Ein Spaziergang durch Frankfurt
Seiteninhalt
- Frankfurt mit Kindern: Main Tower Skyline und Spaziergang durch die Stadt
- Ausflugstipp: Ein Besuch bei der Walhalla bei Regensburg und die Burgruine Donaustauf
- Ein Nachmittag im verschneiten Hamburg
- Zwischenstopp an der Allianz – Arena, eine ganz besondere Herausforderung und Kaffeepause am Chiemsee
- Der Canyon in Lengerich im Tecklenburger Land
- Ein Nachmittag in München
- Schloss Neuschwanstein mit Kindern: Marienbrücke, Tipps & Preise
- Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen: Ausflug mit Kindern
- Ausflug auf die Zugspitze: Tipps, Preise und unser Tag auf dem Gipfel
Frankfurt mit Kindern: Main Tower Skyline und Spaziergang durch die Stadt
Frankfurt am Main eignet sich wunderbar für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Süddeutschland. Zwischen Skyline, Mainufer, Römerberg und Hochhausschluchten lässt sich auch mit Kindern in wenigen Stunden erstaunlich viel entdecken.
Vom Münsterland bis in die Zugspitzregion in Bayern sind es über 700 Kilometer, also rund acht Stunden reine Fahrt. Zu viel, wenn man mit vier Kindern unterwegs ist. Deshalb planten wir eine Zwischenübernachtung ein.
In Frankfurt.
Schon lange hatte ich mir vorgenommen, mit den Kindern einmal durch die Hochhausschluchten von Mainhattan zu spazieren und nun lag Frankfurt ziemlich mittig auf unserer Anreise in die Zugspitzregion.
Unser Hotel in Frankfurt
Als Hotel wählte ich das Leonardo Royal. Warum? Weil es einen grandiosen Blick auf die Skyline der Stadt bietet. Und ich liebe Aussichtspunkte, wie ihr vielleicht aus meinen anderen Berichten schon mitbekommen habt.
Auf 25 Stockwerke verteilen sich 449 Zimmer, das Hotel ist insgesamt 100 Meter hoch. Und es steht auf dem höchsten Punkt der Stadt, daher hat man auch in den unteren Etagen noch einen fantastischen Blick auf Frankfurts Skyline.
Zum Hotel gehören das Restaurant Vitruv, die Bar Lounge Leo sowie eine Sportsbar. Im Hotel befinden sich außerdem noch ein Fitnessraum und eine Sauna.
Website: https://www.leonardo-hotels.de/leonardo-royal-hotel-frankfurt
Wie schon oft in der Vergangenheit wurde so schon die Anreise selbst zum Teil des Urlaubes.
Wir erreichten am frühen Nachmittag nach etwa vier Stunden Fahrt das Hotel. Das Einchecken ging schnell, jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass man nicht aus jedem Zimmer den tollen Skylineblick hat. Daher würde ich bei der Reservierung unbedingt ausdrücklich ein Zimmer mit Skylineblick anfragen.



Unser riesiges, gemütliches Zimmer. Bequeme Betten, Hosenbügler, Kaffeemaschine, Tresor und ein schöner Ausblick vom Balkon.



Wir stellten unsere Koffer ins Zimmer, machten uns etwas frisch und dann fuhren wir in die City.
Unser erstes Ziel: der Main Tower
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Weitere InformationenDer Main Tower als Aussichtspunkt
Der Main Tower ist Frankfurts höchster öffentlicher Aussichtspunkt. Mit 200 Metern Höhe, beziehungsweise 240 Metern bis zur Spitze, gehört er zu den markantesten Hochhäusern der Skyline.
Die Aussichtsplattform liegt in 198 Metern Höhe. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität gibt es eine Plattform in 192 Metern. Im Turm sind Büroflächen, ein Rundfunkstudio sowie die Besucherplattformen auf insgesamt 61 Etagen untergebracht.
Unten im Foyer gibt es eine Sicherheitskontrolle, wie man sie auch vom Flughafen kennt. Mit einem der schnellsten Aufzüge Deutschlands fährt man fast bis ganz nach oben. Bis zur Aussichtsplattform auf dem Dach muss man dann nur noch ein paar Stufen laufen.
Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Tickets findet ihr direkt auf der offiziellen Website des Main Tower: https://www.maintower.de/








Wir blieben im Grunde viel zu lange oben, denn ich hatte eigentlich vor, zum Sonnenuntergang irgendwo auf einer Mainbrücke zu stehen, um mit den Kindern zuzusehen, wie sich die vielen Hochhäuser langsam in ein riesiges Lichtermeer verwandeln. Dass wir das nicht mehr schaffen würden, war mir eigentlich klar. Aber der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.
Spaziergang durch Frankfurt
Vom Main Tower aus gingen wir durch die Hochhausschluchten zu einem kleinen Park. Eine grüne Oase inmitten der Hochhäuser, ein klein wenig wie der Central Park im echten Manhattan. Wobei Frankfurt allgemein von sehr vielen Grünanlagen umgeben ist.
„Mama, ist das so in New York?“, fragte mein Sohn. Ja, ein wenig erinnerte es mich tatsächlich an die Hochhausschluchten von Manhattan.



Beim Spaziergang durch das Bankenviertel fiel meiner jüngsten Tochter direkt eines auf: „Mama, waren die alle auf einem Fest?“ Ich fragte, wie sie darauf käme. Sie antwortete: „Die Männer tragen alle so schicke Anzüge!“ Schon erstaunlich, was Kinder alles wahrnehmen.


Unsere ungefähre Route
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Weitere Informationen
Wir schlenderten Richtung Altstadt.




So langsam bekamen wir doch Hunger. Am Platz an der Hauptwache gibt es glücklicherweise einige Möglichkeiten, den Hunger zu bekämpfen.
Meine Kinder entschieden sich natürlich fürs goldene M. Ich versuchte noch, sie umzustimmen, aber gegen vier Kinder hat man keine Chance.
Insgesamt fünf Hamburger später ging unser Spaziergang dann weiter.

Kurze Zeit später standen wir mitten in einer Demo. Ups.
Bei den Protesten ging es um die politische Situation in Katalonien. Sehr viel Polizei war ebenfalls zugegen. Den Kindern war das alles nicht geheuer und wir sahen zu, dass wir da wegkamen.
Bei der Gelegenheit erklärte ich den Kindern, worum es bei der Demo ging oder zumindest versuchte ich es. „Mama, wir haben Ferien, da wollen wir nichts lernen!“ Dabei würden sie auf dieser Reise noch so viel lernen, ganz nebenbei.


Bei einem Bäcker kauften wir ein paar Brötchen und Brezeln und Getränke. Für später, wenn wir direkt am Main sitzen würden.
Vom Römerberg gingen wir dann zum Eisernen Steg.
Unser Weg führte weiter über die Brücke und am Mainufer entlang, um ein paar schöne Blicke auf die Skyline zu bekommen.
Die beleuchtete Skyline



Von dort liefen wir zur Ignatz-Bubis-Brücke.
Auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Das sah schon toll aus und die Kinder beschlossen, auf der Brücke ihr Picknick zu machen. Das hatte ich zwar anders geplant, aber nun ja, wenn die Kinder es wünschen. Kurze Zeit später standen sie, die leuchtende Skyline bestaunend, am Brötchenessen und plauderten über den Tag und alles Mögliche.
Das sind Momente, die mich glücklich machen, denn wir sind, wie ihr wisst, eine Patchworkfamilie. Und auch wenn die Situation nicht immer einfach ist, sind mein Partner und ich sehr froh, dass die großen Dramen, von denen man so oft liest, bei uns nicht auftraten.

Eigentlich wollten wir noch zur nächsten Brücke, denn von dort hat man den wohl schönsten Blick auf die beleuchtete Frankfurter Skyline. Aber die Kinder hatten keine Lust mehr auf Laufen und somit beendeten wir unseren Spaziergang durch Frankfurt mit dem kleinen Snack auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Der Vollmond spiegelte sich im Main und Flugzeuge starteten und landeten in der Ferne. Wie toll es wohl aussehen würde, wenn eines der Flugzeuge direkt vor dem Vollmond fliegen würde.

Und dann sah ich in der Ferne ein startendes Flugzeug Richtung Vollmond und dachte: Das könnte passen.
Auch meinem Sohn fiel es auf. „Schnell, hol deine Kamera raus!“, rief er mir zu. Ich war schon dabei.
Mein Foto: Mond und Flugzeug
Es war keine Zeit mehr für einen Objektivwechsel. Ich nahm meine kleine Kamera und hielt auf den Vollmond und bekam endlich das Foto, das ich schon lange machen wollte.

Direkt angrenzend an die Brücke befindet sich das Literaturhaus. Das war ein guter Abholpunkt für unser Taxi, denn wir waren alle müde und so weit war es nicht. Bezahlt habe ich für die Fahrt rund 15 Euro.

Zurück im Hotel gab es für die Kinder noch einen heißen Kakao und dann war der Tag auch schon vorbei. Voller toller Eindrücke und vor allem glücklich, dass auch das Wetter an diesem herrlichen Oktobertag so schön mitgespielt hatte, gingen wir zurück auf unser Zimmer.
Vom Balkon aus hatten wir eine grandiose Aussicht über Frankfurt. Das entschädigte sehr für den ausgefallenen Ausblick von der dritten Brücke. Selbst die Kinder standen noch lange auf dem Balkon und schauten sich das Lichtermeer staunend an.

Gute Nacht Frankfurt.
Guten Morgen Frankfurt.
Wir haben bestens geschlafen und waren schon früh munter.
Sonnenaufgang vom Hotel mit Skylineblick

Im Hotel gab es ein reichhaltiges Frühstück.


Nach dem üppigen Frühstück waren wir perfekt gestärkt für die Weiterfahrt. Wir packten unsere Koffer, denn es ging weiter Richtung Süddeutschland.
Wir haben uns im Leonardo Royal sehr wohl gefühlt. Die Angestellten waren zuvorkommend und freundlich, die Zimmer großzügig und gemütlich und die Aussicht auf die Skyline fantastisch.
https://www.leonardo-hotels.de/leonardo-royal-hotel-frankfurt
Hinweis: Das Hotel habe ich ganz regulär gebucht und auch ganz regulär bezahlt. Ich bekomme keinen einzigen Cent, wenn ihr das Hotel über den Link bucht. Vorgestellt habe ich es euch, weil es uns gut gefallen hat und ich es euch deshalb einfach empfehlen möchte.
Häufige Fragen zu unserem Frankfurt-Zwischenstopp
Was lohnt sich in Frankfurt bei wenig Zeit?
Für einen halben Tag in Frankfurt fand ich die Kombination aus Main Tower, Innenstadt, Römerberg, Eisernem Steg und Skylineblick am Mainufer ideal. So bekommt man Hochhäuser, Altstadt und Mainufer in einer Route unter.
Lohnt sich der Main Tower mit Kindern?
Ja, absolut. Gerade für Kinder ist die Aussicht spannend, weil man die Skyline, den Main und viele bekannte Orte von oben sieht. Die Fahrt mit dem Aufzug ist natürlich ebenfalls ein Erlebnis.
Wo übernachten in Frankfurt mit Skylineblick?
Wir haben im Leonardo Royal Hotel Frankfurt übernachtet. Wichtig ist dort, bei der Buchung ausdrücklich ein Zimmer mit Skylineblick anzufragen, denn nicht jedes Zimmer hat diesen Ausblick.
Ist Frankfurt als Zwischenstopp auf dem Weg nach Süddeutschland sinnvoll?
Ja. Für uns war Frankfurt ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg in die Zugspitzregion. Die Fahrt wurde dadurch entspannter und wir konnten die Anreise direkt mit einem kleinen Städtetrip verbinden.
Das war es schon wieder.
In den folgenden Berichten nehme ich euch weiter mit auf unserer Reise nach Süddeutschland und zeige euch, dass auch Deutschland wunderschöne Ecken hat, die sich zu bereisen lohnen.

Es freut mich, dass ihr dabei wart. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Bis zum nächsten Mal.
Unterkünfte in Deutschland finden
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