Dom zu Speyer besuchen
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Ausflugstipp: Der Dom zu Speyer
Heute stelle ich euch einen Ausflugstipp vor: den Dom zu Speyer.
Der Dom zu Speyer gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz. Die größte erhaltene romanische Kirche der Welt ist UNESCO-Welterbe und ein beeindruckendes Ziel für einen Zwischenstopp in der historischen Stadt Speyer.
Speyer in Rheinland-Pfalz liegt etwa 100 Kilometer südlich von Frankfurt und eignet sich gut für einen Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden.
Besucherinfos zum Dom zu Speyer (Stand 2026)
Dom
Eintritt frei
Öffnungszeiten April bis Oktober
Mo–Sa 9:00–19:00 Uhr
So 11:30–17:30 Uhr
Öffnungszeiten November bis März
Mo–Sa 9:00–17:00 Uhr
So 11:30–17:00 Uhr
Krypta und Kaisergräber
öffnen eine halbe Stunde nach der Domöffnung und schließen eine halbe Stunde vor Domschluss
Kaisersaal und Aussichtsplattform
April bis Oktober für Einzelbesucher geöffnet
November bis März für Einzelbesucher geschlossen
Offizielle Website
www.dom-zu-speyer.de
Was den Dom zu Speyer so besonders macht
Um 1025 begann unter dem salischen König und späteren Kaiser Konrad II. der Bau des Doms mit dem Ziel, die größte Kirche des Abendlandes zu errichten.
Weder er noch sein Sohn Heinrich III. erlebten die Fertigstellung. Geweiht wurde der Dom im Jahr 1061.
In den folgenden Jahrhunderten wurde der Dom mehrfach umgebaut, teilweise um ihn zu vergrößern, teilweise aber auch nach Zerstörungen wie dem großen Brand der Stadt Speyer im Jahr 1689.
Der Dom zu Speyer, offiziell Domkirche St. Maria und St. Stephan beziehungsweise Kaiserdom zu Speyer, ist heute die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Seit 1981 gehört er zum UNESCO-Welterbe.
Eine weitere Besonderheit liegt unter dem Bauwerk: In der Krypta befinden sich die Gräber von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und mehreren Bischöfen.
Unser Zwischenstopp in Speyer
Das alles waren gute Gründe für uns für einen kleinen Abstecher nach Speyer.
Wir hatten in Frankfurt übernachtet und waren auf dem Weg in die Zugspitzregion.
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Weitere Informationen
Am Ortseingang von Speyer begrüßt eine Boeing 747 die Gäste. Grund: das dortige Technik Museum Speyer. Auf einer Hallenfläche von 25.000 Quadratmetern und zusätzlich 100.000 Quadratmetern Freigelände kann man viele technische Konstruktionen aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau besichtigen und die Boeing komplett begehen.
Steht auch auf meiner Bucketlist. Aber für den Tag hatten wir ein anderes Ziel:



Figur „Der Jakobspilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela“.
Speyer ist ein bedeutender Marienwallfahrtsort und war im Mittelalter auch eine wichtige Station für Rom- und Jerusalempilger.


Besichtigung des Doms zu Speyer
Der Eintritt in den Dom selbst ist frei.
Für die Krypta und Kaisergräber sowie für Turm und Kaisersaal wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Damit werden Instandhaltung und Restaurierungen finanziert.
Die Eintrittskarten werden nicht im Dom verkauft, sondern in dem kleinen Infohäuschen rechts vom Haupteingang.
Kleiner Hinweis: Die Fotos entstanden heute mit dem Handy. Warum? Weil ich im Dom niemanden mit dem Klack-Geräusch meiner Kamera nerven wollte. Das ist ein Vorteil meines Handys gegenüber meiner Spiegelreflex. Es ist völlig lautlos. Der Nachteil ist allerdings auch klar.


Im südlichen Domgarten liegt der Ölberg. Damals war er der Mittelpunkt des Domkreuzgangs. Der Speyerer Bildhauer Gottfried Renn schuf im 19. Jahrhundert das heutige Figurenprogramm, nachdem die ursprüngliche Darstellung weitgehend zerstört worden war. Es zeigt eine steinerne Figurengruppe zum biblischen Geschehen auf dem Jerusalemer Ölberg.


Wir kauften uns die Eintrittskarten, besichtigten zunächst aber den Dom, da wir bis zur Führung noch etwas Zeit hatten.






Damit man den Kaisersaal in Ruhe besichtigen kann, wird immer nur eine kleine Gruppe nach oben gelassen.

Kaisersaal und Aussichtsplattform
Im Kaisersaal kann man neun Fresken von Johann von Schraudolph besichtigen. 1957 wurden sie bei der aufwendigen Domrestaurierung entfernt und im eigens dafür errichteten Kaisersaal wieder angebracht. Seit den Achtzigern setzt der Restaurator Vitus Wurmdobler die Fresken wieder instand.
Die Dame, die uns im Kaisersaal alles erklärte, war mit ganzer Liebe dabei. Das spürte man sofort. Selbst die Kinder lauschten gespannt, als es darum ging, wie die Bilder damals abgetragen und wieder angebracht wurden.
Bis zu sieben Meter hoch sind die Fresken. Sie zeigen vier Motive aus dem Bernhards-Zyklus, vier aus dem Stephanus-Zyklus und die Marienkrönung auf der Kuppelkonstruktion.


Vom Kaisersaal führt eine Treppe hinauf zur Aussichtsplattform.
304 Stufen sind es bis dahin. Belohnt wird man mit einem Panoramablick in 60 Metern Höhe. Bei guten Sichtverhältnissen kann man bis zu 50 Kilometer weit schauen.
Aussicht von der Aussichtsplattform






Die Krypta und die Kaisergräber
Einmal von ganz oben nach ganz unten. Von der Aussichtsplattform hinunter in die Krypta.
Die Krypta ist der älteste Teil des Doms zu Speyer. Bereits 1041 wurde die Unterkirche geweiht und sieht heute noch nahezu genauso aus wie damals.
Die Größe und die geometrische Anordnung der Bögen machen sie zu einer der schönsten Krypten ihrer Art. Die Gewölbe sind bis zu sechs Meter hoch. Damit ist sie eine der größten Hallenkrypten überhaupt.
Schön ist auch das große romanische Taufbecken im Chorraum. Kurzum: sehr sehenswert.
Bestattet sind hier unter anderem Kaiser Konrad II., Kaiserin Gisela, Kaiser Heinrich III., Kaiser Heinrich IV., Kaiser Heinrich V., Kaiserin Beatrix, Agnes, König Philipp von Schwaben, König Rudolf von Habsburg, König Adolf von Nassau und König Albrecht von Habsburg.











Unser Fazit zum Zwischenstopp am Speyerer Dom
Insgesamt war das ein sehr lohnenswerter Zwischenstopp.
Beeindruckend fanden die Kinder vor allem die Fresken und die Krypta, letzteres wegen der schieren Größe.
Im Restaurant neben dem Dom gab es Mittagessen, bevor unsere Reise weiter Richtung Zugspitzregion ging.






Danke, dass ihr wieder dabei ward.
Im nächste Bericht nehme ich euch mit nach Bayern!
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Häufige Fragen zum Dom zu Speyer
Wie kommt man zum Dom zu Speyer?
Der Dom zu Speyer liegt im historischen Zentrum der Stadt Speyer in Rheinland-Pfalz. Vom Bahnhof Speyer sind es etwa 15–20 Minuten zu Fuß bis zum Dom. Mit dem Auto erreicht man Speyer über die A61 oder A65. Parkplätze gibt es unter anderem am Domplatz, am Festplatz oder in mehreren Parkhäusern im Zentrum. Die Maximilianstraße führt direkt auf den Dom zu.
Was kostet der Eintritt in den Dom zu Speyer?
Der Eintritt in den Dom selbst ist kostenlos. Für einige Bereiche wird jedoch Eintritt verlangt. Dazu gehören die Krypta mit den Kaisergräbern sowie der Turmaufstieg mit dem Kaisersaal. Die genauen Preise können sich ändern. Vor dem Besuch lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die offizielle Website des Doms.
Welche Öffnungszeiten hat der Dom zu Speyer?
Der Dom ist in der Regel täglich geöffnet. Von April bis Oktober meist montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr, sonntags von 11:30 bis 17:30 Uhr. Im Winterhalbjahr gelten kürzere Zeiten, meist montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 11:30 bis 17 Uhr. Da sich Zeiten gelegentlich ändern können, lohnt sich vor dem Besuch ein kurzer Blick auf die offizielle Website des Doms.
Warum ist der Dom zu Speyer so bedeutend?
Der Kaiserdom zu Speyer ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt und gehört seit 1981 zum UNESCO-Welterbe. Besonders beeindruckend ist die riesige Krypta unter dem Dom. Dort befinden sich die Gräber mehrerer deutscher Kaiser und Könige aus dem Mittelalter. Auch der Kaisersaal mit seinen Fresken sowie die Aussichtsplattform hoch oben im Turm machen den Dom zu einem der bedeutendsten historischen Bauwerke Deutschlands.
Lohnt sich die Krypta im Dom zu Speyer?
Ja, absolut. Die Krypta gehört zu den eindrucksvollsten Bereichen des gesamten Bauwerks. Besonders die Größe, die Gewölbe und die geschichtliche Bedeutung bleiben im Gedächtnis.
Kann man den Turm des Doms zu Speyer besichtigen?
Ja, Kaisersaal und Aussichtsplattform können besucht werden. Für Einzelbesucher sind sie allerdings nicht das ganze Jahr über geöffnet. Vor allem im Winter gibt es Einschränkungen.
Was ist das Technik Museum Speyer?
Das Technik Museum Speyer liegt nicht weit vom Dom entfernt und ist schon bei der Anfahrt durch die große Boeing 747 kaum zu übersehen. Wer sich für Flugzeuge, Raumfahrt, U-Boote und Technik begeistert, sollte dafür extra Zeit einplanen.
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