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  • FAQ: USA mit Kindern – 11 ehrliche Antworten aus 3 Reisen

    FAQ: USA mit Kindern – 11 ehrliche Antworten aus 3 Reisen

    Drei USA-Reisen. Zwei davon als USA-Reisen mit Kindern, eine davon ohne Kinder. Florida mit drei kleinen Kindern. New York zur Weihnachtszeit ohne Kinder. Und ein Wohnmobil-Roadtrip durch Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona mit sieben- und zehnjährigen Kindern.

    Hier beantworte ich die Fragen, die mir seit Jahren gestellt werden.

    Ellys 11: Häufige Fragen zu unseren USA-Reisen

    Hier kommen meine Antworten – aus drei Reisen, mit ganz unterschiedlichen Reisekonstellationen.

    Wohnmobil im Monument Valley auf unserem USA-Roadtrip mit Kindern

    1. Ist eine USA-Reise mit Kindern wirklich machbar?

    Ja. Und zwar nicht nur machbar, sondern oft entspannter als gedacht. Die USA sind insgesamt sehr kinderfreundlich. In Restaurants gab es bei uns fast immer Malblätter, Stifte oder kleine Rätsel für Kinder. Das klingt banal, macht aber einen riesigen Unterschied. Kinder sind beschäftigt, die Atmosphäre bleibt entspannter – und man sitzt nicht permanent angespannt am Tisch.
    Insgesamt empfand ich es sehr entspannt mit Kindern. Es gab sehr viele Spielplätze, oft mit Sonnensegel. Und da spielten auch um 22 Uhr noch Kinder und niemanden hat es interessiert. In Deutschland undenkbar. Und es gab so viel mehr Situationen, wo ich mir bewusst wurde, wie kinderunfreundlich Deutschland leider an vielen Stellen ist.

    2. Welche Region eignet sich besonders gut für Familien?

    Florida war für uns der perfekte Einstieg. Überschaubare Flugzeit, angenehmes Klima im Mai, viele Strände und ein entspannter Rhythmus. Die Florida Keys bedeuteten vor allem relaxen. Am Golf von Mexiko war mehr Action mit Bootsfahrten und unterschiedlichen Stränden. Und überall diese sauberen, gut ausgestatteten Spielplätze. Die Westküste dagegen war intensiver: mehr Landschaft, mehr Strecke, mehr Eindrücke. Beides funktioniert – aber ich persönlich finde, Florida ist ideal für den ersten USA-Trip mit Kindern.

    Florida mit Kindern: Strand und entspannter Familientag in den USA

    3. Ist ein Wohnmobil-Roadtrip mit Kindern stressig?

    Stress entsteht nicht durch das Wohnmobil, sondern durch zu viele Kilometer. Kinder wollen nicht nur fahren – sie wollen auch rennen, klettern und Zeit haben. Wir haben bewusst kurze Etappen geplant. Genau dadurch konnten wir spontan am Fred-Feuerstein-Park anhalten. Für die Kinder ein echtes Highlight. Wenig Kilometer und öfter die Möglichkeit fürs Rennen, Bewegen und Entdecken zu haben machen den Unterschied.

    Start in Los Angeles: USA-Roadtrip mit drei Kindern im Wohnmobil

    4. Warum war das Wohnmobil für euch ideal?

    Snacks immer griffbereit. Kalte Getränke im Kühlschrank. Wir haben eine Tour durchs Valley Of Fire gemacht und es war wirklich sehr heiß. Zurück am Parkplatz warteten im Wohnmobil kalte Getränke und selbstgemachtes Joghurt-Eis auf uns, bevor die Fahrt dann weiterging. Absolut top!
    Und eine eigene Toilette an Bord – ein Segen. Jeder, der mit Kindern unterwegs ist, kennt dieses Zusammenzucken, wenn man mit Auto irgendwo auf weiter Flur unterwegs ist und dann von hinten „Ich muss auf Klooooo!“ kommt.
    Campingplätze in Nationalparks sind oft ohne Strom und Wasser – und genau deshalb ist es dort so ruhig. Feuerstelle, Picknickbank, Lagerfeuer, Marshmallows. Wir erinnern uns gerne an diese besonderen Abende zurück.

    Calico Ghost Town als Stopp auf unserem USA-Roadtrip mit Kindern

    5. Was ist der Unterschied zwischen Florida und Westküste für Familien?

    Florida war für uns weniger Input und mehr Entspannung. Die Florida Keys bedeuteten vor allem Strand und runterkommen, zwischendurch etwas Sightseeing, aber ohne Druck. Am Golf von Mexiko war mehr Bewegung mit Bootsfahrten und vielen unterschiedlichen Stränden. Und immer wieder diese richtig guten, sauberen Spielplätze. Orlando mit Disney & Co haben wir bewusst ausgelassen.

    Die Westküste und der Südwesten waren anders: mehr Strecke, mehr Abwechslung, mehr unterwegs sein. Dafür gab es auch deutlich mehr zu sehen. Beides funktioniert mit Kindern – aber Florida ist ideal für den Einstieg in die USA.

    Florida Keys: Familienurlaub in den USA mit Strand und Sonne

    6. Wie viel Zeit sollte man für eine USA-Rundreise einplanen?

    Letztendlich gibt es dafür keine pauschale Antwort. Je mehr Zeit, desto besser. Für New York hatte ich „nur“ 5 Tage. Reicht für einen guten ersten Eindruck. Es ist immer die Zeit ideal, die man hat. Der Rest ist gute Planung.
    Im Südwesten kann man z.B. auch in einer Woche viel erleben, wenn man klug priorisiert und nicht versucht, alles mitzunehmen.

    Eine mögliche Route ab Las Vegas könnte so aussehen:

    Tag 1: Flug nach Las Vegas
    Tag 2: Las Vegas
    Tag 3: Fahrt nach Grand Canyon Village (ca. 450 km), Sonnenuntergang am Grand Canyon
    Tag 4: Grand Canyon Erkundung in beide Richtungen, Shuttle empfohlen
    Tag 5: Route 66 mit Stopps in Williams, Seligman, Hackberry und Kingman
    Tag 6: Hoover Dam und zurück nach Las Vegas
    Tag 7: Las Vegas oder Rückflug
    Tag 8: Rückflug nach Deutschland

    Intensiv, ja. Aber machbar, wenn man realistisch plant.

    Grand Canyon: Sonnenuntergang und Aussichtspunkte auf unserer USA-Route

    7. Ist New York zur Weihnachtszeit überlaufen?

    Überlaufen ist noch nett formuliert. Ich stand dort und dachte: Warum tue ich mir das an. Und dann stand er vor mir – der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center. Genau deshalb. Die Stadt ist zur Weihnachtszeit voll, laut und eng, aber diese Stimmung ist einmalig.

    8. Sind Nationalparks für Kinder geeignet?

    Ja. Viele Nationalparks bieten das Junior Ranger Programm an. Kinder bekommen im Visitor Center ein Aufgabenheft, lösen unterwegs kleine Aufgaben und erhalten am Ende ein Abzeichen. Das motiviert enorm.

    Und dann kommen diese Abende auf den Campingplätzen in den Nationalparks. Oft ohne Strom und Wasser, dafür leise und mitten in der Natur. Feuerstelle, Picknickbank, Lagerfeuer, Marshmallows. Wundervoll. Genau diese Erinnerungen bleiben.

    9. Wie plant man einen USA-Roadtrip sinnvoll?

    Mit realistischen Strecken und mit Blick darauf, was Kindern gut tut. Wir haben Unterkünfte und Campgrounds vorab gebucht und gezielt geschaut, wo es Pool oder Spielplatz gibt. Die Spielplätze in den USA waren bei uns durchweg top sauber und oft mit schattenspendenden Segeln ausgestattet.

    Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier:
    11 Schritte zur Planung eines Roadtrips

    USA-Roadtrip mit Kindern: Wohnmobil und Landschaft im Südwesten der USA

    10. Wie managt man einen Langstreckenflug mit Kindern?

    Struktur, Snacks, Beschäftigung und realistische Erwartungen machen den Unterschied. Perfekt muss es nicht sein – praktikabel ist wichtiger.

    Meine 11 Tipps dazu findest du hier:
    11 Tipps: Fliegen mit Kindern

    Abflug nach Florida: Start unserer USA-Reise mit Kindern

    11. Was war euer emotionalster USA-Moment?

    Die Route 66. Dieses Gefühl von Freiheit. Und Seligman – so anders als alles andere. Wie gerne wäre ich dort länger geblieben. Was Angel dort geschaffen hat, ist beeindruckend und berührend.

    Die bewegende Geschichte von Angel und der Route 66 habe ich hier aufgeschrieben:

    Die Geschichte vom Engel der Route 66

    Ist die USA aktuell ein sicheres Reiseziel?

    Die USA sind riesig, und die Sicherheitslage kann sich je nach Region und Stadt deutlich unterscheiden. Unruhen oder Demonstrationen betreffen meist einzelne Orte und bestimmte Stadtbereiche, nicht automatisch ganze Bundesstaaten oder klassische Reiserouten. Wer informiert reist, lokale Hinweise beachtet und größere Menschenansammlungen meidet, ist in touristischen Regionen in der Regel gut unterwegs.

    Vor einer Reise lohnt sich ein kurzer Check der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sowie ein Blick auf aktuelle lokale Meldungen für die konkrete Route.

    USA mit Kindern: unterwegs im Südwesten und an der Westküste

    Dreimal USA. Unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Reisekonstellationen, unterschiedliche Lebensphasen. Zwei Reisen mit Kindern, eine ohne. Und jedes Mal war es anders.

    Viel Planung. Mit Kindern reist man anders. Aber deswegen wird es nicht weniger schön. Meine Kinder reden heute noch oft von unseren USA-Erlebnissen. Von Lagerfeuerabenden auf Campgrounds, von Spielplätzen, von den Pancakes, von der Tierwelt und von dieser Weite, die man in Europa so nicht kennt.
    Die Natur ist atemberaubend, und die Städte sind nicht einfach nur „Städte“, sondern jede für sich eine eigene Welt.

    Als ich damals zum ersten Mal alleine mit meinen drei Kindern in die USA geflogen bin, wollten mir das viele ausreden. Zu weit, zu groß, zu kompliziert. Rückblickend war es eine der besten Entscheidungen. Die USA sind kinderlieb, und wir haben die Menschen als sehr hilfsbereit erlebt. Wir waren nicht abseits der touristischen Routen unterwegs, und wir haben uns keine Sekunde unsicher gefühlt. Ich bin froh, dass wir diese gemeinsame Zeit hatten. Das war nicht nur eine Reise. Das war ein Stück Familiengeschichte mit so vielen unvergesslichen Momenten.

  • Die Geschichte vom Engel der Route 66

    Die Geschichte vom Engel der Route 66

    23Die Geschichte vom Engel der Route 66


    Die Geschichte vom Engel der Route 66


     

    Die Route 66. Für viele Menschen heute wie damals der Inbegriff von Freiheit, Aufbruch und Abenteuer

     

    Route 66 in Amboy

    Geschichte vom Engel der Route 66

    Ab 1926 galt die Route 66 als eine der ersten befestigten Straßenverbindungen zum Westen der USA: Bis dahin führten die Wege oft über den Steppenboden der Prärie.
    Die Route 66 verband damals Chicago mit Santa Monika (Los Angeles).

    3944 km. 3944 km Hoffnung. Hoffnung auf ein besseres Leben zur Zeit der großen Depression. Hoffnung auf einen besseren Job. Hoffnung auf Aufnahme und Akzeptanz.
    Dort, wo sie endet, findet man heute Spaß und Vergnügen.
    Damals fand man eine deprimierende Ernüchterung, ein Platzen vieler Träume. Aber darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen. 

    Hier endet die Historic Route 66 – auf dem Pier in Santa Monica / Los Angeles

    Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgehend befahrbar.

     

    Die Geschichte von Angel, dem Engel der Route 66

     

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    Weitere Informationen

     

    Seligman ist ein kleiner Ort in Arizona. Er liegt direkt an der Historic Route 66. Gar nicht weit weg von Las Vegas oder dem Grand Canyon.

    Bei unserer Planung für die USA-Reise stand Seligman ganz weit oben auf der Wunschliste. Das ergab sich aber erst im Laufe der Routenplanung. In Vorbereitung auf unseren Roadtrip habe ich viel über unsere möglichen oder eventuellen Reiseziele gelesen und in vielen Reiseberichten tauchte immer wieder Seligman auf.

    Zugegeben, diesen kleinen Ort hatte ich zunächst gar nicht so auf dem Schirm, aber je mehr ich darüber las, desto mehr verliebte ich mich schon beim Lesen in diesen Ort und in die Menschen dort  –  und darum sind andere Ziele unserer eigentlichen Route wie zB Tucson wieder gestrichen worden.
    Bereut haben wir das nicht.  Und gleich nehme ich euch virtuell mit nach Seligman. Und auf die Route 66.

    Es war für uns nur ein kurzer Abstecher auf die ‚Motherroad‘ . Nur 2 Nächte. Mehr passte nicht in unseren ohnehin schon straffen Zeitplan.

     

    Insgesamt 3 Wochen waren meine 3 Kinder und ich an der Westküste der USA unterwegs. Aufregend war es. Jeder einzelne Tag: Ein Abenteuer!  Niemals abseits der Touristenpfade, das war sicherer. Gesehen haben wir bis zur Ankunft in Flagstaff, unserem letzten Stopp vor der Fahrt auf Route 66, schon viel. Jeden Tag ein neues großartiges Ziel. Ein Roadtrip, mit dem Wohnmobil.
    Schöner kann man die Westküste der USA kaum bereisen. 

    Freiheit pur und immer mittendrin. Mittendrin in der großartigen Natur. Mittendrin in den Großstädten. Mit dem Wohnmobil durch Los Angeles oder Las Vegas war nervenaufreibend. Mit dem Wohnmobil im Bryce Canyon, im Monument Valley oder am Grand Canyon dafür umso schöner. Mit dem Wohnmobil die Route 66 zu fahren: Freiheit! 

     

     

    Flagstaff. Ein etwas abseits gelegener Campground an der Route 66. Früh am Morgen.

    Auf diesem Foto nicht zu sehen: Trotz des frühen Morgens war im Wohnmobil schon reges Treiben.
    Die Kids und ich waren aufgeregt. Route 66. Seligman. Darauf freuten wir uns alle gleichermaßen!

     

    Wir frühstückten in einem 50er Jahre Diner. Eine perfekte Einstimmung

     

    Und dann fuhren wir los. Der Campground lag an der Route 66.
    Und so waren wir schon bald da.

    Seligman.

    Birthplace of the Historic Route 66.

     

    Die ersten Schilder kündigten Seligman an. Es kribbelte im Bauch vor Aufregung

     

    Bei der Einfahrt wirkt Seligman zunächst unscheinbar. Bald aber schon erkennt man, welch wundervolle Route-66-Perle sich dahinter verbirgt

    Ich habe euch etwas versprochen:

    Die Geschichte von Seligman und der Route 66 

     

    Seligman, ein verschlafenes Nest mitten in der unbarmherzigen Wüste Arizonas, wäre heute vielleicht nur eine Fußnote in Geschichtsbüchern, wenn da nicht ein Mann gewesen wäre: Angel Delgadillo. Sein Name klingt wie aus einem Western, aber die Geschichte dieses Mannes ist tatsächlich episch. Angel Delgadillo ist nicht nur Barbier, sondern der selbsternannte „Schutzpatron“ der Route 66 und der Mann, der Seligman vor dem Schicksal einer Geisterstadt bewahrte.

    Und um das zu verstehen, reisen wir ein Stück zurück in die amerikanische Geschichte.

    Im Amerikanischen Bürgerkrieg verloren zwei Familien aus den Südstaaten alles, was sie hatten. Sie gaben ihr Land auf und zogen daraufhin nach Westen. Sie übernahmen ein kleines Gebiet von den Cherokee-Indianern und gründeten zwischen 1889 und 1891 das heutige Seligman.

    Angel Delgadillo wurde am 19. April 1927 in Seligman geboren und wuchs in dem kleinen Ort direkt an der Route 66 auf.

    Damals lag Seligman in perfekter Lage, denn während der Großen Depression in den 1930er Jahren zog es viele Menschen über die Route 66 nach Kalifornien, weil sie dort auf ein besseres Leben hofften. Die Wirtschaftskrise hatte weite Teile der USA, besonders den Mittleren Westen, schwer getroffen. In Kombination mit der verheerenden Dürre im sogenannten „Dust Bowl“, die landwirtschaftliche Flächen unbrauchbar machte, wurden viele Farmer und ihre Familien obdachlos und mittellos.

    Kalifornien galt als ein Land der Chancen, wo es fruchtbares Land und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und anderen Sektoren geben sollte. Die Route 66, auch bekannt als „Mother Road“, wurde zur Hauptverbindung für diese Migranten, die „Okies“ genannt wurden, weil viele aus Oklahoma stammten. Sie reisten in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, oft mit allem, was sie besaßen.
    Der weltberühmte Roman “Früchte des Zorns” von John Steinbeck aus dem Jahr 1939 handelt genau davon. Er schrieb das Buch, nachdem er Okies auf ihrem Treck nach Westen begleitet hatte.

    Seligman profitierte stark von den Reisenden, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte.
    Für die meisten Orte – wie zum Beispiel Seligman – waren die Reisenden der Route 66 der Hauptwirtschaftsfaktor. Es wurden Tankstellen, Hotels / Motels und Restaurants errichtet und die Einnahmen daraus wurden für die meisten Bewohner zu einer guten Lebensgrundlage.
    Das änderte sich drastisch in den 1960ern …
    Die Route 66 war einspurig, teilweise sehr kurvig und führte auch durch die Berge (Heute noch gut zu sehen beim „Sitgreaves Pass“ östlich von Oatman) .

    Daher war die Straße irgendwann nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr.
    Nach und nach wurden große, breite Interstates gebaut und die Orte der Route 66 wurden immer mehr von dem so wichtigen Durchgangsverkehr abgeschnitten.
    Und das traf dann auch irgendwann Seligman …

    Im September 1978 wurde ein wichtiges Teilstück vom Interstate Highway 40 eröffnet und so wurde Seligman komplett vom Durchgangsverkehr abgeschlossen, die Einnahmen durch die Durchgangs-Reisenden blieben komplett aus.

    Seligman drohte zur Geisterstadt zu werden.

    Doch dann griff Angel Delgadillo, der Barbier, zu seinem schärfsten Werkzeug – nein, nicht zum Rasiermesser, sondern zu seinem unerschütterlichen Glauben an die Bedeutung der Route 66. Mit dem Mut eines Löwen und einem beeindruckenden Durchhaltevermögen beschloss er, Seligman und die Route 66 zu retten.

    Er aktivierte Anwohner anderer Orte, welche an der Route 66 lagen und das gleiche Schicksal hatten, die Straße und die Orte wieder attraktiv für Reisende zu machen, damit diese Orte nicht völlig sterben und in Vergessenheit geraten würde.
    Wenn nicht für die Schnell-Durchreisenden, dann für die Menschen, welchen wie Angel auch viel an der Nostalgie der Route 66 lag.

    Er und die anderen Anwohner von Seligman und den Nachbarorten schlossen sich zusammen. Sie trafen sich im Friseursalon von Angel in Seligman und beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Route 66 als “State Historic Route” anerkannt und geschützt wird.

    1987 – nach einem fast 10-jährigen und zudem zermürbenden Kampf – hatten sie damit endlich Erfolg. Die alte Route 66 wurde zur “State Historic Route”. Zusammen mit diesen anderen Vertretern gründete Angel Delgadillo daraufhin ebenfalls noch im Jahr 1987 die Route 66 Association, welche sich mittlerweile auch in den anderen Bundesstaaten darum bemüht, die Touristen wieder auf die Historische Route 66 zu locken.

    Die Orte in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wurden bunt, lebendig und ließen mit ihren Gebäuden, ihren Menschen und ihrem Spirit den Geist der alten Route 66 wieder aufleben. Den Touristen gefiel das. Es wurde eine Welle der Nostalgie ausgelöst und immer mehr Touristen fuhren die Historische Route 66. Das Teilstück zwischen Seligman und Oatman gilt als besonders malerisch und der Ort lebte wieder auf.

    Angel und die anderen Vertreter anderer kleineren Route 66 Orte hatten ihr Ziel erreicht. Teile der Route 66 und ihre Orte sind wieder zum Leben erwacht.

    Angel gilt als “Schutzengel der Route 66” oder “Vater der Mother Road”.


    Ohne seinen Einsatz gäbe es Seligman und viele weitere kleine Orte an der Historischen Route 66 nicht mehr!

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    Ich nehme euch nun mit auf unserem Spaziergang durch Seligman 

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    In einer Seitengasse fanden wir einen Parkplatz für unser Wohnmobil und machten uns gespannt auf dem Weg in die Dorfmitte. Wir hofften sehr, Angel zu treffen, denn er arbeitet noch immer in seinem Barber-Shop, direkt daran angeschlossen betreibt sein Sohn einen Souvenir-Shop.

    Seligman ist ein unglaubliches Städtchen. So anders als die großen Städte, so anders als alles, was wir bislang in den USA gesehen haben. Es ist quirlig. Bunt. Lebendig. Und auch ein klein wenig verrückt.
    Ein ganz besonderer Spirit schwebt durch die Straßen. Ein Spirit, der einen sofort in seinen Bann zieht. Eine Zeitreise, die eigentlich keine ist. Ein Spaziergang auf einer Welle der Route 66 Nostalgie, wie sie überall in Seligman zu erleben ist.

    Wir standen relativ am Anfang der Hauptstraße, die sich zwei Kilometer durch Seligman zieht, aber es fühlte sich mehr an, als würden wir auf eine Reise durch Raum und Zeit laufen. Eine Reise durch die 50er Jahre. Mitten im Nirgendwo. Und doch im Zentrum der Historischen Route 66.

     

    Der Laden von Angel und Vilma Delgadillo. Unser erstes Ziel! Und das wichtigste, denn hier hat man gute Chancen, Angel persönlich zu treffen 

     

    Wenn Angel nicht persönlich im Laden ist, steht ein lebensgroßer Papp- Angel in seinem Laden

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    Angels Friseursalon in Seligman wurde zum Treffpunkt der Route 66 Fans, welche den Salon mehr und mehr mit Andenken aus aller Welt dekorierten.
    Inzwischen gibt es im Salon auch einen Souvenirshop, welcher u.a. von seinem Sohn betrieben wird.
    Wir haben uns dort ein paar Route-66- T-Shirts gekauft und mit Angels Sohn geplaudert. Angel selber war leider nicht im Laden. Schade. 

    Übrigens: Kennt ihr den Animationsfilm “Cars”?
    Der fiktive Ort Radiator Springs basiert zu einem sehr großen Teil auf Seligman. Der Filmemacher John Lasseter hat sich bei seiner Recherche über die Route 66 mit Angel beraten und dieser erzählte dem Filmemacher seine ganz persönliche Geschichte über seinen Ort, seinen drohenden Untergang und die Wiederauferstehung. 

    Die Kinder begaben sich in Seligman auf die Spuren von „Cars“ – und wurden an mehreren Stellen fündig

     

    Inzwischen hat Seligman Kultstatus, ein bunter und lebendiger Ort, wo es für Erwachsene und für Kinder soviel zum entdecken gibt.
    Wir schlenderten die Straße entlang und stöberten in den kleinen Shops.
    Eine interessante Mischung aus einem lebendigem Museum und dem modernen Merch wie Tassen, Shirts, Pins. Kurzweilig ist es, auch für die Kinder keinesfalls langweilig.
    Viele Oldtimer stehen dekorativ am Straßenrand und lassen uns noch mehr den Flair von Einst fühlen. Wie sehr wünschte ich mir, dass sie Geschichten erzählen könnten. Geschichten von der Blütezeit damals. Wie gerne würde ich sie mir anhören.

    In einem kleinen Café setzten wir uns hin, genossen unseren heißen Kakao (es war frisch an diesem Tag) und ließen alles auf uns wirken. 

     

    Der Spirit der Route 66 ist überall in dem kleinen bunten Ort zu fühlen

     

     

     

     

    In Seligman wehte tatsächlich einer von diesen bekannten Strauchkugeln über die Straße, dabei ist der Ort alles andere als ruhig und einsam. Er ist bunt, fröhlich und die Leutchen dort sind immer zu einem Späßchen bereit

    Wusstet ihr eigentlich, dass diese Kugeln Dornenbüsche sind? Anfassen sollte man sie besser nicht, tut ziemlich weh ….. Für euch getestet! 

     

    Das ist das „Delgadillo’s Snow Cap“. Dies ist ein Imbiss von Angels Bruder Juan.
    Ich hatte viel gelesen und war gespannt, was uns dort erwarten würde, denn einfach hinein gehen und ein Eis bestellen funktioniert hier nicht. 
    Jeder Gast wird mindestens einmal auf den Arm genommen und natürlich (und zu unserer Freude) wurden auch wir nicht verschont! 
    Das fing schon beim Betreten des Ladens an, denn von den vielen Türgriffen funktionierte nur einer. 
    Das kleine Eis, was meine Tochter bestellte, war dann wirklich sehr winzig und so ging es dann die ganze Zeit weiter. 
    An dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten, aber es war lustig und das Eis hätten wir beinahe vergessen. 
    Wir hatten Tränen in den Augen vor lachen! 

    Wenn ihr in Seligman seid – besucht unbedingt das Snow Cap  – ein unvergessliches (und lustiges) Erlebnis!

    Wir liefen noch ein Stück weiter, aber dann standen wir am Ortsrand. Vor uns die endlose Weite der Wüste.
    Seligman mag klein sein, aber es hinterließ bei uns einen großen Eindruck.
    Es ist nicht einfach ein Dorf – es ist ein Gefühl. Ein Gefühl von Nostalgie, Freiheit und einer guten Prise Verrücktheit. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein

    Hier lebt man die Nostalgie der Route 66, hier spürt man den Flair und vor allem die Lebensfreude im ganzen Ort.

    Die Kinder erzählen noch sooft vom Besuch dort und vor allen von den Menschen dort!
    Sie möchten unbedingt noch einmal dorthin – „Aber dann übernachten wir da auch und bleiben länger!“

    Hoffentlich klappt das irgendwann, denn auch ich träume davon und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, spüre ich die Sehnsucht wieder sehr deutlich.

     

     

    Angel – ohne Dein Engagement wäre Seligman heute eine Geisterstadt.  

     

    Die Geschichte vom Engel der Route 66

    Habt ihr Lust, uns noch etwas weiter auf der Route 66 zu begleiten?

     

    Die Route 66 zwischen Seligman und Los Angeles

     

    Von Seligman aus führt ein sehr malerischer Teil der Route 66 Richtung Westen.

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    Der Hackberry General Store

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    Weitere Informationen

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    Nach ca 100 km erreicht man den Hackberry General Store. Er scheint zunächst unscheinbar, aber ein Stop lohnt sich sehr. Fast fühlt es sich an, als wäre man in die Vergangenheit gereist, wenn man sich die auf dem Gelände verteilten Raritäten der 50er und 60er anschaut. Im Store selber gibt es neben Kaffee und Snacks auch noch Allerlei Raritäten zu bestaunen und selbstverständlich kann man auch ein Route-66 Souvenir für sich kaufen.

     

     

     

     

    Der Hackberry General Store

     

    Weiter führt die Fahrt dann über Kingman Richtung Oatman.

     

     

     

    Direkt vor Oatman liegt der zum Sitgreaves Pass, ein verschlungener Bergabschnitt der Route 66. Er gilt als einer der schönsten Abschnitte. 

    Am Anfang vom Sitgreave Pass befindet sich die Cool Springs Station, eine alte (aber neu aufgebaute) Gas Station im Retro-Route-66-Look.Hier lohnt sich ebenfalls definitiv ein Foto-Stop!

    Die Cool Springs Station an der Historic Route 66

     

     

    So ganz einfach zu fahren war er mit dem großen Wohnmobil nicht, aber es gibt viele Möglichkeiten, rechts anzuhalten, um Autos vorbei fahren zu lassen und / oder Fotos der atemberaubenden Landschaft zu machen

    > Der Pass auf Google Maps < 

     

     

     

     

     

    Die „wilden“ Esel von Oatman 

    8 Meilen vor Oatman kündigen bereits erste Schilder die in und um Oatman lebenden ‚wilden‘ Esel an

     

    Oatman ist eine ehemalige Goldgräberstadt. Die Esel sind die Nachkommen der damaligen Lastenesel, welche man einfach sich selbst überließ, als der Goldrausch vorbei war. Sie leben zwar wild, lassen sich jedoch gerne von den Touristen füttern

     

     

    Route-66-Zeichen auf der Strasse vor Oatman

     

    Das Route 66 Zeichen in Amboy

    Wer nicht zurück nach Las Vegas fährt, sondern weiter Richtung Los Angeles, der kann noch einen weiteren Stop in Amboy einlegen.
    Amboy lag früher als weit und breit einziger Ort an der Route 66 und war somit die Anlaufstation für viele Durchreisende, welche tanken mussten, etwas essen wollten oder eine Übernachtungsmöglichkeit suchten.
    Nach dem Bau der Interstate verfiel die Stadt, erst mit der aufkommenden Route-66-Nostalgie lebte er auch wieder etwas auf und ist heute mit seinen doppelten Route-66-Zeichen auf der Strasse und dem alten Motel-Sign ein sehr beliebter Fotostop.

     

     

     

     

     

    Lust auf die Route 66 bekommen? 

    Seligman und das Teilstück der Route 66 kann  man wunderbar mit zwei weiteren Highlights verbinden: dem Grand Canyon und Las Vegas!

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    Routenvorschlag von Las Vegas für einen 8-tägigen Mini-Roadtrip mit 3 tollen Highlights:

     

    Tag 1: Flug nach Las Vegas

    Tag 2: Fahrt nach Grand Canyon Village (450 km / ca 5 Std Fahrt), Sonnenuntergang am Grand Canyon 

    Tag 3: Grand Canyon – Erkundung vom Grand Canyon in beide Richtungen (Nutzung vom Shuttle empfohlen, denn mit dem Auto kann man nicht alle Aussichtspunkte anfahren) 

    Tag 4: Fahrt zur Route 66. [Heute insgesamt ca 300 km]

    • Station 1: Williams. Idealer Ort zur Einstimmung auf die Route 66 mit tollen Fotomotiven, zB Pete’s Route 66 Gas Station Museum (95 km / ca 1 Std.)
    • Station 2: Seligman (70 km)
    • Station 3: Hackberry (knapp 100 km ausschließlich auf der Historic Route 66)
    • Station 4: Kingman (45 km) – Übernachtung

     

    Tag 5: Route 66.

    • Oatman (50 km / knappe Std Fahrt)
    • Fahrt zum Hover Dam (165 km / 2 Std Fahrt)
    • Fahrt nach Las Vegas(60 km / 45 Min Fahrt)

     

    Tag 6: Las Vegas

    Tag 7: Las Vegas oder schon Rückflug

    Tag 8: Rückflug nach Deutschland

     

     

    Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei ward ! 

    Es würde mich sehr freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst oder diesen Beitrag teilt. 

     

      

     

     

     


     



    Bucht hier euer unvergessliches Erlebnis oder eure Guided Tour  *

     


    *Unterkünfte an der Westküste der USA

    Startpunkt ist der Flughafen in Las Vegas – einfach euren Wunschort oben eingeben oder etwas auszoomen und zum gewünschten Ort navigieren

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     


     


     

     

  • Kleiner [Best-of]-Foto-Rückblick: Mein USA-Wohnmobil-Roadtrip alleine mit 3 Kindern

    Kleiner [Best-of]-Foto-Rückblick: Mein USA-Wohnmobil-Roadtrip alleine mit 3 Kindern



    Kleiner [Best-of] – Foto-Rückblick:
    Mein USA- Wohnmobil- Roadtrip mit 3 Kindern



     

    Hallo zusammen!

    Es haben mich einige angeschrieben, ob es noch eine Art Zusammenfassung meiner USA-Tour gibt.

    Jaaaaaa, tadaaaa – hier ist sie :

    Eine Best-of-Foto- Zusammenfassung von meinem Wohnmobil – Roadtrip alleine mit meinen 3 Kindern durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien

    Ganz am Ende dieser Seite gibt es noch eine Auflistung aller Einzel- Berichte

     

    Unsere RouteKleiner [Best-of] –  Roadtrip mit 3 Kindern

     

    Wobei das eigentlich nur unsere Wohnmobil-Route zeigt. Bevor wir unsere Tour mit dem Wohnmobil starteten, waren wir für knapp 3 Tage in Los Angeles

     

    Für alle, die sich vielleicht wundern, warum wir nicht von San Francisco nach Los Angeles direkt an der Küste entlang gefahren sind: Das ging nicht, wenige Wochen bevor es los ging, gab es dort die Erdrutsche, welche den Teil des Pacific Highway, auf welchen ich mich so sehr gefreut habe, vom Rest der Strasse trennten, denn die Strasse vom Norden und vom Süden in den Big Sur waren massiv beschädigt ….

    Ich habe geheult, als ich diese Nachricht bekam, denn genau diesen Abschnitt wollte ich einmal sehen und erleben, seit über 10 Jahren …. dann schien mein Traum endlich wahr zu werden – und dann DAS!

    Gut, der Stammleser von meinem Blog weiß inzwischen, dass uns das Wetter regelmäßig in unsere Urlaubsplanung hineinpfuscht, ich sag nur Regen in der Wüste, …. Kürzlich wurde ich in einem Reisebericht einer anderen Urlauberin diesbezüglich sogar zitiert, als sie im Urlaub viel Regen hatte….. Weiß auch nicht, ob das eine Ehre ist oder nicht ;)

    In diesem Bericht werde ich auch auf die Fragen eingehen, welche in den letzten Wochen bei mir eingetrudelt sind.

    Angefangen bei der Planung.

     

     

    Die Planung

     

    Wir haben als erstes die Flüge gebucht, denn da hat man nicht selten große Preisunterschiede, wenn man mit 2-3 Tagen hin- und herspielen kann.

    Danach habe ich dann erst unser Wohnmobil bei Camperdays gebucht.

    Und dann ging es an die Reservierung der Campgrounds. Das mag für viele unsinnig scheinen und man nimmt sich auch einiges an Flexibilität, aber ich habe das aus zwei Gründen so gemacht. Grund 1: Ich hatte keine Lust, abends mit 3 Kindern noch nach einem Campground zu suchen. Grund 2: Meine Familie wusste so IMMER, wo ich wann bin. Zwar habe ich sie per WhatsApp täglich auf dem Laufenden gehalten, aber so waren wir auf der sicheren Seite, falls das mit dem Internet nicht funktioniert.

    Dabei habe ich diese Karte genutzt -> Übersicht der Campgrounds in Nord-Amerika

     

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    Linktip:

    Zum Thema „Planung von einem Roadtrip“ habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben

    „11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip“ 

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    Auf geht’s !! USA, wir kommen

     

     


    Roadtrip mit 3 Kindern

     

    Unsere Flugroute:

    Amsterdam – Island – Los Angeles

    Das erste mal, dass ich mit den Kindern eine Umsteigeverbindung gebucht habe, aber der Preis war absolut unschlagbar!
    Auf Island hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und haben diese genutzt, um dort in Ruhe etwas zu leckeres zu essen und die isländischen Süßigkeiten zu probieren ;)

     

    Von Island ging es bei klarer Sicht über Grönland …..

    …. und am frühen Abend landeten wir in Los Angeles

     

     


    Bericht:
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    „Unsere Anreise von Amsterdam über Island nach Los Angeles“
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    Los Angeles

     

    Für Los Angeles hatte ich einen Mietwagen gebucht. Ohne geht es dort anders als in New York nicht, denn die vielen Sehenswürdigkeiten und lohnenswerte Orte liegen zu weit auseinander. Der Strassenverkehr in Los Angeles ist ätzend.

    In Los Angeles haben wir uns angesehen:
    – Walk Of Fame
    – Hollywood – Sign (aber nur von unten)
    – Sonnenuntergang am Griffith Observatory (meine Empfehlung!!!!!)
    – Santa Monica Beach inkl. dem kleinen Freizeitpark auf dem Pier
    – Sonnenuntergang am Venice Beach (ein Traum!)


    Hollywood – Walk of Fame

     


    Blick auf Los Angeles vom Griffith Observatory nach Sonnenuntergang

     


    Strand in Santa Monica


    Skater in Venice Beach

     


    Sonnenuntergang in Venice Beach

     



    Zum Bericht:  “ Los Angeles – Kinder, heute gehts nach Hollywood! „

     

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    Flug von Los Angeles nach San Francisco

    und die Wohnmobil- Übernahme in San Francisco

     

    Von Los Angeles ging es dann per Inlandsflug nach San Francisco. Die Inlandsflüge in den USA sind relativ günstig, für die Flüge von Los Angeles nach San Francisco habe ich um die 30 Euro p.P. bezahlt.

    In San Francisco haben wir dann unser Wohnmobil von Cruise America übernommen.

    Gebucht haben wir es über den deutschen Anbieter CAMPERDAYS.DE

    Ich kann euch Camperdays sehr empfehlen, es hat alles reibungslos geklappt und was ich toll fand: Meine Tausend Fragen, die ich vor der Reise hatte (immerhin meine erste Reise mit dem Wohnmobil) wurden alle ausführlich beantwortet.
    Vielen Dank nochmals an Camperdays für diese Geduld! 

    Im Nachhinein waren mindestens 90 % der Fragen unnötig, denn die Westküste der USA lässt sich super mit dem Wohnmobil bereisen! 


    Die erste Fahrt führte zum Walmart, wo wir uns mit allem eindeckten, was man so braucht.

     

     


    Unser fahrendes Wohnzimmer für die nächsten 2 Wochen. Die Kinder saßen bei der Fahrt am Tisch, angeschnallt natürlich. Mein Beifahrersitz blieb leer – bzw …. leer nicht, denn da lag während der Fahrt immer alles mögliche, was ich griffbereit brauchte, zB unser Ordner mit den ganzen Routen, Reservierungen usw

     

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    Zum Bericht:

    Flug von Los Angeles nach San Francisco“

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    San Francisco

     

     

    In San Francisco regnete es, ….
    …… daher fiel zunächst an Tag 1 unsere geplante Stadtrundfahrt aus und dann auch leider an Tag 2 …..

    Wir haben extrem viel Zeit mit Warten verschwendet, haben daher vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten ….

    …. aber haben das Beste aus der Situation gemacht und in den 1 1/2 Tagen zumindest die Top-5 Highlights von San Francisco gesehen

    – Golden Gate Bridge
    – LombardStreet
    – Pier 39 mit den Seelöwen
    – Painted Ladies (die bunten viktorianischen Häuschen)
    – Muir Woods (Wald mit Mammutbäumen)

     

    Aus Zeitgründen konnten wir leider nicht mit einem Cable Car fahren ( ….. wir haben Stunden mit Warten wegen der dann letztendlich komplett ausgefallenen Stadtrundfahrten verschwendet)

     

    Die Golden Gate Bridge

     

    Die Seelöwen am Pier 39

     

    Die Painted Ladies (Leider war zu dem Zeitpunkt dort komplett Baustelle, die Rasenflächen waren komplett planiert mit 2 Meter hohen Bauzäunen davor)

     


    Sausalito


    Muir Woods

     

     


    China Town

     


    Die steilen Strassen von San Francisco

     


    Blick vom Coit Tower auf Downtown

    San Francisco – Die Stadt hat etwas, was mich berührt hat.
    Weder Los Angeles noch Las Vegas (oder Miami oder New York) haben das geschafft.

    In San Francisco habe ich ein Stück meines Herzens gelassen …. :(

     

    Berichte:

    Tag 1 in San Francisco, u.a. Muir Woods

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/19/san-francisco-mama-wann-kommt-denn-endlich-der-bus/

    Tag 2 in San Francisco, Sightseeing zu Fuß und mit dem HoHo – Bus

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/28/san-francisco-teil-2/

     

     

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    Von San Francisco nach Monterey

     

    Mit dem Wohnmobil ging es dann zunächst entlang der Pacifik-Küste bis nach Monterey. Dort haben wir eine Bootstour aufs Meer unternommen und Wale in freier Wildbahn erleben dürfen

     

     


    Pigeon Lighthouse

     


    Capitola

     


    Wale vor Monterey

     

    Am 17-Mile-Drive in Monterey

     

    Zu den Berichten:

    Von San Francisco nach Monterey

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/02/der-eigentliche-roadtrip-beginnt-pacific-highway-no1-von-san-francisco-via-pacifica-nach-monterey-whale-watching-17-mile-drive/

    Monterey: Whale Watching und der 17-Mile-Drive

    -> www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/

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    Die Seeelefanten in San Simeon

     

    Von Monterey aus mussten wir dann ins Landesinnere, um nach San Simeon und Morro Bay zu kommen, so umfuhren wir die gesperrte Küstenstrasse.
    Das tat so weh ….. Während der Fahrt sahen wir rechts die Berge und dahinter war der Pacific Highway ….. Mein Traum seit über 10 Jahren, ihn einmal von SF nach LA entlang zu fahren ….
    Die Strasse durch das Landesinnere führte durch Weinanbaugebiete und Mandelplantagen. Erst kurz vor unserem Zielort konnten wir wieder Richtung Küste fahren.

    Wir übernachteten auf einem Campground direkt in San Simeon.

     

     

    Am nächsten Morgen sind wir als erstes zu den See-Elefanten gefahren

     

     

    Danach fuhren wir soweit den Pacific Highway Richtung Norden, wie es ging. Endstation war der Ragged Point

    Von dort ging es dann zurück bis nach Morro Bay …. immer wieder regnete es …..

    In Morro Bay haben wir uns einen schönen Nachmittag am Strand gemacht und auch viele Sanddollars gesammelt.

     

     

    Zum Sonnenuntergang gab es dann aber leider ein ordentliches Gewitter ….

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    Bericht:

    Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point Aussichtspunkt und der Strand von Morro Bay

    https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/09/pacific-highway-no-1-die-see-elefanten-von-san-simeon-der-ragged-point-am-strand-von-morro-bay/

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    Calico

     

    Am nächsten Tag ging es ins Landesinnere, wir hatten einen 450 km langen reinen Fahrtag vor uns.

    Ziel für heute war Calico, die alte, neu aufgebaute Westernstadt ungefähr mittig zwischen Los Angeles und Las Vegas.
    Am Abend der Ankunft haben wir uns den alten Friedhof angesehen, da die Stadt schon geschlossen war.

    Danach haben wir uns ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegrillt. Das war richtig lecker und wir hatten alle viel Spaß dabei, nur der starke Wind, welcher immer wieder ins Lagerfeuer pustete, nervte etwas.

    Am nächsten Morgen haben wir uns dann Calico angesehen.

     

    Calico ist sehr touristisch und man kann an allen Ecken seine Dollars loswerden.
    Es hat aber vor allen den Kindern sehr gefallen, denn man fühlte sich wirklich etwas in die Westernzeit zurück versetzt.

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    Bericht: Die alte Westernstadt Calico

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/15/calico-die-alte-westernstadt-aus-der-bluetezeit-des-silber-bergbaus/

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    Las Vegas

     

    Von Calico ging es nach LAS VEGAS !!!

     

    Die ganze Zeit freute ich mich auf die Wasserspiele am Belaggio am Abend!!! Das war ein weiteres Highlight dieser Reise.

    Nachmittags haben wir uns den Strip angesehen und waren natürlich auch am Las Vegas Sign

     

    Als es dunkel war, gingen wir zum Belaggio und warteten voller Vorfreude gespannt auf die berühmten Wasserspiele

     

    …… aber …..

    …. wegen des starken Windes fielen diese aus ……. Meine Enttäuschung könnt ihr euch nun vermutlich denken …. :(

     

    Bericht:

    Viva Las Vegas

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/23/viva-las-vegas-mit-3-kindern-in-der-verruecktesten-stadt-der-welt/

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    Valley of Fire

     

    Am Tag danach war das Valley of Fire unser erstes Ziel des Tages. Das Valley of Fire ist eine Felsenlandschaft, der Sand dazwischen ist rötlich. Obwohl man es nicht vermuten mag, gibt es viel Leben dort, zum Beispiel die unzähligen kleinen Eidechsen, deren Spuren wir im Sand oft gesehen und manchmal auch verfolgt haben.
    Die Felsen sind rötlich, gelblich, orange usw, ein tolles Farbenspiel und die Strasse schlängelt sich malerisch durchs Valley.

    Bericht:

    Valley Of Fire

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/30/das-valley-of-fire-in-der-naehe-von-las-vegas-oder-der-beste-abenteuerspielplatz-der-welt/

     

     

    b

     

    Der Zion Nationalpark

     

     

    Nach unserem Zwischenstop im Valley Of Fire fuhren wir zu unserem nächsten Campground direkt am Zion Nationalpark

    Wir hatten ursprünglich geplant, 2 Nächte im Zion zu bleiben. Das habe ich dann aber doch auf nur 1 Nacht gekürzt, um noch für eine Nacht in den Bryce Canyon fahren zu können. Und obwohl der Bryce Canyon auch wundervoll ist, habe ich es hinterher bereut, denn der Zion ist einmalig schön. Sollte ich irgendwann wieder her kommen, bleiben wir länger, um ihn uns noch besser anzusehen

     

    Bericht:

    Unterwegs im Zion Nationalpark

    -> www.elly-unterwegs.de/2017/07/08/der-zion-nationalpark/

     

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    Der Bryce Canyon


    Vom Zion fuhren wir zum Bryce Canyon und auch dort hatten wir einen Platz auf dem Campground reserviert. Es war die kälteste Nacht auf unserem Roadtrip, um 0°C

     

    Wenn man vom Sunset- oder Sunrisepoint in den Bryce Canyon hineinschaut, verschlägt es einem kurz die Sprache und man kann kaum erfassen, was die Natur da gezaubert hat!

    Der Bryce Canyon am frühen Morgen

    Bericht:

    Der Bryce Canyon

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/21/der-bryce-canyon/

     

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    Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon


    Und weiter gehts. Nächstes Ziel: Page!


    Dort gibt es den bekannten Horseshoe Bend. Der Coloradoriver hat sich hier hufeisenförmig durch die Felsen gefressen.

    Und auch der Antelope Canyon entstand durch fortwährendes durchspülen vom Wasser durch den rötlichen Sandstein.
    Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt, vor allem der Antelope Canyon ist mehr als sehenswert. Wenn man dadurch geht, wird man ehrfürchtig vor dem, was die Natur da wundervolles geschaffen hat!

    Und ausserdem gönnten wir uns einen Programm-freien Nachmittag und die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben und später haben wir im Whirlpool auf dem Campground entspannt.


    Horseshoe Bend

     


    Der Einstieg bzw Abstieg in den Antelope Canyon

    Der Antelope Canyon – dort hindurch zu laufen ist ein unbeschreibliches Gefühl

     

     

    Bericht:

    Horseshoe Bend und der Antelope Canyon in Page

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/30/page-horseshoe-bend-und-der-antelope-canyon-willkommen-in-einer-anderen-welt/

     

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    Monument Valley:
    Urlaub in einer Wild-West- Filmkulisse


    Auf das Monument Valley habe ich mich sehr gefreut. Auch wenn das so gar nicht in unsere Route passte, das musste sein! Dafür habe ich am Grand Canyon eine Nacht abgezwackt und habe es auch nicht bereut!


    Wir haben eine Tour mit einem Navajo unternommen, er hat uns sein Monument Valley gezeigt, kindgerecht, unterhaltsam, kurzweilig!

     

    Gänsehaut bescherte mir auch der Sonnenaufgang im Monument Valley. Zum einen tatsächlich wegen der Kälte, zum anderen aber auch, weil dieser Moment, als die Sonne in dieser Kulisse aufging, schon fast etwas magisch-mystisches hatte!

     


    Bericht: Urlaub in einer Wild-West-Filmkulisse bei den Indianern
    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/22/monument-valley-urlaub-bei-den-indianern-und-in-einer-richtigen-filmkulisse/

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    Mit 3 Kindern zum Grand Canyon


    Auf den Grand Canyon waren die Kinder und ich gleichermaßen gespannt. Oft liest man, der erste Blick in den Grand Canyon ist atemberaubend und man kann das nicht richtig begreifen, welch Wunderwerk von Mutter Erde da grad zu seinen Füßen liegt.


    Und: Ja, es stimmt, genauso ging es uns. Ich hatte sogar ein Tränchen im Auge, es hat mich völlig überwältigt!

    Am Nachmittag unserer Ankunft sind wir 5 km am South Rim gelaufen, immer wieder mit spektakuläre Aussichten auf den Grand Canyon.
    Am nächsten Vormittag sind wir mit dem Shuttle bis zum äussersten Punkt der Shuttle-Route gefahren, jeder Aussichtspunkt war wieder anders, aber allesamt gleichsam überwältigend!

     

    Bericht:

    Der Grand Canyon – Fahrt / Spaziergang am South Rim

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/27/mit-3-kindern-zum-grand-canyon/

     

     

     

    Zu Besuch bei den Flinstones und
    der Meteoritenkrater bei Winslow

     


    Noch leicht geflasht von den Eindrücken am Grand Canyon ging die Fahrt auch schon wieder weiter.

    Jeden Tag on the Road.
    Wir hatten inzwischen unser eigenes Roadtrip-Lied komponiert und sangen es bei jeder Fahrt mindestens einmal! Das wurde eine Art Ritual, eines von mehreren, die wir auf dieser unvergesslichen Reise täglich vollzogen!

    Zu der Zeit, als wir dort waren, existierte noch der Fred-Feuerstein-Park. Ob er es heute auch noch tut, weiß ich nicht, denn er stand seinerzeit zum Verkauf.

    Im Anschluss daran stand wieder etwas zum lernen auf den Plan, denn vor vielen vielen Jahren schlug bei Winslow ein Meteorit ein und der Krater ist weltweit der am besten erhaltene Meteoritenkrater. Klar, dass ich das meinen Kindern genau den zeigen wollte. Im direkt auf dem Gelände liegenden Museum erfuhr man ganz viel über das Weltall, Meteoriten usw.
    Mein Sohn hat dort übrigens unsere schöne Erde pulverisiert, und das gleich mehrfach …… aber das nur am Rande ;)

    Trotz Ultraweitwinkel war der Krater nicht vollständig aufs Bild zu bekommen. Es war ganz schön windig da oben …..

    Achja, an einer Kreuzung überholte uns dieses Wägelchen, ich war völlig perplex denn ich liebe diesen Film!!! Na, wer erkennt es?

     

    Bericht:

    Zu Besuch bei Fred Feuerstein und der Meteor Crater

    -> www.elly-unterwegs.de/2017/09/03/die-fahrt-geht-weiter-the-flinstones-meteor-crater-bei-winslow-und-auf-gehts-richtung-route-66/

     

     

    Die Route 66 – Freiheit, Abenteuer, Nostalgie

     

    Und dann ging es auf die Route 66!

    Frühstück westlich von Flagstaff

     

    Die Route 66 – Die Mother Road. Das war jetzt mehr was für mich und weniger für die Kinder, aber auch nur, bis wir in Seligman ankamen und die Kinder viele ihrer Helden aus dem Film „Cars“ entdeckten.
    Ein weiteres witziges kleines Highlight war, als so ein legendärer trockener Kugel-Busch über die Strasse geweht wurde, wie man es aus vielen Filmen kennt, wenn besonders langweilige Gegenden gezeigt werden.
    Langweilig war es in Seligman allerdings nicht. Nur Angel haben wir leider nicht getroffen….


    Seligman


    Seligman

     


    Hackberry

     

    Weiter ging es über die Route 66 – mit einem kleinen * räusper * Abstecher ins das Örtchen Wickieup, fernab der Route 66, aber dafür gibt es hier die riesigen Kakteen, welche ich den Kindern unbedingt zeigen wollte. In der Nähe von Phönix gibt es zwar sogar ganze Nationalparks mit den riesigen Kakteen, aber das ließ sich mit unserer Route nicht vereinbaren.
    In Wickieup haben wir aber auch zumindest ein paar der imposanten Kakteen gesehen

     


    Wickieup

     

    Bericht:

    Route 66 – Seligman, Hackberry und Wickieup

    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/07/die-route-66-freiheit-und-nostalgie-pur-teil-1-seligman-und-hackbarry-und-ein-abstecher-zu-den-riesigen-kakteen/

     

     

    In Oatman haben wir die dort frei lebenden Esel gefüttert, sind die traumhafte Passstraße am Berg entlang gefahren und haben noch einen letzten Route-66-Fotostop in Amboy eingelegt, bevor es dann Richtung Joshua Tree Nationalpark ging


    Zwischen Kingman und Oatman

     


    Strasse von Kingman nach Oatman

     


    Oatman

     


    Amboy

     


    Bericht: Wilde zahme Esel in Oatman und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy
    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/17/die-route-66-teil-2-wilde-esel-in-oatman-grandiose-landschaften-und-ein-letzter-route-66-fotostop-in-amboy/

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    Der Joshua Tree Nationalpark

     

    Der letzte Nationalpark auf unserem Roadtrip war der Joshua Tree Nationalpark.
    Den Namen bekam er, weil hier unzählige der JoshuaTrees wachsen.

     


    Bericht: Der Joshua Tree Nationalpark -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/24/der-joshua-tree-nationalpark/

     

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    Unsere letzten Tage in Huntington Beach und Laguna Beach

     

    Zum Abschluss unseres Roadtrips wollten wir einen Tag Urlaub machen. Dafür hatte ich Huntington Beach ausgewählt. Es liegt südlich von Los Angeles und somit in der Nähe zu unserem Wohnmobil-Abgabeort und Abflughafen und ich dachte, dort haben wir bestimmt Glück mit dem Wetter und können noch etwas Sonne tanken.

    Glück mit dem Wetter hatten wir nicht – ein Sandsturm hat uns unseren geplanten Tag am Strand vermasselt.

    Trotzdem haben wir in Huntington Beach und Laguna Beach schöne Stunden verbringen und etwas entspannen können


    Laguna Beach – Für Palmenfreunde wie mich ein tolles Fleckchen direkt am Meer


    Sonnenuntergang in Laguna Beach


    Bericht: Ankunft in Huntington Beach und ein traumhafter Spät-Nachmittag / Abend in Laguna Beach -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/03/huntington-beach-tag-1-ausflug-nach-laguna-beach/

     


    Newport Beach

     

    Da unser Strand-Bade-Tag wegen des Sandsturmes ausgefallen ist, haben wir am windgeschützten Pool vom Campground relaxt und sind erst zum Abend hin wieder zum Strand gegangen.

     

    Sonnenuntergang in Huntington Beach – Unser letzter Sonnenuntergang in Amerika


    Bericht: Sandsturm am Strand, Relaxen am Pool und ein letzter wundervoller Sonnenuntergang in Amerika
    -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/13/unser-2-tag-in-huntington-beach-und-der-letzte-ganzer-tag-in-amerika/

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    Die Heimreise

     

    Und dann war er da …. der Tag der Abreise ….. die Zeit ist so schnell verflogen

    In Los Angeles gaben wir nach einer wegen des Strassenverkehrs nervenaufreibenden Fahrt das Wohnmobil ab. Mit Wehmut, es war immerhin für die ganze Zeit, für dieses mega Abenteuer, unser zu Hause gewesen …

    Weil wir noch etwas Zeit bis zum Abflug hatten, verbrachten wir ein paar Stunden in einem Park direkt am Airport und haben die landenden Maschinen bestaunt

     

    Wir hatten auf dem Rückflug wieder einen Zwischenstop in Island und sind auf dem Weg dorthin wieder über Grönland geflogen


    Grönland

     


    Island


    Landeanflug in Amsterdam

     

    In Amsterdam übernachteten wir noch einmal, bevor es am nächsten Morgen mit dem Zug zurück in die Heimat ging.

    Unser Abenteuer war zu Ende!


    Bericht: Letzter Nachmittag in Los Angeles, Heimflug Los Angeles – Island – Amsterdam -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/25/good-bye-usa-es-geht-zurueck-nach-hause-los-angeles-island-amsterdam-rueckflug-mit-wow-air/

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    Fazit:

     

    Wir hatten eine sehr spannende und tolle Zeit in Amerika!
    Ich bin unendlich froh, dass ich dieses Abenteuer mit meinen Kindern gewagt habe!
    Danke auch an Camperdays für die tolle Beratung im Vorfeld, ich hatte doch so viele Fragen vor der Buchung, da ich noch nie mit Wohnmobil unterwegs war :)

    Das Feedback, welches ich während des verbloggens der Tour bekommen habe, hat mich umgehauen, damit hatte ich gar nicht gerechnet.
    Vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Es macht gleich mindestens doppelt soviel Freude, die Berichte zu schreiben, wenn man so herzliche Antworten / Nachrichten bekommt.

    Wir waren jeden Tag unterwegs, von Highlight zu Highlight. Grandiose Natur, verrückte Städte – und sooft es möglich war, abends Lagerfeuer mit Marshmallows.
    Das Programm habe ich immer mit den Kindern abgesprochen, keiner sollte zu kurz kommen.
    Und das hat super funktioniert. Selbst die zu Hause leider immer mal wieder vorkommenden Geschwisterstreiterein blieben aus

    Am liebsten würden wir direkt wieder auf Tour gehen. Aber dann nach AUSTRALIEN !!!!

     

     

    Tschüss, bis bald !!!!

     


    Bryce Canyon


    Valley Of Fire


    Valley Of Fire


    Muir Woods

     

     


     

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Good Bye USA …. es geht zurück nach Hause …… Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

    Good Bye USA …. es geht zurück nach Hause …… Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)



    Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air) Los Angeles – Island – Amsterdam Rückflug mit WOW – Air

    Goodbye Amerika …..

     

    Jede Reise hat irgendwann auch ein Ende ….

    … bei jeder Reise kommt irgendwann der Tag, an dem es wieder nach Hause geht ….

    Heute …. war es bei uns so weit ….. Der Tag der Abreise war da.

    Die Zeit ist nur so davongeflogen.

    Wir packten die letzten Sachen mit einem weinenden und einem lachenden Auge zusammen.

    Das weinende Auge, weil wir soviel noch nicht gesehen haben, weil es so toll war, mit dem Wohnmobil von Nationalpark zu Nationalpark zu fahren, weil wir am liebsten noch 2 Wochen länger bleiben würden, um die Tour fortzusetzen, ….. das lachende Auge, weil wir uns auf unsere Familie und Freunde zu Hause freuten und die Kinder freuten sich darauf, ihren Papa nach 3 Wochen endlich wieder zu sehen!

    Zum Frühstück gab es Reste. Müsli, Brot, Obst, Joghurt, Apfelmus

    Zeitig verliessen wir den Campground und machten uns auf den Weg Richtung Los Angeles. Mir gruselte etwas vor dem Strassenverkehr dort, denn der ist echt zum abgewöhnen …..

     

     

     

    Spuren von dem bisschen Wind gestern

     

    Spaghettistrassenknoten

     

    Und so in der Art sieht das auf dem Navi aus

     

     

    Hach ja ……. da kommt man ins träumen …..

     

     

    6 verschiedene Strassen …..

     

    Die Abgabe vom Wohnmobil verlief ohne Probleme.

    Wir fuhren auf den großen Platz von Cruise America in Los Angeles und wurden direkt von einem Mitarbeiter empfangen.

    Er schaute sich im Wohnmobil um, ob es irgendwelche Schäden gibt (gab es aber nicht! :) ) und notierte den Meilen-Stand.
    Ausserdem brauchte er eine Kopie der Unterlagen, welche wir bei der Übernahme in San Francisco bekommen haben.
    Danach konnten wir alles ausräumen

    Wir hatten immer noch Lebensmittel übrig und ausserdem noch einiges an Sand-Spielzeug.

    Es gibt eine Art Sammelstelle, wo man ungeöffnete Lebensmittel / Flaschen und auch Spielzeug und Co spenden kann.

    Der nächste Camper würde sich darüber freuen und vor allem, wenn Kinder dabei sind, denn wir hatten einiges an Sandspielzeug, welches wir nicht mitnehmen konnten (Koffer waren voll …. )

    Nun war die Zeit gekommen, unserem liebgewonnenem ‚zu Hause auf Zeit‘ Adieu zu sagen ….. „Tschüss Wohnmobil!“ sagten die Kinder leise und winkten dem auf unserer Tür aufgeklebten Hund traurig. Der Hund sah unserem Hund sehr ähnlich und „begrüßte“ uns immer, wenn wir zurück zum Wohnmobil kamen.

    Der Mitarbeiter von Cruise America rief uns dann ein Taxi und dieses sollte uns zum LAX fahren. Auf dem Weg dorthin erzählte ich dem Fahrer, dass unser Flug erst am späten Abend gehen würde und da sagte er, er wüsste ein tolles Plätzchen, wo wir die Zeit überbrücken könnten und welcher auch viel schöner wäre als die Wartehalle am Flughafen. Dort könne man auch sehr gut die landenden Flugzeuge beobachten.

    Das klang gut! Ich übersetzte es den Kindern, wir stimmten ab, ob wir statt zum Flughafen zu dem Park fahren sollten. 4x eindeutig JA!

    Er fuhr zunächst Richtung Flughafen, bog dann aber vorher ab und als er anhielt, sahen wir schon den kleinen Park mit Rasenflächen und schattenspendenden Bäumen.

    Der Park hat übrigens den vielversprechenden Namen „Airplane Landing View Point“. Gleich gibts noch eine genaue Lagekarte

    Ein schönes Fleckchen und wir beschlossen, dort ein kleines Picknick zu machen, mit den Resten unserer Reste. Wir hatten noch Getränke, etwas frisches Obst, Joghurtsticks und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

    Wir suchten uns einen schönen Platz mit Blick auf das Rollfeld und packten unsere Sachen aus.

    Alle paar Minuten donnert ein landendes Flugzeug über uns hinweg. Für die Kinder und mich war das gleichermaßen spannend und auch ein paar Planespotter haben sich dort ein Plätzchen zum Flugzeuge beobachten gesucht.

    „Mama, da kommt wieder einer!“ – zugegeben, ein ruhiges Picknick sieht anders aus, aber wann sieht man schon so viele landende Flugzeuge? Und dann noch aus direkter Nähe, wir waren oft fast direkt unter den Flugzeugen!

    Ab und zu startete dann auch mal einer, allerdings „von uns weg“

     

    Los Angeles - Island - Amsterdam (mit WOW-Air)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die Lage von dem Park:

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    Die Sonne meinte es heute sehr gut mit uns. Fast so schien es, als wolle das Wetter die Kapriolen der letzten Wochen wieder gut machen.

    Was hat uns das Wetter alles vermasselt,….
    Durch anhaltende Regenfälle gab es am Highway No.1 massive Erdrutsche, so dass er gesperrt werden musste. Mein Traum, den Highway in Big Sur entlang zu fahren ist also weiterhin mein Traum. So nah und doch so fern….. Auch meinen absoluter Musst-See-Point im Julia Pfeiffer Burns State Park musste ich streichen, …. dabei hatte ich mich vor allem genau darauf sehr gefreut, es war eines meiner Top-3-Highlights auf der Tour ….. In San Francisco fiel 2x unsere Stadtrundfahrt wegen Regen aus und wir haben unendlich viel Zeit mit warten verschwenden müssen und so vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten (und in der Tour inkludiert gewesen wäre) ….. Auch unser geplanter Strand-Nachmittag in Morro Bay fiel ins Wasser…. In Las Vegas fielen wegen dem Wind die Wasserspiele aus,…. dabei war auch das eines meiner Top-3-Highlights auf der Tour ….. Unser Strandurlaubstag in Huntington Beach fiel wegen dem Sturm aus, da man übelst sandgestrahlt wurde.
    Ja, da könnte man echt heulen…..
    Aber – ich möchte auf keinen Fall jammern: Wir hatten eine wirklich tolle Tour und haben soviel gesehen, dass wir abends manchmal völlig k.o. in unsere Betten fielen. Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte und ich bin froh und sehr glücklich (und auch dankbar), dass ich das mit meinen Kindern erleben durfte!

    Und Reisen mit Wohnmobil macht richtig viel Spaß! Ich war immer etwas skeptisch, aber nun bin ich froh, dass wir es einmal ausprobiert haben. Uns hat das so gut gefallen, dass wir uns vorstellen können, irgendwann, wenn unsere Spardose wieder voll ist, wieder eine Tour mit einem Wohnmobil zu machen. Vor allem mit Kindern ist das sehr praktisch. Man hat die eigene Toilette und einen vollen Kühlschrank immer dabei, kann auf jedem Parkplatz Rast machen, ohne ständig auf irgendwelche Rastplatztoiletten gehen zu müssen und auch ohne dauernd irgendwas kaufen zu müssen. Selbst Eis hat man immer dabei und kühle Getränke.Und ein weiterer Vorteil: Man ist nicht laufend am Koffer ein- und auspacken, denn im Wohnmobil räumt man alles in die Schränke und fertig.

    Mein Sohn spart weiterhin auf einen weiteren Urlaub im Wohnmobil oder am besten sogar ein eigenes Wohnmobil. 23,50 € hat er nun, selbst auf der Kirmes wollte er teilweise nicht mit ins Karussell, damit ich das Geld in seine Spardose stecke. Er ließ sich dann aber doch relativ schnell überreden, doch mitzukommen, als er vor der Gruselbahn und der Kinderachterbahn stand ;)

     

    Wir sind immer noch in dem kleinen Park, unsere Reste-Reste sind fast alle weg und wir geniessen ein letztes mal die Sonne Kaliforniens und bestaunen die landenden Flugzeuge.

    In wenigen Stunden würden wir auch wieder im Flieger sitzen, ……

     

     

    Der Park ist nicht groß. Aber es wurde nicht langweilig. Wir waren um die 2,5 Stunden dort.

    Auf das warme Gras legen und die Flugzeuge beobachten, welche direkt über einen drüber her fliegen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    2 kurze HD-Videos:

     

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    Landeanflug

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    Imposant war der Start vom A380 der Lufthansa

     

    Der Taxifahrer sagte, es wäre zu Fuß nicht weit bis zum Terminal.

    Aber mit 3 Kindern und Tonnen von Gepäck fühlte sich der Weg an wie mindestens 5 Km. …..

     

     

     

    Gedenkstätte auf dem Airportgelände

     

     

     

    Welcome to LA

    Für uns leider nicht, wir mussten uns in wenigen Stunden von LA und von den USA verabschieden …. Jetzt kam trotz aller positiver Gedanken doch sehr viel Wehmut auf,….. Die Kinder schauten ebenso traurig auf die Schilder.
    „Da steht Willkommen“ – aber wir müssen jetzt wegfliegen von Amerika!“ ….
    „Mama, meinst du, wir kommen hier noch einmal irgendwann hin? Das war so toll alles!“
    „Aber dann auch wieder mit Wohnmobil und mit so einem Höhlen – Bett oben!“

    Irgendwann vielleicht, wer weiß …. Träumen darf man ja, oder? :)

     

    Der Check in verlief komplikationslos.

     

    Unsere Flugroute: Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

     Dieses mal hatten wir in Island nicht soviel Aufenthalt wie auf dem Hinflug. 

     

     

    Glücksgefühle pur.
    Vor 2 Jahren auf unserem Flug auf die Malediven rief die Stewardess mir noch sehr laut und indiskret zu, ob ich eine Gurtverlängerung bräuchte. …. Nein, der Gurt ging damals noch zu, so gerade eben, mit ach und krach ….. Atmen ist ohnehin überbewertet….. Heute kann ich mir das kaum noch vorstellen, auch wenn das grad mal 2 Jahre zurück liegt …..

     

    Auch die neuen Puppen sollten den Start sehen

     

    Als wir starteten, war es bereits dunkel und wie bei der Landung auch lag uns ein hell erleuchtetes Los Angeles zu Füßen.

     

    Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

    Kaum waren wir in der Luft, kramten die Kinder ihre Geräte aus.

     

    Die virtuelle Mietzekatze war der „Ersatz“ für unsere richtigen Katzen. Sie wurde in Amerika immer gehegt und gepflegt. Wer meine früheren Reiseberichte gelesen hat, dem wird das bekannt vorkommen, denn auch auf meinem Handy wohnt eine virtuelle Katze meiner Kinder und kam schon in dem ein oder anderen Reisebericht vor Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)


    Die Kinder freuten sich sehr, bald wieder die richtigen Katzen betüddeln zu können. 
    Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

    Es gab keine ISE / Monitore in den Sitzen. USB Anschlüsse bzw Steckdosen unter den Sitzen gab es aber, so konnten die Kinder ihre Geräte zwischendurch laden. Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

     

     

    Die Kinder daddelten eine Weile, aber dann siegte doch die Müdigkeit

    Geschlafen haben sie dann mehrere Stunden und auch ich konnte etwas dösen. Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

    Wenn man Hunger oder Durst hatte, drückte man ein Knöpfchen über dem Sitz, die Stewardess kam dann und nahm die Bestellung entgegen

     

    Wir hatten wieder klare Sicht auf Grönland! Los Angeles – Island – Amsterdam (mit WOW-Air)

     

    Ein atemberaubender Anblick!

    Kurz nach der Überquerung von Grönland landeten wir auf Island.

     

    Island

     

    Heimatflughafen von WOW und Islandair

     

    Manche WOW – Maschinen grüßen mit Brille und einem freundlichen Lächeln

     

    Icalandair hat teilweise tolle Flugzeugbemalungen. Polarlichter – mein ganz großer Traum, sie einmal in Nordeuropa live zu sehen! Die rötlichen Polarlichter habe ich schon von meinem Balkon aus gesehen, aber von den „richtigen“ Polarlichtern träume ich weiterhin

     

    Nach kurzer Wartezeit und umsteigen in eine neue Maschine ging es dann weiter Richtung Amsterdam.

    Eine dicke Wolkendecke hing tief über Island

     

    Tolle Küste!

     

    Die Kinder erkannten in diesem Gebilde eine Rehmutter, welche ihr Kitz putzt

     

    Die isländische Schokolade schmeckt richtig gut! Das ist übrigens ein Menü: Kaffee und Schokolade! Kostete um die 5 USD und war jetzt, wo wir endlich im „letzten“ Flieger saßen, auch genau das, was ich brauchte 

     

     

     

    Nach ca 3 Stunden Flug tauchten die Offshore – Windparks auf. Und wir bereiteten uns auf die Landung in Amsterdam vor

     

     

     

    Flughafen AMS

     

    Vom Flughafen ging es mit der Bahn wieder zu unserem Hotel. Es war das gleiche Hotel, welches wir vor dem Abflug bereits gebucht hatten. Das Novotel in Flughafennähe.

     

     

    Wir hatten exakt das gleiche Zimmer wie vor unserer Abreise.
    Es war ein seltsames Gefühl, es zu betreten. Hier hatte alles angefangen. Und hier endet es nun auch.

    Ich ging zum Fenster. Der Ausblick war so vertraut. Die modernen Hochhäuser vorne, der Flughafen AMS im Hintergrund. Startende und landende Flugzeuge.

    Mir kamen die Gedanken in den Sinn, welche ich hatte, als ich das letzte mal hier am Fenster stand und hinaus blickte. Meine Sorgen, ob alles klappen würde. Und unsere Aufregung.
    Es war alles wieder da, aber nun lag die Reise hinter uns.

    Meine Gedanken verloren sich in einer Flut von tollen Erinnerungen.

     

     

    Wir waren sehr müde von der Rückreise, von den beiden Flügen und auch gejetlagt ……

    Daher gab es nach einem kleinen Snack nur noch eins für uns alle: Schlafen!

    Gute Nacht!!

     

    Gegen 6 Uhr am nächsten Morgen wurde ich wach. Aber nicht von dem Wecker, sondern von dem Geflüster meiner Kinder. Sie waren schon aufgestanden und bestaunten den schönen Sonnenaufgang. Weil sie mich nicht wecken wollten, aber ich diesen schönen Anblick nicht verpassen sollte, machten sie für mich Fotos und Videos davon. Als sie mir das erzählten, war ich ganz gerührt  

    Ich wurde aber, obwohl die Kinder wirklich rücksichtsvoll-leise waren, trotzdem wach – und wir haben uns dann den Sonnenaufgang gemeinsam auf dem Bett sitzend angesehen.

     

     

     

    Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es mit UBER (das ist so ähnlich wie Taxi, nur sehr viel günstiger) zum Bahnhof und von dort mit dem Zug zurück in die Heimat.

     

    Mit dem Uber – Taxi ging die Fahrt entlang vom Flughafen …..

     

     

    …. nach Amsterdam Centraal – dem Hauptbahnhof von Amsterdam

     

    Die Zugfahrt dauerte um die 3 Stunden, daher gab es ein paar kleine Snack, während an unserem Fenster die trübe und verregnete Landschaft an uns vorbei zog

     

    Zu Hause wurden wir schon von der ganzen Familie erwartet. Meine Eltern waren da, meine Oma, meine Geschwister.
    Es war toll, sie alle wieder zu sehen.Die Kinder haben vor allem ihre Großeltern zwischendurch sehr vermisst. Sie sehen ihre Oma und Opa (meine Eltern) jeden Tag, es gibt sogar eigene Oma-und-Opa-Rituale und die ganze Abreise-Wehmut war wie weggefegt, als wir nach 3 Wochen endlich wieder alle zusammen am Tisch saßen .Wir haben zusammen Kaffee (bzw Kakao) getrunken und schon die ersten Erlebnisse erzählt.

    Man wusste gar nicht, wo man anfangen sollte zu erzählen, aber Dank einer von mir vor der Reise erstellten USA -Whats App Gruppe haben wir schon zwischendurch immer wieder mal berichtet und Fotos geschickt.

    Das wars dann also……

    Zugegeben – ich habe ein Tränchen im Auge, während ich meine letzten Sätze von diesem Roadtrip niedertippe.

    Es hat mir (wie immer) sehr viel Spaß gemacht, diesen Bericht zu schreiben und mit euch zu reisen.

    Während der Zeit, wo ich unseren Roadtrip verbloggt habe, ist in meinem privaten Umfeld einiges geschehen, was mich doch teilweise sehr mitgenommen hat.

    Beim schreiben konnte ich davon wenigstens für eine kurze Zeit abschalten, war gedanklich wieder in Amerika, habe die Reise noch einmal erlebt. Und dann habt ihr mir so viele tolle Sachen geschrieben, dass ich manchmal wirklich Tränen (der Freude und vor Rührung) in den Augen hatte.

    Daher an dieser Stelle noch einmal:

    DANKE an alle, die mitgereist sind

    DANKE für euer mega tolles Feedback

     

    Die Kinder waren übrigens an dem Nachmittag unserer Ankunft noch im Garten – und haben das hier gefunden:

     

     

     

    Ein gutes Omen? Ich hoffe es sehr …..

     

    Bis bald!

     

     

     

     

     



     

     

     

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Unser 2. Tag in Huntington Beach – und der letzte ganze Tag in Amerika …..

    Unser 2. Tag in Huntington Beach – und der letzte ganze Tag in Amerika …..



     

    Hallo zusammen!

    Unser letzter ganzer Tag ist angebrochen. ….. Heute heisst es: Koffer packen ……

    Wir lassen uns aber die Laune nicht verderben und wollen den Tag heute noch einmal trotz Koffer packen richtig geniessen

    Vom Wetter her hätten wir draussen frühstücken können, aber man fühlte sich auf dem Campground wie auf einem Parkplatz im Industriegebiet – also blieben wir im gemütlichen Wohnmobil. Die Fenster konnte man öffnen, hatte aber immer noch die Fliegengitter davor (wenn man wollte).

    Es war sonnig, aber noch nicht sonderlich warm. Definitiv noch zu kühl für Pool oder Strand, also überlegten wir uns ein Vormittagsprogramm.
    Die Entscheidung fiel auf einen kleinen Bummel durchs Nachbarörtchen Newport Beach.

    Idealerweise hatten wir eine Bushaltestelle direkt gegenüber vom Campground und so fuhren mit dem Bus Richtung Newport Beach. Das kostete nur ein paar Dollar und es war auch mal ganz nett, nicht selber am Steuer zu sitzen.

     

     

     

    Es wurde zwar wärmer, aber der Wind war kühl

     

     

     

    Unterwegs aus dem Bus heraus fotografiert

     

    Ein paar Bilder aus Newport Beach. Apropos Beach, das Städtchen hat lt Google Maps einen schönen Strand, aber den haben wir uns nicht angesehen.

    Im Hafenbereich gab es eine Bootsausstellung und wir bummelten dort ein wenig.

    Wasserstrassen in Newport Beach

     

    Das erinnerte mich etwas an Cape Coral / Florida oder Port Grimaud an der Cote D’Azure

     

    Das Wasser war relativ klar und es tummelten sich viele kleinere und teilweise auch größere Fischchen darin herum

    Am Parkplatz erkannte man schon gut, welches Publikum sich dort aufhält

     

     

    Das ist schon ein schönes Örtchen!

    Ich glaube, dort kann man auch toll Urlaub machen!

    Apropos Urlaub machen …. die Kinder wollten endlich schwimmen und somit zurück zum Campground

     

    Bevor wir die Rückfahrt antraten, gab es noch für alle ein leckeres Eis und dann ging es zurück zum Campground. Dort aßen wir eine Kleinigkeit. Irgendetwas zusammengezaubertes aus den ganzen Resten, welche wir noch aufgebrauchen mussten. Nudeln waren auch mit dabei,…..

    Dann aber stand unser Bade-Nachmittag am Strand auf dem Plan! Wir zogen unsere Badesachen an, T-Shirt und kurze Hose drüber und gingen voller Vorfreude Richtung Strand!

    Dort gab es dann aber die Ernüchterung,…..

    Der Wind war direkt am Strand so stark, dass man sandgestrahlt wurde. Es war sehr warm, auch der Wind fühlte sich nicht mehr so kühl an wie noch am Vormittag – aber die vielen kleinen Sandkörner, welche der Wind mit sich trug und uns mit viel Schwung an unsere Arme, Beine und ins Gesicht pustete, machten unseren Strandtag-Plan zunichte,…..

     

     

     

    Keine Chance,….. Es tat richtig weh, wie ganz viele kleine Stiche. Die Kinder drehten auch direkt wieder um.

     

     

    Mennoooooo…… jetzt hatten wir endlich mal keinen Regen, sondern richtig tolles sommerliches Wetter – und dann kommt so ein blöder Wind und kreuzt unsere Pläne …..

     

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    Aber, lieber Wind, wir hatten noch einen Plan B! Hah!

    Als wenn wir uns dadurch die Laune kaputt machen lassen!

    Wir doch nicht, wir sind inzwischen so schlechtwettererprobt – da bringt uns nichts mehr aus der Fassung,….

    Naja, wegen Wind abgesagte Wasserspiele am Bellagio in Las Vegas eventuell doch.

    Aber sonst nichts!

    Kinder, Plan B: Heute Nachmittag gehts an den Pool!

     

    Man erkennt an der Wasseroberfläche und an den Palmen im Hintergrund den starken Wind, aber das Wasser war schön warm und wieder war nicht viel los am Pool

     

     

    Wir wechselten immer wieder zwischen Pool und Whirlpool und die Zeit verging wie im Fluge.

     

    Gegen Abend ließ der Wind dann aber nach und nach einem kleinen Zwischensnack im Wohnmobil (Reste aufbrauchen ;) ) gingen wir, bepackt mit Sandspielzeug, doch noch zum Strand.

    Wir genossen einen herrlichen Abend am Strand mit einem farbenfrohen Sonnenuntergang.

    Die Gedanken an die morgige Abreise waren ganz weit weg.

     

     

    Am Strand sah man noch die Spuren von dem Sandsturm am Nachmittag

     

     

    Die hohen Wellen vom Nachmittag haben einiges an den Strand gespült und viele Möwen angelockt

     

     

     

     

    Die Kinder freuten sich, dass wir doch noch einmal an den Strand gehen konnten – und ich freute mich auch. Ich liebe das Meer, die Weite, das Rauschen der Wellen ….

     

     

    Die Sonne senkte sich mehr und mehr

     

    Fantastisches Farbenspiel

     

    Wir blieben, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war. Es wurde sofort spürbar kühler

     

     

    Das war er ….. unser letzter Abend in Amerika …. unser Roadtrip war zu Ende …..

    Zurück im Wohnmobil zauberte ich aus allen möglichen Resten noch ein leckeres Abendessen. Ich glaube (alle Hobbyköche bitte nicht weiterlesen) , es waren 3 verschiedene Nudelsorten mit 2 Soßenvarianten und dazu Mais, Gurke, etwas Salat und Hackbällchen mit Brot, oder irgendwie so etwas in der Art, was eigentlich so gar nicht zusammen passt.

    Nach dem Abendessen packten wir schon einen Teil unserer Sachen ….. Keiner sagte etwas, wir packten, schauten uns noch ein paar Erinnerungsstücke an, bevor sie in den Koffer landeten und irgendwie war die Stimmung doch sehr getrübt.
    Zwar freuten wir uns auf zu Hause und unsere Familie, aber die Zeit verging so schnell, vor allem die letzten Tage …..

    Wir gingen früh schlafen. Die Rückreise würde anstrengend werden. Zuerst mussten wir in Los Angeles unser Wohnmobil abgeben. Dann würden wir zum Flughafen fahren, zwischendurch haben wir ein Zeitfenster von ca 6 Stunden und ich hatte an dem Abend noch keine Idee, wie ich diese Zeit überbrücken sollte ….. Von Los Angeles geht der Flug dann nach Island und nach ca 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Amsterdam.

    Unsere letzte Nacht im Wohnmobil, welches in den vergangenen Wochen schon wie ein kleines, gemütliches zu Hause für uns geworden ist. Es war jedes mal ein Gefühl wie nach Hause zu kommen, wenn wir das Wohnmobil betraten, wir haben uns sehr wohl gefühlt und diese Art zu Reisen sehr zu schätzen gelernt. So sehr, dass mein Sohn ja nach wie vor für ein eigenes Wohnmobil spart oder zumindest auf einen weiteren Urlaub im Camper.

     

     

     

    ….. Gute Nacht zusammen ……

     



     

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

  • Huntington Beach: Die Anfahrt nach Huntington by the Sea und Ausflug an den Strand von Laguna Beach

    Huntington Beach: Die Anfahrt nach Huntington by the Sea und Ausflug an den Strand von Laguna Beach



    Die Fahrt vom Joshua Tree Nationalpark zum Campground in Huntington Beach + ein traumhafter Abend in Laguna Beach


     

    Hallo zusammen,

    bevor ich zum eigentlichen Beitrag komme, möchte ich ein paar persönliche Worte loswerden, denn mich haben ein paar Nachrichten erreicht, auf welche ich kurz eingehen möchte.

    Vorweg: Ich freue mich immer sehr über euer Feedback, denn dann macht das Schreiben gleich noch viel mehr Spaß.

    Es freut mich, wenn mir jemand schreibt, dass er in meinen Berichten nützliche Ausflugstipps gefunden hat, wenn jemand die gleiche Unterkunft gewählt hat, wie er sie zuvor in meinem Bericht gesehen hat und damit rundum zufrieden war oder aber auch, wenn mir Eltern / Alleinerziehende schreiben, dass sie meine Erfahrungsberichte hilfreich finden und nun auch zum ersten mal mit dem Nachwuchs auf Reisen geht.

    Ich beantworte jede Nachricht, jede Frage, jedes Feedback und die eingegangenen Nachrichten habe ich bereits geantwortet und geschrieben, was in den letzten Wochen bei mir / uns los war.

    Es geht um folgendes: Ein paar Lesern ist aufgefallen, dass mein Schreibstil im letzten Bericht und teilweise auch in dem Bericht davor anders war als üblich.

    Das hatte persönliche Gründe, auf welche ich hier öffentlich im Blog nicht weiter eingehen möchte.

    Meinen Blog betreibe ich nebenbei, zwischen dem üblichen Alltagswahnsinn als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern, meinen Jobs, Haushalt – und manchmal auch eben Situationen, welche mich aus meiner Alltagsroutine herausbringen und dann meine volle Aufmerksamkeit brauchen und auch Sorgen bringen oder Nerven kosten oder manchmal auch beides zusammen …..
    Daher fehlte mir manchmal zum einen die Zeit, aber zum anderen auch leider oft der freie Kopf, um meine Berichte so zu schreiben, wie ihr es sonst von mir kennt.

    Das Schreiben wollte ich aber deswegen nicht pausieren. Es macht mir sehr viel Spaß und Freude – und es ist manchmal auch ein klein wenig so, als erlebe ich die Reise ein 2. mal, und das wiederum lenkt dann auch manchmal zzumindest kurzzeitig etwas ab. Mir war nicht bewusst, dass sich das wohl doch etwas auf meinen Schreibstil auswirkt…….

    Aber jetzt ist bei uns fast wieder so etwas wie Normalzustand und ich hoffe, dass es nun auch ein paar Jahre mindestens so bleiben wird :)

    Ok, genug vom Thema abgeschweift.

    Alle rein ins Wohnmobil, heute gehts endlich wieder ans Meer

    Unsere Route:

    Wie bereits im letzten Bericht geschrieben ohne Umwege und Zwischenstops direkt nach Huntington Beach, dabei führt die Route auch knapp an Los Angeles vorbei.

    Der Strassenverkehr in Los Angeles ist mehr als zum abgewöhnen. Die Strassen voll, die Autofahrer teilweise sehr unverschämt (Viele lassen einen z.B. trotz blinken und Handzeichen nicht rein….) – und Baustellen mag man in Los Angeles genauso sehr wie auf den Deutschen Autobahnen. Leider waren die Fahrspuren oft nur wenig breiter als das Wohnmobil, rechts und links begrenzt durch Betonmauern – da habe ich so manches mal geschwitzt,……

    200 km standen heute auf dem Plan

     

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    Riesenkakteen und schneebedeckte Berge am Horizont in Yucca Valley

     

     

     

     

     

    Irgendwann während der Fahrt sah ich am Strassenrand etwas, zunächst nicht so klar erkennbar.
    Etwas großes.
    Beim weiter fahren erkannte ich es dann: Es waren ein Tyrannosaurus Rex und ein Langhals – in Lebensgröße. Sieht man nicht alle Tage am Strassenrand. Also machten wir einen kurzen Zwischenstop, um uns das aus der Nähe anzusehen.

    Die Lage:

     

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    Link: https://www.cabazondinosaurs.com/

     

    Man hätte diesen Dino betreten können, aber wir wollten uns hier nicht lange aufhalten.

     

     

    Einen weiteren Stop machten wir irgendwo unterwegs bei einem Walmart.

    Meine älteste wollte sich unbedingt noch eines dieser Wisch- Pailetten – Kissen kaufen. Zu der Zeit gab es die in Deutschland noch nicht und beim Walmart gab es sie für 10 USD.

    Ausserdem wünschten sich die Kinder die „Mikrowellen-Käse-Maccaroni“, wie sie „Kevin“ isst bzw essen möchte, bevor die Gauner das Haus erstürmen

     

    Muttertag stand vor der Tür und es gab eine große Auswahl an entsprechenden Karten.

     

    Mein Motto ab heute Nachmittag !!!!

     

     

    Regenbogenpresse….. Sterbende Queen,….. ahja….

     

     

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;)

    Bei der Gelegenheit bevorratete ich mich direkt mit diversen Süßigkeiten-Wünschen meiner Familie und Freunde zu Hause (zB Twinkies) und füllte auch meine eigenen Vorräte mit M&Ms Peanut Butter und Mandel auf.

     

    Weiter ging es dann aber ohne weiteren Stop zu unserem Campground in Huntington Beach.

    Der Campground war nur eine Zwangs-Alternative, da ich in und um Laguna Beach keinen freien Platz mehr finden konnte, bereits Wochen vor unserer Reise nicht. Ich habe die jeweiligen Betreiber sogar angeschrieben, aber es war – warum auch immer – alles bereits ausgebucht,…..

    Die Lage von unserem Campground – dem Huntington by the Sea RV – Resort:

     

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    Dieser Campground hat einen Vorteil: Man muss nur über die Strasse gehen, dann ist man schon am schönen Sandstrand.

    Positiv erwähnen könnte man noch den Pool und den Whirlpool ….. aber ansonsten hat der Campinglatz den Charme von einem Parkplatz mitten im Industriegebiet,…..

     

    Unser Stellplatz. Full Hookup, aber schön ist was anderes ……

     

    Jeder Stellplatz bestand aus 2 Parkplätzen, da auch viele mit Wohnwagen und großem Auto dort übernachteten (oder wohnten)

     

    Im Hintergrund sieht man das Gebäude. Dort ist die Rezeption, der Waschsalon und auch der Poolbereich beherbergt.

    Als erstes einmal mussten wir dringend etwas gegen unsere Wäscheberge unternehmen.

    Daher führte unser 1. Gang weder zum Pool, noch zum Strand ….. sondern zum Waschsalon…. Wie war das noch mit „Relax Mom“?! Aber es war ja auch noch kein Muttertag ;)

     

     

     

    Während die Waschmaschine lief, relaxten wir doch etwas am Pool. Die Maschinen laufen jeweils 1/2 Stunde.

     

     

    Als die Wäsche durchgelaufen, getrocknet, gefaltet und im Wohnmobil wieder in den Schrank geräumt war, gab es aber kein halten mehr.

     

    Ab zum POOOOOOOL!!!!!!

     

     

     

    URLAUB !!!!

     

    Wir planschten im Pool oder chillten im warmen Whirlpool. Wir waren fast alleine im Pool, was wohl dem kühlen Wind geschuldet war.

     

    Für den Abend wollten wir aber doch noch etwas rausfahren. Es sah gut aus für einen lauen Sommerabend und für diesen hatte ich mir einen besonderes schönen Ort überlegt:

     

    Ziel: Laguna Beach ; Genauer gesagt: Der Heisler Park

    Hier gibt es die perfekte Mischung aus Strand, Felsenküste, Steilküste und vor allem viele viele Palmen.

    Ich weiß nicht, ob ihr das inzwischen mitbekommen habt, aber ich mag Palmen :mrgreen:

    Lage vom Heisler Park:

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    Schon die Anfahrt war vielversprechend.

    Nicht umsonst wollte ich eigentlich für 2 Tage in Laguna Beach bleiben, fand jedoch keinen freien Campground mehr ….

     

     

     

    Ein tolles Urlaubs-Örtchen direkt am Pazifischen Ozean !

    Es gibt viele Parkplätze und ich fand direkt mit dem Wohnmobil einen freien Platz am Strassenrand. Bzw 2 ….. denn das Wohnmobil ist so lang, dass ich 2 Stellplätze brauchte und somit auch zwei Parkuhren füttern musste.

    Glücklicherweise herrschen dort nicht einmal annähernd solche Wucherpreise wie in Los Angeles, also preislich überschaubar und zudem lohnt sich jeder Dollar Parkgebühr für das, was man dort vorfindet.

    Einen palmengesäumten Park, Steilküste, Wellen, die an Felsen brechen und herrliche Buchten mit kleinen Sandstränden.

    Ich werde wehmütig, während ich diese Zeilen niedertippe. Der Abend dort war einer der schönsten während unseres gesamten Roadtrips.

    Es stimmte alles: Blauer Himmel, Sonnenschein. Tiefblauer Ozean und Palmen, die sich leicht im Wind bewegen.

    Die Kinder hatten ihr Strandspielzeug mitgenommen und freuten sich, endlich wieder direkt am Meer Sandburgen bauen zu können.

    Gekrönt wurde dieser Abend mit einem Bilderbuch- Sonnenuntergang.

    Es war einfach alles perfekt.

    Ein wunderbarer Abschluss für unseren Urlaub. Zwar hatten wir noch einen Tag vor uns, aber morgen würden wir bereits Koffer packen müssen, denn übermorgen beginnt ganz früh endgültig unsere Heimreise …..

    Im Heisler Park führen Wege oberhalb der Küste zu mehreren Aussichtspunkten / Pavillons. Immer wieder gibt es Treppen hinunter zum Strand

     

    Auf der Kirche gab es keinen Wetterhahn, sondern einen Delphin. Foto: Marc

     

    Auf Infotafeln stand Wissenswertes zu Flora und Fauna von der Küste von Laguna Beach

     

     

    Foto: Marc

    Er hat wirklich Talent zum fotografieren und hat im Urlaub auch immer mehr Spaß daran gehabt. Ich glaube, ich weiß schon, was er zum Geburtstag bekommen wird :)

     

     

     

    Ist das nicht traumhaft?

     

     

     

     

    Das ist der Hauptstrand von Laguna Beach

     

     

    Tut mir leid für diese Foto-Flut, aber ich konnte mich nicht entscheiden …. ich verrate lieber nicht, wie viele Fotos an diesem späten Nachmittag / Abend entstanden sind 8-) :mrgreen:

     

     

    Links im Bild erkennt man den Weg

     

     

     

     

    Sandstrand und schroffe Felsenküste wechseln sich ab

     

     

     

    Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang gingen wir hinunter zum Strand

     

     

    Die Kinder bauten ihre Burgen und Gräben und ich saß am Strand und sog diese Athmosphäre auf. Jede Sekunde genoss ich, lauschte dem Rauschen der Wellen, schaute meinen Kindern beim Sandburgen bauen zu und fühlte mich nun gar nicht mehr wehmütig, dass unser Trip zu Ende war, sondern war glücklich dankbar für die Zeit, die nun hinter uns lag, für die vielen tollen Erlebnisse und vor allem für die intensive und unvergessliche Zeit mit meinen Kindern an so vielen fantastischen Orten.
    Und dann bauten wir zusammen noch etwas an der Burg und dekorierten die Türmchen, selbst das angespülte Seegras fand Verwendung beim bauen.

    Im Licht der untergehenden Sonne wurde der Strand noch malerischer und traumhafter

     

    Location Wechsel, auf dem vorherigen Platz war nun gänzlich Schatten und im Schatten wurde es sehr frisch. Also wurde die alte Sandburg aufgegeben und eine neue angefangen.

     

     

    HD-Video:

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    Als die Sonne weiter sich gen Horizont senkte, verliessen wir den Strand und spazierten oberhalb des Strandes über die Wege vom Heisler-Park entlang

     

     

     

     

    ….. seufz ….. Einfach perfekt …….

     

     

     

    Teleobjektiv – Zoooooom – Ergebnis:

     

     

     

    Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, gingen wir zurück zum Wohnmobil und fuhren zurück zum Campground in Huntington Beach

     

     

    Das war ein wundervoll entspannter Nachmittag und Abend.

    Für morgen stand nicht nur Koffer packen auf Plan, sondern auch ein Nachmittag am Strand.

    Danke, dass ihr wieder dabei ward!

    Gute Nacht zusammen!

     

     

     

    PS: Habt ihr schon mein Gewinnspiel gesehen?

    Ich verlose 2x je 1 Gutschein für eine Fotocollage, welche ihr selber online mit euren Fotos erstellen könnt.

    Die Collage wird euch dann nach Hause geliefert – schon fertig gerahmt – und kann dann direkt aufgehangen werden!

     

    www.elly-unterwegs.de/2017/09/29/testbericht-collage-erstellen-mit-myphotocollage-de-gewinnspiel/

     

     

     



    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

  • Der Joshua Tree Nationalpark

    Der Joshua Tree Nationalpark



    #joshuatree #kalifornien #usa #nationalpark

     

    Der Joshua Tree Nationalpark

     

     

    Nach den trubeligen Tagen an der Route 66 hatten wir heute Abend das Kontrastprogramm.

    Wir übernachteten im Joshua Tree Nationalpark – auf unserem Campground waren wir fast alleine.

    Lage vom Joshua Tree Nationalpark und von unserem Campground:

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    Der Campground liegt, wie man auf der Karte erkennen kann, ganz am Rand vom Park – wir wollten aber am Folgetag, bevor wir weiter fahren, mittig im Park einen 2-Stunden-Trail laufen. So zumindest der Plan,…..
    Unsere Wahl fiel auf diesen Campground, da man hier auch Stellplätze reservieren kann. Es gibt von der Lage her deutlich bessere Campgrounds im Nationalpark, aber bei denen kann man nicht reservieren und ich wusste ja, dass wir erst am Abend eintreffen würden, daher war mir das zu riskant ….. Ich bin da etwas (sehr) sicherheitsliebend,….

     

    Unterwegs

     

    Wir hätten gar nicht bis nach Wickieup fahren brauchen, um uns die großen kakteen anzusehen –  Hier in Yucca Valley gibts auch welche :D Übrigens genau -> HIER <-

     

    Schon auf der Fahrt zum Park sieht man überall die Joshua Trees

     

    Der Joshua Tree Nationalpark

    Im Südosten von Kalifornien, ca 225 km östlich von Los Angeles, befindet sich der Park.

    1936 wurde der 3.196 km² große Park zum National Monument erklärt, erst 1994 wurde es ein Nationalpark.

    Namensgeber waren die in dem Park reichlich vorhandenen Joshua Trees. Hierbei handelt es sich um Josua-Palmlilien, auch Josuabaum genannt.

    Mormonen, welche damals die Mojave-Wüste durchquerten, entdeckten die vielen Bäume und nannten sie Joshua Trees, da sie in ihnen die Gestalt des Propheten Joshua (Josua) erkannten, wie er damals mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg in das gelobte Land wies.

    Neben den vielen Joshua-Trees befinden sich im Park viele Felsformationen, jedoch ist kaum eine höher als 70 Meter. Die Kletterwege sind meistens relativ einfach und auch für ungeübte Wanderer geeignet.

    Im Park gibt es große Höhenunterschiede. Der niedrigste Punkt liegt bei 305 m, der höchste Punkt ist der Quail Mountain mit 1772 m. Unterhalb von 900 Meter liegt im östlichen Teil vom Park die Colorado-Wüste, hier kennzeichnen Kakteen, Fächerpalmen und Buschland die Landschaft. Die Joshua Trees liegen höher in der Mojave Wüste. Hier ist es auch kühler als im Teil der Colorado-Wüste und es regnet häufiger. Insgesamt ist es im Park aber sehr trocken. Im Frühling und im Herbst hat man tagsüber Temperaturen um 20 °C, nachts wird lediglich ein paar Grad kühler. Im Sommer kann es im Park sehr heiß werden, 35°C sind keine Seltenheit.
    Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 15 °C, sinken aber nachts leicht unter den Gefrierpunkt.

    Im Joshua Tree Nationalpark gibt es insgesamt ca 700 verschiedene Pflanzenarten. Das tierische Leben konzentriert sich im Bereich der fünf natürlichen Wasserstellen.

    Drei Eingänge führen zum Park. Der Haupteingang befindet sich bei Twentynine Palms, im Westen gibt es einen Eingang in Joshua Tree Village und im Süden in Cottonwood Springs.

    Über eine Millionen Menschen besuchen den Park jährlich, darunter Tausende Felskletterer.

    Wer im Park übernachten möchte, muss auf Campingplätze ausweichen, denn es gibt kein Hotel o.ä. Diese finden sich aber zahlreich in den umliegenden / angrenzenden Orten.

    Es gibt nicht viele Strassen im Park und einige Aussichtspunkte erreicht man nur nach einer (kleinen) Wanderung.

     

    Link zur offiziellen Seite: https://www.nps.gov/jotr/index.htm

    Bernd und Sabine haben auf ihrer deutschsprachigen Seite viele Tipps für den Besuch im Joshua Tree Nationalpark zusammengefasst:
    https://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/joshua-tree-park/joshua-tree-park

    Unser Campground: Der Black Rock Campground bei Yucca Valley
    Link: https://www.recreation.gov/camping/black-rock-campground/r/campgroundDetails.do?contractCode=NRSO&parkId=70953

     

     

     

    Am frühen Abend erreichten wir den Park.

     

    Einfahrt vom Campground

     

    Unser Stellplatz. Nr. 99

    Es gibt keinerlei Anschlüsse, dafür einen Picknicktisch und eine Feuerstelle. Und man ist in wenigen Schritten mitten in einem Feld aus Joshua Trees.

     

     

     

    Wir parkten – und fertig. War ja nix anzuschliessen. Wie man auf dem Foto sieht, liegt direkt neben dem Stellplatz schon das große Feld mit den Joshua Trees.
    Bevor es dunkel wurde, machten wir einen kurzen Spaziergang und schauten uns die Joshua Trees aus der Nähe an

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ein kurzes HD – Video:

     

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    Die Sonne senkte sich schon und tauchte die Landschaft in ein schönes, warmes Licht

     

     

     

     

    Im Hintergrund erkennt man unseren Camper

     

     

    Am Abend war Entspannung angesagt. In dieser Umgebung war das auch kein Problem.

    Nach dem Abendessen (….. ratet mal, was sich die Kinder sich wünschten ……) …. haben wir ein Lagerfeuer gemacht, als Nachtisch gab es noch einmal Marshmallows, direkt vom Lagerfeuer. Ein letztes mal ….. :cry:

    Wehmut machte sich ein wenig breit. Unser Roadtrip und unsere unvergessliche Zeit in Amerika neigte sich dem Ende,…. Morgen fahren wir zum letzten Campground,….. Die Zeit ist so schnell vergangen.

     

     

    Das vermisse ich sehr … die Abende am Lagerfeuer direkt am Wohnmobil. Klar kann ich auch bei uns zu Hause mit den Kindern Lagerfeuer machen und auch Marshmallows gibt es in Deutschland – aber irgendwie ist es nicht dasselbe ….

     

     

    Mein Sohn hatte irgendwann die Idee, mehrere Marshmallows an seinen Stock zu stecken. :D

     

     

     

     

     

    Gute Nacht zusammen. Kuschelt euch ein, die Nacht wird kühl.

     

     

    Guten Morgen aus dem Joshua Tree Nationalpark!

    Unser Morgen begann traditionell mit kuscheln vor dem kleinen Heizofen und dem Frühstück im Camper. Zum draussen essen war es zu kühl.

    Wie immer beim Frühstück besprach ich mit den Kindern unseren Tag. Geplant war eine kleine Wanderung etwas mehr „mittig“ im Joshua Tree Nationalpark und dann die Weiterfahrt zu unserem letzten Quartier, Huntington Beach, fast direkt am Strand.

    Aber … die Kinder hatten keine Lust. Zum ersten mal in diesem Urlaub hatten sie keine Lust auf einen Entdeckungs- Spaziergang, sondern sie wünschten sich, dass wir direkt zum nächsten Quartier fahren würden. Ok, ich konnte es ihnen nicht verdenken. Hinter uns lagen 2,5 Wochen Power-Sighseeing-Programm. Wir waren jeden Tag unterwegs, haben jeden Tag etwas unternommen und die Kinder waren immer bestens zufrieden, richtig gut gelaunt und voller Energie und Neugierde auf die jeweils neue Umgebung.
    Von den ganzen Eindrücken waren sie an einigen Tagen ebenso erschlagen wie ich es des Öfteren war.
    Aber jetzt wollten sie „Urlaub machen“ . Urlaub im Urlaub. Am Pool oder am Strand, ohne Besichtigungstouren, ohne Wanderungen.

    Dafür hatte ich Verständnis, auch wenn ich doch etwas unserer nun ausfallenden Tour hinterher trauerte, ich kam ihren Wunsch nach. Irgendwann müsste ich ohnehin noch einmal an die Westküste und all das unternehmen, was in dieser Tour – aus welchen Gründen auch immer – nicht so geklappt hat, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten …. Wenn ich ganz ehrlich bin ….. ich freute mich auch auf einen Liegestuhl am Pool und relaxen ;)

    Wir packten alles zusammen und fuhren ohne Umwege Richtung Huntington Beach.

    Noch etwas, was ich vermisse ….. diese tollen Strassen entlangfahren.

     

     

    Danke, dass ihr wieder dabei ward!

    In den nächsten Berichten gehts nach Huntington Beach und nach Laguna Beach. Geplant waren noch ein paar schöne und entspannte Stunden am Strand, bevor es wieder nach Hause geht … aber wie schon sooft in diesem Urlaub wurde ich wieder einmal belehrt „Man soll nicht soviel planen….“ …. und dieses mal war es nicht der Regen, der uns die Tour vermasselt hat,….. Dazu aber mehr in den nächsten Berichten ;) :D

    Ich hoffe, ihr seid wieder dabei :)

     

    Achja, PS ;) Einige haben gefragt, wie viel Geld mein Sohn denn nun schon für sein Wohnmobil zusammen hat: Es sind 9,80 € . :)

     

     

     



     

     

     

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Die Route 66 Teil 2:  Wilde Esel in Oatman, grandiose Landschaften und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy

    Die Route 66 Teil 2: Wilde Esel in Oatman, grandiose Landschaften und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy



    #Route66 #Oatman #Amboy #Arizona #California #usa #Abenteuer #Freiheit

    Unsere Reise auf der legendären Route 66 geht weiter

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    Übrigens:

    Diesen wehenden Busch, welchen wir in Seligman gesehen haben, nennt man Steppenläufer (gut, das kennt man) oder aber auch – wie mir jemand geschrieben hat – Tumbleweed. Den Begriff kannte ich noch nicht :)

    Ihr? ;)

     

    Danke für den Hinweis :)

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    Strecke heute:

    Kingman – Oatman – Amboy – Joshua Tree Nationalpark

     

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    Knapp 340 km, wobei wir in Amboy nur einen kurzen Foto-Stop einlegen werden.

     

    Wir starten unseren Tag bei blauem Himmel und Sonnenschein auf dem KOA – Campground in Kingman.

    Unser Stellplatz auf dem Koa Campground. Der Campground hat uns gut gefallen. Es gibt einen Spielplatz, einen Minigolfplatz, einen Pool, Shop, Wäscherei usw. Jeder Stellplatz hat alle Anschlüsse und man hat die Möglichkeit, sich Gas auffüllen zu lassen.

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    Link: http://koa.com/campgrounds/kingman/

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    Auf dem Campground haben wir auch unser Gas auffüllen lassen. Die Füllstandanzeige war seit Tagen auf Rot. 4,5 Gallonen Gas – um die 15 $

    Als das Gas aufgefüllt wurde, mussten alle das Wohnmobil verlassen und sich mit etwas Abstand zum Wohnmobil aufhalten.

    Danach ging es dann endlich los. 1. Ziel: Oatman

    Ca 55 Kilometer, aber mit Bergpass – dem Sitgreaves-Pass. Vor dieser hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. Aber mir wurde mehrfach versichert, dass das auch mit Wohnmobil kein Problem sei ….

    Der erste Teil führt zwar über die legendäre Route 66, aber ist nicht so interessant, daher gibts noch schnell ein paar Infos, bevor es über den landschaftlich traumhaften Sitgreaves-Pass geht.

    Infos über die kleine Stadt Oatman an der Route 66

    Oatman war früher eine kleine Goldgräberstadt. Sie wurde 1889 – 1891 gegründet und liegt direkt an der Route 66.

    Im Jahr 1921 gab es einen großen Brand in Oatman. Fast alle kleineren Gebäude brannten ab. Das 1902 errichtete Oatman Hotel blieb erhalten. Heute ist es das älteste zwei geschossige Gebäude in Mohave County, welches aus Adobe-Lehmziegeln erbaut wurde.

    Das Oatman Hotel wurde 1939 berühmt, als Clark Gable und Carole Lombard hier ihre Flitterwochen verbrachten. Nach ihnen wurde eine der Hauptattraktionen des Hotels benannt: Die Gable und Lombard Suite. Clark Gable hat Oatman immer wieder besucht und spielte mit den Minenarbeitern Poker.

    Heute steht das Oatman Hotel unter Denkmalschutz.

    In der Goldgräberstadt wurde damals Gold im Wert von (umgerechnet vom heutigen zu damaligen Wert) 30 Millionen Dollar abgebaut.
    Eine der größten Minen, die United Eastern Mines, schloss 1924.
    1941 wurde der Goldabbau in Oatman von der US-Regierung verboten. Es tobte der 2. Weltkrieg und man benötigte andere Metalle nun nötiger als Gold.

    Oatman lag direkt an der Route 66, eine der damals wichtigsten Verbindungen Richtung Westen, daher verfiel das kleine Städtchen nicht direkt zur Geisterstadt, so wie es bei anderen Goldgräberstädten der Fall war.
    Erst als im Jahr 1952 der Interstate Highway 40 zwischen Kingman und Needles fertig gestellt wurde und Oatman (wie auch u.a. Seligman damals) vom Durchgangsverkehr trennte, verfiel auch Oatman fast zu einer Geisterstadt. …

    In den 1970ern Jahren wurde an der untersten Grenze von Nevada die kleine Stadt Laughlin gegründet. Sie sollte eine Konkurrenzstadt zu Las Vegas werden. Dies brachte wieder viele Besucher nach Oatman.
    Gerettet hat das alte Städtchen aber die aufkommende Route-66-Nostalgie, denn der Bergpass zwischen Kingman und Oatman (Sitgreaves-Pass) gilt als eine der schönsten Abschnitte der Route 66.

    Berühmt ist Oatman ausserdem für die „wilden“ Esel – Die Burros. Sie sind Nachkommen der Lastesel aus den Minen, welche dort zwischen 1900 bis 1930 eingesetzt wurden. Nachdem man sie damals nicht mehr brauchte, wurden sie frei gelassen und haben sich so vermehrt.
    Sie bewegen sich frei in Oatman und in vielen Geschäften kann man für 1 $ kleine Tüten mit Futter kaufen, um sie zu füttern. Ausserdem geniessen sie die ein oder andere Streicheleinheit von Besuchern.
    Im Strassenverkehr haben die Burros immer Vorrang. Stehen sie grad mitten auf der Strasse, wartet man als Autofahrer halt.

    Heute ist Oatman ein beliebter Treffpunkt für Touristen (vor allem Biker) aus aller Welt. Jährlich besuchen um die 500.00 Menschen die kleine Stadt.

     

     

    Als wir diese Strasse fuhren, lief dieses Lied im Radio. Ein absolut untypischer Song für einen Roadtrip, aber dieses Lied in Verbindung mit dieser grandiosen Landschaft hatte was, was mir Gänsehaut gemacht hat

    https://youtu.be/M8AeV8Jbx6M?t=2m42s

     

     

     

    Irgendwann tauchte nach einer langen Fahrt durchs nirgendwo auf der rechten Seite die Cool Springs Station auf.

    http://www.route66coolspringsaz.com/

    .

    Hier gibt es übrigens auch Route-66-Zeichen auf der Strasse ;)

     

     

    Und dann begann die Fahrt über den Sitgreaves-Pass.
    Landschaftlich top. Zum fahren ok.
    Wenn Gegenverkehr kam, bin ich rechts rangefahren und habe angehalten. Diese Variante war mir mit dem großen Wohnmobil und den fehlenden Leitplanken die sicherste.

    Also alles halb so wild. Da hatte ich mich im Vorfeld unnötig verrückt gemacht – und ich bin froh, diesen Pass gefahren zu sein. Am liebsten hätte ich immer wieder angehalten, um Fotos zu machen, beschränkte mich aber auf die Parkbuchten – und konzentrierte mich auf die Strasse ;)

    Dieser Abschnitt gehört nicht umsonst zu den schönsten Teilstücken der Route 66

     

    Aber schaut selbst :)

     

     

     

    Allzu schnell sollte man hier nicht fahren, die Strasse ist sehr kurvig und Leitplanken gibts nicht, dafür zwei Autowracks als kleine Mahnung

     

     

     

     

     

    Und dann tauchten die ersten Hinweisschilder auf die wilden Esel auf – und tatsächlich: Schon kurz nach dem Schild stand einer am Strassenrand.

     

     

    .

     

    Klick -> Oatman aus der Vogelperspektive

    .

    Oatman besteht eigentlich nur aus 2 Strassen. Für die Touristen interessant ist dafür aber nur die eine Hauptstrasse durch den Ort.

    Wir fuhren zunächst durch den Ort durch, fanden dann hinter dem Ort einen Parkplatz, wo wir bequem mit dem Wohnmobil parken konnten.

    Und dann gingen wir auf Erkundungstour. Es fand ein Bikertreffen statt und in dem kleinen Örtchen wimmelte es von Motorrädern.

    Als ersten bekamen die Burros ein paar Streicheleinheiten.

     

    Dann ging es in die Stadt. Als ich den Kindern etwas von der Geschichte der Stadt erzählte, beschlossen sie, ihre Westernhüte aus dem Monument Valley mitzunehmen.

    Dahinten kommt ein schneller Sportwagen – den Esel hat das aber in keinster Weise beeindruckt. Er blieb erst einmal stehen und ließ den roten Flitzer warten

     

     

    Oatman ist sehr touristisch und war an dem Tag auch mehr als überlaufen.

    Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass diese Stadt so etwas wie eine „Seele“ hat. Man spürte das Leben, überall, an jeder Ecke. In der ‚Geisterstadt‘ Calico hatte ich das nicht, obwohl es in Calico aufgrund der Kostüme der Angestellten und die fehlenden KFZ authentischer wirken sollte, kam es nicht so rüber wie in Oatman. Auch die Kinder waren fasziniert von dieser Mischung aus alter Goldgräberstadt, historischer Gebäude, schnelle Autos und Motorräder als krasser Kontrast – und überall die niedlichen Esel

     

     

    Blühende Kakteen

     

    Der Esel posiert vor einem Bild aus der Goldgräberzeit von Oatman

     

    Wir haben eine Tüte Futter gekauft und die Esel freuten sich

     

     

     

    Eines meiner Lieblingsfotos aus Oatman. Mein Sohn ist sehr tierlieb und wollte am liebsten noch länger dort bleiben – Aber wir mussten wieder aufbrechen, denn vor uns lagen noch einige Kilometer Fahrstrecke …..

     

     

    ….. * räusper * …. ähm ….. es sind Kinder anwesend,…..

     

    Küsschen ist ok ;)

    Wir gingen zurück zum Wohnmobil. Dort gab es noch einen kleinen Snack, etwas kühles zum trinken und dann ging es weiter

     

    Mit dem Motorrad über die Route 66 …..

     

    Warum hinter Oatman mehrere mit Weihnachtskugeln geschmückte Büsche an der Strasse standen, konnte ich leider nicht herausfinden. Vielleicht weiß das einer von euch? Wenn ja, bitte als Kommentar posten, Danke!!!

     

    Und weiter ging die Fahrt nach Amboy. Eigentlich wollten wir möglichst viel auf der Route 66 fahren, aber …..

     

     

    Mehrere Teilstücke waren leider gesperrt. Angekündigt wurde das nicht auf der Abfahrt, sondern erst, wenn man direkt davor stand ….

    Mit dem Wohnmobil wenden in 3 Zügen? Inzwischen fast kein Problem mehr. Naja, vielleicht waren es 4 Züge …. ;)

     

    An dieser Stelle gibts ein paar Infos zu Amboy:

    Amboy ist ein kleiner Ort in der Mojave-Wüste an der Route 66. Er gehört bereits zu Kalifornien.
    Bereits im Jahr 1858 siedelten sich hier die ersten Menschen an. Seit 1883 ist Amboy eine offiziell eingetragene Stadt.
    Lewis Kingman, seinerzeit ein bei der Eisenbahngesellschaft tätiger Ingenieur und Planer der Atlantic and Pacific Railroad entwarf eine Reihe von Eisenbahnstationen. Er benannte sie dem Alphabet nach und Amboy war die erste.

    Die Route 66 führt durch Amboy und es ist der einzige Ort weit und breit und auch das einzige Motel, das einzige Restaurant und die einzige Tankstelle im weiten Umkreis. Somit wurde Amboy eine wichtige Station für die Durchreisenden.
    1938 eröffnete das „Roy’s Café und Motel“. 1959 wurde das bis heute bekannte Werbeschild errichtet, welches inzwischen zu einem der Markenzeichen der Route 66 zählt. Man kennt dieses Schild aus vielen Werbe- und Kinofilmen, aktuellstes Beispiel ist die SLK Werbung von Mercedes aus dem Jahr 2011.

    Die Sant Fe Railroad trug auch viel zum wirtschaftlichen Erfolg von Amboy bei. Sie führt von Kingman bis Barstow und verläuft oft parallel zur Route 66.
    In der großen Depression Anfang der 30er Jahre und im 2. Weltkrieg blieben die Touristen zwar fast komplett weg, jedoch war Amboy weiterhin für die Durchreisenden eine wichtige Station zum Übernachten, essen oder tanken.
    1940 wohnten 65 Menschen in Amboy.

    Das ganze änderte sich dann aber schlagartig, als 1973 der Interstate Highway 40 fertig gestellt wurde. Wieder einmal – wie auch u.a. Seligman oder Oatman – war ein kleiner, lebendiger Ort von heute auf morgen von dem Durchreiseverkehr abgeschnitten und die Einnahmen der durchreisenden Touristen blieben von heute auf morgen komplett aus …..
    Ausserhalb von Amboy wurde Chlor gewonnen und auch Roys Motel blieb und sorgte so für zumindest ein paar Einnahmen.
    Das reichte aber nicht und so verließen die meisten Bewohner die Stadt und die 1900 gegründete Schule schloss für immer ihre Türen …..

    Dann aber rückte die historische Route 66 wieder mehr in das Interesse der Touristen und immer mehr Menschen besuchten auch Amboy.

    Im Jahr 2003 wohnten noch 7 Menschen in Amboy. Gemeinsam versuchten sie, das kleine Städtchen zu verkaufen, jedoch wurde der Wunschbetrag nicht erreicht.

    2005 kaufte Albert Okura, Betreiber der kalifornischen Restaurantkette „Juan Pollo“ mit japanischen Wurzeln, den Ort für 425.000 Dollar. Er bemüht sich jetzt um den Erhalt der historischen Übrigbleibsel von Amboy.

     

    In Amboy gibt es auch wieder die beliebten Route-66-Signs auf der Strasse, gleich 4 Stück – und die Strasse ist so wenig befahren, dass man auch mal ein kleines spontanes Familien-Shooting mit jedem Familienmitglied einzeln durchführen kann :)

     

     

    Und wenn man ein Familienfoto möchte, findet sich immer jemand, der das gerne übernimmt. Meistens kann man sich dann auch direkt danach revanchieren.

     

    Und dann hieß es Abschied nehmen von der Route 66 ….. denn unser Nachtquartier lag im Joshua Tree Nationalpark. Unserer vorletzten Station unserer Reise.

    Auf dem Weg zum Joshua Tree Nationalpark, irgendwo unterwegs

    Endlos lange Züge, immer mit 3-5 Loks davor.

    ….

    Wieder diese UFO-Häuser.

    Kurz vor 29-Palms. Kunst?! Gibt es so etwas nicht auch in der Wüste mit alten Autos?!

    Zierbrunnen im Vorgarten wäre ja auch langweilig ;)

     

    Einfahrt nach Twentynine-Palms

    Viele Häuser sind hier schön bemalt

     

    Wir haben gezählt – es waren sogar mehr als 29 Palmen ;) :D

     

     

    Am frühen Abend erreichten wir den Campground im Joshua Tree Nationalpark.

    Dazu aber mehr im nächsten Bericht :)

     

     

     


    Bucht hier euer unvergessliches Erlebnis oder eure Guided Tour  *

     


    *Unterkünfte an der Westküste der USA

    Startpunkt ist der Flughafen in Las Vegas – einfach etwas auszoomen und zum gewünschten Ort navigieren

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

  • Die Route 66: Freiheit, Abenteuer und Nostalgie pur!  Teil 1: Seligman und Hackberry (und ein Abstecher zu den riesigen Kakteen)

    Die Route 66: Freiheit, Abenteuer und Nostalgie pur! Teil 1: Seligman und Hackberry (und ein Abstecher zu den riesigen Kakteen)



    #route66 #nostalgie #freiheit #abenteuer #usa #amerika #travel #reisen

    Route 66 – Mother Road

    Die Strasse der Strassen

     

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    Heute gehts zur

    Route 66. Nostalgie. Abenteuer. Freiheit.  

     

    Unsere Tour über die Route 66 ging über 2 Tage.

    Seligman, Hackberry, Abstecher zu den riesigen Kakteen nach Wikieup, Kingman (KOA Campground), Oatman und Amboy, bevor wir zur vorletzten Station von unserem Roadtrip fahren: Dem Joshua Tree Nationalpark.
    600 km insgesamt.
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    Route:

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    Und weil das dann doch ein paar mehr Fotos geworden sind , werde ich den Bericht aufteilen.

    In diesem Bericht gehts nach Seligman, Hackberry und über Wikieup nach Kingman.

    Wir wurden schon früh von der Sonne geweckt. Der kleine Woody Mountain Campground an der Route 66 entpuppte sich als kleine Perle. Wundervoll im Wald gelegen, alle Anschlüsse vorhanden und Campsites zum durchfahren, wobei ich inzwischen mit dem Wohnmobil schon sehr gut rückwärts einparken konnte.

    Unser Stellplatz

    Und die Betreiber sehr freundlich und hilfreich.
    Sie haben uns fürs Frühstück ein tolles 50er Jahre Diner empfohlen, ganz in der Nähe vom Campground.
    Und das sollte unser Start in einen aufregenden und tollen Tag werden!

    Ab 1926 galt die Route 66 als eine der ersten befestigten Strassenverbindungen zum Westen der USA: Bis dahin führten die Wege oft über den Steppenboden der Prärie.
    Die Route 66 verband damals Chicago mit Santa Monika (Los Angeles). 3944 km war sie lang und das Ende war dort, wo heute der Vergnügungspark auf dem Pier in Santa Monika ist.

    Heute ist die Route 66 nicht mehr durchgehend befahrbar.

    So, wir sind abfahrbereit und hungrig.

    Auf gehts zum Galaxy Diner.

    Die Kinder waren durch die Entdeckung vom DeLorean gestern Abend immer noch im „Zurück in die Zukunft“- Modus und waren schwer begeistert, als wir das Diner betraten, denn ebenso ein Diner spielte in Teil 1 und teilweise Teil 2 ja auch eine große Rolle! „Da auf dem Hocker hat Marty gesessen!“ sagte meine Tochter und schaute sich zusammen mit ihren Geschwistern um. Mein Sohn stellte dann aber bald fest, dass das Diner im Film doch etwas anders aussah, aber toll wäre es hier trotzdem.

    Für Kinder gab es ein süßes Frühstück. Süß im doppelten Sinne, denn zum einen sind die Pancakes ganz niedlich in Bärchenform mit Bananenaugen, Bananennase und einem Mund aus Bacon, zum anderen gibt es natürlich den quitschsüßen Sirup dazu.

    Für mich gabs ein Frühstücksangebot bestehend aus Pancakes mit Sirup und ebenfalls dazu Bacon. Etwas gewöhnungsbedürftige Zusammenstellung, aber sehr lecker.

    Tipp meiner Kinder: Ein Pancake schmeckt besonders  gut, wenn er im Sirup schwimmt!

    Gut gestärkt fuhren wir los. 1. Ziel: Seligman!

    Mein Wunsch: Einmal Angel treffen.

    Für alle, die Angel kennen: Einfach weiterscrollen.

    Für alle anderen hier eine kleine Erklärung:

    Die Geschichte von Angel Delgadillo
    – Wie aus Seligman die Geburtsstätte der „Historischen Route 66“ wurde

    Seligman ist ein kleiner Ort an der Route 66. Zwischen 1889 und 1891 wurde er von zwei Familien aus den Südstaaten gegründet. Im Amerikanischen Bürgerkrieg verloren sie alles, was sie hatten, und zogen daraufhin nach Westen. Sie übernahmen ein kleines Gebiet von den Cherokee-Indianern und gründeten das heutige Seligman.

    Angel Delgadillo wurde am  19. April 1927 in Seligman geboren und wuchs in dem kleinen Ort direkt an der Route 66 auf
    Als er noch ein Kind war, erlebte er, wie hunderttausende Farmer aus Arkansas und Oklahoma nach den verheerenden Dürrejahren über die Route 66 nach Kalifornien zogen.
    Der weltberühmte Roman „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck aus dem Jahr 1939 thematisiert dies.
    Für die meisten Orte – wie zum Beispiel Seligman –  war die Route 66 der Hauptwirtschaftsfaktor. Es wurden Tankstellen, Hotels / Motels und Restaurants errichtet und die Einnahmen daraus wurden für die meisten Bewohner zur Lebensgrundlage.

    Die Route 66 war einspurig, teilweise sehr kurvig und führte auch durch die Berge. Daher war die Strasse irgendwann nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr.
    Nach und nach wurden große, breite Interstates gebaut und die Route 66 wurde mehr und mehr vom Durchgangsverkehr abgeschnitten.
    Die Orte an der Route 66 drohten zu sterben und auch Seligman betraf diese Entwicklung.

    Im September 1978 wurde ein wichtiges Teilstück vom Interstate Highway 40 eröffnet und so wurde  Seligman von heute auf morgen vom Durchgangsverkehr abgeschlossen, die Einnahmen blieben komplett aus.

    Seligman drohte zur Geisterstadt zu werden.

    Der Friseur Angel Delgadillo hat sich diesem Problem angenommen. Er aktivierte Anwohner anderer Orte, welche an der Route 66 lagen und das gleiche Schicksal hatten, die Strasse und die Orte wieder attraktiv für Reisende zu machen, damit diese Orte nicht völlig sterben und in Vergessenheit geraten würde.
    Er und die anderen Anwohner schlossen sich zusammen. Sie trafen sich im Friseursalon von Angel in Seligman und beschlossen, sich dafür einzusetzen,  dass die Route 66 als „State Historic Route“ anerkannt und geschützt wird.
    1987 – nach einem fast 10-jährigen zermürbenden Kampf –  hatten sie damit endlich Erfolg.  Zusammen mit diesen anderen Vertretern gründete  Angel Delgadillo 1987 die Route 66 Association, welche sich mittlerweile auch in den anderen Bundesstaaten darum bemüht, die Touristen wieder auf die Historische Route 66 zu locken.

    Es wurde eine Welle der Nostalgie ausgelöst und immer mehr Touristen fuhren die Historische Route 66. Das Teilstück zwischen Seligman und Oatman gilt als besonders malerisch und der Ort lebte wieder auf.
    Angel und die anderen Vertreter anderer kleineren Route 66 Orte hatten ihr Ziel erreicht.
    Der Ort ist wieder zum Leben erwacht.

    Angel betreibt weiterhin seinen Friseursalon in Seligman, er wurde zum Treffpunkt der Route 66 Fans, welche den Salon mehr und mehr mit Andenken aus aller Welt dekorierten. Inzwischen gibt es im Salon auch einen Souvenirshop.

    Angel gilt als „Schutzengel der Route 66“ oder „Vater der Mother Road“.

    Ohne seinen Einsatz gäbe es Seligman und viele weitere kleine Orte an der Historischen Route 66 nicht mehr!

    Übrigens: Kennt ihr den Animationsfilm „Cars“?
    Der fiktive Ort Radiator Springs basiert zu einem sehr großen Teil auf Seligman. Der Filmemacher John Lasseter hat sich bei seiner Recherche über die Route 66 mit Angel beraten und dieser erzählte dem Filmemacher seine ganz persönliche Geschichte über seinen Ort, seinen drohenden Untergang und die Wiederauferstehung.

    Inzwischen hat Seligman Kultstatus, ein bunter und lebendiger Ort, wo es für Erwachsene und für Kinder soviel zum entdecken gibt.

    Seligman gilt durch das Engagement von Angel Delgadillo als Geburtsstätte der Historischen Route 66 und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert!!! Am besten bleibt man aber gleich ein paar Tage.

    Merkt man das? Ich liebe dieses kleine Örtchen :-D

    PS: Seligman hat inzwischen auch deutsche Wurzeln. Es gibt Hotels, Shops und Cafes / Restaurants, welche von Deutschen geführt werden. Das erklärt auch die vielen deutschen Nummernschilder, welche viele Gebäude in Seligman dekorieren.

    Ich hoffte, Angel zu treffen, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und mir seinen Laden anzusehen.

    Fast da !!!!!

    .

    Es war kein Problem, mit dem Wohnmobil in Seligman einen Parkplatz zu finden.

    Und dann ging es los, unsere Entdeckungstour in Seligman!

    Eigentlich wollten wir direkt zu Angels Laden, aber da hielt grad ein Reisebus und ganze Touristenscharen strömten in den Laden …..

    Habe ich schon erwähnt, dass die Bewohner von Seligman echte Spaßvögel sind?

    Wir haben uns ein Eis im Snow Cap geholt. Das gehörte früher dem Bruder von Angel, welcher leider verstorben ist. Die Kinder führen das nun weiter – und haben den Humor übernommen.
    Die Bedienung nahm  2 Flaschen, Ketchup und Senf – zielte damit auf meine Tochter, die schon große Augen bekam – und drückte auf die Flaschen. Ein roter und ein gelber Strahl trafen sie und sie guckte im ersten Moment ebenso erschrocken wie ich – aber dann realisierten wir, dass es lediglich Attrappen waren. Scherzartikel.
    Die Bedienung lachte – und wir lachten mit.

    So etwas haben wir noch nirgendwo sonst erlebt ;)
    Und wenn man die Augen offen hält, entdeckt man noch viel mehr Zeugen der spaßigen Bewohner Seligmans. Eine Tür mit 2 Türknaufs zum Beispiel ;)

    Wie ein Wimmelbild. Das Gebäude ist Angels Laden. Davor ein Oldtimer mit Elvis am Steuer. Und noch ein paar weitere Oldtimer, Flaggen, Route 66 Signs ….. Reizüberflutung pur. Aber im positiven Sinne. Das aufgemalte Route 66 Sign auf dem Gehweg habe ich sogar tatsächlich erst auf den Fotos gesehen,….
    .

    Sehr viele Aufkleber aus Deutschland

    Die Autos aus Cars – die Kinder konnten es kaum glauben. „Die gibt es ja wirklich!“

    Wir gingen dann – als der Bus weitergefahren ist – in den Laden von Angel.

    Aber: Er war vormittags zwar da, aber nun zu Tisch. Das sagte mir sein Schwiegersohn, welcher sich um den Souvenirladen kümmert.

    Schade ….. :( :(

    In seinem Friseur- Zimmer gab es aber zumindest eine Papp-Statue von ihm – neben dem Frisier-Stuhl, welchen der Vater von Angel 1926 gekauft hat.

    Wo wir schon einmal dort waren, stöberten wir noch etwas im Andenkenladen. Wir fanden ein paar T-Shirts, natürlich mit dem Route 66 Sign, was sonst ;)

    Man kennt es aus so vielen Filmen – der vertrocknete Busch, der in einsamen Gegenden über die Strasse geweht wird. Seligman ist zwar kein einsamer Ort – aber so ein Gestrüpp wehte dann doch plötzlich vor uns über die Strasse.

    Wusstet ihr, dass daran ganz viele Dornen sind?! …. Ich weiß es nun,…..

    Das war schon irgendwie kultig. :D

    An Marianne:
    Was glaubst Du, woran musste ich bei dem Anblick denken??? ;)

    Eine Gefängniszelle.

    Die ganze Zeit wollte mein Sohn keine Bilder draussen machen, aus Angst, dass ihm sein Storio kaputt fallen könnte (Unser Tablet erlitt bereits dieses traurige Schicksal…) . Aber bei dem Anblick konnte er nicht anders. Obwohl mir in Calico schon eine alte Westernstadt besucht haben, waren die Kinder ganz hingerissen von dieser Häuserzeile in Seligman.

    Weiter ging die Fahrt dann nach Hackberry, ebenfalls ein Route-66-Ort mit Kultstatus

    In den Weiten um die Route 66 sieht man immer wieder diese ewig langen Züge. Teilweise sind 4 Loks vorne, um sie zu ziehen. Das ist schon sehenswert.

    Hackberry:

    Der Hackberry General Store an der Historischen Route 66

    Inzwischen ist das schon fast kein Geheimtip mehr und viele Besucher der Route 66 besuchen nicht nur Seligman, sondern auch den Hackberry General Store. An ihm fährt man vorbei, wenn man die Route 66 von Seligman Richtung Kingman fährt.

    Im ersten Moment denkt man, es sei nur eine einfache Tankstelle, welche da nach einiger Fahrt durch die Einsamkeit Arizonas auf der rechten Seite auftaucht.

    Auf den Zweiten Blick erkennt man aber, dass das ganze wesentlich mehr ist als eine einfache Tankstelle.

    Es ist ein Route-66-Freilichtmuseum mit vielen Andenken an die Blütezeit der Route 66.

    John und Kerry Pritchard fuhren 1998 mit ihrer Corvette die Route 66 entlang. Sie entdeckten den General Store – und kauften ihn.

    Inzwischen ist es eine tolle Sammlung vieler alter Schätzchen, welche auf dem gesamten Grundstück verteilt sind.

    Mit einem erfrischenden Eis in der Hand ging die Weiterfahrt weiter.

    Als ich unsere Tour geplant habe, war es mein Wunsch, den Kindern die riesigen Kakteen Arizonas zu zeigen. Südlich von Phönix gibt es unzählige davon, ganze Parks zum durchfahren…. aber wie ich es auch versuchte, Phönix noch unterzubringen – es klappte nicht ….. Dann aber bekam ich einen Tipp aus dem Forum, dass in dem kleinen Örtchen Wickieup auch schon große Kakteen stehen.

    Haltet mich für verrückt, aber die 120 km nahm ich dafür gerne in Kauf. Wer weiß, ob und wann ich wieder hier hin kommen würde ….. Ausserdem macht es riesigen Spaß, mit dem Wohnmobil die Strassen durch die unendlich wirkenden Weiten zu fahren! Auch wenn es weit und breit keinen Imbiss oder öffentliche WCs gibt – egal, denn im Wohnmobil hat man immer alles dabei!
    Das ist pure Freiheit!  :)

    Wickieup ist ein kleines Örtchen, grad mal knapp 7000 Einwohner. Es gibt drei Campground und bei  Dazzos sehr leckere Hotdogs, aber sonst haben wir nicht viel da gesehen, wo man sagen könnte, dass sich ein Zwischenstop / Umweg lohnen würde,…..

    …..ausser:

    Die großen Kakteen ;)

    Dieser riesige Kaktus nennt sich Saguaro-Kaktus. Er ist die Staatsblume von Arizona und taucht daher oft auf Straßenschildern auf.

     

    Südlich von Phönix, zwischen Phönix und Tucson , gibt es einen großen Nationalpark mit unzähligen Riesenkakteen.

    Kennzeichen für den Saguaro-Kaktus ist zum einen die Größe, denn er wird mehrere Meter groß, zum anderen ist es die Form, denn von dem dicken Hauptstamm wachsen ausladende Arme zur Seite.
    Er kann bis zu 250 Jahre alt werden.

    Der Saguaro-Kaktus ist besonders streng geschützt. Wer einen Kaktus stiehlt oder auch nur einen Teil davon, wird sehr empfindlich bestraft.

    Die Fahrt dorthin führte teilweise über nicht asphaltierte Strassen. Wir fuhren fast im Schritttempo, auch wenn es keine sichtbaren Schlaglöcher oder ähnliches gab. Im Gegenteil, wir sind schon (richtige) Strassen gefahren, in denen es vor Schlaglöchern nur wimmelte.

    Zaun?! Gibts hier nicht

    .

    Wir sahen eine große Herde von Gabelhornantilopen mit ihren Jungtieren  – leider hatte ich das falsche Objektiv auf meiner Kamera ……  und als ich anhielt, um sie zu fotografieren, hatten sie uns bereits entdeckt und traten die Flucht an. Aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis, diese Tiere in freier Wildbahn zu erleben

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    Fotos aus Wickieup:

    Diese süße Rakete steht am Ortseingang

    Und da sind sie – die riesigen Kakteen
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    Schon wieder eingeknastet ;)   Tststs….. :D :D

     

    An dem Campingplatz Dazzo’s Desert Oasis, den wir uns aus Neugierde angesehen haben, weil er direkt neben dem Restaurant lag, wo wir wirklich gute Hotdogs gegessen haben,  durften die Kinder Hufeisen-werfen ausprobieren. Der Campingplatz war ganz ok und auch sehr günstig vom Preis her. Die Stellplätze liegen zwischen Kakteen und Palmen. Würde mir gefallen. Aber wir wollten heute noch bis Kingman zurück fahren.
    Link für den RV-Park: http://dazzosdesertoasis.com/services.htm
    PS: Meine Jüngste wollte unbedingt das T-Shirt meiner Ältesten anziehen.  Also nicht wundern ;)

    Nachwuchs-Förderung. Von diesem witzigen Motiv wollte jedes Kind sein eigenes Foto schiessen. Zum Glück hat jedes ihrer VTech – Geräte eine eigene Kamera

    Es war schon relativ spät und wir brachen auf Richtung Kingman.

    Dort haben wir uns für den KOA-Campground entschieden.

    Wieder ohne Reservierung fuhren wir dorthin und bekamen noch einen freien Stellplatz, zur Freude der Kinder direkt am Spielplatz. Vor dem Abendessen haben sie sich dort noch einmal ordentlich ausgepowert

    Da wir in Wickieup bereits gegessen haben, gab es jetzt nur noch ganz klassisch Abendbrot. (Mal keine Nudeln :lol: )

    Wieder geht ein Tag zu Ende. Ich habe das Gefühl, je näher wir uns dem Ende von unserem Roadtrip nähern, desto schneller vergehen die Tage …..

    Gute Nacht zusammen!

    Morgen fahren wir nach Oatman, Amboy und in den Joshua Tree Nationalpark!

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    Alle bisher bereits veröffentlichten Berichte von unserer US-Westküstentour:

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

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  • Die Fahrt geht weiter: The Flinstones, Meteor-Crater bei Winslow – und auf gehts Richtung Route 66

    Die Fahrt geht weiter: The Flinstones, Meteor-Crater bei Winslow – und auf gehts Richtung Route 66



    Rund um Flagstaff

    Besuch von dem weltweit am besten erhaltenen Meteoriten- Einschlagskrater
    Und: Zu Besuch bei Fred Feuerstein

    (Untertitel: Wie mein Sohn die Welt zerstörte) 

    Unsere Reise geht weiter.

    Wir verlassen heute den atemberaubenden Grand Canyon.

    Ich wurde nach meinem letzten Bericht  gefragt, ob mir die eine Nacht am Grand Canyon ausgereicht hätte.

    Klare Antwort: Nein!

    Aber diese Erfahrung habe ich schon des Öfteren gemacht auf diesem Roadtrip.

    Im Zion wäre ich gerne länger geblieben, oder in Las Vegas, um doch noch eine Chance zu bekommen, die Wasserspiele am Bellagio zu sehen …… oder in San Francisco. Ja, da blutet mein Herz immer noch ein wenig, dass wir in dieser tollen Stadt nur so wenig Zeit hatten (und dann auch noch so einiges schief gegangen ist…)

    Ich habe zusammen mit den Usern vom Florida-Forum (Denn die User dort sind nicht nur gerne in Florida unterwegs ;) )  und vom Wohnmobil- Forum diese Tour geplant und viele haben gesagt: Bleib doch mal länger an einem Ort. Trotzdem bereue ich es nicht, die Tour so gemacht zu haben. Warum? Wir haben viel gesehen und wenn wir vielleicht irgendwann wieder an die Westküste reisen, wissen wir, wo wir länger bleiben möchten und wo ein zweiter Besuch vielleicht nicht so lohnt.  Obwohl wir jeden Tag unterwegs waren, war es zu keinem Zeitpunkt stressig, wir konnten uns alles in Ruhe ansehen und hatten auch für spontane Zwischenstops Zeit.

    Unsere heutige Route:

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    Weitere Informationen

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    270 km standen für heute auf unserem Plan.

    Grand Canyon Village – Meteor Krater – Flagstaff.

    Und für heute hatte ich eine Besonderheit: Denn für die kommende Nacht habe ich keinen Campground vorgebucht. Ich konnte nicht abschätzen, wieviel Zeit wir für alles brauchen würden und Ziel war es, heute noch so nah wie möglich Richtung Route 66 zu fahren. Falls das nicht klappen sollte, hatte ich eine Liste von Campgrounds zwischen Winslow und Flagstaff.

    Unser 1. Stop:

    Bedrock. Kennen jetzt vermutlich vor allem meine Leser aus meiner Generation oder älter, denn wer wohnt in Bedrock? Genau, Fred Feuerstein.

    Da ich meinen Kindern oft Kindersendungen- und Filme aus meiner Kindheit zeige, kennen sie Familie Feuerstein sehr gut.

    Nach nicht einmal einer Stunde waren wir da.

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    Um in den kleinen Park zu gelangen, muss man 5 $ Eintritt bezahlen.

    Aber stop: Bevor ihr euch jetzt schon Notizen für eure eigene Reiseplanung macht: Das ganze Gelände steht zum Verkauf, daher wird auch nicht mehr in den Park investiert – und das merkt man an vielen Ecken ….
    Der Park entstand im Jahr 1972, seit 2015 steht es zum Verkauf. Preis: 2 Millionen $ –   Dafür bekommt man aber auch all die Figuren und Gebäude aus Bedrock. ;)
    Fährt man von Grand Canyon Village nach Flagstaff, fährt man automatisch dran vorbei – und dann sieht man ja, ob der Park noch existiert oder nicht.

    Website:  http://bedrockaz.com/subjects/themepark/themepark.htm

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    Zu dem Areal gehört auch ein Campingplatz – daher gibts natürlich auch einen Wohnwagen im Fred-Feuerstein-Look :)

    Wir haben uns den Wohnwagen von innen angesehen – war nicht sehr komfortabel, da bleiben wir lieber bei unserem Cruise-America-Wohnzimmerchen ;) :D

    20 $ Eintrittsgeld später betraten wir die kleine Steinzeit-Stadt.

    Es war kühl und schon den ganzen Tag wehte ein starker, frischer Wind. Wir waren ganz alleine dort.

    Yabbadabbaduuuuuuuuh!

    Lange spielen konnten die Kinder nicht, denn die Schule rief

    Es gab sogar einen gelben Steinzeit-Schulbus

    Heutiges Fach: Natürlich Geologie und Geschichte. Nach 5 Minuten war die Schulstunde aber schon zu Ende

    Im Anschluss an die Schule stand ein Termin beim Zahnarzt auf dem Plan

    Ui, das sind aber große Beisserchen

    Danach gehts zum Wocheneinkauf, natürlich mit dem Auto

     

    Nachdem die Einkäufe erledigt waren, haben wir Fred und Wilma besucht

    Wilma freute sich über unseren Besuch und wir durften uns das Haus ansehen. Fred war leider nicht zu Hause.

    Die vielen Details waren besonders toll! Man fühlte sich wie im Trickfilm

    Mittagsschläfchen in Fred Feuersteins Steinzeitbett

    Danach wollten die Kinder unbedingt das Steinzeit-Motorrad ausprobieren …..

    „Kinder, fahrt nicht zu schnell! Auch in der Steinzeit gab es schon Polizei!!!! „

    …… zu spät ……

    Gefangene, ihr dürft eine Person anrufen!

    „Mama, kannst du uns abholen? Wir sind im Gefängnis!“

    ……

    Natürlich gab es einen Prozess…..

    „Wir fahren nie wieder so schnell, versprochen!“

    Etwas später waren die Kinder wieder auf freiem Fuß.  ;)

    .

    Wir besuchten Barney und Betty zu Hause

    „So klein ist Barney?“

    Ob man hier wohl Postkarten nach Hause verschicken kann?

    Nein. Alle Flugsaurier sind ausgeflogen.

    Weiter ging es auf Erkundungstour durch das Städtchen ….   Unterwegs trafen wir dann auch endlich Fred Feuerstein. Da rechts, da steht er  :)

    .

    Natürlich musste man auch tanken zwischendurch.

    Ein Erinnerungsfoto darf nicht fehlen!
    Nina ist die Fotografin der Zwillinge und ich die Fotografin der Fotografin und ihrem Motiv ;)

    Ein Friseur gab es dort auch, aber bei dem Wind, der heute pustete, machte das keinen Sinn ;)

    Leider sah man immer wieder Stellen, wo deutlich wurde, das in den Park nichts mehr investiert wird …. Schade eigentlich, aber ich glaube, spätestens in der nächsten Generation werden die Kinder Fred Feuerstein nicht mehr kennen …. Die Trickfilme, die heutzutage im TV laufen, sind wirklich zum abgewöhnen. Laut, aggressiv, hässliche Fratzengesichter, die sich benehmen, wie die Axt im Walde oder aber meinen, die Welt retten zu müssen  ….. und viele Kinder lieben diese Figuren ….  Ich erspare euch jetzt ein „Früher war alles besser….“ – aber werfe mal kurz „Die Kinder vom Berghof“, „Kleine Prinzessin Sarah“, „Mila“ oder „Tsubasa“ in den Raum ;) :D :D

    Da wir alleine waren, hatte das schon was von „Lost Place“ (=  Verlassene Orte), es war zwischenzeitlich schon ein seltsames Gefühl ……

    Im Kino lief – Familie Feuerstein. In Dauerschleife. Obwohl niemand da war. Irgendwie unheimlich….. Aber schön, mal Fred Feuerstein im Original zu sehen.

    Insgesamt blieben wir keine 2 Stunden in dem Park. Im Souvenirshop haben wir noch einen zugegeben etwas überteuerten Kühlschrankmagneten gekauft (8 USD !!) und dann gingen wir zurück zum Wohnmobil.

    Auf dem Parkplatz gab es noch einen kleinen Imbiss, und dann ging die Fahrt weiter.

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    Nächstes Ziel:

    Der Meteor Krater bei Winslow

     

    Unterwegs fuhren wir am Planes of Fame Air Museum vorbei

    Der Wind war schlimm an dem Tag …. immer wieder kamen starke Windböen.

    Schilder warnten vor dem starken Wind. Als hätte ich das nicht schon längst mitbekommen,…..  Das Fahren war so etwas anstrengend …..

    … und die Strassen teilweise in einem etwas bescheidenen Zustand …..

    Irgendetwas kreuzt die Strasse. Ein paar Kilometer nach diesem Schild sahen wir leider ein überfahrenes Exemplar am Strassenrand …..

    Sehr schöne Aussichten beim Fahren – und die Wetterexperten schauen sich mal die Wolke links im Bild etwas genauer an ;)

    Ich glaube, ich mache demnächst mal ein Sammelthread, was in den USA alles so die Strasse kreuzen kann. Nach 3 USA-Urlauben ist da schon einiges zusammen gekommen an Fotos dieser Schilder ;)

    Irgendwann schaute ich in den Rückspiegel (eigentlich nur, um zu schauen, ob sich hinter mir eine Autoschlange gebildet haben könnte):
    WOW!  DAS ist mal eine Wolke.

    Eine Lenticulariswolke, welche wie ein UFO über die Strasse schwebte

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    Der Meteor Crater bei Winslow

    Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Krater von einem Meteoriten – Einschlag.

    Vor ca 50.000 Jahren schlug dort ein Eisen-Meteorit ein. Er hatte einen Durchmesser von 45 Metern (!) und wog ca 300.000 Tonnen!
    Die Aufprallgeschwindigkeit betrug 55.000 – 110.000 km/h.

    Vor dem Einschlag war dort eine grüne Wiesensteppe mit kleineren Wäldern. Wollhaarmammuts, Riesenfaultiere und Kamele lebten dort.
    Durch den Einschlag wurde im Umkreis von 4 km alles Leben ausgelöscht. Ein Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus. Die entstandene Druckwelle walzte mit einer Geschwindigkeit von 2000 km/h im Umkreis von 14-22 km alles nieder.  
    Um die 175 Millionen Tonnen Gestein wurden herausgeschleudert

    Kurzum: Es hat dort vor 50.000 Jahren ordentlich gerumscht!

    Trotz dieser enormen Zerstörung hat sich nur ein Jahrhdert später die Natur wieder vollständig erholt.

    Der Krater ist 180 Meter tief und hat einen Durchmesser von ca 1200 Metern! Um den Krater kann man noch sehr gut den Wall erkennen, er ist 30-60 Meter hoch, gemessen vom Plateau drumherum.

    Entdeckt wurde der Krater 1871, als die US-Army die Gegend neu kartographierte.   1896 wurde der Krater von dem Geologen Karl Gilbert genauer untersucht, jedoch vermutete er zunächst, dass es sich um eine Art Vulkankrater handelt. Er fand keinerlei Spuren von einem möglichen Einschlag eines Meteoriten. 1902 suchte der Bergbauingenieur und Geschäftsmann Daniel Moreau Barringer in der Hoffnung auf einen großen Fund von Eisen und Nickel den Krater genau ab. 27 Jahre hat Barringer vergeblich im Inneren des Kraters danach gesucht. Erfolglos. Warum? Durch den Einschlag und die enorme Hitzeentwicklung war der Meteorit im Kern vollständig verdampft. Dennoch wurde der Krater nach ihm benannt. (Barringer-Krater)
    Erst 1960 konnte man eindeutig nachweisen, dass es sich um einen Meteoriten-Einschlagskrater handelt.
    Man fand im Umkreis von dem Krater insgesamt 30 Tonnen meteoritisches Eisen.

    Durch das Wüstenklima ist der Krater bis heute sehr gut erhalten.

    Auf dem Satelliten – Bild kann man die Ausmaße ungefähr erahnen:

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    Ich bin mit den Kindern öfters in Museen unterwegs und das Foto vom Meteor – Krater haben wir bereits in mehreren Museen gesehen.

    Wir fuhren nun fast daran vorbei – es war mir den Umweg wert, um den Kindern diesen Krater einmal „zu zeigen“

    Schon Kilometer vorher kündigen kleine Schildchen an der Strasse an, dass man auf dem richtigen Weg ist. Das gesamte Gelände ist nun in privater Hand. Man kann den Krater besichtigen, ausserdem gibt es noch ein sehr interessantes Museum. Der Eintritt war allerdings nicht günstig, 18 $ für mich und je 9 $ für meine Kinder, also 45 $. Aber wenn man schon einmal dort ist ;)


    Übersicht von dem Gelände. Vorne sieht man Parkplatz und die Gebäude.

    Vor dem Eingang gab es schon etwas zu entdecken.

    Als erstes haben wir uns dann aber den Krater angesehen. Es war ja schon den ganzen Tag über sehr windig, aber oben am Kraterrand hatte ich schon fast Sorge, dass die Kinder weggepustet werden

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    Ein kleines HD-Video, um das etwas zu veranschaulichen ;)

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    Sieht gar nicht so riesig aus? Ok, Moment …..

    So kann man es erahnen.

    Das muss wirklich mächtig gerumscht haben, damals, vor 50.000 Jahren ….

    Man kann den Krater nicht umrunden, es gibt einen kleinen Weg und eine leicht in den Krater hineinragende Plattform.

    Es gab kostenlose Fernrohre an mehreren Stellen. Damit konnte man in die Mitte vom Krater schauen. Die Fernrohre sind fest fixiert und es steht immer beschrieben, was man denn da genau sieht.

    Der Wind war echt heftig …..

    Das Zentrum vom Krater

    Nachdem wir ordentlich durchgepustet waren, gingen wir in das Museum.

    Dort konnte man einen Teil vom Meteoriten ansehen – und anfassen.  Es ist das größte Fragment, welches am Metor-Krater gefunden wurde

    Eine kleine Grafik veranschaulicht, wie tief der Krater ist  – und wie groß der Meteorit war, welcher dort eingeschlagen ist

    Um dem Besucher den Meteoriten in seiner Zusammensetzung und sein Gewicht besser darzustellen, gab es kleine Experimente. So musste man zum Beispiel das Gewicht mit anderen Gegenständen miteinander vergleichen / sortieren.

    Was ist von den Gegenständen / Tieren wohl am schwersten?

    In einer kleinen Kammer gab es eine mit entsprechenden Tönen unterlegte Animation von dem Einschlag

    Wohl wahr …… :D

    Aber am allerbesten fanden die Kinder die Computer, in denen man sich selber einen Meteoriten zusammen basteln konnte.

    Erst gab es durch die Kinder generiert auf der Computer-Erde nur kleine Einschläge, aber dann hat sich mein Sohn einen 100 – Kilometer – Meteoriten zusammengestellt, aus Eisen, Einschlagswinkel: 90°  …… und ihn so auf die Erde gejagt. Tja, das hat die Erde nicht überstanden, sie wurde nahezu pulverisiert ….
    „Mama, ich hab die Erde vernichtet ….!“
    – „Ja, das hab ich gesehen…..“
    „Cool, oder? Das mache ich gleich nochmal!“

    Leicht an meine Erziehung zweifelnd ging ich weiter und schaute mich im Museum um – und hörte nur irgendwann meine Tochter zu meinem Sohn sagen  „Lass mich mal, ich will auch mal die Erde zerstören!“
    ….. seufz ……

    Das Museum schloss um 17 Uhr und wir mussten daher das Museum verlassen. Im angrenzenden Souvenirshop kaufte ich noch ein paar Andenken, dann aber gingen wir zurück Richtung Parkplatz.

    Draussen auf dem Museumshof gibt es eine Wand als Walk-of-Fame mit allen US-Astronauten, welche schon im Weltall waren. Leider habe ich davon kein Foto mehr.

    Ausserdem lagen ein paar versteinerte Baumstämme am Weg.

    Gar nicht weit von hier gibt es einen ganzen Nationalparkark mit versteinerten Bäumen und Fossilien (Petrified-Forest-Nationalpark), leider ließ sich ein Besuch mit meiner Route nicht vereinbaren. Aber vielleicht gibt es ja ein „nächstes mal“.

    Tolle Wolkenformation

    Wir wollten heute noch so weit Richtung Route 66 fahren, wie wir kommen. Bis 18.30 Uhr wollte ich fahren und dann einen der Campgrounds anfahren, welche ich mir schon notiert hatte.

    Es gibt eine tolle Karte, welche die Campgrounds in den USA und Kanada anzeigt. Zu den meisten Campgrounds gibt es nützliche Erfahrungswerte der User und Fotos, um sich schon einmal ein Bild von den Stellplätzen zu machen. Link:  https://www.womo-abenteuer.de/map

    Tatsächlich fuhr ich aber an die Campgrounds vorbei, denn es war noch lange nicht 18.30 Uhr. So schaffte ich es, Flagstaff schon komplett hinter uns zu lassen, erste Hinweisschilder zur Route 66 tauchten schon auf.

    Ich programmierte in mein Navi einfach unser Ziel für morgen ein, dann war ich zumindest schon einmal grob in der richtigen Richtung.

    Ich saß am Steuer (wo auch sonst ….;) ) , die Kinder saßen hinten am Tisch und spielten ein Spiel ….. die Ampel an einer Kreuzung sprang auf rot und ich hielt an ….. Und dann schaute ich nach links, … schöner Straßenzug dachte ich noch bei mir. Mir fiel der Straßenname auf …. Huntington Drive. ….. Huntington Beach ist unsere letzte Station auf dieser Reise. Die Ampel war immer noch rot und ich dachte darüber nach, dass wir im Grunde schon auf dem Rückweg sind, nur noch ein paar Tage und wir würden wieder im Flieger Richtung Heimat sitzen ….. völlig in Gedanken schaute ich nach rechts, … schneebedeckte Berge, oh, die Strasse heißt Ponderosa Pkwy. Ponderosa, hieß so nicht die Schönheitsfarm von Abahachis Bruder Winnetouch…? Und sonst … rote Ampel, …. der DeLorean aus Zurück in die Zukunft, …. und oh, es dämmerte schon, den nächsten Campground würde ich anfa….. MOMENT, was steht da?! Der DeLorean aus Zurück in die Zukunft??? Ne, oder…?! „KINDER!!!! Schaut mal, was da neben uns steht!!!!!“
    Was hatte ich mich doch im nachhinein geärgert, nicht in LA in die Universal Studios gegangen zu sein, um mir den DeLorean anzusehen …. und jetzt stand neben uns eine perfekte Kopie davon! Die Kinder waren ebenso begeistert. Fast hätte ich vor lauter Freude verpasst, dass die Ampel inzwischen auf grün umgesprungen ist. Der DeLorean fuhr los. Yeah!!! Das war mal was,….  Am liebsten wäre ich ihm hinterher gefahren, um noch mehr Fotos zu machen und ihn mir auch mal aus der Nähe anzusehen, …. aber er fuhr gerade aus und wir mussten links.

    Beweisfoto :)

     

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    Ja, und dann waren wir tatsächlich schon auf der alten Route 66.

    Wir fanden einen schönen Campground, wunderbar im Wald gelegen, aber mit allen Anschlüssen – und einen freien Stellplatz für uns gab es auch.

    Der Woody Mountain Campground

    Website:

    http://www.woodymountaincampground.com/

    Lage:

     

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    Weitere Informationen

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    Wir wurden sehr herzlich und freundlich begrüßt, der Campground wurde uns erklärt, für die Kinder gab es den Hinweis auf den Spielplatz und für mich einen tollen Tipp für morgen früh, dazu aber im nächsten Bericht. ;)  :)
    Kosten für die Übernachtung: 37 USD.

    Wir parkten unser Wohnmobil, schlossen es an –  und dann wollten die Kinder noch zum Spielplatz.

    Wieder einmal wunderte ich mich über diese Energie. Wir waren morgens am Grand Canyon unterwegs, dann haben sie 2 Stunden in dem Fred-Feuerstein-Park gespielt und getobt. Danach waren wir am Meteor Krater und sind auch heute knapp 300 Km gefahren. Aber bei den Kindern war von Müdigkeit keine Spur. Wir gingen also noch zum Spielplatz und die Kinder tobten dort bis es zu dunkel wurde.

    Im Wohnmobil kochte ich uns dann unser Abendessen – ratet mal, was es gab ……

    Richtig, Nudeln mit Bolognese-Soße, Mais und dazu frisches Obst,….. Ich habe ein Déjà-vu,….

    Aber unser Gas zeigte inzwischen schon die rote Lampe an. Na mal sehen, wo ich das auffüllen lassen kann…..

    Übrigens: Laut den Kindern hat sich heute unser ganz persönlicher Schutzengel gezeigt  (So interpretierten sie diese Wolkenformation) Er hat gute Arbeit geleistet, denn wir sind heile und gesund nach Hause gekommen, ohne Unfall, ohne Stürze, ohne Krankheiten.

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    Das letzte Foto von diesem Bericht ist zugleich schon die Ankündigung für den kommenden Bericht, denn dann nehme ich euch mit auf die Historische Route 66 :)

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    Gute Nacht zusammen!!!!!

    Danke, dass ihr auch heute wieder mitgefahren seid :)

    Und an der Stelle auch mal ein dickes Dankeschön für das viele Feedback, welches ich bekomme.
    Da macht das schreiben gleich noch viel mehr Spaß !!!!! :D

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    USA – Roadtrip an der Westküste

  • Mit 3 Kindern zum Grand Canyon

    Mit 3 Kindern zum Grand Canyon



    Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

    Heute fahren wir zum Grand Canyon

    Noch völlig geflasht von den Eindrücken im Monument Valley machen wir uns kurz nach Mittags auf den Weg zum Grand Canyon.

    Knapp 300 km liegen vor uns.

    Bevor wir zu unserm heutigen Nachtquartier fahren, werden wir schon ein paar Aussichtspunkte im Grand Canyon besuchen, an denen wir ohnehin direkt vorbei fahren.

    Der erste wird der Desert View Watchtower sein.

    Also, einsteigen – los gehts!  :)

    Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

     

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    Und so sieht der Grand Canyon von weit oben aus:

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    Die Fahrt vom Monument Valley zum Grand Canyon dauert eine Weile, daher gibt es zur Überbrückung mal ein paar Infos zum Grand Canyon:

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    Der Grand Canyon ist eine ca 450 km lange Schlucht in Arizona. 350 km liegen innerhalb vom Grand Canyon Nationalpark. Der Colorado – River hat sich über Millionen von Jahren durch das Gestein vom Colorado – Plateau gegraben. Die Schlucht ist zwischen 6 und 30 km breit und an der tiefsten Stelle 1800 Meter tief.

    Er zählt zu den großen Naturwundern der Erde. Jedes Jahr besuchen ihn um die 5 Millionen Menschen. Davon zieht es die meisten an den South Rim. Der South Rim liegt auf 2100 Meter ü.M., der Colorado fliesst im Schnitt auf 750 Meter ü.M.  Der gegenüberliegende North Rim liegt ca 300 Meter höher, ist weniger gut erschlossen und auf Grund der höheren Lage ist es am North Rim auch immer etwas kühler als am South Rim.
    Die innere Schlucht heisst Inner Canyon.

    Bereits seit 1880 reisen Touristen zum Grand Canyon, 1901 gab es die erste direkte Anbindung an das Eisenbahnnetz.

    Der damalige US-Präsident Theodore Roosevelt hat sich seinerzeit oft in dem Gebiet aufgehalten, er erklärte das Gebiet im Januar 1908 zum National Monument. Im Februar 1919 wurde das Gebiet zum Nationalpark und stand ab dem Zeitpunkt unter besonderem Schutz. Der Grand Canyon Nationalpark ist 4950 km² groß.

    1979 wurde der Grand Canyon zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

    Der Grand Canyon selber ist erst ca 5-6 Millionen Jahre alt, das Einzugsgebiet vom Colorado River hat sich bereits vor 40 Millionen Jahren gebildet.
    Durch die Erosionen wird eine vollständige Schichtenabfolge unseres Planeten sichtbar.

    Durch die hohe Lage ist es im Grand Canyon Nationalpark im Winter sehr kühl. Von November bis März sinkt das Thermometer die meiste Zeit unter den Gefrierpunkt. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von -8°C, der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 29 °C, wobei es in der Schlucht immer deutlich wärmer ist als oben an den Rändern.
    Am North Rim fällt im Winter regelmäßig Schnee, teilweise bis zu 5 Meter. Am South Rim schneit es nur selten.
    Die Jahresniederschlagsmenge am North Rim liegt bei ca 700 mm / Jahr, am South Rim bei ca 380 mm/ Jahr.

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    Grand Canyon South Rim:

    Von Grand Canyon Village gibt es ein kostenloses Shuttle-System, da man die 11 km lange Strassen am West Rim Drive nicht selbst befahren darf. Die Shuttle-Schleifen verbinden alle Aussichtspunkte vom West-Rim-Drive miteinander, der westlichste, welcher angefahren wird, ist der Aussichtspunkt am „Hermits Rest“

    Am South Rim kann man zusätzlich von Grand Canyon Village 42 km Richtung Osten entlang des Grand Canyon selber fahren und dabei auch verschiedenen Aussichtspunkte ansteuern. Es gibt an vielen Aussichtspunkten extra Parkplätze für Wohnmobile, welche aber leider oft durch Autos blockiert werden. Der östlichste Aussichtspunkt ist der „Desert View Watchtower“ – Aussichtspunkt.

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    Grand Canyon North Rim:

    Wir waren nur am South Rim, daher gibts die Infos zum North Rim nur als Hinweis für euch, falls ihr selber einen Besuch dort plant.

    Am Nordrand gibt es den Bright Angel Point. Vom „Point Imperial“ bis zum „Cape Royal“ führt eine 29 km lange Strasse entlang des Canyons. Der Cape Royal Aussichtspunkt ist der südlichste Aussichtspunkt vom North Rim, von dort sieht man auch den Steinbogen ‚Angels Window‘. Im Winter ist diese Verbindungsstrasse meistens gesperrt.

    Übrigens: Wenn man zu Fuß von Grand Canyon Village am South Rim zum Bright Angel Point am North Rim laufen möchte, muss man 34 km zurück legen. Ziemlich mittig gibt es einen Zeltplatz, dann kann man diese Tour auf 2 Tage aufteilen.
    Möchte man mit dem Auto von Grand Canyon Village zum Bright Angel Point fahren, sind es jedoch 350 km, da es keine Brücke über den Grand Canyon gibt!

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    Der Grand Canyon Skywalk:

    Am westlichen Rand vom Grand Canyon (390 km von Grand Canyon Village entfernt)  gibt es den berühmten Skywalk. Wir waren nicht da, die Bewertungen im Netz sind sehr unterschiedlich. Fakt ist: Es ist relativ teuer, man läuft über einen Glasboden über den Canyon und man darf keine Fotos machen. Die Betreiber machen aber Fotos, welche man dann für teuer Geld kaufen kann. Die einen sagen, das sei reine Geldverschwendung, andere sagen, für dieses Kribbeln beim über-den-Glasboden-laufen lohnt sich das!

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    Jetzt habt ihr schon ganz viele Infos zum Grand Canyon bekommen und wir nähern uns auch langsam unserem Ziel.

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    Die ersten Schluchten tauchen auf.

    Das sah schon spektakulär und vor allem vielversprechend aus!

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    Und dann waren wir endlich da !!!!

    Die Aufregung stieg !!!

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    Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark
    Für den Grand Canyon gilt der Nationalpark-Pass.

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    Wir fuhren folgende Route und hielten bei ein paar Aussichtspunkten, bevor wir zum Campground fuhren.

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    Weitere Informationen

     

    42 Kilometer vom Desert View Watchtower bis zum Mather Campground.

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    Was hier so alles die Strasse kreuzen kann ……

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    Wir fuhren direkt zum ersten Aussichtspunkt, dem Desert View Watchtower

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    Der Desert View Watchtower wurde 1932 gebaut, er ist 21 Meter hoch.
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    Er ist mit 2298 Meter ü.M. der höchste Punkt am South Rim und bietet einen tollen Blick auf die Schlucht und dem Colorado River.

    Es sieht sonnig und dadurch warm aus, war aber sehr frisch …..

     

    Von dort fuhren wir Richtung Grand Canyon Village und hielten bei mehreren Aussichtspunkten

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    Hier die Impressionen von der Fahrt bis Grand Canyon Village:  Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

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    Einfach nur WOW

     

    Es gibt überall immer freundliche Touristen, welche sich dann gegenseitig fotografieren. Mein Selfiestick blieb daher (zum Glück ;) ) in der Tasche.

    Ebenso gibt es aber auch immer wieder Touristen, die wie am Horseshoe Bend auch schon, sehr nahe an den Rand gehen, teilweise auch über die vorhandenen Abgrenzungen, um waghalsige Fotos von sich zu machen. Manchmal mochte man gar nicht hinsehen…. Da wird direkt an der Kante balanciert, auch hier teilweise wieder mit Kindern. Ein Papa hielt sein geschätz 3-4 – jähriges Kind nicht einmal fest …….
    Es erschließt sich mir bis heute nicht, warum es Menschen gibt, die so leichtfertig mit ihrem Leben spielen, nur um ein tolles Foto von sich zu bekommen :(

    Auch am Grand Canyon kommt es jedes Jahr zu Todesfällen durch leichtsinnige Touristen …….

    Die Sonne senkte sich schon langsam

     

    Wir parkten dann direkt am Anfang von Grand Canyon Village. Vom Mather Point aus liefen wir dann den kompletten Trail entlang bis zu den Lodges, wo die Shuttle abfuhren

    Knapp 5 km liefen wir direkt am Grand Canyon entlang, immer wieder boten sich spektakuläre Ausblicke auf den Grand Canyon.

    Jeder kennt Bilder vom Grand Canyon. Schon auf den Fotos kann man erahnen, dass es sehr eindrucksvoll sein müssen, was die Natur da geschaffen hat.  Steht man dann direkt oben an der Kante und blickt in den grand Canyon hinein, ist man von diesem Anblick einfach nur überwältigt. Selbst die Kinder waren für einen Moment sprachlos und schauten staunend in diese beeindruckende Schlucht.

    Eine Besonderheit: An diesem Trail gibt es eine Art Timeline, denn man läuft durch die geologische Geschichte vom Grand Canyon. Von Punkt zu Punkt, von Jahrtausend zu Jahrtausend – und immer wieder gibt es Steine aus der jeweiligen Zeit. Man fühlt sich unendlich klein, wenn man einen Stein anfasst, der über 500 Millionen Jahre alt ist ……  Dazu gibt es Informationstafeln, welche alles Wissenswerte zu der jeweiligen Epoche erklären

    Das ganze nennt sich „Trail of Time“ und lohnt sich, auch wenn es viel zu laufen ist

    Während wir den Trail entlang gingen, senkte sich mehr und mehr die Sonne und tauchte den Grand Canyon in ein schönes, warmes Licht

    Man wird schon ein wenig ehrfürchtig, wenn man so einen Stein berührt

    1.130 Millionen Jahre alt!!! So richtig zu erfassen ist das nicht ……

    Nicht immer führte der Weg direkt an der Kante entlang

     

    Es gibt keine Absperrungen, mit kleineren Kindern wäre ich diesen Trail definitiv nicht gegangen (oder hätte unsere Hände aneinander geklebt und getackert….)

    Wir hatten eine kleine Regelung bei diesen Teilabschnitten direkt an der Kante, die hieß: Links laufen!

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    Ohne Worte …..

    Von den Lodges aus fuhren wir mit dem Shuttle zurück zum Parkplatz und von dort fuhren wir zum Campground.

    Ich hatte schon vor Monaten einen Platz auf dem Mather Campground reserviert. Die Plätze auf dem toll gelegenen Wald-Campground sind mitunter sehr schnell ausgebucht und das war einer der ersten Campgrounds, welche ich reservierte. Kosten für die Nacht: Knapp 20 $
    Die großzügigen Stellplätze liegen schön im Wald, haben Picknicktische und eine Feuerstelle,  jedoch gibt es keinen Wasser- und keinen Stromanschluss

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    Link: https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/cg-sr.htm#CP_JUMP_1954262

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    Unglaublich ….. wir hatten so einen langen Tag hinter uns. Gegen 7 Uhr sind die Kinder aufgestanden, wir haben eine spannende Tour mit einem Navajo durchs Monument Valley unternommen, sind knapp 300 Kilometer gefahren und dann noch knapp 5 Kilometer gelaufen – und die Kinder hatten immer noch gute Laune. Ich dagegen war doch ziemlich müde und freute mich auf einen ruhigen Abend auf dem Campground.

    Der Bus fuhr die Stationen ab – und dann kreuzten tatsächlich 2 riesen große Hirsche (=Elk) gemütlich die Strasse und verschwanden im anliegenden Wäldchen.

    Meine Kamera war schon eingepackt, bis ich sie bereit hatte, waren sie schon fast im Wald verschwunden.

    Suchbild: Finde den Elk …..

    Das sind schon majestätische Tiere!!!

    Am Campground angekommen war mein Stellplatz ja bereits reserviert und Dank des Plans auch schnell gefunden.

    Es war kühl geworden.

    Nach dem Abendbrot habe ich noch ein Lagerfeuer gemacht und als Desert gab es wieder leckere Marshmallows.

    Am späteren Abend haben wir noch eine Weile am Lagerfeuer gesessen, Lieder gesungen und den Tag ausklingen lassen.

    Das Camper-Leben gefiel uns mehr und mehr. Ich vermisse es sogar …… Meinem Sohn fand den Urlaub im Wohnmobil sogar so toll, dass er ja nun auf ein eigenes Wohnmobil spart. Aktueller Stand seiner Spardose: 6,57 €. Letzte Woche wollte er sogar kein Eis, damit er das Geld in die Spardose stecken kann.

    Als wir dann am warmen Lagerfeuer saßen, kam selbst bei den Kindern die Müdigkeit durch ……

    Wir löschten das Lagerfeuer und kuschelten uns in unsere Betten.

    Was für ein Tag, so viele Impressionen ….. so ganz konnte ich das alles noch nicht glauben. Was wir in den letzten 2 Wochen schon alles erlebt und gesehen haben.

    Vor allem heute….. Die Tour im Monument Valley am Vormittag, der Grand Canyon am Nachmittag …… so ganz kann ich das alles nicht begreifen, es sind so viele tolle und unvergessliche Eindrücke …..  Und obwohl ich eigentlich sehr müde war, dauerte es etwas, bis ich einschlief

    Gute Nacht zusammen!!!

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    Guten Morgen vom Mather Campground!

    Die Nacht war wieder sehr kalt, daher begann der Tag traditionell mit warm-kuscheln vor dem Heizlüfter.

    Jetzt gibts ein paar Fotos von unserem Stellplatz, gestern Abend war es schon zu dunkel zum fotografieren

    Wir hatten einen Stellplatz, wo man durchfahren konnte. Mittig sieht man den Picknicktisch, daneben ist die Feuerstelle.

    Um uns herum viel Grün. Und direkt am Campground hielt auch der Shuttle-Bus.

    So haben unsere Nachbarn gegenüber den Stellplatz verlassen….. Unmöglich ….. Fahren zum Grand Canyon, um dieses Wunder der Natur zu bestaunen und hinterlassen dann so eine Müllhalde…..

    Ich hoffe, deren Stellplatznummer war auf sie registriert und sie haben dafür ihre Strafe bekommen …….

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    Für uns ging es heute nochmals direkt zum Grand Canyon. Mit dem Shuttle wollten wir den West-Rim-Drive entlang fahren – bis zur Endhaltestelle Hermits Rest.

    Hier gibt es einen Link zu der Infoseite der Shuttle-Busse mit allen aktuellen Infos und einer Karte zum downloaden:

    https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/shuttle-buses.htm

    Es war sehr frisch und die Sonne wollte sich auch nicht zeigen.

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    Impressionen von unserer Tour entlang des West-Rim-Drive:

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    HD-Video:

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    Die verschiedenen Gesteinsschichten ließen sich sehr gut erkennen

    Der Colorado – River schimmerte in einem tollen Türkis-Ton.

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    Hermits Rest ist die letzte Haltestelle vom West-Rim-Shuttle-Drive  und auch der westlichste Punkt der Shuttle Touren vom Grand Canyon Village aus.

    Beim Hermits Rest gibt es Toiletten, einen Souvenirshop und eine kleine Snackbar.

    Wir kauften dort heissen Kakao, denn es war sehr frisch und wir wollten uns so von innen aufwärmen

    In dem alten Gebäude befindet sich die Snackbar und der Souvenirshop

    Heisser Kakao und eine unglaubliche Aussicht auf den Grand Canyon

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     ;)

    Mit dem Shuttle ging es dann zurück zum Wohnmobil.

    Während der Busfahrt bekamen wir noch ein paar Blicke auf den Grand Canyon

    Tschüss Grand Canyon! Hoffentlich sehen wir uns irgendwann mal wieder !!!

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    In dem Supermarkt kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten für die Fahrt heute ein – und dann ging es weiter auf unserer Rundreise.

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    Übrigens: Im Supermarkt gibt es sehr „originelle“ Mitbringsel vom Grand Canyon

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    Nächstes Ziel: Flagstaff!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

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  • Monument Valley – Urlaub in einer richtigen Filmkulisse!

    Monument Valley – Urlaub in einer richtigen Filmkulisse!



    Monument Valley

    Monument Valley – Urlaub in einer richtigen Filmkulisse!

    Das Monument Valley war ein absolutes MUSS in meiner Westküsten-Rundreise-Reiseroute, auch wenn das kilometertechnisch ein echter One-Way-Umweg war.

    Warum? Die Landschaft kennt man aus so vielen Filmen und sie fasziniert mich.

    Aus dem Grund wird dieser Beitrag auch wieder ein klein wenig foto-lastig ^^

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    Wo liegt das Monument Valley?

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    Satelliten – Aufnahme:

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    200 Kilometer ein Weg ….. 400 km hin und zurück. Alles nur wegen ein paar Felsen und Steintürme?!  JA !!!!!

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    Ein Foto vorweg, denn auch wenn euch der Name vielleicht nichts sagt: Ich bin mir sicher, ihr kennt es:

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    Das Monument Valley ist eine Ebene auf dem Colorado-Plateau. Das Colorado-Plateau oder auch Colorado-Hochebene genannt ist eine Fläche westlich von den Rocky Mountains. Der Colorado River und seine Nebenflüsse entwässern das Gebiet – daher hat das Colorado-Plateau seinen Namen.
    Das Colorado – Plateau besteht aus mehreren Hochebenen und erstreckt sich über 4 Bundesstaaten – dem Südosten von Utah, dem Norden von Arizona sowie Teile von Colorado und New Mexiko.
    Mit einer Fläche von über 335.000 qkm ist es fast so groß wie Deutschland!
    Auch der Grand Canyon, der Bryce Canyon und der Antelope Canyon gehören zum Colorado Plateau, insgesamt beheimatet es acht Nationalparks sowie mehrere Orte (zB Flagstaff)

    Die Ebene vom Monument Valley liegt auf ca 1900 Meter genau an der Grenze von Arizona und Utah.
    Verwaltet wird das Monument Valley von den Navajos. Mit fast 300.000 Stammesangehörigen gehört der Stamm der Navajos zu den bevölkerungsreichsten Stamm in Nordamerika. Im Monument Valley leben ca 300 Navajos und pflegen dort die Traditionen. Dazu gehört zum Beispiel das Verwenden von einheimischen Pflanzen für sehr viele Dinge, u.a. auch als Medizin oder aber als Rohmaterial für Schuhe, Kleidung, Seife und Körbe.

    Bekannt ist das Monument Valley für seine Tafelberge, welche bis zu 300 Meter hoch ragen. Niederschläge, Wind und die Temperaturunterschiede haben diese Landschaft geformt. Aufgrund des Eisenoxids, welches in den Gesteinsschichten enthalten ist, schimmern die Felsen rötlich. Die Tafelberge werden auch Buttes genannt.

    Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet: Es gibt sehr viele verschiedene Pflanzen im Tal, im Frühjahr blühen viele davon in vielen verschiedenen Farben leuchtend bunt.

    Die Landschaft vom  Monument Valley gehört zu den bekanntesten Wild-West-Kulissen.
    Der Regisseur John Ford hat schon vor dem 2. Weltkrieg viele seiner Filme hier gedreht, u.a. Stage Coach mit John Wayne. Weitere bekannte Filme sind Easy Rider, Forrest Gump, Spiel mir das Lied vom Tod uvm.
    Ebenfalls wurden viele Werbespots dort gedreht, zB für Zigaretten und Autos.

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    Auch ein Teil von „Zurück in die Zukunft“ wurde hier gedreht. Teil 3, als Doc durch eine Fehlfunktion seiner Zeitmaschine aus Versehen im Wilden Westen landet.
    Habe ich schon geschrieben, dass wir – also die Kinder und ich – riesige Fans von „Zurück in die Zukunft“ sind?
    Und wieder einmal bedauerte ich es, dass wir nicht in Los Angeles in den Universal Studios waren, um uns den DeLorean und den Fluxkompensator anzusehen ……

    So, nun wisst ihr schon einiges über das Monument Valley. Aber noch sind wir nicht da. Also ab ins Wohnmobil und los gehts.

    Wir waren in Page im Antelope Canyon und sind gegen Mittag von dort Richtung Monument Valley gestartet. 200 km liegen nun vor uns.

    200 km durch eine faszinierende Landschaft, deren Höhepunkt aber die Einfahrt ins Monument Valley ist.

    Hier ein paar Fotos von der Fahrt von Page ins Monument Valley 

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    Ich liebe diese Straßen, fast nur geradeaus durch diese weiten Landschaften

    Wie eine Filmkulisse – ein tolles Gefühl, durch diese Landschaft zu fahren!

    MV – Monument Valley

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    Und dann hatte ich genau das Motiv vor meinen Augen, was ich mir mit Google Maps vorher schon überlegt hatte:
    Die Buttes vom Monument Valley lagen direkt vor mir.
    Wow! Das sah so toll aus, unbeschreiblich. Die Kinder waren auch ganz aufgeregt – sie hielten nach dem Kojote und dem Roadrunner Ausschau. „Meep Meep“ hörte ich von hinten und ausgelassenes Lachen.
    Ich verrate euch mal ein kleines Geheimnis: Mich hat dieser Anblick so gefesselt, dass ich die Straße zweimal auf- und abgefahren bin – aber nicht weitersagen ^^

    Wenn man direkt im Monument Valley übernachten möchte, hat man nicht ganz soviel Auswahl.

    Am „The View“ oder am „Goulding’s Lodge“kommt man kaum vorbei – aber die Aussicht, welche man von den beiden Unterkünften hat, ist absolut lohnenswert! Es gibt mehrere Campingplätze, beim The View Campground kann man vorab reservieren, bei den anderen beiden kann ich es nicht sicher sagen. Sie heissen Cottonwood Campground und Goulding’s Campground

    Für ca 40 USD habe ich uns einen Stellplatz auf dem „The View“ Campground reserviert.

    Website: http://monumentvalleyview.com/campground/

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    Lage:

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    Noch mehr mitten drin ist man nur auf dem Zeltplatz.

    Der Campground vom The View ist eigentlich mehr ein einfacher Parkplatz. Es gibt keinen Strom- und keinen Wasseranschluss.
    Die Wohnmobile stehen recht nah beieinander.
    Neben jedem Stellplatz steht ein Picknicktisch.

    Aber die Aussicht vom Campground ins Monument Valley ist fantastisch!

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    Ist das nicht toll?

    Die Dame im Office hat meine Kamera gesehen und gefragt, welchen Stellplatz ich denn haben möchte, denn bei manchen ist die Sicht zu den Buttes etwas verdeckt. Ich solle doch mal eben gucken gehen und mir einen Stellplatz aussuchen.

    Gesagt getan. Ich entschied mich für Stellplatz 20 oder 22, leider hab ich mir das nirgendwo notiert ……

    Wir hatten nix anzuschließen – nur parken und dann konnten wir schon losgehen.

    Unser Weg führte uns vom Campground zum Hotel, dort gibt es eine Aussichts- Terrasse und ein Restaurant.

    Direkt am Campingplatz im Office gibt es übrigens einen Getränkeautomaten.

    Wir konnten uns nicht satt sehen an diesem Panorama!

    Links sieht man den West-Mitten Butt, mittig liegt etwas weiter hinten der East Mitten Butt und rechts ist der Merrick Butt. Sie sind ca 300 Meter hoch und liegen je 1-2 km auseinander.

    Magisch ist dieser Anblick vor allem am Abend, wenn die untergehende Sonne die Buttes in ein leuchtendes rot-orange taucht oder am Morgen, wenn die Sonne zwischen den Buttes aufgeht.

    Zum fotografieren ist es am Nachmittag am besten, denn dann hat man die Sonne im Rücken und die Vorderseiten von den Buttes liegen nicht im Schatten.

    Im The View Hotel gibt es auch einen Souvenirshop. Wir hatten bis dato wirklich sehr sparsam gelebt und kaum Geld ausgegeben, daher durften sich die Kinder hier etwas aussuchen – und während die Kinder durch den Laden stöberten und sich einfach nicht entscheiden konnten, suchte ich mir den obligatorischen Kühlschrankmagneten und einen kleinen Traumfänger aus.
    Die Kinder hatten sich immer noch nichts ausgesucht, aber zumindest etwas in die engere Auswahl genommen.  Inspiriert von dieser Wild-West-Umgebung sollten es entweder Cowboyhüte oder Cowboysterne sein, für meinen Sohn gab es sogar einen mit seinem Namen. Die Augen strahlten, als ich ihnen sagte, dass sie sich nicht entscheiden müssten, weil sie beides bekommen. „Dann sind wir richtige Cowgirls“ rief meine Jüngste und mein Sohn fügte sofort ergänzend hinzu „Und ein Cowboy“.
    Draussen gab es dann auch direkt auf den Wunsch der Kinder ein Foto-Shooting und es entstanden von jedem der Kinder schöne Einzel- Erinnerungsfotos.

    Im Souvenirladen

    Und draußen direkt ein Erinnerungsfoto

    Der Hunger meldete sich und wir gingen in das Restaurant.

    Dort wurden uns (die wie ich finde besten Plätze)  zugewiesen, ein Tisch direkt am Fenster mit fantastischem Panoramablick ins Monument Valley.

    Da wurde das Essen schon fast zur Nebensache

    Die Preise waren wirklich ok – dafür, dass das Restaurant hier sozusagen Monopolstellung genießt.

    Und lecker war es auch.

    Wir schlenderten langsam zurück zum Wohnmobil und genossen von dort den Sonnenuntergang

    Die Pferde der Navajos leben im ganzen MV – es war ein Gänsehautmoment, als sie vor dem Sonnenuntergang durch diese Landschaft galoppierten – leider hatte ich nicht schnell genug eine Kamera zur Hand

    Die Kinder machten sich fertig ins Bett und erzählten sich gegenseitig ganz viele Gute Nacht Geschichten  – und ich setzte mich mit einem heißen Kakao einfach in die Fahrerkabine und genoss diesen Anblick, bis es zu dunkel wurde, um die Buttes richtig zu sehen…

    Gute Nacht zusammen!  Morgen geht ganz früh der Wecker, denn der Sonnenaufgang im Monument Valley soll sehr schön sein

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    Guten Morgääääähn …..

    Ein Vorteil an diesem Stellplatz: Die Kinder konnten noch etwas schlafen, während ich mich warm anzog und direkt vor dem Wohnmobil Fotos vom Sonnenaufgang machte.

    Es war kalt, richtig kalt ….. meine 3 Lagen aus Pullover – Jacke 1 und Jacke 2 wärmten kaum. Tagsüber Hitze und nachts Kälte, Wüstenklima ……

    Aber das frieren wurde belohnt, hier mal ein paar der zahlreichen Fotos, die an diesem Morgen entstanden

    Sonnenaufgang im Monument Valley

    Durchgefroren ging ich dann zurück ins Wohnmobil und stellte den Heizlüfter an. Davon wachten die Kinder auf und kurze Zeit später kuschelten wir wieder alle vor der Heizung. Das war inzwischen an vielen Morgen unser Standard-Ritual, nicht, weil es immer so kalt war, sondern weil das einfach mega gemütlich war

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    Auf den heutigen Tag haben sich die Kinder und ich uns sehr gefreut:

    Ich habe eine private Tour bei einem Navajo gebucht, er würde uns ’sein‘ Monument Valley zeigen.

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    Gebucht habe ich die Tour hier:

    http://www.monumentvalleytours.net/

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    Der Treffpunkt war direkt vor dem View-Hotel.

    Weil ich beim Campground auschecken musste, parkte ich den Camper auf dem Parkplatz vom The View Hotel.

    Dort fanden wir auch direkt die Tour-Jeeps und ich sprach einen der Guides an.

    Ich sagte meinen Namen, er schaute auf die Liste und dann zeigte er uns, zu welchem Jeep wir gehen sollten

    Unser Wägelchen:

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    Da wir alleine waren, hatten wir freie Platzwahl und wir entschieden uns für die hintere Bank.

    Und dann ging es endlich los!!!  Nach allem, was bislang in diesem Urlaub schief lief, war ich so glücklich, dass wir diese Tour ohne Probleme antreten konnten. Unser Guide – ein echter Navajo – war sehr nett, er hat die ganze Zeit erklärt und die Tour war sehr kurzweilig und auch für die Kinder absolut lohnenswert, da der Guide mit vielen Bilder-Tafeln gearbeitet hat und Bilder sind Bilder, die versteht auch jemand, der noch nicht so gut englisch kann

    Impressionen von unserer Tour 

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    Viele Buttes erinnern an Gegenstände oder Formen – Unser Guide hielt an den entsprechenden Buttes an, erklärte einiges dazu und zeigte den Kindern die Bilder und deutete auf die jeweiligen Buttes

    Da in der Mitte sitzt zum Beispiel der König auf dem Thron

    Die Fahrt im offenen Wagen machte Spaß – und die Hüte konnte man zum Glück festschnüren 

    Immer wieder sahen wir die im Monument Valley frei lebenden Pferde der Navajos

    The Three Sisters

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    Es gibt einen großen Vorteil einer geführten Tour gegenüber einer Tour auf eigene Faust: Man bekommt auch Gegenden zu sehen, die mal als ’normaler Tourist‘ nicht zu sehen bekommt, zum Beispiel ein Dorf mit den traditionellen Häusern der Navajos, was vor allem für die Kinder sehr interessant war.

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    Die traditionellen Häuser heißen Hogans.


    Sie bestehen aus Lehm, Holz und Reisig und werden fensterlos gebaut. Der Eingang wird nach der aufgehenden Sonne ausgerichtet. Mittig im Hogan gibt es eine Vertiefung, hier befindet sich die Feuerstelle. Im Dach darüber ist ein Loch, wo der Rauch abziehen kann. Durch die Baumaterialien ist es im Hogan im Sommer angenehm kühl und im Winter mollig warm.

    Geschlafen wurde rings um die Feuerstelle.
    Starb ein Navajo, wurde auf der Rückseite vom Hogan ein Loch geschlagen, durch das der Verstorbene herausgetragen wurde. Das Haus wurde anschliessend samt Hab und Gut verbrannt und der Ort aus Furcht vor den Geistern des Toten gemieden.

    Die modernen Häuser der Navajos sind achteckige Blockhütten mit einem Kuppeldach, aus welchem der Schornstein herausragt. Sie sind geräumiger, aber dennoch nach dem alten Stil der Hogans gebaut.

    Unser Guide Benny erzählte uns, dass er damals mit seinen 5 Brüdern, seinen 5 Schwestern und seinen Eltern in so einem Hogan gelebt hat, also insgesamt 13 Personen. Ein Hogan war Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer in einem. Und das Badezimmer? – Das Badezimmer war die freie Natur!

    Wir hatten etwas Zeit und konnten die verschiedenen Hogans erkunden

    Blick ins innere

    Das ist unser Guide Benny. Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn fotografieren und das Foto für meinen Blog nutzen darf.
    Er hat die Tour sehr toll gestaltet und man spürte immer wieder, wie sehr er das Monument Valley liebte.

    Nur die Kinder waren anfangs irritiert, erwarteten sie doch einen „Indianer“  Native Americans mit Feder-Kopfschmuck und Gesichtsbemalung – aber Benny trug Jeans, ein Basecap und nutze sogar ein Smartphone.
    Er freute sich, dass die Kinder sich für die Geschichte und die Landschaft des Monument Valleys interessierten und immer wieder Fragen stellten.

    In einem anderen Hogan zeigte uns eine Navajo-Frau einige der traditionellen Arbeiten. Auch sie habe ich selbstverständlich vor dem fotografieren gefragt und ihr auch ein kleines Trinkgeld als Dankeschön dagelassen.

    In der kleinen Navajo-Siedlung gab es einige Tiere, dieser kleine Hund hatte es meinem Sohn besonders angetan und sie spielten eine Weile über den Platz. Am liebsten hätte er ihn mitgenommen, wenigstens für die Tour. Die Navajos sind sehr tierlieb, unser Guide hat 20 Pferde, welche sich frei im MV bewegen, Reiten kann er leider nicht mehr, aber die Liebe zu Pferden ist trotzdem geblieben.

    Weiter ging unsere Tour

    Eye of the Sun

    Ein weiteres kleines Highlight, welche man nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen kann: Alte Höhlenmalereien …. oder besser gesagt: Petroglyphen.
    Die indianischen Steinritzungen stellen Dickhornschafe dar.
    Der Unterschied zwischen Höhlenmalereien und Petroglyphen ist, dass Höhlenmalereien aufgemalt sind, während Petroglyphen in den Stein graviert, geschabt oder gepickt werden und damit in den Untergrund eingetieft sind.

    Es ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese Kunstwerke vor über 1000 Jahren angefertigt wurden.

    Ear of the Wind.

    Sieht gar nicht so riesig aus?! …..

    Um die Dimensionen besser darzustellen, habe ich mal meine Tochter etwas die Düne hochlaufen lassen

    Da erkennt man gut, wie riesig das ist!

    Big Hogan. Wir haben uns ganz am Ende auf den Boden gelegt und nach oben geschaut. Benny erklärte uns alles und wir hörten gespannt zu.

    Manche sagen, ‚The Three Sisters‘ seien eigentlich ein ‚W‘ wie welcome!

    Der lange schmale ist der Totempfahl, daneben tanzen 3 Navajos einen traditionellen Tanz. Der Totempfahl ist 600 Ft hoch, aber nur 30 Ft breit und der ein oder andere kennt ihn vielleicht aus den Filmen mit Clint Eastwood.

    So hoch stand im Winter das Wasser im Monument Valley

    The Submurine – Das auftauchende U-Boot

    Immer wieder sah man die Pferde auf den Wiesen

    Sie haben das ganze Areal als ihre Wiese

    Oben erkennt man ‚The Chief‘ – Der Häuptling

    Und hier schläft der Drache Fuchur

    Das ist am John Fords – Point

    Fehlt nur noch ein Cowboy mit seinem Pferd ….

    ….. wir hatten Glück, es fand grad ein Fotoshooting statt und als dies fertig war, stellte sich ein Navajo mit seinem Pferd auf dem Vorsprung und für ein paar Dollar konnte man Fotos machen, auf Wunsch auch von sich auf dem Pferd.

    Wild West – Live. Um uns herum, überall, als befänden wir uns mitten in einem der bekannten Filme, welche hier gedreht wurden.

    Meine Kamera glühte fast. Die Kinder durften sich jeder einmal mit ihren Cowboy-Outfits auf das Pferdchen setzten und es entstanden tolle Fotos inmitten der Wild-West-Landschaft

    The North Window

    The Thumb

    Das war die letzte Station unserer 2 1/2 Stündigen Tour. Von dort ging es zurück zum Parkplatz des Hotels

    Zum Schluss von der Tour sang unser Guide ein traditionelles Lied seines Stammes.

    Es war sehr ergreifend, mit dem vielen Hintergrundwissen, welches wir durch ihn bekommen haben und begleitet durch den traditionellen Gesang von unserem Guide durch das Monument Valley zu fahren.

    Ein toller Abschluss von einer unvergesslichen Tour!

    Das Gebäude dort oben ist das The View – Hotel.

    Fazit: Die Tour hat sich mehr als gelohnt, auch wenn sie doch einige Dollars kostet. Man bekommt so etliches gezeigt, was man vielleicht übersehen hätte, bekommt Wissenswertes der Geschichte der Navajos erzählt und vor allem sieht man auch viele Orte, welche man ohne Tour nicht zu Gesicht bekommen würde.

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    Für uns gehts es nun zur nächsten Etappe:
    Dem Grand Canyon!!!

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    Bereits veröffentlichte Berichte unserer US-Westküsten-Tour:

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

     

     


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  • Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon. Willkommen in einer ‚anderen‘ Welt!

    Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon. Willkommen in einer ‚anderen‘ Welt!



    Page ->  Horseshoe Bend und Antelope Canyon

    Wir haben den Bryce Canyon früh verlassen, um nicht zu spät in Page anzukommen.

    Es war kalt im Bryce und wir waren froh, nun in etwas wärmere Gefilde zu fahren.
    Es ist noch früh, wir hatten noch nicht einmal gefrühstückt. Die wundervollen Bilder vom Sonnenaufgang im Bryce Canyon noch im Kopf freuten wir uns schon auf unser nächstes Ziel.

    Durch den Morgen-Spaziergang im Bryce waren wir alle durchgefröstelt. Im Wohnmobil lief die Heizung auf höchste Stufe, die Kinder liessen ihre Jacke erst noch an.

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    Unser Ziel heute:

    P A G E

    Auf dem Plan standen:

    Besuch vom Horseshoe-Bend und
    eine geführte Tour im Antelope Canyon

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    Utah verlassen wir heute – und fahren wieder nach Arizona. Auf dem Weg von Las Vegas in den Zion sind wir schon einmal kurz durch Arizona gefahren, dieses mal würden wir aber länger bleiben.

    In Page gibt es mehrere weltberühmte Sehenswürdigkeiten – die meisten werden die Fotos davon kennen, bringen das aber nicht mit Page in Verbindung.

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    Karte:

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    Weitere Informationen

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    Knapp 250 km über die Strassen durch die fast unendlich wirkenden Weiten.

    Aber: Einen Teil der Strecke fährt man erst einmal wieder zurück. Einen anderen Weg gibt es vom Bryce nach Page nicht.

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    Wir erreichten Page genau passend zur Mittagshitze…. Gute Planung ist eben alles…..  …

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    Anders als Utah macht Arizona bei der Sommerzeit / Winterzeit nicht mit, also stellten wir unsere Uhren wieder 1 Stunde zurück. Das ist wichtig zu wissen, wenn man von Utah kommt und eine Tour in einem der Antelope Canyon o.ä. gebucht hat.

    Dazu hat Bernd einen interessanten Beitrag geschrieben:
    https://www.usa-reisetipps.net/leben-in-den-usa/zeitzonen

    Wir hatten auch eine Tour gebucht, aber erst für den Folgetag. Für heute stand nur Horseshoe-Bend an – und relaxen! Wir waren bis zu dem Tag jeden Tag auf Achse, von früh bis spät. Wir haben sehr viel gesehen, aber die Erholung blieb doch etwas auf der Strecke. Die Kinder begrüßten diese Idee – und für unseren Relax-Tag war der Campground in Page genau der Richtige! Warum? Das erkläre ich später, sozusagen wenn wir ankommen ;)

    Noch sind wir unterwegs, zwischen dem Bryce Canyon und Page. Unterwegs auf wirklich traumhaften Strassen, toll zu fahren.
    Wie bei jeder längeren Strecke sangen wir wieder „unser“ Lied. „On the Road again. Wir sind wieder on the Road again…“

    Unterwegs hielten wir bei einem Family Dollar an. Die Kinder haben von Ostern in diesem Jahr nicht viel mitbekommen, ausser ein paar bunte Ostereier, die wir in Calico gefunden haben – und so durften sie sich im Family Dollar jeder einen großen Kinder- Oster-Geschenke-Korb aussuchen, darin enthalten waren Oster-Süßigkeiten und ein paar Spielzeuge, dekoriert in einem bunten Osterkorb und grünen Papiergras.  Aber auspacken durften sie er erst, wenn wir am Campground angekommen sind und das Wohnmobil auch angeschlossen ist.

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    Ein paar Impressionen von der Fahrt vom Bryce Canyon Richtung Page 

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    Interessantes Schild.

    Solche Häuser haben wir öfters gesehen. Die Kinder nannten sie „Ufo-Häuser“

    Wieder in Arizona

    Bevor wir zum Campground fuhren, machten wir einen kleinen Stop am Horseshoe-Bend.

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    Horseshoe-Bend? Was genau ist das?

    In der Nähe von Page und dem Lake Powell in der Glen Canyon Recreation Area (Ja, es heisst wirklich Glen Canyon) fließt der Colorado River hufeisenförmig durch den Canyon.
    Am US Highway 89 gibt es einen extra-Parkplatz, von dort führt ein ca 1 km langer Fußweg zum Aussichtsplateau.
    In der Mitte von dem Fußweg gibt es eine kleine Hütte, sie ist auf dem gesamten Weg der einzige Schattenspender, daher sollte man die Mittagshitze im Sommer meiden und unbedingt ausreichend zu trinken mitnehmen.

    Das Aussichtsplateau liegt 300 Meter über dem Colorado- River. Es gibt keinerlei Absperrungen, die Felswände fallen teilweise steil ab. Weil es immer wieder zu Todesfällen durch leichtsinnige Touristen kommt, wird zur Zeit über eine Absperrung nachgedacht.

    Insgesamt liegt das Aussichtsplateau 1300 Meter über NN
    Aktuell ist der Zugang noch kostenlos (Stand Juli 2017).

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    Auf dem Satelliten – Foto von Google Maps erkennt man den Hufeisenförmigen Verlauf sehr gut – nur die Dimensionen lassen sich da kaum erahnen

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    Weitere Informationen

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    Unser Besuch beim Horseshoe-Bend

    Wie bereits gesagt kamen wir in der Mittagszeit dort an. Im April sind die Temperaturen aber noch sehr moderat, aber uns ist vor allem der Rückweg doch schon etwas schwer gefallen, denn man ist permanent in der Sonne.

    Schilder warnen vor der Hitze. Und mahnen, ausreichend Wasser bei sich zu führen.

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    Weit und breit keine Bäume. Diese Wüsten- Landschaft wirkte teilweise schon etwas ‚unwirklich‘

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    Der Fußweg zum Hufeisen – da hinten konnte man es schon erahnen. Wir waren schon gespannt – von hier aus sah das allerdings noch nicht sonderlich spektakulär aus.

    Die Kinder liefen trotz der Hitze sehr gut mit. Sie kannten die Fotos und freuten sich, das Hufeisen gleich „in echt“ sehen zu können. Jeder von ihnen hatte eine Trinkflasche mit und wenn wir gleich zurück am Camper ankommen würden, stand ein kühles Eis in Aussicht.

    Und dann standen wir davor. Es verschlug uns doch etwas die Sprache. Ich kannte unzählige Fotos vom Horseshoe Bend, aber auf keinem waren die Dimensionen zu erahnen, welche uns nun zu Füßen lagen.

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    Unten auf dem Colorado – River fuhren ein paar Schiffchen, sehr gut geeignet für einen Größenvergleich.

    300 Meter Höhenunterschied liegen zwischen uns und dem Colorado – River.

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    Kann man mit Kindern überhaupt zum Horseshoe-Bend gehen oder ist das nicht viel zu gefährlich?

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich doch etwas Bedenken, mit 3 Kindern dort hinzugehen. Aber meine Kinder sind keine Kleinkinder mehr, sie sind vernünftig, man kann ihnen alles erklären und so hatten wir eine Regelung: Die Kinder mussten ca 50 Meter weiter hinten auf einem kleinen Felsen warten.

    Einzeln holte ich sie ab und ging mit ihnen bis ca 3 – 4 Meter an die Kante, wobei es da nicht steil nach unten ging, sondern darunter noch eine kleine Ebene war und erst dahinter ging es in die Tiefe. Die Kinder mussten fest an meine Hand gehen und durften so hinunter gucken.

    Mit kleineren Kindern hätte ich das aber definitiv nicht gemacht. Zumindest nicht, wenn es mehr Kinder als Erwachsene gibt. Letztendlich ist das aber immer die Ermessenssache der Eltern. Fakt ist aber: Noch gibt es keine Schutzzäune und es geht 300 Meter in die Tiefe.

    Meine Kinder hatten sehr großen Respekt vor dieser Höhe. Sie haben einmal geschaut, waren aber froh, als sie wieder auf dem Felsen in sicherer Entfernung saßen. Wir haben aber mehrfach beobachtet, wie sich Erwachsene auf die Kante setzten oder auf einem Bein direkt an der Kante balancierten, nur um ein tolles Selfie zu machen ….
    Die Kinder sagten dann immer „Das ist doch total gefährlich!“ – und ja, sie haben Recht, denn wie bereits geschrieben sterben jedes Jahr Touristen bei irgendwelchen waghalsigen Fotoaktionen ……

     

    Es war relativ voll an dem Tag und wenn man sieht, wie nah viele an der Kante stehen, kann  man nur mit dem Kopf schütteln. Ich war froh, dass die Kinder das genauso sahen und ermutigte sie auch nicht, sich ganz nah an die Kante zu stellen, so wie es eine andere Mutter mit ihrem Jungen tat, und mir bei dem Anblick fast das Herz stehen blieb….
    Aber was macht man in solch einer Situation? Die Mutter ansprechen?! ….. ich weiß es nicht …….

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    Unser Fazit:

    Das Horseshoe-Bend einmal live zu sehen war mehr als lohnenswert!

    Wie schon sooft auf dieser USA-Reise waren wir beeindruckt von dem, was die Natur geschaffen hat.

    Übrigens:

    Auch Deutschland hat eine Art Horseshoe-Bend, südlich von Trier – die berühmte Saarschleife

    Foto: -> https://www.saarschleifetrail.de/favImage.png 

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    Wir machten uns nach einer Weile auf den Rückweg zum Wohnmobil.

    Im Wohnmobil gab es selbst gemachtes Joghurt-Eis aus dem Gefrierfach und für mich einen eiskalten Orangensaft. Die schmecken in den USA besonders gut (finde ich)

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    Unser Campground in Page

    Und dann fuhren wir zum Campingplatz. Ich hatte für 40 USD einen Platz auf diesem Campground reserviert:

    http://www.pagecampground.com/

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    Im Office meldete ich uns an und bekam meine Stellplatznummer.

    Die Kinder warteten immer ganz hibbelig auf die Campground-Karten und sobald ich diese hatte, gab ich sie den Kindern und dann wurde geschaut: Gibt es einen Pool, gibt es einen Spielplatz, gibt es ein Hallenbad usw.

    Und auch dieses mal war es wieder so – noch bevor die Kinder die Karte in die Hände bekamen, riefen sie schon aufgeregt alle durcheinander „Gibt es einen Pool?“ „Gibt es einen Spielplatz“ usw. Ich wusste das natürlich, sagte aber nichts, sondern gab den Kindern die Karte und ließ sie selber schauen. Das Spielplatz „Playground“ heisst wussten sie inzwischen und Pool ist Pool, das ist einfach ;)
    Schon nach ein paar Sekunden hörte ich pure Begeisterung: WOW! Spielplatz UND Pool !!!!!
    Der Campground in Page gehört bei den Kindern übrigens zu den Lieblingsplätzen von allen, welche wir auf unserer Tour besucht haben – nur mal als kleine Anregung für alle, die auch mit Kindern unterwegs sind.

    Wir parkten ein, das anschließen von Strom und Wasser ging flott, weil die Kinder alle mithalfen ……

    Bei der Gelegenheit füllten wir auch unseren Frischwassertank wieder auf, der wird nämlich auf der anderen Seite vom Camper befüllt.

    Der Wasseranschluss bringt zwar Wasser in das Wohnmobil, dient aber nicht dazu, den Tank aufzufüllen. Das muss man dann schon manuell machen, was aber sehr einfach ist.

    …… und dann durften sie endlich ihre Osterkörbe auspacken

    Es gab zusätzlich zu den Osterkörben noch ein paar andere Kleinigkeiten, die ich schon gekauft und mitgebracht hatte.

    Aber dann waren sie nicht mehr zu bremsen – Spielplatz und Pool, am liebsten gleichzeitig!

    Wir begannen aber mit einem Rundgang über den Campingplatz und besuchten dann auch den Spielplatz.

    Später an diesem Nachmittag gingen wir in das Hallenbad.

    Es gibt ein großes Becken mit verschiedenen Tiefen (Die Zwillinge konnten aber nirgends stehen) – und einen Whirlpool mit richtig schönem heissen Wasser.

    Es tat soooo gut, einfach mal in den Whirlpool zu gehen und sich das warme Wasser um den Rücken sprudeln zu lassen, ich entspannte binnen weniger Sekunden und auch meine sonst so quirligen Kinder genossen das sichtlich.

    Mit uns im kleinen Becken war ein Papa mit seinem Jungen – ebenfalls aus Deutschland.

    Ich ging abwechselnd mit den Zwillingen auch mal in das große Becken, aber wenn man aus dem warmen Whirlpool in das doch eher kühle Becken stieg, wollte man eigentlich nur möglichst schnell wieder zurück in den Whirlpool.
    „Kinder, ihr kommt ja wohl alleine klar, holt mich einfach morgen früh um 10 Uhr hier ab…“ sagte ich zum Spaß zu meinen Kindern und bekam nur ein kurzes „Ok“ als Antwort.
    Ich hätte wirklich noch eine Weile bleiben können, ….. aber nach einer knappen Stunde Badespaß und Whirlpool-Entspannung bekamen wir Hunger. …..

    Nach dem kleinen Snack im Camper liefen wir noch etwas auf den roten Fesen direkt angrenzend an dem Campground.

    Diese Steinlandschaft ist interessant und für die Kinder wie ein großer Spielplatz. Auch andere Kinder spielten und tobten dort, ungeachtet dessen, wie spät es schon war und das die Sonne schon unterging. Das hatten wir schon in Florida beobachten können, wo selbst um 22 Uhr noch Kinder auf dem Spielplatz tobten und es schien keinen zu interessieren.
    Bei uns in Deutschland sieht das ja vielerorts oft anders aus,….

     

    Blick auf den Campingplatz

    Obwohl man es beim Anblick dieser kargen Steinlandschaft nicht vermuten würde – hier gab es viel Leben. Blühende Büsche und Kakteen, Insekten, kleine Eidechsen, Vögel usw.

    Zurück im Camper kochte ich dann Abendessen. Die Kinder wünschten sich …… na, ratet mal …….. Nudeln mit Hackfleischsoße und Mais,…….  und dazu frisches Obst als Nachtisch.

    Die Nacht war nicht mehr so kalt wie die letzte Nacht im Bryce Canyon und am Morgen weckte uns die Sonne und ein strahlend blauer Himmel.

    Ideale Voraussetzung für ein Frühstück draussen.  Noch bevor ich das den Kindern vorschlagen konnte, packten sie schon ihre Schalen, Müsli,  die Milch und Co auf den Picknicktisch draussen vor unserem Wohnmobil. Sie liebten es, draussen zu essen – leider hat uns das Wetter da viel zu oft einen Strich durch die Rechnung gemacht ….

    Draussen frühstücken ist toll, da sind die Kinder und ich uns einig!

    Heute freute ich mich auf zwei Dinge: Die Tour durch den Lower Antelope Canyon und die Fahrt ins Monument Valley!

    Was ist der Antelope Canyon?

    Der Antelope Canyon besteht aus dem Upper Antelope Canyon und dem Lower Antelope Canyon. Beide liegen ein paar km voneinander entfernt in der Nähe von Page.
    Er entstand durch den Antelope Creek, ein kleiner 30 km langer Bach, welcher nur nach Sturzregen Wasser führt.

    Betreten darf man die beiden Canyons nur im Rahmen einer geführten Tour.

    Dies hat zwei Gründe, zum einen ist den Navajos dieses Gebiet sehr heilig und darf nicht ohne einen Guide betreten werden, zum anderen kann es passieren, dass es nach starken Regenfällen in den Canyons zu Sturzfluten kommt.
    In der Vergangenheit kam es dadurch leider schon zu Todesfällen.

    Ursprünglich wollte ich eine Foto-Tour durch den Antelope Canyon machen, was aber wegen der Kinder nicht möglich war.

    Dann wollte ich eine Tour im Upper Antelope Canyon buchen, welcher schöner  und auch grad mit Kindern einfacher zum begehen sein soll. Zu meiner Überraschung musste ich dann aber feststellen, dass schon Wochen vorher die Touren ausgebucht waren.
    Aus dem Grund buchte ich dann eine Tour im Lower Antelope Canyon. Kleiner Vorteil: Die Touren sind günstiger und der Lower Antelope Canyon ist auch nicht so überlaufen.

    Gebucht habe ich unsere Tour hier:

    https://antelopelowercanyon.com/

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    Weitere Informationen

    Bezahlt habe ich für die 3 Kinder und mich knapp 43 USD. Wir haben uns für die 10.50 a.m. Tour entschieden, weil wir vorher noch beim Campground auschecken und unser Wohnmobil für die Reise vorbereiten mussten, denn nach der Tour ging es direkt weiter zum Monument Valley . Ausserdem muss man bereits 30 Minuten vorher am Treffpunkt sein. Bezahlt wird direkt vor Ort.

     

    Unser Besuch im Antelope Canyon 

     

    Treffpunkt war direkt bei Dixie Ellis, es wurden kleine Gruppen gebildet. Zu Fuß ging es dann zum Eingangsbereich

     

    Der Eingangsbereich war zumindest etwas schattig, aber hier trafen alle Gruppen aufeinander und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich in den Canyon absteigen konnten.

    Nachteil beim Lower Canyon sind die vielen vielen Leitern. Die Kinder fanden aber gerade das sehr spannend und aufregend!

    Dann gingen wir auch endlich in den Canyon hinab.

    Die Wege schlängelten sich teilweise eng durch die Felsen aus rotem Sandstein

    So richtig alleine war man nie ….. vor uns war die vorherige Gruppe und nicht weit hinter uns schon die nächste.

    Bei einer Fototour sieht das anders aus, denn dann ist die Gruppe kleiner, man hat mehr Zeit beim durchgehen des Canyons und es sind Stative erlaubt.
    Bei einer normalen Führung sind sie verboten

    Der Mann mit dem Hut war unser Guide. Er sprach englisch und die Kinder deutsch – aber trotzdem schaffte er es immer wieder, die Kinder lauthals zum Lachen zu bringen. Er flaxte rum oder zeigte den Kindern kleine Besonderheiten vom Canyon! Wirklich toll und für die Kinder auch wenn sie nichts verstanden kurzweilig, lustig  – und lehrreich.

    Jetzt gibt es eine kleine Foto-Flut. Ich habe schon gut aussortiert, aber konnte mich nicht entscheiden ……

    Ein Sonnenstrahl traf genau eine der Öffnungen und die Kinder durften etwas Sand werfen.

    Es ist ein unbeschreibliches und fast schon surreales Gefühl, durch den Canyon zu gehen.

    Wie eine andere Welt

    Die Farben und Formen der Sandsteine wechselten immer wieder etwas, wieder einmal staunten wir, was die Natur hier tolles gezaubert hat
    Beim Blick nach oben fühlte man sich großartig und ganz klein gleichzeitig

    Wieder flaxte unser Guide mit den Kindern, während wir Erwachsenen Teilnehmer der Tour beim fotografieren mit den schwierigen Lichtverhältnissen kämpften. Harte Kontraste durch die schattigen Sandsteine und den harten Sonnenstrahlen

    Wenn ein Sonnenstrahl in den Canyon hinein geht, spricht man von ‚Beams‘

    Abschiedsbild vom Antelope Canyon, denn die Tour endet nun …..

    Das war der Ausgang.

    Ich empfehle jeden, der in der Gegend ist, eine Tour durch einen der Antelope Canyons zu buchen, es lohnt sich!

    Die Kinder fanden es „richtig cool“ . Es ist ein überwältigendes Gefühl, durch den Canyon zu laufen und das alles live zu sehen!

    Für uns ging es von einem Highlight zum nächsten, denn die kommende Nacht würden wir mitten im Monument Valley verbringen,  am meisten freuten wir uns auf die ganz persönliche Tour mit einem echten Indianer.

    Also, ab ins Wohnmobil und auf gehts zum Monument Valley!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

  • Der Bryce Canyon

    Der Bryce Canyon



     

    Der Bryce Canyon Nationalpark

     

    Weiter gehts auf unserem Wohnmobil-Roadtrip.

    Es tut mir leid, dass das jetzt so lange gedauert hat, aber meine Festplatte war kaputt und somit alle bereits sortierten und nachbearbeiteten Fotos sowie meine Reisenotizen futsch :(
    Ein Freund von mir konnte aber 98 % der Dateien retten, also noch Glück im Unglück. Auch wenn ein paar Dateien leider nicht mehr wiederhergestellt werden konnten.

    Witzigerweise habe ich diese externe Festplatte in den USA gekauft,…… nunja, jetzt gehts ja endlich weiter  :)

    Kleine Erinnerung:

    Mit meinen 3 Kindern haben wir einen schönen Nachmittag im Zion Nationalpark verbracht. Viel zu kurz, denn der Park ist wunderschön und zu schade zum nur-durchfahren.

    Aber den Bryce wollten wir auch unbedingt einmal sehen,….

    Also verabschiedeten wir uns schweren Herzens vom Zion – und unser Wohnmobil- Roadtrip ging weiter.

    Nach dem Zion Nationalpark fuhren wir in den Bryce Canyon.

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    Weitere Informationen

    Ca 120 km. Fahrtzeit: ca 1,5 Std.  Die kann man ganz entspannt fahren und hat am Ankunftsort noch genügend Zeit, sich alles anzusehen.

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    Was ist der Bryce Canyon Nationalpark?

    Der 145 qm große Bryce Canyon Nationalpark liegt im Südwesten vom US-Bundesstaat Utah.

    Das besondere an dem Park sind die vielen farbigen Fels-Nadeln und die tolle Aussicht über das gesamte Umland!

    Jährlich besuchen weit mehr als eine Million Touristen den Park!

    Er liegt in 2400 – 2700 Meter Höhe und liegt damit wesentlich höher als der Zion oder der Grand Canyon – und auch wesentlich kühler, wie wir noch zu spüren bekommen sollten …..
    Gegründet wurde er bereits im Jahr 1928, damit die farbigen Felspyramiden / Felsnadeln (Hoodoos) geschützt werden.

    Hintergrund: Um 1920 entstand das erste Hotel in dem Gebiet, ausserdem erschloss die neu gebaute  Union Pacific Railroad das gesamte Areal, so dass immer mehr Touristen in den Bryce Canyon kamen. Der ungezügelte Tourismus  fügte den Hoodoos und anderen geologischen Formationen leider schnell Schäden zu.

    Eigentlich ist der Name nicht ganz korrekt, denn der Bryce Canyon entstand nicht durch einen Fluss, wie zum Beispiel der Grand Canyon.
    Wind, Wasser und Eis haben die birazzen Felssäulen (Hoodoos)  gebildet, welche teilweise bis zu 60 Meter hoch sind. Die Hoodoos, das Wahrzeichen des Bryce Canyon,  entstanden an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus, jedoch verläuft der Abbruch an vielen Stellen nicht gerade, sondern halbkreisförmig. Diese halbkreisförmige Abbruchkante wird als ’natürliches Amphie-Theater‘ bezeichnet.
    Über eine Länge von 30 km entstanden so mehrere Amphitheater, das größte trägt den Namen ‚Bryce Canyon‘  und ist 5 km breit, 19 km lang und fällt 240 Meter ab!

    Wie auch der Grand Canyon und der Zion Nationalpark gehören auch die Felsformationen vom Bryce Canyon zu „The Grand Staircase“, einer riesigen Schichtstufenlandschaft, die sich in den Sedimentgesteinen des Colorado Plateaus herausgebildet hat und insgesamt an die 200 Millionen Jahre Erdgeschichte zeigt.

    Im Bryce Canyon gibt es 13 Aussichtspunkte, welche alle durch den Scenic Drive verbunden sind. Es gibt ausserdem mehrere Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen. Die kürzesten sind weniger als 2 km lang, der längste und schwierigste 14 km.

    Der leichteste Wanderweg ist der Rimtrail, er verläuft oberhalb der Abbruchkante vom Sunrise Point zum Sunset Point.

    Im Bryce Canyon ist die Luft sehr klar. Nachts kann man, da es wenig Lichtverschmutzung gibt, über 7500 Sterne am Himmel erkennen, in normalen Gebieten sind es lediglich 2000.
    Tagsüber hat man oft durch die klare Luft Fernsicht bis zu 300 km nach Arizona oder sogar bis nach New Mexiko!

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    Website vom Bryce Canyon Nationalpark:   https://www.nps.gov/brca/index.htm

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    Im Bryce Canyon gibt es zwei Campgrounds, welche man nicht reservieren kann.

    Ich wollte gerne zum Sunset-Campground und daher fuhren wir schon sehr früh los,haben noch einen Schlenker durch den Zion gemacht, aber dann ging es Richtung Bryce Canyon.

    Die Campgrounds im Park verfügen allerdings nicht über einen Strom oder Wasseranschluss. Dafür ist man direkt mittendrin.

    Wer nicht auf Wasser und Strom verzichten möchte, kann sich direkt vor dem Parkeingang einen Full-Hook-Stellplatz auf dem dortigen Campground reservieren. Full Hook heisst, es gibt Strom, Wasser und meistens auch einen Dumping-Anschluss.

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    Hier gibt es eine kleine Übersicht mit Campgrounds im Bryce Canyon und drumherum:
    https://www.womo-abenteuer.de/map

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    Bei den beiden Campgrounds direkt im Park gilt das Prinzip: First Come First Serve.

    Daher würde unser erster Weg zum Campground führen, damit wir sicher noch einen Stellplatz bekommen.

    Im Park gibt es auch ein Hotel. In der Bryce Canyon Lodge sollte man aber rechtzeitig ein Zimmer reservieren!
    In dem Gebäude vom Bryce Canyon Lodge gibt es auch ein Restaurant, dazu aber später.

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    Der Bryce vom Satellit aus:

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    Auf Google Maps kann man gut erkennen, dass die Abbruchkanten immer rund verliefen und nicht linear

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    Schon die Fahrt vom Zion zum Bryce ist landschaftlich atemberaubend. Der Weg führt u.a. durch die Red Canyons und schon da würde sich ein längerer Zwischenstop lohnen.
    Wir fuhren durch, denn wir wollten früh genug am Campground sein.

    Ein paar Fotos von der Fahrt zum Bryce und von der Fahrt durch den Red Canyon gibt es aber trotzdem:

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    Garfield County? Die Kinder überlegten, ob hier vielleicht der berühmte Lasagne-süchtige Miezekater herkommt ;)

    Die Strassen mit dem Wohnmobil entlang zu fahren war ein Traum, so ein unbeschreibliches Gefühl von Glück und Freiheit!

    „Kinder, zieht eure Köpfe ein!“

    Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir am frühen Nachmittag den Bryce Canyon Nationalpark

    Im Bryce gilt auch der Nationalpark-Pass / Annual Pass.

    Wir fuhren direkt zum gut ausgeschilderten Campground.

    Der Campground ist in direkter Nähe zum Sunset-Point, aber auch das Restaurant kann man bequem zu Fuß erreichen

    Der Campground ist im Winter allerdings geschlossen!

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    Eine Übernachtung auf dem Campground im Bryce Canyon kostet 20 USD – 30 USD.

    Wie bereits geschrieben kann man auf dem Sunset – Campground keinen Stellplatz vorab reservieren. First Come, First Save! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

    (Wohl aber auf den anderen Campground im Park!)

    Aus dem Grund kann man auch nicht vorab per KK bezahlen, sondern bezahlt auf dem Campground.

    Auf dem Sunset – Campground läuft das mit der sog. “Self Registration” ab. Das heisst, es gibt keine Rezeption, keine Schranke o.ä.

    Man bezahlt direkt am Campground, in dem man das Geld in einen Umschlag steckt und in eine Box wirft.

     

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    Wie funktioniert die Self Registration?

    Wenn man auf dem Campground ankommt, gibt es direkt am Eingangsbereich eine Infotafel mit einem Stellplatzplan und allen wichtigen Infos zum Campground.
    Und genau dort findet man auch die Umschläge mit dem Anmeldeschein, diesen nimmt man sich heraus und sucht sich einen freien Stellplatz.
    An jedem Stellplatz gibt es kleine Säulen mit Stellplatznummern. Hängt an dieser Säule bereits ein Zettel, ist der Stellplatz belegt – wobei viele auch einfach nur vergessen, ihren Zettel zu entfernen, daher sollte man ruhig mal einen Blick auf den Zettel werfen, ob das Datum noch aktuell ist.
    Man stellt seinen Camper (oder sein Zelt) auf einem freien Stellplatz und füllt den Anmeldeschein aus.
    Im Normalfall werden folgende Daten abgefragt: Name, Stellplatznummer, Ankunftsdatum und Abreisetag / Anzahl der Nächte, Anschrift, Kennzeichen vom Camper und die Anzahl der Personen.
    Diese Daten muss man alle ausfüllen!
    Dann steckt man die Gebühr passend in den Umschlag.
    Daher ist es immer wichtig, auch Bargeld in kleineren Scheinen dabei zu haben, denn es kann keiner wechseln und man muss das Geld passend in den Umschlag legen.
    Ich hatte immer ca 40 USD und etliche Münzen im Aschenbecher für solche Fälle.
    Dann trennt man den kleinen Abschnitt vom Anmeldeschein ab, der größere Teil kommt mit dem Geld in den Umschlag.
    Den kleineren Teil befestigt man an der kleinen Säule mit der Stellplatznummer direkt am Stellplatz, den Umschlag mit dem Anmeldeschein und dem Geld bringt man zu der Box am Info-Board. Meistens ist diese beschriftet mit „Deposit“ oder „Fee“.
    Und das wars auch schon.
    Ist also gar nicht schwer.
    Es fahren mehrmals am Tag Parkranger durch den Park und kontrollieren die Anmeldungen bzw vergleichen diese mit den Stellplätzen.
    Bei uns war es ein älteres Pärchen, wirklich ganz liebe Leute! Sie klopften bei uns am Wohnmobil, ob ich wirklich alleine mit 3 Kindern dort war. Ich bejahte dies und stellte meine Kinder vor. Wir unterhielten uns noch kurz und dann bekamen die Kinder jeder ein Nationalparkheft mit Rätseln und Bildern zum anmalen.

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    Wir parkten unseren Camper, füllten den Anmeldeschein aus und dann gab es erst einmal einen kleinen Snack.

    Der Campingplatz liegt wunderbar im grünen, umgeben von Bäumen und fußläufig zum großen Amphitheater des Bryce Canyon.

    30 USD hat der Stellplatz gekostet, wie bereits geschrieben gab es weder Strom- noch Wasseranschluss.

    Den Generator darf man abends nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit betreiben, da er sehr laut ist.

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    Nach einer kleinen Stärkung im Camper gingen wir dann zum Bryce Canyon.

    Ich kannte ihn schon aus vielen Reiseberichten und war sehr gespannt, ihn in natura zu sehen.

    Ein Weg durch ein Waldstückchen führt zu der oberen Kante des Canyons.

    Es war zwar sonnig, aber man spürte die Höhenlage, denn es war recht frisch.

    Und dann standen wir an der Oberkante vom Bryce Canyon.

    Der Anblick war atemberaubend. Die Kinder waren sprachlos, staunten und ich muss zugeben, dass ich ein Tränchen im Auge hatte. Obwohl ich es von vielen Fotos bereits kannte: Jetzt selber dort zu stehen und das ‚live‘ zu sehen flashte mich. Selbst jetzt beim schreiben bekomme ich schon wieder Gänsehaut. Man kann nicht fassen, was man da sieht, welche unglaublich schöne Landschaft die Natur da gezaubert hat!

    Wir liefen nur oben am Weg entlang, zwischen Sunsetpoint und Sunrise Point.

    Das große Amphitheater

    Wir gingen nach rechts – den Berg hinauf.

     

    Von dort hat man noch einen besseren Blick auf diese grandiose Landschaft

    Ganz oben angekommen gab es eine kleine Pause. Die Kinder hatten Getränke und Snacks im Rucksack.

    Es gab keinerlei Absperrungen,…. man stand an der Kante und blickte ein paar Hundert Meter in die Tiefe ……

    „Kinder, ihr bleibt auf dem Baumstamm sitzen, und ich mache ein paar Fotos, ok?“

    – „Mama, dürfen wir uns hier etwas umsehen?“

    Unweigerlich setzte bei mir Kopfkino mit den verschiedensten Horror-Szenarien ein ….

    „Nein, ihr bleibt bitte auf dem Baumstamm sitzen, hier gibt es keine Absperrung und da vorne gehts 250 Meter weit runter!“

    – „Aber ….“

    „NEIN!“

    Weiter unten waren Absperrungen und ich war echt erleichtert, aber hier oben war nix ….. Insgeheim hatte ich auch schon etwas Sorge mit meinen 3 Kindern in ein paar Tagen zum Grand Canyon zu fahren…..  Absolut unbegründet, wie ich dann noch heraus finden sollte, denn die Kinder waren um ein vielfaches vernünftiger und hatten mehr Respekt vor der Höhe als so mancher Erwachsener,…. dazu aber im entsprechenden Bericht mehr

    Die Kinder picknickten ganz lieb auf dem Baumstamm und ich konnte ein paar Fotos machen, aber immer die Kinder im Blick

    Anschließend liefen wir Richtung Sunrise Point, machten aber einen Essensstop im Restaurant von der Bryce Canyon Lodge.

    Die Preise waren ok, dafür, dass das Restaurant hier das einzige weit und breit war.

    Die Kinderkarte

    Wie wir es aus anderen Restaurants in den USA kannten,  bekamen auch hier die Kinder vorab etwas zum beschäftigen, dieses mal ein Wort-Suchspiel, auf englisch.

    Die Kinder fanden die Wörter trotzdem und ich erklärte, was das Wort, was sie fanden, bedeutet und wie man es ausspricht.  Also direkt eine kleine Englisch-Stunde
    Ein paar deutsche Worte fanden sie aber auch noch, wie zum Beispiel „Muh“ oder „Jack“ (Jack ist unser Hund)

    Das Essen war lecker und sehr reichhaltig ….

    Handyfoto und dazu noch meine Tochter abgeschnitten,…… ich hatte genau wie die Kinder einen Bärenhunger und da klappte das mit dem fotografieren nicht mehr ;) :D

    Endlich mal keine Nudeln!  ;)

    Nach dem Essen wollten wir noch zum Sunrise Point.

    Vor dem Gebäude der Bryce Canyon Lodge lag noch Schnee, die Kinder hatten Spaß, darauf herumzuhüpfen

    Dieser schöne blaue Vogel ist ein Diademhäher

    Zu meiner Erleichterung waren hier wieder alle Wege gut gesichert.

     

    Die untergehende Sonne tauchte alles in ein tolles Licht

     

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    Obwohl diese Landschaft jedes Foto wert ist, gab es eine Gruppe Menschen, die ihr den Rücken zukehrte ….

    Hm, was gibt es denn da zu sehen???

    Ahhhhh, alles klar :)

    Der kleine Kerl war sich gar nicht bewusst, dass er grad für einen Moment ein kleiner Star war!

     

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    Kleines Video:

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    Irgendwann liefen wir zurück zum Campingplatz.
    Wir wollten noch einmal ordentlich durchheizen, bevor wir gleich den Generator nicht mehr nutzen dürfen würden.

    Die Höhenluft schien zudem müde zu machen, denn sowohl die Kinder als auch ich waren froh, als wir uns am eigentlich noch recht frühen Abend in unsere Betten kuscheln konnten.

    Die Nacht war eisig, um die 0 Grad…. Als wir morgens wach wurden, waren wir Eisklötze und versammelten uns schon fast traditionell vor dem kleinen Heizlüfter. Der läuft mit Gas und der Zusatz-Batterie und kann so 2 Stunden betrieben werden. Aber in der Nacht hatte ich ihn schon 1/2 Stunde laufen lassen.
    Wir tauten dann so langsam auf, zogen uns an und fuhren bereits um 6 Uhr in der früh los. Frühstücken wollten wir später unterwegs irgendwo.
    Bevor es auf unsere Tour Richtung Page gehen sollte, machten wir aber noch einen kurzen Stop am Sunrise-Point des Bryce.

    Es war sonnig, der Himmel strahlend blau – aber es war auch sehr kalt, gefühlt keine 10 Grad.

     

     

    Im Licht der aufgehenden Sonne wirkten die Farben wieder etwas anders als am Tag zuvor

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    Aber dann machten wir uns doch bald auf den Rückweg, obwohl die Landschaft so wundervoll ist, lockte uns in dem Moment  die Heizung im Camper doch etwas mehr

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    Unser nächstes Ziel: Page!

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    Fotos von der Fahrt Richtung Page

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    Rehe direkt an der Fahrbahn

     

     

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    …… to be continued

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    Als nächstes nehme ich euch mit nach Page. Wir schauen uns das „Hufeisen“ vom Colorado River an, ausserdem machen wir einen Spaziergang durch den Antelope Canyon!

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    Danke, dass ihr wieder einmal dabei gewesen seid!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

  • Der Zion – Nationalpark

    Der Zion – Nationalpark



    Der Zion – Nationalpark

    Bei der Planung für unseren Roadtrip stellte ich – so wie viele andere bei der Planung auch – bald fest: Alles geht nicht.

    Fest auf meiner Wunschliste standen neben dem Grand Canyon, dem Valley of Fire und vor allem dem Monument Valley aber auch der Bryce Canyon und der Zion Nationalpark.

    Aber: Zion UND Bryce würde nicht klappen, ich musste mich also für einen der beiden Parks entscheiden,…. eine schwierige Entscheidung und nachdem ich zahlreiche Reiseblogs gelesen habe, entschied ich mich für den Bryce Canyon und wollte den Zion lediglich durchfahren.

    Soviel vorweg: Diese Entscheidung war definitiv falsch,….. Nicht, weil der Bryce nicht schön ist – der Bryce Canyon ist atemberaubend! Aber der Zion hat es mir angetan, obwohl wir nur durchgefahren sind ….

    Noch ein Punkt mehr auf meiner Wunschliste, falls ich irgendwann noch einmal an die Westküste reisen sollte :)

    Gegen Mittag fuhren wir vom Valley Of Fire aus los Richtung Zion Nationalpark.

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    Unsere Route:

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    Weitere Informationen

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    230 km lagen nun vor uns – ein Teil davon sollte durch den schönen Zion-Nationalpark führen.

    Als Campground haben wir einen Platz hinter dem Zion gewählt, zwischen dem Zion und dem Bryce Canyon.

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    Link zum Campground:

    http://zionrv.com/

    http://zionrv.com/

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    Family Dollar ist eine Supermarktkette. Die Läden sind eher klein und erinnern mich etwas an die in Deutschland bekannte Postenbörse / Sonderposten in Kombination mit einem kleinen Supermarkt. Trotzdem kaufe ich dort weitaus lieber ein als beim Walmart, nicht zuletzt, weil die Preise im FD etwas günstiger sind.
    Mit dem Camper fand ich immer ohne Probleme einen Parkplatz.

    Typische Ortsdurchfahrt

    Tolle Häuser standen in den kleinen Ortschaften, welche wir durchfuhren

    Und dann war sie wieder da: Diese gefühlt unendliche Weite. Karge Landschaften und endlos geradeaus verlaufende Strassen – so etwas liebe ich !!

    Eine Oase mit Golfplatz mitten im nichts

    Gestartet sind wir am Morgen in Las Vegas = Nevada. Der Weg zum Zion, welcher in Utah liegt,  führt ein kurzes Stück durch Arizona.

    Wir nähern uns den Bergen

    …. und sind schon bald mitten drin!

    Das ist mindestens ebenso imposant wie die weiten Landschaften zuvor

    Wow!

    Utah!  Für meine Kinder schon der 5. US-Bundesstaat, welchen sie bereisen. Bei mir ist es Nr. 7. Das ist noch sowas von ausbaufähig ;)

    Das Fahren auf solchen Strecken macht unendlich viel Spaß!!!

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    Die Tunnel-Warn-Schilder kündigen es rechtzeitig an: Wir nähern uns dem Zion

    Denn möchte man durch den Zion durchfahren, führt der Weg durch einen kleinen Tunnel – daher gibt es vorher Informationsschilder, welche Maße das Fahrzeug maximal haben darf.

    Mit unserem C25 Camper konnten wir problemlos passieren.

    Wir erreichen den Zion am späten Nachmittag

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    An dieser Stelle möchte ich euch den Annual Pass erklären:

    Plant man auf seiner USA-Reise den Besuch von mehreren Nationalparks, lohnt sich in den meisten Fällen der Kauf von einem Nationalpark-Pass.

    Jeder Nationalpark kostet Eintritt, der Zion als Beispiel würde 30 USD kosten.

    Der Pass kostet zur Zeit 80 USD (Stand April 2017) und berechtigt den Eintritt zu den Nationalparks, welche von folgenden Institutionen verwaltet werden:

    – Federal Recreation Lands (Recreation.gov)
    – USDA Forest Service
    – Bureau of Landmanagement (BLM Gebiete)
    – National Parks Service (National Parks / National Monuments)
    –  Fish and Wildlife Service

    Eintritt berechtigt dieser Pass  dem Passinhaber mit seinem Fahrzeug und allen weiteren Mitreisenden in diesem Fahrzeug.
    Kaufen kann man diesen Pass in allen Nationalparks, welche von den o.g. Institutionen verwaltet werden, entweder direkt beim Eingang oder beim Visitor Center.
    Ab Kauf ist er 1 jahr gültig. Er ist nicht übertragbar. Auf der Rückseite muss der Pass unterschrieben werden.
    Das Geld aus dem Verkauf der Pässe kommt den Nationalparks zu Gute.
    Zwar kann man den Pass auch online kaufen, jedoch fallen dann zum einen Versandgebühren an, zum anderen ist der Pass ab Kaufdatum 1 Jahr gültig.
    Es gibt Ausnahmen, wo der Pass nicht anerkannt wird. Das Valley of Fire gehört z.B. dazu, ausserdem alle von Indianern verwalteten Parks wie zum Beispiel das Monument Valley.

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    Infoseite:

    https://www.nps.gov/planyourvisit/passes.htm

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    Der knapp 580 qm große Zion Nationalpark liegt im Süd-westen von Utah an der Grenze zu Arizona. Seit 1919 ist er offiziell ein Nationalpark.
    Das Wort „Zion“ kommt aus dem hebräischen und bedeutet so etwas wie „Zufluchtsort“ oder „Heiligtum“, welches häufig von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde.
    Durch den Park ziehen sich mehrere Schluchten und Canyons, letztere sind aus 170 Millionen Jahre alten Sandstein entstanden.

    240 km Wanderweg bietet der Zion Nationalpark, ausserdem kann man dort an vielen Stellen Klettern oder aber den Park im Pferdesattel erkunden.

    Man sieht insgesamt 9 verschiedene Gesteinsschichten, welche zu einer riesigen Gesteinsformation gehören (The Grand Staircase). Diese erstreckt sich vom Bryce Canyon bis hin zum Grand Canyon und spiegelt über 150 Millionen Jahre Erdgeschichte wieder (Was im Grand Canyon sehr anschaulich dargestellt wird)

    Immer wieder kommt es zu Bränden in den Waldgebieten vom Zion Nationalpark. Diese sind inzwischen jedoch ein fester Bestandteil von dem Ökosystem in dem Gebiet.
    Grund: Zum einen verhindern kleinere Brände, dass sich größere Mengen an schnell brennbarem Material ansammelt, was wiederum zu einem Großbrand führen könnte, zum anderen dient die Asche teilweise als Dünger. Die gesunden Pflanzen überstehen die kleineren Brände meistens komplett schadlos. Aus dem Grund werden Brände nicht mehr wie früher sofort ausnahmslos gelöscht, sondern zunächst beobachtet. Gelegentlich werden auch kleine Feuer kontrolliert durch die Ranger gelegt.

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    Im Zion – Nationalpark gibt es einen Shuttle-Service.

    Der Zion Canyon Scenic Drive von März bis Oktober für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Die wichtigsten Punkte werden aber regelmäßig von einem kostenlosen Shuttle angefahren. Ausnahme: Gäste von der Unterkunft „Zion Lodge“ dürfen mit dem Auto bis zum Hotel fahren. 

    Durchfahren kann man den Zion ganzjährig.

    Hier gibt es alle wichtigen Infos zum Shuttle- System (Karten, Abfahrtzeiten usw)

    https://www.nps.gov/zion/planyourvisit/shuttle-system.htm

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    Karte vom Zion Nationalpark:

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    Weitere Informationen

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    Wie funktioniert das mit dem Tunnel im Zion – Nationalpark?

    Es gibt nur drei Zufahrtsstrassen in den Zion Nationalpark.
    Von Osten her ist die Zufahrt nur durch den Mt. Carmel Tunnel möglich.
    Dieser ist jedoch nicht sehr breit, daher müssen Fahrzeuge, welche breiter als 2,38 m oder höher als 3,45 m sind, gesondert durch den Tunnel geführt werden. Dafür wird die Gegenfahrbahn im Tunnel gesperrt und der Tunnel kurz zur Einbahnstraße umfunktioniert. Ranger regeln dies von beiden Seiten des Tunnels aus. Dies kostet für die entsprechenden Fahrzeuge eine Gebühr von 15 USD.

    Fahrzeuge, die höher sind als 3,98 m oder länger sind als 12,19 m oder aber mehr als 22,6 t wiegen, dürfen den Tunnel nicht passieren.
    Diese Fahrzeuge können den Park nur über den Nord-Eingang erreichen.

    Man bezahlt diese 15 USD am Parkeingang, dort, wo man auch den Eintritt zahlt oder den Pass vorzeigt. In die Windschutzscheibe wird dann die Quittung geklebt.

    Ich hatte vor der Durchfahrt wirklich etwas Sorge, immerhin hat so ein Wohnmobil ganz stattliche Maße und ich hatte Angst, das Dach von dem Camper beim durchfahren zu beschädigen.

    Als wir dann soweit waren, bemerkte ich schon nach den ersten Metern, dass diese Sorge unbegründet war. Ich hatte noch ausreichend Platz und konnte bequem den Tunnel durchfahren.

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    Geplant hatte ich einen Spaziergang zu einem schönen Aussichtspunkt.In diversen Reiseberichten las ich, dass man diesen Trail auch mit Kindern ohne Probleme entlang laufen kann.

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    Der Parkplatz ist direkt hinter dem Tunnel.

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    Weitere Informationen

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    Aber: Es war später Nachmittag, der Parkplatz war voll. Er ist ohnehin nicht so groß und selbst mit Mietwagen hätten wir keinen Parkplatz mehr bekommen.

    Der Shuttle hält hier leider auch nicht.

    Also blieb uns keine Wahl und wir fuhren weiter, hielten aber an mehreren Stellen an (es gibt immer wieder Parkplätze und Parkbuchten) und schauten uns den Zion Nationalpark an.

    Die Sonne verwöhnte uns heute und ließ die Farben der Berge noch mehr strahlen!

    Ein weiterer Tunnel, allerdings größer als der kostenpflichtige Tunnel

    Wir hielten immer wieder an, Parkmöglichkeiten gab es reichlich.

      

    Sonnenschein und blauer Himmel – Endlich mal richtig tolles Wetter heute!!!

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    Kurzes Video, um die Geräuschkulisse zu „zeigen“ :

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    Weitere Informationen

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    Tolle Kulisse für einen kleinen Snack, bevor es weiter geht

    Ich war geflasht von dieser Landschaft!

    Und wäre gerne noch länger geblieben ….. und die Kinder auch. Wir wären gerne hier gewandert oder hätten uns mit dem Shuttle den Rest vom Zion angesehen. Aber ich hatte mich bei der Planung gegen den Zion zugunsten des Bryce entschieden,…..

    Wir fuhren zum Campground, welcher ausserhalb des Nationalparks liegt.

    Die Anmeldung erfolgt gegenüber von der Einfahrt zum Campground. Wir bekamen einen Stellplatz direkt am Hang.

    Nach dem einparken sprangen die Kinder aus dem Wohnmobil und fingen an, alles anzuschliessen. „Mama, du fährst schon die ganze Zeit, jetzt sind wir mal dran!“
    Einer war für Strom zuständig, einer für Wasser und mein Sohn hat den Schlauch fürs Dumpen angeschlossen und auch direkt die beiden Tanks leer gemacht. Und ich? Habe mir das angesehen und gestaunt. Was hatte ich mir der Reise Sorgen gemacht, dass ich die ganzen Anschlüsse nicht hinbekommen würde….. Und nun sah ich (stolz) meinen Kindern zu, wie sie das alleine hinbekamen und richtig Spaß dabei hatten!

    Nach wenigen Minuten:

    Fertig!

    Unser Stellplatz.  Neben uns stand ein kleinerer Cruise America, müsste der C22 sein.

    Wir erkundeten kurz den Campground, aber dann rief eine ganz lästige Alltagspflicht: Wäsche,….

    Auf dem Campground gab es einen Waschsalon.

    Wir packten unsere Wäsche zusammen und für 8x einen Quarter Dollar konnten wir waschen und nochmals die gleiche Summe auch direkt trocknen.

    Die Wartezeit von insgesamt 1 Stunde vertrieben wir uns u.a. mit spielen

    Für die Wäsche hatten wir ja inzwischen unser eigenes System. Einer holt die Wäsche raus, einer faltet die Handtücher, der nächste alles andere und Nr. 4 in dieser Kette packt alles ordentlich in den Wäschekoffer.

    Das klappte inzwischen richtig gut, so gut, dass ich dieses System in etwas abgewandter Form zu Hause fortgeführt habe.

    Zurück im Wohnmobil war es Zeit fürs Abendessen. Die Kinder durften sich das Abendessen aussuchen: Es gab:  Nudeln.  …..  Wer meine anderen Berichte gelesen hat, wird nun vermutlich schmunzeln ……
    Wozu hatte ich überhaupt Kartoffeln gekauft? Wir bauen zu Hause selber auch Kartoffeln an, die Kinder sind ganz verrückt danach – aber in Amerika wünschten sie sich jeden Abend Nudeln,…..
    Ich beugte mich meinem „Schicksal“ ( ;) )  und es gab zum gefühlt 100. mal in Folge zum Abendessen Nudeln mit Tomatensoße und dazu Mais, frische Tomate und Gurke,….
    Morgen gibts aber Kartoffeln! Basta!

    Die Nacht war kühl und am nächsten Morgen war es zwar sonnig, aber frisch.

    Geplant war eigentlich direkt zum Bryce zu fahren …. aber ganz spontan disponierte ich morgens beim Frühstück etwas um: Ich wollte noch einmal versuchen, ob wir nicht jetzt Glück hatten und zum Canyon Overlook könnten. Extra dafür machten wir uns früh auf dem Weg, aber als wir am Parkeingang die Warteschlange sah, wusste ich schon, dass das wohl wieder nicht klappen würde,…..

    Und richtig, sämtliche geeigneten Parkplätze waren voll,….. schade :(   …… Wieder ein Punkt mehr für den nächsten Besuch, irgendwann …..

    Aber nun hatte ich erst einmal ein ganz anderes Problem, ich stand nämlich in dem kleinen Stau vor dem Tunnel, aber wollte nicht durch den Tunnel durchfahren, also musste ich mit dem Wohnmobil auf der Strasse wenden ….. ups,…..

    Die Maße von dem Camper hatte ich inzwischen gut im Gefühl, trotzdem schickte ich die Kinder raus mit dem Auftrag, STOP zu rufen, falls ich drohte irgendwo vorzufahren.

    Auch ein anderer Besucher half mir beim rangieren. Das ganze war gar kein Problem, ca 689x vor und zurück und schon stand ich wieder in der passenden Fahrtrichtung ;) .
    Nein, so schlimm war es nicht, es ging sogar überraschend schnell.
    Das Wohnmobil ist für seine Größe erstaunlich wendig und nach ein paar Zügen stand ich passend auf der anderen Strassenseite. Der andere Besucher meinte noch, ich könnte toll Wohnmobil fahren (Hach, soetwas hört man gerne) und dann ging es noch einmal durch den Zion zurück Richtung Bryce Canyon.

    Ein Nest von Gespinstmotten – soetwas hatten die Kinder auch noch nie gesehen und dachten erst, das wäre ein riesiges Spinnennest.

    Ich finde es sehr erstaunlich, wie Bäume auf diesen Felsen wachsen können!

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    Ach Zion, gerne wären wir länger geblieben.

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    Ein Teil von meinem Herz habe ich in San Francisco verloren  – und ein weiteren Teil hier im Zion.

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    Diese Natur hier ist unbeschreiblich schön. Kein Foto und kein Video kann das Gefühl wiedergeben, wenn man dort steht, inmitten dieser grandiosen Landschaft!

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    Sollte es ein nächstes mal geben, würden wir definitiv hier länger bleiben und ein paar Wanderungen unternehmen!

    Danke an alle, dass ihr wieder mit dabei ward!!! :D 

    Über eure Kommentare freue ich mich immer sehr! Da macht das Berichte schreiben gleich doppelt so viel Freude

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    Unser nächstes Ziel ist der Bryce Canyon!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

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  • Das Valley of Fire in der Nähe von Las Vegas – oder: Der beste Abenteuerspielplatz der Welt!

    Das Valley of Fire in der Nähe von Las Vegas – oder: Der beste Abenteuerspielplatz der Welt!



    Das Valley of Fire

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    Morgens  —  noch im Hotelzimmer in Las Vegas —  musste ich erst einmal eine kleine spontane Familien- Konferenz einberufen, denn ich war mir nicht sicher: Bleiben wir noch einen Tag in Las Vegas und streichen dafür das Valley of Fire und den Bryce Canyon, oder verlassen wir heute schon wie geplant Las Vegas.

    Kleine Hintergrundinfo:

    Für die Kinder habe ich vor der Reise ein extra Reisebuch gebastelt.

    Aus Reisekatalogen habe ich Bildchen unserer Ziele herausgeschnitten und dazu von Google Maps viele Karten ausgedruckt.

    Seite für Seite beschrieb ich unsere Route, schön bebildert und mit Erklärung, was uns an dem jeweiligen Stop erwarten würde.

    Daher kannten die Kinder von Bildern das Valley of Fire und auch den Bryce Canyon.

    Die Abstimmung, ob wir unseren Aufenthalt in Las Vegas verlängern sollen, fiel dann folgendermaßen aus:

    4:0 für die planmäßige Weiterfahrt!

    Meine Kinder lieben die Natur und auch ich haderte, ob ich wirklich so einen tollen Park wie den Bryce Canyon zu Lasten von einem weiteren Tag in Las Vegas streichen sollte….

    Ich müsste ohnehin irgendwann noch einmal zurück an die Westküste.
    Die vermasselte Stadtrundfahrt in San Francisco nachholen, den Pacific Highway am Big Sur entlang fahren (Bis ich das Geld für die Tour zusammen  habe, ist die Brücke längst wieder fertig) und die Wasserspiele am Bellaggio in Las Vegas anschauen und …… ach, so weit sind wir im Bericht noch nicht, das kommt noch,……  Geht halt nicht immer alles so glatt, wie man es plant …..

    Meine Jüngste begründete ihre Abstimmung dann auch noch „Wir haben in Las Vegas schon soviel gesehen, das kennen wir ja jetzt, aber die Naturparks kennen wir noch nicht, die möchten wir jetzt kennen lernen!“ und auch mein Sohn konnte es nicht abwarten, endlich mit dem Camper weiter zu fahren. Er fand das Hotel doof, immerhin gab es da keine Schlafhöhle und ein Lagerfeuer konnten wir im Hotel auch nicht machen.

    Wir checkten also aus und machten uns in unserem Wohnmobil auf den Weg Richtung Valley of Fire und im weiteren Tagesverlauf Richtung dem Zion Nationalpark.

    Schon die Fahrt dorthin ist landschaftlich sehr lohnenswert. Vielleicht haben wir das aber auch nur anders wahrgenommen, weil wir gestern noch im lauten, bunten und trubeligen Las Vegas unterwegs waren ;)

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    Ca 80 km Nord-Östlich von Las Vegas liegt dieser wirklich sehenswerte Naturpark.

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    Lage:

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    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen

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    Infos über den Valley of Fire – Statepark:

    Bereits 1935 eröffnet ist er der älteste und auch mit seinen 141 qm auch der größte State Park vom US-Bundesstaat Nevada.

    Er liegt auf einer Höhe von 610 bis 790 m üNN.

    Den Namen verdankt der Valley of Fire – Statepark seinen roten Steinen, welche sich vor 150 Millionen Jahren (!!) aus großen Wanderdünen formten. Die gesamte Region hat sich gehoben und gesenkt, gefolgt von starken Erosionen und so entstand dieser schöne Naturpark, wie ihn viele Besucher heute kennen.

    Die beste Zeit für einen Besuch sind der Frühjahr und der Herbst. Im Sommer werden es im Valley of Fire über 45 °C, ausserdem kann es zu teils starken Gewittern kommen. Im Winter kommt es öfters zu leichten Schauern, die Temperaturen können nachts bis auf den Gefrierpunkt absinken.

    Die Landschaft ist geprägt von den roten Felsen, es wachsen aber auch diverse Büsche und Sträucher sowie verschiedene Kakteenarten. Auch Blumen kann man hier trotz des Klimas finden.

    Filmfans werden die Landschaft vielleicht aus „Star Trek – Treffen der Generationen“ kennen, denn einige Szenen wurden im Valley Of Fire gedreht.

    Wenn man die Nationalparks in den USA besucht, kann man einen Pass kaufen, das erkläre ich später noch genauer.

    Für den Eintritt ins Valley Of Fire gilt dieser Pass allerdings nicht.

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    Eintrittspreise, Stand April 2017:

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    Hier gehts zur Website vom Statepark, dort gibt es immer alle aktuellen Infos, auch zu evtl. geänderten Preisen und zu Strassensperren:

    http://parks.nv.gov/parks/valley-of-fire

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    Wir kamen gegen 10 Uhr im Valley Of Fire an.

    Direkt am ersten Parkplatz hielten wir an. Die Kinder waren begeistert von den roten Felsen mit den vielen Höhlen.

    Sie kletterten auf den Felsen und riefen fröhlich: „Das ist der beste Spielplatz der Welt!“

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    Ich kam mit einem Japaner im Gespräch bzw machte mit deren Kamera ein Foto von den beiden und er mit meiner Kamera ein Foto von uns.
    Das macht man an den Tourihotspots dort übrigens oft. Ich hatte zig verschiedene fremde Kameras und Handys während unserer Tour in der Hand, teilweise sogar andere DSLRs, was ich immer sehr spannend finde ;)

    Als der Japaner hörte, wo wir herkommen, strahlte er. Deutschland sei ein tolles Land, so schön! Er war auch schon da und wäre ganz angetan von Deutschland. Ich habe ihn gefragt, wo er denn gewesen sei.
    Die Antwort überraschte mich dann irgendwie nicht, denn er antwortete „Rothenburg ob der Tauber und Schloss Neuschwanstein“ . Innerlich musste ich etwas schmunzeln. Von der Nordseeküste hatte er noch nichts gehört. Nun, er hat sich wahrlich zwei schöne Fleckchen meines Heimatlandes ausgesucht, kein Wunder, dass er so begeistert war.

    Auf dem Parkplatz war nicht viel los, und so blieben wir noch eine Weile im Wohnmobil und es gab für alle einen kleinen Snack aus dem Kühlschrank (Apfelmus) und kühle Getränke.

    Dann ging unsere Fahrt weiter.

    Geplant war ein Spaziergang zur Fire Wave, weil die Gesteinsformen dort besonders schön sind. Aber: Der Parkplatz war komplett voll, nicht einmal mit einem Mietwagen hätten wir dort Platz gefunden.
    Wir fuhren weiter zum Parkplatz der White Domes und liefen dort etwas, aber nicht den gesamten Trail, denn wir hofften, dass inzwischen bei der Fire Wave ein Parkplatz frei geworden wäre.
    Leider war dem nicht so,…  Schade.
    Ich hatte jetzt aber auch keine Lust, wieder zurück zu den White Domes zu fahren. Klare Fehlentscheidung, denn der Trail ist ebenfalls sehr schön, wie ich inzwischen in mehreren Berichten gelesen habe.

    Zwei Wanderer als Größenvergleich. Das ist schon sehr imposant.


    Wir fuhren zum Rainbow Vista Point.

    Das ist ein wirklich sehenswerter Aussichtspunkt mit einem tollen Blick über die Landschaft.

    Mit dem blauen Himmel und bei strahlendem Sonnenschein sah es fast so aus, wie von Bob Ross auf die Leinwand getupft. Ok, zugegegeben, damit können jetzt nur die älteren Leser etwas anfangen, also meine Generation und so.

    Der Parkplatz am Viewpoint – Auf dem Wohnmobil sieht man zwar einen anderen Nationalpark der USA, aber würde trotzdem fast passen mit dem Hintergrund ;)

    Vom Rainbow Vista Point geht auch ein kleiner Trail ab, welchen wir dann entlang liefen

    Es war heiß. Um die 30 °C. Und die einzigen Schattenspender waren die großen, roten Felsen.

    Eine beeindruckende Landschaft. So karg, wie sie auch auf den ersten Blick mit den vielen roten Felsen und dem roten Wüstensand zu sein scheint, steckt sie doch voller Leben.

    Blühende Blumen, Echsen,  Blumen in voller Blüte, verschiedene Vögel und die vielen grünen Sträucher und Büsche, welche verschiedene Insekten beheimateten.

    Mit den Kindern suchten wir nach Spuren im Sand. Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir diese hier:

    Die Spur einer Eidechse.

    Sie führte geradewegs in einen der Büsche und die Kinder suchten, ob sie die Eidechse entdecken können

    Wir haben sie tatsächlich entdeckt!

    Und ihr?

    Weitere Fotos von dem kleinen Trail:

    Ständige Wegbegleiter

    Als wir zurück am Wohnmobil fahren, gab es wieder einmal einen Snack in Form von ein paar geschmierten Broten und kühle Getränke aus dem Kühlschrank.

    Eine kleine Stärkung vor unserer nächsten Etappe – dem Weg zum Zion Nationalpark.

    Noch ein paar Fotos von unserer Fahrt durch das Valley Of Fire:

    Auch diese niedlichen Tiere leben im Valley of Fire

    Die Strassen durchs Valley zu fahren hat richtig Spaß gemacht!

    Man beachte den Strassenverlauf am Horizont mittig im Bild ;)

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    Unser Fazit:

    Das Valley of Fire lohnt sich, auch für einen Tagesbesuch von Las Vegas aus!

    Wir sind froh, dass wir das nicht auf unserer Route gestrichen haben.

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    Weiter gehts im nächsten Bericht, dann durchfahren wir den Zion und ich erkläre die Besonderheit mit dem Tunnel ;)

    Danke, dass ihr wieder mit dabei ward!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

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    Abends: Nudeln, ….. mal wieder…..
  • Viva Las Vegas! Mit 3 Kindern in der verrücktesten Stadt der Welt!

    Viva Las Vegas! Mit 3 Kindern in der verrücktesten Stadt der Welt!




    V
    I V A     L A S    V E G A 8-)

     

     

    Auf gehts in diese verrückte Stadt, aber erst einmal steht die Fahrt an …. und die ist nicht ganz ohne, also anschnallen bitte, auf gehts!
    Nachdem wir uns die Westernstadt Calico angesehen haben, ging es los.

    Tschüss Calico

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    Unsere Route:

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    Weitere Informationen

    Schaut sie euch ganz genau an!

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    Ca 235 km. Meiner Meinung nach auch fast die Höchstgrenze von Kilometern, welche man bei einem entspannten Roadtrip im Camper pro Tag fahren sollte.

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    Doofie lief zur Höchstform auf ……

    Das ist die Route, welche wir fahren sollten, obwohl ich extra noch alle Kartenmaterialien runter geladen habe …..

    Ich dachte mir schon, dass da irgendetwas nicht stimmen könnte,…. alle Autos fuhren zielstrebig den Highway Richtung Las Vegas. Keine Umleitung, keine Baustellenankündigung.
    Also folgte ich dem Strom und war sehr gespannt, was mir Doofie anzeigen würde, wenn ich an dem Punkt, an welchem ich abbiegen solle, vorbei gefahren wäre…..

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    Das Ergebnis:

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    Bitte wenden!!! …… Ähm, wie bitte?????

    Ich glaube, irgendetwas ist da beim Karten runterladen schief gegangen ….

    Ich ignorierte Doofie und fuhr den Schildern nach – und, Überraschung, konnte bis Las Vegas durchfahren!

    Ein paar Fotos von unterwegs:

    Eine gut ausgebaute Strasse durch die karge, leicht hügelige Wüstenlandschaft…..

    Viel zu sehen gab es für die Kinder nicht. Sie saßen am Tisch, spielten, malten und zwischendurch sangen wir auch mal unser Lied.

    Wir hatten uns ein eigenes Lied ausgedacht, welches wir immer wieder während der Fahrten gesungen haben.

    Nach der Melodie von dem alten Schlagerhit „Hello again“ sangen wir „On the Road again, wir sind wieder on the Road again, und wir fahren viele Meilen ab, doch der Weeeeeeg ist das Ziiiiieeeeel“ usw, 3 Strophen hatten wir zum Ende von unserem Roadtrip und wenn wir das Lied heute, ein paar Wochen nach unserer Tour, singen, dann ist alles wieder da: Wie wir im Wohnmobil sind, die Strassen entlang fahren, die manchmal fast unendlichen Weiten bestaunen, immer wieder anhalten, um uns die Landschaft in Ruhe anzusehen, von den Picknickpausen am Strassenrand vor grandioser Kulisse, von diesem unbeschreiblichen Gefühl von Freiheit …….

    Und wir sind uns einig: So eine Tour würden wir sofort wieder machen!

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    Klar gibt es schon so ähnliche Lieder, wie zum Beispiel dieses hier: Willie Nelson – On the Road Again  Aber das war UNSER Lied, unser eigenes! Getextet von den Kindern und mir, während wir die Meilen abgecruist sind.

    Karge Hügellandschaft.  Wir wohnen sehr ländlich im Münsterland, gar nicht weit weg vom Teutoburger Wald. Eine Landschaft so ganz ohne Bäume ist für uns daher doch recht ungewohnt

    Na gut, manchmal gab es ein paar kleinere Bäume am Strassenrand

    Das ist tatsächlich ein Ortsname!   Zzyzx . Fragt mich nicht, wie man das ausspricht. …. Zum Glück muss ich nur schreiben und das nicht vortragen ;) :D

    Die Fahrt war nicht ohne. Denn es war extremst windig! An den Strassen gibt es keine Bäume, keine Gebäude, keine größeren Büsche – und so kann der Wind nahezu ungehindert über die Landschaft und über die Strasse fegen – und der Camper bietet dem Wind leider viel Angriffsfläche. Das war zum fahren sehr schwierig, denn immer wieder gab es starke, unerwartete Windböen, welche den Camper gefühlt fast von der Fahrbahn wehten. Solche extremen Winde sind auch dort wohl ungewöhnlich, wie mir mehrere Einwohner erzählten. Oft wurde auf mobilen Strassenschildern vor diesen Windböen gewarnt….. Obwohl die Strasse frei und gut ausgebaut war, fuhren wir langsamer, denn mir war das sonst viel zu riskant,…..
    Aber es war sehr anstrengend, so zu fahren …..

    Tolle Wolkenformationen! Aber sie zeigen, wie stark der Wind pustete,…. Foto: Nina, aus dem Wohnmobilfenster

    Obwohl es sehr windig war, war es so warm, dass die Strasse am Horizont schon flimmerte

    Noch 72 Meilen …..

    Manchmal wirke das alles schon fast surreal

    Die Stadt am Horizont ist Prim, die erste Stadt hinter der Grenze Kalifornien – Nevada. Gleich würden wir Kalifornien also verlassen.
    In Prim gibt es drei Hotels, Casinos, ein Outlet und eine große Achterbahn. Fährt man von Nevada nach Kalifornien, hat man hier die letzte Gelegenheit für Glücksspiele.

    Foto: Nina
    Fast wie ein Mini – Las-Vegas.
    Bis nach Las Vegas sind es nun nur noch ca 70 km.

    Welcome to Nevada!

    Die Strasse ging langweilig weiter, gut ausgebaut, fast nur geradeaus ….

    Aber dann …. dann kam endlich der magische Moment, wo am Horizont Las Vegas auftauchte! Wow!!!

     

    Hotels, welche man aus den Werbeprospekten kennt, tauchen plötzlich vor einem auf!  Wir konnten es kaum glauben! Wir sind wirklich in LAS VEGAS !!!!!

    New York New York, Excalibur, Luxor …. Wow!

    Wir hatten heute eine kleine Besonderheit auf unserem Wohnmobil- Roadtrip, denn zum ersten und einzigen mal würden wir nicht auf einem Campingplatz übernachten. In Las Vegas gibt es ein Hotel mit Aussichtsturm und wie ihr inzwischen vielleicht wisst, liebe ich Aussichtstürme – Als Hotelgast kommt man für ein paar Dollar auf den Turm –  da konnte ich dann nicht wiederstehen.

    Wenn ihr genauso gerne Reiseprospekte durchstöbert oder Reiseberichte lest, wisst ihr nun schon, um welches Hotel es sich handelt:
    Das Stratosphere Las Vegas

    Vor allem ist es nicht nur irgendein Aussichtsturm – mit ca 350 Metern ist es der höchste freistehende Aussichtsturm der USA!

    Die Lage ist etwas ungünstig, wenn man den Strip besuchen will, aber die Bushaltestelle oder die Metrostation sind direkt vor der Tür.

    Ich hatte das Hotel x-mal kontaktiert, ob ich mit dem Camper am Hotel parken kann, aber ohne Erfolg. Es gab keine Rückmeldung. Auch über Booking, worüber ich das Hotel gebucht hatte, bekam ich nicht heraus, wie es mit Parkplätzen aussieht. Daher war ich doch etwas nervös, ob ich denn nun dort parken kann oder nicht,…

    Aber: Die ganze Sorge war unbegründet, direkt gegenüber vom Stratosphere gibt es einen großen, abgesperrten Parkplatz, wo wir auch unseren Camper parken durften.

    Es war ein seltsames Gefühl, als wir ihn dort abgestellt hatten, unsere 7 Sachen zusammen packten und den Camper verliessen …. der Camper war schon wie ein zu Hause für uns, und nun liessen wir ihn da so alleine auf dem Parkplatz zurück,…..

    Als wir nach Las Vegas fuhren, dachte ich so bei mir, dass es eigentlich schade sei, dass ich den Kindern nicht einmal ein typisches Casino zeigen kann.

    Doch schon direkt nach dem Betreten vom Stratosphere Hotel wurde ich eines besseren belehrt, denn wir standen mitten im Hotel-eigenen Casino! Fast jedes Hotel hat in Las Vegas ein Casino, dass man aber dadurch laufen muss, wenn man nur einchecken will, war mir neu.

    Die Kinder waren fasziniert von den vielen Automaten. Alles blinkte bunt, machte lustige Geräusche. Spielen darf man aber nicht, wenn man Kinder dabei hat! Erst ab 21 darf man sein Glück versuchen.

    Eingangsbereich zum Hotel, Aussichtsturm und Casino

    Und das ist er – ich freute mich jetzt schon, heute Abend dort hoch zu fahren!!

     

    Übrigens: An den Seilen, die ihr da seht, kann man sich abseilen, später gibts dazu noch einen Link, was es da oben noch alles gibt, was es kostet und wo man es buchen kann ;)

     

    Durchs Casino zur Rezeption.

    Ich hatte ein Zimmer mit Strip-View  gebucht, das kostete zwar etwas mehr, aber ich hoffte auf eine schöne Aussicht

    Unser Zimmer, Zimmer 15054 in der 15. Etage

    Und die Aussicht,…… Stripview hatte ich mir anders vorgestellt,…… ich war etwas enttäuscht ….

    Wir stellten unser Gepäck ab, aßen eine Kleinigkeit und dann ging es los, wir wollten jetzt endlich Las Vegas erkunden!

    Las Vegas ist die größte Stadt vom US-Bundesstaat Nevada.
    Auf 340 qkm kommen ca 615000 Einwohner.
    Bekannt ist Las Vegas für die vielen Casinos und für die Wedding Chapels, da Nevada unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetzte hat.
    Viele bekannte Künstler haben in LV ihre Shows, zum Beispiel Celine Dion oder David Copperfield, aber auch Elvis und Frank Sinatra hatten seinerzeit ihre festen Shows in LV.
    Jährlich besuchen ca 40 Millionen Reisende diese verrückte und schrille Stadt
    Partnerstädte sind:
    * An San, Südkorea
    * Huludao, China
    * Pernik, Bulgarien
    * Phuket, Thailand
    * Angeles City, Philippinen
    * Pamukkale, Türkei  (Das hat mich übrigens am meisten überrascht ;) )

    Am allermeisten freute ich mich auf die Wasserspiele am Bellaggio heute Abend, das sollte unser Tageshighlight werden.

    Wenn ich da geahnt hätte, was uns an diesem Nachmittag / Abend in Las Vegas erwarten würde, hätte ich an dieser Stelle den Tag spontan anders geplant,….. aber ich wusste es nicht, leider leider leider,……..

    Dazu aber später,……

    Wir gingen zur Monorail-Station. Die Bushaltestelle wäre zwar näher gewesen, aber in irgend einem Bericht habe ich gelesen, dass man von der Monorail aus eine nette Aussicht hat.

    Diese bezahlt man allerdings auch gut, um die 20 USD zahlte ich für unsere Tickets. Im Nachhinein hätten wir ganz normal den Bus nehmen sollen, mit einem Tagesticket. Das hätte uns ein paar Dollars und viele Schritte erspart ……

    Sollte ich irgendwann wieder nach Las Vegas kommen, werde ich das auf jeden Fall so machen. Der Bus fährt alle 15 Minuten und man kommt so wirklich bequem an alle wichtigen Punkte vom Strip, inkl. das Las Vegas Welcome- Sign. Ausserdem gibt es in den Bussen Gratis-WLAN.

    Wir sind, obwohl wir Monorail, Bahn und Bus genutzt haben, übrigens an diesem Nachmittag knapp 26.000 Schritte gelaufen!!!!!

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    Klischee lässt grüssen, auf dem Weg zur Monorailstation sahen wir eine der vielen Wedding-Chapels und die passenden Limousinen davor . Fehlte nur noch Elvis,…. ;)

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    Website der Las Vegas Monorail: http://www.lvmonorail.com/

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    Fotos von der Fahrt mit der Monorail:

    Da kommt sie!

    Der goldene Trump-Tower

    Der Turm ist der Aussichtsturm von unserem Hotel

    Der High Roller – das 2014 eröffnete Riesenrad ist das größte der Welt!!!!  Mit seiner Höhe von 168 Metern bietet es eine spektakuläre Aussicht aus den Strip

    Der High Roller hat eine eigene Monorail-Station.

    In einer Kabine passen bis zu 40 Passagiere, die Fahrt dauert ca 30 Minuten.
    Eine Fahrt mit dem Riesenrad kostet am Tag 27 USD und nach Anbruch der Dunkelheit 37 USD. Wenn man sich nicht in die teils lange Warteschlange einreihen möchte, kann man den 60 USD teuren Expresspass kaufen.

    Wir haben uns gegen das Riesenrad entschieden, da wir ja am Abend auf „unseren“ Aussichtsturm gehen wollten.

    Mit der Monorail fuhren wir komplett durch, bis  zum Excalibur / New York New York.

    Von dort wollten wir uns das Luxor Hotel ansehen und natürlich das Las Vegas Welcome Sign.

    Zu laufen waren das knapp 3 km.

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    Wir stiegen aus der Monorail an der Endstation aus und liefen Richtung Strip.

    Die Kinder entdeckten die Freiheitsstatue vom New York New York Hotel.

    „Mama, Doofie hat uns gar nicht nach Las Vegas geführt, sondern nach New York!!“ riefen sie laut lachend

    Passender Pullover für diese Kulisse

    Mehrspurige Strassen entlang vom Strip – um sie zu überqueren, nutzt man die Fußgänger-Brücken

    Ich mutiere noch zur Selfie-Queen ;)

    Die wichtigsten Dinge griffbereit: Sein Glücksbringerhund, welchen wir letztes Jahr in der Schweiz gekauft haben und seine Fahrkarte für die Las Vegas Monorail

    Vom New York New York ging es Richtung dem Hotel Luxor. Hätte ich gewusst, was uns am Abend erwarten sollte, hätte ich spätestens genau an diesem Punkt unseren Tagesplan ändern müssen,….. Hätte hätte,…… :(

    „Ohhhh nein, Doofie hat uns noch dööfer geführt, jetzt sind wir auch noch in Ägypten!“

    Jana: „Die Sphinx ist ja gar nicht echt, guckt euch mal die Nase an, die ist noch ganz!“
    Marc: „Ja, weil Obelix noch nicht hier gewesen ist!“

    Für die, die es nicht wissen: Obelix war es, der damals die Nase der Sphinx zerstört hat. Seltsamerweise steht das in keinem Geschichtsbuch ;)

    400 Millionen Dollar kostete der Bau vom Luxor, 6000 Arbeiter bauten diesen imposantem Hotelkomplex in grad mal 18 Monaten!

    107 Meter ist die Pyramide hoch – genau wie die nebenanliegenden Towers besteht sie aus 30 Stockwerken.

    Die Zimmer direkt in der Pyramide sind etwas günstiger als die Zimmer in den Towers, da diese neuer und moderner sind, insgesamt gibt es 4400 Zimmer, davon sind 236 exclusive Jacuzzi-Suiten. Damit liegt das Hotel Luxor auf Platz 6 der größten Hotels der Welt.

    Vor dem Hotel steht die Nachbildung der Sphinx im Maßstab 1:2

    Das Hotel Luxor ist genau wie das Hotel Excalibur und das Mandala Bay seit 2004 im Besitz der MGM-Mirage-Group.

    In der Pyramide

    Die Sphinx als Nachbau von dem ursprünglichen Original (Bevor Obelix dort war ;) )

    Die Kinder waren gut drauf, obwohl uns schon fast die Füße weh taten. Wir waren vormittags in Calico ja auch schon viel gelaufen!
    Aber es war alles so spannend, dass wir unsere Füße manchmal fast „vergaßen“

    Trotzdem würde ich beim nächsten mal die Stationen mit dem Bus abfahren; beim laufen sieht man zwar vieles, aber man verliert auch Zeit. Gerne wäre ich zB mit den Kindern ins Venetien gegangen, aber das wäre dann zu spät geworden,…..

    Weiter ging es zum Las Vegas Welcome Sign!

    Da ist es – so sieht es übrigens von hinten aus

    Lage:

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    Direkt am Flughafen. Damals lag der Flughafen übrigens weit ausserhalb von Las Vegas , inzwischen ist er fast mittendrin

    Wer ein Foto mit dem bekannten Sign möchte, muss sich hinten anstellen.

    Direkt am Sign gab es einen Mann, welcher die Touris mit deren eigenen Kameras vor dem Sign fotografierte.

    Wir beobachteten das eine Weile, konnten aber nicht herausfinden, was er für diesen Service nimmt.

    Daher haben wir vorsichtshalber mal nachgefragt, als wir an der Reihe waren. Immerhin hat man ja schon oft von Abzocke gehört …..

    Zu unserer Überraschung hat er aber keinen festen Preis. „Ein Trinkgeld. Soviel, wie ihr möchtet!“ sagte er.

    Ich drückte ihm meine kleine Kamera in der Hand und er sagte, wie wir uns hinstellen sollen und fotografierte drauf los. Auch von jedem einzelnen von uns machte er Fotos. Insgesamt waren wir nach ca 2-3 Minuten fertig

    Danach haben wir uns zusammen die Fotos angesehen, ob wir denn auch zufrieden seien. Ja, das waren wir und drückten ihm 5 USD in die Hand.

    Manchmal sieht man in Discountern Reiseprospekte und vor kurzem stand eine Reise nach Las Vegas auf dem Titelblatt mit eben genau diesem Welcome to Las Vegas – Sign auf dem Titelbild. Jana hat sich direkt 3 Stück davon mitgenommen, weil sie so glücklich darüber war, dort auch schon gewesen zu sein. Eins bekam dann ihr Papa, eins Oma und Opa und eins liegt nun im Kinderzimmer

    Das Las Vegas Sign ist direkt am Flughafen und die ganze Zeit sah man die starteten Flugzeuge. Das muss toll sein, wenn man auf der richtigen Seite sitzt und dann diesen Panoramablick auf den Strip hat!

    Wir liefen zurück Richtung Bellaggio. Unterwegs machten wir aber einen Essensstop, schrieben unseren Freunden und Familie zu Hause, schickten Fotos und stärkten uns für die nächsten Stunden.

    Es war richtig heiß, um die 29 °C – 30 °C , selbst der starke Wind war warm und fühlte sich fast wie aus dem Fön gepustet an

    „Hey Kinder, es ist so heiß, dass ich schon rosa Elefanten sehe!“ –   „Mama, da ist wirklich ein rosa Elefant! Wir sind in Las Vegas, da gibt es ALLES!“

    Hinten links sieht man die Pyramide vom Luxor

    Gleich würden wir am Bellaggio die Wasserspiele sehen!!!!

    Vorher schauten wir uns aber das Excalibur an.

    Das Drei-Sterne-Hotel wurde 1990 eröffnet und ist im Stil einer mittelalterlichen Burg gebaut.

    Im Hotel gibt es 4000 Zimmer, natürlich ein Casino, sechs Restaurants, 2 Pools – und tägliche Ritterspiele sowie zweimal pro Abend eine Rittershow und das Abendmahl im Stil der Tafelrunde von König Arthur

    Am Luxor stiegen wir in die kostenlose Metro und fuhren bis zum Excalibur, immerhin knapp 1/2 km laufen gespart und mal etwas sitzen, ….. unsere Füße qualmten schon fast ;)

    Das Excalibur. Wenn wir noch einmal nach Las Vegas kommen, möchten die Kinder hier übernachten, sie waren restlos begeistert von dieser Architektur

    Wieder führt der Weg durchs Hotel-Casino

    Die Architektur der Burg zieht sich auch innen weiter.

    Weiter ging es den Strip entlang, u.a. am New York New York vorbei

    Obwohl wir wirklich viel gelaufen sind, waren die Kinder immer noch gut gelaunt. Es gab aber auch viel zu entdecken, langweilig war es nicht einen Meter

    Anlehnung an die  Brooklyn Bridge am New York New York Hotel. Da werden Erinnerungen an meinen New York Trip im Dezember wach

     

    Jana hatte ihre Kiddy Zoom* mitgenommen, denn sie hoffte, in Las Vegas irgendwelche von ihren geliebten Comic-Stars zu treffen

     

     

    Video (in HD)

     

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    b

    Sie war nur am fotografieren – woher hat sie das nur?? ;)

    Kinder, da ist Pikachu!!!! Los, werft einen Ball, bevor er weg ist!

     

    Wieder ein kurzes Video (in HD)

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    Weitere Informationen

    Wir nähern uns dem Bellaggio mit seinen Wasserspielen!!

    Erinnerungsfoto mit Pikachu. Auch hier zahlt man wieder, was man möchte. Keine Spur von der angeblichen Abzocke, wie man es sooft von Las Vegas gehört hat

     

    Und dann standen wir an dem großen Wasserbecken am Bellaggio.

    Es war frisch geworden, seitdem die Sonne weg war und der Wind begleitete uns den ganzen Tag über schon.

    Wir suchten uns gute Plätze, um das Wasserbecken herum warteten viele ebenso gespannt wie wir, dass es endlich losgehen würde

    Wir warteten und warteten ……

    …. und warteten ……

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    .

    Aber ….. nichts passierte.

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    Nach über 1/2 Stunde kam eine Durchsage:

    Wegen des starken Windes würde es an diesem Abend keine Wassershow mehr geben.

    ……

    Ne, oder….?! Das ist doch nicht wahr ……..

    Ich hätte losheulen können, ….. das sollte doch eines unserer Highlights auf diesem Roadtrip sein …..

    Fragende Gesichter auch um uns herum, viele verliessen ihren Platz und auch wir gingen dann irgendwann traurig und enttäuscht Richtung Bushaltestelle.

    Jetzt hatten wir endlich mal keinen Regen, und dann macht uns der Wind so ein tolles Erlebnis kaputt ….. das ist doch nicht fair,…..

    Auch die Kinder waren traurig, denn ich hatte ihnen im Vorfeld Fotos und Videos gezeigt und sie haben vor Beginn der Reise erzählt, dass wir einen riesigen Springbrunnen ansehen würden.

    Hintergrund:

    In Las Vegas herrscht extreme Wasserknappheit. Die Bewohner dürfen z.B. nur 1x die Woche ihren Rasen wässern und auch nur an bestimmten Wochentagen. Weil das natürlich nicht reicht, gibt es inzwischen Firmen, welche die braunen Rasenflächen mit grüner Farbe ansprühen.

    Und auch die Wasserspiele vom Bellaggio müssen sich an gewisse Gesetzte gegen Wasserverschwendung halten. So werden die Fontänen immer so berechnet, dass kein Tropfen das Wasserbecken verlässt.

    An diesem Abend war das wegen dem Wind aber leider nicht möglich, daher fanden sie gar nicht statt …..

    Ja, ich war mega enttäuscht,…..

    …..

    ….

    Abschieds-Erinnerungsfoto

    Wir liefen zurück zur Bushaltestelle und trafen unterwegs auf Olaf und Micky Maus – für ein freiwilliges Trinkgeld konnte ich die Kinder mit ihnen fotografieren

     

    Im Bus gab es Gratis WLAN und wir verschickten wieder einmal ein paar Fotos nach Deutschland

    Zurück am Hotel gab es dann aber zumindest das andere Highlight: Die Fahrt auf den Aussichtsturm.

    Dort oben kann man nicht nur die Aussicht geniessen – Adrenallin – Junkies kommen da auch voll auf ihre Kosten:
    http://www.stratospherehotel.com/TowerExperience

    Die Preise für die Aussichtsplattform:

    20  USD pro Person, für Gäste des Hotels jedoch nur 5 USD.

    Es gibt auch eine Aussen-Plattform – natürlich war diese geschlossen, wegen dem Wind….. * seufz *  Auch die Fahrgeschäfte fuhren an dem Abend nicht,…..

    Von innen kann man durch die schrägen Panoramafenster aber auch den Ausblick auf Las Vegas aus 270 Metern Höhe geniessen – die Kinder waren genauso geflasht von der Aussicht wie ich!

    Das lohnt sich wirklich, wobei ich auch gerne mit dem Riesenrad gefahren wäre,….. Ja, ich muss definitiv noch einmal nach Las Vegas, dann aber für ein paar Tage – es gibt da auch mit Kindern bedeutend mehr zu sehen und zu erleben, als ich es anfangs vermutet hätte.

    Fotos mit Stativ konnte ich hier allerdings vergessen, dafür spiegelte sich alles viel zu sehr in den Scheiben und ach ja, das Stativ musste ich ja auch unten abgeben,…..

    Ein Meer aus Lichtern lag uns zu Füßen

     

    Der Lichtstrahl mittig kommt von der Spitze vom Luxor-Hotel (von der Pyramide)

    Dann ging es durchs Hotel zurück in unser Zimmer

    Das wars! Ein aufregender Tag ging zu Ende. 

    Fix und alle, aber voller toller Eindrücke fielen wir ins Bett …..

    Für morgen stand Valley of Fire und der Zion Nationalpark auf unserem Programm!

    Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei!!!!

    Gute Nacht zusammen!!!!

     

     

    *) VTech hat mir die Geräte zum ausprobieren zugeschickt. Dafür einen herzlichen Dank an VTech!!! Die Gestaltung von diesem Bericht oder den Ablauf von unserem Roadtrip hat das aber in keinster Weise beeinflusst. Auch bekomme ich kein Geld dafür.

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    USA – Roadtrip an der Westküste

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  • Calico – Die alte Westernstadt aus der Blütezeit des Silber-Bergbaus

    Calico – Die alte Westernstadt aus der Blütezeit des Silber-Bergbaus


    Calico

    Calico-Ghosttown

    Calico liegt fast genau zwischen Los Angeles und Las Vegas.

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    Die Fahrt von Morro Bay nach Calico war lang.

    450 km – unser erster richtiger und reiner Fahrtag.

    Auch wenn die Landschaft abwechslungsreich war und wir immer wieder mal anhielten – die Strecke zog sich zwischendurch wie Kaugummi ….

    Relativ am Anfang fuhr ich erst einmal zur Tankstelle.

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    Man muss in den USA vorher bezahlen und ich hatte immer noch kein Gefühl dafür, wieviel Gallonen Benzin für wieviel Dollar in meinem Tank passten und so habe ich etwas vorsichtig für 100 USD getankt. Mein Tank war danach etwas mehr als halb voll….. uff,……

    Für die Kinder gab es dann noch ein Eis, welches sie während der Fahrt essen konnten.

    Wir hatten für heute nichts weiter geplant, ausser abends am Campground ankommen und zwischendurch unsere Vorräte auffüllen.

    Landschaftlich war die Fahrt vor allem am Anfang sehr schön

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    Wir steuerten irgendwo unterwegs einen Walmart an. Der hat immer riesig große Parkplätze und mit dem Camper fanden wir immer einen Parkplatz über 2 Parkplätze.
    Aber leider ist der Walmart selber auch sehr groß und ich fühle mich zwischen den riesigen Regalen mit der unendlich scheinenden Auswahl von den verschiedensten Produkten immer etwas verloren.

    Meine Kinder haben einen ganz bemerkenswerten Sensor, angeboren bei allen dreien. Egal, in welchem Laden wir sind, sie finden immer in kürzester Zeit a) die Spielzeugabteilung und b) das Süßigkeitenregal.
    Ich habe ausprobiert, ob dieser Sensor auch für Milch, Nudeln oder Brot einsetzbar ist – hat aber leider nicht funktioniert und so kurvten wir mit unserem riesigen Einkaufswagen etwas planlos durch die riesigen Gänge,…..

    Amerikanisches Spielzeug ist toll, aber noch besser sind die amerikanischen Süßigkeiten!

    Was da alles in meinem Einkaufswagen gelandet ist …..
    „Mama, wir wollen alles einmal probieren!“
    – „Alles???“  (…. den Satz führte ich in Gedanken weiter …. ‚Da wird sich euer Zahnarzt aber freuen,…..‘)

    Wir haben bei diesem Einkauf knapp 200 USD gelassen. Neben Lebensmittel und jaaaaa, auch ein paar Süßigkeiten sowie ein paar Schuhe für meine Älteste landeten aber auch noch eine Ladung Feuerholz für 10 USD, Marshmallows und ausserdem eine externe Festplatte in unserem Einkaufswagen.

    Mein Plan, meine Fotos auf meinem Drive-Ordner / Cloud zu sichern, funktionierte ja nicht und ich hatte wirklich Sorge, dass mit meinem Laptop irgendetwas passieren könnte, ohne dass ich meine Fotos gesichert habe.

    Vielleicht reagiere ich da so panisch, weil ich so eine Art Reisefotografietrauma habe, denn bei unserer Hochzeitsreise nach Barcelona crashte mir am letzten Tag meine (einzige) Speicherkarte und ich habe kaum Erinnerungsfotos von unseren Flitterwochen,….

    Damals hatte ich meine 1. Digitalkamera, es war eine kleine Kompaktkamera und sie hatte schon 3.0 MP, das war damals schon recht gut, aber es gab schon Kameras mit 4.0 oder gar 5.0 MP, aber die waren dann auch sehr teuer. Da reichte dann auch eine große Speicherkarte,….. Ausserdem hatte diese Kamera schon 3-fachen Zoom! Ja, damit fing meine Digitalfotografie an, damals,…. Davor hatte ich eine Kamera, in welcher man noch Filme einlegen musste. Maximal 36 Fotos konnte man damit machen und wusste erst nach ein paar Tagen, ob die Fotos was geworden waren oder nicht.

    Erstaunlich, wie sich der Markt seitdem entwickelt hat.

    Meine aktuelle Kamera hat 24,2 MP und fotografiert nicht nur im speicherplatzsparenden JPG – Modus, sondern im RAW – Modus. Dieser braucht sehr viel Speicherplatz, deswegen habe ich 8   16GB-SD-Karten dabei (falls ich mal kein Internet habe und daher nicht sichern kann, lasse ich die Fotos nach dem kopieren auf den PC auf der SD- Karte, packe sie weg und lege eine neue SD Karte in die Kamera) Ich sichere die Fotos jeden Abend auf meinem Laptop – und nun nach unserem Besuch beim Walmart auch zusätzlich auf meiner neuen externen Festplatte, dadurch war ich dann nicht mehr auf gutes Internet angewiesen.

    Das fühlt sich gleich viel beruhigender an …..

    Oh man, ich schweife ab … ist halt einiges meiner Lieblingsthemen. Ausserdem haben wir ja Zeit, die Fahrt ist schließlich noch lang ……

    Auf dem Walmarktparkplatz haben wir, nachdem wir die Einkäufe verstaut hatten, auch direkt eine Kleinigkeit gegessen, ich habe mir wieder ein schönes, kühles Getränk in meinen Getränkehalter in die Fahrerkabine gestellt und dann ging die Fahrt weiter.

    Ja, die Fahrt zieht sich,…. trotz Tankstop und dem Einkaufserlebnis Walmart (meine Kinder lieben diesen Laden!) ….

    Die Kinder saßen an ihrem Tisch, spielten mit ihren VTech Geräten (die haben sich wirklich schon bezahlt gemacht!) , malten und schliefen auch mal zwischendurch.

    Wir hörten die ganze Zeit Radio. Meine Idee dahinter war, dass durch das wiederholte hören der englischen Sprache sich das vielleicht positiv auf die Englisch-Kenntnisse der Kinder auswirkt. Selbst die Zwillinge in der 1. Klasse haben schon Englisch-Unterricht und sie freuten sich wie Bolle, wenn sie ein englisches Wort im Radio hörten, welches sie schon kannten!

    Und wenn ein tolles Lied lief, haben wir das Radio laut gedreht und noch lauter mitgesungen!

    Ca 1/2 Stunde vor der erwarteten Ankunft musste ich wieder tanken, wieder für 100 USD.

    Da ich ganz am Anfang getankt habe und nun zum Schluss auch noch einmal, kann ich ungefähr sagen, dass ich für die 450 Kilometer Benzin für ca 100 USD verfahren habe. Der Camper ist ein Sprittfresser, da lässt sich nichts beschönigen. Dafür sind die Campingplätze zu 95 % günstiger als ein Hotelzimmer.

    Ich habe das mal bevor ich für diesen Roadtrip alles gebucht habe verglichen: Mietwagen + Hotels ist vom Preis her ähnlich wie Camper + Campingplätze. Da ist preislich kein großer Unterschied. Es ist einfach eine Entscheidung nach persönlichen Vorlieben.

    Beim Tankstop fielen mir die „Regenbogenwolken“ auf – Irisierende Wolken

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    Wir sind fast da, es ist inzwischen 17 Uhr. Endlich …..

    Ich bin froh,dass wir an den anderen Tagen nur um die 200 – 250 km fahren. 450 km ist doch schon heftig, auch wenn dieser Tag als reiner Fahrtag so eingeplant war, bin ich doch sehr froh, als ich die ersten Hinweisschilder für Calico entdecke

    Die Kinder sind aber gut zufrieden. Klar, sie haben ein paar mal gefragt „Wie lange noch?“ oder „Wann sind wir endlich da?“ – aber da reichte ein Blick auf mein Navi (Ihr wisst schon, unsere „Doofie“! ;) ) und dann wussten sie, wie lange es noch ungefähr bis zur Ankunft dauert.
    Wobei ….. darauf verlassen konnte man sich auch nicht…..
    Beispiel: Wir fuhren los, gerade Strecke Überland, ca 150 km. Doofie berechnete den Weg und veranschlagte für diese Strecke 7 Std.
    7 Stunden!!!!! ……
    Hm, ok. Wir fuhren los und während dessen ratterte die Zeit weitaus schneller runter als die noch zu fahrenden Kilometer.
    Irgendwann zeigte sie an: Noch 3 Minuten – für 34 Kilometer. Ähm, Doofie, ich habe ein Wohnmobil und keinen Porsche,…..
    Und dann blieb die Zeitangabe stehen bei 1 Minute, für die restlichen 30 Kilometer,….
    Und das hatten wir wirklich andauernd,…..
    Ach Navinia, wir haben Dich sooft vermisst,……

    Oh man, ich schreibe und schreibe …… und habe noch gar nichts über Calico erzählt, dabei sind wir doch schon fast da ;)

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    Website  von Calico: http://cms.sbcounty.gov/parks/Parks/CalicoGhostTown.aspx

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    Calico Ghost Town liegt in der Mojave- Wüste. Schon von weitem kann man den weißen Schriftzug in den Bergen oberhalb von Calico sehen.

    1881 entstand Calico, in den Bergen wurde Silber abgebaut und zur Blütezeit lebten um die 1200 Menschen in Calico. Um Calico herum gab es um die 500 Minen!

    Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sank der Wert von Silber und aufgrund dessen wurden viele Minen aufgegeben. Es rechnete sich einfach nicht mehr und so verliessen nach und nach die Bewohner die Stadt.

    Einwohnerzahl von Calico:

    2001 gab es in Calico ein Feuer, wahrscheinlich als Folge eines Kurzschlusses in einem der Gebäude und leider brannten dabei ein paar der Gebäude nieder. Glücklicherweise wurde damals schon jedes 5. Gebäude als Feuerschutz aus Lehm errichtet und so blieben einige Gebäude erhalten. Die zerstörten Gebäude wurden originalgetreu wieder aufgebaut.

    Gegen 17.30 Uhr kamen wir auf dem Campground an. Ich hatte mir schon von zu Hause aus den Stellplatz ganz am Rand vom Campground reserviert, damit wir wenigstens zu einer Seite mal keinen anderen Camper, sondern Natur pur haben. Womit ich aber nicht gerechnet habe: Der Campingplatz war so gut wie leer, ich glaube, es standen nur eine handvoll Wohnmobile dort.

    Wir parkten unseren Camper also auf dem fast leeren Campingplatz ganz weit hinten, schlossen Strom, Wasser und Co an und dann wollten wir uns die Westernstadt ansehen.


    Stellplatz Nr. B 18

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    Aber: Wir waren zu spät, nach 17.30 Uhr werden keine Besucher mehr rein gelassen….

    Calico hat auch einen Friedhof – einen Westernfriedhof, dieser ist ausserhalb der eigentlichen Stadt auf einem kleinen Hügel und ist daher nicht an die Öffnungszeiten gebunden.

    Wir beschlossen, uns diesen Friedhof anzusehen.

    Dieser Friedhof ist kein Fake-Touristen-Friedhof, hier liegen wirklich viele Bewohner der Stadt Calico beerdigt. Ein paar der Gräber sind erst wenige Jahre alt.

    Eine Seite mit sehr interessanten Infos zu dem Friedhof von Calico: http://www.calexplornia.com/grave-mysteries-calicos-historic-cemetery/

    So konnten die Kinder sehen, wie früher hier in der Gegend die Gräber aussahen – nämlich einfach mit Steinen bedeckt. Auf den Steinen lagen öfters kleine Geschenke, Blumen oder Bilder

    Die Strasse zum/ vom Campingplatz Richtung Stadt und Friedhof

    Schon auf dem Weg zum Friedhof gab es viel zu entdecken

    Am Himmel sah man wieder Irisierende Wolken

    Der Eingang zu dem Friedhof.

    Im Hintergrund sieht man die Stadt

    Gegen 19 Uhr waren wir zurück am Wohnmobil

    Wir hatten eine Feuerstelle direkt am Wohnmobil und die Kinder wünschten sich endlich mal ein Lagerfeuer mit Marshmallows grillen

    „Ok Kinder, bevor wir ein Feuer machen, müssen wir den Steinkreis wieder etwas reparieren!“

    Kaum ausgesprochen begannen die Kinder, den Feuerkreis vorzubereiten. Sie sammelten Steine und bauten voller Vorfreude auf unser 1. Lagerfeuer mit Marshmallows

    Obwohl es noch hell war, wollten die Kinder, dass wir schon loslegen. Sie suchten Stöcke, wir schnitzen uns die Stöcke zurecht und legten die Spitzen für eine Weile ins Wasser

    Hoffentlich würde ich das mit dem Feuer hinbekommen dachte ich die ganze Zeit ….. das war sonst immer der Part von meinem jetzigen Ex-Mann. …

    Aber ich war gut vorbereitet: Beim Walmart haben wir neben dem gut durchgetrockneten Feuerholz auch Grillanzünder entdeckt und wir hatten etwas Papier gesammelt.

    Ich schichtete kleine Holzstückchen und das Papier unter dem Feuerholz und mit dem Grillanzünder entfachte ich dann tatsächlich mein 1. Lagerfeuer!

    „Mama, ich hätte nicht gedacht, dass du sowas kannst!“ ….. Ich auch nicht ;)  – deswegen war ich doch etwas stolz auf mich und schickte meiner Family zu Hause per Whats App erst einmal ein Beweisfoto :D

    Leider war es extrem windig und der Wind pustete …. nein, nicht das Feuer aus, sondern sorgte immer wieder für große Flammen,….. schön war das nicht,…..

    Aber zum Marshmallows grillen reichte es auf jeden Fall und die Kinder hielten ihre aufgespießten Marshmallows gespannt über das Feuer.

    Wenn sie sich leicht braun verfärben, sind sie perfekt zum essen, aussen knusprig und innen geschmolzen. Wirklich lecker, aber mehr als 3 kann man davon nicht essen, dafür sind sie einfach viel zu süß,…

    Nein, das war nicht zuviel Grillanzünder, sondern wieder eine Windböe,….

    Ein kleiner Feuerdrache …….

    Perfekt!

    Direkt am Wohnmobil gab es einen kleinen Berg, wir kraxelten ihn hoch um zu schauen, wie weit man sehen kann

    Ein großer Abenteuer-Spielplatz

    Aber der Wind war heftig…..

    Weit konnte man nicht sehen, denn dahinter waren noch höhere Berge in den verschiedensten Rot-Tönen!

    Mir fiel auf, dass ich noch gar keine Fotos von unserem Wohnmobil von innen gemacht habe – die Fotos von dem Beitrag zu unserer Wohnmobilübernahme entstanden an diesem Abend

    Die Sonne stand schon tief und sorgte für eine tolle Lichtstimmung

    Und dann verschwand die Sonne hinter einem der Berge

    Während ich den Sonnenuntergang genoss, grillten die Kinder wieder ein paar Marshmallows. Leider verbrannten die Marshmallows sehr schnell

    Fledermäuse flogen immer wieder über uns her. Bei uns zu Hause im Garten können wir auch oft Fledermäuse beobachten, faszinierend finde ich die kleinen Tierchen aber dennoch immer wieder

    Die Windböen wieder,…..

    Irgendwann hatten die Kinder keine Lust mehr auf diese immer wieder auflodernden, teilweise hohen Flammen und wir liessen das Feuer ausgehen.

    Im Camper malten die Kinder bzw schrieben in ihre Reisetagebücher

    Es war zwar windig, aber warm.

    Zum Glück hatte das Wohnmobil eine Fliegengitter-Tür und auch jedes Fenster hatte ein Fliegengitter –  und so konnten wir noch etwas lüften.

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    Das Foto hat Nina gemacht, ohne dass ich es bemerkt habe.
    Ich habe daran gedacht, wie schön es hier ist, wie toll es ist, dass ich mit meinen Kindern hier sein darf und das wir schon soviel gesehen und erlebt haben……
    …..  – aber wie schön es auch wäre, wenn ich einen anderen Erwachsenen an meiner Seite hätte, …. abends noch am Lagerfeuer sitzen, …. um zu reden …. oder schweigend Arm in Arm in die Sterne zu schauen. …
    Ich liebe es, mit meinen Kindern auf Tour zu sein – aber manchmal fehlt mir jemand, jemand bestimmtes …..

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    Auch heute durften die Kinder sich wieder das Abendessen aussuchen. Es gab: Spaghetti Bolognese……

    Der Tag mit der langen Fahrt war anstrengend, ich war sehr müde und war froh, als ich endlich im Bett lag – meine Kinder waren immer noch putzmunter. Ich hörte sie hinter ihrer zugezogenen Gardine immer wieder tuscheln und kichern.

    Woher nehmen Kinder nur immer diese Energie?

    Oder war es die Aufregung? Immerhin stand für morgen ein ganz besonderes Ziel auf unseren Plan: LAS VEGAS!!!

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    Gegen 7 Uhr wurden wir wach.

    Draussen frühstücken klappte wegen dem starken Wind leider nicht. Dabei wäre es dort perfekt gewesen ….. schade.

    Zumindest schien die Sonne vom strahlend blauen Himmel und die Kinder konnten es nicht abwarten, noch etwas draussen zu toben, bevor wir uns die Westernstadt ansehen  und danach nach Las Vegas aufbrechen würden.

    Gegen 9.15 Uhr waren wir abfahrbereit. Wir fuhren mit dem Camper auf dem Parkplatz direkt am Zugang zur Westernstadt.

    Wenn man auf dem Campingplatz übernachtet, ist der Eintrittspreis schon inkludiert.

    Der Stellplatz hat 40 USD gekostet, wenn man auf Strom und Co verzichten kann, sind es sogar nur 30 USD.

    Eintrittspreise, wenn man nicht auf dem Campingplatz übernachtet:

    Erwachsene: 8 USD

    Kinder 4-11 J : 3 USD

    Kinder bis 3 sind frei.

    Für uns wären das also 23 USD Eintritt gewesen.

    Luftbildaufnahme von Calico – da erkennt man schon sehr gut, wie groß dieses Städtchen eigentlich ist :

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    Strahlend blauer Himmel und kaum noch Wind – perfekt!

    Es war schon wie eine kleine Zeitreise, wenn man durch Calico läuft und die vielen Gebäude sieht, dazu diese grandiose Berg-Kulisse im Hintergrund.

    In den Geschäften und auch im Ort selber trugen die Mitarbeiter Kleidung wie früher.

    Und da zeigte sich, dass es scheinbar doch hilft, dass wir im Wohnmobil viel amerikanisches Radio hören und auch, dass ich den Kinder, wenn sie sich etwas kaufen möchten, ein paar Dollars in die Hand drücke und sie selber zur Kasse schicke (ich bin natürlich immer in Sichtweite) , denn Nina fand die Kostüme so toll, dass sie zu einer Frau ging und ihr auf englisch sagte, dass sie die Kleidung sehr toll findet! Da war ich von den Socken und auch stolz auf meine Große. Aber auch die Zwillinge hatten keine Scheu, selber an der Kasse zu bezahlen oder auf englisch nach Kleingeld zu fragen, wenn wieder irgendwo einer dieser Münz-Präge-Automaten stand oder aber auch, wenn wir doch mal irgendwo auswärts gegessen haben, ihr Essen selber auf englisch zu bestellen.
    Die Amerikaner merkten natürlich, dass die Kinder englisch nicht als Muttersprache haben und haben dann immer langsam und in einfachem englisch geantwortet, so das meine Kinder es oft verstanden haben (und dann ganz stolz auf sich waren!)

    Wir liefen erst einmal etwas durch die Strassen, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen, bis wir einen kleinen Zug entdeckten, welcher scheinbar Rundfahrten durch das Gelände um Calico anbot.

    Die Haltestelle lag etwas oberhalb der Mainstreet und direkt daneben …. ein Kassenhäuschen. Die Fahrt war also nicht inkludiert, ok.
    12 USD zahlte ich für uns 4 und wir mussten nicht lange auf den Zug warten.

    Während der Fahrt erklärte er einiges zur Geschichte, zeigte ein paar der alten Mineneingänge und …. und dann war die Fahrt auch schon wieder vorbei. Gefühlt dauerte sie keine 1/4 Stunde,…. Ich glaube, es waren grad mal knapp über 10 Minuten, einmal um den Berg herum,…. Naja,….. das lasse ich mal unkommentiert.

    Ganz im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge

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    Direkt neben dem Kassenhäuschen für den Zug gab es eine kleine Miene. Hier konnte man zu Fuß durchlaufen. Die Kinder wollten unbedingt, obwohl wir letztes Jahr schon im Originalen 7-Zwerge-Bergwerk waren.
    Ich ließ mich breit schlagen, zahlte die 9 USD Eintritt und wir gingen in die Mine hinein.

    1000 Ft  führte sie durch den Berg hindurch, Puppen zeigten typische Szenen von damals.

    2 Brüder arbeiteten in dieser Mine, sie hatten sich sogar einen Schlafraum dort eingerichtet. Diese Plackerei und Entbehrungen lohnten sich, denn sie verließen die Mine nach einigen Monaten als reiche Männer.

    1000 Ft klingt viel – tatsächlich sind es aber nur etwas über 300 Meter.

    Daher waren wir relativ schnell durch. Gut gemacht war das aber trotzdem, sehr anschaulich mit den Puppen.
    Die Kinder entdeckten den (künstlichen) Kanarienvogel im Vogelkäfig und waren ganz begeistert „Mama, die hatten sogar Haustiere hier!“ ….. Ich erklärte ihnen, dass auch dieser kleine Kanarienvogel eine wichtige Funktion im Bergbau hatte, denn damals stellte man den Käfig mit dem Kanarienvogel auf dem Boden. Kanarienvögel reagieren empfindlich auf Sauerstoffmangel und spätestens, wenn der Vogel von der Stange gefallen ist, wurde es allerhöchste Zeit für die Bergleute, die Mine zu verlassen.

    „So ein kleines Tier hatte so eine wichtige Funktion, wow!“ stellten die Kinder fest.

    Ganz am Anfang der Mine waren verschiedene Mineralien ausgestellt, auch diese wurden hier damals abgebaut.So bei normalem Licht sahen sie ganz normal aus, aber dann ging das Licht aus – und das Schwarzlicht wurde eingeschaltet. Einige der Mineralien fingen dadurch an zu leuchten.

    Auf gehts in die Mine.

    Mitten in der Mine hatten die beiden Brüder ihren Schlaf- und Wohnraum
    Der Bruder vorne auf dem Stuhl hatte eine Schale in der Hand und wer wollte, konnte versuchen, eine Münze in die Schale zu werfen.

    Weitere Fotos aus Calico:

    Die Hauptstrasse

    Links ist das Feuerwehrhaus. Und darin steht natürlich …..

    … der Löschwagen von damals.

    An dieser Stelle übrigens mal einen lieben Gruß an unseren Nachbarn J. . Gleich kommt noch ein interessantes Foto für Dich ;)

    Ich mag diese Kulisse mit den Holzhäusern und den Bergen im Hintergrund

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    „So Kinder, jetzt gehts zur Schule!!!“

    Das Schulgebäude wurde dort 1885 errichtet. In der Woche war es die Schule, Sonntags wurde das Gebäude als Kirche genutzt.

    1955 wurde das Gebäude originalgetreu restauriert.

    Einblick in das Gebäude hinein bekommt man nur durch die Fenster in der Tür – trotzdem war es für die Kinder lohnenswert zu sehen, wie die Schüler hier vor über 100 Jahren unterrichtet wurden, vor allem die Bänke/ Tische fanden sie interessant.

    Mitten drin stand der Ofen

    Von dem kleinen Hügel, auf welchem die Schule steht, hat man einen schönen Blick auf das Dorf

    Die Kinder waren mutig und wollten über diese Holzbrücke gehen – nicht, ohne den Ausblick über die Landschaft zu geniessen

    In den Gebäuden waren Souvenirshops oder Cafés / Restaurants

    Die alte Schmiede

    Wer wollte, konnte sich Fahndungsplakate drucken lassen – wir hatten aber schon welche, letztes Jahr im Freizeitpark haben wir uns welche drucken lassen

    Es fiel nicht schwer, sich vorzustellen, wie hier früher das Leben auf der Strasse abgelaufen ist.

    Rechts im Bild: Die Löschstation – ein großer Bottich mit Wasser und viele Eimer. Leider habe ich Foto aus der Nähe, die Kinder drängelten, dass wir endlich nach Las Vegas fahren!!!!

    Wir hätten hier noch locker eine Stunde mehr verbringen können, aber wir wollten wie bereits geschrieben nach Las Vegas !!!

    Von der 135 Jahre alten Westernstadt in eine der verrücktesten und buntesten Städte der Welt.

    Interessante Gesteinsformen am Parkplatz

    Da stand unser Wohnmobil, ganz alleine und wartete schon auf uns!

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    Meine älteste Tochter Nina hat daher ihr eigenes Fazit geschrieben:

    In Calico war es wirklich wie in einer alten Westernstadt. Es standen keine neumodischen Autos bzw Maschinen dort. Die Mitarbeiter waren angekleidet wie im wilden Westen. In einer Mine gab es viele Puppen die es aussehen lassen sollten wie damals vor 135 Jahren. Aber die Preise sind sehr hoch. Ein Besuch lohnt sich trotzdem!

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    Mein Fazit:

    Calico ist sehr touristisch. Man zahlt den Eintritt und kann dann einfach durch die Stadt schlendern. Aber wenn man noch etwas anderes machen möchte, kostet es eben auch extra Geld.
    Ein Besuch lohnt sich trotzdem, die Gebäude sind schön hergerichtet und durch die vielen kleinen Details und die Kostüme fühlt man sich auch etwas in die Zeit zurück versetzt.
    Nur den Namen Geisterstadt finde ich etwas irreführend, denn schon die großen Parkplätze lassen erahnen, was hier in der Hochsaison los ist, ausserdem sind die Gebäude keineswegs verwaist, sondern beherbergen Shops und Co, dadurch wirkt das ganze schon eher wie ein kleiner Freizeitpark, keinesfalls aber wie eine Geisterstadt.
    Wer eine richtige Geisterstadt sehen möchte, könnte zB nach  Bodie im Norden von Kalifornien fahren.

    Die Kinder fanden Calico toll und reden noch heute mit Begeisterung davon.

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    Kurz vor Mittag fuhren wir dann los – Richtung Las Vegas!!!!!

    Dazu aber mehr im nächsten Bericht.

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    Danke, dass ihr wieder dabei ward.

    Ich freue mich immer sehr über eure Kommentare – und übers liken und teilen natürlich auch :)

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    Alle bisher veröffentlichten Berichte gibts hier:

    USA – Roadtrip an der Westküste

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  • Pacific Highway No 1: Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point & Am Strand von Morro Bay

    Pacific Highway No 1: Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point & Am Strand von Morro Bay

    Die Reise geht weiter!

    Route:

    Monterey – San Simeon (1 Nacht) – Morro Bay (1 Nacht)

    Heute verlassen wir Monterey. Nachdem wir den wunderschönen 17-Mile-Drive gefahren sind, gehts los zu unserem nächsten Campingplatz bei San Simeon. Dort gibt es eine der größten See-Elefanten-Kolonien der USA und diese wollen wir uns morgen ansehen.

    Leider können wir nicht an der Küste entlang fahren, ihr wisst schon, die eingestürzte Brücke und so …… Also gehts durchs Hinterland von Kalifornien.

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    Route bis San Simeon:

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    Weitere Informationen

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    Gegen 16 Uhr waren wir auf der Strasse Richtung San Simeon.

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    Wir fuhren durch das kalifornische Hinterland, vorbei an Mandelbaum-Plantagen, Weinanbau-Gebieten, aber auch durch Öl-Förder-Felder.

    Insgesamt war die Fahrt zwischendurch zwar malerisch, aber eigentlich ziemlich langweilig …..

    Zugegeben, mein Urteilsvermögen könnte etwas verfälscht sein, denn immer wieder schielte ich nach rechts zu der Bergkette und dachte, genau dahinter liegt der Pacific Highway No 1 …..

    Typische Ortsdurchfahrt auf dieser Strecke.

    Foto: Nina!

    Im dem Münsterland benachbarten Emsland kann man diese Ölhämmer auch immer wieder mal sehen – aber so viele auf einem Haufen habe selbst ich noch nicht gesehen.

    Die Kinder fanden die Fahrt auch nicht so spannend …… zum Glück saßen sie ja an einem Tisch und konnten so zwischendurch Spiele spielen, malen oder lesen.

    Irgendwann sah man links das Meer und den berühmten Felsenberg von Morro Bay. Morro Bay war aber erst für morgen unser Ziel, daher fuhren wir dann wieder ein Stück Richtung Norden, direkt am Pazifik entlang.

    Die Sonne ging schon langsam unter.

    Wir erreichten den Campground in San Simeon erst nach 3,5 Std Fahrt ( wg einem Tankstop).

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    Unser Campground:

    Hearst San Simeon State Park

    http://www.parks.ca.gov/?page_id=590

    Lage:

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    Es war unser 1. Stellplatz ohne Frischwasseranschluss und ohne Strom.

    Daher bedurfte es im Vorfeld ein paar Vorbereitungen:

    Unsere Abwassertanks hatten wir in Monterey geleert und den Frischwassertank wieder aufgefüllt.
    Meine Kameraakkus und mein Handyakku habe ich während der Fahrt am Zigarettenanzünder geladen.
    Ich hatte mir einen Mehrfach-USB-Stecker für den Zigarettenanzünder aus Deutschland mitgebracht, dieser passt ohne Adapter auch in den amerikanischen Zigarettenanzünder und so konnte ich während der Fahrt immer laden.
    Auch die V-Tech Geräte der Kinder habe ich nochmals aufgeladen.
    Marc hatte auf seinem V-Tech Tablet *   ein neues Spiel und wollte alle paar Stunden seine Zauberbohnen ernten. Dank gutem Akku war das aber auch in der stromfreien Zeit auf dem Campingplatz kein Problem.
    Ich hatte ihm schon ein paar mal gesagt, dass er doch damit auch Fotos machen könnte, aber er hatte Angst, dass ihm draussen das Tablet weg fällt und ließ es immer im Camper.
    Unser altes Tablet wurde nämlich auch Opfer der bösen Schwerkraft,…..
    Das Wasser aus dem Frischwassertank darf man nicht trinken und nicht zum kochen verwenden, aber zum abspülen, zum Duschen und Waschen und für die WC-Spülung wird es auch genutzt.
    Zum Kochen haben wir uns im Supermarkt immer stilles Wasser geholt, das gibt es in großen Paketen oder sogar Kanistern für kleines Geld.
    Unsere Vorräte hatten wir auf dem Weg hierher auch noch einmal aufgefüllt. Brot, Marmelade, Snacks, Getränke, Nudeln, Kartoffeln usw.
    Im Wohnmobil waren ausreichend Schränke, um alles sicher zu verstauen.

    Eines hatten wir aber vergessen, wie wir später noch bemerken sollten,……

    Als wir am Campground ankamen, war direkt am Eingang eine Liste. Dort stand unser Name und der uns zugewiesene Stellplatz. Dieser war schnell gefunden, wir parkten auf dem großzügigen Stellplatz und  …. naja, sonst nichts, anschliessen konnten / brauchten wir hier ja nichts.

     

    *) VTech hat mir die Geräte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an VTech!!  Mit der Berichtgestaltung oder dem sonstigen Bericht / unserer Tour hat das jedoch nichts zu tun!

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    Der Campingplatz ist so, wie man es sich vorstellt. Endlich mal nicht mehr dieser „Parkplatz-Charme“, den wir in San Francisco oder in Pacifika hatten.
    Der Campground in Monterey war da schon sehr viel schöner mit seinen Grünflächen und en Bäumen.
    Und auch der Campingplatz hier in San Simeon war sehr ansprechend – Viel Grün, viele Bäume. Man war inmitten der Natur und der Strand war auch nicht weit entfernt. Jeder Stellplatz hatte einen Picknicktisch und eine Feuerstelle. Um viele Feuerstellen saßen die Camper, grillten, manche spielten Musikinstrumente und in der Luft lag neben viel Rauch auch eine entspannte Ruhe, welche einen sofort mitzog.

    Während ich uns etwas häuslich einrichtete und schon anfing, das Abendessen vorzubereiten, kletterten die Kinder auf den Bäumen direkt am Camper, aber dann überlegten wir uns, doch noch einmal kurz zum Strand zu gehen, bevor es zu dunkel sein würde. Das Abendessen musste also noch etwas warten.
    Ein kleiner Weg führte zum Strand, unter dem Pacific HW hindurch.

    Es war dann aber doch schon relativ dunkel und wir gingen zurück zum Campingplatz.

    Kein Stromanschluss bedeutet, dass man zB keine Akkus / Handys laden kann, die Mikrowelle funktioniert auch nicht und man kann auch nicht die ganze Nacht Licht brennen lassen.
    Es gibt im Wohnmobil eine 2. Batterie, welche bei der Fahrt aufgeladen wird.
    Sie betreibt u.a. auch den Heizlüfter, allerdings kann man mit der Batterie den Heizlüfter maximal 2 Stunden laufen lassen.

    Mein Handy braucht aber irgendwie alle paar Stunden Strom,…. (kennen alle, die ihr Smartphone so wie ich ebenfalls für alles mögliche benutzen, also als Wecker, Navi, Kamera, Internet und auch meine Reisenotizen habe ich mit der Diktier-App als Notizen auf mein Handy gesprochen. Daher war nicht nur mein Kameraakku dauernd leer, sondern auch meine Powerbank,….. (Meine Bekannter, mit welchem ich in New York war, hat mich damit schon immer aufgezogen. „Telefonierst du schon oder lädst du noch“  ……)  – aber ich habe mein Handy nachts am Zigarettenanzünder gelassen und so wurde es zumindest noch etwas aufgeladen.

    Draussen war es inzwischen stockdunkel.

    Und jetzt fiel uns auch auf, was wir vergessen hatten: Taschenlampen …..

    Fürs Abendessen nutzen wir die normale Wohnmobilbeleuchtung, an meiner Kontrolltafel konnte ich immer sehen, wie voll die 2. Batterie noch ist.

    Nachts ließ ich die Minimalbeleuchtung im Wohnmobil an. Diese beleuchtete den Fußbodenbereich um die Treppenstufe, in dem kleinen Badezimmer und an der Ausgangstür.

    Man konnte so nachts den Weg zum WC finden, ohne Gefahr zu laufen, sich die Haxen zu brechen.

    Wie immer schliefen wir sehr gut, tief und fest –  und wir wurden erst wach, als es draussen schon hell wurde.

    Mein Ritual bislang jeden Morgen: Mein Fenster direkt am Bett auf und erst einmal raus schauen.

    Unsere Nachbarn neben uns hatten wohl noch ordentlich gefeiert, der ganze Tisch stand noch voller Flaschen und es sah nach einer feucht-fröhlichen Nacht aus. Sie schälten sich auch grad aus ihren Schlafsäcken bzw aus ihren Zelten. Verschlafen wünschten wir uns einen guten Morgen.
    Auf einem Campingplatz kennt man sich halt, man grüsst sich, wenn jemand Hilfe braucht, hilft man usw. Wie eine große Familie. Das hat uns sehr gut gefallen!

    Die Kinder wurden auch langsam wach. Ist das schön, wenn einen morgens die Sonne und nicht der Wecker weckt ;)

    Aber kalt war es, richtig kalt. Ich stellte für 1 Stunde unseren Heizlüfter an, dieser ist direkt am Fußboden vor dem Kochbereich und so versammelten wir uns alle vor dem kleinen Heizlüfter und ließen uns die warme Luft um die Beine pusten.

    Wir frühstücken im Wohnmobil, es war wie gesagt ziemlich frisch und die Kinder wollten sich auch erst nach dem Frühstücken anziehen. Und so saßen wir alle im Schlafanzug im Wohnmobil an unserem Frühstückstisch und planten unseren Tag. Viel stand nicht auf dem Programm, denn auch vom Süden konnte man nicht hoch zum Big Sur fahren (leider…..)

    Wir wollten heute zu den See-Elefanten, dann soweit den Pacific Highway hochfahren, wie wir konnten (was aber nicht sehr weit war,…..)  und dann zu unserem Campingplatz in Morro Bay.

    Unsere Route:

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    Weitere Informationen

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    Grad mal um die 100 Kilometer. Und das ohne große Besichtigungstouren. Auch das muss mal sein, man kann nicht jeden Tag durchpowern und Stundenlang nur fahren,….

    Angedacht hatte ich noch evtl. das Hearst Castle, aber das Wetter machte uns (wie schon sooft) leider einen Strich durch die Rechnung,……

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    Unser 1. Stop: Der Elephant Seal Vista Point, dem besten Aussichtspunkt, um die Kolonie der freilebenden See-Elefanten zu sehen.

    Um 9.45 Uhr waren wir dort und es war kaum etwas los.

    Am Elephant Seal Vista Point kann man eine sehr große Kolonie von See-Elefanten beobachten, genauer gesagt handelt es sich um Nördliche See-Elefanten. Die etwas größeren Südlichen See-Elefanten leben in der Süd-Arktis.
    See-Elefanten zählen zu den größten Arten der Robben und auch zu den größten Raubtierarten.
    Die männlichen See-Elefanten (Bullen) können über 4 Meter lang werden und bringen bis zu 2500 Kg auf die Waage. Die Weibchen sind etwas kleiner. Sie werden bis zu 3 Metern groß und wiegen bis 800 kg.
    Der Lebensraum der See-Elefanten ist das Wasser, nur zum Fellwechsel und für die 3-Monatige Paarungs- und Wurfzeit sieht man große Kolonien an den Küsten.
    Während dieser Zeit fressen die See-Elefanten kaum etwas, sie gewinnen die Energie aus ihren eingelagerten Fettreserven.
    Die nördlichen See-Elefanten ernähren sich hauptsächlich von Fisch.
    Im 19. Jahrhundert wurde diese Tierart fast ausgerottet, massenhafte Abschlachtung der Tiere aufgrund des Trans, welchen man kommerziell nutzte, führte zu einem ganz massiven Rückgang des Bestandes, welcher soweit ging, dass man die See-Elefanten letztlich für ausgestorben hielt.
    Glücklicherweise gab es auf einer kleinen Insel in Mexiko noch eine Kolonie, bestehend aus nur wenigen hundert Tieren, welche man aber direkt unter Artenschutz stellte.
    Um 1930 waren erstmals wieder in Kalifornien Seeelefanten entdeckt worden.
    Während der Paarungszeit (im Februar) kommt es oft zu heftigen Rang-Kämpfen, die u.U. auch mal tödlich enden können. Der dominantere Bulle paart sich dann mit mehreren Weibchen und bildet einem Harem, welchen er auch gegen andere Bullen verteidigt.
    Jedes Weibchen wirft nach einer ca 11-monatigen Tragezeit um Januar herum ein Junges. Die Jungtiere sind ca 1,25 cm groß und wiegen maximal 40 kg und werden ca 25 Tage von dem Muttertier gesäugt.
    Danach verlassen die meisten erwachsenen Tiere die Kolonie, die Jungtiere verlassen die Küste erst später, ca April / Mai.
    Die Bullen können bis zu 14 Jahre alt werden, die Weibchen sogar bis 20 Jahre.

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    Am Sea Elephant Vista Point siedelten sich 1990 die ersten Tiere an, inzwischen besteht die Kolonie aus mehr als 15.000 Tieren, die Zahl steigt jedes Jahr um etwa 15 %. Damit ist das die größte bekannte Festland-Kolonie. Die größte Kolonie der bislang 15 bekannten Kolonien ist zwischen San Francisco und Santa Cruz auf einer vorgelagerten Insel.

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    Der Duft, welcher von diesen Tieren ausging, war teilweise schon recht „speziell“,…

    Es gab nicht nur See-Elefanten zu sehen ;)

    Wir konnten mehrere kleinere Kämpfe beobachten.

    Wie sooft gab es auch hier die niedlichen kleinen Squirrels.

    Wo wir beim Thema sind:

    Bitte niemals die Hand hinstrecken, so wie ich das hier mal gemacht habe. Warum? Die kleinen süßen Tieren haben sehr scharfe Zähnchen und riechen die Finger nach etwas Essbaren, können sie auch mal zubeissen.

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    Den ganzen Tag in der Sonne am Strand liegen, zwischendurch etwas Sand auf die Haut werfen und nebenbei noch die angefressenen Fettreserven schmelzen lassen …..
    Was für ein Leben …… ;) :D

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    Ein kurzes Video, auf welchem man das typische Gegrunze etwas hören kann  :

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    .Hier erkennt man den „Rüssel“ der männlichen See-Elefanten
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    Wer die See-Elefanten gerne einmal live sehen und hören will, aber dafür nicht nach Kalifornien Reisen möchte:

    Live-Cam direkt aus Sam Simeon ( Bitte nicht vergessen: 9 Std Zeitunterschied ) :

    http://www.elephantseal.org/view.htm

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    Insgesamt haben wir uns hier knapp 1 Stunde aufgehalten.

    Für die ganz eiligen: Der Parkplatz liegt wirklich direkt am Strand. Parken, aussteigen, See-Elefanten gucken, zurück zum Auto und weiter fahren könnte man theoretisch also in 5 Minuten schaffen. ;)

    Auf gehts Richtung Norden. Mal sehen, wie weit wir kommen. So haben wir zumindest ein Stück von dem schönsten Teilstück des Pacific Highway No 1 gesehen

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    Immer wieder sahen wir am Strand See-Elefanten.

    …. und diese Aussichtspunkte ….. wow!

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    Weiter ging es Richtung Norden. Sehr weit kamen wir nicht, kurz hinter dem Ragged Point war schon wieder Schluss. Keine Chance,….. :(

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    Die Lage vom Ragged Point:

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    Am Ragged Point gibt es ein Hotel, die Zimmer haben teilweise eine spektakuläre Aussicht.

    Ausserdem gibt es einen kleinen Shop und einen Imbiss mit Terrasse (aber die Terrasse ist ohne schöne Aussicht)

    Wer hier etwas essen möchte:
    Hamburger 7 USD, kleine Portion Pommes 3,75 USD.

    Die tolle Aussicht an den beiden Aussichtspunkten gibt es gratis!

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    Ein sehr steiler und nicht ungefährlicher Weg führt hinunter zum Strand. Wir sind ihn ein paar Meter gelaufen, haben dann aber abgebrochen. Durch den Regen war es sehr rutschig und ich wollte nicht unseren Roadtrip wegen irgendwelcher gebrochenen Knochen vorzeitig beenden müssen….

    Portal to Big Sur! ….. Salz auf meine Wunde, ….  trotzdem ein tolles Fotomotiv!

    Leider begann es dann zu regnen, ziemlich stark sogar.

    Wir liefen schnell zu unserem Wohnmobil und schauten uns dieses wettertechnische Trauerspiel mit einer gewissen Routine an …. Regen im Urlaub,…. kennen wir ja schon …..

    Wo wir überall schon waren und Regen hatten…. Irgendwann widme ich meiner persönlichen Regenwolke mal einen eigenen Blogbeitrag,….

    Wenn es sowieso regnet, fahren wir eben schon zurück Richtung Morro Bay. Hearst Castle hätte ich zwar gerne gesehen, aber ich muss ja wegen dem aktuell gesperrten Streckenabschnitt im Big Sur sowieso noch einmal wieder kommen. ;)

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    Impressionen von unterwegs.

    Der Weg führte uns auch wieder am Aussichtspunkt für die See-Elefanten-Kolonie vorbei. Dort war inzwischen trotz des Regens sehr viel los und wir waren froh, hier schon relativ früh gewesen zu sein.

    Der See-Elefanten-Aussichtspunkt ist übrigens nicht zu verfehlen. Er wird mehrfach angekündigt und davor ist ein relativ großer Parkplatz.

    Unser Nachtquartier war ein Campground in Morro Bay – direkt am Strand.

    Wir kamen ca 15 Uhr dort an, unser Stellplatz war in einer Liste am Eingang vermerkt.

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    Die Lage:.

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    Link zur Website vom Strand-Campground:

    http://www.parks.ca.gov/?page_id=593

    Auf dem Campground hatten wir wieder sämtliche Anschlüsse, also Dumpinganschluss, Strom und Wasser.

    Jeder Stellplatz hatte einen Picknicktisch und in der Mitte vom Campingplatz gab es ebenfalls etliche Picknicktische sowie Feuerstellen. Auch die Zeltplätze hatten eigene Feuerstellen.

    Dieser Campingplatz war einer meiner Lieblingsplätze auf der ganzen Route.

    Wir fuhren auf unseren Stellplatz, schlossen alles an und dann gingen wir rüber an den Strand.

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    Unser Stellplatz. Rückwärts einparken war inzwischen kein Problem mehr. Meine beiden Ältesten stiegen immer aus und hatten die Aufgabe, laut STOP zu rufen, falls ich mich einem Hindernis gefährlich nähern würde. Aber ich hatte die Maße vom Wohnmobil mittlerweile schon gut im Gefühl und selbst das rückwärts einparken klappte erstaunlich gut.


    Dass es wieder einmal keinen Spielplatz gab, störte die Kinder nicht, es gab auch so einiges zu entdecken und ausserdem hatten wir den Strand praktisch fast vor der Wohnmobiltür .

    Im Hintergrund sieht man den Strand und das Meer. Die vordere Reihe war für Zelte reserviert.

    Am Strand gab es unzählige Sanddollars. Damals in Florida haben wir erfolglos welche gesucht – hier in Morro Bay war der Strand mit Sanddollars zugepflastert.

    Was sind Sanddollars?

    Die Sanddollars gehören zu den Seeigeln. Ihr Lebensraum sind flache Sandküsten aller Meere. An den Oberflächen der Sandkörner kleben feine, organische Partikel, von denen sich die Sanddollars ernähren.
    Einige Sanddollararten bewegen sich durch die Gezeiten und vergraben sich zeitweise auch im Sand, um so die Ebbe überstehen zu können. Andere Arten bleiben immer im Gewässer auf dem Sandboden.

    Anders als bei den richtigen Seeigeln haben die Sanddollars nur mikroskopisch kleine Stachel. Das Skelett der Sanddollars ist von einer dünnen Haut mit unzähligen dünnen Flimmerhärchen überzogen. Diese führen die Nahrung zur Mundgegend auf der Unterseite.
    Sie haben an der Unterseite viele kleine „Füßchen“, mit denen sie sich vorwärts bewegen und innerhalb einer Minute in den Sand eingraben können

    Das schöne, blumenförmige Muster, welches man auf den Skeletten findet, sind die Atmungsorgane.

    Auf dem Boden sieht man die vielen Sanddollars.

    Hart wie eine Muschel und auf der Oberseite ein schönes Blütenähnliches Muster.

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    Wie bislang an jedem Strand: Schuhe aus und mit den Füßen ins Wasser.

    Foto: Nina

    Und Sanddollars sammeln.

     

     

    Ups, diese große Welle hat mich überrascht. Foto: Nina

    Wir verbrachten einen herrlich entspannten Nachmittag am Strand.

    Marc hat ein kleines Bild in den Sand gezeichnet – man beachte die Sanddollars, welche er eingebaut hat.

    Ein Ausritt am Strand – das steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben …..

    Irgendwann meldete sich dann aber der Hunger und wir gingen zurück zum Campingplatz.

    Wir haben uns draussen an den Campingtisch gesetzt und uns ein paar Brote geschmiert, im Hintergrund hörte man das Meeresrauschen und die Sonne zeigte sich auch immer wieder.

    Das war wieder etwas, was ich am Reisen mit dem Wohnmobil so toll fand: Man hat immer alles dabei, aber ist der Natur so nahe. Draussen essen ist toll, da waren die Kinder und ich uns einig. In dem Fall war es zwar nur ein Zwischensnack, aber das spielte keine Rolle. Wir genossen einfach den Moment.
    Nach dem Essen legten die Kinder ihre gesammelten Sanddollars auf den Tisch in die Sonne. Die Sanddollars müssen richtig durchtrocknen, sonst können sie unangenehm riechen.
    Im Anschluss daran gingen wir doch in den Camper, die Kinder schrieben in ihr Reisetagebuch und ich legte mich etwas hin, einfach mal Beine hoch und relaxen.
    Zum Sonnenuntergang würden wir wieder zum Strand gehen, so der Plan.


    Blick aus meinen „Schlafzimmer“- Fenster, auf dem Tisch liegen die Sanddollars zum trocknen.

    Als es langsam Zeit wurde, wieder zum Strand zu gehen, kam aber die Ernüchterung: Eine große Unwetterwolke bahnte sich ebenfalls den Weg Richtung Strand ….

    Wir gingen trotzdem, in der Hoffnung, dass die Unwetterwolke uns nicht treffen würde – aber wir waren keine 10 Minuten am Strand, da zuckten schon die ersten Blitze am Horizont und es begann zu regnen ….

    Im Wohnmobil kochte ich unser Abendessen. Das durften übrigens fast immer die Kinder bestimmen.  An diesem Abend gab es Nudeln mit Bolognese-Soße und Mais.

    Den Abend ließen wir dann im Wohnmobil ausklingen, denn es regnete inzwischen ununterbrochen. Wir spielten Skibbo, später malten die Kinder noch etwas und ich sicherte meine Fotos.

    Morgen sollte ein reiner Fahrtag sein, daher wollten wir morgens vor der Abfahrt noch etwas an den Strand,….

    Draussen war es inzwischen dunkel. Der Regen prasselte auf das Wohnmobildach, der Wind schaukelte es leicht hin und her.

    Wir mummelten uns in unsere warmen Decken ein und schliefen schon bald tief und fest ein ….

    Gute Nacht zusammen!

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    So gemütlich das Regenprasseln am Abend / in der Nacht auch war, als ich am nächsten Morgen wach wurde und hörte, dass er Regen immer noch fleissig am prasseln ist, war ich etwas genervt. …

    Mein morgendlicher obligatorischer Blick aus dem Fenster zeigte dann das ganze wettertechnische Elend,…. strömender Regen und kalt war es auch.

    So begann der Tag wie gestern: Ich weckte die Kinder und wir versammelten uns wieder für 1/2 Stunde vor dem Heizlüfter.

    Danach frühstücken wir, genau wie gestern noch im Schlafanzug und dann starteten wir müde (und etwas gefrustet) in den Tag.

    Heute stand eine lange Strecke auf dem Plan, welche uns erst einmal weg von der Küste weit ins Landesinnere führen sollte.

    Unser Ziel für heute: Calico Ghosttown, eine alte Westernstadt mit eigenem Campground.

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    Gegen 9 Uhhr brachen wir auf, bei strömendem Regen …..

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    Im nächsten Bericht erzähle ich euch, wie den Kindern dieser reine Fahrtag mit ~ 450 km Strecke gefallen hat, was wir in der Westernstadt Calico alles erlebt haben und worauf man auch verzichten kann

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    Bucht hier euer unvergessliches Erlebnis oder eure Guided Tour  *

     


    *Unterkünfte an der Westküste der USA

    Startpunkt ist der Flughafen in Las Vegas – einfach auszoomen 

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    Alle bisherigen Berichte zu unserem USA-Westküsten-Roadtrip

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

     

     

     

     

     

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  • Monterey:  Whale Watching und der 17-Mile-Scenic-Drive

    Monterey: Whale Watching und der 17-Mile-Scenic-Drive

     

    Monterey (Kalifornien)

    Whale Watching Tour und der malerische 17-Mile-Drive

     

    Guten Morgen aus Monterey / Kalifornien!

    Der letzte Bericht war etwas kürzer, dafür gehts auch jetzt schon weiter :)

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    Heute waren wir wieder früh auf den Beinen, denn wir hatten einiges vor.

    Wir verliessen schon zeitig den Campingplatz und fuhren zum Hafen. In der Hoffnung, Wale zu sehen, buchten wir eine Tour bei einem der vielen Whale-Watching-Anbieter.

    Gebucht haben wir unsere Tour hier:

    http://www.chrisswhalewatching.com/index.php/reservations

     

     

    Es gibt am Hafen von Monterey einen extra Parkplatz für Wohnmobile.

     

    Wir waren zeitig da und konnten in Ruhe Richtung Pier laufen.

    Die Luft war klar und man hörte überall die Seehunde.

    Wir waren aufgeregt: Vielleicht würden wir gleich Wale sehen – in freier Wildbahn, in ihrem natürlichen Lebensraum …..  hoffentlich würden wir Glück haben und welche sehen.

    Es kommt leider immer wieder mal vor, dass man bei einer Whale Watching Tour leider keine Wale sieht.
    So wie wie bei der Delfintour vor 2 Jahren auf den Malediven, als wir auch nach 4 Stunden Fahrt mit dem Katamaran auf dem maledivischen Meer leider noch nicht einen einzigen Delfin gesehen hatten ….

    Bei den Whale Watching Touren zeigen sich die meisten Anbieter aber dann großzügig – sieht man auf einer Tour keinen Wal, bekommt man Tickets für die nächste Tour

     

    Der Strand von Monterey.

     

     

    Der Hafen von Monterey:

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    Auch soetwas gibt es in den USA, ähnlich wie die Hotels, welche es weltweit immer häufiger gibt, in denen keine Kinder gestattet sind.

    Obwohl ich selbst dreifache Mutter bin, muss ich sagen, dass ich damit kein Problem habe.
    Ich habe es selber schon erlebt, dass ich irgendwo in einem Restaurant saß und dort zwei Kinder die ganze Zeit laut schreiend und tobend zwischen den Tischen entlang gerannt sind und dann allen Ernstes ihre Wasserpistolen nutzten, um sich damit abzuschiessen – nur dummerweise trafen sie dabei auch andere Restaurantbesucher. Die Eltern? Haben in Ruhe gegessen und ignorierten die verärgerten Blicke der anderen Gäste – solange, bis einer der Kellner eingeschritten ist,……

    So ist das eine klare Ansage direkt am Eingang und es gibt immer genug Alternativen.  :) 

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    Preise:

    Erwachsene: 37 USD

    Kinder unter 12: 22 USD

     

    Die Sonne schien und der Himmel war fast strahlend blau. Ideales Wetter für eine Bootstour.

    …. Dachte ich …..

    …. wie naiv ,…

     

    Als wir den Hafen verließen, sahen wir unzählige Otter und Seehunde.

     

     

    Seehunde und Otter

     

     

     

    Erinnerte mich an „Die kleine Meerjungfrau“ in Kopenhagen ;)

     

     

    Kaum ein Stein war noch frei

     

     

     

     

    Der Wind sorgte für hohe Wellen und die ersten 30 Minuten waren noch ganz lustig. Wir flogen über die Wellen, das Boot sprang auf und ab und auch die Kinder hatten einen Riesenspaß. „Das ist wie Achterbahnfahren auf dem Meer“ ….

     

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    Kleines Video, wie immer in HD – Qualität

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    Leider sieht man auf dem Video nicht, dass das Boot in einer Tour hoch und runter ging. Man kann es an meiner wackeligen Kamera-Haltung erahnen. Meine Beine wurden allerdings auch bald wackelig,…..

     

    Irgendwann wurde das Boot dann aber langsamer und wir sahen in der Ferne Wale! WALE ! Auch wenn man fast immer nur die Rückenflosse und die Schwanzflosse sah, konnte man erkennen, wie riesig sie sind. Wir waren geflasht und freuten uns wie Bolle!

    Wale in freier Wildbahn!!!!

    Unbeschreiblich! 

    Direkt am Boot haben wir auch Delfine gesehen.

    Mit der Kamera war ich leider nicht immer so schnell wie die Wale, denn man wusste nie genau, wo sie auftauchen.

     

    Auf dem Weg zurück zum Hafen

     

     

    Obwohl das alles unvergessliche Momente waren, haben wir drei Kreuzzeichen gemacht, als wir wieder im Hafen waren. Den Mädchen und mir war soooo schlecht, nur Marc ging es gut (zum Glück wenigstens ihm)

    Wir sind zum Wohnmobil gegangen und haben erst einmal etwas getrunken und etwas am Tisch gesessen ….. Ich hatte das Gefühl, noch immer auf See zu sein, alles schaukelte.

    Nach einer Weile waren wir bereit für die Weiterfahrt.

    Ziel:

    Der berühmte 17-Mile-Drive

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    Der 17-Mile-Drive liegt im Westen von Monterey. Es ist eine Panoramastrasse, die sogar teilweise direkt an der Küste entlang führt, aber auch vorbei an Villen und Golfplätzen.

    Wer den 17-Mile-Drive befahren möchte, muss 10 USD bezahlen. Der Nationalpark-Pass gilt hier nicht.

    Anwohner und Gäste von den Wohngebieten dort zahlen keine 10 USD, auch Radfahrer und Fußgänger sind von der Gebühr befreit. Motorräder sind auf dem 17-Mile-Drive nicht erlaubt.

    Die Strasse ist teilweise sehr schmal und ich war froh, dass mir nicht allzuviel Gegenverkehr entgegen kam.

    Die Aussicht war sehr schön, wobei mich das mit der felsigen Küste etwas an die Bretagne erinnerte.

    An einigen Stränden am 17-Mile-Drive gab es Seehunde.

     

    Die Strasse Richtung 17-Mile-Drive

     

     

     

     

     

     

     

    Ein HD – Video

     

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    Schmale Strassen teilweise ….. Aber selbst mit dem Wohnmobil kein Problem, diese wunderschöne Strecke entlang zu fahren

     

     

    Er gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte – aber er war geschlossen …… Wie schade …..  

     

     

     

      

     

    Die „Lone Cypress“ – das Wahrzeichen des 17-Mile-Drive

    Der wohl berühmteste Punkt auf dieser Strecke ist der „Lone Cypress“ – Point. Hier widersteht seit 250 Jahren „die einsame Zypresse“ den Stürmen vom Pazifik, inzwischen wurden jedoch ein paar Schutzmaßnahmen ergriffen, um das Symbol der „Pebble Beach Company“ zu schützen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Am Ende vom 17-Mile-Drive könnte man rechts abbiegen, um die Strasse entlang der Pacific-Küste zu fahren, durch den Malerischen Ort Carmel immer Richtung Big Sur, dem schönsten Teilstück vom Pacific Highway No1

    Könnte man ….. wenn die Brücke dort nicht eingestürzt wäre …… Ich hatte Tränen in den Augen, genau das war seit Jahren mein Traum, genau diese Strasse.
    Das Wetter heute wäre perfekt, blauer Himmel, null Nebel und das Meer leuchtete in den verschiedensten Blau- und Türkistönen.

    Aber ich musste links abbiegen, um dann durch das kalifornische Hinterland Richtung Morro Bay bzw San Simeon zu fahren ….. 

    Nun war ich endlich dort, so nah –  aber zwischen mir und meinem Traum lag eben jene eingestürzte und nicht befahrbare Brücke,……

    Unsere Strecke:

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    Gegen 16 Uhr waren wir auf besagter Strasse Richtung Morro Bay bzw Richtung San Simeon.

     

     

    Aber dazu schreibe ich im nächsten Bericht :)

     

    Danke fürs mitreisen, ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Bericht auch wieder dabei seid :D

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    Alle bereits veröffentlichen Berichte zu unserem US- Roadtrip :

     

    USA – Roadtrip an der Westküste

     

     

  • Der eigentliche Roadtrip beginnt: Pacific Highway No1 – Von San Francisco via Pacifica nach Monterey

    Der eigentliche Roadtrip beginnt: Pacific Highway No1 – Von San Francisco via Pacifica nach Monterey

    Pacific – Highway No 1

    San Francisco – Pacifica – Monterey

    Weiter geht die Reise!

    Unser eigentlicher Roadtrip beginnt nun endlich

    Es freut mich sehr, dass inzwischen so viele ‚mitreisen‘.

    Über Feedback freue ich mich immer sehr und wenn ihr Fragen habt, schreibt mich einfach an :)

    Heute fahren wir eines der schönsten Teilstücke unserer Strecke, direkt am Pacific entlang

    Das ist unsere Route für die kommenden 2 Tage:

    San Francisco – Pacifica (1 Nacht) – Monterey (1 Nacht)

    In Monterey werden wir eine Whale Watching Tour machen und den berühmten und sehr malerischen 17-Mile-Drive fahren.

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    Alle bereit?

    Ok, auf gehts!

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    Wir hatten trotz der ausgefallenen Stadtrundfahrt einen tollen Tag in San Francisco.  Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von dieser wundervollen Stadt. Wir haben vieles nicht gesehen, haben es leider nicht einmal geschafft, Cable-Car zu fahren, das Wetter zeigte sich auch nicht immer so gnädig – und trotzdem haben wir diese Stadt in unser Herz geschlossen und fuhren mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge aus SF heraus Richtung Campingplatz.  Denn heute sollte er beginnen, unser eigentlicher Roadtrip. Jeden Tag on the Road, jede Nacht woanders.

    Unsere Route führt erst entlang der Küste, dann ins Landesinnere zu den Nationalparks und auch ein Stück von der alten Route66 werden wir fahren!

    2500 Meilen voller Eindrücke und kleiner Abenteuer, vor allem für meine 3 Kinder.

    Wir sind sehr gespannt auf diese aufregende Tour und wissen gar nicht, worauf wir uns am meisten freuen. Grand Canyon? Las Vegas? Die Route 66?

    Am späten Nachmittag waren wir zurück an unserem Campingplatz „Candlestick“ südlich von San Francisco.

    Während wir unsere Sachen noch auf dem Campground in San Francisco stehend alle verstauen und unser Wohnmobil abfahrbereit machen, gehen mir diverse Gedanken durch den Kopf.

    Ob alles gut geht? Ob ich alles richtig gebucht und reserviert habe? Ob das alles mit dem Camper klappt? Ich bin noch nie mit einem Wohnmobil gefahren und dann gleich als Einstieg so eine Route …..War das so eine gute Idee? Ob die Kinder es toll finden, jeden Tag ‚On The Road‘ zu sein? Ob ich das Programm doch zu straff geplant habe?

    Diese und tausend weitere Gedanken gingen mir durch den Kopf und wuselten zwischen der ganzen Vorfreude umher.

    Und: Ob das Wetter wohl noch besser wird?

    Soviel vorweg: Es wurde nicht besser, sondern einfach nur anders und das sollte uns leider auch noch das ein oder andere Geplante mächtig vermasseln,…..

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    Für den ersten Tag von unserem Roadtrip hatte ich keine lange Strecke geplant. Lediglich bis an die Küste, knapp 25 Kilometer.

    Gebucht habe ich den Campground nördlich von Pacifica

    Lage:

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    Dieser Campground hatte eine schöne Lage, direkt an der Steilküste und somit direkt am Meer.

    Die Einfahrt vom Campingplatz, im Hintergrund sieht man das Meer

    Leider kam es vor einigen Monaten dort zu massiven Erdrutschen, ein Teil vom Campground rutschte ab und nun schützen unschöne Bauzäune die Abbruchstelle ab.

    Internet gibt es auf diesem Campground nur am Office, und das ist so langsam, dass es nicht einmal fürs Skypen reichte. Möchte man am Stellplatz WLAN nutzen, kostet das extra.

    Auf dem Campground gibt es einen kleinen Aussen-Pool und einen kleinen Spielplatz, welchen die Kinder direkt nach der Ankunft eroberten und zu ihrer Überraschung dort schon andere Kinder aus Deutschland spielten.

    Jeder Stellplatz hat Wasser- und Stromanschluss, dumpen kann man selbstverständlich auch.

    Der Campingplatz, welcher eigentlich eher einem relativ engen Wohnmobil- Parkplatz gleicht und auch keinen eigenen Zugang zum Strand hat,  lebt von seiner tollen Lage (viele nutzen diesen Campingplatz für ihren Aufenthalt in San Francisco, da es eine einigermaßen gute Anbindung der ÖVM in die Stadt gibt)  und lässt sich das gut bezahlen: 110 USD kostete uns eine Nacht auf dem Premium-Stellplatz in direkter Linie zum Meer und ist damit mit Abstand der teuerste auf unserer ganzen Reise gewesen. Ein paar Dollar günstiger wäre es, wenn man irgendwo mittendrin wäre, aber ich hatte einen Stellplatz direkt am Meer und direkt am Spielplatz reserviert.

    Zu meiner Enttäuschung musste ich nach der Ankunft feststellen, dass dieser Platz besetzt war und ich bekam einen Platz ganz am Ende zugewiesen,…..

    Wir schliefen nachts direkt am Meer und hörten stetig das Meeresrauschen – ein Traum!

    Der Ausblick aus dem Wohnmobil (genauer gesagt direkt von meinem Bett :D )

    Unser Stellplatz mit Parkplatz-Charme

    Der Pool

    Nachdem ich das Wohnmobil abgestellt hatte, schloss ich es gemeinsam mit den Kindern an und dann erkundeten wir erst einmal den Spielplatz und im Anschluss daran den Strand.

    Auf dem Spielplatz waren auch andere Kinder aus Deutschland. Die Kinder waren begeistert, wobei die verschiedenen Sprachen nie ein Hindernis waren, wenn die Kinder irgendwo andere Kinder trafen und miteinander spielten

    Und dann ging es an den Strand

    Die Kinder staunten, als sie den schwarzen Strand sahen, so etwas kannten sie gar nicht.

    Der Weg zum Strand war allerdings abenteuerlich, denn auch der ohnehin steile Zugang zum Strand war teilweise weggebrochen….

    Es regnete nicht, war dafür aber sehr stürmisch. Die Wellen waren hoch und brachen mit lautem Getose am Strand.

    Am Strand konnte man deutlich sehen, wieviel von der Steilküste bereits weggebrochen ist.

    In diesem Jahr kam es durch die extremen Regenfälle zu sehr vielen Erdrutschen, auch der schönste Streckenabschnitt vom Pacific Highway (Big Sur) ist zu dem Zeitpunkt, als wir dort waren, leider (leider leider leider) wegen eines Erdrutsches und dem dadurch verursachten Einsturz der Brücke nicht passierbar …..

    Auf gehts an den (schwarzen) Strand

    Deutlich waren noch die Folgen der Erdrutsche zu sehen

    Hohe Wellen brachen am Strand

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    Ein HD-Video einfach nur von den Wellen

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    Wegen des Sturmes waren viele Segelquallen an den Strand gespült worden. Diese Quallenart hat kein eigenes Fortbewegungsmittel, sondern hält eine Art Segel in den Wind und bewegt sich so an der Wasseroberfläche fort. .

    Die Kinder erfanden ein Spiel: Wer schafft es, am weitesten über diesen Bach zu springen? Der Sand war extrem weich und man sank tief ein.

    Wer braucht schon einen Spielplatz?

    Wir blieben eine Weile am Strand, aber dann siegte der kalte Wind und wir zogen uns in unser warmes Wohnmobil zurück, kochten uns ein warmes Abendessen und schauten uns den Sonnenuntergang direkt vom Wohnmobil aus an.

    Kurz bevor die Sonne im Meer versank, versteckte sie sich farbenfroh hinter den Wolken

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    Der Tag klang zeitig aus. Nachts war es stürmisch, das Wohnmobil schaukelte ganz leicht hin und her und man hörte das Rauschen vom Meer – diese Kombi ließ uns alle tief und fest schlafen.

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    Der nächste Morgen begann ganz ruhig. Wir haben ausgeschlafen und standen erst um 7.30 Uhr auf. Die letzten Tage begannen immer sehr früh, einfach mal ausschlafen tat richtig gut. Und gefrühstückt haben wir dann auch ganz in Ruhe.

    Bis wir dann alles verstaut hatten und unser kleines fahrendes Wohnzimmer abfahrbereit war, war es schon nach 10 Uhr.

    Unsere Route heute: ~ 170 km

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    Wir fuhren am Meer entlang und hielten an, wo es uns gefiel

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    Ein paar Impressionen :

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    Diese Strasse zu fahren war traumhaft

    Einen längeren Stop machten wir am Pigeon Lighthouse.
    Leider ist der Leuchtturm inzwischen für die Öffentlichkeit gesperrt.

    Die Umgebung ist aber auch sehr sehenswert

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    Weiter ging es dann Richtung Monterey, geplant war noch ein Zwischenstop in Santa Cruz

    Dann fuhren wir in Santa Cruz ein …..  zusammen mit gefühlt 1000 anderen Fahrzeugen,…..

    Die Kinder sahen die Fahrgeschäfte und freuten sich schon!!! Aber …..

    …. es war völlig überfüllt und wir fanden keinen Parkplatz, nirgendwo…..

    ….

    Enttäuscht fuhren wir zum nächsten Örtchen: Capitola.

    Wir parkten etwas ausserhalb vom Ortskern. Da es keine Parkplätze für Wohnmobile gab, parkte ich quer über 4 Parkplätze.

    Beim Parkautomat musste ich dann meine Stellplatznummern eingeben und habe mir für jeden Parkplatz ein Ticket gezogen – und dann auch alle 4 Parktickets hinter die Windschutzscheibe gelegt. Kosten insgesamt 12 USD für 2-3 Std.

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    Der Ort Capitola erwies sich als idyllische und malerische Perle direkt am Meer.

    Wir waren sehr überrascht und auch gleich angetan. Die Kinder fanden die bunten Häuser am Strand schön und natürlich den Strand selber.

    Und Capitola hat auch einen (kleinen) Pier.

    Wir schlenderten ihn entlang, am Ende gab es einen kleinen Shop, wo wir uns ein Eis kauften und uns eine freie Bank auf dem Pier suchten. Um uns herum waren einige Angler, wir blickten auf den Strand und hinaus auf das Meer. Es war so eine ruhige Stimmung und insgeheim war ich nun sogar etwas froh, dass wir im trubeligen Santa Cruz keinen Parkplatz fanden.

    In der warmen Sonne und direkt am Meer schmeckt Eis immer besonders gut ;)

    Die junge Mutter und ihre kleine Tochter neben uns angelten diesen kleinen Hai, ich meine, es war ein Leopardenhai. Die Kinder waren aufgeregt, schon wieder ein Hai. Damals in Florida auf dem Pier angelte ein Angler einen Hammerhai und die Kinder durften ihn sich damals aus nächster Nähe ansehen. Das klappte dieses mal leider nicht, denn die Schnur riss und der kleine Hai konnte davon schwimmen – mit Haken im Maul, was uns alle nicht sehr glücklich machte ……

    Schuhe aus und mit den Füßen ab ins kühle Nass

    Dann ging es zurück, denn so langsam mussten wir  Richtung Campground in Monterey

    Wir fuhren ohne weitere Zwischenstops durch und kamen ca 19 Uhr am Campground an:

    Link zum Campground:  http://montereycountyfair.com/about-the-rv-park/

    Lage:

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    Weitere Informationen

    Wir wurden sehr herzlich empfangen. Der Office- Mitarbeiter nahm sich viel Zeit, uns alles zu erklären, wir bekamen viel Kartenmaterial und Tipps und er erklärte uns auch, wo wir am nächsten Morgen am Hafen mit dem Wohnmobil parken konnten.

    Wir haben für den Stellplatz 50 USD bezahlt. Dafür bekamen wir einen Stellplatz unter einem schönen, alten Baum im grünen mit Strom, Wasser und Dumpinganschluss und auch überall Gratis WLAN.

    Wie immer nach dem Parken (1. mal Rückwärts einparken – und das hat sogar super geklappt!!) und anschliessen erkundete ich mit den Kindern den Campground.

    Einen Spielplatz gab es nicht, aber trotzdem viel zu entdecken.

    Der Campground ist regelmäßiger Austragungsort für große Veranstaltungen – und ich glaube, früher gab es hier eine Rennbahn für Pferde, zumindest gab es sehr viele Pferdeställe.

    Direkt hinter unserem Wohnmobilstellplatz gab es diese (leeren) Pferdeställe

    „Mama, die Ställe sind auch für Einhörner!“

     

    Zurück im Camper kochte ich uns erst einmal etwas und nach dem Essen schickten wir Gratis Wlan sei Dank ein paar Grüße an unsere Familie zu Hause und an den Papa der Kinder.

    In Deutschland war es schon früher Morgen, 9 Stunden Zeitunterschied. Wir gehen ins Bett und in Deutschland stehen alle schon auf und starten in den neuen Tag.

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    Ich wollte das WLAN nutzen, um meine Fotos in meiner Cloud zu sichern, aber …..

    …. das klappte irgendwie nicht,……

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    Wieder war ein Tag zu Ende, für morgen stand etwas ganz besonderes auf dem Plan und wir freuten uns schon sehr darauf.

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    Gute Nacht

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    Übersicht aller bisherigen Berichte zu unseren USA-Westküsten-Roadtrip

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    USA – Roadtrip an der Westküste

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  • San Francisco (Teil 2) – Chinatown, Aussichtsturm und die Golden Gate Bridge

    San Francisco (Teil 2) – Chinatown, Aussichtsturm und die Golden Gate Bridge


     

    San Francisco

     

    Ort: San Francisco – Chinatown, Coit-Tower, Golden Gate Bridge

    Gelaufene Schritte: 19238

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    Ein neuer Morgen in San Francisco.

    Wieder müssen wir sehr zeitig bei Grayline im Zentrum von SF sein.

    Wieder müssen wir ein teures Taxi nehmen, weil der Shuttlebus so früh noch nicht fährt.

    Wieder regnet es und es ist kalt und ungemütlich.

    Es war alles genauso wie gestern, wo uns dann bei Grayline gesagt wurde, dass unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour ausfällt …..

    Genauso,….. ohweh…… ich habe so eine leise Vorahnung,…..

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    Ich zeige euch mal, wie nass und kalt und ungemütlich es auch an diesem Morgen wieder war …..

    Brrrrrrrrr……….

    Achja, eine frierende Taube fehlt noch:

    Wobei ….. so verfröstelt wie die Tauben gestern sah sie gar nicht aus – ein gutes Omen in Bezug auf unsere Wetterprognose?

    Wir erreichten wieder pünktlich um kurz nach 8 Uhr das Büro von Grayline an der Poststreet.

    Wir sind wie gestern Abend mit einem der roten Taxen gefahren – Fly Wheel heissen die, bezahlt haben wir 22 USD.

    Unsere Tour sollte um 8.30 Uhr starten.

    Und ….. tatsächlich genau wie gestern ….. gab es schlechte Nachrichten: Unsere Stadtrundfahrt würde ausfallen, wegen Regen,….

    Neeeeee…… bitte nicht schon wieder ……..

    Ich hätte heulen können. Wir hatten heute nur noch 1/2 Tag in San Francisco, heute Nachmittag wollten wir zum nächsten Campground fahren, damit wir morgen mehr Zeit für den Pacific Highway haben würden.

    Nachdem mir die Frau das mitgeteilt hatte, fühlte ich mich doch etwas veräppelt. Warum informiert man mich denn nicht?! Ich habe morgens den Stress, dass wir alle um 7 Uhr abfahrbereit sind, organisiere ein Taxi, was viel mehr kostet als ein Shuttle und dann sowas,..Meine Frage, ob sie mir irgendetwas alternativ anbieten könnte, wurde mit Schulterzucken beantwortet. Sie wüsste das ja auch nicht und ob ich mein Geld wieder bekäme wüsste sie auch nicht und was sie jetzt tun solle wüsste sie auch nicht usw… Und ohne groß drüber nachzudenken machte ich meinem Unmut Luft.  Das ich auf englisch diskutieren kann, wusste ich bis dahin auch nicht.
    Die Dame hatte dann ein einsehen, dass das wirklich alles doof gelaufen war und wir bekamen Tickets für den Hopp on – Hopp of – Bus. Na, das war ja zumindest schon einmal etwas, so würden wir ja doch noch etwas von San Francisco sehen können.  Dieser startete aber erst um 10 Uhr, und es war jetzt 8:20 Uhr ……

    Na super,….

    Es regnete wieder und wir überlegten, wie wir diese Stunde rumbekommen sollten.

    Der Plan: Zu Fuß nach Chinatown laufen. So weit war das gar nicht, knapp 2 km.

    Die Begeisterung meiner Kinder auf einer Skala von 1 – 10:  Minus 3 …..

    Aber dann stellten sie auch fest, dass es keine sinnvolle Alternative gab und wir gingen los, frustriert darüber, dass wir heute wohl vieles nicht sehen würden, was eigentlich geplant war und frierend wegen dem Wetter.

    „Wieso haben wir eigentlich keinen Schirm dabei?“

    „Mama, du hast gesagt, in Kalifornien scheint immer die Sonne, da braucht man keinen Schirm!“

    So, habe ich das tatsächlich gesagt?! Kurzer Anfall geistiger Umnachtung, immerhin findet mich meine Regenwolke überall,….. * seufz *

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    Ein riesiges Feuerwehrauto!

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    Chinatown   

    In vielen Städten gibt es ein „Chinatown“, das sind Wohnviertel, in denen überwiegend Menschen mit chinesischen Wurzeln leben und arbeiten. An den Zufahrtswegen finden sich meistens große Eingangstore und auch die Architektur in Chinatown selber sind angelehnt an die traditionelle chinesische Architektur.  Die Chinesen nennen es übrigens meistens nicht Chinatown, sondern  „Tangren Jie“.

    Das Chinatown in San Francisco ist mit ca 10.000 Einwohnern die zweitgrößte der Welt.
    Es wurde um 1850 gegründet, aber bei dem großen Erdbeben im Jahr 1906 vollständig zerstört. Trotz anderer Pläne der Stadtverwaltung wurde Chinatown an gleicher Stelle wieder aufgebaut.

    Wir kamen in Chinatown an – und man fühlte sich tatsächlich etwas wie in China. Straßennamen waren zweisprachig, auf den Geschäften stand alles in chinesischen Zeichen, es gab Gebäude in der typischen chinesischen Architektur und die schönen Straßenlaternen rundeten das Gesamtbild perfekt ab.

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    Das Eingangstor an der Hauptstrasse von Chinatown, leider war es am nieseln

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    Leider waren wir so früh, dass noch alle Geschäfte geschlossen waren, ausser ein Geschäft, welches Geflügel verkaufte. Wir gingen hinein, um uns umzusehen, aber was wir sahen, war leider nicht so schön…..  Ich halte mich ja immer an Vorschriften und so, aber ohne dass ich es gemerkt habe, hat meine Kamera, welche ganz tourilike um meinen Hals hing, ein Video gemacht.

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    Die Straßenlaternen passend zum gesamten Straßenbild

    Zweisprachige Straßennamen

    Wir fanden eine chinesische Zeitung und die Kinder versuchten, irgendetwas zu lesen.

    Ich musste schmunzelnd an den Satz denken, den meine Kinder auch schon oft gehört haben: „Rede ich chinesisch?“

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    Schön war der Abschnitt mit den roten Lampions über der Strasse.

    Als wir fast durch Chinatown durch waren, hörte der Regen auf und die Sonne blinzelte sogar kurz durch.

    Irgendwo auf dem Weg

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    Auf dem Weg von Chinatown zum Coit-Tower liegt eine ganz besondere Strassenkreuzung. Zumindest, wenn man wie ich ein grosser Fan der Serie „Monk“ ist.
    Kennt ihr Monk? Ein brillanter Detektiv, welcher leider unter vielen Neurosen und Zwangsstörungen leidet, welche ihm das Leben echt schwer machen.

    In der Eröffnungssequenz / Vorspann überquert er eine Strasse und diese Strassenkreuzung lag zufällig auf unserem Weg :)

    Video (fängt direkt an der passenden Stelle an) -> Klick hier <- 

    Die Kreuzung, welche Monk im Intro überquert, liegt an der Ecke Montgomery Street / Green Street

    Das ist sie. Ich habe das aber bei Tageslicht zunächst gar nicht so recht wieder erkannt, denn in der Szene läuft er nachts über diese Strasse. War trotzdem witzig, einmal dort zu sein

    Meine Älteste kennt Monk auch und wollte unbedingt einmal genauso über die Kreuzung laufen

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    Wir gingen Richtung Coit – Tower.  Nur knapp 1 km war es zu laufen, ….. Zumindest waren hier die Strassen noch nicht so steil wie gestern an der Lombard- Street, wobei die Strasse den Telegraph Hill hoch auch schon eine beachtliche Steigung hatte.   …..  Es war leider immer noch zu früh für den Hopp On Hopp Off – Bus.

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    Der Coit Tower

    Auf einem der vielen Hügel von San Francisco, dem Telegraph Hill, steht der 64 Meter hohe Aussichtsturm. Er wurde 1934 gebaut und viele tolle Wandmalereien (gemalt von  Bernard Zakheim)  im gesamtem unteren Geschoss, also dort, wo die Kassen sind, zeigen Strassenszenen aus dieser Zeit mit Bezug zur österreichischen Geschichte und wer genau hinschaut, findet auch einige sozialkritische Elemente.

    Dieses Motiv hängt in der Wohnung meiner Eltern, allerdings die gusseiserne Version. Wie ein Stück zu Hause, so fern der Heimat .

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    Warum der Name „Coit Tower“? – Lillie Hitchcock Coit, eine Dame aus der High Society, hat einer Legende nach den Feuerwehrleuten bei einem Brand in der Nähe des Standortes vom Coit Tower geholfen. Sie verehrte die Feuerwehrleute schon länger für ihren Einsatz und wurde nach ihrem Hilfseinsatz sogar zum Maskottchen der Engine Company No5 der freiwilligen Feuerwehr von SF.
    1929 verstarb sie und hinterließ der Stadt 100.000 USD mit dem Zweck, irgendetwas zur Verschönerung der Stadt damit zu finanzieren.
    Mit dieser Spende wurde der Aussichtsturm gebaut, zu Ehren der Freiwilligen Feuerwehr.
    Von oben hat man einen fantastischen Panoramablick über San Francisco.

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    Lage:

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    Weitere Informationen

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    Eintritt für die Aufzugsfahrt nach oben:

    Erwachsene ca 7 € und Kinder 2-3 €

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    Wir sind ja nun schon einige Kilometer gelaufen mit unseren von gestern doch etwas muskelkatergeplagten Beinen.

    Um zum Coit Tower hoch zu kommen, muss man erst einmal auf den Telegraph Hill hoch. Je nachdem, von welcher Seite man nach oben möchte, gibt es längere und kürzere Treppen.

    Wir kamen aus Richtung China Town und so warteten auf uns nicht ganz so viele Treppenstufen, nur „entspannte“ 122 waren es. Meine Kinder zählen immer die Stufen….. Unsere Beine,…… aua……

    Genau um 10 Uhr waren wir oben, also genau passend zur Öffnung. Bis 18 Uhr ist er dann geöffnet und lädt täglich viele Besucher ein, um die Aussicht auf San Francisco zu geniessen.

    Als wir ankamen, stand auch schon eine Schlange vor der noch verschlossenen Eingangstür. Da es in San Francisco oft zu Küstennebel kommt, ist der Ansturm bei Sonnenschein und klarer Sicht entsprechend groß.

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    Nach oben hin ist er offen, hat aber trotzdem Gläser in den Fenstern – bei dem eisigen Wind an diesem Tage war das auch ganz gut.

    Das Financial District . Das hohe, spitze Gebäude ist die Transamerica Pyramid.

    Sie ist eines der Wahrzeichen von San Francisco. Mit 260 Metern Höhe und 48 Stockwerken mit Verkaufs- und Büroräumen ist sie noch das höchste Gebäude San Franciscos, aber im Bau ist das Salesforce Towers, welches bei seiner Fertigstellung in 2018 höher sein wird ans das Transamerica Pyramid.

    Die Golden Gate Bridge in ihrer ganzen Pracht!

    Pier 39 ……..

    …. mit seinen Seelöwen

    Die Brücke ist die Oakland Bay Bridge.
    Das Gebiet direkt am Wasser mit seinen Piers heisst „The Embarcadero“ und ist die auf einem Damm am Port of San Francisco entlang laufende Straße. Sie wurde auf künstlichem Land gebaut, das dem Meer abgewonnen wurde. Im Hintergrund sieht man das Gebäude mit dem Turm – das ist das Gebäude vom Port of San Francisco.

    Hier sieht man es deutlicher – das Gebäude vom Port of San Francisco – Das Ferry Building. Innen findet man viele Cafés, Restaurants und Shops.

    Am Horizont zog ein Schauer entlang

    Im Vordergrund Pier 39, die kleine Insel im Hintergrund ist die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz

    Die Lombard-Street – da erkennt man auch gut die vielen Kurven auf kurzer Strecke

    Ausblick auf die Golden Gate Bridge vom kleinen Parkplatz am Coit Tower

    Wir liefen zur Haltestelle vom HO-HO-Bus. Dieses mal ging es bergab. Eine steile Strasse bergab laufen ist aber auch anstrengend, und ausserdem musste ich die Kinder davon abhalten, einfach loszurennen, denn ich glaube, wenn man hier einmal ans rennen kommt,  kann man nicht mehr stoppen …..


    Achtet mal auf den Höhenunterschied zum Ende der Strasse hin

    Die Haltestelle lag am Washington Square Park. Die schöne Kirche ist die Saints Peter and Paul Church, welche direkt am Washington Square Park liegt.

    Im Ho-Ho-Bus konnte man mit den Kopfhörern diverse Sprachen einstellen, u.a. auch deutsch. Die Zwillinge fanden das nicht so interessant, sie haben sich zwar angeschaut, wo wir grad herfahren, aber nicht besonders gut zugehört ….

    Nina dagegen hat interessiert zugehört und hat sich auch vieles gemerkt, wie ich abends sehen konnte, als sie in ihr Reisetagebuch schrieb und noch einige Fakten im Kopf hatte.

    Wir erfuhren zum Beispiel einiges über das große Erdbeben 1906.
    Am  18. April 1906 erschütterte ein sehr schweres Erdbeben die Region um San Francisco. Es gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA.
    Alleine in San Francisco kamen durch das Beben selbst und die dadurch entstandenen Brände über 3000 Menschen ums Leben.

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    Wir fuhren erst zum Fisherman’s Wharf, das ist dort, wo auch der Pier 39 ist.

    Als wir dort einfuhren, stellte der Busfahrer ein Lied an. „San Francisco“ von Scott McKenzie.

    Es war ein absoluter Gänsehautmoment. Dieses Lied, die Fahrt an der Promenade entlang, und weit hinten sah mal etwas von der Golden Gate Bridge ……

    Jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe und bei Youtube das Video heraus gesucht habe, dieses Lied wieder höre und meine Zeilen niedertippe, habe ich Tränen in den Augen.
    Fernweh, Sehnsucht und die Erinnerung an diesen Moment, an die Zeit dort, an die tolle Stadt, welche mich und auch die Kinder so fest in ihren Bann gezogen hat.

    Los Angeles hat mir gut gefallen, vor allem am Griffith Observatory oder auch die Strände von LA –  aber San Francisco hat mein Herz berührt.

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    Dieses Lied lief über die Lautsprecher vom Bus:

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    Und ein kurzes Video von mir, aber es war extrem windig und deswegen wackelt es etwas,…. sorry …..

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    …. ich will zurück …… :cry: :cry: :cry:

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    Fishermans Wharf ist Start und Endpunkt der Tour.

    Wir waren also nun ganz am Anfang der Tour und obwohl wir eigentlich Richtung Golden Gate Bridge wollten, ging es erst einmal in die andere Richtung.

    Wir saßen oben, also in dem offenen Teil. Es war inzwischen strahlend blauer Himmel, die Regenwolken haben sich alle verzogen, nur der Wind war etwas frisch.

    Wir fuhren erst Richtung „Port of San Francisco“ und dann durch das Financial District mit seinen imposanten Hochhäusern. Erst danach ging es via Lombard-Street Richtung Golden Gate Bridge.

    So haben wir doch noch einiges von San Francisco zumindest gesehen. Zum erkunden blieb keine Zeit, da wir nachmittags noch zum nächsten Campground wollten.

    Das Ferry Building (Port of San Francisco)

    Der Turm vom Ferry Building. Im Hintergrund ist die Oakland Bay Bridge

    Gegenüber vom Ferry Building gibt es einen schönen kleinen Spielplatz

    San Francisco hat also auch ein Flat-Iron Building. Das Original in New York gefällt mir aber besser

     

    Und dann tauchte sie auf – die Golden Gate Bridge.


    Wie gestern auch war das wieder ein ganz besonderer Moment!

    Am Golden Gate South Vista Point stiegen wir aus, um uns in Ruhe die Golden Gate Bridge anzusehen

     

     

     

    Obligatorisches Pflichtfoto

     

    Wir konnten uns nnicht satt sehen ……

     

     

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    Und dann ging es in den Golden Gate Park.

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    Hier hätten wir mit unserer eigentlichen Stadtführung Aufenthalt gehabt und ich wollte mir so gerne den Japanese Tea Garden ansehen …..

    So fuhren wir dran vorbei und ich habe zumindest den Eingangsbereich gesehen,…… sah schön aus,….. och menno,…… Grayline, Danke noch einmal an dieser Stelle :(

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    Weiter ging die Fahrt Richtung Alamo Square. Hier gibt es einen kleinen Park und von dort hat man einen tollen Blick auf die alten, farbigen Häuser („Painted Ladies“) und die Skyline von San Francisco.

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    „MAMA, guck mal, was ist DAS denn?“ 

    – …. „Ähm….. Werbung für Sprumpfhosen!“

    „Oder für Klackerschuhe!“ („Klackerschuhe“ sind alle Frauenschuhe mit Absatz)

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    Irgendwo unterwegs, leider weiß ich nicht mehr genau, wo das war

    Aus dem fahrenden Bus und auf die schnelle leider Fokuspunkt falsch gesetzt,……  Das ist die Stadthalle von SF

    Wir liefen nach dem Aussteigen aus dem HoHo- Bus direkt zu dem kleinen Park – aber da gab es eine große Enttäuschung, denn der Park war nahezu komplett gesperrt,…..

    Unschöne Bauzäune machten die bekannte Aussicht kaputt.

    Ich versuchte, irgendwie drüberher zu fotografieren

    Die Painted Ladies

    Wir liefen an den Painted Ladies entlang etwas die Strasse hinunter

    In dem gesamten Areal sind die Häuser wunderschön

       

    Wir liefen etwas ziellos noch eine Weile durch die Strassen von San Francisco (auf der Suche nach einem Taxi) und schauten in die Schaufenster hinein. Gasthaus las ich. Treffen. Trinken. Essen ……. ähm, Moment, deutsch?! Steht das da wirklich auf deutsch?? Tatsächlich – wir standen vor einem Deutschen Restaurant. -> Hier gehts zum Website inkl. genauer Lagebeschreibung –>  http://www.leopoldssf.com/location.html   <–

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    Wir fuhren mit dem Taxi zurück zum Campground. Da wir morgens mit dem Taxi angereist sind, hätten wir nun für die Rückfahrt mit dem Shuttle 4x 12 USD bezahlen müssen, das Taxi war in dem Fall günstiger.

    Die 12 USD für eine Fahrt mit dem Shuttle gelten für Hin und Rückweg, fährt man nur eine Strecke, zahlt man aber auch 12 USD.

    Das Taxi kostete 35 USD.

    Bevor wir zurück zum Campground fuhren, wollten wir aber noch ein ganz besonderes Haus besuchen.

    Ich sagte dem Taxifahrer die Adresse vom Candlestick Campground, aber das wir vorher noch zu dem einem besonderen Haus wollten. Die Adresse musste ich gar nicht sagen, denn er kannte das Haus sehr gut.

    Es ist das Haus von …..

    …. Mrs. Douptfire.

    Wir lieben diesen Film, so traurig wie er (zwischendurch) auch ist.

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    Dann ging es aber endgültig zurück zum Campground.

    Wir packten unsere Sachen zusammen, verstauten alles in den Schränken, entkabelten unser Wohnmobil und dann ging es los – Richtung Pacific Highway No 1, der Strasse direkt am Pacific entlang.

    Und auch unser nächster Campingplatz lag direkt am Pazifik!

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    USA – Roadtrip an der Westküste

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  • San Francisco ( Teil 1 )  –  beinahe wäre der ganze Tag vermasselt gewesen

    San Francisco ( Teil 1 ) – beinahe wäre der ganze Tag vermasselt gewesen


    San Francisco … Sightseeing mit Hindernissen 

    Ort: San Francisco: Muir Woods, Pier 39,  Lombard Street

    Gelaufene Schritte: 16.219

    Ich werde den Bericht wegen der Foto-Flut in 2 Teile unterteilen.

    Mir wurde geschrieben, dass es schon beim Los Angeles Bericht teilweise Probleme beim Laden gab – und in SF hat meine Kamera fast geglüht 

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    Unsere 1. Nacht im Camper ist vorbei. Es war ur-gemütlich, denn man hörte den Regen aufs Dach prasseln und das Wohnmobil wurde leicht vom Wind hin- und hergewogen.

    Wir haben alle richtig gut geschlafen, der Jetlag ist nun wohl endgültig vorbei.

     

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    Gefrühstückt haben wir draussen, der Regen war vorbei und zudem hatten wir direkt neben dem Camper einen Picknicktisch.

    Gemütlich war es aber nicht, denn der Wind pustete uns fast den Aufschnitt vom Brot …. und es war kaaaaaalt,……

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    Die Kinder hatten sich im Walmart ausserdem Cornflakes ausgesucht.

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    Typische Milchpackung – zudem ist die Milch mit Vit D angereichert

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    Aber ihr Fazit:

    „Mama, das schmeckt nicht, das ist viel zu süß!“

    ….. Ich dachte mich verhört zu haben.

    „Euch ist etwas ZU süß?! Das geht?“

    „Mama, probier mal, das ist süßer als Zucker!“

    Das meine Kinder so etwas jemals sagen würden hätte ich vorher auch nicht geglaubt…

    Für den heutigen Ausflug nach San Francisco zogen Nina und ich uns extra unsere zerrissenen Jeans an. Ihr wisst schon, warum –  Bei mir fehlt jetzt nur noch Hawaii. 

    Wir mussten uns etwas beeilen, denn wir hatten eine Tour gebucht.

    Gebucht via Grayline. …. Großer Fehler,….. 

    Weil der Shuttle vom Campingplatz so früh nicht fuhr, mussten wir mit dem Taxi zum Treffpunkt fahren, dieser war zentral in SF am Büro von Grayline.

    Leider fing es wieder an zu regnen und es war richtig kalt.

    Frust machte sich bei mir breit ….. meine persönliche Regenwolke findet mich einfach überall, egal, wo ich bin ….. menno

    Nina grinste schon wieder. Für sie ist das langsam ein Running-Gag, dass ich im Urlaub immer Regen habe, selbst in der Wüste von Qatar hat es bei unserem Besuch geregnet,……

    Im Vorfeld unserer Reise hatte ich einige Reiseberichte von San Francisco gelesen, und in zwei Berichten hatten die Reiseblogger wegen des Wetters nicht ein einziges mal freie und klare Sicht auf die Golden Gate Bridge.

    Eine Reisebloggerin war 5 Tage in SF, konnte aber nicht einmal im Ganzen die Golden Gate Bridge sehen und ich fürchtete, dass uns das nun auch blühte, denn die Regenwolken hingen extrem tief und wir hatten nur 2 Tage in SF.

    Aber dieses Wetter ist gar nicht so untypisch für die Pazifik-Küste nördlich von Los Angeles.

    Und es muss wettertechnisch nicht immer Regen sein, was einem den Tag echt versauen kann, die Erfahrung würden wir in den kommenden Tagen auch noch machen, vor allem in Las Vegas …..

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    Pünktlich um 9 Uhr waren wir am Startpunkt für unsere Stadtrundfahrt und freuten uns auf unsere 8-stündige Tour, welche uns neben den Highlights von San Francisco auch über die Golden Gate Bridge zum Mammutbaum-Wald führen sollte.

    Unsere Tour fällt aus!

    Ich hatte den Kindern im Vorfeld schon einige Sehenswürdigkeiten von San Francisco in einem Reiseführer gezeigt, sie freuten sich am meisten auf die Golden Gate Bridge und auf die Mammutbäume, ich freute mich auf den Golden Gate Park und auf die Painted Ladies und dem kleinen Park davor – die Aussicht auf die alten, schönen Häuschen mit der modernen Skyline im Hintergrund ist (neben der Golden Gate Bridge natürlich) eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt.

     

    Aber ….. im Büro gab es eine sehr enttäuschende Neuigkeit: Die Tour fällt aus, wegen Regen.

    Ne, oder…?!

    Meine ganzen Reisenotizen zu SF lagen im Camper, da wir ja heute die geführte Tour machen wollte. Ich bekam auch leider im Vorfeld keinerlei Infos, dass die Tour ausfallen würde.

    Wir hätten uns heute Morgen Zeit lassen können und mit dem günstigeren Shuttle ins Zentrum fahren können,…..

    Hätte hätte Fahrradkette, ……

    Ich handelte zumindest eine Tour zu den Muir Woods aus. Und am Folgetag sollten wir eine Stadtrundfahrt bekommen, dann aber ohne die Muir Woods.

    Die Muir Woods (Muir Woods National Monument) ist ein Schutzgebiet ca 15 km nördlich von San Francisco. Hier stehen viele Küstenmammutbäume, das ist die höchste Baumart der Erde und sie können bis zu 115 Meter hoch werden! Der höchste Baum in den Muir Woods ist knapp 80 Meter hoch.

    Die Tour startete aber erst 1 Std später.
    Es regnete, es war kalt. Nach einem kurzen Spaziergang suchten wir uns ein Café  und wärmten uns mit einem heißen Kakao auf. Dazu gab es einen Brownie und einen Schoko-Karamell-Taler für insgesamt 16 USD.

    So ein doofes Wetter,…..

    Ich glaube, selbst den Tauben war das zu ungemütlich ….

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    Aufgewärmt gingen wir dann zurück zum Grayline-Büro.

    Um 9 Uhr wurde uns gesagt, dass der Bus um 10 Uhr käme. Aber er kam nicht. Zumindest nicht um 10 Uhr. Und auch nicht wie später versprochen um 10.15 Uhr. ……

    Um 10.30 Uhr kam er dann endlich. Wir haben dann also 1,5 Std gewartet,  was ist das bitte für eine Organisation von Grayline?!  Zum Glück konnte ich die Kinder mit kleinen Spielen bei Laune halten (z.B. unser Klassiker „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ )

    Gegen 10.30 Uhr kam dann der Bus. Aber er fuhr nicht direkt zu den Muir Woods, sondern in den kleinen Ort Sausalito. Von dort würden uns ShuttleBusse zu den Muir Woods bringen.

    Okeeee…….

    Sausalito liegt „gegenüber“ von San Francisco bzw auf der anderen Seite und so gab es an diesem Vormittag ein kleines Highlight:

    Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!

    Und: Sie lag nicht im Nebel und auch nicht mehr unter dichten Regenwolken versteckt!

    Als wir die Brücke überquerten, war das ein absoluter WOW- Moment! Man kennt die Golden-Gate-Bridge aus vielen Filmen und Serien, aus den Medien und auch aus vielen Reiseberichten.

    Jetzt selber über diese Brücke zu fahren begeisterte die Kinder genauso wie mich.

    Gerne wäre ich zu Fuß über die Brücke gelaufen, wie im Dezember über die Brooklyn-Bridge, aber das war zeittechnisch nicht möglich.

     

    Unsere Route:

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    Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!!!

    In Sausalito angekommen warteten schon die Shuttle auf uns. In einer etwas chaotisch wirkenden Aktion wurden alle Gäste aus dem großen Bus auf die kleinen Shuttle verteilt und dann ging es die Gebirgsstraße entlang endlich zu den Mammutbäumen.

    Auf dem Weg dorthin fuhr man durch das hügelige Hinterland.

    Angekommen beim Parkplatz der Muir Woods wurde uns mitgeteilt, wann uns das Shuttle wieder zurückbringen würde. Uns blieben nicht einmal 60 Minuten…..
    Das reichte zumindest für einen kurzen Spaziergang durch den Muir Woods, unter den riesigen Mammutbäumen drunter her.

     

    Die riesigen Mammutbäumen in Muir Woods

    Wir liefen den Loop bis zur 2. Brücke.

    Um einen Eindruck von der Größe der Bäume zu bekommen reicht das aber auf jeden Fall schon aus.

    Die Kinder bekamen fast Nackenschmerzen vom hoch-schauen. Aber es gab auch noch anderes zu entdecken, denn die gesamte Flora und Fauna ist sehenswert und der kleine Bach rundet das idyllische Bild ab. Es fiel schwer zu glauben, dass man gar nicht weit weg von einer so riesigen Stadt ist.
    Die Luft war herrlich und die gut ausgebauten Wege (teilweise aus Holz) ermöglichen auch Rollstuhlfahrern oder Eltern mit Kinderwagen, dieses schöne Fleckchen Erde zu erkunden.

    Wichtiger Hinweis: Wer selber ohne geführte Tour zu den Muir Woods möchte, muss wissen, dass die Strasse dorthin für Wohnmobile gesperrt ist.
    Der reine Eintritt vor Ort liegt bei ca 10 USD p.P.

    Der Eingangsbereich

    Hinter dem Eingang hängt ein Querschnitt eines Stammes von einem Küstenmammutbaum, welcher anschaulich das Wachstum und das Alter verdeutlicht

    Spuren von einem Brand, welche es regelmäßig in den Redwoods gibt.

    Die Mammutbäume sterben dabei aber nicht, selbst wenn nur noch ein Stumpen übrigbleibt – denn aus seinen Wurzeln wachsen kreisförmig neue Sprösslinge, sozusagen genetische Klone und bilden einen sogenannten Familienkreis.
    Gegen kleinere Feuer sind sie sogar resistent, sie sondern bei starker Hitze eine Flüssigkeit über die Rinde ab, welche die Rinde bei dem Feuer schützt.
    Die kleineren Feuer sind für das Ökosystem ganz nützlich. Pilze und Schädlinge werden abgetötet, während der Mammutbaum gegen kleinere Feuer geschützt ist. Der Wald wird so ausgedünnt und die die Asche ist fruchtbar. Die wochenlangen Feuer, welche regelmäßig in den Sommermonaten wüten, sind aber ein absoluter Albtraum für das Ökosystem.

    In den Muir Woods ist es nass-kalt, da die Sonne kaum den Waldboden erreicht – daher unbedingt einen warmen Pullover anziehen!

    800 – 1000 Jahre sind diese Bäume teilweise schon alt.

    An der Küste wachsen die hohen Mammutbäume. Weiter im Landesinnern wachsen dagegen die dicken Bäume. Der größte Baum der Welt ist der General Sherman Tree, er wächst im Sequoia National Park Nord-Östlich von Los Angeles.

    Sozusagen ein Baumhaus

    Dick eingepackt mit langärmligen T-Shirt, Pullover, Fleece-Jacke und Jeans-Jacke – gefroren habe ich trotzdem,…..

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    Das kleine Städtchen Sausalito

    Nach unserem Spaziergang durch diesen Wald mit den imposanten Mammutbäumen brachte uns das Shuttle zurück nach Sausalito und von dort sollte uns der Bus zurück zum Ausgangspunkt am Grayline-Büro bringen. Auf der Fahrt nach Sausalito erzählte der Busfahrer von dem nicht vorhandenen Organisationstalent von Grayline und das er hofft, dass unser Bus auch gleich wirklich da ist. Jedoch: Der Shuttlefahrer sollte mit seiner Vermutung Recht behalten, der Bus war nicht da und kam auch nicht. Wieder vergeudeten wir viel Zeit mit warten. Der Shuttlebusfahrer telefonierte mit Grayline, er beschwerte sich, dass die Gäste eine Tour bezahlen und dann ihre wertvolle Zeit mit warten verschwenden müssen ohne zu wissen, ob der Bus denn nun kommt oder nicht.

    Der Bus kam nicht.

    Und wir hatten keine andere Wahl als auf eigene Kosten zurück nach SF zu kommen.

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    Hier befindet sich das Städtchen Sausalito

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    Mit der Fähre fuhren wir von Sausalito zurück nach San Francisco


    Von Sausalito aus fährt eine Fähre und legt direkt neben dem Pier 39 an. Unterwegs hat man einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge und auf die Gefängnisinsel Alcatraz.

    Fahrplan der Fähre: http://goldengateferry.org/schedules/Sausalito.php

    Kosten pro Fahrt: Erwachsener um die 12 USD, Kinder und Rentner um die 6 USD.

    Natürlich fuhr die nächste Fähre erst ca 1/2 Std später ….

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    Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Park, die Sonne zeigte sich immer wieder, es war trotzdem sehr frisch

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    Es war inzwischen früher Nachmittag und wir hatten nur die Muir Woods besucht, dafür aber schon soviel Zeit mit warten vergeudet …….

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    Sausalito

     

    Blick Richtung San Francisco. Die Brücke links ist die Oakland Bay Bridge, mittig von der Brücke sieht man die Gefängnisinsel Alcatraz

    Auf dem Schiff war es extrem windig

    Toller Blick auf die Golden Gate Bridge

    Skyline von San Francisco

    Die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz

    …. und ihre (freien)  Bewohner.

    Beim Anlegen hat man einen schönen Blick auf die Seelöwen am Pier 39

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    Nach dem Anlegen gingen wir zum Pier 39.

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    Lage:.

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    Der ehemals als Bootsanleger genutzte Pier 39 ist heute ein Vergnügungs-Pier. Es gibt neben zahlreichen Restaurants und Souvenirgeschäften auch ein paar Fahrgeschäfte und das Aquarium.

    Bekannt wurde der Pier 39 aber vor allem wegen der Seelöwen, welche man dort aus direkter Nähe beobachten kann.

    Wer die Seelöwen live sehen möchte, aber nicht nach San Francisco reisen möchte:

    Es gibt eine tolle Live-Webcam

    https://www.pier39.com/the-sea-lion-story/sea-lion-webcam/

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    Wir schlenderten gemütlich über den Pier. Neben den Seelöwen gab es so vieles andere zu entdecken und eine kleine Stärkung gab es auch noch.

    Ziemlich mittig auf dem Pier finden regelmäßig Shows statt und auch so ist es interessant, das bunte Treiben zu beobachten.

     

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    Im Hintergrund: Alcatraz

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    HD-Video von den Seelöwen, um auch mal die Geräuschkulisse zu ‚zeigen‘.

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    Vom Pier 39 liefen wir zum Lombard-Street.

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    Die Lombard Street

    Die Lombard Street ist eine der wichtigsten Verbindungsstrassen in SF. Berühmt ist sie jedoch vor allem wegen einem kleinen Teilstück, welches als „Kurvenreichste Straße der Welt“ bekannt wurde.

    Auf einer Länge von nur ca. 145 Metern gibt es 8 Kurven, viele Autofahrer wagen sich an diese steile Serpentinenstrasse und schlängeln sich langsam den Pflasterweg hinunter.

    Für die Fußgänger gibt es an der Seite eine Treppe.

    Grund für diese bemerkenswerte Straßenführung ist, dass man somit das Gefälle der Straße von 27 % entschärfte.

    Die steilste Straße in SF ist die Filbert Street, sie hat ein Gefälle von 31,5 % !!!

    Im Anschluss daran spazierten wir noch etwas die Straßen entlang. Was jetzt vielleicht entspannt klingen mag, war eine sportliche Höchstleistung, denn gefühlt gibt es in San Francisco keine waagerechten Straßen. Entweder sind die Straßen steil – oder sehr steil.

    Die Kinder sagten immer, die Straßen seien wie Achterbahnen zum laufen

    Eigentlich hätte mein Schrittzähler jeden Schritt doppelt zählen müssen ….

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    Warum gibt es eigentlich in San Francisco so viele steile Straßen?

    Grund dafür ist zum einen die Tatsache, dass SF auf 42 Hügeln erbaut wurde, zum anderen die in vielen US-Städten typische Straßen-Planung von einem rechtwinkligen Straßennetz. Das wurde auch in SF umgesetzt, ungeachtet der dadurch entstehenden teilweise sehr steilen Straßen. Um die Hügel besser zu überwinden, wurden um 1870 die Cable-Cars entwickelt. Unterirdische sich endlos drehende Kabel ziehen die Waggons die Straßen entlang bzw hoch und runter.

    Gerade Straßen – aber steil!

    Irgendwie sieht das gar nicht so steil aus,…. war es aber. Und so sehen viele Straßen in San Francisco aus. Steil hoch, steil runter. Das ist anstrengend zu Fuß. Fragt unsere armen geschundenen Beinmuskeln……. Die Kinder hatten trotzdem Spaß. Wir kommen aus dem relativ flachen Münsterland, solche schiefen Straßen gibt es bei uns nicht.
    Zwischendurch haben wir uns einfach gegenseitig angeschoben

     Die steilen Straßen von San Francisco

    Das ist sie – die Lombard -Street!

    Der weiße Turm im Hintergrund ist der Coit Tower, ein Aussichtsturm

    Es gibt auch waagerechte Straßen in San Francisco – alles eine Frage der Perspektive!

     

    Ok. Drehen wir das man in die korrekte Perspektive……

    Ist schon krass, oder?
    Wie lange halten wohl die Bremsen von den Autos, welche jeden Tag diese Straßen fahren müssen…?!

    .

    Es fing an zu dämmern und ich wollte keinesfalls im dunkeln mit den Kindern durch San Francisco laufen (auch wenn ich mir gerne den Sonnenuntergang irgendwo im Bereich der Golden Gate Bridge angesehen hätte), daher fuhren wir am späten Nachmittag zurück zum Campground.

    Und hier abends alleine mit 3 Kindern? Lieber nicht ……

    Morgen würden wir endlich unsere Stadtrundfahrt machen, einen Teil von dieser tollen Stadt hatten wir schon gesehen und wir waren alle wahnsinnig neugierig auf weitere tolle Ecken dieser wundervollen Stadt.
    Ja, San Francisco hat uns in den Bann gezogen. Trotz Regen. Trotz Kälte. Ich bereute es, dass wir nur 2 Tage hier sein würden.

    Wir erreichten den Campground mit der Dämmerung.

    Kochen und waschen auf dem Campground

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    Als erstes wurde gekocht. Die Kinder haben sich Nudeln mit Hackbällchensoße gewünscht.

    Danach mussten wir das erste mal Wäsche waschen.

    Auf dem Candlestick Campingplatz gibt es einen Waschsalon.

    Wir haben die dreckigen Sachen in einen unserer leeren Koffer gepackt und sind zum Waschsalon gegangen. 5 x 1/4 Dollar (Quarter) musste man einwerfen. die Wäsche von oben einfüllen und auch das Waschmittel direkt in die Maschine kippen.

    Während die Waschmaschine 1/2 Stunde lief, sind wir in den Aufenthaltsraum eine Etage höher gegangen. Dort haben wir Tischtennis gespielt und uns danach durchs Fernsehprogramm gezappt .

    Auch die Wartezeit für den anschließenden Trocknergang verbrachten wir hier oben, dieses mal an einem ganz alten Flipper-Gerät. Der Preis für ein gewonnenes Spiel: 1 Flummi.
    Ich gewann 2 Flummis für 3 Kinder,….. das bedarf wohl keine weiteren Erklärungen, ….. * seufz *

    Als der Trockner durchgelaufen war, haben wir alle zusammen die Wäsche gemacht und dieses System auch während des Trips so beibehalten.
    Kind 1: Wäsche aus der Maschine holen und auf den Tisch legen
    Kind 2: Handtücher raussuchen und schon falten und Socken zusammenlegen
    Mama: Die andere Wäsche glatt streichen und falten
    Kind 3: Die gefalteten Sachen ordentlich in den Koffer legen.
    So waren wir damit jedes mal schnell fertig.

    Achja, wusstet ihr, dass auch amerikanische Waschmaschinen Socken fressen??

     

    Wie organisiert man sich mit 3 Kindern im Wohnmobil? 

    Die Kinder wurden ohnehin sooft wie möglich eingebunden bzw in die Pflicht genommen.
    So musste jedes Kind nach dem Essen sein Teller aufräumen und selber spülen und abtrocknen.
    An einem Morgen wollte eines der Kinder sein Frühstück essen, hatte aber den Teller gestern Abend nicht abgespült, trotz mehrfacher Ermahnung.
    Manchmal helfen alle Ermahnungen nicht und die Kinder müssen die Konsequenzen spüren. Diese war in diesem Fall, dass besagtes Kind nicht frühstücken konnte, weil es keinen Teller hatte.
    Schmollig und brummelig und vor allem mit hungrigem Magen wurde dann der Teller doch noch gespült, während wir anderen schon am frühstücken waren. Danach hat das namentlich nicht genannte Kind jeden Abend direkt nach dem Essen den Teller gespült. Geht doch!
    Auch das abendliche aufräumen vom Wohnmobil haben wir aufgeteilt, jeder bekam einen Bereich, welchen derjenige aufzuräumen hatte.
    Für dreckige Wäsche gab es einen festen Platz und Müll rausbringen wurde jeden Tag abgewechselt.
    Manchmal sagten die Kinder auch „Mama, ruh dich etwas aus, du fährst ja die ganze Zeit, wir übernehmen deinen Teil!“
    Ja, das fahren war zwischendurch anstrengend, aber das lag am Wetter, dazu schreibe ich dann im jeweiligen Bericht noch etwas.

     

    Die Kinder haben abends noch etwas gemalt und in ihr Reisetagebuch geschrieben und wir ließen den Tag gemütlich ausklingen.

    Glücklicherweise gibt es eine Heizung, denn nachts wurde es wieder empfindlich kalt ……

    …. und leider kam auch nachts der Regen wieder und ich ahnte schon, was das bedeuten könnte ….. , hoffte aber, dass ich mich täuschen würde.

    Mehr dazu im nächsten Teil.

    So, dick in die Kuscheldecke einmummeln und dem Regen zuhören, wie er auf das Wohnmobildach prasselt.

    Gute Nacht!!!!.

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    USA – Roadtrip an der Westküste

     


     


    Empfehlungen für Touren in San Francisco

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  • Flug von Los Angeles nach San Francisco und Übernahme vom Wohnmobil

    Flug von Los Angeles nach San Francisco und Übernahme vom Wohnmobil

    Und weiter geht die Reise!

    Wir verabschieden uns heute von Los Angeles.

     

     

     

    Aber etwas noch vorab:

    Auf meinen Beitrag habe ich vor allem zu dem Thema „Obdachlose“ sehr viel Feedback bekommen.
    Wir haben am Walk of Fame sehr viele Obdachlose gesehen, möglicherweise lag das daran, dass wir schon relativ früh am Morgen dort waren.
    Anders als beim Mc Donalds in Flughafennähe bzw in der Nähe zu unserem Motel waren sie in Hollywood aber überhaupt nicht aufdringlich.
    Sie haben uns nie angesprochen oder uns angebettelt, wie man es ja manchmal auch kennt (so wie wir an dem einen Morgen bei Mc Donalds)
    Sie haben sich gefreut, wenn man sie grüßte oder ihnen einen Dollar zusteckte.
    Und das ich ganz Los Angeles völlig negativ darstelle,….. ähm …… da kann ich nur den Kopf schütteln. Nur weil ich das mit den Obdachlosen geschrieben habe?!  ….. Ihr kennt meine Berichte und ich schreibe es so, wie ich persönlich es empfinde und erlebe.
    Zugegeben, vom Walk of Fame hatte ich mir etwas mehr versprochen, aber der Sonnenuntergang vom Griffith Observatory, der Tag am Santa Monica Beach / Pier  oder der Sonnenuntergang am Venice Beach waren einmalig-schöne Erlebnisse, welche ich nicht missen möchte!
    Meine Berichte sind keine allgemeinen Reiseführer (auch wenn es immer wieder Infos und Tipps gibt) , sondern spiegeln das wieder, was wir erlebt haben.

     

    Zurück zum Bericht.

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    Wie bereits geschrieben heisst es heute Abschied nehmen von Los Angeles.

    Unser Morgen beginnt extrem früh, es ist noch nicht einmal hell …..

    Wir räumen unser Motelzimmer und checken aus.

    Auf dem kurzen Weg zu Alamo, wo wir unseren Wagen zurück geben, sehen wir den Sonnenaufgang.

    Foto: Nina

    Foto: Nina

    Die Autoabgabe verlief absolut reibungslos. Wir fuhren auf den Hof, reihten uns in die „Return“ – Reihe ein. Ein Mitarbeiter kam nach ein paar Minuten, schaute sich das Auto an, kontrollierte den Tank und das wars auch schon. Er fuhr das Auto dann auch ins Parkhaus.
    Tschüss Ford! Warst ein tolles Wägelchen!

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    Die Rückgabestation liegt ein paar Kilometer vom Flughafen Los Angeles entfernt, es fahren aber regelmäßig kostenlose Shuttle.

    Wir gaben beim Fahrer an, mit welcher Airline wir fliegen würden und er brachte uns direkt zum richtigen Terminal.

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    Dort angekommen, staunte ich etwas  – denn es gab keine Check-In-Schalter, sondern Automaten, an welchen man sich seine Boardkarte selber druckt und auch das Gepäck ettikettiert.

    Da stand ich nun mit meinem Gepäck, 3 müden Kindern und dachte nur, das würde jetzt bestimmt „lustig“ werden. Ich hatte so etwas noch nie gemacht!

    Irgendwie hätte ich jetzt dringendst einen Kaffee gebraucht, …..

    Wir mussten warten, denn es waren alle Automaten besetzt.
    Die Kinder fanden warten doof und wollten den Flughafen erkunden. Vor allem die Dreharbeiten direkt im Terminal fanden sie spannend!

    Irgendwie kommt mir diese Dame bekannt vor ……

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    Die Kinder mussten bei mir stehen bleiben.
    Das löste allerdings einen ganz kleinen Unmut bei den Kindern aus.
    Ausserdem hatten sie Hunger, mussten auf Klo, warten ist sowieso doof, das Gepäck war auch doof und das frühe Aufstehen auch.

    „Wenn wir hier fertig sind, gehen wir irgendwo frühstücken, ok?“

    „Jaaaaaa, aber nur Pancakes!!!“ 

    ….. und Kaffee …..

     Schon der Gedanke daran lies meine Lebensgeister wieder etwas aufblühen,….

    Bald war ein Automat frei.

    Die Kinder bekamen aber dann die Aufforderung, am Gepäck stehen zu bleiben, damit ich in Ruhe unsere Boardkarten drucken kann und einchecken kann und überhaupt, …..

    Ok, so kompliziert kann das mit dem Automaten doch nicht sein, dachte ich mir.

    Es gibt verschiedene Sprachen – auch deutsch?!

    Glück gehabt. Deutsch ist auch dabei.

    Man begann den Vorgang mit dem Einlesen vom Reisepass.
    Alles weitere wurde am Monitor Schritt für Schritt erklärt.
    Das war wirklich einfach!

    Die Boardkarten wurden gedruckt, ebenso die Koffer-Aufkleber.

    Damit ging man dann zum Schalter, wo die Koffer aufs Fließband kamen.

    Ich konnte im Vorfeld keine Plätze reservieren und so bekam ich nur noch 2×2 Plätze, auf verschiedenen Seiten.

    Klar war: Ein Zwilling neben mir, der andere neben Nina.

    Die Zwillinge stritten sich, wer neben mir sitzen würde.

    Aber bevor ihr jetzt denkt, es ginge darum, wer neben mir sitzen DARF,….. pfffffff……..

    „Ne, du sitzt neben Mama!“

    „Nein, ich will neben Nina sitzen, du musst neben Mama sitzen!“

    „Nein, ich sitze neben Nina und du gehst zu Mama!“

    Ähm….. Kinder, streitet ihr euch grad, wer neben mir sitzen MUSS???

    Das sind dann so Momente, wo man als Mama doch etwas an der Erziehung zweifelt,….. * seufz *

    .

    Nachdem wir diese ganze Prozedur doch erfreulich schnell und gut hinter und gebracht haben, wollten wir in Ruhe frühstücken.

    Wir hatten noch sehr viel Zeit, ich plane meistens viel zu viel Zeitpuffer ein. Aber man weiß nie, ob immer alles so klappt, wie man plant.

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    Pancakes fanden wir nicht, aber Waffeln. Ein gesundes und nahrhaftes Frühstück,  ….. aber im Urlaub sehe ich das nicht so eng. Die Kinder freuten sich jedenfalls!

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    Wir hatten noch sehr viel Zeit bis zum boarden …
    …  die Kinder bauten irgendwelche Bauwerke, um sich die Zeit zu vertreiben …..


    FOTO: Nina

    …. sehr viel Zeit …..


    FOTO: Nina

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    Aber irgendwann hieß es: Ab zum Gate!

    Da steht er – unser kleiner Flieger

    Weniger Beinfreiheit als beim Billigflieger WOW

    Die Kinder freuten sich riesig über die Monitore

    Auf diesen lief da sehr amüsante Sicherheitsvideo! Es hat Spaß gemacht, sich das anzuhören / anzusehen, was man eigentlich alles schon kennt, wenn man häufiger fliegt.

    Leider gab es für die Kinder dann eine Ernüchterung …… denn :

    Direkt neben dem Monitor war der Schlitz für die Kreditkarte, um das zu bezahlen.  Mir war das aber zu teuer für den kurzen Flug.

    Unsere Kinder packten ihre V-Tech Geräte aus.

    Diese haben sich wirklich schon mehr als bezahlt gemacht!

    Ok, Anschnallen, Ready for Take off

    Ich war unglücklich, nicht mit Nina und Jana zusammen zu sitzen, aber Nina rief mir auf meine Nachfrage zu, dass alles bestens sei und sie alles im Griff habe.


    Eine riesige Maschine

    Farbenfrohe Flugzeugparade

    Das Erkennungsmerkmal vom LAX

    Ich habe Nina gefragt bzw zugerufen, ob alles ok sei – und sie bejahte es. „Mama, wir kennen das doch schon mit dem starten und so!“ Sie kümmerte sich darum, dass Jana beim Start ein Kaugummi bekam und machte nebenbei auch noch viele Fotos von sich und Jana, ihr Kiddy-Secret hat eine Selfie-Funktion mit witzigen Zusatzfunktionen –  und ich hörte sie immer wieder kichern.

    Ok, sie hat wirklich alles im Griff. Stolz auf meine schon so große Tochter lehnte ich mich zurück.

    Wir hoben ab – und die Kinder sangen (leise) die erste Zeile von einem bekannten Lied: „Ich heb ab, nichts hält mich am Boooooooden, alles blass und grau, bin schon lange nicht geflogen, wie ein Astronaut!“ – Na, Lied erkannt? Die anderen Fluggäste schmunzelten.

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    Foto: Nina

    Der vordere Pier ist der Venice Beach Pier, der hintere ist der Pier von Santa Monica mit dem Freizeitpark Pacific Parc

    Da sieht man es etwas besser

    LA ist eine riesige Stadt, wie man beim Blick aus dem Flieger wieder einmal deutlich sehen konnte

    Die Küste – hier fährt man entlang, wenn man den Pacific Highway entlang fährt.

    Ich wurde traurig, denn genau das war seit vielen vielen Jahren mein Traum gewesen, den Pacific Highway von San Francisco bis Los Angeles durchzufahren ….. aber die eingestürzten Brücken / Strassen sperrten den schönsten Teil vom PHW leider ab,….

    Point Dume

    Karte: https://www.google.de/maps/place/Point+Dume/

    Zwischendurch liessen Wolkenlücken einen atemberaubenden Blick auf die Bilderbuchlandschaft zu

    Im Flieger gab es Getränke und einen kleinen Snack. Foto: Nina

    Das ist der Santa Margarita Lake – er erinnert mich irgendwie an einen kleinen, chinesischen Drachen

    Karte: https://www.google.de/maps/place/Santa+Margarita+Lake

    Ein Regenbogen! Nina konnte ihn auf der anderen Seite auch sehen.

    Kurz vor San Francisco sah man das – sah interessant aus mit den verschiedenen Farben.

    .

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    Der Landeanflug war übel. Richtig übel. Starke Winde schaukelten den Flieger hin und her. Den Kindern wurde flau im Magen und auch mir ging es nicht gut.

    Wir waren heilfroh, als wir endlich gelandet waren und langsam zum Gate rollten.

    So ein Inlandflug ist schon was feines. Er kostet nicht viel (wir haben um die 30 € pro Flug bezahlt) und nach der Landung geht man direkt zum Kofferband und dann ist man schon fertig. Die Imigration entfällt ja,

    Am Kofferband bin ich immer etwas nervös und hoffe, dass keiner meiner Koffer verloren geht. Das kennt wohl jeder Fluggast …..

    Unsere Koffer kamen aber und dann ging es zu dem Taxi-Stand.

    Es ist etwas unglücklich, dass in San Francisco die Anmietstation von Cruise America so weit vom Flughafen weg ist.

    Wir entschieden uns für ein Sammeltaxi.
    Dieser fuhr erst ein älteres Pärchen nach Hause (schnuckeliges typisches amerikanisches Häuschen in einer ebenso schönen Wohnsiedlung) und danach noch einen Alleinreisenden.

    Die nächste Station war dann unsere – Cruise America!

    Bezahlt haben wir für die Fahrt knapp 70 USD.

    Ich liebe den Anblick dieser Strassen-Spaghetti-Knoten

    …. zum Glück musste ich nicht selber fahren …..

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    Als wir auf den Hof von Cruise America fuhren und die vielen vielen Camper sahen, spürten wir alle dieses nervöse-kribbeln in der Magengegend, wir freuten uns und waren so aufgeregt, wie es wohl ist, mit einem Wohnmobil so eine Tour zu fahren.

    Es war mein 1. mal mit dem Camper, aber die Mitarbeiter von Camperdays.de haben mir vorher  bereits sehr viel erklärt und mir so meine Sorgen nehmen können.

    Ich war sehr gespannt, was uns erwarten würde.

    Und soviel vorweg: Inzwischen bin ich ein großer Fan von dieser Art zu reisen!

    Mit meinen Reservierungsunterlagen ging ich zum Anmeldebereich.

    Mein Name und mein Wohnmobil standen schon auf dem Monitor

    Der Mitarbeiter war sehr überrascht, dass ich wirklich alleine mit 3 Kindern unterwegs sein würde. Ich sei  „… a brave mother!“ sagte er zu mir und dass meine Kinder glücklich sein können, so eine Mama zu haben.  Ui :)

    Bevor man zum Wohnmobil geht, bekommt man ein Einführungs-Video gezeigt. Hier werden die Funktionen vom Wohnmobil erklärt, man bekommt wichtige Tipps und Hinweise.

    Und die sollte ich mir jetzt alle alleine merken???

    Nein, das muss etwas aufgeteilt werden:
    Nina, Du merkst Dir auch den Part mit dem Abwasser und so.
    Marc, Du bist für die Elektrik zuständig und Jana, du hörst besonders gut zu, wenn es um das Frischwasser geht.

    Ja, das waren wirklich meine Sorgen. Dass ich auf dem Campingplatz stehe und diese ganzen Anschlüsse nicht hinbekomme.

    Aber schon direkt am ersten Tag sollte ich merken, dass das völligst unbegründet war.

    Aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt, als wir das Video sahen, ja noch nicht.

    Es war auf deutsch und wir waren die einzigen in dem Raum.

    Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu und ich versuchte, mir alles zu merken.

     

    Im Anschluss an das Video ging es zum Wohnmobil.

    Dort wurde auch noch einmal genau erklärt, wo welche Anschlüsse sind, wie die Technik- Überprüfung funktioniert, wie man schaltet usw.

    Der Camper schien noch sehr neu, 8875 Meilen hatte er erst auf den Tacho.

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    Und dann, dann ging es los!

    Unser Roadtrip sollte nun also wirklich starten.

    Das ist er. Unser Fahrbares zu Hause für die kommende Zeit.

    Oben über der Fahrerkabine gab es eine „Höhle“ – hier schliefen die Kinder. Darauf haben sie sich schon die ganze Zeit gefreut,  ich schlief auf dem Bett im Heck des Wagens. Es gab zudem eine Küche mit Gasherd und Mikrowelle, einen Kühlschrank, eine kleine Dusche und ein WC.

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    Ich setzte mich auf den Fahrersitz, die Kinder saßen hinten am Tisch und schnallten sich an.

    Auf Gehts!!!!!

    Das Foto entstand ein paar Tage nach der Übernahme ;)

    Es gibt im Camper auch ein Bedienungshandbuch, auch in Deutscher Sprache.

    Die Automatik-Schaltung am Lenkrad, die Handbremse im Fußraum…… okeeee

    Bevor ich losfuhr, las ich mir aber noch einmal Handbuch das wichtigste durch. Ich bin jemand, der lieber auf Nummer sicher geht und so ein großes Gefährt habe ich noch nie gefahren.

    Die Kinder saßen praktischerweise am Tisch und konnten so etwas malen, um sich die Wartezeit zu vertreiben.

    Ich startete den Motor und lenkte das Wohnmobil aus der Parklücke.

    Mein 1. Gedanke: Ich fahre einen Schwertransporter, einen riesigen Laster, …. und den soll ich jetzt 2500 Meilen durch 4 Bundesstaaten lenken?! Ich bekomme den nicht einmal heile vom Parkplatz ….

     Zugegeben, die ersten Meilen waren noch etwas ungewohnt, aber dann hatte man es raus. Das mit dem Schalten, anfahren, das mit der Handbremse, die Maße vom Wohnmobil beim abbiegen.

    Es war einfacher, als ich es mir vorgestellt habe und ja, es machte Spaß! Es machte sogar riesigen Spaß, den Camper zu fahren  –  mit einer Ausnahme: Die Strassen von Los Angeles,….

    Aber die Fahrten über die Strassen zwischen den Naturparks, durch die unendlich scheinende Weite mit den immer wieder wechselnden Landschaften, …. es war traumhaft!

    Man hielt dort an, wo es einem gefiel, hatte immer Herd, Kühlschrank – und ganz wichtig, vor allem, wenn man mit mehreren Kindern reist: eine Toilette dabei. Wenn wir zwischendurch Hunger bekamen, hielten wir irgendwo an, bereiteten uns das Essen oder ein paar Snacks, wer wollte, konnte noch eben schnell auf die Toilette, aus dem Kühlschrank nahm ich mir ein kühles Getränk in meine Fahrerkabine und dann fuhren wir weiter.

    Das ist so ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit.

    Und genau dieses Gefühl bekam ich schon direkt am ersten Tag.

    Und fragte mich schon da: Warum haben wir das nicht schon viel früher so gemacht?!

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    Wir hatten unser Gepäck erst einmal in der Ablage unterhalb bzw im Heck des Campers verstaut.

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    Unser 1. Weg führte uns zum Walmart, Kühlschrank und Vorräte auffüllen.

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    Ok, einparken musste ich noch üben,….. aber so ging es erst einmal. Der Parkplatz war nicht voll und ich stand ganz hinten.

    Walmart. Das erinnerte mich an unsere Zeit in Florida. Ob es immer noch diese leckeren Orangensäfte gab?

    Wir haben Wasser gekauft, denn das Wasser aus dem Frischwassertank vom Wohnmobil darf man nicht trinken oder zum kochen verwenden.
    Wasser gibt es dort kanisterweise, allerdings ohne Kohlensäure.
    Ausserdem kauften wir natürlich Essen und Getränke, ein paar Snacks, Spülmittel, Waschmittel und was man halt so braucht  – aber auch (und deswegen waren wir extra beim Walmart, denn dort gibt es auch eine große Campingabteilung) spezielle Tabs, welche man nach jedem dumpen in die Campingtoilette wirft. (Dumpen ist der Vorgang, wenn man die Abwasserbehälter leert.)
    Diese chemische Keule ist wichtig, denn sie hilft beim zersetzten des Inhaltes.
    Man wirft sie eingepackt in die Campingtoilette, die Verpackung löst sich dann auf und das Zeug kann wirken.
    Man hat im Wohnmobil übrigens NIE irgendetwas von der Toilette gerochen (Da hat mich die Tage jemand für angeschrieben, um sich das nachzufragen)
    Für das Päckchen mit den chemischen Zeugs habe ich um die 14 USD bezahlt.

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    Thomas und Melanie haben auf ihrem Blog einen tolle Einkaufsliste für den ersten Camping-Urlaub-Einkauf geschrieben:

    https://www.reisen-fotografie.de/einkaufsliste-wohnmobil-urlaub/

    Seine Liste könnte man noch um einen Besen ergänzen, denn man trägt aus den Naturparks doch einiges an Sand ins Wohnmobil.

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    Und dann ging es Richtung Campground in San Francisco.

    Ich hatte mir auf Empfehlung eines Freundes die App „Maps.me“ runter geladen, das ist eine Offline-Karte, wo man sich die jeweiligen Karten auch noch dazu runterladen muss.

    Diese App war …… ok, ich formuliere es anders.

    In Deutschland oder im europäischen Ausland nutze ich immer als Navi ganz simple Google Maps. Die Kinder haben der „Dame“, welche die ansagen macht, einen Namen gegeben. Sie heisst „Navinia“ und lotst uns immer wieder zuverlässig durch die unbekannten Strassen.
    Das Problem: Navinia braucht Internet, aber das hatte ich in den USA nicht überall.
    Also gab es die neue App.

    Aber sie machte keinen guten Job. ….. Beispiel: Wir mussten eine Ausfahrt vom Highway / Freeway nehmen. Das zeigte sie auch an,  sagte aber immer „Fahren sie geradeaus“ . Sie zeigte also an, dass ich die Ausfahrt nach rechts nehmen muss, sagte aber „Fahren sie geradeaus“ …. Hallo??? Das war IMMER so, irgendwann wusste ich : Sagt sie „Fahren sie geradeaus“  muss ich die Ausfahrt nehmen.

    Ganz besonders toll war es, wenn sich die Strasse in 3 Strassen aufteilte. Einmal geradeaus etwas nach rechts, einmal geradeaus, etwas nach links und einmal die Abfahrt. Und was sagt sie?! Fahren sie geradeaus. Sie zeigte das dann auch nicht richtig an, diese Verkehrsknoten sind kniffelig und es wurde auch nicht angezeigt, auf welche Strasse ich muss oder wenigstens in welche Richtung.

    Sie bekam direkt am 1. Tag auch einen Namen von den Kindern: Doofie ! Seitdem nannten wir sie so und wenn immer es ging, nutzten wir unsere vertraute Navinia.

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    Dank Doofie haben wir uns jedesfalls oft verfahren, und das war nicht das einzige. Sie liebte auch Umwege und hat uns manchmal Strecken angezeigt, die soviel weiter waren und auch länger dauerten,….. in irgendeinem der Berichte werde ich das zur Verdeutlichung auch noch posten.

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    Trotz Doofie kamen wir dann aber irgendwann am Campground an.

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    Unser Campground lag südlich von San Francisco.

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    http://www.sanfranciscorvpark.com/

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    Lage:

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    Weitere Informationen

    Zentraler an San Francisco gibt es keine Campgrounds.

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    Es gibt einen Shuttleservice, welcher die Gäste direkt nach San Francisco bringt, dieser kostet pro Person 12 USD für Hin- und Rückweg.

    Im Grunde ist der Campground einfach nur ein (enger) Parkplatz mit Strom- und Wasseranschlüssen.

    Es gibt einen Waschsalon und einen Aufenthaltsraum mit Fernseher, einen Internet-PC und einem Kicker.

    Ausserdem gehört zum Campingplatz ein kleiner Supermarkt. Hier bekommt man zwar das nötigste, aber die Preise sind hoch

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    Wir haben dann unser Wohnmobil angeschlossen.

    Strom: Kabel aus dem Fach an der Aussenseite ziehen, in die Steckdose, fertig.
    Wasser: Schlauch aus dem Gepäckraum, die eine Seite an den Wasserhahn, die andere an den Anschluss an der Aussenseite, Wasserhahn aufdrehen, fertig.
    Abwasser: Abwasserschlauch aus dem Fach an der Aussenseite ziehen, das eine Ende am Camper am Abfluss anbringen, das andere Ende in den Bodenabfluss legen, fertig.
    Gedumpt wird dann in 2 Schritten: Erst wird das Ventil vom Blackwater aufgezogen. Das ist das Wasser aus der Toilette. Das Ventil wird geschlossen und dann wird das Greywasser abgelassen, das ist das Wasser aus den Waschbecken, Dusche und der Spüle. Weil hier meistens Spüli oder Shampoo mit bei ist, reinigt es den Schlauch auch direkt etwas. Trotzdem haben wir ihn immer noch mit Wasser nachgespült.
    Und das wars auch schon.
    Es ist wirklich einfach, ich habe mir ganz umsonst Sorgen gemacht ….
    Mein 7-jähriger Sohn hat das nach ein paar Tagen schon ganz alleine hinbekommen. Er war dann immer stolz wie Oskar, immerhin ist er doch der Mann im Haus und Männer kümmern sich um soetwas. Ich habe ihm dabei zwar über die Schulter geschaut, aber ihn machen lassen.
    Die ganzen Anschlüsse und das dumpen ist also –  wie ihr lesen könnt –  wirklich kinderleicht!

    So sieht es aus, wenn alles angeschlossen ist. Der weiße Schlauch ganz rechts ist das Frischwasser (was man aber trotz des Namens nicht zum Kochen / trinken verwenden darf.
    Unten der dicke graue Schlauch ist der Abwasserschlauch und das Schwarze Kabel ist für Strom.
    Das ist alles. Wirklich kinderleicht anzuschließen!
    HINWEIS: Das Foto entstand NICHT auf dem Campground in San Francisco!!!!! (Sondern zwischen dem Zion NP und dem Bryce Canyon!)

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    Im Wohnmobil gibt es die Kontrolltafel. Hier kann man immer kontrollieren, wie voll die Tanks sind (Frischwater / Greywater / Blackwater), wie voll die Zusatzbatterie, welche man zB für den Heizlüfter nutzen kann, noch ist und wieviel Gas noch vorhanden ist. Das ganze ist im einfachen Ampelsystem aufgebaut. Grün: Alles ok. Gelb: Ok, geht noch. Rot: Abwassertank voll oder Frischwassertank leer, beides doof, also Handlungsbedarf.

    Bei Cruise America sagte man mir, ich solle immer schon die Abwassertanks leeren, wenn es gelb würde.

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    Irgendwie habe ich es versäumt, ein Foto vom Stellplatz zu machen. Das war soviel an Input an diesem Tag, dass ich abends völlig k.o. war….

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    Ein paar Fotos aus dem Camper, entstanden sind sie irgendwann zwischendurch, aber dann könnt ihr unser fahrbares Hotelzimmer schon einmal von innen sehen :)


    Die Kinder in ihrer Schlaf- „Höhle“

    Mein Schlafbereich

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    Herd und Mikrowelle sowie Spüle, dahinter ist mein Schlafbereich. Die Tür rechts führt zur Dusche / WC

    Das wars fürs erste. .

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    Für morgen hatten wir eine Stadtrundfahrt in San Francisco gebucht und wir haben uns sehr auf den Tag gefreut.

    Unsere erste Nacht im Camper begann relativ früh, wir waren alle müde und schlummerten bald ein, nichtsahnend, was uns am Folgetag doofes erwarten sollte,……

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    USA – Roadtrip an der Westküste

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  • Kinder, heute gehts nach Hollywood! [Los Angeles mit 3 Kindern]

    Kinder, heute gehts nach Hollywood! [Los Angeles mit 3 Kindern]

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    Guten Morgen aus Los Angeles!

    Zum Heutigen Tag:


    Ort: Los Angeles: Hollywood Walk of Fame. , Hollywood-Sign. ,  Griffith Obs.

    Gefahrene Kilometer: ca 50 – 60

    Gelaufene Schritte: 21.256

    Und weiter gehts!

    Wir sind gut in Los Angeles gelandet und mit unserem Mietwagen im Hotel angekommen

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    Unser Hotel:

    http://www.empireinnlax.com/

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    Lage:

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    Weitere Informationen

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    Zimmer 116 war unser. Direkt davor der Parkplatz. Motel eben.

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    Lektion 1:  Der Jetlag

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    Los Angeles! Hotel „Empire Inn“ ……  3:32 Uhr Ortszeit.

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    Nina:  „Mama, gehen wir jetzt frühstücken?“

    Marc: „Pssssst, Mama schläft noch ….“

    Jana: „Aber es ist schon morgen! Und wir wollen jetzt Pancakes frühstücken!“

    Ich (noch halb am schlafen) : „….. ……. Kinder,….. schlaft noch eine Runde……….“

    Nina: „Ich dachte, wir gehen heute morgen frühstücken?!“

    Ich: „Ja, morgen früh. Es ist grad mal halb vier!“

    Nina: „Aber wir sind schon wach!“

    Jana: „Und können nicht mehr schlafen!“

    Ich: „….. * gähn * …. „

    Marc: „Also, gehen wir jetzt? Wir sind schon angezogen, guck!“

    Ich: „….. ihr seid WAS ?! Es ist noch mitten in der Nacht!“

    Jana: „Aber wir sind ausgeschlafen. Also!“

    Los Angeles. Ca 5.30 Uhr Ortszeit.

    Nachdem ich durch meine Kinder aufgestanden wurde, konnte auch ich nicht mehr schlafen – und wir hatten alle Hunger!
    Das Hotel bietet kein Frühstück an, aber bei unserer Anreise gestern Abend habe ich gesehen, dass einiges in der Umgebung fußläufig zu erreichen war.
    Also spazierten wir los.

    Die Kinder entdeckten das goldene M und stimmten ab, dass wir dort frühstücken. Einstimmig, wie sie mir berichteten. Einstimmig?! Die Stimme von der Portemonnaie-Trägerin zählte wohl nicht,…..

    Wir bogen in die Strasse ab – und uns fielen sofort zwei ganz typische Merkmale von Los Angeles auf.
    1. Das Hollywood-Sign. Man konnte es sehen, ganz weit weg und ganz klein, aber das war es: Der Hollywoodschriftzug in den Bergen über Los Angeles.
    2. ….. die Obdachlosen. Auf den wenigen Metern vom Hotel zum Mecces sahen wir schon mehrere, Sie sprachen uns an, bettelten um Geld. Selbst bis in den McDonalds folgten sie uns und sprachen uns immer wieder auf Geld an. Die Angestellten störte das nicht, also war das wohl Normalzustand. Dieses Erlebnis sollte an diesem Tag kein Einzelfall werden…..

    Wir bestellten bei McD Pancakes mit Butter und Sirup und dazu Kakao, ausserdem spielten die Kinder noch etwas in der großen Spielecke.

    So richtig typisch (Klischee-) amerikanisch.

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    Wieder zurück im Hotel packten wir unsere Rucksäcke, sehr früh saßen wir dann im Auto Richtung Hollywood!

    Foto: NINA

    Unser „kleiner“ Mietwagen. Hatte an Extras so ziemlich alles, was es gibt.

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    In Los Angeles gibt es eigentlich nur eine einzige Sache, die mein Herz wirklich höher schlagen lässt.

    Der De Lorean mit dem Fluxkompensator.

    Ich liebe die „Zurück in die Zukunft“- Trilogie und in den Universal-Studios in Los Angeles kann man sich den Originalen De Lorean ansehen.

    Aber: Eintritt für meine 3 Kinder und für mich:  Um die 400 USD

    Daher bleibt es ein Traum. Leider. So nah und doch so fern,…… Wie das im Leben manchmal halt ist,…..

    Aus dem gleichen Grund besuchen wir auch nicht das Disneyland.

    Vielleicht klappt das irgendwann einmal.

    Irgendwann muss ich sowieso noch einmal an die Westküste. Mein Traum vom Pacific Highway würde sich ja wegen der eingestürzten Brücke auch nicht erfüllen.

    Und es gab noch etwas, was nicht geklappt hat – was aber eigentlich eines der Highlights der Reise sein sollte …..

     Aber so ist das immer, da kann man noch so gut planen, alles bis ins kleinste Detail – es klappt nicht immer alles, wie man es sich vorstellt…..

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    Wir sind inzwischen in Hollywood angekommen.

    In einem Reisebericht habe ich einen tollen Tipp für günstiges Parken gelesen:
    Das Parkhaus im Hollywood & Highland Center sein. Parkkosten nur 2$ für 2 Stunden, wenn man das Ticket im Center abstempeln lässt.
    Es liegt sehr zentral am Walk of Fame.
    Aber: Als wir ankamen, kam die Ernüchterung – das Parkhaus war abgesperrt. Scheinbar möchte man nicht, dass Touristen an einem sonnigen Sonntag günstig in LA parken. Oder lag es an dem Filmfestival, welches statt fand?!

    Wir kurvten etwas herum und fanden einen Parkplatz, …. für lächerliche 15 € ,……. Es sei denn, wir hätten den Walk Of Fame in einer Stunde geschafft, dann wäre es günstiger geworden……

    ….zumindest lag er auch relativ zentral ….

    …. aber als wir die Strasse vom Parkplatz Richtung Hollywood-Boulevard entlang liefen, fiel es schwer zu glauben, dass wir wirklich in Hollywood sind …..

    Hollywood hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt,……

    …..und trotzdem:  schon nach wenigen Schritten standen wir auf dem Walk of Fame!

    Da waren sie, die berühmten Sterne, aber ….. wer denkt, am Walk of Fame ist eine tolle Glamour und Glitzerwelt, der täuscht,……

    Denn auch hier das Bild, welches wir schon am frühen Morgen von LA bekamen: Viele Obdachlose!

    Natürlich gibt es in jeder Stadt Obdachlose – aber ich fand hier direkt am Walk of Fame waren besonders viele.

    Waren hier so viele Obdachlose, weil es hier auch so viele Touristen gab, welche vielleicht mal einen Dollar spendeten?
    Waren das Menschen, welche voller Träume in die Filmstadt kamen und dann scheiterten?

    Ich kann diese Frage nicht beantworten, vielleicht ist es eine Mischung aus Beidem.

    In den Eingängen zu den Geschäften oder in provisorischen Zelten schliefen sie, ihr gesamtes Hab und Gut als kleines Bündel immer bei sich.
    Oft kam einen von Häuserecken ein sehr unangenehmer Geruch entgegen. Aufdringlich waren die Obdachlosen in Hollywood aber nicht.

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    Auf der einen Seite von Los Angeles gibt es viel Glitzer und Glamour, Filmfestivals oder Preisverleihungen locken regelmäßig die Reichen und Prominenten nach Hollywood….
    …..auf der anderen Seite viel Armut und Elend.
    Obdachlose, Bettler …. Menschen, welche in einem provisorischen Zelt auf der Strasse übernachten und ihre Lebensmittel aus den Mülleimern suchen…..
    Die reiche Glamourwelt immer direkt vor Augen, und doch so weit davon entfernt ……

    So gegensätzlich.

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    Wer mir bei Facebook folgt, hat folgendes Foto schon gesehen. Es verdeutlicht, wie nah sich hier Arm und Reich kommen.

    Warum liest man davon nie?  Auch in den Reiseberichten, welche ich bislang gelesen habe, verlor man darüber kein Wort.

    Dabei gibt es doch auch in Los Angeles Hilfsorganisationen, welche durch Spenden gefördert werden.

    Meine Kinder waren erschrocken über die vielen Obdachlosen. Sie sahen, wie sich einer aus dem Mülleimer einen Becher mit Strohhalm heraussuchte und erst einmal davon trank.

    Sie hatten alle von mir ein paar Dollars an Taschengeld von mir bekommen. Meine Jüngste holte ihren Dollarschein aus der Tasche, sagte zu mir „Mama, ich habe doch alles! Aber der Mann dort hat nichts!“ und dann ging sie zu ihm und gab ihm ihren Dollar. Der Mann hat sich so gefreut, sich immer wieder bedankt.
    So etwas lernt man nicht in der Schule, denn dann ist es Theorie, ganz weit weg ….. Nun sahen die Kinder es mit eigenen Augen.

    Lektion 2: Hollywood ist nicht nur Glitzer und Glamour, sondern auch viel Armut

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    Wir waren früh am Walk of Fame. Viele Geschäfte waren noch gar nicht geöffnet.

    Somit waren auch noch nicht viele Touristen unterwegs und wir schlenderten ganz in Ruhe den Walk of Fame entlang.

    Dieser ist nicht – wie viele denken – nur ein kleines Stück direkt im Zentrum, sondern ein langer Gehweg, welcher sich über 18 Häuserblöcke erstreckt.


    Es gibt inzwischen über 2500 Sterne, eingeteilt in 5 Kategorien:

    * Film
    * Fernsehen
    * Theater
    * Radio
    * Musik

    Manche Stars haben mehrere Sterne auf dem Walk of Fame, meistens in verschiedenen Kategorien

    Ich habe das ganze mal mit Hilfe von Google Maps etwas „skizziert“

    Will man den ganzen Walk of Fame entlang laufen, läuft man also einige Kilometer, zumal die Sterne auf beiden Strassenseiten verteilt sind

    Den ersten Stern bekam Stanley Kramer  am 28. März 1960; im November 1960 wurde der Walk of Fame offiziell eingeweiht. Hintergrund dafür war, dass man Hollywood wieder mehr beleben wollte.

    Es folgten über 2500 weitere Sterne.

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    Hier gibt es viele interessante (und skurrile) Infos über den Walk Of Fame:

    http://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/los-angeles/hollywood/walk-of-fame

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    Ich habe mir im Vorfeld ein paar Sterne heraus gesucht, welche ich unbedingt sehen wollte.

    Tipp:

    Internetseite mit genauer Übersicht, welcher Star wo seinen Stern hat

    http://www.seeing-stars.com/Immortalized/WalkOfFameStars.shtml

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    Vor allem den Stern von Michael J Fox wollte ich gerne sehen. Nicht zuletzt wegen  „Zurück in die Zukunft“ . Selbst meine Kinder habe ich mit dem „Zurück in die Zukunft“- Virus schon angesteckt, daher ist ihnen Michael J. Fox auch bestens bekannt.

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    Wir schlenderten ganz in Ruhe einen Großteil vom Walk of Fame entlang und entdeckten viele bekannte, aber auch viele unbekannte Sternchen.

    Der Walk Of Fame ist ein ganz normaler Bürgersteig

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    Unvergessen ……..

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    Akte X – Wer kennt den berühmten Spruch nicht „Die Wahrheit ist irgendwo da draussen….“
    Selbst in der Erfolgs-Trickserie „The Simpsons“ hatten „Mulder“ und „Scully“ schon einen Gastauftritt, ganz im Akte-X-Style

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    Viele achteten gar nicht mehr auf die Sterne

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    Ich wusste gar nicht, dass er auch schon einen Stern hat – bis ich davor stand. Hugh Laurie spielte „Dr. House“, den griesgrämigen, aber brillanten Krankenhaus-Arzt.
    Schade, dass es keine neuen Folgen geben wird – ich habe das immer sehr gerne geschaut

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    Ja, auch er hat einen Stern,…. Obwohl er nach einem „Anschlag“ Ende 2016 erneuert wurde, sah er schon wieder sehr mitgenommen aus ……

    Noch ein Donald

    Wer sagt denn, dass der Walk Of Fame für Kinder langweilig ist? Die Kinder liefen von Stern zu Stern und freuten sich, wenn sie jemand bekanntes fanden

    Da ist er!!!!! …… auf dem Foto bin ich zwar etwas gejetlagt (…. zwei Stunden mehr Schlaf vergangene Nacht hätten mir wirklich gut getan,…..)  – aber egal! Anwesenheitsbeweis muss schließlich sein!

    Der Onkel meiner Kinder kommt dauernd mit neuen Chuck-Norris-Sprüchen um die Ecke. Nur dadurch kennen sie ihn überhaupt

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    Wir liefen zurück Richtung Highland Center.

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    Janas allergrößter Wunsch: Einmal Minnie Maus zu treffen (Disneyland fiel wegen der unverschämt-hohen Eintrittspreise leider direkt aus) – ich hatte einen Tipp bekommen, dass wir dort Glück haben konnten. Und das hatten wir, sogar doppeltes Glück ;)

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    Jana war so glücklich.

    Übrigens: Es wurde schon oft berichtet, diese Fotos seien pure Touristenabzocke – dem ist nicht (mehr??) so. Man lässt sich mit ihnen fotografieren (oder fotografiert seine Kinder) und danach gibt man, was man möchte. Das kann 1 USD sein oder auch 5 USD, wie man möchte.

    Von dem Hollywood & Highland Center hat man einen schönen Blick auf das Hollywood-Sign

    Ja, soetwas kennt man ja ….. man verspricht den Kindern ein Happy Meal von Mc Donalds, und dann kommt ein Tyrannosaurus und zerstört grad das Gebäude,…….

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    Wer kann denn in solchen Schuhen laufen?! Nur beim Gedanken daran tun mir die Zehen weh …..

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    Eigentlich wollten wir uns am TCL Chinese Theatre die Hand- und Fußabdrücke ansehen.

    Um die 200 Stars haben sich im Eingangsbereich des 1927 als Premierenkino eröffneten und im chinesischen Baustil gehaltenen Gebäude verewigt.

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    Lage:

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    Weitere Informationen

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    Liste der Stars, welche sich hier verewigt haben:

    https://de.wikipedia.org/wiki/TCL_Chinese_Theatre

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    Aber: Der komplette Vorhof war abgesperrt, an dem Tag fand ein Festival statt und somit konnten wir leider nicht zu den Abdrücken.

    Wir würden es am Folgetag noch einmal versuchen.

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    Wir gingen zurück zum Auto und fuhren Richtung Hollywood-Sign.

    Unterwegs machten wir aber noch einen kurzen Zwischenstop am North Beachwood Drive – von dort hat man auch einen tollen Blick auf das Hollywood-Sign

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    Fotos von unterwegs :

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    Was für ein tolles Auto! wow!

    Unser Mietwagen

    North Beachwood Drive

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    Früher konnte man recht nah an das Hollywood-Sign ranfahren – inzwischen darf man durch die Wohngebiete nicht mehr durchfahren, Sicherheitspersonal sperrt die Zufahrsstrassen ab.

    Wir fuhren dann an diese Stelle:

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    Weitere Informationen

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    Das Hollywood-Sign

    1923 wurde der Schriftzug errichtet, damals eigentlich als Werbung für zwei Bauunternehmer gedacht, welche dort Bauland verkaufen wollten.
    Zu der Zeit wuchs die Filmbranche und der Schriftzug gewann an Bedeutung. So ließ man ihn stehen.

    Nach und nach entstand dann der Schriftzug, wie man ihn heute kennt. Leider ist er nicht (mehr) beleuchtet, fotografieren kann man ihn also nur tagsüber.

    Die Buchstaben sind 14 Meter hoch und zwischen 9 und 12 Meter breit.

    Der Schriftzug musste eingezäunt werden, da es immer wieder zu Vandalismus kam. Es gibt aber ein paar Stellen, von denen man einen schönen Blick darauf hat, wie zB der Ort, an dem wir waren.

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    Im Anschluss fuhren wir zum Griffith Observatory

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    Weitere Informationen

    In 300 Meter üNN, direkt am Mount Hollywood, bietet es einen spektakulären Ausblick auf Los Angeles

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    Es war extrem voll, daher versuchten wir gar nicht erst, bis nach oben zu fahren, sondern parkten unten und fuhren dann mit dem Shuttle nach oben.
    Dies kostete für uns nur wenige Euros, sparte aber viele viele Nerven, wie wir feststellten, als wir dann mit dem Shuttle nach oben fuhren.

    Wir waren nachmittags dort, genossen die Aussicht und nahmen dann einen (überteuerten, aber leckeren) Snack zu uns, mit Blick auf das Hollywood-Sign.
    Das toppte sogar noch fast das Café im One World Tower in New York, bei welchem man über die ganze Upper Bay und somit auf die Freiheitsstatue von oben schauen kann. Aber nur fast ;)

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    Panorama ist anklickbar

    HotDog ohne alles, aber kostete um die 8 USD

    Downtown Los Angeles

    Im Hintergrund erkennt man den Pazifik

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    Wir warteten ungeduldig auf die Dämmerung – und unser Warten sollte mit einem spektakulären und unvergesslichen Anblick belohnt werden

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    Es wurde richtig voll zum Sonnenuntergang

    Die Sonne ging unter und der Mond ging auf ….

    …. und bald gingen in LA die ersten Lichter an – Endlich, darauf hatten wir gewartet!

    Zitat Nina : „Wow, Mama, das hat sich aber sowas von gelohnt, das wir hier oben auf die Lichter gewartet haben, das ist so mega toll!“

    Der Mond hoch über LA

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    Als die Sonne weg war, wurde es kalt. Eisig kalt. Vor ein paar Stunden mussten wir uns vor der heissen Sonne schützen – und jetzt sehnten wir uns nach dicken Jacken und Mützen ….

    Eine Erfahrung, welche uns die kommenden Wochen noch weiter begleiten sollte.

    Mit dem Shuttle ging es zurück zum Parkplatz und dann ab zum Hotel. Wir waren alle müde, der Jetlag machte sich nun deutlichst bemerkbar.

    Gute Nacht zusammen! Morgen gehts an den Strand!

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    Guten Morgen aus Los Angeles!

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    Zum Heutigen Tag:

    Ort: Los Angeles: Walk of Fame /Chinese Theatre , Santa Monica Beach, Pacific Park, Venice Beach

    Gefahrene Kilometer: ca 70

    Gelaufene Schritte: 24.193

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    Nach der Erfahrung von gestern frühstückten wir heute bei uns im Motel- Zimmer. Wir haben uns gestern Cornflakes und Müsli gekauft, dazu Milch und ein paar Einmalteller samt Besteck.
    Machen wir nicht gerne mit dem Plastikmist, aber wir haben morgen wieder einen Flug vor uns und da wird es mit dem Gepäck zu knapp. Ausserdem wollten die dort sehr stolze Preise haben für normales Besteck,….

    Wir konnten heute alle etwas länger schlafen. Der Tag gestern war anstrengend, wir sind viel gelaufen und waren dementsprechend müde.

    Wir wollten heute an den Strand, aber vorher noch einmal unser Glück am Walk of Fame versuchen, um die Handabdrücke zu besichtigen.

    Vielleicht hatten wir ja heute Glück.

    Wir parkten gegenüber von dem Parkplatz gestern, der andere war trotz der Preise voll.
    Ob die alle 15 € bezahlen müssen?! Wenn man sich das ausrechnet: 50 Autos pro Tag x 15 € x 30 Tage x 12 Monate = 270.000 €. …. wow

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    Wenn einer der Stars vom Walk of Fame stirbt, wird ihnen gedacht.

    In unserem Fall war einer der Stars 2 Tage zuvor gestorben, es gab einen Blumenkranz und viele Fans legten Blumen und Briefe nieder.

    Wieder das typische Bild ….

    Das habe ich ja noch gar nicht geschrieben – auf dem Walk of Fame wurde ich angesprochen, ob ich in der Show von Jimmy Kimmel mitmachen will !!! Kein Witz!
    Ähm …. ich habe abgelehnt, unter Protest meiner Kinder. Aber so toll ist mein englisch nicht, zumal ich grad in den ersten Tagen wirklich Probleme hatte, die Ammis zu verstehen.

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    Wir nähern uns dem Ziel

    Der imposante Eingangsbereich vom Chinese Theatre

    Wir hatten heute etwas mehr Glück, denn ein großer Teil der Abdrücke war heute frei zugänglich.

    Eigentlich wollte ich den Kindern nur einen bestimmten zeigen – und ich war froh, dass dieser frei war – die Kinder waren begeistert.

    Natürlich wurden die Fußabdrücke direkt ausprobiert:

    „Donald Duck hat ganz schöne Quadratlatschen!“

    Marc entdeckte auch etwas:  

    Tschüss Walk of Fame!

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    Weiter ging es Richtung Santa Monica mit seinem schönen Strand und dem bekannten Vergnügungspier – dem „Pacific Park“.

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    Auf dem Pier direkt am Strand / Meer befinden sich 12 Fahrgeschäften, einschließlich dem Pacific Wheel, dem weltweit einzigen solarbetriebenen Riesenrad!
    Man zahlt keinen Eintritt, sondern zahlt die einzelnen Fahrgeschäfte. Es gibt auch Kombitickets.

    Was es auch gibt: Teure Parkplätze ……

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    In Kalifornien funktionieren Parkautomaten etwas anders.
    Man parkt und merkt sich seine Parkplatznummer. Diese gibt man dann im Parkautomaten ein und bezahlt seine Parkzeit. Wie in USA üblich ist das natürlich auch mit Kreditkarte möglich.

    Wir schlenderten erst etwas am Strand entlang – und hielten unsere Füße auch mal in den nur 15 °C kühlen Pazifik

    Das kennt man doch irgendwoher ;)

    Am Strand gab es ungewöhnlich viele Marienkäfer

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    Anschließend gingen wir Richtung Pier. Das Riesenrad sieht man schon von weitem – und ich liebe Riesenräder, aber nur, wenn ich für eine Fahrt nicht mein halbes Monatsnettogehalt hinblättern muss.

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    Sand mitnehmen ….. der blieb dann allerdings doch vor Ort. Ich war mir nicht sicher, ob der Zoll soetwas durchgehen lässt.

    Da ist er – der Santa Monica Pier mit seinem Pacific Park und seinem Riesenrad! 

    Oberhalb vom Pier- Eingang gibt es einen kleinen Park, wir liefen einen Schlenker durch selbigen

    Auf gehts ins Getümmel!

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    Info: Hier gehts zur Website vom Pacific Park -> http://www.pacpark.com/

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    Wir checkten die Preise für das Riesenrad: Kosten für uns 4 um die 20 USD, also noch im Rahmen.

    Es gibt auch Pässe, mit denen man unbegrenzt mit allen Fahrgeschäften fahren kann, diese kosten für einen Erwachsenen um die 30 USD. Im Internet ist es etwas günstiger als an der Kasse vor Ort.

    Wir fahren mit dem Riesenrad!

    Mit dem Riesenrad über dem Meer – das war ein tolles Erlebnis!

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    Weiter geht es Richtung Venice Beach

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    Zwischen Santa Monica und Venice Beach gibt es einen schönen Spielplatz. Besonders toll fand ich die schattenspendenden Sonnensegel – denn die Sonne brannte vom Himmel, nur der Wind brachte ab und zu eine willkommene, erfrischende Brise

    Die Lage ist hier:

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    Die Kinder waren ganz fasziniert von den Skateboad-Fahrern. Sie übten ihre Sprünge und zeigten ihr ganzes Können.

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    Im Anschluss daran fuhren wir noch zur Promenade von Venice Beach, dieser ist etwas südlicher als der Santa Monica Beach.

    Auch hier ist das Parken natürlich teuer, was mich aber mehr ärgerte: Bei fast allen Parkplätzen musste man nach Sonnenuntergang den Parkplatz verlassen. Da wir aber den Sonnenuntergang in Ruhe ansehen wollten, dauerte es etwas, bis wir einen Parkplatz fanden.

    Wir parkten hier: -> https://goo.gl/maps/JbwbSytBTWk

    Kosten Pauschal 10 USD. Parken nach Sonnenuntergang erlaubt, aber kein Overnight-Parking. Bezahlt wird bar und bitte passend. okeeee…….

    Wir schlenderten die Promenade entlang und obwohl nur ein paar Kilometer zwischen den beiden Stränden liegen, unterscheiden sie sich doch sehr.

    Santa Monica ist gediegener, ruhiger.

    Venice Beach ist lebendiger, crazy, lauter. Man sieht viele Skater, immer läuft irgendwo Musik und die Leute sind gut drauf.

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    Wurde bei dem Video leider zweimal angerempelt ….

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    Die Kinder entdeckten einen Eisstand und bemerkten schlagartig, wie hungrig sie waren.

    Ist das eigentlich bei allen Kindern so?!

    Wenig später saßen wir auf einer der vielen Parkbänke und genossen das Eis.

    Und schauten dabei dem Trubel der Promenade zu.

    Ich hätte ewig hier sitzen bleiben können, um mir das bunte Treiben anzusehen.

    Ja, es war wirklich so anders als in Santa Monica. Bunter, fröhlicher, unbeschwerter – und immer läuft irgendwo die passende Musik für diese niemals langweilig werdende Szenerie voll mit purer Lebensfreude

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    Die Sonne ging bald unter – den Sonnenuntergang wollten wir uns am Strand ansehen.
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    Vorher schauten wir aber noch eine ganze Weile den Skateboardern an der Skaterbahn zu.

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    Aber dann ging es zum Strand.

    Dort sind vorgelagert ein paar Felsen, an denen die Wellen imposant brechen.

    Die Kinder waren sehr beeindruckt von diesem tollen Naturschauspiel und wollten dann auch dort bleiben.

    Geplant war eigentlich, dass wir etwas am Strand entlanglaufen –  nun bauten sich die Kinder ein Haus in den Sand, packten ihre Snacks aus und schauten den brechenden Wellen  zu.

    Egal, man muss ja flexibel sein :)

    Ich setzte mich zu ihnen und wir warteten gespannt auf die nächsten großen Wellen


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    Kurzes HD-Video, leider hatte mein Handy mit dem Licht / scharf-stellen etwas Probleme …..

     

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    Der Vollmond schien über das Meer

     

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    Wir fuhren zurück zum Motel – unsere letzte Nacht in Los Angeles brach an ….

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    Morgen früh würden wir  Los Angeles verlassen – und dann wird unser  Wohnmobil-Roadtrip beginnen!

     

     

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    USA – Roadtrip an der Westküste

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