Regensburg. Juli. Unser erster Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Bratislava.
Schon eine Weile her, dass ich hier auf dem Blog geschrieben habe … aber es ist viel passiert seitdem. Nicht nur Gutes – wer mir auf Facebook folgt, hat es mitbekommen …
Aber jetzt geht’s hier weiter, es gibt noch so viel zu berichten – so viel zu planen – soviel zu träumen.
Meine Bucketlist ist lang. Einer der Orte, die ich unbedingt einmal sehen wollte, war Budapest. Aber der Weg vom Münsterland bis Budapest ist lang – und wir haben wieder Etappen daraus gemacht und ein paar lohnende Zwischenstopps in unsere Route gebastelt.
Seiteninhalt
- Unterwegs mit 3 Generationen
- Regensburg – Wien – Bratislava mit 3 Generationen
- Vignetten für Österreich und die Slowakei online kaufen
- Grenzübergang Kittsee – wir sind in der Slowakei angekommen!
- Unsere Unterkunft bei Bratislava
- Touren und Erlebnisse in Bratislava
- Unsere Reiseberichte aus Österreich, der Slowakei und Ungarn
Unterwegs mit 3 Generationen
Wie schon so oft waren wir auch bei diesem Urlaub wieder mit 3 Generationen unterwegs. Meine Eltern, unsere Teenager, mein Mann und ich.
Und natürlich planen wir die Reise auch vorher gemeinsam.
Unser Hauptziel war wieder Österreich. Aber vorher sollte es einen kleinen Abstecher Richtung Osten geben. Wenn wir schon in Österreich sind, war es mein großer Wunsch, auch endlich einmal Budapest zu sehen.
Und auch sonst kamen einige Ideen in den großen Wünschetopf, aus dem es dann, wie immer, meine Aufgabe war, daraus eine Reise zusammenzustricken. Aber mir macht sowas großen Spaß. Reisen planen. Am liebsten natürlich die eigenen, aber ich habe auch schon für andere ihre Reiserouten zusammengestellt.
Einer der Wünsche für einen Zwischenstopp bei unserem Sommerurlaub 2024 war zum Beispiel die Walhalla. Die Walhalla lag auf dem Weg – wir blieben eine Nacht in Regensburg, um auch Zeit für den Besuch der Walhalla zu haben.
Den Bericht dazu findet ihr hier: Unser Ausflug zur Walhalla bei Regensburg
Und so startet dieser Bericht nicht bei uns im Münsterland, sondern in Regensburg.

Übernachtet haben wir in Regensburg in der Pension Götzfried, eine familiäre Pension auf einem ehemaligen Bauernhof. Ideal für einen Zwischenstopp oder einen kurzen Aufenthalt.
Link* zu der Unterkunft: Pension Götzfried

Bye bye Walhalla, der Zwischenstopp hat sich gelohnt!
Unsere Strecke heute:
Regensburg – Wien – Bratislava mit 3 Generationen
Vielleicht fragt ihr euch, wie man es fahrzeugtechnisch organisiert, wenn 3 Generationen unterwegs sind?
Früher sind wir immer mit 2 Autos gefahren.
Aber lange Strecken können meine Eltern nicht mehr fahren. Wir hatten schon länger überlegt, wie wir das lösen können.
Ein unaufmerksamer Autofahrer hat uns dann unfreiwillig eine Lösung gebracht, denn bei einem Unfall (er hat mir die Vorfahrt genommen) wurde unsere schöne und liebgewonnene Familienkutsche (ein 7-Sitzer) erheblich beschädigt.
Von dem Versicherungsgeld kauften wir uns einen Bulli.
Endlich hatten wir alle Platz in einem Fahrzeug.
Mein Mann und ich sitzen immer vorne, mein Mann fährt meistens (99,92 % der Fahrten ) und ich kümmere mich um alles, was die Fahrt, die Verpflegung des Fahrers oder die Fotos für euch hier betrifft.
Meine Eltern sitzen in der mittleren Reihe, zum aussteigen ist das einfacher.
Und in der hinteren Reihe sitzen die Teenager. (Manchmal muss auch eines der Kinder zwischen den Erwachsenen sitzen)
Die Teenager haben an der hinteren Rückbank einen eigenen Stecker und meistens verbringen sie die Zeit mit Handy daddeln, Switch spielen oder gucken auf dem Tablet extra für die Fahrt heruntergeladene Filme oder Serien. Mal nach draußen gucken, sich die Landschaft ansehen,… nö, wozu? Am Ziel angekommen würden sie noch genug sehen, sagen sie dann immer.
Wir müssen schon aktiv auf irgendwas Sehenswertes hinweisen, …
Wenn ich früher lange Autofahrten hatte, habe ich nur nach draußen geschaut. Ok, ich hatte kein Handy, Konsole oder Tablet, aber ich fand die wechselnden Landschaften schon als Kind interessant.
Hat sich wohl nicht weitervererbt, dieses Interesse …
Wir fuhren erst einmal Richtung Österreich. Und dann fiel meinem Mann und mir ein: Wir haben noch gar keine Vignette! Und braucht man für die Slowakei eigentlich auch eine?!
Wir haben an so vieles gedacht, nur das ist uns komplett durch die Lappen gegangen…
Zum Glück hatten wir ein Handy dabei.
Vignetten für Österreich und die Slowakei online kaufen
Weil wir schon fast in Österreich waren, kümmerte ich mich erst einmal darum.
Wir sind im ADAC und daher schaute ich als erstes da – und richtig gedacht, man konnte über die App eine Vignette für Österreich kaufen.

Supi, das hatte bestens geklappt.
Wie und wo kauft man die Vignette für die Slowakei online?
Auf der Seite vom ADAC schaute ich dann weiter, um eine Vignette für die Slowakei zu kaufen.
Aber genau das ging nicht über den ADAC. Zumindest gab es dort den Link, auf welcher Seite ich die Vignette online kaufen und aktivieren konnte
| Auf dieser Seite könnt ihr die Vignette online kaufenhttps://eznamka.sk/selfcare/purchase |
Die Seite ist Slowakisch, lässt sich aber gut übersetzen
Und so sieht das ganze dann auf dem Handy aus:

Per Mail gibt es dann die Bestätigung

Und so sieht das ganze dann aus:

Puh, das hatte super geklappt.
Das werden wir jetzt immer so machen. Einfacher geht es nicht.

Unterwegs sahen wir einen Hello-Kitty-LKW!! Ich liebe dieses kleine Kätzchen. Wenn ihr meinen Japan-Bericht gelesen habt, könntet ihr das eventuell schon mitbekommen haben.
-> Bericht: Unterwegs im Hello Kitty Zug
Das ist der süßeste LKW, den wir bislang gesehen haben

Grenzübergang Kittsee – wir sind in der Slowakei angekommen!
Unsere Unterkunft bei Bratislava
Bratislava liegt nur kurz hinter der Grenze. Nach 20 Minuten und 30 km Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft für die kommenden 4 Tage:
Das Kastiel Agatka
Bezahlt haben wir für dieses 4-Sterne-Hotel knapp 1200 Euro für unsere Familie für 4 Nächte.
Die Website sah ansprechend aus. Ein altes Jagdschloss, etwas außerhalb von Bratislava mit Pool, ausreichenden Parkplätzen, Frühstück und schönen großen Zimmern.
Normalerweise verlinke ich euch unsere Unterkünfte immer, aber irgendwie ist dieses Hotel aus sämtlichen Buchungsplattformen verschwunden. Ich bin mir nicht sicher, ob man es noch buchen kann oder ob es bei dem Hotel Probleme gibt.
https://www.hotelagatka.sk/
Die Zimmer waren teilweise sehr geräumig, aber die Badezimmer viel zu eng. Meine Eltern, beide nicht mehr so richtig mobil, hatten teilweise Probleme, auch bei den hohen Duschen.
Außerdem waren kaum Zimmer klimatisiert.
Obwohl noch Zimmer mit Klimaanlage frei waren, bekamen wir keines davon, nicht einmal meine Eltern.
Es war die heißeste Woche des Sommers bis dahin, schwül-heiß, kaum auszuhalten.
Erst auf Nachfrage und langem hin und her gab es dann auf einmal doch zumindest zwei Doppelzimmer mit Klimaanlage.
Insgesamt wirkte in dem Hotel alles recht zusammengewürfelt und teilweise auch lieblos.
Weiteres „Highlight“ war auch, dass die Flure (der Teil ohne Fenster) teilweise stockdunkel waren und wir an der Rezeption darum bitten mussten, ob man nicht dort mal ein Lichtlein anmachen könnte.
Das Frühstück war ok, an sich ist die Anlage auch sehr schön. Aber doch schon in die Jahre gekommen. Für eine Zwischenübernachtung ganz ok, aber wenn man in der heißen Jahreszeit hinfährt, unbedingt ein Zimmer mit Klimaanlage buchen!
Wer es sich ansehen möchte: -> https://www.hotelagatka.sk/
Unterkünfte in Bratislava
Wenn ihr lieber direkt in Bratislava oder näher am Zentrum übernachten möchtet, könnt ihr hier nach Unterkünften schauen:
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Eingang und Lobby sahen sehr einladend aus.

Wir hatten verschiedene Zimmer

Schlicht und einfach

Dieses Zimmer bekamen meine Eltern

Unser Reich. Das andere Zimmer sah nahezu identisch aus.
Eines hatten aber alle Zimmer gemeinsam:
Ein sehr kleines, altbackenes Badezimmer …


Die Rückseite der Anlage. Als wir dort waren, wurde eine Hochzeit ausgerichtet.

Der Außenpool. Ratet, was die Kids nach der Ankunft als erstes gemacht haben


Nebenan ist ein Spielplatz, auf dem aber morgens Ponys und ein Esel grasen.

Direkt neben dem Hotel lag ein kleines Verkaufshäuschen, hier bekam man frisches Obst, Gemüse und Getränke

Wir kauften was kühles und einen typischen Snack aus der Slowakei und setzten uns in die Nähe vom Pool. 
Die Kofola war selbst mir viel zu süß, das Gebäckteil war sehr lecker.
Später waren wir einkaufen, zu Fuß war es nicht weit bis zum Supermarkt.
Ich liebe es, in anderen Ländern in den Supermärkten zu stöbern und wir probieren auch sehr gerne die landestypischen Snacks und Getränke. Siehe oben.

Meine älteste Tochter liebt es übrigens auch. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Im Hotel gab es ein Restaurant . Wir haben beim Einchecken spontan entschieden, dort am Abend zu essen.
Es hat uns jedoch nicht sonderlich zugesagt, so dass wir die Folgeabende woanders zu Abend gegessen haben.

Als wir schlafen gingen, war es immer noch 27°C.
Es gab eine Hitzewarnung und eine Unwetterwarnung. Juchu,…..
Am nächsten Morgen gab es erst einmal ein Frühstücksbuffet. Nicht riesig, aber ok.
Kaffee gab es aus dem Vollautomaten, dazu Brot, Brötchen, Kuchen, Aufschnitt, Eier, Würstchen, Obst, Säfte.
Und: Der Frühstücksraum war angenehm klimatisiert.


An der Wand hingen sehr viele alte Aktien. Ungewöhnlich, aber das hat mir sehr gefallen.
Wir bekamen schon beim Frühstück eine Menükarte für das Abendessen gereicht.
Wenn wir abends im Restaurant essen wollten, mussten wir es beim Frühstück bestellen.

Eine englische Karte gab es nicht – aber zum Glück den Google-Lens-Übersetzer, der funktioniert meistens ganz gut


Eigentlich hätte mir ein Kaffee gereicht, mehr frühstücke ich zu Hause auch nicht. Aber wir hatten ja einiges vor an diesem Tag. Eine Stadtrundfahrt in Bratislava.
So ging unsere Reise weiter
Unsere Stadtrundfahrt durch Bratislava
Danke, dass ihr wieder dabei ward, bis zum nächsten Mal !!!
Bratislava bietet viel.Nehmt euch Zeit für diese wundervolle Stadt, es lohnt sich so sehr!!!
Touren und Erlebnisse in Bratislava
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