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Reiseberichte aus Österreich
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Österreich: Die Großglockner Hochalpenstraße Teil 2 – Die Edelweißspitze und die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Schön, dass ihr wieder dabei seid.
Im ersten Teil habe ich euch schon einiges von der Großglockner Hochalpenstrasse gezeigt und auch erzählt
https://www.elly-unterwegs.de/2020/09/25/oesterreich-die-grossglockner-hochalpenstrasse-in-bildern/
Heute fahren wir auf den höchsten mit dem Auto erreichbaren Punkt und dann wird es ganz besonders niedlich.
Aber von Anfang an:
Mein Lebensgefährte und ich sind mit meinen drei und seinen beiden Kindern, meinen Eltern und einem guten Bekannten in Heiligenblut.
Von dort aus haben wir ein paar Ausflüge auf die Großglockner Hochalpenstrasse unternommen.

Wir beginnen in dem Örtchen Heiligenblut
Heiligenblut liegt in ca.1288 m Seehöhe am Fuße des Großglockners (3798 m) und direkt an der Großglockner Hochalpenstrasse. Demnächst gibt es darüber einen separaten Beitrag.

Entfernung: ~ 23 km
Fahrtzeit: ~ 45 Minuten
Höhendifferenz: Heiligenblut (1.288 m) – Edelweißspitze ( 2.572 m ü. A) -> Höhendifferenz 1284 m
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Dieses nachfolgende Schild fasst den heutigen Beitrag schön zusammen:
1. Abzweigung – Die Edelweißspitze
2. Abzweigung – Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
3. Abzweigung – Das Goldgräberdorf – nicht auf dem Schild und noch nicht in diesem Bericht. Wegen der Fotoflut. Das hätte sonst den Rahmen gesprengt. Und außerdem ist das Goldgräberdorf auch einen eigenen Beitrag wert.


Der Weg zur Edelweißspitze führt über das Hochtor und am Fuscher Törl vorbei. Direkt dahinter geht es dann von Heiligenblut aus kommend rechts ab.
Die Höhendifferent zwischen Fuscher Törl und der Edelweißspitze beträgt 177 Meter auf einer Länge von ca 2 km.

Die Edelweißspitze ist der höchste befahrbare Punkt der Großglockner Hochalpenstraße auf 2.571 m. Von oben hat man eine großartige Aussicht auf 37 Dreitausender und 19 Gletscher.
Außerdem befindet sich dort eine Pension und ein Berggasthof mit Sonnenterasse. Ursprünglich hatte die Edelweißspitze eine Höhe von 2.577 m, die zur heutigen Höhe fehlenden 6 Meter wurden beim Bau des Gipfelparkplatzes abgetragen. Ursprünglich hieß die Edelweißspitze Ponek, wurde aber vom Ingenieur Wallack umbenannt. Die ersten Planungen sahen eine Stichstraße zum Gipfel gar nicht vor. Als jedoch am Ende der Bauarbeiten noch Geld vorhanden war, entschied man sich, zusätzlich noch diese Straße zu bauen, um einen weiteren Panorama-Aussichtspunkt zu haben.
Meine Eltern waren schon mehrfach auf der Großglockner Hochalpenstrasse. Aber noch nie auf der Edelweißspitze. Das sollte sich in diesem Urlaub ändern.
Wir hatten einen Tag in der Wetterprognose, welcher dazu absolut perfekt war. Blauer Himmel und Sonne! Sonst war jeden Tag Regen voraus gesagt.
Wir haben diesen schönen sonnigen Sommertag jedoch nicht für einen Besuch der Edelweißspitze genutzt, sondern sind mit den Kindern im Schnee gerodelt. (Dieser Satz klingt irgendwie lustig ^^) Im Schnee zu rodeln war der große Wunsch der Kinder und wir erfüllten ihn gerne.
Meine Eltern aber fuhren hoch zur Edelweißspitze.
Von ihnen stammen auch die folgenden Fotos:




Vielen Dank für die Fotos!
Beim nächsten Urlaub in der Großglockner – Region besuchen wir auch die Edelweißspitze. Das haben wir uns direkt überlegt, als wir die Fotos gesehen haben. Das Wetter ließ das in dem Urlaub leider nicht mehr zu ….
Aber wir wissen ohnehin schon, dass wir wiederkommen werden. Und dann wandern wir von Heiligenblut zum Gletscher und an einem anderen Tag den kompletten Gamsgrubenweg und werden die Gegend dort noch intensiver erkunden. Und die Kinder? Sind von der Idee begeistert, nicht zuletzt wegen der Murmeltiere – und zu denen geht es nun im nächsten Abschnitt.
Und weiter geht’s ….
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Soviel vorweg: Wir waren mehrfach auf der Kaiser- Franz- Josefs- Höhe. Dafür haben wir andere Ausflüge gestrichen. Die Kinder waren verliebt in die Murmeltiere.
Deswegen auch die Murmeltier- Kuscheltiere vom Mankai-Wirt / Fuscherlacke.
Aber von Anfang an, denn wir müssen ja erst einmal dort hinfahren.



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Nicht zu übersehen, da er direkt an der Straße ist. Davor ist ein kleiner Parkplatz mit Picknicktischen. Der Wasserfall gilt als Kraftdusche. Die Luft wird durch das auf die Felsen plätschernde Wasser mit negativ geladenen Ionen angereichert. Dies soll reinigend für die Lunge wirken und außerdem das Nervensystem positiv beeinflussen.
Einfach mal sitzen und dem Wasser lauschen wirkt auf jeden Fall entspannend und beruhigend. Selbst dann, wenn 3 der 5 Kiddies im 10-Sekunden-Takt fragen, wann es endlich weiter geht.


2. Stopp: Naßfeldspeicher
Das ist ein kleiner Gletschersee ein paar hundert Meter hinter dem Glocknerhaus.
Es fühlte sich an, als sei man in eine andere Welt eingetaucht. Ein wenig surreal, aber wunderschön. Wie aus einem Bilderbuch. Und wir standen inmitten dieser grandiosen Natur. Fotos geben das gar nicht wieder, aber es lässt sich erahnen, wie malerisch es dort ist.
Wenn ihr dort seid: Macht dort unbedingt einen kleinen oder größeren Stopp und inhaliert dieses wundervolle Fleckchen Erde!
Wir haben dort auf dem Rückweg angehalten und hatten leider (leider leider) daher keine Zeit mehr zum Wandern.









Wir parkten unterhalb der Kaiser- Franz- Josefs- Höhe auf dem Parkplatz neben dem Wohnmobilparkplatz -> Parkplatz
Etwas oberhalb von dem Parkplatz befindet sich das Panoramarestaurant Kaiser Franz-Josefs-Höhe. Ein Fahrstuhl fährt vom Parkplatz nach oben zum Restaurant und zu einem kleinen Souvenirshop.
Und von dort startet dann auch der Murmeltierweg.
Der Murmeltierweg auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
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Wir hatten gleich beim ersten Besuch richtig Glück:
Direkt am Anfang ist ein kleines Plateau und dort tummelten sich gleich mehrere Murmeltiere



Gesunde Männchen wiegen mindestens 3 Kg , die Weibchen sind etwas leichter. Damit sind sie nach dem Biber und dem Stachelschwein das drittgrößte in Europa vorkommende Nagetier. Murmeltiere leben in Gruppen mit bis zu 20 Tieren. Sie verlassen den Familienverband frühestens nach 3 Jahren, wenn sie ihre Geschlechtsreife bekommen. Sie können bis zu 12 Jahre alt werden.
Sie leben in den Hochalpen, da sie nur hier geeignete Umweltbedingungen finden. Der natürliche Lebensraum des Alpenmurmeltiers umfasst die Alpen, die Karpaten und die Hohe Tatra, wobei das Murmeltier in keinem dieser Gebiete flächendeckend vertreten ist. Sie leben wegen der Temperaturen nicht unter 800 mÜnN und mit wenigen Ausnahmen stets oberhalb der Baumgrenze. Wichtig ist, dass sie an den Berghängen ihre unterirdischen Bauten anlegen können, diese bestehen aus einem weit verzweigten System von Kammern und Tunneln mit einer Tiefe von bis zu 7 Metern, dafür bevorzugen sie Südhänge, da sie zum einen früher schneefrei sind und zum anderen auch dort nach dem Winter die Vegetation schneller anfängt zu wachsen. Murmeltiere ernähren sich von Wurzeln, Blättern und Blüten. Interessant ist, dass sie in ihren Bauten eigene Kammern zum Absetzten der Exkremente bauen, damit die anderen Kammern sauber bleiben.
Den Winter überstehen sie mit reichlich Fettreserven und einem 6-7 monatigem Winterschlaf, welchen sie alle 3-4 Wochen unterbrechen, um Exkremente abzusetzen.
In den Sommermonaten halten sich die tagaktiven Tiere an heißen Tagen den Großteil des Tages im kühlen Bau auf, da sie schnell an Überhitzung leiden. Dadurch haben sie weniger Zeit zum fressen und können aus dem Grund weniger für den Winterschlaf so wichtige Fettreserven anlegen, was wiederum dazu führt, dass immer wieder Murmeltiere den Winter nicht überleben.
Daher ist die Klimaerwärmung auch für diese putzigen Tiere eine große Gefahr.
Bei der Fortpflanzung gibt es feste Regeln, welche jetzt den Rahmen sprengen würden. Aber eines fand ich interessant: Die Weibchen machen nach 2 Würfen eine Pause bis zu 4 Jahren.
Außerdem zehren die Murmeltierweibchen bis in die Säugezeit von den Vorjahresfettreserven, daher können sie nur trächtig werden, wenn ihr Körper ein Mindestgewicht überschreitet!
Sie bekommen nach ca 5 Wochen Trächtigkeit zwei bis sechs nur 30 Gramm leichte nackte, zahnlose, blinde und taube Junge. Erst nach 24 Tagen öffnen sie die Augen und verlassen mit ca 6 Wochen zum ersten mal den Bau.
Trotz ihrer Größe haben sie Fressfeinde wie zB der Steinadler. Entdecken sie Gefahr, warnen sie sich mit schrillen Pfiffen. Sie sind sehr weit zu hören und somit werden auch die Nachbarfamilien mitgewarnt.
Beim Steinadler ist das Murmeltier die Hauptbeute. Während einer Brutsaison fängt er ca. 70 Murmeltiere.
Aber auch Baummarder, Rotfüchse und Kolkraben gehören zu den Fressfeinden, jedoch schlagen diese nur Jungtiere.
Schon interessant, wie sich die Murmeltiere an das hochalpine Klima angepasst haben.
In dem Souvenirshop haben wir bei unserem ersten Besuch nach Futter gefragt. Die Verkäuferin erklärte, dass sie das früher angeboten haben, aber die Touristen die Murmeltiere lieber mit Süßigkeiten und Keksen angelockt haben. Das hatte zur Folge, dass die Tiere das eigentliche Futter nicht mehr wollten.
Es ist für die Murmeltiere absolut nicht gesund, wenn man sie mit Industriekram anlockt und füttert!!
Beim zweiten Besuch waren wir vorbereitet und hatten Möhrenstifte dabei. Damit konnten wir sie bei einem Besuch so anlocken, dass sie uns aus der Hand fraßen.
Eine Garantie ist aber auch das nicht, zweimal waren wir (nachmittags) am Plateau, trafen aber kein Murmeltier an.


Meine große Kamera lag zu Hause. Also nicht im Hotel, sondern tatsächlich zu Hause im Münsterland. Das sollte nicht das einzige mal sein, dass ich diese Entscheidung bereuen würde …..
Aber es ist auch immer viel zu tragen, erst recht, wenn ich noch ein anderes Objektiv dabei habe. …
Daher entschied ich mich, sie zu Hause zu lassen. Fehler, …. großer Fehler…. Nicht nur, wenn wir bei den Murmeltieren waren …..
Ein kleines, kurzes Video:
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Nach einer Weile auf dem Plateau gingen wir den Murmeltierweg hinauf. Klettern war an einigen Stellen angesagt, den Kindern hat das sehr gut gefallen.

















Und nun zeige ich euch ein Foto von ca 1935.

Seht ihr, wie weit der Gletscher bereits zurück gegangen ist? Ist das nicht erschreckend?
Wir sprechen hier von einem Zeitraum von nicht einmal 100 Jahren ……
Nach Angaben der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) verlor der Gletscher zwischen 1969 und 2012 über die gesamte Fläche im Schnitt 37 Meter an Eisdicke!!
In der Dicke verliert der Gletscher jährlich 10 Meter! Und das betrifft nahezu alle Gletscher weltweit. Eine sehr erschreckende Entwicklung….

Wer weiß, wie der Gletscher aussehen wird, wenn unsere Kinder mit ihren Kindern oder Enkelkindern den Grossglockner besuchen …..
….
Wir beschließen, nach einer Stärkung ein kleines Stück vom Gamsgrubenweg zu laufen.
Der Gamsbrubenweg ist ein Naturlehr- und Sagenweg und verläuft oberhalb des Gletschers (Pasterze) genau gegenüber vom Grossglockner. Er beginnt direkt am Besucherzentrum und führt zunächst durch sechs Tunnel, welche immer wieder den Blick auf das Bergpanorama des Großglockners freigeben.
Auf einer Länge von 650 m hat die Kärntner Designerin Michaela Fink Installationen aus Stein, Licht, Ton und Malerei errichtet und an den sieben interaktiven Stationen taucht man so auf wundervolle Weise in die Welt der Sagen ein.
Namensgebend ist der Weg aufgrund des gleichnamigen Schutzgebietes, durch welches der Wanderweg verläuft. Er ist Lebensraum für einige der seltensten Pflanzen in ganz Europa. Der Weg endet am Rand des ewigen Eises, das Wasserfallwinkel Kees. Wer möchte, kann von hier noch auf andere Wanderrouten weiter wandern, das erfordert dann aber schon Kondition und Übung.
Um den Gamsgrubenweg komplett zu wandern, benötigt man für den Hin- und Rückweg insgesamt ca 3-4 Stunden. Bei der relativ leichten Wanderung spürt man die Höhendifferenz von ca 200 Metern kaum, daher ist er auch mit Familien zu wandern, jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass es außerhalb vom Tunnel keine Gehwegbegrenzung gibt.





Video zum Wasser-Musik-Klangspiel in einem der Tunnel:
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Meine Tochter hat ein Video zur kleinen Grotte in einem der Tunnel gemacht:
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Auf dem Weg zurück zum Parkplatz liegt die historische Gletscherbahn
Der Eingang führt ein paar Stufen vom Besucherzentrum hinab.
Die Gletscherbahn ist eine Standseilbahn. Auf einer Länge von 212 Metern überwindet sie einen Höhenunterschied von 150 Metern!
Sie wurde im September 1963 in Betrieb genommen, damals endete die Bahn am Gletscherende.
Da dieser schon so weit geschmolzen ist, muss man nun ca 1 Stunde laufen (pro Weg). Geeignet sein soll diese Wanderung für Kinder ab ca 10 Jahren.
Wir sind nicht bis zum Gletscher gewandert, da sich das Wetter zunehmend verschlechterte.
Trittsicherheit haben unsere 5 Kinder schon genug in diesem Urlaub bewiesen, da hatten wir keine Bedenken.
















Wir machten uns auf den Rückweg Richtung Parkplatz.

Und da sah ich dann auch endlich einen Steinbock. Auf der anderen Seite und in weiter Ferne, aber immerhin….

Oben mittig links




Und hier endet nun der 2. Teil von der Großglockner Hochalpenstrasse.
Wobei …… Moment, ……
Nicht ohne einen letzten Gruß von den Murmeltieren.
Auf dem Weg zum Parkplatz sahen wir wieder welche. Unter anderem ein Muttertier mit seinem Jungtier.



Ein wirklich toller und niedlicher Abschluss für unseren letzten der Besuche der Kaiser- Franz- Josefs- Höhe und auch für diesen Bericht!
Und beim nächsten mal nehme ich euch mit ins Goldgräberdorf.
Natürlich haben wir dort auch unser Glück versucht.
Dazu dann aber mehr im nächsten Bericht .
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Links
| Die Website mit allen Infos rund um den Großglockner |
| Preise & Öffnungszeiten zur Grossglockner Hochalpenstrasse |
| Ausflugstipps mit Kindern |
| Übersicht aller Restaurants und Pensionen an der Grossglockner Hochalpenstrasse
https://www.grossglockner.at/gg/de/gastronomie-und-uebernachten/gastro1 |
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Österreich: Die Großglockner Hochalpenstraße Teil 1 – Die Strasse von Ferleiten bis Heiligenblut
Heute nehme ich euch mit auf eine der schönsten Straßen Europas: Die Großglockner Hochalpenstraße in Österreich
Eigentlich wäre in meiner Österreich-Reihe dieser Bericht noch gar nicht an der Reihe, aber mich haben nun schon mehrere Personen angesprochen, wann der Bericht endlich online geht und dass ich auch viele Fotos posten soll. Letzteres dürfte kein Problem sein. Alleine von der Großglockner Hochalpenstraße hatte ich nach unserem Urlaub mehrere Tausend Fotos ….
Und aus dem Grund habe ich mir auch überlegt, den Bericht in zwei Teile zu unterteilen.
In Teil 1 fahren wir von Ferleiten bis Heiligenblut.
In Teil 2 machen wir sehr lohnenswerte Abstecher auf die Edelweißspitze, auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und in ein echtes Goldgräberdorf
Also, einsteigen, anschnallen – auf gehts!
Die Großglockner Hochalpenstraße Teil 1 – Die Straße von Ferleiten bis Heiligenblut
Karte: https://goo.gl/maps/QJRLZK3RAE79Fvg97
Zusätzlich zu der Karte gibt es ausnahmsweise einen Screenshot, denn die Straße ist von November bis April/ Mai gesperrt und ich weiß nicht, ob Google Maps es dann hier noch richtig darstellt.
Was man auf dem Screenshot gut erkennt: Sie schlängelt sich über die Alpen. Die Großglockner Hochalpenstraße ist die höchste befestigte Passstraße in Österreich; eigentliche Passhöhe 2576 m ü. A.
In 36 Serpentinen bzw. Kehren schlängelt sie sich bergauf und bergab und bietet einen grandiosen Panoramablick auf die auch im Sommer nicht selten noch schneebedeckten Berggipfel.
Für die 34 km benötigt man etwas mehr als eine 3/4 Stunde. Theoretisch. Denn eigentlich ist die Straße ein kompletter Tagesausflug. Mindestens. Es gibt überall kleine Parkplätze mit Picknicktischen und auch ein paar Restaurants finden sich auf der Strecke. Von der eigentlichen Verbindungsstrasse zweigen zudem noch ein paar Straßen ab, so kann man zum Beispiel zum höchsten Punkt – der Edelweißspitze – fahren oder aber auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Murmeltiere beobachten (und mit etwas Glück auch füttern) oder zum Gletscher wandern. Dazu schreibe ich dann im zweiten Teil.
Schon die Kelten und Römer nutzten vor 3500 Jahren den Weg über die Gebirgskette, um Handel zu treiben. Es war die kürzeste Nord-Süd Verbindung und gehandelt wurde u.a. mit Gewürzen aus dem Süden und Metall oder Pelze aus dem Norden. Am höchsten Punkt der eigentlichen Strecke – dem Hochtor – riefen die Menschen zu ihren Göttern, um sie gnädig zu stimmen, denn der Weg war nicht ungefährlich.
In den 1920er Jahren wurden in der Tages- und Fachpresse viele mehr oder weniger aussichtsreiche Vorhaben erörtert, die Alpen für den touristischen Verkehr zu erschließen. Die Arbeitslosigkeit war damals groß und man wollte mit dem Bau der Straße zum einen viele Arbeitsplätze schaffen und zum anderen wohlhabende Touristen ins Land locken. Ein eigenes Auto war damals ein luxuriöses Vergnügen und durch Mautgebühr und Urlaube der Wohlhabenden in der Region sollte Geld in die leeren Kassen gespült werden.
Tatsächlich umgesetzt wurde dieses riesige Mammutprojekt dann durch die Durchsetzungsfähigkeit des damaligen Salzburger Landeshauptmannes Franz Rehrl und der genialen Planung des jungen Bauingenieurs Franz Wallack und somit begannen am 30. August 1930 die Bauarbeiten. Nur 5 Jahre später, am 3. August 1935, wurde die Großglockner Hochalpenstraße von Bundespräsident Wilhelm Miklas feierlich eröffnet.
Immer wieder stießen die Arbeiter beim Bau der Straße auf Bronzestatuetten, viele römische Kupfermünzen sowie zahlreiche keltische Silbermünzen, welche Aufschlüsse über die Geschichte dieses Passweges gaben.
Begleitet wurden die Bauarbeiten durch zahlreiche Schwierigkeiten, auch finanzieller Art.
Das Bauwerk verschlang Kosten von umgerechnet 65 Mio. Euro, jedoch ca 510.000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt, nur befand sich das Land in schwerster Depression, so dass die Großglockner-Hochalpenstraßen Aktiengesellschaft (GROHAG) liquidiert werden musste.
Insgesamt waren 3200 Mitarbeiter am Bau beteiligt, 13 von ihnen starben leider. Ihnen zum Gedenken gibt es am Fuscher Törl eine Gedenkstätte.




Der Plan, Touristen ins Land zu bringen, ging voll auf! In den Wirtschaftswunderjahren stieg die Motorisierung und immer mehr Menschen konnten sich ein eigenes Auto leisten und immer mehr Menschen wollten einmal diese wunderschöne Panoramastrasse fahren. Die Straßen wurden in den Folgejahren verbreitert, es entstanden Aussichtsparkplätze und auch mehrere Gastronomiebetriebe und Pensionen siedelten sich an die Grossglockner Hochalpenstrasse an.
Heute besuchen ca. 900.000 Menschen jährlich die malerische Strecke und somit gehört sie neben Schloss Schönbrunn und der Festung Hohensalzburg zu den Top-3-Sehenswürdigkeiten Österreichs
Der heutigen Bericht startet in Ferleiten, denn dort ist die nördliche Mautstation. Die andere befindet sich am Ende der Grossglockner Hochalpenstrasse oberhalb von Heiligenblut.

| Die Großglockner Hochalpenstrasse ist eine Mautstraße. Die Mautgebühren betrugen im Sommer 2020: Tageskarte Aufzahlung Tageskarte 2. Tag: 12,50 € (Gilt im selben Kalenderjahr bei Vorlage des Tickets der Erstfahrt und ist kennzeichengebunden).
3-Wochen-Ticket: 59,00 € Rundfahrtkarte: 43,50 € (Rundfahrtkarten gelten für je eine Fahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße und auf der Felbertauernstraße innerhalb von 30 Tagen). Bezahlt werden kann mit Karte oder Bar. |
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| Die Öffnungszeiten der Großglockner Hochalpenstrasse (Stand: Sommer 2020)
Anfang Mai bis Anfang November |

Mich haben nach dem Urlaub mehrere Bekannte gefragt, wie das war, diese kurvenreiche Straße mit 5 Kindern zu fahren.
Wir sind ja inzwischen reiseerfahren und daher waren wir bestens vorbereitet. An der Mautstation in Ferleiten bekam jedes Kind einen Reisekaugummi und Spucktüten lagen auch in jeder Sitzreihe bereit.
Gebraucht haben wir sie nicht.
Die Kinder waren beeindruckt von der Strecke und fasziniert von den hohen Bergen, insbesondere die Tochter meines Lebensgefährten, welche noch nie vorher so hohe Berge gesehen hat, konnte sich gar nicht sattsehen und der Speicher ihrer Kamera war schon nach den ersten Kilometern voll.
Wir sind aufgrund dieser erfreulichen Tatsache in den darauffolgenden Tagen noch dreimal die Straße gefahren bzw. Teilstücke, um uns z.B. den Gletscher anzusehen oder im Goldgräberdorf nach echtem Gold zu suchen.
Es gibt mehrere tolle Spielplätze entlang der Strecke, welche auch ausgeschildert sind:

Weiter geht die Fahrt.
Leider geben es die Fotos überhaupt nicht wieder, es ist atemberaubend, diese Straße durch das Alpenpanorama zu fahren. Und apropos Fotos: Die Fotos in diesem Bericht entstanden fast alle mit Handy aus dem Auto heraus.







Darüber habe ich mir wirklich im Vorfeld den Kopf zerbrochen ….. Mein Auto hat grad mal 115 PS, ist groß und schwer und würde bei der ersten Fahrt nicht nur mit 7 Personen, sondern auch noch mit Reisegepäck bepackt sein ……
In Vorbereitung auf diese lange Autofahrt war ich wie immer vorher zum Urlaubscheck in der Werkstatt. Vor allem die Bremsen sollten überprüft werden und ich habe sie dann direkt erneuert, da sie doch schon relativ abgefahren waren.
Viel bremsen darf man beim bergab- fahren nicht, aber erst einmal hochkommen dachte ich die ganze Zeit ,….
Mein Lebensgefährte zeigte mir ständig Fotos von Oldtimern „Siehst du? Sogar die kommen hoch!“ Meine Sorge im Vorfeld blieb.
Aber: Unberechtigt. Unser Auto hat es super gemeistert.
Man fährt langsam hoch, in einem niedrigen Gang. Drehzahlen um 3000 sind da durchaus normal, auch, wenn das sehr ungewohnt ist und man eigentlich immer direkt einen Gang höher schalten möchte …
Schaltet man zu früh hoch, belastet das den Motor und er kann überhitzen.
Wir sind dann zwar nicht sehr schnell geworden, aber sind gut bis auf den höchsten Punkt gekommen.
Dann kam die nächste Herausforderung: Über viele Kilometer die kurvenreiche Strecke bergab fahren.
Hier gilt: Die gleiche Geschwindigkeit wie beim bergauffahren sollte man auch beim bergabfahren beibehalten.
Gebremst wird mit Motorbremse. Reicht das nicht, bremst man kurz, aber heftig ab. Bremst man die ganze Zeit kontinuierlich, überhitzen die Bremsen, verklumpen bzw. verformen sich und funktionieren nicht mehr richtig.
Wir sahen mehrmals Abschleppwagen. Da wir mit unserem Auto auch einmal in die Werkstatt mussten (zum Glück nichts schlimmes), habe ich dort einmal nachgefragt: Im Schnitt sind in den Sommermonaten jeden Tag 5 Autos mit ausgebrannten Bremsen dort.
An einem Tag hatten wir ein Auto vor uns, bei welchem über 7 Kilometer lang permanent die Bremsleuchten leuchteten. Es roch dann auch schon dementsprechend….
Und noch ein Hinweis: Es gibt an der Grossglockner Hochalpenstrasse zwischen Ferleiten und Heiligenblut keine Tankstelle – aber der Benzinverbrauch ist durch die Bergauffahrt erhöht. Daher unbedingt auf ausreichend Sprit im Tank achten!
Und weiter gehts. Wir nähern uns dem Fuscher Törl.

Auch hier gibt es wieder einen Parkplatz. Am Anreisetag sind wir hier vorbei gefahren, haben uns aber ein paar Tage später die Gedenkstätte angesehen.










Wir besuchten den Mankai- Wirt an einem regnerischen Tag. Vormittags haben wir mit den Kindern den Wellnessbereich in unserem Hotel in Heiligenblut genossen (Bericht folgt), zum Mittag fuhren wir hoch zum Mankai – Wirt.
Obwohl wir zu dem Zeitpunkt schon Murmeltiere an der Kaiser Franz Josefs Höhe gesehen haben (Bericht folgt), hofften wir, dass wir auch dort das Murmeltier aus nächster Nähe sehen konnten. Und auch meine Eltern sowie unser Bekannter begleiteten uns, sie hatten bis dato leider noch kein Murmeltier gesehen und waren daher ebenfalls sehr gespannt.






Im Souvenirshop durften sich die Kinder jeder ein Kuschel- Murmeltier aussuchen. Von dem Tag an war das ganze Rudel Murmeltierkuscheltiere dann auch bei jedem Ausflug dabei.

Und dann war es endlich soweit: Das Murmeltier war wach und bereit, gefüttert zu werden.
Es ist bei der „Vorführung“ auf den Schultern vom Mankai- Wirt Herbert Haslinger und wird dabei gefüttert.
Und wir hatten ganz besonderes Glück, denn vor ein paar Wochen gab es Nachwuchs und eines der Jungtiere durften wir auch kurz sehen. Es war sehr niedlich. Fotos gibt es davon leider keine Guten, wirklich mal still halten können Murmeltierkinder einfach nicht und wuseln die ganze Zeit.



Und auch meine Eltern und unser Bekannter durften es sich aus der Nähe ansehen. Sie waren von der Größe überrascht. Es ist nach dem Biber und dem Stachelschwein das drittgrößte in Europa vorkommende Nagetier.
Irgendwann fing das Murmeltier an, sich in der Jacke verstecken zu wollen. Das ist das Zeichen, dass er nicht mehr möchte und somit brachte der Mankai – Wirt es dann zurück zu seinem Gehege.
Ich konnte spüren, wie sehr er seine Tiere liebt. Stolz beantwortete er alle Fragen der Gäste, aber immer bedacht, dass es seinem Tier gut geht. Mit Herzblut führt er bereits seit vielen Jahren den Mankai- Wirt und kümmert sich mit viel Liebe um kranke oder schwache Murmeltiere – und wurde so selber schon eine kleine Berühmtheit – doch nun sucht er einen Nachfolger. In diesem Sommer feierte er gleich 2 Jubiläen: Seit 30 Jahren führt er den Gasthof Fuscherlacke (Mankai – Wirt) und seit 50 Jahren arbeitet er in der Gastronomie.
Ich sprach ihn darauf an, was mit seinen Murmeltieren passieren würde, wenn er einen Nachfolger hat. Die Murmeltiere könne er nicht mitnehmen antwortete er spürbar traurig. Aber er hat schon einen Platz für sie gefunden und dort dürfe er sie jederzeit besuchen. Das ihm das wichtig ist, kann ich sehr gut verstehen. Wenn man sein Tier weggeben muss, ist es beruhigend, es in allerbeste Hände zu wissen, das habe ich selber schon erleben müssen.
| An dieser Stelle möchten wir uns beim gesamten Team vom Mankai – Wirt für den tollen Nachmittag bedanken.
Wir wünschen Herrn Haslinger und seiner Familie alles Gute!
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Wir blieben ca 3,5 Stunden beim Mankai – Wirt, es war ein sehr schöner Stopp und wir wären bestimmt noch länger geblieben, wenn es sich nicht mehr und mehr zugezogen hätte.
Aber bei Regen und Nebel wollten wir die Strecke nach Heiligenblut nicht zurück fahren.






















Und genau dort endet mein Bericht: In Heiligenblut . Diesem schönen Örtchen widme ich demnächst einen eigenen Beitrag, denn von Heiligenblut kann man gleich mehrere schöne Tagestouren starten. Zwei davon haben wir mit den Kindern ausprobiert.
Mehr dazu dann in einem späteren Bericht.
Links:
| Die Website mit allen Infos rund um den Großglockner |
| Preise & Öffnungszeiten zur Grossglockner Hochalpenstrasse |
| Ausflugstipps mit Kindern |
| Übersicht aller Restaurants und Pensionen an der Grossglockner Hochalpenstrasse
https://www.grossglockner.at/gg/de/gastronomie-und-uebernachten/gastro1 |
Vielen Dank fürs Mitreisen. Ich hoffe sehr, die Fotos konnten die eindrucksvolle Schönheit dieser malerischen Panoramastrasse wiedergeben.
Im nächsten Teil nehme ich euch unter anderem mit zu den Murmeltieren auf der Kaiser Franz Josefs Höhe und zum Goldschürfen im glasklaren, aber eiskalten Gebirgsbach. Ob wir Gold gefunden haben? Das verrate ich euch dann auch!
Bis zum nächsten mal !!!



Unser Urlaub in Österreich.
Die Anreise: Münsterland – Nürnberg – Allianz-Arena – Chiemsee – Großglockner-Hochalpenstraße – Heiligenblut am Großglockner
Guten Morgen aus Nürnberg.
Unsere Nacht im Novotel war sehr erholsam.
Für alle, die jetzt erst zugestiegen sind: Wir waren mit fünf Patchwork-Kindern auf dem Weg vom Münsterland nach Österreich. In Heiligenblut in Kärnten, direkt am Großglockner, wollten wir die nächsten zehn Tage verbringen und mit den Kindern vor allem viel spazieren gehen und wandern.
Im Gepäck waren Klamotten für alle Jahreszeiten. Wir waren vorbereitet auf laue Sommerabende auf der Hotelterrasse, auf nasskalte Wanderungen direkt am höchsten Wasserfall Österreichs und auf Rodeln im Schnee. Wanderschuhe, Winterstiefel und Sandalen. Mütze, Schal und Handschuhe direkt neben Sommerkleidern, T-Shirts und kurzen Hosen. So ein verrücktes Gepäck hatten wir noch nie.
Auf das Rodeln im Schnee freuten sich die Kinder am meisten, denn unser traditioneller Winterurlaub im Sauerland war wegen Urlaubssperre leider ausgefallen. Die Kinder hatten Nachholbedarf.
Nach diesem Zwischenstopp ging unsere Reise in Österreich noch mit mehreren Ausflügen weiter:
Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern
Das Kitzsteinhorn – rodeln im Schnee mitten im Sommer
Die Felbertauernstraße – eine weitere Panoramastraße am Großglockner
Unser Sommerurlaub in Heiligenblut am Großglockner – unsere Wanderausflüge mit 5 Kids
Das Goldgräberdorf in Heiligenblut am Großglockner
Die Großglockner Hochalpenstraße Teil 2 – Edelweißspitze und Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Bevor wir weiterfuhren, stärkten wir uns erst einmal am Frühstücksbuffet im Novotel Nürnberg Messezentrum.




So, jetzt aber ab ins Auto. Heute ging es nach Österreich.


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Baubeginn: 21. Oktober 2002
Baukosten: 340 Millionen Euro
Eröffnung: 19. Mai 2005
Kapazität: 75.021 Plätze, international 70.000 Plätze
Offizielle Website: allianz-arena.com





Mein Vater schaute sich die Stahl- und Betonkonstruktion ganz genau an. Er hatte viele Jahre in einem Betonwerk gearbeitet, also war die Frage fast schon zu erwarten: „Wie viel Beton hier wohl verbaut wurde?“ Kein Problem. Handy gezückt, Frage eingetippt, Antwort gefunden. „Papa, hier wurden ungefähr 120.000 Kubikmeter Beton verbaut.“ Überrascht über die schnelle Antwort kamen direkt weitere Fragen. Wie viel Stahl? Welche Traglast? Was passiert bei viel Schnee? Wie funktioniert die Beleuchtung? Die gesamte Stahlmenge beträgt rund 22.000 Tonnen. Weitere Zahlen und Fakten findest du auf der offiziellen Seite der Arena: Detaillierte Zahlen zur Allianz-Arena.
Eigentlich wollten wir uns das Stadion auch von innen ansehen. Das war damals allerdings nur im Rahmen einer Stadiontour möglich, und diese hätte uns für fünf Kinder und vier Erwachsene 131 Euro gekostet.
Für eine richtige Tour war das sicher ein fairer Preis. Für unseren kurzen Zwischenstopp, bei dem wir nur einmal hineinschauen wollten, war es uns an diesem Tag aber zu teuer.
Aktuelle Tickets und Touren findest du direkt auf der offiziellen Website: Arena-Touren und Kombi-Tickets.





Beim Spaziergang durch das Stadion trafen wir einen Familienvater. Er sah den Sohn meines Lebensgefährten im BVB-Trikot, knuffte ihn an und meinte: „Das ist der richtige Verein. Wer mag denn bitte die Bayern?“ Irritiert schauten wir ihn an. Er deutete unsere Blicke richtig und erklärte direkt: „Mein Sohn ist Bayern-Fan, deswegen sind wir hier. Ich weiß auch nicht, was da schiefgelaufen ist.“
Nach einer kurzen Unterhaltung in bestem Fußballisch trennten sich unsere Wege wieder.
Männer und Fußball. Vermutlich werde ich das nie verstehen.
Der Sohn meines Lebensgefährten schmunzelte noch eine ganze Weile.
Denn er hatte an diesem Tag noch etwas vor.
Er fühlte sich leicht verloren, umgeben von Logos, Farben und Fans des Erzrivalen.
Aber Wette war Wette, und er war fest entschlossen, sie durchzuziehen.
Seine Aufgabe: im BVB-Trikot in den FC-Bayern-Fanshop gehen und dort einen FC-Bayern-Fanartikel kaufen.
Nie im Leben hätten wir gedacht, dass er das wirklich macht. Aber:

Die Blicke der anderen Kunden: unbezahlbar.
Ausgesucht hatte er sich am Ende Kekse. Welche übrigens sehr lecker waren.
Der Blick vom Kassierer: bühnenreif.
Wette verdient gewonnen.
Übrigens war mein Sohn damals Bayern-München-Fan. Inzwischen mag er den BVB genauso. Insgesamt hat er es aber nicht so mit Fußball. Zu einem BVB-Spiel hatten wir ihn einige Monate vorher mitgenommen, begeistert war er davon eher nicht. Sein Lieblingsspieler ist Manuel Neuer. Meiner übrigens auch. Seine Leistungen in den Länderspielen waren phänomenal.
Mein Sohn wünschte sich ein Trikot von Neuer, das ich ihm dann auch kaufte. Jedes Kind durfte sich etwas aussuchen. Die beiden Jüngsten wollten Basecaps von Bayern, und meine Älteste kaufte sich lediglich ein paar Lollis. Den Rest vom Budget wollte sie lieber „für etwas Richtiges“ ausgeben.


Unser nächstes Ziel war eine kleine Strandbar am Chiemsee.
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Die Kinder redeten noch eine ganze Weile von dem Stopp an der Allianz-Arena.
Und von dem LKW-Fahrer, der zuvor verdutzt in unser Auto geschaut hatte, als er einen BVB-Fan und einen Bayern-Fan nebeneinander sitzen sah, und dann grinsend auf seinen Schalke-Wimpel im Führerhaus deutete.
Am Horizont sah man die Berge immer deutlicher. Erst lagen sie nur im Dunst, dann wurden sie mit jedem Kilometer klarer und die Urlaubsfreude stieg spürbar.


Am Chiemsee hatte ich uns ein kleines Café direkt am Seeufer ausgesucht.
Eine kurze Kaffeepause mit einem Stück Kuchen für die Erwachsenen und Eis für die Kinder. Genau das Richtige nach so vielen Kilometern im Auto.
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Damals gab es coronabedingt keinen Service am Tisch. Innen war die Schlange lang, und wir kamen natürlich auch noch mit zehn Personen. Das klang erst einmal nach Geduldsprobe.
Am Ende klappte aber alles erstaunlich gut, und kurze Zeit später saßen wir draußen im Schatten mit Blick auf den See und genossen Kaffee, Kuchen und Eis.

Anschließend spazierten wir noch ein Stück am Ufer entlang und genossen Sonne und Ausblick. Es war herrlich. Direkt am Wasser ließ sich die Hitze deutlich besser aushalten.



Irgendwann war es Zeit für die Weiterfahrt. Auch wenn wir gern noch geblieben wären.
Denn es lag noch eine ordentliche Strecke vor uns, inklusive der Großglockner-Hochalpenstraße.

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Wir wählten den Weg durch Zell am See. Auch wenn unser Navi anderer Meinung war.


An dieser Stelle endete der heutige Beitrag.
Denn die Großglockner-Hochalpenstraße bekam natürlich einen eigenen Bericht. Eigentlich sogar mehr als einen, denn wir fuhren diese Panoramastraße mehrfach. Ein Traum.
Vielen Dank, dass ihr mitgereist seid.
Ja, vor allem dann, wenn Fußballfans dabei sind oder ihr auf einer längeren Autofahrt einen spannenden Halt sucht. Schon von außen ist das Stadion beeindruckend, und rundherum gibt es genug zu sehen, ohne dass man dafür direkt eine komplette Tour buchen muss.
Das hängt vom jeweiligen Tag und vom aktuellen Angebot ab. Bei unserem Besuch war ein Blick ins Innere nur im Rahmen einer offiziellen Stadiontour möglich. Deshalb lohnt es sich, vorab auf der offiziellen Website nach aktuellen Touren und Preisen zu schauen.
Definitiv. Der Chiemsee eignet sich hervorragend für eine Pause auf dem Weg in Richtung Österreich. Ein kurzer Spaziergang am Wasser, Kaffee, Kuchen oder Eis und einmal tief durchatmen – genau das war für uns nach der langen Fahrt Gold wert.

Urlaub in Corona- Zeiten …. ein kleines Vorwort
Wir sind bereits seit 4 Wochen zurück aus unserem Sommerurlaub in Österreich – aber um ehrlich zu sein ….. die Lust, darüber zu bloggen, ist mir erst doch ein wenig vergangen…
„Wie könnt ihr nur an Urlaub denken?! Es ist doch CORONA!“
Einer von vielen Vorwürfen, welche wir uns in den letzten Wochen anhören mussten. Aber mal vernünftig nachgefragt hat kaum jemand. Denn dann hätte ich erklärt, dass wir nicht ohne weiteres stornieren konnten. Österreich ist kein Risikogebiet. Wir hätten also die volle Gebühr zahlen müssen. 6000 Euro. Und ich hätte auch erklärt, dass wir nicht an den Touri- Hotspots, sondern mit den 5 Kindern viel in der Natur unterwegs waren. Möglichst kein Risiko eingehen – das war unsere Devise. Das wollten aber nur die wenigsten wissen, lieber gab es verbale Dresche für unseren Urlaub – der doch eigentlich so schön war.
Verstehen kann ich es aber auch, denn hinter den Vorwürfen steckt oft Unsicherheit und Angst.
Es ist für viele – für mich auch – immer noch nicht so ganz begreifbar, was die Pandemie mit uns macht. Täglich schaue ich Nachrichten, sehe die Bilder der Kranken auf der Intensivstation, sehe Bilder der Demos von den Corona- Leugnern.
Gestern hatten wir unsere Schulpflegschaftssitzung.
In NRW ist seit letzter Woche die Maskenpflicht im Unterricht abgeschafft.
Auf der Schule von zwei meiner Kinder gab es einen Corona- Fall. Also weiterhin Maskenpflicht. In der Schule von meinem Stiefsohn gibt es viele ältere Lehrer. Also weiterhin Maskenpflicht.
In der Schule von Kind Nr.4 gibt es keinen Corona- Fall und wenig ältere Lehrer. Dafür umso mehr Diskussion bei der Schulpflegschaftssitzung. Maske ja? Maske nein?
Man darf es den Kindern nicht empfehlen. Auch nicht darum bitten. Die Kinder sollen es selber entscheiden. Mein Gefühl ist eher, dass weniger die Kinder als manche Eltern damit ein großes Problem haben.
Aber im Bus auf jeden Fall Maske. Abstand scheint nicht so wichtig. Die Schulbusse aller 4 Kinder sind am Morgen so voll, dass schon teilweise Kinder an der Bushaltestelle stehen gelassen werden mussten.
Was bringt da noch die Maske. Das habe ich auch bei der Schulpflegschaftssitzung gefragt. Die Gelder für weitere Busse sind da. Was fehlt, sind die Busse und die Fahrer. Sie wieder anzumelden bzw einzustellen bedeutet viel Bürokratie…. Zu Lasten der Gesundheit unserer Kinder. Auch das ist Deutschland….
Die Kinder nehmen es hin. Sie machen es so toll! Es ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Sie haben ihre Maske immer dabei. Ratet, wer ständig zum Auto zurück laufen darf, weil er sie vergessen hat,…?! ….
Verunsichert werden sie durch das Anti-Masken-Gerede in den Medien und im Elternhaus. Da machste nix gegen,…..
Das Geld, was man zur Zeit nicht für Kino und Co ausgeben kann bzw möchte, investiert man in Masken. Desinfektionsmittel gibt es inzwischen wieder zu normalen Preisen.
Es wird normal. Unser Leben. Unser Alltag. Eine neue Normalität. Längst hat man sich an den Anblick der vielen Menschen mit Maske gewöhnt. Man wird vorsichtig, hält Abstand.
Überall in den Läden sind Linien und Pfeile auf den Boden gemalt – und wir halten uns dran. Muss ja. Und die Zahlen in Deutschland sprechen für sich. Es bringt also was.
Aber wer redet denn in dieser doch etwas seltsamen, aber normalen neuen Welt von Reisen? Urlaub in Corona- Zeiten….. Unnötig. Gefährlich! LEBENSMÜDE!
Aber leider war es wirklich so, dass viele Reisende das Virus im Gepäck hatten. Schaut man sich Bilder der vollen Strände oder der Strandbars an, wundert es einen nicht.
Die Leichtigkeit im Urlaub, vielleicht noch begossen mit reichlich Alkohol, lässt die Menschen unvorsichtig werden.
Die Konsequenzen spüren wir nun alle.
Wehe, man redet von Urlaub!
Man will einen weiteren Lockdown verhindern. Einen zweiten Lockdown würden viele kleine inhabergeführte Betriebe nicht überstehen. Das weiß man.
Und auch in den Hotel- und Gastronomiebetrieben spürt man weiterhin die Auswirkungen von Corona.
Eine neue Normalität. Mit Maske. Mit Abstand. Ohne Partys. Ohne Konzerte. Ohne Stadienbesuche.
Ohne Reisen?
Und selbst ich bin schon nachdenklich geworden, was Urlaube betrifft.
Auch, was unseren Herbsturlaub betrifft.
Gleich drei europäische Hauptstädte stehen bei uns auf dem Plan.
Die Option, kostenlos zu stornieren, habe ich schon beim Umbuchen beachtet.
Eine Reisebloggerin, die darüber nachdenkt, erst einmal nicht mehr zu reisen?
Warum?
Ich selber kann aufpassen. Halte Abstand. Trage Maske. Wasche mir ganz oft die Hände und unterwegs desinfiziere ich sie immer zwischendurch. Ebenso halten es mein Lebensgefährte und die Kinder.
Sorgen machen mir die Covidioten. Die Maskengegner. Die Coronaleugner.
Diejenigen, die mit ihren dummen Ideen – wie zum Beispiel Demos veranstalten – alle anderen gefährden.
Menschen, die trotz Symtome einkaufen gehen. „Ich hab doch ne Maske!“ Oder Menschen, die meinen, eine Maske helfe ohnehin nicht und keine tragen wollen. Menschen, die Partys veranstalten. Menschen, die nicht wissen, wieviel 1,50 m ist ….
Kurzum: Menschen, welche die Gefahr des Virus‘ verharmlosen. Und gefühlt werden es immer mehr.
Vor allem in den Städten.
Und auch an beliebten Reisezielen.
Gegen die Dummheit mancher Menschen hilft keine Maske. Kein Desinfektionsmittel. Kein Hände waschen.
Und auch keine guten Argumente. Das haben wir versucht – jedoch irgendwann resigniert ….
Menschen werden aggressiv, weil sie in der Bahn die Maske nicht tragen wollen….
In unserem Einkaufszentrum klebten vor Kurzem überall Sticker, dass Corona eine große Lüge der Regierung sei.
Dabei geht es uns in Deutschland doch sehr gut. Schaut mal in andere Länder…..
Wir dürfen uns draussen frei bewegen. Ohne Maske. Wir können einkaufen gehen und haben ein gutes Gesundheitssystem.
…… und dennoch …. es liegt eine Schwere auf unserem Land. Die Leichtigkeit und das Unbeschwerte bei vielen ist verschwunden.
Das spüre ich oft, wenn ich mich mit unseren Patienten (Job 1) oder Kunden (Job 2) unterhalte ….
Und irgendwie möchte ich auch am liebsten dieses Jahr schon abschliessen, sehne Silvester herbei in der Hoffnung, dass 2021 besser wird. Aber je mehr Monate verstreichen, desto mehr wird mir bewusst, dass wir uns daran gewöhnen müssen.
An diese Pandemie – und an ihre Covidioten.
Egal ob im Ausland oder hier bei uns in Deutschland.
Und vielleicht finden wir einen neuen Weg fürs Reisen.
Urlaub im eigenen Land und die Nachbarländer, wie es in diesem Jahr viele schon gemacht haben, ist doch ein guter Anfang.
Oder aber Reisen mit Bedacht. Nicht mehr für ein Wochenende mit dem Flieger nach Barcelona oder London, sondern alle paar Jahre – und dafür vielleicht eine schöne Fernreise.
Bedacht reisen. Verantwortungsbewusst reisen.
Anfang der Woche waren meine Tochter und ich zum Coronatest. Unser erster.
Aber nicht, weil wir im Urlaub waren – sondern weil es einen Fall an der Schule gab. Eine Lehrerin hatte Corona, ohne irgendwelche Symptome zu haben.
Daraufhin wurden Schüler und Eltern getestet.
Und eben auch meine Tochter, ihr Papa und ich.
Nicht wegen Urlaub, sondern wegen der Schule!
Er war übrigens negativ.
Masken schützen eben doch!!!!
Statt zur Nordsee gehts nun mit dem Rad zu einem See in der Nähe. Oder zum Teutoburger Wald. Waren wir dort sonst meistens alleine bzw trafen vielleicht mal ein paar andere Spaziergänger, ist es nun dort vor allem am Wochenende extrem voll. Selbst auf den einsamsten Waldwegen trifft man Menschen im Minutentakt.
Meine Beiträge zum Lengericher Canyon und zum Zwillbrocker Venn hatten in den letzten Monaten sehr viele Klicks. Mit Abstand sind das in diesem Jahr mit die meistgelesenen Beiträge.
Urlaub im eigenen Land. Tagestouren. Zumindest wird das akzeptiert.
Natürlich ist im Urlaub, wo viele Menschen aus verschiedenen Regionen aufeinander treffen, die Gefahr einer Ansteckung da. Aber wenn man seinen gesunden Menschenverstand nutzt, kann man die Gefahr auf ein Minimum reduzieren. Denn dann ist die Ansteckungsgefahr genauso groß/klein wie zu Hause beim einkaufen oder beim Gang zum Arzt oder in die Apotheke. Ober eben im Schulalltag …. Vor allem Abstand – großen Abstand – zu den Covidioten hilft!
Wäre Österreich ein Risikogebiet gewesen, wären wir dennoch nicht gefahren. Und wir haben wirklich wochenlang überlegt, was am sinnvollsten sei. Wir haben mit FTI gesprochen, unsere Bedenken geäußert. Und auch mit dem Hotel habe ich mehrfach geschrieben, welche Maßnahmen dort für die Gäste getroffen würden.
Kostenlos stornieren konnten wir nicht. 6000 Euro in den Wind schiessen wollten wir auch nicht. Dafür arbeite ich nicht in 2 Jobs,….
Also haben wir nach langem abwägen mit der ganzen Familie uns dazu entschlossen, doch zu fahren.
Freut euch in den kommenden Wochen auf ein paar schöne virtuelle Reisen an schöne Plätze in Österreich. Freut euch auf Bergpanoramen und ganz knuddelige (wilde) Tiere uvm.
(Und habt Nachsicht, wenn es mal ein paar Tage länger dauert, ich bin sowohl jobtechnisch als auch privat zur Zeit sehr eingebunden)
Ich hatte meine große Kamera nicht dabei, aber auch mit Handy lassen sich inzwischen sehr gute Fotos machen.
Wir haben es nicht bereut, gefahren zu sein und die Einschränkungen, welche wir hatten, waren spätestens dann vergessen, wenn wir inmitten der grandiosen Natur vom Grossglockner- Nationalpark standen.
Eine Bilderbuchkullisse, selbst, wenn wie bei uns, das Wetter nicht immer so mitgespielt hat.
Aber hey, die Kinder konnten im Sommerurlaub im Schnee rodeln, das ist doch auch mal lustig!
Als kleine Einstimmung fahre ich nun mit euch vom Münsterland aus los Richtung Nürnberg.





Am Abend kamen wir in Nürnberg an.
Es liegt verkehrsgünstig und ist ein ideales Hotel für einen Zwischenstop zwischen Nord- und Süddeutschland.
Check In in Corona-Zeiten …. Im Hotel galt natürlich Maskenpflicht.
Zum ausfüllen gab es einen frisch desinfizierten Kulli. Ich musste ihn dann zurück in eine Dose mit gebrauchten Kullis stellen.
Und auch im Zimmer hatte sich durch Corona einiges verändert.
Im Zimmer fehlte jegliche Deko, die Minibar war leer, der Kaffeeautomat nicht zu benutzen, da keine Tassen oder Kaffee-Kapseln vorhanden waren, die Fernbedienung für den Fernseher war eingetütet. .
Die Zimmer waren geräumig und sauber. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und sind am nächsten Tag ausgeruht Richtung Österreich gestartet.
.




Im Hotel gibt es ein Restaurant. Dort haben wir nach dem einchecken zu Abend gegessen. Es war keine typische Küche, aber sehr lecker.





Nach einer erholsamen Nacht wartete in dem Hotelrestaurant das Frühstück auf uns.
Auch hier mit einschränkenden Maßnahmen.
Jeder Gast musste beim Gang zum Buffet Maske und Einmalhandschuhe tragen und natürlich galten die Abstandsregeln








Kleines Fazit: Das Hotel Novotel Nürnberg Messezentrum [ Klick Hier ] kann ich für einen Zwischenstop empfehlen. Die Zimmer sind sauber, das Frühstücksangebot sehr gut, die Angestellten freundlich (und lustig zu den Kindern) und auch das Abendessen im Hotelrestaurant war einwandfrei!
[Anmerkung: unbezahlte Werbung und den regulären Preis haben wir auch bezahlt]
Vom guten Frühstück gestärkt fuhren wir dann weiter Richtung Süden.
Unser 1. Ziel: München. Und da wartete auf eines der Kinder eine ganz besondere Wette!
Dazu aber mehr im nächsten Bericht.

Ein Nachmittag in München
Wir verbrachten unseren Herbsturlaub in Bayern.
Einiges hatten wir schon unternommen. Wir haben uns zum Beispiel Schloss Neuschwanstein angesehen, sind durch die Partnachklamm gewandert und waren auf der Zugspitze.



Wenn du historische Altstädte, bekannte Sehenswürdigkeiten und Spaziergänge durch Städte liebst, dann könnten auch diese Berichte etwas für dich sein:
Wir ließen es an dem Morgen daher etwas ruhiger angehen und genossen unser reichhaltiges Hotelfrühstück in aller Ruhe.
Weil wir in Lenggries Hotelgäste waren, beinhaltete das eine Gästekarte, mit der wir einiges kostenlos oder günstiger unternehmen konnten.
So überlegten wir beim Frühstück gemeinsam, was wir unternehmen könnten, woran auch alle Spaß hätten. Die Entscheidung fiel auf eine Fahrt auf das Brauneck, sozusagen den Hausberg von Lenggries.
Für den Abend hatten wir uns mit meiner in München lebenden Cousine und ihrer Familie verabredet. Um 18 Uhr wollten wir sie im Englischen Garten treffen.
Somit stand unser Tagesplan und ich genoss in Ruhe noch einen weiteren Kaffee. Etwas Urlaub musste schließlich auch mal sein.
Bericht: Unser Hotel Arabella Brauneck in Lenggries und die Fahrt auf dem Brauneck
Als wir oben auf dem Brauneck waren, sahen wir am Horizont München und mit dem Fernglas sogar die Allianz-Arena.


Und als wir dort oben auf dem Brauneck im Café saßen und uns nach einer kleinen Miniwanderung mit einer heißen Schokolade belohnten, überlegten die Kinder und ich, ob wir nicht etwas früher nach München fahren sollten, um uns einmal den Marienplatz mit seinem pittoresken Rathaus anzusehen.
Eigentlich wird ein Nachmittag dieser schönen Stadt natürlich niemals gerecht, aber für einen ersten Eindruck erschien uns das trotzdem gut.
So viel sei schon an dieser Stelle gesagt: Wir kommen auf jeden Fall wieder, und dann nehmen wir uns auch ein paar Tage Zeit, um die Stadt in Ruhe zu erkunden.
Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern, die noch weiter oben auf der Panoramaterrasse bleiben wollten. Mit der nächsten Bahn fuhren wir wieder zurück ins Tal und starteten von dort am frühen Nachmittag bei nicht mehr ganz so schönem Herbstwetter Richtung München.

Etwas über eine Stunde dauerte die Fahrt.
Wir parkten in der Tiefgarage Hofbräukeller APCOA. So mussten wir nicht direkt ins Zentrum fahren, waren aber dennoch schon recht zentral und auch nicht allzu weit vom Englischen Garten entfernt.
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Weitere InformationenVon dort liefen wir durch die durch den Herbst malerisch verfärbten Grünanlagen zum Maximilianeum.

Seit 1876 beherbergt das Maximilianeum die gleichnamige Stiftung für begabte Studierende aus Bayern und der Pfalz.
Von den vielen Abiturientinnen und Abiturienten mit Spitzennoten werden jährlich nur sehr wenige aufgenommen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten freie Kost und Logis für die Dauer ihres Studiums sowie weitere Fördermöglichkeiten wie Sprachkurse oder Auslandsaufenthalte.
Seit 1949 ist das Maximilianeum außerdem Sitz des Bayerischen Landtags.
Der Grundstein wurde am 6. Oktober 1857 durch König Maximilian II. gelegt. Erst 1874 war der Bau nach mehreren Nachbesserungen aufgrund statischer Probleme endgültig fertiggestellt. König Maximilian II. erlebte die endgültige Fertigstellung allerdings nicht mehr.
Noch am Todestag seines Vaters bestieg sein 18-jähriger Sohn den Thron: Ludwig II., den du spätestens seit meinem Bericht über Schloss Neuschwanstein kennst.
Bis 1918 war nicht nur die Stiftung im Maximilianeum untergebracht, sondern auch die königliche Pagenschule. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Gebäudes zerstört, nach Kriegsende aber wieder aufgebaut. Da auch das historische Gebäude des Bayerischen Landtags schwer beschädigt worden war, zog der Landtag 1949 mit in das Maximilianeum.
Beim Bau einer Tiefgarage machte man 1998 einen sensationellen Fund: den ursprünglichen Grundstein des Maximilianeums. Darin befanden sich unter anderem Porzellantafeln mit Porträts von König Maximilian II. und Marie von Preußen, ein Modell einer Dampflokomotive, Baupläne und verschiedene Münzen.
Die Gegenstände sind heute teilweise restauriert im Maximilianeum ausgestellt.




Eine weitere Besichtigung als von außen war nicht möglich, also machten wir uns auf den Weg über die Maximiliansbrücke Richtung Innenstadt.









Und dann standen wir plötzlich in einer anderen Welt.
Die Maximilianstraße beherbergt die teuersten Geschäfte von München. Die Kinder entdeckten direkt die Nobelautos, die vor den Geschäften parkten. Und ich als Touri-Frau mit Rucksack und vier Kindern kam mir in dieser für mich fremden Welt aus Luxus und Dekadenz völlig deplatziert vor.


In den Schaufenstern entdeckte ich Artikel, für die ich mehrere Monate arbeiten müsste, um sie mir zu kaufen.
Luxusartikel und Statussymbole sind allerdings nicht meine Welt. Lieber investiere ich mein Geld in Reisen mit den Kindern, denn das füllt mein Herz sehr viel mehr als jede teure Handtasche.
Also liefen wir recht schnell weiter, auch wenn vor allem die Jungs sich das ein oder andere Auto gern noch länger angesehen hätten.
Wir erreichten dann den Max-Joseph-Platz. Gleich mehrere Gebäude dominieren dort die Ansicht.
Die Fotos entstanden an dieser Stelle der Einfachheit halber mit meinem Handy.




Wir waren nun schon eine ganze Weile auf den Beinen. Mir war nach Kaffee. Und was fällt einem Kaffeeliebhaber bei der Kombination Kaffee und München ein? Natürlich Dallmayr.
Das Dallmayr-Haus liegt gleich um die Ecke vom Max-Joseph-Platz in Richtung Innenstadt.

Leider hatten aber offenbar sämtliche Kaffeedurstigen aus der Umgebung dieselbe Idee. Keine Chance für mich und die vier Kinder, einen Platz zu bekommen. Es war laut, wuselig und voll. Sehr voll. Tragisch, denn es duftete herrlich nach Kaffee.
Es nützte nichts, wir verließen den Laden wieder.
Und gingen weiter Richtung Marienplatz. Denn wir hatten ein Ziel: einmal hoch auf den Rathausturm. Das war der eigentliche Grund, warum wir schon am Nachmittag nach München gefahren waren, obwohl wir erst am Abend dort verabredet waren.

Und nur wenig später erreichten wir den Marienplatz.
Für eine Weile waren wir etwas sprachlos. Sprachlos wegen der schönen Gebäude, vor allem wegen des Rathauses. Sprachlos wegen der vielen Menschen. Es dauerte ein paar Minuten, bis wir uns orientiert hatten.
Das Rathaus, der Marienplatz, die Frauenkirche, die Mariensäule. Alles Orte, die man schon zigmal im Fernsehen gesehen hat – und nun standen wir selbst dort. Das war schon ein kleiner Wow-Moment.


Wir konnten aber nicht direkt auf den Rathausturm. Es fehlte etwas. Genau: Kaffee. Ich brauchte wirklich dringend einen.
Eine ruhige Ecke und einen leckeren Snack mit Kakao und Kuchen für die Kinder und Kaffee für mich fanden wir schließlich im Galeria Kaufhof. Den schönen Ausblick gab es gratis dazu.

Nach der angenehmen Stärkung waren wir motiviert genug, uns zurück ins Getümmel des Marienplatzes zu stürzen.
„Mama, können wir uns nicht erst die Kirche angucken? Wir sind doch jetzt ganz nah!“
Manchmal überraschen mich meine Kinder. Vielleicht liegt es auch an meiner Vorliebe für sakrale Bauten. Also gingen wir zuerst zur Frauenkirche, ebenfalls ein weltberühmtes Wahrzeichen von München.
Die Dom- und Stadtpfarrkirche heißt eigentlich „Zu Unserer Lieben Frau“. Den Namen verdankt sie ihrer Schutzherrin, der Gottesmutter Maria.
Gebaut wurde sie von 1468 bis 1488. Die markanten Hauben auf den beinahe 100 Meter hohen Türmen wurden erst 1525 aufgesetzt. Sie sind an den Felsendom in Jerusalem angelehnt. Grund für die verspätete Fertigstellung waren Geldmangel und der Tod des Baumeisters Jörg von Halspach.
Das Kirchenschiff ist knapp 110 Meter lang, 40 Meter breit und 37 Meter hoch.
Normalerweise ist der Südturm begehbar und bietet nicht nur einen schönen Ausblick über München, sondern auch einen Blick auf die großen Glocken. Bei unserem Besuch war er wegen Bauarbeiten geschlossen.
Dazu gibt es zwei interessante Fakten. Erstens: Viele behaupten, der Nordturm sei einen Meter höher als der Südturm. Tatsächlich unterscheiden sich die Türme nur minimal. Zweitens: Seit einem Bürgerentscheid von 2004 dürfen im Münchner Stadtgebiet keine Gebäude höher als die Frauenkirche gebaut werden.
Und noch etwas, was viele Besucher nicht wissen: In der Eingangshalle gibt es den berühmten Teufelstritt. Der Sage nach soll der Teufel dort gestanden haben, weil er sich davon überzeugen wollte, dass man in der Kirche keine Fenster sehen könne. Von genau dieser Stelle aus sind die Fenster wegen der Säulen tatsächlich verdeckt.







Wir blieben leider nicht lange in der Frauenkirche. Wie ich bereits sagte: Ein Nachmittag ist für diese wundervolle Stadt eigentlich viel zu wenig.
Es wurde Zeit für uns, zum Rathausturm zu gehen.


Auch wenn man es beim ersten Anblick nicht vermutet: Das Neue Rathaus ist vergleichsweise jung. Fertiggestellt wurde es 1905 im damals sehr beliebten neugotischen Stil.
Über 600 Menschen arbeiten dort, es hat rund 400 Zimmer und ist normalerweise nur an besonderen Tagen zu besichtigen.
Anders ist das beim Rathausturm. Der ist ganzjährig zugänglich und die Aussicht von oben lohnt sich wirklich.
Die folgenden Angaben stammen aus dem Zeitpunkt unseres Besuchs und können sich inzwischen geändert haben. Bitte prüfe die aktuellen Zeiten und Preise vor deinem Besuch sicherheitshalber noch einmal direkt vor Ort oder auf den offiziellen Seiten.
Damals galten diese Zeiten: 1.10. bis 30.4. Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage geschlossen. 1.5. bis 30.9. täglich 10 bis 19 Uhr. Letzte Auffahrt 15 Minuten vor Schließung.
Damals galten diese Preise: 4 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Rentner, Studierende und Gruppen ab 10 Personen, 1 Euro für Jugendliche bis 18 Jahre, Kinder unter 6 Jahren frei.

Für uns kostete der Eintritt für den Aussichtsturm gerade einmal 8 Euro. Da habe ich schon ein Vielfaches für andere Aussichtstürme bezahlt.


Der Aufzug brachte uns bequem nach oben und wir konnten den Blick über München genießen.
Achtung, jetzt kommt eine kleine Fotoflut.













Bye Bye Marienplatz.
Wir waren glücklich, dass wir uns spontan entschieden hatten, uns den Marienplatz noch anzusehen. Das hatte sich wirklich gelohnt.
Nun war es aber Zeit, zum Englischen Garten zu gehen, denn dort wollten wir uns um 18 Uhr mit meiner Cousine und ihrer Familie treffen.
Wir entschieden uns, die Theatinerstraße am Rathaus entlang Richtung Odeonsplatz zu gehen.




Vom Odeonsplatz aus gelangt man in den Hofgarten, Münchens historischen Stadtpark, der im 17. Jahrhundert Hofgarten der Fürstenresidenz war.








Und dann erreichten wir auch schon den Englischen Garten. Wir gingen am Japanischen Teehaus vorbei, an dem bereits einige Menschen anstanden.

Treffpunkt war an der Eisbachwelle, auf der das ganze Jahr über gesurft werden kann.
Leider hatten wir kein Glück, es waren keine Surfer mehr dort.

In direkter Nähe zur Eisbachwelle gibt es ein tolles kleines Imbisshäuschen. Bei Fräulein Grüneis gibt es Snacks aus Bioprodukten, Eis, selbst gemachte Kuchen und wirklich guten Kaffee.
Nach der kleinen Stärkung trafen wir uns mit meiner Cousine und ihrer Familie. Gemeinsam spazierten wir durch den Englischen Garten zum Chinesischen Turm und plauderten über Gott und die Welt.







Ein Nachmittag in München
Den Abend im Englischen Garten ließen wir schließlich am Monopteros ausklingen. Die Kinder spielten miteinander mit extra mitgebrachten Legosteinen und wir plauderten über alles Mögliche.

Als Monopteros bezeichnet man einen kleinen Rundbau mit Säulen, also einen kleinen runden griechischen Tempel.
Der Monopteros im Englischen Garten ist neben dem Chinesischen Turm eines der bekanntesten Wahrzeichen der Parklandschaft. Er wurde auf einem künstlich angelegten 15 Meter hohen Hügel gebaut und ist bei Besucherinnen und Besuchern vor allem wegen der Aussicht beliebt.
Errichtet wurde der Tempel in den Jahren 1832 bis 1837 durch König Ludwig I. von Bayern.




Der Tag und später auch der Abend vergingen leider viel zu schnell. Wir mussten uns verabschieden – von meiner Cousine und ihrer Familie, vom Englischen Garten und von München.
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Weitere InformationenUnsere Füße taten zwar etwas weh, aber der Nachmittag hatte sich wirklich gelohnt.
Die Kinder haben nicht einmal gequengelt, obwohl wir wirklich viel gelaufen sind. Zwischendurch machten wir immer wieder kleine Pausen. Mal gab es Kakao, mal eine Brezel.
Was für Kinder übrigens immer gut funktioniert: ihnen die Karte in die Hand drücken und den Weg suchen lassen. Heute heißt das bei uns natürlich eher, dass sie Google Maps auf dem Handy öffnen. Im Grunde bleibt es aber dieselbe Idee.
Und zwischendurch erzähle ich ganz viel zu den Sehenswürdigkeiten oder die Kinder fragen mir Löcher in den Bauch. In der Frauenkirche zum Beispiel: „Mama, wie heißen die Eltern von Gott?“
Meine Kinder kennen es inzwischen ohnehin, dass wir Städte zu Fuß erkunden. Das Einzige, was sie dabei regelmäßig doof finden, sind Aussichtstürme mit sehr vielen Stufen.
Ein Nachmittag in München
Und so endet unser Nachmittag in München.
Wir haben einiges gesehen und uns vieles für den nächsten Besuch vorgemerkt.
Offizielle Website der Stadt München: muenchen.de
Weitere Infos für die Reiseplanung: muenchen.travel
Ja, für einen ersten Eindruck funktioniert das sehr gut. Viele bekannte Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und lassen sich zu Fuß miteinander verbinden. Für die ganze Stadt reicht ein Nachmittag natürlich nicht, aber für Marienplatz, Frauenkirche, Rathausturm und den Englischen Garten ist es ein schöner Einstieg.
Gut kombinieren lassen sich zum Beispiel Maximilianeum, Max-Joseph-Platz, Frauenkirche, Marienplatz, Odeonsplatz, Hofgarten und der Englische Garten. Wer gern läuft, kann daraus eine sehr schöne Route machen.
Ja, absolut. Die Aussicht über München ist toll und man spart sich im Vergleich zu manchen anderen Aussichtspunkten viele Stufen, weil ein Aufzug nach oben fährt.
Definitiv. Der Park ist riesig, grün und abwechslungsreich. Eisbach, Chinesischer Turm, Wiesen, Wege und Spielmöglichkeiten machen ihn gerade mit Kindern zu einer sehr angenehmen Pause vom Trubel der Innenstadt.
Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei wart.
War heute zwar etwas im Eildurchgang, aber für einen kleinen ersten Eindruck hat es definitiv gereicht.
Bis zum nächsten Mal, dann zeige ich euch die Bierstadt Bamberg.
In diesem Sinne …
Ein Nachmittag in München

Einmal rund um Schloss Neuschwanstein
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Als ich ein Kind war, besuchten meine Eltern mit meiner Schwester und mir Schloss Neuschwanstein. Ich erinnere mich noch gut an diesen Besuch. Das wunderschöne weiße Schloss auf dem kleinen Berg, malerisch eingebettet zwischen Bergen und Seen, hat mich schon damals sehr beeindruckt. Genau deshalb hatte ich mir schon vor vielen Jahren vorgenommen, auch meinen Kindern dieses Schloss irgendwann einmal zu zeigen.
Im Herbst waren wir in Bayern unterwegs und auch wenn nach unserem Besuch in der Partnachklamm keine Zeit mehr für eine Innenbesichtigung bleiben würde, wollte ich den Kindern Schloss Neuschwanstein zumindest von außen zeigen. Die Gelegenheit war günstig. Wir waren gar nicht weit von Schwangau entfernt, die Sonne schien und ließ die Bäume in den schönsten Herbstfarben leuchten, und ein wenig Zeit bis zum Abendessen im Hotel hatten wir auch noch.
Die Kinder waren einverstanden und so fuhren wir von Garmisch-Partenkirchen Richtung Schwangau.



… und genau diese Brücke sollte an diesem späten Nachmittag unser Ziel sein.
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Weitere InformationenSchloss Neuschwanstein ist sehr gut ausgeschildert, wir hätten schon weit vor unserem Ziel das Navi ausstellen können.
Es gibt reichlich Parkplätze unterhalb vom Schloss und mit Bussen wird man dann hochgefahren.
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Weitere InformationenWer Schloss Neuschwanstein auch von innen besichtigen möchte, sollte die Tickets unbedingt frühzeitig buchen. Wir waren 2025 noch einmal dort und selbst rund drei Wochen vorher waren für unseren gewünschten Tag keine Eintrittskarten mehr verfügbar. Gerade in Ferienzeiten und an beliebten Reisetagen würde ich mich deshalb nicht auf spontane Restkarten verlassen, sondern die Tickets schon einige Wochen im Voraus sichern.
Der reguläre Eintritt für Schloss Neuschwanstein liegt aktuell bei 21,00 Euro, der ermäßigte Preis bei 20,00 Euro.
Kinder und Schüler unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Bei Online-Buchungen fällt zusätzlich eine Buchungsgebühr an.
Die Parkplätze P1 bis P4 in Hohenschwangau kosten derzeit 12,00 Euro für bis zu 6 Stunden.
Danach wird pro weiterer Stunde 1,00 Euro berechnet, maximal 16,00 Euro pro Tag.
Motorräder zahlen 5,00 Euro pro Tag.
Für Wohnmobile und Camper gelten auf Parkplatz P2 16,00 Euro für bis zu 6 Stunden, danach 2,00 Euro je weiterer Stunde, maximal 20,00 Euro pro Tag.
Die Führungen in Schloss Neuschwanstein finden vom 28. März bis 15. Oktober täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr statt.
Vom 16. Oktober bis 27. März ist das Schloss täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Geschlossen ist es am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.
Das Ticket Center in Hohenschwangau öffnet im Sommer täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr und im Winter von 8:00 bis 15:30 Uhr.
Wichtig: Restkarten vor Ort gibt es nur je nach Verfügbarkeit und ausschließlich für denselben Tag. Bei hoher Nachfrage können diese schon am späten Vormittag ausverkauft sein.
Die Shuttlebusse zur Marienbrücke starten am Parkplatz P4 am Alpsee unterhalb von Schloss Hohenschwangau.
Eine Bergfahrt kostet derzeit 3,50 Euro pro Person, die Hin- und Rückfahrt 5,00 Euro.
Der Bus fährt nicht direkt bis zum Schloss, sondern bis zum Aussichtspunkt an der Marienbrücke.
Von dort sind es noch etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß bis zum Schloss.
Wer nur das Schloss von außen sehen möchte, braucht dafür übrigens kein Ticket.
Und noch ein wichtiger Hinweis: Wir wollten im Herbst 2025 Tickets für die Führung buchen, diese waren schon 2 Wochen vorher komplett ausverkauft! Wenn ihr das Schloss von Innen besichtigen wollt, plant das rechtzeitig.
Demnächst schreibe ich hier einen Bericht über eine sehr schöne Alternative zu Schloss Neuschwanstein.
Offizielle Infos und Buchung:
Offizieller Ticketshop für Neuschwanstein und Hohenschwangau
Aktuelle Eintrittspreise für Schloss Neuschwanstein
Aktuelle Parkgebühren und Besucherinformationen
Weitere passende Berichte:
Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen
Lenggries in Oberbayern bei Bad Tölz
Und weil Neuschwanstein für viele ein echtes Märchenschloss ist, passt hier auch dieser thematische Ausflug wunderbar dazu:
Sintra in Portugal – ein Ausflug in eine Märchenwelt.

Es war schon später Nachmittag, ungefähr 16.30 Uhr.
Wir gingen daher direkt zur Bushaltestelle, als mein Stiefsohn, riesiger Fan von Borussia Dortmund, das Grauen entdeckte und Schnappatmung bekam.
„Elly, das ist doch nicht jetzt wirklich das, was es ist, oder?“
„Dooooooch! Lauf am besten schnell weiter und sieh nicht hin!“, riet ich ihm.
Mir persönlich ist Fußball absolut egal, aber ich kenne die Einstellung meines zukünftigen Stiefsohnes ziemlich genau.
Worum es ging?
Natürlich gibt es ein Foto, ihr kennt mich ja.

Mein Sohn war damals Bayern-München-Fan. Aber durch die geballte Ladung an Schwarz-Gelb, welche mit meinem Partner und seinem Sohn bei uns eingezogen ist, hat sich das etwas geändert, wobei ihm Fußball wie mir auch eher egal ist. Wir waren vor ein paar Monaten mit beiden Jungs im Stadion in Dortmund, um ihnen einmal das Erlebnis eines Bundesliga-Spiels zu zeigen, und während mein Stiefsohn in spe sich vor Begeisterung die Stimme heiser schrie und kaum auf seinem Platz sitzen blieb, saß mein Sohn mit seinen Ohrenschützern ganz relaxt da und verfolgte das Ganze mit wenig Begeisterung.
Keine Ahnung, warum der FC-Bayern-Bus an dem Tag dort war. Für unseren kleinen BVB-Fan war das aber nicht die einzige Begegnung mit dem FC Bayern München in diesem Urlaub.
Ungefähr zehn „Och neeeeee, FC Bayern…“ später kam dann endlich unser Shuttlebus.
Er fuhr hoch und die erste Haltestelle war die Marienbrücke. Ich dachte immer, die Marienbrücke sei mit einer längeren Wanderung verbunden, aber dem ist nicht so.
Von der Haltestelle aus ist es nur noch ein kleines Stück zu laufen und dementsprechend überbevölkert war die Brücke daher auch. Die Aussicht ist dennoch einmalig und lässt den ganzen Trubel um einen herum schnell vergessen.
Bereits im Jahr 1845 ließ König Maximilian II. von Bayern eine hölzerne Brücke über der Pöllatschlucht errichten.
Diese hielt den Wetterbedingungen leider nicht lange stand und somit ersetzte sein Sohn, König Ludwig II., im Jahr 1866 die Brücke durch die eiserne Konstruktion.
Das filigrane Geländer ist bis heute erhalten, lediglich die Träger sowie die Felsanker wurden inzwischen erneuert.
Den Namen erhielt die Marienbrücke von Königin Marie von Preußen, der Gemahlin von Maximilian II. und damit auch der Mutter von Ludwig II.

Übrigens führt ein schöner, wenn auch nicht ganz einfacher Wanderweg von hier aus weiter mit sehr schönen Aussichten auf die Schlösser und die umliegende Landschaft.
Da wir uns das Schloss ohnehin irgendwann auch noch von innen ansehen möchten, werden wir dann auch diesen Weg wandern.
So, jetzt gibt es aber endlich die Fotos von der Aussicht auf Schloss Neuschwanstein.



Ich habe extra ein Video für meinen Blog gemacht, aber das ist ja futsch. Danke, Huawei. Daher gibt es an dieser Stelle leider nur das Hochkant-WhatsApp-Video, welches ich meinen Eltern ins Hotel geschickt habe.
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Allein von der Marienbrücke hatte ich hinterher an die 400 Fotos auf meiner kleinen Kamera, die meisten von oder mit den Kindern.
Bei der schönen Aussicht auf Schloss Neuschwanstein vergisst man fast den Blick in die andere Richtung.
Dabei rauscht die Pöllat so schön unter der Brücke hindurch.



Auch wenn wir uns kaum an diesem Panorama sattsehen konnten, mussten wir weiter, die Sonne stand schon tief.
Von der Marienbrücke ist es ungefähr ein 15-minütiger Fußweg zum Schloss.
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Erbauer war König Ludwig II. von Bayern (1845 bis 1886), Sohn von König Maximilian II. Joseph (1811 bis 1864) und seiner Gemahlin Marie von Preußen (1825 bis 1889).
Bereits 1867 und 1868 begann König Ludwig II. mit den Planungen für Schloss Neuschwanstein.
In einem Brief an Richard Wagner vom 13. Mai 1868 teilte der König mit:
„Ich habe die Absicht, die alte Burgruine Hohenschwangau bei der Pöllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen … von wo man eine herrliche Aussicht genießt auf den hehren Säuling, die Gebirge Tyrols und weiterhin in die Ebene …“
An der Stelle des heutigen Neuschwansteins standen damals zwei alte Burgen. Entgegen der sonst damals üblichen Bauart wurden diese jedoch nicht erweitert, sondern komplett abgetragen.
Die Grundsteinlegung für Schloss Neuschwanstein erfolgte am 5. September 1869.
Das Schloss sollte nie ein Repräsentationsbau oder eine Machtdemonstration sein, sondern ein privater Rückzugsort, erbaut nach den Wünschen von König Ludwig II., die vor allem seine Vorliebe für das Mittelalter widerspiegelten. Im Mai 1867 besuchte Ludwig II. die Wartburg bei Eisenach, welche ihn für die Planung inspiriert haben soll.
Während der Bauphase hatte Ludwig II. immer mehr Wünsche, was zwei gravierende Folgen hatte: Der Bau wurde immer teurer und dauerte deutlich länger als ursprünglich geplant. Die eigentliche Bauzeit sollte nur drei Jahre betragen.
Nach 17 Jahren Bauphase war Schloss Neuschwanstein immer noch nicht fertig. König Ludwig II. verstarb am 13. Juni 1886. Er hat nur wenige Monate im Schloss gelebt und die endgültige Fertigstellung im Jahr 1892 nicht mehr erlebt. Die Bauzeit betrug damit insgesamt 23 Jahre.
Eigentlich wollte König Ludwig II. das Schloss nie der Öffentlichkeit zugänglich machen, jedoch mussten nach seinem Tod irgendwie die Kredite bezahlt werden. Schon wenige Wochen später öffnete das Schloss daher für Besucher, die sich für 2 Mark das Gebäude ansehen durften.
Den Namen „Schloss Neuschwanstein“ bekam das Schloss erst im Jahr 1886. Ursprünglich sollte es „Neue Burg Hohenschwangau“ heißen.
Heute ist der Freistaat Bayern der Eigentümer des Schlosses.
Jährlich besuchen es ungefähr 1,5 Millionen Menschen. Es gilt als eines der berühmtesten Wahrzeichen Deutschlands und wird oft auch Märchenschloss genannt.
Selbst Walt Disney soll sich hier für das berühmte Schloss in Disneyland inspirieren lassen haben.







Auch hier entstanden wieder viele Erinnerungsfotos für die Kinder, bevor wir weiter den Weg hinunter gingen.






Nach einer knappen Stunde erreichten wir den Parkplatz.


| Hauptseite von Schloss Neuschwanstein https://www.neuschwanstein.de/deutsch/schloss/index.htm |
| Ticketpreise und Kombitickets für Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau https://www.hohenschwangau.de/1360.0.html |
| Tickets, Führungen und Zeiten https://www.hohenschwangau.de/318.html |
| Interaktive Karte mit Parkplätzen, Bushaltestellen und weiteren Infos https://www.schwangau.de/service/lage-anfahrt-und-interaktive-karten/ihr-neuschwanstein-besuch-schritt-fuer-schritt/ |
| Live-Webcams von Schloss Neuschwanstein, Schloss Hohenschwangau und Umgebung https://www.schwangau.de/aktuelles/webcams/ |
| Infoseite mit aktuellen Hinweisen https://www.hohenschwangau.de/224.html |






Vielen Dank, dass ihr wieder dabei wart.
Bis zum nächsten Mal, dann geht es in die bayerische Hauptstadt.

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Weitere InformationenViele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge.
Hier findest du weitere Reiseberichte, Ausflugsideen und Städte-Tipps aus Deutschland.

Ausflugtipp: Die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen
Heute schreibe ich wieder über einen mehr als lohnenswerten Ausflugstipp: die Partnachklamm.
Unsere 4 Kinder waren sehr begeistert und obwohl sie Wandern eigentlich „doof und öde und langweilig“ fanden, waren sie bei der Partnachklamm etwas enttäuscht, als wir am Ausgangspunkt und somit Endpunkt ankamen.
Aber der Reihe nach.
Erst einmal das Übliche: die Lage der Partnachklamm.
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Unter einer Klamm versteht man eine tief ins Felsgestein eingeschnittene, sehr schmale Schlucht.
Über tausende von Jahren hat sich in der Partnachklamm die Partnach immer tiefer durch die Felsen gefressen.
Inzwischen ist die Klamm 80 Meter tief, an der höchsten beziehungsweise tiefsten Stelle ist die Felswand sogar 86 Meter hoch.
Insgesamt ist die eigentliche Klamm 700 Meter lang und sehr eng. Oftmals führen die Wege durch Tunnel oder unter tief hängenden Felsen hindurch.
Bereits 1912 wurde die Klamm erschlossen und somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Oberhalb der Klamm befindet sich ein Wanderweg, auf dem man unter anderem die „Eiserne Brücke“ überquert.
Diese wurde 1914 angelegt und führt in 68 Metern Höhe direkt über die Klamm.
Jedes Jahr besuchen viele Gäste die Partnachklamm, ein Geheimtipp ist sie also schon lange nicht mehr.
Es gibt keine Parkplätze direkt am Eingang zur Klamm. Parken kann man am besten am Olympia-Park.
Von dort läuft man ungefähr 30 Minuten bis zum Eingang der Partnachklamm.
Zu den touristischen Hochzeiten fahren Kutschen vom Parkplatz an der Olympiaschanze bis kurz vor den Eingang.
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Die Partnachklamm ist laut offizieller Website derzeit bis einschließlich 01.04.2026 wegen Bauarbeiten geschlossen und öffnet ab 02.04.2026 wieder zu den gewohnten Zeiten.
Öffnungszeiten:
Juni bis September: 8:00 bis 20:00 Uhr
Oktober bis Mai: 8:00 bis 18:00 Uhr
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung
Aktuelle Eintrittspreise:
Erwachsene: 10,00 €
Urlauber: 9,00 €
Einheimische: 8,50 €
Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren: 5,00 €
Menschen mit Handicap: 5,00 €
Hunde: 5,00 €
In der Partnachklamm tropft und rieselt das Wasser auch nach längeren regenfreien Zeiten von den Wänden, deshalb sind festes Schuhwerk und leichte Regenbekleidung von Vorteil.
Achtung: Der Weg verläuft an vielen Stellen durch Tunnel oder unter überhängenden Felsen, an einigen Stellen niedriger als 1,75 Meter. Ein Regenschirm ist also eher hinderlich.
Auch an warmen Sommertagen ist es hier kühl und nass.
Denkt auch bitte an einen Spritzwasserschutz für eure Kamera oder euer Smartphone.
Der Zutritt mit Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen, Sportbooten oder Ähnlichem ist aufgrund der Enge und Sicherheit leider verboten.
Der Weg durch die Klamm ist an vielen Stellen eng und uneben.
In der Klamm rauscht noch immer die Partnach, daher ist es sehr laut, um 100 Dezibel.
Ich persönlich empfehle einen Besuch mit Kindern ab etwa 5 bis 6 Jahren. Früher wäre ich mit meinen Kindern aufgrund der Enge, der rutschigen Wege und der anhaltenden Lautstärke nicht in die Klamm gegangen.
Hunde sind angeleint erlaubt.
Solche Wege durch enge Felsen und tosende Wassermassen faszinieren mich immer wieder. Während man hier am rauschenden Wasser entlangläuft, sind auch andere Klammen in Deutschland und Österreich unglaublich beeindruckend.
Der Antelope Canyon erinnerte mich an manchen Stellen tatsächlich an die geschwungenen Formen in der Partnachklamm. Der Unterschied ist aber deutlich: Im Antelope Canyon läuft man durch ein trockenes Flussbett mitten durch den Sandstein, während man in den Klammen in Deutschland und Österreich meist direkt am rauschenden Wasser entlanggeht.
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns an diesem sonnigen Herbsttag auf den Weg Richtung Garmisch-Partenkirchen. Ungefähr eine Stunde fuhren wir durch die malerische Landschaft der Zugspitzregion von Lenggries nach Garmisch-Partenkirchen.






Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter durch die herbstlich bunt gefärbte Landschaft.


Angekommen in Garmisch-Partenkirchen parkten wir direkt bei der Olympia-Schanze.
Leider war dort eine große Baustelle, so dass wir uns die ganze Anlage nur kurz einmal anschauten und dann weiter Richtung Partnachklamm liefen.





Von der Olympiaschanze gingen wir dann Richtung Partnachklamm.


























Eigentlich dachte ich, nach meinem Handycrash wären alle Videos weg. Aber nach meinem Beitrag von der Zugspitze schrieb mir ein Leser, ob ich keine Videos per WhatsApp verschickt hätte.
Und jaaaaaaa, das hatte ich, und diese Videos bekam ich nun zurückgeschickt und kann zumindest einen Teil meiner ursprünglichen Videos somit für meine Bayern-Berichte nutzen.
Hier kommt nun das Video aus der Partnachklamm, leider nur ein Zusammenschnitt aus mehreren kleinen Videos, aber besser als gar nichts.
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Aus der Klamm heraus haben wir im Sonnenschein wieder ein kleines Picknick gemacht.
Der Ausblick auf den Eingang beziehungsweise Ausgang der Klamm war wie aus einem Bilderbuch.


Nach der Stärkung liefen wir noch ein Stück weiter bis zur nächsten Kurve. Von dort startet links der Wanderweg oberhalb der Klamm entlang, der auch zur „Eisernen Brücke“ führt.
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Der Wanderweg besteht aus sehr unebenem Weg und vielen Stufen, bietet aber auch sehr schöne Aussichten auf die Klamm, vor allem von der Eisernen Brücke.










Da ist sie – 68 Meter über der Partnachklamm.















Und gegen 15 Uhr waren wir wieder am Parkplatz an der Olympiaschanze.
Das war ein sehr schöner Ausflug und ich kann ihn jedem mehr als empfehlen.
Diese Naturgewalt einmal live zu sehen und zu erleben, ist mehr als beeindruckend.
Wir hatten für den Tag noch ein weiteres Ausflugsziel, dazu aber mehr in einem der noch folgenden Berichte.
Danke, dass ihr wieder dabei wart. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ich konnte euch einmal mehr zeigen, welch schöne Orte es in Deutschland zu entdecken gibt.
Bis zum nächsten Mal.
Falls du noch weiter in Bayern stöbern möchtest, passen diese Berichte thematisch besonders gut zu diesem Ausflug.
(Affiliatelinks; die Provision nutze ich, um die Kosten für diesen Blog zu decken. Damit bleibt der Blog abgesehen von diesen Links werbefrei.)
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Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel bei Stadtführungen, Naturerlebnissen oder besonderen Ausflügen.
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Ausflug auf die Zugspitze – einmal hoch auf das Dach von Deutschland
Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und wird deshalb oft auch das Dach Deutschlands genannt.
Bei gutem Wetter kann man von dort bis zu 250 Kilometer in die Ferne sehen und genießt einen beeindruckenden Blick über die Berge der Ostalpen.
2.962 Meter über Normalhöhennull ist die Zugspitze hoch und liegt genau auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Drei der fünf bayerischen Gletscher liegen an der Zugspitze. Leider sind auch diese Gletscher von der Gletscherschmelze bedroht und die Eisschichten werden immer dünner.
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Weitere Informationen1820 gelang Leutnant Josef Naus die erste nachgewiesene Besteigung der Zugspitze, begleitet von seinem Messgehilfen Maier und dem Bergführer Georg Tauschl.
Heute kommt man wesentlich komfortabler auf den Gipfel, sogar ganz ohne Bergsteigerausrüstung.
Entweder mit der Tiroler Zugspitzbahn, mit der Bayerischen Zugspitzbahn oder mit der Panorama-Seilbahn.
Die Tiroler Zugspitzbahn braucht 10 Minuten bis zum Gipfel. In der Panoramakabine hat man schon auf der Fahrt tolle Ausblicke auf das Bergmassiv.
Die Bayerische Zugspitzbahn startet in Garmisch-Partenkirchen und fährt über mehrere Stationen zunächst bis zum Eibsee, einem kleinen See unterhalb der Zugspitze. Am Eibsee gibt es ebenfalls einen großen Parkplatz, denn von dort fährt die Seilbahn sowie die Zahnradbahn Richtung Gipfel.
Die Seilbahn-Kabinen sind rundherum verglast und mit beheizten Scheiben ausgestattet. Während die Seilbahn direkt zum Gipfelhaus fährt, bringt die Zahnradbahn einen zunächst nur bis zum Zugspitzplatt. Hier muss man in die Gletscherbahn umsteigen, welche dann bis zum Gipfel fährt.
Im Winter fahren außerdem mehrere Skilifte auf das Zugspitzplatt, eine Hochfläche unterhalb des Gipfels auf einer Höhe zwischen 2.000 und 2.650 Metern und eine beliebte Wintersportregion.
Die Zugspitze im Sommer: https://zugspitze.de/de/sommer
Die Zugspitze im Winter: https://zugspitze.de/de/winter
Die Tiroler Zugspitzbahn: https://www.zugspitze.at/de/home/
Preise für die Bayerische Zugspitzbahn und die Panorama-Seilbahn: https://zugspitze.de/de/winter/preise/zugspitze/fussgaenger
Wir waren im Oktober in Bayern und schon Wochen vorher studierte ich die Wetterprognosen. Völlig unsinnig, weil man genaue Vorhersagen erst ein paar Tage vorher treffen kann.
Aber ich habe so sehr gehofft, dass wir wenigstens einen halbwegs sonnigen Tag dabei haben würden, denn nur dann lohnt sich die sehr kostspielige Fahrt auf die Zugspitze.
Die Anreise nach Bayern hatte ich wieder etwas aufgeteilt. Am ersten Tag von unserem Herbsturlaub fuhren wir nur bis nach Frankfurt und schauten uns die Stadt an.
Am Tag darauf fuhren wir weiter Richtung Süden nach Lenggries, wo wir die kommenden Nächte im Hotel Arabella Brauneck nächtigen würden.
Tag 3 sollte daher ein Erholungstag werden, eigentlich.
Aber die Wetterprognose war für diesen Tag vielversprechend, Sonnenschein und ein nahezu wolkenloser Himmel wurden angekündigt und am Morgen von Tag 3 schien schon früh die Sonne ins Zimmer.
Kurzfristig planten wir also für den Tag die Fahrt auf die Zugspitze, um das tolle Wetter auszunutzen. Meine Mutter wollte im Hotel bleiben und sich einen ruhigen Tag gönnen, mein Vater würde uns begleiten. Ein Drei-Generationen-Ausflug auf das Dach Deutschlands. Die Vorfreude stieg.
Um zu schauen, ob man die Tickets für die Seilbahn online kaufen kann und auch die Zeiten einzusehen, schaute ich auf der Website nach, bevor wir ins Hotelrestaurant zum Frühstücken gingen.
Und da stand dann in großen Buchstaben, dass aufgrund von Wartungsarbeiten die Seilbahn an dem Tag nicht fahren würde. Ich wurde leicht nervös. Wie jetzt? Wir haben so ein Glück mit dem Wetter und nun fährt die Seilbahn nicht?
Es wäre bestimmt klug gewesen, einfach mal auf der Seite weiter zu scrollen, aber die Kinder hatten Hunger und drängelten, dass wir endlich runtergehen würden. Auf dem Weg zum Restaurant habe ich dann an der Rezeption nachgefragt, wie und wo wir jetzt auf die Zugspitze kommen würden.
Dort erklärte man mir, dass es noch die Zahnradbahn gäbe. Bei dieser müsste man zwar umsteigen, aber man käme auch so auf den Gipfel. Als guter Einstiegbahnhof würde sich Hausberg anbieten, da es dort einen großen, kostenlosen Parkplatz gäbe.
Die Kinder freuten sich ebenso wie wir Erwachsenen und flitzen nach dem Frühstück schnell ins Zimmer, um sich ihre Wintersachen anzuziehen.
Mütze, Schal und Handschuhe, und schon kurze Zeit später standen sie wieder in der Hotellobby. „Abfahrbereit!“, ließen sie es uns wissen. Ich war gerade noch bei meiner zweiten Tasse Kaffee.
Wie hatten sie es geschafft, sich so schnell umzuziehen? Die Kinder mussten sich noch etwas gedulden, ohne meinen Kaffee am Morgen funktioniere ich nicht richtig. Und das wissen sie eigentlich.
„Komm, wir packen uns Rucksäcke“, schlug mein Sohn dann vor und schon waren die Kinder wieder weg Richtung Hotelzimmer, um sich ein paar Snacks und Getränke einzupacken und ich genoss in Ruhe meinen Kaffee.
Allerdings nicht lange. Drei Minuten später standen die Kinder wieder am Tisch. Endgültig abfahrbereit mit Wintersachen, welche sie aber nun erst einmal in die Rucksäcke gepackt hatten, weil es zu warm wurde.
Nach einem schneller als geplant beendeten Frühstück saßen die vier Kinder, mein Vater und ich dann wenig später im Auto. Mein Vater hatte sich noch extra sein Fernglas eingepackt.
Wir fuhren nicht bis nach Grainau am Eibsee, sondern ein paar Haltestellen vorher zum Hausberg. Es ist nur eine kleine Haltestelle, die Fahrkarten kann man sich am Automaten ziehen. Hinweis: Es gibt dort keine Toiletten.
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Weitere InformationenRegelmäßig kommt die Bayerische Zugspitzbahn vorbei, lange warten mussten wir nicht.




Mit der Bahn fuhren wir zunächst zum Eibsee, von dort ging es als Zahnradbahn ganz steil hinauf.

Die etwa einstündige Fahrt hinauf Richtung Zugspitze war malerisch, vor allem der Blick auf den Eibsee.
Zwischendurch passierten wir einen etwa vier Kilometer langen Tunnel, einmal quer durch einen Berg.
Schon nach wenigen Minuten spürte man die zunehmende Höhe mit einem Druck auf den Ohren.



Die Zugspitzbahn hält auf dem Zugspitzplatt in 2.600 Metern Höhe.

Am Zugspitzplatt mussten wir etwas warten, bis uns die Gletscherbahn weiter zum Gipfel fuhr.


Während wir die Aussicht genossen, starteten die Kinder eine Schneeballschlacht.
Vom Zugspitzplatt konnten wir den Gipfel schon sehen und die Aufregung stieg.
Von der Zugspitze hatte ich persönlich schon ganz lange geträumt, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich am Meer wohler fühle als in den Bergen. Aber ich liebe, wie ihr wisst, auch Aussichtspunkte. Und welcher Aussichtspunkt in Deutschland ist schöner als der Ausblick von der Zugspitze? Keiner.
Um die 400 Gipfel in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien kann man sehen, bei gutem Wetter bis zu 250 Kilometer weit. Nichts, was den Ausblick stören würde, einfach nur Weite über die Berggipfel hinweg.

Wenn man mit der Gletscherbahn auf die Zugspitze ankommt, führt der Weg nach draußen auf die Aussichtsplattformen am Restaurant Panorama 2962 vorbei. Und weil es von dort so herrlich nach Essen duftet auch manchmal, wie bei uns, hinein.
Wir waren auch schon lange unterwegs.
60 Kilometer Autofahrt zur Talstation Hausberg, die Fahrt mit der Bayerischen Zugspitzbahn, dann die Fahrt mit der Gletscherbahn.
Der Hunger meldete sich und die Preise waren dafür, dass die Anlieferung zu dem höchstgelegenen Restaurant Deutschlands so schwierig war, absolut in Ordnung.
Gut gestärkt erkundeten wir dann wenig später die Aussichtsplattformen.
Um das etwas zu verdeutlichen, zeige ich euch an dieser Stelle einen Screenshot der Livecam vom Gipfel der Zugspitze. Auf dem Foto sind wir auch irgendwo. Meinen Vater konnte ich entdecken, wir waren zu dem Zeitpunkt etwas weiter hinten in der Nähe vom Gipfelkreuz.
Link zu den Livecams:
https://zugspitze.de/de/live-info/zugspitze/webcams-zugspitze

Praktisch unter der Kamera verläuft der Weg nach Österreich, man geht also zu Fuß nach Österreich rüber und genießt dann auch dort die Aussicht.
Unter den Aussichtsplattformen ist das Restaurant mit Panoramafenstern.
Bis zu 5.000 Besucher besuchen den Gipfel täglich.
Hinten am Gipfelkreuz gibt es eine Einrichtung, bei der man sich automatisch fotografieren lassen kann.
Man stellt sich an eine Markierung, drückt den Selbstauslöserknopf und ein akustisches Signal informiert darüber, wann man dann in die Kamera lächeln muss.
Das Foto kann man dann nach ein paar Stunden kostenlos von der Seite runterladen oder im Shop für ein kleines Entgelt als Postkarte verschicken.


Ca. 2 Stunden haben wir uns oben aufgehalten.






















Ich hatte noch einige Videos gemacht, aber kurz nach dem Urlaub ist mir mein Handy, erst wenige Monate alt, bei einem Update so abgestürzt, dass es eingeschickt und komplett zurückgesetzt werden musste.
Von meinen Fotos auf dem Handy mache ich täglich Sicherungen in einer Cloud, von meinen Videos leider nicht.
Zumindest mein WhatsApp-Video, welches ich meiner Family geschickt habe, kann ich euch zeigen.
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Weitere Informationen


Wir konnten uns kaum sattsehen an dieser Aussicht. Die Kinder spielten im Schnee und zwischendurch wärmten wir uns mit einem heißen Kakao auf.
Aber irgendwann hieß es dann doch Abschied nehmen von Deutschlands schönstem Aussichtspunkt.
Dabei hätte ich noch Stunden dort oben bleiben können und mit einem heißen Kakao einfach in die Ferne schauen.


Schweren Herzens gingen wir zur Zahnradbahn. Das Gedrängel war groß, ich glaube, es war die letzte Fahrt an dem Tag und dementsprechend wollten auch ganz viele Menschen mitfahren. Scheinbar hatten diese Menschen ebenso wie wir die Aussicht oben bis zur letzten Minute ausgenutzt.
Wir hatten noch die ganze Rückfahrt mit Gletscherbahn und Zahnradbahn vor uns und dann noch die einstündige Fahrt zum Hotel und um 19 Uhr gab es das Abendessen.
Das nenne ich mal Urlaubsstress.





Wir fuhren ohne weitere Zwischenstopps direkt zum Hotel.
Dort angekommen machten wir uns etwas frisch und trafen uns dann mit meiner Mutter im Restaurant zum Abendessen.
Das war ein erlebnisreicher Tag und ich bin so glücklich und dankbar, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, einmal auf das Dach der Welt zu fahren.
Ein teurer Spaß, aber lohnenswert auf alle Fälle!

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Lenggries in Oberbayern bei Bad Tölz – Urlaub in den Bergen
Nach unserem schönen Nachmittag in Frankfurt ging unsere Fahrt am nächsten Morgen weiter Richtung Süden.
Ziel: Lenggries in Oberbayern.
Meine Reisebüro-Beraterin Melanie von Road-Reisen kannte dort ein schönes familiäres Hotel, das ideal ist, um ein paar Tage einfach zu entspannen. Sie hatte nicht übertrieben. Das Hotel war damals wirklich wundervoll.
Wir buchten direkt mit Halbpension, denn so ist es auch Urlaub für die Mama. Mein Lebensgefährte konnte uns leider nicht begleiten, dafür waren meine Eltern mit dabei.
Lenggries war für uns die perfekte Basis für mehrere Ausflüge in Oberbayern. Von hier aus waren wir unter anderem in der Partnachklamm, später in München, auf der Zugspitze und auch bei Schloss Neuschwanstein. Wer also einen ruhigen Urlaubsort in den Bergen sucht und gleichzeitig einiges unternehmen möchte, liegt hier genau richtig.
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Lenggries ist die flächenmäßig größte kreisangehörige Gemeinde in Bayern und gehört zum Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Der Ort ist anerkannter Luftkurort und liegt wunderbar eingebettet zwischen Bergen, Wäldern und weiter Landschaft.
Schon bei der Ankunft merkte ich, wie gut mir diese Umgebung gefiel. Berge und ich brauchten früher etwas länger, um miteinander warm zu werden. Meer kannte ich, liebte ich, verstand ich sofort. Berge musste ich erst lernen. In Bayern fing das langsam an.
Lenggries eignet sich nicht nur für einen längeren Urlaub, sondern auch als Ausgangspunkt für Wanderungen, für Fahrten mit der Bergbahn und für Ausflüge quer durch Oberbayern. Genau diese Mischung machte den Ort für uns so passend.
Offizielle Infos zum Ort findest du hier: Lenggries
Schon von der ersten Sekunde an fühlten wir uns in unserem damaligen Hotel in Lenggries wohl.
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich erwähnen, dass wir das Hotel ganz regulär gebucht und bezahlt hatten und durch meine Bloggerei keinerlei Vergünstigungen hatten. Eigentlich wollte ich einfach nur Urlaub machen, ohne Verpflichtung, hinterher einen Bericht zu schreiben. Aber der Aufenthalt war damals wirklich sehr schön und deshalb gehört er natürlich zu diesem Reisebericht dazu.
Wichtig für die Einordnung: Das damalige Hotel Arabella Brauneck gibt es inzwischen nicht mehr in dieser Form. Ich lasse meine Eindrücke hier trotzdem stehen, weil sie zu unserer Reise gehören.







Ich war schon oft in Hotels, und ab und zu blieb dort auch mal etwas liegen. Obwohl ich immer direkt die jeweilige Unterkunft kontaktierte, kam nie etwas wieder zu uns zurück.
Etwa eine Woche nach unserem Urlaub bekamen wir jedoch einen Brief vom Hotel. Innen lag die Busfahrkarte meiner Tochter, die sie wohl beim Packen auf dem Hotelparkplatz verloren hatte, und dazu ein persönlicher, sehr nett geschriebener Brief. Das hat uns wirklich positiv überrascht und wir waren beziehungsweise sind dem Hotel dafür sehr dankbar.
Die Halbpension bestand aus Buffet morgens und abends. Es fehlte an nichts, die Speisen waren frisch, abwechslungsreich und sehr lecker. Frisches Obst war immer reichlich vorhanden, und auch wer morgens lieber deftig frühstückt, wird hier nicht enttäuscht.
Am Morgen setzten wir uns an den gedeckten Tisch, Kaffee und Kakao standen meist schon bereit. Dazu ein freundlicher Gruß. So fängt ein Urlaubstag gut an. Morgens nicht erst überlegen zu müssen, wer jetzt was essen will und wo man das bekommt, ist mit Kindern schlicht Gold wert.





















Kulinarisch wurden wir wirklich sehr verwöhnt.
Weil sich das wiederum nicht unbedingt positiv auf die Figur auswirkt, gab es für jeden Gast eine Gästekarte, mit der man allerlei Aktivitäten in der Umgebung wahrnehmen konnte. Zusammen mit meinen Eltern entschieden wir uns für eine gemeinsame Aktivität, die uns allen gefiel.
Eine Fahrt auf den Hausberg von Lenggries, das Brauneck, war mit der Gästekarte inklusive. Oben angekommen kann man das Alpenpanorama von der Aussichtsterrasse mit einem Cappuccino genießen oder direkt zu vielen Wanderungen starten.
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Geografisch gehört das Brauneck zum bayerischen Alpenvorland. Von der Aussichtsterrasse kann man bei guter Sicht bis zur Zugspitze schauen. Der Berg ist 1.555 Meter hoch, Lenggries selbst liegt bei ungefähr 800 Metern.
Wegen der günstigen Lage, zum Beispiel durch die Anbindung an die Bayerische Oberlandbahn und die Nähe zu München, ist das Gebiet ein beliebtes Ski- und Wandergebiet.
Offizielle Infos zur Bergbahn findest du hier: Brauneck Bergbahn im Sommer und hier: Brauneck Bergbahn im Winter






















Das war es für heute.
Demnächst gab es noch mehr Berichte zu unserem Urlaub in Bayern. Ich hatte mir einiges vorgenommen, zum Beispiel einmal mit den Kindern auf die Zugspitze, Schloss Neuschwanstein besuchen und nach über 20 Jahren die Partnachklamm wiedersehen und den Kindern zeigen. Entsprechend hoffte ich sehr, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung machen würde.
Lenggries blieb mir als wunderbar entspannter Ort in Erinnerung. Nicht laut, nicht geschniegelt, nicht überladen. Einfach Berge, gutes Essen, ein gemütliches Hotel und genug Möglichkeiten, um von dort aus Oberbayern zu entdecken. Genau diese Mischung mochte ich.
Dazu dann aber mehr in den folgenden Berichten.
Bis zum nächsten Mal.
Wenn du noch mehr aus dieser Reise lesen möchtest, passen diese Beiträge thematisch besonders gut dazu:
Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen
Auch andere Blogger waren am Brauneck und in Lenggries unterwegs. Hier findest du noch zwei weitere Perspektiven:

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Dom zu Speyer besuchen
Heute stelle ich euch einen Ausflugstipp vor: den Dom zu Speyer.
Der Dom zu Speyer gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz. Die größte erhaltene romanische Kirche der Welt ist UNESCO-Welterbe und ein beeindruckendes Ziel für einen Zwischenstopp in der historischen Stadt Speyer.
Speyer in Rheinland-Pfalz liegt etwa 100 Kilometer südlich von Frankfurt und eignet sich gut für einen Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden.
Dom
Eintritt frei
Öffnungszeiten April bis Oktober
Mo–Sa 9:00–19:00 Uhr
So 11:30–17:30 Uhr
Öffnungszeiten November bis März
Mo–Sa 9:00–17:00 Uhr
So 11:30–17:00 Uhr
Krypta und Kaisergräber
öffnen eine halbe Stunde nach der Domöffnung und schließen eine halbe Stunde vor Domschluss
Kaisersaal und Aussichtsplattform
April bis Oktober für Einzelbesucher geöffnet
November bis März für Einzelbesucher geschlossen
Offizielle Website
www.dom-zu-speyer.de
Um 1025 begann unter dem salischen König und späteren Kaiser Konrad II. der Bau des Doms mit dem Ziel, die größte Kirche des Abendlandes zu errichten.
Weder er noch sein Sohn Heinrich III. erlebten die Fertigstellung. Geweiht wurde der Dom im Jahr 1061.
In den folgenden Jahrhunderten wurde der Dom mehrfach umgebaut, teilweise um ihn zu vergrößern, teilweise aber auch nach Zerstörungen wie dem großen Brand der Stadt Speyer im Jahr 1689.
Der Dom zu Speyer, offiziell Domkirche St. Maria und St. Stephan beziehungsweise Kaiserdom zu Speyer, ist heute die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Seit 1981 gehört er zum UNESCO-Welterbe.
Eine weitere Besonderheit liegt unter dem Bauwerk: In der Krypta befinden sich die Gräber von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und mehreren Bischöfen.
Das alles waren gute Gründe für uns für einen kleinen Abstecher nach Speyer. Wir hatten in Frankfurt übernachtet und waren auf dem Weg in die Zugspitzregion.
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Weitere Informationen
Steht auch auf meiner Bucketlist. Aber für den Tag hatten wir ein anderes Ziel:





Der Eintritt in den Dom selbst ist frei.
Für die Krypta und Kaisergräber sowie für Turm und Kaisersaal wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Damit werden Instandhaltung und Restaurierungen finanziert.
Die Eintrittskarten werden nicht im Dom verkauft, sondern in dem kleinen Infohäuschen rechts vom Haupteingang.
Kleiner Hinweis: Die Fotos entstanden heute mit dem Handy. Warum? Weil ich im Dom niemanden mit dem Klack-Geräusch meiner Kamera nerven wollte. Das ist ein Vorteil meines Handys gegenüber meiner Spiegelreflex. Es ist völlig lautlos. Der Nachteil ist allerdings auch klar.




Wir kauften uns die Eintrittskarten, besichtigten zunächst aber den Dom, da wir bis zur Führung noch etwas Zeit hatten.






Damit man den Kaisersaal in Ruhe besichtigen kann, wird immer nur eine kleine Gruppe nach oben gelassen.

Im Kaisersaal kann man neun Fresken von Johann von Schraudolph besichtigen. 1957 wurden sie bei der aufwendigen Domrestaurierung entfernt und im eigens dafür errichteten Kaisersaal wieder angebracht. Seit den Achtzigern setzt der Restaurator Vitus Wurmdobler die Fresken wieder instand.
Die Dame, die uns im Kaisersaal alles erklärte, war mit ganzer Liebe dabei. Das spürte man sofort. Selbst die Kinder lauschten gespannt, als es darum ging, wie die Bilder damals abgetragen und wieder angebracht wurden.
Bis zu sieben Meter hoch sind die Fresken. Sie zeigen vier Motive aus dem Bernhards-Zyklus, vier aus dem Stephanus-Zyklus und die Marienkrönung auf der Kuppelkonstruktion.


Vom Kaisersaal führt eine Treppe hinauf zur Aussichtsplattform.
304 Stufen sind es bis dahin. Belohnt wird man mit einem Panoramablick in 60 Metern Höhe. Bei guten Sichtverhältnissen kann man bis zu 50 Kilometer weit schauen.






Einmal von ganz oben nach ganz unten. Von der Aussichtsplattform hinunter in die Krypta.
Die Krypta ist der älteste Teil des Doms zu Speyer. Bereits 1041 wurde die Unterkirche geweiht und sieht heute noch nahezu genauso aus wie damals.
Die Größe und die geometrische Anordnung der Bögen machen sie zu einer der schönsten Krypten ihrer Art. Die Gewölbe sind bis zu sechs Meter hoch. Damit ist sie eine der größten Hallenkrypten überhaupt.
Schön ist auch das große romanische Taufbecken im Chorraum. Kurzum: sehr sehenswert.
Bestattet sind hier unter anderem Kaiser Konrad II., Kaiserin Gisela, Kaiser Heinrich III., Kaiser Heinrich IV., Kaiser Heinrich V., Kaiserin Beatrix, Agnes, König Philipp von Schwaben, König Rudolf von Habsburg, König Adolf von Nassau und König Albrecht von Habsburg.











Insgesamt war das ein sehr lohnenswerter Zwischenstopp.
Beeindruckend fanden die Kinder vor allem die Fresken und die Krypta, letzteres wegen der schieren Größe.
Im Restaurant neben dem Dom gab es Mittagessen, bevor unsere Reise weiter Richtung Zugspitzregion ging.






Danke, dass ihr wieder dabei ward.
Im nächste Bericht nehme ich euch mit nach Bayern!
Die Walhalla bei Regensburg
Ein monumentales Bauwerk über der Donau und ein spannendes Ziel für alle, die sich für Geschichte und beeindruckende Architektur interessieren.
Schloss Neuschwanstein und die Marienbrücke
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und ein Ort, an dem Geschichte, Landschaft und großes Staunen zusammenkommen.
Rothenburg ob der Tauber
Eine historische Altstadt mit mittelalterlichem Flair, Stadtmauer und vielen sehenswerten Ecken.
Wie kommt man zum Dom zu Speyer?
Der Dom zu Speyer liegt im historischen Zentrum der Stadt Speyer in Rheinland-Pfalz. Vom Bahnhof Speyer sind es etwa 15–20 Minuten zu Fuß bis zum Dom. Mit dem Auto erreicht man Speyer über die A61 oder A65. Parkplätze gibt es unter anderem am Domplatz, am Festplatz oder in mehreren Parkhäusern im Zentrum. Die Maximilianstraße führt direkt auf den Dom zu.
Was kostet der Eintritt in den Dom zu Speyer?
Der Eintritt in den Dom selbst ist kostenlos. Für einige Bereiche wird jedoch Eintritt verlangt. Dazu gehören die Krypta mit den Kaisergräbern sowie der Turmaufstieg mit dem Kaisersaal. Die genauen Preise können sich ändern. Vor dem Besuch lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die offizielle Website des Doms.
Welche Öffnungszeiten hat der Dom zu Speyer?
Der Dom ist in der Regel täglich geöffnet. Von April bis Oktober meist montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr, sonntags von 11:30 bis 17:30 Uhr. Im Winterhalbjahr gelten kürzere Zeiten, meist montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 11:30 bis 17 Uhr. Da sich Zeiten gelegentlich ändern können, lohnt sich vor dem Besuch ein kurzer Blick auf die offizielle Website des Doms.
Warum ist der Dom zu Speyer so bedeutend?
Der Kaiserdom zu Speyer ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt und gehört seit 1981 zum UNESCO-Welterbe. Besonders beeindruckend ist die riesige Krypta unter dem Dom. Dort befinden sich die Gräber mehrerer deutscher Kaiser und Könige aus dem Mittelalter. Auch der Kaisersaal mit seinen Fresken sowie die Aussichtsplattform hoch oben im Turm machen den Dom zu einem der bedeutendsten historischen Bauwerke Deutschlands.
Lohnt sich die Krypta im Dom zu Speyer?
Ja, absolut. Die Krypta gehört zu den eindrucksvollsten Bereichen des gesamten Bauwerks. Besonders die Größe, die Gewölbe und die geschichtliche Bedeutung bleiben im Gedächtnis.
Kann man den Turm des Doms zu Speyer besichtigen?
Ja, Kaisersaal und Aussichtsplattform können besucht werden. Für Einzelbesucher sind sie allerdings nicht das ganze Jahr über geöffnet. Vor allem im Winter gibt es Einschränkungen.
Was ist das Technik Museum Speyer?
Das Technik Museum Speyer liegt nicht weit vom Dom entfernt und ist schon bei der Anfahrt durch die große Boeing 747 kaum zu übersehen. Wer sich für Flugzeuge, Raumfahrt, U-Boote und Technik begeistert, sollte dafür extra Zeit einplanen.
Hier findest du passende Unterkünfte für deine Reise durch Deutschland – von kleinen Pensionen bis zu Hotels in den großen Städten.
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Weitere InformationenViele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge.
Hier findest du weitere Reiseberichte, Ausflugsideen und Städte-Tipps aus Deutschland.

Ein Spaziergang durch Frankfurt
Frankfurt am Main eignet sich wunderbar für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Süddeutschland. Zwischen Skyline, Mainufer, Römerberg und Hochhausschluchten lässt sich auch mit Kindern in wenigen Stunden erstaunlich viel entdecken.
Vom Münsterland bis in die Zugspitzregion in Bayern sind es über 700 Kilometer, also rund acht Stunden reine Fahrt. Zu viel, wenn man mit vier Kindern unterwegs ist. Deshalb planten wir eine Zwischenübernachtung ein.
In Frankfurt.
Schon lange hatte ich mir vorgenommen, mit den Kindern einmal durch die Hochhausschluchten von Mainhattan zu spazieren und nun lag Frankfurt ziemlich mittig auf unserer Anreise in die Zugspitzregion.
Als Hotel wählte ich das Leonardo Royal. Warum? Weil es einen grandiosen Blick auf die Skyline der Stadt bietet. Und ich liebe Aussichtspunkte, wie ihr vielleicht aus meinen anderen Berichten schon mitbekommen habt.
Auf 25 Stockwerke verteilen sich 449 Zimmer, das Hotel ist insgesamt 100 Meter hoch. Und es steht auf dem höchsten Punkt der Stadt, daher hat man auch in den unteren Etagen noch einen fantastischen Blick auf Frankfurts Skyline.
Zum Hotel gehören das Restaurant Vitruv, die Bar Lounge Leo sowie eine Sportsbar. Im Hotel befinden sich außerdem noch ein Fitnessraum und eine Sauna.
Website: https://www.leonardo-hotels.de/leonardo-royal-hotel-frankfurt
Wie schon oft in der Vergangenheit wurde so schon die Anreise selbst zum Teil des Urlaubes.
Wir erreichten am frühen Nachmittag nach etwa vier Stunden Fahrt das Hotel. Das Einchecken ging schnell, jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass man nicht aus jedem Zimmer den tollen Skylineblick hat. Daher würde ich bei der Reservierung unbedingt ausdrücklich ein Zimmer mit Skylineblick anfragen.



Unser riesiges, gemütliches Zimmer. Bequeme Betten, Hosenbügler, Kaffeemaschine, Tresor und ein schöner Ausblick vom Balkon.



Wir stellten unsere Koffer ins Zimmer, machten uns etwas frisch und dann fuhren wir in die City.
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Weitere InformationenDer Main Tower ist Frankfurts höchster öffentlicher Aussichtspunkt. Mit 200 Metern Höhe, beziehungsweise 240 Metern bis zur Spitze, gehört er zu den markantesten Hochhäusern der Skyline.
Die Aussichtsplattform liegt in 198 Metern Höhe. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität gibt es eine Plattform in 192 Metern. Im Turm sind Büroflächen, ein Rundfunkstudio sowie die Besucherplattformen auf insgesamt 61 Etagen untergebracht.
Unten im Foyer gibt es eine Sicherheitskontrolle, wie man sie auch vom Flughafen kennt. Mit einem der schnellsten Aufzüge Deutschlands fährt man fast bis ganz nach oben. Bis zur Aussichtsplattform auf dem Dach muss man dann nur noch ein paar Stufen laufen.
Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Tickets findet ihr direkt auf der offiziellen Website des Main Tower: https://www.maintower.de/








Wir blieben im Grunde viel zu lange oben, denn ich hatte eigentlich vor, zum Sonnenuntergang irgendwo auf einer Mainbrücke zu stehen, um mit den Kindern zuzusehen, wie sich die vielen Hochhäuser langsam in ein riesiges Lichtermeer verwandeln. Dass wir das nicht mehr schaffen würden, war mir eigentlich klar. Aber der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.
Vom Main Tower aus gingen wir durch die Hochhausschluchten zu einem kleinen Park. Eine grüne Oase inmitten der Hochhäuser, ein klein wenig wie der Central Park im echten Manhattan. Wobei Frankfurt allgemein von sehr vielen Grünanlagen umgeben ist.
„Mama, ist das so in New York?“, fragte mein Sohn. Ja, ein wenig erinnerte es mich tatsächlich an die Hochhausschluchten von Manhattan.



Beim Spaziergang durch das Bankenviertel fiel meiner jüngsten Tochter direkt eines auf: „Mama, waren die alle auf einem Fest?“ Ich fragte, wie sie darauf käme. Sie antwortete: „Die Männer tragen alle so schicke Anzüge!“ Schon erstaunlich, was Kinder alles wahrnehmen.


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Weitere Informationen
Wir schlenderten Richtung Altstadt.




So langsam bekamen wir doch Hunger. Am Platz an der Hauptwache gibt es glücklicherweise einige Möglichkeiten, den Hunger zu bekämpfen.
Meine Kinder entschieden sich natürlich fürs goldene M. Ich versuchte noch, sie umzustimmen, aber gegen vier Kinder hat man keine Chance.
Insgesamt fünf Hamburger später ging unser Spaziergang dann weiter.

Kurze Zeit später standen wir mitten in einer Demo. Ups.
Bei den Protesten ging es um die politische Situation in Katalonien. Sehr viel Polizei war ebenfalls zugegen. Den Kindern war das alles nicht geheuer und wir sahen zu, dass wir da wegkamen.
Bei der Gelegenheit erklärte ich den Kindern, worum es bei der Demo ging oder zumindest versuchte ich es. „Mama, wir haben Ferien, da wollen wir nichts lernen!“ Dabei würden sie auf dieser Reise noch so viel lernen, ganz nebenbei.


Bei einem Bäcker kauften wir ein paar Brötchen und Brezeln und Getränke. Für später, wenn wir direkt am Main sitzen würden.
Vom Römerberg gingen wir dann zum Eisernen Steg.
Unser Weg führte weiter über die Brücke und am Mainufer entlang, um ein paar schöne Blicke auf die Skyline zu bekommen.



Von dort liefen wir zur Ignatz-Bubis-Brücke.
Auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Das sah schon toll aus und die Kinder beschlossen, auf der Brücke ihr Picknick zu machen. Das hatte ich zwar anders geplant, aber nun ja, wenn die Kinder es wünschen. Kurze Zeit später standen sie, die leuchtende Skyline bestaunend, am Brötchenessen und plauderten über den Tag und alles Mögliche.
Das sind Momente, die mich glücklich machen, denn wir sind, wie ihr wisst, eine Patchworkfamilie. Und auch wenn die Situation nicht immer einfach ist, sind mein Partner und ich sehr froh, dass die großen Dramen, von denen man so oft liest, bei uns nicht auftraten.

Eigentlich wollten wir noch zur nächsten Brücke, denn von dort hat man den wohl schönsten Blick auf die beleuchtete Frankfurter Skyline. Aber die Kinder hatten keine Lust mehr auf Laufen und somit beendeten wir unseren Spaziergang durch Frankfurt mit dem kleinen Snack auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Der Vollmond spiegelte sich im Main und Flugzeuge starteten und landeten in der Ferne. Wie toll es wohl aussehen würde, wenn eines der Flugzeuge direkt vor dem Vollmond fliegen würde.

Und dann sah ich in der Ferne ein startendes Flugzeug Richtung Vollmond und dachte: Das könnte passen.
Auch meinem Sohn fiel es auf. „Schnell, hol deine Kamera raus!“, rief er mir zu. Ich war schon dabei.
Es war keine Zeit mehr für einen Objektivwechsel. Ich nahm meine kleine Kamera und hielt auf den Vollmond und bekam endlich das Foto, das ich schon lange machen wollte.

Direkt angrenzend an die Brücke befindet sich das Literaturhaus. Das war ein guter Abholpunkt für unser Taxi, denn wir waren alle müde und so weit war es nicht. Bezahlt habe ich für die Fahrt rund 15 Euro.

Zurück im Hotel gab es für die Kinder noch einen heißen Kakao und dann war der Tag auch schon vorbei. Voller toller Eindrücke und vor allem glücklich, dass auch das Wetter an diesem herrlichen Oktobertag so schön mitgespielt hatte, gingen wir zurück auf unser Zimmer.
Vom Balkon aus hatten wir eine grandiose Aussicht über Frankfurt. Das entschädigte sehr für den ausgefallenen Ausblick von der dritten Brücke. Selbst die Kinder standen noch lange auf dem Balkon und schauten sich das Lichtermeer staunend an.

Gute Nacht Frankfurt.
Guten Morgen Frankfurt.
Wir haben bestens geschlafen und waren schon früh munter.

Im Hotel gab es ein reichhaltiges Frühstück.


Nach dem üppigen Frühstück waren wir perfekt gestärkt für die Weiterfahrt. Wir packten unsere Koffer, denn es ging weiter Richtung Süddeutschland.
Wir haben uns im Leonardo Royal sehr wohl gefühlt. Die Angestellten waren zuvorkommend und freundlich, die Zimmer großzügig und gemütlich und die Aussicht auf die Skyline fantastisch.
https://www.leonardo-hotels.de/leonardo-royal-hotel-frankfurt
Hinweis: Das Hotel habe ich ganz regulär gebucht und auch ganz regulär bezahlt. Ich bekomme keinen einzigen Cent, wenn ihr das Hotel über den Link bucht. Vorgestellt habe ich es euch, weil es uns gut gefallen hat und ich es euch deshalb einfach empfehlen möchte.
Was lohnt sich in Frankfurt bei wenig Zeit?
Für einen halben Tag in Frankfurt fand ich die Kombination aus Main Tower, Innenstadt, Römerberg, Eisernem Steg und Skylineblick am Mainufer ideal. So bekommt man Hochhäuser, Altstadt und Mainufer in einer Route unter.
Lohnt sich der Main Tower mit Kindern?
Ja, absolut. Gerade für Kinder ist die Aussicht spannend, weil man die Skyline, den Main und viele bekannte Orte von oben sieht. Die Fahrt mit dem Aufzug ist natürlich ebenfalls ein Erlebnis.
Wo übernachten in Frankfurt mit Skylineblick?
Wir haben im Leonardo Royal Hotel Frankfurt übernachtet. Wichtig ist dort, bei der Buchung ausdrücklich ein Zimmer mit Skylineblick anzufragen, denn nicht jedes Zimmer hat diesen Ausblick.
Ist Frankfurt als Zwischenstopp auf dem Weg nach Süddeutschland sinnvoll?
Ja. Für uns war Frankfurt ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg in die Zugspitzregion. Die Fahrt wurde dadurch entspannter und wir konnten die Anreise direkt mit einem kleinen Städtetrip verbinden.
Das war es schon wieder.
In den folgenden Berichten nehme ich euch weiter mit auf unserer Reise nach Süddeutschland und zeige euch, dass auch Deutschland wunderschöne Ecken hat, die sich zu bereisen lohnen.

Es freut mich, dass ihr dabei wart. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Bis zum nächsten Mal.
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Weitere InformationenViele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge.
Hier findest du weitere Reiseberichte, Ausflugsideen und Städte-Tipps aus Deutschland.

Unser Hotel in der Türkei: Eftalia Village in Türkler
Im Moment schreibe ich hier leider nur etwas unregelmäßig den Bericht weiter. Das liegt daran, dass ich seit ein paar Wochen meine Hand geschient habe, ausgerechnet auch noch meine rechte Hand ….
Daher fällt mir das Arbeiten am PC zur Zeit nicht so leicht, da ich alles nur mit links machen kann ….. Es tut mir leid, ich hoffe aber sehr auf euer Verständnis.
Sobald die Hand wieder in Ordnung ist, gibts hier auch wieder mehr Berichte.
Denn an Berichten, welche ich noch schreiben möchte, mangelt es überhaupt nicht :-)
Und noch ein Hinweis: Wir haben den Urlaub ganz normal gebucht. Es gab keinerlei Vergünstigungen oder Gelder oder Gutscheine oder sonstwas, weil ich über das Hotel berichte.
Ich mache es, weil es den Kindern sehr gut gefallen hat. Uns auch, wenn auch mit Abstrichen …..
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Heute gehts hier weiter mit unserem Urlaub in der Türkei und ich zeige euch in diesem Bericht unser Hotel.
Als erstes gibts das Übersichtsfoto von Google Maps:
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Eftalia ist ein riesiger Komplex und besteht aus 4 nebeneinander liegenden Hotels (Eftalia Village, Eftalia Marin Resort, Eftalia Ocean Hotel und das Eftalia Aqua Resort). Etwas entfernt liegt noch ein weiteres Eftalia – Hotel.
Unser Hotel in der Türkei: Eftalia Village in Türkler

https://www.eftaliahotels.com/de
Das Hotel liegt nur 18 km von Alanya entfernt.



Das Hotel besteht aus 12 je 3-stöckigen Villen, in denen sich die Apartments befinden.
Insgesamt gibt es 473 Zimmer, welche im Winter 2016 komplett neu renoviert wurden.
Die Anlage ist 48.000 m2 groß. Es gibt Restaurants, Eiscafés, einen Supermarkt, ein paar Geschäfte zum stöbern, einen Friseursalon, ein Erwachsenen-Pool, einen großen Familienpool, ein Pool mit mehreren Wasserrutschen für Kinder aller Altersklassen, Poolrestaurants, einen Entertainmentbereich mit Spielezimmer, Trampolinen usw

Unser Hotel in der Türkei: Eftalia Village in Türkler



Auch das Mädchen-Zimmer hatte einen Balkon, wir teilten ihn mit den Mädchen.


Nach unserer Ankunft gab es die obligatorischen All – Inkl- Bändchen.
Diese Bändchen waren aber auch zugleich die Zugangsberechtigung für Eftalia Island – dazu später mehr.
Wir bekamen unser erstes Essen in der Türkei und danach starteten wir unseren Erkundungsrundgang im Hotel.
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Auf dem Satelliten – Bild erkennt man sehr gut die Aufteilung vom Eftalia Village.
Man erkennt die Apartment – Häuser und auch das Hauptgebäude mittig-unten im Bild, in welchem sich die Rezeption und das Hauptrestaurant befindet.
Oben und unten in der Anlage gibt es die Poolbereiche. Im Poolbereich oben gibt es mehrere Wasserrutschen, unten ist ein großer Familienpool.
Der kleine Pool mittig ist ein Adults- Only – Pool.
Rechts etwas oberhalb vom Hauptgebäude ist der Marktplatz und der Wellness-Bereich.

Zu unserer Freude liefen auf dem Hotelgelände einige Katzen herum.
Sie werden im Hotel sehr gut versorgt. 2x täglich werden sie gefüttert und tierärztlich versorgt.
Ausserdem werden sie – was ich mehr als begrüße – auch kastriert.
Bereits kastrierte Katzen erkennt man daran, dass am Ohr eine kleine Ecke fehlt.



Links ist der Marktplatz, rechts das Hauptrestaurant mit Innen- und Aussenplätzen.





Der Marktplatz.
Wie sooft in der Türkei kann man hier Designer- „Schnäppchen“ machen, alle bekannten Labels sind vertreten.
Es gibt zudem einen Friseursalon (welcher wirklich super ist!!!) und einen kleinen Supermarkt mit dem wichtigsten, was man so braucht, jedoch auch vergleichsweise teuer.




Die Eisdiele kostet extra und ist nicht im All Inkl Paket enthalten
Unser Ziel war der Wellnessbereich.
Wir haben Gutscheine bekommen für eine Gratis- Rückenmassage. Diese waren jedoch auch nur am 1. Tag gültig

Hier gehts in den Wellnessbereich.
Während mein Lebensgefährte und ich unsere Rücken bei der Gratis- Massage analysieren liessen, bekamen die Kinder eine Wellness-Maske.
Zwischendurch hörte ich sie kichern, also ging es ihnen gut.
Ganz anders als mir, denn der Masseur fand wirklich jede Verspannung in meinem Rücken und hörte nicht auf zu analysieren….
„Sehr verspannt, sehr viele Kopfschmerzen, ja?“
Ok, so falsch lag er damit nicht. Ich arbeite bei einem Physiotherapeuten und er hat das auch schon mehrfach festgestellt.
Der Masseur im Hotel fand aber noch mehr Muskelverhärtungen und Knoten …..
Fassen wir zusammen: Ich war also ein wandelnder Ganzkörperverspannungsknoten und nur das Wellnesspaket könne mir helfen…. Ahja, ok….
Deswegen galten die Gutscheine auch nur am 1. Tag – damit man noch ganz viel Wellness dazu buchen kann ……
Nach der Diagnostik setzten Stephan, der Masseur und ich uns zusammen und er stellte uns das Wellnesspaket vor.
Weil es günstig war und wir etwas Entspannung gebrauchen konnten, buchten wir es.
Die Kinder bekamen dann Haman- Schaumbadbehandlungen und Wellnessmasken, wir durften in die Sauna, bekamen Termine für Hot-Stone-Massagen, Hamam, Rückenmassagen usw.
Unser Urlaubs- Kalender begann sich langsam zu füllen
Weiter ging unser Rundgang, vorbei am untern Pool ……

….. zu Eftalia Island
Alle Gäste der Eftalia – Kette direkt gegenüber haben mit ihren Bändchen Zugang zu Eftalia Island. Das wird auch durch einen Wachmann sehr genau kontrolliert.
Das Eftalia Splash ist 600m entfernt von Eftalia Island und wird von einem Shuttle Service angefahren.Die Gäste vom Eftalia Aytur können gegen eine extra Tagesgebühr Eftalia Island nutzen.
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Eftalia Island liegt auf der anderen Strassenseite und ist durch einen Tunnel mit dem Hotel verbunden. Auf der 80.000m2 Fläche befinden sich der Strand mit den Liegen und der Möglichkeit zum Schnorcheln, mehrere Pools und Kinderpools, Wasserrutschentürme, der Partybereich, die Möglichkeit für viele Aktivitäten am Strand / im Wasser, Restaurants, Snackbars uvm
Kurz um: Hier gibts so ziemlich alles, aber keine Langeweile!

Der Tunnel zu Eftalia Island. Nix für große Menschen, denn der Tunnel ist keine 2 Meter hoch und zudem müffelt es nach Kanalisation….. Zum Glück ist er nicht so lang ….
Und: Am Ende des Tunnels wartet ja Eftalia Island! Das entschädigt ….






Damit es auf den Rutschentürmen keine Unfälle gibt, wird jede Rutsche von einem Rutschenboy überwacht. Erst, wenn er die jeweilige Rutsche freigibt, darf man rutschen.Und rutschen darf man auch nur, wenn man die Mindestgröße hat, auch das wird genau kontrolliert. Unten am Pool passt dann jemand auf, dass man den Bereich schnell wieder verlässt, damit der nächste Gast rutschen kann.











Am Strand befindet sich auch das Wassersportzentrum.
Hier kann man Fahrten mit dem Jetski, Bananenboot, Reifen sowie auch Parasailing usw buchen.
Und auch hier vereinbarten wir ein paar Termine, verhandelten wieder ordentlich und machten einen Festpreis aus, welchen ich mir auf dem Terminzettel schriftlich festhalten ließ. Sicher ist sicher.
Und noch mehr Termine füllten unseren Terminplaner ….. inzwischen standen für jeden Tag des Urlaubes Termine darin, ….. Urlaubsstress halt ….aber schöner Stress.
Am Abend liessen wir den Abend an der Poolbar ausklingen, voller Vorfreude auf die vor uns liegenden Tage.
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Das Essen dort war abwechslungsreich und immer frisch.
Es gab immer mehrere Sorten Fleisch, viel Gemüse, frische Salate, Rohkost, Obst (vor allem Melonen) , Nudeln, Reis usw. Aufläufe, Gemüsepfannen usw.
Neben dem Essen im Gebäude selber gab es auch noch immer ganz frisch gegrilltes Fleisch im Außenbereich.
In dem Restaurant ist Platz für ca 1000 Menschen. Das ist eine ganze Menge und dementsprechend war dort die Lautstärke und das Gewusel.
Zudem kam es vor, dass wir in den ersten 2 Tagen oft keinen Platz fanden. Wir waren 6 Personen und so viele 6er Tische gibt es nicht. Umso ärgerlicher war es, wenn sich 2 Personen an einen 6er Tisch gesetzt haben, obwohl es noch genug freie kleinere Tische gegeben hätte.
Dieses habe ich dann angesprochen und ab da waren wir immer direkt zu Beginn vom Abendessen am Restaurant und bekamen von „unserem“ Kellner einen Tisch reserviert.
Er hat uns dann morgens gefragt ob wir abends direkt um 18.30 Uhr zum Abendessen kämen.
Das hat dann auch sehr gut funktioniert.
Für einen kleinen Aufpreis kann man sich den Tisch besonders dekorieren lassen, zB für einen Geburtstag
Von den Angestellten gibt es dann ein Ständchen, eine eigene Geburtstagstorte und ein Tischfeuerwerk.





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2x die Woche gibts auf Eftalia Island eine riesige Schaumparty!




Das war ganz schön hoch. Aber wir würden in diesem Urlaub noch höher hinaus fliegen!








Zweimal war ich mit allen Kindern schnorcheln und ein drittes mal nur mit meinem Sohn, weil er das so interessant fand, die Fische zu beobachten














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Wir waren aber nicht die ganze Zeit im Hotel, sondern haben auch ein paar Ausflüge gemacht.
Davon erzähle ich euch beim nächsten mal!
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Bye bye, bis zum nächsten mal! (Ich hoffe, bis dahin gehts meiner Hand auch wieder etwas besser. )
Es freut mich, dass ihr dabei gewesen seid!
Nächstes mal zeige ich euch einen wunderschönen und malerischen See in den Bergen bei Manavgat!

Unsere Anreise in die Türkei: Germania-Pleite und zittern um Condor
Sommerurlaub 2019.
Die Überlegungen:
4 schulpflichtige Kinder und der Wunsch der Kinder nach einem Hotel-Urlaub mit All-inklusive, mit Pools, Wasserrutschen ….
…. und direkt am Strand (so wie es „… alle aus der Klasse machen, wirklich ALLE! Nur wir nicht“ ; Aussage eines der Kinder) …. .
Das alles natürlich in den Sommerferien.
Ich bin mehr der Typ „Rundreise“ – unser Kompromiss war dann, dass wir so einen Urlaub machen, wenn wir 2 Tagesausflüge machen. Die Kinder waren einverstanden. Zwar widerwillig. Aber einverstanden.
Unsere Anreise in die Türkei: Germania-Pleite und zittern um Condor
Unser Reisebüro hat sich wirklich ins Zeug gelegt, was Bezahlbares zu finden, aber mit den ‚Vorgaben‘ lagen wir bei einer Pauschalreise nach Mallorca oder Griechenland preislich um 5000 – 6000 Euro.
Aber dann fand sie doch etwas, was in unserer Preisklasse lag: Ein Familienhotel in der Türkei, am Strand, mit vielen Wasserrutschen, Pools und All Inklusive. Das ganze aufgebaut wie ein eigenständiges Dörfchen mit Supermarkt, Friseurladen usw – und ohne Armbändchen kam niemand in dieses Feriendorf rein. In der Anlage gab es mehrere Häuser mit kleinen Apartments. Wir buchten ein Apartment mit 3 Zimmern. Ein Zimmer für die Jungs, eins für die Mädchen und eins für uns
Die Vorfreude war groß! Ständig schauten sich die Kinder die Fotos vom Hotel und für den Sohn meines Lebensgefährten war es sogar der 1. Flug!
Von Bremen aus sollte Germania uns in die Nähe von Alanya fliegen, von dort wären es ca 40 Minuten Transfer zum Hotel gewesen …..
Was dann mit Germania passiert ist, wissen wir ja alle …..
Hier zu Hause kullerten direkt die ersten Tränen, als die Nachricht von der Germania-Insolvenz bekannt wurde. „Fällt unser Urlaub jetzt aus?“
In unserem Fall nicht. Wir haben bei TUI gebucht und somit war es nun die Pflicht von TUI, uns eine Ersatzbeförderung zu organisieren.
Das dauerte ein paar Wochen, denn TUI ging hier chronologisch vor und unsere Reise war erst ein paar Monate später.
Unsere ersten Ersatzflüge wurden dann auch wieder geändert. Es war etwas bangen, vor allem, was die Flugzeiten betrifft. Nachts um 1 Uhr im Hotel ankommen fände ich zB suboptimal. ….
Die endgültigen Flüge sahen dann so aus:
Hinflug ab Hamburg, 6 Uhr morgens, ab Hamburg, mit Condor
Zurück dann allerdings nach Bremen um 16.20 Uhr, mit Corendon
Mein Reisebüro sagte, wir hatten Glück im Unglück. Flugzeiten waren ok und effektiv haben wir keine Zeit am Urlaubsort verloren.
Andere Gäste hätten da mehr Pech gehabt, teilweise gab es die Ersatzflüge erst am Folgetag oder aber einen Tag früher zurück …
Corendon kannte ich gar nicht, Condor dagegen sehr gut.
Erst vor wenigen Wochen durfte ich für den Condor – Blog einen Beitrag schreiben
https://www.condor.com/de/blog/mit-3-kindern-im-wohnmobil-durch-die-usa/
Wir mussten wegen der verschiedenen Flughäfen etwas umorganisieren.
Unser Plan sah dann aus wie folgt:
Abfahrt bereits am Samstag nach Bremen. Am Flughafen dort unser Auto abstellen.
Ich war mir nicht sicher, wie abends die Züge nach Rheine (Münsterland) fuhren, so waren wir aber auf der sicheren Seite, nach der Landung gut nach Hause zu kommen
Weiterfahrt mit der Bahn von Bremen nach Hamburg. Zuerst zum Flughafen, Koffer abgeben. Dann zum Hotel. Zwischenübernachtung.
Am Sonntag um 3.30 Uhr zum Flughafen.
Der Plan stand, ich buchte den Parkplatz am Flughafen in Bremen und das Hotel in Hamburg.
Und dann – wenige Wochen vor der Abreise – gab es die ersten Schlagzeilen von Condor bzw dem Mutterkonzern Thomas Cook …
Innerhalb weniger Monate musste Thomas Cook dreimal seine Gewinnziele eindämpfen. Als Gründe dafür nannte der Vorstand Brexit, Preiskampf und die steigenden Kosten.
Eine Insolvenz drohte.
Wieder zittern, … jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Kaffee und direkt die Nachrichten checken.
Wobei das ohnehin schon lange mein Ritual war.
Denn auch die politische Situation in der Welt behielt ich genau im Auge.
Was ich bezüglich der politischen Situation befürchtete, blieb aus und somit gab es keine Reisewarnungen für die Region im Antalya / Alanya
Thema Thomas Cook: Im August hieß es, Thomas Cook habe Investoren gefunden.
Wie wir heute wissen gab Thomas Cook am 23.09.2019 die Insolvenz bekannt. Condor konnte man zunächst mit einem Kredit retten.
Im August schien alles noch positiv zu verlaufen und auch bei uns Erwachsenen kam endlich Vorfreude auf.
Und ehe wir uns versahen, war Abreisetag!
Samstags mittags fuhren wir bei uns im Münsterland los Richtung Norden, um in den Süden zu fliegen

Unsere Anreise in die Türkei: Germania-Pleite und zittern um Condor
Ich beginne den Beitrag mit dem Rastplatz „Dammer Berge“ auf der A1 zwischen den Abfahrten Holdorf und Neuenkirchen–Vörden. Er ist einer von den beiden Autobahn überspannenden Rastplätzen in Deutschland. Der andere ist auf der A9 „Rastanlage Frankenwald“
Da wir oft die A1 Richtung Norden fahren, wenn wir in den Urlaub starten, ist das für uns „Das Tor in den Urlaub“ und auch, wenn der Rastplatz auf dem Weg in den Norden liegt, ist er der Auftakt zu meinem Bericht über unseren Urlaub in der Türkei
In Bremen angekommen parkten wir unser Auto auf dem reservierten Parkplatz am „Airpark“. Kurz vor der Ankunft mussten wir eine Nummer anrufen, der Besitzer kam dann zum Parkplatz, wies uns einen Parkplatz zu, auf welchem wir das Auto abstellten und das wars dann auch schon. Sehr unkompliziert!
https://www.airparks.de/bremen-flughafen-parken.htmlhttps://www.airparks.de/bremen-flughafen-parken.html
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Vollgepackt liefen wir dann im Regen zur nächsten S-Bahn Station. Mit dieser fuhren wir in die Innenstadt von Bremen und dann hieß es wieder durch den Regen zum Hauptbahnhof laufen.



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Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass Bahnfahren bei uns so gut wie nie normal und ohne Probleme verläuft.
Und auch die heutige Bahnfahrt sollte keine Ausnahme sein …
Die Verspätung ließ es uns schon vermuten. Was uns dann aber erwartete, übertraf unsere Befürchtungen.
Ein Zug war wohl defekt, der Ersatzzug stammte aus der Zeit von Anno Tuk, … er war völligst überfüllt und selbst in den Gängen stehend war es mehr als eng, erst recht mit Reisegepäck für 6 Personen…
Wenn dann jemand vorbei gehen musste, um zum WC zu gelangen, bedeutete es für uns, erst einmal das Gepäck provisorisch gestapelt an die Wand zu stellen und uns selber dagegen zu drücken.
Sitzplatzreservierungen verfielen durch den Ersatzzug und somit hatten wir eine mehr als unangenehme Fahrt von Bremen nach Hamburg. Die Kinder waren nörgelig und auch wir Erwachsenen waren genervt von dieser Situation …. Wir kamen ins Gespräch mit den Mitreisenden, mit denen wir nun eine Bahnfahrt lang unfreiwillig Gruppenkuscheln machen mussten. Der Tenor war gleich: Doofe Bahn. Da waren wir uns einig. Und verstanden uns direkt alle gut. Galgenhumor nennt man es wohl …. ich spendierte allen in meiner Umgebung eine Runde Kekse und wir erzählten uns von unseren bislang schlimmsten Bahnerlebnissen. Die Kinder nahmen es einfach hin und versuchten, wenigstens mal kurz auf dem Gepäck zu sitzen
Ein Schaffner hat es gar nicht erst bis zu uns geschafft …. Auf ihn hätte auch ein Keks, aber auch viel Frust gewartet ….
Zumindest aus dem Fenster gucken war ganz nett, erst Recht, als wir in Hamburg einfuhren.


In der Hafencity wird noch immer viel gebaut

Geschafft!
Angekommen in Hamburg.
Unsere Anreise in die Türkei: Germania-Pleite und zittern um Condor


Am Hauptbahnhof stiegen wir wieder um, um zum Flughafen zu kommen. Zeit, uns umzusehen hatten wir nicht. Denn wir wollten den Vorabend-Checkin bei Condor nutzen, damit es morgen früh etwas entspannter wird.


Jedes Kind hatte einen eigenen Koffer. Ich habe ihnen 1 Woche vor der Abreise eine Packliste gegeben und sie haben nahezu selbstständig ihre Koffer gepackt – und nichts vergessen.
Darauf war ich schon etwas stolz.
Sie waren für ihr Gepäck bei der Reise auch selber zuständig und durften es am Flughafen sogar selber aufgeben – darauf freuten sie sich am meisten!

Der Flughafen in Hamburg. Wir waren passend zum Vorabend – Checkin da


Ich hätte nicht geglaubt, dass Thomas Cook nur wenige Wochen später Insolvenz anmeldet …
Die Kinder durften ihr Gepäck dann aufgeben, bekamen die Bordkarten und die Vorfreude stieg immer mehr!
Nachdem wir unsere Koffer auf Reisen geschickt haben, aßen wir am Flughafen noch eine Kleinigkeit und schauten uns auf der Besucherterrasse den Trubel auf dem Rollfeld an!




Der Flughafen von der Etage der Besucherterrasse gesehen
Wir waren müde und so beschlossen wir, mit dem Taxi zum Hotel zu fahren.
35 Euro, die aber gut investiert waren, denn so wurden wir direkt bis vor die Hoteltür gebracht.
Unser Hotel „Marco Polo“

Rechtzeitig bekam ich eine SMS von der Rezeption, wie und wo wir den Schlüssen finden würden.
Er war direkt neben der Eingangstür in einem Safe hinterlegt, die Nummerncombi bekamen wir per SMS mitgeteilt.

Sehr gemütliche Zimmer und genug Platz für uns 6


Link zum Hotel:
http://www.marco-polo-hamburg.de/
Um 3 Uhr war unsere Nacht zu Ende.
Die Kinder waren erst sehr müde und motzig, aber als sie dann realisierten, dass wir nun zum Flughafen fahren und von dort in den Urlaub fliegen würden, waren sie fit und munter und vor allem extrem aufgeregt.
Vor allem der Sohn von meinem Lebensgefährten – es war sein allererster Flug!

Wow, so viele Flüge zu so früher Stunde

Unser Flieger!
Das ist schon lustig, denn meine Kinder sind bei ihrem 1. Flug auch mit Condor geflogen und nun flog der Sohn von Stephan zum ersten mal und ebenfalls mit Condor


Zurück ins Jahr 2019





Ein Flieger nach dem anderen machte sich auf dem Weg zum Rollfeld
Wie habe ich die Kinder auf den Flug vorbereitet?
Ich habe dazu vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben
Und auch dieses mal bekamen die Kinder, kurz bevor es zur Startbahn ging, wieder was zum kauen und ihre Ohrenstöpsel zum Druckausgleich.
Meinen zukünftigen Stiefsohn habe ich noch besonders auf den Flug vorbereitet:
An einem Nachmittag ca 2 Wochen vor der Abreise fuhren wir zu unserem Heimat-Flughafen, dem FMO.
Dort haben wir so getan, als hätten wir Koffer dabei und ein Handgepäckstück.
Wir gingen dann zu einem geschlossenen Check-In Schalter und taten so, als würden wir das Gepäck aufgeben.
Manche Menschen haben etwas seltsam geguckt, aber egal. Den Kindern hat es gefallen!
Danach nahmen wir unser Handgepäck und gingen eine Etage höher zum Sicherheitscheck.
Den Bereich kann man zwar nicht ohne Bordkarte betreten, aber durchs Glas sehr gut sehen, was da passiert.
Im Anschluss daran gingen wir auf die Besucherplattform. Dort stiegen grad Passagiere durch die Gangway ins Flugzeug.
Wir taten so, als ob wir das wären, mit unserer Bordkarte in unserer Hand suchten wir gedanklich dann unseren Platz.
Wir sahen mehreren Flugzeugen dann beim starten zu.
Meinem Stiefsohn (in spe) hat das sehr gut geholfen, seine Nervosität abzulegen und seine Angst wich dann ab dem Zeitpunkt vollständig und endgültig der Vorfreude
Unsere gute Laune damals am FMO war dann erst einmal auf dem Höhepunkt, bis ich am Kassenautomaten stand und realisierte, dass ich für die 3 Stunden Parkzeit ernsthaft 12 Euro bezahlen musste ….
.
Zurück zum Flughafen Hamburg, denn in der Zwischenzeit rollte auch unsere Maschine aufs Rollfeld.
Die beiden Jungs saßen nebeneinander und mein Sohn erklärte alles, was nun folgen würde.
Und dann ging es los: Wir starteten! ENDLICH !!!!!!








Der Flug mit Condor war sehr gut. Vor allem auch, was die Kinderfreundlichkeit betrifft!
Wir hoffen sehr, dass Condor bleibt und der Kredit der Airline hilft, auch ohne dem Mutterkonzern weiter am Markt bestehen zu bleiben!!






Landung in Antalya:
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Draussen vor dem Flughafen gab es viele Stände von den Reiseanbietern. Wir gingen zum TUI- Stand, welcher uns dann den Transferbus zuwies.
Insgesamt fuhren wir 3 Hotels an, unser war das erste.
Der Transfer von Antalya war ca 1 Stunde länger, als er es von unserem ursprünglichen Zielflughafen war.
Zudem musste der Bus zwischendurch noch eine 15- Minütige Pause einlegen, welche wir an einem Bistro einlegten.
90 Kilometer Fahrt lagen nun vor uns






Das Hotel liegt nur 18 km von Alanya entfernt.



Das Hotel besteht aus 12 je 3-stöckigen Villen, in denen sich die Appartments befinden.
Insgesamt gibt es 473 Zimmer, welche im Winter 2016 komplett neu renoviert wurden.
Die Anlage ist 48.000 m2 groß. Es gibt Restaurants, Eiscafes, einen Supermarkt, ein paar Geschäfte zum stöbern, einen Friseursalon, ein Erwachsenen-Pool, einen großen Familienpool, ein Pool mit mehreren Wasserrutschen für Kinder aller Altersklassen, Poolrestaurants, einen Entertainmentbereich mit Spielezimmer, Trampolinen usw






Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Erkundungstour und liessen den 1. Abend an der Poolbar ausklingen

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Im nächsten Bericht zeige ich euch das Hotel und erzähle euch auch, warum wir trotz Urlaub einen vollen Terminkalender hatten
Danke, dass ihr dabei ward!!!
Bis bald !!!

Hallo zusammen,
wir sind aus unserem Sommerurlaub zurück und schon wieder mitten im Alltag… Das geht immer so schnell…. ihr kennt das bestimmt alle ….
Der Urlaub in der Türkei hat uns allen, insbesondere den Kindern, sehr gut gefallen.
Wir haben auch wieder ein paar Ausflüge gemacht. So sind wir zum Beispiel mit der neuen Seilbahn in Alanya hoch zur Burg gefahren, durften eine türkische Feuerwehrstation besichtigen, sind mit einem angemieteten Boot samt Captain über den Green Canyon gecruist und haben uns die Wasserfälle von Manavgat angeschaut.
Den Rest der Zeit haben wir im Hotel bzw im dazugehörigen Aquapark verbracht.
Dort befanden sich mehrere Pools und mehrere Rutschentürme, von welchen wir auch die meisten ausgiebig getestet haben.
Direkt am anliegenden Strand konnte man schnorcheln, vor allem mein Sohn hatte sehr viel Freude daran, immer wieder neue Fischarten zu entdecken.
Ich werde demnächst noch mehr dazu schreiben und euch vor allem die lohnenden Ausflugsziele „Green Canyon“ und „Alanya“ vorstellen!






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Im Herbst werden wir mit den Kindern Richtung Süddeutschland fahren.
Unser erstes Ziel wird Frankfurt sein. Vom Hotelzimmer in der 20. Etage werden wir einen schönen Blick auf Frankfurt und seine Skyline haben.
Von dort geht es dann für 4 Tage ins Allgäu. Ich hoffe sehr, dass das Wetter mitspielt, denn ich möchte den Kindern zum einen Schloss Neuschwanstein und zum anderen die Zugspitze zeigen.
Als letzte Etappe werden wir uns dann Bamberg und Würzburg ansehen, bevor es nach einer Nacht in Würzburg wieder nach Hause geht.

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Und für den Sommer 2020 schaue ich auch schon, wobei ich das Gefühl habe, manche Preisvergleichsseiten sind für die Planung nur bedingt geeignet, …
….. aber seht selbst:

Auf Facebook habe ich zusammen mit meinen Lesern schon gerätselt, warum der Urlaub in Griechenland so teuer ist. Vielleicht wird man mit einer Limousine dorthin kutschiert, vermutete ein Leser. Ein anderer hatte die Idee von einem möglichen Transfer per Privatjet. :-D
Bis zum Sommer ist ja noch etwas Zeit.
Jetzt steht erst einmal der Herbst vor der Tür!
Bis bald!!!!

Cuxhaven mit Kindern: Kugelbake und Christkinddorf Himmelpforten
Ab und an brauche ich ein paar Tage am Meer.
Am Strand sitzen, den Blick aufs Meer gerichtet, bis er sich irgendwo am weiten Horizont verliert.
Den am Strand brechenden Wellen lauschen. Den Kindern zusehen, wie sie aus Strandgut Burgen bauen oder mit ihnen nach schönen Muscheln am Strand Ausschau halten.
Nichts lädt meinen Akku mehr auf als das Meer.
Nichts befreit meine Seele mehr vom Ballast des Alltages als an einem Strand zu sein.
Ein paar Tage am Meer. Ab und zu brauche ich das.
Hinter uns lag ein aufregendes, aber auch emotionales Jahr. Und ich brauchte wieder etwas Meer. Und Strand. Etwas Akku laden. Etwas Seele befreien. Einfach mal durchatmen.
Und so buchte ich uns in den Herbstferien ein Wochenende in Cuxhaven. So kurzfristig fand ich nichts Bezahlbares direkt in Strandnähe, dafür aber eine schöne große Ferienwohnung auf einem Bauernhof inmitten von Wiesen und Feldern, irgendwo in der Nähe der Elbe zwischen Cuxhaven und Hamburg.
Urlaub am Meer! Endlich!!!
Meine Vorfreude währte jedoch nicht lange, denn ich hatte mein übliches Wetterproblem bei der ganzen Vorfreude irgendwie außer acht gelassen. Und dieses Mal war es nicht nur Regen, sondern direkt ein ausgewachsener Sturm, welcher genau über Cuxhaven ziehen sollte, während wir dort sind. Oh man …..
Wir fuhren trotzdem, der Sturm sollte nur ca. 2 Tage dauern, wir würden aber 4 bleiben. Die Kinder sollten sich ganz viel Spielzeug einpacken.
Offizielle Tourismusseite von Cuxhaven:
nordseeheilbad-cuxhaven.de
Offizielle Stadtseite:
cuxhaven.de
Infos zur Kugelbake:
offizielle Infoseite
Jan-Cux-Strandbahn:
offizielle Infos
Offizielle Website vom Christkinddorf Himmelpforten:
christkinddorf.de
Lage:
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Weitere InformationenCuxhaven liegt in Niedersachsen. Sie grenzt im Norden an die Nordsee und im Osten an die Elbe beziehungsweise Elbmündung.
Sie ist die drittgrößte Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste nach Wilhelmshaven und Emden und das größte deutsche Seeheilbad.
Die Elbmündung bei Cuxhaven ist wegen der Anbindung zum Hamburger Hafen eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt.
Das Wahrzeichen und Bestandteil vom Wappen ist die Kugelbake.
Hierbei handelt es sich um einen hölzernen Turm, welcher den Übergang von der Unter- zur Außenelbe markiert. Damit ist sie eine wichtige Markierung für die Binnenschifffahrt. Außerdem befindet sich dort am Strand der nördlichste Punkt von Niedersachsen.
Nur knapp 3 Stunden Autofahrt dauerte die Anreise von unserem Zuhause im Münsterland bis zum Ferienhaus.
Bevor wir zum Feriendomizil fuhren, wollte ich zum Strand. Einmal Seeluft schnuppern, das Meer riechen.
Die Ausläufer vom Sturmtief Herwart waren schon deutlich zu spüren.
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Weitere Informationen
Es war zwar sonnig, aber schon sehr windig. Eisig-kalter Wind.

Die Kinder entdeckten direkt einen Spielplatz und tobten dort eine ganze Weile. Regelmäßig fuhr die Jan-Cux-Strandbahn vorbei. Sie verbindet den Ortsteil Duhnen mit dem alten Hafen von Cuxhaven.
Fahrplan – offizielle Infos hier


Danach entschieden wir uns für einen kurzen Spaziergang am Strand. Das Meer war nicht da. Dafür wurde der Wind zunehmend stärker.


Am Ende der Mole war es noch windiger und noch kälter…..








Das Türmchen mittig / rechts ist die Kugelbake, das Wahrzeichen von Cuxhaven

Bis zur Kugelbake liefen wir nicht, es war zu kalt und windig.
Stattdessen wärmten wir uns in dem kleinen Strandcafé direkt am Feuer und mit einem warmen Kakao wieder auf.



Es bezog sich immer mehr. Allerhöchste Zeit für die Weiterfahrt zur Ferienwohnung.


Unterwegs kamen wir an einer Sammelstelle für Wildgänse vorbei. Tausende Wildgänse sammelten sich hier für ihren gemeinsamen Flug Richtung Süden.
Ich hatte keine Kamera dabei, die Fotos entstanden alle nur mit dem Handy.
Dies war das erste Mal, dass ich diese Entscheidung bereuen würde. Tausende Wildgänse – aber meine Kamera mit dem tollen Zoom-Objektiv lag zu Hause…..

Leider ein qualitativ bescheidenes Handyvideo, gemacht im Sturm und unter vollem Körpereinsatz. Aber zumindest erkennt man halbwegs, wie viele Gänse dort waren.
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Weitere InformationenAm frühen Abend erreichten wir unsere Ferienwohnung.





Am nächsten Tag war Sturmtag.
Wir verbrachten den Tag in der glücklicherweise sehr großzügigen Ferienwohnung. Unser Kühlschrank war voll und in der Ferienwohnung war es warm und gemütlich.
Die Kinder spielten vertieft mit ihrem mitgebrachten Spielzeug. Von dem Sturm, welcher draußen wütete, bekamen sie kaum etwas mit.
Ich verzog mich mit einer kuscheligen Decke aufs Sofa. Endlich mal in Ruhe etwas lesen – ein Luxus, den ich zu Hause nur selten habe.


In der Nacht wütete der Sturm dann besonders schlimm. Ab und an warf ich einen Blick nach draußen. An mehreren Stellen sah ich Blaulicht und in der Nähe lag ein Baum auf der Straße.
Auch am nächsten Tag war es noch sehr windig. Unsere geplante Fahrt nach Cuxhaven fiel aus.
Schade, denn ich hatte mir für Cuxhaven so viel notiert, was man dort mit Kindern unternehmen kann.
Für aktuelle Ausflugstipps in und um Cuxhaven ist die offizielle Tourismusseite die beste Quelle:
nordseeheilbad-cuxhaven.de
Wir fuhren ein Stück zur Elbe, stellten fest, dass uns der Wind wieder beinahe vom Deich pustet und fuhren zurück ins Landesinnere.






In der Ferienwohnung gab es einen kleinen Snack und dann ging es direkt weiter.
Ein ganz besonderer Ort, vor allem für die Kinder.
Ganz ehrlich: Dass ausgerechnet das Christkinddorf Himmelpforten zu einem der wichtigsten Ausflüge dieses Kurzurlaubs werden würde, hätte ich vorher auch nicht gedacht. Eigentlich wollte ich einfach nur ans Meer. Stattdessen standen wir plötzlich an einem Ort, an dem Wunschzettel, Weihnachtszauber und Kinderaugen die Hauptrolle spielten.
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Weitere InformationenDas Dorf Himmelpforten nennt sich auch „Das Christkinddorf“.
Seit über 40 Jahren schicken Kinder dem Weihnachtsmann oder dem Christkind ihre Wunschzettel.
Angefangen ist dies mit einem einzigen Brief im Jahre 1962. Eine kleine Bewohnerin aus Himmelpforten schrieb einen Brief an den Weihnachtsmann. Dieser landete im Postamt von Himmelpforten und ein Postbeamter setzte sich hin und schrieb dem Mädchen einen Antwortbrief vom Weihnachtsmann.
Durch einen Zufall erfuhr die Presse davon und ab da kamen jedes Jahr mehr Briefe mit Wunschzetteln aus ganz Deutschland in das kleine Dörfchen.
Bis 1972 beantworteten die Postangestellten noch die Briefe im Namen vom Christkind oder dem Weihnachtsmann. Ab 1972 übernahm der ehemalige Gemeindedirektor Willi Pilarski diese Aufgabe. Er holte jeden Morgen die Briefe der Kinder ab und beantwortete sie. Inzwischen gab es auch einen eigenen Poststempel: „Christkind-Postamt“.
Die Zahl der Briefe stieg weiterhin jedes Jahr an und inzwischen sind es weit über 40.000 Briefe, welche in der Vorweihnachtszeit von Kindern aus der ganzen Welt nach Himmelpforten geschickt werden.
Offizielle Website:
christkinddorf.de
Infos zum Christkindpostamt:
offizielle Seite
Adresse für den Besuch:
Christkindplatz 1
Villa von Issendorff
21709 Himmelpforten
An das Christkind
21709 Himmelpforten

Hier gibt’s ein paar Fotos. Leider nur Handyfotos von meinem alten Samsung-Handy, meine Kamera lag ja, wie ihr wisst, zu Hause.




„Hier arbeitet also das Christkind?“
– „Ja, mit ganz vielen Helfern!“





Direkt neben dem Christkindplatz ist eine kleine Ausstellung.
Viele Jahre hat man in Himmelpforten Weihnachtsmännerfiguren aus verschiedenen Ländern gesammelt.
Einst war es das alte Waschhaus der Hofanlage „Kamphof“, direkt neben der Villa von Issendorff. Nach dem Umbau ist es nun das „Haus der 1000 Weihnachtsmänner“.
Neben der Ausstellung kann man auch die Stube vom Weihnachtsmann besichtigen.













Weihnachtszeit im Christkinddorf:
Ab Ende November öffnet der Christkindmarkt rund um die Villa von Issendorff. Kunsthandwerksstände laden dann zum gemütlichen Bummeln ein. Außerdem kann man den fleißigen Helfern im Christkindpostamt über die Schultern schauen.
Link:
https://www.christkinddorf.de/
Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir zurück zum Ferienhaus.
Es war vor allem für die Kinder ein schöner Ausflug in das Christkinddorf.
Aber sehen wir es auch mal so: Wieder ging ein Tag am Meer zu Ende. Ein Tag am Meer – aber ohne Meer.
Am nächsten Morgen blinzelte tatsächlich etwas blauer Himmel durch die Wolken.
Es war immer noch sehr windig, aber dennoch wollten wir zum Strand.
Endlich wieder ans Meer!




Wir fuhren zu dem Strand in Cuxhaven, bei welchem wir auf dem Hinweg schon kurz einen Zwischenstopp eingelegt hatten.
Der Sturm hat ordentlich Schäden hinterlassen….




Endlich Strand! Endlich Meer!
Der Schein vom blauen Himmel trügt. Der Wind pustete immer noch stark und war eisig kalt.


Video, um euch den Wind kurz darzustellen:
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Weitere Informationen

Früher im Mittelalter nannte man alle Seezeichen, auch Leuchttürme, Bake. Auch der Vorgänger der heutigen Kugelbake war ein Leuchtturm. Die heutige Kugelbake wird nachts zwar auch beleuchtet, dies dient jedoch lediglich als Touristenattraktion.
Sie markiert das Ende der Elbe und ist somit für Binnenschiffer ein wichtiges Zeichen. Die Elbe ist hier bereits sehr breit.
Der Schifffahrtsweg von hier über die Elbe nach Hamburg ist einer der wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt.






Der Wind pfiff eiskalt über den Strand und nahm dabei viel feinen Sand mit. Das tat im Gesicht sehr weh …




Wieder wärmten wir uns im Café auf.
Irgendwann fiel mir am Horizont ein Böötchen auf, welches doch etwas größer schien ….

Je näher es kam, desto deutlicher wurde es: Bei dem „Böötchen“ handelte es sich tatsächlich um die Queen Mary 2 !!


Ich war nicht die Einzige, welche das warme Café kurz für ein Foto verließ.
Nach einem wohltuenden heißen Kakao machten wir uns auf den Rückweg.

Am Deich in Otterndorf machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp.


Video:
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Weitere InformationenDas war unser letzter Abend in Cuxhaven.
Dieser Kurzurlaub ist dann doch ganz anders gelaufen, als wir es geplant hatten.
Aber wir werden irgendwann wieder nach Cuxhaven fahren, dann hoffentlich bei besserem Wetter, denn die Stadt bietet wirklich sehr viel, auch für Familien mit Kindern.
Und noch etwas:
Ohne diesen Sturm an diesem Wochenende in Cuxhaven hätte ich einen ganz besonderen Menschen womöglich niemals kennengelernt.
I.L.D. !!!

Ein Spaziergang durch Frankfurt
Ein Nachmittag in München
Kurztrip nach Köln
Dresden mit Kindern
Rothenburg ob der Tauber
Passau als Tagesausflug
Ja, Cuxhaven eignet sich gut für Familien. Strand, Kugelbake, Spielplätze und die Jan-Cux-Strandbahn machen den Ort auch für Kinder spannend.
Himmelpforten ist als Christkinddorf bekannt. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist der Ort für Familien spannend, weil hier das Christkindpostamt, das Haus der 1000 Weihnachtsmänner und der Christkindmarkt viele Kinder begeistern.
An das Christkind
21709 Himmelpforten
Die Kugelbake ist das Wahrzeichen von Cuxhaven. Sie markiert den Übergang von der Elbe zur Nordsee und war früher ein wichtiges Seezeichen für die Schifffahrt.






Zuletzt geändert:
Meta-Titel:
Cuxhaven mit Kindern: Kugelbake und Christkinddorf
Meta-Beschreibung:
Cuxhaven mit Kindern: Sturm an der Nordsee, Kugelbake und Ausflug ins Christkinddorf Himmelpforten mit vielen Fotos und persönlichen Eindrücken.
Fokus-Keywords:
cuxhaven mit kindern christkinddorf himmelpforten nordsee kugelbake familienausflug weihnachten

Dieser Bericht gehört zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Ausflügen zum Vättern und einem Besuch der Astrid-Lindgren-Drehorte.
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Der letzte Teil unserer Schwedenreise führte uns von Malmö über Trelleborg mit der Fähre zurück nach Travemünde. Nach zwei Wochen Sommer, Pool, Ausflügen und sehr viel Schwedengefühl hieß es nun endgültig Abschied nehmen. In diesem Bericht geht es um unsere letzte Übernachtung in Malmö, die Rückfahrt zum Hafen, die Überfahrt mit der Peter Pan und unser Fazit nach dem Familienurlaub in Schweden.
Der erste Teil unserer Rückreise führte uns nach Malmö, mit Zwischenstopp im Elchpark Laganland. Den Bericht dazu findest du hier: Rückreise durch Schweden: Fahrt nach Malmö mit Stopp im Elchpark Laganland
Wir starteten in Malmö im Best Western Malmö Arena Hotel.
Im Übernachtungspreis enthalten war auch das Frühstücksbuffet. Es war wirklich umfangreich und bot alles, was man sich so früh am Morgen wünschen konnte.
Es war noch sehr früh. Unser Wecker klingelte schon um 6 Uhr. Zum Glück öffnete das Buffet bereits um 6.30 Uhr, denn ich brauchte dringend Kaffee.
Wider Erwarten waren die Kinder gut drauf. Sie lieben es, im Hotel zu frühstücken, denn dann gibt es ausnahmsweise Cornflakes. Bei uns zu Hause gibt es so etwas nicht zum Frühstück.
Und weil das Hotel weiß, dass Kinder meistens mit dem Frühstück schneller fertig sind als Erwachsene, gibt es im Restaurantbereich eine großzügige Spielecke. Sehr praktisch, denn so konnten wir unseren Kaffee in Ruhe zu Ende trinken.













Ein letzter Rundgang durchs Hotel, bevor wir losfuhren.




Na, wer sieht es? Das Schiff mit dem berühmten roten Mund?
Zooooooom:





Auf ging es Richtung Trelleborg. Von Malmö aus dauerte die Fahrt ungefähr eine halbe Stunde. Wie schon auf dem Hinweg sollte man etwa eine Stunde vor dem Ablegen am Hafen sein. Wir fuhren gegen 8 Uhr am Hotel los.
Die Beschilderung im Hafen von Trelleborg ist ziemlich unübersichtlich. Gut also, dass wir noch etwas Zeitpuffer hatten, denn wir brauchten eine Weile, bis wir in der richtigen Reihe für unser Schiff standen.


Diesmal hatten wir bereits vorab online eingecheckt. Dadurch konnten wir in die Pre-Checked-Line und kamen relativ zügig durch.
Man fährt in den Hafenbereich und sucht sich dort die richtige Reihe für TT-Line. Danach heißt es: die passende Spur finden, entweder Only Paid oder eben Pre-Checked, wenn man online eingecheckt hat.


Am Kassenhäuschen bekommt man dann eine Karte, auf der steht, zu welchem Terminal man fahren muss und wo man sich einordnen soll.








Wie auf der Hinfahrt hatten wir auch diesmal zwei Kabinen dazugebucht. Eine für meine Eltern und eine für uns. So hatten wir einen Rückzugsort, konnten einen Teil unseres Gepäcks lagern, Handys und Laptop laden und hatten unser eigenes WC.





Das Auslaufen des Schiffes wollten wir uns natürlich vom Deck aus ansehen.






So, nun hatten wir Zeit, das Schiff in Ruhe zu erkunden.



Die Peter Pan ist seit 2001 in Betrieb, 190 Meter lang und kann bis zu 744 Passagiere transportieren. Wer möchte, kann sich die Zeit im Fitnessraum, in der Sauna oder im Whirlpool vertreiben oder einfach ein paar Stunden in der Kabine schlafen.


Die Kinder wollten wieder an der Kinderbetreuung teilnehmen.



Diesmal wurde eine Schiffsralley angeboten und alle fünf Kinder waren eifrig dabei. Es wurden mehrere Gruppen gebildet und wenn man klug war, teilte man sich die Aufgaben innerhalb der Gruppe auf, um schneller fertig zu sein. Es gab viele Fragen zu beantworten und dazu mussten Buchstaben gesucht werden, um ein Lösungswort zu bilden.



Wir Erwachsenen bekamen währenddessen einen Platz im Panorama-Café. In Fahrtrichtung schauten wir aufs Meer hinaus und ließen es uns gutgehen.



So macht Reisen Spaß, selbst wenn es die Fahrt nach Hause ist.
Etwa eine Stunde später kamen die Kinder zurück. Alle fünf hatten gewonnen, jedes Kind bekam einen kleinen Preis. Verlierer gab es bei diesem Spiel nicht.
Kurz darauf wartete schon das nächste Highlight im Kinderprogramm. Meine Älteste blieb bei uns, die anderen vier aßen schnell ein Eis und gingen wieder zum Treffpunkt an der Rezeption. Sie hatten sich längst mit anderen Kindern angefreundet und wussten, dass wir im Café bleiben würden.

Im Nachhinein hätten wir uns auf der Rückfahrt die Kabine wahrscheinlich sparen können. Wir waren fast die ganze Zeit im Café.







Zwischendurch schauten die Kinder immer wieder mal vorbei, tranken etwas, aßen schnell eine Kleinigkeit und waren dann schon wieder unterwegs. Die Kinderbetreuung auf der Peter Pan hat ihnen wirklich ausgesprochen gut gefallen.
Die Zeit verging wie im Flug und bald schon kam die Durchsage, dass das Schiff bald in Travemünde anlegen würde.
Je näher wir Travemünde kamen, desto dunkler wurde der Himmel.

Und in Travemünde regnete es.

Die Kinder wollten sich das Anlegen bei dem Regenwetter nicht anschauen und warteten an der Rezeption.





Deutschland hatte uns wieder.
Es kam die Durchsage, dass alle Passagiere mit Fahrzeug bitte zu ihrem Fahrzeug gehen sollen. Im Treppenhaus staute es sich vor den Decks und wer mit dem Fahrstuhl fahren wollte, brauchte noch mehr Geduld.

Die Klappen öffneten sich.

Im strömenden Regen verließen wir das Schiff. Bei genau so einem Wetter waren wir vor 15 Tagen auch gestartet, hatten in Schweden zwei Wochen Sonne pur und fuhren nun wieder in Deutschland im Regen.
Wir sahen die vielen Wohnmobile am Schiff stehen. Sie warteten auf die Abfahrt Richtung Schweden. Ein bisschen leid taten sie mir schon, denn in ganz Schweden galt damals noch für Wochen ein komplettes Grill- und Lagerfeuerverbot.

Tschüss Peter Pan. Danke für die entspannte und kurzweilige Überfahrt.

Nur noch dreieinhalb Stunden Fahrt lagen vor uns. Abgesehen von einem kurzen Essensstopp fuhren wir die Strecke dann durch.


Unwetter lagen in der Luft, brachten aber leider nicht die Regenmengen, auf die viele gehofft hatten.



Und das war es. Unser Sommerurlaub in Schweden war vorbei.
Wir wussten vorher schon, dass Schweden schön ist, waren aber trotzdem positiv überrascht, wie viele malerische Ecken es dort überall gibt. Für die Kinder war das Highlight natürlich der Pool am Ferienhaus, zumal das Wetter jeden Tag Planschen zugelassen hat.
Im Herbst, an einem verregneten Nachmittag, schauten wir zu Hause mit den Kindern wieder Michel und Pippi Langstrumpf. Immer wieder kam dann ein „Da waren wir“ oder „Guck mal, der Brunnen, da haben wir auch gesessen“.
Auch die Elche haben die Kinder sehr beeindruckt. Es freut uns bis heute, dass wir welche aus nächster Nähe, aber auch ein Muttertier mit Jungem in freier Wildbahn sehen konnten.
Schweden ist ein wundervolles Land, vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Wir hätten locker noch zwei Wochen länger bleiben können, ohne dass es langweilig geworden wäre.
Irgendwann werden wir wieder nach Schweden fahren, vielleicht dann einmal Richtung Stockholm.
Noch mehr Reiseberichte aus Schweden findest du in meiner Übersicht unserer Schwedenreise.
Es freut mich sehr, dass ihr uns begleitet habt. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.





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Dieser Bericht gehört zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Ausflügen zum Vättern und einem Besuch der Astrid-Lindgren-Drehorte.
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Unsere letzte Nacht im Ferienhaus begann mit einem wunderschönen Naturschauspiel.

Der letzte Abend in Schweden präsentierte uns nämlich nachtleuchtende Wolken.
Diese leuchtenden Nachtwolken sehen aus wie silbrig-weiße, ganz feine Wolken. Zu sehen sind sie am Nordhorizont an manchen lauen Sommernächten. Sie befinden sich in etwa 83 Kilometern Höhe. Steht die Sonne zwischen 6 und 16 Grad unter dem Horizont, werden sie noch von der Sonne angeschienen, während der übrige Himmel bereits dunkel ist.
Mehr Infos zu diesem Naturschauspiel findest du hier: meteoros.de/themen/nlc


Der Tag der Abreise war da. Die Stimmung entsprechend. Bei zweien unserer Kinder kullerten sogar die Tränen.
Außerdem überlegten die Kinder, wie sie heimlich den Pool mit nach Hause nehmen könnten. Plan: aufs Autodach schnallen, natürlich ganz unauffällig.
Weg wollte eigentlich niemand. Gefühlt waren wir doch gerade erst angekommen. Tatsächlich lagen aber schon 14 Tage hinter uns. 14 Tage, in denen wir viel gesehen und erlebt hatten, aber eben auch viele Stunden einfach nur am Pool verbrachten.
Unser Ferienhaus war uns in diesen zwei Wochen wirklich ein Zuhause geworden. Wir haben Spiele gespielt, mit den Kindern im Pool getobt, mit den Kleinen fleißig schwimmen geübt, viele laue Sommerabende auf der Terrasse verbracht, typisch schwedische Gerichte gekocht und uns nach jedem Ausflug gefreut, wieder in „unser“ Haus zurückzukehren.
Traurig waren wir alle. Fast schweigend packten wir die Sachen und räumten auf.

Wir informierten die Vermieterin, dass wir abreisebereit waren. Sie kam vorbei, aber alles war in Ordnung. Nichts war kaputtgegangen und wir hatten eine großartige Zeit in ihrem Haus.
Danach machten wir noch einen letzten Rundgang durchs Ferienhaus, um zu schauen, ob wir nichts vergessen hatten.





Unser Ferienhaus:
Tschüss Ferienhaus. Wäre es nach den Kindern gegangen, hätten wir für das nächste Jahr direkt wieder gebucht.
Aber für 2019 hatten wir andere Pläne. Einer davon war: Projekt Patchworkfamilie, Phase 2.
Und dann ging die Fahrt los.
Unsere Autos sahen immer noch aus wie fahrende Sanddünen. Wie schon auf der Hinfahrt hatten wir auch auf dem Rückweg eine Zwischenübernachtung gebucht, diesmal in einem Hotel in Malmö. So lagen an diesem Tag nur knapp 400 Kilometer vor uns.
Theoretisch hätten wir die Strecke in einem Stück fahren und auf der Fähre nach Travemünde schlafen können. Aber ob man nachts auf dem Schiff mit fünf Kindern in einer Kabine tatsächlich Schlaf bekommt, ist eine ganz andere Frage.
Uns erschien es deutlich entspannter, noch eine Nacht in Schweden zu bleiben, bevor es endgültig zurück nach Deutschland ging.
Die Fahrt führte uns noch einmal am Vätternsee entlang Richtung Jönköping.



Während der Fahrt auf der Autobahn sahen wir noch mehr fahrende Sanddünen. Wir waren also nicht die Einzigen.

Nach etwa der Hälfte der Strecke hatte meine Sanddüne Durst. Also rief ich die Fahrer der anderen Sanddüne an, um zu sagen, dass wir an der nächsten Tankstelle rausfahren würden. Tankstellen sind in Schweden deutlich seltener als in Deutschland. Wenn der Tank langsam leer wird, sollte man also lieber da tanken, wo es gerade möglich ist.
Direkt an der E4 war ein großer Rastplatz mit Tankstelle ausgeschildert. Wir dachten erst nur an einen kurzen Snack. Aber als wir auf den Platz fuhren, sah ich, dass es dort auch einen Elchpark gab.
Meine Mutter war beim Skullaryd Elchpark damals nicht dabei gewesen. Also war das die perfekte Gelegenheit, damit auch sie endlich einmal einen Elch aus der Nähe sieht.
Der Elchpark Laganland aus der Vogelperspektive:
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Weitere InformationenAuf dem Kartenausschnitt sieht man gut, wie der Park aufgebaut ist: rechts die Tankstelle, das große Gebäude mit Indoor-Spielplatz und riesigem Souvenirladen, dazu Touristenbüro und Novasol-Servicepunkt. Dahinter liegt das große Elchgehege, in dem die Elche tagsüber zu sehen sind. Außerhalb der Besuchszeiten stehen ihnen sechs Hektar umzäuntes Waldgebiet zur Verfügung.
Stand März 2026 ist der Elchpark von April bis Oktober geöffnet. Laut offizieller Website gelten dieselben Zeiten wie für den Sweden Shop: April, Mai und Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr, Juni bis September täglich von 9 bis 18 Uhr.
Aktuelle Eintrittspreise: Erwachsene 140 SEK, Kinder von 7 bis 11 Jahren 70 SEK, Familienkarte für 2 Erwachsene und Kinder von 0 bis 11 Jahren 280 SEK.
Offizielle Website: Laganland Elk Park
Wir tankten erst einmal und parkten dann vor dem Eingangsbereich. Den Eintritt bezahlt man im Shop. Von dort aus gelangt man in die Ausstellung, in der man viel Wissenswertes über Elche erfährt. Danach geht es nach draußen ins große Außengehege. Es gibt mehrere Aussichtstreppen, denn das Gehege ist wirklich groß. Ein Fernglas oder eine Kamera mit Zoom ist also durchaus sinnvoll.
Wir hatten Glück: Die Elche lagen direkt am Zaun und meine Mutter sah nun endlich auch Elche aus unmittelbarer Nähe.










Elche füttern war für die Kinder das absolute Highlight.



Im Anschluss gab es im angrenzenden Shop noch einen Snack für alle. Einer der Mitreisenden wollte unbedingt eine Elchwurst probieren. Dazu sage ich jetzt mal lieber nichts.
Für die anderen gab es Pommes, Pancakes und hinterher noch ein Eis. Danach ging die Fahrt nonstop weiter bis zum Hotel in Malmö.




Unser Hotel lag südlich von Malmö, direkt an der Arena.
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Weitere InformationenLink zum Hotel:
Best Western Malmö Arena Hotel


Dieser Brunnen steht im Kreisverkehr direkt vor dem Hotel. „Mama, der kotzt ja Wasser aus!“, stellten die Kinder fest. Ganz unrecht hatten sie nicht, denn die Wasserfontäne war wirklich etwas speziell.

Das Einchecken funktionierte problemlos. Große Familienzimmer auf einer Etage gab es leider nicht, also teilten wir die Kinder auf: Die Jungs schliefen bei meinen Eltern, die Mädchen bei uns.
Wir bekamen ein Eckzimmer mit Panoramafenstern. Vom Grundriss war es identisch mit dem Zimmer meiner Eltern, nur eben eine Etage höher. Im Vorzimmer stand für die Kinder ein Etagenbett bereit, im Hauptzimmer das Doppelbett. Auch eigene Parkplätze direkt am Hotel wurden uns zugewiesen.









Die Aussicht war wunderschön, vor allem am Abend.


Der Hyllie Wasserturm ist einer von vier Wassertürmen in Malmö und liegt direkt neben dem Hotel. Der 62 Meter hohe Turm fasst rund 10.200 Kubikmeter Wasser und wird nachts je nach Anlass unterschiedlich beleuchtet.
Mit den Kindern gingen wir danach noch ein Stück spazieren. Das letzte Stück des Tages hatten wir im Auto gesessen, da tat frische Luft allen gut.

Die Malmö Arena wurde am 6. November 2008 eingeweiht und ist unter anderem durch das ESC-Finale 2013 bekannt geworden.


Im Hotel befindet sich außerdem in der 16. Etage eine Panorama-Bar.




Der gedrehte Turm links im Bild ist der HSB Turning Torso, ein 190 Meter hohes Büro- und Wohnhaus und Wahrzeichen des Stadtteils Västra Hamnen.

Während mein Partner sich um die Kinder kümmerte und sie ins Bett brachte, holte ich uns in der Panorama-Bar noch ein Dessert. Als ich zurück ins Zimmer kam, schliefen die Kinder bereits und wir genossen unser Dessert bei traumhaftem Sonnenuntergang über dem Öresund.





Gute Nacht zusammen. Unsere letzte Nacht in Schweden. Die Wecker waren gestellt, denn am nächsten Morgen ging es wieder aufs Schiff.
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.
Diese Etappe war nur ein Teil unserer Reise durch Südschweden. Noch mehr Reiseberichte aus Schweden findest du in meiner Übersicht unserer Schwedenreise.






Der Vättern: Der Aussichtsberg Omberg und die Panoramastrasse
Mehr zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Astrid Lindgren und Ausflügen rund um den Vättern findest du hier:
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Dieser Beitrag ist Teil 2 unseres Tages am Vättern. Den ersten Teil mit Gränna, Visingsö und Hästholmen findest du hier:
Der Vättern Teil 1: Gränna, Visingsö und Hästholmen Huskvarna: Die Stadt, die eine Marke ist Zur Schweden-Übersicht mit weiteren ReiseberichtenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen







Der Rundumblick ist wundervoll, 4 Provinzen liegen einem zu Füßen: Östergötland, Småland, Närke und Västergötland
Vom Aussichtsplateau führt ein kleiner Wanderweg am Berg entlang zurück zum Parkplatz.
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Übersicht der Wanderwege im Ekopark Omberg:
https://www.upplevvadstena.se/de/ombergswanderwege.htm
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Die Kinder hatten auf dem Weg zum Aussichtsberg ein Schild gesehen: Ellen Keys Strand. Und sie wollten gerne noch einmal wenigstens die Füße ins kühle Wasser halten.
WIr fuhren dorthin – und standen nach einem kurzen Fußweg vor einer wunderschönen Villa direkt am Ufer. Malerisch umgeben von gepflegten Gärten und einem kleinen ins Wasser ragende Podest.
Es war das Haus von Ellen Key. Sie hat hier ihre letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod verbracht.
Ein wundervoller Ort in traumhafter Lage. Hier würde ich mich auch wohlfühlen. Das Haus kann man auch von innen besichtigen und ich hätte das auch gerne getan, aber nicht mit 5 Kindern. Wir bekamen auch schon einen etwas skeptischen Blick einer Mitarbeiterin und so beschränkte ich mich auf die Informationstafeln im Aussenbereich, um mehr über Ellen Key und das Haus zu erfahren.
Falls ihr das auch möchtet: -> http://www.ellenkey.se/index.php

Es bestand keine Möglichkeit für die Kinder, sich etwas im Wasser abzukühlen. Wir gingen den Weg wieder ein Stück hoch zum Parkplatz, bogen dann aber vorher rechts ab und liefen einen Feldweg entlang, denn dahinter – so hatte ich es bei Maps gesehen – gab es einen direkten Strandzugang.






Wir machten uns auf dem Rückweg. Eigentlich hätte ich gerne den Sonnenuntergang am See gesehen, aber es war sehr heiß an dem Tag und irgendwie erschien uns unser kühler Pool im Ferienhaus viel reizvoller als ein Sonnenuntergang am Vättern.
Der Vättern hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die Panoramastrasse bot so viele traumhafte Ausblicke auf den See, aber auch die Insel ist sehr schön.
Sollten wir mal irgendwann wieder in der Region sein, werden wir die Insel mit dem Fahrrad erkunden.
Übrigens: Wusstet ihr, dass ein bekanntes schwedisches Möbelhaus eine Möbelserie nach dem Vättern benannt hat? Eine Badezimmerserie trug den Namen, soweit ich weiß, ist sie aber zur Zeit nicht im aktuellen Programm.

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So langsam machte sich aber etwas Wehmut breit, denn unser traumhafter Sommerurlaub in Schweden neigte sich dem Ende zu …..
Die 2 Wochen vergingen wie im Flug. Wir haben viel gesehen, viel erlebt – aber auch ganz viel am Pool relaxt.
Aber unsere Rückreise fühlte sich auch noch ein wenig wie Urlaub an. Dazu mehr im nächsten Bericht.
Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei?
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Der Vättern: Jönköping- Grenna- Insel Visingsö – Hästholmen
Mehr zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Astrid Lindgren und Ausflügen rund um den Vättern findest du hier:
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Die beiden größten Seen von Schweden heissen Vänern und Vättern. Beide Seen liegen sogar recht nah beieinander und sind mit dem Göta- Kanal miteinander verbunden.
In diesem Bericht gehts um den zweitgrößten See, dem Vättern. Wir waren 2x dort, ich fasse in diesem Bericht die Highlights zusammen.
Diese wären: Gränna und die Fahrt zur Insel Visingsö, die Panoramastrasse (gilt als eine der schönsten Strassen in Schweden) und der Aussichtsberg Omberg.
Edit: Eigentlich sollte es ein einzelner Bericht werden, aber aufgrund der Info- und Fotomenge habe ich es nun doch auf zwei Berichte aufgeteilt.
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Bevor die virtuelle Reise losgeht, werde ich euch etwas über den See erzählen.
Dieser Beitrag ist Teil 1 unseres Tages am Vättern. Weiter geht es mit dem zweiten Bericht über den Aussichtsberg Omberg und die Panoramastraße:
Der Vättern Teil 2: Der Aussichtsberg Omberg und die Panoramastraße
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Weitere Informationen.
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Der Vättern entstand vor ca 600 Millionen Jahren.
Der Ursprung für diesen See ist eine lange Verwerfung am heutigen Ostufer. Dadurch ist der See auch sehr länglich, er erstreckt sich auf 135 km, die breiteste Stelle misst aber grad mal 31 km. Der ca 1900 km² große See ist das Trinkwasserreservoir für knapp 1/4 Millionen Menschen!
Die Tiefe weist ein Nord- Süd- Gefälle auf, so ist der See ca 25 Meter tief, im Süden sind es schon über 120 Meter. Das Wasser ist auch im Sommer eher kühl und sehr klar, die Sichttiefe beträgt bis zu 17 Meter. Über 30 Fisch-Arten findet man im Vättern.
Bereits 1220 wurde er das erste mal erwähnt, damals jedoch noch unter dem Namen „Wetur“. Nach und nach siedelten sich viele Menschen am Seeufer an und es entstanden die ersten Städte.
Heute ist Jönköping (zusammen mit Huskvarna) die größte Stadt am See. Weitere große / bekannte Städte sind Motola, hier findet man u.a. übrigens Nordeuropas längsten Binnensee- Strand, Gränna, Karlsborg oder Askersund.
Gränna gilt als das Zentrum für Zuckerstangen. Schon beim durchfahren fielen uns die Geschäfte mit den klassischen rot-weissen Zuckerstangen als Deko auf. Und natürlich blieb das auch von den Kindern nicht unbemerkt. Wir haben aber darauf verzichtet, mit 5 Kindern eines dieser Geschäfte aufzusuchen, auch, wenn sie sehr gequengelt haben. 5 Kinder + Zucker = keine gute Kombi….
In Gränna fiel uns aber auch direkt der große Ballon am Kreisverkehr auf und auch ein Museum mit Ballons entdeckten wir, hatten jedoch keine Zeit, dort anzuhalten, weil wir zur Fähre wollten.
Hintergrund für die Ballons: Der bekannte Ballonfahrer Salomon August Andrée kam gebürtig aus dem kleinen Städtchen. Am 11. Juli 1897 startete er zusammen mit zwei weiteren Männern in einem Gasballon zum Nordpol. Diese große Expedition endete für die drei Männer leider mit dem Tod. Ihnen zum Gedenken gibt es über diese Expedition ein Museum im Örtchen Gränna.
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Nachdem wir Huskvarna erkundet hatten, fuhren wir Richtung Gränna, um von dort zur Insel überzusetzten. Uns ging es dabei mehr um das Erlebnis für die Kinder, denn die Autofähren sind schon etwas größer als die kleine Minifähre am Sommensee, als um die Insel selber. Aus dem Grund sind wir auch nicht mit dem Auto, sondern lediglich zu Fuß auf die Fähre gegangen. Die lange Autoschlange vor der Fähre hat unsere Entscheidung dann bestätigt. In der Hauptsaison sollte man seine Überfahrt mit dem Auto (oder Wohnmobil) vorab > HIER < buchen
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Weitere InformationenDer Vättern: Jönköping- Grenna- Insel Visingsö – Hästholmen











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Die Fähre von Gränna nach Visingsö über den Vättern fährt regelmäßig das ganze Jahr über. Die Überfahrt dauert etwa 25 bis 30 Minuten.
Preise für Fußgänger (Stand 2025, online oder am Hafenbüro):
Erwachsene: 80 SEK
Kinder (6 bis 15 Jahre): 40 SEK
Familienticket (2 Erwachsene + 3 Kinder): 200 SEK
Mini-Familie (1 Erwachsener + 2 Kinder): 120 SEK
Preise beim Kauf an Bord:
Erwachsene: 90 SEK
Kinder (6 bis 15 Jahre): 50 SEK
Familienticket (2 Erwachsene + 3 Kinder): 210 SEK
Mini-Familie (1 Erwachsener + 2 Kinder): 130 SEK
Wichtig zu wissen: Alle Tickets gelten für Hin- und Rückfahrt. Bezahlt wird also nicht nur die Fahrt zur Insel, sondern direkt die komplette Überfahrt inklusive Rückweg. Das Ticket wird meist nur bei der Hinfahrt von Gränna nach Visingsö kontrolliert.
Die offiziellen Informationen zu Preisen, Fahrplan und Ticketkauf findest du hier:




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Die Überfahrt dauert ca 25 Minuten
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Visingsö liegt im südlichen Teil vom Vättern, ca 6 km nördlich von Jönköping. Die Insel ist ähnlich wie der See länglich und schmal. Sie ist 14 km lang, aber nur 3 km breit. Es leben an die 800 Einwohner auf der 25 km² Insel.
Wie sooft gibt es auch für die Insel eine Sage, welche die Entstehung der Insel erklärt. Vor langer langer Zeit lebte am Vätternsee ein Riese namens Vist mit seiner Ehefrau. Eines Tages wollten sie den Vättern überqueren, aber für die Riesen gab es keine Brücken oder Boote. Also rupfte Vist Grasbüschel aus und warf sie in den Vättern. Auf der so entstandenen Insel konnte seine Frau nun treten, um trockenen Fußes auf die andere Seite des Ufers zu gelangen.
Die tatsächliche Geschichte der Insel lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen, denn bereits damals schien die Insel bewohnt zu sein. Zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert war Visingsö das Zentrum für die königlichen Machthaber. Ganz am unteren Ende der Insel ließen sie eine Burg errichten, denn diese Stelle ließ sich durch den kompletten Rundumblick auf den See und auf die Insel besonders gut verteidigen. Die höchste Erhebung der Insel (von Berg möchte ich da gar nicht sprechen) ist nämlich nur 14 Meter.
Ein weiteres Schloss entstand im 17 Jahrhundert in der Nähe zum Hafen, wobei zu dem Zeitpunkt die Burg am Inselzipfel bereits eine Ruine war. Das Grafengeschlecht der Brahe errichtete um 1575 das Schloss Visingsborg, zunächst nur als Viereck mit vier Türmen sowie dem Wallgraben. Nach und nach wurde es dann von den Söhnen erweitert und so entstand ein zwar kleines, aber sehr schönes Schloss mit 6 Türmen, welche von vergoldeten Spitzen verziert wurden. In der Rüstkammer waren Waffen für 800 Mann, obwohl die Armee nur 200 Mann umfasste und die Wälle waren mit Kanonen ausgestattet.
In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember brannte das Schloss leider nahezu vollständig ab.
Wenn man die Insel erkunden möchte, kann man dies am besten entweder mit einem Fahrrad tun, welches man sich an einer der vielen Stationen ausleiht oder aber man nutzt das für die Insel typische Gefährt: Eine Remmalag – Kutsche. Das sind lange Kutschen mit zwei länglichen Sitzbänken in der Mitte.
Eine Rundfahrt dauert 2 Stunden und man sieht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Eine Erkundung mit dem Auto ist nicht zu empfehlen.
Es gibt viele kleine Cafés, Restaurants und auch Unterkünfte auf der Insel.
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Wir entschieden uns gegen eine Rundfahrt oder ähnliches. Statt dessen schlenderten wir gemütlich Richtung Schlossruine. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stop in einem Restaurant mit schöner Aussenterasse und Blick auf den See.










Anschliessend waren wir noch eine Weile am Strand, bevor es Zeit wurde, zurück zur Fähre zu gehen












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Nach einem erfrischendem Eis im Hafen fuhren wir 1/2 Stunde am See entlang Richtung Norden.
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Weitere Informationen.
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Der Hafen ist sehr schön, aber das war nicht das, was wir uns für den Sonnenuntergang vorgestellt hatte. Es ging steilweise steil hinunter oder aber direkt ins Wasser, was uns mit den 5 Kindern zu gefährlich war. Daher blieben wir nicht lange









Die Sonne stand schon sehr tief.
Es wurde also Zeit für unseren letzten und spontan ausgewählten Stop des Tages. Etwas südlich von Hästholmen liegt ein Wanderweg. Vom Parkplatz sind es ca 10 Min (über Stock und Stein)
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Die Kinder freuten sich auf eine Kletterpartie und wir uns auf einen schönen Sonnenuntergang
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Das war ein sehr schöner Abschluss von einem tollen Tag am Vättern!
Im nächsten Bericht sind wir wieder beim Vättern, dieses mal klettern wir auf den Omberg zum Aussichtsturm und fahren die Panoramastrasse entlang!
Visingsö liegt im Vättern, dem zweitgrößten See Schwedens, und ist von Gränna aus mit der Fähre erreichbar.
Die Überfahrt von Gränna nach Visingsö dauert etwa 25 bis 30 Minuten.
Nein. Alle Tickets gelten automatisch für Hin- und Rückfahrt. Auch wenn das Ticket oft nur beim Hinweg kontrolliert wird, ist der Rückweg bereits im Preis enthalten.
Für einen ersten Eindruck ja. Viele Besucher leihen sich auf der Insel aber ein Fahrrad oder erkunden Visingsö mit Kutsche oder dem kleinen Inselzug, weil die Insel deutlich größer ist, als man auf den ersten Blick denkt.
Visingsö ist bekannt für seine Lage mitten im Vättern, seine Geschichte mit der Brahe-Familie, die Ruinen und Kirchen sowie die schöne, ruhige Landschaft. Gerade als Ausflug ab Gränna ist die Insel in Schweden sehr beliebt.
Schön, dass ihr wieder dabei ward. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Über Feedback, Kommentare und übers teilen freue ich mich immer sehr!
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Noch mehr Schweden auf dem Blog:
Der Vättern Teil 2: Der Aussichtsberg Omberg und die Panoramastraße
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.





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Dieser Bericht gehört zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Ausflügen zum Vättern und einem Besuch der Astrid-Lindgren-Drehorte.
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Viele Menschen kennen die Marke Husqvarna. Aber nur die wenigsten wissen, dass Huskvarna auch ein kleines Städtchen in Schweden ist. Genau deshalb wollten wir uns diesen Ort ansehen. Mit drei, na ja, eher dreieinhalb Männern im Gepäck stand ziemlich schnell fest, dass das Husqvarna Museum auf unserer Liste landen würde.
Die Fahrt dorthin führte uns zum Teil am Vätternsee entlang, dem zweitgrößten See Schwedens. Diese Strecke gefiel uns so gut, dass wir an diesem Tag direkt beschlossen, später noch einen eigenen Ausflug an die Ostseite des Vätterns zu unternehmen.








Das Museum liegt direkt in Huskvarna und erzählt die Geschichte eines Unternehmens, das weit mehr hergestellt hat als Gartengeräte. Gerade das machte den Besuch spannend. Wer den Namen nur mit Motorsägen oder Rasenmähern verbindet, bekommt hier einen ziemlich guten Eindruck davon, wie breit die Produktpalette im Lauf der Jahrhunderte eigentlich war.
Hier findest du die Lage des Museums:
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Weitere InformationenWebsite: husqvarnamuseum.se
Öffnungszeiten
Oktober bis April
Montag – Freitag: 10:00 – 15:00 Uhr
Samstag – Sonntag: 12:00 – 16:00 Uhr
Mai bis September
Montag – Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag: 12:00 – 16:00 Uhr
Eintritt
Erwachsene: 120 SEK
Senioren: 100 SEK
Studenten: 100 SEK
16 – 18 Jahre: 70 SEK
Kinder unter 16 Jahren: frei



Früher wurde der Name der Stadt tatsächlich „Husqvarna“ geschrieben. Auch nach der Schreibweisenänderung in Huskvarna blieb „Husqvarna“ der Firmenname. Das Logo der Firma geht auf diese frühe Unternehmensgeschichte zurück, denn es zeigt einen von vorn betrachteten Gewehrlauf.
Schon 1689 begann die Geschichte des Unternehmens mit der Herstellung von Musketen. Ab 1872 wurden dann Nähmaschinen und gusseiserne Haushaltsgeräte hergestellt. 1896 kam das erste Fahrrad von Husqvarna auf den Markt, im Folgejahr wurde Husqvarna zur Aktiengesellschaft. 1903 wurden Motorräder gebaut und die Produktpalette wuchs immer weiter.
1943 entstand sogar ein dreirädriges Automobil mit luftgekühltem Zweitaktmotor, das allerdings nie in Serie ging. 1959 wurden die ersten Kettensägen gebaut. Im selben Jahr entwickelte Husqvarna außerdem einen der ersten Mikrowellenherde. Danach wurde das Unternehmen immer größer, kaufte andere Firmen auf und erweiterte seine Produktpalette stetig weiter.
Heute hat Husqvarna Produktionsstandorte in Europa, Amerika und Asien, beschäftigt viele tausend Menschen und ist weltweit bekannt. Der deutsche Unternehmenssitz befindet sich in Ulm. Im Museum kann man auf rund 2.400 Quadratmetern viele Produkte von früher und heute sehen und erfährt eine Menge über die Entwicklung der Firma.
Mehr zur Firmengeschichte findest du hier: Husqvarna feiert sein 325-jähriges Jubiläum



Fußläufig kann man vom Museum aus noch ein paar schöne Ecken entdecken. Wir liefen an dem kleinen Fluss etwas flussaufwärts, fast immer entlang der riesigen Rohre vom Wasserkraftwerk. Wir hofften auf einen besonders schönen Panoramablick von oben, wurden diesbezüglich aber ein kleines bisschen enttäuscht. Ein schöner Spaziergang war es trotzdem, vor allem angenehm schattig, was an diesem warmen Tag wirklich nicht zu unterschätzen war.












Zurück gingen wir den gleichen Weg. An der Straße entlanglaufen wollten wir aus zwei Gründen nicht: Wir hatten fünf Kinder dabei und es gab dort kaum Schatten.
Direkt am Museumsparkplatz gibt es noch eine weitere sehenswerte Ecke der Stadt: Smedbyn. Diese kleine, urige Siedlung zeigt die Häuschen, in denen im 18. Jahrhundert die Waffenschmiede aus der Fabrik mit ihren Familien wohnten. Heute befinden sich dort kleine Künstlerwerkstätten und Galerien.





Wir gingen die Straße komplett durch, bogen am Ende rechts ab und liefen an einem kleinen See entlang zurück Richtung Parkplatz.




Kurz vor dem Parkplatz gibt es noch einen kleinen Spielplatz. Für Eltern mit Kindern ist das ein durchaus nützlicher Hinweis.


Nun kennt ihr einen kleinen Teil der Stadt hinter dem berühmten Namen. Gerade diese Mischung aus Industriegeschichte, Museum, Spaziergang und kleinen Entdeckungen in Smedbyn machte den Ausflug für uns interessant. Beim nächsten Mal zeige ich euch mehr vom wunderschönen Vättern, kitschige Sonnenuntergangsfotos inklusive.
Wenn dich Schweden mit Geschichte, typischen Orten und Familienausflügen interessiert, passen diese Berichte gut dazu:
Auf den Spuren der Astrid-Lindgren-Filme: Drehorte und Studiotour
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.






Dieser Bericht gehört zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Ausflügen zum Vättern und einem Besuch der Astrid-Lindgren-Drehorte.
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
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In ganz Skandinavien gibt es viele Troll-Mythen und dadurch finden sich in Norwegen, Schweden, Dänemark und Island auch viele Spuren dieser Sagen. So finden sich viele Orte mit dem Begriff „Troll“, Strassen wurden nach ihnen benannt und sogar ein norwegisches Erdölfeld heisst „Troll“
Unter den Ländern unterscheiden sich die Trolle jedoch. So haben die norwegischen Trolle z.B. eine lange Nase, während die schwedischen Trolle eher eine Kartoffelnase haben und auch vom Charakter her sind sie etwas unterschiedlich. Es heisst, die nettesten Trolle leben in Schweden.
In Schweden, so sagt man, leben die Trolle im Wald. Und so verwundert es nicht, dass etliche zunächst unerklärbare Naturphänomene dem Wirken der Trolle zugeschrieben wird. Viele Berge sind zum Beispiel eigentlich Trolle, welche manchmal mehre Hundert Jahre schlafen. Schlafen sie nicht, helfen sie den Tieren bei der Futtersuche. Und ebenfalls sollen es Trolle sein, welche den berühmten Topf voll Gold am Ende des Regenbogens bewachen, sie lieben Gold. Sie sind nur in der Dämmerung oder nachts unterwegs, denn das Sonnenlicht lässt sie zerbrechen oder zu Stein werden (da gibt es verschiedene Sagen zu). Der Donner beim Gewitter kann sie töten, daher mögen sie keine Gewitter und ihr Verhalten den Menschen gegenüber ist immer ein Spiegel des Verhaltens des Menschen zu ihnen und zu der Natur.
Die schwedischen Trolle wollen den Menschen keinen Schaden zufügen. Sie sind manchmal seltsam und sehr unzuverlässig. Manch einer Sage nach stehlen Trolle kleine Kinder und tauschen sie gegen ein Trollkind aus. Das ganze nennt sich „Wechselbalg“ (schrecklicher Begriff, wie ich finde) und ich finde schon, dass man das als „Schaden zufügen“ bezeichnen könnte. Abwehren bzw sein Kind schützen kann man durch eine Taufe. Aber es gibt auch sehr viele weitere Sagen über die kleinen Zwerge oder Riesen. In anderen Sagen sind sie flink und hilfreich, nicht nur den Tieren gegenüber.
Fakt ist jedenfalls, dass man manchmal in Skandinavien kleine Mini-Häuser in Vorgärten sieht. Das sind Wohnhäuser, erbaut für die Trolle. In manchen Orten gibt es sogar Miniaturkirchen, denn bis heute glauben viele Menschen an die unzähligen Sagen und Mythen rund um die geheimnisvollen Wesen.
Ich habe im Netz eine tolle Karte von Skandinavien entdeckt, welche ganz besondere Troll-Orte markiert:
http://www.dietrolle.de/trollspuren.php?
Wenn dich Schweden mit Sagen, Natur und typischen Orten interessiert, dann schau auch hier vorbei:
Auf den Spuren der Astrid-Lindgren-Filme: Drehorte und Studiotour
Das Gebiet liegt mitten im schattenspendenden Wald. Angesichts der anhaltenden und ungewöhnlichen Hitzewelle in diesem Sommer 2018 sehr verlockend. Und im Wald gibt es immer viel zu klettern und zu entdecken, aus dem Grund brauchten wir die Kinder gar nicht lange überreden.
Einzige Voraussetzung: nach dem Ausflug dürfen sie noch in den Pool.
Also alles wie immer. Wir waren selber gerne im Pool und nach einem Ausflug mit unseren Kindern im Pool zu toben wurde unser täglicher #smallhappyhomemoment, auf den wir uns jeden Tag richtig freuten!
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Und am Wegesrand gibt es soviel zu entdecken! Meine Kinder hatten ganz verschiedene Ziele, was sie finden wollten. Die einen wollten einen Troll sehen, die anderen einen Elch (beides bei sengender Sommerhitze wohl eher unwahrscheinlich) und dann dachten sie sich schon Geschichten zu den Trollen aus. Ausserdem haben die Kinder abgestimmt, wer von ihnen denn wohl ein Troll sein könnte.
Ergebnis: Keiner, denn Trolle seien ja alle hässlich! (Puh.)
Es war herrlich, durch die Natur zu laufen. Oder nein, Moment, ich korrigiere: Es wäre bestimmt herrlich gewesen, durch die Natur zu laufen, wären nicht die schwedischen Killermücken in Scharen auf uns geflogen.
Ja, da waren sie tatsächlich. Wir waren ja bislang wirklich verschont geblieben und ich konnte diese Hysterie über die schwedischen Mücken nicht verstehen. Aber das änderte sich an diesem Nachmittag.
Geschuldet war das wohl der Tatsache, dass es hier mehrere kleine Seen um uns herum gab. Seen, welche am schattigen Waldrand lagen, aber genug Sonne ab bekamen, um zu einer idealen Brutstätte für diese kleinen Plagegeister zu werden …..
Besser wurde es erst, als wir tiefer im Wald waren.

Andere Insekten erfreuten uns da dann wesentlich mehr.


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Sie lassen uns sooft die Welt anders sehen, als wir sie als Erwachsener sehen..
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Manchmal konnte man es nur erahnen, was auf dem Schild steht. Die Kinder fanden das spannend und wir überliessen es ihnen, den Weg zu finden. Und so hatten wir 5 kleine Detektive, welche akribisch Hinweise für den richtigen Wanderweg suchten, sich untereinander absprachen und so zu einem tollen Wege-Finde-Team wurden!




.In den Wäldern findet man oft einen weichen Teppich aus Moos, welcher alles überwuchert, als hätte ihn jemand einfach über den Waldboden gelegt

Nach einem ca 1/2- stündigen und sehr kurzweiligen Spaziergang erreichten wir die Trollstenen. Schon auf dem Weg dorthin fiel uns auf, dass rechts und links vom Weg riesige Steinblöcke lagen.
Und auch der Trollstein ist so ein riesiger Felsbrocken. Das Besondere: Er liegt fast schwebend auf 3 kleinen Steinchen.
Es ist kein Wunder, dass sich die Menschen in Schweden so etwas gerne mit Sagen über Trolle erklärten. Denn beim Trollstein in Tranås – so erzählen die Geschichten – war es ein Troll, welcher den großen Stein auf die 3 kleinen gelegt hat.
Tatsächlich kam dieses Gebilde natürlich anders Zustande: Als das Eis der Eiszeit zu schmelzen begann, riss das von Norden kommende Schmelzwasser die riesigen Steinbrocken mit sich. Zwischen den beiden großen Steinbrocken war eine Erdschicht, welche weg gespült wurde. Nur die 3 kleinen Steine blieben und so entstand der Trollstein.

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Drumherum gibt es überall Steine und Baumwurzeln, für die Kinder war das ein riesiger Kletterspielplatz und trotz der Hitze waren sie kaum zu bremsen.

Natürlich habe ich als Mutter da immer Angst, dass den Kindern dabei was passieren könnte. Aber die Kinder wussten sehr genau, was sie können und was sie lieber sein lassen und so habe ich so manches mal lieber nicht ganz so genau hingeschaut, statt dass ich als „Helikoptermutter“ die Kinder ewig nur zur Vorsicht mahne und sie somit in ihrer Abenteuerlust ausbremse ….. Aber zugegeben, es fiel mir schwer …. mein Partner ist da wesentlich relaxter. Vielleicht ist das nur so ein Mütter-Ding, ….. die Kinder hatten jedenfalls Spaß und riefen immer wieder „Guck mal Mama, wo ich stehe!“ oder „Papa, ich spring jetzt hier runter!“ …..

Kurz bevor mein Blutdruck gefährliche Höhen erreichte, traten wir den Rückweg an. Sicher ist sicher.
Bin wohl doch ein ganz klein wenig Helikoptermutter,…..
Ein paar Berichte kommen aber noch. So nehme ich euch z.B. mit nach Husqvarna. Was viele nur als Marke für viele Gartengeräte kennen, ist nämlich auch eine Stadt in Schweden und diese steht ganz im Zeichen der berühmten Firma! Und ausserdem haben wir uns noch die komplette Ostseite vom Vätternsee angesehen, dem zweitgrößten See von Schweden mit malerischer Panoramastrasse und einer kleinen Insel mittendrin.
Es hat mich gefreut, dass ihr wieder dabei gewesen seid!!! Danke.
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Noch mehr Schweden auf dem Blog:
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Wer am Sommen angeln möchte, findet hier hilfreiche Infos zum See und zu den Möglichkeiten vor Ort: See Sommen in Schweden bei Netzangler.

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Sobald wir einen Stopp irgendwo machten, erkundeten die Kinder die Umgebung. Das klappte mal mehr, mal weniger gut. Mal spielten sie alle ganz toll zusammen, mal gab es Rumgezeter am laufenden Band. Der eine wollte dies, der andere das, keiner das, was jemand anderes wollte. Schon wie Geschwister. Die 5 Kinder kennen sich nun seit 7 Monaten und verbrachten schon viel Zeit zusammen.
Aber das war unser erster Urlaub mit allen 5 Kindern. Wir haben uns meistens nicht eingemischt, die Kinder klärten das dann irgendwie unter sich und ein paar Minuten später wurde Verstecken oder Fangen gespielt oder aus irgendwelchen am Strand liegenden Materialien tolle Bauwerke gezaubert. Als wenn nichts gewesen wäre.
Es war windig direkt am Wasser, und der Wind war recht frisch. Zumindest fühlte sich das für uns kalt an, wo wir jetzt so hitzeverwöhnt waren. Aus dem Grund gingen wir hoch zu dem Museumshof.
Die Beschilderung auf dem Hof ist zum größten Teil auch auf Deutsch.
Bis 1954 war der 1558 erstmals schriftlich erwähnte Hof bewohnt, seit 1956 ist er im Besitz vom Heimatverein Malexander.
Fotos werden durch Anklicken vergrößert.
Die Vorratskeller wurden früher halb in die kühle Erde gebaut. Auf dem Katthult-Hof bei Michel konnte man das auch schon sehen.


Ja, das ist eine ganz offizielle Straße in Schweden.
Wir kurvten ziemlich herum, weil unsere Navinia sich offensichtlich schwer tat mit dem schwedischen Straßensystem. Weil wir Punkt 1 nicht anfahren konnten, ich habe einen Familienvan und keinen 4×4, setzte ich den nächsten Punkt in der Nähe. Und so kurvten wir noch etwas weiter, irgendwo im Nirgendwo, um zum Strand zu kommen.
„Elly, du und deine Punkte….“ seufzte der Sohn meines Partners. Aber nach einigen im Wald endenden Wegen und öfter mal Wenden fanden wir die Stelle am See tatsächlich.
Das war die Stelle von meinem Punkt. Kein Strand, aber trotzdem sehr malerisch.
Die Jungs entdeckten eine Feuerstelle mit diversen Knochen und erzählten den Mädchen, das seien Menschenknochen, weil hier Kanibalen leben würden.
Ich kürze das danach gefolgte Szenario mal etwas ab.
1. Es war gut, dass wir hier weit und breit alleine waren und fernab von anderen Menschen mit Hörvermögen.
2. Sämtliche Elche im Umland dürften geflüchtet sein.
3. Wir blieben dort nicht mehr lange.
In Google Maps suchte ich wieder einen schönen Platz und setzte den nächsten Punkt. An der Stelle sollte ein Strand und ein Campingplatz sein. Und es lag direkt in einem Ort.
Ich durfte keine Punkte mehr irgendwo in der Pampa am Ufer setzen. Das wurde einstimmig beschlossen, also fast einstimmig: 1:6. Ts.
Das Wetter besserte sich.
So stellt man sich Schweden vor.
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Unser Picknick war schnell beendet. Im Vorfeld der Reise hatte ich Angst vor den Mücken in Schweden. Es existieren so viele unschöne Geschichten über Invasionen blutrünstiger Zombiemücken, ja, so kam mir es manchmal vor, wenn Mitmenschen über ihre Erfahrungen mit Mücken in Schweden berichteten, dass ich uns schon die ganze Zeit unter einem Moskitonetz sitzen sah. Aber die Mücken waren gar nicht so das Problem. Ja, es waren einige da, aber nicht mehr als in Deutschland auch.
Viel schlimmer waren die Wespen. Aber das war in diesem Sommer auch in Deutschland ein Problem. Kaum hatte man etwas Essbares aus der Tasche geholt, waren sie da.
Wir verlegten unser Picknick auf später ins Auto und entspannten einfach so auf der Liegewiese.
Die Kinder spielten am Strand. Der Strand fiel seicht ins Wasser ab. Schade, dass die Kinder keine Badesachen dabei hatten. Hier wäre die Gelegenheit gewesen. Wir hatten es ihnen gesagt, aber sie wollten lieber abends in den Pool.
Die Sonne schien vom blauen Himmel, ein paar Schäfchenwolken spendeten ab und zu Schatten. Wir hatten den kleinen Strand und die riesige Wiese für uns ganz alleine.
Mein Freund passte auf die Bande auf und ich erkundete mal etwas die Umgebung. Immerhin schwärmten die deutschen Camper so sehr von diesem Strandabschnitt.
Und ja, sie hatten Recht. Denn je mehr ich mich umsah, desto mehr verliebte ich mich in diesen Ort.
Ich lasse einfach mal Bilder sprechen.
So habe ich mir Schweden vorgestellt.
Hier kann man erahnen, wie klar das Wasser im Sommen See ist.
Hier wären wir gerne länger geblieben, aber wir mussten weiter, denn wir hatten erst die Hälfte von dem See umfahren.
Meinen nächsten Punkt machte ich wieder in einem Ort, also direkt im Ort. Seeufer in der Pampa durfte ich ja nicht mehr.
Wir fuhren etwas durchs Hinterland vom See.





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Ich will hier bleiben. Für immer. Selten war ich an einem schöneren und friedlicheren Ort. So weit weg von allen Problemen und Sorgen genossen wir einfach den Moment.
Schweren Herzens verließen wir diesen malerischen Ort und fuhren zur Fährstelle.
Dort gab es wieder einen kleinen Campingplatz und ein Café / Restaurant.
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Die Straße endet direkt am Fähranleger. Und die Fähre war noch auf der anderen Seite.
Wir parkten unser Auto direkt vor dem Anleger und nutzten die halbe Stunde für ein leckeres Eis direkt am Seeufer.

Unsere Fähre kam und wir schipperten an das andere Ufer.
Das war das einzige Mal, dass ich in Schweden nicht mit Karte zahlen konnte.
30 Kronen kostet die Überfahrt, also um die 3 Euro, und musste in bar bezahlt werden.
Habe ich euch eigentlich schon den schwedischen 20-Kronen-Schein gezeigt?
Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf.
Auf dem Rückweg zum Ferienhaus fuhren wir ohne weitere Stopps und Punkte durch.
Wir wollten nicht, aber so langsam mussten wir zurück zum Ferienhaus. Ehrlich, ich hätte so noch Stunden weiterfahren oder einfach an einem der Plätze, welche wir heute entdeckt haben, bleiben können.
Und auch wenn den Kindern zu Hause der Pool winkte, sie waren heute auch begeistert von dem Ausflug und meinten tatsächlich: „Wie? Wir fahren schon zurück zum Ferienhaus? Wieso?“.
Ich weiß nicht, wie oft ich heute hörte: „Mama, mach mal ein Foto von mir, wie ich hier stehe“ oder „… wie ich hier klettere!“ und so weiter.
Und soll ich was sagen: Wir waren den ganzen Tag nur einmal kurz an einem Spielplatz, und zwar am Fähranleger, für ein paar Minuten. Vermisst haben die Kinder nichts. Heute war die Natur der Spielplatz, ein riesig großer Abenteuerspielplatz mit vielen Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Klettern.
Wir machten nur noch einen kleinen Einkaufsstopp in Boxholm und ließen den Tag nach dem Abendessen, na ratet mal, richtig, im Pool ausklingen.
Schweden hat sich heute von seiner besten Seite gezeigt. Vor allem nachdem sich die Wolken vom Vormittag verzogen hatten und wir durch ein Bilderbuch-Schweden fuhren, fast immer am Ufer vom See entlang, konnten wir uns nicht sattsehen an dieser malerischen Landschaft.
Es freut mich, dass ihr wieder dabei wart. Beim nächsten Mal geht’s zu den Trollen.
Rund um den Sommen See lohnen sich spontane Stopps besonders. Kleine Badestellen, Campingplätze, Uferwege und sogar eine Autofähre machten diesen Tagesausflug für uns zu einem der schönsten Erlebnisse in Südschweden.
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.







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