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Wohin soll die Reise gehen?



Elly Reisebloggerin von elly-unterwegs.de

Ich bin Elly und schreibe auf elly-unterwegs.de über Reisen mit Kindern, Teenagern und drei Generationen. Seit über 18 Jahren reise ich mit meinen inzwischen großen Kindern und schreibe über unsere Reiseerlebnisse, gebe Tipps für Reisen mit Kindern und Teenagern und teile viele Fotos für eine Portion Fernweh.

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Deutschland mit Kindern & Teenagern: Reisen & Ausflüge

Deutschland mit Kindern & Teenagern: Reisen & Ausflüge

Deutschland mit Kindern, Teenagern und Großeltern – Reiseziele, Städte und Ausflüge
Deutschland entdecken: vom ersten Urlaub mit Baby über Reisen mit Kindern bis zu Ausflügen mit Teenagern und drei Generationen.

Deutschland ist unser Heimatland – und obwohl ich mit meinen Kindern inzwischen in 30 Ländern auf fünf Kontinenten unterwegs war, war es mir immer genauso wichtig, dass sie auch das eigene Land kennenlernen.

Schon mit Baby waren wir in Deutschland unterwegs. Später reisten wir mit drei kleinen Kindern an Nordsee und Ostsee, in Städte, Berge und Naturregionen – und heute mit Jugendlichen und Teenagern. Einige Reisen haben wir außerdem gemeinsam mit meinen Eltern unternommen. Deshalb findet ihr hier unsere Erfahrungen mit Kindern, Teenagern und drei Generationen.

Deutschland mit Kindern, Teenagern und Großeltern

Viele Ziele haben wir in unterschiedlichen Familienphasen erlebt. Bei älteren Berichten waren meine Kinder noch Babys oder im Grundschulalter, später wurden aus Kinderreisen Reisen mit Jugendlichen und Teenagern. Bei unseren Mehrgenerationenreisen waren zusätzlich meine Eltern dabei.

In Deutschland waren wir inzwischen in sehr vielen Regionen unterwegs: an Nordsee und Ostsee, im Schwarzwald, im Harz, im Erzgebirge, im Sauerland, in Bayern, an der Müritz und in zahlreichen Städten. Wir sind durchs Watt gewandert, mit der Brockenbahn auf den Brocken gefahren, standen auf der Zugspitze, haben Burgen und Schlösser besucht, waren in Schluchten und auf Baumwipfelpfaden.

Die Reiseziele stehen in meinen Berichten immer im Mittelpunkt. Dazu kommen unsere eigenen Erfahrungen als Familie – mit Kindern, Teenagern und bei einigen Reisen auch mit drei Generationen.


Diese Berichte sind bereits online
(Interaktive Karte -> nach Deutschland zoomen):

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Deutschland mit Baby und kleinen Kindern

Einige meiner ältesten Reiseberichte stammen aus der Zeit, als meine Kinder noch sehr klein waren. Gerade deshalb sind sie heute ein wichtiger Teil meiner Reisegeschichte: Sie zeigen, wie unsere Familienreisen angefangen haben.

Deutschland mit Kindern

Mit drei Kindern waren wir in Deutschland sehr unterschiedlich unterwegs: am Meer, in den Bergen, in Städten, Zoos, Schluchten, Museen und Naturregionen. Viele dieser Berichte sind keine klassischen Familienratgeber. Ich zeige das Reiseziel und ergänze dort, wo es sinnvoll ist, unsere Erfahrungen mit Kindern.

Nordsee, Ostsee & Norddeutschland mit Kindern

Mecklenburgische Seenplatte & Müritz mit Kindern

Bayern, Berge & Süddeutschland mit Kindern

Harz, Erzgebirge, Sachsen & Mitteldeutschland

Westdeutschland, Rheinland, Hessen & Saarland

Sauerland im Winter

Deutschland mit Teenagern

Mit zunehmendem Alter hat sich unser Reisen verändert. Meine Kinder wollten stärker mitentscheiden und fanden andere Dinge spannend als früher: Aussichtspunkte, besondere Naturorte, Städte, Fotospots und ungewöhnliche Erlebnisse. Einige Deutschlandreisen stammen aus der Übergangszeit, in der meine älteste Tochter bereits Teenager war, während die Zwillinge noch jünger waren.

Deutschland mit Großeltern: Reisen mit drei Generationen

Einige unserer Deutschlandreisen haben wir gemeinsam mit meinen Eltern unternommen – also mit Kindern beziehungsweise Teenagern und Großeltern. Bei Reisen mit drei Generationen geht es für uns vor allem darum, unterschiedliche Interessen, Tagesrhythmen und Fitness zusammenzubringen. Nicht jeder muss jedes Programm mitmachen, und gerade eine zentrale Unterkunft macht vieles leichter.

Münsterland & Tecklenburger Land: Ausflüge in unserer Heimat

Viele kleinere Deutschland-Ausflüge führen uns gar nicht weit weg. Im Münsterland und Tecklenburger Land liegen einige Ziele praktisch vor unserer Haustür. Diese Region bekommt deshalb einen eigenen Cluster.

Weitere Deutschland-Reiseberichte

Nicht jede Reise oder jeder Ausflug auf meinem Blog war eine klassische Familienreise. Manche Ziele habe ich mit meinem Mann, mit meinem Vater oder ohne Kinder besucht.


Häufige Fragen zu Reisen in Deutschland mit Kindern, Teenagern und Großeltern

Welche Reiseziele in Deutschland eignen sich mit Kindern?

Da kennt ihr eure Kinder am besten. Was ich bei unseren Ausflügen mit kleinen Kindern vorab fast immer gemacht habe: bei Google Maps schauen, wo öffentliche Toiletten sind, wo es einen Spielplatz gibt und wo wir notfalls schnell ein Eis auf die Hand bekommen. Das klingt banal, hat uns unterwegs aber so manchen Tag gerettet.

Besonders schön fand ich mit kleinen Kindern Orte, an denen sie sich frei bewegen konnten und wir nicht ständig auf Autos achten mussten: Parkanlagen, Tierparks, Strände, Badeseen oder große Spielplätze. Bei Städtereisen habe ich deshalb nie versucht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag abzuhaken. Lieber ein paar Dinge anschauen und zwischendurch genug Zeit zum Rennen, Spielen und Eisessen lassen.

Welche Reiseziele in Deutschland eignen sich mit Teenagern?

Meine Teenager mögen vor allem interaktive Museen und alles, wo etwas passiert. Nur durch einen Wald laufen? Eher langweilig. Führt der Weg dagegen über Felsen, steinige Pfade oder Stellen, an denen man ein bisschen klettern muss, sieht die Sache sofort anders aus.

Auch besondere Aussichtspunkte, ungewöhnliche Museen, Action und Ziele, bei denen man selbst etwas ausprobieren kann, kommen bei uns gut an. Genau deshalb schaue ich bei Reisen mit Teenagern weniger danach, ob ein Ziel offiziell als „familienfreundlich“ gilt, sondern eher danach, ob es dort etwas zu entdecken, auszuprobieren oder zu erleben gibt.

Kann man gut mit Kindern und Großeltern gemeinsam durch Deutschland reisen?

Wir waren sehr oft mit drei Generationen unterwegs – also meine Kinder, meine Eltern und ich. Unsere Unterkünfte lagen fast immer sehr zentral. Das war für uns Gold wert, weil nicht jeden Tag alle dasselbe machen wollten.

Die Kinder wollten oft mit uns auf Tour, meine Eltern lieber einen ruhigeren Tag. Dann konnten sie einfach im Hotel bleiben, zu Fuß in die Stadt gehen, einen Kaffee trinken oder etwas in ihrem eigenen Tempo unternehmen. Spätestens zum Abendessen haben wir uns wieder getroffen und gegenseitig erzählt, was wir erlebt haben. Genau diese Mischung mochte ich an unseren Reisen mit drei Generationen besonders.

Ferienwohnung oder Hotel mit Kindern – was ist besser?

Mit Baby und kleineren Kindern fand ich eine Ferienwohnung meistens einfacher. Man kann sich selbst versorgen, hat einen Kühlschrank, kann Fläschchen oder Essen zubereiten und ist nicht an feste Frühstückszeiten gebunden. Gerade Frühstück fand ich mit kleinen Kindern in einer Ferienwohnung oft deutlich stressfreier als im Hotel.

Mit größeren Kindern und Teenagern mag ich Hotels inzwischen lieber. Morgens gemeinsam zum Frühstücksbuffet zu gehen, gehört für mich inzwischen einfach zum Urlaub dazu – und niemand muss einkaufen, Tisch decken oder hinterher abwaschen. Bei längeren Aufenthalten versuche ich möglichst zwei Zimmer, eine Verbindungstür oder zumindest getrennte Schlafbereiche zu bekommen.

Wie weit sollte man mit einem Baby oder Kleinkind in den Urlaub fahren?

Mit einem sehr kleinen Baby würde ich eine lange Autofahrt nicht unterschätzen. Die Kleinen liegen viele Stunden in der Babyschale, deshalb haben wir ungefähr alle anderthalb Stunden längere Pausen gemacht, das Baby herausgenommen und eine Weile gerade liegen oder später auch krabbeln lassen.

Praktisch bei Reisen durch Deutschland: Auf vielen größeren Raststätten gibt es Wickelräume und häufig auch die Möglichkeit, Babynahrung oder ein Fläschchen warm zu machen. Dadurch dauern die Pausen natürlich länger. Aus fünf Stunden Fahrzeit können schnell sieben oder acht werden.

Eine Alternative ist die Bahn. Damit habe ich persönlich allerdings nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Unsere erste Reise mit Baby führte deshalb innerhalb Deutschlands in den Schwarzwald. Mehr dazu findet ihr in meinem Bericht Schwarzwald mit Baby – unsere erste Reise mit Kind und in meinem Beitrag Erste Reise mit Baby – Erfahrungen und Tipps.

Wie oft sollte man bei langen Autofahrten mit Kindern Pause machen?

Mit Baby und Kleinkind haben wir ungefähr alle anderthalb Stunden eine richtige Pause eingelegt. Nicht nur kurz zur Toilette und wieder weiter, sondern aussteigen, bewegen, wickeln, etwas trinken und bei einem Baby auch einmal eine Weile raus aus der Babyschale.

Mit größeren Kindern wurden die Abstände länger. Trotzdem hatten wir immer Getränke und Snacks griffbereit und haben unterwegs lieber eine Pause mehr gemacht als eine zu wenig. Rastplätze mit Spielplatz waren natürlich besonders praktisch.

Was kann man mit Kindern bei schlechtem Wetter in Deutschland machen?

Bei schlechtem Wetter waren bei uns Museen am besten, wenn die Kinder nicht nur anschauen mussten. Anfassen, ausprobieren, Knöpfe drücken, Experimente machen – damit konnte ich sie deutlich länger begeistern. Auf Fehmarn mochten wir zum Beispiel die Galileo Wissenswelt. Auch das Neanderthal Museum kam bei meinen Kindern gut an.

Mit Teenagern darf es bei uns gerne noch etwas mehr Action sein: interaktive Ausstellungen, Escape Rooms, Kletterhallen oder andere Ziele, bei denen sie selbst etwas machen können.

Wie kommt man auf den Brocken?

Mit dem Auto kommt man nicht bis auf den Brockengipfel. Wer nicht hinaufwandern möchte, kann mit der Brockenbahn fahren. Die Harzer Schmalspurbahnen fahren unter anderem ab Wernigerode über Drei Annen Hohne und Schierke hinauf zum Brocken. Man muss also nicht zwingend schon in Wernigerode einsteigen.

Wir sind damals in Drei Annen Hohne eingestiegen. Gerade mit Kindern fand ich das schön, weil schon die Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn selbst ein Erlebnis war. Wer lieber wandert, kann zum Beispiel von Schierke oder Torfhaus starten. Vorher würde ich immer den aktuellen Fahrplan und mögliche Streckensperrungen prüfen, denn im Harz können sich Verbindungen und Wanderwege ändern.

Unsere Fahrt mit der Brockenbahn und unseren Besuch im Harz findet ihr in meinem Bericht Harz mit Kindern: Brocken, Brockenbahn und Baumannshöhle.

Wie kommt man mit Kindern oder Großeltern auf die Zugspitze?

Für einen normalen Tagesausflug auf die Zugspitze gibt es mehrere einfache Möglichkeiten. Direkt vom Eibsee fährt die Seilbahn Zugspitze bis zum Gipfel. Die Fahrt dauert laut Betreiber ungefähr zehn Minuten. Wer lieber mit der Bahn hinauffährt, kann die Zahnradbahn ab Garmisch-Partenkirchen nehmen. Sie fährt über Grainau und den Eibsee bis zum Zugspitzplatt. Von dort geht es mit der Gletscherbahn weiter zum Gipfel.

Man kann daraus auch eine schöne Rundfahrt machen: zum Beispiel mit der Zahnradbahn hinauf und mit der Seilbahn wieder hinunter – oder andersherum. Gerade mit Kindern oder Großeltern finde ich das spannender, als denselben Weg zweimal zu fahren. Vorher unbedingt Wetter und Betriebszeiten prüfen. Unten am Eibsee kann die Sonne scheinen, während oben auf fast 3.000 Metern Wolken, Wind oder Schnee warten.

Wir waren selbst mit drei Generationen auf der Zugspitze. Wie unser Tag aussah und welche Strecke wir genommen haben, steht in meinem Beitrag Ausflug auf die Zugspitze mit drei Generationen.

Was sollte man beim Reisen mit drei Generationen beachten?

Bei uns war eine zentrale Unterkunft der wichtigste Punkt. Meine Eltern mussten dadurch nicht jedes Mal mitfahren, wenn wir mit den Kindern einen längeren Ausflug geplant hatten. Sie konnten zu Fuß los, einen Kaffee trinken, durch den Ort gehen oder einfach einen ruhigeren Tag machen.

Wir haben morgens besprochen, wer worauf Lust hat. Niemand musste aus Pflichtgefühl mitkommen. Abends saßen wir dann wieder zusammen und jeder hatte etwas vom Tag zu erzählen. Für uns war genau das der große Vorteil an Reisen mit drei Generationen: viel gemeinsame Zeit, aber trotzdem Freiraum für Kinder, Teenager, Eltern und Großeltern.


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Bei Reisen in Deutschland achte ich besonders auf die Lage. Mit Kindern war für uns oft wichtig, dass Wege kurz bleiben, Parken nicht kompliziert ist und man abends nicht noch ewig fahren muss. Bei Reisen mit Großeltern ist eine zentrale Lage ebenfalls praktisch, damit einzelne Familienmitglieder auch ohne Auto etwas unternehmen können.

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