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Weiter geht’s: Fahrt zur iGowati-Lodge in Khorixas

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Weiter geht’s: Fahrt zur iGowati-Lodge in Khorixas

 

 

Tut mir leid, dass der Bericht nun etwas auf sich hat warten lassen … 
Ich hatte zum 2. mal in diesem Jahr C. … Zwar war ich schnell wieder negativ, aber dafür hänge ich seitdem ziemlich in den Seilen …. Der Husten will nicht weggehen und meine Konzentration lässt auch noch immer zu wünschen übrig.
Und dazu kommt eine anhaltende Müdigkeit, nach Feierabend bin ich komplett platt und verbringe meinen Feierabend – für mich eigentlich untypisch – auch mal einfach auf dem Sofa,…mich nervt das extrem, denn es gibt immer genug zu tun,… ich hoffe, es wird bald wieder besser ….  

 

 

Wir sind seit einer Woche in Namibia. Unsere erste Tour führte uns in den Norden von Namibia- in den Etoscha Nationalpark und hier konnten wir viele Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen und beobachten.

 

Schweren Herzens verabschiedeten wir uns vom Etoscha Nationalpark.

Gemessen an der wenigen Zeit, welche wir dort verbrachten, hatten wir viele tolle Tier-Begegnungen.
Wir fuhren mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Das weinende, da wir doch gerne länger im Etoscha geblieben wären.
Das lachende, weil wir wussten, dass wieder eine neue spannende Erfahrung vor uns liegen würde. Oder sogar gleich mehrere.  In den kommenden 3 Tagen stand Erdkunde und Völkerkunde auf dem Stundenplan.
Und alle, die mir auf meinen social-media Kanälen folgen, haben schon einen kleinen Einblick bekommen, was zu dem Zeitpunkt noch vor uns lag.
Kleiner Fact am Rande: Weil ich in einer Namibia-Gruppe Fotos des Himba- Stammes gepostet habe, hat Facebook mein Konto gesperrt. Ich habe Widerspruch eingelegt, Facebook hat weiterhin mein Konto gesperrt und nun liegt das ganze bei einer unabhängigen Schiedsstelle, welche für Facebook in solchen Fällen Entscheidungen trifft,… 
Das betrifft bislang nur meine private Seite, meine elly-unterwegs-Seite zum Glück nicht. 

 

Es war schon nachmittags, als wir uns von Okaukuejo auf den Weg zur nächsten Lodge machten. Bis zur letzten Minute hatten wir unsere Zeit im Etoscha ausgereizt.

Von Okaukuejo zu unserer nächsten Lodge in Khorixas war es nicht weit.

Knapp 120 km geradeaus nach Outjo, in Outjo rechts abbiegen und wieder 130 km geradeaus.

 

 

Straßen, einfach nur geradeaus, hindurchführend durch die weite Landschaft Namibias. Die Kids fanden es langweilig und haben entweder geschlafen oder mit ihren Handys und Tablets gedaddelt – ich dagegen konnte mich nicht sattsehen an dieser Weite. Es löste in mir ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit aus, ein Gefühl, welches ich hier in D sehr vermisse. 

 

 

Und auch wenn unser nächster Stop, Khorixas, gar nicht so weit entfernt vom Etoscha liegt, erwartete uns landschaftlich dort wieder eine völlig neue Umgebung mit roten Felsen und rotem Sand.

 

 

Wir freuten uns auf die vor uns liegende Zeit – aber ich spürte zu diesem Zeitpunkt zum ersten mal diese Sehnsucht und Wehmut beim Fahren der Straßen. Ein Teil von mir ist in Namibia geblieben, ein Teil davon im Etoscha.

 

 

Unterwegs entdeckten wir ein sehr seltenes Tier. Das sieht man wirklich sehr selten in Namibia.

Einen sogenannten “Drahtesel”

Dieser hier schien eine Verletzung zu haben.
Man sieht sie nicht sehr häufig, denn Drahtesel sind recht anspruchsvoll, was die Untergrundbeschaffung ihres Lebensraumes betrifft.
Schotterpisten, wie sie sehr häufig in Namibia vorkommen, belasten ihre zarten Gummireifen und machen eine sichere Fortbewegung sehr schwierig.
Daher sieht man sie nur in den Ballungszentren, in denen die Straßen gut ausgebaut sind. Und dann auch eher einzeln vorkommend, große Herden wie zB bei den Zebras gibt es in Namibia bei den Drahteseln nicht.

 

 

Am späten Nachmittag erreichten wir die iGowati Lodge in Khorixas

 

 

Inmitten des Wüstenortes wirkt das iGowati-Gelände fast wie eine kleine Oase.

 

Die Rezeption der iGowati Lodge


Die Rezeption



In dieser kleinen Hütte vor der Rezeption arbeitet ein Holzkünstler, welcher zauberhafte Artikel aus Holz zaubert und auch zum Kauf anbietet

Ein kleiner See liegt zwischen der Rezeption und den Gebäuden mit den Zimmern im Motel-Stil 

In zwei Reihen stehen die Häuser mit den Zimmern, teilweise doppelte Doppelzimmer auf 2 Ebenen in offener Bauweise

 

Unser Zimmer in der iGowati-Lodge

Zwei kleine Elefanten begrüßten uns und hatten kleine Gastgeschenke

Eine Treppe führte in die obere Ebene, welche wir aber eigentlich gar nicht brauchten. Gebucht waren 3 Doppelzimmer, alle drei hatten noch ein weiteres Doppelbett auf der oberen Ebene, also 12 Betten. Ganz viel Platz, großzügige Schlafräume.
Die Zimmer waren allerdings recht dunkel und spartanisch eingerichtet, aber es war sauber.

Von der oberen Ebene hatte man einen netten Blick auf den palmengesäumten Weg zwischen den Gästehäusern

Das Badezimmer war altbacken und abgewohnt, aber zumindest auch sauber.

 

Die Kids wollten im Zimmer “chillen”, Stephan und ich beschlossen, im Garten des Restaurants was zu trinken

Kleiner Spaziergang durch den Lodge-Garten 

Blick von der Eingangstür

Ging man um das Hauptgebäude herum, stand man im offenen Restaurant. Es gab innen und außen Tische

Unser Tisch war schon für das Abendessen vorbereitet

Auf dem Hotelareal wohnt übrigens ein Springbock. Im ersten Moment waren wir sehr überrascht, denn er war auch nicht scheu – aber wir gewöhnten uns daran bzw freuten uns sogar, dass im Garten und auch bei uns am Zimmer ab und an mal ein Springbock vorbei kam
Einzelnester vom Webervogel. Sie bauen die Nester, um Weibchen für sich zu gewinnen. Manche bauen sogar zwei bis drei Nester, damit sich Weibchen das schönste aussuchen können. 

Sonnenuntergang in Khorixas. Auch wieder wundervoll farbintensiv.

Wir haben bei der Übernachtung Halbpension mitgebucht. Das Abendessen gab es in dem offenen Restaurant. Ja, es war genauso lecker, wie es aussieht!

 

Im Hotel gab es nicht nur einen Springbock als Haustier, sondern auch eine Katze – und die durfte sich über sehr viele Streicheleinheiten der Kinder freuen.

Kurz nach unserer Reise nach Namibia bekam ich zwei Katzen aus einem Tierheim. Das Tierheim brauchte dringend Platz und es wurde eine Hofstelle für die beiden gesucht, da sie sehr scheu waren. 
Die eine Katze sah fast so aus wie die Katze in der Lodge – und weil sie auch eine schöne, der Savannah-Katze ähnliche Fellzeichnung hat (allerdings in grau-weiß) , haben wir sie “Cheetah” ( = englisch „Gepard“) getauft. 
Inzwischen sind die beiden richtige Schmusetiger und es gibt noch eine ganz besondere niedliche Geschichte, welche ich in einem späteren Beitrag erzähle.

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Ein neuer Tag in Namibia. Nur wenige Grad über Null. Die Luft ist herrlich klar.

Das Frühstück in der iGowati-Lodge 

Das Frühstück war unorganisiert, an beiden Tagen. Es war zunächst nichts vorbereitet, dann wurde im Eiltempo aufgetischt. Eine riesige Auswahl gab es nicht, aber es war frisch und in Ordnung, allerdings gab es hier keinen Kakao, dafür Kaffee und Tee.

 

 

Im Garten des Hotels wächst ein Flammenbaum. Steht er in voller Blüte, wirken seine roten Blüten wie lodernde Flammen.
Die Schoten sind getrocknet hart und braun – und eine schöne Deko. Wir haben zwei davon in unsere Urlaubs-Vitrine gelegt.

Wir waren den ganzen Tag unterwegs (dazu mehr im nächsten Beitrag), abends gab es dann wieder ein leckeres Abendessen.


… wieder ein leckeres Abendessen

Das Servicepersonal verabschiedete sich – und ließ uns alleine dort sitzen!

Und dann saßen wir noch gemütlich zusammen, tranken noch was und wollten eigentlich nachbestellen, als die Servicekraft sagte, sie mache jetzt Feierabend, wir könnten dann ja gleich durch den Garten zurück gehen.
Ähm, was?!
Wir wollten eigentlich noch etwas zu trinken?!
Aber … die Dame war weg, unsere Gläser leer – und wir schauten uns fragend an.
Ist sie wirklich gegangen?! Ne, das ist doch jetzt ein Witz, hier sind noch Gäste (und zwar 9 Gäste!)
Nein. Die Tür zur Rezeption war zu, in der Küche war auch alles dunkel.

Ja, da waren wir ein wenig fassungslos …. soetwas habe ich auf meinen vielen Reisen tatsächlich noch nie erlebt.
Ist man hier auf das Geld der Gäste nicht angewiesen?!
Möchte man nicht, dass Gäste auch mal irgendwann wiederkommen?

…. ohne Worte ….

Dafür bekamen wir wieder einmal tierischen Besuch.

“Stephan, stell mal bitte Deine Füße daneben, man sieht gar nicht, wie riesig das Ding ist!”

Ein Hundertfüßer. Imposantes Tierchen.

Die Schilder mit den Elefanten 

Rund um Khorixas leben die Wüstenelefanten. Sie sind nicht sehr beliebt, denn wo sie herziehen, hinterlassen sie ziemlich viel Chaos. Und Zäune halten sie nicht auf.

Daher findet man auch im Umland häufig entsprechende Schilder.

Gegenüber vom Hotel gibt es einen kleinen Supermarkt. Die Kinder wollten unbedingt ein Eis und entschieden sich für dieses hier. Ja, es ist mindestens so süß, wie es aussieht ….

 

 

Unser Fazit zur iGowati-Lodge

Zum Übernachten ist es ok. Es ist eine einfache Unterkunft, aber bei unserem Besuch war alles sauber. Das Abendessen ist sehr lecker, das Frühstück ist ok.
Der Service hat noch sehr viel Luft nach oben, da war einiges, was nicht gut gelaufen ist.

Wir würden es wieder buchen, wenn wir in der Ecke sind. Für das Damara-Living-Museum, die Felsgravuren und das Himba-Dorf ist das ein guter Ausgangspunkt.

 

 

 

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Bereits veröffentlichte Berichte zu unserer Namibia-Reise
Namibia
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