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Namibia mit Kindern und Teenagern: Unsere Familienreise durch Afrika

Im Juli 2022 waren wir mit unseren 4 Kids in Namibia auf Tour.

Den Traum einer Reise nach Afrika hatten wir schon lange.
Einmal auf Safari – wilde Tiere in freier Wildbahn, in ihrem natürlichen Lebensraum, erleben!
Aber wir haben gewartet, bis unsere Kids älter sind. Zum Zeitpunkt der Reise waren sie 12, 12, 13 und 15 – und das fanden wir perfekt.

Unsere Route führte uns grob von Windhoek  in den Etoscha Nationalpark nach Okaukuejo, anschließend über Khorixas und Twyfelfontein Richtung Omaruru und weiter nach Swakopmund und Walvis Bay. Von dort ging es Richtung Süden zum Sossusvlei und zur Hammerstein Lodge, bevor wir zurück nach Windhoek gefahren sind.


Unsere Namibia Reise im Überblick

Hier findet ihr alle Beiträge zu unserer Namibia-Reise gesammelt. Von der Planung über einzelne Stationen bis hin zu unseren persönlichen Erlebnissen unterwegs.

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Namibia Reise planen: Unterkünfte und Touren

Namibia ist ein Land, bei dem die Route und die Unterkünfte viel ausmachen. Die Strecken sind lang, und gerade als Familie ist es sinnvoll, nicht nur nach dem schönsten Foto zu planen, sondern auch nach realistischen Etappen, Pausen und Übernachtungen.

Hier könnt ihr nach Unterkünften entlang eurer Namibia-Route schauen:


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Weitere Informationen

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Warum Namibia mit Teenagern für uns gut gepasst hat

Namibia ist kein Reiseziel, bei dem hinter jeder Kurve ein Freizeitpark, ein Spielplatz oder eine Eisdiele wartet. Genau das war für uns aber auch der Reiz. Unsere Kinder waren alt genug, um lange Fahrten auszuhalten, Tiere geduldig zu beobachten und zu verstehen, dass Safari nicht bedeutet, dass pünktlich um 10 Uhr ein Elefant links neben dem Auto steht.

Für kleinere Kinder kann Namibia je nach Route anstrengend sein. Die Distanzen sind lang, viele Straßen sind Schotterpisten, und gerade in den Nationalparks ist Geduld gefragt. Mit Teenagern oder älteren Kindern kann das aber eine intensive Familienreise sein, weil sie schon viel bewusster wahrnehmen, was um sie herum passiert: die Weite, die Tiere, die Stille, die Landschaften und auch die Unterschiede zum Alltag zuhause.

Wenn ihr eher eine klassische Familienreise mit kurzen Wegen, viel Poolzeit und schneller Unterhaltung sucht, ist Namibia vermutlich nicht die einfachste Wahl. Wenn eure Kinder oder Teenager aber neugierig sind, gern Tiere beobachten, Landschaften mögen und auch mal lange im Auto sitzen können, dann kann Namibia als Familienreise sehr besonders sein.

Namibia als Familienreise: Das solltet ihr vorher wissen

Namibia ist für viele Familien ein Traumziel für Safari, Roadtrip und Natur. Gleichzeitig ist es ein Reiseziel, das man nicht unterschätzen sollte. Die Entfernungen sind groß, die Fahrzeiten können länger sein, als sie auf der Karte wirken, und nicht jede Strecke ist asphaltiert. Gerade bei einer Namibia Selbstfahrerreise als Familie sollte man die Etappen realistisch planen.

Für uns war wichtig, nicht jeden Tag komplett vollzupacken. Trotzdem waren manche Tage lang. Namibia ist kein Land, das man einfach nebenbei bereist. Man muss sich auf die Weite einlassen. Dann bekommt man aber genau das, was diese Reise so besonders macht: rote Dünen, helle Salzpfannen, Tiere an Wasserlöchern, staubige Straßen, endlose Landschaften und Momente, in denen im Auto plötzlich alle still werden, weil irgendwo draußen etwas steht, läuft oder sich bewegt.

Aktuelle Hinweise für Etoscha und Selbstfahrer in Namibia, Stand Mai 2026

Der Etoscha Nationalpark gehört zu den wichtigsten Nationalparks in Namibia und ist einer der zentralen Orte für Tierbeobachtungen. Offiziell werden für Etoscha 114 Säugetierarten und mehr als 400 Vogelarten genannt. Für Familien ist besonders wichtig: Im Park gelten feste Regeln. Aussteigen ist nur an erlaubten Stellen möglich, Fahrten nach Dunkelheit sind nicht erlaubt, und die Gate-Zeiten richten sich nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Die Gebühren und Regeln für Etoscha können sich ändern. Für 2026 wurden neue Parkgebühren ab 1. April 2026 angekündigt. Bitte prüft deshalb vor eurer Reise immer noch einmal die aktuellen Angaben eurer Unterkunft, eures Veranstalters oder der offiziellen Stellen. Gerade bei einer Reise mit Kindern oder Teenagern sollte man außerdem genug Wasser, Snacks, Pausen und Puffer einplanen.

Auf Namibias Straßen gilt: Nicht zu knapp planen. Schotterstraßen können anstrengend sein, Entfernungen wirken auf der Karte oft harmloser, als sie sich später anfühlen, und Nachtfahrten sollte man vermeiden. Wir haben Namibia als Familie intensiv erlebt, aber es war keine Reise, bei der man einfach nur von Highlight zu Highlight hüpft. Vieles passiert unterwegs.

Mehr Reiseberichte, die zu Namibia passen

Wenn ihr euch für Namibia als Familienreise interessiert, passen auch diese Beiträge gut dazu:

Zur Afrika-Übersicht mit allen bisherigen Afrika-Beiträgen.

Fliegen mit Kindern: 11 erprobte Tipps – passend zur langen Anreise nach Namibia.

11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip – hilfreich, wenn ihr eure Namibia Selbstfahrerreise vorbereiten möchtet.

Japan mit Teenagern – eine ganz andere Reise, aber ebenfalls ein gutes Beispiel dafür, wie intensiv Reisen mit älteren Kindern sein kann.

Australien mit Teenagern – wenn euch große Landschaften, Tiere und lange Wege interessieren.

Unser Wohnmobil-Roadtrip an der Westküste der USA – passend, wenn ihr Roadtrips, Weite und Natur liebt.

FAQ: Namibia mit Kindern und Teenagern

Ist Namibia mit Kindern eine gute Idee?

Ja, aber aus meiner Sicht eher mit älteren Kindern oder Teenagern. Die Strecken sind lang, Safari braucht Geduld, und viele Tage bestehen nicht nur aus einem einzelnen Highlight, sondern auch aus Fahren, Warten, Suchen und Beobachten. Für unsere Kinder im Alter von 12, 12, 13 und 15 Jahren war das gut machbar.

Ist Namibia mit Teenagern besser als mit kleinen Kindern?

Für unsere Art zu reisen: ja. Teenager verstehen eher, warum man an einem Wasserloch leise wartet, warum man nicht aus dem Auto steigt und warum eine lange Fahrt durch eine karge Landschaft trotzdem spannend sein kann. Kleinere Kinder können Namibia natürlich auch erleben, aber man muss die Route dann noch vorsichtiger planen.

Kann man Namibia als Familie selbst fahren?

Viele Familien reisen als Selbstfahrer durch Namibia. Wichtig sind realistische Etappen, ein gutes Fahrzeug, Pausen, genug Wasser und Respekt vor Schotterstraßen. Man sollte Namibia nicht wie einen Roadtrip durch Mitteleuropa planen. Die Entfernungen, Straßen und Bedingungen sind anders.

Welche Stationen gehörten zu unserer Namibia-Route?

Unsere Reise führte uns von Windhoek zur Otjisazu Guest Farm, weiter nach Okaukuejo im Etoscha Nationalpark, anschließend über Khorixas, Twyfelfontein und Omaruru nach Swakopmund und Walvis Bay. Danach ging es Richtung Süden zum Sossusvlei und zur Hammerstein Lodge und schließlich zurück nach Windhoek.

Was war für uns als Familie besonders eindrücklich?

Die Tierbeobachtungen, die Wasserlöcher im Etoscha Nationalpark, die roten Dünen, die langen einsamen Straßen und dieses Gefühl von Weite. Namibia war keine laute Reise. Es war eher eine Reise, bei der man viel schaut, wartet, staunt und manchmal einfach still wird.



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8 Kommentare zu „Namibia“

  1. Liebe Elly,
    Dass ihr mit der Namibia-Reise etwas warten wolltet, bis die Kinder älter sind, kann ich gut nachvollziehen. Gerade in Namibia sind die Fahrzeiten ja wirklich enorm, wenn man etwas vom Land sehen will – und je nach Reisezeit ist das Klima ja auch super anstrengend. Ich habe selten so geschwitzt wie in den Tagen im Sossusvlei, wenn es in der prallen Sonne auf die Dünen hinaufging.
    Ich hoffe, eure Kinder haben den Trip so sehr genießen können wie ihr!
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

    1. Elly unterwegs

      Hallo Miriam,
      stimmt, auf den Dünen waren wir auch und es war so anstrengend, dass wir irgendwann abgebrochen haben.
      Die Kinder haben die Zeit sehr genossen, aber die langen Wege fanden sie langweilig
      Liebe Grüße zurück, vielen Dank!

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