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San Francisco mit Kindern: Regenchaos, Coit Tower und Golden Gate Bridge

Zuletzt geändert:

San Francisco Teil 2 führte uns noch einmal mitten hinein in diese Stadt, die uns trotz Regen, Kälte und chaotischer Tourplanung nicht mehr losließ. Nach unserem ersten San-Francisco-Tag mit Muir Woods, Sausalito, Pier 39, Seelöwen und Lombard Street standen nun Chinatown, der Coit Tower, eine Fahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus, die Golden Gate Bridge, der Golden Gate Park und die Painted Ladies auf dem Plan. Eigentlich. Denn San Franciscound das Wetter sind manchmal nicht berechenbar und beeinflussten wieder einmal, wie unsere Reise laufen sollte.

Passend zu diesem Beitrag

Dieser Beitrag gehört zu unserem großen Wohnmobil-Roadtrip an der Westküste der USA. Direkt davor waren wir in San Francisco Teil 1 unterwegs. Für die Vorbereitung passen außerdem meine Beiträge zur Roadtrip-Planung, zu USA mit Kindern und zu unserer ursprünglichen Routenplanung für die US-Westküste.


San Francisco

Ort: San Francisco – Chinatown, Coit-Tower, Golden Gate Bridge

Gelaufene Schritte: 19.238

Ein neuer Morgen in San Francisco

Wieder müssen wir sehr zeitig bei Grayline im Zentrum von SF sein.

Wieder müssen wir ein teures Taxi nehmen, weil der Shuttlebus so früh noch nicht fährt.

Wieder regnet es und es ist kalt und ungemütlich.

Es war alles genauso wie gestern, wo uns dann bei Grayline gesagt wurde, dass unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour ausfällt …..

Genauso,….. ohweh…… ich habe so eine leise Vorahnung,…..

Nasser Morgen in San Francisco vor der Stadtrundfahrt

Ich zeige euch mal, wie nass und kalt und ungemütlich es auch an diesem Morgen wieder war …..

Kalter Regentag in San Francisco mit Kindern

Brrrrrrrrr……….

Achja, eine frierende Taube fehlt noch:

Taube in San Francisco an einem kalten Morgen

Wobei ….. so verfröstelt wie die Tauben gestern sah sie gar nicht aus – ein gutes Omen in Bezug auf unsere Wetterprognose?

Wir erreichten wieder pünktlich um kurz nach 8 Uhr das Büro von Grayline an der Poststreet.

Wir sind wie gestern Abend mit einem der roten Taxen gefahren – Fly Wheel heissen die, bezahlt haben wir 22 USD.

Unsere Tour sollte um 8.30 Uhr starten. Pünktlich waren wir am Office. Und waren voller Hoffnung. Aber aufgrund des Wetters auch mit einigen Befürchtungen.

Und ….. tatsächlich genau wie gestern ….. gab es schlechte Nachrichten: Unsere Stadtrundfahrt würde ausfallen, wegen Regen,….

Neeeeee…… bitte nicht schon wieder ……..

Ich hätte heulen können. Wir hatten heute nur noch 1/2 Tag in San Francisco, heute Nachmittag wollten wir zum nächsten Campground fahren, damit wir morgen mehr Zeit für den Pacific Highway haben würden. Also zumindest den Teil, den wir fahren konnten, wegen der eingestürzten Brücke …

Nachdem mir die Frau mitgeteilt hatte, dass die Tour nicht stattfindet, fühlte ich mich doch etwas veräppelt. Warum informiert man mich denn nicht?! Ich habe morgens den Stress, dass wir alle um 7 Uhr abfahrbereit sind, organisiere ein Taxi, was viel mehr kostet als ein Shuttle und dann sowas,.. Meine Frage, ob sie mir irgendetwas alternativ anbieten könnte, wurde mit Schulterzucken beantwortet. Sie wüsste das ja auch nicht und ob ich mein Geld wieder bekäme wüsste sie auch nicht und was sie jetzt tun solle wüsste sie auch nicht usw… Und ohne groß drüber nachzudenken machte ich meinem Unmut Luft. Das ich auf englisch diskutieren kann, wusste ich bis dahin auch nicht.

Die Dame hatte dann ein einsehen, dass das wirklich alles doof gelaufen war und wir bekamen Tickets für den Hopp on – Hopp of – Bus. Na, das war ja zumindest schon einmal etwas, so würden wir ja doch noch etwas von San Francisco sehen können. Dieser startete aber erst um 10 Uhr, und es war jetzt 8:20 Uhr ……

Na super,….

Es regnete wieder und wir überlegten, wie wir diese Stunde rumbekommen sollten.

Der Plan: Zu Fuß nach Chinatown laufen. So weit war das gar nicht, knapp 2 km.

Die Begeisterung meiner Kinder auf einer Skala von 1 – 10: Minus 3 …..

Aber dann stellten sie auch fest, dass es keine sinnvolle Alternative gab und wir gingen los, frustriert darüber, dass wir heute wohl vieles nicht sehen würden, was eigentlich geplant war und frierend wegen des Wetters.

„Wieso haben wir eigentlich keinen Schirm dabei?“

„Mama, du hast gesagt, in Kalifornien scheint immer die Sonne, da braucht man keinen Schirm!“

So, habe ich das tatsächlich gesagt?! Kurzer Anfall geistiger Umnachtung, immerhin findet mich meine Regenwolke überall,….. * seufz *

Großes Feuerwehrauto in San Francisco

Ein riesiges Feuerwehrauto!

Chinatown

In vielen Städten gibt es ein „Chinatown“, das sind Wohnviertel, in denen überwiegend Menschen mit chinesischen Wurzeln leben und arbeiten. An den Zufahrtswegen finden sich meistens große Eingangstore und auch die Architektur in Chinatown selber sind angelehnt an die traditionelle chinesische Architektur. Die Chinesen nennen es übrigens meistens nicht Chinatown, sondern „Tangren Jie“.

Das Chinatown in San Francisco ist mit ca 10.000 Einwohnern die zweitgrößte der Welt.

Es wurde um 1850 gegründet, aber bei dem großen Erdbeben im Jahr 1906 vollständig zerstört. Trotz anderer Pläne der Stadtverwaltung wurde Chinatown an gleicher Stelle wieder aufgebaut.

Wir kamen in Chinatown an – und man fühlte sich tatsächlich etwas wie in China. Straßennamen waren zweisprachig, auf den Geschäften stand alles in chinesischen Zeichen, es gab Gebäude in der typischen chinesischen Architektur und die schönen Straßenlaternen rundeten das Gesamtbild perfekt ab.

Eingangstor von Chinatown in San Francisco

Das Eingangstor an der Hauptstrasse von Chinatown, leider war es am nieseln

Straßenszene in Chinatown San Francisco

Leider waren wir so früh, dass noch alle Geschäfte geschlossen waren, ausser ein Geschäft, welches Geflügel verkaufte. Wir gingen hinein, um uns umzusehen, aber was wir sahen, war leider nicht so schön….. Denn das Geflügel dort lebte noch. Rest erspare ich euch.

Straßenlaterne in Chinatown San Francisco

Die Straßenlaternen passend zum gesamten Straßenbild

Zweisprachige Straßennamen in Chinatown San Francisco

Zweisprachige Straßennamen

Chinesische Zeitung in Chinatown San Francisco

Wir fanden eine chinesische Zeitung und die Kinder versuchten, irgendetwas zu lesen.

Ich musste schmunzelnd an den Satz denken, den meine Kinder auch schon oft gehört haben: „Rede ich chinesisch?“

Chinatown San Francisco mit Gebäuden und Straßenschild

Rote Lampions in Chinatown San Francisco

Schön war der Abschnitt mit den roten Lampions über der Strasse.

Straße in Chinatown San Francisco mit Lampions

Als wir fast durch Chinatown durch waren, hörte der Regen auf und die Sonne blinzelte sogar kurz durch.

Chinatown San Francisco nach dem Regen

Straße in San Francisco auf dem Weg zum Coit Tower

Irgendwo auf dem Weg

Auf den Spuren von Monk

Auf dem Weg von Chinatown zum Coit-Tower liegt eine ganz besondere Strassenkreuzung. Zumindest, wenn man wie ich ein grosser Fan der Serie „Monk“ ist.

Kennt ihr Monk? Ein brillanter Detektiv, welcher leider unter vielen Neurosen und Zwangsstörungen leidet, welche ihm das Leben echt schwer machen.

In der Eröffnungssequenz / Vorspann überquert er eine Strasse und diese Strassenkreuzung lag zufällig auf unserem Weg

Video (fängt direkt an der passenden Stelle an) -> Klick hier <-

Die Kreuzung, welche Monk im Intro überquert, liegt an der Ecke Montgomery Street / Green Street

Kreuzung Montgomery Street und Green Street aus dem Monk Intro

Das ist sie. Ich habe das aber bei Tageslicht zunächst gar nicht so recht wieder erkannt, denn in der Szene läuft er nachts über diese Strasse. War trotzdem witzig, einmal dort zu sein

Meine Älteste läuft über die Monk Kreuzung in San Francisco

Meine Älteste kennt Monk auch und wollte unbedingt einmal genauso über die Kreuzung laufen

Straßenkreuzung in San Francisco aus der Serie Monk

Wir gingen Richtung Coit – Tower. Nur knapp 1 km war es zu laufen, ….. Zumindest waren hier die Strassen noch nicht so steil wie gestern an der Lombard- Street, wobei die Strasse den Telegraph Hill hoch auch schon eine beachtliche Steigung hatte. ….. Es war leider immer noch zu früh für den Hopp On Hopp Off – Bus.

Der Coit Tower

Auf einem der vielen Hügel von San Francisco, dem Telegraph Hill, steht der 64 Meter hohe Aussichtsturm. Er wurde 1934 gebaut und viele tolle Wandmalereien (gemalt von Bernard Zakheim) im gesamtem unteren Geschoss, also dort, wo die Kassen sind, zeigen Strassenszenen aus dieser Zeit mit Bezug zur österreichischen Geschichte und wer genau hinschaut, findet auch einige sozialkritische Elemente.

Coit Tower in San Francisco

Coit Tower Ansicht in San Francisco

Dieses Motiv hängt in der Wohnung meiner Eltern, allerdings die gusseiserne Version. Wie ein Stück zu Hause, so fern der Heimat . Genau das Motiv hat mir ein paar Jahre später in Australien aber großes Heimweh beschert. Ein Tag, an dem soviel schief gegangen ist.

Warum der Name „Coit Tower“? – Lillie Hitchcock Coit, eine Dame aus der High Society, hat einer Legende nach den Feuerwehrleuten bei einem Brand in der Nähe des Standortes vom Coit Tower geholfen. Sie verehrte die Feuerwehrleute schon länger für ihren Einsatz und wurde nach ihrem Hilfseinsatz sogar zum Maskottchen der Engine Company No5 der freiwilligen Feuerwehr von SF.

1929 verstarb sie und hinterließ der Stadt 100.000 USD mit dem Zweck, irgendetwas zur Verschönerung der Stadt damit zu finanzieren.

Mit dieser Spende wurde der Aussichtsturm gebaut, zu Ehren der Freiwilligen Feuerwehr.

Von oben hat man einen fantastischen Panoramablick über San Francisco.

Lage des Coit Tower

Eintritt für die Aufzugsfahrt nach oben

Erwachsene ca 7 € und Kinder 2-3 €

Aussichtstürme und hohe Blicke

Der Coit Tower war wieder so ein Ort, an dem ich merkte, wie sehr ich Aussichtspunkte liebe. Dieses Von-oben-auf-eine-Stadt-schauen hatten wir später auch in Tokyo, in Dresden, in München, am Kölner Dom und sogar am Leuchtturm Flügge auf Fehmarn. Ich liebs so sehr. Und meine Kinder? Eher nicht, denn meistens bedeutet das: Viele Stufen. So auch am Coit Tower …

Wir sind ja nun schon einige Kilometer gelaufen mit unseren von gestern doch etwas muskelkatergeplagten Beinen.

Um zum Coit Tower hoch zu kommen, muss man erst einmal auf den Telegraph Hill hoch. Je nachdem, von welcher Seite man nach oben möchte, gibt es längere und kürzere Treppen.

Wir kamen aus Richtung China Town und so warteten auf uns nicht ganz so viele Treppenstufen, nur „entspannte“ 122 waren es. Meine Kinder zählen immer die Stufen….. Unsere Beine,…… aua……

Genau um 10 Uhr waren wir oben, also genau passend zur Öffnung. Bis 18 Uhr ist er dann geöffnet und lädt täglich viele Besucher ein, um die Aussicht auf San Francisco zu geniessen.

Als wir ankamen, stand auch schon eine Schlange vor der noch verschlossenen Eingangstür. Da es in San Francisco oft zu Küstennebel kommt, ist der Ansturm bei Sonnenschein und klarer Sicht entsprechend groß.

Aussichtsplattform im Coit Tower San Francisco

Nach oben hin ist er offen, hat aber trotzdem Gläser in den Fenstern – bei dem eisigen Wind an diesem Tage war das auch ganz gut.

Financial District von San Francisco vom Coit Tower aus gesehen

Das Financial District . Das hohe, spitze Gebäude ist die Transamerica Pyramid.

Transamerica Pyramid in San Francisco

Sie ist eines der Wahrzeichen von San Francisco. Mit 260 Metern Höhe und 48 Stockwerken mit Verkaufs- und Büroräumen ist sie noch das höchste Gebäude San Franciscos, aber im Bau ist das Salesforce Towers, welches bei seiner Fertigstellung in 2018 höher sein wird ans das Transamerica Pyramid.

Golden Gate Bridge vom Coit Tower aus gesehen

Die Golden Gate Bridge in ihrer ganzen Pracht!

Pier 39 vom Coit Tower aus gesehen

Pier 39 ……..

Seelöwen am Pier 39 vom Coit Tower aus gesehen

…. mit seinen Seelöwen

Oakland Bay Bridge und Embarcadero von San Francisco

Oakland Bay Bridge und Lissabon: Die große Schwester der Ponte 25 de Abril

Die Oakland Bay Bridge ist sozusagen die große Schwester der Ponte 25 de Abril in Lissabon . Beide Brücken wurden von der American Bridge Company gebaut und gehören konstruktiv in dieselbe Brückenfamilie: lange Hängebrücke, massive Stahlkonstruktion, markante Fachwerk-Elemente und zwei Ebenen für den Verkehr. Deshalb erinnert die Ponte 25 de Abril technisch viel eher an die San Francisco-Oakland Bay Bridge als an die Golden Gate Bridge. Die berühmte rötlich-orange Farbe der Brücke in Lissabon führt allerdings dazu, dass viele sofort an die Golden Gate Bridge denken. Optisch ist es also ein bisschen Golden-Gate-Gefühl, konstruktiv aber eher Bay-Bridge-Verwandtschaft.

Das Gebiet direkt am Wasser mit seinen Piers heisst „The Embarcadero“ und ist die auf einem Damm am Port of San Francisco entlang laufende Straße. Sie wurde auf künstlichem Land gebaut, das dem Meer abgewonnen wurde.

Ferry Building am Embarcadero in San Francisco

Das Gebäude vom Port of San Francisco – Das Ferry Building. Innen findet man viele Cafés, Restaurants und Shops.

Schauer am Horizont über San Francisco

Am Horizont zog ein Schauer entlang

Pier 39 und Alcatraz vom Coit Tower aus gesehen

Im Vordergrund Pier 39, die kleine Insel im Hintergrund ist die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz

An Alcatraz waren wir gestern schon mit der Fähre von Sausalito aus vorbeigefahren. Den Blick vom Wasser aus gibt es im ersten Teil unseres San-Francisco-Tages: San Francisco Teil 1 mit Muir Woods, Sausalito und Pier 39.

Lombard Street vom Coit Tower aus gesehen

Die Lombard-Street – da erkennt man auch gut die vielen Kurven auf kurzer Strecke

Golden Gate Bridge vom kleinen Parkplatz am Coit Tower aus gesehen

Ausblick auf die Golden Gate Bridge vom kleinen Parkplatz am Coit Tower

Wir liefen zur Haltestelle vom HO-HO-Bus. Dieses mal ging es bergab. Eine steile Strasse bergab laufen ist aber auch anstrengend, und ausserdem musste ich die Kinder davon abhalten, einfach loszurennen, denn ich glaube, wenn man hier einmal ans rennen kommt, kann man nicht mehr stoppen …..

Steile Straße in San Francisco bergab

Straße in San Francisco mit starkem Höhenunterschied

Achtet mal auf den Höhenunterschied zum Ende der Strasse hin

Saints Peter and Paul Church am Washington Square Park

Die Haltestelle lag am Washington Square Park. Die schöne Kirche ist die Saints Peter and Paul Church, welche direkt am Washington Square Park liegt.

Hop-on-Hop-off-Bus in San Francisco

Im Ho-Ho-Bus konnte man mit den Kopfhörern diverse Sprachen einstellen, u.a. auch deutsch. Die Zwillinge fanden das nicht so interessant, sie haben sich zwar angeschaut, wo wir grad herfahren, aber nicht besonders gut zugehört ….

Meine Älteste dagegen hat interessiert zugehört und hat sich auch vieles gemerkt, wie ich abends sehen konnte, als sie in ihr Reisetagebuch schrieb und noch einige Fakten im Kopf hatte.

Wir erfuhren zum Beispiel einiges über das große Erdbeben 1906.

Am 18. April 1906 erschütterte ein sehr schweres Erdbeben die Region um San Francisco. Es gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA.

Alleine in San Francisco kamen durch das Beben selbst und die dadurch entstandenen Brände über 3000 Menschen ums Leben.

San Francisco und das Erdbeben von 1906

Das schwere Erdbeben von San Francisco begegnete uns später auf einer anderen Reise noch einmal ganz anders: im Quake Museum in Lissabon. Dort geht es zwar vor allem um das verheerende Erdbeben von 1755 in Lissabon, aber auch andere große Beben werden thematisch aufgegriffen. In einem Raum wird man mit Monitoren als Fenster in das San Francisco 1906 versetzt. Man steht in einem relativ hohen Gebäude. Dann beginnt der Boden zu wackeln und durch die „Fenster“ sieht man, wie San Francisco immer mehr in Schutt und Asche liegt und immer mehr Brände ausbrechen.  Sehr beklemmendes Gefühl… Solche Momente zeigen mir immer wieder, wie sehr Stadtgeschichte, Naturgewalten und Reisen immer irgendwie miteinander verbunden sind.

Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus durch San Francisco

Wir fuhren erst zum Fisherman’s Wharf, das ist dort, wo auch der Pier 39 ist.

Als wir dort einfuhren, stellte der Busfahrer ein Lied an. „San Francisco“ von Scott McKenzie.

Es war ein absoluter Gänsehautmoment. Dieses Lied, die Fahrt an der Promenade entlang, und weit hinten sah mal etwas von der Golden Gate Bridge …… Ich hatte Tränen in den Augen.

Jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe und bei Youtube das Video heraus gesucht habe, dieses Lied wieder höre und meine Zeilen niedertippe, habe ich wieder Tränen in den Augen. So ein toller Moment.

Fernweh, Sehnsucht und die Erinnerung an diesen Moment, an die Zeit dort, an die tolle Stadt, welche mich und auch die Kinder so fest in ihren Bann gezogen hat.

Los Angeles hat mir gut gefallen, vor allem am Griffith Observatory oder auch die Strände von LA – aber San Francisco hat mein Herz berührt.

Dieses Lied lief über die Lautsprecher vom Bus:

Und ein kurzes Video von mir, aber es war extrem windig und deswegen wackelt es etwas,…. sorry …..

…. ich will zurück ……

Hop-on-Hop-off-Busse auf Reisen

Hop-on-Hop-off-Busse sind immer sehr praktisch, inzwischen habe ich sie sehr zu schätzen gelernt, da man viel von einer Stadt sieht und erfährt. In San Francisco war es eher Plan B nach viel Grayline-Chaos, im Nachhinein aber wirklich sehr schön. In Singapur hatten wir später ebenfalls eine Tour mit Hop-on-Hop-off-Bus, wieder mit Regen, aber mit ganz anderen Eindrücken. Und außerdem schon es die Beine. In San Francisco mit seinen vielen schrägen Straßen haben sie sehr gelitten…

Fishermans Wharf ist Start und Endpunkt der Tour.

Fishermans Wharf in San Francisco

Wir waren also nun ganz am Anfang der Tour und obwohl wir eigentlich Richtung Golden Gate Bridge wollten, ging es erst einmal in die andere Richtung.

Wir saßen oben, also in dem offenen Teil. Es war inzwischen strahlend blauer Himmel, die Regenwolken haben sich alle verzogen, nur der Wind war etwas frisch. Ich konnte mein Glück kaum fassen!!!

Offener Hop-on-Hop-off-Bus in San Francisco

Wir fuhren erst Richtung „Port of San Francisco“ und dann durch das Financial District mit seinen imposanten Hochhäusern. Erst danach ging es via Lombard-Street Richtung Golden Gate Bridge.

So haben wir doch noch einiges von San Francisco zumindest gesehen. Zum erkunden blieb keine Zeit, da wir nachmittags noch zum nächsten Campground wollten.

Ferry Building in San Francisco vom Bus aus gesehen

Das Ferry Building (Port of San Francisco)

Turm vom Ferry Building mit Oakland Bay Bridge im Hintergrund

Der Turm vom Ferry Building. Im Hintergrund ist die Oakland Bay Bridge

San Francisco Financial District vom Bus aus

Spielplatz gegenüber vom Ferry Building in San Francisco

Gegenüber vom Ferry Building gibt es einen schönen kleinen Spielplatz

Hochhaus in San Francisco aus dem Bus fotografiert

Straßenszene in San Francisco mit Hochhäusern

Gebäude in San Francisco vom Hop-on-Hop-off-Bus aus gesehen

Flatiron ähnliches Gebäude in San Francisco

San Francisco hat also auch ein Flat-Iron Building. Das Original in New York gefällt mir aber besser

Mein Lieblingsblick auf so ein schmales, markantes Gebäude bleibt trotzdem der in New York: Flatiron Building und Brooklyn Bridge in New York.

Lombard Street vom Hop-on-Hop-off-Bus aus gesehen

Und dann tauchte sie auf – die Golden Gate Bridge

Wie gestern auch war das wieder ein ganz besonderer Moment!

Golden Gate Bridge aus dem Bus in San Francisco

Golden Gate Bridge bei blauem Himmel

Blick auf die Golden Gate Bridge in San Francisco

Am Golden Gate South Vista Point stiegen wir aus, um uns in Ruhe die Golden Gate Bridge anzusehen

Golden Gate Bridge am South Vista Point

San Francisco Blick an der Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge mit Blick Richtung Bucht

Obligatorisches Foto an der Golden Gate Bridge

Obligatorisches Pflichtfoto

Golden Gate Bridge aus der Nähe

Golden Gate Bridge und San Francisco Bay

Wir konnten uns nicht satt sehen ……

Golden Gate Bridge am South Vista Point in San Francisco

Golden Gate Bridge und Bucht von San Francisco

Golden Gate Park

Und dann ging es in den Golden Gate Park.

Hier hätten wir mit unserer eigentlichen Stadtführung Aufenthalt gehabt und ich wollte mir so gerne den Japanese Tea Garden ansehen …..

So fuhren wir dran vorbei und ich habe zumindest den Eingangsbereich gesehen,…… sah schön aus,….. och menno,…… Grayline, Danke noch einmal an dieser Stelle :(

Japanese Tea Garden im Golden Gate Park

Ja, im Golden Gate Park gibt es tatsächlich einen Japanese Tea Garden. Genau den hätte ich mir gerne angesehen. Einige Jahre später waren wir dann wirklich in Japan unterwegs, mit Tempeln, Schreinen, Gärten. Dass wir wirklich einmal Japan erkunden würden, hätte ich damals nicht einmal ansatzweise gedacht.  Unsere Japan-Reiseberichte findest du hier: Japan mit Teenagern.

Golden Gate Park in San Francisco vom Bus aus

Eingangsbereich im Golden Gate Park San Francisco

Golden Gate Park San Francisco während der Stadtrundfahrt

Gebäude im Golden Gate Park San Francisco

Parklandschaft im Golden Gate Park San Francisco

Golden Gate Park San Francisco mit Blick aus dem Bus

Alamo Square und Painted Ladies

Weiter ging die Fahrt Richtung Alamo Square. Hier gibt es einen kleinen Park und von dort hat man einen tollen Blick auf die alten, farbigen Häuser („Painted Ladies“) und die Skyline von San Francisco.

Werbung unterwegs in San Francisco

„MAMA, guck mal, was ist DAS denn?“

– …. „Ähm….. Werbung für Sprumpfhosen!“

„Oder für Klackerschuhe!“ („Klackerschuhe“ sind bei meinen Kindern alle Frauenschuhe mit Absatz)

Straßenszene unterwegs in San Francisco

Irgendwo unterwegs, leider weiß ich nicht mehr genau, wo das war

Straße und Häuser in San Francisco

Stadthalle von San Francisco aus dem fahrenden Bus fotografiert

Aus dem fahrenden Bus und auf die schnelle leider Fokuspunkt falsch gesetzt,…… Das ist die Stadthalle von SF

Wir liefen nach dem Aussteigen aus dem HoHo- Bus direkt zu dem kleinen Park – aber da gab es eine große Enttäuschung, denn der Park war nahezu komplett gesperrt,…..

Unschöne Bauzäune machten die bekannte Aussicht kaputt.

Alamo Square mit Bauzäunen vor den Painted Ladies

Ich versuchte, irgendwie drüberher zu fotografieren

Painted Ladies in San Francisco

Die Painted Ladies

Painted Ladies am Alamo Square in San Francisco

Wir liefen an den Painted Ladies entlang etwas die Strasse hinunter

In dem gesamten Areal sind die Häuser wunderschön

Schöne Häuser nahe der Painted Ladies in San Francisco

Fassaden in San Francisco nahe Alamo Square

Wohnhaus in San Francisco nahe den Painted Ladies

Gasthaus in San Francisco mit deutscher Beschriftung

Wir liefen etwas ziellos noch eine Weile durch die Strassen von San Francisco (auf der Suche nach einem Taxi) und schauten in die Schaufenster hinein. Gasthaus las ich. Treffen. Trinken. Essen ……. ähm, Moment, deutsch?! Steht das da wirklich auf deutsch?? Tatsächlich – wir standen vor einem Deutschen Restaurant. -> Hier gehts zum Website inkl. genauer Lagebeschreibung http://www.leopoldssf.com/location.html

Schaufenster in San Francisco

Hausfassade in San Francisco

Straße in San Francisco nahe Alamo Square

Ein besonderes Filmhaus in San Francisco

Wir fuhren mit dem Taxi zurück zum Campground. Da wir morgens mit dem Taxi angereist sind, hätten wir nun für die Rückfahrt mit dem Shuttle 4x 12 USD bezahlen müssen, das Taxi war in dem Fall günstiger.

Die 12 USD für eine Fahrt mit dem Shuttle gelten für Hin und Rückweg, fährt man nur eine Strecke, zahlt man aber auch 12 USD.

Das Taxi kostete 35 USD.

Bevor wir zurück zum Campground fuhren, wollten wir aber noch ein ganz besonderes Haus besuchen.

Ich sagte dem Taxifahrer die Adresse vom Candlestick Campground, aber das wir vorher noch zu dem einem besonderen Haus wollten. Die Adresse musste ich gar nicht sagen, denn er kannte das Haus sehr gut.

Es ist das Haus von …..

Haus aus dem Film Mrs Doubtfire in San Francisco

…. Mrs. Douptfire.

Wir lieben diesen Film, so traurig wie er (zwischendurch) auch ist.

Vor dem Mrs Doubtfire Haus in San Francisco

Weiter Richtung Pacific Highway No 1

Dann ging es aber endgültig zurück zum Campground.

Wir packten unsere Sachen zusammen, verstauten alles in den Schränken, entkabelten unser Wohnmobil und dann ging es los – Richtung Pacific Highway No 1, der Strasse direkt am Pacific entlang.

Und auch unser nächster Campingplatz lag direkt am Pazifik!




Alle Reiseberichte zu unserem Wohnmobil Roadtrip an der Westküste

Hier findest du die komplette Route mit allen Stationen, Reisetipps und unseren einzelnen Berichten von Kalifornien über Nevada bis Arizona und Utah.

Alle Reiseberichte zu unserem Wohnmobil Roadtrip an der Westküste der USA

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11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip Unsere Routenplanung für den Roadtrip an der US-Westküste FAQ USA mit Kindern – 11 ehrliche Antworten aus 3 Reisen 11 Tipps zum Fliegen mit Kindern Unsere bewährten Reisegadgets für lange Reisen


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5 Kommentare zu „San Francisco mit Kindern: Regenchaos, Coit Tower und Golden Gate Bridge“

  1. […] …. Wozu?! Ich kann es eh nicht ändern…. In San Francisco hatten wir Glück und durften die Golden Gate Bridge bei schönstem Frühlingswetter sehen und auch in New York war Petrus uns wohlgesonnen und hat uns 5 Tage Sonnenschein pur geschenkt, und […]

  2. […] etwas durch Windhoek. Unser Ziel: Chinatown. Unsere Erwartung: Ein Chinatown wie wir es damals in San Francisco gesehen […]

  3. birgitt Göbel

    Dieser Reisebericht ist der Hammer .
    Ja und genauso war es bei mir …man fährt mit dem Hop of the Top Bus hört Scout MC Keanzi und es schiessen einem die Tränen in die Augen , so ging es mir allerdings an sovielen Stellen in deinem Bericht …. Und es steht fest Ich muss da noch mal hin . 2x schon San Francisco , 2x Big Sur und ich lese es hier und die Sehnsucht ist da ….
    Du schreibst soooo lebendig .Einfach klasse deine Berichte .

    1. Elly unterwegs

      Vielen Dank!!! Ich vermisse San Francisco wirklich sehr und hofffe, irgendwann noch einmal diese tolle Stadt besuchen zu dürfen!
      Im nächsten Teil gehts auch an den Pacifig Highway No1 – allerdings leider (leider leider) ohne Big Sur, denn das war wegen der eingestürzten Brücke gesperrt :( :(

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