Seiteninhalt
- Köln mit Tochter: Kölner Dom, Rheinboulevard, Nightfever und ein chaotisch-schöner Kurztrip
- Anreise nach Köln und erster Abend am Rhein
- Rheinpromenade, Hohenzollernbrücke und Nightfever im Dom
- Unser Hotel in Köln
- Termin, Flohmarkt und Frühlingsgefühle in Köln
- Die Geschichte mit der Glubschi-Katze
- Kölner Dom: Öffnungszeiten, Turmbesteigung und Eintritt
- Pulse of Europe auf dem Roncalliplatz
- Kaffee, Kuchen und ein Tyrannosaurus Rex
- Heimfahrt mit Bahnchaos
- Fazit zu unserem Kurztrip nach Köln
- Unterkünfte in Deutschland finden
- Aktivitäten und Touren in Deutschland
- Weitere Reiseberichte aus Deutschland
- Geysir Andernach: höchster Kaltwassergeysir der Welt
- Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France
- Baumwipfelpfad Saarschleife: Ausflug mit Kindern und Aussicht auf die Saarschleife
Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht
Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017. Den persönlichen Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zum Kölner Dom und zu Nightfever wurden aber aktualisiert. So bleibt der Text persönlich und ist trotzdem für die Planung noch nützlich.
Köln mit Tochter: Kölner Dom, Rheinboulevard, Nightfever und ein chaotisch-schöner Kurztrip
Köln gehört für mich seit Jahren zu den Städten, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Nach meinem winterlichen Besuch Anfang 2015 ging es diesmal für ein Mama-Tochter-Wochenende wieder an den Rhein. Der Anlass war eigentlich ein Termin. Daraus wurde dann ein kurzer Köln-Trip mit Abendstimmung am Rhein, einem Hotel direkt am Bahnhof, 533 Stufen auf den Dom, einer verlorenen und wiedergefundenen Glubschi-Katze und natürlich ein bisschen Bahnchaos. Also im Grunde ein ziemlich typisches Wochenende mit Erinnerungswert.
Schon einmal in Köln gewesen
Köln im Schnee habe ich schon einmal erlebt. Den älteren Bericht findet ihr hier:
Köln im Winter: mein früherer Besuch in der Domstadt
Köln ist zwar eine meiner Lieblingsstädte, aber leider war ich seit Januar beziehungsweise Februar 2015 nicht mehr dort.
Nun war ein Termin in Köln Grund für meinen Kurzbesuch. Meine älteste Tochter begleitete mich dieses Mal. Ein Mama-Tochter-Wochenende also, worüber sie sich sehr freute.
Leider konnten wir erst am Samstagabend anreisen, ebenfalls wegen eines Termins. Angereist sind wir wieder mit der Bahn. Eigentlich wollte ich nach unserem Erlebnis auf der Heimfahrt von Dresden die Bahn boykottieren. Damals ließ man mich mit den drei Kindern nach einem Zugausfall ohne Informationen im Regen stehen. Der einzige Vorschlag seitens der Bahn hätte bedeutet, dass ich am späten Abend vermutlich an einem anderen Bahnhof strandete. Erst nachdem ich meinen Standpunkt sehr deutlich gemacht hatte, wurde uns geholfen. Und zwar wirklich gut geholfen.
Das erste Stück durften wir damals in einem Zug fahren, der eigentlich ausgebucht war, sogar in der ersten Klasse. Weil die Umsteigezeit extrem knapp war, wartete am Umsteigebahnhof schon ein Mitarbeiter der Bahn, nahm mir Gepäck ab und sorgte dafür, dass wir den Anschlusszug inklusive vier zusammenhängender Plätze bekamen. Nach dem Ärger vorher fand ich das wirklich gut organisiert. Es lief alles reibungslos, wir waren am Ende glücklich und zufrieden. Es geht also doch.
Also gab ich der Bahn noch einmal eine Chance. Ob ich das noch bereuen würde, war zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht abzusehen.
Anreise nach Köln und erster Abend am Rhein
Wir kamen mit zehn Minuten Verspätung in Köln an. Das konnte man verschmerzen. Alles gut. Unser erster Weg führte uns direkt ans Rheinufer beziehungsweise an den Rheinboulevard am Kennedy-Ufer. Als wir dort ankamen, war die Sonne leider gerade untergegangen, die Lichtstimmung war trotzdem wunderschön. Es war ein lauer Frühlingsabend und am Rheinufer waren viele Menschen unterwegs.
Auch meine Älteste genoss den Abend am Ufer. Bis zum Eintritt der Dunkelheit blieben wir dort, beobachteten das bunte Treiben und machten natürlich Fotos. Ich glaube, meine Tochter hat an diesem Abend sogar mehr fotografiert als ich. Wer mich kennt, weiß, dass das schon etwas heißt. Scheint sich also irgendwie vererbt zu haben.
Der Dom wird nachts wunderschön ausgeleuchtet.






Die Sonne war komplett verschwunden, die Nacht brach herein. Noch waren Dom und Brücke unbeleuchtet.

So ein Foto von Dom und Hohenzollernbrücke macht wahrscheinlich fast jeder Köln-Besucher.




Rheinpromenade, Hohenzollernbrücke und Nightfever im Dom
Die Rheinpromenade ist wirklich toll geworden. Über die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern gingen wir anschließend zu unserem Hotel, das in direkter Nähe zum Bahnhof lag.

Diese Brücke bringt mich jedes Mal auf denselben Gedanken: Wie viele von diesen Beziehungen bestehen wohl noch?
Auf dem Weg zum Hotel kamen wir am Dom vorbei und sahen, dass ausgerechnet an diesem Abend Nightfever im Kölner Dom stattfand. Obwohl wir schon ziemlich müde waren, schauten wir kurz hinein.
Nightfever im Kölner Dom
Nightfever ist ein Gebetsabend junger Christinnen und Christen. Im Kölner Dom finden diese Abende regelmäßig statt. Wer Köln besucht und zufällig an einem solchen Abend dort ist, erlebt den Dom in einer besonders ruhigen und stimmungsvollen Atmosphäre. Aktuelle Termine und Infos gibt es hier:
Einmal im Monat findet diese Jugendgebetsnacht in Köln statt, meistens im Kölner Dom. Die Wege im Dom waren nur mit zahlreichen Kerzen ausgeleuchtet, was für eine besondere Atmosphäre sorgte. Jeder Besucher bekam eine Kerze geschenkt, konnte verweilen, Musik hören, beten oder einfach still dort sitzen.
Auch wenn das für manche vielleicht erst einmal unspektakulär klingt: Es war wirklich sehr schön organisiert und die Stimmung war ruhig und friedlich. Es lohnt sich, so etwas wenigstens einmal erlebt zu haben.
Fotografieren war verboten, daher gibt es nur die Bilder, die ich geschossen hatte, bevor ich das Schild entdeckte. Es sind Handyfotos. Meine Spiegelreflex wäre dort ohnehin zu laut gewesen.


Leider blieben wir nicht lange. Vor allem meine Tochter war einfach zu müde.
Unser Hotel in Köln
Übernachtet haben wir im Hotel Merian in direkter Nähe zum Bahnhof.
Offizielle Website vom Hotel Merian Köln
Leider war trotz der späten Ankunft unser Zimmer noch nicht ganz fertig. Im Waschbecken lag eine leere Toilettenrolle, das Putzmittel stand noch im Bad und als wir duschen wollten, stellten wir fest, dass die Handtücher fehlten. Zum Glück ist die Rezeption 24 Stunden besetzt, dadurch war das alles schnell geklärt. Der Service war freundlich.
Wir hatten noch Brötchen von der Anreise übrig, holten uns an der Rezeption einen heißen Kakao und ließen den Abend ruhig ausklingen. Diese Nacht wurde wegen der Zeitumstellung ohnehin eine Stunde kürzer, also gingen wir zeitig schlafen.

Die Zimmer waren etwas altbacken, aber alles war sauber.

Es gab einen Kühlschrank und einen kleinen Flachbildfernseher.

Das Badezimmer schien modernisiert.
Das Zimmer hatte übrigens eine sehr merkwürdige Doppelverglasung. Der Straßenlärm wurde dadurch immerhin gut abgehalten. Nur das Lüften am nächsten Morgen war etwas komplizierter.

Der nächste Morgen begann sehr früh und durch die Zeitumstellung sogar noch früher. Im Zimmerpreis enthalten war auch ein Frühstück. Alles war frisch und wurde immer wieder nachgefüllt.





Termin, Flohmarkt und Frühlingsgefühle in Köln
Zeitig brachen wir zum Termin auf. Der Weg führte am Rhein entlang und dort war Flohmarkt. Ich liebe es, auf Flohmärkten zu stöbern, aber leider fehlte uns dafür die Zeit. Schade.



Der Termin ging bis kurz vor Mittag. Unser Zug fuhr gegen 16 Uhr, also hatten wir eigentlich noch vier Stunden Zeit, etwas durch Köln zu bummeln. Dachte ich. Es sollte doch noch etwas anders kommen.
Wir gingen wieder am Rhein entlang Richtung Dom. Der Flohmarkt war mittlerweile sehr gut besucht, ganze Menschenmassen schoben sich an den Ständen entlang. Das war mir persönlich dann schon zu viel und wir gingen lieber oberhalb vom Rheinufer Richtung Dom. Für meinen Termin trug ich hochhackige Schuhe. Für einen kleinen Stadtbummel war das natürlich eine brillante Idee. Das bemerkte ich sehr deutlich nach den ersten anderthalb Kilometern.
Das Wetter verwöhnte uns. Die Sonne schien und für Ende März war es ungewöhnlich warm.

Frühling in Köln.


Das Gebäude der European Aviation Safety Agency.

Die Geschichte mit der Glubschi-Katze
Endlich am Bahnhof angekommen wollten wir erst einmal irgendwo zu Mittag essen. Eigentlich. Dann sah ich meine Tochter in ihrem Rucksack kramen und kurz darauf hörte ich ein verzweifeltes „Nein, das darf nicht wahr sein“. Ich ahnte sofort, was jetzt kommen würde.
In irgendeinem Urlaub hatte ich ihr einmal eine Glubschi-Katze gekauft. Ein kleines Kuscheltier mit riesigen Augen. Meine beiden Töchter lieben diese Kuscheltierchen und wir haben inzwischen schon mehrere davon. Diese Katze war nun aus dem Außenfach ihres Rucksacks gefallen. Irgendwo auf dem letzten Kilometer, vermutete meine Tochter. Auf dem Flohmarkt hatte sie die Katze noch.
Ich versuchte, sie damit zu trösten, dass ich ihr eine neue kaufen würde. Aber das ließ sie nicht gelten. „Mama, das geht nicht. Die hat doch gar nicht die ganzen Erinnerungen. Ich MUSS sie wiederfinden.“ Also wurde das Essen verschoben und wir liefen den ganzen Weg zurück. Durch Menschenmassen, an jedem Busch, jedem Baum und jedem Fleckchen Grün vorbei. Ergebnislos.
Meine Tochter war verzweifelt, meine Füße taten weh und die Glubschi-Katze blieb verschwunden. Irgendwann gaben wir die Suche auf und gingen zurück zum Bahnhof. Dort wollte meine Tochter am liebsten direkt nach Hause. Nichts konnte sie trösten, nicht einmal der Gedanke, dass sich nun vielleicht ein anderes Kind über das Kuscheltier freuen würde.
Wir liefen durch den Bahnhof und suchten nun zumindest etwas zu essen. Sitzen wollte ich vor allem. Dann fiel mir ein Pärchen mit einem Hund auf. Oder genauer gesagt: das Spielzeug des Hundes. Klein, kuschelig, gelb. Ich sagte zu meiner Tochter: „Im ersten Moment dachte ich, das wäre deine Glubschi-Katze. Moment. Das IST sie. Der Hund hat deine Glubschi-Katze.“
Der Hund kaute genüsslich darauf herum. Meine Tochter war sprachlos. Ihr Blick war eine Mischung aus Freude und noch mehr Verzweiflung. Ich sprach das Pärchen an und sagte, dass dies die Katze meiner Tochter sei, die sie vor etwa einer Stunde verloren hatte. Die Reaktion der Frau war freundlich formuliert eher überschaubar. Nach etwas Nachdruck bekam meine Tochter die Katze schließlich zurück. Völlig eingespeichelt, aber immerhin gerettet. Der Hund war wenig begeistert.
Wir gingen weiter, meine Tochter grinste einmal im Kreis und alles war wieder gut. Die Glückskatze hatte wirklich Glück. Nach unserer Heimkehr wuschen wir sie zu Hause und stellten fest, dass sie das Durchkauen durch den Hund ohne eine einzige Macke überstanden hatte. Für die Zukunft stand der Plan fest: Die Katze bekommt ein Halsband und wird am Rucksack festgebunden. Denn sie sollte auch auf unsere große Reise mitkommen. Was uns mit dieser Katze später am Nachmittag noch passieren würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.
Kölner Dom: Öffnungszeiten, Turmbesteigung und Eintritt
Danach gingen wir zum Dom. Auf dem Bahnhofsvorplatz war viel Polizei präsent.


Dieses Mal wollte ich endlich wieder hinauf auf den Dom, also in die Turmspitze. Das war bestimmt schon zehn Jahre her.
Kölner Dom: aktuelle Besucherinfos
Offizielle Website:
www.koelner-dom.de
Touristische Besichtigung des Doms:
Montag bis Samstag in der Regel: 10:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag in der Regel: 13:00 bis 16:00 Uhr
Änderungen sind wegen Gottesdiensten jederzeit möglich.
Turmbesteigung:
März bis Oktober: täglich 9:00 bis 18:00 Uhr
November bis Februar: täglich 9:00 bis 16:00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung
Wichtiger Hinweis:
Der eigentliche Dom ist derzeit für Gottesdienstbesucher und Betende weiterhin kostenfrei zugänglich. Eine Besichtigungsgebühr für touristische Besucher ist laut Domkapitel erst ab der zweiten Jahreshälfte 2026 angekündigt.
Wenn man den Kirchturm vom Kölner Dom hochkraxeln möchte, muss man dafür erst einmal in den Keller. Dort gibt es einen kleinen Souvenirladen und außerdem die Eintrittskarten für die Turmbesteigung.

Eintrittskarte hatten wir, also ging es los. Wisst ihr, wie viele Stufen es bis nach oben sind? 533. Zwischendurch fast nur Wendeltreppe, ohne vernünftige Möglichkeit, mal kurz anzuhalten. Zumindest nicht, wenn sich wie an diesem Sonntag ganze Menschenmassen gleichzeitig hoch und runter schieben. 533 Stufen, mit meinem Schuhwerk. Okeeeeee.
Notiz an mich: Beim nächsten Mal Sneaker in den Rucksack packen.
Irgendwann hörte ich von weiter unten eine Frau rufen: „Hey, wartet mal.“ Dann: „Hey, kleines Mädchen, warte doch mal.“ Wir blieben stehen und drehten uns um. „Du hast etwas verloren.“ Ich ahnte sofort, was das sein könnte. Japsend winkte die Frau mit einer mir allzu bekannt vorkommenden gelben Kuschelkatze. Mein Blick Richtung Tochter sprach wohl Bände, denn noch bevor ich etwas sagen konnte, meinte sie schon: „Jaaaa, ich packe sie jetzt IN meinen Rucksack, statt in die Außentasche.“
Wir bedankten uns herzlich bei der Frau und dann ging es weiter. Stufe für Stufe für Stufe.
Ob ich in der kommenden Nacht wohl von gelben Glubschi-Katzen träumen würde? Vermutlich ja.
Oben angekommen japsten alle erst einmal nach Luft. Jung, alt, völlig egal. Wir auch. Aber die Plackerei lohnt sich, denn die Aussicht ist wirklich schön.

Kleine Zwischenetage vor dem Endspurt. Wer will, kann sich hier oben eine Münze prägen lassen. Natürlich haben wir das gemacht und sie später sehr stolz herumgezeigt.
Wenn man den Sauerstoffmangel nach den vielen Stufen halbwegs wieder ausgeglichen hat, kann man die Aussicht genießen.

Was man auf diesem Foto schön erkennt: Würde man das Schiff, das zur Rheinseite zeigt, verlängern, würde es fast eine Linie mit der Hohenzollernbrücke bilden.



Pulse of Europe auf dem Roncalliplatz
Auf dem Platz am Dom, dem Roncalliplatz, fand an diesem Sonntag die wöchentliche Demonstration „Pulse of Europe“ statt. An diesem Tag kamen besonders viele Teilnehmer. Von oben wirkte das wie ein einziges großes, bewegtes Menschenfeld.

Im Hintergrund sieht man die rechtwinkligen Kranhäuser. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form.


So viele Menschen.

Zwischen diese Sicherung hindurch zu fotografieren war mit großer Kamera gar nicht so einfach. Mit dem Handy ging das tatsächlich besser.

Die Glocken vom Kölner Dom.
Dann war es Zeit für den Abstieg. Hatte ich schon erwähnt, dass ich absolut ideales Schuhwerk trug? Meine Beine zitterten beim Runtergehen. Wessen Idee war das eigentlich gewesen, den Dom hochzukraxeln? Ach ja. Meine eigene.

Meine Tochter wollte sich den Dom danach gerne noch von innen ansehen.

Der Eingangsbereich beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.


Kaffee, Kuchen und ein Tyrannosaurus Rex
Nach der Plackerei brauchten wir dringend eine Stärkung und gingen über den Roncalliplatz zu einem Café. Wir waren genau zur richtigen Zeit dort, denn über tausend Menschen sangen gemeinsam die „Ode an die Freude“. Das war schon ein echter Gänsehautmoment.

Durch meinen Kamerasucher dachte ich kurz, noch an Spätfolgen des Sauerstoffmangels vom Domaufstieg zu leiden, also fragte ich meine Tochter: „Ähm, läuft mir da gerade ein Tyrannosaurus Rex ins Bild?“ Ihre Antwort kam mit beeindruckender Selbstverständlichkeit: „Jepp.“ Warum da nun ausgerechnet ein Tyrannosaurus Rex für Europa demonstrierte, erschloss sich mir nicht. Aber nun gut. Köln eben.
Wir fanden schließlich einen Platz in einem Café in direkter Domnähe.

Das hatten wir uns aber nun wirklich verdient.


Die ganze Zeit stiegen blaue Ballons in den Himmel. Das sah wirklich schön aus.

Dann wurde es aber langsam Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen. Leider. Ich hätte noch Stunden in der Sonne sitzen und dem bunten Treiben rund um den Dom zusehen können.
Abschiedsfoto von Köln.

Heimfahrt mit Bahnchaos
Meine Füße freuten sich schon darauf, gleich endlich entspannt im Zug sitzen zu können. Am Bahnsteig angekommen kam die erste Ernüchterung: Alle Bänke waren besetzt. Aber der Zug würde ja bald kommen. Dachte ich. Falsch gedacht. Erst waren es zehn Minuten Verspätung, dann zwanzig.

Kein Problem, dafür sollte der Zug bis zu meinem Heimatbahnhof durchfahren. Dachte ich da zumindest noch. Wie naiv. Der Zug kam schließlich, wir fanden einen schönen Fensterplatz und erhaschten einen allerletzten Blick auf den Dom.

Tschüss Köln. Wir kommen auf jeden Fall wieder.
Nach kurzer Zeit wollte meine Tochter auf die Toilette. Zum Glück gibt es im Zug ja welche. Nur leider waren alle defekt. Im ganzen Zug gab es keine funktionierende Toilette und vor uns lagen noch zwei Stunden Fahrt. Immerhin war in Münster dann Schluss mit der Fahrt. Wir wussten zunächst gar nichts. Die Informationspolitik der Deutschen Bahn war damals, sagen wir es vorsichtig, deutlich ausbaufähig.
Zusammen mit ein paar anderen Fahrgästen versuchten wir herauszufinden, wie es weitergeht. Ergebnis: Zugwechsel. Also raus aus dem Zug, Treppe runter, kurz orientieren, zum richtigen Gleis und in den nächsten Zug. Wenigstens gab es dort eine funktionierende Toilette. Mit einer knappen Stunde Verspätung kamen wir schließlich am Zielbahnhof an.
Fazit zu unserem Kurztrip nach Köln
Köln lohnt sich immer. Erst recht, wenn einen das Wetter so verwöhnt. Der Rheinboulevard am Abend, der Blick auf den Dom, eine spontane Begegnung mit Nightfever, ein Frühlingssonntag in der Stadt und dazu diese wunderbar absurde Geschichte mit der Glubschi-Katze. Viel mehr Köln in 24 Stunden geht eigentlich kaum.
Irgendwann werde ich auch noch mit den Zwillingen hinfahren und ihnen die schöne Stadt am Rhein zeigen.
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