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Apfelkuchen in Solitaire, der Gaub Pass und ein besonderes Schild in der Wüste: Tropic of Capricorn

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Von Sossusvlei nach Swakopmund: Solitaire, Tropic of Capricorn, Gaub Pass und Kuiseb Pass

Die Fahrt von Sossusvlei nach Swakopmund führt über lange Schotterstraßen, Solitaire, das Tropic-of-Capricorn-Schild sowie den Gaub Pass und den Kuiseb Pass. Für uns wurde daraus ein kompletter Fahrtag mit Apfelkuchen, alten Autowracks, Staub im Auto und ständig wechselnden Landschaften – von den roten Dünen bis zum Atlantik.

Hier findet ihr unseren persönlichen Reisebericht über diese Etappe und zusätzlich die wichtigsten Infos zu Route, Fahrzeit, Straßenzustand, Tankmöglichkeiten und den Stopps unterwegs.


Hallo zusammen,

weiter geht’s in meinem Bericht von Namibia.

Die Tour zur Küste war unsere letzte Etappe.

Hinter uns liegen drei tolle Tage. Wir haben Dünen erklommen, eine tolle Safari-Fahrt gehabt und über die vielfältigen Landschaften südlich von Windhoek gestaunt.

Nun aber geht’s von den Bergen und von der Wüste zum Meer!
Und da haben wir uns ordentlich was vorgenommen, das Programm war straff, aber ich hätte auf keinen einzigen Punkt verzichten wollen.
Und die Kids? Hatten gleich mehrere Highlights in Swakopmund geplant, dazu aber in den späteren Berichten.

Wegen der Fotoflut nehme ich euch heute auf ein Teilstück mit zwischen Sossusvlei und Swakopmund.

Unsere Strecke auf einen BlickRoute: Sossusvlei / Sesriem – Solitaire – Tropic of Capricorn – Gaub Pass – Kuiseb Pass – Walvis Bay – Swakopmund
Straße: überwiegend Schotter, später Richtung Küste wieder Asphalt
Wichtigster Versorgungsstopp: Solitaire mit Tankstelle, Bäckerei und Reifenservice
Zeit: Für die Etappe sollte man einen ganzen Fahrtag einplanen, wenn man wie wir unterwegs mehrfach anhält.

Zwischen Sossusvlei und Swakopmund

Die Dünen von Sossusvlei

Grandiose Dünen. Unglaubliche Farbenspiele des Sandes.
Eine unwirkliche und bizarre Landschaft, welche fasziniert und einlädt, mehr zu sehen, hochzukraxeln, durch den feinen Sand zu laufen.

Kurzum: Ein Abstecher, der sich gelohnt hat!

Fahrt durchs Sossusvlei-Eingangs- bzw für uns Ausgangs- Tor in Sesriem

Und wieder on the Road again!

Tolle Berglandschaften lagen vor uns.

„Guckt mal Kinder, die Berge, wie hoch die…. ähm… Kinder?!“

Na, ratet mal …. Kaum saßen wir im Auto, gab es Musik auf die Ohren und manchmal auch die Augen zu …. Teenager…

Früher war das anders bei unseren Reisen mit Baby, Kindern und größeren Kindern. Mit Teenagern ist das eben anders. Sie möchten chillen, Spotify hören, schlafen.
Kommentar meiner Tochter „Wir können ja später bei dir im Blog lesen, was wir verschlafen haben!“ …

Wir Erwachsenen genossen die Landschaft und die holperige Schotterpiste. Naja, letzteres genossen wir eher weniger. Es ist halt so gegeben. Normal hier in Namibia. Gehört dazu.

Keine Ahnung, wie die Kids bei dem Gerappel und Geruckel schlafen können …
Vielleicht aber auch gerade deswegen?!

Für solche langen Strecken und staubigen Roadtrips haben sich bei uns über die Jahre einige Reisegadgets wirklich bewährt.

Bergige Landschaft auf dem Weg nach Solitaire

Schon vom Sandstaub der ‚Straße‘ fein eingepudert erreichten wir den Namib-Naukluft-Park.

Tiere entdeckten wir leider keine.

Die Berge am Horizont waren sehr imposant.

Gegenverkehr!!!! Schnell, Fenster zu!!!!


Wobei …. ob Fenster auf oder zu machte im Grunde keinen Unterschied. Der Staub zog auch durch die Lüftung und war einfach überall… Man ist ohnehin dauerstaubig. Nur direkt nach dem Duschen nicht. Macht übrigens Spaß, wenn man lange, dicke Haare hat, sich den Staub rauszuwaschen. Gehört halt dazu, wenn man in Namibia Urlaub macht.

Ich lasse mal ein paar Bilder aus dem Namib-Naukluft-Park sprechen

Die Berge hatten teilweise interessante Formen.
Wie frisch aufgeschichtet

Die letzten Ausläufer der Dünenlandschaft

Eines meiner Lieblingsfotos der Fahrt


Noch 11 Kilometer bis Solitaire – endlich, so langsam bekamen wir Hunger

Solitaire

Solitaire ist ein kleiner, wirklich winzig kleiner Wüstenort mit nur rund 100 Einwohnern.
Die Geschichte des heutigen Solitaire begann 1948, als Willem Christoffel van Coller das Land kaufte.
Der Laden entstand 1949, die kleine Kirche wurde 1951 fertiggestellt.

Der Ort lebt von seiner Abgeschiedenheit, liegt für Reisende aber ausgesprochen praktisch an der Verbindung zwischen Sossusvlei und der Küste. Solitaire liegt an der C14; von Sesriem und Sossusvlei führt die C19 dorthin. Für Selbstfahrer ist der Ort einer der wichtigsten Stopps auf dieser Etappe.
Solitaire hat die einzige Tankstelle auf der direkten Strecke zwischen Sossusvlei und Swakopmund. Außerdem gibt es eine Bäckerei, etwas zu essen und einen Reifenservice – bei den langen Schotterstrecken in Namibia durchaus beruhigend.
Vor allem der Apfelkuchen ist weit bekannt.

Praktisch für Selbstfahrer:
In Solitaire gibt es neben der Tankstelle und dem Reifenservice auch die McGregor’s Desert Bakery sowie einen kleinen General Store mit Getränken, Snacks, Reisebedarf und einem Geldautomaten. Die offizielle Betreiberseite bezeichnet Solitaire weiterhin als einzigen Tankstopp zwischen Sossusvlei und Swakopmund.

Lage von Solitaire

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Weitere Informationen

Solitaire von oben

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Weitere Informationen

Wie ihr sehen könnt, ist das wirklich kein besonders großer Ort – aber auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Wir näherten uns Solitaire und langsam und behutsam holte ich die Kids aus ihren fremden Sphären zurück in die Realität. „Handys aus, wir sind sofort da!“

Angekommen fielen uns direkt die alten Autowracks auf.

Meine Kinder und mich erinnerte Solitaire sehr an Hackberry an der Route 66
Ein uriger Store, alte und sehr alte Autos, teilweise als Wracks und Wüsten-Vegetation.

Die Autowracks von Solitaire

Ich glaube, das könnte noch das ursprüngliche Ortschild sein. Urig mit den Öllampen. Mir gefällt sowas sehr.

Überall auf dem Gelände befinden sich Autowracks. Interessant anzusehen.

Erinnerte uns etwas an „Cars“ Irgendwie auch etwas schade um die schönen Autos.
Die alte Zapfsäule von früher.

Wir hätten noch ewig stöbern können, aber wir hatten etwas die Zeit im Nacken, denn es war schon früher Nachmittag und wir wollten noch bis vor Sonnenuntergang nach Swakopmund.

Der Eingang zum Laden.

Ich bekam Heimatgefühle, denn wir haben auch noch sehr viele landwirtschaftliche Geräte von damals.
Mir kam in Solitaire die Idee, diese auch dekorativ in irgendwelche Beete einzubauen.
Kommt auf unsere ToDo – Liste für 2023.

Es war sehr voll im Laden, daher habe ich keine Fotos von der Inneneinrichtung.

Obwohl es sonnig und warm war, saßen überraschend wenig Gäste auf der schön angelegten Terrasse

Die Kinder und ihr Katzensensor…

Der legendäre Apfelkuchen aus der McGregor’s Bakery in Solitaire

Und dann bekamen wir unsere Bestellung, für Stephan und mich der legendäre Apfelkuchen und ein heißer Kakao.

Der Apfelkuchen ist weit über Solitaire hinaus bekannt und gehört für viele Reisende fest zu einem Stopp hier dazu.

Man sagt ihm nach, es sei der beste von Namibia.

Ja, ist er! Wirklich lecker! Aber machte auch pappsatt.

Die Kids hatten Muffins, sie sagten, die waren ebenfalls sehr gut.

Schade, dass wir nicht viel Zeit hatten.

Na, wer sieht das Auto?

Ich glaube, das steht schon etwas länger hier

Wie niedlich! Und das mitten auf dem Parkplatz!

Der Gründer der Bäckerei („Moose McGregor Desert Bakery“), Percy „Moose“ McGregor, hat Solitaire mit seinem Apfelkuchen berühmt gemacht.
In Namibia kann man auch auf Farmen beerdigt werden und so befindet sich sein Grab nun mitten hier auf der ehemaligen Farm.

Es gibt eine Lodge in Solitaire.
Sie bieten u.a. auch Sundowner-Fahrten und Safari-Ausfahrten und geführte Ausflüge zu den Dünen an.

https://www.solitairenamibia.com/

Wir blieben nicht über Nacht, sondern fuhren gut gestärkt weiter Richtung Küste.

Und wieder unterwegs

Und wieder unterwegs.

Dieses mal schauten sich die Kinder die Landschaft an, denn es sollten nun direkt mehrere kleine Strecken-Highlights folgen.

Ein paar Berge …

… und dann wieder Straßen bis zum flachen Horizont.

Wir fuhren auf einer Hochebene.

Berge rechts der Straße am Horizont

… und dann sahen wir das Schild!

Endlich, darauf hatte ich schon gewartet.

Tropic of Capricorn

Tropic of Capricorn!

Der südliche Wendekreis.

Der „Wendekreis des Steinbocks“ ist die südlichste Stelle der Erde, an dem die Sonne zur Sonnenwende zum Mittag im Zenit steht.

Er liegt ungefähr 2600 km südlich des Äquators und verläuft auf 36.700 Kilometer Länge durch 10 Länder:
Namibia, Botswana, Südafrika, Mosambik, Madagaskar, Australien, Chile, den nördlichsten Zipfel Argentiniens, Paraguay und Brasilien

Überfahren haben wir es schon, als wir Richtung Süden führen. Zwischen Rehoboth und Kalkrand steht auch ein solches Schild.
Aber bei diesem hier kann man viel besser anhalten und auch der Hintergrund ist bedeutend schöner.
Das Schild an der C14 ist damit ein unkomplizierter Fotostopp auf der Strecke. Wir mussten dafür keinen Umweg fahren. Wer hier anhält, sollte natürlich vollständig von der Fahrbahn herunterfahren und trotz der oft leer wirkenden Straße auf den Verkehr achten.

Das Schild steht genau HIER

Der Gaub-Pass

Der Gaub Pass gehört zur C14 zwischen Solitaire und Walvis Bay und wird auf Schotter gefahren. Laut NamibWeb ist der Pass mit einer Steigung von etwa 1:18 vergleichsweise moderat. Trotzdem sollte man wegen loser Fahrbahn, Kurven, Gefälle und möglichem Gegenverkehr mit angepasster Geschwindigkeit fahren.

Kurz nach dem Schild fängt eine malerische Strecke an:

Der Gaub-Pass

Eine aufregende Strecke, viele Kurven und immer wieder spannende Aussichten über die Landschaft

Bergab ins Tal hinein

Juli – Winterzeit in Namibia = Trockenzeit. Das Flussbett war komplett trocken.

Atemberaubende Einblicke in die Schlucht

Entlang schroffer Felsen führte die Straße wieder hoch auf die Plateauebene

Manchmal sehe ich Landschaften, aber kann sie nicht richtig begreifen.
Was ich sehe, was ich erlebe – manchmal erscheint es so unwirklich.
Nie zuvor habe ich eine vergleichbare Landschaft gesehen.
Es überrascht mich immer wieder, was die Natur kann und wie viele unterschiedliche Landschaften es auf unser einen Erde gibt.

Es gab von der kurvigen Tal- und Bergfahrt ein wenig Erholung.

Wenn in Namibia so ein Schild aufgestellt wird, ist es absolut berechtigt.

Offizieller Eingang zum Namib-Naukluft-Nationalpark. Das andere Schild stand schon weit vor Solitaire

Der Kuiseb-Pass

Auch der Kuiseb Pass liegt auf der C14 und ist eine Schotterpassage. NamibWeb gibt für ihn eine Steigung von etwa 1:9 an. Landschaftlich ist dieser Abschnitt besonders spannend, weil der Kuiseb River eine markante Grenze in der Namib bildet: Südlich des Flusses dominieren die großen Sanddünen, nördlich davon wird die Landschaft deutlich felsiger und karger.

Der Kuiseb-Pass

Weiche Steppengras-bewachsene Hügel, dazwischen immer wieder tiefe Schluchten

Wieder fuhren wir in ein Tal

Eine unberührte Landschaft. Eines der Kinder meinte „Wow, da fehlen ja nur noch die Dinosaurier!“ Ja, irgendwie stimmte es. Nirgendwo sonst habe ich soviel unberührte, weite Natur gesehen wie in Namibia

Die Brücke über dem Kuiseb River, dem tiefsten Punkt der Strecke.

Auch dieser Fluss war ausgetrocknet.

Die Strecke führt ein Stück am Fluss entlang ….

… dann gehts wieder bergauf.

Diese Landschaft auf dem Rücken der Pferde zu entdecken stelle ich mir toll vor.
Wieder ein weiterer Punkt auf meine Never-ending-Bucket-List.
(Um die „abzuarbeiten“, bräuchte ich eine Million auf dem Konto und müsste mindestens 150 Jahre alt werden.)

Nach den aufregenden Gebirgspässen folgte eine wirklich langweilige und eintönige Strecke bis zur Küste…

Nanu, was ist denn das auf unserem Auto?!

Interessant. Wie das wohl zustande kam?!

Fahrt durchs Niemandsland

Am Anfang sahen wir zumindest ab und zu mal Tiere wie zB diese Herde Springböcke

Aber dann führte die Strecke durch Niemandsland. Einfach nichts. Keine Häuser. Keine Bäume. Keine Tiere. Nichts.

Doch, ein paar Strommasten sorgten für einen kleinen Moment für Abwechslung ….

Zumindest war die Strecke irgendwann asphaltiert. Nach stundenlangem durchgerüttel und zugestaube wirklich sehr angenehm.

Vor dem Sonnenuntergang würden wir Swakopmund nicht erreichen.

Ein Zug. Auf Gleisen. In voller Fahrt.
Das hatten wir bislang noch nicht gesehen.

Wohl aber einen neben den Schienen liegenden entgleisten Zug.

Wir erreichten die Küste zum Sonnenuntergang.

Die Straße führt nach Walvis Bay – und von dort zwischen Sanddünen und Meer entlang nach Swakopmund, von Palmen gesäumt. Wie schon öfters am heutigen Tage war ich sprachlos vor Schönheit, welche sich mir landschaftlich bot.
Der Sonnenuntergang toppte das alles noch!

Palmen und Sonnenuntergang

So schöööön …. Meer, Palmen, Sonnenuntergang.

Kurz nachdem die Sonne im Meer versunken war, erreichten wir Swakopmund.
Dort hatten wir einiges an Programm geplant. Unter anderem zwei Safarifahrten der etwas anderen Art:
Die erste auf einem kleinen Boot
und die andere in die Wüste auf der Suche nach den little 5.

Mehr dazu aber dann im nächsten Beitrag.

Es freut mich, dass ihr wieder dabei ward! Bis zum nächsten mal !!!!


FAQ: Von Sossusvlei nach Swakopmund über Solitaire

Wie lange fährt man von Sossusvlei nach Swakopmund?

Für die Strecke von Sossusvlei beziehungsweise Sesriem nach Swakopmund sollte man einen ganzen Fahrtag einplanen. Je nachdem, ob man direkt am Sossusvlei, in Sesriem oder an einer Lodge startet, liegt die Strecke ungefähr zwischen 350 und 400 Kilometern. Die reine Fahrzeit liegt je nach Startpunkt, Straßenzustand und Geschwindigkeit ungefähr bei fünf bis sechs Stunden. Mit Stopps in Solitaire, am Tropic of Capricorn sowie am Gaub Pass und Kuiseb Pass wird daraus schnell ein deutlich längerer Tag – so war es auch bei uns.

Ist die Strecke von Sossusvlei nach Swakopmund asphaltiert?

Nein. Große Teile der Strecke sind Schotterstraße. Staub, Geruckel und Gegenverkehr gehören deshalb dazu. Erst Richtung Küste kamen wir wieder auf asphaltierte Straßen.

Wo kann man zwischen Sossusvlei und Swakopmund tanken?

Solitaire ist der entscheidende Tankstopp auf dieser Strecke. Dort gibt es Benzin und Diesel sowie einen Reifenservice. Wir würden bei einer solchen Namibia-Etappe nicht darauf warten, bis der Tank fast leer ist, sondern eine vorhandene Tankmöglichkeit nutzen.

Lohnt sich ein Stopp in Solitaire?

Für uns ganz klar ja. Solitaire ist winzig, aber die alten Autowracks, die historische Tankstelle, die Bäckerei und natürlich der bekannte Apfelkuchen machen den Ort zu einem besonderen Zwischenstopp. Meine Kinder und mich erinnerte die Atmosphäre sogar ein wenig an Hackberry an der Route 66.

Wie viel Zeit sollte man für Solitaire einplanen?

Für Tanken, einen Rundgang zwischen den alten Autos und eine Pause in der Bäckerei würde ich ungefähr 30 bis 60 Minuten einplanen. Wer ausgiebig fotografiert oder dort etwas essen möchte, kann natürlich länger bleiben.

Wo steht das Tropic-of-Capricorn-Schild in Namibia?

Das Schild, an dem wir angehalten haben, steht an der C14 zwischen Solitaire und dem Gaub Pass. Direkt dort lässt sich kurz für ein Foto anhalten. Den genauen Standort habe ich oben im Reisebericht verlinkt.

Sind Gaub Pass und Kuiseb Pass schwierig zu fahren?

Wir empfanden die Strecke nicht als gefährlich, aber man sollte aufmerksam und angepasst fahren. Kurven, Gefälle, Schotter und Staub erfordern mehr Konzentration als eine asphaltierte Straße. Gerade bei Gegenverkehr ist ausreichend Abstand wichtig.

Kann man die Strecke von Sossusvlei nach Swakopmund an einem Tag fahren?

Ja. Die Etappe wird von vielen Selbstfahrern an einem Tag gefahren. Wer wie wir in Solitaire pausiert, am Tropic of Capricorn anhält und unterwegs am Gaub Pass und Kuiseb Pass fotografiert, sollte dafür aber wirklich einen ganzen Fahrtag einplanen und möglichst früh starten.

Ist die Strecke von Sossusvlei nach Swakopmund mit Kindern und Teenagern machbar?

Ja. Wir waren selbst mit unseren Kindern unterwegs. Die Etappe ist lang, aber Solitaire und die verschiedenen Landschaften und Fotostopps sorgen zwischendurch für Abwechslung. Und wenn die Landschaft gerade nicht spannend genug ist, helfen bei Teenagern offenbar auch Musik auf den Ohren und ein Nickerchen trotz Schotterpiste.


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Unsere Namibia-Rundreise: vorher und nachher

Mehr aus Swakopmund und Walvis Bay

An der Küste ging unsere Namibia-Reise direkt weiter. In Swakopmund erkundeten wir die Stadt zwischen Wüste und Atlantik. Danach folgten rund um Walvis Bay und Swakopmund eine Bootstour mit Robben, Delphinen und Walen, Düne 7, Quadfahren und unsere Little-5-Tour in der Namib.

Weitere Wüsten, Weite und besondere Roadtrip-Landschaften

Solitaire erinnerte uns mit seinen alten Autos sofort an Hackberry und Seligman an der Route 66. Eine ganz andere Wüstenlandschaft erlebten wir bei unserer Wüstentour in Qatar zum Inland Sea. Und dieses Gefühl von roter Erde, Weite und scheinbar endlosen Straßen begegnete uns Jahre später wieder im australischen Outback bei Kata Tjuta.

Alle Stationen, Reiseberichte und unsere komplette Route findet ihr auf meinerNamibia-Übersichtsseite →

2 Kommentare zu „Apfelkuchen in Solitaire, der Gaub Pass und ein besonderes Schild in der Wüste: Tropic of Capricorn“

  1. Der Himmel sieht ja immer total schön aus auf den Bildern, vor allem das Beitragsbild gefällt mir! Namibia steht auch noch auf dem Plan. Liebe Grüße und danke für die Eindrücke. Lg, Meike

    1. Elly unterwegs

      Vielen Dank!

      Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, auch wenn es nachts dafür sehr kalt war.

      Ich wünsche Dir, dass Du auch irgendwann dieses schöne Land bereisen kannst!

      Liebe Grüße aus Münster

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