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Australien ohne Mietwagen: allein mit 3 Teenagern im Greyhound

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Australien ohne Mietwagen – und das allein mit drei Teenagern? Genau so bin ich 2025 gereist. Einen großen Teil der Ostküste sind wir mit Greyhound Australia gefahren: von Cairns über Mission Beach, Townsville, Airlie Beach und Mackay bis nach Hervey Bay. Dazu kamen Inlandsflüge, Fähren, Uber, Transfers und Touren.

Eigentlich hatte ich mir Australien jahrelang ganz anders vorgestellt. Roadtrip. Mietwagen. Selbst fahren. Dann durfte ich plötzlich kein Auto mehr fahren und musste die komplette Reise neu planen.

Nach meinem Insta-Reel über unsere Reise mit Greyhound bekam ich so viele Fragen, dass ich beschlossen habe, alles einmal aufzuschreiben: unsere Strecke, den Whimit Pass, Nachtfahrten, Gepäck, Pausen, Toilette, WLAN und natürlich die Frage, wie gut Greyhound mit Teenagern klappt.

Aber erst einmal kurz zurück. Denn freiwillig wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, Australien so zu bereisen.

Seiteninhalt

Warum ich unsere Australienreise ohne Mietwagen geplant habe

Australien war seit über 25 Jahren mein Traum. So ein Traum, der die ganze Zeit im Hinterkopf umherschwirrt. Einer, der einen begleitet, während das Leben passiert. Mal rückt er näher, mal weiter weg. Aber immer schwebt dieses eine Wort darüber: irgendwann.

Irgendwann, wenn es passt. Wenn meine Kinder älter sind. Wenn ich genug gespart habe.
Irgendwann, wenn mehr Zeit da ist. Wenn ich jobtechnisch nicht mehr eingebunden bin. 
Irgendwann, wenn alles ruhiger wird. Wenn ich weniger Unruhen in meinem Leben habe.
Irgendwann.

Und dann kam der Herbst 2024. Und plötzlich wurde alles anders.

Auf einmal wurde mir klar, wie schnell sich das Leben ändern kann.
Wie schnell aus einem „irgendwann“ ein „nie“ werden kann.
Arzttermine, neue Medikamente, ein Fahrverbot für unbestimmte Zeit.
Auf einmal war nichts mehr selbstverständlich.

Und ausgerechnet da wurde dieser Wunsch plötzlich noch größer. Wenn ich Australien wirklich sehen wollte, dann wollte ich es nicht noch einmal auf irgendwann verschieben.

Denn in diesem Durcheinander wurde mir etwas ziemlich klar:

Das Leben wartet nicht auf deine Träume.

Australien wurde auf einmal konkret. Aus dem Wunsch heraus, nicht länger zu verschieben, was mich so lange begleitet hatte.

Die Ärzte gaben grünes Licht fürs Reisen. Auto fahren durfte ich allerdings weiterhin nicht.
Also musste ich diese Reise anders planen, als ich es mir eigentlich immer gewünscht hatte.

Australien ohne Auto.

Wie ich auf Greyhound Australien gekommen bin

Also begann ich zu recherchieren. Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
Japan  haben wir mit dem Zug bereist und sind mit dem Shinkansen von Ort zu Ort gefahren.
Aber gab es so etwas überhaupt in Australien?!
Ich durchforstete das Internet. Checkte Flugrouten, Strecken, Verbindungen.
Und irgendwo zwischen Planung, Routenüberlegungen und dieser leisen Unsicherheit („Vielleicht verschiebe ich es doch wieder …“) tauchte ein Name auf, den ich schon einmal gehört hatte: Greyhound.

Gehört hatte ich den Namen schon einmal. Mehr aber auch nicht. Also begann ich, mich einzulesen.

Greyhound ist Australiens nationales Fernbusnetz mit festen Routen und mehr als 180 Stopps in allen Bundesstaaten und Territorien auf dem australischen Festland. Ich hatte bei meiner Planung zunächst vor allem die Ostküste im Blick, denn genau dort lagen viele Ziele unserer Reise: Cairns, Mission Beach, Townsville, Airlie Beach und weiter Richtung Süden.
Je länger ich mir das Streckennetz ansah, desto klarer wurde:
Die wichtigsten Orte unserer Route waren abgedeckt. Abgelegene Abzweigungen zu einzelnen Nationalparks oder Sehenswürdigkeiten allerdings nicht. Aber im Groben passte alles sehr gut für unsere Wunschziele. Die Teenager hatten hier wie immer bei der Planung Mitspracherecht! 

Greyhound Australien: Das Streckennetz

Greyhound Australien Streckennetz mit Fernbusverbindungen

Greyhound ist nicht nur an der Ostküste unterwegs. Das aktuelle Netz umfasst mehr als 180 Stopps und reicht durch alle Bundesstaaten und Territorien auf dem australischen Festland. Besonders dicht ist das Netz an der Ostküste zwischen Melbourne, Sydney, Brisbane und Cairns – genau in dem Bereich, in dem wir selbst unterwegs waren.

Greyhound fährt aber auch weit ins australische Inland und Outback. Zu den aktuellen Verbindungen gehören unter anderem Adelaide – Coober Pedy – Alice Springs – Tennant Creek – Katherine – Darwin. In Queensland werden außerdem Orte wie Longreach und Mount Isa angefahren. Im Norden von Western Australia reicht das Netz unter anderem über Broome, Derby, Fitzroy Crossing, Halls Creek und Kununurra.

Wichtig für die Westküste: Greyhound fährt zwar im nördlichen Western Australia, aber nicht als durchgehendes Fernbusnetz über Perth entlang der kompletten Westküste. Deshalb immer die konkrete Strecke prüfen.

Aktueller Netzplan: Greyhound Australia Network Map & Stop Locations (Netzplan laut Greyhound aktuell gültig ab Juli 2026).

Mit Greyhound nach Alice Springs und ins Outback?

Ja, Greyhound fährt nach Alice Springs und durch große Teile des australischen Outbacks. Alice Springs liegt auf der Nord-Süd-Verbindung zwischen Adelaide und Darwin. Auch Coober Pedy, Tennant Creek und Katherine werden angefahren. Wer nicht nur die Ostküste bereisen möchte, sollte sich deshalb den National Whimit Pass und das komplette Streckennetz ansehen.

Direkt bis Uluru beziehungsweise Yulara fährt Greyhound aktuell jedoch nicht. Yulara ist im aktuellen Greyhound-Netzplan nicht als Halt aufgeführt. Wer mit Greyhound nach Alice Springs fährt und anschließend zum Uluru möchte, braucht für die rund 460 Kilometer lange Weiterreise eine Tour, einen Transfer oder eine andere Transportlösung.

Wir selbst sind zum Roten Zentrum geflogen. Unsere Erlebnisse dort findest du zum Beispiel in meinem Bericht über Wintjiri Wiru und den Sonnenuntergang am Uluru.

Der Whimit Pass – und meine tausend Fragen dazu

Beim Weiterlesen stieß ich auf einen Pass, der sich direkt sehr interessant anhörte: den 15-Day East Coast Whimit Travel Pass.
Das Prinzip ist einfach.
Ein festgelegter Zeitraum von 15 Tagen, innerhalb dessen beliebig viele Fahrten auf den Strecken der Ostküste möglich sind.
Jede Fahrt wird vorab reserviert, Sitzplätze lassen sich auswählen, Umbuchungen sind auch kurzfristig möglich, sofern noch Plätze frei sind.

Trotzdem blieben Fragen.
Australien mit dem Bus bereisen?
Funktioniert das wirklich zuverlässig?
Wie bequem sind die Sitze auf langen Strecken?
Wie fühlt sich das an, wenn der Takt vorgegeben ist und man nicht einfach losfahren kann, wann man möchte?
Und was passiert, wenn sich ein Plan plötzlich ändert?

Zweifel waren da. Wieder einmal.
Aber irgendetwas in mir trieb mich immer wieder an, meinen Traum nicht schon wieder zu verschieben. Dieses Wissen, dass der richtige Zeitpunkt nicht irgendwann kommt.
Sondern jetzt da ist.

Also las ich mich durch Reiseberichte, Foren und australische Gruppen und plante unsere Strecke immer wieder neu. Irgendwann sah das Ganze tatsächlich machbar aus.

Auch die Kinder bezog ich mit ein.
Ihre Reaktion war überraschend eindeutig.
„Dann hast du nicht immer Stress mit dem Autofahren.“
Die Erinnerungen an unsere (recht nervenaufreibenden) Autofahrten wenige Wochen zuvor in Palermo (Sizilien) waren noch sehr präsent.
„Dann kannst du beim Fahren auch mal entspannen.“

Auch aus der Familie kam Rückenwind.

„Das ist doch ideal.“

„Überleg mal, wie entspannt das für dich ist.“

Und irgendwann blieb dieser schlichte Gedanke hängen:

Anders geht es ohnehin nicht.

Also warum nicht so?

Erst danach begann ich, etwas konkreter zu planen.
Welche Orte wollen wir sehen?
Was ist mit Greyhound realistisch machbar?
Welche Strecken passen zusammen?
Schritt für Schritt nahm die Planung Form an.

Whimit Pass – Buchung und Ablauf

Der 15-Day East Coast Whimit Travel Pass wird vorab online bei Greyhound gekauft.
Innerhalb von 15 Tagen können beliebig viele Fahrten auf den Strecken der Ostküste genutzt werden.
Jede einzelne Fahrt muss reserviert werden, Sitzplätze lassen sich dabei direkt auswählen.
Umbuchungen sind auch kurzfristig möglich, sofern noch Plätze verfügbar sind.
Das Ticket wird digital genutzt, beim Einstieg reicht der Buchungsnachweis auf dem Smartphone.
Der 15-Tage East Coast Whimit Pass kostet aktuell 405 AUD pro Person (Stand September 2026). Preise können sich ändern.

East Coast Whimit oder National Whimit?
Der 15-Day East Coast Whimit kostet aktuell 405 AUD und gilt für unbegrenzte Fahrten zwischen Melbourne und Cairns. Der 15-Day National Whimit kostet aktuell 465 AUD und gilt innerhalb seiner Laufzeit für das gesamte Greyhound-Netz – also auch für Outback-Strecken wie Adelaide, Alice Springs und Darwin. Beide Passarten erlauben Fahrten in beide Richtungen. Welche Variante sinnvoller ist, hängt deshalb komplett von eurer Route ab. (Stand September 2026)

Mit dem 15-Day East Coast Whimit könnte man theoretisch die komplette Strecke zwischen Cairns und Melbourne fahren.

Cairns → Melbourne sind auf der Straße rund 2.800 Kilometer. Eine direkte Greyhound-Verbindung gibt es nicht: Die Strecke läuft über Brisbane und Sydney. Für die komplette Busreise gibt Greyhound aktuell ungefähr 3 Tage und 6 Stunden an.

Mit einem 15-Tage-Pass ist das also machbar. Aber ganz ehrlich: Dann sitzt man einen ziemlich großen Teil dieser 15 Tage im Bus. 😅

Realistisch könnte eine längere Route zum Beispiel so aussehen:

Cairns → Townsville → Airlie Beach → Mackay → Rockhampton → Hervey Bay → Brisbane → Byron Bay → Sydney → Canberra → Melbourne
mit Stopps, Pausen, Übernachtungen und Abstechern – ohne Kilometerlimit.

Wir sind gefahren:

Cairns → Mission Beach

Mission Beach → Townsville

Townsville → Airlie Beach

Airlie Beach → Mackay

Mackay → Nachtfahrt → Hervey Bay

Der Pass begrenzt nicht die Entfernung, sondern nur die Zeit.

Buchung direkt über:
Greyhound Australia

Warum Planung hier besonders wichtig war

Genaue Planung war mir immer wichtig.
In diesem Fall mehr denn je.
Die Etappen sollten von zu Hause aus feststehen, um die Unterkünfte und Touren zu buchen. Im Bus mit meinen Kindern zusammen sitzen war mir sehr wichtig.
Und am liebsten möglichst weit vorne, um nach vorne auf die Straße sehen zu können.
Schilder lesen, Ortsnamen entdecken, Landschaft beobachten.

Und dann war er da, dieser Moment.

Wir machen es!

Australien. Ohne Mietwagen. Nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Dieser Gedanke fühlte sich im ersten Moment fast absurd an. So anders als alles, was sich über Jahre in meinem Kopf festgesetzt hatte. Kein Roadtrip, kein eigenes Lenkrad, kein spontanes Abbiegen irgendwo ins Nichts wie wir es zB damals an der Westküste der USA oder auch bei unseren vielen Touren in Europa gemacht haben.

Nach all den Jahren war Australien plötzlich nicht mehr nur „irgendwann“. Die Flüge waren gebucht, die Route stand. Und wir würden es ohne Mietwagen machen.

Diese Art zu reisen war für uns nicht völlig neu. Auch Japan hatten wir komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist.

Aus anderen Gründen, in einem ganz anderen Land. Aber es hat funktioniert.
Und auch in Australien – ein Land viel größer als Japan und mit soviel mehr endloser Weite – würde es funktionieren!

Greyhound buchen – der Buchungsprozess

Vor der ersten Buchung musste ich mich natürlich erst einmal durch das System klicken. Danach wusste ich aber schnell, wie es funktioniert.
Zuerst wird der passende Pass online ausgewählt, in unserem Fall der 15-Day East Coast Whimit Travel Pass.
Wir brauchten alle unseren eigenen Pass, ich konnte sie aber in einer Buchung bündeln.
Der Pass wird direkt beim Kauf bezahlt. Kurz danach kommt eine Bestätigung per E-Mail mit der Buchungsnummer.
Der 15-Tage East Coast Whimit Pass kostet aktuell 405 AUD pro Person (Stand September 2026) und beinhaltet unbegrenzt viele reservierte Greyhound-Fahrten zwischen Melbourne und Cairns innerhalb der 15 aufeinanderfolgenden Reisetage, auch Nachtfahrten. Preise können sich ändern.

Mit dieser Buchungsnummer lassen sich anschließend die einzelnen Fahrten zum Pass hinzufügen.
Das funktioniert über den Bereich „Manage Booking“ oder über ein eigenes Greyhound-Konto.
Dort gibt man einfach die Buchungsnummer und die E-Mail-Adresse ein.

Für jede Strecke wird dann eine konkrete Fahrt reserviert. Start, Ziel und Datum auswählen, verfügbare Verbindungen anzeigen lassen und die gewünschte Fahrt hinzufügen.
Wenn Sitzplätze auswählbar sind, können sie direkt reserviert werden, was besonders angenehm ist, wenn man zusammen sitzen möchte.

Änderungen sind online möglich, solange noch Plätze verfügbar sind.
Fahrten lassen sich löschen, verschieben oder neu hinzufügen.
Das gab mir viel Flexibilität, falls sich unterwegs doch etwas ändern sollte.

Beim Einsteigen muss nichts ausgedruckt werden. Ein elektronisches Ticket auf dem Smartphone reicht aus. Greyhound empfiehlt, etwa 20 Minuten vor Abfahrt am Stopp zu sein, damit das Gepäck verladen werden kann. Ticket beziehungsweise Buchungsnummer und ein Lichtbildausweis sollten griffbereit sein.

Nach der ersten reservierten Strecke wusste ich, wo ich klicken musste. Danach habe ich alle weiteren Fahrten genauso angelegt.

So sieht das dann im Account aus:

Greyhound Australia Buchung im Online-Account

Und noch praktisch für unterwegs:

Gerade bei Straßensperrungen oder größeren Verspätungen lohnt sich ein Blick in den Greyhound Coach Tracker und die Service Updates. Im Coach Tracker kann man den eigenen Bus sogar in Echtzeit verfolgen.

Auf der Instagram-Seite von Greyhound gibt es ebenfalls immer wieder Karten und Hinweise.

Greyhound Australien mit Teenagern – unsere Erfahrung

Ich war mit meinen drei Teenagern unterwegs. Und genau deshalb war mir schon bei der Planung wichtig, dass wir im Bus möglichst zusammensitzen. Bei jeder einzelnen Fahrt konnte ich freie Sitzplätze auswählen. Ich habe unsere Fahrten deshalb lieber früh reserviert und nicht bis kurz vorher gewartet.

Für meine Teenager war Greyhound ehrlich gesagt ziemlich unkompliziert. Kopfhörer, Handy, Ladekabel, Snacks, Nackenhörnchen und Reisedecke – mehr brauchten sie eigentlich nicht. Und ich konnte während der Fahrt ebenfalls aus dem Fenster gucken, schlafen oder Fotos machen, statt stundenlang selbst am Steuer zu sitzen.

Greyhound mit Babys und Kindern – die wichtigsten Regeln

• Kinder von 3 bis 14 Jahren erhalten aktuell 17,5 % Rabatt auf den Standard-Erwachsenentarif.
• Kinder unter 15 Jahren dürfen Greyhound nicht allein nutzen und müssen während der gesamten Reise einschließlich Umstiegen und Aufenthalten begleitet werden.
• Kindersitze und Sitzerhöhungen, die im Auto vorgeschrieben wären, sind im Greyhound-Bus nicht erforderlich. Alle Fahrgäste – auch Kinder – müssen während des Sitzens den Sicherheitsgurt benutzen.
• Babys von 0 bis 2 Jahren können als „Nursed Infant“ ohne eigenen Sitz kostenlos mitreisen. Für einen eigenen Sitz mit zugelassener Babyschale berechnet Greyhound 50 % des Standard-Erwachsenentarifs.
• Kinderwagen dürfen laut Greyhound kostenlos mitgenommen werden, unabhängig von der übrigen Gepäckmenge.

Wichtig: Die Kinderermäßigung bezieht sich auf den Standardtarif. Bei Travel Pässen wie dem Whimit Pass würde ich nicht automatisch von derselben Ermäßigung ausgehen, sondern den jeweils aktuellen Preis direkt bei Greyhound prüfen.


„Du fährst mit Greyhound?! Da siehst du doch nur Städte!“

„Viel Spaß, wirst nix schönes sehen von Australien“

„Dann kannst du auch in Deutschland bleiben und mit der Bahn durchs Ruhrgebiet fahren“

Diese und ähnliche Sprüche bekam ich vor allem in australischen Reisegruppen bei Facebook öfters zu hören.

Und dazu habe ich dann ein Reel gemacht.

 
 
 
 
 
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Die erste Fahrt: Ankommen am Stopp und losfahren

Und dann kam der Tag, an dem die Reise mit Greyhound begann.

Für jede Fahrt lag die genaue Adresse vor, an der der Bus hält. Und weil es offenbar mehr Menschen wie mich gibt, die trotz genauer Adresse erst einmal ziellos umherirren, war alles gut ausgeschildert. Pfeile, Hinweise, klare Treffpunkte.

Die Busse waren pünktlich. Der Fahrer checkte die Namen und fragte kurz nach, wo es hingeht. Je nach Ziel wurde das Gepäck im Laderaum sortiert. Größere Taschen verschwanden unten. Rucksäcke durften mit an den Platz genommen werden.

Alltag im Bus: Pünktlichkeit, Pausen, USB und WLAN

Nach dem Einsteigen richteten wir uns erst einmal auf unserem Platz ein. Nackenhörnchen, eine kleine Reisedecke. Ein paar Snacks im Netz am Vordersitz. Die Sitze waren bequem, auch auf längeren Strecken. An jedem Platz gab es einen USB-Anschluss, was unterwegs wirklich hilfreich war, allerdings brauchten wir dafür etwas längere Kabel. In vielen Bussen funktionierte auch das WLAN, mal stabiler, mal weniger, aber für Nachrichten und kurze Recherchen ausreichend. Nur zum Streamen war es manchmal zu langsam.

Aktueller Hinweis zum WLAN: Greyhound weist inzwischen ausdrücklich darauf hin, dass WLAN nur auf East-Coast-Verbindungen und nur innerhalb der Telstra-Abdeckung verfügbar ist. USB-A-Ladeanschlüsse gibt es laut Greyhound an jedem Sitz.

Eine Toilette gibt es direkt an Bord. Greyhound gibt für seine regulären Coaches eine Bordtoilette an – für lange Strecken und gerade auch beim Reisen mit Kindern ein ziemlich wichtiger Punkt.

Auf unseren Fahrten haben wir ungefähr alle zwei Stunden eine Pause gemacht. Das war unsere persönliche Erfahrung, aber kein fester Greyhound-Rhythmus. Offiziell hängt es von Strecke und Fahrplan ab, ob und wann längere Essens- beziehungsweise Rest Stops eingeplant sind. Solche Pausen dauern laut Greyhound normalerweise etwa 15 bis 30 Minuten. Zeit für Toiletten, etwas zu essen oder kurz die Beine zu vertreten.

Essen und Trinken sind im Bus grundsätzlich erlaubt. Laut Greyhound sind allerdings heißes Essen und Getränke ohne Deckel nicht erlaubt; heiße Getränke dürfen mit einem fest verschließbaren Deckel mitgenommen werden.

Ein paar Impressionen von unterwegs

Greyhound meets Greyhound

Vorne mit Blick auf die Straße zu sitzen hat sich gelohnt, habe nun ein paar Fotos mehr für meine Tierschild-Sammlung

Ein Symbolfoto. Soll zeigen, dass man mit Kissen und Nackenhörnchen gut schlafen kann, sogar besser als in der Flugzeug-Holzklasse. Ich habe tatsächlich bei jeder Fahrt eine Runde geschlafen.

Gepäck bei Greyhound Australien

Eine der Fragen, die mich nach diesem Beitrag direkt erreicht hat, war: Was passiert eigentlich mit dem großen Gepäck? Bei uns kamen die größeren Taschen beziehungsweise Koffer unten in den Gepäckraum des Busses, kleinere Rucksäcke nahmen wir mit an den Platz.

Offiziell darf jede Person aktuell zwei aufgegebene Gepäckstücke mit jeweils maximal 20 kg sowie ein Handgepäckstück bis maximal 8 kg mitnehmen. Bis zu zwei zusätzliche normale Gepäckstücke bis jeweils 20 kg können aktuell für 10 AUD pro Stück dazugebucht werden. Kinderwagen dürfen kostenlos mitgenommen werden.

Die Nachtfahrt von Mackay nach Hervey Bay

Eine unserer Etappen war eine Nachtfahrt. Von Mackay nach Hervey Bay. Bei der Planung gab es kurz Zweifel. Nachtfahrt im Bus klingt erst einmal nach wenig Schlaf und müdem Ankommen. Aber auf der anderen Seite hatte es auch Vorteile: Wir sparten eine Nacht in einer Unterkunft und konnten so über Nacht eine große Strecke zurück legen.

Vor der Abfahrt hatten wir noch Zeit, in Ruhe Abendessen zu gehen. Eine Ausnahme auf dieser Reise, denn um die Kosten klein zu halten, wurde meist selbst gekocht. An diesem Abend gab es einen Burger, Süßkartoffeln und gebackenen Blumenkohl. Und genau das tat gut, einfach mal in Ruhe sitzen, lecker essen, durchatmen, bevor die Nacht beginnt.

Wir waren zeitig am Bus, mit uns stiegen noch viele andere Gäste ein. Für die 11 Stunden Fahrt hatte ich mir ein kleines Kulturtäschchen gepackt. Zahnbürste, Cremes, Reinigungstücher & Co. Alles, um sich am Morgen frisch zu machen. Bei Langstreckenflügen mache ich es immer genauso.

Die Fahrt ging los, das Licht wurde gedimmt. Wir hatten für die Nachtfahrt Plätze in der Mitte des Busses. Hier schaukelt es weniger. Mit Kissen, Nackenhörchen und Kuscheldecke schlummerte ich sogar relativ schnell ein. Ein Trick half dabei: ein Lieblingslied in Dauerschleife, mit Noise-Canceling-Kopfhörern. Ich hatte es vorher versucht, meine Playlist durchzuhören, bin aber dauernd bei neuen Liedern wieder wach geworden. Also gab es nur ein ruhiges Lied in Dauerschleife und das ließ mich erstaunlich gut schlummern, trotz Bus und trotz Sitzen.

Auch nachts haben wir alle 2 Stunden eine Pause gemacht. Niemand musste aussteigen. Wer wollte, blieb einfach sitzen. Der Bus fuhr weiter, während draußen die Nacht vorbeizog. 700 km Strecke schafften wir so, halbwegs schlafend über Nacht.

Am Morgen kamen wir in Hervey Bay an. Müde, ja. Aber nicht zerschlagen. Und da war dieser angenehme Gedanke: Strecke geschafft, über Nacht vorangekommen, eine Hotelnacht gespart.

Wo Greyhound für uns nicht gereicht hat

Natürlich kamen wir mit Greyhound nicht überall hin. Der Bus fährt von Ort zu Ort, aber eben nicht mal eben zu irgendeinem Nationalpark, Aussichtspunkt oder Strand irgendwo außerhalb.

Deshalb habe ich unsere Route von Anfang an um die Greyhound-Strecke herum geplant. Unterkünfte möglichst zentral, vieles zu Fuß, für andere Ziele Fähre, Uber, Taxi, Transfer oder eine Tour. Und ja: Manchmal war genau das nervig. Aber ohne diese Kombination wäre die Reise für mich überhaupt nicht möglich gewesen.

Was ist günstiger: Greyhound, Mietwagen oder Wohnmobil?

Vergleich für Cairns – Brisbane: 15 Tage / 14 Nächte, einmal für 2 Personen und einmal für 4 Personen. Eingerechnet sind Greyhound-Pass beziehungsweise Mietfahrzeug, Standard-Unterkünfte oder Campingplätze, Benzin, lokale Transfers und mögliche Einweggebühren. Nicht eingerechnet sind Essen und Ausflüge, weil diese bei allen drei Reisearten zusätzlich anfallen. Stand: September 2026.

Kosten für 2 Personen

Reiseart Gesamtkosten für 15 Tage Richtwert
Greyhound + Standard-Unterkünfte ca. 3.200–4.190 AUD ca. 3.700 AUD
Mietwagen + Standard-Unterkünfte ca. 3.080–4.680 AUD ca. 3.900 AUD
Wohnmobil + Campingplätze ca. 3.740–6.040 AUD ca. 4.900 AUD

Zu zweit ist Greyhound im Durchschnitt am günstigsten. Der Mietwagen liegt nur knapp darüber. Das Wohnmobil ist bei dieser Strecke für zwei Personen deutlich teurer.

Kosten für 4 Personen

Reiseart Gesamtkosten für 15 Tage Richtwert
Mietwagen + Standard-Unterkünfte ca. 4.100–5.800 AUD ca. 4.950 AUD
Greyhound + Standard-Unterkünfte ca. 4.900–5.940 AUD ca. 5.420 AUD
Wohnmobil + Campingplätze ca. 4.300–6.800 AUD ca. 5.550 AUD

Zu viert ist der Mietwagen am günstigsten. Greyhound wird teurer, weil jeder einen eigenen Pass braucht. Beim Wohnmobil verteilen sich die Mietkosten zwar auf vier Personen, Campingplatz, Benzin und die höhere Fahrzeugmiete machen diese Variante trotzdem teurer.

Kurz zusammengefasst:
2 Personen: Greyhound am günstigsten, Mietwagen knapp dahinter, Wohnmobil am teuersten.
4 Personen: Mietwagen am günstigsten, danach Greyhound, Wohnmobil im Durchschnitt am teuersten.

Die Richtwerte sind jeweils die Mitte der oben genannten Preisspannen. Hotel-, Mietwagen- und Wohnmobilpreise ändern sich je nach Reisedatum, Fahrzeug, Buchungszeitpunkt und Verfügbarkeit.


Mein Fazit: Australien mit Greyhound und drei Teenagern

Für uns war Greyhound genau die richtige Lösung. Nicht, weil Busfahren grundsätzlich besser ist als ein Mietwagen. Sondern weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht fahren durfte und trotzdem unbedingt mit meinen drei Teenagern nach Australien wollte.

Natürlich wäre manches mit einem Auto einfacher gewesen. Einfach irgendwo abbiegen, spontan anhalten oder noch schnell zu einem abgelegenen Aussichtspunkt fahren – das ging so nicht. Dafür musste ich auch keine 1.500 Kilometer selbst fahren und konnte während der langen Strecken genauso aus dem Fenster gucken oder schlafen wie meine Kinder.

Meine größte Sorge vorher war eigentlich, ob wir uns mit Greyhound zu sehr einschränken würden. Im Nachhinein würde ich sagen: Nein. Unsere Reise war einfach anders als der klassische Australien-Roadtrip.

Und wenn ich heute an diese Reise denke, bin ich vor allem froh, dass ich sie wegen meines Fahrverbots nicht abgesagt habe.

25 Jahre hatte ich von Australien geträumt. Irgendwann wollte ich nicht mehr warten.

Unsere Australienreise mit Teenagern ohne Mietwagen

Unsere komplette Route findest du in meiner Australien-Übersicht mit allen Reiseberichten. Mit Greyhound waren wir unter anderem in Mission Beach, Townsville, Magnetic Island und Airlie Beach unterwegs. Von dort ging es für uns außerdem auf die Whitsundays. Japan haben wir ebenfalls komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist – allerdings mit einem völlig anderen Verkehrssystem.

FAQ zu Greyhound Australien

Wo fährt Greyhound in Australien überall?

Greyhound fährt nicht nur an der Ostküste, sondern durch alle Bundesstaaten und Territorien auf dem australischen Festland. Das Netz umfasst aktuell mehr als 180 Stopps. Besonders dicht ist die Strecke Melbourne – Sydney – Brisbane – Cairns; weitere wichtige Verbindungen führen durch Queensland ins Inland, von Adelaide über Alice Springs nach Darwin und im Norden von Western Australia bis Broome und Kununurra.

Wo kann ich das aktuelle Streckennetz von Greyhound Australia sehen?

Den aktuellen Netzplan findest du direkt auf der offiziellen Greyhound-Webseite. Dort sind die einzelnen Stops, Karten und Fahrpläne verlinkt: Greyhound Network Map & Stop Locations.

Fährt Greyhound nach Alice Springs und ins Outback?

Ja, Greyhound fährt nach Alice Springs und durch das australische Outback. Alice Springs liegt auf der Verbindung Adelaide – Coober Pedy – Alice Springs – Tennant Creek – Katherine – Darwin. Auch weitere Outback-Orte in Queensland und im Northern Territory werden bedient.

Kann man mit Greyhound direkt zum Uluru fahren?

Nein, Yulara beziehungsweise Uluru ist im aktuellen Greyhound-Netzplan nicht als Halt aufgeführt. Mit Greyhound kannst du bis Alice Springs fahren; für die Weiterreise zum rund 450 Kilometer entfernten Uluru brauchst du eine Tour, einen Transfer oder eine andere Transportmöglichkeit.

Was ist der Unterschied zwischen East Coast Whimit und National Whimit?

Der East Coast Whimit gilt für unbegrenzte Greyhound-Fahrten zwischen Melbourne und Cairns, der National Whimit für das gesamte Greyhound-Netz. Beide Pässe gelten für eine festgelegte Zahl aufeinanderfolgender Reisetage und erlauben Fahrten in beide Richtungen. Der National Pass ist sinnvoll, wenn auch Alice Springs, Darwin oder andere Strecken außerhalb der Ostküste auf deiner Route liegen.

Muss ich mit einem Whimit Pass jede Greyhound-Fahrt reservieren?

Ja, auch mit einem Whimit Pass wird jede einzelne Strecke reserviert. Die Fahrten lassen sich über My Greyhound beziehungsweise Manage Booking hinzufügen, ändern oder löschen. Änderungen und neue Buchungen sind jeweils von der verfügbaren Sitzplatzkapazität abhängig.

Ist Greyhound Australien mit Kindern und Teenagern geeignet?

Ich war mit meinen drei Teenagern unterwegs und für uns hat Greyhound sehr gut gepasst. Wir konnten die langen Strecken gemeinsam zurücklegen, ohne dass ich selbst fahren musste, und haben unsere Sitzplätze bei den einzelnen Fahrten ausgewählt. Mit jüngeren Kindern würde ich die Länge der Tagesetappen besonders im Blick behalten; Bordtoilette, Pausen und die Möglichkeit, Geräte über USB zu laden, machen lange Fahrten aber deutlich einfacher.

Brauchen Kinder im Greyhound-Bus einen Kindersitz?

Nein, Kinder, die im Auto einen Kindersitz oder Booster benötigen würden, müssen diesen im Greyhound-Bus nicht benutzen. Greyhound schreibt jedoch vor, dass alle Fahrgäste einschließlich Kinder während des Sitzens den vorhandenen Sicherheitsgurt tragen.

Was kosten Kinder bei Greyhound Australia?

Kinder von 3 bis 14 Jahren erhalten aktuell 17,5 % Rabatt auf den Standard-Erwachsenentarif. Babys von 0 bis 2 Jahren können als „Nursed Infant“ ohne eigenen Sitz kostenlos mitreisen; für einen eigenen Sitz mit zugelassener Babyschale werden 50 % des Standard-Erwachsenentarifs berechnet. Für Whimit-Pässe sollte der aktuelle Preis separat geprüft werden.

Dürfen Kinder allein mit Greyhound Australia fahren?

Nein, Kinder unter 15 Jahren dürfen Greyhound nicht allein nutzen. Sie müssen während der gesamten Reise einschließlich Transfers und Aufenthalten von einer verantwortlichen Person begleitet werden.

Gibt es im Greyhound-Bus eine Toilette?

Ja, Greyhound-Coaches haben eine Bordtoilette. Das ist bei langen Strecken und Nachtfahrten besonders praktisch und war für uns zusätzlich zu den eingeplanten Pausen angenehm.

Wie oft macht Greyhound Pause?

Es gibt keinen allgemein festgelegten Zwei-Stunden-Rhythmus für alle Greyhound-Strecken. Auf unseren Fahrten machten wir ungefähr alle zwei Stunden Pause. Offiziell hängen Essens- und Rest Stops von der jeweiligen Verbindung ab; längere Pausen dauern laut Greyhound meist etwa 15 bis 30 Minuten.

Wie viel Gepäck darf man bei Greyhound Australia mitnehmen?

Pro Person sind aktuell zwei aufgegebene Gepäckstücke bis jeweils 20 kg plus ein Handgepäckstück bis 8 kg erlaubt. Zwei weitere Gepäckstücke bis jeweils 20 kg können aktuell für 10 AUD pro Stück mitgenommen werden. Kinderwagen sind kostenlos.

Gibt es WLAN und USB-Anschlüsse im Greyhound-Bus?

USB-A-Ladeanschlüsse gibt es laut Greyhound an jedem Sitz; WLAN ist dagegen nicht im gesamten nationalen Netz verfügbar. Greyhound weist aktuell darauf hin, dass WLAN auf East-Coast-Verbindungen und innerhalb der Telstra-Abdeckung verfügbar ist. Auf unseren Fahrten war die Verbindung mal besser und mal schlechter.

Wie früh sollte man vor der Greyhound-Abfahrt am Stopp sein?

Greyhound empfiehlt, etwa 20 Minuten vor der Abfahrt am Stopp zu sein. So bleibt genug Zeit zum Verladen des Gepäcks. Ein elektronisches Ticket auf dem Smartphone ist ausreichend; Buchungsnummer und Lichtbildausweis sollten griffbereit sein.

Kann man als Familie Sitzplätze nebeneinander reservieren?

Ja, bei der Buchung einer Fahrt lassen sich verfügbare Sitzplätze auswählen. Bei einem Travel Pass wird der Sitz jeweils beim Hinzufügen der einzelnen Fahrt gewählt. Greyhound weist allerdings darauf hin, dass Sitzplatzzuweisungen aus betrieblichen Gründen geändert werden können. Wenn euch gemeinsame Plätze wichtig sind, würde ich die Fahrten möglichst früh reservieren.

Kann man Australien komplett ohne Mietwagen mit Greyhound bereisen?

Viele große Strecken lassen sich ohne Mietwagen mit Greyhound bereisen, aber nicht jede Sehenswürdigkeit liegt direkt an einer Busroute. Für unsere Ostküstenreise kombinierten wir Greyhound mit Fähren, Uber, Flügen und geführten Touren. Gerade Nationalparks, Inseln und abgelegenere Ziele brauchen häufig eine zusätzliche Verbindung. Genau deshalb ist die Routenplanung wichtiger als bei einem klassischen Roadtrip.

Stand der Greyhound-Fakten: September 2026. Fahrpläne, Preise, Rabatte und Beförderungsbedingungen können sich ändern. Vor der Buchung deshalb bitte die aktuellen Angaben direkt bei Greyhound Australia prüfen.


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Weitere hilfreiche Links zur Planung

Hier findest du langjährig erprobte Tipps, Tools und Grundlagen, die bei der Planung wirklich helfen.



5 Kommentare zu „Australien ohne Mietwagen: allein mit 3 Teenagern im Greyhound“

  1. Oxana

    Ein wunderschönes Bericht. Ich plane gerade eine Reise mit dem Bus durch Ostküste im September allein. Es hat mir viel Sorge und Angst weggenommen. Ich habe noch Frage. Wie hat ihr mit dem grossen Gepäck umgegangen? Gab’s irgendwo an einem Ort das Problem diesbezüglich oder gibt es ein Paar Tipps zu beachten?Herzlichen Dank

    1. Elly unterwegs

      Hallo Oxana,
      Das freut mich sehr zu hören 🤗
      Meinst du das große Gepäck bei den Busfahrten? Die kommen unten in den Gepäckraum, der Busfahrer guckt immer wo man aussteigt und packt dann die Koffer so ein, dass man sie beim Aussteigen auch vorne hat. Das hat wirklich sehr gut geklappt 👍🏻 Handgepäck nimmt man mit in den Bus wenn man möchte, man kann seinen Rucksack aber auch in den Kofferraum packen. Liebe Grüße und noch viel Spaß bei der Planung.
      Meine Australien-Berichte gehen auch bald weiter.
      Bin gerade in Nordmazedonien unterwegs, aber sobald ich zu Hause bin, geht es mit den Berichten weiter 🤗
      Liebe Grüße, Elly

  2. […] Passend dazu: Mit Greyhound durch Australien, unsere Erfahrungen ohne Auto […]

  3. Wow, was für ein toller und umfassender Bericht.
    Ich hatte vorher noch nie etwas von Greyhound gehört und Australien war bisher in meinem Kopf immer mit „Roadtrip im Camper“ verknüpft. Dass es auch anders geht, finde ich sehr gut, denn auch wir sind am liebsten ohne Mietwagen unterwegs.
    Übrigens auch in Japan komplett mit dem Zug ;)

    Falls es uns also mal dorthin zieht, werde ich definitiv an deinen Guide erinnern und es für uns durchrechnen.

    Liebe Grüße, Lisa

    1. Elly unterwegs

      Hallo Lisa,
      vielen Dank.
      In Japan waren wir auch nur mit den Öffentlichen unterwegs.
      Australien wollte ich eigentlich mit dem Camper bereisen, aber irgendwer „da oben“ hatte was dagegen …
      Im Nachhinein bin ich sehr froh, denn es war eine sehr angenehme Art zu reisen
      Liebe Grüße aus dem Münsterland
      Elly

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