Seiteninhalt
- Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto und Abschied von Japan
- Ein letztes Mal. …
- Die malerische Pontocho-dori Street von Kyoto
- Tiercafés in Japan: warum ich das kritisch sehe
- Souvenirshopping in Kyoto
- Andere Länder – andere Snackvorlieben
- Wir holten unsere Koffer und fuhren mit dem Taxi zum Hauptbahnhof von Kyoto
- Google Lens ist uns in Japan ein guter Helfer gewesen!
- Der Hello Kitty Zug fuhr in den Bahnhof
- Der Kansai-Airport von Osaka
- Chemielabor zum Essen?
- Und dann war es Zeit fürs Boarding ….
- Zwischenstopp in Singapur
- Der Butterfly Garden vom Changi Airport Singapur
- Günstiges Essen am Flughafen Singapur
- Einfach mal am Flughafen duschen und dann frisch weiterfliegen. Auch ganz nice.
- Boardingtime die 2.
- Weitere 13 Stunden Flug lagen vor uns!
- Landeanflug in Frankfurt
- Endlich hatten wir uns wieder!!!
- Reiseplanung für Japan
- Unterkünfte in Japan finden
- Touren & Ausflüge in Japan
- Weitere hilfreiche Links zur Planung
Ein letzter Shoppingbummel in Kyoto und Abschied von Japan
Shopping in Kyoto, ein letzter Gang durch Pontocho-dori, die Fahrt mit dem Hello-Kitty-Haruka zum Kansai Airport und der Rückflug über Singapur: Dieser letzte Japan-Bericht ist unser Abschied von Kyoto und von einer Reise, die uns ziemlich viel gezeigt hat. Alle Stationen findet ihr in meiner Japan-Übersicht mit Route und allen Reiseberichten.
Ein letztes Hallo aus Kyoto!
Ein letztes mal …
Ein letztes mal in Japan aufstehen ….

Ein letztes mal in Japan frühstücken …

Und dann kam das, was auf jeder Reise irgendwann kommt: Koffer packen für den Rückflug nach Hause …

…. wollte keiner von uns …. aber nützte nix, wir hatten die Ferien vom ersten bis zum letzten Moment ausgenutzt, mehr war nicht drin.
Die Schule hat uns keine Verlängerung von 3 Tagen genehmigt, weil sie das für Urlaub nicht mache.
Urlaub …. habt ihr den Eindruck, diese Reise nach Singapur und Japan war Urlaub? Fragt mal unsere Füße ….
Wir hatten in Japan den WiFi Router. Er wurde direkt nach Tokyo in unser erstes Hotel geliefert und anbei war auch ein Rückumschlag. Vor der Heimreise müssten wir es nur in den Umschlag stecken und zum nächsten Briefkasten bringen.
Wie wir WLAN, Transfers, Rail Pass und Unterlagen für Japan geplant haben, steht ausführlicher in meinem Beitrag Japanreise planen: Tipps, Rail Pass und Transfers.

Erledigt!
Die Koffer stellten wir in einem gesicherten Raum im Hotel.
Denn wir wollten noch einmal durch die Straßen von Kyoto schlendern.
Ein letztes Mal. …

Schickes Auto!

Wir waren viel zu früh, viele Geschäfte hatten noch geschlossen, auch in der Mall

…. auch „mein“ Hello Kitty Laden war noch geschlossen. Schade, auf den hatte ich mich sehr gefreut

Dieser Store eröffnete erst ein paar Tage nach unserer Abreise. Nochmal schade …. ach mensch ….

Die malerische Pontocho-dori Street von Kyoto

Weil noch alle Geschäffte geschlossen oder noch gar nicht eröffnet hatten, schlenderten wir in die bekannte Pontocho-dori Street
Die Pontocho-dori-Straße in Kyoto ist berühmt für ihre ursprüngliche Atmosphäre mit traditionellen Teehäusern und Restaurants, die entlang einer schmalen Gasse am Kamo-Fluss liegen. Diese Straße ist ein beliebter Ort, um abends mit etwas Glück Geishas und Maikos in traditioneller Kleidung zu sehen, was ihr einen authentischen Charme verleiht. Zudem bietet Pontocho-dori eine Vielzahl kulinarischer Erlebnisse, von gehobenen Kaiseki-Menüs bis hin zu rustikalen Izakayas, die die reiche Gastronomiekultur Kyotos widerspiegelt

Der Anfang war noch fast menschenleer.
Aber dann füllte es sich mehr und mehr
Eine wirklich lohnenswerte kleine Gasse und die Menüs der Restaurants sahen ebenfalls sehr gut aus!
Kyoto hatte uns auf dieser Reise schon vorher sehr unterschiedliche Seiten gezeigt, vom Fushimi Inari-Taisha und Kiyomizu-dera bis zur traditionellen Teezeremonie in Kyoto.
Inzwischen hatten die meisten Geschäfte offen und wir schlenderten zur Shoppingstrasse zurück

Ein Banksy

Halloween stand vor der Tür
Tiercafés in Japan: warum ich das kritisch sehe
In Japan sind Tiercafés sehr populär. Genau damit hatte ich schon damals ein Problem. Eulencafés, Ottercafés, Schweinecafés oder ähnliche Konzepte finde ich nach wie vor inakzeptabel, weil Tiere dort sehr schnell zur Attraktion werden. Auch Katzencafés sehe ich kritisch.
Die Kinder wollten trotzdem unbedingt in ein Katzencafé. Ich habe mich erst geweigert. Die Kinder sind mit Katzen aufgewachsen, ich selbst habe seit meiner Kindheit Katzen, habe schon Katzen mit der Flasche aufgezogen, Pflegekatzen aufgenommen und genug Katzen erlebt, um ziemlich genau hinzusehen, ob ein Tier gestresst ist oder sich wohlfühlt.
Gleichzeitig verstehe ich, warum gerade Katzencafés in Japan für manche Menschen eine positive Wirkung haben können. Viele Menschen leben in kleinen Wohnungen, arbeiten viel und können oder dürfen keine eigenen Haustiere halten. Eine Katze zu streicheln, ihre Ruhe zu beobachten und für einen Moment aus dem Tempo der Stadt herauszukommen, kann gut tun. Aber genau deshalb muss der Blick aufs Tierwohl umso genauer sein.
Unser Guide sagte uns, dass in diesem Katzencafé besonders auf das Wohl der Tiere geachtet werde. Genau darauf habe ich dann auch geachtet. Positiv fand ich, dass es mehrere Räume gab, in die nur die Katzen durften. Dort konnten sie schlafen, fressen, auf die Katzentoilette gehen und sich jederzeit zurückziehen. Die Besucher hatten dort keinen Zutritt. Die Katzen konnten also selbst entscheiden, ob sie herauskommen und Kontakt möchten oder nicht.
Trotzdem bleibt das Thema für mich schwierig. Ich würde Katzencafés nicht pauschal als Reisetipp empfehlen. Wenn man so etwas besucht, dann nur mit einem sehr genauen Blick darauf, ob die Tiere echte Rückzugsmöglichkeiten haben, ob der Kontakt freiwillig bleibt, ob niemand die Tiere hochhebt oder bedrängt und ob die Regeln auch wirklich eingehalten werden.
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Und dann wurden wir erst einmal mit der Preispolitik konfrontiert. …. Wieder bekam ich ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend, aber die Kinder wollten so gerne mit Katzen kuscheln und unser Guide einer anderen Tour hatte uns das empfohlen
Man zahlt im 10 Minuten Takt. Ein Getränk ist hierbei inklusive. Die ersten 10 Minuten kosten pro Person ca 3,50 Euro. Jeder weitere 10-Minuten-Block liegt bei ca 1,30 Euro.
Man kann auch Snacks für die Katzen kaufen. Dieser kostet knapp 2 Euro.
Ich buchte für die Kids und mich 20 Minuten und kaufte 3 Snacks. Das macht knapp 25 Euro.
Schuhe aus, Pantoffel an und ab in die 3. Etage.
Wir bekamen dann erst einmal genaue Instruktionen für den Besuch.
Katzen hochheben ist zum Beispiel verboten. Man darf Katzen nicht beim Fressen stören und nicht hinter her rennen. Sehr sinnvoll und gut für das Tierwohl.
Insgesamt hörte sich das alles vernünftig an. Nach den Regeln und dem ersten Eindruck wirkte es deutlich durchdachter, als ich befürchtet hatte.
Das fand ich beruhigend.

Wir wurden schon erwartet!
Wir suchten uns aus dem Kühlschrank ein Getränk aus und ich schaute mich etwas um. Die Kids streichelten die ersten Katzen.
Was mir positiv aufgefallen ist: Die Katzen hatten Zugang zu mehreren Räumen, zu denen der Besucher keinen Zutritt hatte. Hier konnten sie schlafen und auch die Katzentoiletten waren in diesen geschützten Räumen.
Auch gab es in 2,50 m Höhe viele Höhlen oder Katzenwege, wo die Katzen ungestört dösen konnten. Wasser gab es aus Trinkbrunnen.
Die Katzen machten alle einen entspannten Eindruck.
Nach dem, was wir sehen konnten, wurde hier zumindest sichtbar darauf geachtet, dass die Katzen ausweichen und sich zurückziehen konnten. Genau dieser Punkt war für mich entscheidend.

Wir bekamen die Katzensnacks und mussten nicht lange warten, dass die Katzen diese wollten. Die Menge war überschaubar, ein kleines Schälchen und ein Löffelchen. Die Katzen schleckten es dann vom Löffelchen runter
Dösende oder schlafende Katzen sollte man in Ruhe lassen. 
Es lag einiges an Spielzeug aus und es gab auch einige Katzen, welche damit spielen wollten.

Wenn man sich hingesetzt hat, kamen direkt ein paar Katzen, um sich Streicheleinheiten abzuholen.
Bei meiner ältesten Tochter ist eine auf den Schoß gesprungen.
Wer Katzen kennt, der weiß: Wenn sie keine Lust mehr auf Spielen oder Streicheleinheiten haben, gehen sie einfach. So war es hier auch, aber insgesamt eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre.
Auf diversen Schildern konnte man auch auf japanisch lesen, wie welche Katze hieß und wann sie geboren wurde.

Ungewohnte Perspektive auf eine Katze

Die Zeit verging viel zu schnell, aber die Kids waren happy.
Unten in dem Gebäude war eine Tierhandlung.
Und da blutete uns das Herz ….
Viele Hunde- und Katzenwelpen in viel zu kleine Glasboxen, permanent unter grellem Licht und ohne die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen.
DAS war für uns schwer zu ertragen. Mit Tierwohl hatte das für uns nichts zu tun.


Etwas bedröppelt gingen wir zurück zur Shoppingstraße …
Souvenirshopping in Kyoto
Meine Töchter haben sich durch viele TikToks eine Liste zusammengestellt, welche Pflegeprodukte sie unbedingt in Japan kaufen wollten.
Schon bei dem Gedanken daran weinte meine Kreditkarte ….
Ganz wichtiger Tipp für euch:
Nehmt zum Shoppen eure Reisepässe mit, dann bekommt ihr in vielen Shops die Tax erlassen!

Erinnert mich sehr an die Serien, die ich damals geguckt habe … Lady Oscar, Mila Superstar, kleine Prinzessin Sara, …. das waren noch schöne Kinderserien…

Schaut mal genau hin

Die Läden in Japan überforderten mich immer wieder …..
Die Kids waren erfolgreich und glücklich, ich war um einiges ärmer – und so bummelten wir einfach noch etwas die Straße entlang. Noch etwas Japan genießen. Wobei dafür eine Einkaufsstraße in Kyoto eigentlich weniger geeignet ist …. aber egal, wir hatten nicht mehr viel Zeit.

Und dann standen wir vor dem Hello Kitty – Laden. Vor dem GEÖFFNETEN Hello Kitty Laden!
Da wurde ich wieder zum Kind … ich kanns nicht ändern, dieses kleine Kätzchen hat es mir irgendwie angetan. Den ganzen Kommerzhype drumherum blendete ich einfach mal aus ….

Shoppen in Japanischen Fanshops ist wie ein Eintauchen in eine bunte Traumwelt, in der jede Ecke mit tollen Produkten gefüllt ist. Für einen Fan ist es ein Paradies, in dem man die Freude und Nostalgie der geliebten Figur in jeder Form erleben kann, von Plüschtieren bis hin zu Accessoires.
Jetzt weiß ich, wie sich meine älteste Tochter im Ghibli Shop gefühlt hat. Ist ja auch nicht so, dass sie mir das nicht x-mal gesagt hat, als ich völlig verzückt durch die Gänge lief.

Ich fand einige schöne Artikel …. nicht schwer in diesem Laden. Jetzt war ich auch shopping-glücklich.
Die Kids begannen zu rechnen, wer an diesem Vormittag das meiste Geld ausgegeben hat.
Mein Sohn war es definitiv nicht. Er schlenderte durch die Gassen und war wunschlos glücklich.
Inzwischen hatte auch die Mall geöffnet und diese war gut besucht.
Es war inzwischen kurz vor Mittag und wir hatten Hunger.

Mitten in der Mall.



Andere Länder – andere Snackvorlieben
Das hier schien der Foodcourt zu sein.
Aber nichts von dem, was dort angeboten wurde, sagte uns zu …..
Schaut selbst:


Keine Ahnung, was das ist …..

…. neeeee….. lassen wir das …..
Wir gingen weiter und suchten irgendwas, wo man schnell was snacken konnte – so langsam drängte die Zeit, wir mussten bald aufbrechen Richtung Flughafen ….

Wir entdeckten einen Wendys

Wendy’s ist eine international bekannte Fast-Food-Kette. Bei uns in der Ecke gibt es sie niergendwo, also testeten wir sie an diesem Tage.

Mit Raucherbereich.

Man hat sich bei den Motiven auf Japan eingestellt…

Nostalgie …. Wir saßen in Kyoto in einem Restaurant und wurden an unseren tollen USA-Roadtrip 2017 erinnert. Im April des Jahres war ich alleine mit meinen 3 Kids (damals 7,7,10) in Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien unterwegs und wir sind auch ein längeres Stück der Route 66 gefahren.
( -> Reiseberichte von unserem USA-Roadtrip <- )
Eine Reise, genauso unvergesslich wie diese hier, die sich nun langsam dem Ende neigte.

Mein bis dahin wunschlos glücklicher Sohn hatte doch einen Wunsch: Noch einmal „seinen“ Apfelsaft trinken.
Wir erreichten unser Hotel und holten unsere Koffer.
Nun begann erst einmal das große umpacken. Getränke und flüssiges durfte nicht ins Handgepäck, außer die Getränke für unseren ersten Flug.
Ich habe für meinen Bruder eine japanische Cola mitgebracht, diese wanderte dann ebenfalls in den Koffer.
Japanische Cola ist ein wenig süßer als die deutsche und hat auch ein paar Kalorien mehr.

Wir holten unsere Koffer und fuhren mit dem Taxi zum Hauptbahnhof von Kyoto

Bye bye Hotel …..
Weil wir soviel Gepäck hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Hauptbahnhof in Kyoto.
In Japan wird man im Taxi durch Dauerwerbung berieselt,….

Und die Werbung in Japan ist manchmal sehr strange ….

Hauptbahnhof Kyoto
Bye bye Kyoto ….
Google Lens ist uns in Japan ein guter Helfer gewesen!
Signalstörung. Aber nicht auf unserer Strecke. Google Lens ist uns wirklich ein guter Helfer gewesen!
Interessant für alle, die mit Baby / Kleinkind reisen

Der Kansai Airport Osaka ist in Kyoto am Bahnhof gut ausgeschildert. Es fährt eine extra Linie dorthin -> Die Haruka!

Ja, wirklich sehr gut ausgeschildert. Zum falschen Gleis laufen so nahezu unmöglich.
Der Hello Kitty Zug fuhr in den Bahnhof
Und dann standen wir am Gleis. … Und wir sahen unseren Zug einfahren.
Moment mal, das ist doch nicht etwa ….. „Guckt mal, ein Hello Kitty Zug!“
Meine Kids hatten ihn schon damals bei der Durchfahrt durch Osaka entdeckt und wollten unbedingt mit ihm fahren. Das Karma meinte es gut mit uns, denn:
Es war tatsächlich ein Hello Kitty Zug!
Inzwischen gibt es 4 verschiedene Designs, wir hatten das Design „Hello Kitty – Schmetterling“
Die Freude bei meinen Mädchen und mir war riesig. Bei meinem Sohn hielt sie sich ein wenig in Grenzen…


Für meine Bonustochter habe ich eine Plüsch-Hello-Kitty gekauft und ihr hinterher das Foto gezeigt, dass ihre Kitty sogar im Hello Kitty Zug mitgefahren ist. Sie war begeistert und die Kitty ist nun immer dabei, wenn sie bei uns ist.
Kleiner Nachteil an dem Zug: Die Lüftung war auf „Arktis“ eingestellt. Mindestens. Die Luft war so eisig …
Aber man bzw Frau weiß sich ja zu helfen. Sieht komisch aus, aber ich musste in ein paar Stunden fit sein für die Arbeit. Ja, richtig gelesen, … dazu schreibe ich später mehr.

Die Landschaft zog an uns vorbei … Die Sonne war inzwischen untergegangen.
Osaka war wieder ein buntes Lichtermeer. Vor ein paar Tagen durften wir uns das beim Tagesausflug nach Nara und Osaka von oben ansehen …. das war doch gefühlt erst vorhin,… wo ist die Zeit geblieben ….
Es regnete …. wie bei unserer Ankunft auch …
Wieder mal ein Bild für meine neue Kunst-der-schlechten-Fotografien-aus-Japan-Sammlung. Ich nenne es „Bahnhofs-Durchfahrt“
Der Kansai-Airport von Osaka

Angekommen am Airport …. Die Kids sagten kaum noch ein Wort, vor allem meine älteste Tochter war unendlich traurig, dass es schon nach Hause ging …. Japan war ihr großer Traum, seit Jahren. Sie wäre so gerne länger geblieben ….
Kansai Airport Osaka. Sehr strukturiert und alles gut erklärt.
Wir waren noch zu früh für die Gepäckabgabe.
Es war inzwischen um 20 Uhr. Wir waren seit 6 Uhr auf den Beinen und so langsam kam die Müdigkeit durch.
Zum Glück war die Rettung nah:
Chemielabor zum Essen?
Und die Kids? Immer noch voller Energie haben sie sich irgendeinen Süßkram gekauft, den eine TikTokerin mal vorgestellt hat.
Das ganze sah mehr aus wie ein Chemielabor. Pulver mit Wasser mischen, ein anderes Pulver mischen, irgendwas begann zu schäumen. Ich habe die Kids gefragt, ob sie sicher sind, dass das was essbares sei.
„Jaaaaa, … man Mama, das haben wir schon sooft auf TikTok gesehen, das muss so!“


Ähm…. ja. Den Kids schmeckte es, die Zubereitung war lustig…. aber den Sinn dahinter verstand ich nicht, …

Ich habe auch noch was Leckeres gefunden. Etwas mit weniger Pulver und schäumendem Kram. Baumkuchen! Esse ich auch in Deutschland gerne und war auf die japanische Variante neugierig. Schmeckte sehr gut!!

Und dann war es Zeit fürs Boarding ….
…. unser Flieger stand bereit.
Oder um es mit den Worten meiner Tochter zu beschreiben: „Da steht die Höllenmaschine, die mich aus meiner so glücklichen Welt wieder rausreißt!“

Vor 10 Tagen sind wir um diese Uhrzeit bei Regen in Tokyo gelandet.
Nun starten wir – wieder im Regen.
Wir wollten ja unbedingt einen Stopp in Singapur machen. Und bereut haben wir das nicht, Singapur mit Teenagern hat uns allen sehr gut gefallen. So gut, dass selbst die Kids gerne noch einmal dorthin möchten.
Aber das ganze hatte einen Nachteil: Wir flogen auch jetzt wieder über Singapur. Ein klitzekleiner Umweg,…

Ok, es geht los. 6 Stunden Flug bis Singapur!
Meine Jüngste ist großer BTS-Fan und siehe da: Im Flieger gab es dafür eine eigene Rubrik.
Unser Abendessen. Es war ganz ok. Flugzeugessen halt. Auf dem Hinflug war es irgendwie besser.
Zwischenstopp in Singapur
Landeanflug auf Singapur, irgendwann nachts oder morgens oder was weiß ich. Langstreckenflüge sind immer irgendwie zeitenlose Räume,….
Ich habe noch nie so ein chaotisches Rollfeld gesehen?!
Fassen wir mal zusammen:
In Kyoto um 6 Uhr aufgestanden, den ganzen Tag auf den Beinen gewesen. Dann zum Flughafen und 6 Stunden Flug.
Wir waren echt gar ….
Wir hatten 4 Stunden Aufenthalt in Singapur. Ursprünglich war das mal weniger, …
Was macht man in 4 Stunden am Airport Singapur?
Der Butterfly Garden vom Changi Airport Singapur
Den Wasserfall Den Jewel Rain Vortex am Changi Airport hatten wir schon ausgiebig vor unserem Weiterflug nach Japan angeschaut, sogar den täglichen Start um 11 Uhr haben wir sehen dürfen.
Jetzt machten wir als erstes einen Abstecher in den Schmetterlings Garden:
Der Butterfly Garden befindet sich im Terminal 3 im Transit-Bereich Level 2 und 3 und ist 24 Std geöffnet
Na, spürt ihr die tropische Wärme?
… manche Schmetterlinge waren gut getarnt ….
…. und manche frisch geschlüpft.
Wer von euch hat schon einmal einen Schmetterling von unten gesehen?

Anschließend sind wir etwas durchs Terminal gelaufen

Ein Legostore, wie man ihn in Deutschland aus einigen größeren Städten kennt.
Seht ihr links das Bild vom Rain Vortex?
Wartet, ich vergrößere es mal:
Es ist ein Bild aus Legosteinen! Wow
Günstiges Essen am Flughafen Singapur
Wir entdeckten einen Seven Eleven. Und der hatte eine kleine Besonderheit: Man konnte sich Nudelsuppe kaufen und direkt im Laden mit kochendem Wasser zubereiten. Ein leckeres Essen für kleines Geld.

Die Kids wollten etwas chillen und wir gingen Richtung Lounge. Man kann sich, wenn es das Flugticket nicht zulässt, den Zugang durch eine Gebühr kaufen.
Und dann kann man da zum Beispiel duschen.
Und genau das habe ich getan, duschen und Haare waschen – dann bräuchte ich am nächsten morgen nur noch duschen ohne Haare waschen. Alle Menschen mit längeren Haaren werden das verstehen.
Die Dusche war geräumig, es gab zwei große Handtücher und man hatte die Möglichkeit, sich hinterher die Haare zu föhnen.
Einfach mal am Flughafen duschen und dann frisch weiterfliegen. Auch ganz nice.
Es war Boardingtime. Wir machten uns auf dem Weg zum Abflugterminal.
Bye Bye Singapur. Wir hoffen sooo sehr, dass wir irgendwann einmal wiederkommen können!
Der Sicherheitscheck in Singapur ist direkt vor dem Boarding. Das hat den Nachteil, dass man keine Getränke mit an Bord nehmen darf.
Aber Tipp für euch: Nehmt leere Flaschen mit, kurz bevor ihr in den Flieger steigt, könnt ihr diese an einem Wasserautomaten auffüllen.
Wie viele Flieger seht ihr auf diesem Foto?
Sehr schöne Heckbemalung. Diese Airline habe ich noch nie vorher gesehen.
Und die folgende auch nicht:
Boardingtime die 2.
Wie müde waren wir? – Ja…..
Die Sicherheitsanweisungen gibt es bei Singapore Airlines in einem sehr gut gemachten Video. Die einzelnen Sequenzen spielen alle an bekannten Orten in Singapur.
Weitere 13 Stunden Flug lagen vor uns!
Ready for Take off!
Wir starteten mit einer sehr scharfen Kurve
Und waren wenig später über den Wolken.
Unser Frühstück. Schmeckte tatsächlich besser als es aussieht.
Zum Nachtisch gab es Schokoeis
So hoch über den Wolken….
Wohin mein nächster Flug wohl gehen würde?
Gebucht hatte ich und habe ich aktuell noch nichts. Mein ganz großer Traum ist Australien. Das Geld dafür hatte ich schon zusammen, aber das ging nun für Japan drauf. Bereut habe ich es nicht, es war eine sehr interessante Reise in eine andere Kultur. Wir haben tolle Menschen kennengelernt, haben soviel gesehen und hatten unvergessliche Erlebnisse. Und meiner ältesten Tochter konnte ich ihren großen Wunsch erfüllen. Die letzten Jahre musste sie oft zurückstecken und hat mir unzählige male geholfen, wenn ich wieder mehr arbeiten musste oder wenn es mir nicht gut ging. So konnte ich ihr einmal Dankeschön sagen.
Und noch einmal eine intensive Zeit mit meinen Kindern erleben. Zwei von ihnen stehen vor dem Abitur, wer weiß, wohin ihre Wege dann führen werden …
Ich spare nun wieder neu für Australien. Irgendwann wird das klappen. … hoffe ich.
Und als ich so in Gedanken versunken darüber nachdachte, ob ich wohl irgendwann in einem Flieger nach Sydney sitzen würde, bekam ich einen besonderen Gruß aus den Wolken:
Seht ihr das auch? Für mich eindeutig ein Koala!

…. Australien …. irgendwann werde ich Dich bereisen! Danke für diesen Wolkengruß!

Noch knapp 11 Stunden bis zur Landung.
Ich musste unbedingt etwas schlafen… Mit Nackenhörnchen, Ohrenstöpseln und Schlafmaske und einer kuschelweichen Decke von der Airline ist mir das dann sogar tatsächlich gelungen.
Als ich aufgewacht bin, waren wir über dem Iran.
Was für eine tolle Landschaft!!!
In der Bordküche hatten die Flugbegleiter*innen eine kleine Snackbar aufgebaut. Es gab Gebäck, Süßigkeiten und Obst und auf Wunsch eine heiße Nudelsuppe.
Mir war irgendwie kalt und die Suppe tat sehr gut.

Danach schlief ich wieder ein wenig, bis mich das Essensgeklapper weckte
Eigentlich Mittagessen, aber für Deutsche Zeit eher Abendessen. Was auch immer, es war ok, das Dessert war gut.

Nach über 12 Stunden Flug begann endlich der langsame Sinkflug. Die Sonne ging unter und wir saßen auf der ‚passenden‘ Seite, um den Sonnenuntergang anzuschauen.
…. hallo Deutschland. …
Meine Tochter war traurig. „Mama, jetzt weiß ich, wie du dich nach der Namibiareise gefühlt hast …. weil mir geht es jetzt genauso …“
Ja, dieses Gefühl, wieder in Deutschland zu landen.
Wieder Alltag …. wieder Hamsterrad …. wieder komplette Fremdbestimmung durch die Anforderungen von so vielen Menschen. … ich mag es auch nicht, dieses Gefühl.
Aber ich freute mich auf zu Hause.
Vor allem auf meinen Mann. 2 Wochen haben wir uns nicht gesehen.
Er konnte leider nicht mit, durch Probleme bei der Arbeit bekam er keine 2 Wochen Urlaub …
Wir landeten pünktlich, was sehr gut war, weil wir noch 4 Stunden Zugfahrt vor uns hatten.
Landeanflug in Frankfurt

Singapore Airlines war die beste Airline, mit der ich bislang geflogen bin.
Am Airport dann das übliche …. Passkontrolle, ab zum Kofferband,…

Ach guck mal, eine andere Variante!
Zu unserer Freude waren wieder alle Koffer da!
Und kurze Zeit später hatte ich noch mehr Grund zur Freude:
Denn am Ausgang stand mein Mann!!! Und meine Bonustochter. Ich fiel ihm um die Arme.
Endlich hatten wir uns wieder!!!
Und: Wir mussten nicht mehr mit dem Zug fahren, sondern viel bequemer mit dem Auto.

Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir um kurz nach Mitternacht zu Hause an.
Noch einmal als kurze Zusammenfassung:
Aufgestanden in Kyoto um 6 Uhr morgens. Dann den ganzen Tag unterwegs gewesen.
Für solche langen Rückreisetage hilft am Ende vor allem Vorbereitung. Meine grundsätzlichen Tipps dazu habe ich im Beitrag Fliegen mit Kindern gesammelt.
Abends zum Airport. 6 Stunden Flug nach Singapur. 4 Stunden Aufenthalt. 13 Stunden Flug nach Frankfurt. Und 3 Stunden Fahrt nach Hause.
Das ganze mit Jetlag …. Japan ist uns 7 bzw 8 Stunden voraus.
…. ich plane meine Reisen immer recht knapp, aber dieses mal war es sehr knapp ….
Denn nur 7,5 Stunden nach unserer Ankunft zu Hause saß ich schon wieder im Büro.
Sehr müde, aber das wichtigste konnte ich so schon einmal abarbeiten.
Mein Chef war froh, dass ich wieder da war …und ich bin somit direkt wieder in meinem Alltag angekommen…
…aber mit ganz vielen tollen Erinnerungen an eine unglaublich spannende und unvergessliche Reise!
Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Ich hoffe, ich konnte vielleicht sogar dem ein oder anderen eventuelle Bedenken vor einer Reise nach Japan nehmen.
Es ist ein wundervolles Land mit höflichen und hilfsbereiten Menschen und einer bemerkenswerten Kultur, welche sich in so vielen Aspekten von unserer unterscheidet. Es zu bereisen ist nicht schwer. Traut euch, ihr werdet es nicht bereuen!!!
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Weitere hilfreiche Links zur Planung
Alle Beiträge zu unserer Japanreise findet ihr in der Japan-Übersicht mit Route und Planung.
Für die Vorbereitung passt außerdem mein Beitrag Japanreise planen: Tipps, Rail Pass und Transfers.
Unser Stopover vor Japan ist hier gesammelt: Singapur mit Teenagern: Stopover, Highlights und Berichte.




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