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Walvis Bay und Swakopmund mit Kindern: Bootstour, Düne 7 & Little 5

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Bei unserer Tour nach Swakopmund und Walvis Bay erlebten wir gleich drei völlig unterschiedliche Ausflüge: eine Bootstour zu Robben, Delphinen, Pelikanen und Walen, Sandboarding und eine Quadtour an der Düne 7 sowie eine Little-5-Tour durch die Namib.

Hallo zusammen,

Wir sind noch immer mitten im Namibia-Bericht.

Wobei … mittendrin stimmt eigentlich nicht, denn er neigt sich dem Ende entgegen.

Die Küstenstadt Swakopmund war die letzte Station unserer Namibia-Rundreise.

Kein anderer Ort in Namibia bietet eine so große Auswahl an möglichen Aktivitäten.

Wir hatten auch die Qual der Wahl …

Zusammen mit den Kindern entschieden wir uns für …

… eine Bootstour zu den Robben und Delphinen

… eine Wüstensafari zu den „Little 5“

… Düne 7: Sandboarding und eine Quadtour durch die Dünen

Aufgrund des Nebels entschieden wir uns gegen eine Tour zu Sandwich Harbour.

Auch wenn ich wirklich gerne gesehen hätte, wie die Dünen dort im Meer enden …

Wer noch mehr über Swakopmund selbst lesen möchte, findet hier meinen Beitrag über die Stadt zwischen Wüste und Meer: Swakopmund: die Stadt zwischen Wüste und Meer.

Unsere vollständige Route und alle bereits veröffentlichten Berichte findest du auf meiner Namibia-Übersichtsseite.

Ich starte mit unserer Bootstour.

Unsere Bootstour ab Walvis Bay

Das Wetter war bescheiden. Ja, im Juli ist Winter in Namibia, aber es war so nass-kalt an diesem Morgen, dass wir alle schon beim Warten auf das Boot völlig durchgefroren waren.

Bootstour ab Walvis Bay in Namibia bei kaltem Winterwetter

…. kaaaaaaalt ……

Neblige Stimmung vor der Bootstour in Walvis Bay

Wir waren pünktlich in Walvis Bay und unser Boot wurde bereits startklar gemacht

Boot im Hafen von Walvis Bay vor dem Start

Unser Boot hieß „Harry“. Lustiger Zufall, denn wenige Wochen nach unserer Reise bekam ich einen Pflegekater namens „Harry“

Gebucht haben wir die Tour bei Levotours

https://www.levotours.com/
Bootstour in Walvis Bay mit Familie

Wir warteten noch auf ein anderes Pärchen. Die Kids vertrieben sich die Wartezeit mit Muschelsammeln und fanden sehr schöne Exemplare.

Kinder sammeln Muscheln vor der Bootstour in Walvis Bay

Zum Aufwärmen gab es heißen Kaffee und Kakao. Wir nahmen dankend an!

Heißer Kaffee und Kakao zum Aufwärmen vor der Bootstour

Wenig später durften wir dann auf das Boot.

Vom Gefühl her war es noch nebliger und noch kälter.

Vielleicht kam uns das aber nur so vor, weil die Kälte uns schon gefühlt bis in die Knochen gezogen war ….

Egal, wir freuten uns auf die Tour und hofften auf viele tolle Tiersichtungen.

Start der Bootstour in den kalten Morgenstunden in Walvis Bay

An Bord lernten wir unseren Captain kennen, die Chemie stimmte von Anfang an.

Wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

Captain der Bootstour in Walvis Bay

Der Hafen ist ein wenig trostlos…

Hafenszene in Walvis Bay

… aber wir sahen wieder Flamingos!

Flamingos im Hafenbereich von Walvis Bay

Ein paar Möwen folgten uns. Wir hatten Fisch an Bord, das wussten sie offensichtlich.

Möwen begleiten das Boot in Walvis Bay

…. ab aufs Meer ….

Boot auf dem Meer vor Walvis Bay

Im Nebel tauchte auf einmal dieses Wrack auf. Mystisch!

Es lagen Decken auf dem Boot bereit, die Kids mummelten sich ein.

… und dann erfuhren wir den Grund, warum wir einen Eimer Fisch dabei hatten, denn eine zahme Robbe kam vorbei, um sich einen Fisch abzuholen.

Eine Robbe im Boot

Zahme Robbe kommt auf das Boot in Walvis Bay

Guten Morgen! Gibt’s hier Frühstück?

Die Kids durften die Robbe streicheln und mit Fisch füttern, während uns der Captain viel Wissenswertes zu den Tieren erklärte.

Kinder streicheln eine Robbe auf dem Boot
Robbe wird auf dem Boot gefüttert
Robbe ganz nah auf dem Ausflugsboot

Spannend, diese Tiere aus direkter Nähe sehen zu dürfen.

Ein tolles Erlebnis und ein schöner Start für unsere Tour.

Robbe verlässt das Boot wieder

Als es keinen Fisch mehr für die Robbe gab, verabschiedete sie sich wieder.

Eine Möwe freute sich über einen kleinen Snack.

Möwe auf dem Boot in Walvis Bay
Möwe wartet auf Fisch auf dem Boot
Kriegsschiff im Nebel vor Walvis Bay

Ein Kriegsschiff im Nebel … eine unwirkliche Szenerie, fast wie aus einem Film.

DELPHINE!!!!

Wir fuhren entlang der Küste …

… und dann tauchten die ersten Delphine auf!!!!!

Delphine neben dem Boot vor Walvis Bay

Und mitten in der Delphinschule schwamm eine kleine Robbe mit und sprang mit den Delphinen um die Wette.

Ein tolles Bild!

Delphine im Meer vor Namibia
Delphine springen vor dem Boot
Delphine in einer Schule vor Walvis Bay
Delphine ganz nah am Ausflugsboot

Sie schwammen rechts und links vom Boot, ganz nah!

Delphine direkt neben dem Boot
Delphinbeobachtung in Namibia
Delphine in freier Wildbahn vor Walvis Bay
Mehrere Delphine im Meer
Delphine vor der Küste Namibias
Delphinbeobachtung auf Bootstour mit Kindern
Delphine im Meer vor Walvis Bay

Mein Bonussohn durfte zum ersten Mal Delphine in freier Wildbahn erleben. Mit meinen Kindern habe ich in Florida und Kalifornien schon Delphin-Touren gemacht. Die Begeisterung war dennoch bei allen die gleiche. Mir geht es nicht anders. Delphine im Meer zu sehen ist immer ein wundervoller Moment.

In Kroatien hatten wir vor zwei Jahren leider kein Glück, trotz extra gebuchter Bootstour. Und auch damals auf den Malediven sahen wir bei der ersten Delphin-Bootstour nicht einen einzigen Delphin … Es sind eben Tiere in freier Wildbahn, die sich nicht auf Kommando zeigen oder in kleinen Becken stets sichtbar für die Zuschauer schwimmen. Sie haben das ganze Meer, manchmal zeigen sie sich, manchmal aber auch nicht.

Umso glücklicher waren wir, dass es dieses Mal geklappt hat!

Begeisterung über Delphine in freier Wildbahn

Ich liebe Delphine so sehr und freue mich jedes Mal über die Begegnungen!

Drei Pelikane zum Anfassen nah

Und dann kamen drei Pelikane angeflogen ….

Pelikane landen auf dem Boot in Walvis Bay

… und landeten auf unserem Boot!

Pelikan auf dem Ausflugsboot

Ich war für einen Moment überfordert, denn rings um uns herum sprangen die Delphine immer wieder wundervoll posierend aus dem Wasser und hinter mir hörte ich nur „Mama, guck mal, MAMA, da ist ein Pelikan direkt über dir!“

Pelikan auf dem Boot ganz nah
Großer Pelikan auf dem Bootsrand

Die sind wirklich groß!

Pelikan frontal auf dem Boot

Guten Tag! Ich hätte gern ’n Fisch!

Mehrere Pelikane während der Bootstour

Über uns ein Pelikan, vorne auf dem Boot ein Pelikan und hinten landete auch noch einer. Eine kleine Pelikan-Invasion. Die Delphine sprangen munter um unser Boot herum immer wieder aus dem Wasser. Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte: zu den Delphinen im Wasser oder zu den Pelikanen direkt auf unserem Boot.

Pelikan auf dem Boot und Delphine im Hintergrund

Wieder erfuhren wir viel über die Tiere. Vor allem über die Besonderheit mit dem Schnabel, mit dem er wie mit einem Kescher die Fische aus dem Meer „heraussiebt“.

Pelikan mit großem Schnabel aus nächster Nähe

Biologieunterricht live! Besser kann man nicht lernen!

Nachdem sie sich alle einen Fisch abgeholt hatten, flogen sie wieder davon.

Pelikane fliegen vom Boot davon

Wow, das war mal ein Erlebnis!

Meeresszene nach der Pelikanbegegnung

Hunderte Robben am Strand

Wir drehten um und fuhren zu den Robben.

Robbenkolonie an der Küste bei Walvis Bay
Viele Robben am Strand in Namibia

Eine riesige, also wirklich riesige Kolonie lebt hier am Strand.

Seid froh, dass Fotos keine Gerüche übertragen können, denn der Duft dort war sehr speziell….

Große Robbenkolonie an Land

Ach guck mal, er schon wieder. Gab aber keinen Fisch mehr.

Und dann sagte der Captain auf einmal: Festhalten, wir fahren kurz ein Stück weiter!

Und dann gab er Gas.

Boot fährt schnell weiter auf dem Meer

Warum?

Das Partnerboot hatte ihn angerufen, denn vor ihnen tauchten auf einmal zwei Wale auf!

Wale vor Walvis Bay entdeckt

Wale! Wow wow wow!!!

Wale!!! Wow, wir konnten unser Glück kaum fassen.

Walsichtung vor Namibia
Wale tauchen neben dem Boot auf
Wale im Meer vor Walvis Bay

Leider kommt auf den Fotos nicht rüber, wie riesig sie waren. Immer wieder tauchten sie kurz auf.

Wir hofften auf einen Sprung aus dem Wasser, aber der kam leider nicht.

Walflosse im Meer

Imposant war es trotzdem.

Wale vor der Küste Namibias

Ihre riesigen Schwanzflossen präsentierten sie immer wieder!

Wal zeigt Schwanzflosse
Wale tauchen wieder ab
Walbeobachtung auf dem Meer

Die Wale zogen weiter. Die Touranbieter fuhren ihnen nicht hinterher, damit die Wale ihre Ruhe hatten.

Boot respektiert Abstand zu den Walen

Wir fuhren wieder zurück zu den Robben.

Unser Boot hatte mal wieder einen tierischen Begleiter, dieses Mal eine Möwe, die beharrlich auf dem Boot wartete, bis sie einen Fisch bekam

Möwe wartet auf Fisch auf dem Bootsrand

Eine Weile beobachteten wir die Robben. Das war ein großes Gewusel, sehr schön anzusehen. Man durfte halt nur nicht so tief einatmen…..

Robbenkolonie aus nächster Nähe
Viele Robben am Ufer
Robben in Walvis Bay
Robben am Strand in Namibia
Robbenkolonie am Meer
Robben auf Sandbank
Robben in großer Zahl
Robben nah am Boot
Robbenbeobachtung in Walvis Bay
Robben an der Küste Namibias
Robben am Strand bei Walvis Bay

Ein kleines Stück weiter döste eine größere Flamingokolonie.

Als letztes fuhren wir zu den Flamingos

Flamingos in Walvis Bay

Wir fuhren leise daran vorbei, um sie nicht zu stören.

Flamingokolonie in Namibia
Flamingos an der Lagune von Walvis Bay
Flamingos vom Boot aus fotografiert
Flamingos am Ende der Bootstour

Bye Bye Flamingos, Robben, Pelikane und Wale!

Wir hatten eine wirklich tolle Tour, erlebnisreich, lehrreich, kurzweilig, lustig. Viel gelacht, viel gesehen, viel erlebt!

Auf dem Weg zurück zum Hafen gab es ein Sektfrühstück mit leckeren Häppchen und Saft für die Kids.

Zum Abschluss gab es ein Sektfrühstück

Sektfrühstück auf dem Boot

In der Ferne sahen wir den Leuchtturm vom Pelikan Point, leider halb im Nebel.

Leuchtturm Pelican Point im Nebel

Zurück im Hafen entdeckten wir noch mehr Flamingos.

Weitere Flamingos im Hafenbereich

Die Muschelfischer kamen zurück und waren sehr erfolgreich.

Muschelfischer im Hafen von Walvis Bay

Viele Katzen und Möwen hofften auf einen Snack.

Katzen im Hafen von Walvis Bay
Möwen und Katzen im Hafen

Nachmittags stand auf Wunsch der Kids Action auf unserem Programm.

Wenn wir schon in der Wüste sind, dann auch mit Action!

Düne 7: Ein Ort für Action-Freunde

Unser Ziel:

Dune 7 Adventures

Dune 7 Adventures in Namibia

Lageplan Dune 7

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Weitere Informationen

Der Name ist Programm.

Angekommen an deren Basestation direkt unterhalb der imposanten ca. 130 Meter hohen Düne 7 verschafften wir uns einen Überblick. Angeboten wurde vieles, die Kids entschieden sich fürs Sandboarding und eine Quad-Tour. „Und Mama, du kommst auch mit auf dem Quad!“ Okeeee. Mit einem etwas mulmigen Gefühl meinerseits starteten wir unseren Nachmittag in den Dünen, nicht genau wissend, was mir mehr Sorgen bereitete: Die Vorstellung, dass die Kids gleich kopfüber auf einem Brett die Dünen runtersausen würden oder wir – beziehungsweise in diesem Fall auch ich – mit dem Quad durch den Sand pflügen würden.

Erinnerungen wurden wach an unsere Tour durch die Wüste damals in Qatar.

Auf vier Rädern durch den feinen Sand ist ein seltsames Gefühl. Dünen hoch, Dünen runter. Damals wurde mir schon als Beifahrerin ganz flau in der Magengegend.

Zumindest hatte ich nun die Kontrolle über die vier Räder unter mir.

Ich grübelte zu viel. „Mama, komm, es geht los!“ Die Kids freuten sich, waren aufgeregt, konnten es kaum abwarten.

Sandboarding an Düne 7 in Namibia
Kinder beim Sandboarding an Düne 7
Startpunkt für Sandboarding in den Dünen

Mit Quads wurden die Kids die Dünen hochgefahren.

…. kopfüber die Dünen herunter!

Kinder sausen kopfüber die Dünen herunter

… da oben stehen sie ….

Kinder oben auf der Düne vor dem Sandboarding

… und dann sprangen sie kopfüber auf die Bretter und sausten die Dünen herab!

Sandboarding in der Namib-Wüste

Wieder hoch mit den Quads

Quads bringen die Kinder wieder die Düne hoch

Und wieder runter!

Rasanter Abstieg beim Sandboarding
Action in den Dünen von Dune 7

Die Kids hatten einen riesigen Spaß!

Angst? Nicht die Spur! Im Gegenteil, immer und immer wieder wollten sie die Sanddünen runtersausen. Und wurden jedes Mal mutiger, bremsten weniger, nahmen die Kurven schärfer. Das ging auch mal schief, aber im Sand landeten die Kids sehr weich.

Kinder mit viel Spaß beim Sandboarding
Sandboarding mitten in der Wüste

Nachdem unsere Kinder von oben bis unten sandgezuckert waren, fuhren wir zurück zum Basecamp.

Zurück im Basecamp nach dem Sandboarding

Nach einem kurzen Theorie-Kurs durften wir auf die Quads!

Mit dem Quad durch die Namib-Wüste

Quadtour durch die Namib-Wüste

Und los geht’s!!!!

Start der Quadtour an Düne 7

Die Dünen hoch und runter. Erst ganz langsam wurden wir schnell mutiger.

Und wisst ihr was? Es macht echt Spaß!

Am Horizont zogen ein paar Regenwolken durch, ein paar Tröpfchen bekamen wir ab.

Quads in den Dünen unter dunklen Wolken

Es war nicht viel. Bald schien wieder die Sonne und der blaue Himmel bildete einen tollen Kontrast zu den gelben Dünen!

Quadtour bei Sonne in gelben Dünen

Irgendwo mittendrin hielten wir an.

Unser Guide stieg aus und zog, zu unserer Verwunderung, einen großen Magneten aus der Tasche.

Damit ging er über den Sand und zog kleine Eisenpartikelchen aus dem Sand.

Wow, das Dunkle im Sand war keine Verschmutzung, sondern Tausende kleine Eisenpartikelchen.

Guide zeigt Eisenpartikel im Sand der Namib

Mit dem großen Magneten demonstrierte er uns, wie viele Eisenteilchen sich im Sand befanden. Erstaunlich!

Magnet im Wüstensand
Eisenteilchen aus dem Sand gezogen
Kinder probieren den Magneten im Sand aus
Kinder entdecken Eisenpartikel im Sand

Die Kids durften es auch einmal ausprobieren.

Kinder testen den Magneten in der Wüste

Und weiter auf den Quads durch die endlosen Dünen!

Endlose Dünen bei der Quadtour

Ohne die Kids wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mit dem Quad durch die Dünen zu cruisen, dabei macht das so viel Spaß! Hätte ich nicht gedacht.

Danke an unsere Kids fürs Überreden!

Bei der nächsten Gelegenheit wiederholen wir das!

Wüstenlandschaft bei Swakopmund

Ab in die Wüste: Die Little-5-Tour

Am nächsten Morgen wurden wir früh abgeholt. Dem schlechten Wetter zum Trotz wartete ein sehr gut gelaunter Maik mit seinem Geländewagen pünktlich auf die Minute um 8 Uhr auf uns.

Start der Little 5 Tour in Namibia
Geländewagen für die Little 5 Tour

Unsere Tour startete am zu diesem Zeitpunkt trockenen Flussbett der Mündung des Swakops.

Wenn hier Wasser fließt, ist das ein großes Event, die Leute feiern das Wasser. Es kommt nur ganz selten in den namibischen Sommermonaten (Regenzeit) vor.

Trockenes Flussbett an der Mündung des Swakop

Wir suchten heute nicht die großen Bewohner Afrikas, sondern die ganz kleinen. Käfer, Spinnen, Schlangen, Echsen und Skorpione.

Was sind die Little 5?

Es gibt wie auch bei den klassischen Safaris hier keine Garantie, alle Tiere zu sehen. Und auch wir bekamen leider nicht alle zu Gesicht. Beeindruckend ist es dennoch.

Mit viel Witz und Humor erklärte Maik kurzweilig alles Wissenswerte zum Leben in der Wüste.

Wir hatten das damals schon im Valley of Fire in den USA bemerkt, Im trockenen roten Sand bei unmenschlichen Temperaturen entdeckten wir damals viele blühende Blumen und Eidechsen.

Wüstenlandschaft während der Little 5 Tour

Und auch hier in dieser endlosen Weite aus Dünen sollte viel Leben existieren.

Ermöglicht wird das durch den Nebel, der von der Küste in die Wüste zieht.

Dünenlandschaft in der Namib

Wie wir auch in Namibia wieder einmal feststellten, ist die Welt nur ein Dorf.

Die Welt ist nur ein Dorf!

Wir stehen hier in Afrika. In der ältesten Wüste der Welt. Umgeben von Sanddünen, die bis zum Horizont reichen. Jenseits des Äquators. Über 8000 km von der Heimat entfernt.

Und stellen fest: Maik und ich sind in der gleichen Stadt geboren. Und auf einmal plaudern wir nicht nur über die kleinsten Bewohner Afrikas, sondern auch über unsere Heimat, über die kleinen Dörfchen bei uns zu Hause. Hier, an diesem Ort. … … verrückt!

Mit viel Wissen gehen Maik und sein Kollege durch die Wüste, suchen Spuren und entdecken viele Tiere, die uns mit unseren ungeübten Augen verborgen geblieben wären.

Guide sucht Spuren im Wüstensand
Spurensuche in der Wüste

So schön. So unberührt. Und voller Leben!

Unberührte Wüstenlandschaft in Namibia

Nicht überall darf man sich so frei in der Wüste bewegen.

An bestimmten Stellen konnten wir die Wüste aber ohne Gefahr auf eigene Faust erkunden.

Familie läuft durch die Wüste in Namibia
Spuren im Sand der Namib-Wüste

Wer genau hinsieht, entdeckt die Spuren im Sand.

Spuren im Sand

Und dann werden wir gerufen.

Guide ruft die Gruppe zu einer Tiersichtung

Das erste Tier war eine kleine, sehr gut getarnte Schlange. Sie buddelte sich im Sand ein, nur der Kopf schaute heraus.

Eine Wüstenschlange

Kleine Wüstenschlange im Sand

Die Schlange bemerkte uns und zeigte sich. Nicht ganz freiwillig. Aber das Team der Little 5 Tour ging ganz behutsam und respektvoll mit den Tieren um.

Wüstenschlange aus nächster Nähe
Schlange zeigt sich im Sand
Gut getarnte Wüstenschlange
Wüstenschlange kurz vor dem Eingraben

Nach kurzer Zeit buddelte sie sich wieder in den Sand ein und war fast unsichtbar. Obwohl wir wussten, wo sie ist, mussten wir sehr genau hinsehen, um sie zu entdecken.

Schlange verschwindet wieder im Sand
Weite Dünenlandschaft während der Tour

Die Luft war frisch und klar. Oben auf einer kleinen Düne stehend genoss ich diese Weite, schloss meine Augen und atmete tief ein. Im Hintergrund hörte ich die Kids lachen und toben. Momente wie diese genieße ich sehr. Voller Dankbarkeit, sie erleben zu dürfen.

Noch einmal tief einatmen. Augen wieder auf und weiter geht unsere spannende Tour!

Blick über die Dünen in der Namib

Während unsere Guides nach weiteren Spuren suchten, tobten sich die Kids aus. Sie rannten die Dünen hoch und runter. Wenn man die Dünen hinunterrennt, fühlt es sich an, als sei man ein Astronaut, erklärten sie uns, wie schwerelos. Große Schritte, die im Sand versinken. Und wir Erwachsenen probierten es auch aus.

Ein riesiger Abenteuerspielplatz, für den man nie zu alt ist.

Wie pflege ich immer zu sagen, wenn ich wieder einmal kritisiert werde, weil ich zum Beispiel mit den Kindern im Sommer eine Wasserschlacht auf unserem Hof gemacht habe?

Man ist nie zu alt, um jung zu sein!

Schade, dass manche Erwachsenen das vergessen.

Dabei ist die Zeit mit unseren Kindern ein Geschenk!

Kinder und Familie in den Dünen während der Little-5-Tour in Namibia
Familienmoment in der Namib-Wüste bei Swakopmund
Dünenlandschaft und Familienzeit in Namibia
Kinder in den Dünen bei der Little-5-Tour
Sandwellen in der Namib-Wüste bei Swakopmund

Ich mag die Farbspiele zwischen Sand, Himmel und den kleinen Schatten der Sandwellen.

Farbspiele aus Sand und Himmel in Namibia
Strukturen und Schatten im Sand der Namib
Dünenlandschaft bei der Little-5-Tour ab Swakopmund

Maik rief uns zu sich. Er zeigte uns die kleinen kugeligen Käfer, welche den Nebeltau geschickt als Wasser trinken können

Kleiner Käfer in der Namib-Wüste
Wüstenkäfer aus nächster Nähe in Namibia

Ein Vögelchen beobachtete uns. Vermutlich hielten wir seinen Zwischensnack in der Hand.

Kleiner Vogel beobachtet die Gruppe in der Wüste

Im Sand waren relativ frische Spuren einer Blindschleiche, welche sich wenige mm unterhalb der Sandoberfläche fortbewegt.

Spuren einer Blindschleiche im Sand
Frische Tierspuren im Sand der Namib

Winzig klein. Entdeckt hätten wir sie ohne Guide niemals.

Feine Spuren im Sand während der Tour
Der Sand schimmert in Rot- und Gelbtönen in Namibia

Der Sand schimmerte in verschiedenen Rot- und Gelbtönen

Dass wir keine Skorpione und größere Echsen zu sehen bekamen, fand ich schade.

Aber ich persönlich hoffte darauf, einen Wüstengecko, auch als Namibgecko bekannt, zu sehen.

Ein kleiner bunter Gecko, den es nur hier gibt

Und tatsächlich, wir fanden einen frischen Bau und für einen kurzen Moment holte unser Guide ihn nach draußen, damit wir ihn sehen konnten.

Er ist nachtaktiv und darf tagsüber nur für einen kurzen Moment aus seinem schützenden Bau.

Nur ca. 14 Zentimeter klein, wovon 6 Zentimeter allein auf den Schwanz fallen, wirkt er zart und zerbrechlich. Die Haut ist bunt, aber teilweise durchscheinend.

Das Besondere an ihm ist, dass er keine Augenlider hat. Eine feine Haut schützt die Augen und ab und zu reinigt er die Augen mit seiner langen Zunge.

Namibgecko aus nächster Nähe in der Wüste bei Swakopmund
Kleiner bunter Wüstengecko in Namibia

Ich war so glücklich, dass wir ihn sehen durften. Ist er nicht niedlich?

Namibgecko mit durchscheinender Haut

Ich erwischte mit der Kamera den Moment, als er sich mit der Zunge die Augen säubert.

Gecko putzt sich die Augen mit der Zunge

Skeptisch betrachtete er uns noch kurz ….

… und verschwand dann wieder in seinem Bau.

Namibgecko verschwindet wieder im Bau

Hier sieht man schön, wie durchscheinend er ist.

Trotz genauer Suche fanden die Guides leider keine größeren Echsen und Skorpione.

Es ist eben die Natur und kein Zoo.

Wir waren dennoch sehr glücklich und zufrieden und haben viel gelernt über das Leben in der Wüste.

Wüstenlandschaft zum Ende der Little-5-Tour
Weite Dünenlandschaft nahe Swakopmund
Farben der Namib-Wüste in Namibia

Zum Abschluss gab es eine kurze Picknickpause mit selbst gebackenen Müsli-Keksen. Sehr lecker!

Picknickpause mit selbst gebackenen Müsli-Keksen
Abschluss der Little-5-Tour mit Picknick
Müsli-Kekse während der Tour in Namibia
Gemütlicher Abschluss der Wüstentour

Und damit endete unser toller Ausflug in die Wüste.

Vielen Dank an Maik und das gesamte Team für die tolle, lehrreiche und unterhaltsame Tour!

So ihr Lieben, das war’s mit unserer eigentlichen Namibia-Rundreise. Swakopmund war unsere letzte Station.

Von dort fuhren wir zur Otjisazu-Farm, wo wir unsere Reise ausklingen ließen. Dort, wo alles begann, endete auch unsere eindrucksvolle und einmalige und vor allem unvergessliche Reise.

Wenn ihr noch mehr über unsere Route lesen möchtet, findet ihr auf meiner Namibia-Übersichtsseite alle weiteren Stationen, Tierbeobachtungen und persönlichen Eindrücke dieser Reise.


Infos für die Planung unserer Ausflüge

Bootstour ab Walvis Bay

Unsere Tour buchten wir bei Levo Tours. Welche Tiere sich zeigen, lässt sich nicht planen. Bei uns waren es Robben, Delphine, Pelikane, Flamingos und sogar zwei Wale. Im namibischen Winter würde ich sehr warme Kleidung mitnehmen – wir haben an diesem Morgen ordentlich gefroren.

Düne 7: Sandboarding und Quadtour

An Düne 7 entschieden sich die Kinder für Sandboarding und anschließend fuhren wir gemeinsam mit den Quads durch die Dünen.

Little-5-Tour in der Namib

Bei dieser Tour sucht man nicht nach den großen Safaritieren, sondern nach Spuren und kleinen Wüstenbewohnern. Ohne unsere Guides hätten wir die Schlange, Käfer und den Namibgecko vermutlich übersehen. Auch hier gibt es keine Garantie, bestimmte Tiere zu finden.

Weitere Wüsten- und Dünenlandschaften auf unseren Reisen

Mehr Berichte über Reisen in Wüsten- und Dünenlandschaften gibt es hier:

Sossusvlei und Deadvlei in Namibia – rote Dünen, Dead Vlei und sehr viel Sand in den Schuhen.

Uluru im australischen Outback – Sunrise Journey, Base Walk und Sonnenuntergang im Roten Zentrum.

Kata Tjuta und Walpa Gorge – ein Tag zwischen roten Felskuppeln, Outback und Sonnenuntergang.

Valley of Fire in Nevada – rote Felsen, Wüstensand und unsere kleinen Kletterabenteuer.

Wüstentour ab Doha zum Inland Sea – Dünenfahrt, Kamelrennstrecke und das Meer hinter der Wüste.

Wale, Delphine und Robben in freier Wildbahn

Whale Watching in Monterey – Wale, Delphine, Seehunde und Otter vor der kalifornischen Küste.

Delphintour auf den Malediven – eine Begegnung, bei der wir deutlich weniger Glück hatten.

Seehunde in Norddeich – unsere Besuche an der Nordsee und in der Seehundstation.

See-Elefanten bei San Simeon – eine große Kolonie direkt an der kalifornischen Küste.

Pelikane

Pelikane auf den Florida Keys – bei Robbie’s Marina hatten sie es auf die Fische für die Tarpune abgesehen.

Pelikane im Zoo Osnabrück – dort erinnerten sie mich sofort an Florida und Namibia.

Häufige Fragen zu Swakopmund und Walvis Bay mit Kindern

Lohnt sich Swakopmund mit Kindern?

Ja. Für uns war Swakopmund eine der abwechslungsreichsten Stationen unserer Namibia-Reise. Wir konnten dort Bootstour, Dünen und Little-5-Tour miteinander verbinden.

Welche Tiere sieht man bei einer Bootstour in Walvis Bay?

Sehr häufig sieht man Robben, Delphine, Pelikane und Flamingos. Mit etwas Glück tauchen auch Wale auf. Eine Garantie gibt es natürlich nie, denn es sind wilde Tiere in freier Natur.

Ist Düne 7 mit Kindern geeignet?

Und wie!!! Unsere Kinder hatten beim Sandboarding riesigen Spaß. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit den Quads durch die Dünen.

Was sind die Little 5 in Namibia?

Die Little 5 sind kleine Wüstentiere der Namib. Dazu gehören je nach Sichtung unter anderem Geckos, Käfer, Schlangen und andere perfekt angepasste Wüstenbewohner. Gerade mit Guide entdeckt man Dinge, die man alleine niemals sehen würde.

Wie viele Tage sollte man für Swakopmund und Walvis Bay einplanen?

Für unsere drei gebuchten Ausflüge brauchten wir mehrere Tage. Mit zwei bis drei Tagen lassen sich Bootstour, Düne 7 und Little-5-Tour unterbringen, sofern die Termine passend liegen.

Starten die Bootstouren in Swakopmund oder Walvis Bay?

Unsere Bootstour startete in Walvis Bay. Swakopmund war für uns die letzte Station der Rundreise und der Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge in der Küstenregion.


Vorschaubild zur Bootstour mit Delphinen bei Walvis Bay

Vorschaubild zur Little-5-Tour in Namibia


Aktivitäten ab Swakopmund

 Bucht HIER * euer Abenteuer in Namibia in der Region rund um Swakopmund

Hier eine kleine Auswahl an möglichen Aktivitäten ab Swakopmund. Drei dieser Ausflüge haben wir selbst gemacht und oben ausführlich beschrieben.

*) Affiliate-Links. Bei Buchung eurer Touren über diese Links zahlt ihr keinen Cent mehr, aber ich bekomme pro Buchung ein paar Cent gutgeschrieben, mit denen ich einen kleinen Teil der laufenden Kosten meines Blogs, zum Beispiel der Serverkosten, decken kann


Bereits veröffentlichte Beiträge zu unserer Reise nach Namibia

Namibia

2 Kommentare zu „Walvis Bay und Swakopmund mit Kindern: Bootstour, Düne 7 & Little 5“

  1. […] Walvis Bay: Wüste & Meer, bunte Eidechsen, Wale – und ganz viel Spaß beim Dünensurfen […]

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