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Kategorie: Meist gelesene Berichte

1. April: Unser Roadtrip auf dem Inselparadies Malediven


 

Rheine, 01. April 2019

 


Unser Roadtrip auf den Malediven

Ein nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag zum 1. April 


 

 

Update: Rheine, 01. April 2020

Eigentlich hatte ich zum heutigen Tage einen anderen Beitrag vorbereitet. Aufgrund der Situation passt er jedoch gar nicht, daher gibt es eine überarbeitete Version vom letzten Jahr. 
Lest das alles mit einem zwinkerndem Auge und vergesst einfach mal für ein paar Minuten alle Sorgen und negativen Schlagzeilen der letzten Wochen.
#StayHome
Die Fotos stammen tatsächlich alle von den Malediven (ausser das Foto mit dem Mietwagen natürlich ;) )
Im März 2015 haben wir ein paar traumhafte Tage auf dieser kleinen Insel im Paradies verbracht!  

Viel Spaß euch beim virtuellen Mitreisen.

 

 

Hallo zusammen,

mir ist grad aufgefallen, dass ich noch gar nicht über unseren Mietwagen – Roadtrip auf den Malediven geschrieben habe.

Das möchte ich nun nachholen, auch wenn die Reise schon eine Weile zurück liegt.

Die Malediven, ein Paradies bestehend aus mehr als 1000 Koralleninseln. Berühmt für die weißen Strände und die traumhafte Unterwasserwelt.

 

Ein Teil der Malediven als Satelliten – Bild von Google Maps: 

 

 

Wir beschränkten uns auf das Gebiet rund um der Insel Fihalhohi, eine 400 x 260 Meter große Insel im Süd-Male-Atoll, knapp 40 km von der Hauptinsel Male entfernt: 

 

 

Im März 2015 machten wir uns auf den Weg zu den Malediven.

Schon die Anreise ist aufregend, vor allem aber der Landeanflug auf Male!

 

Es geht nach Male! Dort werden wir mit dem Mietwagen Fihalhohi erkunden und evtl. auch ein wenig wandern!

 

 

Zwischenstop im beschaulichen Dubai. Der Flughafen war sehr klein und übersichtlich , kein Vergleich zu dem riesigen Flughafen auf Male!

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Landeanflug auf die Malediven

 

Die Haupstadtinsel Male

 

Nach der Landung auf Male ging es vom Flughafen direkt zur Autovermietung im Nachbargebäude links. Davor sieht man schon ein paar der Mietwagen

 

Die Übernahme vom Mietwagen verlief unkompliziert. Wir bekamen einen Geländegängigen Toyota, da viele Wege auf den Malediven sehr sandig sind

Unser Mietwagen. Direkt gegenüber von der Autovermietung ist ein sehr großer Sandplatz, wo man sich mit dem Fahren auf Sand vertraut machen kann. Wie die Piloten der Wasserflugzeuge auch steuert man die Autos barfuß, eben typisch maledivisch!

 

Zu den Inseln im Nord- und Südmale- Atoll führen Wasserstrassen. Diese lassen sich auch mit dem 4×4 gut und flüssig fahren.

 

Unsere Zielinsel liegt knapp 40 Kilometer von der Flughafeninsel entfernt. Nach ca 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir Fihalhohi.
Schnell fahren darf man auf den Wasserstrassen nicht, da es häufig zum Wildwechsel mit Delphinen kommt.

 

 

Da ist sie, unsere Sehnsuchtsinsel Fihalhohi
Die Rezeption erreicht man direkt bei Ankunft auf der Insel. Davor ist ein großer Parkplatz

 

Strassenkarte der Insel. Die Strassen führen am Rand der Insel entlang.

 

 

Sehr idyllisch! Wir fühlten uns direkt wohl!

 

Fihalhohi ist ca 260 x 400 Meter groß. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel auf der Insel, daher wird ein Mietwagen unbedingt empfohlen, wenn man etwas von der Insel sehen möchte! An den Sehenswürdigkeiten gibt es überall ausreichend Parkplätze. Ausserdem gibt es an der Hauptverkehrsstrasse der Insel 2 Tankstellen.

 

 

Unser Zimmer lag ausserhalb von den zentralen Gebäuden. Mit dem Auto jedoch schnell zu erreichen. Entfernung: 250 Meter Fahrtzeit: 2 Minuten. Der Autostellplatz ist neben der Unterkunft

 

Unser Zimmer. Leider war der Balkon genau zur Hauptverkehrsstrasse gelegen und ich hatte Angst, dass wir nachts wegen des Strassenlärms kein Auge zubekommen würden. Die Angst war unbegründet, denn die Fenster sind dreifach verglast und somit nahezu schalldicht!

 

 

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen beschlossen wir, einen Ausflug zu den bekannten Wasserbungalows zu starten. Wenn man Fotos von Fihalhohi googelt, sind diese immer mit einer der ersten Treffer.
Ausserdem lag es nicht allzuweit von unserer Unterkunft entfernt, so dass wir nicht ganz so lange mit dem Auto unterwegs sein würden.

Strecke: 200 Meter  
Fahrtzeit: 6 Minuten (wir mussten unterwegs eine kurze Pipi-Pause machen)

Die Wasserbungalows von Fihalhohi!

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Man kennt die Wasserbungalows von so vielen Bildern und nun standen wir wirklich davor! Es war unbeschreiblich.
Wir trafen zufällig eine Gruppe Wanderer, sie waren schon auf dem Rückweg der Aussichtsplattform. Sie erzählten uns, dass die Wasserbungalows sogar zu mieten wären!
Wow, das muss ein wahnsinnig tolles Gefühl sein, dort seinen Urlaub zu verbringen!
Aber vermutlich ist das auch sehr teuer…..

Unser Plan: Ebenfalls eine Wanderung bis zur Aussichtsplattform!  Wege aus Holz, welche man einfach laufen kann, verbinden die einzelnen Bungalows. Am Ende gibt  die Aussichtsplattform. Achtung: Sie ist ca in 1,50 Meter Höhe, also nichts für Menschen mit Höhenangst!
Die Aussicht ist atemberaubend! Direkt vor einem das türkis-blaue, glasklare Wasser und man kann sogar bis zur nächsten Insel schauen!
Da lohnt sich die Wanderung wirklich!
Auf der Aussichtsplattform befinden sich Bänke zum ausruhen, denn der Weg bis dorthin ist weit, jedoch praktisch ohne Steigung. Will man den kompletten Weg an den Wasserbungalows bis zur Aussichtsplattform laufen, sind es um die 120 Meter!!!
Es empfiehlt sich unbedingt, ausreichend Wasser mitzunehmen, denn vor allem zur Mittagszeit hin kann es auf Fihalhohi sehr heiß werden!

 

Der Weg zu den Wasserbungslows ist aus Holz und sehr einfach zu laufen, idealer Einstieg für Wander- Anfänger!

 

Der fantastische Ausblick auf der Aussichtsplattform am Ende vom Bereich der Wasserbungalows! Da lohnt sich die Wanderung!

Auf dem Rückweg tankten wir den Mietwagen nochmals voll, da wir morgen schon früh los wollten.

Den Rest des Tages entspannten wir an einem kleinen Strand in der Nähe unserer Unterkunft, welchen wir sogar zu Fuß erreichen konnten.

 

Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen. Im Internet habe ich von der “Schiefen Palme” gelesen und vor allem zum Sonnenaufgang soll es dort sehr schön sein!

Leider lag die Palme auf der anderen Seite der Insel. Um rechtzeitig dort zu sein, fuhren wir schon früh los. Eine Strecke von fast 400 Metern lag vor uns! Die lange Anreise lohnt sich aber! 

Nach ca 5 Minuten waren wir da. Zu unserer Überraschung war der Parkplatz schon recht voll, wir fanden einen der letzten freien Plätze!
Ein Geheimtipp ist die Palme also nicht mehr.  Vom Parkplatz sind es auch nochmals ca 10 Meter zu laufen, also unbedingt ausreichend Zeit einplanen!

 

 

 

Schon für diesen Anblick hat sich das alles gelohnt!

 

 

Da ist sie, im Licht der aufgehenden Sonne! Die Palme, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Insel!

 

 

 

Wir blieben noch eine ganze Weile und genossen den Ausblick.

 

Kurz vor Mittag fuhren wir wieder zurück, so würden wir in der Mittagshitze im klimatisierten Fahrzeug verbringen.

Unser nächstes Ziel war die Westseite der Insel. Dort soll der Sonnenuntergang besonders schön sein und zudem gibt es dort eine Sunset – Bar mit leckeren Cocktails.

Wir waren weit vor Sonnenuntergang da und genossen einfach die Zeit am Strand.

 

Die Sunset – Bar, als wir dort ankamen, war grad Flut

 

Wie bei der Nordsee auch gibt es auch hier Ebbe und Flut. Mit einem Unterschied: Das Watt reicht nur bis zur Riffkante.Daher darf man auf Fihalhohi nur mit geführten Gruppen Watt-Wandern.
Wer die Wege durchs maledivische Wattenmeer unterschätzt, läuft evtl. versehentlich bis zur Riffkante und kann dort abstürzen. Ausserdem führt die M-0104 – eine der meistbefahrenen Wasserstrassen der Malediven . direkt am Wattenmeer vorbei.
Eigentlich wollten wir auch an einer Wattwanderung teilnehmen, aber diese werden leider nicht täglich angeboten und wir haben es daher leider nicht mehr geschafft.

 

 

Sonnenuntergang an der Sunset- Bar. Hier sieht man auch schon unser Ziel für morgen: Die Tauchschule

 

Wunderschön, oder nicht?

 

Wow, nicht zuviel versprochen: Der Sonnenuntergang war ein Traum!

 

 

– ohne Worte –  und mit einem leckeren Cocktail in der Hand!

 

 

Schon wieder endet ein Tag im Paradies viel zu schnell …..

 

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zur Tauchschule.

Entfernung: Heute nur 65 Meter
Fahrtzeit: 10 Minuten, da wir unterwegs einen Tankstop einlegen mussten. Unser Mietwagen war sehr durstig und gestern haben wir sogar fast die 1000 Meter Marke geknackt!! An einem Tag!

Glücklicherweise war grad Ebbe und somit konnten wir durchs Watt zu Fuß zur Riffkante laufen. Ansonsten hätten wir mir den Schwimmflossen durch das Wasser laufen müssen, was sehr anstrengend ist.

Den Tag verbrachten wir im Wasser. Schon beim Schnorcheln sieht man die ganze Schönheit der Unterwasserwelt der Malediven.

Ein Delphin grüßt uns

 

Den Abend ließen wir an unserem “Hausstrand” ausklingen.

 

Der nächste Tag begann wieder sehr früh.

Heute wollten wir einmal versuchen, mit dem Mietwagen die ganze Insel zu umrunden.

Knapp 1500 Meter lagen also vor uns, daher starteten wir schon vor Sonnenaufgang.

Unser 1. Ziel: Die Wasserbungalows im Sonnenaufgang.
Es war nicht viel los, daher fanden wir direkt an den Wasserbungalows einen Parkplatz.

Die Wasserbungalows sind nachts wunderschön beleuchtet!

 

Als wir von den Wasserbungalows zurück zum Auto liefen, trafen wir bereits 2 Wandergruppen! Sie sagten, dass sie bis zur Mittagshitze wieder zurück sein wollten und daher schon so früh Richtung Aussichtsplattform wandern wollten. Ok, das machte in Anbetracht der für den Tag angekündigten Temperaturen durchaus Sinn.

Als zweites fuhren wir wieder zur Palme, ich wollte sie unbedingt noch einmal bei richtigem Sonnenschein am Tage sehen. Der Parkplatz war bereits fast voll, neben mehreren Mietwagen standen auch 3 Reisebusse auf dem Parkplatz, entsprechend voll war es an der Palme und es hat gedauert, bis ich ein Foto ohne Touristen machen konnte.

 

 

Wir sind dann einfach weiter gefahren und haben mehrere wunderschöne, ruhige und sehr malerische Buchten entdeckt. Je weiter wir von den Bungalows und der Palme fuhren, desto leerer wurde es auf der Strasse.

Ein kleines Stückchen weiter befindet sich der “Strand der Korallen” . Hier befinden sich bis zu 2 Meter hohe, malerisch weiße Korrallen- Felsen.
Weil ständig Touristen auf ihnen rumgeklettert sind, wurde der Bereich nun durch Zäune abgesperrt. Das Gedrängel hinter dem Zaun ist groß, jeder möchte Fotos und Selfies machen. Ähnlich wie in den USA stellt man sich aber auch hier geduldig an und wartet, bis man an der Reihe ist

Leider erkennt man durch den fehlenden Größenvergleich durch die Menschen kaum die wahre Größe der Korallenfelsen. Die Korallenfelsen direkt am Strand sind jedoch nur 1 Meter hoch, für die bis zu 2 Meter hohen Felsen muss man ein Stück ins Landesinnere wandern, da die Schmelzwasser nach der Eiszeit die Felsen teilweise weit ins Landesinnere getragen haben.

 

 

Danach fuhren wir planlos die Strasse am Inselrand entlang.
Immer wieder gab es Parkbuchten. Faustregel: Je mehr Autos irgendwo stehen, desto schöner der Ausblick oder die Bucht.

 

 

 

 

 

Tipp: Wenn ihr dort seid, haltet einfach mal an einer der Parkbuchten an und erkundet zu Fuß die Umgebung. Dann entdeckt ihr möglicherweise auch solch schöne Plätzchen!

 

Kurz nach Mittag suchten wir uns dann eine ruhige Stelle irgendwo und packten unsere Campingstühle aus dem Auto. Wir genossen es, einfach am Strand zu liegen und waren zwischendurch auch baden. Dank der Kühlbox hatten wir glücklicherweise auch immer kühle Getränke dabei.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am späten Nachmittag erreichten wir ein Restaurant im Süden der Insel. Daneben befand sich eine Cocktailbar, wo wir unseren leider schon letzten Abend auf Fihalhohi ausklingen liessen

Bevor wir zurück zu unserer Unterkunft fuhren, machten wir nochmals einen kleinen Abstecher zu den Wasserbungalows. Sie hatten es mir angetan und ich wollte sie vor der Abreise unbedingt noch einmal sehen!

Das Foto entstand mit “Lightpainting”. Das heisst, man belichtet ca 20 Sekunden (mit Stativ!) und malt dann den Schriftzug mit einer Taschenlampe in die Luft!

 

 

Am nächsten Morgen hieß es leider Abschied nehmen vom Paradies.
Wir fuhren mit unserem Mietwagen zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen ab und wenig später hob unser Flieger leider Richtung Heimat ab …..

 

Malediven, wir kommen wieder!

 

Nächstes mal soll es aber ein reiner Wanderurlaub auf den Malediven werden. Wir haben nicht gewusst, dass es dort so tolle Wanderwege gibt!

 

Ich wünsche euch allen noch einen schönen 1. April!     ;-)

 

 

 

 


 Lest hier: Unser Reisebericht von Fihalhohi / Malediven           

 


 

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Kein Aprilscherz:

Aus meinen Fotos entstanden ein paar Puzzle und ein Wandkalender in 3 verschiedenen Größen und sind
aktuell für 2023 im Handel erhältlich

Fotokalender Malediven Fihalhohi 

 

 

 

Kleiner [Best-of]-Foto-Rückblick: Mein USA-Wohnmobil-Roadtrip alleine mit 3 Kindern



Kleiner [Best-of] – Foto-Rückblick: Mein USA- Wohnmobil- Roadtrip mit 3 Kindern



 

Hallo zusammen!

 

 

Es haben mich einige angeschrieben, ob es noch eine Art Zusammenfassung meiner USA-Tour gibt.

 

Jaaaaaa, tadaaaa – hier ist sie :

 

Eine Best-of-Foto- Zusammenfassung von meinem Wohnmobil – Roadtrip alleine mit meinen 3 Kindern durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien

Ganz am Ende dieser Seite gibt es noch eine Auflistung aller Einzel- Berichte

 

Kurzer Überblick unserer Route:

 

Kleiner [Best-of] –  Roadtrip mit 3 Kindern

 

Wobei das eigentlich nur unsere Wohnmobil-Route zeigt. Bevor wir unsere Tour mit dem Wohnmobil starteten, waren wir für knapp 3 Tage in Los Angeles

 

Für alle, die sich vielleicht wundern, warum wir nicht von San Francisco nach Los Angeles direkt an der Küste entlang gefahren sind: Das ging nicht, wenige Wochen bevor es los ging, gab es dort die Erdrutsche, welche den Teil des Pacific Highway, auf welchen ich mich so sehr gefreut habe, vom Rest der Strasse trennten, denn die Strasse vom Norden und vom Süden in den Big Sur waren massiv beschädigt ….

Ich habe geheult, als ich diese Nachricht bekam, denn genau diesen Abschnitt wollte ich einmal sehen und erleben, seit über 10 Jahren …. dann schien mein Traum endlich wahr zu werden – und dann DAS!

Gut, der Stammleser von meinem Blog weiß inzwischen, dass uns das Wetter regelmäßig in unsere Urlaubsplanung hineinpfuscht, ich sag nur Regen in der Wüste, …. Kürzlich wurde ich in einem Reisebericht einer anderen Urlauberin diesbezüglich sogar zitiert, als sie im Urlaub viel Regen hatte….. Weiß auch nicht, ob das eine Ehre ist oder nicht ;)

In diesem Bericht werde ich auch auf die Fragen eingehen, welche in den letzten Wochen bei mir eingetrudelt sind.

Angefangen bei der Planung.

 

 

Planung

 

Wir haben als erstes die Flüge gebucht, denn da hat man nicht selten große Preisunterschiede, wenn man mit 2-3 Tagen hin- und herspielen kann.
Danach habe ich dann erst unser Wohnmobil bei Camperdays gebucht.
Und dann ging es an die Reservierung der Campgrounds. Das mag für viele unsinnig scheinen und man nimmt sich auch einiges an Flexibilität, aber ich habe das aus zwei Gründen so gemacht. Grund 1: Ich hatte keine Lust, abends mit 3 Kindern noch nach einem Campground zu suchen. Grund 2: Meine Familie wusste so IMMER, wo ich wann bin. Zwar habe ich sie per WhatsApp täglich auf dem Laufenden gehalten, aber so waren wir auf der sicheren Seite, falls das mit dem Internet nicht funktioniert.
Dabei habe ich diese Karte genutzt -> Übersicht der Campgrounds in Nord-Amerika

 

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Linktip:

Zum Thema “Planung von einem Roadtrip” habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben

“11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip” 

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Auf geht’s !! USA, wir kommen

 

 


Roadtrip mit 3 Kindern

 

Unsere Flugroute:

Amsterdam – Island – Los Angeles

Das erste mal, dass ich mit den Kindern eine Umsteigeverbindung gebucht habe, aber der Preis war absolut unschlagbar!
Auf Island hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und haben diese genutzt, um dort in Ruhe etwas zu leckeres zu essen und die isländischen Süßigkeiten zu probieren ;)

 

Von Island ging es bei klarer Sicht über Grönland …..

…. und am frühen Abend landeten wir in Los Angeles

 

 


Bericht:
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“Unsere Anreise von Amsterdam über Island nach Los Angeles”
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Los Angeles

 

Für Los Angeles hatte ich einen Mietwagen gebucht. Ohne geht es dort anders als in New York nicht, denn die vielen Sehenswürdigkeiten und lohnenswerte Orte liegen zu weit auseinander. Der Strassenverkehr in Los Angeles ist ätzend.

In Los Angeles haben wir uns angesehen:
– Walk Of Fame
– Hollywood – Sign (aber nur von unten)
– Sonnenuntergang am Griffith Observatory (meine Empfehlung!!!!!)
– Santa Monica Beach inkl. dem kleinen Freizeitpark auf dem Pier
– Sonnenuntergang am Venice Beach (ein Traum!)


Hollywood – Walk of Fame

 


Blick auf Los Angeles vom Griffith Observatory nach Sonnenuntergang

 


Strand in Santa Monica


Skater in Venice Beach

 


Sonnenuntergang in Venice Beach

 



Zum Bericht:  ” Los Angeles – Kinder, heute gehts nach Hollywood! “

 

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Flug von Los Angeles nach San Francisco

und die Wohnmobil- Übernahme in San Francisco

 

Von Los Angeles ging es dann per Inlandsflug nach San Francisco. Die Inlandsflüge in den USA sind relativ günstig, für die Flüge von Los Angeles nach San Francisco habe ich um die 30 Euro p.P. bezahlt.

In San Francisco haben wir dann unser Wohnmobil von Cruise America übernommen.

 


Die erste Fahrt führte zum Walmart, wo wir uns mit allem eindeckten, was man so braucht.

 

 


Unser fahrendes Wohnzimmer für die nächsten 2 Wochen. Die Kinder saßen bei der Fahrt am Tisch, angeschnallt natürlich. Mein Beifahrersitz blieb leer – bzw …. leer nicht, denn da lag während der Fahrt immer alles mögliche, was ich griffbereit brauchte, zB unser Ordner mit den ganzen Routen, Reservierungen usw

 

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Zum Bericht:

Flug von Los Angeles nach San Francisco”

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San Francisco

 

 

In San Francisco regnete es, ….
…… daher fiel zunächst an Tag 1 unsere geplante Stadtrundfahrt aus und dann auch leider an Tag 2 …..

Wir haben extrem viel Zeit mit Warten verschwendet, haben daher vieles nicht gesehen, was wir sehen wollten ….

…. aber haben das Beste aus der Situation gemacht und in den 1 1/2 Tagen zumindest die Top-5 Highlights von San Francisco gesehen

– Golden Gate Bridge
– LombardStreet
– Pier 39 mit den Seelöwen
– Painted Ladies (die bunten viktorianischen Häuschen)
– Muir Woods (Wald mit Mammutbäumen)

 

Aus Zeitgründen konnten wir leider nicht mit einem Cable Car fahren ( ….. wir haben Stunden mit Warten wegen der dann letztendlich komplett ausgefallenen Stadtrundfahrten verschwendet)

 

Die Golden Gate Bridge

 

Die Seelöwen am Pier 39

 

Die Painted Ladies (Leider war zu dem Zeitpunkt dort komplett Baustelle, die Rasenflächen waren komplett planiert mit 2 Meter hohen Bauzäunen davor)

 


Sausalito


Muir Woods

 

 


China Town

 


Die steilen Strassen von San Francisco

 


Blick vom Coit Tower auf Downtown

San Francisco – Die Stadt hat etwas, was mich berührt hat.
Weder Los Angeles noch Las Vegas (oder Miami oder New York) haben das geschafft.

In San Francisco habe ich ein Stück meines Herzens gelassen …. :(

 

Berichte:

Tag 1 in San Francisco, u.a. Muir Woods

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/19/san-francisco-mama-wann-kommt-denn-endlich-der-bus/

Tag 2 in San Francisco, Sightseeing zu Fuß und mit dem HoHo – Bus

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/28/san-francisco-teil-2/

 

 

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Von San Francisco nach Monterey

 

Mit dem Wohnmobil ging es dann zunächst entlang der Pacifik-Küste bis nach Monterey. Dort haben wir eine Bootstour aufs Meer unternommen und Wale in freier Wildbahn erleben dürfen

 

 


Pigeon Lighthouse

 


Capitola

 


Wale vor Monterey

 

Am 17-Mile-Drive in Monterey

 

Zu den Berichten:

Von San Francisco nach Monterey

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/02/der-eigentliche-roadtrip-beginnt-pacific-highway-no1-von-san-francisco-via-pacifica-nach-monterey-whale-watching-17-mile-drive/

Monterey: Whale Watching und der 17-Mile-Drive

-> www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/

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Die Seeelefanten in San Simeon

 

Von Monterey aus mussten wir dann ins Landesinnere, um nach San Simeon und Morro Bay zu kommen, so umfuhren wir die gesperrte Küstenstrasse.
Das tat so weh ….. Während der Fahrt sahen wir rechts die Berge und dahinter war der Pacific Highway ….. Mein Traum seit über 10 Jahren, ihn einmal von SF nach LA entlang zu fahren ….
Die Strasse durch das Landesinnere führte durch Weinanbaugebiete und Mandelplantagen. Erst kurz vor unserem Zielort konnten wir wieder Richtung Küste fahren.

Wir übernachteten auf einem Campground direkt in San Simeon.

 

 

Am nächsten Morgen sind wir als erstes zu den See-Elefanten gefahren

 

 

Danach fuhren wir soweit den Pacific Highway Richtung Norden, wie es ging. Endstation war der Ragged Point

Von dort ging es dann zurück bis nach Morro Bay …. immer wieder regnete es …..

In Morro Bay haben wir uns einen schönen Nachmittag am Strand gemacht und auch viele Sanddollars gesammelt.

 

 

Zum Sonnenuntergang gab es dann aber leider ein ordentliches Gewitter ….

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Bericht:

Die See-Elefanten von San Simeon, der Ragged Point Aussichtspunkt und der Strand von Morro Bay

https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/09/pacific-highway-no-1-die-see-elefanten-von-san-simeon-der-ragged-point-am-strand-von-morro-bay/

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Calico

 

Am nächsten Tag ging es ins Landesinnere, wir hatten einen 450 km langen reinen Fahrtag vor uns.

Ziel für heute war Calico, die alte, neu aufgebaute Westernstadt ungefähr mittig zwischen Los Angeles und Las Vegas.
Am Abend der Ankunft haben wir uns den alten Friedhof angesehen, da die Stadt schon geschlossen war.

Danach haben wir uns ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegrillt. Das war richtig lecker und wir hatten alle viel Spaß dabei, nur der starke Wind, welcher immer wieder ins Lagerfeuer pustete, nervte etwas.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann Calico angesehen.

 

Calico ist sehr touristisch und man kann an allen Ecken seine Dollars loswerden.
Es hat aber vor allen den Kindern sehr gefallen, denn man fühlte sich wirklich etwas in die Westernzeit zurück versetzt.

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Bericht: Die alte Westernstadt Calico

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/15/calico-die-alte-westernstadt-aus-der-bluetezeit-des-silber-bergbaus/

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Las Vegas

 

Von Calico ging es nach LAS VEGAS !!!

 

Die ganze Zeit freute ich mich auf die Wasserspiele am Belaggio am Abend!!! Das war ein weiteres Highlight dieser Reise.

Nachmittags haben wir uns den Strip angesehen und waren natürlich auch am Las Vegas Sign

 

Als es dunkel war, gingen wir zum Belaggio und warteten voller Vorfreude gespannt auf die berühmten Wasserspiele

 

…… aber …..

…. wegen des starken Windes fielen diese aus ……. Meine Enttäuschung könnt ihr euch nun vermutlich denken …. :(

 

Bericht:

Viva Las Vegas

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/23/viva-las-vegas-mit-3-kindern-in-der-verruecktesten-stadt-der-welt/

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Valley of Fire

 

Am Tag danach war das Valley of Fire unser erstes Ziel des Tages. Das Valley of Fire ist eine Felsenlandschaft, der Sand dazwischen ist rötlich. Obwohl man es nicht vermuten mag, gibt es viel Leben dort, zum Beispiel die unzähligen kleinen Eidechsen, deren Spuren wir im Sand oft gesehen und manchmal auch verfolgt haben.
Die Felsen sind rötlich, gelblich, orange usw, ein tolles Farbenspiel und die Strasse schlängelt sich malerisch durchs Valley.

Bericht:

Valley Of Fire

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/30/das-valley-of-fire-in-der-naehe-von-las-vegas-oder-der-beste-abenteuerspielplatz-der-welt/

 

 

b

 

Der Zion Nationalpark

 

 

Nach unserem Zwischenstop im Valley Of Fire fuhren wir zu unserem nächsten Campground direkt am Zion Nationalpark

Wir hatten ursprünglich geplant, 2 Nächte im Zion zu bleiben. Das habe ich dann aber doch auf nur 1 Nacht gekürzt, um noch für eine Nacht in den Bryce Canyon fahren zu können. Und obwohl der Bryce Canyon auch wundervoll ist, habe ich es hinterher bereut, denn der Zion ist einmalig schön. Sollte ich irgendwann wieder her kommen, bleiben wir länger, um ihn uns noch besser anzusehen

 

Bericht:

Unterwegs im Zion Nationalpark

-> www.elly-unterwegs.de/2017/07/08/der-zion-nationalpark/

 

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Der Bryce Canyon


Vom Zion fuhren wir zum Bryce Canyon und auch dort hatten wir einen Platz auf dem Campground reserviert. Es war die kälteste Nacht auf unserem Roadtrip, um 0°C

 

Wenn man vom Sunset- oder Sunrisepoint in den Bryce Canyon hineinschaut, verschlägt es einem kurz die Sprache und man kann kaum erfassen, was die Natur da gezaubert hat!

Der Bryce Canyon am frühen Morgen

Bericht:

Der Bryce Canyon

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/21/der-bryce-canyon/

 

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Page: Horseshoe Bend und der Antelope Canyon


Und weiter gehts. Nächstes Ziel: Page!


Dort gibt es den bekannten Horseshoe Bend. Der Coloradoriver hat sich hier hufeisenförmig durch die Felsen gefressen.

Und auch der Antelope Canyon entstand durch fortwährendes durchspülen vom Wasser durch den rötlichen Sandstein.
Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt, vor allem der Antelope Canyon ist mehr als sehenswert. Wenn man dadurch geht, wird man ehrfürchtig vor dem, was die Natur da wundervolles geschaffen hat!

Und ausserdem gönnten wir uns einen Programm-freien Nachmittag und die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben und später haben wir im Whirlpool auf dem Campground entspannt.


Horseshoe Bend

 


Der Einstieg bzw Abstieg in den Antelope Canyon

Der Antelope Canyon – dort hindurch zu laufen ist ein unbeschreibliches Gefühl

 

 

Bericht:

Horseshoe Bend und der Antelope Canyon in Page

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/07/30/page-horseshoe-bend-und-der-antelope-canyon-willkommen-in-einer-anderen-welt/

 

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Monument Valley:

Urlaub in einer Wild-West- Filmkulisse


Auf das Monument Valley habe ich mich sehr gefreut. Auch wenn das so gar nicht in unsere Route passte, das musste sein! Dafür habe ich am Grand Canyon eine Nacht abgezwackt und habe es auch nicht bereut!


Wir haben eine Tour mit einem Navajo unternommen, er hat uns sein Monument Valley gezeigt, kindgerecht, unterhaltsam, kurzweilig!

Gänsehaut bescherte mir auch der Sonnenaufgang im Monument Valley. Zum einen tatsächlich wegen der Kälte, zum anderen aber auch, weil dieser Moment, als die Sonne in dieser Kulisse aufging, schon fast etwas magisch-mystisches hatte!

 


Bericht:
Urlaub in einer Wild-West-Filmkulisse bei den Indianern
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/22/monument-valley-urlaub-bei-den-indianern-und-in-einer-richtigen-filmkulisse/

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Mit 3 Kindern zum Grand Canyon


Auf den Grand Canyon waren die Kinder und ich gleichermaßen gespannt. Oft liest man, der erste Blick in den Grand Canyon ist atemberaubend und man kann das nicht richtig begreifen, welch Wunderwerk von Mutter Erde da grad zu seinen Füßen liegt.


Und: Ja, es stimmt, genauso ging es uns. Ich hatte sogar ein Tränchen im Auge, es hat mich völlig überwältigt!

Am Nachmittag unserer Ankunft sind wir 5 km am South Rim gelaufen, immer wieder mit spektakuläre Aussichten auf den Grand Canyon.
Am nächsten Vormittag sind wir mit dem Shuttle bis zum äussersten Punkt der Shuttle-Route gefahren, jeder Aussichtspunkt war wieder anders, aber allesamt gleichsam überwältigend!

 

Bericht:

Der Grand Canyon – Fahrt / Spaziergang am South Rim

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/08/27/mit-3-kindern-zum-grand-canyon/

 

 

 

Zu Besuch bei den Flinstones und

der Meteoritenkrater bei Winslow

 


Noch leicht geflasht von den Eindrücken am Grand Canyon ging die Fahrt auch schon wieder weiter.

Jeden Tag on the Road.
Wir hatten inzwischen unser eigenes Roadtrip-Lied komponiert und sangen es bei jeder Fahrt mindestens einmal! Das wurde eine Art Ritual, eines von mehreren, die wir auf dieser unvergesslichen Reise täglich vollzogen!

Zu der Zeit, als wir dort waren, existierte noch der Fred-Feuerstein-Park. Ob er es heute auch noch tut, weiß ich nicht, denn er stand seinerzeit zum Verkauf.

Im Anschluss daran stand wieder etwas zum lernen auf den Plan, denn vor vielen vielen Jahren schlug bei Winslow ein Meteorit ein und der Krater ist weltweit der am besten erhaltene Meteoritenkrater. Klar, dass ich das meinen Kindern genau den zeigen wollte. Im direkt auf dem Gelände liegenden Museum erfuhr man ganz viel über das Weltall, Meteoriten usw.
Mein Sohn hat dort übrigens unsere schöne Erde pulverisiert, und das gleich mehrfach …… aber das nur am Rande ;)

Trotz Ultraweitwinkel war der Krater nicht vollständig aufs Bild zu bekommen. Es war ganz schön windig da oben …..

Achja, an einer Kreuzung überholte uns dieses Wägelchen, ich war völlig perplex denn ich liebe diesen Film!!! Na, wer erkennt es?

 

Bericht:

Zu Besuch bei Fred Feuerstein und der Meteor Crater

-> www.elly-unterwegs.de/2017/09/03/die-fahrt-geht-weiter-the-flinstones-meteor-crater-bei-winslow-und-auf-gehts-richtung-route-66/

 

 

Die Route 66 – Freiheit, Abenteuer, Nostalgie

 

 

Und dann ging es auf die Route 66!

Frühstück westlich von Flagstaff

 

Die Route 66 – Die Mother Road. Das war jetzt mehr was für mich und weniger für die Kinder, aber auch nur, bis wir in Seligman ankamen und die Kinder viele ihrer Helden aus dem Film “Cars” entdeckten.
Ein weiteres witziges kleines Highlight war, als so ein legendärer trockener Kugel-Busch über die Strasse geweht wurde, wie man es aus vielen Filmen kennt, wenn besonders langweilige Gegenden gezeigt werden.
Langweilig war es in Seligman allerdings nicht. Nur Angel haben wir leider nicht getroffen….


Seligman


Seligman

 


Hackberry

 

Weiter ging es über die Route 66 – mit einem kleinen * räusper * Abstecher ins das Örtchen Wickieup, fernab der Route 66, aber dafür gibt es hier die riesigen Kakteen, welche ich den Kindern unbedingt zeigen wollte. In der Nähe von Phönix gibt es zwar sogar ganze Nationalparks mit den riesigen Kakteen, aber das ließ sich mit unserer Route nicht vereinbaren.
In Wickieup haben wir aber auch zumindest ein paar der imposanten Kakteen gesehen

 


Wickieup

 

Bericht:

Route 66 – Seligman, Hackberry und Wickieup

-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/07/die-route-66-freiheit-und-nostalgie-pur-teil-1-seligman-und-hackbarry-und-ein-abstecher-zu-den-riesigen-kakteen/

 

 

In Oatman haben wir die dort frei lebenden Esel gefüttert, sind die traumhafte Passstraße am Berg entlang gefahren und haben noch einen letzten Route-66-Fotostop in Amboy eingelegt, bevor es dann Richtung Joshua Tree Nationalpark ging


Zwischen Kingman und Oatman

 


Strasse von Kingman nach Oatman

 


Oatman

 


Amboy

 


Bericht:
Wilde zahme Esel in Oatman und ein letzter Route-66-Fotostop in Amboy
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/17/die-route-66-teil-2-wilde-esel-in-oatman-grandiose-landschaften-und-ein-letzter-route-66-fotostop-in-amboy/

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Der Joshua Tree Nationalpark

 

Der letzte Nationalpark auf unserem Roadtrip war der Joshua Tree Nationalpark.
Den Namen bekam er, weil hier unzählige der JoshuaTrees wachsen.

 


Bericht:
Der Joshua Tree Nationalpark -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/09/24/der-joshua-tree-nationalpark/

 

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Unsere letzten Tage in Huntington Beach und Laguna Beach

 

Zum Abschluss unseres Roadtrips wollten wir einen Tag Urlaub machen. Dafür hatte ich Huntington Beach ausgewählt. Es liegt südlich von Los Angeles und somit in der Nähe zu unserem Wohnmobil-Abgabeort und Abflughafen und ich dachte, dort haben wir bestimmt Glück mit dem Wetter und können noch etwas Sonne tanken.

Glück mit dem Wetter hatten wir nicht – ein Sandsturm hat uns unseren geplanten Tag am Strand vermasselt.

Trotzdem haben wir in Huntington Beach und Laguna Beach schöne Stunden verbringen und etwas entspannen können


Laguna Beach – Für Palmenfreunde wie mich ein tolles Fleckchen direkt am Meer


Sonnenuntergang in Laguna Beach


Bericht:
Ankunft in Huntington Beach und ein traumhafter Spät-Nachmittag / Abend in Laguna Beach -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/03/huntington-beach-tag-1-ausflug-nach-laguna-beach/

 


Newport Beach

 

Da unser Strand-Bade-Tag wegen des Sandsturmes ausgefallen ist, haben wir am windgeschützten Pool vom Campground relaxt und sind erst zum Abend hin wieder zum Strand gegangen.

 

Sonnenuntergang in Huntington Beach – Unser letzter Sonnenuntergang in Amerika


Bericht:
Sandsturm am Strand, Relaxen am Pool und ein letzter wundervoller Sonnenuntergang in Amerika
-> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/13/unser-2-tag-in-huntington-beach-und-der-letzte-ganzer-tag-in-amerika/

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Die Heimreise

 

Und dann war er da …. der Tag der Abreise ….. die Zeit ist so schnell verflogen

In Los Angeles gaben wir nach einer wegen des Strassenverkehrs nervenaufreibenden Fahrt das Wohnmobil ab. Mit Wehmut, es war immerhin für die ganze Zeit, für dieses mega Abenteuer, unser zu Hause gewesen …

Weil wir noch etwas Zeit bis zum Abflug hatten, verbrachten wir ein paar Stunden in einem Park direkt am Airport und haben die landenden Maschinen bestaunt

 

Wir hatten auf dem Rückflug wieder einen Zwischenstop in Island und sind auf dem Weg dorthin wieder über Grönland geflogen


Grönland

 


Island


Landeanflug in Amsterdam

 

In Amsterdam übernachteten wir noch einmal, bevor es am nächsten Morgen mit dem Zug zurück in die Heimat ging.

Unser Abenteuer war zu Ende!


Bericht:
Letzter Nachmittag in Los Angeles, Heimflug Los Angeles – Island – Amsterdam -> https://www.elly-unterwegs.de/2017/10/25/good-bye-usa-es-geht-zurueck-nach-hause-los-angeles-island-amsterdam-rueckflug-mit-wow-air/

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Fazit:

 

Wir hatten eine sehr spannende und tolle Zeit in Amerika!
Ich bin unendlich froh, dass ich dieses Abenteuer mit meinen Kindern gewagt habe!
Danke auch an Camperdays für die tolle Beratung im Vorfeld, ich hatte doch so viele Fragen vor der Buchung, da ich noch nie mit Wohnmobil unterwegs war :)

Das Feedback, welches ich während des verbloggens der Tour bekommen habe, hat mich umgehauen, damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Es macht gleich mindestens doppelt soviel Freude, die Berichte zu schreiben, wenn man so herzliche Antworten / Nachrichten bekommt.

Wir waren jeden Tag unterwegs, von Highlight zu Highlight. Grandiose Natur, verrückte Städte – und sooft es möglich war, abends Lagerfeuer mit Marshmallows.
Das Programm habe ich immer mit den Kindern abgesprochen, keiner sollte zu kurz kommen.
Und das hat super funktioniert. Selbst die zu Hause leider immer mal wieder vorkommenden Geschwisterstreiterein blieben aus

Am liebsten würden wir direkt wieder auf Tour gehen. :)

 

 

Tschüss, bis bald !!!!

 


Bryce Canyon


Valley Of Fire


Valley Of Fire


Muir Woods

 

 


 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

USA – Die Westküste. Ein Roadtrip im Wohnmobil alleine mit meinen 3 Kindern!

 



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Alleine mit meinen 3 Kindern auf Wohnmobil- Roadtrip im Westen der USA

 

Über Camperdays habe ich ein Wohnmobil von Cruise America gemietet und bin damit zusammen mit meinen 3 Kindern von San Francisco aus zu einem unvergesslichen Roadtrip aufgebrochen!

2500 Meilen durch die wunderschönen Nationalparks und über die alte Route 66
Eine Route und ein Tagesprogramm, welches viele im Vorfeld den Kopf schütteln ließ.
Wir haben es durchgezogen – und keine Sekunde bereut!
Wir erlebten atemberaubende Natur und unendliche Weite. Wir ließen uns von einem Indianer sein Monument Valley zeigen und erlebten eine andere Seite vom glamourösen Hollywood. Wir standen staunend am Grand Canyon, fütterten die wilden Esel in Oatman an der Route 66 und standen an einer Ampel neben dem “Zurück in die Zukunft”- DeLorean.
Wir haben soviel gesehen und erlebt – und euch nehme ich nun mit – virtuell – auf diese unvergessliche Reise zu einigen der schönsten Orte der USA 

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Unsere Route


USA- Roadtrip mit dem Wohnmobil mit meinen 3 Kindern

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Hier geht es zu den Foto- Berichten

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USA - Roadtrip an der Westküste

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Ellys Eleven: 11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip



Wie plant man einen Roadtrip?

 

Der fertige Roadtrip. In ein paar Schritten erkläre ich euch heute, wie man einen Roadtrip komplett plant

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In 11 Schritten zum perfekt geplanten Roadtrip – los gehts!

Ob man alleine auf Roadtrip geht oder bereits Kinder dabei hat, macht bei der groben allgemeinen Planung erst einmal keinen Unterschied.
Diese kommen erst später im Detail.
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  1. Ziel festlegen.

    Bevor es an die Planung geht, muss erst einmal das Ziel feststehen. Bei dem Stichwort “Roadtrip” denken die meisten gleich an die USA, aber einen Roadtrip kann man nahezu überall durchführen. Island, Frankreich, Australien …...
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  2. Wann und wie lange?.


    Je nachdem, wohin man möchte, ist nicht jede Reisezeit ideal. Es gibt zum Beispiel Monate, in denen es viel regnet oder besonders heiß ist usw. Eine Garantie hat man nie. Wir waren in einem der trockensten Monate in einem der trockensten Länder dieser Erde (Qatar) und hatten 2 Tage in Folge Regen – das gab es da so schon seit Jahren nicht mehr ….

    Linktipp: http://www.beste-reisezeit.org/
    …….
    Auch über die Reisedauer muss man sich Gedanken machen. Möglich ist alles. Ich habe vor kurzem einen Reisebericht gelesen, in welchem ein junges Päärchen in 12 Tagen Teile der US-Westküste bereist haben. Mir persönlich wäre das schon wegen der langen Anreise zu kurz. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Sehr gerne gelesen habe ich auch vor einiger Zeit den Reisebericht von einem älteren Ehepaar, welche sich 5 Monate Zeit genommen haben, um nahezu die gesamte USA zu bereisen. Sie haben sich einen Camper gekauft und vor der Abreise wieder verkauft.
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  3. Flüge buchen.

    Wenn man Ziel und Zeit kennt, sollte man nicht zu lange warten, um die Flüge zu buchen. Ich nutze dafür gerne diverse Flugsuchmaschinen oder kombiniere zB bei Expedia oder Kayak Flug mit Hotel, was auch oft gute Angebote bringt.
    Statistisch gesehen sollen Flüge übrigens in der Woche nachts am günstigsten sein, das habe ich zwar mal beobachtet, konnte aber keine großen Unterschiede feststellen


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  4. Ordner anlegen.

    Direkt nach der Flugbuchung legen wir uns immer 2 Ordner an.

    Ordner 1: Ein Email-Ordner, in dem die Emails mit Buchungs- bzw Reservierungsbestätigungen die Reise betreffend verschoben wird. Bei einem Roadtrip kommt da viel zusammen….. Für unseren USA-Roadtrip sind es aktuell 57 Emails.

    Ordner 2: Ein richtiger Ordner. Buchungsbestätigungen drucke ich auch und hefte sie ab. Einreiseformalitäten kommen auch hinein. Und die Liste aus Punkt 5 kommt auch mit hinein.
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  5. Word-Dokument oder Exel-Tabelle.


    Als nächstes erstellen wir eine Tabelle. Die Profis mit Exel. Die anderen mit Word.

    Die Tabelle hat mehrere Spalten, in Word hat sie idealerweise Querformat.
    Spalte 1: Datum
    Spalte 2: Reisetag
    Spalte 3: Ort, in dem man sich morgens befindet
    Spalte 4: Plan für den Tag / Reservierte Touren / Zwischenstops
    Spalte 5: Ort, zu dem man für die nächste Übernachtung fährt
    Spalte 6: Name vom Hotel / Campground
    Spalte 7: In etwa zu fahrende Kilometer
    Spalte 8: Randbemerkungen.
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    Bild aus Bericht https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/03/usa-die-westkueste-ein-roadtrip-im-wohnmobil-alleine-mit-meinen-3-kindern/


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  6. Womit unterwegs?.


    Nachdem wir unsere Ordner und die Übersichtstabelle angelegt haben, geht es an die Planung des eigentlichen Roadtrips.


    Da muss man sich als erstes fragen: Womit bin ich überhaupt unterwegs?

    Im Auto mit Übernachtungen im Hotel oder im Wohnmobil mit Übernachtungen auf den Campgrounds?
    Oft ist es preislich gar nicht so ein riesiger Unterschied, aber es gibt Länder, welche sich besser mit dem Auto und andere Länder, die sich wiederum besser mit dem Wohnmobil erkunden lassen.

    Besucht man viele Städte, ist ein Auto sicherlich sinnvoller. Steht die Natur im Vordergrund, kann man sie im Camper viel intensiver erleben.

    Auch die Reisezeit spielt eine große Rolle. Ist man mit dem Camper unterwegs, darf man auf vielen Campgrounds nachts den Generator nicht nutzen. Kühlt es nachts stark ab, braucht man u.U. schon dicke Schlafsäcke, um nicht zu frieren.

    Außerdem muss man beachten: Möchte man zB in den USA ein Wohnmobil mieten, kann man dieses erst am Folgetag nach der Anreise übernehmen, man braucht also zwingend 1 Nacht im Hotel nach der Anreise.
    Den Mietwagen kann man direkt nach der Landung übernehmen

    Man kann beides aber auch kombinieren, zum Beispiel bei einem Roadtrip im Süd-Westen der USA:
    Landung in San Francisco, 2-3 Tage in SF bleiben. Dann mit dem Mietwagen den Highway No1 runtercruisen bis nach Los Angeles. In LA ist es empfehlenswert, ein Auto zu nutzen, da viele Sehenswürdigkeiten weit auseinander liegt. Nach weiteren 2-3 Tagen gibt man das Auto ab (Bedeutet allerdings Einweggebühr, da Anmietung und Abgabe nicht in der selben Stadt erfolgen),  übernimmt den Camper und startet dann zu den Nationalparks. Danach gibt man den Camper wieder in LA ab und fliegt von dort zurück.

    Daher sollte man zumindest grob die Route schon kennen, bevor man den fahrbaren Untersatz bucht. Linktipps für die Buchung vom Mietwagen:

    https://www.kayak.de/cars (Kayak ist meine wichtigste Seite bei meinen Reisevorbereitungen)

    https://mietwagen.check24.de/

    https://www.billiger-mietwagen.de/
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    Linktipps für die Buchung von einem Wohnmobil
    (Da habe ich nur einen Tipp, da ich das erste mal einen Camper gemietet habe, mit dem Ablauf bislang aber sehr zufrieden war)

    https://www.camperdays.de/:
    :
    :
    ..
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  7. Das Feintuning der Route
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    Die Flüge sind gebucht, möglicherweise auch schon die erste Nacht oder die ersten Nächte nach der Ankunft.

    Nun geht es ans Feintuning der Route und man kann sich überlegen: Was möchte ich unbedingt sehen? Kann ich das mit meiner Route kombinieren? Welcher Ort passt nicht so gut in die Route etc
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    ToDo:
    Tip 1: Ein weiteres Word-Dokument öffnen und offen lassen
    Tip 2: Ganz viel in Reiseforen und Reiseführern lesen.

    Ich bevorzuge das Lesen von Reiseberichten und durchforste dafür schon Monate vorher die Reiseforen des jeweiligen Reiseziels nach aktuelleren Reiseberichten. Oft geben die Autoren noch Tipps oder beschreiben, was sich lohnt und was eher eine Enttäuschung war. Natürlich ist das immer sehr subjektiv, aber wenn man in 7 Reiseberichten liest, dass sich eine Sehenswürdigkeit nicht so lohnt, weil sie überteuert und überlaufen ist, wird da schon was dran sein.
    Entdeckt man in den Reiseberichten oder Reiseforen tolle Tipps oder bekommt wertvolle Hinweise, kann man sie sich direkt im Word Dokument notieren. Damit man nicht den Überblick verliert, kann man Oberpunkte für jedes Ziel beim Roadtrip erstellen.

    Auch bei der Suche nach Unterkünften sind Foren bzw Reiseblogs ebenfalls immer sehr nützlich

    Damit man eine ungefähre Ahnung von den Tagesstrecken bekommt, gibt man Start- und Zielpunkt bei Google Maps ein und bekommt die Kilometer angezeigt.
    Erfahrungsgemäß kann man auf die von GoogleMaps berechnete Fahrtzeit immer 20 – 30 % draufrechnen.
    In Reiseforen kann man sich auch über die Strecken informieren. Es gibt fast immer User, die eine ähnliche Tour schon gefahren sind und wichtige Infos zu den Strassen und zu den Strecken liefern können!
    Für einen entspannten Roadtrip sollte man pro Tag nicht mehr als 300 km fahren und auch mal 2 Nächte an einem Ort bleiben. Es gibt aber auch viele Reisende, welche sich pro Tag eine Strecke von 500 km einplanen. Dadurch sieht man mehr – und doch nicht, weil man viel auf der Strasse unterwegs ist und für die eigentlichen Ziele dann u.U. nicht mehr viel Zeit hat.
    Manche schwören auch auf folgendes Modell: Ein paar Tage an einem Ort bleiben, dann an einem Tag 600-700 km fahren und dann wieder ein paar Tage am nächsten Ort bleiben.
    Das muss jeder für sich entscheiden, eine Faustregel gibt es hier nicht, lediglich Empfehlungen.

    Beachten sollte man aber unbedingt, dass auch Zeiten zum einkaufen oder Wäsche waschen bleiben.
    Wenn es an einem Ort evtl. Sightseeing-Touren gibt, an welchen man teilnehmen möchte, sollte man die Zeiten checken, damit auch dafür genug Zeit bleibt.
    Wer mit Kind(ern) unterwegs ist, sollte nicht allzu viele Kilometer pro Tag einplanen, außerdem möchten Kinder jeden Tag rennen / spielen / toben und nicht nur im Mietwagen / Camper sitzen und sich irgendwas ansehen.
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    Eine tolle Seite um sich seine gesamte Route mit allen Zwischenstopps anzeigen zu lassen ist  https://roadtrippers.com/
    Bei Google Maps kann man nur bis zu 10 Stops einplanen.:
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  8. Buchung der Unterkünfte / der Campgrounds
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    Die Route steht, man weiß ungefähr, wo man wann ist.

    Zeit, um die Unterkünfte und/ oder Campgrounds zu buchen / reservieren.
    Das wird vermutlich den Mammutanteil einnehmen, erst Recht, wenn man jede Nacht woanders nächtigen möchte.

    Man muss nicht unbedingt immer alles vorher reservieren, denn dann nimmt man sich die ganze Spontanität, auch mal an einem Ort länger zu bleiben.

    Bei beliebten Unterkünften / Campgrounds oder zu gewissen Reisezeiten ist es jedoch empfehlenswert, vorzubuchen.
    Dafür muss man checken, wann im Reiseland Feiertage und Ferien sind. In den USA wäre da zum Beispiel das Memorialday-Wochenende, an dem viele Unterkünfte schon frühzeitig ausgebucht sind.
    Aber auch Ostern und Weihnachten sind immer beliebte Reisezeiten, ebenso wie in vielen Ländern die Monate Juli / August.
    Selbst wenn im Reiseland selber kein Ostern / Weihnachten gefeiert wird: Es gibt genug Länder, die das tun und aus welchem dann Touristen anreisen.
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    Die gebuchten Unterkünfte notieren wir natürlich in unserer Word/ Exel Tabelle, wir drucken die Emailbestätigung aus und heften sie im Ordner ab.
    Die Originale Email wird in den Roadtrip-Ordner verschoben.


    Es gibt inzwischen unzählige Seiten, die einen Hotelpreisvergleich anbieten. Booking, Trivago, Holidaycheck, Kayak uvm.

    Empfehlen kann ich da speziell nichts, ich durchforste immer alle Seiten, manchmal schreibe ich mein Wunschhotel auch direkt an.
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    Empfehlen kann ich aber eine sehr gute, deutschsprachige Seite mit einer Übersicht von den Campgrounds in USA und Kanada:
    https://www.womo-abenteuer.de/map
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    Und für Europa gibt es dieses Such-Tool vom ADAC:
    https://campingfuehrer.adac.de/campingfuehrer/suche.php ..
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  9. Die Route steht – Nun kann  man noch Ausflüge buchen
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    Damit steht die Route!
    Die Flüge sind gebucht, Mietwagen / Camper auch. Die Campgrounds / Hotels sind reserviert und die Routenplanung ist komplett.
    In unserer Word / Exel Tabelle sind die einzelnen Tage alle notiert, lückenlos. Perfekt!
    Die Reservierungs- und Buchungsbestätigungen haben wir auch alle in unseren Ordner abgeheftet.
    Weiter gehts:
    Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bucht schon bestimmte Ausflüge von zu Hause aus. In San Francisco ist zum Beispiel die Tour zu der Gefängnisinsel Alcatraz oft schon Tage / Wochen vorher ausgebucht. Manchmal ist es auch günstiger, wenn man von zu Hause aus bucht.
    In entsprechenden Reiseforen oder bei Google bekommt man die Informationen.

    Preisvergleich lohnt sich übrigens auch hier, oft werden ähnliche Touren von verschiedenen Anbietern Angebote

    Die Reservierungsbestätigungen kommen in den Ordner und die Bestätigungs-Email wandert in unseren Roadtrip-Email-Ordner.
    ,..
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    Elchfütterung in Schweden, Foto aus dem Bericht https://www.elly-unterwegs.de/2018/10/19/schweden/
  10. Einreiseformalitäten
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    Für manche Länder muss man vor der Anreise eine Art Einreiseantrag stellen.
    Informationen bekommt man hier:
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laender_Uebersicht_node.html

    Dieser Einreiseantrag sollte schon rechtzeitig gestellt werden, um im Problemfall noch genug Zeit zum reagieren zu haben
    Auch kann man sich informieren, ob es Rabattpässe für das Reiseziel gibt, diese kann man auch oft schon in Deutschland bestellen.
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  11. Weitere hilfreiche Links
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    Über ein ganz wichtiges Thema habe ich vor einiger Zeit schon in einem Blog-Beitrag geschrieben:
    Sicher auf Reisen – die richtige Reisevorbereitung
    Hier geht es u.a. auch um die Reiseversicherungen, um die Dokumente usw.
    Die Seite schließt sich nahezu nahtlos an diese Seite an, daher empfehle ich, sie auch einmal durchzusehen, ob man an alles gedacht hat.
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    Link zu der Seite:

     

    Sicher auf Reisen – Die richtige Reisevorbereitung

    Eine weitere Seite, welche für den ein oder anderen nützlich sein könnte:

    11 Tipps – Fliegen mit Kindern .

     
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Das war unser 1. richtiger Roadtrip

Mit dem Wohnmobil haben wir die Westküste der USA erkundet. 
Unsere Stationen:
Los Angeles 
San Francisco 
Pacific Highway (Zumindest der Teil, der zu der Zeit befahrbar war) 
Calico Ghosttown 
Las Vegas 
Valley Of Fire 
Zion NP 
Bryce Canyon 
Page (Horses Hoe Bend und Antelope Canyon) 
Monument Valley 
Grand Canyon 
Meteor Crater 
Route 66 (Seligman – Oatman – Amboy) 
Joshua Tree NP 
Huntington Beach / Laguna Beach 
Los Angeles

https://www.elly-unterwegs.de/2017/05/03/usa-die-westkueste-ein-roadtrip-im-wohnmobil-alleine-mit-meinen-3-kindern/


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Alle Artikel in der Rubrik: Ellys Eleven [ Ellys 11 ]



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Schweiz: Am Lago Maggiore

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Am Lago Maggiore

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Station 3 unseres Sommerurlaubes war der schweizer Teil vom Lago Maggiore.

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Hier sind die beiden vorherigen Reiseziele

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Die Fahrt dorthin war abenteuerlich. Denn die Berge sind schon sehr hoch. Und die Strassen führen über Kilometer bergauf – oder bergab.
Also nahezu ideal für unseren kleinen Clio.

Ich konnte ihn gar nicht genug dafür loben, dass er das alles so toll gemeistert hat – wenn ich an die Fahrt zum Paxmal denke,……

Auch hier wieder: Viele viele Tunnel 

Hier mal ein Foto, was das ungefähr verdeutlicht :

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Da müssen wir durch … oder drüber her …… ups

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… geschafft!

 

 

Unsere Ferienwohnung lag in der Nähe von Ascona, etwas nördlich von Ronco

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Sieht jetzt auf der Karte relativ unspektakulär aus …. aber wartet ab!

 

Die Ferienwohnung war einfach. Es war alles da, aber es gab keinen Luxus.
Die FeWo habe ich aber aus einem ganz bestimmten Grund gebucht:

 

 
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Der Grund, warum ich genau diese Wohnung gebucht habe:

 

Die Aussicht!

 

Hier mal ein Panorama:

 

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Man konnte fast den ganzen Lago Maggiore überblicken.

Schon direkt nach der Ankunft freute ich mich auf den Abend, wenn es dämmern würde und überall die Lichter angehen….

 

 

….. und ich wurde nicht enttäuscht!

 

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Links-mittig sieht man die Lichter der Stadt Ascona

 

 

 

Wir waren nicht wegen des Lago Maggiores dort – wobei sich ein Urlaub nur am See absolut lohnen würde!!!

Unser eigentliches Ziel waren die zwei schönsten Täler der Schweiz.

 

 

Morgendlicher Besuch auf dem Balkon:

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Wespen mögen gerne Fleisch – sie schneiden ein Stückchen daraus und fliegen damit davon- sie brauchen es für die Brutpflege

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Das Verzascatal

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Das Verzascatal (italienisch Valle Verzasca) ist ein malerisches und sehr ursprüngliches Tal im Schweizer Kanton Tessin und gehört zu Locarno.

Bei Wanderern ist es sehr beliebt – aber auch zum nur durchfahren ist es ein lohnenswertes Ziel.

Das Tal war damals schwer zu erreichen, daher gibt es noch viele alte, ursprüngliche Häuser, manchmal hat man das Gefühl, man befindet sich auf einer kleinen Zeitreise.

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Die Lage vom Tal

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Wir sind das Tal komplett bis Sonogno durchgefahren, leider wurde das Wetter schlechter, je höher wir kamen.  Sonogno liegt fast auf 1000 m Höhe.

 

Zwischendurch hielten wir an, liefen etwas (so gut es denn bei mir ging,….).

 

Wie immer lasse ich mal die Bilder sprechen.

 

Direkt am Anfang von dem Tal ist ein imposanter Staudamm – Diga di Verzasca.
Der Stausee heisst Lago di Vogorno und wird zur Elektrizitätserzeugung genutzt.

Der Staudamm ist 220 m hoch und oben 380 m breit. Unten hat er eine Dicke von 25 Metern und oben 7 m.

Der Damm ist sogar ein kleiner Filmstar – Die Anfangsszene des Films James Bond 007 – Goldeneye wurde hier gedreht –  sie zeigt Bond, wie er von diesem Damm springt.

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Und weiter ging die Fahrt

 

 

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Eines der ersten Dörfer – man erkennt aber schon die damalige Bauweise.

 

 

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Immer wieder sieht man Wasserfälle

 

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Den ersten längeren Stop legten wir in der Gemeinde Lavertezzo ein, im kleinen Örtchen Paese.

Die berühmte Steinbrücke Ponte di Salti aus dem 17. Jahrhundert überspannt hier die Verzasca

 

 

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Die Kinder wollten auch so gerne schwimmen, aber die Strömungen dort sind nicht zu unterschätzen.

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Man kann es auf den Fotos leider nicht erkennen – das Wasser war glasklar!

 

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Wir gingen über die Brücke noch ein Stückchen weiter

 

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…. und dann wieder zurück, wieder über die wunderschöne Brücke.

 

Ein paar Verrückte sprangen von der Brücke ins kühle Nass

 

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Oder vom Felsen, so wie der junge Mann auf dem Foto

 

 

Nach einer Eispause ging die Fahrt weiter.

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Den nächsten längeren Stop machten wir in Pianesc, 6634 Brione , hier überspannt eine relativ neue Brücke die Verzasca

 

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Die Steine sahen aus wie angemalt – um die Größe zu verdeutlichen, sind noch zwei Sonnenanbeter auf dem Foto ;)
Und man erkennt es hier etwas: Glasklares Wasser!

 

Und weiter …..

 

Zwischenstop bei Formighera 2, 6635 Gerra – kurz davor ist auf der rechten Seite ein größerer Wasserfall

 

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Gegenüber kann man sich eines der Häuser aus der Nähe anschauen

 

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Und dann ging es zum Ziel: Sonogno

…… leider fing es an zu regnen, …..

In dem Lokal direkt am Marktplatz gab es erst einmal eine Stärkung für uns.

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…. und auf einmal hatte ich jemanden neben mir sitzen, laut schnurrend. Keine Ahnung, wo das Katerchen herkam, aber scheinbar fühlte er sich bei mir sehr wohl

 

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Es war kurz (!) trocken, wir nutzen das schnell aus, um uns im Dorf etwas umzusehen:

 

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Die Kirche war offen

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…. und während ich mir die Kirche in Ruhe ansah ….

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…. hatte meine Älteste schon die Katze entdeckt.

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Die Bewohner dort in der Gegend sind sehr gläubig. Solche kleinen Häuschen sieht man häufig, viele haben auch direkt am Haus ein Bildnis der Mutter Gottes.

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Sonogno

 

 

Wir machten uns auf den Rückweg und hielten wieder an eine der Brücken unterwegs an.

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Die Rückfahrt führte uns wieder an dem Staudamm vorbei …..

 

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Im Hintergrund der Lago Maggiore

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Den Abend liessen wir auf dem Balkon ausklingen, diese Aussicht ….. unbeschreiblich!

 

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Maggiatal

 

Etwas weniger bekannt als das Verzascatal ist das Maggiatal. Auch dieses Tal hat den Namen von dem Fluß, welcher das Tal durchfließt.

Landschaftlich hat mir das Maggiatal um einiges mehr gefallen als das Verzascatal.

Viele Wasserfälle rauschen rechts und links von der Strasse in das Tal, das Wasser ist glasklar und in Kombination mit den hohen Bergen bilden sie ein schönes Gesamtbild.

 

Wo liegt das Maggiatal?

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Diese hohen Berge …… atemberaubend schön!

 

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Auch hier findet man noch ursprüngliche Dörfer …..

 

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…. und viele kleine Wasserfälle und wilde Bachläufe mit glasklarem Bergwasser

 

 

 

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Kopf einziehen ;)

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Postkartenidylle

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Und auch in diesem Tal wieder viele Zeugen des tiefen Glaubens der Bewohner

 

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Steile Strassen, scharfe Kurven, vor allem VIELE scharfe Kurven,……

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Das waren jetzt ein paar Impressionen aus dem schönen Maggiatal.

Wenn ihr mal in dieser Ecke seit, besucht eines oder beide Täler, es lohnt sich!

Fazit der Kinder zu den beiden Tälern:
Es war sehr schön. Das wir viel im Auto saßen war nicht schlimm. Wir haben ja auch viel gesehen und die Berge waren richtig hoch! 
Schade dass es geregnet hat. Aber das kennen wir ja schon, Mama ist ein richtiger Regenmagnet!
Und wir hätten gerne in dem Wasser von dem Fluss gebadet.

Regenmagnet?! Pf …..

Auf dem Weg zurück zu unserer FeWo

 

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Von unserem FeWo- Balkon aus:

 

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Detailfoto:

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Bei Ascona gibt es ein Freibad mit schönen Sandstrand

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Das sind die Inseln, auf welche wir geschaut haben. Es sind die Brissago-Inseln.  Durch das milde Klima wachsen auf den Inseln viele Pflanzen aus der ganzen Welt, Palmen, Farne, duftende Blumen und co lassen die Inseln wie ein kleines, subtropisches Paradies wirken.

Diese Inseln standen auf meinen Plan, ich habe mich wirklich darauf gefreut. Aber als ob es noch nicht reichen würde, dass ich mit Krücken unterwegs war – nein, ich wurde auch noch krank und lag einen Tag in der FeWo fast komplett platt,… wenigstens hatte ich vom Bett aus eine wunderschöne Aussicht auf den Lago Maggiore,……

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Karten spielen auf dem Balkon. Bei so einer Kulisse werden die Spielkarten fast zur Nebensache ;)

 

Und als dann noch der Vollmond hervorkam und sich im See spiegelte – einfach nur wow …… die Fotos geben das gar nicht wieder, wie sooft,…..

 

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Und auch den Sonnenaufgang beobachtete ich am nächsten Morgen vom Balkon aus, dick eingemummelt in einer Decke, denn da ging es mir schon sehr bescheiden,…..

 

Früh morgens am Lago Maggiore

 

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Unsere “Nachbarn”  – so ein ‘Häuschen’ würde mir auch gefallen ^^

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… oder so eins ;)  – die Stadt im Hintergrund ist übrigens Ascona

 

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Ronco – die Stadt rechts unter uns

 

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Kleine Eidechsen gab es etliche an der FeWo

 

 

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Unschöne Wolken,….

.

.

.

 

Ascona am Lago Maggiore

 

Nachdem ich fast den ganzen Tag im Bett und die Kinder mit spielen, malen und basteln verbracht haben, fuhren wir doch noch etwas aus. Aber nur nach Ascona, dort konnten die Kinder sich auf dem Spielplatz austoben, denn ab morgen werden wir wieder 2 Tage im Auto verbringen …..

 

 

Später gingen wir etwas Richtung Hafen, die Kinder bekamen noch ein Eis und dann …. dann sahen sie die schnuckelige Bimmelbahn und wollten damit fahren …

Und was sagt die fieberumnachtete Mama: “Ok, warum nicht…?!”

Habe ich das wirklich gesagt? …… Warum nicht??? Weil ich Bimmelbahnen hasse. Sie zockeln mit einer Geschwindigkeit durch die Gegend, wo man auch problemlos nebenher laufen könnte und kutschieren fotografierwütige Touris durch die Gegend, meistens unter Beschallung irgendeiner nervtötenden Musik.

Als ich diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, hatte ich schon Fahrkarten gekauft. Mist.

Die Kinder …. fanden es toll!

Wir bekamen einiges gezeigt, die Kinder sangen ab der 3. Wiederholung dieses nervtötende Liedes mit , winkten jedem Fußgänger zu und waren glücklich.

 

Ok. Ich zeige euch mal ein paar Fotos aus Ascona ….  Leider hatten wir Pech mit dem Wetter,…….

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Da fährt es, das Schiff zu den Brissago- Inseln …… Fahrt und Eintritt: Um die 30 € p.P.

 

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Eine lebende Statue – obwohl die Kinder das aus den USA schon kannten, waren sie total fasziniert

 

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Der Yachthafen von Ascona

 

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Innenstadt

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Bimmelbahn

 

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Wieder zurück in der FeWo hieß es Koffer packen,…. von der Schweiz ging es zu unserem nächsten Etappenziel in Frankreich.

 

Noch ein paar Fotos …

 

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In diesem Haus lag unsere FeWo – ganz oben, wo die Markise zu sehen ist

 

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 Am nächsten Morgen ….

 

… Sonnenaufgang …..

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….. und dann ging es los. Quer durch die Alpen nach Frankreich! Ich hoffte, der Clio schafft das wieder so toll wie auf dem Hinweg ……

 

 

Bericht folgt in Kürze!

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Rothenburg ob der Tauber


Rothenburg ob der Tauber


–  Historischer Stadtkern, begehbare Stadtmauer – und Weihnachten im August!

 

Auf dem Weg in die Schweiz haben wir einen Zwischenstop in Rothenburg o.d.T. eingelegt (2 Nächte)
Mit 3 Kindern ist das so definitiv entspannter. Ausserdem wollte meinen Kindern diese malerische Stadt mit den ganzjährigen Weihnachtsläden von Käthe Wohlfahrt zeigen. Ich selbst war vor Jahren schon dort, damals aber leider nur für ein paar Stunden.
Dieses mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit, 2 Nächte blieben wir in der pittoresken Stadt mit den vielen malerischen Türmchen der Stadtmauer.

 

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Kurzurlaub mit Kindern in Rothenburg o.d.T.

 

 

Unser Hotel:

Wir haben für 2 Nächte im Hotel “Goldener Greifen” gewohnt.
Das Hotel liegt sehr zentral, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.
Die 14 Zimmer in dem unter Denkmalschutz stehendem Gebäude wurden alle individuell eingerichtet, um die historischen Elemente beizubehalten.
Das Gebäude ist schon über 600 Jahre alt und an vielen Ecken findet man historische Möbel, Deko und selbst die Zimmertüren sind antik-rustikal.

Ich bekam ein Vierbettzimmer, die Buchung war “trotz” meiner 3 Kinder kein Problem.
Siehe: Ellys Eleven: Kinder unerwünscht?

 

Link zum Hotel:

http://www.gasthof-greifen-rothenburg.de/

 

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Hinter dem Hotel war der Parkplatz sowie der Biergarten des Hotel- Restaurantes. Wenn man in dem Biergarten is(s)t, merkt man nicht, das man mitten im trubeligen Rothenburg ist.
Oben rechts war unser Zimmer.

 
Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-31Unser Zimmer (Handy-Panoramaaufnahme). Erster Kommentar der Kinder: “Coool, ein Fernseher!” ….. hrmpf,……

Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-32Das Badezimmer, hell und modern

Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-34Eines der Einzelzimmer, Dusche und WC ist in getrennten Räumen

Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-33Doppelzimmer
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Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-112Das Spinnrad (von Dornröschen lt meinen Kindern)

Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-114Eine alte Standuhr (die Kinder: “aus “Der Wolf und die 7 Geißlein” “)

Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-113Wenn diese Truhe Geschichten erzählen könnte,…..

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Was ich bei diesem Hotel nochmals hervorheben möchte ist die Kinderfreundlichkeit Sowohl im Hotel selbst als auch im Restaurant.

Im Restaurant gibt es eine Spielecke, oben gibt es einen Tisch mit Gesellschaftsspielen und zudem gibt es Kinderbücher, welche man sich ausleihen darf.

 

Wir haben im Hotel ein paar mal gegessen.

Nette Idee im Hotelrestaurant: Für Kinder gab es einen Räuberteller, Kosten: 0 Euro.

Ein Räuberteller ist ein leerer Teller mit Besteck und die Kinder können von den Eltern mit essen.

 

Fazit der Kinder das Essen betreffend: Super LECKER!

Service: Zuvorkommend, kinderfreundlich

 

Im Zimmerpreis inkludiert hatten wir auch ein Frühstück.

Es gab hier kein Buffet, sondern einen fertig gedeckten Tisch.

Lediglich Obst oder Cornflakes konnte man sich an einem extra-Tisch holen, alles andere stand fertig auf dem Tisch und es fehlte an nichts. Frische Brötchen, für jeden einen Obst-Joghurt, Aufschnitt, gekochte Eier, Tomaten, verschiedene Brotsorten Kakao, Kaffee usw.

 

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Spätzle mit Soße und Apfelmus – gabs für die Kinder mehrmals.

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Leber

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Niedliche Teller

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Das Besteck passte zu unserem Ausflug ins Schneewittchendorf bei der Anreise.

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Die Zimmertür – keine Sorge, man konnte sie normal abschliessen

 
Reisen-mit-Kindern-Urlaub-Rothenburg-23Es fehlte an nichts!

 

 

 

Ein paar allgemeine Infos zu Rothenburg o.d.T.:

Rothenburg ist eine sehr alte Stadt. Erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1274, als Rothenburg zur Reichsstadt ernannt wurde.

Es gibt gut erhaltene Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert.

Bekannt ist sie für die Ursprünglichkeit, es gibt kaum modernistische Brüche wie z.B. Leuchtwerbung oder Noenreklame an den Geschäften in der Innenstadt. Statt dessen hängen den Läden pittoreske eiserne Schilder, eben wie es früher gängig war. Fast hat man das Gefühl, auf eine kleine Zeitreise zu gehen – einzig die durchfahrenden (modernen) Autos stören dieses historische Bild etwas.

Ausserdem umgibt Rothenburg noch die alte Stadtmauer mit ihren vielen Türmen, diese ist auf knapp 2 Km begehbar und bietet tolle Blicke auf die Stadt.

Insgesamt gibt es in Rothenburg 46 Türme, davon 40 in der Stadtmauer integriert. Daher nennt man Rothenburg auch oft “Die Stadt der Türme” und wenn man von der Autobahn aus von weitem Rothenburg sehen kann, fallem einen die vielen Türme direkt ins Auge.

 

Für weitere Informationen verweise ich auf den umfangreichen Eintrag bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenburg_ob_der_Tauber

 

Desweiteren hat die Stadt natürlich auch eine eigene Website:

http://www.rothenburg.de/startseite-top/

 

Die Stadt Rothenburg hat eine interaktive Karte erstellt. Hier findet man alle Sehenswürdigkeiten der Stadt mit Ortsmarkierung, klickt man diese an, gibt es eine kurze Erklärung zu der jew. Sehenswürdigkeit.

https://www.google.com/maps/d/viewer?ll=49.376785%2C10.179498&spn=0.008396%2C0.016544&msa=0&mid=17jdbdmNgdo6Bok7DreqBj73zH2E

 

 

Zeit für einen kleinen Rundgang, kommt ihr mit?

 

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Das ist der Marktplatz. Unser Hotel lag nur wenige Schritte davon entfernt.

Das weiße Gebäude ist das Ratstrinkstube. Zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 22 Uhr öffnen sich die Fenster und es wird die Szene des Meistertrunkes dargestellt.
1631 musste Altbürgermeister Nusch auf Befehl des Grafen Tilly einen 3,25 Liter Krug mit Wein in einem Zug leeren – er schaffte es und bewahrte die Stadt vor der Zerstörung.

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Weiter geht s durch die malerischen Gassen der Stadt – die Sonne begleitete uns

 

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Auch diese Gebäude findet man am Marktplatz. Das Linke Fachwerkhaus ist das Fleisch- und Tanzhaus, rechts sieht man Jagstheimerhaus, heute die Marienapotheke

 

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Der Marktplatz von der anderen Seite. Im Vordergrund erkennt man einen Teil vom St. Georgsbrunnen, welche den Ritter St.Georg samt Drachen zeigt.

 

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Viele Tore führen in die Stadt – oder heraus. In der Nähe finden sich immer die Aufstiege zur Stadtmauer

 

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Das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber

 

Und dann standen wir vor dem berühmtesten Fahrzeug in Rothenburg:

 

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Das Weihnachtsauto von Käthe Wohlfahrt.

Käthe Wohlfahrt kennt ihr oder? Weihnachtskram, teilweise sehr niedlich, teilweise völlig verkitscht, aber in jedem Fall sehr teuer – aber sehenswert!

Wenn man dann von der Sommerhitze draussen den Laden betritt, erschlägt es einen fast.

Man steht mitten in einem großen Weihnachtsbasar mit allem, was dazugehört.

Die Kinder waren so begeistert von diesem Laden, dass wir nicht nur einmal dort waren und auch einige Talers dagelassen haben ….

Wobei das nichts war im Gegensatz zu der Kundin an der Kasse vor mir: 278 € musste sie zahlen. Und die Kundin davor 160 €.

 

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Leider darf man NUR den großen, sich drehenden Weihnachtsbaum fotografieren, im ganzen Rest des Ladens ist striktes Fotografierverbot und es laufen viele Mitarbeiter rum, die gut aufpassen.

 

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Meine jüngste Tochter war sofort im Weihnachtsmodus und sang die ganze Zeit Weihnachtslieder.

 

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Die Kinder bestaunten die Geschenke. Das ganze Dach voller Geschenke. Was da wohl drin ist? “Mama, dürfen wir eins?” ….

Was dahinter steckt, werden sie im Tagesverlauf noch sehen – und doch etwas enttäuscht sein ….

 

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Käthe Wohlfahrt – es begann mit einer einfachen Spieldose, welche sich Wilhelm und Käthe Wohlfahrt um 1960 aus einem Urlaub mit nach Hause nahm. Weihnachten 1963 kamen Freunde aus Amerika zu Besuch und waren fasziniert von dieser Dose. Daraufhin kaufte Wilhelm Wohlfahrt ein paar und verschenkte sie bzw versuchte sie, zu verkaufen, welches ihm wegen der verbotenen Haustürgeschäfte zunächst nicht gelang und er dafür sogar inhaftiert wurde.
Trotz dieses Vorfalls war das der Grundstein für das heutige Imperium von Käthe Wohlfahrt mit Hauptsitz in Rothenburg, nachdem sie 1977 aus ihrem Heimatort Herrenberg nach Rothenburg umgezogen sind.

Käthe Wohlfahrt ist auch im Ausland sehr bekannt und beliebt, vor allem bei US-Amerikanern und Japanern. Ein Besuch bei Käthe Wohlfahrt ist ein fester Bestandteil bei den dort angebotenen Deutschland- und Europareisen.

 

 

Hier geht es zu der Website von Käthe Wohlfahrt:

http://wohlfahrt.com/

 

Käthe Wohlfahrt hat inzwischen in mehreren Städten Weihnachtsgeschäfte.

Die “Hauptstadt” mit dem größten Angebot ist aber weiterhin Rothenburg.

Fachgeschäfte

 

In Rothenburg gibt es folgende Käthe Wohlfahrt – Geschäfte:

 

 

 

Die Öffnungszeiten vom Käthe Wohlfahrt Weihnachtsgeschäft – Weihnachtsdorf:

Montag bis Freitag 9.00Uhr bis 18.00Uhr
Samstag 9.00Uhr bis 18.00Uhr
Sonntage (ab 24.4.2016):  10.00Uhr bis 18.00Uhr

 

 

 

 

Schräg gegenüber von Käthe Wohlfahrt ist das Historiengewölbe mit Staatsverlies. Und die Kinder? Wollten es sehen. Unbedingt! Ich zweifelte kurz und habe den Mann an der Kasse gefragt, ob das für Kinder überhaupt geeignet ist. In meinem Kopf hatte ich die Bilder aus dem Kriminalmuseum, welches ich vor einigen Jahren besuchte ….

Aber er sagte, es sei harmlos, die Kinder quengelten und ich gab mich geschlagen.

Das Historiengewölbe mit Staatsverlies gibt Einblicke in das Rothenburg in der Zeit um den Dreißigjährigen Krieg herum, eine Zeit voller Leid und Folter,…..  Mit lebensgroßen Puppen werden Szenen nachgestellt, wie sie damals statt gefunden haben.

 

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Der Gang zu dem Verlies

 

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Schon beklemmend, wenn man bedenkt, dass in diesem Loch früher wirklich Menschen gefangen halten wurden ….

 

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…. und gefoltert …..

 

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…. streng bewacht,…..

 

 

 

Oben gibt es noch ein Museum. Die Ausstellungsgegenstände gehen doch teilweise leicht an die Nieren. Da war zum Beispiel die Jacke eines Mannes, in welcher er starb und beerdigt wurde…..

 

 

Öffnungszeiten vom Historiengewölbe mit Staatsverlies:

März: 12.00-16.00 Uhr

April: 10.00-16.00 Uhr

01. Mai bis 01. November: 9.30–17.30 Uhr

November: 13.00-16.00 Uhr (Sa. und So. 10.00-16.00 Uhr)

01. – 23. Dezember: 13.00-16.00 Uhr (Sa. und So. 10.00-19.00 Uhr)

 

 

 

Nach dem Mittagessen im Hotel zogen sich die Kinder ihre Sommersachen an und weiter ging es auf Erkundungstour in Rothenburg

 

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Dieses Foto kennt ihr schon, aber nun verweise ich auf den weißen Turm rechts im Bild. Unten in dem Gebäude befindet sich das Historiengewölbe mit Staatsverlies.

Der weiße Turm ist der Rathausturm und für ein paar Euro kann man ihn besteigen. Erklimmen. Hochkraxeln. Mir fehlt das passende Wort für das, was man auf sich nehmen muss, ehe man die Aussicht geniessen kann. ….. Die Treppen fangen normal an, werden aber immer enger und steiler. Zum Schluss ist es fast eine Leiter, über welche man die letzten Meter zur Aussichtsplattform bewältigen muss. Das ganze ist nichts für unsportliche oder mopsige Menschen oder Menschen mit Muskelfaserriss im Bein und Prellungen in der Hüfte, also eigentlich komplett und insgesamt nichts für mich,…. Aber – ihr wisst es vielleicht aus früheren Berichten – ich liebe Aussichtstürme und so nahm ich das auf mich, ……. UND ES HAT SICH GELOHNT, aber sowas von!

 

Seht selbst:

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Der Marktplatz von oben.

Das Haus mit dem gelben Stufengiebel ist auch ein gutes Restaurant, mit etwas Glück bekommt man einen Platz draussen und kann sich das bunte Treiben auf dem Marktplatz ansehen. Wir haben an einem Abend draussen gesessen und zum Beispiel den Nachtwächter mit seiner Laterne gesehen, welcher die berühmten Nachtwächtertouren anbietet. Auch an dem Abend war sie gut besucht.

 

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Blick nach rechts. Das grüne, eher kleinere Gebäude mit den rot-weißen Fensterläden ist unser Hotel.

Im Hintergrund erkennt man die Stadtmauer mit ihren Türmchen

 

 

 

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Die Enttäuschung – von wegen das Dach voller Geschenke, alles nur Attrappe …..

 

 

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Der Turm im Hintergrund führt zum Burggarten, die Kirche mittig/ links ist die Franziskanerkirche

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Die St Jakobskirche in der Nähe vom Marktplatz

 

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Der Abstieg war genauso abenteuerlich wie der Aufstieg,…..

 

 

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Die Kinder vor dem Plönlein , das wohl bekannteste Fotomotiv von Rothenburg.

Zu sehen u.a. auch auf dem Hinweisschild an der Autobahn.

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Wir brauchten eine Pause …. die Sonne brannte vom Himmel und wir waren schon soviel gelaufen …..

 

 

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In einem Cafe in der Sterngasse direkt unter der Stadtmauer in der Nähe vom Plönlein entdeckten wir ein Café.
“Mama, wir sind fast am verdursten!” “Genau, wir können keinen Meter mehr laufen!”
Wir setzten uns in das Café, die bestellten Getränke kamen schnell, aber die Kinder waren schon eifrig dabei, die Spielecke zu erkunden. “Kinder, die Getränke sind da.” – “Jaaaaaa, gleich Mama…..”
…. wie war das noch mit dem verdursten?! Typisch …..

Geht man von dem Café durch das kleine Tor an der Stadtmauer, ist man auf einem neu angelegten Spielplatz.
Auch dieser wurde ausgiebig bespielt.

 

 

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Spielen im Schatten der historischen Stadtmauer

 

Direkt an dem Durchgangstor ist auch ein Aufstieg auf die Stadtmauer.

 

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Nach einem längeren Spaziergang verliessen wir den Ortskern und liefen unterhalb der Stadt an den Weinbergen entlang, bis wir zum Burggarten kamen.

 

Hier war früher die Reichsburg der Hohenstaufen. Im Jahr 1356 wurde sie bei einem Erdbeben zerstört.

 

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Schön schattig – eine Wohltat

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Blick vom Burggarten auf den süd-östlichen Teil von Rothenburg

 

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Dieses Tor führt vom Burggarten zurück in die Stadt

 

 

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In der Nähe vom Röder- und Galgentor liegt dieses schöne Fachwerkhaus, es zählt zu den schönsten von Rothenburg: Die Gerlachschmiede
Das Originalhaus wurde 1945 bei einem Luftangriff vollständig zerstört, es wurde originalgetreu wieder aufgebaut und 1951 fertig gestellt.
Das Wappen hat der Schmied Georg Gerlach selber hergestellt. Seit 1967 ist das Haus in privater Hand.

 

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Meine Älteste möchte auch mal irgendwann Reisebloggerin werden und übt schon einmal das fotografieren.

Ich bin auch in dem Alter mit der Fotografie angefangen, damals, …. als man noch Filme kaufen musste, …. maximal 36 Fotos machen konnte und diese für teuer Geld entwickeln lassen musste ….. experimentieren ging da ganz schön ins Geld ,….. da hat es meine Tochter schon deutlich besser ;)

 

 

 

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Ganz typisch für Rothenburg sind die Schneeballen. Sie gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtung.

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Wir entschieden uns für die klassischen. Sie schmecken wie süße Kekse

 

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Es gibt sehr viele asiatische Touristen – die Geschäfte haben sich darauf eingestellt.

 

Ein Teddy im Fenster zaubert den ganzen Tag über viele viele Seifenblasen.

 

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… und dann wurde es langsam Abend in Rothenburg.

 

 

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Wir bummelten noch etwas durch die Gassen, bevor wir zurück zum Hotel gingen

 

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Diese Katze haben wir an beiden Abenden im Schaufenster gesehen, wie es aussah, wohnte sie dort

 

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Irgendwie haben wir dieses Geschäft leider erst am Abend entdeckt …..

 

 

 

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Das Plönlein ist nicht weit vom Hotel entfernt

 

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Links ist das Hotel. Ein letztes Foto, bevor wir müde in unsere Betten gefallen sind.

 

Und am nächsten Tag ging es schon weiter, Richtung Schweiz.

Wir stärkten uns im Hotel bei einem reichhaltigen Frühstück, besuchten danach nochmals kurz Käthe Wohlfahrt und dann ging es endgültig Richtung Schweiz!

 

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Tschüss Rothenburg !!!! Bis zum nächsten mal!

 

 

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Niederlande (Giethoorn mit dem Charterboot)



 

Foto-Bericht

 

Giethoorn – das “Venedig des Nordens”

 

 

Mitten im Norden der Niederlande in der  Provinz Overijssel liegt der malerische Ort Giethoorn.

 

 

 

 

 

Das besondere an dem 2500-Einwohner Örtchen Giethoorn sind die vielen Grachten, welche durch das Dörfchen führen.
Der Hauptkanal ist 8 km lang.

Auf kleinen Inseln stehen (meist reetgedeckte) Häuser oder Tiere.

Über 150 Holzbrücken führen über die Grachten.

Die Kanäle führen zu mehreren Seen, u.a. zu einem großen Badesee.
Wir haben in der Mitte vom See mal die ungefähre Tiefe gemessen – dürfte ca 1 Meter sein, also wirklich nicht tief.

Es gibt auch eine Badeinsel mit kleinem Strand in dem See, welche man mit dem Boot anfahren kann.

Um Giethoorn herum befindet sich ein Naturschutzgebiet, welches sich auch teilweise per Boot befahren lässt.

Die Kanäle und die Seen entstanden durch jahrhundertelangen Torfabbau. Heute erinnert kaum noch was an die Zeit, nur die Müllabfuhr und die Feuerwehr nutzen noch Spezialboote, um die Inselchen zu erreichen.

Autostrassen gibt es direkt im Ort nicht, die Autos werden am Dorfrand abgestellt.

Es gibt unzählige Bootsvermietungen, man kann entweder in einem großen Boot (max 50 Passagiere)  eine geführte Bootsfahrt durchs Dorf mitmachen oder aber sich selber ein Boot mieten.

An sonnigen Feiertagen oder Sonntagen wird es aber schon einmal recht voll auf den Kanälen. Mehr als eine Million Touristen kommen jedes Jahr nach Giethoorn.

 

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Das kann in den Niederlanden schon einmal passieren – auf einmal geht die Strasse hoch, damit ein Boot passieren kann

 

In NRW ist Fronleichnam ein Feiertag, in den Niederlanden nicht.
Wir wählten daher diesen Tag für unseren Ausflug – und diese Entscheidung war goldrichtig.
Wir waren früh dort, fuhren direkt zu einem Bootsverleih

 

Gemietet haben wir das Boot hier:

http://www.arendshorst-giethoorn.nl/ –

Auf der Karte oben ist die Adresse übrigens schon markiert ;)

Wir haben ein kleines Elektroboot gemietet, welches für uns ausreichend groß war. Man zahlt hierfür pro Stunde 20 € .
Für 35 € / Std gibt es größere Boote.
Ausserdem auch Kayaks & Co.

Wer sich nicht zutraut, selber mit dem Boot zu fahren, kann an einer geführten Bootstour teilnehmen.
Mindestteilnehmerzahl ist 10 und preislich fängt es bei 7,50 € für 1 Std an.

Aber auch an Land wird einiges geboten, zum Beispiel ein Minigolfplatz, Bogenschiessen, Kinderbootfahren, ein Spielplatz usw.

Wir fuhren mit unserem Boot los – in den Grachten waren kaum Boote unterwegs.

Und: Meine ganz persönliche Regenwolke blieb dieses mal auch zu Hause :-)

Und während am “Westfalentag” in den Städten in Niedersachsen oder in den Niederlanden, welche an der Grenze zu NRW liegen, die Menschen bei der Parkplatzsuche verzweifelten und sich anschliessend in den Geschäften die Füße platt getreten haben, schipperten wir ganz gemütlich durch die fast menschenleeren Grachten und genossen die idyllische Ruhe an diesem sonnigen Tag.

 

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Der Bootsverleih lag etwas ausserhhalb, wir tuckerten also eine Weile mit dem Boot, bevor wir den Hauptkanal erreichten.

Der Hauptkanal darf nur in eine Richtung befahren werden.

 

Die Kinder freuten sich und zwischendurch durften sie sogar auch mal das Steuerrad übernehmen ;)

 

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Das ist ein Foto vom Anfang der Bootstour, irgendwann wurden Hände (und Füße) aus dem Boot heraus ins erfrischend kühle Wasser gehalten. Nasse Ärmel? Egal Mama, trocknet doch. Schuhe aus, Socken aus …… Füße ins Wasser, auf dem Boot hin und her, was jedes mal das Boot ins schaukeln brachte …..  und vor meinem geistigen Auge sah ich alle drei schon ins Wasser platschen,…..
Übrigens: Die Kanäle sind ca 80 cm tief und das Wasser ist sehr ruhig.

 

 

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Immer wieder kamen Enten zum Boot – ich vermute, sie werden oft von den Touris angefüttert.  Machte man nur die Handbewegung des fütterns, kamen sie schon angeschwommen.
Was machten die Kinder? Sobald irgendwo Enten schwommen, taten sie so, als würden sie Futter ins Wasser werfen und lachten sich scheckig, als dann die Enten alle angeschwommen kamen aber nix zu futtern da war ……
Ich zweifelte ein wenig an meiner Erziehung,……

 

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Ich war schön ein paar mal in Giethoorn – aber so leer habe ich es noch nie gesehen

 

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Ein Dino – und begeisterte Kinder! Direkt davor sieht man auch die Anlegestellentypischen Ringe zur Bootsbefestigung. Wo solche Ringe sind, darf man anhalten. Unter Protest der Kinder fuhren wir aber hier weiter.
Wir haben Dinos gucken für dieses Jahr schon auf dem Plan, evtl. September, schauen wir mal  ;)

 

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Ein weiteres Argument für einen Besuch von Giethoorn im Mai:
Viele der Wasservögel zeigten stolz ihren Nachwuchs – die Kinder waren höchst entzückt von den vielen niedlichen kleinen Küken der verschiedenen Vögel.

 

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(Für die Fotografen unter meinen Lesern:  Mein Polfilter und meine DSLR lagen zu Hause, obwohl ich Spiegelungen gerne in die Bildgestaltung einbeziehe – hier hätte ich ihn gerne gehabt …..)

 

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Wir fuhren Richtung See ……

 

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Auch hier wieder viele süße Küken, hier haben sich mehrere Kanadagänse zusammengeschlossen

 

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Ein großer See – aber nur 80 cm tief

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Das Restaurant am Feriendorf

 

Auf dem See war auch noch nicht viel los, also durften die Kinder auch mal ganz alleine das Boot lenken (Auf dem Schoß von ihrem Papa).

Sie haben sich dabei besser angestellt, als so mancher “Kapitän” auf den Grachten. So kam uns auf dem Hauptkanal ein Boot entgegen. Ihr erinnert euch? Er darf nur in eine Richtung befahren werden! Geisterfahrer auf der Dorfgracht! -lach- .
Ein anderer hatte sich mitten in der Gracht quer gestellt und wusste nicht mehr, wie er sich da wieder herausmanövrieren sollte. 

So entstand ein Stau mit mehreren Booten und Alex bekam eine Ahnung, wie es sich auf diesem Kanal anfühlt, wenn es ein sonniger Feriensonntag ist.

Nur unsere Jüngste, die hatte Spaß daran, auf dem See extreme Schlangenlinien zu fahren.
Wer hätte gedacht, dass man auf einem kleinen Elektroboot auf einem ruhigen See tatsächlich sowas wie seekrank werden kann -lach- :mrgreen: 

 

Mit dem Boot fuhren wir dann über den kompletten See in das Naturschutzgebiet “De Wieden” – es führt eine ausgeschilderte Wasserstrasse durch die Rietgras-Felder.
“De Weerribben” und “De Wieden” mit ihrem großen Reichtum an seltenen Wasser- und Sumpfpflanzen, Insekten und Wasservögeln gelten als die größten geschlossenen Flachmoorgebiete in Westeuropa

 

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Immer wieder flogen große Libellen um unser Boot. Ausserdem gab es kleinere Vögel, Enten, Seerosen, …. viel zu entdecken, auch für die Kinder

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Vorne im Boot liegen – das war der beliebteste Platz der Kinder. Auf Platz 2: Auf dem Schoß vom Papa das Boot lenken.Aber das ging nur auf dem See.

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Die Kinder sahen oft 2 Libellen aneinander und riefen dann immer “Die Libellen spielen abschleppen” oder “Die Libelle trägt die andere huckepack”

Ähm ……. ja, genau.   Ist das nicht lustig, dass Tiere auch solche Spiele spielen….? räusper

 

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Es gibt an einigen Stellen Anlegepunkte, wo man sein Boot festmachen kann und aussteigen darf.

Einer davon ist der Aussichtsturm.

Hier haben wir auch einen Stop eingelegt.

 

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In der Ferne zog ein Schwan seine Bahnen

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Wir fuhren weiter und waren wieder am See.

Von dort fuhren wir noch einmal den Hauptkanal entlang, es war inzwischen Nachmittag und es war schon spürbar voller, aber alles im Rahmen und sehr entspannt.

 

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Mit dem Böötchen durch diese Landschaft fahren
– Entschleunigung und Entspannung pur!

 

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Dann ging es aber wieder zurück Richtung Bootsvermietung

 

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Ich habe das Gefühl, die beiden machen das häufiger :-o   
Schneller Schnappschuss, Quali leider bescheiden …..

 

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Wir gaben das Boot wieder ab und blieben noch kurz dort, Kaffee trinken und die Kinder etwas spielen lassen

 

 

 

Unsere Älteste wollte unbedingt einmal in den Luftball, um damit übers Wasser zu laufen

 

 

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… garnicht so einfach ;)

 

 

 

Weiter ging es dann irgendwann nach Meppel, vor der Heimfahrt wollten wir noch etwas essen

Kanal in Meppel …. ohne Sicherung oder so ….. denken die garnicht an die Eltern mit Kindern …..?!

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… oh, doch …… sogar mit einer extra-Statue ……

 

 

 

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Ortskern Meppel – ich hätte eigentlich ja mehr Fotos gemacht, aber ich hatte drei am Hungertuch nagende Kinder bei mir, das ging dann vor ;)

 

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Das wars – es freut mich, dass Du mit uns nach Giethoorn gereist bist und ich hoffe, es hat Dir gefallen.

Es würde mich freuen, wenn Du einen Kommentar (da unten) hinterlässt oder den Beitrag teilst. Danke !!!

 

Tschüss, bis zum nächsten mal.

 

Das Ziel steht schon fest, verrate ich aber noch nicht 

 



 

 

 

 

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Die Anfahrt nach MV …. 500 km Autofahrt alleine mit drei Kindern, völlig ungeschönt!


 

500 km Autofahrt – alleine mit drei Kindern.

 

Unser Ziel:

Unsere Ferienwohnung in Mecklenburg Vorpommern.

LINK: Unsere Unterkunft
http://www.ferienhausmiete.de/10929.htm


Die Autofahrt ist ja nicht so lang.
Wird schon klappen.
Spielzeug, immer eine Wasserflasche bereit.
Kann nix schief gehen!

……. so denkt eine Mama, ….. oder ist das selbstberuhigendes Einreden?!


Zugegeben, so eine lange Fahrt alleine mit 3 Kindern hatte ich auch noch nicht.

Am Vortag habe ich das Auto schon fertig gepackt.
Alles vorbereitet.
Geplante Abfahrtzeit: Sonntag Morgen, 06:00 Uhr


Sonntag, 20.03. 2016.

06.00 Uhr. Die Kinder schlafen immer noch tief und fest. Die ganze Nacht konnten sie vor Aufregung nicht schlafen. Das holen sie nun nach …..

06:30 Uhr. Abfahrtzeit + 30 Min.
Die Kinder sind inzwischen aufgestanden worden und haben im Flur noch alles aufgetürmt, was noch unbedingt mit eingepackt werden muss. Ich erkläre ihnen, dass ich einen Clio habe und keinen LKW!

06:35 Uhr.
Im Flur finden hitzige Disskussionen statt, was mitgenommen wird und was nicht. ….. unsere armen Nachbarn,….

06:40 Uhr
Gemeinsam entscheidet sich der Kinderrat für 8 Puppen inkl Wechseloutfit, 4 Kuscheltiere, 20 Spielzeugautos, 3 Malbücher, Stifte sowie 3 Puzzle.

Notiz an mich: Das nächste Auto muss doch etwas größer sein,…..

06:45 Uhr
Kinder, alle nochmal auf Toilette und dann geht’s looooooos!

07:00 Uhr. Abfahrtzeit + 1 Stunde
Kinder sitzen angeschnallt im Auto, es ist alles verstaut und verpackt.
Ich bin stolz auf uns. Nur 1 Stunde Verspätung.

Ich starte das Auto
…. und höre von hinten: „Mama, ich muss aufs Klo!“

07:15 Uhr.
Wir fahren los.

07:20 Uhr.
Meine Handyhalterung hält nicht. Ist doof, weil ich mein Handy als Navi nutze.

07:22 Uhr.
Mein Handyladekabel lädt nicht.

07:30 Uhr.
1. Zwischenstop. Tankstelle. Handyhalterung wird nochmals richtig fest gemacht.
Ich kaufe einen neuen Stecker zum aufladen.
Alles hält. Alles funzt.

Verkehrfunk sagt: Keine Meldungen!
Das höre ich gerne. Also freie Fahrt – auf gehts!

08:00 Uhr
„Mama, ich muss aufs Klo!“

Unser Clio gibt auf der Autobahn alles. 110 km/h schafft er, bei 120 quält er sich schon….

Das hat zur Folge, dass unsere Ankunftszeit regelmäßig um 1 Minute nach hinten korrigiert wird ….

Aber. Kein Stau – freie Bahn, so macht Autobahnfahren Spaß.

Ungefähr 9 Uhr ….

Es regnet in Strömen. Da kommt Urlaubsfreude auf!
Dicke Wolken versprechen auch keinen baldigen Wetterwechsel.
Ich wechsel meine Musik auf „Das Boot“ ….

 

9.15 Uhr.
Frühstückspause am Rastplatz.
Classical fahre ich grundsätzlich nur Rastplätze mit Sanifair-Toiletten an.
Die Kinder lieben den extra-Kinder-Eingang, die sich drehenden Klobrillen und die Kinderwaschbecken
Und ich mag das Gefühl, es halbwegs sauber zu haben.
Meine Desinfektionstücher habe ich trotzdem immer dabei. Sicher ist sicher,…….
Den 50 Cent Bon löse ich noch ein und kaufe mir ein völligst überteuertes, dafür aber schönes, eiskaltes Getränk.

 

09:35 Uhr.
Pause beendet, weiter gehts.

…. 3 Minuten später ….. :
“Mama, ich muss aufs Klo!”

 

Ungefähr 10 Uhr.
Die Zwillinge zicken auf der Rückbank rum. Soetwas ist der Konzentration beim Autofahren nicht besonders förderlich.
“Kinder, was ist los dahinten?!” Der Grund für ihren Disput:
Wir haben soviel Spielkrams für die Fahrt, aber sie wollen immer genau das gleiche haben…
Streit schlichten während man am Steuer sitzt klappt nicht ganz so gut.

Ich lege “Santiano” ein und die Kinder singen lauthals mit und spielen Luft-Instrumente.

 

2016-Mecklenburg-Vorpommern-Elefantenhof-Berlin-Rerik (1)

 

Ungefähr 10.30 Uhr.
Ich mag ja Santiano, aber die Kinder wollen immer nur die gleichen 4 Lieder, die ganze Zeit,…….

 

10.45 Uhr.
…… ich beginne, eine leichte Abneigung gegen Santiano zu entwickeln, zumindest gegen 4 ihrer Lieder,…. .
Die Kinder singen immer noch laut und glücklich mit.

 

2016-Mecklenburg-Vorpommern-Elefantenhof-Berlin-Rerik (3)

 

11 Uhr.
Die Fahrt durch die Landschaft ist sehr schön, aber dicke Wolken hängen am Himmel…
Passend dazu gibt es jetzt arabische Chill-Out-Musik.
Die 4 besagten Santiano-Lieder könnte ich bestimmt inzwischen schon rückwärts mitsingen…….

Wir hoffen, dass sich die Wolken noch verziehen ….

Nina daddelt mit ihrem Tablet, lautes Synchron-Gebrülle von hinten, die Zwillinge möchten auch endlich am Tablet spielen.
Jana erklärt lauthals, dass ihre virtuelle Katze gleich verhungern wird, wenn sie nicht sofort spielt. Marc hält dagegen. Sein Kater auch.
Es wird diskutiert, welche der virtuellen Katzen am schlimmsten vom virtuellen Hungertod bedroht ist …..

Warum haben die Kinder virtuelle Katzen?! Wir haben auf dem Hof 4 echte Katzen,……
11.01 Uhr:
“RUHE DAHINTEN!”
11:02 Uhr:
Ich drehe die Musik lauter ….
Muss man virtuelle Katzen eigentlich auch virtuell beerdigen?!

 

 

 

2016-Mecklenburg-Vorpommern-Elefantenhof-Berlin-Rerik (2)

 

Ziegendorf. Ob man hier …..
“Kinder, der Ort hier heisst Ziegendorf. Für besonders freche Ziegen!”
Marc: “Ha, ich bin ein Junge!”
Jana: “Ich bin keine Ziege!”
Nina: “MAMA!”

Die Kinder streiten nun zumindest nicht mehr, sondern haben sich gegen mich verbündet und tuscheln verschwörerisch.

Egal. Endlich mal etwas Ruhe auf der Rückbank.

 

Ungefähr 11.30 Uhr:
Wir nähern uns dem ersten Etappenziel.

Dem Elefantenhof.

Noch ½ Stunde Fahrtzeit.

Die Kinder stehen laut eigener Aussage unmittelbar vor dem Hungertod. Das fiel ihnen aber erst auf, als in der Ferne ein großes M leuchtete.

Auf der Rückbank wird besprochen, wer welches Extra im Happy Meal nehmen wird.

Ähm …. Kinder, wir fahren nicht zu McD . Auf dem Elefantenhof gibt es auch was zu Essen!

Synchron kommt von hinten ein empörtes “MAMA!” – “Nix, keine Diskussion!”

Anstelle von einer Diskussion, warum wir unbedingt zu McD fahren MÜSSEN, weil es da megahypersupertolle Extras gibt, welche aber nach ein paar Tagen sowieso entweder irgendwo unbespielt im Kinderzimmer rumfliegen oder schon kaputt im Müll gelandet sind, erzähle ich den Kindern vom Elefantenhof, eher eine Art Gnadenhof für ehemalige Zirkus-Elefanten.

Die Vorfreude steigt, wir sind fast da! Nur noch 20 km.

Ich kurve durch die Dörfer, bin mir sicher, dass mein Navi spinnt. Hier sollen wir richtig sein?!

Die Kinder halten gespannt Ausschau nach Schildern – oder suchen schon irgendwo die Elefanten!

Die Alleen in Mecklenburg Vorpommern sind schön, immer wieder einfach nur schön.

Und nach kurzer Zeit sind wir da. “Kinder, da sind die Elefanten!!!!”

Es gibt in direkter Nähe einen kleinen Parkplatz – und dann gehts endlich zu den Elefanten!

 


Weitere Berichte aus unserem Kurz-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern

 

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Malediven – Fihalhohi (Süd-Male-Atoll)



 

 Inselparadies …..

MALEDIVEN


Im März 2015 waren mein damaliger Mann und ich  – ohne die Kinder –  für eine knappe Woche auf den Malediven. <3

Ein Traum sollte damit wahr werden.

Unsere Route:

Route 03/2015
 
Allerdings begann der Malediventraum mit einem kleinen Zwischenfall bei der Anreise, denn beim Landeanflug in Dubai musste der Pilot wegen eines technischen Problems kurz vorm aufsetzten durchstarten ….. das ist kein schönes Gefühl …… Wir wurden auf eine andere Landebahn umgeleitet und konnten dann dort landen. …..
 
In Dubai hatten wir dieses mal wenigstens (glücklicherweise) ausreichend Zeit zum umsteigen. Beim letzten mal mussten wir in Rekordzeit durchs Terminal hetzen und kamen erst nach dem “Final Call” am Gate an …..
Aber jetzt schlenderten wir ganz in Ruhe, um unser Gepäck brauchten wir uns ja nicht zu kümmern :)
 
Ein paar Einkäufe am Flughafen später saßen wir im Wartebereich, bereit fürs Boarden.
 
So ganz konnte ich noch nicht glauben, wo wir in wenigen Stunden sein würden
 

Wir fliegen auf die Malediven!!!!

Fotos von der Anreise:

Dubai – auch tief in der Nacht hell erleuchtet

Wir fliegen in den Sonnenaufgang hinein

 

Landeanflug auf die Malediven 

 

Und wenig später ….. man sah aus dem Fenster und hatte diesen traumhaften Ausblick

 

Kurze Zeit später sah man schon die Hauptstadtinsel Male, die Flughafeninsel liegt direkt daneben:

Das ist Male, die Hauptstadt der Insel, dicht besiedelt und inzwischen schon recht weit zugebaut.

Wir landeten auf der Flughafeninsel Hulhule, welche im Nord-Male-Atoll direkt neben der Hauptstadtinsel Male liegt.

Als wir aus dem Flieger stiegen, wurden wir von der tropischen Hitze erschlagen ….
Irgendjemand sagte zu mir: “Wenn ihr in Male aus dem Flieger aussteigt, fühlt sich das an, als halte euch jemand einen Fön in die Hosenbeine!” ….damals lachten wir über diese lustig klingende Aussage – jetzt stellten wir fest: …das traf es sehr gut. Wir konnten es nicht abwarten, aus den langen Klamotten zu springen …….

Am Ankunftsterminal stand schon jemand mit “unserer” Insel auf einem Schild. Wir bekamen kühles Wasser gereicht   (Danke, das brauchten wir jetzt!)  und warteten noch auf zwei andere Päärchen.

Es war soooo schön, nach den Flughäfen in Doha und Dubai jetzt so einen schönen, kleinen und überschaubaren Flughafen zu haben ….. :)

Flughafen in Male, Malediven, Nordmale-Atoll (Airport MLE)

Panorama vom Flughafen

Der Flughafen von aussen

Man tritt aus dem Flughafengebäude raus, überquert eine Strasse und schon steht man am Hafen

Von der Flughafeninsel brachte uns dann ein Schnellboot ins Süd-Male-Atoll nach Fihalhohi.

 
 
…. vorbei an Velassaru, einer der nördlichsten Resort-Inseln im Süd-Male-Atoll

 
 
Ein Insel-Ufo …. Nein, natürlich nicht – Durch die Hitze konnte man ein interessantes Phänomen beobachten: Die heiße Luft trifft auf die kühlere Luft direkt an der Wasseroberfläche. Der Lichtstrahl wird beim Durchgang durch die beiden unterschiedlich dichten Luftschichten gekrümmt – und es entsteht der Effekt der
umgekehrten Luftspiegelung.
 
 
Weiter ging es ….. Fihalhohi liegt ca 40 km von der Flughafeninsel entfernt; ca 45 Minuten durchpflügten wir das ruhige Meer des Süd-Male-Atolls, sahen die Inseln und sogar Delphine.
….. es war einfach so traumhaft! 
 
 
 
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.
 Unser Ziel:

Eine kleine Resort- Insel im Süd-Male Atoll

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Ankunft auf Fihalhohi im Süd-Male-Atoll

 

Und dann sahen wir sie endlich, unsere Urlaubsinsel.

F i h a l h o h i

 

 

 

 

 

 

 

Auf Fihalhohi bekamen wir erst einmal einen leckeren Begrüßungscocktail.
Dann wurden uns die Zimmer zugeteilt, die Koffer wurden durch die Roomboys zu den Zimmern gebracht.

 

 

Infos zur Insel Fihalhohi:
Fihalhohi ist eine eher kleine Insel. Sie ist ca 400 Meter lang und ca 250 Meter breit.
Es gibt daher keine Straßen, nur Wege aus Sand.
Eine Inselumrundung geht ganz schnell, es sei denn, man hat eine Kamera in der Hand, denn Fotomotive gibt es irgendwie überall ;)
Es gibt ein Tauchsportzentrum, in welchem auch deutsch gesprochen wird.
Zudem gibt es ein Wassersportzentrum, hier kann man u.a. alles zum schnorcheln ausleihen.
Fast rundherum ist ein Korallenriff, an einigen Stellen sind es vom Strand nur wenige Meter zur Riffkante.  Das wiederum macht Fihalhohi eher ungeeignet für einen ausgelassenen Badeurlaub, denn man darf nicht auf das Korallenriff treten, dies ist mit hoher Strafe verboten. Auch wird gesagt, Fihalhohi sei eine Barfussinsel, aber die Korallenstückchen und Muschelstückchen können teilweise auch scharfkantig sein. Meinen Mann hat das nicht gestört, er hat am Ankunftstag die Schuhe ausgezogen und erst am Abreisetag wieder angezogen. Selbst in das Restaurant und in die Bars geht man hier barfuß.

Die kleinen bunten Fische kommen bis an den Strand, selbst Riffhaie waren immer direkt im seichten Wasser auf ihrem Beutezug zu beobachten, außerdem haben wir öfters Rochen gesehen, Krabben, noch mehr kleine bunte Fische und auch einige große  bunte Fische, die die kleinen gejagt haben und selbst eine Muräne hat sich an einem Tag direkt an den Strand verirrt.

Seit Mai 2015 wird All Inkl. angeboten

 
Fihalhohi, Süd Male Atoll

Panorama: Links ist der Ankunftssteeg, rechts die Rezeption.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Strandbungalow war unser Zimmer

 

Klimaanlage war an, 27 °C im Zimmer – herrlich kühl !!!!!

Zimmer im Comfort-Bungalow auf Fihalhohi
.
 
 
Tierische Inselbewohner auf Fihalhohi
 
 
Eine graue Muräne direkt am Strand
 
Stachelrochen und viele viele kleine Fischchen
 
 
 
 Ein Flughund
Ein paar Fotos zum Träumen 
 
 
 
 
Für mich stand heute folgendes auf dem Tagesplan:  “Katamaran-Dolphin-Sunset-Tour”
Mein damaliger Mann hatte darauf keine Lust. Er habe in USA schon so viele Delphine gesehen, das würde immer noch reichen.
Wir haben in Florida ja auch
eine Dolphin-Sunset-Tour gemacht
 
Er buchte eine Bootstour “Sunsetfishing”
Sie haben auf dem Boot mit traditionellen Angeln geangelt, die Fische wurden an Board gegrillt. Leider hat er keine Fotos gemacht. Dabei hat er sogar zwei große Fische geangelt.
 
Also gibt es nur Fotos von “meiner” Tour, welche auch sehr schön war. Mit an Board waren noch zwei junge deutsche Pärchen. Eigentlich waren wir zu
wenig für die Tour, aber wir haben ganz lieb nachgefragt und die Tour wurde dann doch durchgeführt
 
Leider haben wir nur ganz kurz die Delphine gesehen, dafür gab es den Sonnenuntergang auf dem Meer – das war auch sehr schön
An dem Boot mit meinem damaligen Mann sind wir auch vorbei gefahren – sie lagen
oben auf dem Dach, haben den Sonnenuntergang und die Sterne angesehen und gewartet, dass das Essen fertig wurde.
 
 
 
 
 
 
Der Sternenhimmel auf den Malediven war wirklich überwältigend – dadurch, dass es praktisch keinen Lichtsmog gab, sah man so viele Sterne, die  Milchstrasse. Also wir dort waren, war auch noch Neumond. Leider hatte ich kein lichtstarkes Objektiv dabei…
 
 
 
Am Strand war Limbo-Party. Und spätestens, als das Lied “Atemlos” ertönte, wurde klar, wie viele Deutsche auf der Insel sind
 
 
 
Unten auf dem Foto erkennt man es leicht. Wir hatten am Strand selbstleuchtendes Plankton. Immer, wenn die Welle am Strand brach, leuchteten die kleinen Punkte wie Funken kurz in neongrün/ türkisblau auf. Das sah sehr interessant aus. Aber es waren immer nur wenige vereinzelt.
Nicht so, wie manche es vielleicht von Fotos kennen.
 
 
 
Zugegeben – enttäuscht, dass wir gestern so wenig von den Delphinen sahen, war ich schon ein wenig.
Daher starteten wir heute einen weiteren Versuch:  Dolphin and Snorkeling.
Zunächst fuhr man 1-2 Std zu den Delphinen, die waren immer irgendwo im Süden des Atolls unterwegs. Danach sollte es mit dem Schiff zu einem anderen Riff bzw. zu der Riffkante gehen, hier konnte man 1-2 Std schnorcheln, das Schiff immer in der Nähe-  um auch mal andere Fische zu sehen, als im Riff von Fihalhohi.
 Der frühe Morgen auf Fihalhohi
Nach dem Frühstück startete unsere Tour, ganz traditionell auf einem Dhoni 


Und schon bald sahen wir die Delphinschule. Es waren auch einige junge Delphine dabei, welche Spaß hatten, uns viele tolle Sprünge zu zeigen
….
 
 
 
 
 Blick nach Fihalhohi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Fotos vom schnorcheln sind leider nicht so gut geworden. Meine “gute” Unterwasserkamera hatte nach dem ersten Schnorchelgang Wasser hinter dem Display, also musste ich meine andere Kamera dafür nehmen, und die macht leider nicht so schöne Fotos….   Die Fotos vom schnorcheln gibt es später
 
 
Sonnenuntergang in der Strandbar mit kühlen Getränken, danach Abendessen, und dann Spaziergang am Strand – da ist nachts richtig Leben, die ganzen Krebse kommen alle aus ihren Löchern und wuseln am Strand rum  …..
 
 
 
 
 

 

 

 

Der nächste Tag im Paradies

 

 
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Die Verpflegung auf Fihalhohi
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Das hier ist das Hauptrestaurant und hier gibt es auch keinen Sandboden, sondern Fliesen

 

Wir hatten Vollpension, das heißt, Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Buffetform.
Morgens gab es zwei verschiedene Säfte zum Frühstück, zu allen Mahlzeiten gab es kostenlos Kaffee und Tee.
Getränke sind auf Fihalhohi sehr teuer.
Eine kleine Flasche Cola ca 4 USD ; 0,75 l Wasser still auch um die 4
USD ; 0,75 l Wasser mit Kohlensäure knapp 7 USD (!!) ; 1 Glas Bier ca
5,50 USD. (Stand 03/2015)

Seit Mai 2015 bietet Fihalhohi All incl. an

 

 Dreimal unterschiedlich gekochte Eier; 3 Min ,5 Min, 7 Min + Rührei
 


Reis und Nudeln gab es immer als Beilage, alles andere variierte und war sehr abwechslungsreich (und lecker)

 

Jeder Tisch hatte einen eigenen Tischkellner, für den gesamten Aufenthalt.
Die Betreuung am Tisch durch ihn war persönlich und sehr angenehm, alles andere als aufdringlich!

In anderen Hotels ist die Betreuung oft sehr unpersönlich, hier war es schon fast familiär.

Wir haben uns durch die tolle Betreuung auf der Insel wie zu Hause gefühlt!

 

 

Die Fußdusche, damit man den Sand nicht mit ins Zimmer nimmt.
Half aber nur bedingt, glücklicherweise kam zweimal am Tag der Roomboy

Die Strandbar, hier haben wir abends immer den Sonnenuntergang genossen 

 
 Sonnenaufgang … ein neuer Tag im Paradies fängt an ….. :)
 
 
 
 
 
 
 
 
 Die Bettdecken kunstvoll zurechtgelegt
 
 
 Inseltypische Beeteinfassung
 
Typische Architektur
 
In der Blue Lagoon Bar (“Sonnenuntergang-Bar”) ist auch innen Sandboden
 
 
Urlaub…. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Ein Schwarm großer bunter Fische jagt einen Schwarm kleiner bunter Fische – und das direkt an der Terasse vom Café
 
 
 
 
Wassersportzentrum – direkt neben der “Sonneenuntergang- Bar”
 
 
 
 
 
 
Schnorcheln auf Fihalhohi

Die Malediven sind nicht nur Überwasser einfach traumhaft, unter Wasser hat man auch das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Vor allem, wenn man an der Riffkante schnorchelt / taucht, also dort, wo das Korallenriff mehrere Meter runter tief ins Meer abfällt, ist man von so vielen bunten Fischen umgeben, so dass man oft das Gefühl hat, man befinde sich in einem exotischem Aquarium. Aber man schnorchelt weiter und weiter und weiter, über Stunden, wenn man das schafft. Und das Aquarium hört nicht auf. Immer wieder entdeckt man neue, bunte Fische, manche kommen neugierig auf einen zugeschwommen, andere verstecken sich schnell unter den Korallen.

Ich habe längst nicht alle Fische fotografiert, welche ich gesehen habe –  oft war ich zu fasziniert, dass ich es schlichtweg vergessen habe, manchmal waren die
Fische zu schnell weg, manchmal sind wir schnell weitergeschnorchelt (bei Muränen zum Beispiel oder anderen großen Fischen, die wir nicht kannten)  und leider sind auch viele Fotos nicht gut geworden …. 

Hier mal eine kleine Auswahl:

 

Ausblick beim schnorcheln auf die Insel  

 

Dieser Fisch kann Schnorchlern sehr gefährlich werden, wenn er ein Gelege hat, denn dann verteidigt er das sehr aggressiv. Auf diesem Foto sieht man am
Kopf die zusätzliche Flosse, welche mehr ein Angriffsstachel ist, außerdem ist die Schwanzflosse nicht entspannt, sondern zeigt, dass der Fisch eher angespannt ist. Er kann mit seinen Zähnen ohne Probleme ein Stückchen Haut rausbeissen

 


Der gelbe Fisch ist ein Zitronenfalterfisch

 

 

Unten links: Riesenmuschel

 

Baroness- Falterfisch