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Kategorie: Namibia

Safarifahrt zwischen NamibRand und Kalahari

Safarifahrt in der Nähe vom NamibRand Naturreservat


Safarifahrt zwischen NamibRand und Kalahari

 

Wie versprochen zeige ich euch hier in einem gesonderten Bericht die Fotos unserer Safari-Fahrt irgendwo zwischen NamibRand und Kalahari

Ausgangspunkt war die Hammerstein-Lodge, in welcher wir eine Nacht blieben 

Kosten für die Safarifahrt / Pirschfahrt

Die Safarifahrt / Pirschfahrt haben wir direkt bei Oliver in der Lodge gebucht, umgerechnet kostete sie ca 22 Euro inkl. Getränke zum Sundowner

 

Einsteigen, es geht los!!!!

 

Wir fuhren eine ganze Weile, bis wir unser Ziel erreichten.
Von der Straße ging es auf schmale sandige Feldwege

Wie genau das Gebiet heißt weiß ich gar nicht, aber es liegt irgendwo zwischen dem NamibRand Naturreservat und der Kalahari 

 

Rote Sandwege

Roter Sand und schöne Landschaft. Fehlen nur noch schöne Tiersichtungen

Die ersten ließen nicht lange auf sich warten

Die ersten Tiersichtungen ließen nicht lange auf sich warten

Zwei Löffelhunde durchstreiften die Steppe

Wenig später entdeckten wir eine Herde Zebras.
Durch den roten Sand wurden die weißen Stellen leicht orange

Zebras und eine einsame Giraffe

 

 

Eine einsame Giraffe genoss ihr Abendessen

Eine Weile konnten wir keine Tiere in der Nähe unseres Wegen ausmachen. Aber auch die Landschaft war lohnenswert.

Wie fühlt sich das an, auf Safari zu sein?

Ich kann das gar nicht so wirklich beschreiben. Man fährt im offenen Safari-Fahrzeug durch diese wundervolle Landschaft und die ganze Zeit halten die Kids und wir Ausschau nach Tieren. 
Was raschelt da im Gebüsch? Sind das Ohren im Gras? Ist dahinten eine Giraffe? 
Wow, guckt mal da, Zebras!!!!! 
Es ist so spannend und aufregend, wir haben mehrere Safarifahrten / Pirschfahrten gemacht und jede einzelne war einzigartig und hatte ihren ganz besonderen Highlights. Eine laufende Giraffenherde, Hyänen bei der Jagd, eine Gruppe Elefanten mit Jungtiere… Und das Highlight der heutigen Safarifahrt hatten wir noch vor uns. Aber das ahnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. 

Wir genossen die Landschaft und hielten Ausschau nach Tieren
 

Fast hätten wir sie nicht gesehen – 2 Löffelhunde, gut getarnt im hohen Gras
Mit Windrädern wird Wasser in die Wasserlöcher gepumpt
Lodgehäuser einer benachbarten Lodge

Afrika!!!
Afrika!

 

Muss das Horn dieser Antilope so? Irgendwie sah es unnatürlich aus

Sehr lässige Antilope

.

Etwas weiter zog eine Herde Gnus durch die Weite

Weite Landschaft

Wieder ein Löffelhund

.

Und wieder viel malerische Landschaft

 

Wir trafen wieder auf eine Zebraherde und eine Antilopenherde

Zebras und Antilopen

.

Etwas weiter entfernt tummelten sich jede Menge Springböcke

Weiter ging die Fahrt. Die Sonne senkte sich und die afrikanische Landschaft wurde in ein warmes Licht getaucht 

Glücklich!!!!!

Einfach nur glücklich.
Ich bin so dankbar, dass wir all das mit den Kindern erleben durften!
Erneut treffen wir auf eine große Gnu-Herde

Wir fuhren mindestens eine halbe Stunde durch die Landschaft. Sahen immer wieder Antilopen, Zebras und Gnus. 

 

 

Und dann war geplant, dass wir zum Sonnenuntergang-Point fahren. Die Sonne war schon dicht am Horizont. 

Aber dann wurde unser Fahrer auf einmal schnell! Er bog in eine Seitenstraße ein und gab Gas! 
Irgendetwas hatte er mit seinem Fernglas entdeckt, wir sahen erst noch nichts … 

… aber dann … 

Unser absolutes Highlight

Nashörner! 

Drei ausgewachsene Tiere und ein Jungtier. 

 

 

Soooo niedlich! 

Wir konnten unser Glück kaum fassen

 Bei der Nashornart handelt es sich um Breitmaul-Nashörner.

 

Es war so schön, so lieblich, so niedlich – wir hätten fast den Sonnenuntergang verpasst!

 

 

Leuchtend Orange geht die Sonne unter

 

Wir fuhren zum Sonnenuntergangspunkt.
Als wir ihn erreichten, war die Sonne schon untergegangen und das wundervolle namibische Abendhimmelleuchten begann 

Bei einem kühlen Getränk und ausgelassener Stimmung sahen wir uns das Farbspektakel am Himmel an. 

Dieses Leuchten. Dieses Licht. Es faszinierte mich jeden Abend aufs Neue. Ich genoss es, atmete tief ein und aus, versuchte, diese Stimmung aufzusaugen. 
Diese Freiheit um mich herum, die Sonnenuntergänge als leuchtender Abschluss unserer schönen Tage in diesem so wundervollen Land. 
Und auch die Kinder waren entspannter als zu Hause. Hauptthema an diesem Abend waren die Nashörner, vor allem das Jungtier. 

 

… und dann war es Zeit für die Rückfahrt. Eine halbe Stunde im offenen Wagen. Und es war frisch. Sobald die Sonne weg war, kühlte es auf wenige Grad über Null ab. 
Wir kannten das schon und zogen unsere Winterjacken an. 

 

 

Zurück in der Hammerstein-Lodge gab es direkt Abendessen. 

 

Den Tag ließen wir am Kamin ausklingen. 

 

 

 

Kontakt zur Hammerstein-Lodge 

E-Mail direkt an die Hammerstein-Lodge (könnt ihr auf deutsch schreiben)

Website: https://daosa.com.na/

 

 

 

Früh am nächsten Morgen begann unser Tag 

 

Die Hammerstein-Lodge kann ich euch sehr empfehlen.
Die Zimmer waren sauber, das Essen sehr gut,  Oliver kümmert sich um jeden Wunsch mit Engagement und Herzblut und Spaß kann man auch mit ihm haben! 

Direkt nach dem sehr frühen Frühstück starteten wir Richtung Dünen. 

Wir verabschiedeten uns von der Lodge und von Oliver. 
Obwohl wir nur eine Nacht dort waren, fühlte es sich schon alles familiär an. 

 

On the Road again! 

 

Na, seht ihr die Oryx-Antilope? Wir hätten sie auch fast übersehen

 

Im nächsten Teil nehme ich euch mit in die Wüste! Dort, wo es die höchsten Sanddünen der Welt gibt! 

Bis zum nächsten mal !! 

 

 

 

Safarifahrt in der Nähe vom NamibRand Naturreservat


Bereits veröffentlichte Namibia-Reiseberichte:

Namibia

 

 

 

 

Von Windhoek Richtung Süden – unendlich scheinende Straßen und grandiose Berglandschaften

Von Windhoek Richtung Süden – unendlich scheinende Straßen und grandiose Berglandschaften


 

Von Windhoek Richtung Süden – unendlich scheinende Straßen und grandiose Berglandschaften

 

Hallo zusammen,

schön, dass ihr wieder dabei seid.

Nach unserer tollen Tour in den Norden Namibias waren wir für 2 Nächte auf der Otjisazu- Farm in der Nähe von Windhoek. Die Kids hatten sich einen Erholungstag gewünscht und wollten einfach nur chillen.

Danach aber hieß es wieder Taschen packen für unsere nächste Mehrtages-Tour, dieses mal Richtung Süden!

“Kinder, packt eure Sachen bitte schon heute Abend, morgen müssen wir um 7 Uhr losfahren.” sagte ich wissentlich vorsichtig nach dem Abendessen auf den Weg zu unseren Zimmern.

“7 Uhr morgens?!” Entrüstung pur. “Mama, ernsthaft, wir haben Ferien!”

Ja, manchmal haben wir diese Diskussionen. Und dann gilt es einen Kompromiss zu finden.
Aber gibt es für Teenager einen Kompromiss, wenn sie um 6.30 Uhr in den Ferien aufstehen müssen?
“Können wir nicht später fahren?”

“Nein, wir haben eine längere Strecke vor uns. Aber das erste Stück ist komplett asphaltiert, da könnt ihr im Auto weiter schlafen.”
– “Fahren wir dann zu den Dünen?”
“Jep!”
– “Jaaaaaaa, endlich!”

Darauf freuten sich die Kids sehr. Unser Ausflug in die Dünen zwischen Swakopmund und Walvisbay.

Vorher aber fuhren wir Richtung Maltahöhe und Sossusvlei, die Wüste mit den höchsten Sanddünen der Welt.

Ihr lest es – es lagen einige tolle Abenteuer vor uns!

Abstauben lohnte sich nicht, denn auch die Wege Richtung Süden sind wieder teilweise Schotterpisten. Staubige Schotterpisten.

 

Windhoek, ein Morgen im Juli 2022.
6.29 Uhr. In den Gästezimmern 5, 6 und 7 schlummern alle tief und fest.
6.30 Uhr. Aus allen drei Zimmern ertönen mindestens zwei verschiedene Handywecker.
Schweigendes Gewusel beginnt.
Die Koffer können wir auf der Farm lassen, da wir hier auch unsere letzten beiden Nächte verbringen werden.
Wir packen unser Handgepäck fertig und gehen zum Frühstücksraum.
6:50 Uhr. Frühstück! Der Kakao steht schon bereit. Und das frisch gebackene Brot. Wieder werden wir mit süßem Gebäck verwöhnt. Joghurt, frisches Obst – obwohl wir so früh dran sind, ist schon alles vorbereitet – und lecker wie immer, ein toller Start in einen lange Tag.
7.15 Uhr. Wir sind zur Abfahrt bereit.
Um 7.20 Uhr sind wir unterwegs Richtung Süden!
Die Kids schnappen sich ihr Nackenhörnchen, machen sich Musik auf die Ohren und schlafen.
Eine lange Fahrt liegt vor uns.

Wir nehmen einen kleinen Umweg und fahren den Pass an der Maltahöhe. Andreas hat ihn uns empfohlen.

Unsere Tages-Route

Karte:

500 km, knapp 6 Stunden reine Fahrtzeit. So eine Strecke ist eigentlich zuviel, aber auf dieser Strecke ist ein Großteil asphaltiert, somit ist das in diesem Fall machbar.
Nur auf Schotterstraßen würden wir so eine weite Strecke definitiv nicht empfehlen!

Das erste Stück von der Otjisazu-Farm Richtung Windhoek.

 

Paviane mitten auf der Straße!

Kurz vor Windhoek trafen wir auf eine Pavian-Herde mitten auf der Straße

 

Nur 781 km bis Süd-Afrika! 

 

Nachdem wir Windhoek verließen, wurde die Landschaft hügelig und sehr malerisch.

Die Kids verschliefen das leider.

 

Hinter Windhoek begannen die Berge

Ist das nicht schön? Ich genoss es sehr, diesen Teil der Strecke zu fahren.

Kleiner Tankstop in Rehoboth

In Namibia gibt es übrigens nicht nur deutsches Radio, sondern auch eine deutsche Tageszeitung.

Interessante Strommasten-Konstruktion

Wir fuhren die B1 bis Kalkrand.

 

In Kalkrand bogen wir rechts ab – und hatten eine langweilige, eintönige Schotterpistenstrecke vor uns.

Nur geradeaus durch die weite Landschaft


Brücke über den Fluss Vis, welcher in den trockenen Wintermonaten nur wenig Wasser führt

Im Flußbett waren viele Tiere

Viele Tiere tranken an den kleinen Wasserlöchern   

Die Fahrt durch die eintönige flache Landschaft dauerte um 2 Stunden, genau weiß ich es nicht mehr, es zog sich wie Kaugummi….

Eine willkommene Abwechslung: Gegenverkehr, in diesem Fall ein typischer Tiertransport

Danach wieder nichts. Nur eine Straße und weite Landschaft. Die C21 ist wahrlich nicht spektakulär…

Und dann hatten wir es endlich geschafft, die Schotterpiste endet und geht wieder in eine asphaltierte Straße über: Die C19 Richtung Maltahöhe


Wir fahren durch den Ort Maltahöhe

 

Kaum sind wir durch den Ort durch, wird aus der asphaltierten Straße wieder Schotterpiste
Dafür gibt es ein eigenes Straßenschild

Ein kleiner Canyon mit besonderen Steinen

Wir fuhren weiter auf der C19 und erreichten einen kleinen Canyon.
Das besondere hier ist die Gesteinsart.

Wir parkten das Auto für einen kleinen Spaziergang

Schaut euch mal die Steine an, so etwas habe ich nie zuvor gesehen.

Die seltsam geformten Steine sind Schwarzkalk.
Hierbei handelt es sich um ein unter Sauerstoff-Ausschluss abgelagerten Sediment.
Schwarz ist es, weil das Sediment aufgrund des fehlenden Sauerstoffs nicht zersetzt wurde, sondern vermoderte.
Die Rillen und Vertiefungen entstehen durch Regenwasser, welche das Kalk beim abfließen ‘ablösen’

Tolle Landschaft!

 

Und so sehen die kleineren Steine aus, welche dort zu Tausenden liegen.

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Etwas weiter entdeckten wir Tiere:
Felsenantilopen!
Diese Antilopenart haben wir bislang noch gar nicht gesehen.

Leider liefen sie direkt weg. Schade.

 

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Die Landschaft wurde immer schöner!

Und dann beginnt er endlich, unser Grund für diesen Umweg: Der Zaris-Pass!

Wow, unbeschreiblich! Als würde man durch ein Bild aus einem Reiseführer fahren, es war so schön! Andreas hat nicht zuviel versprochen – aber er versprach, dass wir auf dem Weg nach Swakopmund eine weitere ähnlich schöne Landschaft durchfahren würden.
Dass dies hier zu toppen sei glaubte ich nicht!

Die Jungs “Hey, guckt mal, da hat ein Riese Minecraft gespielt!”

Irgendwie wirkte das so, als dürfte das schwerkrafttechnisch gar nicht so stehen bleiben. Tat es aber, wie auch immer. Die Natur kann sowas halt!

 

 

 

Ein kleiner künstlicher Affe zeigte uns den Weg – denn hier mussten wir abbiegen, um zur nächsten Lodge zu kommen:

Die Hammerstein-Lodge

 

Angekommen! Gegen 14.30 Uhr erreichten wir die Hammerstein- Lodge

 

Lage:

 

Andreas hatte uns die Lodge empfohlen. Sie lag gut auf unserem Weg, ist sauber, hat sehr gute Preise und bietet auch Pirschfahrten an.

 

Außenansicht der Lodge – in diesem Gebäude sind Rezeption, Restaurant, Bar, Aufenthaltsraum und einer von mehreren Zugängen zur Terrasse

 

Wir wurden sehr herzlich von Oliver begrüßt. Er ist ein deutscher Auswanderer und führt nun die Lodge mit sehr viel Liebe und Engagement.

Als erstes zeigte er uns die Zimmer. Wir hatten drei Doppelzimmer in einem Nachbargebäude. Die Zimmer lagen nebeneinander.

 

 

Die Zimmer waren sauber und gut eingerichtet.

Anschließend zeigte uns Oliver die Lodge.

Die Bar…

… und eine Art Wintergarten.

Direkt angrenzend zu der großzügigen Terrasse.

Es gibt einen Pool mit vielen Sonnenliegen und was wir bislang selten in Namibia gesehen haben: Einen kleinen Spielplatz im Garten

Die ganze Anlage ist sauber und gepflegt mit viel Liebe zu Details. 
 

Wir haben einen kleinen Bauernhof, deswegen bekam ich Heimatgefühle. Wir haben auch einen Oldtimer-Trecker – und auch so einen Pflug zum Schieben.

Dieses Foto habe ich direkt in unsere Familiengruppe geschickt. Bei uns im Ort finden regelmäßig Oldtimer-Trecker-Treffen und Ausfahrten statt. Ich liebe es!

Auf dem Bereich der Terrasse gibt es sogar einen kleinen Brunnen / Teich

 

Wir hatten noch kein Mittagessen und fragten Oliver, ob wir noch eine Kleinigkeit essen könnten.
Die Mittagstisch-Küche war aber schon zu – aber dann sagte er zu uns: “Setzt euch mal dort hin, ich überlege mir was! Mögt ihr Schinken und Käse?”  Daumen nach oben, Nicken oder “Jaaaa!” – einstimmig. “Ok, bin gleich zurück!” Und schon verschwand Oliver Richtung Haupthaus. Wenig später bekamen wir dann alle Schinken-Käse-Toast und kühle Getränke.
Toller Service!

 

Bei einem Spaziergang über das Lodge-Gelände sahen wir ein großes verwaistes Gehege und fragten Oliver, was es damit auf sich hat.
Früher gab es in der Lodge einen zahmen Geparden.

Auf vielen Postkarten und Fotos in der Lodge ist “Lisa” noch zu sehen.

Leider ist sie inzwischen verstorben und eigentlich wollte Oliver gerne wieder Katzen in seiner Lodge halten. Das Gelände drumherum ist riesig. Leider ist dies nicht mehr erlaubt. Schade, ich hätte gerne endlich mal eine Raubkatze gesehen, denn im Etoscha hatten wir leider kein Glück.

Oliver bot uns eine Pirschfahrt an, zum Sonnenuntergang. Da würden wir zwar keine Löwen oder Geparden sehen, aber viele andere Tiere. 

Wir würden, weil wir 6 Personen sind, einen eigenen Wagen bekommen, da wir in dem größeren Safari-Wagen keinen Platz mehr haben würden.
Preis: Umgerechnet 22 Euro p.P. inkl. Getränke beim Sonnenuntergang.

Wir buchten die Tour, bis dahin konnten wir uns noch etwas im Zimmer ausruhen oder auf der Terrasse bei kühlen Getränken die Sonne genießen.

Weil auf der Pirschfahrt viele tolle Fotos entstanden, mache ich daraus einen eigenen Bericht.

Ein kleiner Vorgeschmack:  

Weiter geht’s hier mit dem Abendessen.

Gereicht wird es im großen Restaurant als Buffett.

Rindfleisch, Gemüse, Reis, Nudeln auf Wunsch auch vorher eine Suppe. Es fehlte an nichts.

Das war besonders lecker.

 

Als Nachtisch gab es verschiedene Sorten Eis und Kuchen.
Leider habe ich davon heute kein Foto für euch. Es war lecker, dass muss an dieser Stelle reichen. ;-)

Die Deckenkonstruktion und Beleuchtung

Dieses Bild hätte ich am liebsten auch zu Hause.

 

Ein ereignisreicher Tag lag hinter uns.

 

Eine lange Fahrt durch viele verschiedene Landschaften, eine tolle Pirschfahrt im afrikanischen Sonnenuntergang und ein reichhaltiges Essen.

Nachdem die Sonne weg war, wurde es wieder sehr frisch.

Wir suchten uns in der Bar einen Platz am kuschelig-wärmenden Kaminfeuer und ließen den Tag mit ein paar kühlen Drinks ausklingen.

 

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Der nächste Morgen…  Wie immer begann unser Tag früh.

 

Guten Morgen aus der Hammerstein-Lodge! Was für ein Himmel, alleine dafür hat sich das frühe aufstehen gelohnt!

 

Die Kids standen trotz der Uhrzeit voller Vorfreude auf.

Denn heute würden wir in die Dünen fahren, darauf freuten sie sich sehr!

Erst einmal gab es aber Frühstück!

Auch das Frühstück gab es in Buffetform. Es gab Toast, frisches Brot, Aufschnitt, Käse, Gemüse und Obst. Auf Wunsch auch Ei und Bacon und für die Kinder Kakao.  Gestern hatte ich vergessen, den Spielplatz zu fotografieren, das holte ich schnell nach.

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Kontakt zur Hammerstein-Lodge 

E-Mail direkt an die Hammerstein-Lodge (könnt ihr auf deutsch schreiben)

Website: https://daosa.com.na/

 

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Danke, dass ihr wieder dabei ward. 

Im nächsten Bericht nehme ich euch wieder mit auf eine Safarifahrt – afrikanischer Sonnenuntergang inklusive, wobei wir den fast verpasst hätten, aus einem sehr niedlichem Grund

 

Bis zum nächsten mal! 

 

Von Windhoek Richtung Süden – unendlich scheinende Straßen und grandiose Berglandschaften


Bereits veröffentlichte Reiseberichte aus Namibia
Namibia

Ausflugstipp: das Monument Valley von Namibia und der Vingerklip

 Ausflugstipp: das Monument Valley von Namibia und der Vingerklip


 

Ausflugstipp: das Monument Valley von Namibia und der Vingerklip

 

Hallo zusammen,

 

 

Ich wünsche euch allen ein
glückliches und gesundes
neues Jahr mit vielen tolle Momenten
und zum 31.12.2023 einem dicken Buch
voller schöner Erinnerungen!

 

Ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen.

Wir haben in diesem Jahr wieder zu Hause gefeiert, ganz klassisch mit Raclette und Schokobrunnen mit allen 5 Kids, meinen Eltern und Geschwistern.

Unsere Ponys haben die Nacht in der Box verbracht, ich hatte eine Ahnung, dass es bei uns in der Silvesternacht ordentlich krachen würde bei dem, was am 30. und tagsüber am 31. schon verballert wurde.
Unser Hund war die ganze Zeit bei uns, er hatte schon tagsüber sehr viel Angst.
Auch wenn ich Feuerwerk mag, dieses laute Geballer finde ich unnötig, vor allem, wenn es schon zwei Tage vorher anfängt  …

 


 

Bevor wir im Reisebericht weiter Richtung Süden von Namibia fahren, habe ich noch einen kleinen Ausflugstipp bei Khorixas für euch

Es ist ein lohnenswerter Zwischenstop von ca 1 Std 
Wer möchte, kann aber auch Wanderungen von 3 Stunden unternehmen. 

Wir haben dort einen Stop gemacht, als wir von Khorixas zurück nach Windhoek fuhren.

 

Vingerklip – die einzig noch verbliebene Felsnadel in Namibia

 

Lage:

 

 

Der Weg führt wieder einmal über staubige Schotterpisten durchs malerische Damaraland

Von der C39 sind es nach dem Abbiegen ca 24 km zur Vingerklip Lodge

Schon nach kurzer Zeit sieht man die ersten Tafelberge des Ugab-Tals.

 

Die Tafelberge entstanden vor über 30 Millionen Jahren. Ein paar Millionen Jahre später schufen Wind, Wetter und der Fluss Ugab dann dieses malerische Tal. 

Ein paar wenige größere oder kleinere Tafelberge sind noch heute zu sehen, der bekannteste davon ist eigentlich nur noch ein kleiner Erosionsrest eines einst stolzen Tafelberges: Der Vingerklip. 

Auf einem 929m über dem Meeresspiegel hohem Hügel steht die Felsnadel. Ca 35 Meter hoch, aber nur einem Umfang von gerade mal 44 Metern und schon jetzt lässt sich die Stelle erahnen, an welcher diese imposante Naturwerk irgendwann einmal zusammenbrechen wird, so wie eine weitere Felsnadel, welche bis 1988 in der Nähe von Keetmanshoop stand. 

 

Die Tafelberge im Ugab- Tal

Uns erinnerte das sehr an unserem Besuch im Monument Valley in den USA

(Bericht: Unser Besuch im Monument Valley / USA)

 

 

Möchte man zu der ‘Fingerklippe’ wandern, muss man in der Vingerklip- Lodge eine Art Eintritt zahlen. Eine sehr geringe Gebühr, ca 1 Euro p.P.

Die Vingerklip Lodge hat eine tolle Lage inmitten der Tafelberge und rundherum nur Natur und Weite. Im Privatreservat mit eigenen Wasserlöchern sieht man regelmäßig Giraffen, Antipolen und Zebras.
Vom Preisniveau ist es schon gehoben, was nicht zuletzt der Lage geschuldet ist.

Die Vingerklip-Lodge als Ausgangspunkt für Wanderungen

Das ist die Vingerklip Lodge. Von hier aus starten verschiedene Wandermöglichkeiten durch das Tal. Von hier bis zum Vingerklip wandert man ca 45 Minuten.
Oben auf dem Tafelberg gibt es einen tollen Aussichtspunkt, ebenfalls ein Wanderziel von der Lodge aus.

Wir gingen zur Rezeption der Lodge und wurden auf deutsch empfangen. Die Betreiber haben die Anlage toll hergerichtet, ein Ort zum Wohlfühlen

Aussicht von der LodgeDer Vingerklip. Von dieser Perspektive aus weiß man auch, warum er so genannt wird: Vingerklip heißt übersetzt Fingerklippe – und es sieht wirklich aus wie ein Finger, der in den Himmel zeigt

Wir hatten nicht die Zeit für eine Wanderung und fuhren mit dem Auto zum Parkplatz am Fuße des Vingerklips

Dort angekommen wanderten wir hoch zum Vingerklip. 
Nicht alle Kids hatten darauf Lust. 

Es gibt einen einfachen Weg von der Rückseite und einen steilen von der Vorderseite.

Drei der Kids hatten “Bock auf klettern” und wählten die zweite Variante

Die Aussicht von oben ist atemberaubend! Tafelberge und weite Landschaft, ohne Worte, einfach nur wow!

 

Kurzes Video von der Aussicht

 

 

Wir hielten kurz inne. Und genossen. Einfach nur schauen. In diese Weite. Selbst die Kinder nahmen sich die Zeit, um das alles auf sich wirken zu lassen. Wir waren alleine am Vingerklip. Es war eine Ruhe, welche uns alle erfasste. So laut und ausgelassen die Kinder vorhin noch waren, so ruhig waren sie jetzt – und ließen ihre Blicke über die Landschaft schweifen 

Ich tat es ihnen gleich.

Diese Ruhe, diese Weite … Dinge, nach denen ich mich im stressigen Alltag jetzt oft sehne 

 

Irgendwann aber war es Zeit für den Rückweg. Um heile unten anzukommen, wählten wir dafür den längeren, aber weniger steilen weg. Hochkraxeln ist das eine, aber bergab ist der kürzere Weg doch zu gefährlich gewesen.

Schaut euch diese Weite an!

Man erkennt deutlich, wo der Fluss damals mit seinen reißendem Wasser eine Schneise durch die Sedimentsgesteinsschichten fraß.

Und wir standen grad auf einer Insel von damals. Damals, als es noch ein stolzer Tafelberg war. 

Mal sehen, wie lange es den Vingerklip in dieser Form noch gibt. Hoffentlich noch sehr lange, damit sich noch viele Menschen daran so erfreuen können wie wir. 

Das ist der längere Weg, welchen man auch für den Aufstieg nutzen kann. Befestigt und teilweise mit angelegten Stufen.

Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir das Auto. 

Und da endete unsere 1. Tour in Namibia mit dem Etoscha-Nationalpark und die Region um Khorixas. 

Bye Bye Vingerklip.
Bye Bye Ugab- Tal.

Bye Bye Damaraland!

 

Es war schön hier, landschaftlich und kulturell gab es im Damara-Land viel zu sehen und erleben. Ein letzter Blick zurück.

 

Nun aber stand die nächste Etappe unserer Namibia-Reise an: 

Die Fahrt zu den Dünen im Süden! 

 

Himba-Stand an der Straße. Hier verkaufen sie vor allem selbstgemachten Schmuck.

Auf dem Weg zurück nach Windhoek

 

Wir blieben nach dem Ausflug in den Etosha und nach Khorixas für 2 Tage bei Andreas auf der Otjisazu- Farm, bevor wir dann Richtung Süden starteten. 

Freut euch auf die nächsten Berichte, dann gehen wir unter anderem auch wieder auf Safari! 

 

 

 

Ausflugstipp: das Monument Valley von Namibia und der Vingerklip

 


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