 2: Der Fushimi Inari-Taisha-Schrein (Berg der Tausend Torii) und der Kiyomizu-dera-Tempel

    Kyoto: Sightseeing Part 2:  Der Fushimi Inari-Taisha-Schrein (Berg der Tausend Torii) und der Kiyomizu-dera-Tempel
     

    Kyoto: Sightseeing Part 2: Der Fushimi Inari-Taisha-Schrein (Berg der Tausend Torii) und der Kiyomizu-dera-Tempel

        Hallo zusammen,   nun geht es hier endlich mit meiner Japan-Berichts-Reihe weiter. Ich danke euch für eure Geduld. Mein ganzer Blog entsteht in meiner Freizeit. Es ist meine Leidenschaft, mein Baby, mein Hobby. In den Berichten steckt viel Herzblut und Zeit. Freizeit. Zeit, die ich aktuell nicht so ganz viel habe. Alltag eben. Alltag mit 2 Jobs, 4 Teenies, Haushalt, Garten, Tiere, Personalmangel … …. gesundheitlich war ich auch etwas angeschlagen und habe mir zusammen mit meiner ältesten Tochter ein paar Tage Auszeit gegönnt. Erst Bremen …. … und dann ein paar Tage Bremerhaven inkl. Klimahaus und dem Deutschen Auswandererhaus (letzteres lohnt sich sehr, vielleicht verblogge ich das beizeiten einmal) Ein paar Tage Auszeit, die sehr gut getan haben. …     Sooooo, nun machen wir erst einmal einen Zeitsprung. Zurück …. nein, nicht in die Zukunft (Anm.: Mein Lieblingsfilm!) , sondern zurück zu Oktober 2023. Wir sind in Japan, unsere aufregende Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Wir waren ein paar Tage in Singapur, haben danach Tokyo erkundet, waren am Fuße des Fuji, sind zurück in die Geschichte von Hiroshima gereist und haben Miyajima in Begleitung von vielen halbzahmen Rehen besichtigt. Weiter geht es hier mit Kyoto. Nach dem Geisha-Umstyling und der Hopp-On-Hopp-Off-Tour schreibe ich nun Teil 2 vom Sightseeing in Kyoto. Fairerweise muss ich dabei sagen, dass wir dazwischen in Nara waren, aber um das ganze nicht zu unübersichtlich zu machen, vor allem für diejenigen, die vielleicht auf der Suche nach Inspirationen für ihre eigene Japan-Reise hier gelandet sind, kommt jetzt erst einmal Teil 2 von Kyoto. Danach folgt Nara, Osaka bei Nacht, dann ein kleiner Bericht unserer Tee-Zeremonie und die Heimreise…. Ja, irgendwann kommt das ja immer, aber so weit sind wir aktuell noch in diesem Bericht ja noch nicht. Trotzdem …. die Zeit verging so schnell. Meine älteste Tochter, welche Japan als Reiseziel überhaupt erst angeregt hatte, wollte gar nicht mehr weg. Sie hat alles um sich herum aufgesogen wie ein Schwamm das Wasser. Wo immer es ging, hat sie versucht, japanisch zu lesen oder auch mal etwas zu sagen. Die Japaner hat das immer sehr gefreut. Dass sich nun die Abreise näherte, stimmte sie sehr traurig. Ein Gefühl, welches wir alle kennen.  Heimreise. Koffer packen nach einer spannenden Reise. Im Gepäck so viele Erinnerungen. Ein Auge lacht, ein Auge weint.  Die letzten beiden Tage wollten wir noch einmal richtig genießen. Noch viel mitnehmen. Und natürlich noch shoppen,… TikTok sei Dank wussten meine beiden Töchter schon sehr genau, welche japanischen Produkte mit nach Hause fliegen sollten. Und mein Sohn wollte noch irgendetwas von Nintendo kaufen. Und noch einen Vorrat seiner japanischen Lieblingssüßigkeit: Kleine Schokopilze mit Keks-Stil. Shoppen stand am Tag unserer Abreise auf unserem vollen Reiseplan. Unser Flug ging erst abends, so hatten wir vormittags noch reichlich Zeit, Andenken und Co zu kaufen.  Für den heutigen Tag stand an: – Der Fushimi Inari-Taisha – Schrein – Eine traditionelle Tee-Zeremonie – Der Kiyomizu-dera-Tempel      

    Der Fushimi Inari-Taisha – Schrein

      Wo genau liegt der Fushimi Inari-Taisha – Schrein?

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        Wenn man Bilder von Japan googelt, sind fast immer Bilder des Fushimi Inari dabei

    Fushimi Inari, der Berg der tausend roten Torii

      Und weil die Bilder überall und immer wieder auftauchen, möchten auch nahezu alle Kyoto-Touristen dahin. Wir natürlich auch. Es war an diesem Tag unser erstes Ziel, in der Hoffnung, den Menschenmassen somit zu entgehen.   Aber: Dem war nicht so. Schon als wir aus der Bahn ausstiegen, brauchten wir nur den Menschenmassen zu folgen … Ok, wir wollten es sehen, die anderen auch alle, … auf geht’s!   Der Fushimi Inari-Taisha ist ein bedeutender Shinto-Schrein in Kyoto, welcher der  Gottheit Inari gewidmet ist. Inari ist der Schutzpatron der Reisernte, des Wohlstands und der Fruchtbarkeit. Das Symboltier dieser Gottheit ist der Fuchs.  Wann genau der Schrein errichtet wurde, kann ich nicht sagen, bei meiner Recherche bin ich immer wieder auf zwei verschiedene Angaben gestoßen: 711 wurde er gegründet. Und 794 wahrscheinlich gebaut.  794 war Kyoto die damalige Hauptstadt von Japan. Der Fushimi Inari-Taisha ist der Hauptschrein von über 30.000 Inari-Schreinen in Japan. Berühmt ist der Fushimi Inari-Taisha vor allem für seine tausenden leuchtend roten Torii-Tore, die sich entlang der Wanderwege des Inari-Berges erstrecken. Diese Tore, die von Gläubigen und Firmen gespendet werden, formen lange Torii-Tunnel und schaffen eine einzigartige, spirituelle Atmosphäre. Die Wanderung durch diese Torii-Tunnel, die etwa 4 Kilometer bis zum Gipfel des Berges führt, bietet atemberaubende Ausblicke auf Kyoto. Der Schrein beherbergt auch zahlreiche kleinere Schreine und Fuchsstatuen, da Füchse als die Boten Inaris gelten. Das große Roumon-Tor, durch welches jeder Besucher gehen soll. Rechts und links davon haben wir die ersten Fuchs-Statuen entdeckt.   Wir schauten uns erst in Ruhe die große Anlage am Fuße des heiligen Berges Inari an   Wie in jedem Schrein gab es auch hier in einer Seitengasse jede Menge Gebetstafeln, welche ema genannt werden Wieder hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Die Sonne lachte vom blauen Himmel, unsere Jacken brauchten wir nicht.   Das ist die Haupthalle für das Gebet. Wer möchte, kann sich hier ein Orakel ziehen. Wir verzichteten aufgrund der vielen Menschen Immer wieder sieht man Statuen von Füchsen. Sie gelten als die Boten der Gottheit. Wir näherten uns dem Aufstieg und den Wegen der Tausend roten Toriis. Kurz davor gab es ema Tafeln in Torii Form     Zwischen der Schrein-Anlage und den Wegen mit den Toriis entdeckten wir mehrere Pferde-Statuen. Davor lagen teilweise sogar Geschenke wie zB frische Möhren. Pferde spielen im Shintoismus eine große Rolle. Sie waren die Reittiere der Götter. Früher wurden sie als Dank oder für ein Gebet dem Schrein gespendet. Aus dieser Tradition heraus entstanden im Verlauf der Zeit dann die ema- Holztafeln, denn diese waren weitaus günstiger als die Pferde. Ein Lageplan mit den Wegen zum Gipfel. Der Aufstieg dauert mehrere Stunden, dass wir nicht bis zum Gipfel laufen würden, war schon im Vorfeld aus verschiedenen Gründen klar. Aber zumindest ein Teilstück wollten wir gehen, vor allem mindestens so weit, dass wir aus den Touristenmassen herauskommen, denn je höher man läuft, desto weniger Menschen hat man um sich Die Torii werden von Firmen oder Privatleuten gespendet, inzwischen sind es mehr als Tausend. Die Wartezeit beträgt ca 3 Jahre und die Kosten pro Torii belaufen sich umgerechnet auf ca 3500 Euro. Auf der Rückseite sieht man dann die Namen des Spenders von dem Torii, welches man durchschritten hat Ein tolles Gefühl, da hindurch zu laufen. Durch die vielen vielen Toriis geht man fast wie durch einen Tunnel. Und auch von außen betrachtet ist es ein schönes, aber auch etwas surreales Bild. Je höher man läuft, desto weniger Menschen laufen die Torii-Wege Der Weg verläuft hinauf auf den Berg, ein Teil des Wegen verläuft an einem kleinen Bach entlang Eine Katze!!!! Eine schwarze Katze. Sie brachte kein Pech, sondern die Kids zum Strahlen! Wir erreichten die Ebene am Kumatakasha- See mit sehr vielen kleinen Schreinen und kleinen Toriis. Toriis, Kerzen und auch hier wieder viele Fuchs-Statuen   Wir liefen nicht den offiziellen Weg weiter, sondern machten einen Abstecher in den angrenzenden Bambuswald.   ….. ohne Worte ….. diese Aufkleber sind einfach überall….    

    Ein kleiner Bambuswald – und wir waren hier ganz alleine!

    Einmal tief durchatmen!!!  Wir liefen nur ein Stück in den Wald hinein, drehten dann aber aus Zeitgründen um und machten uns auf den Rückweg

    Der Kumatakasha-See auf halben Weg zum Gipfel

      Wir bogen beim Rückweg irgendwo ab und liefen nicht durch die Toriis zurück Und dann waren wir zurück aus der Einsamkeit wieder mitten im Getümmel ….. Wenn man sich an der Schreinanlage auf dem Rückweg links hält, erreicht man eine kleine Gasse mit vielen kleinen Food-Ständen und Souvenirshops     Yammi!!!!!       Andere Länder – andere Essens-Gewohnehiten. So gab es zum Beispiel einen Snack, an den wir uns nicht gewöhnen konnten …. Die folgenden Fotos gibt es nur als Link > Foto 1<  > Foto 2 <      Wir hatten noch etwas Zeit und entdeckten ein kleines, bezauberndes Café Es heißt Cafe goo und liegt hier: -> https://maps.app.goo.gl/BcfgcpaYSdxTNh796   Mit der Bahn fuhren wir dann zu unserer Tee-Zeremonie. Über diese berichte ich aber gesondert, denn das war ein ganz besonderes und einmaliges Erlebnis, welches uns die japanische Kultur einiges näher gebracht hat

    Wir kauften ein paar Snacks

    Nachmittags waren wir einkaufen. Meine älteste Tochter fand endlich die Snacks, welche sie schon die ganze Zeit gesucht hatte. …. leider schmeckten sie nicht so gut, wie sie gedacht hatte.   Wie in fast allen kleineren Supermärkten gab es auch hier an der Kasse günstige, warme Snacks Für die Kids und mich gab es aber ein Eis auf die Hand …. und dann erfüllten wir einen Wunsch von meinem Sohn.

    Der Nintendo Hauptsitz in Kyoto

    Er ist 14 – und zockt gerne. Und er hatte sich gegoogelt, dass der Hauptsitz von Nintendo in Kyoto liegt. Und da wollte er hin! Ich habe eine Regelung für meine Kids: Wenn sie etwas möchten, müssen sie sich auch darum kümmern. Damals, bei unserem 2. Besuch in den USA wollte meine älteste Tochter (Damals 10 J.) unbedingt ein ganz bestimmtes Kissen aus dem Walmart. Aber sie fand es nicht und ich sollte eine Verkäuferin fragen. Ich erinnerte sie an unsere Regelung, sagte ihr, was sie auf englisch fragen müsste und wir suchten gemeinsam eine Verkäuferin. Und sie hat dann die Verkäuferin auf englisch gefragt und die Verkäuferin konnte uns erklären, wo wir es finden würden. Hinterher war meine Tochter sehr stolz (und ich auch auf sie!). Und somit hatte sich mein Sohn dann am Vorabend zu diesem Tag an mein Handy gesetzt (seins ist eine Woche vorher in Singapur kaputt gegangen) und gegoogelt. Wenig später hatte ich dann die Adresse und eine Route, wie wir hinkommen würden. Also, geht doch! Ja, und jetzt war es soweit, wir waren auf dem Weg zum Hauptsitz von Nintendo. „Habt ihr euch bei Google auch mal angesehen, wie der Hauptsitz aussieht?“ habe ich während des Spazierganges gefragt. „Nein, wir wollen uns überraschen lassen!“ „Genau, da sind bestimmt ganz viele Figuren von Mario davor.“ „Ja, und Pokemon!“ Sie beschrieben mir sehr bildlich ihre Vorstellungen Wie sich meine Kids den Nintendo-Hauptsitz vorgestellt haben: (KI-Generiert!)   Als wir ankamen, gab es dann eine kleine Ernüchterung. Das Gebäude ist sehr schlicht. Meine Kids waren trotzdem Happy. Vor allem Mario Kart haben wir schon so oft gespielt, dass wir irgendwann die Spiegelversion gespielt haben, damit es nicht langweilig wurde. Abgesehen von der Regenbogenstrecke. Die konnte ich auch nach x-mal fahren nicht durchfahren, ohne nicht mind. einmal abzustürzen ….     Wir hatten uns für den Sonnenuntergang ein schönes Ziel überlegt. Klar, der Kyoto-Tower wäre bestimmt toll gewesen, aber in Kyoto gibt es so viele Tempel und Schreine, dass wir uns lieber dafür entschieden. Aussichtstürme gibt es auf der Welt genug, aber alte Schreine nicht.    

    Der Kiyomizu-dera – Tempel

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    Weitere Informationen
        Der Kiyomizu-dera-Tempel, auch bekannt als „Tempel des reinen Wassers“, ist ein ikonischer buddhistischer Tempel in Kyoto, Japan. Gegründet im Jahr 778, ist er Teil der historischen Denkmäler des alten Kyoto, die seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Der Tempel wurde am Hang des Berges Otowa errichtet und ist besonders berühmt für seine hölzerne Veranda, die auf Stelzen über einem Abhang thront und einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Wälder und die Stadt Kyoto bietet. Die Veranda ist Teil der Haupthalle, die ohne Nägel gebaut wurde, was ein beeindruckendes Beispiel traditioneller japanischer Holzbaukunst darstellt. Der Tempel ist dem buddhistischen Bodhisattva Kannon gewidmet, der Göttin des Mitgefühls. Besucher können auch die Otowa-‚Wasserfälle‘ besuchen, deren Wasser angeblich heilende Eigenschaften besitzt. Es gibt drei künstlich voneinander getrennte Ströme, von denen jeder verschiedene Vorteile bieten soll: Langlebigkeit, akademischer Erfolg und eine glückliche Liebesbeziehung. Mit einer Schöpfkelle kann man dann aus dem entsprechenden Strahl trinken – aber Vorsicht: Seid nicht zu gierig! Es wird empfohlen, sich lediglich für eines zu entscheiden.  Kiyomizu-dera ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel, besonders während der Kirschblütenzeit im Frühling und der Herbstlaubfärbung, wenn der Tempel in spektakuläre Farben getaucht wird. Oft gibt es dort auch spezielle Events und Illumination. Seine kulturelle und spirituelle Bedeutung sowie die beeindruckende Architektur sollte der Kiyomizu-dera-Tempel unbedingt auf eure Bucketlist!   
    Auf der Website des Kiyomizu-dera Tempel in Kyoto findest Du alle aktuellen Events:
    https://www.kiyomizudera.or.jp/en/visit/#Event_Schedule    . .  
    Unser Besuch im Kiyomizu-dera Tempel
      Am späten Nachmittag erreichten wir die große Anlage. Die Sonne stand schon tief – das Licht war wunderschön. Die Zeit um den Sonnenuntergang gilt als die beste Zeit für einen Besuch des Kiyomizu-dera Tempel, denn von der Anlage hat man einen Panoramablick über Kyoto und dem Sonnenuntergang. Ein Geheimtipp ist das schon lange nicht mehr.    Das Niomon-Tor am Eingang, rechts im Hintergrund sieht man die Kiyomizu-dera Sanjunoto – Pagode Der vordere Bereich der Anlage ist kostenlos, erst für die Haupthalle und den hinteren Teil, von welchem man die bekannte Aussicht über Kyoto hat, kostet umgerechnet ein paar Euro Eintritt.    
    Sonnenuntergang über Kyoto 
    Eigentlich wollten wir auch zum Haupthaus und zu den Terrassen und von dort dann zurück gehen.  Aber es war so voll, dass uns die Lust vergangen ist … Ich habe die Kinder gefragt, ob sie dahin möchten – eigentlich stand das auf unserer Bucket-List, aber wir waren uns relativ schnell einig „Neee, lass mal, von hier oben hat man ja auch eine schöne Aussicht über Kyoto….“ Wir schlenderten über die Anlage und gingen langsam Richtung Ausgang.  Die Anlage hat den Kindern und mir gut gefallen, sie liegt malerisch über Kyoto und wahrscheinlich hat man einen wirklich tollen Blick von den Aussichtsterrassen hinter dem Hauptgebäude.  Mein Tipp für euch: Geht frühzeitig hin, wie eigentlich bei fast allen bekannten Sehenswürdigkeiten im Kyoto. Vor allem, wenn ihr den Sonnenuntergang von oben sehen möchtet. Schon eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sonnenuntergang war es sehr voll.    „Mama, mach mal bitte unbedingt ein Foto von dieser Pflanze!“ rief auf einmal einer meiner Töchter.  Ich fragte nach dem Grund. „Die kommt in ganz vielen Anime vor, ich wusste gar nicht, dass es diese Pflanze auch in Echt gibt!“  Ok, wird erledigt.  Et voila:  Wirklich hübsch. Ich habe mal gegoogelt: Die Pflanze heißt Rote Spinnenlilie und ist eine herbstblühende Zwiebelpflanze.  . . .
    Auch der kostenlos zugängliche Bereich der Anlage ist sehr schön und lohnenswert
    Die Kiyomizudera Juichiju Sekito – Pagode aus Stein   Unsere Füße haben in den letzten Tagen arg gelitten. Wir sind soviel gelaufen, dass meine Fitnessuhr vermutlich schon gedacht hat, sie hätte einen neuen Besitzer.  An den Sightseeing-Tagen hatten wir immer über 20.000 Schritte.  Und obwohl unsere Füße so arg lädiert waren, beschlossen wir, einen Teil zu Fuß zu laufen und etwas weiter vom Innenstadtbereich mit der Bahn zum Hotel zu fahren.   Ein Blick zurück. Irgendwie konnten weder die Kinder noch ich realisieren, was wir in den letzten Tagen alles erlebt und gesehen haben. Wir standen vor dem Tor und der Pagode, aber konnten es kaum erfassen. Wie ein schöner Traum, aber unsere schmerzenden Füße erinnerten uns daran, dass es Wirklichkeit war. Und wir hatten die ganzen Tage Glück mit dem Wetter.  Glücklich liefen wir die Straße hinunter. Wir wollten noch irgendwo eine Kleinigkeit essen, bevor wir zum Hotel fuhren.   Es war soooo voll… Ein Geschiebe…. puh….   Kyoto ist sehr beliebt und obwohl es so viel zu sehen gibt, haben alle Erst-Besucher – wie wir auch – im Grunde die gleichen Ziele. Und dort ist es dann entsprechend voll.  Je weiter wir die Straße entlang liefen, desto leerer wurde es.  In der Straße vom Tempel zurück in den Innenstadtbereich gibt es viele Läden und Möglichkeiten zum Essen   Gut gestärkt waren wir, nahmen aber für den letzten Kilometer doch lieber die Bahn. Unsere Füße dankten es uns….      Angekommen …. müde, aber sehr glücklich über einen weiteren unvergesslich schönen Tag mit mehreren Highlights schliefen wir schnell ein …. Unser Wecker war gestellt: 7:00 Uhr. Wie immer. Wäre es nach meiner Ältesten gegangen, hätten wir noch mehr Programm gehabt. Tatsächlich musste ich sie bei der Planung etwas ausbremsen. Im Nachhinein sagt sie, es war viel Programm, aber sie würde es immer wieder genauso machen!     Danke, dass ihr wieder mit dabei ward   Im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Nara!  ByeBye, bis zum nächsten mal !!! 



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  • Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang

    Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang

    Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang

    Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang

        Hallo zusammen,   ein Tag voller Ereignisse neigt sich dem Ende. Morgens gestartet in Hiroshima, nachmittags dann das Umstyling der Kids in Maiko und Samurai – eigentlich waren wir müde, aber – und da waren die Kids und ich uns einig – zum Hotel zurück wollten wir noch nicht. Wir überlegten, was wir uns noch ansehen könnten – die Entscheidung fiel auf den goldenen Tempel. Der stand bei meiner Ältesten weit oben auf ihrer Wunschliste, Insta und TikTok sei Dank wollte sie auch unbedingt Fotos vom Tempel. Die Sonne stand schon sehr tief – es sah nach einem schönen Sonnenuntergang aus – wir machten uns auf dem Weg. Einmal komplett quer durch Kyoto, ca 45 Minuten mit der Bahn von Gion zum Goldenen Pavillon…. really?! Der Silberne Pavillon wäre sehr viel näher gewesen, aber wer Teenager hat, der weiß, dass Diskussionen gegen den Teenager’schen Dickschädel absolut zwecklos sind …

    Also – einmal komplett quer durch Kyoto….

    Angekommen am Goldenen Pavillon wollten wir uns beeilen, die Sonne stand schon tief. Aber: Leider war die Kasse für den Eintritt schon geschlossen. Im Internet stand, er hätte bis 18 Uhr geöffnet, tatsächlich hatte er aber nur bis 17 Uhr geöffnet. Wir waren zu spät. Die Sonne sank golden hinter den Horizont, während wir überlegten, wohin wir noch fahren könnten. Wir schauten auf Google Maps und entdeckten, dass wir gar nicht so weit von einem Bambuswald entfernt waren. Dieses mal riefen wir uns ein Taxi, denn wir wollten zumindest noch einen Teil des Bambuswaldes halbwegs bei Tageslicht sehen. Unser Taxifahrer sagte, es gäbe einen schöneren Bambuswald, der nicht so groß und überlaufen sei. Die Kommunikation fand auf englisch, mit Translator und mit Händen und Füßen statt. Wir sind ein paar mal mit Taxi gefahren, aber keiner der Taxifahrer konnte halbwegs gut englisch, nicht einmal in Tokyo. Aber es gibt ja den Google Translator und die Japaner sind immer sehr bemüht, auf Wünsche einzugehen und zu helfen. Kein Vergleich zu uns Deutschen,…..

    Der Bamboo Walk in Arashiyama

    Er fuhr uns zum Bamboo Walkway Bamboo Walkway in einem Bambuswald in Kyoto

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    An dieser Stelle hat uns der Taxifahrer abgesetzt. Er hat sich mehrfach bedankt, dass wir mit ihm gefahren sind. Wir hätten gerne Trinkgeld gegeben, aber das ist in Japan nicht üblich und wird teilweise sogar als beleidigend empfunden, da guter Service in Japan selbstverständlich ist. Das gilt auch für Restaurants & co.

    Ganz alleine im Bambuswald

    Wir liefen ein paar Meter und schon standen wir im Bambuswald. Alleine!

    Absolut unbeschreibliches Gefühl!     Mitten im Bambuswald trafen wir doch auf ein paar Menschen. Der Nonomiya-Schrein liegt sehr malerisch gelegen, aber wir schauten ihn uns nicht an, sondern liefen weiter durch den Bambuswald

      An diesem Teilstück blieben wir eine Weile. Die Kids machten Selfies oder fotografierten sich gegenseitig, ab und an hieß es auch „Mama, mach mal bitte ein Foto!“ – und wenn ich nicht grad meine Kids oder den Bambuswald fotografierte, lauschte ich, wie der Wind durch die Baumkronen raschelte und die schmalen, aber hohen Stämme im Wind wiegend mit dem letzten Sonnenlicht des Tages spielten. Es war eines der schönsten Geräusche, die ich bislang auf meinen Reisen gehört habe: Der Wind weht durch den Bambuswald und weht die Bambusstämme aneinander. Ein Geräusch, welches beruhigt. Entschleunigt. Fast eine magische Atmosphäre, unwirklich, zauberhaft. Ich atmete tief ein und wieder aus, schloss die Augen – und hörte einfach nur diesen Klang des Waldes. Eine tiefe innere Ruhe verbreitete sich in meinem Körper. Die Augen weiterhin geschlossen lauschte ich weiter diesem wundervollen, beruhigenden Klang der Natur. Und genoss ihn.   Irgendwann fiel den Kindern auf, dass ich nicht am fotografieren war, sondern mit geschlossenen Augen einfach nur dasaß.  „Mama, was machst du da?“  – „Setzt euch einfach mal hin, schließt eure Augen und lauscht….“ antwortete ich leise, tiefenentspannt – und kurze Zeit später saßen wir vier dann alle zusammen und hörten uns die bezaubernde Melodie des Waldes an. Ein unbeschreiblich schöner Moment.  Ich habe mal versucht, das ganze per Video festzuhalten. Das Video startet an der passenden Stelle

    Video vom Klang des Bambuswaldes

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      Und auf einmal wurde uns bewusst, wie dunkel es geworden ist.  Der Wald ist null beleuchtet, zum Glück hatten wir unsere Handytaschenlampen.  Unsicher haben wir uns keine Sekunde gefühlt, im Gegenteil: In Japan fühlten wir uns immer und jederzeit absolut sicher. Selbst hier im Bambuswald im dunkeln.  Wir konnten die besondere Atmosphäre richtig genießen.  Ein unvergessliches Erlebnis!    Um uns etwas Japan nach Hause zu holen, habe ich mir letzte Woche 10 Bambus-Bäume bestellt, nächste Woche können wir sie abholen und dann pflanzen wir sie bei uns in den Garten. So groß wie in Kyoto werden sie sicherlich nicht, aber trotzdem sollen sie uns an diesen schönen Abend im Bambuswald in Kyoto erinnern. In unserer Wohnung haben wir auch schon etwas Japan: Einen Bonsaibaum und außerdem noch eine Lego-Miniatur vom Fuji mit Kirschblütenbäumen aus Lego, das hat meine Älteste sich vor ein paar Wochen im Legoland in Dänemark gekauft.
    Es gibt inzwischen wirklich viel Lego Klemmbausteinsets für Japanfans, nicht nur Bonsai und Tempelanlagen, sondern auch viele verschiedene Häuser für seine eigene kleine japanische Klemmbausteinstadt zu Hause Ich habe euch mal die schönsten davon auf meiner Ideen-Liste zusammengefasst  * Entweder für zu Hause selber zum nachbauen oder aber auch zum Verschenken für Japanfans. Meine älteste Tochter hat schon einiges aus dieser Liste

    Link: Lego für Japanfans

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      Zurück in der Zivilisation suchten wir die nächste S-Bahn-Station.  Damit fuhren wir zurück in Richtung unseres Hotels, suchten uns aber erst noch ein kleines Restaurant.  Wie immer ein typisch japanisches. 

    Für das Abendessen suchten wir ein typisches japanisches Restaurant

    Bestellt wurde hier am Automaten in einem Vorraum, nach der Bestellung zahlte ich mit meiner Kreditkarte. Wir erhielten dann die Belege, damit meldeten wir uns im Hauptraum und bekamen einen Tisch zugewiesen. Wie fast immer bekamen wir dann vorab frisches, kühles Wasser gratis.  Den Automaten konnten wir auf englisch umstellen.  Das Essen in Japan ist sehr lecker und einiges günstiger als in Deutschland.      Reis mit Rührei. Für die Kids gab es Ramen.  Physiotherapiepraxis in Kyoto. In Deutschland arbeite ich auch in einer.    Zurück im Hotel waren wir einfach nur platt ….  Gute Nacht aus Kyoto ….    . .     Guten Morgen aus Kyoto!!!!

    Mit dem HoppOn-HoppOff Bus durch Kyoto

    Wir schliefen etwas länger und ließen uns auch beim Frühstück Zeit. Für heute stand nicht viel auf dem Programm: Sightseeing in Kyoto, ganz tourilike mit dem HoppOn-HoppOff-Bus. Ich mag das inzwischen sehr, man kann ein- und aussteigen wo man möchte und während der Fahrt erfährt man noch einiges über die Stadt. Bislang war bei allen unseren HoHo-Touren (z.B. San Francisco, Singapur oder eben auch Kyoto) die Möglichkeit, die Erklärungen auch in Deutsch anzuhören. Um nicht jeden Tag voller Programm zu haben, hatten wir für heute auch nur zwei fixe Ziele: Der Silberne Pavillon am Vormittag und der Goldene Pavillon am späten Nachmittag, dieses mal aber zur passenden Uhrzeit…. Alles andere wollten wir spontan entscheiden, je nach Lust und Laune. Und mit dem HoHo-Bus einfach durch Kyoto fahren. Kann auch mal ganz entspannend sein. Die Haltestelle für den HoHo-Bus war nicht weit vom Hotel entfernt. Einsteigen, es geht los. Ein Bericht aufgeteilt in zwei Teilen, sonst wäre er viel zu lang geworden Das Wetter war wieder bestens. Sonnenschein, angenehme Temperaturen und blauer Himmel. Wunderbares Herbst-Wetter im Oktober 2023 in Kyoto.    

    Der Ginkakuji Tempel (Der Silberner Pavillon)

    Der Ginkakuji-Tempel, auch bekannt als „Der Silberne Pavillon“, ist ein bedeutendes historisches und kulturelles Wahrzeichen in Kyoto. Die Zen-Tempelanlage wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist für seine beeindruckende Architektur, seinen malerischen Zen-Garten und seine einzigartige Atmosphäre bekannt. Zwei Gebäude der ursprünglichen Anlage, der Kannon-den und der Tōgu-dō, sind aus dem 15. Jh. erhalten. Der Garten stammt aus der Edo-Zeit. Der Tempel ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zieht jährlich Tausende von Besuchern an. Der Ginkakuji-Tempel ist besonders berühmt für seinen mit Kies und Steinen angelegten Garten, der sorgfältig gestaltet ist, um Ruhe und Meditation zu fördern. Während der Silberne Pavillon, anders als sein Name vermuten lässt, nicht tatsächlich mit Silber überzogen ist, ist sein einfaches und elegantes Design dennoch beeindruckend. Er spiegelt die Ästhetik des Zen-Buddhismus wider und zieht jedes Jahr viele Besucher aus aller Welt an. Er ist von 8.30 Uhr (Sommer) / 9.00 Uhr (Winter) bis 17 Uhr geöffnet und kostet umgerechnet ca 4 Euro Eintritt    

    Lage vom Ginkakuji Tempel 

    Der Tempel liegt im Nord-Osten von Kyoto, nur 3 KM vom historischen Stadtteil Gion entfernt

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    Unser Besuch im  Ginkakuji Tempel 

    Der Tempel hat eine eigene HoHo-Bus-Haltestelle an einem großen Parkplatz. Hier befinden sich auch wieder die für Japan typischen Getränkeautomaten. Wir deckten uns mit kühle Getränke ein und liefen Richtung Tempel. Schon der Weg dahin war sehr malerisch.   Die Tempelanlage ist sehr groß, aber die Gebäude können nicht von innen besichtigt werden. Das Sehenswerte sind neben den historischen Gebäuden die wunderschön angelegten Zen-Gärten und die Wege dort hindurch. Von einem Punkt hat man einen wundervollen Blick über Kyoto, daher kann ich euch den silbernen Tempel auch für den Sonnenuntergang empfehlen, sofern das mit den Öffnungszeiten passt. Checkt dafür einfach via Google, wann an eurem Besuchstag die Sonne untergeht.   Wir zahlten den Eintritt und betraten die Anlage. Das erste Gebäude, direkt am Eingang ist das Kuri. Es grenzt an dem wunderschönen Zen-Garten. Es war ziemlich voll an diesem Tag, daher habe ich kein Foto vom Garten, wohl aber von dem Sandkegel des Ginshadan – Garten. Der Kogetsudai   Wir spazierten gemütlich durch die Anlage, als mein Sohn auf einmal „STOP!“ rief. „Nicht weiterlaufen! Da ist eine Gottesanbeterin auf dem Boden!“ Tatsächlich, er hatte Recht. Ein faszinierendes Tier.  Als sie sicher im abgetrennten Gartenbereich angekommen war, gingen wir weiter. Die Gartenanlage ist wunderschön. Und sie hat eine kaum zu beschreibende beruhigende Wirkung. Man entspannte mit jedem Schritt etwas mehr. Die Tōgu-dō Halle. In diesem Gebäude befindet sich u.a. ein traditionelles Teezimmer. Es darf wie die anderen Gebäude nicht betreten werden.

    Der Garten ist wunderschön angelegt

    Zusammen mit den vielen kleinen Teichen, Bäumen und den moosbedeckten Steinen bilden die Gebäude schöne, typisch japanische Fotomotive. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter, blauer Himmel und Sonnenschein. Besser hätte es nicht sein können! Wir genossen den Spaziergang durch den Garten. Eine wahre Ruheoase. Ein malerisch angelegter Weg führt einen kleinen Hügel hinauf. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Tempelanlage und Kyoto.   

    Ein traumhafter Ausblick über die Anlage und über Kyoto

    Von oben hatten wir einen traumhaften Blick über Kyoto. Der Aussichtspunkt nennt sich bei Google Maps Observation Deck, er ist leicht und ohne große Anstrengung zu erreichen. Von hier konnte man auch gut den besonderen Sand-Zen-Garten erkennen   Ein paar Bäume färbten sich schon herbstlich bunt. Die meisten waren aber noch sattgrün. Manche Bäume waren beides ….   Interessantes Blätterdach. Die Spinne hat einen tollen Panoramablick über Kyoto. Wahrscheinlich ist ihr das allerdings recht egal … Der Weg zum Ausgang führt vorbei an einer WC-Anlage, an einem Souvenirshop – und durch einen kleinen Bambuswald.    Für uns ging die Fahrt im HoHo-Bus weiter . .

    Ein paar Impressionen unserer Fahrt durch Kyoto

    Der Fluss Kamo fließt komplett durch Kyoto. Sein Wasserpegel ist meistens eher niedrig.  Der Kamo ist 31 Kilometer lang und ein Nebenfluss des Yodo. Der HoHo-Bus hält an allen Sehenswürdigkeiten, aber wir hatten keine Zeit, uns alle anzusehen … Der Heian-Jingu-Schrein ist auch sehenswert, aber uns fehlte leider die Zeit. Zumindest vom HoHo-Bus aus konnten wir ihn sehen…. Im Nachhinein ärgert es mich etwas, denn die Anlage ist mit dem Garten, See, den Gebäuden und sogar einer malerischen Brücke sehr schön und sicherlich nicht so überlaufen wie zB der goldene Tempel. Wenn ihr in Kyoto seid, besucht unbedingt den Tempel (und schickt mir ein Foto :-) ) Wir fuhren vorbei am Kunstmuseum Kyōto   Kurz danach steht das Heian-Jingu Shrine Grand Torii Die Straße führt durch das Torii hindurch Lage vom Heian-Jingu Shrine Grand Torii : https://maps.app.goo.gl/ZU2z1nA35tZ4CkG76 Das Torii ist 24,2 m hoch mit einem 33,9 m langen Querbalken und besteht aus Stahlbeton. Es gehört zum oben erwähnten Heian-Jingu-Schrein Torii und Schrein   Das architektonisch schöne Gebäude des Yurinkan Museum, ein privates Kunst-Museum für hauptsächlich chinesischer Kunst und Kultur.    Das Yasaka Jinja Nishiromon Gate (Western Tower Gate) im Stadtteil Gion. Ebenfalls eine schöne Schreinanlage die wir aber auch nicht besichtigt haben. Bei der Feuerwehr schien grad irgendetwas offizielles stattzufinden   Das Nationalmuseum von Kyoto Wir hielten am Hauptbahnhof von Kyoto Hier stiegen wir aus, um etwas zu essen (unter dem Bahnhof ist eine große Food-Hall, der Eingang dazu ist vor dem Bahnhof)

    Wir brauchten eine Sightseeing-Pause ….. 

    Klar hätten wir die Zeit auch nutzen können, um irgendetwas zu besichtigen. Aber irgendwie waren wir an diesem Tag etwas platt. Hinter uns lagen ein 13 Stunden Flug nach Singapur, 3 Tage Singapur, ein 6 Stunden Flug nach Tokyo,  2 Tage Tokyo, 1 Tag am Fuji, Touren nach Hiroshima und Mijayima. Wir haben soviel gesehen und besichtigt in den vergangenen Tagen, dass unser Geist nach einer Pause schrie. Und unsere Füße auch. Die Kids wollten einfach mal durch die Geschäfte stöbern, irgendwo in Ruhe was essen und sich einfach mal etwas treiben lassen. Und die Idee gefiel mir auch irgendwie. Man kann nicht 14 Tage Powerprogramm durchziehen. Wenn ihr meine Berichte kennt, wisst ihr, dass ich immer sehr viel Programm mit den Kids mache, aber trotzdem auch ab und an mal einen Tag einplane, an dem wir es ruhiger angehen lassen. Und heute war so ein Tag. Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang Erst am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg. Meine älteste Tochter wollte den goldenen Pavillon im Licht der untergehenden Sonne sehen. Und so saßen wir dann 2 Stunden später wieder am Hauptbahnhof von Kyoto im HoHo-Bus In Kyoto gibt es so viele Tempel und historische Gebäude, ich glaube, selbst in einer Woche könnte man nicht alle besichtigen.  . .
    Der Goldene Pavillon – Der Kinkakuji
    Auch der Goldene Pavillion hat einen eigenen Stop des HoHo-Busses. Von dort ist es nur ein kurzer Fußmarsch zum Eingang der Anlage. Einfach den Menschenmassen folgen, denn ich habe das Gefühl, den Goldenen Pavillon wollen alle Kyoto-Touristen sehen. Nun, wir ja auch. Aber ein paar Zweifel kamen mir, als ich sah, wie viele Menschen dort hin pilgerten. Menschenmassen ist weiterhin nicht so meins,  …. Die Sonne stand schon tief. Es war um 16 Uhr herum an diesem spätsommerlichen Oktobertag In diesem Bereich steht das Kassenhäuschen für den Goldenen Pavillon     Weil noch viele Leute vor uns in der Schlange sind, erzähle ich euch etwas über den Goldenen Pavillon Der Goldene Pavillon, oder Kinkakuji (oder eigentlich Rokuon-ji (鹿苑寺, dt. „Rehgarten-Tempel“) ist eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Er zählt wie viele andere Gebäude in Kyoto ebenfalls zum UNESCO-Weltkurbeerbe „Historisches Kyoto“ Ursprünglich im 14. Jahrhundert vom vom ehemalige Shogun Ashikaga Yoshimitsu als Teil seines Alterssitzes errichtet, wurde der Goldene Pavillon später zu einem buddhistischen Tempel. Sein Name leitet sich von den vergoldeten Fassaden ab, die das Sonnenlicht einfangen und das Gebäude in ein strahlendes Juwel verwandeln. Das strahlende Blattgold, das die beiden oberen Stockwerke des Pavillons bedeckt, symbolisiert Reichtum, Schönheit und spirituelle Erleuchtung. Der Pavillon hat viele Jahrhunderte mit vielen Bränden und Kämpfen in Kyoto überstanden – aber am 2. Juli 1950 fiel er einer Brandstiftung zum Opfer. 1955 war er bereits wieder genau originalgetreu aufgebaut. 1987 wurde er restauriert, das Blattgold wurde zum Beispiel erneuert. Der umliegende Garten ist eine Meisterleistung der Landschaftsarchitektur und bietet einen harmonischen Kontrast zum goldenen Glanz des Pavillons. Ein Spaziergang entlang der gepflegten Wege führt euch zu idyllischen Teichen, üppigen grünen Hügeln und malerischen Steinbrücken. Nehmt euch also etwas Zeit für die Anlage. Der Goldene Pavillon ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, sondern auch ein Ort der Kontemplation und spirituellen Erfahrung für Einheimische und Gläubige. Seine majestätische Präsenz und seine tiefe Verbindung zur japanischen Geschichte machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil des kulturellen Erbes von Kyoto und zu einem Ort von zeitloser Schönheit und Bedeutung.   Geöffnet ist er von 9 – 17 Uhr. Der Eintritt scheint auch hier mehr ein kleiner Obulus, umgerechnet knapp über 3 Euro haben wir pro Person gezahlt.    
    Lage des Goldenen Pavillon = Kinkakuji
    Der Kinkakuji liegt im Nord-Westen von Kyoto

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    Am besten lässt sich der Besuch mit dem Bambuswald in Arashiyama verbinden, welcher ganz in der Nähe liegt.     Einmal zur besseren Ansicht: Ginkakuji und Kinkakuji Rechts, im Osten: Silbener Pavillon = Ginkakuji Links, im Westen: Goldener Pavillon = Kinkakuji . .

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        In der Zwischenzeit haben wir unsere Karten bekommen und dürfen die Anlage betreten. Kurz vor knapp, denn um 17 Uhr schließt die Anlage, wir waren ca 16.30 Uhr an der Kasse   Die untergehende Sonne zauberte jetzt schon ein schönes Licht, wir freuten uns, gleich den goldenen Tempel, welcher malerisch an einem kleinen Teich liegt, zu sehen
    Wir erhielten sehr hübsche Eintrittskarten
    Die beliebtesten Fotospots waren überfüllt, teilweise warteten wir mehrere Minuten, bis wir direkt am Zaun standen, um auch ein Foto von dem Teich und dem goldenen Pavillon zu bekommen. Beim Sonnenuntergang ist jede Minute wertvoll, deswegen ärgerte es mich, wenn jemand vor mir eine mehrminütige Selfie-Session hinlegte,…. Man läuft um den halben Teich drumherum. Der Weg führt dann an der Rückseite des goldenen Pavillon hinauf auf einen kleinen Hügel. Man hat also viele Ansichten auf den Teich und den goldenen Pavillon, sollte sich aber auch unbedingt die Zeit nehmen, die anderen Schönheiten der Anlage zu entdecken.
    Ganz viele Fotos vom Goldenen Pavillon im Licht der untergehenden Sonne
    Ich konnte mich bei der Fotoauswahl nicht entscheiden, …. tut mir leid, aber jetzt kommen ganz viele Fotos vom Goldenen Pavillon im goldenen Licht der untergehenden Sonne. Gerne hätte ich eine Langzeitbelichtung gemacht, um die Spiegelung im Wasser besser herauszuholen, aber aufgrund der Menschenmassen verzichtete ich darauf. Ist das nicht schön? Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter. Meine älteste Tochter war überglücklich, erfüllte sich doch immerhin an diesem Spätnachmittag ein kleiner Traum von ihr.   Der goldene Pavillon ist links, rechts befindet sich das Rokuon-ji Hojo   Der Vogel oben auf dem Dach ist ein Fenghuang, ein mythologischer Feuervogel und ein Glückssymbol in der chinesischen Kultur. Die Rückseite des Pavillons  Der Weg führt hinauf auf einen kleinen Hügel, vorbei an einer Quelle   Von dieser Art Figuren gibt es mehrere. Es bringt Glück, wenn man die Steinschale trifft. Der goldene Pavillon vom Hügel aus gesehen  
    Etwas weiter erreicht man einen kleinen buddhistischen Tempel
    Etwas weiter, kurz vor dem Ausgang, kommt dann eine weitere buddhistische Stätte mit den für den Buddhismus typischen Räucherstäbchen aus Sandelholz, welche hier zu Ehren verschiedener Götter verbrannt werden. Sie reinigen Räume vor negativer Energie und sollen eine harmonische Atmosphäre schaffen. Manchmal sieht man auch, wie sich Gläubige den Rauch zum Körper hin wehen – das soll Dämonen vertreiben und Krankheiten heilen bzw vor selbigen schützen. Ich mag den Geruch von diesen Räucherstäbchen. Schade, dass man Düfte noch nicht virtuell übermitteln kann.
    Ganz viele Omikujis
    Ein Omikuji ist soetwas wie ein „Orakel“ mit Wahrsagungen wie zB „Großes Glück“ , „Mittleres Glück“ oder „Kleines Glück“ bis hin zu „Beinahe kleines Glück“ oder auch „Kleines Pech“ oder „Großes Pech“ Diese Orakel, welche man an Shinto-Schreinen oder Buddhistischen Tempeln kaufen kann, können sich auf alle Aspekte des Lebens beziehen, zum Beispiel Liebe, Beruf, Gesundheit usw. Ist die Vorhersage vom Orakel schlecht, wird sie in direkter Nähe an eine Kiefer verknotet. Das Wort Kiefer und Warten ist im japanischen von der Aussprache her gleich und somit soll das Unglück an der Kiefer warten, statt sich an der Person zu haften. Ist die Vorhersage vom Orakel gut, behält man das Omikuji. Und auch hier haben wir wieder viele Ema-Gebetstafeln entdeckt….   …. und natürlich auch  (Religiöser Aspekt byebye – Hallo Kommerz!) Hello Kitty. Wenn man möchte, kann man in dem Verkaufsstand nach dem goldenen Pavillon Hello Kitty Talismane kaufen. Ich mag das kleine süße Kätzchen, aber Religion mit Kommerz zu vermarkten ging in der Geschichte schon einmal schief,…. Daher haben wir auch keines gekauft. …. aber vermutlich die anderen gefühlt tausend Besucher, welche zeitgleich mit uns da waren…   Unser Besuch endete, die Anlage schloss und wir verließen die Kinkakuji – Anlage über eine lange Treppe. Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang  
    „Ihr wollt nicht ernsthaft schon wieder einmal komplett quer durch Kyoto?!“
    Die Sonne ist untergegangen, aber weder die Teenie-Kids noch ich wollten schon zurück zum Hotel. Aber der Vorschlag der Kids, welcher dann kam, ließ mich etwas verzweifeln,… „Können wir noch einmal nach Gion? Das soll abends toll aussehen und da gibt es einen Starbucks, den wir schon in ganz vielen TikTok-Videos gesehen haben!“ Gion ….. ernsthaft jetzt?!  …..  ich kramte meine Karte aus und zeigte, wo wir grad sind und wo Gion ist …. Nämlich auf der anderen Seite von Kyoto. „Bitte Mama, die Tempel haben doch eh alle schon zu!“ „Genau, und zurück zum Hotel willst Du doch auch noch nicht!“ „Und wir fahren an den Tempeln vorbei, die jetzt bestimmt toll beleuchtet sind!“  ….. sowieso keine Chance bei einer etwaigen Diskussion habend stimmte ich etwas widerwillig zu …. Und so fuhren wir mal wieder einmal quer durch Kyoto,… So langsam kannte ich die Bahnlinien und Haltestellen auch ohne Navi-App,….   In Gion angekommen wollten wir uns die bekannte Pagode aus der Nähe ansehen – und auch die typischen Gassen von Gion. Meine Kids hatten sich einiges von diversen TikTokern notiert. Nur leider keine genauen Adressen. Und so liefen wir erst einmal etwas planlos durch die Straßen, bis wir die Pagode entdeckten
    Die Pagode von Gion
    Die Pagode von Gion Gion ist ein historisches Stadtviertel in Kyoto, Japan, das für seine traditionellen Holzhäuser, engen Gassen und als Zentrum der Geisha-Kultur bekannt ist. Gelegen im östlichen Teil der Stadt, ist Gion berühmt für seine typisch japanischen Teehäuser, in denen Geishas und Maikos (angehende Geishas) ihre traditionelle Unterhaltungskunst darbieten. Der Bezirk ist auch für seine schönen Hanamachi bekannt, die Viertel, in denen die Geishas leben und arbeiten. Die Yasaka-Pagode wurde im 7. Jahrhundert erbaut und hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Restaurierungen erlebt. Sie ist bekannt für ihre elegante Architektur im Stil der frühen Edo-Zeit und ihre markante Erscheinung, die Besucher aus aller Welt anzieht. Hier liegt die sehr fotogene Pagode von Gion 

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    Der bekannte Fotospot mit der Pagode in Gion 
    Es gibt einen sehr bekannten Fotospot. Er liegt >HIER<  Aber: Dieser Fotospot ist absolut kein Geheimtipp mehr. Er ist völlig überlaufen. Ohne Menschen erlebt man ihn wohl nur bei starkem Regen oder nachts.  Wir waren nach Sonnenuntergang da und es war ein Menschengetümmel, die komplette Straße entlang,…      Das gilt eigentlich für das ganze Viertel. Alte Straßen mit vielen Geschäften, malerisch an einem Hügel gelegen. Klar, dass das alle Besucher von Kyoto anzieht, wir waren da auch keine Ausnahme und ein Teil davon.     In dieser Straße ist auch der Starbucks.  In der oberen Etage sitzt man ganz typisch für Japan auf dem Boden mit einem kleinen Tischchen vor einem.  Es war gut besucht, daher habe ich keine Fotos gemacht.  Es ist ganz nett, wenn man ohnehin da ist.  Etwas weiter unten an der Straße liegt dieser tolle Laden. Meine Töchter sind riesige Ghibli-Fans und zum Glück für meine Kreditkarte, aber sehr zum Bedauern meiner Töchter, schloss dieser Laden nur wenig später und es blieb wenig Zeit, sich alles anzusehen.  Ich habe mir inzwischen einige Filme angesehen, sie sind wirklich schön gemacht, aber ich frage mich, was die Macher dieser Filme morgens gefrühstückt haben, um auf diese ganzen Ideen zu kommen.  Wandelnde Häuser, Bus-Katzen, niedliche Monster usw.  Unbeschreiblich, ich kann verstehen, dass meine Töchter die Filme mögen.    Für uns war es nun aber wirklich Zeit, zurück zu gehen. Wir waren müde, die Füße schmerzten und unsere Köpfe voller Eindrücke, da ging nix mehr ….     
    Kleine warme Snacks gibt es an der Kasse der kleinen 24-h-Märkte
    In einem kleinen 24-h-Supermarkt, wie es sie in Japan in fast jeder Straße gibt, kauften wir uns ein paar Snacks als Abendessen. Direkt an der Kasse bekommt man warme Snacks für kleines Geld.  Dieses mal testete ich den Bolognese-Käse-irgendwas…. Sieht recht künstlich aus, aber schmeckte sehr gut! Und nach einem davon war ich richtig satt.    Satt und zufrieden nach einem tollen, ereignisreichen Tag fielen wir todmüde ins Bett   Gute Nacht aus Kyoto!!!  Beim nächsten mal gibt es Sightseeing Teil 2    Danke, dass ihr wieder dabei ward, bis zum nächsten mal!      Kyoto: Sightseeing Part 1: Alleine im Bambuswald, Ginkakuji Tempel (silberner Pavillon) und der Kinkakuji Tempel (goldener Pavillon) zum Sonnenuntergang



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  • Umstyling zur Geisha / Maiko und Samurai in Kyoto

    Umstyling zur Geisha / Maiko und Samurai in Kyoto

    Umstyling zur Geisha / Maiko und Samurai in Kyoto

    Umstyling zur Geisha / Maiko und Samurai in Kyoto

     

    Was ist eine Maiko und was ist eine Geisha?

    Geishas sind anmutige, traditionelle japanische Unterhaltungskünstlerinnen, die Expertinnen in verschiedenen Künsten wie Tanz, Musik, Gesang und Gespräch sind. Ihr Auftritt beinhaltet oft eine Kombination aus eleganter Bewegung, Musikinstrumenten wie der Shamisen und kulturellem Wissen. Geishas verkörpern eine tiefe Verbindung zur japanischen Kultur und Tradition und haben im Laufe der Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Bewahrerinnen dieses kulturellen Erbes gespielt. Während die Zahl der Geishas im Laufe der Zeit abgenommen hat, gelten Geishas weiterhin als Hüterinnen der traditionellen japanische Kultur und Kunstfertigkeit. Maikos sind junge Frauen, die für die Welt der Geishakunst angelernt werden. Sie sind Lehrlinge, die intensives Training in Tanz, Musik und Etikette erhalten. Maikos sind oft durch ihre lebhaften Kimonos und ihr auffälliges Make-up gekennzeichnet, welches ihre Lernphase in dieser traditionellen Kunst widerspiegelt. Weil die Kimonos und der Haarschmuck der Maiko viel bunter und üppiger sind, verwandeln die meisten Anbieter vom Umstyling ihre Kundinnen in eine Maiko, nicht in eine Geisha. Auch meine Töchter bekamen Kimonos und Haarschmuck der Maiko. Die Frisuren sind eines der Markenzeichen der Geisha und Maiko. Traditionell bleiben diese über mehrere Tage erhalten. Ein schlafen auf normalen Kopfkissen ist unmöglich, daher schlafen die Geisha und Maiko auf unbequemen Holzgestellen, den Takamakura Kyoto ist ein bedeutendes Zentrum für die Geisha-Kultur in Japan.  Die einstige Hauptstadt Japans ist das Herz des Geisha- und Maiko-Handwerks. Die Stadt ist berühmt für ihre historischen Viertel wie Gion und Pontocho, in denen Geishas und Maikos ihre Kunst darbieten. Diese Viertel sind mit traditionellen Teehäusern, in denen die Unterhaltung stattfindet, gesäumt. Kyoto ist auch reich an kulturellen Schätzen, darunter prächtige Tempel, üppige Zen-Gärten und malerische alte Gassen, die einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Tradition Japans bieten.  

    Wo haben wir das Geisha-Umstyling in Kyoto gebucht?

    Wir haben direkt beim Anbieter gebucht, der Kontakt und die Absprache erfolgte in english Unser Anbieter: https://kyoto-maiko.com/english  Für alles inkl. Fotoshooting wurden 3 Stunden angesetzt. Es gibt verschiedene Pakete, welche man auch kombinieren kann. Für Jungs besteht zB die Möglichkeit, sich zu einem Samurai zu verwandeln. Auch die Shootingpakete variieren. Alles wird vorab auf englisch besprochen und erklärt und dann mit Buchungsbestätigung fest eingebucht.
    Wer sich das nicht zutraut, kann auch über Get your Guide verschiedene Optionen buchen.   >HIER< kannst Du Dein Umstyling via GetYourGuide buchen  Affiliatelinks  
    . . .   Unser Termin war für 14 Uhr angesetzt. Wir kamen an dem Tag aus Hiroshima und waren zeitig in Kyoto. 

    Unser Hotel in Kyoto

    Smile Hotel Kyoto Shijo

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    (Affiliatelink)    Wieder hatten wir ein Vierbettzimmer. Unser Hotelzimmer in Kyoto   Nach dem einchecken machten wir uns direkt auf dem Weg Richtung Gion. Zu Fuß war es gut zu erreichen, 2,5 km fast nur geradeaus, einmal mitten durch Kyoto. Wir liefen an so vielen tollen Geschäften vorbei. Es fiel uns schwer, nicht in jedem hineinzugehen, aber wir hatten einen Termin und wollten pünktlich sein. Unterwegs gab es erst einmal ein paar Getränke,  auf Wunsch der Kids in einen japanischen McD Es gab ein paar kleinere Unterschiede, zB Pancakes im Happy Meal und einen wirklich sensationellem Erdbeershake, aber sonst vieles wie wir es aus D kannten. Keine 7,50 Euro für 2 Shakes, 1 Coke und diesem sensationellem Erdbeerdessert zum trinken, welches sich meine älteste Tochter (mein kleiner Erdbeer-Junkie)  gewünscht hatte   Wir liefen über den Kamo-Fluss. Der Spaziergang war sehr kurzweilig, es gab viel zu sehen, wie zum Beispiel dieses tolle Gebäude am anderen Flussufer, in welchem sich u.a. das Minamiza Theater befindet. Gion ist ein alter und traditioneller Stadtteil von Kyoto    Der Eingang zu AYA ist etwas versteckt in einer Seitengasse.  Wie immer in Japan: Direkt noch vor dem Betreten der eigentlichen Räume werden die Schuhe ausgezogen. Meine Töchter durften direkt mitgehen, sie mussten noch aufwendig geschminkt werden – mein Sohn und ich warteten.        

    Unser Tag bei AYA und dem Geisha- und Samurai Umstyling

     

    Die Verwandlung in eine Maiko

    Wie oben bereits beschrieben wurden für die Umwandlung keine Geisha-Kimonos und die entsprechenden Frisuren gewählt, sondern es wurde bzw wird sich an dem Stil der Maiko orientiert. Diese sind farbenfroher, üppiger und und auch in den Haaren wird mehr Schmuck verwendet. Das Anziehen ist sehr aufwendig und es muss eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden, um die Tradition und das kulturelle Erbe zu respektieren und um sicherzustellen, dass die Kleidung korrekt sitzt und die richtige Symbolik vermittelt. Zuerst wurde das eng anliegendes weißes Unterkleid angezogen, das als „Nagajuban“ bezeichnet wird. Dann folgte das „Haneri“, ein Kragenstück aus feiner Seide, das am Hals befestigt wird. bzw an einem breiteren Stoff angenäht war Und auch die Socken wurden schon jetzt angezogen, denn mit dem Kimono später ist Socken anziehen fast unmöglich.  Erst danach wurden meine beiden Mädchen geschminkt und frisiert. Sie bekamen eine Perücke auf, ein Teil der echten Haare wurden schwarz eingefärbt und über die Perücke gekämmt, damit es natürlicher aussieht.  Und erst danach habe ich die beiden zum ersten mal wiedergesehen und musste fast zweimal hinsehen.  Es sah schon so perfekt aus, dabei fehlte noch die Hälfte.  Der Kimono selbst wurde dann über das Unterkleid gezogen und in einem komplexen Prozess gefaltet und geglättet, um sicherzustellen, dass er ordnungsgemäß saß und die richtige Symbolik vermittelte. Der Kimono ist oft ein kunstvolles Stück mit aufwendigen Mustern und Designs, das die Persönlichkeit und den Stil der Maiko / Geisha widerspiegelt. Die Kimonos durften sich die beiden selbst auswählen.   Über dem Kimono wurde ein Obi, ein breites und aufwendig gebundenes und sehr langes Gürtelband (5 Meter), angelegt. Der Obi wurde in einer kunstvollen Schleife auf dem Rücken gebunden, die als „Darari“ bekannt ist. Die Länge der noch herunter hängenden Bänder zeigt den Ausbildungsstand der Maiko. Je länger die Schleife ist, desto jünger und unerfahrener ist die Maiko. Mit der Zeit wird die Schleife kürzer, wenn die Maiko sich dem Status einer voll ausgebildeten Geisha nähert. Das Ganze hat eine ganze Zeit gedauert. Es wurde gewickelt, glatt gezogen, weiter gewickelt,  … und meine beiden Mädchen sahen immer mehr aus wie traditionelle japanische Maiko.  Mein Sohn wartete geduldig ungeduldig.  Sein Umstyling zu einem Samurai würde sehr viel schneller gehen.   Mein Sohn durfte dann auch in den Umkleideraum und sich sein Samurai- Outfit aussuchen und anziehen Zuletzt wurden die Frisur mit Schmuck kunstvoll gestaltet und verziert, um das Gesamtbild abzurunden. Die Schminke wurde nochmals nachgebessert …  … und FERTIG!  Wow, unglaublich!!! Was für eine Verwandlung. Meine Mädchen durften sich zum ersten mal in Ruhe im Spiegel ansehen und glaubten ihren Augen kaum. „Das sind wirklich wir…“ hörte ich von einem der beiden sagen.  Ich hatte ein Tränchen im Auge, weil ich genau wusste, dass sich vor allem für meine älteste Tochter grad ein großer Traum erfüllte!  Alleine für diesen Moment hatte es sich schon gelohnt!  Selfie mit der gerührten Mama Auch mein Sohn war inzwischen fertig.  Mein blonder Samurai!   

    Das erste Maiko-Fotoshooting im Garten

      Wir haben ein Shooting im Garten mitgebucht.  Mit den traditionellen Schuhen gingen wir in den kleinen Garten Letzter Feinschliff – und dann begann das Shooting  Es entstanden so viele tolle Fotos an diesem Nachmittag. Ich bekam alle Bilder auf einem USB-Stick         Danach durften wir noch für 15 Minuten in das Studio und ich konnte mit meiner Kamera Fotos machen. Es lagen viele Accessoires in einem Regal, welche wir nutzen durften    Nicht immer klappte jede Pose auf Anhieb – die Bewegungen im engen und gut geschnürten Kimono waren nicht einfach  Die Zeit verging wie im Fluge und wir hatten richtig viel Spaß an diesem Nachmittag. Meine Kids waren sehr glücklich, vor allem die Mädchen.  Aber dann war unsere Zeit rum und es hieß: Alles wieder ausziehen.  Auch das dauerte bei meinen Töchtern einiges länger als bei meinem Sohn und so saß ich mit ihm schon wenig später im Warteraum. Die Zeit vertrieben wir uns mit Geduldspielen, welche dort auslagen.   

    Ein unvergesslicher Nachmittag ging zu Ende. 

    Eines der Bilder hängt inzwischen als Leinwandbild beim Papa der Kinder, bei uns und bei den Großeltern.  Ja, es ist kein günstiger Spaß, aber jeden Cent wert. Die Damen dort haben sich sehr viel Mühe beim Ankleiden und Schminken und auch beim Shooting gegeben, sie haben viel erklärt und somit das ganze zu einem der größten Highlights auf unserer Singapur-und-Japan-Reise gemacht.   



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  • Mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Kyoto

    Mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Kyoto

    Mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Kyoto
     

    Reiseziel: Japan Reisezeit: Oktober 2023 (10 Tage) Reisende: Elly und ihre 3 Teenie-Kids  Route: Tokyo – Fuji – Hiroshima – Kyoto – Nara – Osaka  

     

    Mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Kyoto

          Guten Morgen aus Hiroshima!  Und jaaaa, die Sonne scheint!!!!   Zum Frühstück holten wir uns die Getränke und die Suppe. Den Wrap mochten wir alle nicht, statt dessen gab es die gestern Abend gekauften Snacks. Wir packten die letzten Sachen zusammen und checkten aus.   Weil wir sehr viele Koffer hatten und einer davon leider inzwischen kaputt und mit fehlender Rolle war…,  und wir auch viele Taschen hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof von Hiroshima. Ganz Hiroshima steht im Zeichen des Friedens Angekommen am Hauptbahnhof Hiroshima checkten wir erst einmal mit unserer Navitime-App, mit welchem Zug wir von welchem Gleis abfahren würden. Auch in Hiroshima sind die Shinkansen-Gleise gut ausgeschildert Um zu den Gleisen zu kommen, liest man seinen JR-Pass ein und geht durch die Schranke. Es wird immer angezeigt, in welchem Wagen sich die Plätze für Reisende ohne Reservierung befinden. Alles easy, also habt davor wirklich keine Sorge!    

    Disziplin und Ordnung beim Einsteigen in den Zug 

      Es ist alles so diszipliniert in Japan. Beim Einsteigen in den Zug stehen vorher alle in einer Reihe und steigen einer nach dem anderen ein. Jedes mal, wenn die Kids das sahen, erinnerten sie sich an den morgendlichen Bus, mit welchem viele Schüler zur Schule fahren. Und das Einsteigen beim Schulbus ist das absolute Gegenteil von dem, was sie hier in Japan erlebten.   

    Schneckchen ist immer dabei!

    Wenig später saßen wir im Shinkansen. Nicht reservierte Plätze. Wir haben es gewagt und hatten halbwegs Glück. Zusammensitzen konnten wir, Platz für die Koffer gab es aber keinen und so saßen wir wieder etwas eng. Das blaue Ding ist übrigens Schneckchen 1.0. Aufmerksame Leser werden dieses blaue Ding schon des Öfteren in meinen Reiseberichten gesehen haben. Ihr habt keine Ahnung, wer oder was ein Schneckchen ist? Hatte ich auch nicht… Dank vieler Erklärungen und gezeigten Videos wusste ich dann aber bald Bescheid. Meine Tochter hat dazu einen kleinen Text geschrieben: 
    Maudado ist eine deutsche YouTuberin und Content Creatorin, die für ihre Gaming-Inhalte und ihr Engagement in der deutschen YouTube-Community bekannt ist. Sie hat sich einen Ruf als humorvolle und unterhaltsame Gamerin aufgebaut, die eine Vielzahl von Spielen auf ihrem Kanal präsentiert, darunter Minecraft, Grand Theft Auto (GTA) und viele andere. Maudado ist für ihren charmanten und oft tollpatschigen Stil bekannt, der es ihr ermöglicht, eine große Fangemeinde anzusprechen. Ihr Kanal bietet eine Mischung aus Let’s Plays, Tutorials, Vlogs und anderen Gaming-bezogenen Inhalten. Darüber hinaus hat Maudado auch an verschiedenen Kollaborationen mit anderen deutschen YouTuber*innen teilgenommen und sich als wichtiger Bestandteil der deutschen YouTube-Gaming-Szene etabliert. Maudado ist nicht nur für ihre Gaming-Inhalte bekannt, sondern auch für ihre Persönlichkeit, die sie in ihren Videos zum Ausdruck bringt. Sie hat eine lebhafte und enthusiastische Art, die es ihr ermöglicht, eine starke Bindung zu ihrer Fangemeinde aufzubauen. Insgesamt ist Maudado eine prominente Figur in der deutschen YouTube-Gaming-Community und genießt eine beträchtliche Anhängerschaft, die ihre Videos regelmäßig verfolgt und unterstützt. In dem Video sieht man ganz am Anfang ganz rechts Schneckchen 1.0 und dann links die neuen Schneckchen 2.0

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    Schneckchen 2.0 musste zu Hause bleiben, es reist nicht so gerne. Schneckchen 1.0 dagegen ist ein richtiges Reise-Schneckchen und war schon in Österreich, Kroatien, Italien, Frankreich, Portugal, Namibia und Singapur – und nun auch in Japan – Das Lieblingsland von Schneckchen. Danke, dass ihr das gelesen habt!    
      Wir hatten ein paar Snacks dabei.  Diese hier waren die Favorits der Kids:  Kleine Pilze mit Keks-Stil und Schokoschirm Damit man keine Schokofinger bekommt, gibt es eine Ess-Anleitung

    Rothenburg ob de Tauber in einem Bahnhof in Osaka

    In Osaka mussten wir umsteigen. Die Station heißt Shin-Osaka. Wir mussten das Shinkansen-Gleis verlassen und mit einer anderen Bahn die kurze Strecke nach Kyoto fahren. Und dann entdeckte ich das hier:
    Ein großes (altes) Foto von Rothenburg ob der Tauber
    Meine Kids und ich waren schon öfters in Rothenburg, wir lieben es sehr. Letztes Jahr haben wir sogar die Nachtwächter-Tour mitgemacht (… da fällt mir ein: darüber könnte ich auch mal bloggen) und haben daher Rothenburg sofort erkannt.
    So fern der Heimat und doch ein Stück Heimat so nah
    Andersherum sind in Rothenburg odT auch immer sehr viele Japaner, viele Schilder in der Gastronomie sind sogar auf die japanischen Besucher eingestellt
    Rothenburg ob der Tauber ist für viele Japaner der Inbegriff von einem traditionellen deutschen Dorf.
    Allein 2018 besuchten 40.900 Japaner Rothenburg.
    Und auch in Japan hat Rothenburg odT eine Partnerstadt: Uchiko
    Ein Blick aus dem Fenster riss uns dann aus der heimatlichen Träumerei.

    Willkommen in Osaka!

    Auch wenn man den Gleisbereich verlässt, muss man das Ticket durch die Schranke ziehen. Das Ticket reinschieben und die Schranke öffnet sich ….. … und danach das Ticket wieder rausnehmen und gut einpacken. Denn es gilt: Ist das Ticket weg, ist es weg. Und man muss sich ein neues kaufen. Das gilt auch beim teuren Japan-Rail-Pass-Ticket. Daher habe ich immer ganz genau aufgepasst, ob die Kids ihr Ticket nach dem Verlassen des Bereiches gut weggesteckt haben.  Auch in Japan hat die Bahn Verspätung. Der Shinkansen nicht, die „normale“ Bahn schon. Damit keiner vom anfahrenden Zug überfahren wird, schließen erst Sicherheitsschranken und dann die Türen vom Zug. Beim Stop ist es dann genau andersherum.

    Jeder Bahnhof in Japan hat seine eigene Erkennungsmelodie. 

    Übrigens hat in Japan jeder Bahnhof seine eigene Erkennungsmelodie. Sie ertönt, sobald der Zug in den Bahnhof einfährt. Ich habe ein interessantes Video über den Komponisten dieser kurzen 7-Sekunden-Melodien im Netz gefunden. Hier erzählt er zum Beispiel, wie es zu der Melodie der Verbindung von Osaka nach Kyoto kam, also genau unsere Verbindung. Leider kann ich es nicht einbetten. Hier der Link: https://youtu.be/uennzGzftRY?si=2kyVdf8st_90klcZ  

    Ein paar Impressionen unserer Fahrt von Hiroshima nach Kyoto

     

    Ein Hello-Kitty-Zug!

    Angekommen in Kyoto entdeckten die Mädchen einen Hello-Kitty-Zug. Leider war es nicht der Hello-Kitty-Shinkansen, sondern ein ’normaler‘ Zug im süßen Hello Kitty Design. Die Mädchen waren ganz aus dem Häuschen und wollten unbedingt einmal mit diesem Zug fahren. Aber wir hatten keine Zugfahrten mehr auf unserem Plan, abgesehen von der Fahrt zum Flughafen. Und auch im Bahnhof von Kyoto fanden wir ganz viel Hello Kitty!  Ticket rein – Schranke öffnet sich.    

    Willkommen in Kyoto!

       

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        Das Bahnhofgebäude wurde 1997 eingeweiht. Zum 1200sten Jahrestag der Stadt Kyoto! Es wirkt sehr futuristisch, ein Kontrast zu dem, was man sonst mit Kyoto verbindet, nämlich viele traditionelle Tempel und Stadtviertel.   Verlässt man den Bahnhof, sieht man direkt den Kyoto Tower. Er ist 131 Meter hoch, auf 100 Meter befindet sich eine Aussichtsplattform mit Panoramarundblick auf Kyoto.

    Eine besondere Hilfe am Bahnhof in Kyoto für Touristen am Taxistand

    Vor dem Bahnhof in Kyoto ist wie bei allen Bahnhöfen ein Taxistand. Hier gibt es aber eine kleine Besonderheit: Es gibt einen Taxistand für Menschen, die japanisch sprechen und einen für diejenigen, die kein japanisch sprechen. Also meistens Touristen. Grund: Was uns in Tokyo schon aufgefallen ist: In Taxen kam man mit englisch meistens nicht sehr weit. Google Translater und Google Maps waren oft die einzige Möglichkeiten zur Kommunikation. Mich hat das überrascht, denn vor allem in Tokyo sind so viele Touristen unterwegs. In Kyoto – zu den Peakzeiten hoffnungslos überlaufen – hat man eine Lösung gefunden: Man stellt sich in die Reihe für die Touristen. Ein Servicearbeiter kommt dann zu einem, fragt, wo man hinmöchte. Man sagt es ihm und er schreibt es in japanisch auf einem Zettel auf, welches man dann dem Taxifahrer gibt. Er half dann auch, dass wir unser Taxi bekamen und half beim Koffer einladen. Unglaublich, wie groß in Japan Service und Hilfsbereitschaft geschrieben wird. Die armen Japaner, wenn sie nach Deutschland kommen ……   Nach kurzer Zeit saßen wir im sehr schön verzierten Taxi. Meine Mutter hätte ihre Freude an diesem Design gehabt. Der Weg zum Hotel führte vorbei am Higashi Hongan-ji , einem alten und sehr großem buddhistischem Tempel. Das Hauptgebäude zählt zu den größten Holzgebäuden der Welt.   Unser Hotel lag zentral in Kyoto  

    Unser Hotel in Kyoto

    Smile Hotel Kyoto Shijo (Affiliatelink)   . . . Wieder hatten wir ein Vierbettzimmer.   Mein Sohn hatte direkt nach dem einchecken schon entdeckt, dass es einen Getränkeautomaten in der Lobby gab. Er hatte inzwischen schon ein Lieblingsgetränk und suchte regelmäßig gezielt die Automaten, welche sein Getränk anboten. Und nun stand so ein Ding direkt im Hotel. Er war happy und ich in den Folgetagen immer mein Kleingeld los…  

    Das Frühstück im Smile-Hotel

    Es war nach dem Hotel in Tokyo und Hiroshima unser drittes Hotel in Japan – und unser erstes Hotel, welches zum Frühstück Buffet anbot. Und dazu noch ein recht üppiges. Neben Brot und Brötchen gab es Ei, Bacon, Kartoffeln, Fisch, Würstchen, Gemüse, Reis, Suppe, Tofu und viele typische japanische Speisen mehr. Die Teller der Kinder sahen mehr nach Abendessen aus als nach Frühstück. Egal, es ist Urlaub und außerdem gibt es nun einmal in anderen Ländern auch andere Sitten –  und in diesem Hotel hatten wir auch die Möglichkeit, wieder typisch japanische Speisen zu probieren.   In der Lobby stand eine Mikrowelle, um sich Speisen oder Babynahrung zu erwärmen Und ein großer Tisch mit allen Dingen des täglichen Bedarfs. In Japan im Hotel bekommt man wirklich viel angeboten: Seifen, Shampoo, Cremes, Rasierer, Zahnbürste, Kamm, Pantoffeln,… oft hatten wir auch Gesichtsmasken und weitere Pflegeprodukte.   Nach dem einchecken und frisch machen mussten wir los, wir hatten einen Termin, auf den sich vor allem meine Töchter sehr freuten! 

    Die Kids hatten vorher noch einen anderen Wunsch: Einmal in einen japanischen McDonalds gehen. 

    Ich googelte kurz und entdeckte einen McD auf dem Weg zu unserem Treffpunkt.  Wir aßen eine Kleinigkeit – und dann entdeckten wir dieses Dessert! Yammi!!!      Und dann gingen wir zu einem großen Highlight – für meine Töchter eines der größten!  Aber dazu mehr im nächsten Bericht!         



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  • Ein Nachmittag auf Miyajima

    Ein Nachmittag auf Miyajima

    Ein Nachmittag auf Miyajima
       

    Reiseziel: Japan Reisezeit: Oktober 2023 (10 Tage) Reisende: Elly und ihre 3 Teenie-Kids  Route: Tokyo – Fuji – Hiroshima – Kyoto – Nara – Osaka

       
     

    Ein Nachmittag auf Miyajima

    Nach einem bewegenden Vormittag im Friedenspark und im Friedensmuseum von Hiroshima hatten wir für den Nachmittag einen Ausflug auf die Insel Miyajima geplant.    

    Wo genau liegt Miyajima?

    Miyajima, auch bekannt als die „Insel Gottes“, ist eine malerische Insel in der Seto-Binnensee in der Nähe von Hiroshima.

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    Was ist das Besondere an Miyajima?

    Miyajima ist berühmt für ihr ikonisches Shinto-Torii, das bei Flut im Wasser zu schweben scheint, sowie für ihren beeindruckenden Schrein, der als Itsukushima-Schrein bekannt ist. Die Insel ist ein wichtiges kulturelles und religiöses Zentrum und zieht jährlich Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt an. Der Itsukushima-Schrein gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, er ist das Herzstück der Insel. Er wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ist für seine einzigartige Architektur bekannt. Das bei Flut im Wasser stehende Shinto-Torii vor dem Schrein ist eines der am meisten fotografierten Wahrzeichen Japans und ein Symbol für die Schönheit und Spiritualität von Miyajima. Abgesehen von den historischen und religiösen Stätten bietet Miyajima auch eine atemberaubende natürliche Umgebung. Die üppigen Wälder, malerischen Wanderwege und spektakulären Aussichtspunkte machen die Insel zu einem Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Darüber hinaus ist Miyajima für seine zahmen und manchmal aufdringlichen Rehe bekannt, die frei auf der Insel herumlaufen. Diese freundlichen Tiere sind eine beliebte Attraktion für Besucher, besonders für Kinder und Tierliebhaber.    

    Unser Nachmittag auf Miyajima

    Soviel vorweg: Ein Nachmittag ist viel zu wenig … Aber wir hatten nicht soviel Zeit und Ulla sagte uns im Vorfeld, dass man sich dann zumindest den Schrein ansehen kann. Hiroshima habe ich nachträglich noch in unseren Reiseplan reingebastelt und hatte daher nur einen Vollen Tag. Wer Zeit hat, sollte mindestens einen vollen Tag für die Insel einplanen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, nach Miyajima zu kommen. Die bequemste und schönste Art ist die Fahrt mit dem Schiff vom Friedenspark aus.   Der Anleger befindet sich an der Brücke an der Kinder-Friedensglocke (Sadako) auf der anderen Flussseite

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    Weitere Informationen
      Die Karten haben wir direkt am Schiff gekauft.     Während der Fahrt innerhalb von Hiroshima darf man an Deck gehen, wobei das eigentlich nicht vorgesehen ist. Ich habe freundlich gefragt und wir durften. Aber als es dann auf das Binnenmeer ging, wurden wir in das Schiff hinein gebeten. Sehen kann man auch von da alles, nur nicht so gut fotografieren durch das Glas. Die Fahrt dauert ca 45 Minuten. Ulla begleitete uns, sie kennt sich auf Miyajima aus und wir freuten uns über ihre Begleitung   Meine Hoffnung auf einen schönen Sonnenuntergang wollte ich nicht aufgeben, aber als ich mir die Wolken ansah, zweifelte ich immer mehr daran …. Wir passierten bei der Fahrt viele kleine grüne Inselchen. Auch Miyajima ist eine sehr hügelige Insel. Das markante Gebäude ist das Umi-Mori Art Museum Nach dem Anlegen führt der Weg Richtung Schrein automatisch an einem kleinen Modell vorbei. Wir haben uns einen kleinen Überblick verschafft und gemeinsam beschlossen, direkt Richtung Schrein zu gehen. Von der Anlegestelle ist es ein kleiner Spaziergang, entweder am Ufer entlang oder durch die belebte Einkaufsstraße. Wir wählten letzteres, was vielleicht keine so kluge Entscheidung war. Wie am Vormittag in Hiroshima auch waren so viele Menschen unterwegs, dass es mehr ein Durchschieben als ein entspanntes bummeln war… Eigentlich wollten wir hier irgendwo einen Kaffee trinken, aber keine Chance auf einen freien Platz für uns 5 Direkt begrüßten uns die Rehe von Miyajima Es ließ sich erst sogar streicheln, bemerkte aber dann bald, dass wir kein Leckerchen hatten … Das fand das Reh nicht so gut und zog von dannen….. Auf ins Getümmel! Es verteilte sich aber dann zum Glück etwas Kaffeelos standen wir wenig später vor diesem imposanten Tori Von da sind es nur noch wenige Meter bis zum Schrein

    Der Itsukushima-Schrein, ein UNESCO-Weltkulturerbe

    Die ursprüngliche Anlage wurde bereits im 6. Jahrhundert errichtet, in der heutigen Form steht es seit 1168. Die Anlage wurde auf dem Wasser errichtet, etwas vorgelagert zur Schrein-Anlage steht das 16 Meter hohe Torii. Gebaut wurde es damals, weil die Insel der Götter von einfachen Bürgern nicht betreten werden sollte. Einziger überhaupt möglicher Zugang zu der Insel war mit dem Boot durch das Torii. Das Torii scheint bei Normalwasser im Wasser zu schweben. Es gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Japan. Das ursprüngliche Torii wurde 1168 gebaut, das nun aktuelle im Jahr 1875   Leider war bei unserer Ankunft Ebbe Durch die Ebbe sahen wir dann aber viele Meeresbewohner, vor allem viele kleinen Krabben und Einsiedlerkrebse Die große Schreinanlage bei Ebbe Auch hier finden sich wieder viele Sake-Fässer Der Weg durch die Anlage war eine Einbahnstraße. Ich hatte gehofft, auf dem Rückweg Fotos bei Normalwasser machen zu können, aber durch diese Regelung war das leider nicht möglich. Auch ohne Wasser war das ein imposanter Anblick. Aber trotz aller Freude, … das hätte mit Wasser bestimmt noch toller ausgesehen… #jammernaufhohemniveau   Moment, ich habe doch KI …. Mal sehen, ob sie das hinbekommt:   Naja… ausbaufähig. Ich bin aber auch kein Profi und nutze dafür keine teuren Programme.  Ok, noch ein Versuch:  Ganz ok, aber man darf auch nicht so genau hinschauen …  Ach egal, lassen wir das lieber ….    Wir entschieden uns für den Weg Richtung Wasser zu dem kleinen Schrein. Von dort liefen wir am Strand entlang zurück Richtung Schrein  Wenn man den Schrein verlässt, liegt links eine belebte Souvenir – und Café – Gasse.  Wir gingen aber erst einmal rechts entlang Eine weitere Tempelanlage. Aus Zeitgründen haben wir sie uns nicht näher angesehen. Schade eigentlich, aber man sieht sowieso so vieles nicht beim ersten Besuch ….     

    Der kleine Kiyomori Schrein am Strand

    Überall auf der Insel sah man die zahmen Rehe   Die Kids spielten etwas am Strand.  Mein kleiner K-Pop-Fan verewigte auch hier wieder BTS und StrayKids. Bzw … es war nur bis zur nächsten größeren Welle verewigt, aber zumindest blieb ihr die Zeit für ein ausgiebiges Fotoshooting.  Nein, nicht mit dem Torii im Hintergrund, sondern mit dem, was sie in den Sand geschrieben hat …  Teenager,…. 

    Wir gingen am Strand entlang Richtung Schrein 

      Ca 100 Fotos später gingen wir am Strand entlang zurück Richtung Schrein 

    Impressionen vom Itsukushima-Torii von Miyajima

    Vom Strand hatte man einen schönen Blick auf das große im Wasser stehende Torii In den Steinen wimmelte es von kleinen und größeren Krebsen  Eigentlich stehe ich nicht so auf diese typischen Touri-Fotos.  Aber das musste jetzt einfach mal sein  Meine kleine Powerbank ist auf Tagesausflügen mein treuer Begleiter…. Handyakkus mögen es nicht so, wenn man mit dem Handy viele Fotos macht. Und nein, ich hatte ja meine Kamera dabei, die Kids haben sich dauernd mein Handy geliehen, weil es (offiziell) ‚die bessere Kamera hat‘, (inoffiziell: Noch freien Speicherplatz; bei einem der an dieser Stelle nicht näher genannten Kids war der Speicher und die Cloud schon an Tag 3 unserer Reise voll…) und mein Sohn war ja seit Singapur leider komplett handylos und auch er wollte zwischendurch Fotos machen.  Die Kids bauten Steintürmchen. Ein Must-Do in jedem Urlaub: Irgendwo ein Steintürmchen bauen.  Der Strand auf Miyajima war dafür ideal.  Ich nutzte die Zeit für ein paar Fotos vom Torii und von der Schrein-Anlage. Das Ergebnis:  Das Wasser kam zurück, schon nach kurzer Zeit stand das Torii wieder komplett im Wasser Irgendwie hatten wir alle Lust auf eine kleine Pause.  Wir liefen zurück zu der Straße von vorhin mit den vielen kleinen Shops  Die Rehe sind teilweise sehr aufdringlich.  Dieser Kandidat kam sogar zum Tisch, um zu betteln. .. Als es nichts gab, zog er friedlich davon Kaffee-Pause für Ulla und mich!! Und für die Kids gab es Slushy-Eis.   

    Die Wege sind sehr malerisch

    Sonnenuntergang am Itsukushima-Torii von Miyajima
    Wir spazierten zurück zur anderen Seite der Schrein-Anlage. Von dort wollten wir uns den hoffentlich schön aussehenden Sonnenuntergang ansehen …. Regenwolken zogen vorbei …  … und dann bildeten sich auch noch ein paar kleine Mammatus-Wolken. Diese entstehen auf der „Rückseite“ eines Gewitters  Wir suchten uns einen schönen Platz für den Sonnenuntergang    Als ich die Fotos vom Torii machte, bemerkte ich gar nicht, dass sich da jemand anschlich….  …..und dann wollte er mein Handy anknabbern …..  Und als ich das Handy wegzog, stellte er sich auf die Hinterbeine und wollte mich anspringen.  Uah, das war mir jetzt aber zu viel. Die Kids lachten laut los, wahrscheinlich weil ich so erschrocken-verdattert geschaut habe.  Ok, Faustregel: Je mehr Menschen an einem Ort waren, desto mehr Rehe waren dort. Das Problem:  Manche Touristen sind so saudämlich und lassen ihren Müll liegen. Das ist ohnehin schon nicht in Ordnung, aber hier wird es gefährlich für die Tiere, denn die fressen das Zeug!  Er war dabei, einen Pappteller zu fressen. Ich habe ihm das Ding weggenommen, danach wurde ich etwas argwöhnisch angesehen …  Aber das war ein nettes Fotomotiv.  Trotz Gewitterwolken und Regenschauer hatten wir einen farbenfrohen Sonnenuntergang  Die Unwetterwolken verzogen sich. Das sah beeindruckend aus.  Ich schien aber die einzige zu sein, die sich dafür interessierte, … Und dann bekamen wir ganz zum Schluss von dem Sonnenuntergang sogar noch ein paar Sonnenstrahlen geschenkt. Wie schön, ich war so happy!    Dankbar gingen wir zurück Richtung Anleger. Dieses mal wollten wir die kürzere Fährverbindung nehmen und mit der Bahn zurück nach Hiroshima fahren.  . . Kurz nach diesem Foto entdeckte der kleine Hirsch den Plastikbecher und wollte ihn fressen …  Ich verstehe die Menschen nicht, wie kann man seinen Müll so achtlos wegwerfen?! 

    Wir wählten wieder den Weg durch die Shopping-Passage, um noch ein paar kleine Andenken zu kaufen. 

    Umgerechnet ca 3,40 Euro. Gar nicht mal so teuer für diese Lage. Ist das Kitschig? Ja. Habe ich es mir gekauft? Ja klar! Steht jetzt in unserer Souvenir-Vitrine im Wohnzimmer.   
    Ghibli-Shop: Ein ganzes Schaufenster mit Totoro 
    Während ich im Souvenir-Laden stöberte, klebten meine Töchter an diesem Schaufenster. Ghibli. Und dann noch Totoro!  Vor allem meine älteste Tochter liebt es und trägt seit dem Urlaub sogar eine Kette mit Totoro. Und weil ich, nachdem ich den halben Souvenirladen leer gekauft hatte, zu ihr ging und mit 3 Fragezeichen vor dem Schaufenster stand („Was genau ist das?!“ – „MAMA, das ist TOTORO! Den muss man doch kennen!!!“ „…. ehm….ne…?“   O_O …. ) haben wir nach der Reise einen Ghibli-Fernsehabend gemacht und „Totoro“ und „Das wandelnde Schloss“ angeschaut. Schon teilweise sehr crazy, die Filme, aber schön gemacht.  . . Vom Schiff aus hatten wir noch einmal einen schönen Blick auf Miyajima.  Sollte ich noch einmal irgendwann nach Japan kommen, würde ich hier eine Nacht bleiben.  Und dann alles in Ruhe anschauen, wenn die Tagestouristen alle weg sind und der Schrein, die Pagode und das Torii so wundervoll beleuchtet werden …  Bye Bye Miyajima, die schöne und malerische Insel mit vielen kleinen, versteckten Schätzen, von denen wir so viele nicht gesehen haben. Wir sehen uns hoffentlich wieder. 
    Nachts sind der Schrein, die Pagode und das Torii wunderschön beleuchtet
    Direkt am Hafen ist eine S-Bahn-Station.  Alles gut ausgeschildert. Aber Ulla wusste ohnehin, welche Bahn wir nehmen mussten. 
    Ramen essen in Hiroshima
    Zurück in Hiroshima wollten wir zu Abend essen, die Kids wünschten sich Ramen und Ulla kannte dafür genau das richtige Restaurant.    Und auch hier wieder Modelle der Speisen    Mein Lieblingsessen in Japan: Gyōza !  Schaut euch mal die Wanddeko an!  Gyōza sind gefüllte und angebratene Teigtaschen.  Sehr lecker!  Dazu gab es Hähnchen, wieder einmal in typischer Bällchenform. Denn Messer zum Schneiden gibt es nicht. Stäbchen oder auf Nachfrage Gabel und für Ramen noch einen Löffel. Mehr wird nicht gereicht.  Essen gehen war zumindest im Oktober 2023 einiges günstiger als in Deutschland.    Wir machten uns auf dem Weg zurück zum Hotel.  Mit einem kleinen Abstecher in einem kleinen Einkaufsladen.  Hier mal ein paar Einblicke: Perfekt für einen Kaffee zwischendurch!   Wir kauften ein paar Snacks für die Fahrt am nächsten Tag und noch Getränke.  Dies ist eine ganz neue Straßenbahn.      Zurück im Hotel packten wir unsere Koffer und Taschen. Und gingen früh schlafen.  Das war ein ereignisreicher Tag. Vormittags der Friedenspark, nachmittags Miyajima.  Und viele viele Schritte….     Guten Morgen aus Hiroshima!  Und jaaaa, die Sonne scheint!!!!  Zum Frühstück holten wir uns die Getränke und die Suppe. Den Wrap mochten wir alle nicht, statt dessen gab es die gestern Abend gekauften Snacks.  Wir packten die letzten Sachen zusammen und checkten aus.    .   Wir haben bei uns im Laden fast das gleiche EC-Gerät und ich bediene es an jedem Arbeitstag dort – schon witzig, das gleiche Gerät nun komplett auf japanisch zu bedienen.  Uns half dabei die freundliche Dame an der Rezeption.      Mit dem Shinkansen fuhren wir zur letzten Station dieser Reise: Kyoto!  Und da wartete vor allem auf die Mädchen ein riesiges Highlight!  Dazu aber mehr im nächsten Bericht!  Danke, dass ihr wieder dabei ward!  Bis zum nächsten mal!! 



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  • Der Friedenspark von Hiroshima

    Der Friedenspark von Hiroshima

    Der Friedenspark von Hiroshima

    Reiseziel: Japan Reisezeit: Oktober 2023 (10 Tage) Reisende: Elly und ihre 3 Teenie-Kids  Route: Tokyo – Fuji – Hiroshima – Kyoto – Nara – Osaka

     

    Der Friedenspark von Hiroshima

      Guten Morgen aus Hiroshima Unser Wecker klingelte wieder sehr früh. Wir hatten viel auf dem Programm an unserem einzigen Tag in Hiroshima. Morgens wollten wir den Friedenspark und das Museum besuchen. Nachmittags dann zu der Insel Miyajima. Zumindest die Anlage und den im Wasser stehenden Shinto-Schrein von Itsukushima wollten wir sehen. Vielleicht sogar mit einem schönen Sonnenuntergang? Die Ernüchterung kam beim wegziehen der Gardinen …. Das Wetter war leider nicht besser. Bewölkt und immer wieder regnete es …     Wir zogen uns an und gingen zur Lobby, um zu frühstücken. Das Frühstück war …. überschaubar. Ein Salatwrap, eine Suppe und ein Getränk. Das Ganze zum abholen und auf dem Zimmer essen. Oder an dem thekenhohen Tisch in der Lobby, zwischen ankommenden und abreisenden Gästen. Wir entschieden uns für die Zimmer-Variante.   Wir nahmen unser Päckchen und gingen zurück aufs Zimmer. So hatten wir zumindest eine schöne Aussicht. Auf Hiroshima. Und auf die Regenwolken… Am Horizont, hinter und direkt unter den Wolken zeigten sich die Berge Irgendwann fiel unser Blick auf die Uhr. Trotz des kleinen Frühstücks hatten wir viel zu lange dafür gebraucht. Wir waren doch mit Ulla verabredet! Also, schnell Rucksäcke gepackt, Schuhe angezogen und auf zum Treffpunkt. Wir liefen schnellen Schrittes durch die Straßen von Hiroshima.   Dieses Stromkabelwirrwarr ließ uns immer wieder staunen   Stolpersteine am Straßenrand. A-bombed Stones from the Previous Hiroshima City Hall Unser Treffpunkt mit Ulla war die Haltestelle Genbaku Dome-Mae Station , dass ist die Bahn-Haltestelle direkt am Friedensdom, dem Gebäude, welches noch erstaunlich gut erhalten geblieben ist, obwohl es praktisch unter dem Zentrum der Atombombenexplosion war.  Alte und neue Straßenbahnen . . . .

    Die schreckliche Geschichte von Hiroshima

    Um das alles etwas besser zu verstehen, reisen wir etwas weiter in die Geschichte zurück. Noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges war Japan eine große Macht im asiatischen Raum. Dies war das Ergebnis einer sehr aggressiven Außenpolitik. 1931/32 hatten japanische Truppen die Mandschurei, einen Teil von China, besetzt. 1937 drangen sie weiter in das Land vor, ohne Rücksicht auf Verluste. Häuser wurden niedergebrannt, Frauen und Kinder getötet. Das ganze weitete sich bis in die Gebiete von Indochina aus. Immer mit dem Ziel, die stärkste Macht zu werden. Die USA hatte auch einen großen Einfluss in diesen Gebieten und Japan hatte es sich zum Ziel gesetzt, diese zu schwächen. Die USA ließ sich das nicht gefallen und kündigte wichtige Handelsverträge mit Japan. Im Juli 1941 sperrten sie alle japanischen Gelder, welche bei US Banken lagerten, um so einen Abzug der japanischen Soldaten aus den besetzten Ländern zu erzwingen. Japan war auf die Einfuhr von Rohstoffen, insbesondere Erdöl, angewiesen. Die politische und wirtschaftliche Lage verschlechterte sich zunehmend. Japan verlangte daraufhin von den USA das Ende der Wirtschaftsblockaden, aber forderte ebenso auch das Recht, die Vormachtstellung in Asien zu behalten. Die USA lehnte dies jedoch ab. Die USA war bis dahin noch neutral im 2. Weltkrieg. Japan sah keinen anderen Ausweg, als die USA anzugreifen. Aufgrund der Größe der US-Armee ein Kampf wie David gegen Goliath. Also entschloss sich Japan dazu, den USA nicht offiziell den Krieg zu erklären, sondern planten einen geheim gehaltenen Überfall, mit welchem man vor allem die US-Marine im Pazifik schwächen wollte. Das Ziel für diesen Angriff: Pearl Harbor. Der Angriff auf Pearl Harbor begann am 7. Dezember 1941 um 7:48 Uhr. In den folgenden 2 Stunden wurden 2.400 US-Amerikaner direkt getötet,  1.200 wurden verletzt. Die Pazifikflotte erlitt wie von Japan geplant schwere Schäden. Damit war nun auch die USA (gezwungenermaßen)  in den 2. Weltkrieg eingetreten.  Nach dem Überfall auf Pearl Harbor erklärten die USA mit dem zu dem Zeitpunkt amtierenden US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt am 8. Dezember Japan den Krieg.  Rückblickend muss man sagen, dass der Angriff auf Pearl Harbor ein großer Fehler von Japan war.  Japan und seine Verbündeten, nämlich Deutschland und Italien, hatten nun eines der militärisch stärksten Länder der Welt zum Gegner… Und zu was die USA in der Lage war, sollte sich nur wenige Jahre später zeigen.  Im August 1945 gab der US-Präsident Harry S. Truman  (Roosevelt starb am 12. April 1945) den Befehl, zwei Atombomben auf Japan zu werfen. 
       

    Hiroshima, 06. August 1945. 08:00 Uhr. Es war ein sonniger Montag Morgen.

    In der Stadt lebten zu dem Zeitpunkt ca 350.000 Menschen. Niemand ahnte, welches Unglück sich näherte.  Der US-Bomber „Enola Gay“ war bereits auf dem Weg nach Hiroshima.  An Bord hatte er die Atombombe „Little Boy“. Ein scheinheiliger Name für eine drei Meter lange Bombe mit 60 Kilogramm Uran im Kern.  Um 8:16 Uhr wurde die Bombe abgeworfen. Das Ziel war eine Brücke mitten im Zentrum von Hiroshima.  In ca 500 Metern Höhe detonierte die Bombe über der Innenstadt. Der Atompilz stieg bis in 13 Kilometer Höhe auf. Nur 43 Sekunden später hatte die Druckwelle 80 Prozent der Innenstadtfläche zerstört. Die Bombe explodierte mit einer kaum vorstellbaren Hitze. Es entstand ein Feuerball mit einer Temperatur von fast 4000 Grad Celsius, das ist mehr als die Hälfte der Temperatur von der Sonnenoberfläche. Und dieses Inferno fegte über die Stadt hinweg. Die Menschen, welche davon in direkter Nähe getroffen wurden, verschwanden im Bruchteil einer Sekunde. Die Druckwelle zerfetzte die Lunge und das Gewebe, bevor sie im Feuerball verglühten. Nichts blieb von ihnen übrig. Einzig ein Schatten, eingebrannt in die Steine an der Stelle, an welcher bis kurz zuvor noch ein Mensch gestanden oder gesessen hat. Noch in mehr als zehn Kilometern Entfernung fingen Bäume Feuer. Fast alle Häuser von Hiroshima  wurden zerstört. Mehr als 70.000 Menschen waren sofort tot.  80 % der Innenstadt war dem Erdboden gleichgemacht.  . . Wer sich nicht direkt unter dem Zentrum der Explosion aufhielt, sah den grellen Lichtblitz. Bei der darauffolgenden Druckwelle der Explosion verloren viele ihr Bewusstsein. Die Hitze verbrannte die Haut. Menschen flohen aus dem Innenstadtgebiet, die Haut hing wie Fetzen an ihrem Körper.  Diese Menschen durchlitten unvorstellbare Schmerzen und Qualen.  20 Minuten später prasselte radioaktiver Niederschlag auf das Gelände. Die Menschen wussten nicht, welche Gefahr sich hinter dem Niederschlag verbarg. Die nukleare Strahlung führte zu Haarausfall und roten Flecken am ganzen Körper. Die radioaktiv verseuchten Menschen starben qualvoll noch Wochen nach dem Bombenabwurf an inneren Blutungen. Bis zum Ende des Jahres 1945 starben weitere 70.000 Menschen an den direkten Folgen des Atombombenabwurfes. Nach 5 Jahren stieg die Zahl auf 200.000 ! .

    Nach Hiroshima folgte Nagasaki

    Es gab noch einen zweiten Abwurf einer Atombombe von den USA:  Am 9. August 1945 um 11:02 Uhr traf Nagasaki die Atombombe „Fat Man“, welche mit Plutonium gefüllt war. Es starben ca 65.000 Menschen durch die Atombombe. . Wenige Tage nach dem zweiten Abwurf beugte sich Japan mit der Kapitulation gegenüber den USA. Damit endete der zweite Weltkrieg auch im Pazifikraum. . . Nach dem Krieg setzte Hiroshima beeindruckende Anstrengungen zum Wiederaufbau ein. Die Stadt wurde zum Symbol des Friedens und der atomaren Abrüstung. Der Hiroshima Peace Memorial Park, der an der Stelle des Bombenabwurfs liegt, beherbergt das weltbekannte Hiroshima Friedensdenkmal, das den „A-Bomb Dome“ einschließt. Dieses erhaltene Gebäude, einst das Industrie- und Handelszentrum der Stadt, wurde bewusst nicht restauriert und steht als stilles Zeugnis für die schmerzhaften Ereignisse. Hiroshima hat sich zu einer Stadt des Friedens gewandelt, die aktiv für nukleare Abrüstung und den Erhalt der Menschlichkeit eintritt. Jedes Jahr gedenken Menschen aus aller Welt am 6. August den Opfern der Atombombe, und die Stadt vermittelt eine wichtige Botschaft über die Notwendigkeit der globalen Zusammenarbeit für eine friedliche Zukunft. Die Geschichte von Hiroshima ist somit eine Mahnung an die Menschheit, die Schrecken des Krieges zu überwinden und gemeinsam für eine Welt ohne nukleare Bedrohungen einzutreten. Aber die Menschheit ist leider unbelehrbar und so brennt die kleine Flamme im Friedenspark wohl leider ewig weiter… Der Frieden auf der Welt entfernt sich gefühlt mit jedem Tag weiter weg…   Ich möchte im Folgenden versuchen, unsere Emotionen bei dem Besuch zu schildern und auch das Gesehene im Museum, und auch wenn ich euch viele Fotos erspare, wird es emotional.  . .  

    Unser Besuch im Friedenspark von Hiroshima

    Ulla wartete schon an der Haltestelle und gemeinsam starteten wir unseren Spaziergang durch den Friedenspark. Die Kinder kannten die Geschichte der Stadt und starteten mit einem mulmigen Gefühl zu dieser Tour, wie sie mir sagten. Aber sehen wollten sie es. Das hatten wir im Vorfeld gemeinsam beschlossen. Dieser Park hat nur ein Thema: Frieden!  

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    Direkt an der Brücke befindet sich schon das erste Denkmal. Es ist das „Red Bird“ Story Literary Monument Miekichi Suzuki (1882-1936), ein bedeutender Schriftsteller, wurde hier in der Stadt Hiroshima geboren. Zu seinen Hauptwerken gehören Chidori  und Kuwanomi. 1918 gründete er die Kinderliteraturzeitschrift Akai Tori („Der rote Vogel“) Dieses Denkmal, ein Werk von Katsuzo Entsuba, wurde 1964 erbaut und dient als Symbol für Hiroshimas Erholung von der Zerstörung der Atombombe und die Hoffnung auf Weltfrieden. Die Inschrift auf dem Denkmal lautet: „Ich werde für immer träumen, so wie ich es in meiner Kindheit getan habe, und daher nur wenig leiden.“ Miekichi.“

        Wenig weiter steht das Das Aioi Bridge Memorial. Es erinnert an den Tag der Katastrophe. Durch ihre markante T-förmige Konstruktion war diese Brücke im Zentrum von Hiroshima das Ziel für die Piloten der Enola Gay.   Und dann standen wir vor dem Symbol für die Katastrophe:

    Dem Atomic Bomb Dome – Hiroshimas Friedensdenkmal

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    1915 wurde dieses markante Gebäude als „Produktausstellungshalle der Präfektur Hiroshima“ fertiggestellt. 1921 wurde es in „Ausstellungsort für Handelswaren der Präfektur Hiroshima“ umbenannt. 1933 wurde es dann zur „Halle zur Förderung der Industrie der Präfektur Hiroshima“ Das Gebäude war unmittelbar unter dem Zentrum der Explosion. Durch die unvorstellbare Hitze brannte es vollständig aus. Die darin arbeitenden Menschen hatten keine Überlebenschance. Es ist erstaunlich, dass trotzdem soviel von den Gebäudestrukturen erhalten geblieben ist. Es ist immer noch in dem Zustand, wie es damals nach dem Abwurf der Atombombe geblieben ist. Im Dezember 1996 erklärte sie die UNESCO zum Weltkulturerbe. Es sei ein starkes Symbol der zerstörerischsten Kraft, welche von Menschen erschaffen wurde. Und zeitgleich ist es auch ein Symbol für Hoffnung auf Frieden und vor allem für die endgültigen Beseitigung aller Kernwaffen aus.   Das am 06. August 1954 fertig gestellte Chugoku-Shikoku Area Memorial Monument neben dem Atomic Bomb Dome. „Der Verlust der Opfer des Atombombenabwurfs ist die Grundlage einer friedlichen Welt.“ Die Steinsäule rechts neben dem Stein mit der Aufschrift „An dieser Stelle starben Mitarbeiter des Bauministeriums (Innenministerium) im Dienst“ wurde 1980 von der Chugoku Construction Kosei Association errichtet. Es fühlte sich beklemmend an. Das Gebäude steht da noch genau wie damals, direkt nach der Katastrophe. Wir stehen an dem Punkt, der genau unterhalb der Explosion lag. Eine unvorstellbare Hitze breitete sich von hier aus und verbrannte Zehntausende Häuser. Die meisten der 70.000 Menschen starben in diesen Sekunden. Sie hatten nicht die geringste Chance, diesem Inferno zu entkommen. Der Atomic Bomb Dome steht hier wie ein stummer Zeitzeuge. Wir schauten uns ihn an, liefen einmal herum. Schweigend.   Die Beschriftungen sind alle auch auf englisch.   Wir liefen über die Brücke. Auf der anderen Seite befindet sich das Children’s Peace Monument. Zu diesem Ort gibt es eine traurige Geschichte

    Die Geschichte von dem Mädchen Sadako Sasaki

    Sadako war 2 Jahre alt, als die A-Bombe über Hiroshima abgeworfen wurde. Sie lebte mit ihrer Familie im Innenstadtbereich und bekam dadurch eine hohe Strahlung ab. Dennoch wuchs sie als scheinbar gesundes, sportliches Mädchen heran. Doch dann, 10 Jahre später, wurde sie krank. Am 10. Januar 1955 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine bei Überlebenden des Atombombenabwurfes häufig auftretende Krebserkrankung. Sadako ging es immer schlechter. Viele Kinder in Hiroshima erkrankten in den Folgejahren am Leukämie und starben daran. Sadako hatte große Angst, auch zu sterben. Ihre beste Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende: Wenn man 1000 Origami Kraniche faltet, bekommt man von den Göttern ein Wunsch erfüllt. Sadako begann daraufhin, während ihres mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes Papierkraniche zu falten. Nachdem sie innerhalb von weniger als einem Monat 1000 Kraniche fertiggestellt hatte, setzte sie ihre Arbeit in der Hoffnung auf Heilung fort. Leider wurde ihr Wunsch nicht erfüllt. Im Herbst 1955 starb Sadako im Alter von 12 Jahren. Ihr Bruder Masahiro Sasaki hat gesagt, dass Sadako 1600 Kraniche bis zu ihrem Tod faltete. 1600 Kraniche, gefaltet voller Hoffnung eines jungen Mädchens, welches viel zu jung aus dem Leben gerissen wurde und zum Symbol für die vielen Kinder wurde, welche ebenso erkrankten und an den Folgen der radioaktiven Strahlung noch Jahre nach dem Abwurf starben. Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Anteilnahme der traurigen Geschichte von Sadako wurden Origami-Kraniche zu einem Symbol der internationalen Friedensbewegung und des Widerstands gegen den Atomkrieg. Die Mitschüler und Freunde von Sadako waren erschüttert, dass so viele ihrer Mitschüler und nun auch ihre Freundin so jung an den Folgen starben. Sie sammelten Spenden, um allen verstorbenen Kindern ein Denkmal zu errichten. Am 5. Mai 1958, fast drei Jahre nach Sadakos Tod, konnte das Denkmal errichtet werden. Es steht im Friedenspark mitten in Hiroshima und wird als „Kinder-Friedens-Denkmal“ bezeichnet. Im Herzen des Denkmals hängt eine Glocke. Jeder Besucher soll sie einmal läuten, für den Frieden in der Welt. Oben auf dem Denkmal steht Sadako, in ihren Händen hält sie einen großen Kranich. Um das Denkmal herum stehen viele Schaukästen mit Papierkranichen, welche aus der ganzen Welt als Zeichen des Friedens nach Hiroshima geschickt werden. Eine Weile sind sie ausgestellt, dann werden daraus Postkarten für die Besucher erstellt.    
    Bei Youtube habe ich ein Video dazu gefunden. https://www.youtube.com/watch?v=fPlAzO0mGT4&t

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        Auch die Glocke hat die Form eines Kranichs. Meine Kinder, tief berührt von der Geschichte von Sadako, läuteten die Glocke. „Eigentlich muss man die so laut machen, dass es die richtigen Menschen auch hören. Jedes mal, jeden Tag, immer und immer wieder, bis alle Kriege zu ende sind!“ sagte meine Tochter. Und meine andere Tochter fügte hinzu „… genau. Guck mal, so viele Menschen wollen Frieden, aber nur ein paar Menschen den Krieg. Warum kommen die damit durch?“ Ja, warum. … eine gute Frage. Warum gibt es immer noch Krieg …. Das will doch eigentlich niemand. … Auf dem Stein unter dem Sockel steht die Inschrift: „Dies ist unser Schrei. Dies ist unser Gebet. Für den Aufbau des Friedens in dieser Welt.“ Es gibt eine weitere große Friedensglocke im Park. Im Teich rund um den Glockenturm wurden Lotussamen gepflanzt und jedes Jahr rund um den Friedensgedenktag am 6. August blühen die wunderschöne Blumen. Nach dem Bombenangriff wurden Lotusblätter auf die Wunden der Menschen gelegt, um die Schmerzen bei Verbrennungen zu lindern und ihre Seele zu trösten. Wir laufen Richtung Museum.

    Eine Flamme für die Vernichtung aller atomaren Waffen auf dieser Welt

    Das ist die Friedensflamme. Der Sockel ist so gestaltet, dass er zwei am Handgelenk zusammengepresste und nach hinten gebogene Hände suggeriert, sodass die Handflächen zum Himmel zeigen. Es drückt sein Mitgefühl für die Opfer aus, die ihren Durst nach Wasser nicht stillen können, sowie den Wunsch nach der Abschaffung der Atomkraft und einem dauerhaften Weltfrieden. Die Flamme brennt ununterbrochen, seit sie am 1. August 1964 angezündet wurde. Sie symbolisiert die Anti-Atomkraft-Entschlossenheit, die Flamme „bis zu dem Tag zu brennen, an dem alle diese Waffen von der Erde verschwunden sein werden“. Sie wird wohl ewig brennen …. Beim jährlich stattfindenden „Flamme des Friedens“-Staffellaufs laufen Vertreter jeder Gemeinde durch die Städte und Dörfer der Präfektur Hiroshima, um für die Abschaffung von Atomwaffen und eine Verbesserung der Überlebenshilfe zu appellieren. Es wird bei verschiedenen Veranstaltungen zum Anzünden anderer Flammen als Symbol des Friedens verwendet.  Im Jahr 1994 entzündete es die Flamme der Asienspiele in Hiroshima. An diesem Tag im Oktober war sehr viel los. Überall waren lange Warteschlangen 

    Das Kenotaph für die Opfer der Atombombe

    Dieses Denkmal wurde mit dem Wunsch errichtet, Hiroshima als Stadt des Friedens wieder aufzubauen. Es ähnelt einem alten bogenförmigen Haus, was teilweise auf den Wunsch zurückzuführen ist, die Seelen der Opfer vor den Elementen zu schützen. Auf dem Denkmal steht die Inschrift: „Lasst alle Seelen hier in Frieden ruhen, denn wir werden das Böse nicht wiederholen.“ In der Steintruhe in der Mitte sind die Namen der bei den Bombenangriffen ums Leben gekommenen Personen gespeichert, unabhängig von ihrer Nationalität. Namen werden hinzugefügt, wenn Personen, die mit einem Todesfall in Verbindung mit der Katastrophe stehen, einen Antrag stellen. Mit Stand vom 6. August 2015 umfasst das Register 108 Bände mit 297.684 Namen und einen Band mit vielen nicht identifizierten Opfern. Über 300.000 Menschen, die ihr Leben so sinnlos lassen mussten, teils sehr qualvoll, wie die kleine Sadako    Steht man genau mittig vor dem Denkmal, bildet das Kenotaph , die Flamme des Friedens und das Friedensdenkmal eine Linie.   

    Das Friedensmuseum von Hiroshima

    Das Friedensmuseum Hiroshima (japanisch 平和記念資料館, englisch Hiroshima Peace Memorial Museum) ist ein 1955 eröffnetes Museum zum Gedenken und zur Dokumentation des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Auch hier warteten wir lange. So lange, dass ich in der Zeit für uns alle Getränke kaufen und wir diese sogar austrinken konnten.  Meine Kinder wollten mit in das Museum. Ich habe mit ihnen gesprochen, was sie erwarten würde, aber sie wollten mehr über diesen schicksalhaften Tag wissen.  Man betritt das Museum. Und begibt sich auf Zeitreise in das Hiroshima vor der Katastrophe.  Auf dem Bild sieht man das Gebäude mit der Kuppel. Das Friedensdenkmal und das traurige Wahrzeichen für Hiroshima   An diesem Tag waren sehr viele Besucher im Museum.  …. und dann geschah das für alle Unfassbare …. 

    Hibakusha – so werden die betroffenen Überlebenden genannt. 

    Das Wort Hibakusha setzt sich aus den Silben „Hi“ für „Leiden“, „baku“ für „Bombe“ und „sha“ für „Mensch“ zusammen. Viele der Überlebenden hatten Verbrennungen und alle waren verstrahlt. Viele waren durch den Abwurf stigmatisiert, niemand kannte die Strahlenkrankheit. Man vermutete, dass die Strahlenkrankheit ansteckend sei und die Hibakusha wurden in den ersten Jahren ausgegrenzt und mit ihrem Leid alleine gelassen.  Die Ausstellung ist nichts für zarte Seelen. Es gibt viele Zeitzeugenberichte, viele Bilder und Fotos. Fotos der Zerstörung, Fotos der schweren Verletzungen. Fotos von Menschen mit leeren Augen. Fotos von Menschen, die den Abwurf nicht überlebt haben. Zeichnungen von Augenzeugen. Zeichnungen davon, was als Foto nicht zu ertragen gewesen wäre.   Ein paar harmlose Fotos zeige ich euch: Um die Hitze zu verdeutlichen, befinden sich mehrere Exponate in den Vitrinen.  Glas, welches einfach geschmolzen ist, wie Kerzenwachs. … Die Ausstellung war voller Besucher.  Und doch war es leise.  Man hörte einige Menschen schluchzen.  Und auch uns gingen die Berichte und die Fotos sehr nahe.  Meiner jüngsten Tochter wurde das alles zu viel. Sie verließ die Ausstellung vorzeitig und wartete am Ausgang auf uns.  Es war so traurig, all diese Schicksale. Jedes Exponat hatte so eine traurige Geschichte.  Soviel Leid.  Die Fotos und Zeichnungen von Zeitzeugen…. so unfassbar, welche Schmerzen und welches Leid diese Menschen ertragen mussten.   Noch Jahre später litten viele der Opfer.  Es tat weh, diese Fotos anzusehen.  Soviel Leid. 
    Die traurige Geschichte von Shinichi Tetsuya
    Eine von vielen traurigen und tragischen Geschichten ist die Geschichte vom kleinen Shinichi Tetsutani.  Er war 3 Jahre alt und liebte es, mit seinem Dreirad zu fahren.  Auch am Morgen des 6. August fuhr er mit seinem Dreirädchen am Haus der Familie, nur 1500 Meter vom Hypozentrum entfernt.  Als die Bombe explodierte, war er völlig schutzlos.  Die Feuerwalze verbrannte einen Großteil seiner Haut.  Er starb qualvoll mit den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch haben kann, am Abend des 6. August … Dabei hätte er sein ganzes Leben noch vor sich gehabt…  3 Jahre alt …. einen Monat vor seinem 4. Geburtstag. Sein Vater verlor an dem Tag nicht nur ihn, sondern noch zwei weitere Kinder: Michiko war 11 Jahre alt und die kleine Yoko erst 1. …  Es ist so sinnlos, so unfassbar sinnlos ….      Es war so leise. So viele Menschen waren mit uns in diesem Museum, aber keiner sagte auch nur ein Wort.  Ich hatte auch Tränen in den Augen, …. Diese Bilder und persönlichen Ausstellungsstücke zu sehen ist schwer zu ertragen.  Die Geschichten dazu zu lesen schmerzt.  Es waren aber auch Tränen der Wut!  Es ist menschengemachtes Leid! Und die Menschheit hat nichts gelernt, die kleine Flamme brennt noch immer ….   …. wozu sind Menschen in der Lage? Will man so etwas wirklich wiederholen?   . . . Am Ende der Ausstellung sind ein paar der Original-Kraniche von Sadako.  Gefaltet voller Hoffnung – und doch endete auch dieses Leben viel zu früh. Mit nur 12 Jahren…            Noch immer gibt es Atomwaffen auf der Welt, welche sogar noch modernisiert werden. Die Flamme in Hiroshima wird wohl niemals erlöschen. „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt“, sagte Mahatma Gandhi einst. Und diese Aussage ist leider aktueller denn je ….   Wir verließen das Museum und den Friedenspark nachdenklich. Warum ist das einfache so schwer? Einfach nur Frieden ….    . . . . . .   Der Nach diesen Eindrücken brauchten wir etwas Lebens-Bejahendes.  Ulla fuhr mit uns zur kleinen Insel Mijayima.  Darüber erzähle ich euch dann im nächsten Bericht. 



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  • Von Tokyo mit dem Shinkansen nach Hiroshima und unser tolles Hotel mit Familienzimmer

    Von Tokyo mit dem Shinkansen nach Hiroshima und unser tolles Hotel mit Familienzimmer

    Von Tokyo mit dem Shinkansen nach Hiroshima und unser tolles Hotel mit Familienzimmer

    Von Tokyo mit dem Shinkansen nach Hiroshima und unser tolles Hotel mit Familienzimmer

        Soooooo, jetzt geht’s endlich mit den Japan-Berichten weiter. In den letzten Tagen war ich ziemlich viel mit Urlaubsplanung für die Sommerferien beschäftigt. Und das war nicht so ganz einfach …. – Fixer Zeitraum von 12 Tagen – 3 Generationen – und die Wünsche von Mitreisenden zwischen 11 und 75 Jahren irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Darunter Wünsche wie – „…unbedingt ans Meer!“ und  „… auf keinen Fall ans Meer, das ist doch langweilig…“ oder auch „Bitte nicht zu weit weg, maximal 4 Stunden Fahrt oder 2 Stunden Flug!“ und „…. aber nicht wieder irgendwas in der Nähe, warum nicht mal Lofoten oder wieder Kroatien…“ „…. ich könnte mir auch mal eine Schiffsreise vorstellen…“  –   „Nein, auf keinen Fall eine Schifffahrt!“ Und dann kam leider noch ein Punkt hinzu, den ich dann unerwartet in unserer Planung berücksichtigen musste. Kurzum: Fliegen ist für das kommende 1/2 Jahr nicht möglich und eine Reise mit viel Baden und schnorcheln auch nicht. Und wir hoffen sehr, dass wir vielleicht wenigstens im Herbst wieder fliegen dürfen.   Ja, es war etwas kompliziert.  Wir sind in der finalen Phase. Wohin es im Sommer geht verrate ich euch in einem späteren Bericht. Soviel vorweg: Tatsächlich konnte ich auch einen großen Wunsch von mir mit einbauen und darauf freue ich mich riesig!   Jetzt habe ich endlich wieder Zeit, meinen Bericht weiter zu schreiben.  

    Japan 

    Wir verlassen Tokyo. Heute stand ein Reisetag auf dem Plan. Mit dem Shinkansen fuhren wir von Tokyo nach Hiroshima. Knapp 5 Stunden dauerte die Fahrt – inkl. einmal umsteigen.  

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    . . Wir mussten von Shibuya erst einmal zu einem anderen Stadtteil von Tokyo: Shinagawa. Von dort startete der Shinkansen. Von Shinagawa aus fuhren wir bis Shin-Osaka, dort mussten wir umsteigen und fuhren von da weiter nach Hiroshima.   Mit der Navitime-App konnten wir uns ganz genau anzeigen lassen, mit welchem Zug wir mit dem Japan Rail Pass fahren konnten. Diese App hat uns sehr oft sehr zuverlässig geholfen, mit der richtigen Bahn zu fahren. Wir hatten inzwischen überhaupt keine Bedenken mehr, die ÖPVs zu nehmen. Von Shibuya aus fuhren wir nach Shinagawa. Wir starteten erst mittags, denn an diesem Vormittag habe ich etwas ganz Besonderes gemacht, aber für den Bericht über meinen Ausflug an diesen Vormittag muss ich noch etwas recherchieren, daher folgt er in den kommenden Wochen irgendwann. Selbst die Baustellen wirken in Japan sehr clean.

    Wie findet man den Shinkansen-Bahnsteig?

    In Shinagawa mussten wir uns erst einmal kurz orientieren. Aber im Grunde ist der Shinkansen gut ausgeschildert. Er hat seine eigenen Bereich im Bahnhof und man muss nur den Wegweisern folgen. Wenn man in Japan mit der Bahn fährt, löst man die Tickets immer vor dem Betreten des Bahnsteiges. Erst dann öffnen sich die Schranken und man kann zum Bahnsteig gehen.  Das ist bei allen Tickets so, egal ob Einmalticket oder JR-Pass oder sonstige Bahntickets.  Wir wussten, dass wir den Shinkansen Richtung Shin-Osaka nehmen mussten. Und fanden es dann auch relativ schnell. Die App sagt aber auch genau, zu welchem Gleis man muss. Wir hatten für diese Fahrt feste Plätze reserviert. Das haben wir gemacht, als wir in Tokyo unseren Voucher gegen den echten Rail-Pass eingetauscht haben. Das ist nur an bestimmten Stationen oder am Flughafen möglich. Zum umtauschen muss man die Voucher, welche man per Post zugestellt bekommen hat, und die Reisepässe vorlegen. Wir waren viel zu früh am Bahnsteig. So konnten wir aber zumindest schon einmal einen Shinkansen mit seiner typischen langen Nase aus der Nähe sehen   Meine älteste Tochter ist großer Japan-Fan und probiert auch gerne viele japanische Speisen und Süßigkeiten. Nicht alles schmeckte ihr …. Viele vermeidlich japanische Speisen, welche wir aus Deutschland kannten, schmeckten in Japan übrigens ganz anders, zB Matcha-Eis.   Und dann kam unser Shinkansen. Absolut pünktlich auf die Minute.  Ich hatte mich gefreut auf die Fahrt, denn bei gutem Wetter kann man den Fuji sehen. Wie gesagt … bei gutem Wetter …. Da ich in den letzten Beiträgen immer meine kunstvollen Fehlfotografieren eingebunden habe, führe ich diese neue Tradition hier fort … 

    Darf man im Shinkansen essen?

    Man darf im Shinkansen essen und trinken, es gibt sogar Tische, die man runterklappen kann, wie im Flugzeug. Und während wir diese zuckersüßen Bärchen gegessen haben (Australien-Vibes in Japan) …. …. hat unser Sitznachbar auf der anderen Gangseite dieses hier gegessen,ich vermute, es war ein Onigiri, in Japan ein beliebter (und gesunder) Fast-Food-Snack. Vom Geruch her erinnerte es an Sushi, es gibt aber sehr viele verschiedene Variationen. Wir hatten das absolut perfekte Wetter für einen Nachmittag im Zug ….

    … es regnete fast ununterbrochen ….

    Irgendwo da hätte der Fuji sein sollen ….. Sun Marine Bridge

    Umsteigen in Shin-Osaka

    Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir die Station Shin-Osaka, an welcher wir umsteigen mussten. Und der Regen hörte nicht auf ….. Man kann im Shinkansen spezielle Plätze reservieren, wenn man viel Gepäck hat. Wir haben das nicht getan und hatten Glück, dass wir nicht so groß sind, denn da alle Gepäckablagen voll waren, mussten wir die Koffer zwischen unseren Sitzen parken. Das war sehr eng. Insgesamt ist das Reisen mit dem Shinkansen sehr angenehm. Pünktlich, schnell und man sitzt sehr komfortabel.     Als wir in Hiroshima ankamen, war es schon dunkel. Vom Sonnenuntergang haben wir kaum was mitbekommen, es war die ganze Zeit wolkenverhangen und am regnen Mit der S-Bahn fuhren wir vom Bahnhof in Richtung unseres Hotels, welches relativ zentral in Hiroshima lag

    Die schönen Gullideckel in Japan

    In Japan wussten wir oft nicht, wohin wir zuerst schauen sollten. Vor allem Tokyo ist eine permanente Reizüberflutung.
    Deswegen ist es uns wahrscheinlich auch entgangen, dass es in Japan wunderschöne Kanaldeckel gibt.
    Den ersten haben wir in Hiroshima entdeckt und seitdem auch mehr darauf geachtet.
    Schaut mal, ist der nicht schön? 
    Achtet mal darauf, wenn ihr in Japan seid, so schön verzierte Gullydeckel sind in Japan häufiger zu sehen

    Hiroshima mit deutschem/ deutschsprachigen Guide.

    Wir hatten für unseren Tag in Hiroshima einen Guide. Ulla, eine deutsche Auswanderin, welche seit vielen Jahren in Hiroshima lebt und seit einiger Zeit Touren in Hiroshima und auch nach Miyajima, einer kleinen wunderschönen Insel vor Hiroshima, anbietet. Kennengelernt habe ich sie bei Facebook. 
    Warum ein privater Guide? – Wir hatten wenig Zeit, nämlich nur einen einzigen Tag, deswegen erschien uns das sehr sinnvoll. Hiroshima hatte ich ursprünglich gar nicht eingeplant. Es war der Wunsch meiner ältesten Tochter, das noch irgendwie in unser Programm reinzupacken, weil sie unbedingt in das Museum und zu der Friedensglocke wollte. Also habe ich von Tokyo und Kyoto jeweils einen Tag abgezwackt und Hiroshima in unseren ohnehin schon straffen Tourplan reingebastelt.
    Und im Nachhinein kann ich sagen: Es hat sich gelohnt, auch, wenn es ein sehr emotionaler Vormittag werden sollte…. An unser Ausstiegs-Haltestelle trafen wir uns mit Ulla, ein erstes Kennenlernen. Die Chemie passte direkt von Anfang an und schon auf dem Weg zum Hotel hat sie uns viel über Hiroshima erzählt. Ulla hatte noch Zeit und wir beschlossen, nach dem einchecken im Hotel zusammen irgendwo essen zu gehen. Sie kannte ein uriges Restaurant, welches wir zu Fuß erreichen konnten. Aber erst einmal wollten wir unsere schweren Koffer abgeben und einchecken.

    Unser zentral gelegenes Hotel in Hiroshima

    FAV Hotel Hiroshima Heiwa Odori
    Das einchecken ging schnell. Am Automaten mit etwas Hilfe der Angestellten war das nach wenigen Minuten erledigt.
    Gebucht habe ich wieder ein Vierbettzimmer. Die Bilder auf der Hotelseite sahen toll aus und ich war gespannt auf unser Zimmer Wie immer in Japan gilt es, die Schuhe am Eingang auszuziehen. Direkt an der Eingangstür zum Zimmer standen schon die Pantoffel bereit.
    Ganz ehrlich: So ein tolles Hotelzimmer hatte ich schon lange nicht mehr. Schaut selbst:
    Für jeden von uns ein riesiges Bett. Das Licht war von jedem Bett aus steuerbar, in dem Regal waren USB-Ladestationen eingebaut.
    Außerdem gab es eine kleine Küchenzeile
    Das Badezimmer war mehr eine Nasszelle. Quasi eine riesige begehbare Dusche mit eingebauter Badewanne. Geduscht wurde in dem Bereich vor der Badewanne.
    Und: Es gab eine Waschmaschine! Wir waren inzwischen schon eine Woche unterwegs und hatten einiges an Wäsche zum waschen. Damit würden wir uns dann aber später beschäftigen, denn Ulla wartete unten auf uns.
    Während die Kids noch alle einmal das WC nutzten, nutzte ich die Zeit zum Aussicht fotografieren. Endlich hatten wir wieder eine, in Tokyo waren unsere Fenster mit schwarzer Folie verklebt gewesen….Dabei liebe ich es so sehr, in Städten aus dem Hotel-Fenster über die Dächer der Stadt zu schauen 

    Essen gehen in Hiroshima: Empfehlung 1

    Link zu unserem Hotel in Hiroshima
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    Wir liefen durch die gut beleuchteten Straßen von Hiroshima. Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen. Es war früher Abend, viele Menschen waren unterwegs. Es wurde geredet, gelacht, irgendwo hat jemand gesungen. Eine schöne Abendstimmung. Kaum zu glauben, was hier damals passiert ist.
    Das hätte ich gerne mal ausprobiert. Ich spiele e-Dart, mit meiner Mannschaft nehmen wir regelmäßig an Turnieren teil und ich hätte mir die japanische Variante gerne mal angesehen. Aber mit Kindern in eine Spielehalle ist schon in Las Vegas schief gegangen, ….Daher habe ich das in Japan gar nicht erst versucht.
    Nach ca 15 Minuten erreichten wir diese Mall. Die Hiroshima Hondori Shotengai Mall.
    Mitten in der Mall entdeckten wir diesen Schrein. Na, was ist es? Shinto oder Buddhistisch? Wisst ihr noch, wie man das unterscheiden kann?
    Strohseil (Shimenawa) und Zickzack-Anhänger, das sind eindeutige Zeichen für einen Shinto-Schrein   Wenn ihr das noch einmal nachlesen möchtet:

    Unterschied zwischen Shinto-Schrein und Buddhistischen Tempel

    https://www.elly-unterwegs.de/2024/02/14/auf-sightseeingtour-in-tokyo/#Wie_kann_man_einen_Shinto-Schrein_von_einem_buddhistischen_Tempel_unterscheiden
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    Wir sind inzwischen angekommen am Restaurant Es ist das Chamonix Mont Blanc, seit vielen vielen Jahren in Familienbesitz und ebenso familiär betrieben.
    Wie in Japan üblich sind die Speisen als Modell am Eingang ausgestellt.
    Und wenig später saßen wir alle am Tisch und bekamen unsere Gerichte. Essen gehen ist in Japan übrigens etwas günstiger als in Deutschland.  Standardmäßig werden Stäbchen gereicht, auf Nachfrage bekommt man aber auch europäisches Besteck. 
    Nach dem Essen passierte der Kellnerin leider ein kleines Missgeschick. Ein leeres Glas mit Eiswürfeln und etwas Wasser kippte auf dem Tablett um und mein Sohn bekam den ganzen Segen ab. Sie hat sich mindestens tausendmal entschuldigt, brachte Tücher, hat sich nochmal entschuldigt, ein Getränk gab es dann gratis und beim Abschied bekam mein Sohn dann noch eine Tüte mit japanischen Süßigkeiten.

    Wie funktioniert eigentlich eine japanische Waschmaschine?

    Zurück im Hotel wollten wir waschen.  Puh, eine Anleitung auf englisch gab es nicht. Aber Waschmittelpods lagen zumindest bereit. Und die rochen sooooo gut, aber auch sehr intensiv, wie eine Blumenwiese und ein Rosengarten und die Waschmittelabteilung in der Drogerie zusammen. 
    Ja, die Waschmaschine … hm….. 
    …. zum Glück gibt es Google Lens! 
    Das half uns dann tatsächlich weiter. Und zack, startete die Maschine! Yes! 
    Die Maschine war Waschmaschine und Trockner zusammen. Das hatten wir damals in Quatar auch.  Problematisch ist es, weil eigentlich nicht alles in den Trockner darf. Zu Hause kommen nur Jeans, Wäsche, Bettwäsche und Handtücher in den Trockner, alles andere wird luftgetrocknet.  Ich hatte aber überhaupt keine Ahnung, wie man das Ding unterbrechen könnte, bevor der Trocknervorgang startet…  Ich fasse kurz zusammen: Meine Jüngste hatte ab diesem Abend eine Strickjacke mehr im Reisegepäck…
    Während die Waschmaschine lief, schauten wir uns die Unterlagen von Ulla an.  Wir bekamen von ihr einen kleinen Reiseführer und alles an Gelder für Museum und Schifffahrt passend in jeweils einem Umschlag. 
    .
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    .
    Unser Tag morgen war gut durchgeplant:  Vormittags das Zentrum von Hiroshima mit dem Friedensdom, Museum usw und nachmittags mit dem Schiff zur Insel Miyajima. Ich hoffte so sehr, dass wir dann wieder besseres Wetter haben würden. Laut Wetterbericht sah es gar nicht so schlecht aus …  
              Wir gingen früh schlafen. Unser Wecker war für 6.30 Uhr gestellt.  Gute Nacht aus Hiroshima     Von Tokyo mit dem Shinkansen nach Hiroshima und unser tolles Hotel mit Familienzimmer  



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  • Japan: Ein Tag am Fujiyama

    Japan: Ein Tag am Fujiyama

    1Japan: Ein Tag am Fujiyama

    Japan: Ein Tag am Fujiyama

     

    Tagesausflug:  Von Tokyo für einen Tag zum Fuji

      Hallo zusammen, auf diesen Tag habe ich persönlich richtig hingefiebert. Denn für heute stand eine Tour zum Fujiyama an, zum größten Berg von Japan. Und obwohl Japan als Land auf meiner Bucketlist nicht sehr weit oben stand und ich nur durch meine Tochter mehr und mehr Japan als eventuelles Reiseziel im Fokus hatte – zum Fuji wollte ich schon immer irgendwie …  Schon seit damals, vor 30 Jahren (… schon so lange her, … jetzt fühle ich mich alt…) …. damals, als ich jeden Tag ein japanisches Anime aus den 70ern im Fernsehen geschaut habe. Ein Anime von einer kleinen Volleyballspielerin. Und ich weiß, dass alle älteren Leser nun ganz genau wissen, wen ich meine. Fühlen wir uns halt zusammen für einen Moment alt …

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    . . .  

    Wie habe ich unsere Tour zum Fuji geplant? 

    Ich bin ja inzwischen ein Fan von Get Your Guide geworden und weil wir nur sehr wenig Zeit hatten, nämlich nur einen Tag, und ich keinen Mietwagen nehmen wollte (Linksverkehr in einer Millionenmetropole,… neeee, …. Ich traue mir zwar viel zu, aber auch das hat Grenzen) habe ich geschaut, ob GYG Touren ab Tokyo zum Fuji anbietet. Und zu meiner Überraschung gab es da sogar sehr viele Angebote. Zusammen mit den Kids haben wir uns verschiedene Touren angeschaut und festgestellt, dass es für uns mit 4 Personen nur minimal teurer war, eine private Tour zu buchen als eine Gruppentour.  
    Wir buchten eine private Tour mit einem Guide inklusive Hotelabholung. Diese Fuji- Tour haben wir bei Get your Guide gebucht: (Affiliatelink)
    Powered by GetYourGuide
        Am Ende dieses Beitrages habe ich noch weitere Tour-Empfehlungen für eure ganz persönliche Tour zum Fuji!  Schon kurz nach der Buchung bekam ich eine Mail, wie die Tour aussehen könnte und ob wir noch Änderungswünsche hätten. Die Tour, welche unser Guide für uns zusammen gestellt hat, klang aber so gut, dass wir seiner Erfahrung vertrauten und die Tour so belassen haben. Die Kids freuten sich auf eine Tour mit dem Speedboot und als meine älteste Tochter in der Tour-Beschreibung las, dass wir auch zu diesem bekannten Aussichtspunkt mit Ausblick auf den Fuji und der malerischen Pagode im Vordergrund fahren würden, war sie ganz happy. „Mama, da wollte ich immer schon einmal hin, genau an diesem Punkt!“ 
    Es ist schon ein großer Unterschied, ob man mit kleineren Kindern reist oder wie ich mit Teenagern.  Die Ansprüche verändern sich, aber auch die Möglichkeiten.  Mit Kindern unter 10 Jahren wäre so eine Reise mit jedem Tag Programm nicht in dem Umfang möglich gewesen. Meine drei Teenies waren zu dem Zeitpunkt 13,13 und 16 Jahre alt.  Sie hatten eigene Wünsche, was sie unbedingt sehen wollten. Dafür haben sie sich im Vorfeld selbst etwas mit Japan beschäftigt bzw meine Älteste sogar recht intensiv und äußerten ganz konkrete Wünsche wie zB der Goldene Pavillon in Kyoto, Teilnahme an einer traditionellen Tee-Zeremonie oder ein Geisha-Umstyling.  Als die Kinder noch jünger waren, war das alles noch recht allgemein. „Ein Nachmittag auf einem Spielplatz!“ zB.  Und es gibt noch einen Unterschied, denn ich lasse meine Kids am Reiseort schon sehr viel selber machen. Zum Beispiel Routen raussuchen, Wege planen, Busfahrzeiten herausfinden usw.  Insgesamt ist das Reisen mit Teenagern viel unkomplizierter, es ist mehr ein Reisen auf Augenhöhe als ein Reisen als Mama-mit-Kinder. Sie sind selbstständig, organisieren sich selber, kümmern sich um ihr Gepäck, ihre Klamotten. Im Restaurant bestellen sie ihr Essen selbstständig auf englisch und wenn ich mal eine Pause machen möchte, trinke ich irgendwo in Ruhe einen Kaffee und die Kids stöbern im Shop nebenan.  Ich wünsche mir sehr, dass wir noch viele Reisen in dieser Konstellation erleben werden.  Unser Traum für eine (letzte) große, gemeinsame Reise wären Australien und Neuseeland, … aber manchmal bleiben Träume auch Träume, aus den unterschiedlichsten Gründen… Umso glücklicher und dankbarer bin ich für die vielen Momente, die wir als Familie auf Reisen schon gemeinsam schon erleben durften. Diese glücklichen Erinnerungen kann uns niemand mehr nehmen…   Zurück zum Reisebericht: Wir sind noch immer bei den Vorbereitungen für unsere Tour zum Fuji.  Ab genau dem Zeitpunkt der Bestätigung für unsere Tour an diesem einen Tag im Oktober habe ich ungelogen fast jeden Tag den Wetterbericht von der Fuji-Region angeschaut. Macht Monate vorher natürlich sehr viel Sinn…. Also habe ich mir Statistiken gegoogelt. Der Fuji ist laut einer solchen Statistik im Oktober nur an 13 Tagen ganz oder teilweise sichtbar. Eigentlich total irrsinnig, denn die Statistiken haben mich mehr verrückt gemacht als beruhigt. Vor meinem geistigen Auge sah ich es schon vor mir: Wir sind am Fuji und er zeigt sich nicht. In Wolken verhüllt…  Es soll Menschen geben, die in Japan waren und den Fuji nicht einmal gesehen haben. Genau so verrückt habe ich mich damals bei San Francisco mit der Golden Gate Bridge oder für New York und die Aussichtsplattformen auch gemacht …. Wozu?! Ich kann es eh nicht ändern…. In San Francisco hatten wir Glück und durften die Golden Gate Bridge bei schönstem Frühlingswetter sehen und auch in New York war Petrus uns wohlgesonnen und hat uns 5 Tage Sonnenschein pur geschenkt, und das im Dezember. Und ich hoffte einfach, dass wir auch in Japan so ein Glück haben würden.Ohne mich im Vorfeld schon verrückt zu machen. Es ließe sich eh nicht ändern. Nein, ich beschloss es so zu nehmen, wie es kommen sollte …. so zumindest mein Plan ca 1 Monat vor der Abreise.  …. ratet, was ich ungefähr ab drei Wochen vor der Abreise jeden Tag gemacht habe …. Und bei der Prognose war alles dabei. Regen, Wolken, Sonnenschein,…. Am Vorabend unserer Fuji-Tour sah es gut aus: Ganz viel Sonne, nur wenig Wolken. Das wäre großartig… aber so ganz konnte ich es nicht glauben. Meine langjährigen Leser werden sich vielleicht noch an meine persönlichen Regenwolke erinnern?  

    Unser Tag am Fuji beginnt mit dem Frühstück in Tokyo

    Weil ich morgens nicht so experimentierfreudig bin und mir eigentlich ein Kaffee reichen würde, bestellte ich das gleiche Frühstück wie gestern. Der Toast einfach mit Butter  war sehr lecker und alles andere verteilte ich an meine drei hungrigen Teenie-Kids.   Um 8.30 Uhr holte uns unser Guide Alan ab. Und sagte, wir hätten das absolut perfekte Wetter für unseren Tag am Fuji. Ich war sooooo happy, wir würden ihn definitiv sehen, den Fuji!!! In Japan gibt es das ETC – das japanischen Mautsystem. In Japan sind fast alle Autobahnen mautpflichtig, egal für wen. Das System nennt sich „ETC“ – Die Abkürzung für „Electronic Toll Collect“.     Und dann sahen wir ihn!!! Den Fuji!  Ein unbeschreibliches Gefühl!!! Zwischen Tokyo und dem Fuji ist es malerisch grün und hügelig.   Oha, Bären gibt es in den Bergen um den Fuji also auch. Beruhigend,….     … und mit jedem Kilometer wurde der Fuji größer und größer   Unser 1. Stopp:

    Der Kitaguchi Hongū Fuji Sengen Schrein – Der Mount Fuji Schrein

        Die Lage des Kitaguchi Hongū Fuji Sengen Schrein  

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      Der Kitaguchi Hongū Fuji Sengen Schrein blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Ungefähr im Jahr 100 n.Chr. wurde hier ein kleiner Schrein errichtet, um den Besuch des Kaiser Yamato Takeru-no Mikoto an diesem Platz zu feiern. Im Jahr 788 wurde an der Stelle ein Altar errichtet, um für das Stoppen der häufigen Ausbrüche des Fuji zu bitten. Seit 781 n. Chr. ist der Fujiyama 16x ausgebrochen, wobei die meisten Eruptionen eher harmlos verliefen. Der letzte Ausbruch war am 16. Dezember 1707 aus einem Nebenkrater im Südwesten des Hauptkraters. Seitdem hat der Fuji einen kleinen weiteren Krater. In der Antike wurde der Fuji verehrt und galt als heiliger Berg, erst 663 n.Chr. wurde er zum ersten mal bestiegen. Seitdem wollten immer mehr Menschen den Fuji hinaufkraxeln. Nur 2 Monate im Jahr ist das überhaupt möglich und entsprechend ist dann der Run auf die Touren. Der Kitaguchi Hongū Fuji Sengen Schrein galt damals als Startpunkt für die Wanderung auf den Fuji und in der Edo-Zeit erlang dieser Ort explosionsartig Popularität. Inzwischen gibt es einen besseren Startpunkt, näher am Gipfel.  Seit 2013 gehört dieser Schrein zum Weltkulturerbe Wenn man von hier den Fuji erklimmen möchte, dauert der Aufstieg ohne Pause 11 – 12 Stunden. Die meisten starten aber an der 5. Station am Fuße des Fuji. Das verkürzt die Zeit um 5 Stunden, es wird jedoch empfohlen, eine Übernachtung auf dem Weg zum Gipfel zu buchen, denn dann startet man nachts um 2 Uhr zum letzten Stück Richtung Gipfel. Es gibt keinen Schatten auf dem Weg und die Sommer in Japan sind heiß. Nachts ist es bedeutend kühler und daher angenehmer für den auch ohne Sonne schweißstreibenden Aufstieg.  Außerdem sieht man dann den Sonnenaufgang vom Gipfel und wenn man Glück hat, auch den Schatten des Fuji, welcher sich weit über das Land legt.  Der Kitaguchi Hongū Fuji Sengen Schrein ist umgeben von vielen, sehr alten Bäumen, meistens Zedern.    Der Eingang zum Schrein. Für uns wieder so ein „Wow, wir sind wirklich in Japan-Moment“ Eine kleine Brücke führt über einen glasklaren Bach mit erfrischenden Wasser. Traditionelle Reinigung Das ist das Hauptgebäude der Schrein-Anlage Ein Friedenspfahl „Möge Frieden auf Erden sein“. Die Friedenspfähle haben ihren Ursprung in Japan. Der japanische Philosoph und Friedenskämpfer Masahisa Goi begann 1969 damit, an verschiedenen Orten Aufkleber mit dem Friedensgebet zu verteilen oder Friedenspfähle aufzustellen. Von diesen Pfählen gibt es inzwischen über 250.000 auf der ganzen Welt verteilt, in jedem Land dieser Erde steht ein Pfahl. In Deutschland steht zB einer in Berlin und selbst in Moskau wurde ein Friedenspfahl aufgestellt. Vom Gefühl her entfernen wir uns mit jedem Tag mehr von diesem Wunsch nach Frieden auf der Welt….   Wir waren fast alleine dort und sahen uns die alten Gebäude in Ruhe an.  

    Strohbänder und Zickzack-Anhänger an den Bäumen – was bedeuten sie eigentlich?

    Wer in Japan Schreine besucht, dem fallen sicherlich die Bänder und Schleifen um die alten Bäume auf. Diese Bänder nennen sich Shimenawa und sind aus Reisstroh geschlagene Taue. Im Shintō trennen die Shimenawa die Welt der Götter von der diesseitigen Welt. Außerdem markieren Shimenawa abgegrenzte Wohnorte der Kami und sollen die Anwesenheit eines Gottes oder einer göttlichen Kraft symbolisieren: An religiösen Stätten stehen die Shimenawa an den Bäumen i.d.R. als Symbole der Anwesenheit göttlicher Präsenz. Die alten und riesigen Zedernbäume an diesem Schrein waren sehr imposant.        

    Unser 2. Ziel an diesem Tag brachte uns dem Fuji richtig nah: Die „5. Station“ am Fuße des Fujiyama

      Der Fuji, oft auch Fuji-san genannt, ist mit 3.776 Metern der höchste Berg Japans. Kleiner Vergleich: Unsere Zugspitze ist „nur“ 2.962 Meter hoch. Durch die fast symmetrische Form und seiner fast ganzjährig schneebedeckten Spitze ist er auch eines der beliebtesten Fotomotive und für viele sogar wie ein Symbol für Japan.   Unser Ziel:

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    Weitere Informationen
          Und was bringen Straßen auf hohe Berge so mit sich? Kurven und Serpentinen …. Dieses Foto schickte ich meinem Mann nach Deutschland. Als wir im Sommer in Österreich waren, war ich … sagen wir mal so: auf den Serpentinenstraßen vielleicht ein nicht so ganz entspannter Beifahrer ….  Sein Kommentar bestand nur aus Lach-Smilies…. Kein Wort des Mitgefühls…. Ts…. Immer höher gen Fuji Wir kurvten uns immer höher und zwischendurch konnte man schon einen kleinen (vielversprechenden) Ausblick nach unten erhaschen

    Die 5th Station ist die höchste mit PKW oder Bus zu erreichende Station. Sie liegt auf 2300 m Höhe. Von hier starten fast alle Wanderungen hoch auf den Gipfel des Fuji. Die mautpflichtige Panorama-Straße zur 5th Station ist zur Wander-Hauptsaison (vom 1. Juli bis zum 10. September) für private Fahrzeuge gesperrt. Dann kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln hochfahren. Die 5th Station ist ganzjährig geöffnet, im Winter kann es wegen Schnee jedoch zu Einschränkungen kommen. Auf der 5th Station gibt es mehrere Aussichtspunkte, Restaurants und auch Shops, in welchen man Zubehör wie zB Sauerstoff oder Wanderausrüstung für die Fuji-Besteigung kaufen kann.
      Wir sind auch inzwischen oben angekommen. Unser Guide parkte auf dem großen Parkplatz und wir genossen einen ersten Ausblick über die weite Landschaft um den Fuji Das große Hauptgebäude Und da ist er in seiner ganzen Pracht – direkt vor uns und strahlend blauer Himmel Wir konnten unser Glück kaum fassen. Wir vermissten allerdings etwas den schneebedeckten Gipfel, denn viel Schnee lag da offensichtlich nicht mehr.  Von einem kleinen Aussichtshügel hat man wundervolle Ausblicke auf die Umgebung und auf die Seen   Aber mein Blick wanderte immer wieder zum Fuji. Immer und immer wieder schaute ich ihn mir an.  Wusstet ihr, dass der Fuji eigentlich aus 3 Vulkanen besteht, die übereinander liegen? Die unterste Schicht ist der Vulkan Komitake, die zweite Schicht ist Kofuji, während Fuji der jüngste aller drei ist.

    Am Fuße des Fujiyama

    Der kleine, aber sehenswerte Fujisankomitake Shrine. Daneben eine weitere Aussichtsplattform So langsam füllte es sich hier oben. Alle wollten wie wir auch das gute Wetter nutzen. Am Tag danach war der Fuji zumindest vom Tokyo Sky Tree nicht zu sehen und zwei Tage später sind wir mit dem Shinkansen von Tokyo nach Hiroshima gefahren und eigentlich kann man auf dieser Fahrt auch den Fuji sehen. Aber er war den ganzen Tag in Wolken gehüllt. Wir hatten so ein großes Glück!!! Noch einmal schaute ich zum Fuji  – ich konnte mich nicht stattsehen.  Aber dann mussten wir zurück, wir hatten noch einiges auf dem Programm. Wir kauften am Automaten noch ein paar kühle Getränke und gingen mit unserem Guide Alan zurück zum Auto In der Fuji-Region sieht man fast überall diese Fuji-Ampeln    

    Unser 3. Ziel an diesem Tag: Das malerische Dorf Oshino Hakkai

    Oshino Hakkai ist bekannt für seine acht klaren Quellen, welche aus dem Berg Fuji entstehen. Das Schmelzwasser des Fuji wird durch viele Lavagesteinsschichten hindurch gefiltert und gelangt nach etwa 80 Jahren hierher, wo die acht Teiche daraus gebildet werden  Daher stammt auch der Name für diesen Ort, Oshino Hakkai (忍野八海) beutetet in etwa die „acht Teiche von Oshino“ Das Wasser ist glasklar.  Außerdem gibt es hier mehrere traditionelle japanische Häuser, Restaurants mit lokalen Spezialitäten, Souvenirgeschäfte usw. Es wird touristisch schon sehr ausgeschlachtet, aber schön anzusehen ist es dennoch. Der Ort gehört zum Weltkulturerbe.      Lage von Oshino Hakkai

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        Das Dorf liegt malerisch vor grünen Hügeln auf der einen Seite und dem majestätischen Fuji auf der anderen Seite Wir waren mittags in diesem Dorf und es war gut besucht   Es gibt mehrere Souvenirshops und kleine Restaurants   Wer möchte, darf probieren   Die Beschriftungen der einzelnen kleinen Seen waren auf japanisch und englisch. Jeder kleine See hat eine Geschichte. Sehr schön gemacht.  Google Lens hat uns hier weiter geholfen. Kein Angeln, kein Müll wegwerfen usw. Na, wer sieht die Katze? Das Wasser war unglaublich klar. So konnte man auch das I-Phone am Grund des Bodens sehr gut sehen … Auf Reisen bekommt mein Handy immer eine lange Kette zum Umhängen, damit mir genau sowas nicht passiert.    Ein Liebesperlenstrauch, wie er nur in Ostasien vorkommt.    In Japan lohnt es sich übrigens, auch mal auf die Gullideckel zu achten. Wir haben sehr viele schöne entdeckt, zeige ich euch dann in den Berichten. Der große Hauptteich  Das sieht im Frühjahr bestimmt besonders schön aus   Tipp für euren Besuch des Dorfes: Innerhalb vom Dorf gibt es ein kleines Heimatmuseum: Das Hannokibayashi Folklore Museum. Besucht dies morgens und ihr bekommt den schönsten Blick auf den Fuji mit See im Vordergrund, traditionellen Gebäuden mit Mühle in der Mitte und dahinter der Fuji. Leider fehlte uns dafür die Zeit. Aber wir wollen ohnehin wieder kommen und dann holen wir das nach – hoffentlich auch wieder mit so einem schönen Blick auf den Fuji.     Das nenne ich mal Vertrauen. Das Geld fürs Parken wird einfach in eine Schale geworfen.  

    Und auf ging’s zum nächsten Ziel: Der Kawaguchi-See

        Alan hatte eine Fahrt mit dem Speedboot für uns organisiert. Am Steg sahen wir viele große Fische. Alan hatte Futter für die Fische dabei und die Kids durften die Fische füttern. Und dann startete unsere Tour mit dem Speedboot. Das Wasser auf dem See glitzerte in der Sonne und der Captain gab immer mehr Gas.   Vom See hatten wir wieder einen unbeschreiblich tollen Blick auf den Fuji! So majestätisch. So schön. So imposant. Ja, ich konnte meine Blicke kaum abwenden. Kleiner Insider für die Leser aus meiner Generation: Sonne über den Fujiyama hatten wir. Es fehlten nur noch die Schwalben.   Der Fuji und ein kleiner japanischer Pavillon. Und alles vor der Kulisse des strahlend blauen Himmels. Die Kids lachten, weil der Captain wieder rasant eine Kurve fuhr, das Foto hatte ich aber schon im Kasten! In dem Moment fühlte ich mich so glücklich, so frei. Die Fahrt war viel zu schnell vorbei.  Unser Programm war etwas straff für heute. Glücklich und zerstrubbelt stiegen wir aus dem Boot aus. Alan brauchte gar nicht zu fragen, ob es uns gefallen hat, denn das Strahlen in den Gesichtern der Kids sprach Bände. So langsam hatten wir Hunger. Wir hatten zwischendurch zwar Snacks, aber noch kein Mittagessen. Alan kannte ein gutes Restaurant direkt am See. Als ich es sah, musste ich lachen, denn nur wenige Hundert Meter weiter war das Hotel, wo ich ursprünglich übernachten wollte. Ich hatte es dann gecancelt, weil wir auch als Tagestour zum Fuji konnten. Mit Google Maps war ich diese Straße schon zigmal auf und abgefahren. Im Nachhinein habe ich es bereut, nicht doch eine Nacht geblieben zu sein, denn die Vorstellung, von dort den Sonnenuntergang mit See und Fuji… neee, ich schreibe nicht weiter. …. Nächstes mal bleiben wir etwas länger in der Fuji-Seen-Umgebung. Wir waren im Restaurant Tsujiya und ließen uns etwas von Alan empfehlen: Eine Platte mit verschiedenen japanischen Speisen. Oben unser Ausblick, unten unser Essen. Das Fleisch ist Hähnchen, in kleinen, stäbchengerechten Portionen.   Es gibt zwei schöne Aussichtsplattformen am Kawaguchi-See. Beide bieten einen schönen Blick auf den Fuji. Wir durften uns eine aussuchen und unsere Wahl fiel auf die Aussichtsplattform mit der Pagode. Ein sehr beliebtes Fotomotiv und wir wollten es auch gerne einmal sehen und fotografieren.  
    Unsere letzte Station: Der Arakurayama Sengen Park mit der bekannten Chureito Pagode
      Irgendwo unterwegs       Lage vom Der Arakurayama Sengen Park mit der bekannten Chureito Pagode

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    Weitere Informationen
      Angekommen am Parkplatz am Fuße des Parkes ahnten wir noch nicht, welches Sportprogramm nun auf uns warten würde: Mehrere hundert Stufen führen hoch zur Pagode. Aber wir wussten ja: Es lohnt sich. Das haben wir uns bei jeder einzelnen Stufe gesagt. Alan hüpfte die Treppen hoch wie eine Gazelle. Vielleicht sollten wir doch wieder etwas mehr Sport machen…. Und dann kam noch dieses schöne Hinweisschild… Wobei: Es waren so viele Menschen unterwegs und die redeten auch teils sehr laut, da würde sich kein Bär zu den Aussichtsplattformen trauen ….. Und dann erreichten wir endlich DIE Aussichtsplattform Dieses Motiv so in der Art kennt bestimmt jeder, der sich etwas mit Japan beschäftigt hat  Spielerei mit Farbe und einmal gespiegelt Der Weg hinunter führt direkt an der Pagode vorbei  Es war Zeit für den Abstieg. Der Tag verging so schnell …..  Auch hier gibt es wieder einen kleinen Schrein auf dem Weg    Wieder gab es ein paar kühle Getränke aus dem Automaten. Sogar die WC Schilder waren ganz im Zeichen des Fuji    Es war Zeit für unsere Rückfahrt …. Leider. Den Sonnenuntergang hier am See hätte ich mir gerne angeschaut.  Aber ich möchte nicht jammern, im Gegenteil. Wir hatten so viel Glück mit dem Wetter, den ganzen Tag lang. Und darüber waren die Kids und ich so happy!!!  Im Auto schaute ich zurück. Ein letzter Blick auf den Fuji.  ByeBye Fuji!  Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder !!!      Der Feierabendverkehr von Tokyo ist wie wohl in jeder Metropole … Nervig ….  Alan kannte es und fuhr mit einer bewundernswerten Ruhe durch den Dauerstau….          Wir aßen im Hotel noch eine Kleinigkeit, gingen dann aber bald schlafen. Unser Wecker stand wieder auf 6 Uhr.  Morgen wollten wir uns noch einmal Tokyo ansehen, bevor es am Tag danach für uns Richtung Süden ging.  Immer wieder werde ich gefragt, wie die Kids das frühe Aufstehen und das Powerprogramm auf unseren Reisen finden.  Wir planen die Reisen immer gemeinsam und gestalten die Touren und Ausflüge immer zusammen. Meistens erstelle ich, nachdem wir uns für ein Zielland entschieden haben, einen groben Plan zusammen. Das überlässt meine Familie seltsamerweise immer mir. Diesen groben Plan mit diversen Möglichkeiten für Ausflüge oder Touren drucke ich aus und hänge es an unsere Pinnwand. Manchmal sind alle mit meinen Vorschlägen einverstanden, manchmal kommen zig Wünsche für Änderungen oder andere Ausflüge.  Die Japanreise habe ich nach der eigentlich fertigen Planung auch wieder umgeschmissen, da meine Älteste unbedingt noch nach Hiroshima wollte. Bislang mögen meine Kids diese Art vom Reisen. Mein Stiefsohn dagegen gar nicht. Deswegen war er auch nicht mit nach Singapur und Japan, was ich sehr schade fand und finde. Er möchte im Urlaub den ganzen Tag chillen. Also das Gegenteil von dem, was ich immer so plane…. Wir sehen und erleben immer viel, unternehmen auch immer etwas, um die Kultur des Landes näher kennen zu lernen und sind oft auch mindestens einen Tag mit einem Einheimischen unterwegs, um auch einen Blick „hinter“ die Touristen-Kulissen zu bekommen. Natürlich reichen 2 oder 3 Wochen in einem Land nicht aus, um Land und Kultur kennen zu lernen, aber wir bekommen so zumindest kleine Einblicke und auch die sind immer sehr interessant. Meine jüngste Tochter (14)  sagte kürzlich noch zu mir „Ich finde das gut so, wenn man in einem anderen Land ist, will man ja auch was sehen!“ Und bei dieser Japan-Reise war es sogar so, dass ich meine älteste Tochter ausbremsen musste. Was sie alles an Programm wünschte, war nicht einmal zu schaffen, wenn wir nachts nicht geschlafen hätten.  Dabei ist genau das mein ganz persönlicher Must-Do bei unseren Programmen: Ausreichend Nachtruhe.  Bis Mitternacht auf Tour und dann am nächsten Tag wieder 6 Uhr raus würde auch bei uns nicht funktionieren.  Und um jetzt alle Eltern zu beruhigen: Natürlich mosern auch bei uns manchmal die Kids, wenn im Urlaub um 6 Uhr der Wecker klingelt. Und manchmal frage ich mich selber auch, wieso ich das so mache, …. aber wenn wir dann auf Tour sind, ist das vergessen. Auch im Nachhinein dieser Reise sagen die Kids, das Programm war super, nicht zu stressig und sie würden es genauso wieder machen.   Obwohl meine Kids gerne reisen, gerne neue Länder und Kulturen kennen lernen, haben sie die Tage beim Abendessen den Wunsch geäußert, ob wir im Sommer mal einen einfachen und normalen Urlaub machen können. Aber 2025 möchten sie dann wieder eine „richtige Reise“ machen.  Wir werden sehen, geplant oder gebucht ist noch nichts, dieses Jahr ist alles etwas anders…   Danke, dass ihr wieder dabei ward.  Bis zum nächsten mal !! Dann sehen wir uns die Highlights von Tokyo an und besuchen am Abend den berühmten Stadtteil Shinjuku, dort, wo die berühmte Katze Calico wohnt. Dazu aber dann mehr im nächsten Bericht. Euch allen einen schönen Sonntag!      Japan: Ein Tag am Fujiyama



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  • Tokyo: Die große 3D-Katze und das 2D-Café in Shinjuku

    Tokyo: Die große 3D-Katze und das 2D-Café in Shinjuku

    Tokyo: Die große 3D-Katze und das 2D-Café in Shinjuku

    Tokyo: Die große 3D-Katze und das 2D-Café in Shinjuku

        Hallo zusammen, weiter geht’s mit meinem Bericht aus Tokyo   Miau! Oder wie es auf japanisch heißt: Nyān ! Heute ist der 22. Februar. Und wisst ihr, was an diesem Tag in Japan gefeiert wird?

    Es ist der nationale Katzentag! Der 猫の日 (Neko-no-kinenbi)

    Die Japaner sind genauso katzenverrückt wie meine Kids und ich. Die Winkekatze (Maneki-neko) ist zB ein sehr beliebter Glücksbringer in Japan. Wer sie bei sich aufstellt, soll von der Winkekatze Glück und Wohlstand herbei-gewunken und Unglück weg-gewunken werden.
    Im Shintōismus werden Katze als Nekogami verehrt – als göttliche Geistwesen (japanisch = kami).

    Woher kommt die Katzenverehrung in Japan? 

    Diese Katzenverehrung hat ihren Ursprung in der Edo-Zeit (1603-1868), in welcher die Katzen zu einer Art Gottheit erhoben wurden. Der Grund war nachvollziehbar:  Als bewährter Mäusefänger beschützten sie die Nahrungsvorräte der Menschen sowie die Seidenraupenzucht vor Ratten und Mäusen. Ähnlich wie schon damals im alten Ägypten, wo Katzen ebenso verehrt wurden wie in Japan. Und das hält bis heute an. In keinem anderen Land gibt es mehr-Katzen-pro-Kopf. Katzen begegnen einem überall. Als Logo von Speditionsunternehmen, als Figuren in Schreinen, als Hello-Kitty gefühlt überall, es gibt sogar einen Hello-Kitty-Zug und ein Hello-Kitty Shinkansen (Schnellzug) Es gibt viele Katzen-Cafés und immer wieder sieht man auch Katzen vor den Häusern oder in den Straßen rumlaufen. Und es gibt sie eben als riesige 3D-Figur im Tokyoer Stadtteil Shinjuku.
    Das „Zentrum“ dieser Verehrung von Katzen ist das Gebiet der Präfektur Miyagi. Es gibt in dieser Region  zehn Shintō-Schreine, die den Katzen bzw. Nekogami (Shinto) geweiht sind, zudem findet man viele Katzenstehlen und auch Katzengrabstätten. Für uns als Katzenfans natürlich toll, dass wir unserem Lieblingstier überall begegnen. Wir leben im Münsterland auf einem kleinen Bauernhof. Seit vielen Jahren nehme ich jedes Jahr irgendwelche Problemfälle – oder wie ich sie nenne – Problemfelle auf. Meistens Kitten, die ihre Mutter verloren haben. Ich päppel die Katzen auf und entweder bleiben sie auf unserem Hof oder ich suche ein neues zu Hause für sie. Letztes Jahr kam z.B. ein Pärchen zu mir, welches seit mehreren Monaten im Tierheim war, dort immer scheuer wurde und somit nicht in Wohnungshaltung vermittelt werden konnte. Die beiden sind inzwischen sehr zahm und verschmust und begrüßen mich jeden Tag freudig. Sie haben sich so sehr an uns gebunden, dass wir sie behalten werden. Einen anderen Kater habe ich auch behalten. Er kam an einem Samstag im Spätsommer zu mir. Nachts. Freunde von uns haben ihn an der Straße gefunden. Ein kleines Fellbündel. Schwer verletzt. Kaum noch Leben in dem kleinen Tierchen. Der Tierarzt, welchen sie direkt aufgesucht haben,  hat die Behandlung abgelehnt. Oder meine Freunde hätten alles bezahlen müssen. Bei der Schwere der Verletzung wäre da was zusammen gekommen. Ich nahm ihn in der Nacht zu mir, versorgte ihn mit Katzenmilch und Nassfutter und versorgte seine Wunden. Am nächsten Tag fuhr ich zu meinem Tierarzt. Dort blieb er zwei Tage und dann stand fest: Er kommt durch. Der Weg war lang, aber das kleine Katerchen war unglaublich tapfer und stark. Ein halbes Jahr hat er alles an Verbandswechsel, Bäder und Therapien über sich ergehen lassen, als habe er gespürt, dass wir ihm helfen. Heute ist er 6 Jahre alt, fast topfit und zeigt uns jeden Tag seine Dankbarkeit. Jede Katze, die ich danach aufgenommen habe, hat er mitversorgt und sich ganz liebevoll um die Neuzugänge gekümmert. So, als wolle er was zurück geben. Und wer behauptet, man könne Katzen nicht erziehen: Irrtum. Unser Kater macht viele Kunststückchen, die man sonst nur von Hunden kennt. Und ganz aktuell ist Harry bei uns. Er kam mit FIP zu uns, eine eigentlich tödliche Krankheit. Aber es gibt ein Medikament, welches gegen FIP hilft. Leider ist es nicht im normalen Handel erhältlich, nur über sehr komplizierte Wege, …obwohl es nachgewiesen hilft, bekommt es in Deutschland keine Zulassung  ….  – wir haben mit Harry diese Therapie gemacht – und er ist nun seit vielen Monaten beschwerdefrei! Und natürlich geht es in diesem Teil von meinem Reisebericht auch um eine Katze   Oktober 2023.

    Es ist unser 3. Tag in Japan

    Am 1. Tag waren wir (meine drei Teenie-Kids und ich)  im TeamLab Planets und in Odaiba, am zweiten Tag waren wir am Fujiyama Heute waren wir mit dem Sightseeingbus in Tokyo unterwegs und haben die besten Sehenswürdigkeiten der Metropole gesehen

    Spaziergang durch das spät-abendliche Akihabara

    Nun ist es Abend. Unser letzter Abend in Tokyo. Und Zeit für ein weiteres, kleines Highlight. Wir starten diesen Bericht im spät-abendlichen Akihabara. Akihabara gilt als der Manga, Anime und Elektrospiel- Stadtteil. Auch befinden sich hier jede Menge Maid-Cafés. Hier wird man von Kellnerinnen im Dienstmädchen Cosplay Outfits bedient. Die Speisen sind oft niedlich hergerichtet. Wir waren jedoch in keinem. Wir spazierten einfach nur die Straße entlang und ließen die bunte und leuchtende Reklame rund um uns herum irgendwie auf uns wirken. Eine Reizüberflutung. Wie sooft in Tokyo.  Es überforderte uns trotz der Tatsache, dass die Geschäfte schon alle geschlossen waren. Am Straßenrand versuchten viele Cosplay-Maids uns in ihre Cafés zu locken. Einige Händler verkauften Anime-Figuren aus ihren Bollerwagen heraus. Die Mädchen wurden fündig und freuten sich über 4 neue Figuren, welche nur ein Bruchteil von dem kosteten, was sie in D dafür hätten bezahlen müssen. Casinos befinden sich hier sehr viele Zeit für einen Snack. Die Kids entschieden sich für ein Crepe mit Eis, auf der Hand direkt am Gehweg, ich entdeckte ein CornDog (habe ich in den USA schon gerne mal gegessen) mit Kartoffekruste. Hörte sich gut an … … und war lecker! Nach einem kleinen Spaziergang in Akihabara und einer kleinen Stärkung fuhren wir mit der Bahn nach Shinjuku. Unser Ziel:

    Das Cross Shinjuku Vision mit der riesigen 3D-Katze

    Lage vom Cross Shinjuku Vision

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    Was ist das Cross Shinjuku Vision?

    Das neue Billboard / Bildschirm ist über 150 qm groß und gebogen. Es erstreckt sich über 3 Etagen und liefert Bilder in 4K-Qualität. Durch die Größe und die gebogene Form, die Qualität und die Art der Filmequenzen wirkt es dreidimensional, manchmal fast so, als schwebt das Katerchen über die Fußgänger. Es wurde erst 2021 errichtet, ist aber schon jetzt für viele Touristen ein absolutes Must-See. Für uns war es das auch. Nicht nur wegen Calico, dem Kater. Ja, richttig gelesen: die Katze ist eigentlich ein Kater!  Dieser taucht von 7 Uhr bis in die späte Nacht alle 10 – 15 Minuten auf. Nachts schläft er und ist nicht zu sehen. Die Sequenzen mit Calico sind 4K-3D-Filmchen. Aber auch dazwischen gibt es immer wieder Werbung, welche sich der spektakulären 3D-Technik bedient. Calico ist ein ganz besonderer Kater, denn er ist dreifarbig. In der Natur kommt das sehr selten vor, denn normalerweise sind dreifarbige Katzen immer weiblich, nur ca 1 von 3000 ist männlich. Am linken Hinterbein ist ein schwarzer Fleck, dieser soll Shinjuku darstellen.   Am Bahnhof in Shinjuku nahmen wir den Ostausgang, also East Exit Und schon kurze Zeit später standen wir an der berühmten Kreuzung und warteten ungeduldig auf CalicoUnd da ist er, der riesige 3D-Kater!!! Und dann sahen wir ihn! Endlich! Wir waren sooo happy!! Verrückt, es ist ein digitaler Kater, aber die Bewegungen und die Darstellung vom Fell sind erstaunlich real! (Am Ende dieses Berichtes gibt es ein paar Videos von Calico)     Für die Kids hatte ich heute noch eine kleine Überraschung im Gepäck:

    Kakao und Kuchen im 2D-Café in Shinjuku.

      Lage vom 2D-Café in Shinjuku

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      Von der großen Katze läuft man ca 15 Minuten zum 2D-Café. Die Überraschung war gelungen, meine Älteste kannte es schon aus diversen TikTok-Videos, die Zwillinge waren ganz überrascht und fanden es toll. Meine Jüngste sowieso, denn es lief die ganze Zeit K-Pop. Durch bestimmte Bemalung wird ein Comic-Effekt erzielt. Und wir sind mitten drin.

    Von der 3D-Katze zum 2D-Café 

    Der Erdbeerkuchen ist sehr lecker!
       
    Mit der Bahn von Shinjuku nach Shibuya 
    Mit der Bahn fuhren wir zurück nach Shibuya. Inzwischen hatten wir uns an das Bahnfahren gewöhnt. So kompliziert war das gar nicht, vor allem nicht mit der App. Schauen, welche Linie man nimmt und dann die Tickets ziehen.  Die Ticketschalter konnten wir auf englisch umstellen  Damit niemand von der heranfahrenden Bahn überfahren wird, gibt es diese Schutzwände. Die Türen öffnen sich erst, wenn der Zug hält.    Zurück in Shibuya    An der Straße zu unserem Hotel fand ein Tuning-Treffen statt. Beeindruckender Sound aus einer noch beeindruckenderer Anlage Guckt euch mal die Hinterreifen an, er konnte die so schräg stellen. Der Fachausdruck dafür heißt „Radsturz“ und soll vor allem bei Rennen für die Kurven ideal sein.    Da gefällt mir sowas schon viel mehr:     
    Video von der 3D-Katze in Shinjuku und dem 2D-Cafe

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        Das war ein wirklich langer Tag. .. ein schöner Tag mit vielen Erlebnissen und tollen, unvergesslichen Momenten. Wir waren im Hotel, machten uns bettfertig und schliefen ein, bevor der Kopf das Kopfkissen erreichte ….     Bye Bye, bis zum nächsten mal. Tokyo: Die große 3D-Katze un das 2D-Café in Shinjuku



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  • Auf Sightseeingtour in Tokyo

    Auf Sightseeingtour in Tokyo

    Auf Sightseeingtour in Tokyo
     

    Auf Sightseeingtour in Tokyo

      Hallo zusammen, Im heutigen Bericht nehme ich euch mit zu den Highlights von Tokyo. Wir haben ganz tourimäßig eine Busrundfahrt gemacht, um auch mehr über diese riesige Metropole zu erfahren. Gebucht haben wir diese über Get your Guide, weiter unten findet ihr den Link zu dieser und vielen weiteren tollen Touren in und um Tokyo.  Unsere Tour startete schon um 7.50 Uhr, mit dem Bus mussten wir noch eine halbe Stunde fahren, um zum Treffpunkt zu kommen. Und zur Bushaltestelle laufen mussten wir auch noch. Kurzum: Wir verließen das Hotel um kurz vor 7 Uhr. Und waren somit zu früh fürs Frühstück im Hotel, welches um 7 Uhr startete…  Wir hatten uns zwei Tage zuvor ein paar Snacks und Getränke im Supermarkt gekauft und frühstückten auf dem Zimmer. Um 6.30 Uhr. Ja, das war früh. Ja, die Kids fanden das doof. Ja, ich auch … Aber: Das frühe aufstehen hat sich gelohnt, denn vor uns lag ein toller Tag mit vielen Highlights!      Das war mein Frühstück. Falls ihr glaubt, dass dieses was-auch-immer sehr süß aussieht: Nein. Es war nicht süß, es war übersüß. Das Frühstück der Kids ebenfalls. Völlig überzuckert machten wir uns um 6.50 Uhr auf den Weg.

    Wir fuhren mit  Bus zum Treffpunkt 

    Inzwischen waren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut und hatten bereits am Abend beschlossen, mit dem Bus zum Treffpunkt zu fahren. Die Bushaltestelle war nicht weit weg, ca 10 Minuten zu Fuß. Ok, das half und nicht weiter. … Aber wir hatten unsere Navitime-App. Wir gaben Start- und Zielort ein und direkt wurde angezeigt, wann wir ab welcher Haltestelle mit welcher Linie fahren müssten. Das hat sehr gut geklappt, wenig später saßen wir im richtigen Bus. Die als nächstes folgende Station wurde auch auf englisch angezeigt. Alles andere wurde auf japanisch angezeigt. Dank der App wussten wir aber ohnehin genau, wo wir wann aussteigen müssten. Bezahlt wird die Busfahrt übrigens erst beim aussteigen. Man steigt vorne aus und bezahlt dann die Fahrt beim Busfahrer. Und noch etwas ist uns aufgefallen: Der Busfahrer kündigt nicht nur jede Station an, sondern war auch zwischendurch immer wieder am reden. Wir haben uns das später beim Guide nachgefragt und er erklärte uns, dass der Busfahrer auch warnt, wenn er bremst, anfährt oder abbiegt. Damit sich alle darauf einstellen und festhalten können. Die Fahrt von Shibuya zu unserer Haltestelle in Shinjuku dauerte um 30 Minuten. An dieser Love-Skulptur in Shinjuku war der Treffpunkt, um 7.50 Uhr. An der Kreuzung kann man eine interessante Ampelanlage sehen. Rechts ist die Love-Skulptur, mittig stand unser Bus.  

    Mit dem Sightseeing-Bus durch Tokyo – unsere Tour startet

    Wir waren früh am Treffpunkt, aber ab 7.45 Uhr wurde der Platz minütig voller. Scheinbar starteten hier mehrere Touren. Wir hielten Ausschau nach unserem Guide. Er wartete unweit vom Bus mit einem Fähnchen, an welcher wir ihn erkannten. Das Besondere: Jeder Gast bekam einen festen Platz zugeteilt. Scheinbar wurden die Nummern nach Zeitpunkt der Buchung vergeben. Wir hatten schon vor Wochen gebucht und saßen in Reihe 2. Das System macht Sinn, denn so erkennt der Guide auf dem ersten Blick, ob noch jemand fehlt und vor allem auch WER fehlt. Auch nach jedem Stopp mit Aussteigen kontrollierte er die Sitzplätze.   Und das war unser Bus. Sehr komfortabel.   Alle einsteigen! Die Fahrt zu den Highlights von Tokyo startet  

    Diese Tour haben wir gebucht

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          Unser 1. Stopp führte wieder zurück Richtung Shibuya

    Der Meiji-Schrein

    Lage vom vom Meiji-Schrein

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    Weitere Informationen
    Wie ihr auf dem Google-Maps-Kartenausschnitt erkennen könnt, liegt der Meiji-Schrein eingebettet in einer großen Parkanlage. Auf dem Gelände wurden um 100.000 Bäume gepflanzt, welche aus ganz Japan gespendet wurden. Durch die Bäume vergisst man ganz schnell, in welcher Millionenmetropole man sich grad befindet. Auch die Geräusche der Stadt sind kaum zu hören. Eine wahre Ruhe-Oase für alle, die mal eine Pause von dem lauten, bunten und quirligen Tokyo brauchen.  

    Ein paar Informationen zum Meiji-Schrein

    Der Meiji Schrein (明治神宮, Meiji Jingū)  wurde im Jahre 1920, 8 Jahre nach dem Tod von Kaiser Meiji und 6 Jahre nach dem Tod von Kaiserin Shoken zu Ehren ihrer errichtet. Kaiser Meiji (1852-1912) und Kaiserin Shoken (1849-1914) führten Japan, als es zu einem modernen Land aufstieg. Der 15-jährige Kaiser Meiji bestieg 1867 den Thron, aus Edo wurde Tokyo und Tokyo war die neue Hauptstadt von Japan (bis dahin war es Kyoto). Ich hatte bereits darüber berichtet:  https://www.elly-unterwegs.de/2024/01/17/freiheitsstatue-eiffelturm-tokyo/#Die_Hauptstadt_von_Japan_war_Kyoto_und_Tokyo_hiess_Edo Im 2. Weltkrieg wurde der shintoistischer Schrein jedoch durch amerikanische Bombenangriffe zerstört, aber zeitnah wieder neu aufgebaut. Er gehört zu den 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios und zählt zu den berühmtesten Shinto-Schreinen von Japan. Lohnenswert ist auch der Innere Garten mit dem typisch-japanischem Teehaus, hierfür wird eine kleine Eintrittsgebühr erhoben. Vor allem im Juni lohnt sich der Besuch, denn dann blühen im Garten über 150 Iris-Arten. Im Treasure House Annex werden persönliche Kleidungsstücke und Gegenstände des damaligen Kaiserpaares aufbewahrt. Im Schatzhaus kann man die Portraitbilder der japanischen Kaiser besichtigen, außerdem ist hier der kunstvolle Hofkimono ausgestellt.  

    Unser Besuch beim Meiji-Schrein

    Zwei große Torii-Tore markieren symbolisch das Betreten des heiligen Ortes. Man geht auf dem Weg übrigens immer rechts oder links, nachdem man das Torii passiert hat. Und man läuft auch nicht mittig hindurch. Denn der Weg in der Mitte ist nur den Göttern vorbehalten. Zudem zeigt es Respekt, sich vor dem Torii kurz zu verbeugen.    Auf dem Weg zu der eigentlichen Schrein-Anlage kommt man hieran vorbei. Das sind alles (leere) Sake-Fässer. Unser Guide Levin erklärte, dass man für bestimmte Zeremonien Sake verwende und hierfür würden die Brauereien an die Schreine die Sake-Fässer spenden. Der Meiji-Schrein ist einer der bekanntesten im ganzen Land und bekommt Spenden aus dem ganzen Land, in der Regel spenden Brauereien sonst eher an lokale Schreine. Die Beschriftungen am Meiji-Schrein sind in japanisch und englisch. Wenn man schon eine Touri-Tour macht, darf auch ein Touri-Foto nicht fehlen Direkt an der Schrein-Anlage steht nochmals ein großes Torii   Bevor wir den großen Innenhof betraten, blieben wir vor einem anderen, kleinen Häuschen stehen Levin erklärte uns die Bedeutung: Die Japaner kaufen sich für jedes Jahr einen neuen Glücksbringer an einem Schrein oder einem Tempel. Klassischerweise ist es meistens ein kleiner Seidenbeutel. Darin befindet sich dann das Gebet für den Besitzer. Das ganze nennt sich O-Mamori. Es gibt für ganz viele Lebenslagen spezielle O-Mamori. Zum Beispiel für das Bestehen einer Prüfung, für eine gute bevorstehende Geburt, für eine sichere Reise usw. In vielen Autos sieht man sie für sichere Fahrten usw. Es soll immer dort platziert werden, wo es „wirken soll“ Den alten O-Mamori entsorgen sie an Silvester ebenfalls am Schrein / Tempel, wo er ein Jahr zuvor gekauft wurde. Oft sieht man solche kleinen Häuschen, hier kann man seine alten Glücksbringer einwerfen und sich dann direkt im Schrein einen neuen für das neu angefangene Jahr kaufen. Jedes O-Mamori ist handangefertigt. In jedem Beutel befindet sich ein Gebet, welches die Mönche aus dem Tempel geschrieben haben. Und obwohl es verlockend scheint, soll man den Beutel niemals öffnen. Ansonsten verliert es seine wohltuende Wirkung. Sehr wissenswert und ein schöner Einblick in die japanische Kultur. Unsere Tour ging weiter. Wir gelangten zum Innenhof der Anlage. Diese beiden Bäume sind die Ehemann & Ehefrau – Bäume. Sie wurden um 1920 gepflanzt und sind nun zu stattlichen Bäumen herangewachsen. Davor seht ihr einen kleinen Kasten. Hier hinein wirft man etwas Geld und betet dann, zum Beispiel für eine glückliche Ehe. Auf diesem Foto sieht man die „Ehepaar“- Bäume sehr schön. Wir gingen weiter zum Hauptgebäude der Schrein-Anlage. Hier finden die traditionellen Gebete statt. Fotografieren aus der Nähe ist aus Gründen des Respektes verboten.

    Die richtige Reihenfolge für ein Gebet im buddhistischen Tempel

    Levin hatte uns die genau festgelegte Reihenfolge für ein Gebet erklärt 1. Eine 50 Yen Münze (das sind die mit dem Löchlein in der Mitte) in die dafür vorgesehene Kiste werfen. 2. Manchmal gibt es Glocken, welche man läuten sollte, um die Aufmerksamkeit der Götter zu erlangen 3. Dann verbeugt man sich zweimal 4. Anschließens klatscht man zweimal in die Hände (um wirklich die Aufmerksamkeit der Götter zu bekommen) 5. Jetzt kann man still sein Gebet sprechen 6. Danach verbeugt man sich nochmals. Und damit endet das Gebet. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, seine Wünsche den Göttern mitzuteilen: Die ema – Holztafeln An nahezu jedem Tempel oder Schrein sieht man die bunten Holztäfelchen. Sie sind einseitig bedruckt und auf die andere Seite kann man seinen Wunsch schreiben. Irgendwann, meistens um Neujahr herum, werden die Brettchen mit einem speziellen Ritual verbrannt. Mit diesem Ritual kommt der Wunsch dann bei den Göttern an.  

    Wie kann man einen Shinto-Schrein von einem buddhistischen Tempel unterscheiden?

    In Japan gibt es sehr viele Shinto-Schreine und Buddhistische Tempel. Shintoismus und Buddhismus werden gleichzeitig gelebt. Möglich ist das, weil Buddhismus und Shintoismus verschiedene Lebensphasen abdecken und somit ohne Probleme nebeneinander existieren und gelebt werden können. Wie kann man einen Shinto-Schrein von einem buddhistischen Tempel unterscheiden? Beim Shintoismus spricht man von einem Schrein, beim Buddhismus von einem Tempel. Es gibt manche Merkmale, welche man bei beiden heiligen Stätten finden kann. Z.B. die kleinen Holztafeln. Aber es gibt auch ein paar Unterschiede, an welchem ihr klar unterscheiden könnt, ob ihr euch bei einem Schrein oder Tempel befindet. Fast immer betritt man einen Shinto-Schrein durch ein Torii, ein großes Tor. Bei einem Tempel betritt man die Anlage fast immer durch ein prächtiges Tempel-Tor. Rechts und links neben dem Durchgang befinden sich oft gruselig aussehende Figuren von Wächter-Gottheiten. Ausschließlich beim Shintoismus kommen die Stroh-Seile mit den Zick-Zack-Anhängern vor. Wenn ihr das entdeckt, seid ihr in einer Shinto-Schrein-Anlage. Wenn ihr Räucherstäbchen oder eine Metallglocke entdeckt, seid ihr in einem Tempel.   Wir hatten einen festen Zeitpunkt, an welchem wir uns wieder am vorher vereinbarten Treffpunkt trafen. Die Kids und ich waren ca 10 Minuten zu früh und Levin zeigte uns noch etwas: Omikuji – Kleine Glücks-Lose Zunächst haben wir etwas Geld in die dafür bereitgestellte Box geworfen.  (100 Yen) Auf dem Foto mittig seht ihr zwei Kästchen. Diese musste man schütteln, aus einer kleinen Öffnung kam dann ein Holzstift mit einer Nummer heraus. Rechts auf dem Foto seht ihr einen Kasten mit nummerierten Schubladen. Man nahm dann aus der entsprechend der gezogenen Zahl eine Botschaft aus der Schublade. Das hier war meine:   Inzwischen waren auch die anderen Tour-Teilnehmer am Treffpunkt angekommen. Wir gingen zurück zum Bus und fuhren zum nächsten Ziel.  
    Ein paar Eindrücke unserer Fahrt durch Tokyo
      Die Godzilla-Road. Habt ihr die riesige Godzilla-Figur gesehen?   Das National Diet Building – Das Zentrum der japanischen Politik. Hier befinden sich beide Kammern des Landtages. Als wir durch Akihabara fuhren, klebten die Kids an den Scheiben, denn Akihabara gilt als das Viertel für Elektronikhandel, Manga, Spiele, Anime. Als damals Pokemon Go auf den Markt kam, war hier …. ich meine, Pikachu?! Auf jeden Fall die seltenste und wertvollste Figur. Ähm…. habt ihr die Figuren im Schaufenster gesehen??! …. gruselig… Halloween lässt grüßen…        
    Der Kaiserpalast
      Bevor wir zum eigentlichen Gelände des Kaiserpalastes gingen, zeigte uns unser Guide diese imposante Statue. Es ist die Statue vom Kusunoki Masashige. Er wurde 1294 geboren und war ein Samurai. In einer aussichtslosen Lage opferte er sich am 5. Juli 1336 am Fluss Minato für den Kaiser. Inzwischen gilt er als Nationalheld.   Die Gartenanlage um den Kaiserpalast Und dann standen wir an einem der bekanntesten Fotomotive von Tokyo: Die beiden Brücken und im Hintergrund einer der drei letzten noch verbliebenen Türme der alten Burg Edo.   Leider hatten wir keine Zeit für eine Besichtigung des Kaiserpalastes. Falls ihr ihn besichtigen möchtet, empfehle ich euch, die Tickets im Vorfeld zu buchen: https://sankan.kunaicho.go.jp/order/index_EN.html     Sehr kontrastreich: Grüner Park vor den Hochhäusern der Megametropole Tokyo. Die Anlage des Kaiserpalastes ist von einem Wassergraben umgeben  
    Und weiter führt unsere Tour durch Tokyo
      Schaut euch mal das rote Blaulicht (ich wollte nicht Rotlicht schreiben ^^ ) des Polizeiautos an – es lässt sich nach oben ausfahren.   Wir sahen die nächste Sehenswürdigkeit von Tokyo: Den Hauptbahnhof. Er ist dem Hauptbahnhof von Amsterdam nachempfunden.   Guckt mal –  Otto und Elefant – an wen erinnert uns das?       Während der Fahrt durch Tokyo bereitete uns unser Guide Levin auf den nächsten Stopp vor, denn dort gab es auch das mitgebuchte Mittagessen    
    Unser nächster Stopp: Asakusa
    Levin beförderte meinen Sohn zum Fahnenträger. Wir anderen folgten ihm alle. So schön blüht es im Oktober in Tokyo   Er nahm seinen Job sehr ernst und hob das Fähnchen stets so hoch, wie er konnte     Westlich vom großen Tempel in Asakusa befindet sich dieses Torii Aber den Tempel würden wir erst später ansehen, denn unsere Tour teilte sich hier. Man konnte eine halbtages-Tour oder eine Ganztagestour mit Mittagessen buchen. In beiden Touren inkludiert war ein „Matcha-Erlebnis“ . Meine Kids, in Deutschland Matcha-Fans, freuten sich auf diesen Punkt unserer Tour. Dafür liefen wir zu einem Matcha-Shop. Und hier gab es alles, was der Matcha-Markt hergab.
    Matcha-Eis und Matcha-Eistee … unser Fall war es nicht
    Im Bus mussten wir uns entscheiden, ob wir Eis oder Tee wollten. Levin gab die Bestellung im Laden durch und so war alles schon für uns vorbereitet. Ich entschied mich für einen Matcha-Eistee. Und ja, er schmeckte, wie das Foto es vermuten lässt… Ich bin schon in Deutschland kein Matcha Fan und wurde es auch in Japan nicht…. Dabei sollte dies nicht unser einziges Matcha-Erlebnis auf dieser Reise sein … Die Kids hatten Matcha Eis. Mein Sohn war farblich passend dazu angezogen, aber deswegen schmeckte ihm das Eis trotzdem nicht. Zumindest der Teddy war lecker, sagte er. Meine beiden Töchter stimmten ihm zu.    Unser Weg führte nochmals durchs Torii. Wir hatten die Ganztags-Tour gebucht und bekamen nun ein typisch japanisches Mittagessen in der Mall nahe des Asakusa Tempels.
    Warum hängen in Japan eigentlich so viele Stromleitungen über den Straßen?
    Immer wieder wunderte uns das Stromkabel-Chaos über den Straßen von Japan. Woran liegt das? Wir haben unseren Guide gefragt und er erklärte uns, dass dies noch immer aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg stammt. Damals musste man möglichst schnell die Stromversorgung wiederherstellen.  Strommasten und überirdische Leitungen waren da die schnellste und günstigste Lösung. Theoretisch wäre es möglich, die Kabel alle unterirdisch zu verlegen, aber das ist mit immensen Kosten und Aufwand verbunden. Trotzdem plant man dies ganz langfristig, aber das wird noch mehrere Jahrzehnte dauern. Denn bei Erdbeben und Taifunen knicken die Masten um und blockieren wichtige Wege. Außerdem verwittert das Material der Masten durch die salzhaltigere Luft sehr schnell und muss laufend in Stand gehalten werden.   Die Asakusa Mall   Schon bei der Buchung dieser Tour mussten wir angeben, ob wir Allergien haben. Die Essen waren schon vorbereitet, wir setzten uns an die Tische und bekamen unser Mittagessen, bestehend aus mehreren typischen japanischen Speisen wir zb regionaler Tofu. Als Dessert gab es Schokoeis. Die Kids freuten sich besonders, denn es schmeckte „Tausendmal besser als dieses Matcha-Eis!“   Von der Mall aus liefen wir dann zum Anfang des Weges zum großen Tempel.  
    Der Sensoji Tempel / Asakusa- Tempel
    Lage des Asakusa-Tempels / Asakusa- Schreins

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      Wir haben ja gelernt, wie wir unterscheiden können, ob es sich um einen Shinto-Schrein oder Buddhistischen Tempel handelt. Man betritt den Weg Richtung Tempel durch dieses Tor, rechts und links sieht man Figuren bedrohlich dreinblickender Gottheiten. Also, was ist der Asakusa-Tempel/Schrein? Richtig, ein buddhistischer Tempel.  Dennoch wird er oft Asakusa-Schrein genannt. Kaminarimon – das Donner Tor – gilt als das Symbol für Asakusa und man sieht es fast immer, wenn man Bilder von Tokyo googelt. Die Laterne ist wirklich riesig. Und schwer, sie wiegt um 700 kg.   Wenn man das Tor durchschritten hat, beginnt die Nakamise-dori, eine Einkaufsstraße, vor allem für Souvenirs und Amulette Ganz am Ende befindet sich der Haupttempel Blick zurück: Nakamise-dori und das Donner-Tor Es war extrem voll und wir schoben uns durch die Straße. Weil es durch die Menschenmassen recht eng war, schauten wir nur die Shops auf der rechten Seite an. Langsam näherten wir uns dem zweiten Tor, dem Hozomon – Das Schatz Tor Jedes Jahr besuchen ca 20 Millionen Menschen diese heilige Stätte. Gefühlt die Hälfte davon war mit uns an diesem Tag da ….  Die große Laterne in der Mitte wiegt ca 400 kg, die Kuper-Laternen rechts und links daneben sogar 1000 kg. Die fünfstöckige Pagode darf man nicht betreten. In der Pagode gibt es Abbildungen von Buddha und Reliquien. Am Weihrauchstand vorbei (wir haben gelernt: Weihrauch = Buddhistischer Tempel)  gelangten wir zum Haupttempel. Der Haupttempel wurde ursprünglich im Jahr 645 fertiggestellt, musste aber mehrfach neu aufgebaut werden, da er abgebrannt ist. Auf dem Gelände steht auch noch ein Shinto-Schrein und ein weiteres eigentlich sehenswertes Tor, aber bei den Menschenmassen hatten wir darauf keine Lust mehr Am Haupttempel vorbei (Fotos aus der Nähe sind verboten) liefen wir zu unserem Treffpunkt und warteten mit kühlen Getränken und im Schatten auf den Rest unserer Reisegruppe.   Unweit des Asakusa-Tempels sahen wir schon unser nächstes Ziel: Den Tokyo Skytree!    
    Der Tokyo Skytree
      Lage vom Tokyo Skytree

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    Lohnt sich der Tokyo Skytree? Der Skytree ist der höchste frei stehende Rundfunkturm der Welt. Nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem PNB 118 in Kuala Lumpur ist er das dritthöchste Bauwerk der Erde und bietet einen tollen Rundumblick von der Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter kann man sogar den Fuji sehen. Erst im Jahr 2012 wurde der Skytree eröffnet, ist aber trotzdem schon ein bekanntes Wahrzeichen von Tokyo. Gebaut wurde er, um Interferenzen der Sendesignale infolge der zahlreichen Hochhäuser in Tokio zu reduzieren Die Tickets für den Sky Tree waren im Preis der Tour inklusive. Wenn ihr selber Tickets buchen wollt, habe ich am Ende des Berichtes einen Link für euch für skip-the-Line-Tickets.   Im Turm gibt es zwei Aussichtsplattformen. Das Tembo Deck (350 m) und die Tembo Galleria (450 m) Die regulären Tickets führen zur unteren Aussichtsplattform. Man kann aber auch direkt Kombi-Tickets für beide Plattformen kaufen. Wer sich spontan entscheidet, noch auf die höhere Plattform zu fahren, kann diese auf dem Tembo Deck kaufen.  Dazu geht man vom Ausgang des Aufzuges nach oben und hat dort die Automaten für die Tickets für die Tembo Galleria, 100 Meter weiter nach oben.  Das Mädchen ist das Maskottchen des Tokyo Sky Trees, sie heißt Sorakara-chan, was übersetzt „von dem Himmel-chan“ bedeutet. Das Muster des Kleides des Maskottchens ist an die Struktur des Tokyo Sky Trees angelehnt. Eine Nachbildung der Spitze.   Unsere Tickets waren skip-the-Line-Tickets, wir durften also an der kompletten Warteschlange vorbei. Fühlte sich irgendwie nicht richtig an …. hat uns aber einiges an Zeit gespart. Auf der Aussichtsplattform des Shibuya Sky haben wir Tokyo bei Nacht erleben dürfen. Nun sahen wir Tokyo am Tag – das ist nicht minder beeindruckend. So unfassbar viele Häuser…. So weit das Auge reicht. Es folgen Fotos aus beiden Aussichtsplattformen, denn obwohl wir eigentlich nicht viel zeit hatten und die Schlange für die obere Aussichtsplattform lang war, haben wir es gemacht. Es hat sich definitiv gelohnt! Es gibt nur einen Nachteil an der oberen Plattform: Zum fotografieren ist sie nicht so gut geeignet, man hat kleinere Fenster und mehr Spiegelungen. Auf der unteren Plattform sind die Fenster bodentief und zum fotografieren besser geeignet. .
    Impressionen vom Tokyo Sky Tree
      Bei gutem Wetter kann man den Fuji sehen. Heute war er nicht einmal zu erahnen. Man sah zwar den Gebirgszug, aber der Fuji war auch mit starker Nachbearbeitung des Fotos nicht zu sehen.   Schön durch eine Glasscheibe gegen die Sonne fotografiert …. Links mittig sieht man den Tokyo Tower, den Eiffelturm von Tokyo   Wer genau hinsieht, kann sogar einen Hubschrauber sehen In Schwarz-weiß wirkt es noch krasser… An ein paar Stellen sind Glasböden eingebaut. Die Kids hatten Spaß, ich bewunderte die beeindruckende Konstruktion   Ein Bekleidungsgeschäft für Übergrößen.   Unsere Sightseeingtour in Tokyo neigte sich langsam den Ende … Wir hatten noch einen Programmpunkt, auf welchen ich mich sehr gefreut habe: Eine kurze Bootsfahrt in Odaiba zum Sonnenuntergang.   Odaiba – das ist das Viertel, in welchem auch die Freiheitsstatue steht. Da waren wir vor zwei Tagen bereits. -> Zum Bericht <-  Ein paar Impressionen von der Fahrt Richtung Odaiba Dieses schöne Gebäude hat einen traurigen Hintergrund. Es ist die Tokyo Memorial Hall – ein Gedenkschrein für die Opfer von dem großen Kanto Erdbeben und dem schweren Luftangriff im 2. Weltkrieg.  Daneben befindet sich das „Great Earthquake Memorial Museum“ Am 1. September 1923 erschütterte ein schweres Erdbeben mit der Stärke von 7,9 die Insel Hauptinsel Hoschu. Sie ist die größte Insel Japans und wird auch als „Kernland“ bezeichnet. Auch Tokyo liegt auf Honschu. Das Erdbeben und die dadurch ausgelösten schweren Brände forderten ca 142.000 Menschenleben. In der Parkanlage kann man Überreste vom Erdbeben und vom Krieg sehen, es soll das Bewusstsein für Frieden und Katastrophen fördern. Auch das gehört noch zu der Memorial-Park-Anlage     In diesem Gebäude werden Sumo-Kämpfe ausgetragen. Ihr interessiert euch für Sumo? – Am Ende dieses Berichtest ist ein Link für ein Ticket, mit welchem ihr beim Training zusehen könnt.      Der Weg nach Odaiba führte wieder über die Rainbow Bridge. Dieses mal schon in leichtem Abendlicht. Traumhaft   Wir wurden in der Nähe von der Anlegestelle für das Boot abgesetzt.
    Sonnenuntergang in Odaiba
    „Guckt mal Kinder, da kommt unser Ufo!“ scherzte ich zu den Kindern. „Häh, was ist das?! Ist das wirklich unser Boot?!“ Je näher das Boot zu uns kam, desto mehr erkannten wir die futuristische Form des Bootes. Passt irgendwie zu Odaiba.   Weil wir so früh an der Anlegestelle und schnell aus dem Bus ausgestiegen waren, standen wir ganz vorne und als wir auf das Boot durften, gingen wir direkt nach ganz oben und ganz vorne.   Das Boot stand noch eine Weile am Anleger – und wir genossen einen traumhaften Sonnenuntergang.     Die Bootsfahrt war von der Strecke her nicht weit. Einmal unter die Rainbow-Bridge hindurch auf die andere Seite. Aber im Licht der untergehenden Sonne war es wundervoll und ich genoss jede Sekunde.   Das Leben spielt sich in Tokyo draußen ab. Vor allem, wenn das Wetter so schön ist. Genießen und fotografieren geht bei mir gleichzeitig     Mit dem Bus fuhren wir zurück zum Endpunkt, mit noch einem klitzekleinen Highlight, denn der Bus fuhr eine extra-Runde um den Tokyo Tower, so konnten wir ihn beleuchtet und aus direkter Nähe sehen     Der Reisebericht endet hier. Aber unser Tag noch lange nicht. Aber dieser Beitrag ist schon länger als geplant, daher teile ich ihn auf. Im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Shinjuku und Akihabara.   Danke, dass ihr wieder dabei ward!   Bis zum nächsten mal! Auf Sightseeingtour in Tokyo



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  • Tokyo: Shibuya inkl. Zeitraffer der Kreuzung & Shibuya Sky bei Nacht

    Tokyo: Shibuya inkl. Zeitraffer der Kreuzung & Shibuya Sky bei Nacht


        Hallo zusammen, So langsam neigt sich unser 1. Tag in Japan dem Ende entgegen. Den Vormittag haben wir im TeamLab Planets Tokyo verbracht, nachmittags waren wir in Odaiba am Strand und haben uns die Freiheitsstatue angesehen. So langsam kam doch etwas die Müdigkeit durch, aber wir hatten noch ein Tagesziel: Shibuya und die Aussichtsplattform Shibuya Sky. Gerne hätte ich Tickets zum Sonnenuntergang gehabt, aber bereits mehr als 2 Wochen vorher waren diese alle ausgebucht. So entschieden wir uns für Shibuya Sky by night. Wir hatten noch für ein paar Tage später Tickets für den Tokyo Sky Tree am Nachmittag. Tokyo bei Nacht haben wir uns spannend vorgestellt – und daher Tickets für abends gebucht. Dazu aber später. Denn bevor wir uns Shibuya von oben ansehen würden, wollten wir uns einmal in das Getümmel stürzen. Und natürlich einmal über die berühmte Kreuzung gehen – zusammen mit hunderten anderen Menschen.

    Die berühmte Alle-Gehen-Kreuzung von Tokyo: Shibuya Scramble Crossing

     

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    Shibuya Scramble Crossing, Hachiko Square, Shibuya Sky – alles direkt beieinander   Nach einem entspannten und ruhigen Nachmittag am Strand erschlug uns der erste Eindruck von Shibuya fast. LKWs mit LED-Werbung auf allen Flächen, laute Musik. Unzählige Taxen, Autos, Busse. Überall riesige Bildschirme mit lauter und bunter Werbung – und sooo viele Menschen. So viele Menschen….. Die Mädchen hatten sich eine Liste gemacht, in welche Shops sie unbedingt stöbern wollten. Wir suchten den ersten Shop und die Mädchen begannen voller Vorfreude ihre Shoppingtour – nach der ersten Preisernüchterung ist den Mädchen allerdings die Lust auf Shopping vergangen. Wir standen dann eine Weile an der Alle-Gehen-Kreuzung und schauten uns das bunte Treiben an.

    Starbucks Shibuya – top Ausblick auf die Kreuzung

    Einen weitaus besseren Blick hat man aus der Starbucks-Filiale. Und damit hatte ich ein Dilemma. Denn bislang habe ich Starbucks erfolgreich gemieden – und das als Kaffee-Junkie… Warum? Weil ich diesen Hype nicht mitmachen wollte und auch nicht bereit war, für Kaffee soviel Geld zu bezahlen, nur weil ich eine Auswahl von drölfzig Sorten habe. Brauche ich nicht. Milchkaffee mit etwas Zucker und ich bin glücklich. Ohne Toppinggedöns und -sirups. Aber um die Aussicht nutzen zu können, hatte ich keine andere Wahl. Also: „Kommt mit, wir gehen zu Starbucks…“ Die Kids schauten sich irritiert an. Sie kannten meine Meinung dazu und folgten mir verwundert zu der Filiale. Und dann war da auch noch eine ewig lange Schlange,… Die Aussicht vom Starbucks ist längst kein Geheimtipp mehr …. „Mama, ernsthaft? 1. Starbucks und 2. voll die lange Schlange …. wieso?!“  Ich seufzte …. „…nur wegen der Aussicht,… und ich wette, alle anderen in der Schlange sind auch nicht wegen des Kaffees hier…“ Eine halbe Ewigkeit später durfte ich endlich meinen Kaffee bestellen. Einen 08/15 Kaffee … und das bei Starbucks. Für meinen Sohn gab es Kakao, die Mädchen wollten sich später lieber etwas kaltes holen.. Oben angekommen natürlich kein Platz frei, alles voll, …. und viel Gedrängel, alle wollten die Aussicht auf die Kreuzung, während sie ihren überteuerten Kaffee schlürften. Wir auch…. Also warteten wir geduldig und keine 10 Minuten später wurde tatsächlich direkt am Tisch was frei. Nachdem ich ein paar Fotos von der Kreuzung gemacht habe, nahm ich einen Schluck Kaffee. Und verdammt, er schmeckte wirklich gut! Richtig lecker, mit Schaum, nicht zu bitter. Perfekter Kaffee…. Teuer, aber wirklich gut. Ein Milchkaffee und ein Kakao für etwas mehr als 6 Euro. Für die Lage fand ich das sogar eigentlich noch ok.   Kaffee trinken und Blick auf die Kreuzung – perfekt!   Auf dieser Kreuzung gibt es 5 Zebrastreifen. Und für die Fußgänger ist gleichzeitig in alle Richtungen grün   … was für ein Gewusel …. Es gibt später im Bericht noch ein 4K-Video mit Zeitrafferaufnahmen. Wir beschlossen, uns auch in das Getümmel zu stürzen

    Und wenig später waren wir selber ein Teil von dem Gewusel.

    Wenn man wie wir vom Lande kommt aus einem kleinen Dorf und der nächste Nachbar auf der anderen Ackerseite wohnt, dann ist das schon ein interessantes Gefühl, zusammen mit so vielen Menschen kreuz und quer die Straße zu überqueren. Und überall diese Bildschirme. Werbung. Musik. Die totale Reizüberflutung. Akustisch, visuell,… alles. Für jemanden wie mich, der Menschenmengen eigentlich gar nicht mag, ist das schon fast eine Grenzerfahrung. Aber daran müsste ich mich in diesem Urlaub ohnehin gewöhnen, denn die Menschenmassen würden uns auch woanders noch begleiten. Kein Wunder, wenn man die typischen Touri-Touren macht,…. Guckt euch das mal an! Und das ist wirklich jede Grünphase so! Wobei …. vielleicht wären es nur halb so viele Menschen, wenn nicht die ganzen Touristen mehrfach über diese Kreuzung gehen würden, weil das so ein verrücktes Gefühl ist. Haben wir im Übrigen natürlich auch gemacht. Nachdem wir dreimal über die Straße gelaufen sind, hatten wir keine Lust mehr und gingen weiter Richtung Hachito Square. … die Kids entdeckten ganz viele Aufkleber – und siehe da, welcher Aufkleber war natürlich auch dabei?

    Nett hier. Aber waren Sie schon einmal in ….

      Und sogar gleich zweimal!     Der Starbucks hat wirklich eine gute Lage, um sich das Gewusel anzusehen     Auf der anderen Seite befindet sich der Hachikō Square – dort steht eine ganz besondere Statue.

    Die traurige Geschichte vom treuen Hund Hachikō

    Meine Älteste hat mir davon erzählt und wollte unbedingt die Statue sehen. Das ist Hachikō.  Hachikō war ein Hund, welcher von 1923 bis 1935 gelebt hat und in Japan bis heute als Inbegriff für die Treue gilt. Ihr möchtet die ganze Geschichte von Hachikō lesen? Dann legt euch Taschentücher bereit ….. Am 10. November 1923 wurde in der Präfektur Akita ein Hund geboren. Ein ganz besonderer Hund, welcher bald in der ganzen Welt bekannt sein würde. Ein Hund, nach welchem sogar 4 Busse mit Sonderlackierung durch Tokyo fahren. Ein Hund, der ein eigenes Denkmal bekommen hat. Ein Professor der Kaiserlichen Universität, Hidesaburō Ueno, nahm Hachikō als sein neues Haustier mit zu sich nach Hause nach Shibuya, Tokyo. Er war kinderlos und kümmerte sich jede freie Minute um seinen neuen Weggefährten. Hachikō wuchs zu einem stattlichen Hund. 60 cm groß und über 40 Kg schwer mit dichten, cremefarbenen Fell. Und von Anfang an holte Hachikō sein Herrchen jeden Tag vom Bahnhof in Shibuya ab, wenn dieser nach Feierabend von der Uni nach Hause fuhr. Jeden Nachmittag wartete er am Westausgang des Bahnhofs auf sein Herrchen.  
    Quelle: Wikipedia.de 
        (Das Bild habe ich mit KI generiert)   Am 21. Mai 1925 geschah ein schreckliches Unglück. Der Professor hatte während einer Vorlesung eine schwere Hirnblutung, an welcher er dann leider verstarb. An diesem Tag wartete Hachikō vergeblich auf sein Herrchen. Und auch an allen folgenden Tagen. Denn Hachikō lief weiterhin jeden Tag zum Bahnhof, in der Hoffnung, sein Herrchen käme endlich wieder. Weil man das verhindern wollte, wurde er zu Verwandten gebracht. Aber er büxte aus und lief wieder zum Bahnhof. Hachikō wurde zum Straßenhund, hatte kein Herrchen mehr und kein gesichertes zu Hause. (Das Bild habe ich mit KI generiert) Er setzte sich jeden Tag zur gleichen Uhrzeit vor dem Ausgang und wartete (vergeblich…) auf sein Herrchen.Tag für Tag. Woche für Woche. Monat für Monat. Er saß jeden Nachmittag am Bahnhof und wartete auf sein Herrchen. …. ganze 10 Jahre lang. Bis zu seinem Tod 1935. Versorgt wurde er in der Zeit von dem ehemaligen Gärtner des Professors. Er wohnte in der Nähe des Bahnhofes. In den ersten Jahren empfanden die Menschen ihn als störend, versuchten ihn zu verscheuchen und zu verletzten –  aber dann schlossen sie den treuen Hund immer mehr in ihre Herzen. 1928  errichtete der damals neue Bahnhofsvorsteher eine Ruhemöglichkeit. Hachikō war in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Hund. 1928 erkannte ein ehemaliger Student von Professor Ueno Hachikō wieder und fand heraus, dass er einer von nur noch 30 reinrassigen Akita-Hunden war. Er schrieb mehrere Artikel über Hachikō, 1932 erschien ein Artikel in einer großen Tageszeitung und machte Hachikō im ganzen Land bekannt und schon in dieser Zeit wurde Hachikō zum Symbol der Treue. Zu dem Zeitpunkt wartete er immer noch jeden Tag am Bahnhof auf sein Herrchen… Am 21. April 1934 wurde ihm zu Ehren eine Bronzestatue am Bahnhof errichtet – an genau dem Ausgang, an welchem er immer wartete. Und auch Hachikō war bei der Eröffnungszeremonie dabei. Von dem ganzen Ruhm hatte er nichts. Zwar wurde er versorgt, aber einen neuen Halter oder ein neues zu Hause hatte er nicht. Er war ein Straßenhund. Und scheinbar vermisste er sein Herrchen sehr. Und sein gesichertes Heim. Sein neues zu Hause waren die Straßen in der Gegend um den Bahnhof von Shibuya. …und jeden Nachmittag wartete er am Bahnhof auf sein Herrchen. 10 Jahre lang …. (Das Bild habe ich mit KI generiert)   Am 8. März 1935 fand man Hachikō tot in einer Straße in Shibuya. Landesweit vermeldeten die Medien den Tod von dem inzwischen im ganzen Land so beliebten Hund. Ein kleiner Hund hat es geschafft, so viele Herzen zu berühren. Und ich habe beim Schreiben dieser Zeilen wirklich ein Tränchen im Auge …. So ein treuer Hund. So eine traurige Geschichte. Woran Hachikō gestorben ist, weiß man nicht genau. Sein präparierter Körper steht im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio im Bezirk Ueno. 2011 hat ein Forscherteam der Universität Tokyo herausgefunden, dass Hachikō an Filariose, Lungenkrebs und Herzkrebs gelitten hat. An einer dieser Erkrankungen wird er wahrscheinlich auch gestorben sein …. Professor Ueno ist auf dem Aoyama-Friedhof in Tokio bestattet. Neben seinem Grab steht eine Gedenkstele für Hachikō. Die Hachikō-Statue  ist heute ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen. Aber das ist nicht mehr die Original-Statue von 1934. Im 2.WW herrschte Kupferknappheit und man musste die Statue leider einschmelzen. Kurz nach Ende des Krieges wurde der Sohn vom inzwischen verstorbenen Schöpfer der Originalstatue beuftragt, eine neue Statue herrzustellen. 1948 wurde diese auf dem ursprünglichen Platz wieder aufgestellt. Am Westausgang des Bahnhofes Shibuya, dem Hachikō-Exit. Genau da, wo Hachikō über 10 Jahre jeden Tag auf sein Herrchen gewartet hat… . . .       Tokyo – Shibuya Sky – die neue Aussichtsplattform  Wir gingen weiter Richtung Shibuya Sky. Ist eigentlich alles nah beieinander, aber es gibt soviel zu sehen, dass wir gefühlt Ewigkeiten selbst für kurze Strecken brauchten, weil wir dauernd stehen blieben, um uns irgendetwas anzusehen Gegenüber vom Starbucks führt ein Durchgang des Bahnhofes Shibuya über die Straße. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Kreuzung. Verglast und vergittert, aber trotzdem nice. Diese Menschenmassen ….. und das alle paar Minuten ….     Die Sonne war inzwischen untergegangen, als wir den Gebäudekomplex, in welchem sich auch die neue Aussichtsplattform Shibuya Sky befindet, erreichten. Laut Google sollte man da auch essen können und wir hatten noch einiges an Zeit und inzwischen auch wieder Hunger – und wollten dann dort was essen. Im Shibuya Sky gibt es einen großen Food-Court, es war recht voll an diesem Abend. Aber wir fanden einen Platz in einem interessant aussehenden Restaurant, in welchem vor allem Einheimische zu Gast waren.  

    Beim Shibuya Sky fanden wir ein typisches japanisches Restaurant

      Wir bekamen einen Platz zugeteilt und bekamen die Speisekarte Ähm… ja,… und Kinder, was möchtet ihr?! …. Im Gebäude gab es wie in fast allen größeren öffentlichen Gebäude WiFi – und so half uns Google Lens So ganz wussten wir zwar immer noch nicht, was wir da nun bestellen würden, aber egal. Wir wollten traditionelle und typische Speisen probieren und daher auch in den lokalen Restaurants essen gehen – also. Wir bestellten was, was laut Google Lens keinen Fisch enthielt, sicherten uns lieber noch einmal beim Personal ab (… allergischen Schock brauchten wir nun wirklich nicht…) und warteten gespannt, was uns serviert werden würde   In Japan bekommt man vor dem Essen immer ein feuchtes, oft sogar warmes, Tuch. Damit reinigt man sich vor dem Essen die Hände. Während des Essens dient es dann als Serviette. Schmeckte alles sehr lecker! Gereicht wurden übrigens Stäbchen. Zum Glück hatten wir in Deutschland schon fleissig geübt. Von der Decke schaute uns Hachito zu.   Wirklich ein gutes Restaurant mit Top-Lage in Shibuya. Können wir empfehlen!     Für uns war es langsam Zeit, uns zur Aussichtsplattform zu begeben.   Gut, dass wir schon Tickets hatten.
    Tickets für Shibuya Sky könnt ihr HIER vorbestellen https://www.shibuya-scramble-square.com/sky/ticket/
      Es dauerte eine kleine Weile und einen Sicherheitscheck gab es auch noch. Aber dann fuhren wir endlich nach oben! Die Aussicht von oben: U-N-B-E-S-C-H-R-E-I-B-L-I-C-H !!! Wohin das Auge blicken konnte: Lichter Lichter Lichter. So ein Lichtermeer habe ich noch nie zuvor gesehen!
    Das Lichtermeer von Tokyo 
    Meine Kids kannten diese Rolltreppe schon aus vielen TikTok-Videos und waren aufgeregt, damit gleich zu fahren. Der dunkle Fleck ist der Park des Meiji-Schrein, dahinter ist Shinjuku Da unten ist die Shibuya-Kreuzung Es gibt oben einen Fotografen, welcher für kleines Geld Fotos von euch macht. Die Stelle dafür ist wirklich perfekt und der Fotograf war sehr bemüht, gute Fotos zu machen. Dafür stieg er sogar extra auf eine Leiter. Hier unser Foto: In der kleinen mit gereichten Mappe sieht man die Aussichtsplattform bei Tag und bei Nacht   Es war sehr sehr windig. Und Stative waren auch verboten. Also habe ich versucht, meine Kamera irgendwie zu halten, um durch die Scheibe Langzeitbelichtungen zu machen. Das Ergebnis war nicht das von mir gewünschte, aber ich glaube, ich lasse es rahmen und verkaufe es als Kunst! Das ist Kunst! Das MUSS so!   Mein kleiner Japan-Fan war überglücklich! Die Bar durften wir nicht besuchen, aber die Kids fanden was viel Besseres. Chillen in luftiger Höhe. „Mama, du brauchst ja eh noch ewig für deine Fotos, wir warten hier….“ So ewig hätte ich gar nicht gebraucht, aber an den guten Eckpunkten hatten sich tatsächlich Warteschlangen gebildet, weil jeder DAS perfekte Foto haben wollte….   Einmal diese Rolltreppe fahren stand tatsächlich auf der Bucketlist meiner Tochter. Ist schon ein cooles Gefühl, eine Rolltreppe mit dieser Aussicht zu fahren.   Im Gebäude hat man an diversen Stellen ebenfalls schöne Ausblicke auf Shibuya   Es war inzwischen schon spät und wir waren müde. In einem kleinen Shop kauften wir noch ein paar Snacks für den übernächsten Morgen, denn unser Programm startete so früh, dass wir an dem Tag kein Frühstück im Hotel bekommen würden und morgen würden wir keine Zeit haben zum einkaufen.    Ich nehme euch mal mit in den Supermarkt: Noch süßer, als es aussieht ….   Und auch hier gab es wieder diese warmen Snacks an der Kasse. Und übrigens auch recht günstig. Unsere Ausbeute fürs Frühstück. Sowas ähnliches wie Pancakes, ein paar Snacks und Getränke. Alles, was auch zwei Tage später noch schmecken würde, einen Kühlschrank hatten wir im Zimmer.  Auf dem Rückweg zum Hotel wollten wir noch schnell schauen, wo wir unsere Japan Rail Pässe umtauschen müssten. Wir hatten Voucher, welche wir mit Vorlage unserer Reisepässe in die originalen Tickets umtauschen mussten. Da, wo das Büro hätte sein sollen, war Baustelle …. Egal, kümmern wir uns in drei Tagen drum, wenn wir nach Hiroshima fahren….   Zu Fuß liefen wir zurück zum Hotel, es war ja nicht weit weg, etwas mehr als 1/2 km.     … noch einmal über die Kreuzung …. -kein Foto, zu viele Menschen, zu dunkel, zu viele Menschen, zu müde, zu viele Menschen…..  – … vorbei an Dreharbeiten ….   … einem zum Bedauernd meiner Jüngsten und zur Freude meines Portemonnaies geschlossenen Disney-Store …. … und vorbei an dieser großen Winkekatze …   … erreichten wir dann bald unser Hotel. Wir wollten früh schlafen, denn unser Wecker war für 6 Uhr gestellt.   Zum Abschluss habe ich noch ein Video für euch, denn vieles geben die Fotos gar nicht wirklich rüber ….
    4K – Video von Shibuya Shibuya, Zeitraffer der Kreuzung & Shibuya Sky bei Nacht

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        Das war unser erster Tag in Japan. Erschlagen von den vielen vielen Eindrücken schliefen wir schnell ein.  Im nächsten Bericht nehme ich euch mit zum Fuji!!! Danke, dass ihr wieder dabei ward.  Bis zum nächsten mal!     



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  • Die Freiheitsstatue und der Eiffelturm… von Tokyo

    Die Freiheitsstatue und der Eiffelturm… von Tokyo

    Die Freiheitsstatue und der Eiffelturm… von Tokyo

    Die Freiheitsstatue und der Eiffelturm… von Tokyo

      Hallo zusammen, es gibt einen kurzen Zwischenbericht, denn der nächste wird etwas länger. Eigentlich bin ich kein Freund davon, daher hatte ich diesen und den nachfolgenden Bericht erst zusammen geplant, aber damit hättet ihr lahme Finger vom scrollen bekommen. Denn im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Shibuya. Das ist der Stadtteil mit der berühmten Kreuzung, auf welcher in Peakzeiten Hunderte Menschen gleichzeitig die Straßenseite wechseln und dieser hat zudem seit ein paar Jahren auch eine lohnenswerte Aussichtsplattform. Dazu dann aber im nächsten Bericht.   In diesem Bericht nehme ich euch mit nach Paris und New York! Aber ganz von Anfang an. Wir hatten einen spannenden Vormittag im TeamLab Planets Tokyo und unser nächster ‚offizieller‘ Programmpunkt war tatsächlich erst um 19 Uhr, denn für diese Uhrzeit hatte ich Tickets für die Aussichtsplattform.   Es war schon früher Nachmittag und wir hatten Hunger. Und außerdem hatten wir irgendwie noch nicht das Gefühl, in Japan angekommen zu sein. Gestern Abend spät war unsere Ankunft, heute früh direkt um 7 Uhr wieder los, da wir Zeit-Tickets hatten.  Und eigentlich hätte am Nachmittag schon der der erste Tempel auf dem Programm gestanden. Aber wir hatten alle irgendwie keine Lust. Die Kids nicht. Und ich auch nicht. Wir wollten erst einmal ankommen und Japan etwas auf uns wirken lassen.  Wir überlegten, was wir machen könnten. Die Entscheidung fiel auf einen Spaziergang Richtung Odaiba und Rainbow-Bridge. Odaiba liegt auf einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokyo und gilt als Hightech-Viertel. Die Idee war gut. Und wir spazierten einfach los.

    Einfach mal treiben lassen. 

    Auf dem Weg erzählte ich den Kids, dass wir uns dann ja auch die Freiheitsstatue anschauen könnten. Eines der Kids flüsterte den anderen beiden zu: „Mama bekommt der Jetlag nicht…..“ Ich schmunzelte und meinte nur: „Wartet ab, ihr werdet es ja sehen!“ Zu Fuß waren es vom TeamLab Planets bis Odaiba um 3,5 km. Wir hatten Zeit und ließen uns einfach treiben. Einen ersten kleinen Stopp machten wir am Natural Lawson Shop. Wir kauften ein paar Getränke und Snacks. Unser Lieblingssnack in Japan. Mit den kleinen Erdbeer-Stückchen (?) schmeckte es besonders fruchtig. Leider konnte ich bislang diese Sorte nirgends in Deutschland finden. Erdbeere gibt es, aber nicht mit diesen kleinen Erdbeer-Stückchen.   Wir entdeckten dieses Schild. Soll das ein Rikscha darstellen?! Für meinen Feuerwehrmann zu Hause fotografierte ich das Feuerwehrauto. Einen schönen Blick auf die Rainbow-Bridge hatten wir von der Fujimi Bridge (富士見橋 ) Oben auf der Brücke stehend fielen uns die kleinen Fische auf, welche immer wieder aus dem Wasser sprangen. Immer und immer wieder, ein interessantes Schauspiel. Sind das Grey Mullets? Falls das jemand weiß, würde ich mich über eine Info freuen. Danke Wir genossen es, uns einfach etwas treiben zu lassen.  Alles war so anders. Jedes Schild. Jedes Fahrzeug. Die Menschen. Einfach alles.  Wir sogen alles auf und gefühlt fotografierte ich jedes Teil, was mir japanisch genug erschien, um es später meiner Familie und meine Freunde und auch euch hier auf dem Blog zu zeigen.  Uns fiel noch etwas auf:  Auf unserem Weg passierten wir mehrere Firmen-Zufahrten. Und an jeder Stand eine Art Aufpasser. Wenn ein Fahrzeug das Firmengelände verließ und dann den Bürgersteig dabei überquerte, dann hat er seinen roten Laternenstab gewunken, damit die Fußgänger stehenbleiben.  Den Kids fielen LKWs auf mit süßen Katzen. Bzw eine Katzen-Mama mit einem Jungtier, welches sie transportiert. Es ist das Logo von Yamato-Transport und da wir dieses Logo sehr oft gesehen haben, auch scheinbar eine sehr große Transportfirma, vergleichbar in etwa bei uns mit DHL. Manche nutzen den Service von Yamato, um sich die Koffer von einem Hotel zum anderen schicken zu lassen. Wir haben das nicht gemacht, daher kann ich dazu nichts sagen.     Ui, das war ja wieder was für mich. Passfotos von Kunden zu machen gehört zu einen meiner Hauptaufgaben im Fotostudio, deswegen finde ich es sehr interessant, wie die Passbildvorgaben in anderen Ländern sind. Findet ihr langweilig? Meine Kids auch …. Während ich mir sehr interessiert den Passbild-Automat angesehen („Guckt mal, die haben einen blauen Hintergrund…“)  und meine Kinder mit meinen Anekdoten scheinbar sehr gelangweilt habe, stromerten sie nämlich kurz darauf in der direkten Umgebung und entdeckten unweit vom Passbildautomat einen kleinen Supermarkt. Seit unserem letzten Snack waren schon mindestens 500 Meter vergangen und eigentlich wollten sie auch gerne was Warmes. Schaut mal, was ich beim Gebäck entdeckt habe. Etwas Heimat, fern der Heimat. In Japan haben wir mehrfach in den kleinen Supermärkten gesehen, dass es an der Kasse warme Snacks gab – für kleines Geld. In dem Family-Mart gab es verschiedene Snacks mit Brötchen und warmen Hühnchen und wir nahmen ein paar davon mit. Gegenüber vom Family Mart war schon direkt der Odaiba Beach.

    Odaiba Beach

    Während wir aßen, konnten wir wieder hunderte Fische bei ihren tollen Sprüngen beobachten. Aber erinnert ihr euch noch, was unser Ziel war? Genau, die Freiheitsstatue. Wir gingen ein paar Hundert Meter am Strand entlang.   An dieser Stelle gedenken wir einmal der Sonnenbrille meiner Ältesten, welche diesen Ausflug nicht so ganz überstanden hat. Fragt mich nicht, wie sie das geschafft hat ….. Teenager haben ein Talent für soetwas.   Der Odaiba Beach ist sehr schön. Am Strand befindet sich ein kleines Restaurants, eine kleine Eisdiele und mehrere öffentliche Toiletten.   Uns fiel ein besonderes Gebäude auf. Bei dem Gebäude handelt es sich um das Gebäude des Fuji Television. In der Kugel ist eine Ausstellung ist sie ist gegen eine kleine Eintrittsgebühr für die Öffentlichkeit zugänglich. Von dort hat man einen wundervollen Blick über Odaiba, die Bucht von Tokyo und die Rainbow-Bridge. Ratet, wer das erst zufällig bei der Recherche für diesen Bericht hier gelesen hat,…. Aber eigentlich hätten wir auch keine Freizeit gehabt, aber wir haben an dem Nachmittag uns ganz bewusst und ganz spontan etwas Freizeit genommen, um in Japan „anzukommen“ Und das war auch genau richtig so, auch für die Kids. Auf unserem Plan standen noch 2 Aussichtstürme.  Es gibt einen sehr schönen Weg für Fußgänger, welcher direkt zur Freiheitsstatue führt.     Und tadaaaaaa, da ist sie. Die Kids „Häh, Mama hatte ja wirklich Recht… warum steht die hier?!“  

    Dieser Beitrag ist nicht sehr lang, daher mal etwas zur Geschichte von Tokyo

    Tokyo auf der Insel Honshu ist die Hauptstadt von Japan. Aber das war nicht immer so. Bis 1868 hieß die Stadt Edo. Und Edo war auch nicht die Hauptstadt von Japan. Damals, bis 1868, war Kyoto die Hauptstadt von Japan. Und Tokyo hieß Edo.

    Die Hauptstadt von Japan war Kyoto und Tokyo hieß Edo

    Wo wir schon bei alten Namen sind: Ganz früher, um das 5. Jahrhundert herum, hieß Japan noch Yamato (大和) . Moment, das hatten wir doch heute schon einmal irgendwo? Richtig, das große japanische Transportunternehmen von Japan heißt auch so, die mit den Katzen im Logo. Im 15. Jahrhundert wurde Edo gegründet, damals noch als Burgstadt. Da, wo heute der Kaiserpalast steht, baute Fürst Ota Dôkan eine Burg – der Grundstein für das heutige Tokyo. 1590 ging Edo in den Besitzt der Familie Tokugawa über. 1603 wurde ein Mitglied aus dieser Familie, Tokugawa Ieyasu (1542 – 1616), zum Shogun, das war der höchste Titel im feudalen Japan.  Edo wurde damit zum politischen Zentrum Japans. Tokugawa Ieyasu erweiterte die Burg von Edo und entwarf erste Pläne, um aus Edo eine Stadt zu machen. Er legte Kanäle an, damit das Gebiet mit Booten erschlossen werden konnte. Außerdem füllte er die Flussmündung auf, an welcher sich die Burg Edo befand (Edo heißt soviel wie Flussmündung)  und trug die Hügel in der Umgebung ab. Die Lage für die Stadt war ideal. Die Bucht bot mehr Schutz als ein Hafen am offenen Meer. Außerdem ist die Lage weit weg vom asiatischen Festland geographisch von Vorteil, denn so war sie nicht so leicht von Invasoren wie zB den Mongolen zu erreichen. Um 1700 gehörte Tokio mit um die 1,3 Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen der Welt. Es folgten einige Kämpfe, Feuerbrünste, Erdbeben. Im 19. Jahrhundert kämpften Truppen des Kaisers und des Shoguns um die Vorherrschaft im Land. 1868 gewannen die Truppen des Kaisers, der letzte Shogun verließ das Edo- Schloss und der damalige Kaiser Meiji zog ein. Von da an hieß Edo Tokio – übersetzt heißt das „östliche Hauptstadt“. Kyoto bedeutet Hauptstadt-Stadt – aber ab 1868 löste Tokyo Kyoto mit dem Einzug des Kaisers nach Edo als Hauptstadt Japans ab. Mit dem neuen Kaiser kamen auch modernde Errungenschaften aus dem Westen nach Japan. Es wurden nicht mehr Holzhäuser, sondern Steinhäuser gebaut, es gab Pferde-Busse, später auch Straßenbahnen und auch die westliche Mode hielt Einzug in Japan. Am 1. September 1923 zerstörte das große Kantô-Erdbeben einen Großteil der Stadt. Wie damals in Lissabon auch hatte das schwere Erdbeben schwere Feuersbrünste ausgelöst. 132.000 Häuser wurden zerstört, 140.000 Menschen starben bei dieser Katastrophe. Schon damals zeigte sich die Denkweise der Japaner. Denn sie sahen eine Chance aus diesem schlimmen Ereignis und beim 7-jährigen Wiederaufbau wurde die Infrastruktur neu angepasst. Es wurden mehr Straßenbahnlinien gebaut und die Straßen wurden verbreitert. 1930 war Tokio wieder aufgebaut, aber lange Ruhe hatte die Stadt nicht…… 1945 bombardierten amerikanische Militärflugzeuge in über 100 Luftangriffen Tokyo, wieder brachen überall Brände aus. 145.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Wieder wurde Tokyo neu aufgebaut, Tokyo war ein zweites mal in wenigen Jahren aus der Asche aufgestanden. Fast alle von Touristen gerne besuchten Gebäude stammen aus der Zeit nach dem Krieg. Der Kaiserpalast zum Beispiel, dessen Rekonstruktion nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1962 abgeschlossen wurde oder auch der 1958 gebaute rot-weiße Tokyoturm. Das Wahrzeichen der Stadt ist 333 m hoch und wurde dem Pariser Eiffelturm nachempfunden. Auch hat man in der gesamten Fläche der Präfektur Tokyo über 200 kleinere und größere Parkanlagen gebaut. Kleine Ruheoasen, wenn man mal eine Pause von der Dauerbeschallung und den unzähligen Neonreklamen in den Stadtteilen braucht.  1955 hatte Tokyo bereits 6 Millionen Einwohner. Heute wohnen in der Präfektur Tokyo knapp 38 Millionen Menschen. Tokyo ist somit im Ranking von 2023 die größte Stadt der Welt. Kaum zu glauben, was aus dem kleinen Dorf Edo mit einer Burg und ein paar einfachen Holzbauten in nur 150 Jahren geworden ist, oder?

    Warum steht in Tokyo die Freiheitsstatue?

    Aber ich wollte euch ja auch erzählen, warum in Tokyo eine kleine Version der berühmten Statue of Liberty steht. Die Freiheitsstatue steht auf der künstlichen Insel Odaiba.  Erst 1979 wurde diese Insel fertig gestellt und ab Mitte der 1990er zu einem Einkaufs- und Unterhaltungsviertel.  Nachts hat man von dem Strand einen tollen Blick auf Tokyo und auf die Rainbow-Bridge.  Ende der 90er Jahre, genauer gesagt im Jahr 1998, wurde die Mini-Liberty von den Franzosen an die Japaner verliehen. Sie sollte der französisch-japanischen Verbindung Tribut zollen und wurde dann auch wieder ordnungsgemäß an Frankreich zurück gegeben. Aber die Freiheitsstatue war so beliebt, dass man im Jahr 2000 beschloss, wieder eine Lady Liberty dort zu errichten – und seitdem steht sie da und bildet mit der Rainbow-Bridge und der Skyline im Hintergrund ein tolles Fotomotiv.  11 Meter ist sie hoch und damit von der Größe nur 1/7 ihrer ‚großen Schwester‘ in New York.  Und das ist längst nicht die einzige „Kopie“. Es gibt zB noch weitere in Shimoda, Osaka, Las Vegas, in Paris stehen gleich 5 kleine und noch kleinere Kopien usw. Insgesamt gibt es weltweit ca 200 Kopien der Freiheitsstatue.    
    Das Original in New York. 93 Meter hoch 
     
    Las Vegas. 46 Meter hoch. 
      Die Liberty auf der kleinen Seine-Insel in Paris haben wir auch schon gesehen, aber nur aus der Ferne und von hinten von einer Brücke aus.        In Odaiba hätten wir soviel unternehmen können. Hier kann man durchaus mehrere Tage verweilen, ohne dass es langweilig wird.  Aber wir hatten Tickets für Shibuya und wollten uns das Viertel vorher auch noch einmal bei Tageslicht ansehen.  Also – auf nach Shibuya!  Von der Straße Richtung Brücke hat man einen tollen Blick über den Odaiba Beach.  Auch der Rückweg führte uns über die Rainbow-Bridge. 
    Der Eiffelturm von Tokyo
    Wir fuhren vorbei am Tokyo Tower. Tagsüber sieht er dem Eiffelturm ähnlich, aber die Farben sind anders.  Nachts, wenn er beleuchtet ist, sieht er seinem französischen ‚Kollegen‘ zum Verwechseln ähnlich. 
    Eiffelturm Paris (Foto entstand auch im Oktober, in 2021)
       
    Warum steht denn hier in Tokyo nun auch noch ein Eiffelturm?
    Der Tokyo Tower wurde 1958 gebaut, knapp 70 Jahre später als der Pariser Eiffelturm.   Und ja, die Japaner haben damit tatsächlich den Eiffelturm kopieren wollen.  Nach dem 2. Weltkrieg wollten sie ein Bauwerk errichten, welches symbolisch für die wieder erstarkende Wirtschaftsmacht Japans stehen sollte.  Man schaute sich in der Welt um und entschied sich für einen Nachbau des Eiffelturms.  Und der Tokyo Tower ist sogar noch größer als sein französisches Pendant.  Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch, der Tokyo Tower hingegen 333 Meter.  Dafür ist er aber um einiges leichter. Der Eiffelturm wiegt 7000 Tonnen, der Tokyo Tower ’nur‘ 4000 Tonnen.  Unnützes Wissen?  Wenn ihr mal irgendwann bei Günter Jauch sitzt und gefragt werdet, wieviel der Eiffelturm wiegt, dann wisst ihr es.  Und warum ist er rot-weiß?  Mit der Signalfarbe sollten Flugzeuge ihn früh genug sehen. Denn lange Zeit war der Tokyo Tower nicht von lauter Wolkenkratzern umbaut.  Heute sieht man ihn manchmal gar nicht, denn im Vergleich zu den Hochhäusern wirkt er fast sehr klein.  In Paris ist der Eiffelturm von fast überall irgendwie zu sehen.  Und auch einen neuen Aussichtsturm gibt es inzwischen, den Tokyo Sky-Tree. Dazu schreibe ich in einem späteren Bericht noch mehr.  Wir sind inzwischen fast angekommen in Shibuya!  Und kleiner Spoiler: Der nächste Bericht wird etwas länger Danke, dass ihr wieder dabei ward. Bis zum nächsten mal    



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  • Tokyo: Das teamLab Planets Tokyo

    Tokyo: Das teamLab Planets Tokyo

    Tokyo: Das teamLab Planets Tokyo

    Tokyo: Das teamLab Planets Tokyo  

      Guten Morgen Tokyo! Leider habe an dieser Stelle kein Foto für euch. Also kein Morgenstimmung-aus-dem-Hotelfenster-Foto. Unsere Scheiben waren ja mit Folie zugeklebt,… Und ein Selfie von uns bzw von mir vor meinem 1. Kaffee wollt ihr nicht sehen, glaubt mir …. Ich möchte, dass ihr auch weiterhin auf meinen Blog kommt und mit Freude meine Beiträge lest – und nicht mit Sorge vor früh-morgens-vor-dem-ersten-kaffee-selfies Daher geht’s direkt weiter mit dem Frühstück vom Shibuya Tobu Hotel Und Kaffee. Und dann später auch mal ein Selfie oder so. Das Frühstück wurde unten bei der Lobby in dem zum Hotel gehörenden Restaurant serviert und man konnte immer zwischen 3 Frühstücken wählen. Wir wählten an diesem Morgen das Frühstück mit Ei. Kaffee, Kakao, Milch und Tee konnte man sich dazu bestellen. In der Tasse war Brühe. Im Vergleich zu Singapur war das wenig Auswahl. Aber es war sehr lecker, wenn auch eine interessante Kombi zum Frühstück. Der Toast mit Butter und Ei und dazu die Brühe war sehr lecker. Der Salat war nicht unser Fall.

    Mit dem Taxi durch Tokyo

    Japan ist leicht zu bereisen. Vor allem mit der Navitime-App. Aber an diesem Morgen, unserem ersten Morgen in Japan, wussten wir das noch nicht so genau und wir hatten Tickets mit festem Zeitfenster. Uns war das zu riskant, an diesem Morgen zum ersten mal mittels der App einmal komplett quer durch Tokyo zu fahren, dazu unter Zeitdruck… Währe gar nicht so schwer gewesen, aber im Nachhinein ist man immer schlauer…. Wir baten die Rezeption, uns ein Taxi zu rufen. Die Fahrt hat für uns 4 um 30 Euro gekostet, den genauen Preis weiß ich nicht mehr. Gedauert hat die Fahrt um 25 Minuten. Die Straßenschilder in Tokyo sind zweisprachig. ….. zumindest die Ortshinweisschilder. Ach guck mal, … ich arbeite nebenbei in einem Fotofachgeschäft – und wir haben einige Produkte von Fuji. Hier ist also die Zentrale. Ein schlichtes Hochhaus von vielen

    Die Rainbow-Bridge in Tokyo

    Unsere Fahrt führte über die berühmte Rainbow-Bridge. Die hübschen Schilder kündigten es an.  Unser erster Blick auf die Rainbow-Bridge.    Bei der Fahrt über die selbige hat man einen schönen Blick über die Bucht von Tokyo Leider war das Wetter nicht wirklich gut. Es war bedeckt und immer wieder gab es kurzen, feinen Nieselregen.  Die Rainbow-Bridge Und dann entdeckten wir gleich zwei weitere Sehenswürdigkeiten von Tokyo.  Im oberen Bild sieht man den rot-weißen-Tokyo-Tower, zumindest die Spitze – im unteren Bild den Tokyo Sky-Tree. Ein Aussichtsturm, von welchem man bei guter Wetterlage sogar den Fuji sehen kann. 

    Was ist das TeamLab Planets Tokyo?

    Was ist das TeamLab Planets Tokyo? TeamLab Planets Tokyo ist ein einzigartiges digitales Kunst- und Erlebnismuseum, das von der international renommierten Künstlergruppe teamLab ins Leben gerufen und 2018 eröffnet wurde. Das innovative Museum befindet sich in Toyosu, einem Stadtteil von Tokyo und bietet Besuchern eine immersive Reise durch faszinierende digitale Welten. Sie sollen diese Ausstellung mit allen 5 Sinnen genießen und eins werden mit ihr.  Und das ist dem Team sehr gut gelungen, denn wenn man barfuß durch die Räume geht, ändern sich stetig die Farben, die Lichter und auch die Düfte. Mal watet man durch warmes Wasser, mal läuft man über Spiegel oder über viele hunderte riesige Kissen.  Bei den Kids ist die Ausstellung direkt auf Platz 1 gelandet, sie waren begeistert – und ich auch.  Wir fühlten uns oft wie in einer anderen Welt, welche fast zeitenlos zu sein schien. Erst im September 2023 wurde verkündigt, dass die Ausstellung bis Ende 2027 verlängert wurde. Grund dafür war nicht nur die zunehmende Beliebtheit, sondern auch die Auszeichnung mit dem WorldTravel-Award 2023 in der Kategorie Asiens führende Touristenattraktion Wo wir schon dabei sind: Singapur hat den Preis in der Kategorie Asiens führendes Inselreiseziel bekommen und Japan bekam den Award in der Kategorie Asiens führendes Kulturerbe-Reiseziel und in der Kategorie Asiens führendes Reiseziel für Abenteuertourismus Und der Gewinner in der Kategorie Asiens führende Fluggesellschaft ist Singapore Airlines. Mit ihr sind wir auch geflogen und es war alles top!

    Eintrittskarten für das TeamLab Planet Tokyo (Digitales Kunstmuseum)

    Eintrittskarten für das TeamLab Planet Tokyo (Digitales Kunstmuseum) Die Tickets kosten ca 23 Euro p.P. Ich empfehle euch, die Tickets zeitig von zu Hause zu bestellen. Ich habe grad mal geschaut und aktuell ist es bereits für eine Woche ausgebucht. Beim Buchen der Tickets muss man sich für ein Zeitfenster entscheiden. Unser war um 11 Uhr. Wer glaubt, dann kommt man auch direkt rein, irrt sich leider, wir standen trotzdem noch über eine halbe Stunde an, da immer nur kleine Gruppen eingelassen werden. Plant für euren Besuch ca 1,5 – 2 Std ein, zuzüglich der eventuellen Wartezeit vor dem Eingang. Das TeamLab Planets Tokyo ist sehr beliebt. 2025 soll in  Hamburg eines eröffnet werden – wir werden das auf jeden Fall besuchen, die Kids freuen sich schon riesig! Link für Hamburg -> https://www.digitalartmuseum.com/    
    Eintrittskarten fürs TeamLabPlanets (Affiliate)

    Unser Besuch im TeamLab Planets Tokyo

    Unser Besuch im TeamLab Planets Tokyo Wir waren ca 1 Std vor unserem Zeitfenster am TeamLab Planets. Wir liefen zur nahegelegenen Bahnstation, um uns dort am Automaten ein paar Getränke zu kaufen. Die Automaten funktionieren auch mit Karte, wir hatten aber immer Kleingeld dabei. Ein Getränk kostete zwischen 100 und 200 Yen.   Mit ein paar kühlen Getränken gingen wir zurück zum TeamLabPlanets.   Es hatte fast die ganze Nacht geregnet. Gegenüber vom Ausstellungs-Eingang war ein kleiner Shop, welcher auch Snacks und Getränke anbot, unter anderem veganer Ramen.  Und davor steht eine sehr kunstvolle Konstruktion für Tische und Bänke. Die Schlange vor dem Eingang war lang, ca 1/2 Std. warteten wir, bis wir an die Reihe kamen. In einem kleinen Vorraum wurde uns erklärt, was uns erwarten würde. Man läuft die gesamte Ausstellung barfuß. In einigen Räumen befindet sich ca kniehoch Wasser, daher unbedingt etwas anziehen, was man hochkrempeln kann. Bei Kleidern oder Röcke eine kurze Hose drunter anziehen, denn in vielen Räumen sind Spiegel auf dem Boden. Wer daran nicht denkt, kann sich auch Shorts leihen. Die Schuhe, Socken und Rucksäcke kann man in Spinte verstauen.   Von dort aus startete man dann in die Ausstellung. Diese ist eine One-Way-Ausstellung, man geht von Raum zu Raum, hat aber nicht die Möglichkeit, umzukehren. Es gibt aber immer die Möglichkeit, einen Raum zu „überspringen“   Damit alle saubere Füße hatten, startete man damit, einen Wasserfall hochzulaufen. Das Wasser war angenehm warm und es fühlte sich toll an, durch das herunterfließende Wasser zu waten. Danach kam man in einen kleinen Raum, welcher mich etwas an die Umkleide in der Schulsporthalle erinnerte, nur dunkler und komfortabler. Hier lagen Handtücher bereit, um sich die Füße zu trocknen. Vom ersten Raum habe ich kein Foto. Es war zu dunkel und zu wackelig. Man betrat einen großen Raum voller riesiger Kissen. Durch diese lief man hindurch. Die Kids hatten ihren Spaß, sie warfen sich in die Kissen, immer wieder. Der nächste Raum war mein Lieblingsraum.
    The Infinite Crystal Universe – Der Kristallraum
    Von der Decke hingen lange Lichtstangen, an der Decke, an den Wänden und am Boden waren Spiegel.  Die Lichter wechselten stetig ihre Farben oder ihre Blink-Geschwindigkeit, was für tolle Effekte sorgte  und durch die Spiegel wirkte alles unendlich weit. Traumhaft.    Der nächste Raum war ein Wasser-Raum:  
    Drawing on the Water Surface Created by the Dance of Koi and People
    Auf die Oberfläche vom knietiefen Wasser waren immer wieder Lichter zu sehen, meistens schwammen bunte Koi-Karpfen um einen herum. Berührte man diese, verwandelten sie sich in bunte Blumen     Im Raum danach trockneten wir unsere Füße ab, denn der darauffolge Raum war wieder ein Spiegelraum 
    Expanding Three Dimensional Existence in Transforming Space 

    Wenn man die Ballons etwas fester drückte, wechselten sie ihre Farbe.  Durch die Spiegel überall wirkte es auch wieder sooo weit, eine tolle Erfahrung

      Und dann kamen wir in meinem 2. Lieblingsraum. 
    Floating in the Falling Universe of Flowers
    Man betritt den dunklen Raum, welcher wie eine Kuppel gebaut ist und sollte sich direkt hinsetzten, denn auch hier sind wieder Spiegel am Boden, aber an die Decke werden fliegende Blumen und Schmetterlinge projiziert. Dass kann den Gleichgewichtssinn etwas durcheinander bringen….  Wir fanden ein schönes Plätzchen und setzten bzw legten uns hin und ließen das alles auf uns wirken.  Durch die Musik und die ruhigen Bewegungen hatte das schon was meditatives.  Im Video gibt es dazu mehr Bilder, auf Fotos kommt das mit den Bewegungen kaum rüber   
    Der letzte große Raum
    Floating Flower Garden Den ersten Raum haben wir nicht so ganz verstanden. Eine große grüne Wiese mit silbernen, bohnenähnlichen Gebilden.  Bei meiner Recherche für diesen Bericht habe ich dann gelesen, dass diese im dunkeln wohl ihre Farben wechseln und alles kunterbunt erscheinen lassen, denn auch hier wird wieder mit Spiegeln gearbeitet.  So wie wir es tagsüber gesehen haben, war es ganz nett, aber hat uns nicht umgehauen Ganz anders der zweite Raum.  Dazu muss man wissen, dass ich ein großer Orchideen-Fan bin und hier zu Hause auch viele auf meinen Fensterbänken stehen habe. Vor diesem Raum war wieder eine kleine Warteschlange, denn es wird immer nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern hineingelassen.  Wenn man den Raum betritt – übrigens wird auch hier wieder überall mit Spiegeln gearbeitet – soll man sich auf den Boden setzten oder legen. Und dann werden hunderte Orchideen, welche an der Wurzel aufgehangen sind, von der Decke abgelassen und auf einmal ist man mittendrin in diesem gut riechendem Meer aus Orchideen. 
    Hunderte Orchideen um uns herum
    Wirklich schön.   
    Ein 4K-Video von unserem Besuch im TeamLab Planets Tokyo
    Ein 4K-Video von unserem Besuch im TeamLab Planets Tokyo, die Videos starten ab 0:21 

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    Unser Fazit zum TeamLab Planets Tokyo
    Eine sehenswerte, interaktive Ausstellung, in welcher man tolle Erfahrungen mit allen Sinnen machen kann. Ich empfehle es euch, weil es uns supergut gefallen hat! Zitat von einem der Kids: Richtig cool! Besucht das! 



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  • Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co

    Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co

    Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co

    Vorbereitung auf unsere Japan-Reise: Hotels, Apps, Japan-Rail-Pass und Co

      Nach ca 6,5 Std Flug von Singapur nach Tokyo landeten wir am späten Abend in Tokyo. Es regnete während des gesamten Landeanflugs, wir mussten eine dicke Wolkendecke durchfliegen und daher sahen wir auch erst sehr spät beim Landeanflug die Lichter von Tokyo. Schade, aber nicht zu ändern…. Die Einreise mit der Seite und den QR-Codes hat nach anfänglichen Startschwierigkeiten und der Hilfe von einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Officer dann auch ohne Probleme geklappt.

    Änderung QR-Code zur Einreise nach Japan

    HINWEIS: Zum 25. Januar 2024 gibt es eine Änderung bei den Einreise-QR-Codes, welche ihr nach der Landung zur Einreise benötigt: https://vjw-lp.digital.go.jp/en/notice240112/index.html?fbclid=IwAR1ENFNVRc08TrsmpUkm5eK_qF7B9dkyQ-js8M-_sAxJBCbWCpplDCOV6CQ
      Unsere Koffer waren auch alle angekommen, Müde, aber glücklich gingen wir zum Ausgang des Airports.   Wir sind angekommen in Tokyo!       Mit dem Shuttletaxi fuhren wir vom Airport Haneda zu unserem Hotel in Shibuya Da hinten ist die alle-gehen-Kreuzung und wir waren schon sooo gespannt, wie das alles in reallife aussehen würde –  und wie es sich anfühlen würde, einmal mitten drin zu sein in diesem Gewusel Und … Moment, IKEA?! Ich nahm mir an diesem Abend vor, unbedingt in diesem Ikea zu stöbern … Ich spoiler mal jetzt: Unser Programm war so straff, dass wir das nicht geschafft haben …. Ja, ich plane immer alles vor, von zu Hause aus, damit wir die Zeit möglichst gut nutzen. Aber manchmal denke ich mir, das eine gewisse Spontanität dieser akuraten Planung leider zum Opfer fällt. Und sei es nur ein Bummel beim IKEA …..    

    Unser Hotel in Shibuya

    Shibuya Tobu Hotel
    Ich habe nach Absprache mit den Kids ein Vierbettzimmer gebucht. Auch unsere noch folgenden Hotels waren allesamt Vierbettzimmer. So waren wir immer zusammen, alleine schon für das morgendliche Wecken nicht ganz unpraktisch. Und ich persönlich fühlte mich damit auch beruhigter bei der Buchung. Im Nachhinein hätten wir auch zwei Doppelzimmer buchen können, wir haben uns in Japan zu jeder Sekunde sehr sicher gefühlt. Und auch das morgendliche Wecken hätte per WLAN-Anruf ohne Probleme funktioniert. Wobei …. eigentlich war ich ganz froh, meine Kids immer bei mir zu haben, denn vor allem, wenn wir schon im Bett waren, kamen noch viele interessante Gespräche und auch das gemeinsame Revue passieren lassen des Tages abends auf dem Zimmer fand ich immer sehr schön. In Japan zieht man die Schuhe aus, wenn man ein Haus betritt. Dies gilt auch für Hotelzimmer. Pantoffeln und Morgenmantel lagen bereit.   Hightech-Toilette mit beheizter WC-Brille. Es war im Bad alles vorhanden und wurde auch täglich nachgefüllt. Cremes, Lotions, Waschöl, Zahnbürste, Zahnpasta, Mundwasser, Bürste usw. Es fehlte wirklich an nichts. Als ich das sah, dachte ich an die vielen Japaner, die in Deutschland Urlaub machen. In manchen Hotels hat man grad mal Shampoo und Seife, mehr nicht….

    Meine Vorbereitung für Japan

    Apropos: Für keine andere Reise habe ich mich so akribisch vorbereitet und fühlte mich trotzdem null vorbereitet wie für Japan. Warum? Ich hatte vor allem sehr viel Sorge, was die Sprachbarriere betrifft. Denn – so meine Vorstellung – wir landen in Japan, stehen am Bahnhof – und verstehen auch nur Bahnhof, bzw: Nicht einmal das, weil alles nur auf japanisch ist. Und ich hatte Sorge, irgendwas doofes zu machen und damit die Japaner zu verärgern oder unbewusst zu beleidigen. Überhaupt …. für keine andere Reise habe ich mich so viel vorbereitet. Im Nachhinein war das gar nicht nötig. Im Gegenteil: Nach ein paar Tagen Japan waren wir überrascht, wie leicht sich dieses Land bereisen lässt. Und wie hilfsbereit alle sind, wenn man mal doch etwas nicht versteht. Von daher kann ich meiner Tochter nur danken, denn Japan war ihr großer Wunsch. Ich selber wäre wohl nie auf die Idee gekommen, obwohl meine Familie seit über 100 Jahren etwas mit Japan verbindet, aber dazu schreibe ich einen eigenen Bericht. Also: Wenn ihr gerne mal nach Japan möchtet, habt keine Angst – es ist ein wundervolles Land und nicht schwerer zu bereisen als andere Länder. Etwas Vorbereitung bedarf es dann aber doch, aber das gilt ohnehin für jede Reise. Die wichtigsten Punkte erkläre ich euch an dieser Stelle:  

    Internet in Japan

    Für die Zeit in Japan habe ich mir eine mobile WiFi-Box gemietet. Bestellt habe ich es ca 3 Wochen vorher von zu Hause. Ich habe unser Hotel für die erste Übernachtung angegeben, also das Shibuya Tobu und unsere Ankunftszeit. Als wir dann eingecheckt haben, bekamen wir den Brief mit der WiFi-Box. Diese haben wir erst einmal geladen (Trapezkabel war dabei, USB-Stecker nicht) Anbei war eine Beschreibung, mit welcher wir die Box dann eingerichtet haben. In den Settings hat man dann die WiFi-Einstellungen und findet da das Netzwerk und den Key, um die Handys damit zu verbinden. Es können mehrere gleichzeitig die Box nutzen. Der Vorteil war, wenn wir mal unterwegs waren und kein WiFi hatten, konnten wir die Box nutzen. Gebraucht haben wir das vor allem für unsere Routenapp bzw die Zugfahr-App, wenn wir unterwegs waren. Wir hatten uns einmal etwas verfranzt und auch da war die Box sehr praktisch für Google-Maps. Außerdem haben wir das öfters mal benutzt, um uns irgendwelche Dinge zu übersetzten, denn wir haben den Google Translator und die Google-Bildersuche-Übersetzung genutzt, Man scannt das zu Übersetzende ein und Google zeigt einem das Foto dann mit übersetzter Schrift an. Klappt nicht immer, aber hilfreich war es zum Beispiel, als wir Deo kaufen wollten oder wissen wollten, was wir im Restaurant bestellen, wenn es keine englische Karte gab. Telefongebühren in Japan An den Ballungszentren und am Bahnhof hatten wir so gut wie immer öffentliches WiFi. Kleiner Hinweis: Wichtig ist, das man nach dem Anmelden im öffentlichen WiFi-Netz die Emailadresse bestätigt, ansonsten fliegt man nach 10 Minuten wieder aus dem Netz raus. Der Nachteil ist, dass damit zwar WLAN-Telefonie funktioniert, aber telefonieren übers Mobilnetzt ist sehr teuer.    
    Buchen könnt ihr euer Pocket-Wifi hier*: 
    *Affiliatelink

    Unsere wichtigste App für Japan

    Eine App habe ich in Japan sehr häufig genutzt: Japan NAVITIME Diese App ist ein Allrounder für Japan-Reisende. Besonders praktisch bei dieser App: Man konnte sich Bus- und Bahnverbindungen genau anzeigen lassen. In den Optionen habe ich eingegeben, dass wir den Japan Rail Pass hatten – in den Ergebnissen wurde dann immer genau angezeigt, mit welchem Zug wir mit dem JR-Pass mitfahren konnten, ohne ein extra Ticket kaufen zu müssen. Es wurden die Gleise angezeigt, die Haltestellen usw, und das ganze absolut zuverlässig, wir haben das fast jeden Tag genutzt .       Mit dem Hikari und dem Sakura konnten wir mit dem JR-Pass mitfahren. Anders zB bei dem Nozomi, bei dem gilt der JR-Pass nicht – in der App ist das sehr gut zu erkennen.    

    Der Japan Rail-Pass

    Ob der Japan Rail Pass sich lohnt oder nicht, muss man sich durchrechnen. Fährt man während seiner Reise viele Strecken mit der Bahn, kann es sich lohnen. Tessa hat auf ihrer Seite einen ganz tollen Japan-Rail-Pass-Rechner: https://wanderweib.de/mein-japan-rail-pass-rechner/ Wir hatten Glück und konnten den Japan Rail Pass noch zum alten Preis vor dem 01.10.2023 buchen. Unsere Strecken waren Tokyo – Hiroshima – Kyoto – Osaka und da hat sich der Pass gerechnet.  
    Link* zum JR-Pass:
    (*Affiliate)    
    Noch ein Tipp für euch für Japan: Steckdosenadapter Wir haben diesen Adapter hier bestellt -> ADAPTER FÜR JAPAN UND ANDERE LÄNDER *Affiliatelink Er hatte mehrere USB-Ports, praktisch für die Handys, und auch eine Steckdose, welche ich nur meine Kamera genutzt habe. Je nachdem, in welchem Land man ist, kann man sich diese Steckdoselpinüpsel einstellen. Das hat in Singapur und in Japan sehr gut funktioniert!              

    Wie bucht man eine Reise nach Japan?

    Da gibt es keinen Unterschied zu anderen Reisebuchungen. Erst habe ich die Flüge gebucht, knapp 10 Monate vorher schon. Warum so früh? Weil wir ganz fixe Daten hatten und die Ferien vom ersten bis zum letzten Tag ausnutzen wollten. Ansonsten hätte man sicherlich die Flüge ein halbes Jahr vorher buchen können, vom Preis her hat sich in den ersten Monaten nach Flugplanveröffentlichung nicht so gravierend viel getan. Was man aber bei der Flugbuchung wissen sollte: Welche Route man nehmen möchte und ob sich da Gabelflüge anbieten, also zB landen in Tokyo, Abflug von Hiroshima oder Osaka. Ich empfehle euch einen Direktflug, auch wenn das teurer ist. Wir wollten auf dem Hinflug einen Stopp in Singapur. Leider habe ich bei der Reisebuchung nicht bedacht, dass wir dann auf dem Rückflug auch über das Drehkreuz Singapur fliegen und somit hatten wir auf dem Rückflug erst 6,5 Std Flug von Osaka nach Singapur, 4 Stunden Aufenthalt in Singapur, dann noch einmal 13 Stunden Flug von Singapur nach Frankfurt und von da 3,5 Std Fahrt nach Hause. Da ist man wirklich platt, …..  Da sich die Flugzeiten zudem noch etwas verschoben hatten, kamen wir erst gegen Mitternacht zu Hause an – und 8 Stunden später saß ich schon wieder im Büro, Feierabend, nach Hause gefahren, die Ponys für den Hufschmied vorbereitet, …. Macht sowas nicht, …. Nehmt einen Direktflug und nehmt euch nach dem Rückflug mind 2 Tage Zeit, sich zu akklimatisieren. So ganz im Nachhinein betrachtet bereue ich es nicht, es so gemacht zu haben, denn wir haben wirklich jede Stunde für Singapur und Japan ausgenutzt. Aber an jenem Montag Morgen, nach der strapaziösen Rückreise, nur 6 Stunden Schlaf und mit Jetlag stand ich kurz vor einer Koffeinvergiftung, denn ich brauchte sehr sehr sehr viel Kaffee, um meine Arbeit zu schaffen …. Zurück zu unserer Reiseplanung: Im Januar sah unsere Route noch etwas entspannter aus: Tokyo – Kyoto – Osaka. Daher buchte ich Hinflug nach Tokyo, Rückflug ab Osaka. Die Hotels buchte ich über diverse Portale, aber alle mit der Option einer kostenlosen Stornierung bis 2 Wochen vorher. Und es war gut, dass ich das so gemacht hatte, denn …. Als ich meine Tochter dann mit der Reise überraschte, bat sie mich, ob wir nicht noch Hiroshima mit reinnehmen könnten. Sie hatte darüber viel gelesen und wollte den Ort sehr gerne sehen. Also knapste ich von Tokyo und Kyoto jeweils eine Nacht ab und bastelte Hiroshima dazwischen. Und wenn wir schon da wären, auch noch die kleine Insel Miyajima.   Wenn man nicht länger als 90 Tage in Japan bleibt, benötigt man kein Visum.

    Der Reisepass muss aber für die gesamte Dauer der Reise gültig sein und sollte noch eine freie Seite für die Stempel haben.

     

    Das Feintuning

    Als dann das Flug-Hotel-Gerüst stand, ging es ans Feintuning. Die Kids hatten sehr viele Wünsche. Meine älteste meinte sogar, für Japan würde sie nachts aufs Schlafen verzichten, Hauptsache, sie würde alles sehen! Uff…. Das denn ich mal Vorgaben …. Auf dem Wunschzettel der Kids standen dann noch sowas wie Freizeitparks, diverse Tempel, Mediation, Geisha-Makeover, Teezeremonien, noch mehr Tempel, Bambuswald (aber bloß keine Affen!), der Fuji, Katzencafes, Shoppingtouren, private Touren mit Einheimischen, Tokyo mit der Kreuzung, mit dem ganz bunten Shoppingviertel, mit diesesjeneshastenichtgesehen und noch sooooo viel mehr, dass ich, ja, tatsächlich dachte selbst ich: Das wird zuviel…. Und dann begann ich mit der Wunschliste der Kids das Finetuning der Reise. Ich selber bin großer Fan von GetYourGuide geworden (habt ihr vielleicht schon bemerkt) Die Buchung darüber ist einfach, in der App hat man dann alle Touren sehr übersichtlich und man kann bis 24 Stunden vorher sogar stornieren, wenn was dazwischen kommt. Zudem muss man nicht immer alles direkt bezahlen, denn in Summe kommt da bei 4 Personen einiges zusammen. Und FunFact: Ich habe gestern Tickets für meine Family fürs Wochenende gebucht (Wir werden am Wochenende in den Niederlanden eine Ausstellung besuchen) und über GetYourGuide waren die Tickets tatsächlich insgesamt 10 Euro günstiger. In Japan wurde ich GetYourGuide nur ein einziges mal untreu, weil GYG unsere gewünschte Tour nicht angeboten hat. Dazu schreibe ich dann aber später im entsprechenden Bericht mehr.   Wenn ihr noch keine haben solltet: Ich empfehle euch eine VISA-Kreditkarte. Ich habe auch eine und konnte damit an den Automaten Geld direkt in der Landeswährung abheben und in jedem Laden ohne Probleme bezahlen.
    Japan ist leichter zu bereisen, als viele denken
    Ansonsten: Macht euch keine Gedanken, ob ihr in Japan klar kommt…. Im Vorfeld habe ich mir nämlich genau diese gemacht und die Vorfreude war daher schon fast etwas getrübt Japan ist – wie ich jetzt selber erfahren durfte – wirklich leicht zu bereisen und die Menschen dort sehr freundlich und hilfsbereit.  Es ist alles top organisiert, drängeln an den Zügen gibt es zB nicht.  Einkaufen ist einfach, Snacks gibt es an so gut wie jedem Supermarkt an der Kasse, oft sogar warme Snacks.  Alle paarhundert Meter findet man einen Getränkeautomaten, für einen knappen Euro bekommt man kühle Getränke wie zB Wasser, Cola, Limo, Eistee usw. Der Grund ist die enorme Hitze in Japan im Sommer.  In den Restaurants befinden sich am Eingang immer Modelle der Speisen.  Das einzige, was ich euch empfehlen möchte, ist ein offline-Translator, denn entgegen meiner Vermutung ist selbst in Tokyo englisch oft nicht so geläufig.  Vor allem in Taxen hatten wir das immer wieder. Ich habe dann unser Ziel mit Google Maps angerufen und entweder haben die Fahrer dann mein Handy als Navi genommen oder sie erkannten das Ziel, weil das Ziel bei Maps auch oft auf japanisch stand.  Daher noch ein Tipp 2: Ladet euch bei Google Maps offline Kartenmaterial herunter.     
    € in ¥ – Euro in Yen , Währungsumrechnung
    Und noch eine kleine Hilfe haben wir immer dabei gehabt, um eine grobe Preisvorstellung zu haben Währungsrechner:

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    Weitere Informationen
    www.umrechner-euro.de
      Wir haben uns damals zwei Tabellen erstellt, ausgedruckt und immer dabei gehabt.               In den kommenden Wochen nehme ich euch mit auf unsere Japan-Reise und schreibe auch immer einiges an Infos dazu, falls ihr auch eine Reise nach Japan plant – und vielleicht kann ich euch damit sogar ein paar Bedenken nehmen, solltet ihr welche wegen einer Reise nach Japan haben.  



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    Hier findest du langjährig erprobte Tipps, Tools und Grundlagen, die bei der Planung wirklich helfen.

  • Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport in Singapur

    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport in Singapur

    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport in Singapur

    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport in Singapur

     

     

    Unser letzter Abend in Singapur ging viel zu schnell zu Ende ….

     

    Ein letztes mal genossen wir den tollen Ausblick von unserem Hotelzimmer vom Hotel Furama City Centre (Singapur) über Singapur und gingen zeitig schlafen.

     

    Guten Morgen aus Singapur.

    Abreisetag ……

    Abreisetag in Singapur

     

    Meine Teenies mischten wie am Vortag auch schon alles mögliche vom Frühstücksbuffett  zusammen. Ich wunderte mich, dass es tatsächlich ein „langweiliges, normales“ Croissant auf den Teller geschafft hat.

    Nach dem Frühstück holten wir unsere schon gepackten und vorbereiteten Koffer und checkten aus.

    Mein Sohn war nicht gut zufrieden ….

    Bei der HoHo-Tour gestern ist Wasser in sein schon vorher etwas eingerissenes Display eingedrungen und am Morgen sah sein Handy dann so aus:

    … und das im Urlaub,….

    Ändern  konnten wir es nicht, zu Hause würde er ein neues Handy bekommen, also nach der Reise, also in 12 Tagen…. Begeisterung pur. Zumindest seine Duolingopunkte konnten wir retten, indem er sich dafür die App auf meinem Handy installierte und nutzte.
    Ärgerlich war es trotzdem, denn er hatte alle notwendigen Apps inkl QR-Codes für die Einreise usw auf dem Handy  …

     

    Wir checkten aus unserem Hotel  (Hotel Furama City Centre (Singapur)) aus und das Shuttle wartete bereits am Hoteleingang

    Durch den Berufsverkehr quälten wir uns langsam Richtung Airport.

    Ein letzter Blick zurück.
    Wer zurückblickt, kommt wieder. So sagt man. Ich hoffe es so sehr. Singapur ist eine unglaublich tolle Stadt, die uns direkt in ihren Bann gezogen hat.

    Die Winkekatze winkte uns permanent. Sie ist golden und soll Glück bei Finanzgeschäften bringen.
    Könnte ich auch gut gebrauchen, meine Aktien haben in den letzten Monaten/ Jahren eine Achterbahnfahrt hingelegt und mir einiges an Geduld abverlangt,….

    Angekommen am Changi Airport. Wir wollten nicht weg. Aber auf Japan freuten wir uns.
    Wie sagt man es so schön … ein lachendes und ein weinendes Auge …

    Der Changi Airport in Singapur

    Wir waren extra etliche Stunden vor dem Abflug am Airport. Changi in Singapur ist nicht nur einfach ein Flughafen. Es ist eine kleine Erlebniswelt und es gibt soviel zu sehen und zu entdecken, dass man einen ganzen Tag hier verbringen könnte. Wir hatten nicht einmal einen halben, aber den bekannten Indoor-Wasserfall wollten wir uns unbedingt ansehen.

    Für jeden wäre ein Traumziel dabei. Meine Älteste Tokyo. Für sie würde heute ein langgehegter Traum in Erfüllung gehen. Schon so viele Jahre lag sie mir mit Japan in den Ohren. Sie lernt japanisch, hat sich mit der japanischen Kultur beschäftigt und dann habe ich ihr erzählt, dass sie nicht die erste Person aus der Familie ist, für die Japan … wobei, nein, dass erzähle ich euch in einem eigenen Bericht.
    Meine Jüngste, riesiger K-Pop-Fan, träumt von Seoul. Wir hätten es einbinden können, immerhin ist Südkorea ein Nachbarland von Japan. Aber die Schulpflicht und die strengen Regularien der Schule haben uns einen Strich durch die Planung gemacht. Für Urlaub gibt es keine Verlängerung der Ferien.
    Urlaub … meine Älteste meinte nur trocken, die Lehrer sollen mal mit mir auf Reise gehen, das sei kein Urlaub, sondern eine Bildungsreise. Aber nix zu machen, Südkorea verschieben wir auf später.
    Ein ewiger Traum wird wohl mein Wunschreiseziel bleiben. Sydney würde auch an diesem Tag noch angeflogen werden, auch von Singapore Airlines. Australien (in Kombi mit Neuseeland) ist mein großer Traum. Aber es ist mit Familie nicht bezahlbar. ….
    Mein Sohn würde auch gerne nach Australien, einmal Schnorcheln am Great Barrier Reef. Wir sind in Kroatien und in der Türkei geschnorchelt und er fand das richtig toll, die Fische so sehen zu können.

    Unser Koffer ging schon einmal auf Reisen. Tschüss Kitty, wir sehen uns hoffentlich in Tokyo wieder!

     

    Die sperrigen Koffer waren weg – und wir erkundeten den Airport.,

    1. Ziel: Jewel Changi. Das Herz vom Airport. Dort befindet sich auch der Wasserfall.

    Wir nutzen die Skytrains, welche alle paar Minuten zwischen den Terminals pendelten.

    Wir hätten auch direkt über eine Glasbrücke zum Jewel gehen können, aber das haben wir erst hinterher gesehen. Gute Vorbereitung ist eben alles.

    Wir fuhren zum Terminal 1 – von dort war es nur noch ein kurzer Weg zum Jewel.

    Das ist die Brücke.

     

    Angekommen in Terminal 1 mussten wir das Gebäude verlassen, direkt gegenüber ist das Jewel

    Gegen 9.30 Uhr kamen wir am Jewel an.

     

    Und dann standen wir endlich vor dem Wasserfa… ähm…. also vor dem Gebilde, was eigentlich der Wasserfall ist. Aber es kam kein Wasser.

    Meine liebreizenden Kids lachten schon „Wenn Mama auf Reisen geht, geht halt immer alles schief!“
    Nachdem die erste Schadenfreude abgeklungen ist, wurden sie aber auch etwas nachdenklicher …. denn eigentlich hätten sie den Wasserfall auch gerne gesehen ….

    Das wäre er, der Wasserfall ….

     

    Wir liefen etwas durch das Jewel. Es beeeindruckte uns, wie tropisch-grün es dort war.
    Das grüne Konzept der Stadt Singapur wird auch im Airport fortgeführt.
    Ich war schon auf einigen Flughäfen auf dieser Welt, aber keiner war so toll wie der Changi Singapur.
    Eine grüne Oase, wo man wirklich entspannt einen Tag verbringen kann.

    „Mama, guck mal, dein Lieblingsdino!“ riss meine Tochter mich aus meinen Gedanken. Dino?!

    Aber es stimmte, ein kleiner Triceratops versteckte sich im Dschungelgrün vom Jewel.

    Sogar einen kleinen Bambuswald entdeckten wir.

    Der Dschungel im Changi Airport

    Der Anblick des kaskadenartigen Wassers, das über grüne Pflanzenwände stürzte, ließ uns staunen. Die tropische Atmosphäre und das Rauschen des Wassers schufen eine entspannte Stimmung. Wir vergaßen fast, dass wir am Flughafen waren und heute Mittag noch einen knapp 7-stündigen Flug vor uns hatten.

    Wir sind wirklich an einem der größten Flughäfen der Welt.

    Der tropische Innengarten ist eine Zusammenarbeit von Shiseido und dem Kunstkollektiv teamLab aus Japan. Das teamLab Tokyo stand auch auf unserem Reiseplan für Japan.

    Der berühmte Wasserfall „Rain Vortex“ vom Changi Airport Singapur 

    Aber was machte eigentlich unser Wasserfall?

    Immer noch trocken …. Aber wieso?!

    Wir suchten einen kleinen Café-Stand, kauften ein paar kalte Getränke (in den Terminals ist es eisig-kühl, im Jewel aber sehr tropisch-warm)  und frugen nach, was mit dem Wasserfall los ist.
    Die Antwort:
    Nachts ist er aus und wird jeden Tag entweder um 10 Uhr oder um 11 Uhr angestellt.
    Jippieh!!!! Wir würden ihn also doch noch sehen, auch wenn es knapp werden würde mit unserem Flug, sofern er um 11 Uhr startet. Aber 10 Uhr war schon durch, also musste er um 11 Uhr starten. Egal, das würden wir uns auf jeden Fall ansehen.
    Und das Ding heißt nicht Wasserfall, sondern HSBC Rain Vortex und wurde erst am 17. April 2019 eröffnet.
    Er ist mit seiner Höhe von 40 Metern der größte und höchste Indoor-Wasserfall der Welt.

    Regenwasser aus dem direkten Umfeld des Jewels wird auf das Dach gepumpt, um durch das runde Loch mit einer Durchflussmenge von bis zu 37.850 Litern pro Minute in einen Acrylglas-Trichter im Untergeschoss zu fallen. Durch den Acrylglas-Trichter wird Spritzwasser und die sonst für Wasserfälle typische „Gischt“ verhindert.

    Wir suchten uns ein gemütliches Plätzchen, tranken unsere soeben gekauften Getränke und warteten ganz gespannt auf den Start vom Wasserfall.

    Und dann, kurz nach 11 Uhr, ging es wirklich los.
    Und hey, wir sind in Singapur, da wird das Wasser nicht einfach angestellt, sondern es startet pompös mit Musik und Ansage!

    Aber schaut selbst, ich habe ein 4K-Video davon gemacht

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    Und dann plätscherte er los. Wie man es von den vielen Bildern kennt, nun standen wir direkt davor und staunten.
    Der 40 Meter hohe Wasserfall  und die gesamte Konstruktion sind sehr beeindruckend und sehenswert.

    Mitten im Airport, eine tropische Oase, mittendrin der Wasserfall. Unbeschreiblich. Und unwirklich, wie so viele andere Orte in Singapur.

    Schaut euch diese Konstruktion an.
    Im toroidförmige Dach wurden mehr als 9000 Glasstücke verbaut, die sich über 200 mal 150 Meter erstrecken.

    Wenn ihr das Video oben komplett gesehen habt, habt ihr es schon gesehen.
    Wenn nicht:
    Habt ihr euch mal gefragt, wie es „unter“ dem Wasserfall aussieht?
    Unten ist der Food-Court und der Wasserfall ein absoluter Hingucker.

    Durch den Bambuswald gingen wir zu den Rolltreppen und fuhren nach unten.

    Und da ist er, der Wasserfall. Er plätschert entlang einer Glasscheibe. Steht man direkt davor und schaut nach oben, wird einem schwindelig.

     

    Im Video habe ich an die passende Stelle gespult:

     

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    Im Foodcourt gab es so viele lecker aussehende Kuchen … ich liebe Kuchen, aber wir hatten keine Zeit mehr, uns hier in Ruhe einen Platz zu suchen und von den leckeren Köstlichkeiten zu probieren…
    Menno,… aber alles geht nicht. …

    Wir bekamen nicht genug von diesem Wasserfall und wollten ihn noch einmal von oben und noch einmal aus der Bahn sehen.

    Wir fuhren mit dem Fahrstuhl nach oben und liefen die Dschungel-Kaskaden hinab.
    Der Blick auf den Wasserfall

    Wir mussten ins Terminal 3.
    Um den Wasserfall von der Bahn aus zu sehen, mussten wir aber vom Terminal 2 zum Terminal 3 fahren, also nahmen wir zunächst den Skytrain von Terminal 1 zum Terminal 2.

     

    Und so sieht der Wasserfall von der Bahn aus gesehen aus:

     

    Auch das kann man im Video sehen, wie immer habe ich an die passende Stelle gespult:

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    Zeitlich war das schon knapp, aber hat sich gelohnt!

    Der Jewel von außen

    Für uns war es Zeit, zum Gate zu gehen.

     

     

    Der Butterfly Garden vom Airport Singapur

    Während wir zum Gate gehen, zeige ich euch ein weiteres Highlight vom Changi Airport:
    Den Butterfly Garden.
    Den haben wir zwar erst auf dem Rückflug von Tokyo nach Frankfurt besucht, aber thematisch passt es besser hier hin.

    Der Butterfly-Garden befindet sich im Terminal 3 im Transit – Bereich Level 2 und 3

     

    Er ist nicht sehr groß, aber sehr schön angelegt und der Zutritt ist kostenlos.
    Er ist 24 Std geöffnet.

    Ein Hingucker ist der 6 Meter hohe Wasserfall mit tropischen Pflanzen.

     

    Im Butterfly Garden leben um 1000 Schmetterlinge aus bis zu 40 Arten.

    Es gibt einen Brutgasten in der unteren Ebene. Mit etwas Glück und Geduld kann man einem Schmetterling beim Schlüpfen zusehen.

    Übrigens war das eines unserer Corona-Projekte beim Lock-Down. Zusammen mit meinen Kindern haben wir Schmetterlinge aufgezogen.
    Bekommen haben wir sie als Larven, so konnten wir alle Stadien vom verpuppen bis zum Schlüpfen beobachten.
    Am Ende von diesem Projekt haben wir sie im Garten fliegen lassen.

    Bestellt habe ich dafür übrigens dieses Set: https://amzn.to/3TFGrPV *
    (*Affiliate)

    Das mit den Projekten haben wir beibehalten, mal größer, mal kleiner.
    Als nächstes steht bei uns „Projekt Pantoffeltierchen“ an.

     

    Bei uns in der Nähe gibt es auch einen sehr großen Schmetterlingsgarten, welchen wir regelmäßig besuchen.

    Aus dem Grund hatten auch nicht alle drei Kids Lust auf den Schmetterlingsgarten im Changi, da sie „Schmetterlinge kennen“ und nach dem Flug von Tokyo nach Singapur müde (und daher etwas unzufrieden) waren.

    Sehenswert ist er definitiv! Und macht nicht den Fehler wie ich und lasst die Kamera in der Tasche,…
    Der Schlüpfkasten

     

    So, wir sind inzwischen am Gate angekommen.

     

    Der Changi Airport von Singapur hat ein großes Manko ….

    Und so toll wie wir den Airport finden, jetzt kommt ein ganz großes Manko….

     

     

    Der Sicherheitscheck ist erst direkt am Gate.
    Wir hatten einiges an Getränken für den Flug gekauft, aber diese mussten wir alle abgeben und man hat hinterher keine Möglichkeit mehr, sich neue Getränke zu kaufen.

    Aber ich habe einen Tipp für euch:
    Nehmt euch eine leere Flasche mit, denn direkt vor dem Einsteigen in den Flieger könnt ihr am Automaten stilles Wasser in die Flasche füllen.

     



     

    Lust auf ganz besondere Touren und Erlebnisse in Singapur? *

    Hotels und Ferienwohnungen in Singapur *

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    TOKYO !!!! Wir kommen!!!!

     

    Unser Flieger.

     

    Meine älteste Tochter war so hibbelig und aufgeregt. „Mama, jetzt weiß ich, wie du dich vor dem Flug nach Singapur gefühlt hast!“ meinte sie, als wir auf das Boarding warteten.
    „Ich fliege wirklich nach Japan, ich kanns nicht glauben!!“

    Und dann war Boarding-Time!!!!!

    Und dann war Boarding-Time!!!!!

     

    Wir konnten wieder unsere Geräte am USB Port laden. Internet in der Holzklasse ist für KrisflyMembers kostenlos, ansonsten kostet es für den gesamten Flug um 15 Euro.

     

    Mein kleiner K-Pop-Fan war glücklich. BTS als eigener Film in der Board-Mediathek.
    Vor ein paar Monaten war eine BTS-Ausstellung in Frankfurt und sie hat ihr ganzes Taschengeld ausgegeben, damit wir da hinfahren konnten. In ihrem Zimmer hat sie ein Vitrinenschrank voll Merch.
    Und ich bin mir sicher, ihr kennt auch mindestens ein Lied von BTS

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    Kind 1: glücklich, weil BTS in der Mediathek
    Kind 2: glücklich, weil bald in Japan
    Kind 3: glücklich, weil Marvel in der Mediathek und Kind 3 dieses mal nicht neben mir sitzen „musste“,….

    Und ich: auch glücklich. Glücklich über die Erlebnisse in Singapur. Glücklich, diese Reise mit meinen Kindern machen zu können. Glücklich, weil im Flieger.

    Ich lehnte mich zurück, während wir zur Startbahn rollten.

    Und wir rollten sehr lange mit dem Flieger…..

    Zu dem Kind, welches diesen Flug neben mir langweiliger und nur schlafender Mutter sitzen „musste“, sagte ich, dass wir scheinbar nach Tokyo rollen, statt fliegen…. Ja, dass wir offensichtlich mit dem rollenden Flugzeug das gesamte Flughafengelände bereits abgefahren sind, war besagtem Kind auch schon aufgefallen.
    Aufgefallen waren uns auch die vielen Flieger hinter uns in der Warteschleife.

    Wir sind vermutlich von den Startbahnen ganz hinten abgeflogen.

     

    Und dann gab der Pilot endlich Gas!  Endlich!!!

    Auf geht’s!  Japan, wir kommen!!

     

    Bordverpflegung von Singapore Airlines auf dem Flug von Singapur nach Tokyo

    Kurz nach dem Start gab es die ersten Snacks. Richtig lecker!

    Ich sah schon beim Start einige Gewitterwolken in der Ferne und nun sogar einen Sonnenhalo.

     

    Unser Mittag bzw Abendessen (Langstreckenflüge sind immer zeitenlos)

    Es schmeckte besser, als es aussieht, aber das Essen auf dem Flug nach Singapur hat uns allen mehr gefallen.

    Der Sonnenuntergang hinter der dicken Wolkendecke …

     

    Der Flug dauerte um 6 1/2  Stunden.

     

    Tokyo empfing uns mit Regen. Na toll…. nicht schon wieder Regen ….. wir waren vom Regen in Singapur schon ganz rostig und ein Handy hat es auch nicht überstanden,…..

    Egal. Wir machen wie immer das beste draus! 

    Willkommen in Tokyo!

    Meine Älteste weinte vor Freude.
    Und witziger Zufall: unsere Lande-Uhrzeit war genau ihr Geburtstag.

     

    Die Einreise-Formulare für Japan

    Wir haben das WLAN aktiviert und es kam direkt diese Meldung:

     

     

    Das Einreise-Prozedere in Tokyo wirkte für uns etwas kompliziert, denn das Ganze läuft über die Seite „Visit Japan“ und man erstellt sich hier durch Ausfüllen der Formulare QR-Codes für die Einreise

    Das Ganze wird auf der Seite sehr gut erklärt:
    Einreise-Seite für Japan
    https://vjw-lp.digital.go.jp/en/howto/

     

    Änderung QR-Code zur Einreise nach Japan

    HINWEIS:
    Zum 25. Januar 2024 gibt es eine Änderung bei den Einreise-QR-Codes, welche ihr nach der Landung zur Einreise benötigt:
    https://vjw-lp.digital.go.jp/en/notice240112/index.html?fbclid=IwAR1ENFNVRc08TrsmpUkm5eK_qF7B9dkyQ-js8M-_sAxJBCbWCpplDCOV6CQ

     

    Mit dem ersten QR-Code geht man durch die erste Kontrolle, gibt Fingerabdrücke ab, es wird ein Foto erstellt.
    Dann erstellt man einen 2. QR Code für den Zoll. Den benötigt man, wenn man mit den Koffern zum Ausgang geht. 

    Im Nachhinein war das eigentlich gar nicht so kompliziert, man muss es nur alles erst einmal wissen und verstehen und uns war das mit dem 2. QR-Code nicht so ganz klar.

    Wenn man Hilfe braucht, wird aber geduldig und freundlich geholfen.
    Japan, wir sind angekommen!

    Erste Foto-Session!!!

     

    Alles nur japanisch in Japan? Keineswegs! 

    So habe ich mir das vorgestellt. Wir landen in Japan und sind direkt Analphabeten. Alles nur auf japanisch und wir müssen uns mit Händen und Füßen durchfragen.

    ABER: In den Ballungszentren steht alles neben japanisch auch auf englisch auf den Schildern.
    Auch die U-Bahn / S-Bahn Karte hing daneben auch auf englisch.

     

    Ok, manche Schilder bedürfen keiner englischen „Übersetzung“

     

    Wie in Singapur auch hatten wir auch in Tokyo einen Transfer vom Flughafen zum Hotel.
    Es war inzwischen um 23 Uhr und ich war froh, mit dem ganzen Gepäck nicht gleich die ÖVPs nutzen zu müssen.

    Wie ihr seht: Alles auf japanisch und englisch

     

    Meine Tochter schwärmte ständig vom Stadtteil Shibuya. Das ist da, wo sich auch diese berühmte alle-gehen-Kreuzung befindet.
    Und fußläufig in der Nähe dieser Kreuzung befand sich unser Hotel.

    Unser Hotel in Shibuya

    Unser Hotel in Shibuya

    Shibuya Tobu Hotel

    Hotels in Tokyo sind teuer.
    Und wenn man dann noch ein Vierbett-Zimmer-möchte und das in einer bestimmten Ecke von Tokyo und dann auch nicht das gesamte Reisebudget dafür zahlen möchte, hat man nicht mehr so ganz viel Auswahl.
    Der Ausblick in diesem Hotel war der absolut schlechteste, den wir jemals hatten.
    Denn die Fenster waren mit Folie geschwärzt. …

    Ansonsten war das Zimmer ganz ok.
    Es war geräumig und es fehlte an nichts.

    Auch im Bad war alles da, wirklich alles. Zahnbürste, Cremes, Masken, Duschgels, Haarbürste usw

    Und es gab diese typisch japanischen Toiletten mit sehr viel Technik – und beheizten Klobrillen.

    In japanischen Hotels zieht man die Schuhe direkt am Eingang aus und trägt die bereitgestellten Pantoletten.

     

    Unser Hotel in Shibuya

    Shibuya Tobu Hotel

    Meine Hotel-Empfehlung für Hotels mit Ausblick in Tokyo

    Hätte ich mehr Reisebudget zur Verfügung gehabt, wäre es ein anderes Hotel geworden.

    Wir sind angekommen in Tokyo!

    Und ab morgen hatten wir ein recht straffes Programm.

    Liebe Lehrer meiner Kinder, falls ihr das lesen solltet, dürft ihr hinterher gerne darüber nachdenken, ob das wirklich noch als „Urlaub“ zählt.

     

    Gute Nacht Tokyo!

    Müde, aber glücklich (edit meiner ältesten Tochter: sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr glücklich) schliefen wir bald ein.

    Wecker war auf 6 Uhr gestellt, Frühstück um 7 Uhr geplant – und dann: Hello Tokyo!

    Aber dazu im nächsten Beitrag mehr.

     



     

    Meine Empfehlung* für Guided Touren in Tokyo


    Hotels* in Tokyo 

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    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport in Singapur


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    Singapur mit Teenagern: Stopover, Highlights & unsere Berichte

    Singapur mit Teenagern: Stopover, Highlights & unsere Berichte

    Singapur war bei unserer Asienreise mehr als nur ein Zwischenstopp. Zwei bis drei Tage klingen erst mal nach „kurz reinschnuppern“, aber genau das hat es so besonders gemacht: erste tropische Luft, Skyline, Tempel, Regen, Supertrees und zwischendurch dieses typische Teenie-Programm aus „boah krass“ und „ich bin müde“.

    Auf dieser HUB-Seite sind alle Singapur-Berichte gesammelt, in sinnvoller Reihenfolge. Weitere Artikel kommen dazu nicht mehr, deshalb steht hier alles direkt als Übersicht ohne Query Loop.

    Singapur: alle Berichte auf einen Blick

    Stopover in Singapur – lohnt sich das mit Kindern und Teenagern?

    Stopover in Singapur – lohnt sich das mit Kindern und Teenagern?

    Warum Singapur überhaupt vor Japan auf dem Plan stand, wie sich der Start angefühlt hat – und wieso so ein Stopover für Familien richtig sinnvoll sein kann.

    Sentosa, Marina Bay und die Lightshow bei den Supertrees

    Sentosa, Marina Bay und die Lightshow bei den Supertrees

    Ein Tag zwischen Skyline, Inselgefühl und Abendprogramm: Sentosa, Marina Bay und danach die ersten Supertrees-Momente.

    Gebetsgesang im Tempel, Hop-on Hop-off-Bus und viel Regen

    Gebetsgesang im Tempel, Hop-on Hop-off-Bus und viel Regen

    Stadt, Spiritualität und Tropenregen: unterwegs mit dem Hop-on-Hop-off-Bus, Tempelmomente und das echte Singapur-Wetterprogramm.

    Die Musik-Lightshow der Supertrees und Spectra am Marina Bay Sands

    Die Musik-Lightshow der Supertrees & Spectra am Marina Bay Sands

    Supertrees, OCBC Skyway, Garden Rhapsody – und danach weiter zur Spectra-Wasser- und Lasershow am MBS.

    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport

    Von Singapur nach Tokyo: Der Jewel Changi Airport

    Abschied von Singapur, Changi als Erlebniswelt und der berühmte Rain Vortex – bevor es weiter nach Japan ging.


    Weiterreise nach Japan

    Nach Singapur ging es für uns weiter nach Japan. Alle Japan-Berichte und die komplette Route sind hier gesammelt:

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    Weitere hilfreiche Links zur Planung

    Hier findest du langjährig erprobte Tipps, Tools und Grundlagen, die bei der Planung wirklich helfen.