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Kategorie: Reisejahr 2017

  • Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France

    Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France


    Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht

    Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017 und schildert unseren Besuch im Neandertal während der Tour de France. Den Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt und offiziellen Websites wurden aber aktualisiert. Zusätzlich habe ich den Fokus dieses Beitrags stärker auf das Neanderthal Museum gelegt, weil genau das heute das dauerhaft spannendere Ausflugsziel ist.

    Neanderthal Museum im Neandertal bei Düsseldorf

    Das Neandertal bei Düsseldorf gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen in Nordrhein-Westfalen. Berühmt wurde die Region durch den Fund des Neandertalers, heute ist vor allem das Neanderthal Museum in Mettmann ein spannendes Ziel für Familien, Geschichtsinteressierte und Tagesausflügler. Unser Besuch fiel damals auf einen ganz besonderen Tag, denn  während unseres Ausflugs führte die Tour de France durch das Neandertal.
    Ein Ereignis, was ich mit den Kindern einmal live erleben wollte.

    Warum das Neandertal so bekannt ist

    Vor rund 170 Jahren wurden im Neandertal die fossilen Überreste eines Urmenschen gefunden. Damit wurde das Tal weltweit bekannt. Später kamen weitere bedeutende Funde hinzu, unter anderem Steinwerkzeuge und Knochenfragmente. Bis heute ist das Neandertal deshalb nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein Ort mit großer wissenschaftlicher und historischer Bedeutung.

    Das Neanderthal Museum greift genau diese Geschichte auf und macht sie für Besucher greifbar. Gerade mit Kindern ist das ein spannendes Ziel, weil hier Natur, Geschichte und anschauliche Vermittlung zusammenkommen. Dass an unserem Besuchstag zusätzlich noch die Tour de France direkt vorbeiführte, war natürlich ein ziemlich einmaliger Bonus.

    Das Neanderthal Museum kurz vorgestellt

    Das Neanderthal Museum gehört zu den bekanntesten Museen rund um das Thema Menschheitsgeschichte in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die eigentlich jeder sofort versteht: Woher kommen wir, wie hat sich der Mensch entwickelt und was unterscheidet uns von unseren frühesten Vorfahren? Genau das macht die Ausstellung auch für Familien so interessant, denn sie ist modern aufgebaut und nicht trocken wie ein Schulbuch kurz vor den Sommerferien.

    Für uns war der Museumsbesuch richtig spannend. Vor allem der Bereich zur Evolution war toll dargestellt und sehr stimmig aufgebaut.
    Dazu gab es mehrere Bereiche, in denen die Kinder selbst etwas ausprobieren konnten. Genau diese Mischung aus verständlich erklärter Geschichte und Mitmachstationen hat das Museum für uns so positiv gemacht.

    Wer im Raum Düsseldorf, Mettmann oder Wuppertal nach einem besonderen Ausflug sucht, findet hier also nicht einfach nur ein Museum, sondern ein Ziel, das Wissen, Familienausflug und Natur miteinander verbindet.
    Und genau deshalb passt das Neanderthal Museum auch heute noch perfekt auf jede Liste mit lohnenden Ausflügen in NRW.

    Öffnungszeiten, Eintritt und Website

    Aktuelle Infos für euren Besuch

    Adresse:
    Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann

    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
    In den NRW-Ferien und an Feiertagen: Montag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
    Neujahr: 13:00 bis 18:00 Uhr
    Geschlossen: 24.12., 25.12. und 31.12.

    Eintritt Museum & Erlebnisturm Höhlenblick, Normaltarif:
    Erwachsene: 14,00 €
    Kinder von 6 bis 16 Jahren: 9,50 €
    Mini von 4 bis 5 Jahren: 8,00 €

    Familientarif ab 1 Erwachsenem + 1 Kind oder Mini:
    Erwachsene: 11,90 €
    Kinder von 6 bis 16 Jahren: 8,08 €
    Mini von 4 bis 5 Jahren: 6,80 €

    Offizielle Website:
    neanderthal.de/de

    Regionale Infos zum Neandertal:
    neanderland.de

    Offizielle Fotos aus dem Neanderthal Museum

    Darstellung zur Evolution des Menschen im Neanderthal Museum
    Copyright ©Neanderthal Museum

    Moderner Ausstellungsbereich im Neanderthal Museum

    Copyright ©Neanderthal Museum

    Familienfreundlicher Bereich in der Ausstellung des Neanderthal Museums
    Copyright ©Neanderthal Museum

    Karte: Neanderthal Museum

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    Karte: Lage des Neandertals

    Hier liegt das Neandertal bei Mettmann in der Nähe von Düsseldorf:

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    Unser Besuch im Neandertal während der Tour de France

    Von uns aus sind es gerade mal etwa 1,5 Stunden Fahrt. Für einen Tagesausflug ist das also absolut machbar. Das einzige Manko war der Wecker. Sonntagmorgen, 6:30 Uhr. Allein dafür hätte ich schon gern eine kleine Ehrenmedaille entgegengenommen.

    Um 8 Uhr waren wir bereits auf der Autobahn.

    Frühe Abfahrt am Sonntagmorgen auf leerer Autobahn Richtung Neandertal

    Vorteil, wenn man an einem Sonntag so früh unterwegs ist? Leere Autobahnen. Hätte ich nicht so einen PS-schwachen Clio gehabt, wäre meine innere Rennfahrerin vermutlich kurz sehr motiviert gewesen.

    Unterwegs erklärte ich meinen Kindern, was es mit der Tour de France auf sich hat. Im Radio liefen ständig Meldungen über Straßensperrungen in Düsseldorf, und die Kinder riefen jedes Mal begeistert: „Da sind wir gleich!“

    Wie erwartet kamen wir gut durch. Nur beim Parken hatten wir nicht ganz so viel Glück. In der Nähe des Museums war nichts mehr frei, also parkten wir etwas weiter entfernt an der Bahnstation Hochdahl. Von dort führt ein schöner Weg durch den Wald und entlang der Düssel direkt zum Museum.

    Anreise und Spaziergang zum Museum

    Waldweg vom Parkplatz Hochdahl Richtung Neanderthal Museum

    Fußweg durchs Grüne auf dem Weg ins Neandertal

    Naturweg im Neandertal nahe Düsseldorf

    Spazierweg durch das Neandertal zum Museum

    Direkt am Museum.

    Neanderthal Museum im Tour-de-France-Schmuck

    Die Düssel.

    Um 10 Uhr erreichten wir die Straße am Museum und waren ziemlich erstaunt, wie viele Menschen dort schon warteten. Die Radsportler sollten erst gegen 12:50 Uhr durchs Neandertal fahren. Eigentlich wollten wir vorher noch das Museum anschauen, entschieden uns dann aber lieber für einen der wenigen freien Plätze direkt an der Straße.

    Viele Zuschauer warten schon früh an der Strecke im Neandertal

    Warten an der Strecke

    Wer jetzt denkt, zwei Stunden Warten am Straßenrand mit Kindern müsse unerquicklich sein, irrt. Auf der abgesperrten Strecke war ständig etwas los. Die Stimmung war ausgesprochen ausgelassen. Ein kleiner Apfel, der auf die Fahrbahn rollte, bekam zeitweise fast mehr Aufmerksamkeit als alles andere. Die Menschen jubelten, als eine Frau ihn wieder von der Straße holte. Große Unterhaltung. Für einen Apfel.

    Zuschauer an der abgesperrten Tour-de-France-Strecke im Neandertal

    Dann tauchten auch noch zwei Neandertaler mit riesigen Keulen auf und alberten mit den Zuschauern herum. Die Kinder hörten gar nicht mehr auf zu lachen.

    Verkleidete Neandertaler sorgen an der Strecke für Stimmung

    Neandertaler-Figuren bei der Tour de France im Neandertal

    Natürlich hatten die Neandertaler auch ein Fahrrad dabei. Ist bei so einem Event schließlich Pflicht.

    Neandertaler mit Fahrrad vor dem Museum

    Publikum und Neandertaler bei der Tour de France im Neandertal

    Müdes aber gut gelauntes Kind beim Warten auf die Tour de France

    Aufgeregt, aber auch müde. Sonntagmorgen um 6:30 Uhr aufstehen ist eben kein Freizeitvergnügen. Gelohnt hat es sich trotzdem.

    Stimmung an der Strecke im Neandertal kurz vor dem Werbetross

    Der Werbetross

    Gegen 11 Uhr kam eines der Vor-Highlights: der Werbetross. Lustige Fahrzeuge, Musik, kleine Geschenke und eine Stimmung irgendwo zwischen Jahrmarkt und Karneval auf Rädern. Die Kinder waren begeistert.

    Erste Fahrzeuge des Werbetrosses der Tour de France

    Bunte Werbefahrzeuge der Tour de France im Neandertal

    Ja, dieses Ding fuhr wirklich.

    Skurriles Werbefahrzeug der Tour de France

    Werbekarawane bei der Tour de France 2017 im Neandertal

    Bunt dekoriertes Fahrzeug beim Werbetross

    Beliebter Werbewagen der Tour de France bei Kindern

    Liebling der Kinder.

    Werbefahrzeug des Tour-de-France-Trosses mit Publikum am Straßenrand

    Weitere Fahrzeuge der Tour-de-France-Werbekarawane

    Originelles Werbefahrzeug auf der Strecke im Neandertal

    Werbetross Tour de France mit Zuschauern

    Fahrzeug der Werbekarawane im Vorbeifahren

    Buntes Werbefahrzeug der Tour de France 2017

    Schnell fahrendes Werbefahrzeug auf abgesperrter Strecke

    Teilweise waren die Fahrzeuge wirklich ziemlich flott unterwegs.

    Werbetross in schneller Fahrt vor den Zuschauern

    Buntes Fahrzeug der Tour-de-France-Karawane

    Essenswerbung beim Werbetross der Tour de France

    Da bekam man Hunger.

    Weiteres Werbefahrzeug mit Publikum im Hintergrund

    Fahrendes Promotion-Fahrzeug bei der Tour de France

    Tour-de-France-Werbetross mit originellen Fahrzeugen

    Werbekarawane und Zuschauer im Neandertal

    Bunt dekoriertes Fahrzeug des Tour-de-France-Trosses

    Werbetross mit spektakulären Fahrzeugen

    Diese fahrenden Reifen fand Marc mit am besten.

    Fahrende Reifen als Werbefahrzeug der Tour de France

    Publikum jubelt dem Werbetross zu

    Werbefahrzeug mit Getränken oder Wasser bei der Tour de France

    Werbetross kurz vor einer möglichen Wasserdusche

    Schnell ein Foto und dann die Kamera lieber kurz wegpacken, bevor es eine Dusche gibt.

    Werbetross der Tour de France verteilt Geschenke an Zuschauer

    Mitarbeiter auf der Strecke sorgen für Unterhaltung vor dem Rennen

    Dieser Mann malte zwei Sicherheitsstriche auf die Verkehrsinsel und ließ sich dafür bejubeln. Die Menschenmenge machte begeistert mit. Langweilig war hier wirklich nichts.

    Warten auf die Fahrer kurz vor der Durchfahrt im Neandertal

    Die Neandertaler sicherten sich übrigens die Pole-Position auf dem Dach des Buswartehäuschens.

     

    Als die Radfahrer kamen

    Auf einer großen Leinwand direkt vor dem Museum konnten wir verfolgen, wo sich die Fahrer gerade befanden. Neben uns standen ortskundige Menschen, die sofort erkannten, dass es nun nur noch wenige Minuten dauern konnte.

    Und dann kamen sie tatsächlich. Erst eine kleine Gruppe, dann der eigentliche Tross. Genauso schnell, wie sie auftauchten, waren sie auch wieder verschwunden. Dieses Tempo live zu sehen, ist schon beeindruckend.

    Erste Radfahrergruppe der Tour de France im Neandertal

    Erst kam nur eine kleine Gruppe.

    Kameramotorrad begleitet die Tour-de-France-Fahrer

    Einer der Kameramänner fuhr auf dem Motorrad nebenher.

    Kleine Spitzengruppe der Tour de France auf der Strecke im Neandertal

    Und dann kam der eigentliche Tross.

    Hauptfeld der Tour de France 2017 im Neandertal

    Rennfahrer im Hauptfeld der Tour de France

    Die Zuschauer jubelten und feuerten die Sportler lautstark an. Diese Stimmung riss auch die Kinder sofort mit. Es wurde geklatscht, gerufen und mitgefiebert.

    Jubelnde Zuschauer bei der Tour de France im Neandertal

    Vorbeirauschende Radprofis im Neandertal

    Tour-de-France-Peloton bei Düsseldorf

    Fernsehhubschrauber über der Tour-de-France-Strecke im Neandertal

    Der Fernsehhubschrauber flog mehrfach über uns hinweg. Er filmte auch die Neandertaler auf dem Dach des Buswartehäuschens, die die Fahrer auf „Neandertalisch“ anfeuerten. O-Ton meiner Kinder. Sehr fachkundige Einordnung.

    Teamfahrzeuge mit Ersatzrädern hinter dem Peloton

    Gefolgt wurde der Radtross von den ganzen Teamwagen mit den Ersatzrädern.

    Begleitfahrzeug der Teams bei der Tour de France

    Teamwagen der Tour de France im Neandertal

    Und auch die freuten sich sichtbar über den Jubel.

    Video 1:

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    Video 2:

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    Der Abschluss vom Tross. Wir haben uns scheckig gelacht.

    Skurriler Abschluss des Tour-de-France-Trosses

    Rund ums Museum nach dem Rennen

    Kaum war der Tross vorbei, fingen die Neandertaler wieder an, die Zuschauer zu necken. Rund ums Museum war weiterhin unglaublich viel los.

    Neandertaler-Figur nach dem Durchfahren des Feldes

    Viele Besucher rund um das Neanderthal Museum

    Es waren so viele Menschen unterwegs. Wirklich Wahnsinn.

    Menschenmenge im Neandertal nach der Rennpassage

    Kinder, vielleicht können wir ein Foto von euch und den Neandertalern machen.

    Kinder posieren mit Neandertalern für ein Erinnerungsfoto

    Mein Sohn schnappte sich die Keule.

    Kind mit Keule eines verkleideten Neandertalers

    Zur Strafe sabotierte der Neandertaler dann unser Foto.

    Lustige Fotoszene mit Neandertaler und Kindern

    Ein Foto bekamen wir dann aber doch noch hin und der Neandertaler bekam seine Keule wieder.

    Erinnerungsfoto mit Neandertaler im Neandertal

    Auf der Leinwand lief weiter live die Tour de France.

    Große Leinwand mit Livebildern der Tour de France

    Rund um das Museum gab es Aktionsstände. Die Mädchen wollten sich schminken lassen, anschließend machten wir im Foto-Bulli lustige Bilder von uns.

    Aktionsstände und Schminkangebote am Museum

    Das Museum schauten wir uns im Anschluss an.

    Gegen 15:30 Uhr brachen wir langsam Richtung Heimat auf. Vor der Leinwand war es inzwischen deutlich leerer geworden.

    Leerer werdender Platz vor der Leinwand am Nachmittag

    „Mama, guck mal, die fahren ja immer noch!“

    Während wir in der Sonne noch ein Stück Kuchen aßen, wurde das Rennen weiter von einer Regenwolke begleitet. Zurück ging es dann wieder entlang der Düssel zum Parkplatz.

    Rückweg entlang der Düssel nach dem Ausflug ins Neandertal

    Gegen 18:30 Uhr trafen wir wieder zu Hause ein. Das war ein erlebnisreicher Tag im Neandertal.

    Die Kinder und ich waren uns einig, bald wieder ins Neandertal zu fahren, weil wir aus Zeitgründen längst nicht alles geschafft hatten.

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    Dieser Bericht entstand mit Unterstützung von Neanderland.de.
    Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

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    Zuletzt geändert:

  • Köln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und Turmbesteigung

    Köln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und Turmbesteigung


    Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht

    Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017. Den persönlichen Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zum Kölner Dom und zu Nightfever wurden aber aktualisiert. So bleibt der Text persönlich und ist trotzdem für die Planung noch nützlich.

    Köln mit Tochter: Kölner Dom, Rheinboulevard, Nightfever und ein chaotisch-schöner Kurztrip

    Köln gehört für mich seit Jahren zu den Städten, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Nach meinem winterlichen Besuch Anfang 2015 ging es diesmal für ein Mama-Tochter-Wochenende wieder an den Rhein. Der Anlass war eigentlich ein Termin. Daraus wurde dann ein kurzer Köln-Trip mit Abendstimmung am Rhein, einem Hotel direkt am Bahnhof, 533 Stufen auf den Dom, einer verlorenen und wiedergefundenen Glubschi-Katze und natürlich ein bisschen Bahnchaos. Also im Grunde ein ziemlich typisches Wochenende mit Erinnerungswert.

    Schon einmal in Köln gewesen

    Köln im Schnee habe ich schon einmal erlebt. Den älteren Bericht findet ihr hier:
    Köln im Winter: mein früherer Besuch in der Domstadt

    Köln ist zwar eine meiner Lieblingsstädte, aber leider war ich seit Januar beziehungsweise Februar 2015 nicht mehr dort.

    Nun war ein Termin in Köln Grund für meinen Kurzbesuch. Meine älteste Tochter begleitete mich dieses Mal. Ein Mama-Tochter-Wochenende also, worüber sie sich sehr freute.

    Leider konnten wir erst am Samstagabend anreisen, ebenfalls wegen eines Termins. Angereist sind wir wieder mit der Bahn. Eigentlich wollte ich nach unserem Erlebnis auf der Heimfahrt von Dresden die Bahn boykottieren. Damals ließ man mich mit den drei Kindern nach einem Zugausfall ohne Informationen im Regen stehen. Der einzige Vorschlag seitens der Bahn hätte bedeutet, dass ich am späten Abend vermutlich an einem anderen Bahnhof strandete. Erst nachdem ich meinen Standpunkt sehr deutlich gemacht hatte, wurde uns geholfen. Und zwar wirklich gut geholfen.

    Das erste Stück durften wir damals in einem Zug fahren, der eigentlich ausgebucht war, sogar in der ersten Klasse. Weil die Umsteigezeit extrem knapp war, wartete am Umsteigebahnhof schon ein Mitarbeiter der Bahn, nahm mir Gepäck ab und sorgte dafür, dass wir den Anschlusszug inklusive vier zusammenhängender Plätze bekamen. Nach dem Ärger vorher fand ich das wirklich gut organisiert. Es lief alles reibungslos, wir waren am Ende glücklich und zufrieden. Es geht also doch.

    Also gab ich der Bahn noch einmal eine Chance. Ob ich das noch bereuen würde, war zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht abzusehen.

    Anreise nach Köln und erster Abend am Rhein

    Wir kamen mit zehn Minuten Verspätung in Köln an. Das konnte man verschmerzen. Alles gut. Unser erster Weg führte uns direkt ans Rheinufer beziehungsweise an den Rheinboulevard am Kennedy-Ufer. Als wir dort ankamen, war die Sonne leider gerade untergegangen, die Lichtstimmung war trotzdem wunderschön. Es war ein lauer Frühlingsabend und am Rheinufer waren viele Menschen unterwegs.

    Auch meine Älteste genoss den Abend am Ufer. Bis zum Eintritt der Dunkelheit blieben wir dort, beobachteten das bunte Treiben und machten natürlich Fotos. Ich glaube, meine Tochter hat an diesem Abend sogar mehr fotografiert als ich. Wer mich kennt, weiß, dass das schon etwas heißt. Scheint sich also irgendwie vererbt zu haben.

    Der Dom wird nachts wunderschön ausgeleuchtet.

    Kölner Dom am Abend vom Rheinboulevard aus fotografiert

    Abendstimmung am Rhein mit Blick auf den Kölner Dom

    Blaue Stunde in Köln mit Dom und Hohenzollernbrücke

    Kölner Skyline am Abend vom Kennedy-Ufer aus

    Rheinufer in Köln am Frühlingsabend

    Kölner Dom und Hohenzollernbrücke kurz nach Sonnenuntergang

    Die Sonne war komplett verschwunden, die Nacht brach herein. Noch waren Dom und Brücke unbeleuchtet.

    Kölner Dom bei einsetzender Dunkelheit

    So ein Foto von Dom und Hohenzollernbrücke macht wahrscheinlich fast jeder Köln-Besucher.

    Dom und Hohenzollernbrücke am Abend in Köln

    Nächtlicher Blick auf die Kölner Altstadt und den Rhein

    Kölner Dom und Uferpromenade am Abend

    Abendlicher Blick über den Rhein auf Köln

    Rheinpromenade, Hohenzollernbrücke und Nightfever im Dom

    Die Rheinpromenade ist wirklich toll geworden. Über die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern gingen wir anschließend zu unserem Hotel, das in direkter Nähe zum Bahnhof lag.

    Hohenzollernbrücke in Köln mit Liebesschlössern

    Diese Brücke bringt mich jedes Mal auf denselben Gedanken: Wie viele von diesen Beziehungen bestehen wohl noch?

    Auf dem Weg zum Hotel kamen wir am Dom vorbei und sahen, dass ausgerechnet an diesem Abend Nightfever im Kölner Dom stattfand. Obwohl wir schon ziemlich müde waren, schauten wir kurz hinein.

    Nightfever im Kölner Dom

    Nightfever ist ein Gebetsabend junger Christinnen und Christen. Im Kölner Dom finden diese Abende regelmäßig statt. Wer Köln besucht und zufällig an einem solchen Abend dort ist, erlebt den Dom in einer besonders ruhigen und stimmungsvollen Atmosphäre. Aktuelle Termine und Infos gibt es hier:

    Offizielle Nightfever-Website

    Einmal im Monat findet diese Jugendgebetsnacht in Köln statt, meistens im Kölner Dom. Die Wege im Dom waren nur mit zahlreichen Kerzen ausgeleuchtet, was für eine besondere Atmosphäre sorgte. Jeder Besucher bekam eine Kerze geschenkt, konnte verweilen, Musik hören, beten oder einfach still dort sitzen.

    Auch wenn das für manche vielleicht erst einmal unspektakulär klingt: Es war wirklich sehr schön organisiert und die Stimmung war ruhig und friedlich. Es lohnt sich, so etwas wenigstens einmal erlebt zu haben.

    Fotografieren war verboten, daher gibt es nur die Bilder, die ich geschossen hatte, bevor ich das Schild entdeckte. Es sind Handyfotos. Meine Spiegelreflex wäre dort ohnehin zu laut gewesen.

    Kerzenlicht im Kölner Dom während Nightfever

    Stimmungsvolle Innenansicht des Kölner Doms bei Nightfever

    Leider blieben wir nicht lange. Vor allem meine Tochter war einfach zu müde.

    Unser Hotel in Köln

    Übernachtet haben wir im Hotel Merian in direkter Nähe zum Bahnhof.

    Offizielle Website vom Hotel Merian Köln

    Leider war trotz der späten Ankunft unser Zimmer noch nicht ganz fertig. Im Waschbecken lag eine leere Toilettenrolle, das Putzmittel stand noch im Bad und als wir duschen wollten, stellten wir fest, dass die Handtücher fehlten. Zum Glück ist die Rezeption 24 Stunden besetzt, dadurch war das alles schnell geklärt. Der Service war freundlich.

    Wir hatten noch Brötchen von der Anreise übrig, holten uns an der Rezeption einen heißen Kakao und ließen den Abend ruhig ausklingen. Diese Nacht wurde wegen der Zeitumstellung ohnehin eine Stunde kürzer, also gingen wir zeitig schlafen.

    Zimmer im Hotel Merian Köln

    Die Zimmer waren etwas altbacken, aber alles war sauber.

    Hotelzimmer im Hotel Merian nahe Kölner Hauptbahnhof

    Es gab einen Kühlschrank und einen kleinen Flachbildfernseher.

    Modernisiertes Badezimmer im Hotel Merian Köln

    Das Badezimmer schien modernisiert.

    Das Zimmer hatte übrigens eine sehr merkwürdige Doppelverglasung. Der Straßenlärm wurde dadurch immerhin gut abgehalten. Nur das Lüften am nächsten Morgen war etwas komplizierter.

    Fensterkonstruktion mit Doppelverglasung im Hotelzimmer

    Der nächste Morgen begann sehr früh und durch die Zeitumstellung sogar noch früher. Im Zimmerpreis enthalten war auch ein Frühstück. Alles war frisch und wurde immer wieder nachgefüllt.

    Frühstücksbuffet im Hotel Merian Köln

    Frühstück im Hotel Merian nahe Kölner Dom

    Auswahl am Frühstücksbuffet im Hotel

    Frühstücksraum im Hotel Merian Köln

    Frühstück am Morgen in Köln

    Termin, Flohmarkt und Frühlingsgefühle in Köln

    Zeitig brachen wir zum Termin auf. Der Weg führte am Rhein entlang und dort war Flohmarkt. Ich liebe es, auf Flohmärkten zu stöbern, aber leider fehlte uns dafür die Zeit. Schade.

    Flohmarkt am Rheinufer in Köln

    Spaziergang am Rhein in Köln bei Frühlingswetter

    Rheinpromenade in Köln am Sonntagvormittag

    Der Termin ging bis kurz vor Mittag. Unser Zug fuhr gegen 16 Uhr, also hatten wir eigentlich noch vier Stunden Zeit, etwas durch Köln zu bummeln. Dachte ich. Es sollte doch noch etwas anders kommen.

    Wir gingen wieder am Rhein entlang Richtung Dom. Der Flohmarkt war mittlerweile sehr gut besucht, ganze Menschenmassen schoben sich an den Ständen entlang. Das war mir persönlich dann schon zu viel und wir gingen lieber oberhalb vom Rheinufer Richtung Dom. Für meinen Termin trug ich hochhackige Schuhe. Für einen kleinen Stadtbummel war das natürlich eine brillante Idee. Das bemerkte ich sehr deutlich nach den ersten anderthalb Kilometern.

    Das Wetter verwöhnte uns. Die Sonne schien und für Ende März war es ungewöhnlich warm.

    Frühling in Köln mit blauem Himmel

    Frühling in Köln.

    Sonniger Tag in Köln Ende März

    Gebäude der European Aviation Safety Agency in Köln

    Das Gebäude der European Aviation Safety Agency.

    Spaziergang durch Köln bei sonnigem Wetter

    Die Geschichte mit der Glubschi-Katze

    Endlich am Bahnhof angekommen wollten wir erst einmal irgendwo zu Mittag essen. Eigentlich. Dann sah ich meine Tochter in ihrem Rucksack kramen und kurz darauf hörte ich ein verzweifeltes „Nein, das darf nicht wahr sein“. Ich ahnte sofort, was jetzt kommen würde.

    In irgendeinem Urlaub hatte ich ihr einmal eine Glubschi-Katze gekauft. Ein kleines Kuscheltier mit riesigen Augen. Meine beiden Töchter lieben diese Kuscheltierchen und wir haben inzwischen schon mehrere davon. Diese Katze war nun aus dem Außenfach ihres Rucksacks gefallen. Irgendwo auf dem letzten Kilometer, vermutete meine Tochter. Auf dem Flohmarkt hatte sie die Katze noch.

    Ich versuchte, sie damit zu trösten, dass ich ihr eine neue kaufen würde. Aber das ließ sie nicht gelten. „Mama, das geht nicht. Die hat doch gar nicht die ganzen Erinnerungen. Ich MUSS sie wiederfinden.“ Also wurde das Essen verschoben und wir liefen den ganzen Weg zurück. Durch Menschenmassen, an jedem Busch, jedem Baum und jedem Fleckchen Grün vorbei. Ergebnislos.

    Meine Tochter war verzweifelt, meine Füße taten weh und die Glubschi-Katze blieb verschwunden. Irgendwann gaben wir die Suche auf und gingen zurück zum Bahnhof. Dort wollte meine Tochter am liebsten direkt nach Hause. Nichts konnte sie trösten, nicht einmal der Gedanke, dass sich nun vielleicht ein anderes Kind über das Kuscheltier freuen würde.

    Wir liefen durch den Bahnhof und suchten nun zumindest etwas zu essen. Sitzen wollte ich vor allem. Dann fiel mir ein Pärchen mit einem Hund auf. Oder genauer gesagt: das Spielzeug des Hundes. Klein, kuschelig, gelb. Ich sagte zu meiner Tochter: „Im ersten Moment dachte ich, das wäre deine Glubschi-Katze. Moment. Das IST sie. Der Hund hat deine Glubschi-Katze.“

    Der Hund kaute genüsslich darauf herum. Meine Tochter war sprachlos. Ihr Blick war eine Mischung aus Freude und noch mehr Verzweiflung. Ich sprach das Pärchen an und sagte, dass dies die Katze meiner Tochter sei, die sie vor etwa einer Stunde verloren hatte. Die Reaktion der Frau war freundlich formuliert eher überschaubar. Nach etwas Nachdruck bekam meine Tochter die Katze schließlich zurück. Völlig eingespeichelt, aber immerhin gerettet. Der Hund war wenig begeistert.

    Wir gingen weiter, meine Tochter grinste einmal im Kreis und alles war wieder gut. Die Glückskatze hatte wirklich Glück. Nach unserer Heimkehr wuschen wir sie zu Hause und stellten fest, dass sie das Durchkauen durch den Hund ohne eine einzige Macke überstanden hatte. Für die Zukunft stand der Plan fest: Die Katze bekommt ein Halsband und wird am Rucksack festgebunden. Denn sie sollte auch auf unsere große Reise mitkommen. Was uns mit dieser Katze später am Nachmittag noch passieren würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

    Kölner Dom: Öffnungszeiten, Turmbesteigung und Eintritt

    Danach gingen wir zum Dom. Auf dem Bahnhofsvorplatz war viel Polizei präsent.

    Polizeipräsenz auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln

    Kölner Dom vom Bahnhofsvorplatz aus

    Dieses Mal wollte ich endlich wieder hinauf auf den Dom, also in die Turmspitze. Das war bestimmt schon zehn Jahre her.

    Kölner Dom: aktuelle Besucherinfos

    Offizielle Website:
    www.koelner-dom.de

    Touristische Besichtigung des Doms:
    Montag bis Samstag in der Regel: 10:00 bis 17:00 Uhr
    Sonntag in der Regel: 13:00 bis 16:00 Uhr
    Änderungen sind wegen Gottesdiensten jederzeit möglich.

    Turmbesteigung:
    März bis Oktober: täglich 9:00 bis 18:00 Uhr
    November bis Februar: täglich 9:00 bis 16:00 Uhr
    Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung

    Wichtiger Hinweis:
    Der eigentliche Dom ist derzeit für Gottesdienstbesucher und Betende weiterhin kostenfrei zugänglich. Eine Besichtigungsgebühr für touristische Besucher ist laut Domkapitel erst ab der zweiten Jahreshälfte 2026 angekündigt.

    Wenn man den Kirchturm vom Kölner Dom hochkraxeln möchte, muss man dafür erst einmal in den Keller. Dort gibt es einen kleinen Souvenirladen und außerdem die Eintrittskarten für die Turmbesteigung.

    Eintrittskarte für die Turmbesteigung des Kölner Doms

    Eintrittskarte hatten wir, also ging es los. Wisst ihr, wie viele Stufen es bis nach oben sind? 533. Zwischendurch fast nur Wendeltreppe, ohne vernünftige Möglichkeit, mal kurz anzuhalten. Zumindest nicht, wenn sich wie an diesem Sonntag ganze Menschenmassen gleichzeitig hoch und runter schieben. 533 Stufen, mit meinem Schuhwerk. Okeeeeee.

    Notiz an mich: Beim nächsten Mal Sneaker in den Rucksack packen.

    Irgendwann hörte ich von weiter unten eine Frau rufen: „Hey, wartet mal.“ Dann: „Hey, kleines Mädchen, warte doch mal.“ Wir blieben stehen und drehten uns um. „Du hast etwas verloren.“ Ich ahnte sofort, was das sein könnte. Japsend winkte die Frau mit einer mir allzu bekannt vorkommenden gelben Kuschelkatze. Mein Blick Richtung Tochter sprach wohl Bände, denn noch bevor ich etwas sagen konnte, meinte sie schon: „Jaaaa, ich packe sie jetzt IN meinen Rucksack, statt in die Außentasche.“

    Wir bedankten uns herzlich bei der Frau und dann ging es weiter. Stufe für Stufe für Stufe.

    Ob ich in der kommenden Nacht wohl von gelben Glubschi-Katzen träumen würde? Vermutlich ja.

    Oben angekommen japsten alle erst einmal nach Luft. Jung, alt, völlig egal. Wir auch. Aber die Plackerei lohnt sich, denn die Aussicht ist wirklich schön.

    Blick aus dem Kölner Domturm über die Stadt

    Kleine Zwischenetage vor dem Endspurt. Wer will, kann sich hier oben eine Münze prägen lassen. Natürlich haben wir das gemacht und sie später sehr stolz herumgezeigt.

    Wenn man den Sauerstoffmangel nach den vielen Stufen halbwegs wieder ausgeglichen hat, kann man die Aussicht genießen.

    Aussicht vom Kölner Domturm auf Rhein und Hohenzollernbrücke

    Was man auf diesem Foto schön erkennt: Würde man das Schiff, das zur Rheinseite zeigt, verlängern, würde es fast eine Linie mit der Hohenzollernbrücke bilden.

    Panoramablick über Köln vom Domturm

    Blick auf Köln vom Turm des Kölner Doms

    Domturm-Aussicht auf Dächer und Straßen in Köln

    Pulse of Europe auf dem Roncalliplatz

    Auf dem Platz am Dom, dem Roncalliplatz, fand an diesem Sonntag die wöchentliche Demonstration „Pulse of Europe“ statt. An diesem Tag kamen besonders viele Teilnehmer. Von oben wirkte das wie ein einziges großes, bewegtes Menschenfeld.

    Menschenmenge auf dem Roncalliplatz in Köln

    Im Hintergrund sieht man die rechtwinkligen Kranhäuser. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form.

    Blick auf Köln mit Kranhäusern vom Domturm

    Viele Menschen auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom

    So viele Menschen.

    Blick durch Sicherung am Kölner Domturm

    Zwischen diese Sicherung hindurch zu fotografieren war mit großer Kamera gar nicht so einfach. Mit dem Handy ging das tatsächlich besser.

    Glocken des Kölner Doms

    Die Glocken vom Kölner Dom.

    Dann war es Zeit für den Abstieg. Hatte ich schon erwähnt, dass ich absolut ideales Schuhwerk trug? Meine Beine zitterten beim Runtergehen. Wessen Idee war das eigentlich gewesen, den Dom hochzukraxeln? Ach ja. Meine eigene.

    Treppenaufgang im Kölner Domturm

    Meine Tochter wollte sich den Dom danach gerne noch von innen ansehen.

    Innenraum des Kölner Doms

    Der Eingangsbereich beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.

    Blick in den Kölner Dom von innen

    Architekturdetail im Kölner Dom

    Kaffee, Kuchen und ein Tyrannosaurus Rex

    Nach der Plackerei brauchten wir dringend eine Stärkung und gingen über den Roncalliplatz zu einem Café. Wir waren genau zur richtigen Zeit dort, denn über tausend Menschen sangen gemeinsam die „Ode an die Freude“. Das war schon ein echter Gänsehautmoment.

    Menschenmenge auf dem Roncalliplatz mit Blick zum Dom

    Durch meinen Kamerasucher dachte ich kurz, noch an Spätfolgen des Sauerstoffmangels vom Domaufstieg zu leiden, also fragte ich meine Tochter: „Ähm, läuft mir da gerade ein Tyrannosaurus Rex ins Bild?“ Ihre Antwort kam mit beeindruckender Selbstverständlichkeit: „Jepp.“ Warum da nun ausgerechnet ein Tyrannosaurus Rex für Europa demonstrierte, erschloss sich mir nicht. Aber nun gut. Köln eben.

    Wir fanden schließlich einen Platz in einem Café in direkter Domnähe.

    Café nahe dem Kölner Dom

    Das hatten wir uns aber nun wirklich verdient.

    Kaffee und Kuchen in Köln nach der Turmbesteigung

    Blaue Ballons über dem Roncalliplatz in Köln

    Die ganze Zeit stiegen blaue Ballons in den Himmel. Das sah wirklich schön aus.

    Blaue Ballons vor dem Himmel über Köln

    Dann wurde es aber langsam Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen. Leider. Ich hätte noch Stunden in der Sonne sitzen und dem bunten Treiben rund um den Dom zusehen können.

    Abschiedsfoto von Köln.

    Abschiedsfoto aus Köln mit Blick auf den Dom

    Heimfahrt mit Bahnchaos

    Meine Füße freuten sich schon darauf, gleich endlich entspannt im Zug sitzen zu können. Am Bahnsteig angekommen kam die erste Ernüchterung: Alle Bänke waren besetzt. Aber der Zug würde ja bald kommen. Dachte ich. Falsch gedacht. Erst waren es zehn Minuten Verspätung, dann zwanzig.

    Verspätungsanzeige am Bahnhof in Köln

    Kein Problem, dafür sollte der Zug bis zu meinem Heimatbahnhof durchfahren. Dachte ich da zumindest noch. Wie naiv. Der Zug kam schließlich, wir fanden einen schönen Fensterplatz und erhaschten einen allerletzten Blick auf den Dom.

    Letzter Blick auf den Kölner Dom aus dem Zug

    Tschüss Köln. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

    Nach kurzer Zeit wollte meine Tochter auf die Toilette. Zum Glück gibt es im Zug ja welche. Nur leider waren alle defekt. Im ganzen Zug gab es keine funktionierende Toilette und vor uns lagen noch zwei Stunden Fahrt. Immerhin war in Münster dann Schluss mit der Fahrt. Wir wussten zunächst gar nichts. Die Informationspolitik der Deutschen Bahn war damals, sagen wir es vorsichtig, deutlich ausbaufähig.

    Zusammen mit ein paar anderen Fahrgästen versuchten wir herauszufinden, wie es weitergeht. Ergebnis: Zugwechsel. Also raus aus dem Zug, Treppe runter, kurz orientieren, zum richtigen Gleis und in den nächsten Zug. Wenigstens gab es dort eine funktionierende Toilette. Mit einer knappen Stunde Verspätung kamen wir schließlich am Zielbahnhof an.

    Fazit zu unserem Kurztrip nach Köln

    Köln lohnt sich immer. Erst recht, wenn einen das Wetter so verwöhnt. Der Rheinboulevard am Abend, der Blick auf den Dom, eine spontane Begegnung mit Nightfever, ein Frühlingssonntag in der Stadt und dazu diese wunderbar absurde Geschichte mit der Glubschi-Katze. Viel mehr Köln in 24 Stunden geht eigentlich kaum.

    Irgendwann werde ich auch noch mit den Zwillingen hinfahren und ihnen die schöne Stadt am Rhein zeigen.

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    Hier gibt es u.a. auch durch mich erstellte Fotografien zu sehen

    http://www.tecklenburger-land.de/



    Mein 1. Interview

    http://www.usa-reisetipps.net/sonstiges/links-reiseberichte/106-usa-reiseplannung/sonstiges/usa-reiseberichte/284-www-elly-unterwegs-de



    Blogparade zum Thema „Ungewöhnliche Reisen mit Kindern“

    http://www.freileben.net/ungewoehnliche-reisen-mit-kindern/



    Blogparade zum Thema „Nordsee“

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    Blogparade zum Thema „Unvergessliche Reiseerlebnisse“

    http://followtheworld.de/unvergessliche-reiseerlebnisse/

     



     

    Stadt-Land-Fluß. Mein Beitrag: Q – Qatar

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    Blogparade zum Thema „Orte, die Reiseblogger ein 2. mal sehen möchten“

    http://www.tripaholic.de/orte-die-44-reiseblogger-ein-zweites-mal-sehen-moechten/

     



    Blogparade zum Thema „Reisevorbereitung“

     

    http://www.philippinen-blog.ch/blogparade-reisevorbereitungen 



    Blogparade „Weihnachtswichteln“

    http://webundwelt.de/reisen-mit-kindern-gastbeitrag/

     



    Instagramlieblinge 

    Schon ein paar mal war ich dabei – Dankeschön dafür !!! 

    http://www.geckofootsteps.de/instagram-lieblinge-von-maerz-2016/



    Teilnahme an der Blogparade: „Die schönsten Reisen ohne Kinder“

    https://wandernd.de/2018/05/10/blogparade-die-schoensten-reisen-ohne-kinder/



    Vor unserer 2. Reise nach Amerika hat Camperdays meinen Kindern ein paar Fragen zum bevorstehenden Roadtrip gestellt 

    https://www.camperdays.de/blog/reiseplanung/reisen-mit-kindern-interview-ellyunterwegs-und-ihre-kids.html

    https://www.camperdays.de/blog/reiseplanung/reisen-mit-kindern-interview-ellyunterwegs-und-ihre-kids.html



    Interview zu meinem USA- Roadtrip mit den Kindern 

    https://www.expat-news.com/30859/interview-leben-arbeiten-ausland/alleine-mit-drei-kindern-mit-dem-wohnmobil-durch-die-usa/

     



     

    Bei Reisemobil gab es auch einen kleinen Hinweis auf meinen Blog

    https://www.reisemobil-international.de/news/elly-unterwegs/

     



     

    Interview in der Juli’17 Ausgabe der bdae

    https://www.bdae.com/journal/693-reisen-macht-kinder-gluecklicher-als-spielzeug

    Interview-Ankündigung auf der Titelseite

     

     



     

     

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    Vielen Dank Seppl!
    Es freut mich, wenn Dir mein Bericht bei eurer Planung geholfen hat

    https://www.womo-abenteuer.de/comment/227459

     

    Nachdem nun der Plan feststand ging es erstmal ans Recherchieren. Meine Frau stieß dabei auf den Blog von Elly (elly-unterwegs.de) ,welche auch hier in diesem Forum Ihren Reisebericht veröffentlicht hat. Ihre Route wurde zu einer Art Blaupause für uns. Auch dieses Forum wurde zu einer großen Hilfe, wenn man auch manchmal angesichts der Fülle an Beiträgen etwas ratlos erscheint, wo man denn nun anfangen soll.
    Dennoch Dank an Elly’s Blog und dieses Forum für die Hilfe.

     



    Und auch hier bin ich dabei:

    https://www.spaness.de/blog/die-schoensten-roadtrips/



    https://www.spaness.de/blog/die-schoensten-roadtrips/

     



    https://www.takeahike.de/usa-spezial/usa-reise-die-planung/



    https://fernwehblog.net/der-erste-flug-mit-kleinkind-ein-erfahrungsbericht/

     



     

  • Das Reisejahr 2017

    Das Reisejahr 2017


    Unser Reisejahr 2017

     

    Ja, ich weiß, ich bin spät dran, aber der Umzug mit meinem Blog sowie die Umstellung auf HTTPS verlief nicht ganz ohne Probleme und ich bin sehr froh, dass mir Max von http://www.fortgefahren.tv/  geholfen hat! Alleine hätte ich das nicht hinbekommen …. Hier kommt er also, unser Rückblick auf das Reisejahr 2017 

     

    2017 hatte ein riesen großes Highlight:

    Unsere Wohnmobil – USA – Westküsten – Tour.

    Alleine mit meinen 3 Kindern 3200 km durch Nevada, Utah, Arizona und Californien;
    Los Angeles, San Francisco, Las Vegas, der Grand Canyon, eine Tour mit einem echten Indianer durchs Monument Valley, die Route 66 uns so vieles mehr –
    Wir denken noch sooft an unsere unvergesslichen und tollen Erlebnisse in diesem Urlaub!

     

    .

    .

     

    Der Rest vom Jahr 2017 war reisetechnisch eher etwas ruhiger.

    Im Frühjahr war ich mit meiner ältesten Tochter für ein Wochenende in Köln, da ich dort einen Termin hatte und sie mitgenommen habe, um mal etwas Zeit mit ihr alleine verbringen zu können

    Sonnenuntergang in Köln

     

     

    Unseren Sommerurlaub verbrachten wir auf der Ostseeinsel Fehmarn.
    Dort war ich selber als Kind sehr oft und es war schön, die Orte nun mit meinen Kindern wiederzusehen. 


    Im Herbst war ich mit den Kindern und meiner Mutter in Cuxhaven, leider genau zu dem Wochenende, an welchem der Sturm Herwart über Nord- und Ostdeutschland hinwegzog.

    Welche positive Änderung aber genau dieser Sturm Herwart in mein Leben bringen sollte, ahnte ich damals noch nicht. Aber dazu schreibe ich in einem späteren Beitrag noch etwas.

    Dazu kommen noch diverse Tagestouren, …..

     

    …..zum Beispiel zur Tour de France ….

     

    ….. oder zum Zoo in Osnabrück.

     

    Und das wars auch schon mit unserem Reisejahr 2017 ….

     

    …. und 2018 wird es ebenso ruhig weitergehen. Zumindest reisetechnisch.

    Wir werden aber unsere Heimat, das Münsterland / Das Tecklenburger Land und das Osnabrücker Land weiter erkunden und da gibt es sehr viele schöne Fleckchen, welche ich euch dann zeigen werde.

     

    Es würde mich freuen, wenn ihr mir als Leser treu bleibt .

     

     

    Reisejahr 2017
    • USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!
      USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!Allgemein / Meist gelesene Berichte / Reisejahr 2017 / USA  . Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA   Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen! 2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66 Eine Route und ein Tagesprogramm, welches viele im Vorfeld den Kopf schütteln ließ. Wir haben es durchgezogen – und keine Sekunde bereut! Wir erlebten atemberaubende Natur und unendliche Weite. Wir ließen uns von einem Indianer sein Monument Valley zeigen und erlebten eine andere Seite vom glamourösen Hollywood. Wir standen staunend am Grand Canyon, fütterten die wilden Esel in Oatman an der Route 66 und standen an einer Ampel neben dem „Zurück in die Zukunft“- DeLorean. Wir haben soviel gesehen und erlebt – und euch nehme ich nun mit – virtuell – auf diese unvergessliche Reise zu einigen der schönsten Orte der USA  . Unsere Route . Hier geht es zu den Foto- Berichten   .   . . . . . .         […] 3. Mai 2017
    • Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘
      Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘Allgemein / Blog-Blog / Kooperation / Reisejahr 2017+ Anzeige +   Das Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘ in Hamburg     Nach unserem tollen Tag in Hamburg (Kurzbericht folgt) wollten wir den Tag in einem besonderen Restaurant ausklingen lassen. Mit 3 Kindern ist man in vielen Restaurants nicht gerne gesehen, daher bin ich für Tipps und Empfehlungen für kinderfreundliche Restaurants immer dankbar – und heute habe ich nun einen Tipp für euch.   Und zwar dieses in ganz Norddeutschland einmalige Restaurant: Das besondere an diesem Restaurant: Die Getränke und das Essen kommt auf Achterbahnschienen zum Tisch gesaust! Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘ Die Lage: (Karte lässt sich mit dem + und dem – unten rechts in der Ecke rein- und rauszoomen) Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen     Website:

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        Es wird empfohlen, einen Tisch zu reservieren.   Das Gebäude, in welchem sich das Restaurant und auch die mietbaren Räumlichkeiten von „Zeitlos“ befinden, waren früher ein Palm-Öl- Speicher direkt im Hamburg-Harburger Binnenhafen und bietet daher schon direkt eine besondere Kulisse für ein außergewöhnliches Restaurant. Übrigens: Man könnte theoretisch vom Hamburger Hafen mit dem Boot direkt vor dem Eingang zum Restaurant anlegen. Ab einer Personenzahl von 30 kann man ein Boot chartern, um sich vom Hamburger Hafen zum Restaurant fahren zu lassen Jetzt nehme ich euch erst einmal mit ins Restaurant    Über 400 Meter Schienen verbinden die Küche mit den einzelnen Tischen. Die Tische sind Kleeblattförmig um den „Bahnhof“ angeordnet. Der Bahnhof ist die Mitte von dem Tisch, dort, wo die Schienen enden und man sich die Bestellung auf einem drehbaren Tisch zu sich an den Platz drehen kann. Jedes ‚Blatt‘ hat seine eigene Nummer, so dass es bei den auf Schienen angelieferten Bestellungen keine Verwechslung geben kann.     Bestellt wird per Tablett, welches einem die Servicekraft an den Tisch bringt und genau erklärt. Es gibt in der Übersicht verschiedene Reiter für Getränke, Vorspeisen, Kids-Menüs etc. Der Schwerpunkt der Speisekarte liegt auf deutsche (und auch teilweise regionale) Küche Die Bedienung ist sehr einfach, so dass meine Kinder direkt ihre Bestellung selber aufgeben konnten. Sehr gut fand ich den Hinweis auf die Inhaltsstoffe, da meine Kinder nicht alles essen dürfen und wir daher immer etwas aufpassen müssen.       In dem Restaurant gibt es eine kleine Treppe, welche zu einem Podest in 4 Meter Höhe führt (von dort geht es dann auch zu den Toiletten). Auf diesem Podest gibt es zum einen eine kleine Kinder-Ecke, aber meine Kinder fanden es viel spannender, dass man von hier sehen konnte, wie die Speisen und Getränke auf die Achterbahn geschickt werden. Kleine Fahrstühle bringen die Bestellungen auf ca 5 Meter Höhe direkt unter die Decke. Dabei sind die kleinen Transport-Schlitten schon leicht gekippt, wenn sie dann auf die Schienen geschickt werden. Den Rest erledigt die Schwerkraft Hier gehen die Bestellungen auf die Reise zu den Tischen. Die Kinder hatten natürlich schnell herausbekommen, welcher der Aufzüge zu den Schienen führt, welche wiederum zu unserem Tisch führen und als sie dann sahen, dass unsere Bestellung losgeschickt wurde, kamen sie ganz schnell zum Tisch gelaufen – aber die Getränke waren schneller ;) Heiße Getränke und Cocktails kommen übrigens hier weiterhin per Kellner. Man hört zwischendurch eine Glocke läuten – das ist ein Signal für die Servicekräfte, dass wieder ein Getränk zum an den Tisch bringen bereit steht     Als die Getränke am Tisch waren, bestellten wir die Vorspeisen. Man ist die ganze Zeit so mit gucken beschäftigt, dass wir das irgendwie fast vergessen hätten Immer wieder sausten die Transportschlitten über die Schienen, oft mit Wunderkerzen. Einmal wollte ein mit Getränke beladener Schlitten nicht auf die Reise gehen und musste mit einem langen Stab geschubst werden. Die Kinder liefen zwischendurch in die Kinderecke oder zu dem Podest, um zu schauen, wie die Bestellungen auf Reisen geschickt wurden. So wie die Kinder anderer Gäste auch. Und das schönste: Es störte keinen. Niemand verdrehte die Augen oder wirkte genervt, die Atmosphäre ist dort sehr locker. Nicht ohne Grund gilt das „Schwerelos“ als Familienrestaurant.       Wer möchte, kann direkt aus den Töpfen essen. Apropos Töpfe: Inzwischen hat das „Schwerelos“ über 1000 kleine Töpfchen, welche auf 750 Transportschlitten den Gästen die leckeren Speisen bringen. Das ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhören mag. Die Köche haben im Vorfeld damals in einer dreiwöchigen Testphase sehr viel experimentieren müssen, wie man Speisen in dem Topf so anrichtet, dass sie auch nach einer Achterbahnfahrt im Topf beim Gast noch ansehnlich ankommen und auch, dass das Schnitzel nicht schon während der Fahrt einem der Gäste vor die Nase fällt. Wer nicht gerne direkt aus dem Topf essen möchte und einen Teller bevorzugt, kann sich an dem Dreh- Rondell am Tisch aber jederzeit einen nehmen.       Mein Sohn hat immer gesagt: Wenn wir in Hamburg sind, esse ich einen Hamburger. Er bestellte sich dann auch einen, meine Töchter nahmen Hähnchennuggets mit Pommes und ich entschied mich für ein Schnitzel mit Wirsingeintopf. Zu dem Schnitzel bestellte ich Onionsoße, diese kam separat in einem kleinen Einmachtöpfchen.     Uns wurde schon zu Beginn gesagt, dass das beste von allem die hausgemachten Desserts sein sollen und daher waren wir sehr gespannt darauf. Die Kinder bestellten sich verschiedene Eis-Sorten, für etwas Aufpreis gibts noch eine Extraportion Smarties im extra Gläschen dazu. Meine Mutter entschied sich für einen Apfelstrudel mit Vanillesoße und für mich gab es frisch gebackenes Vanille-Crumble – und das war sooo lecker   Für 50 Cent kann man sich sein Essen mit Wunderkerze liefern lassen und für den Nachtisch gönnten wir uns das auch einmal. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen, als die Töpfchen mit Wunderkerze die Schienen entlang zu unserem Tisch sausten.         Essen direkt aus dem Top. Zu Hause verboten, hier erlaubt   Warmer Vanillepudding mit Gebäck-Krümel überbacken. Davon hätte ich jetzt gerne etwas …..     Kleiner HD-Video-Zusammenschnitt   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen   Das ganze ist für Kinder ja ohnehin schon alles sehr aufregend – aber es gibt noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i  Denn man kann eine kleine Backstage-Tour buchen. Das ganze nennt sich VIP-Erlebnis-Paket und inkludiert einen KidsEistee, ein KidsHauptgericht, ein KidsDessert, ein Schwerelos Spielzeug, den Wunderkerzenexpress und auch eine interessante Backstage-Tour mit Blick hinter die Kulissen Wir haben das ausprobiert. Nach unserem Essen wurden wir am Tisch abgeholt. Als ersten mussten wir uns Sicherheitswesten und Helme anziehen. Warum? Das schreibe ich euch später          Die Tour führte zuerst in die große Küche 1,6 Tonnen Lebensmittel werden hier jede Woche verarbeitet!!!  Uns wurde gezeigt, wo die Bestellungen zusammenlaufen: Auf einem Monitor können die Köche genau sehen, wer von welchem Platz was bestellt hat. Das Essen wird dann in dem kleinen Topf zubereitet, in der kleinen Halterung kommt die Tischnummer und dann geht der Topf auf die Schienen, welche zum Vorraum führen.   Die Schiene kommt aus der Küche …. … und führt in den Vorraum. Dort stehen die Bestellungen auch wieder auf dem Monitor und werden dann von einem Mitarbeiter auf Reisen geschickt. Falls bestellt, bekommen die Töpfe hier auch ihre Wunderkerze. Kleine Lifte bringen die Töpfe auf 5 Meter Höhe, nur durch die Schwerkraft sausen sie dann durch das Restaurant zu den Tischen   Erst erklärte der Mitarbeiter alles …… …. dann durften die Kinder selber die Töpfe auf die Reise schicken! Das war natürlich ein kleines Highlight dieser Tour! Wir sahen ausserdem die großen Kühlschränke, die großen Wannen, in denen zB der Eistee angerührt wird. Jährlich werden ca 36 Hektoliter Eistee nach hauseigenem Rezept hergestellt. Das wundert mich nicht – er schmeckt wirklich sehr gut. Ausserdem sahen wir noch weitere verschiedene großen Küchengeräte und auch den Bereich, in welchem alles gespült und gereinigt wird.   Die Tour war sehr interessant, vor allem für meine Kinder, welche so mal einen tollen Einblick hinter die Kulissen eines Restaurants bekamen!   Nun noch die Auflösung für die Westen und die Helme, denn zum Abschluss hat mein Sohn gefragt: „Warum mussten wir denn nun die Westen und Helme tragen aber sonst muss das keiner anziehen?“ Lachend erklärte der Mitarbeiter: „Damit wir in der Küche auch mal etwas Spaß haben!“ Wir nahmen es mit Humor und lachten mit. Spaß muss sein und dass die Angestellten hier viel Humor haben, merkt man an vielen Ecken.             Die Eventlocation Zeitlos Direkt nebenan sah ich einen kleinen Saal und war neugierig, was es damit auf sich hat.   Es handelt sich hierbei um eine Eventlocation, welche man für Feiern buchen kann. Bis zu 220 Menschen können hier dann feiern und werden von den „Schwerelos“- Köchen mit dem leckeren Essen versorgt.   Es gibt einen separaten Eingang zu diesem Saal.   Das Besondere: Wenn man das komplette Paket bucht, werden die Gäste direkt am Hamburger Hafen abgeholt und mit dem Boot bis vor den Eingang zum Saal gebracht. Das kostet zwar ein paar Talerchens, aber ist auch bestimmt ein ganz einmaliges Erlebnis und eine Alternative zur klassischen Hochzeitskutsche ;) Im Eingangsbereich lagen ein paar Kataloge, was alles möglich ist. Stühle mit Hussen, verträumte Tischdekoration und ein Fahrrad mit Extra, mit welchem oft der Bräutigam vor Mitternacht in den Saal fährt und die Braut und die Gäste zu einem kleinen nächtlichen Imbiss einlädt. (Eis oder Hotdogs usw)   Und so sieht das Fahrrad beleuchtet aus Die wirklich sehenswert eingerichtete Bar, kommt auf dem Foto leider nicht so rüber, wie es tatsächlich aussieht Das Team von Schwerelos – Zeitlos hat mir gestattet, ein Foto von deren Seite zu nehmen:           Link zur Website von Zeitlos: http://www.zeitlosevents.de/     Für uns war es Zeit, zurück zur Ferienwohnung zu fahren. Knapp 1,5 Std Fahrt lagen noch vor uns ….. (Kurzbericht folgt ;) )  n Unser positives Fazit zu dem Restaurant Schwerelos Wer in Hamburg ist und mal ein außergewöhnliches Restaurant besuchen möchte und / oder Kinder dabei hat, dem kann ich das Achterbahnrestaurant mehr als empfehlen! Meine Älteste sagte auf dem Weg zum Auto „Das war richtig cool!“ und die Zwillinge stimmten ihr zu. „Mama, können wir hier nochmal hin?“ Ja, das würden wir glatt, aber leider liegt Hamburg nicht grad um die Ecke vom Münsterland …..   Wir waren insgesamt über 3 Stunden dort – aber die Zeit verging wie im Fluge. Sehr schöner Schlusssatz für ein Bericht über ein Restaurant mit dem Namen „Schwerelos“             Hinweis: Dieser Beitrag ist von mir selber geschrieben worden, er entstand in Zusammenarbeit mit „Schwerelos“.  Mein Bericht wurde dadurch aber nicht beeinflusst!              
      […]
      2. November 2017
    • Das Reisejahr 2017
      Das Reisejahr 2017Das Reisejahr 2017Allgemein / Blog-Blog / Das Reisejahr 2017 / Reisejahr 2017Unser Reisejahr 2017   Ja, ich weiß, ich bin spät dran, aber der Umzug mit meinem Blog sowie die Umstellung auf HTTPS verlief nicht ganz ohne Probleme und ich bin sehr froh, dass mir Max von http://www.fortgefahren.tv/  geholfen hat! Alleine hätte ich das nicht hinbekommen …. Hier kommt er also, unser Rückblick auf das Reisejahr 2017    2017 hatte ein riesen großes Highlight: Unsere Wohnmobil – USA – Westküsten – Tour. Alleine mit meinen 3 Kindern 3200 km durch Nevada, Utah, Arizona und Californien; Los Angeles, San Francisco, Las Vegas, der Grand Canyon, eine Tour mit einem echten Indianer durchs Monument Valley, die Route 66 uns so vieles mehr – Wir denken noch sooft an unsere unvergesslichen und tollen Erlebnisse in diesem Urlaub!   . .   Der Rest vom Jahr 2017 war reisetechnisch eher etwas ruhiger. Im Frühjahr war ich mit meiner ältesten Tochter für ein Wochenende in Köln, da ich dort einen Termin hatte und sie mitgenommen habe, um mal etwas Zeit mit ihr alleine verbringen zu können     Unseren Sommerurlaub verbrachten wir auf der Ostseeinsel Fehmarn. Dort war ich selber als Kind sehr oft und es war schön, die Orte nun mit meinen Kindern wiederzusehen.  Im Herbst war ich mit den Kindern und meiner Mutter in Cuxhaven, leider genau zu dem Wochenende, an welchem der Sturm Herwart über Nord- und Ostdeutschland hinwegzog. Welche positive Änderung aber genau dieser Sturm Herwart in mein Leben bringen sollte, ahnte ich damals noch nicht. Aber dazu schreibe ich in einem späteren Beitrag noch etwas. Dazu kommen noch diverse Tagestouren, …..   …..zum Beispiel zur Tour de France ….   ….. oder zum Zoo in Osnabrück.   Und das wars auch schon mit unserem Reisejahr 2017 ….   …. und 2018 wird es ebenso ruhig weitergehen. Zumindest reisetechnisch. Wir werden aber unsere Heimat, das Münsterland / Das Tecklenburger Land und das Osnabrücker Land weiter erkunden und da gibt es sehr viele schöne Fleckchen, welche ich euch dann zeigen werde.   Es würde mich freuen, wenn ihr mir als Leser treu bleibt .                     […] 8. Januar 2018
    • Elly unterwegs auf anderen Seiten
      Elly unterwegs auf anderen SeitenElly unterwegs auf anderen Seitenabout / Blog-Blog / Das Reisejahr 2017 / Gastbeiträge / Reisejahr 2016 / Reisejahr 2017 / Reisejahr 2018 / Über michElly unterwegs auf anderen Seiten Elly unterwegs auf anderen Seiten Elly unterwegs Hier gibt es eine Übersicht meiner Gastbeiträge / Berichte auf anderen (Reise-) Seiten Hier gibt es u.a. auch durch mich erstellte Fotografien zu sehen http://www.tecklenburger-land.de/ Mein 1. Interview http://www.usa-reisetipps.net/sonstiges/links-reiseberichte/106-usa-reiseplannung/sonstiges/usa-reiseberichte/284-www-elly-unterwegs-de Blogparade zum Thema „Ungewöhnliche Reisen mit Kindern“

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      Blogparade zum Thema „Nordsee“ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen   Blogparade zum Thema „Unvergessliche Reiseerlebnisse“ http://followtheworld.de/unvergessliche-reiseerlebnisse/     Stadt-Land-Fluß. Mein Beitrag: Q – Qatar Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen   Blogparade zum Thema „Orte, die Reiseblogger ein 2. mal sehen möchten“ http://www.tripaholic.de/orte-die-44-reiseblogger-ein-zweites-mal-sehen-moechten/   Blogparade zum Thema „Reisevorbereitung“   http://www.philippinen-blog.ch/blogparade-reisevorbereitungen  Blogparade „Weihnachtswichteln“

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        Instagramlieblinge  Schon ein paar mal war ich dabei – Dankeschön dafür !!!  http://www.geckofootsteps.de/instagram-lieblinge-von-maerz-2016/ Teilnahme an der Blogparade: „Die schönsten Reisen ohne Kinder“ https://wandernd.de/2018/05/10/blogparade-die-schoensten-reisen-ohne-kinder/ Vor unserer 2. Reise nach Amerika hat Camperdays meinen Kindern ein paar Fragen zum bevorstehenden Roadtrip gestellt  https://www.camperdays.de/blog/reiseplanung/reisen-mit-kindern-interview-ellyunterwegs-und-ihre-kids.html https://www.camperdays.de/blog/reiseplanung/reisen-mit-kindern-interview-ellyunterwegs-und-ihre-kids.html Interview zu meinem USA- Roadtrip mit den Kindern  https://www.expat-news.com/30859/interview-leben-arbeiten-ausland/alleine-mit-drei-kindern-mit-dem-wohnmobil-durch-die-usa/     Bei Reisemobil gab es auch einen kleinen Hinweis auf meinen Blog https://www.reisemobil-international.de/news/elly-unterwegs/     Interview in der Juli’17 Ausgabe der bdae https://www.bdae.com/journal/693-reisen-macht-kinder-gluecklicher-als-spielzeug Interview-Ankündigung auf der Titelseite        

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            Vielen Dank Seppl! Es freut mich, wenn Dir mein Bericht bei eurer Planung geholfen hat https://www.womo-abenteuer.de/comment/227459   Nachdem nun der Plan feststand ging es erstmal ans Recherchieren. Meine Frau stieß dabei auf den Blog von Elly (elly-unterwegs.de) ,welche auch hier in diesem Forum Ihren Reisebericht veröffentlicht hat. Ihre Route wurde zu einer Art Blaupause für uns. Auch dieses Forum wurde zu einer großen Hilfe, wenn man auch manchmal angesichts der Fülle an Beiträgen etwas ratlos erscheint, wo man denn nun anfangen soll. Dennoch Dank an Elly’s Blog und dieses Forum für die Hilfe.   Und auch hier bin ich dabei:

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      4. Juni 2018
    • Köln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und Turmbesteigung
      Köln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und TurmbesteigungKöln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und TurmbesteigungAllgemein / Blog-Blog / Deutschland / Reisejahr 2017Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017. Den persönlichen Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zum Kölner Dom und zu Nightfever wurden aber aktualisiert. So bleibt der Text persönlich und ist trotzdem für die Planung noch nützlich. Köln mit Tochter: Kölner Dom, Rheinboulevard, Nightfever und ein chaotisch-schöner Kurztrip Köln gehört für mich seit Jahren zu den Städten, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Nach meinem winterlichen Besuch Anfang 2015 ging es diesmal für ein Mama-Tochter-Wochenende wieder an den Rhein. Der Anlass war eigentlich ein Termin. Daraus wurde dann ein kurzer Köln-Trip mit Abendstimmung am Rhein, einem Hotel direkt am Bahnhof, 533 Stufen auf den Dom, einer verlorenen und wiedergefundenen Glubschi-Katze und natürlich ein bisschen Bahnchaos. Also im Grunde ein ziemlich typisches Wochenende mit Erinnerungswert. Schon einmal in Köln gewesen Köln im Schnee habe ich schon einmal erlebt. Den älteren Bericht findet ihr hier: Köln im Winter: mein früherer Besuch in der Domstadt Köln ist zwar eine meiner Lieblingsstädte, aber leider war ich seit Januar beziehungsweise Februar 2015 nicht mehr dort. Nun war ein Termin in Köln Grund für meinen Kurzbesuch. Meine älteste Tochter begleitete mich dieses Mal. Ein Mama-Tochter-Wochenende also, worüber sie sich sehr freute. Leider konnten wir erst am Samstagabend anreisen, ebenfalls wegen eines Termins. Angereist sind wir wieder mit der Bahn. Eigentlich wollte ich nach unserem Erlebnis auf der Heimfahrt von Dresden die Bahn boykottieren. Damals ließ man mich mit den drei Kindern nach einem Zugausfall ohne Informationen im Regen stehen. Der einzige Vorschlag seitens der Bahn hätte bedeutet, dass ich am späten Abend vermutlich an einem anderen Bahnhof strandete. Erst nachdem ich meinen Standpunkt sehr deutlich gemacht hatte, wurde uns geholfen. Und zwar wirklich gut geholfen. Das erste Stück durften wir damals in einem Zug fahren, der eigentlich ausgebucht war, sogar in der ersten Klasse. Weil die Umsteigezeit extrem knapp war, wartete am Umsteigebahnhof schon ein Mitarbeiter der Bahn, nahm mir Gepäck ab und sorgte dafür, dass wir den Anschlusszug inklusive vier zusammenhängender Plätze bekamen. Nach dem Ärger vorher fand ich das wirklich gut organisiert. Es lief alles reibungslos, wir waren am Ende glücklich und zufrieden. Es geht also doch. Also gab ich der Bahn noch einmal eine Chance. Ob ich das noch bereuen würde, war zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht abzusehen. Anreise nach Köln und erster Abend am Rhein Wir kamen mit zehn Minuten Verspätung in Köln an. Das konnte man verschmerzen. Alles gut. Unser erster Weg führte uns direkt ans Rheinufer beziehungsweise an den Rheinboulevard am Kennedy-Ufer. Als wir dort ankamen, war die Sonne leider gerade untergegangen, die Lichtstimmung war trotzdem wunderschön. Es war ein lauer Frühlingsabend und am Rheinufer waren viele Menschen unterwegs. Auch meine Älteste genoss den Abend am Ufer. Bis zum Eintritt der Dunkelheit blieben wir dort, beobachteten das bunte Treiben und machten natürlich Fotos. Ich glaube, meine Tochter hat an diesem Abend sogar mehr fotografiert als ich. Wer mich kennt, weiß, dass das schon etwas heißt. Scheint sich also irgendwie vererbt zu haben. Der Dom wird nachts wunderschön ausgeleuchtet. Die Sonne war komplett verschwunden, die Nacht brach herein. Noch waren Dom und Brücke unbeleuchtet. So ein Foto von Dom und Hohenzollernbrücke macht wahrscheinlich fast jeder Köln-Besucher. Rheinpromenade, Hohenzollernbrücke und Nightfever im Dom Die Rheinpromenade ist wirklich toll geworden. Über die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern gingen wir anschließend zu unserem Hotel, das in direkter Nähe zum Bahnhof lag. Diese Brücke bringt mich jedes Mal auf denselben Gedanken: Wie viele von diesen Beziehungen bestehen wohl noch? Auf dem Weg zum Hotel kamen wir am Dom vorbei und sahen, dass ausgerechnet an diesem Abend Nightfever im Kölner Dom stattfand. Obwohl wir schon ziemlich müde waren, schauten wir kurz hinein. Nightfever im Kölner Dom Nightfever ist ein Gebetsabend junger Christinnen und Christen. Im Kölner Dom finden diese Abende regelmäßig statt. Wer Köln besucht und zufällig an einem solchen Abend dort ist, erlebt den Dom in einer besonders ruhigen und stimmungsvollen Atmosphäre. Aktuelle Termine und Infos gibt es hier: Offizielle Nightfever-Website Einmal im Monat findet diese Jugendgebetsnacht in Köln statt, meistens im Kölner Dom. Die Wege im Dom waren nur mit zahlreichen Kerzen ausgeleuchtet, was für eine besondere Atmosphäre sorgte. Jeder Besucher bekam eine Kerze geschenkt, konnte verweilen, Musik hören, beten oder einfach still dort sitzen. Auch wenn das für manche vielleicht erst einmal unspektakulär klingt: Es war wirklich sehr schön organisiert und die Stimmung war ruhig und friedlich. Es lohnt sich, so etwas wenigstens einmal erlebt zu haben. Fotografieren war verboten, daher gibt es nur die Bilder, die ich geschossen hatte, bevor ich das Schild entdeckte. Es sind Handyfotos. Meine Spiegelreflex wäre dort ohnehin zu laut gewesen. Leider blieben wir nicht lange. Vor allem meine Tochter war einfach zu müde. Unser Hotel in Köln Übernachtet haben wir im Hotel Merian in direkter Nähe zum Bahnhof. Offizielle Website vom Hotel Merian Köln Leider war trotz der späten Ankunft unser Zimmer noch nicht ganz fertig. Im Waschbecken lag eine leere Toilettenrolle, das Putzmittel stand noch im Bad und als wir duschen wollten, stellten wir fest, dass die Handtücher fehlten. Zum Glück ist die Rezeption 24 Stunden besetzt, dadurch war das alles schnell geklärt. Der Service war freundlich. Wir hatten noch Brötchen von der Anreise übrig, holten uns an der Rezeption einen heißen Kakao und ließen den Abend ruhig ausklingen. Diese Nacht wurde wegen der Zeitumstellung ohnehin eine Stunde kürzer, also gingen wir zeitig schlafen. Die Zimmer waren etwas altbacken, aber alles war sauber. Es gab einen Kühlschrank und einen kleinen Flachbildfernseher. Das Badezimmer schien modernisiert. Das Zimmer hatte übrigens eine sehr merkwürdige Doppelverglasung. Der Straßenlärm wurde dadurch immerhin gut abgehalten. Nur das Lüften am nächsten Morgen war etwas komplizierter. Der nächste Morgen begann sehr früh und durch die Zeitumstellung sogar noch früher. Im Zimmerpreis enthalten war auch ein Frühstück. Alles war frisch und wurde immer wieder nachgefüllt. Termin, Flohmarkt und Frühlingsgefühle in Köln Zeitig brachen wir zum Termin auf. Der Weg führte am Rhein entlang und dort war Flohmarkt. Ich liebe es, auf Flohmärkten zu stöbern, aber leider fehlte uns dafür die Zeit. Schade. Der Termin ging bis kurz vor Mittag. Unser Zug fuhr gegen 16 Uhr, also hatten wir eigentlich noch vier Stunden Zeit, etwas durch Köln zu bummeln. Dachte ich. Es sollte doch noch etwas anders kommen. Wir gingen wieder am Rhein entlang Richtung Dom. Der Flohmarkt war mittlerweile sehr gut besucht, ganze Menschenmassen schoben sich an den Ständen entlang. Das war mir persönlich dann schon zu viel und wir gingen lieber oberhalb vom Rheinufer Richtung Dom. Für meinen Termin trug ich hochhackige Schuhe. Für einen kleinen Stadtbummel war das natürlich eine brillante Idee. Das bemerkte ich sehr deutlich nach den ersten anderthalb Kilometern. Das Wetter verwöhnte uns. Die Sonne schien und für Ende März war es ungewöhnlich warm. Frühling in Köln. Das Gebäude der European Aviation Safety Agency. Die Geschichte mit der Glubschi-Katze Endlich am Bahnhof angekommen wollten wir erst einmal irgendwo zu Mittag essen. Eigentlich. Dann sah ich meine Tochter in ihrem Rucksack kramen und kurz darauf hörte ich ein verzweifeltes „Nein, das darf nicht wahr sein“. Ich ahnte sofort, was jetzt kommen würde. In irgendeinem Urlaub hatte ich ihr einmal eine Glubschi-Katze gekauft. Ein kleines Kuscheltier mit riesigen Augen. Meine beiden Töchter lieben diese Kuscheltierchen und wir haben inzwischen schon mehrere davon. Diese Katze war nun aus dem Außenfach ihres Rucksacks gefallen. Irgendwo auf dem letzten Kilometer, vermutete meine Tochter. Auf dem Flohmarkt hatte sie die Katze noch. Ich versuchte, sie damit zu trösten, dass ich ihr eine neue kaufen würde. Aber das ließ sie nicht gelten. „Mama, das geht nicht. Die hat doch gar nicht die ganzen Erinnerungen. Ich MUSS sie wiederfinden.“ Also wurde das Essen verschoben und wir liefen den ganzen Weg zurück. Durch Menschenmassen, an jedem Busch, jedem Baum und jedem Fleckchen Grün vorbei. Ergebnislos. Meine Tochter war verzweifelt, meine Füße taten weh und die Glubschi-Katze blieb verschwunden. Irgendwann gaben wir die Suche auf und gingen zurück zum Bahnhof. Dort wollte meine Tochter am liebsten direkt nach Hause. Nichts konnte sie trösten, nicht einmal der Gedanke, dass sich nun vielleicht ein anderes Kind über das Kuscheltier freuen würde. Wir liefen durch den Bahnhof und suchten nun zumindest etwas zu essen. Sitzen wollte ich vor allem. Dann fiel mir ein Pärchen mit einem Hund auf. Oder genauer gesagt: das Spielzeug des Hundes. Klein, kuschelig, gelb. Ich sagte zu meiner Tochter: „Im ersten Moment dachte ich, das wäre deine Glubschi-Katze. Moment. Das IST sie. Der Hund hat deine Glubschi-Katze.“ Der Hund kaute genüsslich darauf herum. Meine Tochter war sprachlos. Ihr Blick war eine Mischung aus Freude und noch mehr Verzweiflung. Ich sprach das Pärchen an und sagte, dass dies die Katze meiner Tochter sei, die sie vor etwa einer Stunde verloren hatte. Die Reaktion der Frau war freundlich formuliert eher überschaubar. Nach etwas Nachdruck bekam meine Tochter die Katze schließlich zurück. Völlig eingespeichelt, aber immerhin gerettet. Der Hund war wenig begeistert. Wir gingen weiter, meine Tochter grinste einmal im Kreis und alles war wieder gut. Die Glückskatze hatte wirklich Glück. Nach unserer Heimkehr wuschen wir sie zu Hause und stellten fest, dass sie das Durchkauen durch den Hund ohne eine einzige Macke überstanden hatte. Für die Zukunft stand der Plan fest: Die Katze bekommt ein Halsband und wird am Rucksack festgebunden. Denn sie sollte auch auf unsere große Reise mitkommen. Was uns mit dieser Katze später am Nachmittag noch passieren würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Kölner Dom: Öffnungszeiten, Turmbesteigung und Eintritt Danach gingen wir zum Dom. Auf dem Bahnhofsvorplatz war viel Polizei präsent. Dieses Mal wollte ich endlich wieder hinauf auf den Dom, also in die Turmspitze. Das war bestimmt schon zehn Jahre her. Kölner Dom: aktuelle Besucherinfos Offizielle Website: www.koelner-dom.de Touristische Besichtigung des Doms: Montag bis Samstag in der Regel: 10:00 bis 17:00 Uhr Sonntag in der Regel: 13:00 bis 16:00 Uhr Änderungen sind wegen Gottesdiensten jederzeit möglich. Turmbesteigung: März bis Oktober: täglich 9:00 bis 18:00 Uhr November bis Februar: täglich 9:00 bis 16:00 Uhr Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung Wichtiger Hinweis: Der eigentliche Dom ist derzeit für Gottesdienstbesucher und Betende weiterhin kostenfrei zugänglich. Eine Besichtigungsgebühr für touristische Besucher ist laut Domkapitel erst ab der zweiten Jahreshälfte 2026 angekündigt. Wenn man den Kirchturm vom Kölner Dom hochkraxeln möchte, muss man dafür erst einmal in den Keller. Dort gibt es einen kleinen Souvenirladen und außerdem die Eintrittskarten für die Turmbesteigung. Eintrittskarte hatten wir, also ging es los. Wisst ihr, wie viele Stufen es bis nach oben sind? 533. Zwischendurch fast nur Wendeltreppe, ohne vernünftige Möglichkeit, mal kurz anzuhalten. Zumindest nicht, wenn sich wie an diesem Sonntag ganze Menschenmassen gleichzeitig hoch und runter schieben. 533 Stufen, mit meinem Schuhwerk. Okeeeeee. Notiz an mich: Beim nächsten Mal Sneaker in den Rucksack packen. Irgendwann hörte ich von weiter unten eine Frau rufen: „Hey, wartet mal.“ Dann: „Hey, kleines Mädchen, warte doch mal.“ Wir blieben stehen und drehten uns um. „Du hast etwas verloren.“ Ich ahnte sofort, was das sein könnte. Japsend winkte die Frau mit einer mir allzu bekannt vorkommenden gelben Kuschelkatze. Mein Blick Richtung Tochter sprach wohl Bände, denn noch bevor ich etwas sagen konnte, meinte sie schon: „Jaaaa, ich packe sie jetzt IN meinen Rucksack, statt in die Außentasche.“ Wir bedankten uns herzlich bei der Frau und dann ging es weiter. Stufe für Stufe für Stufe. Ob ich in der kommenden Nacht wohl von gelben Glubschi-Katzen träumen würde? Vermutlich ja. Oben angekommen japsten alle erst einmal nach Luft. Jung, alt, völlig egal. Wir auch. Aber die Plackerei lohnt sich, denn die Aussicht ist wirklich schön. Kleine Zwischenetage vor dem Endspurt. Wer will, kann sich hier oben eine Münze prägen lassen. Natürlich haben wir das gemacht und sie später sehr stolz herumgezeigt. Wenn man den Sauerstoffmangel nach den vielen Stufen halbwegs wieder ausgeglichen hat, kann man die Aussicht genießen. Was man auf diesem Foto schön erkennt: Würde man das Schiff, das zur Rheinseite zeigt, verlängern, würde es fast eine Linie mit der Hohenzollernbrücke bilden. Pulse of Europe auf dem Roncalliplatz Auf dem Platz am Dom, dem Roncalliplatz, fand an diesem Sonntag die wöchentliche Demonstration „Pulse of Europe“ statt. An diesem Tag kamen besonders viele Teilnehmer. Von oben wirkte das wie ein einziges großes, bewegtes Menschenfeld. Im Hintergrund sieht man die rechtwinkligen Kranhäuser. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form. So viele Menschen. Zwischen diese Sicherung hindurch zu fotografieren war mit großer Kamera gar nicht so einfach. Mit dem Handy ging das tatsächlich besser. Die Glocken vom Kölner Dom. Dann war es Zeit für den Abstieg. Hatte ich schon erwähnt, dass ich absolut ideales Schuhwerk trug? Meine Beine zitterten beim Runtergehen. Wessen Idee war das eigentlich gewesen, den Dom hochzukraxeln? Ach ja. Meine eigene. Meine Tochter wollte sich den Dom danach gerne noch von innen ansehen. Der Eingangsbereich beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Kaffee, Kuchen und ein Tyrannosaurus Rex Nach der Plackerei brauchten wir dringend eine Stärkung und gingen über den Roncalliplatz zu einem Café. Wir waren genau zur richtigen Zeit dort, denn über tausend Menschen sangen gemeinsam die „Ode an die Freude“. Das war schon ein echter Gänsehautmoment. Durch meinen Kamerasucher dachte ich kurz, noch an Spätfolgen des Sauerstoffmangels vom Domaufstieg zu leiden, also fragte ich meine Tochter: „Ähm, läuft mir da gerade ein Tyrannosaurus Rex ins Bild?“ Ihre Antwort kam mit beeindruckender Selbstverständlichkeit: „Jepp.“ Warum da nun ausgerechnet ein Tyrannosaurus Rex für Europa demonstrierte, erschloss sich mir nicht. Aber nun gut. Köln eben. Wir fanden schließlich einen Platz in einem Café in direkter Domnähe. Das hatten wir uns aber nun wirklich verdient. Die ganze Zeit stiegen blaue Ballons in den Himmel. Das sah wirklich schön aus. Dann wurde es aber langsam Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen. Leider. Ich hätte noch Stunden in der Sonne sitzen und dem bunten Treiben rund um den Dom zusehen können. Abschiedsfoto von Köln. Heimfahrt mit Bahnchaos Meine Füße freuten sich schon darauf, gleich endlich entspannt im Zug sitzen zu können. Am Bahnsteig angekommen kam die erste Ernüchterung: Alle Bänke waren besetzt. Aber der Zug würde ja bald kommen. Dachte ich. Falsch gedacht. Erst waren es zehn Minuten Verspätung, dann zwanzig. Kein Problem, dafür sollte der Zug bis zu meinem Heimatbahnhof durchfahren. Dachte ich da zumindest noch. Wie naiv. Der Zug kam schließlich, wir fanden einen schönen Fensterplatz und erhaschten einen allerletzten Blick auf den Dom. Tschüss Köln. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Nach kurzer Zeit wollte meine Tochter auf die Toilette. Zum Glück gibt es im Zug ja welche. Nur leider waren alle defekt. Im ganzen Zug gab es keine funktionierende Toilette und vor uns lagen noch zwei Stunden Fahrt. Immerhin war in Münster dann Schluss mit der Fahrt. Wir wussten zunächst gar nichts. Die Informationspolitik der Deutschen Bahn war damals, sagen wir es vorsichtig, deutlich ausbaufähig. Zusammen mit ein paar anderen Fahrgästen versuchten wir herauszufinden, wie es weitergeht. Ergebnis: Zugwechsel. Also raus aus dem Zug, Treppe runter, kurz orientieren, zum richtigen Gleis und in den nächsten Zug. Wenigstens gab es dort eine funktionierende Toilette. Mit einer knappen Stunde Verspätung kamen wir schließlich am Zielbahnhof an. Fazit zu unserem Kurztrip nach Köln Köln lohnt sich immer. Erst recht, wenn einen das Wetter so verwöhnt. Der Rheinboulevard am Abend, der Blick auf den Dom, eine spontane Begegnung mit Nightfever, ein Frühlingssonntag in der Stadt und dazu diese wunderbar absurde Geschichte mit der Glubschi-Katze. Viel mehr Köln in 24 Stunden geht eigentlich kaum. Irgendwann werde ich auch noch mit den Zwillingen hinfahren und ihnen die schöne Stadt am Rhein zeigen. Weitere passende Deutschland-Berichte Wenn ihr Städte in Deutschland mögt, dann passen diese Berichte thematisch gut dazu: Ein Spaziergang durch Frankfurt Dresden mit Kindern Ein Nachmittag in München Unterkünfte in Deutschland finden Hier findest du passende Unterkünfte für deine Reise durch Deutschland – von kleinen Pensionen bis zu Hotels in den großen Städten. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Aktivitäten und Touren in Deutschland Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge. Weitere Reiseberichte aus Deutschland Hier findest du weitere Reiseberichte, Ausflugsideen und Städte-Tipps aus Deutschland. Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017 und schildert unseren Besuch im Neandertal während der Tour de France. Den Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt und offiziellen Websites wurden aber aktualisiert. Zusätzlich habe ich den Fokus dieses Beitrags stärker auf das Neanderthal Museum gelegt,Weiterlesen Köln Kurztrip: ein Wochenende zwischen Dom, Rheinboulevard und Turmbesteigung Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017. Den persönlichen Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zum Kölner Dom und zu Nightfever wurden aber aktualisiert. So bleibt der Text persönlich und ist trotzdem für die Planung noch nützlich. Köln mit Tochter: Kölner Dom, Rheinboulevard, Nightfever und ein chaotisch-schönerWeiterlesen Elly unterwegs auf anderen Seiten Elly unterwegs auf anderen Seiten Elly unterwegs auf anderen Seiten Elly unterwegs Hier gibt es eine Übersicht meiner Gastbeiträge / Berichte auf anderen (Reise-) Seiten Hier gibt es u.a. auch durch mich erstellte Fotografien zu sehen http://www.tecklenburger-land.de/ Mein 1. Interview http://www.usa-reisetipps.net/sonstiges/links-reiseberichte/106-usa-reiseplannung/sonstiges/usa-reiseberichte/284-www-elly-unterwegs-de Blogparade zum Thema „Ungewöhnliche Reisen mit Kindern“ http://www.freileben.net/ungewoehnliche-reisen-mit-kindern/ Blogparade zum Thema „Nordsee“ Sie sehenWeiterlesen Das Reisejahr 2017 Unser Reisejahr 2017   Ja, ich weiß, ich bin spät dran, aber der Umzug mit meinem Blog sowie die Umstellung auf HTTPS verlief nicht ganz ohne Probleme und ich bin sehr froh, dass mir Max von http://www.fortgefahren.tv/  geholfen hat! Alleine hätte ich das nicht hinbekommen …. Hier kommt er also, unser Rückblick auf das ReisejahrWeiterlesen Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘ + Anzeige +   Das Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘ in Hamburg     Nach unserem tollen Tag in Hamburg (Kurzbericht folgt) wollten wir den Tag in einem besonderen Restaurant ausklingen lassen. Mit 3 Kindern ist man in vielen Restaurants nicht gerne gesehen, daher bin ich für Tipps und Empfehlungen für kinderfreundliche Restaurants immer dankbar – und heute habeWeiterlesen USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!   . Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA   Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen! 2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66 EineWeiterlesen Zuletzt geändert: 26. Oktober 2021 […] 2. April 2024
    • Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France
      Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de FranceNeanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de FranceAllgemein / Deutschland / Reisejahr 2017Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017 und schildert unseren Besuch im Neandertal während der Tour de France. Den Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt und offiziellen Websites wurden aber aktualisiert. Zusätzlich habe ich den Fokus dieses Beitrags stärker auf das Neanderthal Museum gelegt, weil genau das heute das dauerhaft spannendere Ausflugsziel ist. Neanderthal Museum im Neandertal bei Düsseldorf Das Neandertal bei Düsseldorf gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen in Nordrhein-Westfalen. Berühmt wurde die Region durch den Fund des Neandertalers, heute ist vor allem das Neanderthal Museum in Mettmann ein spannendes Ziel für Familien, Geschichtsinteressierte und Tagesausflügler. Unser Besuch fiel damals auf einen ganz besonderen Tag, denn  während unseres Ausflugs führte die Tour de France durch das Neandertal.Ein Ereignis, was ich mit den Kindern einmal live erleben wollte. Warum das Neandertal so bekannt ist Vor rund 170 Jahren wurden im Neandertal die fossilen Überreste eines Urmenschen gefunden. Damit wurde das Tal weltweit bekannt. Später kamen weitere bedeutende Funde hinzu, unter anderem Steinwerkzeuge und Knochenfragmente. Bis heute ist das Neandertal deshalb nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein Ort mit großer wissenschaftlicher und historischer Bedeutung. Das Neanderthal Museum greift genau diese Geschichte auf und macht sie für Besucher greifbar. Gerade mit Kindern ist das ein spannendes Ziel, weil hier Natur, Geschichte und anschauliche Vermittlung zusammenkommen. Dass an unserem Besuchstag zusätzlich noch die Tour de France direkt vorbeiführte, war natürlich ein ziemlich einmaliger Bonus. Das Neanderthal Museum kurz vorgestellt Das Neanderthal Museum gehört zu den bekanntesten Museen rund um das Thema Menschheitsgeschichte in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die eigentlich jeder sofort versteht: Woher kommen wir, wie hat sich der Mensch entwickelt und was unterscheidet uns von unseren frühesten Vorfahren? Genau das macht die Ausstellung auch für Familien so interessant, denn sie ist modern aufgebaut und nicht trocken wie ein Schulbuch kurz vor den Sommerferien. Für uns war der Museumsbesuch richtig spannend. Vor allem der Bereich zur Evolution war toll dargestellt und sehr stimmig aufgebaut.Dazu gab es mehrere Bereiche, in denen die Kinder selbst etwas ausprobieren konnten. Genau diese Mischung aus verständlich erklärter Geschichte und Mitmachstationen hat das Museum für uns so positiv gemacht. Wer im Raum Düsseldorf, Mettmann oder Wuppertal nach einem besonderen Ausflug sucht, findet hier also nicht einfach nur ein Museum, sondern ein Ziel, das Wissen, Familienausflug und Natur miteinander verbindet. Und genau deshalb passt das Neanderthal Museum auch heute noch perfekt auf jede Liste mit lohnenden Ausflügen in NRW. Öffnungszeiten, Eintritt und Website Aktuelle Infos für euren Besuch Adresse:Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann Öffnungszeiten:Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 UhrIn den NRW-Ferien und an Feiertagen: Montag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 UhrNeujahr: 13:00 bis 18:00 UhrGeschlossen: 24.12., 25.12. und 31.12. Eintritt Museum & Erlebnisturm Höhlenblick, Normaltarif:Erwachsene: 14,00 €Kinder von 6 bis 16 Jahren: 9,50 €Mini von 4 bis 5 Jahren: 8,00 € Familientarif ab 1 Erwachsenem + 1 Kind oder Mini:Erwachsene: 11,90 €Kinder von 6 bis 16 Jahren: 8,08 €Mini von 4 bis 5 Jahren: 6,80 € Offizielle Website:neanderthal.de/de Regionale Infos zum Neandertal:neanderland.de Offizielle Fotos aus dem Neanderthal Museum Darstellung zur Evolution des Menschen im Neanderthal MuseumCopyright ©Neanderthal Museum Copyright ©Neanderthal Museum Copyright ©Neanderthal Museum Karte: Neanderthal Museum Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Karte: Lage des Neandertals Hier liegt das Neandertal bei Mettmann in der Nähe von Düsseldorf: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Unser Besuch im Neandertal während der Tour de France Von uns aus sind es gerade mal etwa 1,5 Stunden Fahrt. Für einen Tagesausflug ist das also absolut machbar. Das einzige Manko war der Wecker. Sonntagmorgen, 6:30 Uhr. Allein dafür hätte ich schon gern eine kleine Ehrenmedaille entgegengenommen. Um 8 Uhr waren wir bereits auf der Autobahn. Vorteil, wenn man an einem Sonntag so früh unterwegs ist? Leere Autobahnen. Hätte ich nicht so einen PS-schwachen Clio gehabt, wäre meine innere Rennfahrerin vermutlich kurz sehr motiviert gewesen. Unterwegs erklärte ich meinen Kindern, was es mit der Tour de France auf sich hat. Im Radio liefen ständig Meldungen über Straßensperrungen in Düsseldorf, und die Kinder riefen jedes Mal begeistert: „Da sind wir gleich!“ Wie erwartet kamen wir gut durch. Nur beim Parken hatten wir nicht ganz so viel Glück. In der Nähe des Museums war nichts mehr frei, also parkten wir etwas weiter entfernt an der Bahnstation Hochdahl. Von dort führt ein schöner Weg durch den Wald und entlang der Düssel direkt zum Museum. Anreise und Spaziergang zum Museum Direkt am Museum. Die Düssel. Um 10 Uhr erreichten wir die Straße am Museum und waren ziemlich erstaunt, wie viele Menschen dort schon warteten. Die Radsportler sollten erst gegen 12:50 Uhr durchs Neandertal fahren. Eigentlich wollten wir vorher noch das Museum anschauen, entschieden uns dann aber lieber für einen der wenigen freien Plätze direkt an der Straße. Warten an der Strecke Wer jetzt denkt, zwei Stunden Warten am Straßenrand mit Kindern müsse unerquicklich sein, irrt. Auf der abgesperrten Strecke war ständig etwas los. Die Stimmung war ausgesprochen ausgelassen. Ein kleiner Apfel, der auf die Fahrbahn rollte, bekam zeitweise fast mehr Aufmerksamkeit als alles andere. Die Menschen jubelten, als eine Frau ihn wieder von der Straße holte. Große Unterhaltung. Für einen Apfel. Dann tauchten auch noch zwei Neandertaler mit riesigen Keulen auf und alberten mit den Zuschauern herum. Die Kinder hörten gar nicht mehr auf zu lachen. Natürlich hatten die Neandertaler auch ein Fahrrad dabei. Ist bei so einem Event schließlich Pflicht. Aufgeregt, aber auch müde. Sonntagmorgen um 6:30 Uhr aufstehen ist eben kein Freizeitvergnügen. Gelohnt hat es sich trotzdem. Der Werbetross Gegen 11 Uhr kam eines der Vor-Highlights: der Werbetross. Lustige Fahrzeuge, Musik, kleine Geschenke und eine Stimmung irgendwo zwischen Jahrmarkt und Karneval auf Rädern. Die Kinder waren begeistert. Ja, dieses Ding fuhr wirklich. Liebling der Kinder. Teilweise waren die Fahrzeuge wirklich ziemlich flott unterwegs. Da bekam man Hunger. Diese fahrenden Reifen fand Marc mit am besten. Schnell ein Foto und dann die Kamera lieber kurz wegpacken, bevor es eine Dusche gibt. Dieser Mann malte zwei Sicherheitsstriche auf die Verkehrsinsel und ließ sich dafür bejubeln. Die Menschenmenge machte begeistert mit. Langweilig war hier wirklich nichts. Die Neandertaler sicherten sich übrigens die Pole-Position auf dem Dach des Buswartehäuschens.   Als die Radfahrer kamen Auf einer großen Leinwand direkt vor dem Museum konnten wir verfolgen, wo sich die Fahrer gerade befanden. Neben uns standen ortskundige Menschen, die sofort erkannten, dass es nun nur noch wenige Minuten dauern konnte. Und dann kamen sie tatsächlich. Erst eine kleine Gruppe, dann der eigentliche Tross. Genauso schnell, wie sie auftauchten, waren sie auch wieder verschwunden. Dieses Tempo live zu sehen, ist schon beeindruckend. Erst kam nur eine kleine Gruppe. Einer der Kameramänner fuhr auf dem Motorrad nebenher. Und dann kam der eigentliche Tross. Die Zuschauer jubelten und feuerten die Sportler lautstark an. Diese Stimmung riss auch die Kinder sofort mit. Es wurde geklatscht, gerufen und mitgefiebert. Der Fernsehhubschrauber flog mehrfach über uns hinweg. Er filmte auch die Neandertaler auf dem Dach des Buswartehäuschens, die die Fahrer auf „Neandertalisch“ anfeuerten. O-Ton meiner Kinder. Sehr fachkundige Einordnung. Gefolgt wurde der Radtross von den ganzen Teamwagen mit den Ersatzrädern. Und auch die freuten sich sichtbar über den Jubel. Video 1: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Video 2: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Der Abschluss vom Tross. Wir haben uns scheckig gelacht. Rund ums Museum nach dem Rennen Kaum war der Tross vorbei, fingen die Neandertaler wieder an, die Zuschauer zu necken. Rund ums Museum war weiterhin unglaublich viel los. Es waren so viele Menschen unterwegs. Wirklich Wahnsinn. Kinder, vielleicht können wir ein Foto von euch und den Neandertalern machen. Mein Sohn schnappte sich die Keule. Zur Strafe sabotierte der Neandertaler dann unser Foto. Ein Foto bekamen wir dann aber doch noch hin und der Neandertaler bekam seine Keule wieder. Auf der Leinwand lief weiter live die Tour de France. Rund um das Museum gab es Aktionsstände. Die Mädchen wollten sich schminken lassen, anschließend machten wir im Foto-Bulli lustige Bilder von uns. Das Museum schauten wir uns im Anschluss an. Gegen 15:30 Uhr brachen wir langsam Richtung Heimat auf. Vor der Leinwand war es inzwischen deutlich leerer geworden. „Mama, guck mal, die fahren ja immer noch!“ Während wir in der Sonne noch ein Stück Kuchen aßen, wurde das Rennen weiter von einer Regenwolke begleitet. Zurück ging es dann wieder entlang der Düssel zum Parkplatz. Gegen 18:30 Uhr trafen wir wieder zu Hause ein. Das war ein erlebnisreicher Tag im Neandertal. Die Kinder und ich waren uns einig, bald wieder ins Neandertal zu fahren, weil wir aus Zeitgründen längst nicht alles geschafft hatten. Weitere passende Ausflüge in Deutschland Falls ihr Lust auf weitere Städte und Ausflüge in Deutschland habt, passen diese Berichte gut dazu: Kurztrip nach KölnFrankfurt mit Kindern: Main Tower, Skyline und Spaziergang durch die StadtDer Geysir von Andernach: der höchste Kaltwassergeysir der Welt Dieser Bericht entstand mit Unterstützung von Neanderland.de.Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit. Zurück zu den Reiseberichten aus Deutschland Hier geht es zurück zu meiner Deutschland-Übersicht mit weiteren Städten, Naturzielen und Ausflugstipps: Zurück zu den Reiseberichten aus Deutschland Unterkünfte in Deutschland finden Hier findest du passende Unterkünfte für deine Reise durch Deutschland – von kleinen Pensionen bis zu Hotels in den großen Städten. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Aktivitäten und Touren in Deutschland Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel bei Stadtführungen, Naturerlebnissen oder besonderen Ausflügen. Zuletzt geändert: 26. Oktober 2021 […] 7. Juli 2025

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘

    Hamburg: Besuch im Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘



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    Das Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘ in Hamburg

     

     

    Nach unserem tollen Tag in Hamburg (Kurzbericht folgt) wollten wir den Tag in einem besonderen Restaurant ausklingen lassen. Mit 3 Kindern ist man in vielen Restaurants nicht gerne gesehen, daher bin ich für Tipps und Empfehlungen für kinderfreundliche Restaurants immer dankbar – und heute habe ich nun einen Tipp für euch.

     

    Und zwar dieses in ganz Norddeutschland einmalige Restaurant:

    Das besondere an diesem Restaurant:

    Die Getränke und das Essen kommt auf Achterbahnschienen zum Tisch gesaust!

    Achterbahn-Restaurant ‚Schwerelos‘

    Die Lage:

    (Karte lässt sich mit dem + und dem – unten rechts in der Ecke rein- und rauszoomen)

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    Weitere Informationen

     

     

    Website:

    http://www.rollercoaster-hamburg.de/

     

    Es wird empfohlen, einen Tisch zu reservieren.

     

    Das Gebäude, in welchem sich das Restaurant und auch die mietbaren Räumlichkeiten von „Zeitlos“ befinden, waren früher ein Palm-Öl- Speicher direkt im Hamburg-Harburger Binnenhafen und bietet daher schon direkt eine besondere Kulisse für ein außergewöhnliches Restaurant.

    Übrigens: Man könnte theoretisch vom Hamburger Hafen mit dem Boot direkt vor dem Eingang zum Restaurant anlegen. Ab einer Personenzahl von 30 kann man ein Boot chartern, um sich vom Hamburger Hafen zum Restaurant fahren zu lassen

    Jetzt nehme ich euch erst einmal mit ins Restaurant 

     

    Über 400 Meter Schienen verbinden die Küche mit den einzelnen Tischen.

    Die Tische sind Kleeblattförmig um den „Bahnhof“ angeordnet. Der Bahnhof ist die Mitte von dem Tisch, dort, wo die Schienen enden und man sich die Bestellung auf einem drehbaren Tisch zu sich an den Platz drehen kann.
    Jedes ‚Blatt‘ hat seine eigene Nummer, so dass es bei den auf Schienen angelieferten Bestellungen keine Verwechslung geben kann.

     

     

    Bestellt wird per Tablett, welches einem die Servicekraft an den Tisch bringt und genau erklärt.

    Es gibt in der Übersicht verschiedene Reiter für Getränke, Vorspeisen, Kids-Menüs etc.

    Der Schwerpunkt der Speisekarte liegt auf deutsche (und auch teilweise regionale) Küche

    Die Bedienung ist sehr einfach, so dass meine Kinder direkt ihre Bestellung selber aufgeben konnten. Sehr gut fand ich den Hinweis auf die Inhaltsstoffe, da meine Kinder nicht alles essen dürfen und wir daher immer etwas aufpassen müssen.

     

     

     

    In dem Restaurant gibt es eine kleine Treppe, welche zu einem Podest in 4 Meter Höhe führt (von dort geht es dann auch zu den Toiletten).
    Auf diesem Podest gibt es zum einen eine kleine Kinder-Ecke, aber meine Kinder fanden es viel spannender, dass man von hier sehen konnte, wie die Speisen und Getränke auf die Achterbahn geschickt werden.

    Kleine Fahrstühle bringen die Bestellungen auf ca 5 Meter Höhe direkt unter die Decke. Dabei sind die kleinen Transport-Schlitten schon leicht gekippt, wenn sie dann auf die Schienen geschickt werden. Den Rest erledigt die Schwerkraft

    Hier gehen die Bestellungen auf die Reise zu den Tischen.

    Die Kinder hatten natürlich schnell herausbekommen, welcher der Aufzüge zu den Schienen führt, welche wiederum zu unserem Tisch führen und als sie dann sahen, dass unsere Bestellung losgeschickt wurde, kamen sie ganz schnell zum Tisch gelaufen – aber die Getränke waren schneller ;)

    Heiße Getränke und Cocktails kommen übrigens hier weiterhin per Kellner.

    Man hört zwischendurch eine Glocke läuten – das ist ein Signal für die Servicekräfte, dass wieder ein Getränk zum an den Tisch bringen bereit steht

     

     

    Als die Getränke am Tisch waren, bestellten wir die Vorspeisen. Man ist die ganze Zeit so mit gucken beschäftigt, dass wir das irgendwie fast vergessen hätten

    Immer wieder sausten die Transportschlitten über die Schienen, oft mit Wunderkerzen. Einmal wollte ein mit Getränke beladener Schlitten nicht auf die Reise gehen und musste mit einem langen Stab geschubst werden.

    Die Kinder liefen zwischendurch in die Kinderecke oder zu dem Podest, um zu schauen, wie die Bestellungen auf Reisen geschickt wurden. So wie die Kinder anderer Gäste auch.

    Und das schönste: Es störte keinen. Niemand verdrehte die Augen oder wirkte genervt, die Atmosphäre ist dort sehr locker. Nicht ohne Grund gilt das „Schwerelos“ als Familienrestaurant.

     

     

     

    Wer möchte, kann direkt aus den Töpfen essen. Apropos Töpfe: Inzwischen hat das „Schwerelos“ über 1000 kleine Töpfchen, welche auf 750 Transportschlitten den Gästen die leckeren Speisen bringen.

    Das ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhören mag. Die Köche haben im Vorfeld damals in einer dreiwöchigen Testphase sehr viel experimentieren müssen, wie man Speisen in dem Topf so anrichtet, dass sie auch nach einer Achterbahnfahrt im Topf beim Gast noch ansehnlich ankommen und auch, dass das Schnitzel nicht schon während der Fahrt einem der Gäste vor die Nase fällt.

    Wer nicht gerne direkt aus dem Topf essen möchte und einen Teller bevorzugt, kann sich an dem Dreh- Rondell am Tisch aber jederzeit einen nehmen.

     

     

     

    Mein Sohn hat immer gesagt: Wenn wir in Hamburg sind, esse ich einen Hamburger. Er bestellte sich dann auch einen, meine Töchter nahmen Hähnchennuggets mit Pommes und ich entschied mich für ein Schnitzel mit Wirsingeintopf. Zu dem Schnitzel bestellte ich Onionsoße, diese kam separat in einem kleinen Einmachtöpfchen.

     

     

    Uns wurde schon zu Beginn gesagt, dass das beste von allem die hausgemachten Desserts sein sollen und daher waren wir sehr gespannt darauf.

    Die Kinder bestellten sich verschiedene Eis-Sorten, für etwas Aufpreis gibts noch eine Extraportion Smarties im extra Gläschen dazu. Meine Mutter entschied sich für einen Apfelstrudel mit Vanillesoße und für mich gab es frisch gebackenes Vanille-Crumble – und das war sooo lecker

     

    Für 50 Cent kann man sich sein Essen mit Wunderkerze liefern lassen und für den Nachtisch gönnten wir uns das auch einmal.
    Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen, als die Töpfchen mit Wunderkerze die Schienen entlang zu unserem Tisch sausten.

     

     

     

     

    Essen direkt aus dem Top. Zu Hause verboten, hier erlaubt

     

    Warmer Vanillepudding mit Gebäck-Krümel überbacken. Davon hätte ich jetzt gerne etwas …..

     

     

    Kleiner HD-Video-Zusammenschnitt

     

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    Weitere Informationen

     

    Das ganze ist für Kinder ja ohnehin schon alles sehr aufregend – aber es gibt noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i 

    Denn man kann eine kleine Backstage-Tour buchen.

    Das ganze nennt sich VIP-Erlebnis-Paket und inkludiert einen KidsEistee, ein KidsHauptgericht, ein KidsDessert, ein Schwerelos Spielzeug, den Wunderkerzenexpress und auch eine interessante Backstage-Tour mit Blick hinter die Kulissen

    Wir haben das ausprobiert.

    Nach unserem Essen wurden wir am Tisch abgeholt.

    Als ersten mussten wir uns Sicherheitswesten und Helme anziehen.

    Warum? Das schreibe ich euch später 

     

     

     

     

    Die Tour führte zuerst in die große Küche

    1,6 Tonnen Lebensmittel werden hier jede Woche verarbeitet!!! 

    Uns wurde gezeigt, wo die Bestellungen zusammenlaufen: Auf einem Monitor können die Köche genau sehen, wer von welchem Platz was bestellt hat. Das Essen wird dann in dem kleinen Topf zubereitet, in der kleinen Halterung kommt die Tischnummer und dann geht der Topf auf die Schienen, welche zum Vorraum führen.

     

    Die Schiene kommt aus der Küche ….

    … und führt in den Vorraum.

    Dort stehen die Bestellungen auch wieder auf dem Monitor und werden dann von einem Mitarbeiter auf Reisen geschickt. Falls bestellt, bekommen die Töpfe hier auch ihre Wunderkerze.

    Kleine Lifte bringen die Töpfe auf 5 Meter Höhe, nur durch die Schwerkraft sausen sie dann durch das Restaurant zu den Tischen

     

    Erst erklärte der Mitarbeiter alles ……

    …. dann durften die Kinder selber die Töpfe auf die Reise schicken! Das war natürlich ein kleines Highlight dieser Tour!

    Wir sahen ausserdem die großen Kühlschränke, die großen Wannen, in denen zB der Eistee angerührt wird. Jährlich werden ca 36 Hektoliter Eistee nach hauseigenem Rezept hergestellt. Das wundert mich nicht – er schmeckt wirklich sehr gut.
    Ausserdem sahen wir noch weitere verschiedene großen Küchengeräte und auch den Bereich, in welchem alles gespült und gereinigt wird.

     

    Die Tour war sehr interessant, vor allem für meine Kinder, welche so mal einen tollen Einblick hinter die Kulissen eines Restaurants bekamen!

     

    Nun noch die Auflösung für die Westen und die Helme, denn zum Abschluss hat mein Sohn gefragt:
    „Warum mussten wir denn nun die Westen und Helme tragen aber sonst muss das keiner anziehen?“

    Lachend erklärte der Mitarbeiter: „Damit wir in der Küche auch mal etwas Spaß haben!“

    Wir nahmen es mit Humor und lachten mit.

    Spaß muss sein und dass die Angestellten hier viel Humor haben, merkt man an vielen Ecken.

     

     

     

     

     

     

    Die Eventlocation Zeitlos

    Direkt nebenan sah ich einen kleinen Saal und war neugierig, was es damit auf sich hat.

     

    Es handelt sich hierbei um eine Eventlocation, welche man für Feiern buchen kann. Bis zu 220 Menschen können hier dann feiern und werden von den „Schwerelos“- Köchen mit dem leckeren Essen versorgt.

     

    Es gibt einen separaten Eingang zu diesem Saal.

     

    Das Besondere:

    Wenn man das komplette Paket bucht, werden die Gäste direkt am Hamburger Hafen abgeholt und mit dem Boot bis vor den Eingang zum Saal gebracht.

    Das kostet zwar ein paar Talerchens, aber ist auch bestimmt ein ganz einmaliges Erlebnis und eine Alternative zur klassischen Hochzeitskutsche ;)

    Im Eingangsbereich lagen ein paar Kataloge, was alles möglich ist. Stühle mit Hussen, verträumte Tischdekoration und ein Fahrrad mit Extra, mit welchem oft der Bräutigam vor Mitternacht in den Saal fährt und die Braut und die Gäste zu einem kleinen nächtlichen Imbiss einlädt. (Eis oder Hotdogs usw)

     

    Und so sieht das Fahrrad beleuchtet aus

    Die wirklich sehenswert eingerichtete Bar, kommt auf dem Foto leider nicht so rüber, wie es tatsächlich aussieht

    Das Team von Schwerelos – Zeitlos hat mir gestattet, ein Foto von deren Seite zu nehmen:

     

     

     

     

     

    Link zur Website von Zeitlos:
    http://www.zeitlosevents.de/

     

     

    Für uns war es Zeit, zurück zur Ferienwohnung zu fahren. Knapp 1,5 Std Fahrt lagen noch vor uns …..

    (Kurzbericht folgt ;) )

     n

    Unser positives Fazit zu dem Restaurant Schwerelos

    Wer in Hamburg ist und mal ein außergewöhnliches Restaurant besuchen möchte und / oder Kinder dabei hat, dem kann ich das Achterbahnrestaurant mehr als empfehlen!
    Meine Älteste sagte auf dem Weg zum Auto „Das war richtig cool!“ und die Zwillinge stimmten ihr zu. „Mama, können wir hier nochmal hin?“

    Ja, das würden wir glatt, aber leider liegt Hamburg nicht grad um die Ecke vom Münsterland …..

     

    Wir waren insgesamt über 3 Stunden dort – aber die Zeit verging wie im Fluge.

    Sehr schöner Schlusssatz für ein Bericht über ein Restaurant mit dem Namen „Schwerelos“

     

     

     

     

     


     

    Hinweis: Dieser Beitrag ist von mir selber geschrieben worden, er entstand in Zusammenarbeit mit „Schwerelos“.  Mein Bericht wurde dadurch aber nicht beeinflusst!

     



     

     

     

     

     

     

  • USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!

    USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!

     



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    Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA

     

    Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen!

    2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66
    Eine Route und ein Tagesprogramm, welches viele im Vorfeld den Kopf schütteln ließ.
    Wir haben es durchgezogen – und keine Sekunde bereut!
    Wir erlebten atemberaubende Natur und unendliche Weite. Wir ließen uns von einem Indianer sein Monument Valley zeigen und erlebten eine andere Seite vom glamourösen Hollywood. Wir standen staunend am Grand Canyon, fütterten die wilden Esel in Oatman an der Route 66 und standen an einer Ampel neben dem „Zurück in die Zukunft“- DeLorean.
    Wir haben soviel gesehen und erlebt – und euch nehme ich nun mit – virtuell – auf diese unvergessliche Reise zu einigen der schönsten Orte der USA 

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    Unsere Route


    USA- Roadtrip mit dem Wohnmobil mit meinen 3 Kindern

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    Hier geht es zu den Foto- Berichten

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

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