Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum
Seiteninhalt
- Fehmarn mit Kindern: unsere ersten Eindrücke von der Ostseeinsel
- Ein paar Infos über Fehmarn
- Der Hafen Burgstaaken auf Fehmarn
- Der Südstrand auf Fehmarn
- Das U-Boot Museum in Burgstaaken
- Fazit: Fehmarn mit Kindern, dieser Auftakt macht sofort Lust auf mehr
- Dresden mit Kindern: Frauenkirche, Moritzburg und Altstadt
- Geysir Andernach: höchster Kaltwassergeysir der Welt
- Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France
- Baumwipfelpfad Saarschleife: Ausflug mit Kindern und Aussicht auf die Saarschleife
- Lengericher Canyon: Aussichtspunkt und Wanderung im Tecklenburger Land
- Ausflugstipp: Ein Besuch bei der Walhalla bei Regensburg und die Burgruine Donaustauf
Fehmarn mit Kindern: unsere ersten Eindrücke von der Ostseeinsel
Hallo zusammen,
heute stelle ich euch ein Reiseziel in Deutschland vor, das ich gerade für Familien sehr mag: Fehmarn.
Warum ich die Insel vor allem für Urlaube mit Kindern empfehlen kann? Weil sie unglaublich viel für einen entspannten und gleichzeitig abwechslungsreichen Familienurlaub bietet. Sandstrände, Naturstrände, Promenaden, Spielplätze, Freizeitangebote, kleine Museen und viele Unterkünfte auf Bauernhöfen machen Fehmarn für mich zu einem Ziel, das auch dann funktioniert, wenn das Wetter mal nicht mitspielt.
Was ich an Fehmarn besonders schätze: Viele Ferienwohnungen liegen auf kleinen Höfen. Kinder können dort Tiere erleben, draußen spielen und oft sogar in Spielscheunen toben. Als ich selbst ein Kind war, habe ich sehr viele Urlaube auf Fehmarn verbracht. Damals waren wir oft auf dem Hof Rießen in Klausdorf. Dort konnten wir reiten, Kaninchen schmusen und waren schnell am Strand. Genau solche Erinnerungen machen Fehmarn für mich bis heute besonders.
Gerne hätte ich mit meinen Kindern auch dort übernachtet, aber ich war zu spät mit dem Buchen. Stattdessen fanden wir eine gemütliche Ferienwohnung in der Nähe von Burg. Sehr herzliche Vermieter, ein weiter Blick über die Felder und irgendwo am Horizont sogar schon ein Hauch Ostsee. Besser konnte der Auftakt kaum sein.
Nützlich für die Planung
Offizielle Fehmarn-Seite: fehmarn.de
Offizielle Infos zum Südstrand: Südstrand Burgtiefe
Offizielle Infos zum Erlebnishafen: Erlebnishafen Burgstaaken
Offizielle FehMare-Seite: fehmare.de
Mehr Fehmarn auf meinem Blog
Zur Fehmarn-Übersichtsseite geht es hier entlang:
Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge
Ein paar Infos über Fehmarn
Nach Rügen und Usedom ist Fehmarn die drittgrößte deutsche Insel in der Ostsee und die einzige Ostseeinsel Schleswig-Holsteins. Seit 1963 ist sie über die Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die Insel ist bekannt für ihre langen Küsten, ihre vielen Sonnenstunden und ihre Mischung aus Familienurlaub, Natur und maritimem Flair.
Ob meine Regenwolke wohl wieder mitgereist war? Die Statistik war eigentlich auf meiner Seite. Fehmarn gilt schließlich als Sonneninsel. Trotzdem weiß ich aus langer Erfahrung: Wetter und ich, das ist eine Beziehung voller Missverständnisse.
Die Fehmarnsundbrücke
Schon bei der telefonischen Buchung machten unsere Vermieter einen sehr netten Eindruck. Als wir am frühen Abend ankamen, wurden wir herzlich begrüßt und bekamen unser Zuhause für die nächsten Tage gezeigt. Die Ferienwohnung war gemütlich eingerichtet und beim Blick aus dem Fenster blinzelte tatsächlich irgendwo die Ostsee am Horizont.


Einen kleinen Balkon gab es auch. Ich rauche zwar nicht, aber Balkon finde ich trotzdem immer nett.
Übrigens war dieser Urlaub für mich wirklich mal Urlaub. Die große Kamera und das Stativ blieben zu Hause. Deshalb wundert euch bitte nicht über die Bildqualität. In diesem Bericht sind fast nur Handyfotos. Ganz ehrlich, genau das brauchte ich damals auch. Einfach mal durchschnaufen, ohne ständig mit Kamera und Objektiven zu hantieren.
Nach einer längeren Autofahrt brauche ich abends immer noch einmal frische Luft und Bewegung. Den Kindern tut das genauso gut wie mir. Also ging es am ersten Abend direkt noch los.
Der Hafen Burgstaaken auf Fehmarn
Zu Fuß war es von unserer Unterkunft nicht weit bis zum Yachthafen Burgstaaken. Direkt vor dem Haus verlief ein Spazier- und Radweg, der bis in den Hafen führte. Perfekt also für einen ersten kleinen Inselabend.
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Weitere InformationenBurgstaaken aktuell
Offizieller Name: Erlebnishafen Burgstaaken
Adresse: Burgstaaken 87, 23769 Fehmarn OT Burgstaaken
Offizielle Fehmarn Tourismus Infoseite: fehmarn.de

Erst einmal rennen.
Im Hafen lag unter anderem auch schon das U-Boot, über das ich später noch mehr erzähle. Damals stand für die Kinder aber erst einmal etwas anderes im Vordergrund: raus, laufen, gucken, Schiffe anschauen und endlich Meerluft.


Blick über die Bucht hin zum Südstrand von Burg mit seinen markanten Appartementhäusern.
Weitere Eindrücke aus Burgstaaken:

Im Hafen


Abendstimmung
Wir blieben bis nach Sonnenuntergang. Zurück in der Ferienwohnung kochte ich uns noch etwas und dann gingen wir ziemlich zeitnah schlafen. Endlich wieder am Meer. Und der ganze Urlaub lag noch vor uns.
Der Südstrand auf Fehmarn
Am nächsten Morgen schien tatsächlich die Sonne, und laut Wetterbericht sollte das auch den ganzen Tag so bleiben. Ich war kurz misstrauisch, aber nur kurz. Damit stand unser Programm fest: Strand.
Ausgesucht hatten wir uns den Südstrand. Schöner Sandstrand, Strandkörbe, sanitäre Anlagen und direkt dabei Promenade, kleine Läden und Gastronomie. Gerade mit Kindern ist das ein Strand, an dem man sehr bequem einen ganzen Tag verbringen kann.

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Weitere InformationenSüdstrand Fehmarn aktuell
Ort: Burgtiefe auf Fehmarn
Strandart: Sandstrand, Action- und Funstrand, Familienstrand
Services: Strandbar, Strandkorbvermietung, Toilette, WLAN, Kiosk / Shop
Ausstattung: Strandbewachung, Parkplätze, barrierefreier Strandzugang
Offizielle Infoseite: fehmarn.de
FehMare am Südstrand
Adresse: Zur Strandpromenade 6, 23769 Fehmarn
Website: fehmare.de
Badewelt bis zu 3 Stunden: Erwachsene 16,00 €
Badewelt bis zu 3 Stunden: Kinder 8,00 €
Tageskarte: Erwachsene 21,00 €
Tageskarte: Kinder 11,00 €
Familien-Tageskarte: 56,00 €
Mit Ostseecard gelten teils reduzierte Preise.
Bitte Öffnungszeiten vorab direkt beim FehMare prüfen.
Die drei weißen Hochhäuser gehören zum IFA Hotel- und Ferien-Centrum. Zimmer oder Apartments mit Ostseeblick, direkt am Strand, das ist schon ziemlich verführerisch.
Die Strandpromenade wurde neu angelegt und ist für Familien wirklich praktisch. Es gibt kleine Gastronomie, Läden und sogar einen überdachten Spielplatz. Außerdem liegt direkt am Südstrand das FehMare.
Das Wasser ist hier relativ klar und der Strand fällt flach ab, was gerade mit Kindern angenehm ist. In den Sommermonaten wird der Strand überwacht.
Wir mieteten uns damals einen Strandkorb. Leider waren wir zu spät dran und bekamen keinen Platz in erster Reihe, aber ehrlich gesagt war mir das in dem Moment ziemlich egal. Hauptsache angekommen. Hauptsache Meer. Hauptsache die Kinder glücklich.
Zum Baden war es am ersten Tag noch etwas zu frisch, aber Sandburgen bauen, am Wasser entlanglaufen und einfach im Strandkorb sitzen, das ging wunderbar. Am nächsten Tag war es dann schon so warm, dass wir tatsächlich ins Wasser konnten.
Strandkörbe und deutsche Küste, das gehört für mich einfach zusammen. Da sitzt man mit Blick aufs Meer, die Kinder buddeln irgendwo im Sand, und für einen kurzen Moment wirkt das Leben erstaunlich sortiert.
Hier kommen die gesammelten Fotos vom Südstrand aus unserem Urlaub:

Im Wasser gibt es mehrere Fun-Stationen für die Badegäste.


Von der Promenade führen immer wieder Wege an den Strand.
Die Strandpromenade. Links ist der Strand, mittig das Hallenbad, rechts die Einkaufspassage mit den Zugängen zu den Appartementhäusern und Hotels.
In der Passage:


Der überdachte Spielplatz

In der Passage gibt es mehrere kleine Geschäfte sowie Restaurants, Bistros und Cafés.
Am Strand:

Dieses Mal war ich nicht alleine mit den Kindern unterwegs. Begleitet hat mich ein guter Freund, mit dem ich auch schon in New York war und der kein Problem damit hatte, mit mir und meinen drei Kindern Urlaub zu machen. Wir kennen uns schon viele Jahre, die Kinder mochten ihn sehr, und wir hatten gemeinsam eine richtig schöne Zeit auf Fehmarn.

Unser erster Tag auf Fehmarn, da gönnten wir uns erst einmal einen alkoholfreien Cocktail.

Tag zwei auf Fehmarn verwöhnte uns dann mit blauem Himmel und warmen Sonnenstrahlen. Sonne, Strand, Urlaub. So einfach kann Glück manchmal aussehen.

Sogar ins Meer konnten wir. Die Mädchen wollten kaum noch aus dem Wasser. Und ich für meinen Teil liebe das Meer ohnehin. Nach Jahren wieder mit den Kindern in den Wellen zu stehen, das war einer dieser Momente, in denen für einen Augenblick alles andere sehr weit weg war.
Wir fanden sogar mehrere Seesterne.

Während unseres Urlaubs fand außerdem der Kitesurf World Cup auf Fehmarn statt. Klar, dass wir uns so ein Event nicht entgehen ließen.



Atemberaubend, was die da auf ihren Brettern alles draufhatten.



Auf der anderen Seite vom Strand liegt ein Binnensee mit kleiner Insel. Von dort kann man hinüber nach Burgstaaken schauen.
Das U-Boot Museum in Burgstaaken
Im Hafen Burgstaaken liegt das U-Boot U 11. Schon von außen ist das ein echter Blickfang, und natürlich wollten wir da hinein. Gerade mit Kindern ist so etwas spannend, weil man dort sehr direkt merkt, wie eng und technisch so ein Leben an Bord gewesen sein muss.
U-Boot Museum Fehmarn aktuell
Adresse: Burgstaaken 89, 23769 Fehmarn
Telefon laut aktuellen Einträgen: 04371 8891055
Derzeit gelistete Öffnungszeiten: meist täglich ab 10:00 Uhr, je nach Quelle bis 17:00 Uhr oder 18:00 Uhr
Derzeit gelistete Eintrittspreise:
Erwachsene ca. 9,30 €, Kinder ca. 6,10 €
Wichtiger Hinweis:
Die offizielle Museumsseite war beim Prüfen nicht stabil erreichbar. Bitte Zeiten und Preise vor dem Besuch unbedingt noch einmal direkt vor Ort oder telefonisch prüfen.

Ihr wisst ja, fast alles Handyfotos in diesem Bericht und so.
Das im Hafen aufgedockte U-Boot U 11 wurde in den Jahren 1966 bis 1968 in Kiel gebaut. Später wurde es zu einem Zweihüllenboot umgebaut. 2005 wurde es schließlich zum Museum. Besucher können sich heute selbst ein Bild von dem engen Lebensraum auf einem U-Boot machen.
Na, wer von euch hat beim Anblick eines U-Bootes auch sofort eine ganz bestimmte Melodie im Kopf?
Mich erinnerte das außerdem noch an ein ganz anderes Erlebnis.
Vor vielen Jahren war ich mit meinem damaligen Ehemann und meinen Eltern in Norwegen. Mein damaliger Mann, mein Vater und ich hatten uns dort ein kleines Boot gemietet, fuhren zum Angeln hinaus – als plötzlich gar nicht weit von uns ein U-Boot auftauchte, mit vielen Wellen, welche uns in unserem kleinen Boot ordentlich durchschaukelten.
Klingt erfunden, war es aber nicht. Fotografiert habe ich es natürlich auch.

Damals in Norwegen
Zum Besuch des U-Bootes gehörte bei uns auch das kleine Museum gegenüber. Meine Kinder fanden das spannend, aber das eigentliche Highlight blieb natürlich der Gang durch das Boot. Plötzlich wurden sie sehr ruhig, als ihnen klar wurde, wie eng Menschen dort unten lebten und arbeiteten.
Obwohl das Boot hier trocken lag, bekam ich allein beim Durchgehen schon Probleme mit der Enge. Kaum vorstellbar, wie es sein muss, damit wirklich unter Wasser unterwegs zu sein. So anschaulich kann das kein Schulbuch vermitteln.
Lohnenswert war der Besuch deshalb auf jeden Fall.

Erst Museum …

… dann das Boot.


Torpedorohre

Maschinenraum







Blick vom Hafen Richtung Fehmarnsundbrücke
Fazit: Fehmarn mit Kindern, dieser Auftakt macht sofort Lust auf mehr
Schon diese ersten Tage auf Fehmarn haben mir wieder gezeigt, warum ich die Insel für Familien so gern mag. Burgstaaken bringt Hafenflair und maritime Abwechslung, der Südstrand ist bequem, kinderfreundlich und entspannt, und das U-Boot Museum ist ein Ausflug, der nicht nur spannend, sondern auch richtig anschaulich ist.
Genau diese Mischung macht Fehmarn für mich so stark: Meer, Bewegung, kleine Abenteuer und viele Möglichkeiten, ohne dass alles künstlich wirkt. Und das war ja erst der Anfang.
Mehr Fehmarn auf meinem Blog
Alle Fehmarn-Beiträge sammle ich auf meiner Übersichtsseite:
Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge
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Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot
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Fehmarn mit Kindern: unsere Tipps zu Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum mit persönlichen Eindrücken, Fotos und aktuellen Besucherinfos.
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