Seiteninhalt
- Ausflugstipp in Namibia: Zu Besuch bei den Damara und Himba
- Fahrt von Khorixas durch das Damaraland
- Lage vom Damara Living Museum
- Was genau ist das Damara Living Museum?
- Unser Besuch im Damara Living Museum
- Fazit Damara Living Museum
- Nächster Stop: Das Himbadorf
- Unser Besuch im Himbadorf
- (K)ein Fazit
- FAQ: Damara Living Museum und Besuch bei den Himba
- Lohnt sich das Damara Living Museum mit Kindern?
- Wie hoch sind die Eintrittspreise im Damara Living Museum 2026?
- Wie lange dauert ein Besuch im Damara Living Museum?
- Kann man das Damara Living Museum ohne Voranmeldung besuchen?
- Was ist der Unterschied zwischen einem Living Museum und einem bewohnten Himbadorf?
- Was sollte man bei Fotos in einem Himbadorf beachten?
- Weitere Begegnungen mit Kultur und Tradition auf unseren Reisen
- Unterkünfte in Namibia suchen*
- Touren und Ausflüge in Namibia*
- Bereits veröffentlichte Berichte über Namibia
Ausflugstipp in Namibia: Zu Besuch bei den Damara und Himba
Hallo zusammen,
Im heutigen Bericht stelle ich euch zwei Ausflugsziele in der Nähe von Khorixas vor.
Als ich mit Andreas unsere Reise plante, äußerte ich den Wunsch, auch mehr von der Kultur Namibias zu erfahren. Er hatte direkt mehrere Vorschläge.
Zwei tolle Möglichkeiten mehr von der Kultur in Namibia zu erfahren bieten sich im Damara Living Museum und im Dorf der Himba.
Fahrt von Khorixas durch das Damaraland
Schon alleine der Landschaft wegen lohnt sich eine Fahrt durch das Damaraland.
Gefühlt irgendwo im Niergendwo fährt man durch die abwechslungsreiche Landschaft mit wenig Verkehr und kaum Anzeichen menschlicher Zivilisation, abgesehen von der Schotterstraße.
Die Kids fanden die Fahrten meistens langweilig. Sie beschäftigten sich mit ihren Handys, meistens beschränkt auf Musik hören, denn Spiele daddeln bei den ruckeligen Straßen ist eher weniger zu empfehlen.
Von der iGowati Lodge in Khorixas sind es ca 90 km bis zum Damara Living Museum, die Fahrt dauert etwas über 1 Std.

Ich liebe Wege durch solche interessanten Landschaften. Ein klein wenig erinnerte mich die Strecke an den Zion Nationalpark an der Westküste der USA. Und auch im Outback Australiens gab es immer wieder solche Momente. Aber auch Europa bietet landschaftlich beeindruckende Strecken – etwa entlang der Großglockner Hochalpenstraße in Österreich oder auf der Küstenstraße vor Dubrovnik in Kroatien. Und auch in Norwegen …. oh weh, ich schweife ab… Aber bei solchen Strecken könnte ich stundenlang einfach nur fahren und die Gegend angucken.


Lage vom Damara Living Museum
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Von Khorixas: ca 90 km, Fahrtzeit ca 1 1/4 Std
Von Windhoek: ca 420 km, Fahrtzeit ca 5 Std
Von Okaukuejo: ca 335 km, Fahrtzeit ca 4 Std
Was genau ist das Damara Living Museum?
Die Damara gelten als die Ureinwohner Namibias. Trotz dieser Tatsache drohte ihre Kultur „verlorenzugehen“ , daher entstand Anfang des Jahrtausends die Idee für dieses Museum. 2010 öffnete es und zieht seitdem viele Besucher an, welche in diesem „lebenden Museum“ viel über die ursprüngliche Kultur der Damara lernen.
Wie man dem Namen entnehmen kann, handelt es sich um ein Museum. Die Damara leben dort nicht. Durch das Museum können sie Geld verdienen und ihre Kultur erhalten / weitergeben.
Im Living Museum erfährt man, wie die Damara vor der Zeit der Kolonisation Namibias lebten.
Es wird sehr großen Wert darauf gelegt, damit alles authentisch ist, daher findet man nichts aus dem modernen Leben.
Sie tragen die damalige traditionelle Kleidung, zeigen das Handwerk, wie sie es damals praktizierten und erzählen vom Leben und Alltag früher.
Übrigens auch auf Deutsch.
Es ist ein Mitmach-Museum, die Menschen dort verdienen auf diese Weise ihr Geld, um den Besucher die Kultur näher zu bringen.
Neben dem Eintrittspreis kann man die Damara auch durch Kauf der eigens dort hergestellten Schmuckstücke oder Werkzeuge unterstützen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Damara Living Museum
Stand: Juli 2026
Öffnungszeiten: Täglich von 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise:
Es gibt verschiedene Programme:
Das traditionelle Dorfleben
Hier bekommt man einen Einblick in das traditionelle Leben der Damara. Gezeigt werden unter anderem die Herstellung von Waffen und Werkzeugen, das Gerben von Leder, die Schmuckherstellung, traditionelle Spiele, Gesänge, Tänze und das Entzünden des heiligen Feuers.
Dauer: ungefähr 1 Stunde
Kosten pro Person: 150 NAD, umgerechnet etwa 8,10 Euro
Die Buschwanderung
Während der Buschwanderung wird erklärt, welche Pflanzen traditionell als Nahrungsmittel, Medizin oder für die Herstellung von Duftstoffen verwendet wurden. Außerdem wird gezeigt, wie Fallen gestellt wurden und wie die Damara früher jagten.
Dauer: ungefähr 45 Minuten
Kosten pro Person: 120 NAD, umgerechnet etwa 6,45 Euro
Kombiprogramm: Traditionelles Dorfleben und Buschwanderung
Das Kombiprogramm verbindet das traditionelle Dorfleben mit der Buschwanderung und bietet damit den umfassendsten Einblick in die frühere Lebensweise der Damara.
Dauer: ungefähr 2 Stunden
Kosten pro Person: 240 NAD, umgerechnet etwa 12,90 Euro
Besuch des modernen Dorfes
Auf Anfrage kann auch das etwa zwei Kilometer entfernte heutige Dorf Louw-In gemeinsam mit einem Guide besucht werden. Dort erfährt man, wie die Damara heute leben.
Kosten pro Person: 110 NAD, umgerechnet etwa 5,90 Euro
Kinder von 0 bis 2 Jahren nehmen kostenlos teil. Kinder von 3 bis 12 Jahren zahlen die Hälfte des regulären Preises.
Die Eurobeträge dienen nur der ungefähren Orientierung, da sich der Wechselkurs laufend verändert.
Währungsrechner NAD in Euro
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Währungsrechner – umrechner-euro.de
Wichtiger Hinweis: Eintritt und evtl. auch Souvenire müssen in bar bezahlt werden. Es gibt keine Möglichkeit für eine Zahlung mit EC Karte.
Man kann zu den Öffnungszeiten zu jeder Zeit kommen, die Programme werden dann individuell zeitlich angepasst.
Aktualisierung 2026: Die oben genannten Preise stammen aus der Zeit unserer Reise. Laut Living Culture Foundation Namibia gelten für 2026/2027 derzeit N$ 130 pro Person für das traditionelle Dorfleben, N$ 110 für den Bushwalk und N$ 220 für das Kombiprogramm. Kinder von 0 bis 2 Jahren sind frei, Kinder von 3 bis 12 Jahren zahlen die Hälfte. Bitte prüft die Preise vor eurem Besuch noch einmal direkt beim Anbieter.
Unser Besuch im Damara Living Museum

Angekommen am Parkplatz


Wir wurden direkt sehr herzlich begrüßt.
Meine älteste Tochter hatte in der gemeinsamen Zeit mit der Lehrerin ein paar Sätze in der Klicksprache der San gelernt. Ich bat sie, dieses einmal zu zeigen – sie kam meiner Bitte nach und unser Guide für unseren Besuch dort schloss sie sofort ins Herz. Und so bekamen wir eine ganz persönliche und spannende Führung durch das Dorf.

Der Eingang zu dem Museum führt durch eine Felsspalte

Auf geht’s in ein weiteres Abenteuer in Namibia

Im Dort angekommen startete unser Besuch mit einem traditionellen Tanz und Gesang.
Und obwohl wir bei den Safaris und Fahrten durch die Landschaft Namibias schon oft das „Wow, wir sind wirklich in Afrika!“ – Gefühl hatten, vermittelte uns das noch einmal dieses Gefühl auf einer ganz anderen Ebene!
Wir setzten uns auf eine der Bänke und schauten fasziniert zu.

Dann begann der eigentliche Rundgang durch das Dorf, in welchem uns viel über das damalige, traditionelle Leben der Damara erklärt und gezeigt wurde. 
Schmiedekunst für Werkzeug und Waffen zum Anfassen.

In dieser Hütte wird Alkohol hergestellt. Ich habe zwar noch den sauren-alkoholischen Geruch in der Nase, wenn ich die Bilder sehe, aber wie genau das hergestellt wird, weiß ich nicht mehr. In Erinnerung geblieben ist mir, dass Ameiseneier eine große Rolle spielen.

An der nächsten Station wurde Feuer gemacht. Das Werkzeug dafür kann man sich im Shop übrigens auch kaufen.


Und dann war es Zeit für den Buschwalk. So viele Eindrücke, und es folgen noch viele weitere


Als erstes erfuhren wir viel über die Pflanzen der Umgebung.
Aus unserer Gruppe wurden drei Jungs / Männer ausgewählt, um mit auf die fiktive Jagd zu gehen. Mein Bonussohn war mit dabei.

Gejagt wurde damals mit Pfeil und Bogen.
Anpirschen ….
… da ist die Beute!
Der Springbock ist ausgestopft. Es wurde gezeigt, wie man sich anschleicht und dann den Bock schießt. 
Die Jungs durften es selber ausprobieren, hinterher gab es für jeden ein Erinnerungsfoto mit Beute.

Tolle Landschaft 
Zurück im Dorf schauten wir uns die anderen Stationen an.
Die Mädchen interessierte besonders die Schmuckherstellung aus Steinen und Schalen der Straußeneier.

Die Kinder der Damara sind mit dabei.

Die nächste Station war wieder eine Mitmach-Station. Die Kids haben das Angebot gerne angenommen und sich selber mal daran versucht. Natürlich mit dem Werkzeug von damals – gar nicht so einfach

Mit allen Sinnen erleben. Anfassen, Riechen, Fühlen, Schmecken.
So macht Museum sehr viel Spaß!

Wusstet ihr, dass getrockneter Elefanten-Dung ein wahres Wundermittel für viele Krankheiten ist? Wir bekamen das alles erklärt und staunten, wie man damals Krankheiten behandelte.

Sehr viel Spaß hatten die Kids beim Owela-Spiel, dem traditionellen Spiel in Namibia. Das Spiel konnten wir nicht zu Ende spielen, es hätte viel zu lange gedauert.


Fazit Damara Living Museum
Wir verbrachten ca 2 – 3 Stunden im Damara Living Museum, welche sehr schnell vergingen.
Es hat allen Spaß gemacht und wir haben viel über die Kultur der Damara gelernt.
Unser Guide war mit Herzblut dabei, das spürte man. Er hatte Freude, dass wir uns für vieles interessierten und viel ausprobiert haben.
Ein kurzweiliger und lehrreicher Besuch, welcher jeden Cent wert ist.
Daher klare Empfehlung für einen Besuch im Living Museum!
Im Shop haben wir noch einiges gekauft. Andenken für uns, aber auch Mitbringsel für die Familie.
Einige von den Stücken auf dem Foto sind jetzt bei uns in unserer Urlaubs-Vitrine. Auch damit kann man die Damara unterstützen.

Und auch zum Abschluss gab es wieder einen Tanz und Gesang.
Toller Abschluss mit 100 % Afrika-Feeling! 
Video unseres Besuches:
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Nächster Stop: Das Himbadorf
Die iGowati Lodge, in welcher wir in Khorixas ein paar Nächte verbrachten, unterstützt ein Himba-Dorf und bietet den Lodge-Gästen Besuche dort an.
Im Grunde hielt ich das für eine tolle Möglichkeit, auch die Kultur der Himba kennenzulernen.
Und die Kids wollten auch mit. Freiwilliger Erdkundeunterricht. In der Schule undenkbar, aber in Afrika was anderes und kam schon des Öfteren auf dieser Reise vor, was mich sehr freute.
Die Himba
Die Hima sind das letzte halbnomadische Volk in Namibia. Sie leben nahezu unberührt von der modernen Welt ohne Strom und Wasser in einfachen Hütten. Viele besitzen nicht einmal einen Ausweis
Ihr Reichtum sind Tiere und eine gute Ernte, sie leben bescheiden und benötigen keinen Reichtum.
Dennoch heißt der Name „Himba“ übersetzt Bettler. Grund dafür ist, dass vor ca 100 Jahren der Stamm überfallen und ausgeraubt wurde. Zum Überleben mussten sie bei den Nachbarn um Almosen bitten. Seitdem nennt man sie „Himba“
Die meisten Himba leben ursprünglich im sehr dünn und nicht gut zu erreichenden Norden des Landes.
Es gibt aber im Land verteilt vereinzelt Himbadörfer und auch in Windhoek sieht man ab und zu Himba, wie sie ihren Schmuck verkaufen.
Ein Himbadorf ist immer ähnlich aufgebaut. Es gibt einen meist eingezäunten Bereich, in welchem die einfachen Hütten, bestehend aus Wasser, Sand und Kuhdung, stehen. Mittig ist ein eingezäunter Bereich für die Tiere.
Der Zaun besteht aus Ästen und Zweigen.
Es gibt einen Stammesführer.
Die Männer haben zwei Frauen. Es herrscht eine klare Hierarchie, so dürfen am Feuer zB nur Männer sitzen. Die Frauen haben dann ihr eigenes Feuer.
Auffallend sind die Frisuren der Himba-Frauen.
Mädchen tragen zwei nach vorne geflochtene Zöpfe mit Perlen, erst mit Eintritt der Periode bekommen sie die klassischen Zöpfe, welche mit Ocker eingerieben werden. Eine ‚vollkommene‘ Frau sind sie erst mit Geburt des 1. Kindes.
Unser Besuch im Himbadorf
Wir wussten nicht so recht, was uns erwarten wurde.
Empfohlen wurde uns, ein paar Gastgeschenke in Form von Essen / Naturalien mitzubringen. Eintrittsgeld möchten die Himba dafür nicht.
Wir hatten einen Dolmetscher dabei, welcher uns bei der Verständigung helfen sollte. Organisiert wurde das über die iGowati Lodge.
Anders als das Damara Living Museum ist dies ein richtiges Dorf, in welchem die Himba auch leben.
Das war für uns anfangs sehr befremdlich, daher habe ich auch erst einmal keine Fotos gemacht. Es erschien mir nicht richtig, denn wir waren in ihrem ganz persönlichen Lebensbereich.
Uns trennten Welten und auch wenn wir schon fast aufgefordert wurden, in eine der Hütten zu gehen, kam es uns irgendwie seltsam vor.
Abgesehen davon war es sehr interessant und wir lernten viel über das Leben der Himba.
Und auch Fotos sollten wir machen.
Erst hinterher verstand ich, was wir damals besser hätten machen können, nämlich sich auf all das einlassen. Sie wollten mit uns tanzen, haben uns soviel von ihnen gezeigt, haben gesungen für uns – sie waren bereit, uns ihr Leben und ihre Kultur zu zeigen, aber die Berührungsangst war wie eine unsichtbare Mauer stets zwischen uns. Eine Distanz, die mir im Nachhinein sehr sehr leid tut. Und auch bei den Kindern war es ähnlich. Sie suchten den Kontakt zu den Kindern der Himba, auf der anderen Seite war eine Mischung aus Angst vor dem Unbekannten und kindliche Neugierde. Einen gemeinsamen Nenner fanden sie nicht. Vielleicht hätten wir dafür einfach länger bleiben müssen.


Das Himbadorf. 
In der Mitte ist der eingezäunte Bereich für die Tiere
Der Katzensensor der Kinder funktioniert einfach überall

Hühner mit Nachwuchs
Auch die Hühner haben eine kleine Hütte bekommen
Diese Hütte ist inzwischen verlassen. Es wurde einfach ein paar Meter weiter eine neue errichtet

Einladung in die Hütte 
Die (erwachsenen) Himba waschen sich nicht mit Wasser.
Sie zerreiben die roten Ochre-Steine und vermischen das Pulver mit Ziegenfett.
Damit reiben sie sich ein, was ihnen die rote Farbe verleiht.
Das ganze dient auch als Schutz vor Mücken und als Sonnenschutz.
Und es riecht sehr gut.

Wir bekamen auch etwas davon auf den Handrücken gerieben. Die Haut fühlte sich damit sehr weich an und die rote Farbe sah man noch nach Stunden auf unserer weißen Haut.


Die blonden Haare meines Sohnes weckten bei den Kindern großes Interesse. 


Wir entdeckten ein Solarbetriebenes Radio.
Und das machte mich nachdenklich.
Wenn die Himba Gäste in ihre Dörfer einladen und vor allem die Kinder dann die Kleidung sehen, die technischen Geräte wie Handy und Kamera, wie will man die Tradition weiter aufrechterhalten?
Ich stelle mir das sehr schwierig vor, zumindest in den Dörfern, welche von Gästen besichtigt werden.
(K)ein Fazit
Der Besuch war sehr interessant, trotzdem sehe ich ihn noch immer mit gemischten Gefühlen.
Wir wurden von den meisten herzlich begrüßt, manche schienen aber gar keine Lust zu haben. Was ich auch verstehen kann.
Ich würde es auch nicht wollen, dass ich dauernd Besucher in meinen eigenen 4 Wänden hätte.
Auf der anderen Seite können sie so den Menschen ihre Kultur zeigen und verdienen zudem Geld damit.
Auch ihren Schmuck verkaufen sie im Dorf an einem Stand (Bezahlung nur mit Bargeld )
Es war auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung, aber schöner fände ich es, wenn es wie im Living Museum der Damara aufgezogen würde.
Vielleicht hätten wir uns dann auch mehr darauf einlassen können …

Eine Schale vor den Himba, damit wir für Tanz und Gesang ein Dankeschön-Obolus hinein legen. Haben wir gerne getan.

Ein kleines Video von unserem Besuch bei den Himba:
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Eine tolle Sehenswürdigkeit gibt es noch in Khorixas. Die zeige ich euch im nächsten Beitrag – und danach geht’s Richtung Süden, in die Dünen!
FAQ: Damara Living Museum und Besuch bei den Himba
Lohnt sich das Damara Living Museum mit Kindern?
Nach unserer Erfahrung ja. Viele Stationen sind zum Mitmachen gedacht: Feuer machen, traditionelle Spiele, Handwerk und der Bushwalk. Dadurch bleibt der Besuch auch für Kinder anschaulich. Für das vollständige Programm sollte man ungefähr zwei bis drei Stunden einplanen.
Wie hoch sind die Eintrittspreise im Damara Living Museum 2026?
Die Living Culture Foundation Namibia nennt für 2026/2027 N$ 130 pro Person für das traditionelle Dorfleben, N$ 110 für den Bushwalk und N$ 220 für die Kombination aus beiden Programmen. Kinder bis zwei Jahre sind frei, Kinder von drei bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte. Preise können sich ändern, deshalb sollte man sie vor der Fahrt noch einmal auf der offiziellen Seite prüfen.
Wie lange dauert ein Besuch im Damara Living Museum?
Für das Dorfprogramm und den Bushwalk zusammen sind etwa zwei bis drei Stunden realistisch. Wer nur eines der Programme wählt, braucht entsprechend weniger Zeit. Da die Straßen im Damaraland teilweise aus Schotter bestehen, sollte zusätzlich genügend Zeit für die An- und Weiterfahrt eingeplant werden.
Kann man das Damara Living Museum ohne Voranmeldung besuchen?
Bei unserem Besuch konnten wir innerhalb der Öffnungszeiten ohne fest gebuchte Startzeit kommen und das Programm wurde vor Ort organisiert. Bei größeren Gruppen, Foto- oder Filmprojekten sowie knapper Reiseplanung ist eine vorherige Kontaktaufnahme sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen einem Living Museum und einem bewohnten Himbadorf?
Das Damara Living Museum ist ein gemeinschaftlich betriebenes Kulturprojekt, in dem historische Lebensweisen gezeigt werden. Die Darsteller leben nicht in der historischen Museumsanlage. Ein besuchtes Himbadorf ist dagegen zugleich der private Lebensraum seiner Bewohner. Gerade dort sollte man besonders respektvoll auftreten, vor Fotos fragen und den Anweisungen der Bewohner oder des örtlichen Guides folgen.
Was sollte man bei Fotos in einem Himbadorf beachten?
Vor dem Fotografieren sollte immer ausdrücklich gefragt werden. Das gilt besonders bei Kindern, in Hütten und in privaten Alltagssituationen. Ein Besuch ist keine gewöhnliche Fotokulisse. Entscheidend ist, ob die Bewohner dem Besuch und den Bildern tatsächlich zustimmen und ob die angebotene Tour der Gemeinschaft selbst zugutekommt.
Weitere Begegnungen mit Kultur und Tradition auf unseren Reisen
Auch auf anderen Reisen haben wir erlebt, wie unterschiedlich Traditionen bewahrt, erklärt und an Besucher weitergegeben werden. Besonders eindrücklich waren unsere Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto, das Maiko- und Samurai-Umstyling in Kyoto, eine polnische Hochzeit mit vielen Traditionen, der Souq Waqif und weitere kulturelle Orte in Qatar sowie die Sagenwelt rund um die Trolle von Schweden. Auch unsere Reise durch die verschiedenen Regionen Kroatiens zeigte uns, wie stark Landschaft, Geschichte, Essen und Alltag miteinander verbunden sein können.
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