Mehr zu unserer Reise durch Südschweden mit Ferienhaus am Sommen See, Astrid Lindgren und Ausflügen rund um den Vättern findest du hier:
Schweden mit Kindern: Sommen, Astrid Lindgren und Ausflüge in Südschweden
Seiteninhalt
- Schweden pur: Einmal rund um den Sommen See
- Unser 1. Etappenziel: Malexander im Norden des Sommensees
- FAQ: Rund um den Sommen See in Schweden
- Aktivitäten & Ausflüge in Schweden
- Weitere Reiseberichte aus Schweden
- Heimfahrt aus Schweden: Von Malmö über Trelleborg nach Travemünde
- Schweden Rückreise: Von Sommen über den Elchpark Laganland nach Malmö
- Der Vättern: Der Aussichtsberg Omberg und die Panoramastrasse
- Der Vättern: Jönköping- Grenna- Insel Visingsö – Hästholmen
- Huskvarna in Schweden: Husqvarna Museum, Smedbyn und Vättern
Schweden pur: Einmal rund um den Sommen See
Der Sommensee liegt in Östergötland und grenzt im Süden an Småland. Er ist ca. 130 km² groß und an der tiefsten Stelle 53 Meter tief. Bei guten Wetterverhältnissen kann man bis zu 10 Meter tief sehen. Er ist sehr verzweigt und hat dadurch eine Uferlänge von knapp 450 km.Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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Linktipp für Angler
Wer am Sommen angeln möchte, findet hier hilfreiche Infos zum See und zu den Möglichkeiten vor Ort: See Sommen in Schweden bei Netzangler.

Unser 1. Etappenziel: Malexander im Norden des Sommensees
Karte:
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Sobald wir einen Stopp irgendwo machten, erkundeten die Kinder die Umgebung. Das klappte mal mehr, mal weniger gut. Mal spielten sie alle ganz toll zusammen, mal gab es Rumgezeter am laufenden Band. Der eine wollte dies, der andere das, keiner das, was jemand anderes wollte. Schon wie Geschwister. Die 5 Kinder kennen sich nun seit 7 Monaten und verbrachten schon viel Zeit zusammen.
Aber das war unser erster Urlaub mit allen 5 Kindern. Wir haben uns meistens nicht eingemischt, die Kinder klärten das dann irgendwie unter sich und ein paar Minuten später wurde Verstecken oder Fangen gespielt oder aus irgendwelchen am Strand liegenden Materialien tolle Bauwerke gezaubert. Als wenn nichts gewesen wäre.
Es war windig direkt am Wasser, und der Wind war recht frisch. Zumindest fühlte sich das für uns kalt an, wo wir jetzt so hitzeverwöhnt waren. Aus dem Grund gingen wir hoch zu dem Museumshof.
Die Beschilderung auf dem Hof ist zum größten Teil auch auf Deutsch.
Bis 1954 war der 1558 erstmals schriftlich erwähnte Hof bewohnt, seit 1956 ist er im Besitz vom Heimatverein Malexander.
Fotos werden durch Anklicken vergrößert.
Die Vorratskeller wurden früher halb in die kühle Erde gebaut. Auf dem Katthult-Hof bei Michel konnte man das auch schon sehen.


Ja, das ist eine ganz offizielle Straße in Schweden.
Wir kurvten ziemlich herum, weil unsere Navinia sich offensichtlich schwer tat mit dem schwedischen Straßensystem. Weil wir Punkt 1 nicht anfahren konnten, ich habe einen Familienvan und keinen 4×4, setzte ich den nächsten Punkt in der Nähe. Und so kurvten wir noch etwas weiter, irgendwo im Nirgendwo, um zum Strand zu kommen.
„Elly, du und deine Punkte….“ seufzte der Sohn meines Partners. Aber nach einigen im Wald endenden Wegen und öfter mal Wenden fanden wir die Stelle am See tatsächlich.
Das war die Stelle von meinem Punkt. Kein Strand, aber trotzdem sehr malerisch.
Die Jungs entdeckten eine Feuerstelle mit diversen Knochen und erzählten den Mädchen, das seien Menschenknochen, weil hier Kanibalen leben würden.
Ich kürze das danach gefolgte Szenario mal etwas ab.
1. Es war gut, dass wir hier weit und breit alleine waren und fernab von anderen Menschen mit Hörvermögen.
2. Sämtliche Elche im Umland dürften geflüchtet sein.
3. Wir blieben dort nicht mehr lange.
In Google Maps suchte ich wieder einen schönen Platz und setzte den nächsten Punkt. An der Stelle sollte ein Strand und ein Campingplatz sein. Und es lag direkt in einem Ort.
Ich durfte keine Punkte mehr irgendwo in der Pampa am Ufer setzen. Das wurde einstimmig beschlossen, also fast einstimmig: 1:6. Ts.
Das Wetter besserte sich.
So stellt man sich Schweden vor.
3. Stopp: Norra Vi
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Unser Picknick war schnell beendet. Im Vorfeld der Reise hatte ich Angst vor den Mücken in Schweden. Es existieren so viele unschöne Geschichten über Invasionen blutrünstiger Zombiemücken, ja, so kam mir es manchmal vor, wenn Mitmenschen über ihre Erfahrungen mit Mücken in Schweden berichteten, dass ich uns schon die ganze Zeit unter einem Moskitonetz sitzen sah. Aber die Mücken waren gar nicht so das Problem. Ja, es waren einige da, aber nicht mehr als in Deutschland auch.
Viel schlimmer waren die Wespen. Aber das war in diesem Sommer auch in Deutschland ein Problem. Kaum hatte man etwas Essbares aus der Tasche geholt, waren sie da.
Wir verlegten unser Picknick auf später ins Auto und entspannten einfach so auf der Liegewiese.
Die Kinder spielten am Strand. Der Strand fiel seicht ins Wasser ab. Schade, dass die Kinder keine Badesachen dabei hatten. Hier wäre die Gelegenheit gewesen. Wir hatten es ihnen gesagt, aber sie wollten lieber abends in den Pool.
Die Sonne schien vom blauen Himmel, ein paar Schäfchenwolken spendeten ab und zu Schatten. Wir hatten den kleinen Strand und die riesige Wiese für uns ganz alleine.
Mein Freund passte auf die Bande auf und ich erkundete mal etwas die Umgebung. Immerhin schwärmten die deutschen Camper so sehr von diesem Strandabschnitt.
Und ja, sie hatten Recht. Denn je mehr ich mich umsah, desto mehr verliebte ich mich in diesen Ort.
Ich lasse einfach mal Bilder sprechen.
So habe ich mir Schweden vorgestellt.
Hier kann man erahnen, wie klar das Wasser im Sommen See ist.
Hier wären wir gerne länger geblieben, aber wir mussten weiter, denn wir hatten erst die Hälfte von dem See umfahren.
Meinen nächsten Punkt machte ich wieder in einem Ort, also direkt im Ort. Seeufer in der Pampa durfte ich ja nicht mehr.
Wir fuhren etwas durchs Hinterland vom See.





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Ich will hier bleiben. Für immer. Selten war ich an einem schöneren und friedlicheren Ort. So weit weg von allen Problemen und Sorgen genossen wir einfach den Moment.
Schweren Herzens verließen wir diesen malerischen Ort und fuhren zur Fährstelle.
Dort gab es wieder einen kleinen Campingplatz und ein Café / Restaurant.
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Die Straße endet direkt am Fähranleger. Und die Fähre war noch auf der anderen Seite.
Wir parkten unser Auto direkt vor dem Anleger und nutzten die halbe Stunde für ein leckeres Eis direkt am Seeufer.

Unsere Fähre kam und wir schipperten an das andere Ufer.
Das war das einzige Mal, dass ich in Schweden nicht mit Karte zahlen konnte.
30 Kronen kostet die Überfahrt, also um die 3 Euro, und musste in bar bezahlt werden.
Habe ich euch eigentlich schon den schwedischen 20-Kronen-Schein gezeigt?
Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf.
Auf dem Rückweg zum Ferienhaus fuhren wir ohne weitere Stopps und Punkte durch.
Wir wollten nicht, aber so langsam mussten wir zurück zum Ferienhaus. Ehrlich, ich hätte so noch Stunden weiterfahren oder einfach an einem der Plätze, welche wir heute entdeckt haben, bleiben können.
Und auch wenn den Kindern zu Hause der Pool winkte, sie waren heute auch begeistert von dem Ausflug und meinten tatsächlich: „Wie? Wir fahren schon zurück zum Ferienhaus? Wieso?“.
Ich weiß nicht, wie oft ich heute hörte: „Mama, mach mal ein Foto von mir, wie ich hier stehe“ oder „… wie ich hier klettere!“ und so weiter.
Und soll ich was sagen: Wir waren den ganzen Tag nur einmal kurz an einem Spielplatz, und zwar am Fähranleger, für ein paar Minuten. Vermisst haben die Kinder nichts. Heute war die Natur der Spielplatz, ein riesig großer Abenteuerspielplatz mit vielen Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Klettern.
Wir machten nur noch einen kleinen Einkaufsstopp in Boxholm und ließen den Tag nach dem Abendessen, na ratet mal, richtig, im Pool ausklingen.
Schweden hat sich heute von seiner besten Seite gezeigt. Vor allem nachdem sich die Wolken vom Vormittag verzogen hatten und wir durch ein Bilderbuch-Schweden fuhren, fast immer am Ufer vom See entlang, konnten wir uns nicht sattsehen an dieser malerischen Landschaft.
Es freut mich, dass ihr wieder dabei wart. Beim nächsten Mal geht’s zu den Trollen.
Praktischer Hinweis
Rund um den Sommen See lohnen sich spontane Stopps besonders. Kleine Badestellen, Campingplätze, Uferwege und sogar eine Autofähre machten diesen Tagesausflug für uns zu einem der schönsten Erlebnisse in Südschweden.
FAQ: Rund um den Sommen See in Schweden
Wo liegt der Sommen See?
Der Sommen See liegt in Östergötland und grenzt im Süden an Småland. Er gehört zu den schönsten Seen in Südschweden.Wie groß ist der Sommen See?
Der See ist etwa 130 km² groß, bis zu 53 Meter tief und hat durch seine vielen Buchten eine Uferlänge von knapp 450 Kilometern.Lohnt sich eine Rundfahrt um den Sommen?
Ja, absolut. Wer gerne kleine Orte, ruhige Uferplätze, schöne Strände, Wälder und typisch schwedische Landschaften entdeckt, findet rund um den Sommen viele lohnenswerte Stopps.Welche Orte am Sommen See sind besonders schön?
Uns gefielen besonders Malexander, Norra Vi, Lomsviken und die kleine Autofähre am See. Gerade die Mischung aus Natur, Ruhe und spontanen Entdeckungen machte den Reiz aus.Aktivitäten & Ausflüge in Schweden
Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.
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