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Wer hinter „elly-unterwegs“ steckt

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Ich bin Elly

Ich bin Elly und reise seit über 18 Jahren mit meinen Kindern durch Deutschland, Europa und die Welt.
Immer in den Schulferien.
Immer zwischen Alltag, Schule, zwei Jobs und inzwischen vier Teenagern im Haus.

Angefangen hat alles mit unserer ersten Reise mit Baby in den Schwarzwald. Ziemlich genau 18 Jahre nach dieser ersten Reise mit Baby war ich mit meinen drei Teenagern auf der anderen Seite der Welt in Australien.

Dazwischen liegen rund 30 Länder auf fünf Kontinenten. Es liegen Abenteuer dazwischen, unvergessliche Momente, besondere Begegnungen, beeindruckende Landschaften und viele Erlebnisse, an die wir uns immer noch gerne erinnern. Aber auch Situationen, auf die wir rückblickend gut hätten verzichten können. Verpasste Busse, kleine Katastrophen, viele Enttäuschungen, Planänderungen und alles, was Reisen eben manchmal mit sich bringt.

Genau darüber schreibe ich auf diesem Blog.

Ich teile unsere Reisen, unsere Erfahrungen, unsere Fehler und Pannen. Ich schreibe darüber, wie ich plane, worauf ich beim Buchen mit Kindern achte, was für uns bei Reisen mit drei Generationen wichtig ist und was unterwegs gut geklappt hat.

Elly von elly-unterwegs.de

Wer bin ich?

Baujahr 1981 · Mutter von 3 Kindern · Bonusmama von 2 weiteren · Patchworkfamilie · 2 Jobs · seit über 18 Jahren Reisen mit Kindern · rund 30 Länder auf 5 Kontinenten · Reisen ausschließlich in den Schulferien · Fernweh seit meiner Kindheit

 

Ich bin Baujahr 1981, Mutter von drei Kindern. Nach der Trennung vom Vater der Kinder war ich ein paar Jahre alleinerziehend.
In dieser Zeit war ich mit meinen Kindern zum ersten mal alleine unterwegs. Unser Highlight war unsere Wohnmobil-Reise an der Westküste der USA.
Nur meine 3 Kinder, damals 7 und 7 und 10 Jahre alt, und ich – mit dem Wohnmobil durch Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona.

Vor ein paar Jahren habe ich wieder geheiratet und bin nun Bonusmama von zwei weiteren Kindern. Ich mag das Wort Bonusmama soviel mehr als Stiefmutter. Und das Wort Stiefkinder mag ich im übrigen auch nicht.
Mein Bonussohn lebt bei uns, meine Bonustochter bei ihrer Mutter.
Meine Älteste studiert inzwischen und wird bald 20, die Zwillinge sind 16. Zusammen mit meinem Mann, meinen drei Kindern und meinem Bonussohn lebe ich im Münsterland. Meine Bonus-Tochter ist so oft wie möglich bei uns.

Bevor wir zusammengezogen sind, haben wir zwei Wochen gemeinsam in einem Ferienhaus mitten im schwedischen Wald verbracht. Danach wussten wir alle: Das passt.

Seitdem waren wir oft gemeinsam unterwegs. Mit allen fünf Kindern. Und wer schon einmal versucht hat, für sieben Personen eine Unterkunft, einen Mietwagen oder spontan einen Tisch im Restaurant zu organisieren, weiß: Das ist manchmal eine kleine Herausforderung. Da ist das Kochen in einer Ferienwohnung oft nicht nur günstiger, sondern auch deutlich unkomplizierter als Hotel und Restaurant. Reisen mit 5 Kindern bedeuten auch manchmal Diskussionen darüber, welcher Ausflug heute unbedingt sein muss, warum jemand auf gar keinen Fall dorthin möchte, Kind 1 möchte dies, Kind 2 das, Kind 3 und 4 wieder ganz was anderes und Nr. 5 möchte einfach nur mit WLAN im Zimmer chillen. Reisen mit 5 Kindern bringt spontane Eisdielenbesuche, bei denen man kurz überschlägt, ob man dafür nicht auch einen Kleinwagen hätte finanzieren können und so vieles mehr. Reisen mit 5 Kindern erzeugt bei vielen Menschen Blicke, die manchmal mehr sprechen als Worte es tun würden. Und die Sprüche kommen auch. Ungefragt teilen uns fremde Menschen ihre Meinung mit. 5 Kinder, in der heutigen Zeit, muss das denn sein…?!  Reisen mit 5 Kindern ist nie leise. Es ist trubelig. Man muss mit 2 Augen 5 Kinder im Blick haben. Es ist nie langweilig. Oft interessant, fast immer bereichernd, aber so manches mal hat es uns einiges an Nerven gekostet. Wusstet ihr, dass es im Disneyland Paris ein Kinderfundbüro gibt? Wir wissen es. Fragt nicht…
Und dann sehen wir wieder, wie unsere Kinder im Urlaub zusammen unterwegs sind. Eine große Familie. Ich liebs.

So harmonisch, wie das vielleicht klingt, ist es natürlich nicht immer. Und ich glaube, da ist es völlig egal, ob Patchwork oder nicht: Vier Teenager im Haushalt sorgen zuverlässig dafür, dass einem niemals langweilig wird. Ich frage mich regelmäßig, wo unser gesamtes Geschirr geblieben ist, stehe kopfschüttelnd vor Wäschebergen, die offenbar über Nacht wachsen, warte geduldig auf freie Badezimmer und werde immer wieder mit Diskussionen konfrontiert, von denen ich bis dahin nicht einmal wusste, dass man darüber diskutieren kann. Und ward ihr schon einmal mit drei Teenager-Mädchen in der Drogerie…?! Ich gehe da inzwischen ‚heimlich‘ einkaufen, ist besser für mein Konto.

Gleichzeitig liebe ich unsere Großfamilie genau so, wie sie ist.

Mein Lieblingsmoment? Wenn alle fünf Kinder sonntags gemeinsam mit uns am Frühstückstisch sitzen. Manchmal werden daraus mit Freund oder Freundin auch acht Teenager am Tisch. Dann werden ein paar Brötchen mehr aufgebacken und wir frühstücken ohne Zeitstress, ohne Hektik und ohne große Pläne. Genau solche Momente liebe ich sehr.

Und ich liebe ich es so sehr, mit Kindern unterwegs zu sein. Ich liebe es, mit ihnen die Welt zu entdecken und Orte durch ihre Augen noch einmal ganz neu kennenzulernen. Während ich vielleicht zuerst eine Landschaft, ein Gebäude oder die Geschichte eines Ortes sehe, entdecken Kinder oft völlig andere Dinge. Sie stellen Fragen, auf die ich selbst nie gekommen wäre, und begegnen fremden Ländern, Menschen und Kulturen mit einer Neugier, die ansteckend ist.

 

Ellys 11: Das bin ich

In meiner Reihe „Ellys 11“ geht es normalerweise um Reiseziele, Tipps und Erfahrungen.
Ellys 11: Reisen mit Baby, Kindern und Teenagern
Ellys 11: Reiseideen weltweit
Heute stelle ich mich in Ellys 11 selbst vor.

 

1. Als Kind bin ich nie so richtig gereist

Als Kind bin ich nicht klassisch verreist. Jedes Jahr war ich zur Kur im Schwarzwald, dazu kamen einmal drei Tage Mitteldeutschland und einmal fünf Tage Usedom. Usedom fand ich wunderschön, aber große Reisen gab es bei uns nicht. Und trotzdem: Meine Neugierde auf die Welt war riesig. Ich vermisste es, sie kennen zu lernen.

Wie kann man etwas vermissen, das man gar nicht kennt?

Ich weiß es nicht. Aber Fernweh hatte ich schon als Kind.

 

2. Meine erste Flugreise

Meine erste Flugreise ging mit 19 nach Istanbul.

Endlich fliegen. Endlich hinaus in die Welt.

Drei Stunden Flug und plötzlich war da eine völlig andere Kultur, andere Gerüche, andere Geräusche, andere Farben.

Ich war zum ersten Mal wirklich weit weg von allem, was ich kannte. Und genau das wollte ich wieder erleben.

 

3. Fernweh in die Wiege gelegt

Ich habe zwei Geschwister, aber von uns dreien bin ich die einzige mit chronischem Fernweh. Und das war schon als Kind so, obwohl ich ja als Kind, wie ihr in Punkt 1 gelesen habt,  kaum gereist bin.

Mein Taschengeld ging damals für Atlanten, Weltkarten und Bildbände unserer Erde drauf. Ich habe sie immer und immer wieder durchgeblättert und von der Welt geträumt.

Ich weiß bis heute nicht, woher diese tiefe Sehnsucht schon damals kam. Aber sie war da.

Und sie ist geblieben.

Und inzwischen habe ich sie an meine Kinder weitergegeben.

 

 

4. Warum ich blogge

Ich möchte andere Eltern ermutigen, auch mit ihren Kindern auf Reisen zu gehen. Ich möchte Ängste nehmen, inspirieren und meine Erfahrungen weitergeben.

Ausschlaggebend war unsere erste Fernreise mit den Kindern. Florida. Die Zwillinge waren damals drei, die Große war sechs.

Im Vorfeld gab es so viel Kritik, so viele Ängste, die uns gemacht wurden.

„Fahrt doch lieber zur Nordsee, da ist es auch schön.“

„Die Kinder haben doch nichts von der Reise.“

„So lange fliegen, das ist Quälerei.“

Wir sind trotzdem geflogen.

Und es war genau richtig.

Seitdem schreibe ich auch deshalb, weil ich Eltern Mut machen möchte, ihre Reiseträume nicht von anderen kleinreden zu lassen. Reisen mit Kindern muss nicht perfekt sein. Es muss nicht luxuriös sein. Es muss auch nicht immer weit weg sein.

Reisen mit Baby in den ersten Jahren
 

5. So reisen wir

Wir reisen meistens individuell und eher Low Budget als Luxus. Alle unsere Reisen finden ausschließlich in den Schulferien statt, also genau dann, wenn vieles teurer, voller und schwieriger zu buchen ist.

Wir sehen auf Reisen gerne viel. Natur, Kultur, Geschichte, Tierwelt, Märkte, Straßen, Städte, Landschaften. Zehn Tage Pool und Strand kann man mal machen. Also, ein oder zwei Tage. Danach werden wir meistens unruhig.

Ich habe das große Glück, dass meine drei Kinder diese Art von Reisen lieben. Jeden Tag etwas sehen und erleben. Jeden Tag unterwegs sein. Klar gibt es auch mal Chilltage, aber selbst dann fragen sie manchmal, ob wir nicht doch noch irgendwas machen können.

Wir haben schon viele Arten zu reisen ausprobiert: Mietwagenreisen, Wohnmobilreisen, öffentliche Verkehrsmittel, Bahn, Bus und Pauschalreise.

Was uns am besten gefallen hat?

Jede einzelne Reise auf ihre Weise.

Wohnmobil an der Westküste der USA bedeutete für uns große Freiheit. Unser Wohnmobil-Roadtrip an der Westküste der USA war eine der Reisen, die mir gezeigt haben, wie viel auch alleine mit drei Kindern möglich ist.

Australien mit Greyhound bedeutete: kein Linksverkehr, kein Selberfahren, sondern Landschaft schauen und ankommen lassen. Japan mit Bahn und Shinkansen war ein Erlebnis für sich. Mietwagen ist mit fünf Kindern und abseits der üblichen Touristenpfade oft die beste Lösung.

Die Kinder werden in die Planung einbezogen. Wir überlegen gemeinsam, was wir sehen möchten, was realistisch ist und worauf jeder Lust hat. Jeder hat Mitspracherecht. Das macht nicht jede Planung einfacher, aber meistens besser.

 

6. So finanzieren wir unsere Reisen

Wir sparen viel im Alltag.

Kino? Nein, lieber warten, bis der Film im Fernsehen oder Streaming läuft. Netflix gönnen wir uns. Dann gibt es selbst gemachtes Popcorn und Filmabend zuhause.

Essen gehen? Selten. Mit den Kindern zuhause kochen ist günstiger. Aber ab und zu Pizza gibt es auch bei uns.

Freizeitparks? Alle paar Jahre mal.

Shoppingtouren? Nein. Es wird gekauft, was gebraucht wird. Zwei Paar Schuhe, eine Handtasche, das reicht.

Neue Geräte oder Möbel? Dürfen gerne refurbed oder gebraucht sein. Gut für die Umwelt und gut für unsere Reisekasse.

Brot backe ich selbst.

Es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten, im Alltag zu sparen. Und auch auf Reisen sind wir eher Low Budget unterwegs.

Oft buchen wir Unterkünfte mit Küche oder Kochnische. Morgens schnell frühstücken, abends nach einem langen Tag etwas Einfaches machen und nicht noch ein Restaurant suchen müssen, in dem alle etwas finden, ist entspannter und vor allem sehr viel günstiger.

 

 

Wir buchen manchmal unbeliebte Verbindungen, weil sie günstiger sind.

Manchmal reisen wir nur mit Handgepäck. Und ja, wir fliegen auch Langstrecke mit günstigen Airlines.

Bereuen wir das nach den ersten Stunden Flug manchmal?

Ja.

Buchen wir es trotzdem wieder?

Auch ja.

Woran ich nicht grundsätzlich spare, sind ausgewählte geführte Touren. Nicht immer. Aber wenn sie wirklich Sinn ergeben, dann gerne. Gerade bei besonderen Naturerlebnissen, in großen Städten oder bei kulturellen Themen sieht und versteht man mit einem guten Guide oft mehr in kurzer Zeit.

 

 

 

7. Elly im Alltag

Ich habe zwei Jobs: einen im Gesundheitswesen und einen im Fotoladen. Dazu kommen Familie, Blog, Katzen, Ponys und Reiseplanung.

Mit vier Teenagern im Haus wird es selten langweilig. Mal bin ich Mama, mal Coach, mal Kummerkasten und gelegentlich auch Erzfeindin.

Mit dem ganzen Trubel, den zwei Jobs, den Terminen der Kinder und auch meinen Terminen ist ein Tag viel zu schnell vorbei, die Woche zu schnell zu Ende.
Was mir oft fehlt, ist Zeit.

Zwischendurch plane ich mir daher feste Zeit zum Bloggen ein. Theoretisch.

Praktisch kommt dann um 21:54 Uhr ein: „Mama, kannst du mir eben helfen, meine Präsentation zu drucken? Sind nur elf Seiten. Ach so, da müssen noch Grafiken rein.“

Oder um 22:30 Uhr: „Mama, ich habe morgen Sport. Kannst du mir eben meine Sporthose am Bein nähen?“

Oder: „Kannst du mich um 23 Uhr von meiner Freundin abholen?“

Bei uns fahren nachts keine Busse.

Teenager-Alltag eben. Ich kann drüber schmunzeln und ich weiß jetzt schon, dass mir genau das irgendwann sehr fehlen wird.

Ich liebe es, auch wenn es bedeutet, dass meine Zeit manchmal etwas drunter leidet.

Wenn es also mal wieder länger dauert bis zum nächsten Reisebericht: Das ist der Grund.

Warum 2 Jobs? Das ist eine sehr lange Geschichte und hat mit Umständen in meinem Leben zu tun, die unvorhersehbar waren. Es hat sich so ergeben – inzwischen bin ich damit sehr zufrieden. Zwei Jobs, völlig unterschiedlich. Ich liebe sie beide!

 

8. Fotografie und Fernweh

Fotografiert habe ich schon, als man noch Filme einlegen musste und jedes Bild Geld gekostet hat.

Heute fotografiere ich meist mit meiner Panasonic Lumix S9 und dem 28-200-mm-Reisezoom. Gelegentlich kommt auch noch meine FZ1000 zum Einsatz.

Die Fotos auf meinem Blog kommen von mir, manchmal auch von meinen Kindern. Sie haben auch Interesse an Fotografie, aber ganz unterschiedlich. Ein Kind liebt Makro, ein Kind liebt es, Fotos zu komponieren. Und Kind 3 liebt den Moment einzufangen.

Mein großes Hobby ist alles zum Thema Reisen. Manchmal surfe ich mit Streetview durch die unterschiedlichsten Gegenden. Ich liebe die Reiseberichte in Zeitschriften. Oft stöbere ich auf Reiseblogs. Meine Bucketlist wird immer länger. Geht es bei Aktien um das Thema Reisen bin ich diejenige, die dazu einiges sagen kann. Wenn mir jemand erzählt, wohin er in den Urlaub fährt, habe ich meistens sofort Ideen, Sehenswürdigkeiten oder Routenvorschläge im Kopf.

Meine Familie macht sich manchmal einen Spaß daraus, mir Fotos zu zeigen und mich raten zu lassen, wo sie aufgenommen wurden.

Überraschend oft liege ich richtig.

Elly unterwegs mit Kamera und Fernweh
 

9. Tiere und Hobbys

Tiere gehören zu meinem Leben, solange ich denken kann.

In meiner Wohnung leben Katzen aus dem Tierschutz. Einige von ihnen kamen krank, verletzt oder sehr scheu zu mir. Manche brauchen Ruhe, Sicherheit oder aus gesundheitlichen Gründen ein Leben ohne Freigang.

Meine Ponys stehen an einer Hofstelle, auf der auch Hühner und viele Katzen zuhause sind. Manche nennen mich scherzhaft Katzenflüsterin, weil ich schon vielen scheuen Katzen geholfen habe und aus manchem Angsthasen später eine Schmusekatze wurde.

Wenn neben Familie, Jobs und Blog noch Zeit bleibt, bin ich gerne draußen unterwegs. Geocaching, mit der Kamera durch die Natur streifen, Sonnenuntergänge am Wasser, einfach losziehen und schauen, was man findet.

Außerdem schieße ich Kleinkaliber und habe bereits mehrere Leistungsabzeichen erworben. Dart spiele ich auch gerne. Aktuell pausiere ich krankheitsbedingt, aber irgendwann stehe ich wieder an der Scheibe.

Ärgert mich also lieber nicht, ich kann gut zielen 


 

10. Stärken und Schwächen

Schwäche: Kaffee.

Ohne Kaffee geht morgens wenig. Wirklich wenig. Und Kommunikation schon gar nicht.

Direkt danach kommt Kuchen. Leider liebe ich Kuchen.

Eine meiner Stärken ist vielleicht, dass ich mich nicht dauerhaft an den Dingen festbeißen möchte, die nicht gehen.

Auf Reisen kann ich manches nicht machen, was ich gerne machen würde. Früher hat mich das oft geärgert. Heute versuche ich, mich auf das zu konzentrieren, was möglich ist.

Statt mich dauerhaft über das zu ärgern, was nicht geht, freue ich mich über das, was geht. Und dadurch durfte ich schon unglaublich viel erleben.


 

11. Nie aufhören zu träumen

Australien war 25 Jahre lang mein großer Traum.

Als ich 18 war, fanden die Olympischen Spiele in Sydney statt. Australien war wochenlang in den Medien. Dieses Land war so weit weg, so faszinierend und damals für mich völlig unbezahlbar.

Ich begann zu sparen. Jeden Monat einen kleinen Betrag. 25 Jahre lang.

Ein Vierteljahrhundert später stand ich mit meinen drei Kindern vor dem Opernhaus in Sydney. Meine Älteste war frisch 18. Genauso alt wie ich damals, als ich angefangen hatte, von Australien zu träumen.

Diesen Moment werde ich nie vergessen.

Und natürlich ist die Liste noch lange nicht fertig.

Patagonien. Antarktis. Lofoten. China. Vietnam. Kanada. Alaska.

Die Liste ist lang. Sehr lang.

Daintree Rainforest Australien mit Teenagern
 

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Ich möchte mit diesem Blog zeigen, dass Reisen mit Kindern gar nicht so kompliziert ist. Ja, es ist vielleicht nicht immer einfach. Und nicht immer perfekt. Aber oft viel wertvoller, als man vorher denkt.

Vielleicht findest du hier Mut für eure erste Reise mit Baby. Vielleicht eine Route für Teenager. Vielleicht eine Idee für eine Reise mit mehreren Generationen. Vielleicht einfach nur ein paar Fotos gegen Fernweh.

 

Schön, dass du da bist.

 

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