Bei unserer Tour nach Swakopmund und Walvis Bay erlebten wir gleich drei völlig unterschiedliche Ausflüge: eine Bootstour zu Robben, Delphinen, Pelikanen und Walen, Sandboarding und eine Quadtour an der Düne 7 sowie eine Little-5-Tour durch die Namib.
Hallo zusammen,
Wir sind noch immer mitten im Namibia-Bericht.
Wobei … mittendrin stimmt eigentlich nicht, denn er neigt sich dem Ende entgegen.
Die Küstenstadt Swakopmund war die letzte Station unserer Namibia-Rundreise.
Kein anderer Ort in Namibia bietet eine so große Auswahl an möglichen Aktivitäten.
Wir hatten auch die Qual der Wahl …
Zusammen mit den Kindern entschieden wir uns für …
… eine Bootstour zu den Robben und Delphinen
… eine Wüstensafari zu den „Little 5“
… Düne 7: Sandboarding und eine Quadtour durch die Dünen
Aufgrund des Nebels entschieden wir uns gegen eine Tour zu Sandwich Harbour.
Auch wenn ich wirklich gerne gesehen hätte, wie die Dünen dort im Meer enden …
Wer noch mehr über Swakopmund selbst lesen möchte, findet hier meinen Beitrag über die Stadt zwischen Wüste und Meer: Swakopmund: die Stadt zwischen Wüste und Meer.
Unsere vollständige Route und alle bereits veröffentlichten Berichte findest du auf meiner Namibia-Übersichtsseite.
Ich starte mit unserer Bootstour.
Seiteninhalt
- Unsere Bootstour ab Walvis Bay
- Düne 7: Ein Ort für Action-Freunde
- Ab in die Wüste: Die Little-5-Tour
- Infos für die Planung unserer Ausflüge
- Weitere Wüsten- und Dünenlandschaften auf unseren Reisen
- Wale, Delphine und Robben in freier Wildbahn
- Pelikane
- Häufige Fragen zu Swakopmund und Walvis Bay mit Kindern
- Aktivitäten ab Swakopmund
- Bereits veröffentlichte Beiträge zu unserer Reise nach Namibia
Unsere Bootstour ab Walvis Bay
Das Wetter war bescheiden. Ja, im Juli ist Winter in Namibia, aber es war so nass-kalt an diesem Morgen, dass wir alle schon beim Warten auf das Boot völlig durchgefroren waren.

…. kaaaaaaalt ……

Wir waren pünktlich in Walvis Bay und unser Boot wurde bereits startklar gemacht

Unser Boot hieß „Harry“. Lustiger Zufall, denn wenige Wochen nach unserer Reise bekam ich einen Pflegekater namens „Harry“
Gebucht haben wir die Tour bei Levotours
Wir warteten noch auf ein anderes Pärchen. Die Kids vertrieben sich die Wartezeit mit Muschelsammeln und fanden sehr schöne Exemplare.

Zum Aufwärmen gab es heißen Kaffee und Kakao. Wir nahmen dankend an!

Wenig später durften wir dann auf das Boot.
Vom Gefühl her war es noch nebliger und noch kälter.
Vielleicht kam uns das aber nur so vor, weil die Kälte uns schon gefühlt bis in die Knochen gezogen war ….
Egal, wir freuten uns auf die Tour und hofften auf viele tolle Tiersichtungen.

An Bord lernten wir unseren Captain kennen, die Chemie stimmte von Anfang an.
Wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

Der Hafen ist ein wenig trostlos…

… aber wir sahen wieder Flamingos!

Ein paar Möwen folgten uns. Wir hatten Fisch an Bord, das wussten sie offensichtlich.

…. ab aufs Meer ….

Im Nebel tauchte auf einmal dieses Wrack auf. Mystisch!
Es lagen Decken auf dem Boot bereit, die Kids mummelten sich ein.
… und dann erfuhren wir den Grund, warum wir einen Eimer Fisch dabei hatten, denn eine zahme Robbe kam vorbei, um sich einen Fisch abzuholen.
Eine Robbe im Boot

Guten Morgen! Gibt’s hier Frühstück?
Die Kids durften die Robbe streicheln und mit Fisch füttern, während uns der Captain viel Wissenswertes zu den Tieren erklärte.



Spannend, diese Tiere aus direkter Nähe sehen zu dürfen.
Ein tolles Erlebnis und ein schöner Start für unsere Tour.

Als es keinen Fisch mehr für die Robbe gab, verabschiedete sie sich wieder.
Eine Möwe freute sich über einen kleinen Snack.



Ein Kriegsschiff im Nebel … eine unwirkliche Szenerie, fast wie aus einem Film.
DELPHINE!!!!
Wir fuhren entlang der Küste …
… und dann tauchten die ersten Delphine auf!!!!!

Und mitten in der Delphinschule schwamm eine kleine Robbe mit und sprang mit den Delphinen um die Wette.
Ein tolles Bild!




Sie schwammen rechts und links vom Boot, ganz nah!







Mein Bonussohn durfte zum ersten Mal Delphine in freier Wildbahn erleben. Mit meinen Kindern habe ich in Florida und Kalifornien schon Delphin-Touren gemacht. Die Begeisterung war dennoch bei allen die gleiche. Mir geht es nicht anders. Delphine im Meer zu sehen ist immer ein wundervoller Moment.
In Kroatien hatten wir vor zwei Jahren leider kein Glück, trotz extra gebuchter Bootstour. Und auch damals auf den Malediven sahen wir bei der ersten Delphin-Bootstour nicht einen einzigen Delphin … Es sind eben Tiere in freier Wildbahn, die sich nicht auf Kommando zeigen oder in kleinen Becken stets sichtbar für die Zuschauer schwimmen. Sie haben das ganze Meer, manchmal zeigen sie sich, manchmal aber auch nicht.
Umso glücklicher waren wir, dass es dieses Mal geklappt hat!

Ich liebe Delphine so sehr und freue mich jedes Mal über die Begegnungen!
Drei Pelikane zum Anfassen nah
Und dann kamen drei Pelikane angeflogen ….

… und landeten auf unserem Boot!

Ich war für einen Moment überfordert, denn rings um uns herum sprangen die Delphine immer wieder wundervoll posierend aus dem Wasser und hinter mir hörte ich nur „Mama, guck mal, MAMA, da ist ein Pelikan direkt über dir!“


Die sind wirklich groß!

Guten Tag! Ich hätte gern ’n Fisch!

Über uns ein Pelikan, vorne auf dem Boot ein Pelikan und hinten landete auch noch einer. Eine kleine Pelikan-Invasion. Die Delphine sprangen munter um unser Boot herum immer wieder aus dem Wasser. Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte: zu den Delphinen im Wasser oder zu den Pelikanen direkt auf unserem Boot.

Wieder erfuhren wir viel über die Tiere. Vor allem über die Besonderheit mit dem Schnabel, mit dem er wie mit einem Kescher die Fische aus dem Meer „heraussiebt“.

Biologieunterricht live! Besser kann man nicht lernen!
Nachdem sie sich alle einen Fisch abgeholt hatten, flogen sie wieder davon.

Wow, das war mal ein Erlebnis!

Hunderte Robben am Strand
Wir drehten um und fuhren zu den Robben.


Eine riesige, also wirklich riesige Kolonie lebt hier am Strand.
Seid froh, dass Fotos keine Gerüche übertragen können, denn der Duft dort war sehr speziell….

Ach guck mal, er schon wieder. Gab aber keinen Fisch mehr.
Und dann sagte der Captain auf einmal: Festhalten, wir fahren kurz ein Stück weiter!
Und dann gab er Gas.

Warum?
Das Partnerboot hatte ihn angerufen, denn vor ihnen tauchten auf einmal zwei Wale auf!

Wale! Wow wow wow!!!
Wale!!! Wow, wir konnten unser Glück kaum fassen.



Leider kommt auf den Fotos nicht rüber, wie riesig sie waren. Immer wieder tauchten sie kurz auf.
Wir hofften auf einen Sprung aus dem Wasser, aber der kam leider nicht.

Imposant war es trotzdem.

Ihre riesigen Schwanzflossen präsentierten sie immer wieder!



Die Wale zogen weiter. Die Touranbieter fuhren ihnen nicht hinterher, damit die Wale ihre Ruhe hatten.

Wir fuhren wieder zurück zu den Robben.
Unser Boot hatte mal wieder einen tierischen Begleiter, dieses Mal eine Möwe, die beharrlich auf dem Boot wartete, bis sie einen Fisch bekam

Eine Weile beobachteten wir die Robben. Das war ein großes Gewusel, sehr schön anzusehen. Man durfte halt nur nicht so tief einatmen…..











Ein kleines Stück weiter döste eine größere Flamingokolonie.
Als letztes fuhren wir zu den Flamingos

Wir fuhren leise daran vorbei, um sie nicht zu stören.




Bye Bye Flamingos, Robben, Pelikane und Wale!
Wir hatten eine wirklich tolle Tour, erlebnisreich, lehrreich, kurzweilig, lustig. Viel gelacht, viel gesehen, viel erlebt!
Auf dem Weg zurück zum Hafen gab es ein Sektfrühstück mit leckeren Häppchen und Saft für die Kids.
Zum Abschluss gab es ein Sektfrühstück

In der Ferne sahen wir den Leuchtturm vom Pelikan Point, leider halb im Nebel.

Zurück im Hafen entdeckten wir noch mehr Flamingos.

Die Muschelfischer kamen zurück und waren sehr erfolgreich.

Viele Katzen und Möwen hofften auf einen Snack.


Nachmittags stand auf Wunsch der Kids Action auf unserem Programm.
Wenn wir schon in der Wüste sind, dann auch mit Action!
Düne 7: Ein Ort für Action-Freunde
Unser Ziel:
Dune 7 Adventures

Lageplan Dune 7
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Der Name ist Programm.
Angekommen an deren Basestation direkt unterhalb der imposanten ca. 130 Meter hohen Düne 7 verschafften wir uns einen Überblick. Angeboten wurde vieles, die Kids entschieden sich fürs Sandboarding und eine Quad-Tour. „Und Mama, du kommst auch mit auf dem Quad!“ Okeeee. Mit einem etwas mulmigen Gefühl meinerseits starteten wir unseren Nachmittag in den Dünen, nicht genau wissend, was mir mehr Sorgen bereitete: Die Vorstellung, dass die Kids gleich kopfüber auf einem Brett die Dünen runtersausen würden oder wir – beziehungsweise in diesem Fall auch ich – mit dem Quad durch den Sand pflügen würden.
Erinnerungen wurden wach an unsere Tour durch die Wüste damals in Qatar.
Auf vier Rädern durch den feinen Sand ist ein seltsames Gefühl. Dünen hoch, Dünen runter. Damals wurde mir schon als Beifahrerin ganz flau in der Magengegend.
Zumindest hatte ich nun die Kontrolle über die vier Räder unter mir.
Ich grübelte zu viel. „Mama, komm, es geht los!“ Die Kids freuten sich, waren aufgeregt, konnten es kaum abwarten.



Mit Quads wurden die Kids die Dünen hochgefahren.
…. kopfüber die Dünen herunter!

… da oben stehen sie ….

… und dann sprangen sie kopfüber auf die Bretter und sausten die Dünen herab!

Wieder hoch mit den Quads

Und wieder runter!


Die Kids hatten einen riesigen Spaß!
Angst? Nicht die Spur! Im Gegenteil, immer und immer wieder wollten sie die Sanddünen runtersausen. Und wurden jedes Mal mutiger, bremsten weniger, nahmen die Kurven schärfer. Das ging auch mal schief, aber im Sand landeten die Kids sehr weich.


Nachdem unsere Kinder von oben bis unten sandgezuckert waren, fuhren wir zurück zum Basecamp.

Nach einem kurzen Theorie-Kurs durften wir auf die Quads!
Mit dem Quad durch die Namib-Wüste

Und los geht’s!!!!

Die Dünen hoch und runter. Erst ganz langsam wurden wir schnell mutiger.
Und wisst ihr was? Es macht echt Spaß!
Am Horizont zogen ein paar Regenwolken durch, ein paar Tröpfchen bekamen wir ab.

Es war nicht viel. Bald schien wieder die Sonne und der blaue Himmel bildete einen tollen Kontrast zu den gelben Dünen!

Irgendwo mittendrin hielten wir an.
Unser Guide stieg aus und zog, zu unserer Verwunderung, einen großen Magneten aus der Tasche.
Damit ging er über den Sand und zog kleine Eisenpartikelchen aus dem Sand.
Wow, das Dunkle im Sand war keine Verschmutzung, sondern Tausende kleine Eisenpartikelchen.

Mit dem großen Magneten demonstrierte er uns, wie viele Eisenteilchen sich im Sand befanden. Erstaunlich!




Die Kids durften es auch einmal ausprobieren.

Und weiter auf den Quads durch die endlosen Dünen!

Ohne die Kids wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mit dem Quad durch die Dünen zu cruisen, dabei macht das so viel Spaß! Hätte ich nicht gedacht.
Danke an unsere Kids fürs Überreden!
Bei der nächsten Gelegenheit wiederholen wir das!

Ab in die Wüste: Die Little-5-Tour
Am nächsten Morgen wurden wir früh abgeholt. Dem schlechten Wetter zum Trotz wartete ein sehr gut gelaunter Maik mit seinem Geländewagen pünktlich auf die Minute um 8 Uhr auf uns.


Unsere Tour startete am zu diesem Zeitpunkt trockenen Flussbett der Mündung des Swakops.
Wenn hier Wasser fließt, ist das ein großes Event, die Leute feiern das Wasser. Es kommt nur ganz selten in den namibischen Sommermonaten (Regenzeit) vor.

Wir suchten heute nicht die großen Bewohner Afrikas, sondern die ganz kleinen. Käfer, Spinnen, Schlangen, Echsen und Skorpione.
Was sind die Little 5?
Es gibt wie auch bei den klassischen Safaris hier keine Garantie, alle Tiere zu sehen. Und auch wir bekamen leider nicht alle zu Gesicht. Beeindruckend ist es dennoch.
Mit viel Witz und Humor erklärte Maik kurzweilig alles Wissenswerte zum Leben in der Wüste.
Wir hatten das damals schon im Valley of Fire in den USA bemerkt, Im trockenen roten Sand bei unmenschlichen Temperaturen entdeckten wir damals viele blühende Blumen und Eidechsen.

Und auch hier in dieser endlosen Weite aus Dünen sollte viel Leben existieren.
Ermöglicht wird das durch den Nebel, der von der Küste in die Wüste zieht.

Wie wir auch in Namibia wieder einmal feststellten, ist die Welt nur ein Dorf.
Die Welt ist nur ein Dorf!
Wir stehen hier in Afrika. In der ältesten Wüste der Welt. Umgeben von Sanddünen, die bis zum Horizont reichen. Jenseits des Äquators. Über 8000 km von der Heimat entfernt.
Und stellen fest: Maik und ich sind in der gleichen Stadt geboren. Und auf einmal plaudern wir nicht nur über die kleinsten Bewohner Afrikas, sondern auch über unsere Heimat, über die kleinen Dörfchen bei uns zu Hause. Hier, an diesem Ort. … … verrückt!
Mit viel Wissen gehen Maik und sein Kollege durch die Wüste, suchen Spuren und entdecken viele Tiere, die uns mit unseren ungeübten Augen verborgen geblieben wären.


So schön. So unberührt. Und voller Leben!

Nicht überall darf man sich so frei in der Wüste bewegen.
An bestimmten Stellen konnten wir die Wüste aber ohne Gefahr auf eigene Faust erkunden.


Wer genau hinsieht, entdeckt die Spuren im Sand.
Spuren im Sand
Und dann werden wir gerufen.

Das erste Tier war eine kleine, sehr gut getarnte Schlange. Sie buddelte sich im Sand ein, nur der Kopf schaute heraus.
Eine Wüstenschlange

Die Schlange bemerkte uns und zeigte sich. Nicht ganz freiwillig. Aber das Team der Little 5 Tour ging ganz behutsam und respektvoll mit den Tieren um.




Nach kurzer Zeit buddelte sie sich wieder in den Sand ein und war fast unsichtbar. Obwohl wir wussten, wo sie ist, mussten wir sehr genau hinsehen, um sie zu entdecken.


Die Luft war frisch und klar. Oben auf einer kleinen Düne stehend genoss ich diese Weite, schloss meine Augen und atmete tief ein. Im Hintergrund hörte ich die Kids lachen und toben. Momente wie diese genieße ich sehr. Voller Dankbarkeit, sie erleben zu dürfen.
Noch einmal tief einatmen. Augen wieder auf und weiter geht unsere spannende Tour!

Während unsere Guides nach weiteren Spuren suchten, tobten sich die Kids aus. Sie rannten die Dünen hoch und runter. Wenn man die Dünen hinunterrennt, fühlt es sich an, als sei man ein Astronaut, erklärten sie uns, wie schwerelos. Große Schritte, die im Sand versinken. Und wir Erwachsenen probierten es auch aus.
Ein riesiger Abenteuerspielplatz, für den man nie zu alt ist.
Wie pflege ich immer zu sagen, wenn ich wieder einmal kritisiert werde, weil ich zum Beispiel mit den Kindern im Sommer eine Wasserschlacht auf unserem Hof gemacht habe?
Man ist nie zu alt, um jung zu sein!
Schade, dass manche Erwachsenen das vergessen.
Dabei ist die Zeit mit unseren Kindern ein Geschenk!





Ich mag die Farbspiele zwischen Sand, Himmel und den kleinen Schatten der Sandwellen.



Maik rief uns zu sich. Er zeigte uns die kleinen kugeligen Käfer, welche den Nebeltau geschickt als Wasser trinken können


Ein Vögelchen beobachtete uns. Vermutlich hielten wir seinen Zwischensnack in der Hand.

Im Sand waren relativ frische Spuren einer Blindschleiche, welche sich wenige mm unterhalb der Sandoberfläche fortbewegt.


Winzig klein. Entdeckt hätten wir sie ohne Guide niemals.


Der Sand schimmerte in verschiedenen Rot- und Gelbtönen
Dass wir keine Skorpione und größere Echsen zu sehen bekamen, fand ich schade.
Aber ich persönlich hoffte darauf, einen Wüstengecko, auch als Namibgecko bekannt, zu sehen.
Ein kleiner bunter Gecko, den es nur hier gibt
Und tatsächlich, wir fanden einen frischen Bau und für einen kurzen Moment holte unser Guide ihn nach draußen, damit wir ihn sehen konnten.
Er ist nachtaktiv und darf tagsüber nur für einen kurzen Moment aus seinem schützenden Bau.
Nur ca. 14 Zentimeter klein, wovon 6 Zentimeter allein auf den Schwanz fallen, wirkt er zart und zerbrechlich. Die Haut ist bunt, aber teilweise durchscheinend.
Das Besondere an ihm ist, dass er keine Augenlider hat. Eine feine Haut schützt die Augen und ab und zu reinigt er die Augen mit seiner langen Zunge.


Ich war so glücklich, dass wir ihn sehen durften. Ist er nicht niedlich?

Ich erwischte mit der Kamera den Moment, als er sich mit der Zunge die Augen säubert.

Skeptisch betrachtete er uns noch kurz ….
… und verschwand dann wieder in seinem Bau.

Hier sieht man schön, wie durchscheinend er ist.
Trotz genauer Suche fanden die Guides leider keine größeren Echsen und Skorpione.
Es ist eben die Natur und kein Zoo.
Wir waren dennoch sehr glücklich und zufrieden und haben viel gelernt über das Leben in der Wüste.



Zum Abschluss gab es eine kurze Picknickpause mit selbst gebackenen Müsli-Keksen. Sehr lecker!




Und damit endete unser toller Ausflug in die Wüste.
Vielen Dank an Maik und das gesamte Team für die tolle, lehrreiche und unterhaltsame Tour!
So ihr Lieben, das war’s mit unserer eigentlichen Namibia-Rundreise. Swakopmund war unsere letzte Station.
Von dort fuhren wir zur Otjisazu-Farm, wo wir unsere Reise ausklingen ließen. Dort, wo alles begann, endete auch unsere eindrucksvolle und einmalige und vor allem unvergessliche Reise.
Wenn ihr noch mehr über unsere Route lesen möchtet, findet ihr auf meiner Namibia-Übersichtsseite alle weiteren Stationen, Tierbeobachtungen und persönlichen Eindrücke dieser Reise.
Infos für die Planung unserer Ausflüge
Bootstour ab Walvis Bay
Unsere Tour buchten wir bei Levo Tours. Welche Tiere sich zeigen, lässt sich nicht planen. Bei uns waren es Robben, Delphine, Pelikane, Flamingos und sogar zwei Wale. Im namibischen Winter würde ich sehr warme Kleidung mitnehmen – wir haben an diesem Morgen ordentlich gefroren.
Düne 7: Sandboarding und Quadtour
An Düne 7 entschieden sich die Kinder für Sandboarding und anschließend fuhren wir gemeinsam mit den Quads durch die Dünen.
Little-5-Tour in der Namib
Bei dieser Tour sucht man nicht nach den großen Safaritieren, sondern nach Spuren und kleinen Wüstenbewohnern. Ohne unsere Guides hätten wir die Schlange, Käfer und den Namibgecko vermutlich übersehen. Auch hier gibt es keine Garantie, bestimmte Tiere zu finden.
Weitere Wüsten- und Dünenlandschaften auf unseren Reisen
Mehr Berichte über Reisen in Wüsten- und Dünenlandschaften gibt es hier:
Sossusvlei und Deadvlei in Namibia – rote Dünen, Dead Vlei und sehr viel Sand in den Schuhen.
Uluru im australischen Outback – Sunrise Journey, Base Walk und Sonnenuntergang im Roten Zentrum.
Kata Tjuta und Walpa Gorge – ein Tag zwischen roten Felskuppeln, Outback und Sonnenuntergang.
Valley of Fire in Nevada – rote Felsen, Wüstensand und unsere kleinen Kletterabenteuer.
Wüstentour ab Doha zum Inland Sea – Dünenfahrt, Kamelrennstrecke und das Meer hinter der Wüste.
Wale, Delphine und Robben in freier Wildbahn
Whale Watching in Monterey – Wale, Delphine, Seehunde und Otter vor der kalifornischen Küste.
Delphintour auf den Malediven – eine Begegnung, bei der wir deutlich weniger Glück hatten.
Seehunde in Norddeich – unsere Besuche an der Nordsee und in der Seehundstation.
See-Elefanten bei San Simeon – eine große Kolonie direkt an der kalifornischen Küste.
Pelikane
Pelikane auf den Florida Keys – bei Robbie’s Marina hatten sie es auf die Fische für die Tarpune abgesehen.
Pelikane im Zoo Osnabrück – dort erinnerten sie mich sofort an Florida und Namibia.
Häufige Fragen zu Swakopmund und Walvis Bay mit Kindern
Lohnt sich Swakopmund mit Kindern?
Ja. Für uns war Swakopmund eine der abwechslungsreichsten Stationen unserer Namibia-Reise. Wir konnten dort Bootstour, Dünen und Little-5-Tour miteinander verbinden.
Welche Tiere sieht man bei einer Bootstour in Walvis Bay?
Sehr häufig sieht man Robben, Delphine, Pelikane und Flamingos. Mit etwas Glück tauchen auch Wale auf. Eine Garantie gibt es natürlich nie, denn es sind wilde Tiere in freier Natur.
Ist Düne 7 mit Kindern geeignet?
Und wie!!! Unsere Kinder hatten beim Sandboarding riesigen Spaß. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit den Quads durch die Dünen.
Was sind die Little 5 in Namibia?
Die Little 5 sind kleine Wüstentiere der Namib. Dazu gehören je nach Sichtung unter anderem Geckos, Käfer, Schlangen und andere perfekt angepasste Wüstenbewohner. Gerade mit Guide entdeckt man Dinge, die man alleine niemals sehen würde.
Wie viele Tage sollte man für Swakopmund und Walvis Bay einplanen?
Für unsere drei gebuchten Ausflüge brauchten wir mehrere Tage. Mit zwei bis drei Tagen lassen sich Bootstour, Düne 7 und Little-5-Tour unterbringen, sofern die Termine passend liegen.
Starten die Bootstouren in Swakopmund oder Walvis Bay?
Unsere Bootstour startete in Walvis Bay. Swakopmund war für uns die letzte Station der Rundreise und der Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge in der Küstenregion.


Swakopmund: die Stadt zwischen Wüste und Meer
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Aktivitäten ab Swakopmund
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Hier eine kleine Auswahl an möglichen Aktivitäten ab Swakopmund. Drei dieser Ausflüge haben wir selbst gemacht und oben ausführlich beschrieben.
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