Startseite » Asien » Japan » Auf Sightseeingtour in Tokyo

Auf Sightseeingtour in Tokyo

Zuletzt geändert:



Auf Sightseeingtour in Tokyo

Eine Sightseeingtour in Tokyo ist ideal, wenn man in kurzer Zeit mehrere große Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen möchte. Bei unserer geführten Tour standen der Meiji-Schrein, der Kaiserpalast, Asakusa mit dem Sensoji-Tempel, der Tokyo Skytree, Odaiba, eine kurze Bootsfahrt in der Tokyo Bay und der beleuchtete Tokyo Tower auf dem Programm. Für uns war es ein langer, sehr voller, aber auch richtig spannender Tag in einer Stadt, die man kaum in Worte fassen kann.

Falls ihr unsere Japanreise chronologisch lesen möchtet: Hier findet ihr meine Übersicht Japan mit Teenagern – Route, Planung und alle Reiseberichte.


Hallo zusammen,

Im heutigen Bericht nehme ich euch mit zu den Highlights von Tokyo.

Wir haben ganz tourimäßig eine Busrundfahrt gemacht, um auch mehr über diese riesige Metropole zu erfahren.
Gebucht haben wir diese über Get your Guide, weiter unten findet ihr den Link zu dieser und vielen weiteren tollen Touren in und um Tokyo.

Unsere Tour startete schon um 7.50 Uhr, mit dem Bus mussten wir noch eine halbe Stunde fahren, um zum Treffpunkt zu kommen. Und zur Bushaltestelle laufen mussten wir auch noch.
Kurzum: Wir verließen das Hotel um kurz vor 7 Uhr. Und waren somit zu früh fürs Frühstück im Hotel, welches um 7 Uhr startete…

Wir hatten uns zwei Tage zuvor ein paar Snacks und Getränke im Supermarkt gekauft und frühstückten auf dem Zimmer. Um 6.30 Uhr.

Ja, das war früh. Ja, die Kids fanden das doof. Ja, ich auch …

Aber: Das frühe aufstehen hat sich gelohnt, denn vor uns lag ein toller Tag mit vielen Highlights!

Süßes Frühstück im Hotelzimmer vor der Sightseeingtour in Tokyo

Das war mein Frühstück. Falls ihr glaubt, dass dieses was-auch-immer sehr süß aussieht: Nein. Es war nicht süß, es war übersüß.

Das Frühstück der Kids ebenfalls.

Völlig überzuckert machten wir uns um 6.50 Uhr auf den Weg.

Mit dem Bus zum Treffpunkt in Shinjuku

Inzwischen waren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut und hatten bereits am Abend beschlossen, mit dem Bus zum Treffpunkt zu fahren.

Die Bushaltestelle war nicht weit weg, ca 10 Minuten zu Fuß.

Japanischer Fahrplan an einer Bushaltestelle in Tokyo

Ok, das half und nicht weiter. …

Aber wir hatten unsere Navitime-App.

Wir gaben Start- und Zielort ein und direkt wurde angezeigt, wann wir ab welcher Haltestelle mit welcher Linie fahren müssten.

Das hat sehr gut geklappt, wenig später saßen wir im richtigen Bus.

Die als nächstes folgende Station wurde auch auf englisch angezeigt.

Anzeige der nächsten Haltestelle im Bus in Tokyo

Alles andere wurde auf japanisch angezeigt.

Japanische Anzeige im Bus in Tokyo

Dank der App wussten wir aber ohnehin genau, wo wir wann aussteigen müssten.

Bezahlt wird die Busfahrt übrigens erst beim aussteigen.

Man steigt vorne aus und bezahlt dann die Fahrt beim Busfahrer.

Und noch etwas ist uns aufgefallen:

Der Busfahrer kündigt nicht nur jede Station an, sondern war auch zwischendurch immer wieder am reden.

Wir haben uns das später beim Guide nachgefragt und er erklärte uns, dass der Busfahrer auch warnt, wenn er bremst, anfährt oder abbiegt.

Damit sich alle darauf einstellen und festhalten können.

Die Fahrt von Shibuya zu unserer Haltestelle in Shinjuku dauerte um 30 Minuten.

Städte ohne Mietwagen sind bei uns inzwischen ein eigenes Thema geworden. Ähnlich praktisch fanden wir später auch unsere Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus in Singapur, den Hop-on-Hop-off-Bus in San Francisco und den Hop-on-Bus am Uluru.

LOVE Skulptur in Shinjuku in Tokyo

An dieser Love-Skulptur in Shinjuku war der Treffpunkt, um 7.50 Uhr.

An der Kreuzung kann man eine interessante Ampelanlage sehen.

Rechts ist die Love-Skulptur, mittig stand unser Bus.

Treffpunkt der Sightseeingtour in Shinjuku mit Bus und Ampelanlage

Mit dem Sightseeing-Bus durch Tokyo: Unsere Tour startet

Wir waren früh am Treffpunkt, aber ab 7.45 Uhr wurde der Platz minütig voller. Scheinbar starteten hier mehrere Touren.

Wir hielten Ausschau nach unserem Guide.

Er wartete unweit vom Bus mit einem Fähnchen, an welcher wir ihn erkannten.

Das Besondere: Jeder Gast bekam einen festen Platz zugeteilt. Scheinbar wurden die Nummern nach Zeitpunkt der Buchung vergeben. Wir hatten schon vor Wochen gebucht und saßen in Reihe 2.

Das System macht Sinn, denn so erkennt der Guide auf dem ersten Blick, ob noch jemand fehlt und vor allem auch WER fehlt. Auch nach jedem Stopp mit Aussteigen kontrollierte er die Sitzplätze.

Sightseeing-Bus für die Stadtrundfahrt durch Tokyo Und das war unser Bus. Sehr komfortabel.

Alle einsteigen! Die Fahrt zu den Highlights von Tokyo startet


Diese Tour haben wir gebucht

(Affiliatelink)

Unser 1. Stopp führte wieder zurück Richtung Shibuya

Der Meiji-Schrein

Lage vom vom Meiji-Schrein

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Wie ihr auf dem Google-Maps-Kartenausschnitt erkennen könnt, liegt der Meiji-Schrein eingebettet in einer großen Parkanlage. Auf dem Gelände wurden um 100.000 Bäume gepflanzt, welche aus ganz Japan gespendet wurden.

Durch die Bäume vergisst man ganz schnell, in welcher Millionenmetropole man sich grad befindet.

Auch die Geräusche der Stadt sind kaum zu hören.

Eine wahre Ruhe-Oase für alle, die mal eine Pause von dem lauten, bunten und quirligen Tokyo brauchen.

Ein paar Informationen zum Meiji-Schrein

Der Meiji Schrein (明治神宮, Meiji Jingū) wurde im Jahre 1920, 8 Jahre nach dem Tod von Kaiser Meiji und 6 Jahre nach dem Tod von Kaiserin Shoken zu Ehren ihrer errichtet.

Kaiser Meiji (1852-1912) und Kaiserin Shoken (1849-1914) führten Japan, als es zu einem modernen Land aufstieg. Der 15-jährige Kaiser Meiji bestieg 1867 den Thron, aus Edo wurde Tokyo und Tokyo war die neue Hauptstadt von Japan (bis dahin war es Kyoto).

Ich hatte bereits darüber berichtet: Warum Tokyo früher Edo hieß und Kyoto vorher die Hauptstadt von Japan war.

Im 2. Weltkrieg wurde der shintoistischer Schrein jedoch durch amerikanische Bombenangriffe zerstört, aber zeitnah wieder neu aufgebaut.

Er gehört zu den 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios und zählt zu den berühmtesten Shinto-Schreinen von Japan.

Lohnenswert ist auch der Innere Garten mit dem typisch-japanischem Teehaus, hierfür wird eine kleine Eintrittsgebühr erhoben.

Vor allem im Juni lohnt sich der Besuch, denn dann blühen im Garten über 150 Iris-Arten.

Im Treasure House Annex werden persönliche Kleidungsstücke und Gegenstände des damaligen Kaiserpaares aufbewahrt.

Im Schatzhaus kann man die Portraitbilder der japanischen Kaiser besichtigen, außerdem ist hier der kunstvolle Hofkimono ausgestellt.

Unser Besuch beim Meiji-Schrein

Torii am Eingang zum Meiji-Schrein in Tokyo

Zwei große Torii-Tore markieren symbolisch das Betreten des heiligen Ortes.

Man geht auf dem Weg übrigens immer rechts oder links, nachdem man das Torii passiert hat. Und man läuft auch nicht mittig hindurch. Denn der Weg in der Mitte ist nur den Göttern vorbehalten.
Zudem zeigt es Respekt, sich vor dem Torii kurz zu verbeugen.

Sake-Fässer auf dem Gelände des Meiji-Schreins in Tokyo

Auf dem Weg zu der eigentlichen Schrein-Anlage kommt man hieran vorbei.

Das sind alles (leere) Sake-Fässer. Unser Guide Levin erklärte, dass man für bestimmte Zeremonien Sake verwende und hierfür würden die Brauereien an die Schreine die Sake-Fässer spenden.

Der Meiji-Schrein ist einer der bekanntesten im ganzen Land und bekommt Spenden aus dem ganzen Land, in der Regel spenden Brauereien sonst eher an lokale Schreine.

Englische und japanische Beschilderung am Meiji-Schrein

Die Beschriftungen am Meiji-Schrein sind in japanisch und englisch.

Familienfoto am Meiji-Schrein in Tokyo

Wenn man schon eine Touri-Tour macht, darf auch ein Touri-Foto nicht fehlen

Großes Torii direkt an der Schrein-Anlage des Meiji-Schreins

Direkt an der Schrein-Anlage steht nochmals ein großes Torii

Bevor wir den großen Innenhof betraten, blieben wir vor einem anderen, kleinen Häuschen stehen

Ort für alte Glücksbringer am Meiji-Schrein in Tokyo

Levin erklärte uns die Bedeutung: Die Japaner kaufen sich für jedes Jahr einen neuen Glücksbringer an einem Schrein oder einem Tempel.

Klassischerweise ist es meistens ein kleiner Seidenbeutel. Darin befindet sich dann das Gebet für den Besitzer.

Das ganze nennt sich O-Mamori.

Es gibt für ganz viele Lebenslagen spezielle O-Mamori. Zum Beispiel für das Bestehen einer Prüfung, für eine gute bevorstehende Geburt, für eine sichere Reise usw. In vielen Autos sieht man sie für sichere Fahrten usw.

Es soll immer dort platziert werden, wo es „wirken soll“

Den alten O-Mamori entsorgen sie an Silvester ebenfalls am Schrein / Tempel, wo er ein Jahr zuvor gekauft wurde.

Oft sieht man solche kleinen Häuschen, hier kann man seine alten Glücksbringer einwerfen und sich dann direkt im Schrein einen neuen für das neu angefangene Jahr kaufen.

Jedes O-Mamori ist handangefertigt. In jedem Beutel befindet sich ein Gebet, welches die Mönche aus dem Tempel geschrieben haben.

Und obwohl es verlockend scheint, soll man den Beutel niemals öffnen. Ansonsten verliert es seine wohltuende Wirkung.

Sehr wissenswert und ein schöner Einblick in die japanische Kultur.

Unsere Tour ging weiter.

Wir gelangten zum Innenhof der Anlage.

Innenhof des Meiji-Schreins in Tokyo Bäume im Innenhof des Meiji-Schreins in Tokyo

Diese beiden Bäume sind die Ehemann & Ehefrau – Bäume.

Sie wurden um 1920 gepflanzt und sind nun zu stattlichen Bäumen herangewachsen.

Davor seht ihr einen kleinen Kasten. Hier hinein wirft man etwas Geld und betet dann, zum Beispiel für eine glückliche Ehe.

Ehepaar-Bäume am Meiji-Schrein Gebetsstelle bei den Ehepaar-Bäumen am Meiji-Schrein

Auf diesem Foto sieht man die „Ehepaar“- Bäume sehr schön.

Detail am Hauptgebäude des Meiji-Schreins Hauptgebäude der Schrein-Anlage des Meiji-Schreins

Wir gingen weiter zum Hauptgebäude der Schrein-Anlage.

Hier finden die traditionellen Gebete statt.

Fotografieren aus der Nähe ist aus Gründen des Respektes verboten.

Die richtige Reihenfolge für ein Gebet im buddhistischen Tempel

Levin hatte uns die genau festgelegte Reihenfolge für ein Gebet erklärt

1. Eine 50 Yen Münze (das sind die mit dem Löchlein in der Mitte) in die dafür vorgesehene Kiste werfen.

2. Manchmal gibt es Glocken, welche man läuten sollte, um die Aufmerksamkeit der Götter zu erlangen

3. Dann verbeugt man sich zweimal

4. Anschließens klatscht man zweimal in die Hände (um wirklich die Aufmerksamkeit der Götter zu bekommen)

5. Jetzt kann man still sein Gebet sprechen

6. Danach verbeugt man sich nochmals.

Und damit endet das Gebet.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, seine Wünsche den Göttern mitzuteilen:

Die ema – Holztafeln

An nahezu jedem Tempel oder Schrein sieht man die bunten Holztäfelchen. Sie sind einseitig bedruckt und auf die andere Seite kann man seinen Wunsch schreiben.

Irgendwann, meistens um Neujahr herum, werden die Brettchen mit einem speziellen Ritual verbrannt. Mit diesem Ritual kommt der Wunsch dann bei den Göttern an.

Ema Holztafeln mit Wünschen am Meiji-Schrein

Innenbereich am Meiji-Schrein in Tokyo

Wie kann man einen Shinto-Schrein von einem buddhistischen Tempel unterscheiden?

In Japan gibt es sehr viele Shinto-Schreine und Buddhistische Tempel. Shintoismus und Buddhismus werden gleichzeitig gelebt. Möglich ist das, weil Buddhismus und Shintoismus verschiedene Lebensphasen abdecken und somit ohne Probleme nebeneinander existieren und gelebt werden können.

Wie kann man einen Shinto-Schrein von einem buddhistischen Tempel unterscheiden?

Beim Shintoismus spricht man von einem Schrein, beim Buddhismus von einem Tempel.

Es gibt manche Merkmale, welche man bei beiden heiligen Stätten finden kann. Z.B. die kleinen Holztafeln.

Aber es gibt auch ein paar Unterschiede, an welchem ihr klar unterscheiden könnt, ob ihr euch bei einem Schrein oder Tempel befindet.

Fast immer betritt man einen Shinto-Schrein durch ein Torii, ein großes Tor.

Bei einem Tempel betritt man die Anlage fast immer durch ein prächtiges Tempel-Tor. Rechts und links neben dem Durchgang befinden sich oft gruselig aussehende Figuren von Wächter-Gottheiten.

Ausschließlich beim Shintoismus kommen die Stroh-Seile mit den Zick-Zack-Anhängern vor. Wenn ihr das entdeckt, seid ihr in einer Shinto-Schrein-Anlage.

Wenn ihr Räucherstäbchen oder eine Metallglocke entdeckt, seid ihr in einem Tempel.

Wir hatten einen festen Zeitpunkt, an welchem wir uns wieder am vorher vereinbarten Treffpunkt trafen.

Die Kids und ich waren ca 10 Minuten zu früh und Levin zeigte uns noch etwas:

Omikuji – Kleine Glücks-Lose

Omikuji Glückslose am Meiji-Schrein in Tokyo

Zunächst haben wir etwas Geld in die dafür bereitgestellte Box geworfen. (100 Yen)

Auf dem Foto mittig seht ihr zwei Kästchen. Diese musste man schütteln, aus einer kleinen Öffnung kam dann ein Holzstift mit einer Nummer heraus.

Rechts auf dem Foto seht ihr einen Kasten mit nummerierten Schubladen.

Man nahm dann aus der entsprechend der gezogenen Zahl eine Botschaft aus der Schublade.

Das hier war meine:

Gezogene Omikuji Botschaft am Meiji-Schrein

Inzwischen waren auch die anderen Tour-Teilnehmer am Treffpunkt angekommen.

Weg zurück zum Bus nach dem Besuch des Meiji-Schreins

Wir gingen zurück zum Bus und fuhren zum nächsten Ziel.

Ein paar Eindrücke unserer Fahrt durch Tokyo

Godzilla-Figur über den Straßen von Tokyo

Die Godzilla-Road. Habt ihr die riesige Godzilla-Figur gesehen?

National Diet Building in Tokyo

Das National Diet Building – Das Zentrum der japanischen Politik. Hier befinden sich beide Kammern des Landtages.

Straßenszene in Akihabara während der Bustour durch Tokyo

Als wir durch Akihabara fuhren, klebten die Kids an den Scheiben, denn Akihabara gilt als das Viertel für Elektronikhandel, Manga, Spiele, Anime.

Als damals Pokemon Go auf den Markt kam, war hier …. ich meine, Pikachu?! Auf jeden Fall die seltenste und wertvollste Figur.

Schaufenster in Akihabara in Tokyo Figuren im Schaufenster in Akihabara Anime und Manga Eindrücke in Akihabara Bunte Figur im Schaufenster in Akihabara Straßenansicht von Akihabara in Tokyo Figuren und Schaufenster in Akihabara

Ähm…. habt ihr die Figuren im Schaufenster gesehen??!

…. gruselig… Halloween lässt grüßen…

Straßenschlucht und Hochhäuser in Tokyo Blick aus dem Bus auf Tokyo

Der Kaiserpalast

Statue von Kusunoki Masashige am Kaiserpalast in Tokyo

Bevor wir zum eigentlichen Gelände des Kaiserpalastes gingen, zeigte uns unser Guide diese imposante Statue.

Es ist die Statue vom Kusunoki Masashige. Er wurde 1294 geboren und war ein Samurai.

In einer aussichtslosen Lage opferte er sich am 5. Juli 1336 am Fluss Minato für den Kaiser.

Inzwischen gilt er als Nationalheld.

Detail der Statue von Kusunoki Masashige in Tokyo

Die Gartenanlage um den Kaiserpalast

Gartenanlage am Kaiserpalast in Tokyo Wassergraben und Anlage am Kaiserpalast in Tokyo

Und dann standen wir an einem der bekanntesten Fotomotive von Tokyo:

Die beiden Brücken und im Hintergrund einer der drei letzten noch verbliebenen Türme der alten Burg Edo.

Brücken am Kaiserpalast in Tokyo Fotomotiv am Kaiserpalast mit Brücke und Turm der alten Burg Edo

Leider hatten wir keine Zeit für eine Besichtigung des Kaiserpalastes.

Falls ihr ihn besichtigen möchtet, empfehle ich euch, die Tickets im Vorfeld zu buchen:

https://sankan.kunaicho.go.jp/order/index_EN.html

Grüner Park vor Hochhäusern am Kaiserpalast in Tokyo

Sehr kontrastreich: Grüner Park vor den Hochhäusern der Megametropole Tokyo.

Die Anlage des Kaiserpalastes ist von einem Wassergraben umgeben

Wassergraben am Kaiserpalast in Tokyo Blick über die Anlage des Kaiserpalastes in Tokyo Hochhäuser und Parkanlage am Kaiserpalast in Tokyo

Und weiter führt unsere Tour durch Tokyo

Straßenszene in Tokyo während der Sightseeingtour

Polizeiauto mit ausfahrbarem roten Blaulicht in Tokyo

Schaut euch mal das rote Blaulicht des Polizeiautos an – es lässt sich nach oben ausfahren.

Wir sahen die nächste Sehenswürdigkeit von Tokyo:

Den Hauptbahnhof.

Er ist dem Hauptbahnhof von Amsterdam nachempfunden.

Tokyo Station Hauptbahnhof in Tokyo Hauptbahnhof Tokyo von außen Straße am Hauptbahnhof Tokyo

Otto und Elefant Werbung in Tokyo

Guckt mal – Otto und Elefant – an wen erinnert uns das?

Straßenansicht in Tokyo aus dem Bus Tokyo aus dem Sightseeing-Bus fotografiert

Während der Fahrt durch Tokyo bereitete uns unser Guide Levin auf den nächsten Stopp vor, denn dort gab es auch das mitgebuchte Mittagessen

Fahrt durch Tokyo Richtung Asakusa Gebäude in Tokyo während der Bustour Straßenbild in Tokyo auf dem Weg nach Asakusa

Unser nächster Stopp: Asakusa

Levin beförderte meinen Sohn zum Fahnenträger. Wir anderen folgten ihm alle.

Mein Sohn als Fahnenträger bei der Tour in Asakusa Blühende Pflanzen in Asakusa in Tokyo

So schön blüht es im Oktober in Tokyo

Fahnenträger bei der geführten Tour durch Asakusa

Er nahm seinen Job sehr ernst und hob das Fähnchen stets so hoch, wie er konnte

Torii westlich vom großen Tempel in Asakusa

Westlich vom großen Tempel in Asakusa befindet sich dieses Torii

Aber den Tempel würden wir erst später ansehen, denn unsere Tour teilte sich hier.

Man konnte eine halbtages-Tour oder eine Ganztagestour mit Mittagessen buchen.

In beiden Touren inkludiert war ein „Matcha-Erlebnis“ .

Meine Kids, in Deutschland Matcha-Fans, freuten sich auf diesen Punkt unserer Tour.

Dafür liefen wir zu einem Matcha-Shop. Und hier gab es alles, was der Matcha-Markt hergab.

Matcha-Eis und Matcha-Eistee … unser Fall war es nicht

Im Bus mussten wir uns entscheiden, ob wir Eis oder Tee wollten.

Levin gab die Bestellung im Laden durch und so war alles schon für uns vorbereitet.

Matcha-Eistee in Asakusa Matcha-Eis und Matcha-Getränke in Tokyo

Ich entschied mich für einen Matcha-Eistee. Und ja, er schmeckte, wie das Foto es vermuten lässt…

Ich bin schon in Deutschland kein Matcha Fan und wurde es auch in Japan nicht….

Dabei sollte dies nicht unser einziges Matcha-Erlebnis auf dieser Reise sein …

Matcha-Eis mit kleinem Teddy in Tokyo

Die Kids hatten Matcha Eis. Mein Sohn war farblich passend dazu angezogen, aber deswegen schmeckte ihm das Eis trotzdem nicht. Zumindest der Teddy war lecker, sagte er. Meine beiden Töchter stimmten ihm zu.

Weg durch Asakusa nach dem Matcha-Erlebnis

Unser Weg führte nochmals durchs Torii. Wir hatten die Ganztags-Tour gebucht und bekamen nun ein typisch japanisches Mittagessen in der Mall nahe des Asakusa Tempels.

Warum hängen in Japan eigentlich so viele Stromleitungen über den Straßen?

Stromleitungen über einer Straße in Tokyo

Immer wieder wunderte uns das Stromkabel-Chaos über den Straßen von Japan.

Woran liegt das?

Wir haben unseren Guide gefragt und er erklärte uns, dass dies noch immer aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg stammt.

Damals musste man möglichst schnell die Stromversorgung wiederherstellen. Strommasten und überirdische Leitungen waren da die schnellste und günstigste Lösung.

Theoretisch wäre es möglich, die Kabel alle unterirdisch zu verlegen, aber das ist mit immensen Kosten und Aufwand verbunden. Trotzdem plant man dies ganz langfristig, aber das wird noch mehrere Jahrzehnte dauern. Denn bei Erdbeben und Taifunen knicken die Masten um und blockieren wichtige Wege. Außerdem verwittert das Material der Masten durch die salzhaltigere Luft sehr schnell und muss laufend in Stand gehalten werden.

Asakusa Mall in Tokyo

Die Asakusa Mall

Innenbereich der Asakusa Mall Tische in der Asakusa Mall beim Mittagessen

Schon bei der Buchung dieser Tour mussten wir angeben, ob wir Allergien haben.

Die Essen waren schon vorbereitet, wir setzten uns an die Tische und bekamen unser Mittagessen, bestehend aus mehreren typischen japanischen Speisen wir zb regionaler Tofu.

Als Dessert gab es Schokoeis. Die Kids freuten sich besonders, denn es schmeckte „Tausendmal besser als dieses Matcha-Eis!“

Japanisches Mittagessen bei der Tour in Asakusa Schokoeis als Dessert in Asakusa

Von der Mall aus liefen wir dann zum Anfang des Weges zum großen Tempel.

Der Sensoji Tempel / Asakusa- Tempel

Lage des Asakusa-Tempels / Asakusa- Schreins

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Wir haben ja gelernt, wie wir unterscheiden können, ob es sich um einen Shinto-Schrein oder Buddhistischen Tempel handelt.

Man betritt den Weg Richtung Tempel durch dieses Tor, rechts und links sieht man Figuren bedrohlich dreinblickender Gottheiten.

Also, was ist der Asakusa-Tempel/Schrein?

Richtig, ein buddhistischer Tempel. Dennoch wird er oft Asakusa-Schrein genannt.

Kaminarimon Donnertor am Sensoji Tempel in Asakusa

Kaminarimon – das Donner Tor – gilt als das Symbol für Asakusa und man sieht es fast immer, wenn man Bilder von Tokyo googelt.

Große Laterne am Kaminarimon in Asakusa

Die Laterne ist wirklich riesig. Und schwer, sie wiegt um 700 kg.

Nakamise-dori Einkaufsstraße in Asakusa

Wenn man das Tor durchschritten hat, beginnt die Nakamise-dori, eine Einkaufsstraße, vor allem für Souvenirs und Amulette

Blick über die Nakamise-dori Richtung Sensoji Tempel

Ganz am Ende befindet sich der Haupttempel

Blick zurück zur Nakamise-dori und zum Donnertor in Asakusa

Blick zurück: Nakamise-dori und das Donner-Tor

Menschenmenge auf der Nakamise-dori in Asakusa Souvenirstände auf der Nakamise-dori Besucher auf dem Weg zum Sensoji Tempel Volle Einkaufsstraße in Asakusa Souvenirgeschäfte in Asakusa Es war extrem voll und wir schoben uns durch die Straße. Weil es durch die Menschenmassen recht eng war, schauten wir nur die Shops auf der rechten Seite an.

Weg durch Asakusa zum Hozomon Tor Hozomon Tor am Sensoji Tempel in Asakusa

Langsam näherten wir uns dem zweiten Tor, dem Hozomon – Das Schatz Tor

Hozomon Schatz Tor in Asakusa

Jedes Jahr besuchen ca 20 Millionen Menschen diese heilige Stätte. Gefühlt die Hälfte davon war mit uns an diesem Tag da ….

Besucher am Hozomon Tor in Asakusa

Große Laternen am Hozomon Tor

Die große Laterne in der Mitte wiegt ca 400 kg, die Kuper-Laternen rechts und links daneben sogar 1000 kg.

Fünfstöckige Pagode am Sensoji Tempel in Asakusa

Die fünfstöckige Pagode darf man nicht betreten. In der Pagode gibt es Abbildungen von Buddha und Reliquien.

Am Weihrauchstand vorbei (wir haben gelernt: Weihrauch = Buddhistischer Tempel) gelangten wir zum Haupttempel.

Haupttempel des Sensoji Tempels in Asakusa

Der Haupttempel wurde ursprünglich im Jahr 645 fertiggestellt, musste aber mehrfach neu aufgebaut werden, da er abgebrannt ist.

Auf dem Gelände steht auch noch ein Shinto-Schrein und ein weiteres eigentlich sehenswertes Tor, aber bei den Menschenmassen hatten wir darauf keine Lust mehr

Gelände des Sensoji Tempels in Asakusa

Am Haupttempel vorbei (Fotos aus der Nähe sind verboten) liefen wir zu unserem Treffpunkt und warteten mit kühlen Getränken und im Schatten auf den Rest unserer Reisegruppe.

Warten im Schatten nach dem Besuch des Sensoji Tempels

Unweit des Asakusa-Tempels sahen wir schon unser nächstes Ziel: Den Tokyo Skytree!

Blick von Asakusa zum Tokyo Skytree

Der Tokyo Skytree

Lage vom Tokyo Skytree

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Lohnt sich der Tokyo Skytree?

Der Skytree ist der höchste frei stehende Rundfunkturm der Welt. Nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem PNB 118 in Kuala Lumpur ist er das dritthöchste Bauwerk der Erde und bietet einen tollen Rundumblick von der Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter kann man sogar den Fuji sehen.

Erst im Jahr 2012 wurde der Skytree eröffnet, ist aber trotzdem schon ein bekanntes Wahrzeichen von Tokyo.

Gebaut wurde er, um Interferenzen der Sendesignale infolge der zahlreichen Hochhäuser in Tokio zu reduzieren

Die Tickets für den Sky Tree waren im Preis der Tour inklusive.

Wenn ihr selber Tickets buchen wollt, habe ich am Ende des Berichtes einen Link für euch für skip-the-Line-Tickets.

Tokyo Skytree von unten fotografiert Eingang zum Tokyo Skytree Innenbereich im Tokyo Skytree

Im Turm gibt es zwei Aussichtsplattformen. Das Tembo Deck (350 m) und die Tembo Galleria (450 m)

Die regulären Tickets führen zur unteren Aussichtsplattform. Man kann aber auch direkt Kombi-Tickets für beide Plattformen kaufen.
Wer sich spontan entscheidet, noch auf die höhere Plattform zu fahren, kann diese auf dem Tembo Deck kaufen. Dazu geht man vom Ausgang des Aufzuges nach oben und hat dort die Automaten für die Tickets für die Tembo Galleria, 100 Meter weiter nach oben.

Sorakara-chan Maskottchen des Tokyo Skytree

Das Mädchen ist das Maskottchen des Tokyo Sky Trees, sie heißt Sorakara-chan, was übersetzt „von dem Himmel-chan“ bedeutet.

Das Muster des Kleides des Maskottchens ist an die Struktur des Tokyo Sky Trees angelehnt.

Modell und Ausstellung im Tokyo Skytree Ausstellungsbereich im Tokyo Skytree Nachbildung der Spitze des Tokyo Skytree Eine Nachbildung der Spitze.

Warteschlange am Tokyo Skytree

Unsere Tickets waren skip-the-Line-Tickets, wir durften also an der kompletten Warteschlange vorbei.

Fühlte sich irgendwie nicht richtig an …. hat uns aber einiges an Zeit gespart.

Aufzug und Zugang zum Tokyo Skytree Blick von der Aussichtsplattform des Tokyo Skytree Tokyo von oben vom Tokyo Skytree

Auf der Aussichtsplattform des Shibuya Sky haben wir Tokyo bei Nacht erleben dürfen.

Nun sahen wir Tokyo am Tag – das ist nicht minder beeindruckend.

So unfassbar viele Häuser…. So weit das Auge reicht.

Aussichten auf große Städte liebe ich ohnehin. Ganz anders, aber ebenfalls beeindruckend waren für mich später beziehungsweise früher auch der Blick vom Burj Khalifa in Dubai, der Blick über Manhattan vom Rockefeller Center in New York und die Skyline rund um die Supertrees und das Marina Bay Sands in Singapur.

Es folgen Fotos aus beiden Aussichtsplattformen, denn obwohl wir eigentlich nicht viel zeit hatten und die Schlange für die obere Aussichtsplattform lang war, haben wir es gemacht. Es hat sich definitiv gelohnt!

Es gibt nur einen Nachteil an der oberen Plattform: Zum fotografieren ist sie nicht so gut geeignet, man hat kleinere Fenster und mehr Spiegelungen.

Auf der unteren Plattform sind die Fenster bodentief und zum fotografieren besser geeignet.

Impressionen vom Tokyo Sky Tree

Blick aus dem Tokyo Skytree auf die Stadt Tokyo von oben mit vielen Häusern Aussicht vom Tokyo Skytree über Tokyo Stadtblick von der Aussichtsplattform des Tokyo Skytree Häusermeer in Tokyo vom Skytree aus gesehen Panoramablick vom Tokyo Skytree

Blick Richtung Fuji vom Tokyo Skytree

Bei gutem Wetter kann man den Fuji sehen. Heute war er nicht einmal zu erahnen. Man sah zwar den Gebirgszug, aber der Fuji war auch mit starker Nachbearbeitung des Fotos nicht zu sehen.

Gebirgszug am Horizont von Tokyo aus gesehen

Tokyo Tower vom Tokyo Skytree aus gesehen

Schön durch eine Glasscheibe gegen die Sonne fotografiert …. Links mittig sieht man den Tokyo Tower, den Eiffelturm von Tokyo

Blick über Tokyo durch die Scheibe des Tokyo Skytree

Häuser und Straßen in Tokyo von oben

Hubschrauber über Tokyo vom Skytree aus gesehen

Wer genau hinsieht, kann sogar einen Hubschrauber sehen

Blick vom Tokyo Skytree auf dicht bebaute Stadtviertel Tokyo aus der oberen Aussichtsplattform des Skytree Aussicht über Tokyo vom Tokyo Skytree Stadtpanorama von Tokyo Blick auf Tokyo mit Hochhäusern und Straßen Tokyo von oben im Tageslicht
Schwarz-weiß Blick über Tokyo vom Skytree Weite Aussicht über Tokyo aus dem Tokyo Skytree

In Schwarz-weiß wirkt es noch krasser…

Glasboden im Tokyo SkytreeAn ein paar Stellen sind Glasböden eingebaut. Die Kids hatten Spaß, ich bewunderte die beeindruckende Konstruktion

Glasboden und Konstruktion im Tokyo Skytree Aussichtsplattform im Tokyo Skytree Innenbereich und Besucher im Tokyo Skytree Ausgangsbereich am Tokyo Skytree Bekleidungsgeschäft für Übergrößen in Tokyo

Ein Bekleidungsgeschäft für Übergrößen.

Unsere Sightseeingtour in Tokyo neigte sich langsam den Ende …

Wir hatten noch einen Programmpunkt, auf welchen ich mich sehr gefreut habe:

Eine kurze Bootsfahrt in Odaiba zum Sonnenuntergang.

Odaiba – das ist das Viertel, in welchem auch die Freiheitsstatue steht.

Da waren wir vor zwei Tagen bereits. Zum Bericht über Odaiba mit Freiheitsstatue, Rainbow Bridge und Tokyo Tower

Ein paar Impressionen von der Fahrt Richtung Odaiba

Tokyo Memorial Hall auf dem Weg nach Odaiba

Dieses schöne Gebäude hat einen traurigen Hintergrund. Es ist die Tokyo Memorial Hall – ein Gedenkschrein für die Opfer von dem großen Kanto Erdbeben und dem schweren Luftangriff im 2. Weltkrieg. Daneben befindet sich das „Great Earthquake Memorial Museum“

Am 1. September 1923 erschütterte ein schweres Erdbeben mit der Stärke von 7,9 die Insel Hauptinsel Hoschu. Sie ist die größte Insel Japans und wird auch als „Kernland“ bezeichnet. Auch Tokyo liegt auf Honschu.

Das Erdbeben und die dadurch ausgelösten schweren Brände forderten ca 142.000 Menschenleben.

In der Parkanlage kann man Überreste vom Erdbeben und vom Krieg sehen, es soll das Bewusstsein für Frieden und Katastrophen fördern.

Gedenkanlage im Tokyo Memorial Park

Auch das gehört noch zu der Memorial-Park-Anlage

Sumo-Halle in Tokyo

In diesem Gebäude werden Sumo-Kämpfe ausgetragen.
Ihr interessiert euch für Sumo? – Am Ende dieses Berichtest ist ein Link für ein Ticket, mit welchem ihr beim Training zusehen könnt.

Gebäude auf dem Weg Richtung Odaiba in Tokyo

Rainbow Bridge in Tokyo im Abendlicht

Der Weg nach Odaiba führte wieder über die Rainbow Bridge. Dieses mal schon in leichtem Abendlicht. Traumhaft

Fahrt über die Rainbow Bridge nach Odaiba

Wir wurden in der Nähe von der Anlegestelle für das Boot abgesetzt.

Sonnenuntergang in Odaiba

„Guckt mal Kinder, da kommt unser Ufo!“ scherzte ich zu den Kindern. „Häh, was ist das?! Ist das wirklich unser Boot?!“

Je näher das Boot zu uns kam, desto mehr erkannten wir die futuristische Form des Bootes. Passt irgendwie zu Odaiba.

Futuristisches Boot in Odaiba bei Sonnenuntergang

Weil wir so früh an der Anlegestelle und schnell aus dem Bus ausgestiegen waren, standen wir ganz vorne und als wir auf das Boot durften, gingen wir direkt nach ganz oben und ganz vorne.

Das Boot stand noch eine Weile am Anleger – und wir genossen einen traumhaften Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang an der Tokyo Bay in Odaiba Abendlicht über der Tokyo Bay Sonnenuntergang mit Skyline in Odaiba Blick vom Boot auf Odaiba im Abendlicht Rainbow Bridge und Tokyo Bay bei Sonnenuntergang

Die Bootsfahrt war von der Strecke her nicht weit. Einmal unter die Rainbow-Bridge hindurch auf die andere Seite.

Aber im Licht der untergehenden Sonne war es wundervoll und ich genoss jede Sekunde.

Solche kurzen Bootsfahrten mitten in einer großen Stadt mag ich sehr. Ganz anders, aber ebenfalls ein starker Stadtmoment war unsere Schifffahrt um Manhattan in New York.

Bootsfahrt in Odaiba unter der Rainbow Bridge Menschen am Wasser in Tokyo bei Sonnenuntergang

Das Leben spielt sich in Tokyo draußen ab. Vor allem, wenn das Wetter so schön ist.

Menschen am Wasser in Odaiba Tokyo Bay und Skyline im Abendlicht Fotografieren auf dem Boot in OdaibaGenießen und fotografieren geht bei mir gleichzeitig

Abendstimmung in Odaiba während der Bootsfahrt Blick vom Boot auf die Tokyo Bay Rainbow Bridge während der Bootsfahrt in Tokyo Odaiba und Tokyo Bay im Abendlicht

Mit dem Bus fuhren wir zurück zum Endpunkt, mit noch einem klitzekleinen Highlight, denn der Bus fuhr eine extra-Runde um den Tokyo Tower, so konnten wir ihn beleuchtet und aus direkter Nähe sehen

Beleuchteter Tokyo Tower am Abend Tokyo Tower aus direkter Nähe bei Nacht Beleuchteter Tokyo Tower zwischen Gebäuden Tokyo Tower während der Rückfahrt im Bus Tokyo Tower leuchtend in der Nacht

Tokyo Tower bei Nacht aus dem Bus fotografiert

Letzter Blick auf den Tokyo Tower am Abend

Der Reisebericht endet hier. Aber unser Tag noch lange nicht.

Aber dieser Beitrag ist schon länger als geplant, daher teile ich ihn auf.

Im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Shinjuku und Akihabara.

Danke, dass ihr wieder dabei ward!

Bis zum nächsten mal!




Reiseplanung für Japan

Unterkünfte* in Japan finden

Unterkünfte in Japan suchen

Kleiner Klick nötig: „Inhalt entsperren“ (Datenschutz). Die Karte startet in Tokio – einfach rauszoomen oder zur Wunschregion verschieben.
Danach siehst du Preise, Verfügbarkeit und Unterkünfte im ganzen Land.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

*Affiliatelinks. Wenn ihr darüber bucht, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine zusätzlichen Kosten. Damit unterstützt ihr meinen Blog und helft dabei, dass elly-unterwegs.de werbefrei bleibt.


Touren & Ausflüge in Japan

Geführte Touren, Tickets und besondere Erlebnisse für eure Japanreise.*

*Affiliatelinks. Wenn ihr darüber bucht, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine zusätzlichen Kosten. Damit unterstützt ihr meinen Blog und helft dabei, dass elly-unterwegs.de werbefrei bleibt.


Weitere hilfreiche Links zur Planung

Hier findest du weitere Berichte, die zu dieser Tokyo-Tour passen: Großstädte, Aussichtspunkte, Bootsfahrten und Reisen ohne Mietwagen.

4 Kommentare zu „Auf Sightseeingtour in Tokyo“

  1. Dein Bericht über die Sightseeingtour in Tokio hat mir sehr gut gefallen, weil ich noch nicht dort war, nur in Seoul. Allerdings… so richtig „geflasht“ hat mich Tokio damit nicht. So viel anders als Seoul ist das nicht. Erstaunlich, dass man dort eine Replik der Freiheitsstatue und des Eiffelturms aufgestellt hat. Auch das Foto von Rothenburg odT an einer japanischen U-Bahn-Station aus einem anderen Post von dir ist schon fast seltsam. Augenscheinlich machen das die Japaner, weil es derartige beeindruckende Sehenswürdigkeiten in Ostasien nicht gibt. Da bin ich geneigt festzustellen, dass der in einigen ostasiatischen Ländern kritisierte „Eurozentrismus“ eben doch seine Berechtigung hatte, hat und weiterhin haben sollte. Wir sollten in Europa viel mehr auf unsere eigene Kultur stolz sein.

  2. […] Reise nach Singapur und JapanTokyo: Die große 3D-Katze und das 2D-Café in Shinjuku Read more…Auf Sightseeingtour in Tokyo Read more…Japan: Ein Tag am Fujiyama Read more…Tokyo: Shibuya inkl. Zeitraffer der Kreuzung […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert