NAMIBIA
Seiteninhalt
- Sossusvlei und Deadvlei – Rote Dünen, Sand in den Schuhen – und viele tolle Fotospots
- Von der Hammerstein Lodge zum Sossusvlei
- Eintritt zum Sossusvlei
- Durch die roten Dünen des Sossusvlei
- Unser Hochgekraxel auf die Düne 45
- Mit dem Shuttle Richtung Deadvlei
- Die Wanderung zum Deadvlei
- Was ist das Deadvlei?
- Unser Rückweg durch die Dünen
- Wanderung zur Big Mamma Düne
- Rückfahrt nach Sesriem
- Unser Fazit:
- Infos für euren Besuch im Sossusvlei und Deadvlei
- Was ist der Unterschied zwischen Sossusvlei und Deadvlei?
- FAQ zu Sossusvlei und Deadvlei
- Wie kommt man zum Deadvlei?
- Braucht man für Sossusvlei und Deadvlei einen Geländewagen?
- Muss man den Shuttle zum Deadvlei nehmen?
- Wie lange dauert die Wanderung zum Deadvlei?
- Kann man auf die Düne 45 steigen?
- Düne 45 oder Big Daddy – welche Düne ist leichter?
- Ist Sossusvlei mit Kindern und Teenagern machbar?
- Wie viel Zeit sollte man für Sossusvlei und Deadvlei einplanen?
- Wann ist die beste Tageszeit für Sossusvlei und Deadvlei?
- Welche Schuhe sind für Sossusvlei und Deadvlei sinnvoll?
- Was sollte man unbedingt mitnehmen?
- Weitere Berichte aus der Namib und unserer Namibia-Reise
- Weitere Wüsten, Dünen und rote Landschaften auf unseren Reisen
- Unterkünfte und Flüge für Namibia
- Erlebnisse und Touren in Namibia
Sossusvlei und Deadvlei – Rote Dünen, Sand in den Schuhen – und viele tolle Fotospots
Sossusvlei und Deadvlei gehörten zu den Höhepunkten unserer Namibia-Reise. Unsere Teenager liefen mit uns auf die Düne 45, wanderten durch den Sand zum Deadvlei und standen später an der Big-Mamma-Düne vor einem kleinen See mitten in der Wüste.
In diesem Reisebericht
Unsere Fahrt von der Hammerstein Lodge nach Sesriem · Eintritt und Karten · Düne 45 · Shuttle zum Deadvlei · Wanderung durch den Sand · Big Daddy und Big Mamma · unsere Erfahrungen mit Teenagern · FAQ und weitere Wüstenlandschaften
Hallo zusammen,
Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wir starten direkt, denn heute steht viel auf dem Programm.
Namibia. Hammerstein-Lodge. Ein Morgen im Juli.
Unser Tag begann sehr früh…
Noch vor Sonnenaufgang saßen wir am Frühstückstisch. Um 6.30 Uhr.
Die armen Kids? Nö, die waren bestens gelaunt. Ehrlich! Sie freuten sich auf die Dünen und auf den nun vor uns liegenden Teil der Reise, der für die Kids gleich mehrere Highlights bereithielt, denn die Kids haben beim Programm fleissig mitbestimmt!
Außerdem gab es ein wirklich tolles Frühstück in der Hammerstein-Lodge.
Heute hatten wir viel auf dem Plan:
Fahrt zu den höchsten Dünen der Welt, einen Apfelkuchen essen im legendären Solitaire und dann noch die Weiterfahrt bis zur Küstenstadt Swakopmund.
500 Kilometer, 6 Stunden reine Fahrtzeit.
Von der Hammerstein Lodge zum Sossusvlei
Direkt nach dem sehr frühen Frühstück starteten wir Richtung Dünen.
Wir verabschiedeten uns von der Lodge und von Oliver.
Und schon waren wir wieder on the Road!
Die Kids machten sich wieder Musik auf die Ohren und schliefen noch eine Runde.
Eigentlich schade, denn die Landschaft war sehenswert.
„Mama, wir haben schon soviel schöne Landschaft gesehen und gleich sehen wir die Dünen, wir schlafen jetzt, Autofahren ist langweilig.“
Ok, ein Nachteil in Namibia sind die Entfernungen zwischen den vielen sehenswerten Orten.
Wir hätten noch weiter in den Süden fahren können zum Fischriver Canyon zum Beispiel, dem Grand Canyon von Namibia. Oder hätten länger in der Gegend zwischen Hammerstein und Solitaire bleiben können… Oder hätten noch mehr Zeit im Etoscha verbringen können ….. Hätte hätte ….
Wir haben eine Rundreise gemacht mit vielen Highlights, aber in 18 Tagen muss man sich überlegen, was ist einem wichtig und was weniger wichtig und vor allem was auch machbar ist.
Wir wollten von allem etwas – etwas Tiere im Norden, etwas Dünen im Süden, etwas Meer im Westen – und im Nachhinein betrachtet ist uns das gut gelungen.
Beim nächsten mal werden wir zum Beispiel mehr Richtung Norden reisen bis zum Caprivi-Streifen und auch im Etoscha mehr Zeit einplanen.
Für den heutigen Tag stand wieder einmal ein Highlight an:
Die höchsten Dünen der Welt!
Aber erst einmal mussten wir dort hinfahren.
Von der Hammerstein-Lodge bis zu den Dünen im Sossusvlei sind es 130 km.
Die Sonne war noch nicht lange aufgegangen, die vielen Wolken ließen sie kaum durch …
Der Horizont war diesig.
Dann aber entfaltete die Namibische Wintersonne ihre ganze Kraft, die Wolken wurden weniger und das Sonnenlicht kam durch.

Die Landschaften in Namibia sind unglaublich. Atemberaubende Schlucht-Landschaften, massive Berge, unendlich scheinende Weite. Manchmal, wenn man einen Tag on the Road ist, wechselt die Landschaft im stündlichen Wechsel.
Immer wieder wundervoll, die Straßen entlang zu fahren und die Gegenden an sich vorbeiziehen zu lassen.
Ich genoss es jedes mal aufs Neue und auch an diesem Morgen bleib meine Handykamera im Dauer-On-Modus.
Einfach nur wow, … schade, dass die Kinder das verschliefen.




Eine Oryx-Antilope am Wegesrand
Irgendwann erkannte man schon die ersten roten Dünen am Horizont!

Eintritt zum Sossusvlei
Um zu den Dünen zu kommen, muss man in Sesriem beim Office Eintritt zahlen. Dort kann man auch direkt Getränke kaufen, was ich nur empfehlen kann.
Der Eintritt war angemessen.
Pro Person waren es ca 10 Euro und für das Auto um 3 Euro.
Das ist der Eingang zum Bereich des Sossusvlei.
Bis zum Endpunkt sind es 61 km asphaltierte Straße.
Man bekommt hier auch direkt die tagesaktuelle Uhrzeit genannt, bis wann man den Naturpark wieder verlassen haben muss.
Generell gilt als Öffnungszeit: Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang.
Lageplan Sossusvlei und Deadvlei
Um euch das besser zu erklären, zeige ich euch das auf zwei Karten
Auf der ersten Karte seht ihr den Weg vom Ort Sesriem zum Hauptparkplatz vom Sossusvlei.
Von dort starten die Shuttle zum zweiten Parkplatz am Deadvlei.
Ein lohnender Zwischenstopp auf diesen 60 km von Sesriem zum Parkplatz ist die Düne 45.
Düne 45 ist eine der Dünen, auf denen es erlaubt ist, hochzukraxeln.
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Weitere InformationenAuf der nächsten Karte seht ihr den Bereich um den Hauptparkplatz.
Dieser ist auf der Karte ganz rechts.
Parkplatz, Shuttle und WC am Sossusvlei
Dort gibt es den großen Parkplatz und auch ein sauberes WC (Kleingeld mitnehmen) .
Und von dort starten die Shuttle zum zweiten Parkplatz, von welchem man zum Deadvlei wandern kann.
Man kann theoretisch auch selber mit Auto zu diesem zweiten Parkplatz fahren, aber das ist nicht zu empfehlen. Der Sand ist sehr fein und tief auf diesem Weg und nicht zu unterschätzen.
Die Fahrt mit dem Shuttle kostete im Juli knapp 12 Euro hin und zurück.
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Weitere InformationenMan fährt von Sesriem mit dem Auto 60 km zum Hauptparkplatz.
Von dort nimmt man am Besten das Shuttle zum zweiten Parkplatz.
Die Fahrt dauert 10 Minuten.
Wandermöglichkeiten Sossusvlei
Vom 2. Parkplatz kann man dann zum Deadvlei wandern. Die Wanderung ist durch die Dünenlandschaft und dadurch anstrengend, daher unbedingt Wasser mitnehmen und diese Wanderung nicht in der Mittagshitze machen.
Obwohl im Juli in Namibia Winter ist, brannte die Sonne wie bei uns im Sommer.
Die Wanderung zum Deadvlei dauert ca 20 Minuten pro Weg.
Die Wanderung auf die höchste Düne, der Big Daddy Düne, dauert ca 2 Stunden und ist sehr anstrengend.
Eine weitere kurze Wanderung vom Parkplatz aus führt zur Big Mamma Dune, dort ist auch ein kleiner See, welcher zu meiner Überraschung im Juli sogar noch etwas Wasser hatte.
Durch die roten Dünen des Sossusvlei
Ok, alle bereit?
Wir haben wir die Gebühr bezahlt und starten nun die 60 Kilometer Straße zwischen den roten Dünen!
Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib Wüste die älteste Wüste der Welt!

Immer wieder sahen wir rechts und links der Straße Oryx-Antilopen …
…und Strauße

Die Landschaft wechselt irgendwann von schroffen Felsen zu weichen Sanddünen.

Vom Auto aus fotografierte ich die ersten Dünen.
Die Dünen bestehen aus reinem Quarzsand und schimmern deswegen so rötlich.
Je intensiver das rot schimmert, desto älter ist die Düne.
Egal wie alt, fotogen sind sie alle. 
Unser Hochgekraxel auf die Düne 45
Wir machten einen Zwischenstop an der Düne 45.
Sie liegt ca 45 km nach Einfahrt in den Park auf der linken Seite.
Wir parkten und starteten den Aufstieg
Sehr fotogen, diese Düne
Und auf geht’s!
Die Kids probierten verschiedene Wege, um nach oben zu kommen.
Es sieht leicht aus, ist aber sehr anstrengend, denn bei jedem Schritt sinkt man tief in den feinen Sand ein.
Kurze Verschnaufpause.
Ich habe es tatsächlich noch gemerkt, dass ich 8 Wochen vorher Corona hatte, meine Puste war weg…..
Kleines Video
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Weitere InformationenDer Aufstieg lohnt sich, die Aussicht ist phänomenal!
Aber seht selbst:

Der Abstieg hat riesigen Spaß gemacht, einfach riesige Schritte machen und man fühlt sich fast wie ein Astronaut auf dem Mond!
Unten am Fuß der Düne entdeckten wir viele Spuren.
Zu welchen Tieren sie gehören, würden wir später noch erfahren

Bye Bye Düne 45, es war eine tolle Erfahrung und ein einmaliges Erlebnis.
Die Anstrengung vom Aufstieg lohnt sich!
Weiter geht die Fahrt Richtung Deadvlei!
Vorbei an weiteren malerischen Dünen

… und wieder ein Oryx.

Mit dem Shuttle Richtung Deadvlei
Die letzten 15 km …
…. dann erreichten wir den Parkplatz …
… und waren geflasht! Wow, unbeschreiblich! Eine völlig andere Welt, in der wir gefühlt angekommen sind. Rote Dünen, spärliche Vegetation.
Eine Landschaft wie gemalt – schon jetzt hat sich die Fahrt gelohnt!

Lange brauchten wir nicht auf das Shuttle zu warten, gefühlt alle 10 Minuten fuhr eins. Bezahlt wurde in einem kleinen Containeroffice am Parkplatz.
Auch das WC-Häuschen ist dort am Parkplatz.

Sehr viele Spuren im Sand!
Gut bereifte und PS – Starke Shuttle zogen die Besucher durch den Sand

Dieses Pärchen wollte auf eigene Faust zum 2. Parkplatz fahren, blieb aber im Sand stecken.
Es kostet etliche Talers, wenn man sich befreien lassen muss.
Wir konnten entspannt die vorbeiziehende Landschaft genießen.
Manchmal schaue ich mir die Fotos an und kann nicht glauben, dass ich wirklich dort war ….
Unvergesslich!
Die Wanderung zum Deadvlei
Angekommen am 2. Parkplatz starteten wir direkt unseren Walk durch die Dünen.
Gut ausgestattet mit Wasser. Der Weg ist nicht weit, pro Strecke ca 20 Minuten zu Fuß. Aber durch den feinen Sand zu laufen ist anstrengend, erst recht, wenn es warm ist.

Diese kleinen Käfer sahen wir überall, sie hinterließen lustige Spuren.
Die Kids brauchten zwischendurch einiges an Motivation, sie waren dann aber froh, es geschafft zu haben und das mit eigenen Augen zu sehen.
Angekommen!!!!! Puh ….
Was ist das Deadvlei?
Das Deadvlei ist ein bizarrer Baumfriedhof.
Unzählige tote Kameldornbäume ragen aus der trockenen Tonpfanne heraus. Dank des ausgetrockneten Teil des Flusses, der Sonne und des trockenen Windes sind sie nicht vermodert, sondern stehen seit Hunderten Jahren in dieser Tonpfanne im Schutz der Dünen drumherum.
Die berühmteste davon ist die Big Daddy – Düne, die höchste Düne der Welt.
Mit ihren 300 – 350 Metern ist sie fast so hoch wie das Empire State Building.
Man darf sie hochkraxeln, für den Aufstieg sollte man ca 2 Stunden einplanen und über körperliche Fitness verfügen.
Da wir an Düne 45 schon merkten, dass uns letzteres ohnehin fehlt, blieben wir unten und bewunderten diese unwirkliche Umgebung.


Unser Rückweg durch die Dünen
Wir blieben ca 20 Minuten dort, bevor wir uns auf den Rückweg machten.
Wer genau hinsieht, entdeckt die kleinsten Wüstenbewohner

Mein Sohnemann auf Abwegen, Dünen hoch und danach wieder runter rennen machte den Kids riesigen Spaß.

Ich konnte mich nicht sattsehen …

Zurück am 2. Parkplatz machten die anderen eine Pause.
Im Schatten der alten knorrigen Bäume stehen Bänke und Tische.
Wanderung zur Big Mamma Düne
Unser Bekannter und ich machten uns auf dem Weg zur Big Mamma Düne, in der Hoffnung, dass der See noch etwas Wasser haben würde.
Es war Winter. Und es war trotzdem heiß! Die Sonne brannte, unsere Getränke waren aufgebraucht, trotzdem wollten wir den eigentlich kurzen Spaziergang zur Big Mamma machen.
Aber ich spürte an diesem Tag doch, dass ich noch nicht wieder richtig fit war,…
Als wir uns so durch den feinen Sand quälten, hielt auf einmal ein Auto neben uns an.
Ein Shuttle von einem Reiseanbieter.
„Kommt, steigt ein, das letzte Stück nehme ich euch mit! Hier, nehmt euch jeder ein kaltes Getränk. „
Ich dankte Gott für diesen Engel, er kam wirklich wie vom Himmel gesandt, denn den eigentlich kurzen Weg hatte ich doch etwas unterschätzt.
Nach kurzer Zeit erreichten wir den Bereich um die Big Mamma.

Etwas Wasser war noch in dem kleinen See und wir entdeckten sogar ein paar blühende Blumen
Ein kleiner See in der Wüste

Und da ist sie, die Big Mamma, auch eine der höchsten Dünen der Welt.
Ist schon surreal – Wüstendünen, die sich im Wasser spiegeln.
Ein tolles Bild, welches ich so schnell nicht vergessen werde!
Zurück liefen wir dann wieder. Die Getränke haben wirklich gut getan.

Wieder ein Oryx

Am 2. Parkplatz trafen wir uns wieder mit den anderen und nahmen das nächste Shuttle zurück zum Hauptparkplatz.
Mit Kiloweise Sand in unseren Schuhen, schmerzenden Beinen, aber voller aufregender, toller, atemberaubender und unvergesslicher Eindrücke!!!!
Ein Oryx. Die sind hier wirklich überall
Ich mag diese Weichheit der Dünen.


Sonnenbrand. Im Winter. Deswegen: Unterschätzt die Sonne nicht! Auch nicht im Juli / August.
Ein paar Fotos gibt’s noch, bevor wir die Rückfahrt antreten

Rückfahrt nach Sesriem
Gegen Mittag brachen wir auf Richtung Sesriem. Unser Ziel war ein Mittagsstopp in Solitaire
Wieder vorbei an Düne 45.
„Na Kinder, wollen wir noch einmal hoch?“
Und im Chor kam: „NEIN! Heute nicht mehr!“
Man merkt es nach einer Weile in den Waden, wenn man viel durch feinen Sand läuft.
Trotzdem würden wir es jederzeit wieder so machen, ein einmaliges Erlebnis!

60 landschaftlich kurzweilige Kilometer zurück nach Sesriem

Ein letzter Blick zurück …. Bye bye rote Dünen!!!

Und schon waren wir zurück in Sesriem …

Bye Bye Sossusvlei.
Nächstes mal bewundere ich Deine Schönheit von einem Heißluftballon.
Viele Anbieter bieten Fahrten zum Sonnenaufgang an.
Unser Fazit:
Auch mit Teenagern lohnt sich ein Ausflug zu den Dünen im Sossusvlei und auch eine kleine Wanderung zum Deadvlei. Nehmt genug Getränke mit.
Plant Zeit ein für die Düne 45, lauft einmal hoch und rennt dann die Dünen runter.
Während ich mich beim Aufstieg fühlte wie eine Oma, wurde ich beim runter-rennen schlagartig wieder zum Kind! Ein riesiger Spaß für alle.
Wie sage ich immer:
Man ist nie zu alt, um jung zu sein
Nach der Fotoflut beende ich den Beitrag hier und zeige euch die Fotos von Solitaire und die Fahrt nach Swakopmund im nächsten Beitrag.

Infos für euren Besuch im Sossusvlei und Deadvlei
Unsere wichtigsten Erfahrungen auf einen Blick
- Von Sesriem führt eine rund 60 Kilometer lange asphaltierte Straße durch den Park.
- Die Düne 45 liegt direkt an der Strecke und war für uns ein sehr lohnender Zwischenstopp.
- Der Weg zum Deadvlei führte bei unserem Besuch über den Shuttle und anschließend ungefähr 20 Minuten zu Fuß durch den Sand.
- Auch im namibischen Winter waren Hitze und Sonne nicht zu unterschätzen.
- Wasser, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und feste Schuhe gehören unbedingt ins Auto beziehungsweise in den Rucksack.
Was ist der Unterschied zwischen Sossusvlei und Deadvlei?
Sossusvlei und Deadvlei liegen dicht beieinander, sind aber nicht dasselbe. Das Sossusvlei ist eine von hohen Dünen umgebene Salz-Ton-Pfanne. Das Deadvlei ist die bekannte helle Tonpfanne mit den abgestorbenen Kameldornbäumen. Bei unserem Besuch fuhren wir zunächst durch den Park Richtung Sossusvlei und wanderten später vom zweiten Parkplatz zum Deadvlei.
FAQ zu Sossusvlei und Deadvlei
Wie kommt man zum Deadvlei?
Von Sesriem fährt man durch den Park Richtung Sossusvlei. Bei unserer Reise endete die asphaltierte Strecke am großen Parkplatz. Von dort nahmen wir den Shuttle durch den tiefen Sand zum zweiten Parkplatz und liefen anschließend durch die Dünen bis zum Deadvlei.
Braucht man für Sossusvlei und Deadvlei einen Geländewagen?
Die asphaltierte Strecke ab Sesriem konnten wir mit unserem normalen Mietwagen fahren. Der letzte Abschnitt zum zweiten Parkplatz führt jedoch durch tiefen Sand. Wir entschieden uns deshalb für den Shuttle. Wer dort selbst fahren möchte, sollte die aktuellen Zufahrtsregeln prüfen und nur mit einem dafür geeigneten Fahrzeug sowie entsprechender Erfahrung in tiefem Sand starten. Wer stecken bleibt, zahlt ordentlich fürs rausschleppen.
Muss man den Shuttle zum Deadvlei nehmen?
Wir haben den Shuttle genutzt und würden es wieder so machen. Der Sand war tief, und wir sahen unterwegs ein Fahrzeug, das stecken geblieben war. Ob und unter welchen Bedingungen Selbstfahrer aktuell bis zum zweiten Parkplatz fahren dürfen, sollte kurz vor der Reise geprüft werden.
Wie lange dauert die Wanderung zum Deadvlei?
Wir brauchten ungefähr 20 Minuten pro Strecke. Im feinen Sand und bei starker Sonne fühlte sich der Weg deutlich anstrengender an, als die reine Gehzeit vermuten lässt.
Kann man auf die Düne 45 steigen?
Ja. Wir sind gemeinsam mit den Kindern auf die Düne 45 gestiegen. Weil man bei jedem Schritt in den feinen Sand einsinkt, war der Aufstieg anstrengend. Der Blick von oben und besonders das Hinunterlaufen waren die Mühe für uns aber wert.
Düne 45 oder Big Daddy – welche Düne ist leichter?
Für uns war die Düne 45 die bessere Wahl. Sie liegt direkt an der Straße und man kann selbst entscheiden, wie weit man hinaufgeht. Für Big Daddy muss deutlich mehr Zeit und Kondition eingeplant werden. Nach unserem Aufstieg auf die Düne 45 und der Wanderung zum Deadvlei blieben wir bei Big Daddy unten.
Ist Sossusvlei mit Kindern und Teenagern machbar?
Mit unseren Teenagern war der Tag gut machbar. Sie liefen mit auf die Düne 45 und zum Deadvlei. Der feine Sand, die Sonne und die langen Wege verlangten zwischendurch allerdings Motivation, Pausen und ausreichend Getränke.
Wie viel Zeit sollte man für Sossusvlei und Deadvlei einplanen?
Für die Fahrt durch den Park, einen Stopp an der Düne 45, den Shuttle, die Wanderung zum Deadvlei und weitere kurze Wege solltet ihr mehrere Stunden einplanen. Wer zusätzlich Big Daddy besteigen oder den Sesriem Canyon besuchen möchte, braucht entsprechend mehr Zeit.
Wann ist die beste Tageszeit für Sossusvlei und Deadvlei?
Am frühen Morgen sind Temperaturen und Licht meist angenehmer. Wir starteten sehr früh an der Hammerstein Lodge, waren aber trotzdem später bei kräftiger Sonne unterwegs. Selbst im Juli bekamen wir zu spüren, wie stark die Winter-Sonne in der Wüste sein kann.
Welche Schuhe sind für Sossusvlei und Deadvlei sinnvoll?
Wir empfehlen feste, geschlossene Schuhe. Der Sand dringt zwar trotzdem hinein, aber beim Aufstieg auf die Dünen und beim längeren Laufen hatten wir damit besseren Halt als mit offenen Schuhen.
Was sollte man unbedingt mitnehmen?
Ausreichend Wasser, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und feste Schuhe. Wir hatten unsere Getränke bei der späteren Wanderung zur Big Mamma bereits aufgebraucht und unterschätzten außerdem die Sonne. Am Ende des Tages hatte ich trotz namibischem Winter einen Sonnenbrand.
Weitere Berichte aus der Namib und unserer Namibia-Reise
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