Wichtiger Hinweis zu diesem Beitrag
Dieser Dresden-Bericht stammt aus dem Jahr 2016. Den persönlichen Reisebericht habe ich bewusst so belassen. Die praktischen Infos zu Hotel, Sehenswürdigkeiten und Öffnungszeiten wurden aktualisiert. Und ja: Die Fotos sind ebenfalls von 2016 – aus einer Zeit, in der ich noch keine gute Kamera hatte und vom Fotografieren längst nicht so viel Ahnung wie heute. Genau deshalb gehört dieser Beitrag für mich auch ein kleines bisschen zur Bloggeschichte dazu.
Mit Kindern in Dresden unterwegs
In den Herbstferien 2016 bot sich mir die Gelegenheit, den Kindern die Stadt Dresden mit ihren malerischen barocken Gebäuden zu zeigen.
Unser Hotel in Radebeul bei Dresden
Donnerstagabend kamen wir in unserem Hotel an: im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre in Dresden Radebeul, nur wenige Kilometer vom Dresdner Zentrum entfernt.
Aktuelle Infos zum Hotel
Adresse:
Nizzastraße 55, 01445 Radebeul
Check-in / Check-out:
Check-in ab 15:00 Uhr
Check-out bis 12:00 Uhr
Zimmer:
Aktuell nennt das Hotel 574 Zimmer und Suiten.
Parken:
Tiefgarage mit mehr als 350 Stellplätzen, 24 Stunden geöffnet
Die aktuelle Gebühr bitte direkt vor der Buchung prüfen.
Wellness:
Innenpool, Whirlpool, Sauna und Fitnessbereich vorhanden
Offizielle Website:
Radisson Blu Park Hotel Dresden Radebeul
Damals fanden sich im Hotelzimmer-Bereich mehrere Häuser, die schön um den Hotelpark angeordnet waren. Im Zentrum stand ein großer Springbrunnen. Das hat uns wirklich sehr gefallen.
Da das Hotel keine großen Familienzimmer hatte, bekamen wir zwei Doppelzimmer nebeneinander mit einem gemeinsamen kleinen Vorflur. So konnte ich die Türen offen lassen und trotzdem hören, was die Kinder in ihrem Zimmer veranstalteten. Meine Kinder, damals sechs, sechs und neun Jahre alt, waren natürlich begeistert. Ein eigenes Zimmer, ein eigenes Bad und sogar ein eigener Fernseher nur für sie.
Die Ernüchterung kam dann allerdings bald, weil es keinen Disney Channel gab und meine Große ihre geliebte Serie nicht schauen konnte. Wobei wir natürlich nicht zum Fernsehen nach Dresden gefahren waren.
Von unseren Zimmern hatten wir einen Blick auf die Lößnitzer Weinberge, das Spitzhaus und auf den Park. Sehr idyllisch. Kaum zu glauben, dass wir nur wenige Kilometer von so einer großen Stadt entfernt waren.
Auf beiden Zimmern warteten Obstteller zur Begrüßung auf uns, außerdem Wasserflaschen, Wasserkocher sowie Tee, Kaffee und Kakao zum Aufgießen. Die Kinder wussten schon vor der Anreise, dass es im Hotel ein Hallenbad gibt. Sobald das Gepäck verstaut war, waren sie also nicht mehr zu halten.
Ich habe außerdem gesehen, dass für Kinder einiges angeboten wurde. Es gab spezielle Kindermenüs und in dem Haus, in dem unser Zimmer lag, sogar ein Spielzimmer im Untergeschoss.
Ja, hier konnte man sich wirklich wohlfühlen.

Mein Zimmer. Mit Klimaanlage und Fußbodenheizung im Bad zum Selbstregulieren. Wohlfühlfaktor direkt nach dem Betreten: 10 von 10.

Das Zimmer der Kinder.

Modernes Badezimmer mit separatem WC-Raum und allem, was man braucht.


Ausblick aus meinem Zimmer. Asche auf mein Haupt, es ist nur ein Handyfoto. Die Häuser gehörten alle zum Hotel und beherbergten Hotelzimmer, Studios und Co.

Kleine Aufmerksamkeiten in beiden Zimmern.


… auch bei den Kindern. Der Obstteller wurde am Folgetag übrigens neu aufgefüllt. Ein toller Service.

Im Zimmerpreis enthalten war an beiden Morgen auch ein Frühstück. Es wurde in Buffetform angeboten und ließ wirklich keine Wünsche offen.


Das Spielzimmer in der Villa Anna.

Wer mir damals auf Facebook gefolgt ist, hat dieses Foto schon gesehen. In der Hotellobby fand eine Messe statt. Es ging um Programme, die medizinische Notfälle simulieren. Statt einer typischen Puppe war dort ein Teddy angeschlossen, was die Kinder natürlich großartig fanden. Nach jedem Frühstück musste erst einmal geschaut werden, wie es dem Teddy ging.

Eingang zu unserem Haus. Hier befand sich das Spielzimmer und in der zweiten Etage unser Doppel-Doppelzimmer.


Eingangsbereich vom Park zum Hotel.

„Mama, der ist ja nackt!“

Blick vom Hotel nach Radebeul.

Der große Innenpool mit dem Kinderbecken im Vordergrund.
Unser erster Ausflug: Schloss Moritzburg
Unser erster Ausflug führte uns nicht direkt nach Dresden, sondern nach Schloss Moritzburg.
Viele kennen es vielleicht nicht sofort beim Namen, aber gesehen haben es die meisten ziemlich sicher schon. Es ist das Schloss aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Für uns gehört dieser Film bis heute in die Vorweihnachtszeit wie Plätzchenkrümel und zu heißer Kakao.
Schloss Moritzburg – aktuelle Infos
Öffnungszeiten Schloss:
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
letzter Einlass 16:45 Uhr
Eintritt Schloss:
Erwachsene: 12,00 €
Ermäßigt: 10,00 €
Kinder 6 bis 16 Jahre: 4,50 €
Wichtig für Familien:
Kinderwagen und große Rucksäcke sind in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt.
Offizielle Website:
Schloss Moritzburg
Schloss Moritzburg liegt sehr idyllisch auf einer kleinen künstlichen Insel mitten in einem recht flachen See. Früher war es Jagdschloss der sächsischen Fürsten, später ging es in staatlichen Besitz über.
Im Schloss befindet sich heute ein Museum, das wir damals aber nicht besucht haben.
Hier geht es zur Seite rund um den Drehort Schloss Moritzburg


Der Eingang zum Schloss, den auch Aschenbrödel genutzt hat.
Die Rampe, die sie hinaufgeritten ist, liegt auf der Rückseite. Damals war dort leider eine größere Baustelle.

Die Rampe zur Dorfseite.

Und das ist sie: die Treppe.

Der Schuh von Aschenbrödel. In Messing.


Wir machten dort unzählige Fotos und mussten natürlich direkt telefonieren. Die Mädchen wollten unbedingt meinen Eltern erzählen, wo sie gerade waren und dass ihnen der Schuh fast passte. Ich habe mich danach noch mehr darauf gefreut, mit ihnen im Winter wieder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu schauen.


Der Eingang zur Gartenseite. Man beachte bitte die Hirschgeweihe direkt unter dem Dach.

Die Rampe zur Gartenseite. Hier ist Aschenbrödel hochgeritten.

Wir liefen auf der Uferseite vom Schloss-See zurück zum Parkplatz.

Kunst am Wegesrand.


Unzählige Wasservögel flogen immer wieder über den See oder zogen auf dem Wasser ihre Bahnen. Leider regnete es etwas. Bei schönem Wetter wäre das dort wahrscheinlich noch viel traumhafter gewesen.


Damals wurden vom Parkplatz aus Rundfahrten mit der Kutsche um den See angeboten. Außerdem gibt es angrenzend ein Wildgehege, das man ebenfalls gut mit einplanen kann.
Mit Kindern in die Dresdner Altstadt
Nachmittags fuhren wir dann tatsächlich in die Innenstadt von Dresden und bummelten durch die Straßen, bis es dunkel wurde.

Der Goldene Reiter
Der Goldene Reiter in der Inneren Neustadt ist leider nur als Handyfoto aus dem fahrenden Taxi gelandet, zu Fuß haben wir es damals nicht mehr bis dorthin geschafft. Die 1736 errichtete Figur zeigt August den Starken in römischer Rüstung auf dem Weg Richtung Polen. Ihm und seinem Sohn Friedrich August II. verdankt Dresden einen großen Teil seiner barocken Pracht.


Gegenüber vom Bahnhof steht das Kugelhaus.
In der Innenstadt haben Clowns mit den Kindern herumgeflaxt und unzählige Seifenblasen gezaubert. Nach einer Weile Zuschauen durften die Kinder es selbst versuchen. Solche kleinen Dinge bleiben oft länger im Kopf als jede perfekt geplante Sehenswürdigkeit.




Dresden von oben: Kreuzkirche und Frauenkirche
Wer meine Reiseberichte regelmäßig liest, kennt meinen Hang zu Aussichtstürmen, Plattformen und überhaupt allem, wo man von oben hinunterschauen kann. In Dresden gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Wir haben uns für zwei entschieden.
Station 1: Der Aussichtsturm der Kreuzkirche
Kreuzkirche Dresden – aktuelle Turminfos
Turmaufstieg:
259 Stufen bis zur Plattform in 54 Metern Höhe
Eintritt:
Erwachsene: 7,00 €
Ermäßigt: 5,00 €
Familienticket: 15,00 €
Wichtig:
Letzter Aufstieg jeweils 30 Minuten vor Schließung
Offizielle Infos:
Aussichtsturm der Kreuzkirche
Für ein paar Euro kann man den Turm besteigen. Früher ging ich von 365 Stufen aus, aktuell nennt die Kreuzkirche 259 Stufen bis zur Aussichtsplattform. So oder so: oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick über Dresden.

Station 2: Die Frauenkirche
Direkt am Neumarkt steht die wiedererbaute Frauenkirche, eines der bekanntesten Wahrzeichen von Dresden. Die ursprüngliche Frauenkirche wurde zwischen 1726 und 1743 gebaut und im Februar 1945 zerstört. Erst Jahrzehnte später begann der Wiederaufbau.
Frauenkirche Dresden – aktuelle Besucherinfos
Offene Kirche:
Mo–Fr 10:00–11:30 Uhr und 13:00–17:30 Uhr
Sa/So wechselnde Zeiten, Änderungen jederzeit möglich
Besuch der Kirche selbst: kostenlos
Kuppelaufstieg:
November bis Februar: Mo–Sa 10:00–16:00 Uhr, So 13:00–16:00 Uhr
März bis Oktober: Mo–Sa 10:00–18:00 Uhr, So 13:00–18:00 Uhr
Eintritt Kuppel:
Erwachsene: 12,00 €
Ermäßigt: 7,00 €
Familien: 24,00 €
Schulgruppen: 4,00 € pro Person
Offizielle Website:
Frauenkirche Dresden

Der Aufstieg zur Kuppel war deutlich angenehmer als der in der Kreuzkirche. Für die ersten Stockwerke gibt es einen Fahrstuhl. Danach geht man auf einem spiralförmig ansteigenden Kuppelgang weiter und nur zum Schluss wird es noch einmal richtig stufig.

Bevor wir auf die Kuppel gingen, saßen wir erst eine Weile im Innenraum der Kirche. Es war atemberaubend. So eine imposant schöne Kirche hatte ich lange nicht gesehen.



Leider habe ich damals die Hinweise zum Fotografieren erst spät gesehen. Ich selbst habe innen nur mit dem Handy fotografiert, weil ich das Klicken der DSLR in Kirchen immer ziemlich störend finde.
Hier ein offizielles Bild, das die Schönheit des Innenraums noch besser zeigt:
Fotograf: Gunter Bähr
Nachdem wir eine ganze Weile gestaunt und natürlich auch eine Kerze angezündet hatten, ging es Richtung Kuppel.


Vom Kuppelgang hat man immer wieder schöne Einblicke in den Innenraum der Kirche.





Wunderschöne Aussicht auf die Elbe.


Der rechte Turm ist die Kreuzkirche. Dort waren wir kurz vorher noch.

Kleines Panorama.

Es war eisig kalt da oben.

Trotz des eisigen Windes blieben wir lange oben. Irgendwie konnten wir uns nicht sattsehen an diesem Panorama aus barocken Gebäuden und Elbe. Aber irgendwann gingen wir dann doch weiter, denn wir hatten noch einiges vor.


Die Elbe und das Terrassenufer. Es wurde schon früh dunkel.

Die katholische Hofkirche und im Hintergrund die Semperoper.

Da ist sie, die Semperoper.
Abendspaziergang über die Augustusbrücke
Wir überquerten die Elbe über die Augustusbrücke.




Etwas weiter weg war ein Volksfest.
Eigentlich wollte ich danach zurück, um noch die beleuchtete Semperoper zu fotografieren. Eigentlich. Aber dann standen wir plötzlich mitten in Dreharbeiten zum Dresden-Tatort. Einer der Ochsenknecht-Söhne war auch dabei. Für die Zwillinge war so ein Filmset völliges Neuland, also blieben wir natürlich eine Weile stehen und schauten zu.
Die beleuchtete Semperoper habe ich dadurch glatt vergessen. Aber dafür hatten die Kinder ein Erlebnis, das sie sicher spannender fanden als meine Wunschaufnahme. Am Set war übrigens Fotografieren verboten, und es gab mehrere Aufpasser. Irgendwie hat bei mir außerhalb des eigentlichen Sets trotzdem einmal der Selbstauslöser ausgelöst. Sachen gibt’s.

Von dort fuhren wir dann mit dem Taxi zurück zum Hotel.
Noch ein Vormittag in Dresden
Am nächsten Morgen gab es zumindest die Semperoper bei Tageslicht.


Eine Trabbi-Limousine. So etwas hatte ich bis dahin auch noch nicht gesehen.

Wir spazierten noch etwas durch Dresden, bevor es zurückging.

Der Dresdner Zwinger. Leider blieb für ihn damals keine Zeit. Also blieb automatisch genug Potenzial für einen weiteren Besuch.

Auf dem Postplatz war Markttag. Im Hintergrund das Motel One.
Toller Spielplatz in Dresden
Und jetzt noch ein Tipp für einen damals wirklich tollen Spielplatz in Dresden:
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Weitere Informationen… und der ließ abenteuerwütige Kinderherzen sofort höher schlagen.



Dann ging es aber endgültig Richtung Bahnhof. Nicht ohne noch schnell die typischen Ampelmännchen zu fotografieren.


An dem Tag unserer Heimreise fand in Dresden ein großes Fußballspiel statt, und entsprechend wimmelte es in der Stadt von Polizisten. Der Taxifahrer hatte uns schon vorgewarnt.


Fazit zu unserem Dresden-Wochenende
Dresden, wir kommen definitiv wieder. Die Stadt wird wirklich nicht ohne Grund Elbflorenz genannt. Für uns war dieser Besuch eine Mischung aus barocker Pracht, Aussicht von oben, Märchenschloss, Kirchenstaunen, Seifenblasen, Filmset und einem Hotel, in dem sich alle vier wohlgefühlt haben.

Hinweis: Dieser Bericht entstand in Kooperation mit dem 4**** Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre Dresden Radebeul. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.
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FAQ zu Dresden mit Kindern
Lohnt sich Dresden mit Kindern?
Ja, Dresden eignet sich gut für einen Städtetrip mit Kindern. Besonders spannend sind die Frauenkirche, die Aussicht von oben, die Elbe, Schloss Moritzburg und Spielplätze in der Innenstadt.
Welche Aussichtspunkte in Dresden sind mit Kindern schön?
Sehr schön sind die Kuppel der Frauenkirche und der Aussichtsturm der Kreuzkirche. Beide bieten einen tollen Blick über die Altstadt.
Ist Schloss Moritzburg mit Kindern einen Ausflug wert?
Ja, vor allem für Familien, die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mögen. Allein das Schloss und die Umgebung sind schon ein Erlebnis.
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