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Der Bryce Canyon

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Bryce Canyon mit Kindern: Auf unserem Wohnmobil-Roadtrip durch den Westen der USA übernachteten wir direkt im Nationalpark, liefen zwischen Sunset Point und Sunrise Point entlang und erlebten die Hoodoos im Abendlicht und bei Sonnenaufgang.


Weiter geht es auf unserem Wohnmobil-Roadtrip.

Kleiner Rückblick:

Ich bin mit meinen 3 Kindern (7,7,10) mit dem Wohnmobil an der Westküste der USA unterwegs.
Kalifornien – Nevada – Utah – Arizona

Wir haben einen schönen Nachmittag im Zion Nationalpark verbracht. Viel zu kurz, denn der Park ist wunderschön und zu schade zum Nur-Durchfahren.

Aber den Bryce wollten wir auch unbedingt einmal sehen …

Also verabschiedeten wir uns schweren Herzens vom Zion – unser Wohnmobil-Roadtrip ging weiter.

Nach dem Zion Nationalpark fuhren wir in den Bryce Canyon. Die Strecke betrug ungefähr 120 Kilometer. Für die reine Fahrt sollte man etwa anderthalb Stunden rechnen, ohne längere Stopps unterwegs.

Vom Zion Nationalpark zum Bryce Canyon

Schon die Fahrt vom Zion zum Bryce ist landschaftlich atemberaubend.

Der Weg führt u.a. durch die Red Canyons und schon da würde sich ein längerer Zwischenstop lohnen.
Wir fuhren durch, denn wir wollten früh genug am Campground sein.

Ein paar Fotos von der Fahrt zum Bryce und von der Fahrt durch den Red Canyon gibt es aber trotzdem:

Fahrt durch den Red Canyon auf dem Weg zum Bryce Canyon

Straße durch die roten Felsen des Red Canyon in Utah

Garfield County? Die Kinder überlegten, ob hier vielleicht der berühmte Lasagne-süchtige Miezekater herkommt 

Garfield County auf der Fahrt zum Bryce Canyon

Die Straßen mit dem Wohnmobil entlang zu fahren war ein Traum, so ein unbeschreibliches Gefühl von Glück und Freiheit!

Wohnmobilstraße durch rote Felsformationen in Utah

Felsdurchfahrt auf dem Weg zum Bryce Canyon

„Kinder, zieht eure Köpfe ein!“

Ankunft am Bryce Canyon und unser Campground

Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir am frühen Nachmittag den Bryce Canyon Nationalpark.

Wohnmobil unter einem Felstunnel im Red Canyon

Einfahrt zum Bryce Canyon Nationalpark

Im Bryce gilt auch der Nationalpark-Pass / Annual Pass.

Wir fuhren direkt zum gut ausgeschilderten Campground.

Der Campground ist in direkter Nähe zum Sunset-Point, aber auch das Restaurant kann man bequem zu Fuß erreichen

Der Campground ist im Winter allerdings geschlossen!

Eine Übernachtung auf dem Campground kostete damals 20 bis 30 US-Dollar. Wir zahlten 30 US-Dollar für unseren Stellplatz.

Bei unserer Reise konnte der Stellplatz auf dem Sunset Campground nicht vorab reserviert werden. Damals galt: „First come, first served“ – wer zuerst kam, bekam einen freien Platz.

Damals bezahlten wir direkt auf dem Campground.

Auf dem Sunset Campground lief das über die sogenannte „Self Registration“. Das heisst, es gibt keine Rezeption, keine Schranke o.ä.

Man bezahlt direkt am Campground, indem man das Geld in einen Umschlag steckt und in eine Box wirft.

So funktionierte die Self Registration bei unserem Besuch 

Wenn man auf dem Campground ankommt, gibt es direkt am Eingangsbereich eine Infotafel mit einem Stellplatzplan und allen wichtigen Infos zum Campground.
Und genau dort findet man auch die Umschläge mit dem Anmeldeschein, diesen nimmt man sich heraus und sucht sich einen freien Stellplatz.
An jedem Stellplatz gibt es kleine Säulen mit Stellplatznummern. Hängt an dieser Säule bereits ein Zettel, ist der Stellplatz belegt – wobei viele auch einfach nur vergessen, ihren Zettel zu entfernen, daher sollte man ruhig mal einen Blick auf den Zettel werfen, ob das Datum noch aktuell ist.
Man stellt seinen Camper (oder sein Zelt) auf einem freien Stellplatz und füllt den Anmeldeschein aus.
Im Normalfall werden folgende Daten abgefragt: Name, Stellplatznummer, Ankunftsdatum und Abreisetag / Anzahl der Nächte, Anschrift, Kennzeichen vom Camper und die Anzahl der Personen.
Diese Daten muss man alle ausfüllen!
Dann steckt man die Gebühr passend in den Umschlag.
Für dieses damalige Verfahren brauchte man Bargeld in kleineren Scheinen, weil niemand wechseln konnte und die Gebühr passend in den Umschlag gelegt werden musste.
Ich hatte immer ca 40 USD und etliche Münzen im Aschenbecher für solche Fälle.
Dann trennt man den kleinen Abschnitt vom Anmeldeschein ab, der größere Teil kommt mit dem Geld in den Umschlag.
Den kleineren Teil befestigt man an der kleinen Säule mit der Stellplatznummer direkt am Stellplatz, den Umschlag mit dem Anmeldeschein und dem Geld bringt man zu der Box am Info-Board. Meistens ist diese beschriftet mit „Deposit“ oder „Fee“.
Und das war es auch schon.
Ist also gar nicht schwer.
Es fahren mehrmals am Tag Parkranger durch den Park und kontrollieren die Anmeldungen bzw vergleichen diese mit den Stellplätzen.
Bei uns war es ein älteres Pärchen, wirklich ganz liebe Leute! Sie klopften bei uns am Wohnmobil, ob ich wirklich alleine mit 3 Kindern dort war. Ich bejahte dies und stellte meine Kinder vor.
Wir unterhielten uns noch kurz und dann bekamen die Kinder jeder ein Nationalparkheft mit Rätseln und Bildern zum anmalen.

Wir parkten unseren Camper, füllten den Anmeldeschein aus und dann gab es erst einmal einen kleinen Snack.

Der Campingplatz liegt wunderbar im Grünen, umgeben von Bäumen und fußläufig zum großen Amphitheater des Bryce Canyon.

30 USD hat der Stellplatz gekostet, wie bereits geschrieben gab es weder Strom- noch Wasseranschluss.

Den Generator darf man abends nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit betreiben, da er sehr laut ist.

Schild am Eingang des Bryce Canyon Nationalparks

Unser erster Blick auf die Hoodoos

Nach einer kleinen Stärkung im Camper gingen wir dann zum Bryce Canyon.

Ich kannte ihn schon aus vielen Reiseberichten und war sehr gespannt, ihn in natura zu sehen.

Stellplatz auf dem Sunset Campground im Bryce Canyon

Ein Weg durch ein Waldstückchen führt zu der oberen Kante des Canyons.

Es war zwar sonnig, aber man spürte die Höhenlage, denn es war recht frisch.

Und dann standen wir an der Oberkante vom Bryce Canyon.

Der Anblick war atemberaubend. Die Kinder waren sprachlos, staunten und ich muss zugeben, dass ich ein Tränchen im Auge hatte. Obwohl ich es von vielen Fotos bereits kannte: Jetzt selber dort zu stehen und das ‚live‘ zu sehen flashte mich. Selbst jetzt beim Schreiben bekomme ich schon wieder Gänsehaut. Man kann nicht fassen, was man da sieht, welche unglaublich schöne Landschaft die Natur da gezaubert hat!

Erster Blick auf die Hoodoos im Bryce Canyon

Vom Sunset Point zum Sunrise Point

Wir liefen nur oben am Weg entlang, zwischen Sunset Point und Sunrise Point.

Panorama des Bryce Amphitheaters

Rote Hoodoos im Bryce Canyon

Das große Amphitheater

Rim Trail zwischen Sunset Point und Sunrise Point

Blick auf das große Amphitheater im Bryce Canyon

Wir gingen nach rechts – den Berg hinauf.

Von dort hat man noch einen besseren Blick auf diese grandiose Landschaft

Panorama der Felsnadeln im Bryce Canyon

Ganz oben angekommen gab es eine kleine Pause. Die Kinder hatten Getränke und Snacks im Rucksack.

Es gab keinerlei Absperrungen,…. man stand an der Kante und blickte ein paar Hundert Meter in die Tiefe ……

„Kinder, ihr bleibt auf dem Baumstamm sitzen, und ich mache ein paar Fotos, ok?“

– „Mama, dürfen wir uns hier etwas umsehen?“

Unweigerlich setzte bei mir Kopfkino mit den verschiedensten Horror-Szenarien ein ….

„Nein, ihr bleibt bitte auf dem Baumstamm sitzen, hier gibt es keine Absperrung und da vorne geht es 250 Meter weit runter!“

– „Aber ….“

„NEIN!“

Ich weiß, was der eine oder andere von euch jetzt denkt: Man soll Kindern vertrauen und ihnen auch etwas zutrauen. Aber als ich selbst ein Kind war, gab es an einer solchen Stelle ein Erlebnis, das mich bis heute nicht loslässt. An ungesicherten Abgründen kommen die damalige Angst und die Situation sofort wieder in mir hoch. Weiter unten waren Absperrungen, und ich war wirklich erleichtert.  ….. Insgeheim hatte ich aus dem Grund auch schon etwas Sorge, mit meinen 3 Kindern in ein paar Tagen zum Grand Canyon zu fahren ….. Absolut unbegründet, wie ich dann noch herausfinden sollte, denn die Kinder waren um ein vielfaches vernünftiger und hatten mehr Respekt vor der Höhe als so mancher Erwachsener,…. dazu aber im entsprechenden Bericht mehr

Hoodoos und Abbruchkante im Bryce Canyon

Die Kinder picknickten ganz lieb auf dem Baumstamm und ich konnte ein paar Fotos machen, aber immer die Kinder im Blick

Aussicht vom oberen Rim Trail auf den Bryce Canyon

Kinder bei einer Pause am Bryce Canyon

 

 

Abendessen in der Bryce Canyon Lodge

Anschließend liefen wir Richtung Sunrise Point, machten aber einen Essensstoppp im Restaurant der Bryce Canyon Lodge.

Die Preise waren ok, dafür, dass das Restaurant hier das einzige weit und breit war.

Blick von der ungesicherten Kante auf die Hoodoos

Die Kinderkarte

Wie wir es aus anderen Restaurants in den USA kannten, bekamen auch hier die Kinder vorab etwas zur Beschäftigung, dieses Mal ein Wort-Suchspiel, auf Englisch.

Picknickpause der Kinder am Bryce Canyon

Die Kinder fanden die Wörter trotzdem und ich erklärte, was das Wort, was sie fanden, bedeutet und wie man es ausspricht. Also direkt eine kleine Englisch-Stunde
Ein paar deutsche Worte fanden sie aber auch noch, wie zum Beispiel „Muh“ oder „Jack“ (Jack ist unser Hund)

Rote Felsnadeln unterhalb des Rim Trail

Das Essen war lecker und sehr reichhaltig ….

Kinderkarte im Restaurant der Bryce Canyon Lodge

Handyfoto und dazu noch meine Tochter abgeschnitten,…… ich hatte genau wie die Kinder einen Bärenhunger und da klappte das mit dem fotografieren nicht mehr 

Endlich mal keine Nudeln! 

Nach dem Essen wollten wir noch zum Sunrise Point.

Vor dem Gebäude der Bryce Canyon Lodge lag noch Schnee, die Kinder hatten Spaß, darauf herumzuhüpfen

Wortsuchspiel auf der Kinderkarte

Essen im Restaurant der Bryce Canyon Lodge

Dieser schöne blaue Vogel ist ein Diademhäher

Reichhaltiges Abendessen in der Bryce Canyon Lodge

Zu meiner Erleichterung waren hier wieder alle Wege gut gesichert.

Schnee vor der Bryce Canyon Lodge

Diademhäher im Bryce Canyon Nationalpark

Blauer Diademhäher am Bryce Canyon

Der Bryce Canyon im Abendlicht

Die untergehende Sonne tauchte alles in ein tolles Licht.

Gesicherter Weg am Sunrise Point

Blick vom Sunrise Point auf den Bryce Canyon

Hoodoos im späten Nachmittagslicht

Obwohl diese Landschaft jedes Foto wert ist, gab es eine Gruppe Menschen, die ihr den Rücken zukehrte ….

Bryce Canyon im Licht der untergehenden Sonne

Hm, was gibt es denn da zu sehen???

Ahhhhh, alles klar

Weites Panorama des Bryce Amphitheaters

Der kleine Kerl war sich gar nicht bewusst, dass er grad für einen Moment ein kleiner Star war!

Felsformationen und Hoodoos am Abend

Kleines Video:

Besucher beobachten ein Tier am Bryce Canyon

Kleines Wildtier am Bryce Canyon

Tier zwischen Felsen im Bryce Canyon

Abendstimmung am Bryce Canyon

Eine eisige Nacht im Wohnmobil

Irgendwann liefen wir zurück zum Campingplatz.

Wir wollten noch einmal ordentlich durchheizen, bevor wir gleich den Generator nicht mehr nutzen dürfen würden.

Die Höhenluft schien zudem müde zu machen, denn sowohl die Kinder als auch ich waren froh, als wir uns am eigentlich noch recht frühen Abend in unsere Betten kuscheln konnten.

Die Nacht war eisig, um die 0 Grad…. Als wir morgens wach wurden, waren wir Eisklötze und versammelten uns schon fast traditionell vor dem kleinen Heizlüfter. Der läuft mit Gas und der Zusatz-Batterie und kann so 2 Stunden betrieben werden. Aber in der Nacht hatte ich ihn schon 1/2 Stunde laufen lassen.
Wir tauten dann so langsam auf, zogen uns an und fuhren bereits um 6 Uhr in der früh los. Frühstücken wollten wir später unterwegs irgendwo.

Sonnenaufgang am Bryce Canyon

Bevor es auf unsere Tour Richtung Page gehen sollte, machten wir aber noch einen kurzen Stoppp am Sunrise Point des Bryce.

Es war sonnig, der Himmel strahlend blau – aber es war auch sehr kalt, gefühlt keine 10 Grad.

Hoodoos kurz vor Sonnenuntergang

Rote Felsnadeln im Abendlicht

Panorama des Bryce Canyon am Abend

Sonnenaufgang am Bryce Canyon

Im Licht der aufgehenden Sonne wirkten die Farben wieder etwas anders als am Tag zuvor

Morgendlicher Blick auf die Hoodoos

Aber dann machten wir uns doch bald auf den Rückweg, obwohl die Landschaft so wundervoll ist, lockte uns in dem Moment die Heizung im Camper doch etwas mehr

Weiterfahrt nach Page

Unser nächstes Ziel: Page mit Horseshoe Bend und Antelope Canyon!

Fotos von der Fahrt Richtung Page

Bryce Canyon bei blauem Himmel am frühen Morgen

Felsformationen im ersten Sonnenlicht

Farben der Hoodoos bei Sonnenaufgang

Straße auf der Weiterfahrt vom Bryce Canyon nach Page

Landschaft zwischen Bryce Canyon und Page

Felslandschaft an der Straße Richtung Page

Rehe direkt an der Fahrbahn

Weite Straße durch Utah auf dem Weg nach Page Berglandschaft zwischen Bryce Canyon und Page

Reh direkt an der Fahrbahn Richtung Page Rehe am Straßenrand in Utah

Rehe neben der Straße auf der Fahrt nach Page

Und dann sagt der Lehrer, den Bryce Canyon gibt es nicht … 

Ein paar Jahre nach dieser Reise hatte mein Sohn das Thema USA in der Schule. Jeder Schüler musste mehrere Orte der USA vorstellen. 
Mein Sohn hatte unter anderem den Bryce Canyon. 
Er hat alles vorgestellt. Und am Ende sagt der Lehrer „Ja, das war ja ganz schön, aber den Bryce Canyon gibt es nicht!“ Mein Sohn daraufhin „Doch, ich war doch schon da.“  „Nein, den Ort gibt es nicht. Und das diskutiere ich jetzt auch nicht. Setz dich bitte auf deinen Platz!“ 

Vielleicht sollte ich dem Lehrer mal diesen Link schicken,… 


Kleines Fazit zum Zion und Bryce Canyon

Uns hat es in dem lt. dem Lehrer meines Sohnes nicht existierenden Bryce Canyon sehr gut gefallen. 
Sollten wir mal irgendwann wieder in diese Region kommen, würden wir für den Zion und den Bryce mehr Zeit einplanen, jeweils mindestens einen vollen Tag. Jeder kennt den Grand Canyon, viele auch das Monument Valley. Aber diese beiden Nationalparks lohnen sich ebenso! 



Praktische Informationen für den Bryce Canyon

Die Self Registration, die damaligen Preise und die damalige Vergabe der Stellplätze beschreiben unsere persönliche Erfahrung. Für die Reiseplanung gelten die aktuellen Bestimmungen des National Park Service.

Öffnungszeiten und Einfahrt

Der Bryce Canyon Nationalpark ist grundsätzlich ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet. Für die Einfahrt ist derzeit keine zeitgebundene Reservierung erforderlich. Bei Schnee, Eis oder Bauarbeiten können einzelne Straßen, Wege und Einrichtungen jedoch vorübergehend geschlossen sein.

Eintritt und Nationalparkpass

Der reguläre Eintritt kostet derzeit je nach Eintrittsart 20 bis 35 US-Dollar. Der America the Beautiful Pass wird akzeptiert. Der Park arbeitet bargeldlos. Für internationale Besucher ab 16 Jahren können seit 2026 zusätzliche Gebühren gelten. Vor der Reise sollte man deshalb unbedingt die aktuelle Gebührenseite des National Park Service prüfen.

Aktuelle Eintrittspreise beim National Park Service

Shuttle und Parken

Der kostenlose Shuttle fährt 2026 vom 3. April bis 18. Oktober und verbindet unter anderem das Visitor Center, Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point. Die Busse fahren meist ungefähr alle 15 Minuten. Während des Shuttlebetriebs gelten an mehreren Aussichtspunkten Einschränkungen für Fahrzeuge über 23 Fuß beziehungsweise rund 7 Meter Länge.

Campgrounds und Reservierung

Im Park gibt es den North Campground und den Sunset Campground. Für beide Campgrounds gelten 2026 Reservierungsregelungen. Der North Campground ist grundsätzlich ganzjährig geöffnet, während der Sunset Campground im Winter geschlossen ist. Buchungszeiträume und geöffnete Loops ändern sich je nach Saison.

Aktuelle Campinginformationen

Wetter und Kleidung

Der Bryce Canyon liegt deutlich höher als der Zion Nationalpark. Selbst bei Sonne kann es kühl sein; nachts sind je nach Jahreszeit Frost und Schnee möglich. Unsere Nacht im April war mit ungefähr 0 Grad die kälteste Nacht des gesamten Roadtrips. Warme Kleidung gehört deshalb auch dann ins Wohnmobil oder Auto, wenn es tagsüber angenehm ist.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Für Sunrise Point, Sunset Point und einen Spaziergang auf dem Rim Trail reichen einige Stunden. Wer weitere Aussichtspunkte anfährt oder in den Canyon hinabwandern möchte, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen. Durch unsere Übernachtung konnten wir den Bryce Canyon am Nachmittag, im Abendlicht und am frühen Morgen erleben.

Lohnt sich der Bryce Canyon mit Kindern?

Ja. Schon von den leicht erreichbaren Aussichtspunkten sieht man die Hoodoos sehr gut. An offenen Abbruchkanten müssen Kinder allerdings unbedingt nah bei den Erwachsenen bleiben.

Kann man den Bryce Canyon ohne lange Wanderung sehen?

Ja. Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point sind über Straßen beziehungsweise den Shuttle erreichbar. Auch der kurze Abschnitt des Rim Trail zwischen Sunrise und Sunset Point bietet viele Ausblicke.

Muss man die Einfahrt in den Bryce Canyon reservieren?

Nein. Für den Parkeintritt ist derzeit keine zeitgebundene Reservierung nötig. Campingplätze und Unterkünfte sollten dagegen rechtzeitig gebucht werden.

Gibt es einen Shuttle im Bryce Canyon?

Ja. Während der Saison fährt ein kostenloser Shuttle zu den wichtigsten Punkten rund um das Bryce Amphitheater. 2026 läuft die Shuttlesaison vom 3. April bis 18. Oktober.

Kann man mit einem Wohnmobil in den Bryce Canyon fahren?

Grundsätzlich ja. Während des Shuttlebetriebs dürfen Fahrzeuge über etwa sieben Meter Länge an mehreren stark besuchten Aussichtspunkten jedoch nicht parken. Am einfachsten bleibt das Wohnmobil dann auf dem Campground oder am ausgewiesenen Parkplatz.


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Hilfreich für die Planung einer USA-Reise

Falls du selbst einen Roadtrip durch den Westen der USA planst oder mit Kindern in die USA reisen möchtest, findest du hier noch mehr hilfreiche Beiträge aus unserem Blog:

11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip
FAQ USA mit Kindern – 11 ehrliche Antworten aus 3 Reisen
11 Tipps zum Fliegen mit Kindern


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5 Kommentare zu „Der Bryce Canyon“

  1. […] mich tatsächlich ein bisschen an zwei andere Orte, an denen ich ähnlich gestaunt hatte: an den Bryce Canyon in den USA und auch ein wenig an die Vingerklip in Namibia. Natürlich in einer ganz anderen […]

  2. […] schönen Bildern zum Bryce Canyon könnt Ihr auch bei den Bloggerkollegen von Woanderssein und bei Elly unterwegs […]

  3. Luise

    Wunderschön. Wunderschön geschrieben. Wunderschön bebildert. Vielen Dank.

    1. Elly unterwegs

      Vielen Dank zurück! Mit solchen tollen Rückmeldungen macht das Schreiben gleich doppelt soviel Spaß!!! :)

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