Roadtrips gehören zu den Reisen, die ich am meisten geplant habe: USA-Westküste im Wohnmobil, Florida mit kleinen Kindern, Namibia mit vier Kindern, Australien und Japan mit Teenagern, Balkan mit Mietwagen und viele kleinere Touren durch Europa und Deutschland.
Was ich in all den Jahren hätte lernen sollen: Eine gute Roadtrip-Planung braucht keinen Plan bis zur letzten Minute. Man sollte aber wissen, welche Strecken realistisch sind, wo man schlafen will, welche Unterlagen nötig sind und an welchen Tagen man besser keinen zusätzlichen Programmpunkt mehr reinquetscht.
Was ich seit Jahren stattdessen mache: Ich plane trotzdem sehr genau. Manchmal zu genau. Und genau deshalb ist mein erster kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Plant euch Pausen ein.
In den nächsten 11 Schritten zeige ich euch, wie ich Roadtrips plane – mit Kindern, mit Teenagern, mit Mietwagen, Wohnmobil, Bus, Bahn und manchmal auch mit deutlich mehr Papierkram, als einem lieb ist.
Roadtrip planen: Meine 11 Standard-Schritte aus vielen Familienreisen
Beim Wort Roadtrip denken viele zuerst an die USA. Das verstehe ich gut, denn unser Wohnmobil-Roadtrip an der Westküste war einer der unvergesslichsten Trips mit meinen Kindern. Aber Roadtrips gehen auch anders: Namibia war bei uns eine Rundreise mit viel Strecke und vier Kindern, Australien haben wir weitgehend ohne Mietwagen mit Greyhound-Bussen geplant, und auf dem Balkan waren Grenzübergänge, Mietwagenregeln und Tagesstrecken ein ebenso großes Thema wie klassische Sehenswürdigkeiten.


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