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Kategorie: Europa

  • Niobe-Denkmal auf Fehmarn: Naturstrand, Geschichte und unser Nachmittag am Meer

    Mein zweitliebster Strand auf Fehmarn ist der Strand am Niobe-Denkmal ganz im Norden der Insel. Genau diese Mischung aus Geschichte, Wind, Naturstrand und weitem Blick mag ich dort sehr. Der Strand ist ursprünglicher als der Südstrand, rauer auch, und genau das macht für mich seinen Reiz aus.

    Wer einen klassischen Komfortstrand mit Strandkörben, Promenade und viel Infrastruktur sucht, ist hier eher falsch. Wer Natur mag, gerne Steine sammelt, Drachen steigen lässt oder einfach am Meer sitzen möchte, ist hier dagegen genau richtig.

    Der Strand am Niobe-Denkmal

    Es ist ein Naturstrand, wird nicht durch Rettungsschwimmer überwacht und Strandkörbe gibt es hier auch nicht.

    Der Sand ist mit vielen Steinen durchsetzt, der Strand fällt nicht so seicht ins Wasser wie am Südstrand.

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    Weitere Informationen

    Hinter diesem Ort steckt natürlich auch Geschichte. Gerade das macht den Strand besonders. Man fährt nicht einfach nur an irgendeinen Küstenabschnitt, sondern an einen Platz, der bis heute an ein schweres Unglück erinnert.

    Warum Niobe?

    Am 26. Juli 1932 kenterte in Sichtweite von dem Strand das Schulschiff Niobe und riss 69 Seeleute mit in den Tod. Ursache war eine nicht vorhersehbare Gewitterböe. Das Schiff sank binnen weniger Minuten, Ursache dafür war unter anderem der Umstand, dass aufgrund der zuvor guten Wetterlage sämtliche Bullaugen und Luken geöffnet waren und das Schiff so schnell mit Wasser volllief.

    Der damalige Kommandant überlebte das Unglück, er wurde der fahrlässigen Tötung angeklagt und bekam ein Kriegsgerichtsverfahren, bei welchem er jedoch freigesprochen wurde.

    Das Wrack wurde im August 1932 gehoben und nach Kiel geschleppt. 50 Tote konnten geborgen und bestattet werden, 19 Seeleute blieben auf See.

    Nach eingehender Untersuchung wurde das Wrack im September 1933 durch einen Torpedo zerstört und versenkt, dabei war ein Großteil der Flotte anwesend.

    An jedem Jahrestag des Unterganges wird am Niobe-Denkmal ein Kranz niedergelegt.

    Das Denkmal selbst wirkt schlicht, aber genau das passt zu diesem Ort. Es steht dort nicht laut oder inszeniert, sondern erinnert still an das, was hier passiert ist.

    Das Denkmal am Strand

    Niobe-Denkmal am Strand von Fehmarn
    Das Denkmal
    Niobe-Denkmal auf Fehmarn aus der Nähe

    Praktisch ist an diesem Strand, dass er zwar natürlich und ruhig wirkt, man dort aber trotzdem nicht völlig ohne Infrastruktur dasteht. Gerade mit Kindern fand ich das angenehm.

    Hinweise für euren Besuch am Niobe

    Der Strand ist jederzeit frei zugänglich.

    Am Strand beim Niobe-Denkmal gibt es einen Campingplatz, daher gibt es auch einen Kiosk mit kleinem Supermarkt, in welchem man Snacks, Eis, Getränke oder auch warme Gerichte bekommen kann. Auch sanitäre Anlagen sind dort vorhanden. Im Wald neben dem Strand befindet sich ein schattiger weitläufiger Spielplatz.

    Ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

    Nützlich für die Planung

    Stand 2026

    Parkplatz: Parkplatz Gammendorf Strand/Niobe

    Campingplatz direkt am Strandbereich

    Kiosk / kleiner Imbiss vor Ort

    WC vorhanden

    Spielplatz im Wald direkt beim Campingplatz

    Schon der Weg vom Parkplatz Richtung Strand gefiel mir. Diese Mischung aus Dünen, Grün und dem offenen Blick aufs Meer hat etwas angenehm Unaufgeregtes.

    Ankommen am Naturstrand

    Strandbereich am Niobe-Denkmal auf Fehmarn
    Naturstrand am Niobe-Denkmal mit Blick aufs Meer
    Grüne Landschaft direkt am Strand beim Niobe-Denkmal
    Sehr viel grün fast bis zum Meer

    Was ich an diesem Strand besonders mag: Er wirkt weiter, ruhiger und natürlicher als viele andere Ecken auf Fehmarn. Dazu kommt dieser Blick übers Wasser. An klaren Tagen schaut man tatsächlich bis nach Dänemark.

    Der Blick übers Wasser

    Strand am Niobe-Denkmal auf Fehmarn
    Küstenlandschaft am Niobe-Denkmal auf Fehmarn
    Meerblick am Strand beim Niobe-Denkmal
    Naturstrand und Meer am Niobe-Denkmal
    Blick von Fehmarn Richtung Lolland in Dänemark
    Blick rüber nach Lolland, Dänemark. Dort ist der Hafen Rodbyhaven, von Puttgarden auf Fehmarn fahren täglich die Autofähren rüber, ca. 45 Minuten dauert die Überfahrt.

    Natürlich blieb es nicht beim Herumlaufen und Gucken. Irgendwann hatten wir unseren Platz gefunden und machten es uns erst einmal gemütlich.

    Unser Nachmittag am Meer

    Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, breiteten wir erst einmal unsere Picknickdecke in den Dünen aus. Von dort aus hatten wir einen schönen Blick auf das Meer und den Strand. Genau solche Momente mag ich sehr: einfach sitzen, durchatmen und das Meer anschauen, ohne dass es viel Programm braucht.

    Mit meiner Jüngsten ließ ich noch den Drachen steigen. Bei dem Wind dort oben ging das wunderbar, und es passte einfach perfekt zu diesem Strand. Während der Drachen über uns kreiste, roch es nach Meer, es war angenehm sonnig und für einen Moment war alles ganz leicht.

    Wind, Drachen und Picknickdecke

    Es war windig an dem Tag, als wir dort waren, also ideales Wetter, um unseren Drachen steigen zu lassen.

    Drachensteigen am Strand beim Niobe-Denkmal
    Kinder am Naturstrand beim Niobe-Denkmal

    Irgendwann meldete sich dann doch der kleine Hunger. Also holten wir uns eine Stärkung vom Imbiss am Campingplatz. Für die Kinder gab es etwas Kleines zu essen, für uns etwas zu trinken, und damit war die Laune sowieso gesichert.

    Stärkung aus dem Imbiss

    Gerade an so einem Naturstrand fand ich das praktisch. Man hat nicht das Gefühl von großem Trubel, muss aber eben auch nicht alles von zu Hause mitschleppen.

    Danach wurde natürlich wieder gebaut. Die Kinder waren sofort im Sand beschäftigt, sammelten Steine und machten daraus ihre Burg weiter. Die Steine aus dem Sand wurden mit verbaut, und am Ende verbanden sie sogar die Mädchenburg und die Jungsburg miteinander.

    Sandburg am Niobe-Strand auf Fehmarn
    Kind mit Sonnenhut am Strand beim Niobe-Denkmal
    Doppelt behütet hält besser ;-) :-D

    Meine Begleitung und ich machten es uns in der Zeit auf der Picknickdecke bequem und genossen einfach die Sommersonne. Genau das mochte ich an diesem Nachmittag so sehr: Die Kinder waren beschäftigt, der Strand war weit und ruhig, und wir konnten einfach da sitzen und den Moment genießen.

    Sandburgen und Sommersonne

    Eigentlich wollten wir irgendwann zurück zur Ferienwohnung. Wir mussten noch einkaufen und wollten abends noch gemeinsam kochen. Der Plan stand also eigentlich längst.

    Aber wie das mit Kindern eben so ist: Kurz bevor wir wirklich loswollten, entdeckten sie noch den Spielplatz im Wald neben dem Strand. Und damit war klar, dass aus dem schnellen Aufbruch erst einmal nichts werden würde.

    Zum Schluss noch auf den Spielplatz

    Praktisch fanden wir auch den Spielplatz im Wald direkt am Campingplatz. Gerade wenn Kinder nach dem Strand noch nicht genug haben, ist das eine gute Kombination.

    Spielplatz im Wald beim Niobe-Denkmal auf Fehmarn
    Der Spielplatz im Wald, direkt am Campingplatz
    Waldspielplatz nahe dem Niobe-Denkmal

    Die Kinder tobten dort noch eine ganze Weile, rutschten, kletterten und wollten natürlich noch längst nicht nach Hause. Also saßen wir noch ein bisschen im Schatten, sahen ihnen zu und nahmen es, wie es kam. Manchmal sind gerade diese ungeplanten Verlängerungen am Ende die schönsten Momente.

    Irgendwann schafften wir es dann aber doch zurück zur Ferienwohnung. Es musste noch eingekauft werden, und gekocht werden wollte schließlich auch noch. Ein voller, aber richtig schöner Nachmittag am Meer lag hinter uns.

    Nach so einem Nachmittag passt ein kurzer Schluss ganz gut. Denn am Ende ist der Strand am Niobe-Denkmal genau das, was wir dort erlebt haben: unkompliziert, schön und angenehm unaufgeregt.

    Fazit: Naturstrand mit Geschichte

    Der Strand am Niobe ist ein Naturstrand ohne Strandkörbe oder Sonnenschirme. Es gibt die Möglichkeit, aufs WC zu gehen und sich kleine Snacks oder Getränke zu holen.

    Ansonsten ist es einfach ein schöner Strand für einen Tag am Meer. Wer es etwas natürlicher mag und keinen durchgestylten Komfortstrand braucht, ist hier genau richtig.

    Wenn du auf Fehmarn noch mehr entdecken möchtest, findest du hier meine große Übersicht mit weiteren Ausflugstipps auf der Insel.


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  • Leuchtturm Flügge Fehmarn: Aussicht, Strand und Besuch mit Kindern

    Leuchtturm Flügge Fehmarn: Aussicht, Strand und Besuch mit Kindern



    Leuchtturm Flügge auf Fehmarn: Aussicht über die Westküste

    Der Leuchtturm Flügge gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Fehmarn.
    Der rot-weiße Turm steht an der Westküste der Insel zwischen Feldern, Deich und Naturstrand.
    Besucher können den Leuchtturm besteigen und von der Aussichtsplattform weit über die Ostsee blicken.
    Wir haben den Leuchtturm Flügge während unseres Aufenthalts auf Fehmarn mit den Kindern besucht.

    Besucherinfos Leuchtturm Flügge

    Adresse
    Leuchtturm Flügge
    23769 Fehmarn

    Öffnungszeiten (Stand 2026)
    April – Oktober
    Dienstag – Sonntag: 10:00 – 17:00
    Montag: Ruhetag

    Wintermonate
    keine Besichtigung möglich

    Eintrittspreise (Stand 2026)
    Erwachsene: 4 €
    Kinder: 2 €

    Stufen zur Aussichtsplattform
    162

    Höhe des Turms
    37,5 Meter

    Offizielle Website
    leuchtturm-fluegge.de


     
     

    Der Leuchtturm Flügge

    Leuchtturm Flügge Fehmarn

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    Weitere Informationen

    Erbaut wurde der 37,5 Meter hohe Leuchtturm Flügge 1914 und ist seit 1916 im Dienst.
    Jeden Tag, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, beginnt die Lampe zu blinken und ist über 30 Kilometer weit zu sehen.
    Seit 1977 geschieht dies voll automatisch, einen Leuchtturmwärter gibt es nicht mehr.

    Der Leuchtturm Flügge ist der einzige zur Besichtigung freigegebene Leuchtturm auf Fehmarn.

    Wer den Turm erklimmen möchte, muss 162 Stufen bis zur Aussichtsplattform steigen.
    Einen Aufzug gibt es natürlich nicht.

    Man kann nicht direkt bis zum Leuchtturm fahren.
    Etwa 1,5 km vorher befindet sich ein Parkplatz.
    Dort kann man sich fahrbare Untersätze mieten. Klare Empfehlung meinerseits, wenn man mit Kindern unterwegs ist. 

    Die Kinder hatten aber richtig Spaß mit diesem „Tretauto“, wie sie es nannten.

    Leuchtturm Flügge Weg
    Treppenhaus Leuchtturm Flügge

    Das Treppenhaus vom Leuchtturm – den Drehwurm gab es gratis.

    Aussicht Leuchtturm Flügge
    Aussicht Ostsee

    Bei gutem Wetter kann man sogar bis nach Dänemark sehen.

    Kitesurfer Fehmarn
    Westküste Fehmarn
    Spielplatz Leuchtturm Flügge

    Spielplatz und Garten – etwas rechts außerhalb des Fotos befindet sich auch eine kleine Snackbar.

    Reh Fehmarn

    Die Kinder entdeckten ein Reh auf dem Acker.

    Leuchtturm Flügge Landschaft
    Leuchtturm Flügge Umgebung
    Die Fehmarnsundbrücke
     
    Heiraten Leuchtturm Flügge

    Ob Kati wohl Ja gesagt hat?

    Auf dem Leuchtturm Flügge kann man übrigens auch heiraten.
    Informationen zu Hochzeiten im Leuchtturm

    Snackbar Leuchtturm Flügge
     
    Es bezog sich immer mehr. 
    Wir kauften uns bei der Snackbar ein Eis. Die Kinder hätten ohne dieses Eis „Auf keinen Fall den anstrengenden Rückweg geschafft“ 
     
    Weg Parkplatz Leuchtturm Flügge
     
    Fehmarn Küste
     
    Das Eis zeigte Wirkung, die Kinder wollten zwischendurch sogar freiwillig laufen! 
     
    Fehmarn Natur

    Die Zwillinge wollten irgendwann einfach laufen. Das Tretauto war ihnen zu langsam. Meine Beine waren da allerdings längst an dem Punkt angekommen, an dem sie mir diesen Ausflug noch am nächsten Tag übelnahmen.
    Erst die rund 1,5 Kilometer Pedatetreterei, dann die 162 Stufen hoch und wieder runter. Und dann in Rekordgeschwindigkeit zurück zum Parkplatz. Wegen der Regenwolke.

    Ganz eingeholt hat sie uns übrigens doch noch, aber da waren wir schon fast wieder am Auto. 

    Rückweg bei aufziehendem Regen am Leuchtturm Flügge

    Nützlich für die Planung

    Offizielle Website des Leuchtturms:
    leuchtturm-fluegge.de


    Jimi Hendrix und das Festival bei Flügge

    Ganz in der Nähe gibt es übrigens auch den Jimi-Hendrix-Gedenkstein. Wegen des Regens haben wir ihn damals nicht mehr besucht.

    Warum ausgerechnet dort auf Fehmarn ein Gedenkstein für ihn steht?
    Vom 4. bis 6. September 1970 fand am Leuchtturm Flügge das Love-and-Peace-Festival statt. Rund 25.000 Besucher kamen damals nach Fehmarn, und auch Jimi Hendrix trat dort auf.

    Es war sein letzter Auftritt. Wenige Tage später, am 18. September 1970, starb er in London.


    Auch spannend auf Fehmarn: Ausflugsziele bei Regen mit Kindern

    Wenn das Wetter auf Fehmarn einmal nicht mitspielt, gibt es zum Glück mehrere gute Ausweichziele für Familien. Gerade mit Kindern fand ich diese drei Orte besonders sinnvoll.

    Drei gute Ziele bei Regen auf Fehmarn

    Meereszentrum Fehmarn
    Aquarium, Haitunnel und viele Meeresbewohner. Gerade mit Kindern ein starkes Ausflugsziel bei Regen.

    Galileo Wissenswelt Fehmarn
    Mitmach-Museum mit Naturkunde, TechnikWelt und Dunkelexperiment. Für Familien eines der spannendsten Indoor-Ziele der Insel.

    Hallenbad FehMare und U-Boot-Museum
    Das FehMare am Südstrand ist ideal für Familien mit Kindern. Für ältere oder interessierte Kinder ist auch das U-Boot-Museum in Burgstaaken spannend.



     

     


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  • Meereszentrum Fehmarn mit Kindern: Haitunnel, Haie und Aquarium

    Meereszentrum Fehmarn mit Kindern: Haitunnel, Haie und Aquarium

    Das Meereszentrum Fehmarn gehört zu den beliebtesten Indoor-Ausflugszielen auf der Ostseeinsel. Besucher können hier Haie, Clownfische, Korallenriffe und viele tropische Meeresbewohner entdecken. Besonders beeindruckend ist der große Haitunnel im 3-Millionen-Liter-Ozeanbecken. Hier zeige ich euch meine persönlichen Eindrücke vom Besuch im Aquarium auf Fehmarn mit Kindern.


    Lohnt sich das Meereszentrum Fehmarn mit Kindern? 

    Klares Ja. Ich war mit meinen 3 Kindern da (Alter zwischen 7 und 10) und sie fanden das Aquarium sehr spannend, haben sich vieles durchgelesen und zu diesem Zeitpunkt entstand zum ersten mal der kleine Gedanke, diese wundervolle und bunte Unterwasserwelt einmal in Natura zu sehen. 
    Dieser kleine Gedanke wuchs zu einem großen Traum, welchen wir uns 2025 mit der Reise nach Australien erfüllten. 

     


    Meereszentrum Fehmarn mit Kindern: Aquarium, Haitunnel und Haie

    Das Meereszentrum Fehmarn ist eines der bekanntesten Indoor-Ausflugsziele der Insel. Gerade bei Regen ist das Aquarium mit dem großen Haitunnel ein starkes Ziel für Familien. In diesem Beitrag findest du meinen ursprünglichen Erfahrungsbericht mit vielen Fotos sowie ergänzend aktuelle Besucherinformationen.

    Auch spannend, nicht nur bei Regen

    Ganz in der Nähe liegt auch die
    Galileo Wissenswelt Fehmarn.
    Dort waren wir ebenfalls mit den Kindern und ich habe dazu einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit Tipps geschrieben.

    Eintrittspreise und Öffnungszeiten

    Adresse
    Gertrudenthaler Straße 12
    23769 Fehmarn

    Öffnungszeiten (Stand 2026)
    05. März bis Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr
    November bis 04. März: 11:00 – 17:00 Uhr
    24.–26. Dezember: geschlossen
    01. Januar: geschlossen

    Letzter Einlass
    05. März bis Oktober: 16:30 Uhr
    November bis 04. März: 15:30 Uhr

    Eintrittspreise (Stand 2026)
    Erwachsene: 12 €
    Ermäßigt: 10 €
    Kinder 0–3 Jahre: frei
    Kinder 4–15 Jahre: 8 €

    Wichtig für den Besuch
    Hunde sind nicht erlaubt.
    Das Meereszentrum ist für Rollstuhlfahrer geeignet und verfügt über geeignete WC-Einrichtungen.
    Wenn im Schwerbehindertenausweis ein „B“ oder ein „H“ eingetragen ist, erhält eine Begleitperson freien Eintritt.

    Offizielle Website
    meereszentrum.de

    Unser Besuch im Meereszentrum Fehmarn

    Es regnete,… mal wieder ….. also entschieden wir uns mal wieder für eine Indoor-Aktität. Da mein Sohn leider vom Arzt ein Verbot fürs schwimmen bekommen hatte, fiel unsere Wahl auf das Meereszentrum in Burg.
    Dort war ich schon ein paar mal und wollte meinen Kindern den Haitunnel und natürlich auch den Rest vom Meereszentrum einmal zeigen.

    Was erwartet den Besucher im Meereszentrum Fehmarn?

    Im Grunde ist das Meereszentrum auch ein Aquarium, wie es sie in vielen großen Städten gibt.
    Aber ein Besuch lohnt sich hier auf jeden Fall!

    Die Artenvielfalt und die Größe ist beachtlich.

    Es gehört zu den größten Aquarienanlagen Europas!

    Auf 3000 qm Fläche gibt es 35 Einzelaquarien sowie ein 3-Millionen-Liter Ozean-Aquarium, durch welches unten hindurch ein Glastunnel führt.
    In diesem riesigen Becken befinden sich die großen Haie.

    Und 1998 wurde das Meereszentrum als größtes tropisches Aquarium Deutschlands ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen, seitdem wurde die Anlage aber noch einmal vergrößert.
    Und vor allem das riesige Becken über mehrere Etagen ist einmalig.

    In den Einzelaquarien kann man zB Clownfische und Seepferdchen, aber auch Muränen, Kugelfische, Krebse, Seesterne oder komplette Korallengärten mitsamt ihren Bewohnern anschauen.

    Man lernt sehr viel über das Leben unter Wasser und auch darüber, wie die Fische leben. Es gibt teilweise auch Infofilme oder Anschaungsexponate von Tieren, welche man nicht in so einem Meereswasserzentrum halten kann, zB der Walhai, Sägehai oder Hammerhai. Letzteren haben wir in Natura in Florida gesehen, allerdings war das noch ein Baby-Hammerhai, direkt am Pier von Fort Myers Beach am Golf von Mexiko.

    Mein Sohn ist großer Hai – Fan und vor allem aus dem Infobereich über Haie war er kaum noch wegzubekommen.

    Nemo gefunden!!!

    Dori auch :-)


    Mich erinnerte das sofort an unsere Schnorcheltouren auf den Malediven.

    Später waren wir auch zweimal am Great Barrier Reef in Australien schnorcheln.


    Der Haitunnel

    Das Highlight im Meereszentrum ist der Haitunnel.

    Man läuft durch einen Glastunnel unter dem riesigen Ozeanbecken hindurch – über einem schwimmen Haie durch rund drei Millionen Liter Wasser.

    Der Haitunnel

    Man steht unter 3 Millionen Liter Wasser und über dem Kopf schwimmt ein Hai. 
    Oder ein Rochen und es scheint, als schaue er genauso neugierig zurück

    Weiter ging es zu den weiteren Aquarium und zu einem weiteren Einblick in das riesige Hai – Aquarium

    Das ist ein kleiner Riffhai

    Ergänzung: Riffhaie in freier Natur

    Beim Schnorcheln auf den Malediven und später auch im Great Barrier Reef haben wir tatsächlich Riffhaie gesehen. Das ist ein seltsames Gefühl, wenn man nach vorne schaut und plötzlich ein Hai auftaucht.

    Riffhaie bleiben deutlich kleiner als viele große Haiarten. Menschen gehören nicht zu ihrer natürlichen Beute und Begegnungen beim Schnorcheln sind in der Regel ungefährlich.


    FAQ: Häufige Fragen zum Meereszentrum Fehmarn

    Ist das Meereszentrum mit Kinderwagen begehbar?

    Das Meereszentrum ist barrierearm und für Rollstuhlfahrer geeignet. Dadurch ist ein Besuch mit Kinderwagen grundsätzlich ebenfalls gut machbar.

    Wie viel Zeit sollte man einplanen?

    Für einen entspannten Besuch mit Kindern würde ich ungefähr 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

    Gibt es Wickelmöglichkeiten?

    Offiziell genannt werden geeignete WC-Einrichtungen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr, da ich darauf nicht mehr so geachtet habe.
    Wenn euch eine Wickelmöglichkeit besonders wichtig ist, würde ich vor dem Besuch sicherheitshalber kurz direkt dort nachfragen.

    Gibt es ein Restaurant oder Bistro?

    Ich meine, es gab ein kleines Cafe, bin mir aber nicht mehr sicher.
    Auf der offiziellen Website konnte ich kein eigenes Restaurant eindeutig bestätigt finden. Deshalb würde ich ein paar Snacks und Getränke mitnehmen. 

    Welche Tiere sind die bekanntesten Bewohner?

    Am bekanntesten sind natürlich die Haie im Ozeanbecken und im Haitunnel. Dazu kommen Clownfische, Seepferdchen, Muränen, Kugelfische, Seesterne, Krebse und viele weitere tropische Riffbewohner.




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  • Galileo Wissenswelt Fehmarn mit Kindern: Naturkunde, TechnikWelt und Dunkelexperiment

    Galileo Wissenswelt Fehmarn mit Kindern: Naturkunde, TechnikWelt und Dunkelexperiment

     


    Galileo Wissenswelt Fehmarn: Naturkunde, TechnikWelt, Übersee und Dunkelexperiment


    Galileo Wissenswelt Fehmarn mit Kindern: ein Ausflug, von dem meine Kinder heute noch reden

    Unbedingt empfehlen möchte ich euch auf Fehmarn die Galileo Wissenswelt. Gerade mit Kindern ist sie für mich eines der stärksten Ausflugsziele der Insel. Viele Jahre sind seit unserem Besuch vergangen, aber meine Kinder schwärmen noch immer von diesem tollen Mitmach-Museum. Das sagt eigentlich schon alles.

    Gerade bei schlechtem Wetter auf Fehmarn sind solche Indoor-Ausflugsziele Gold wert. Wenn Wind und Regen über die Ostsee ziehen und der Strand ausnahmsweise keine gute Idee ist, ist die Galileo Wissenswelt eine richtig gute Alternative. Dort wird nicht nur geguckt, sondern ausprobiert, gestaunt, gelacht und ganz nebenbei eine Menge gelernt.

    Im Grunde ist die Galileo Wissenswelt nicht nur ein einzelner Ort, sondern ein Verbund aus mehreren Bereichen. Aktuell gehören laut offizieller Fehmarn-Seite die BioWelt und die TechnikWelt in Burg dazu, außerdem Übersee und das Dunkelexperiment in Burgstaaken. Kombi-Tickets gibt es vor Ort. Genau diese Mischung machte den Ausflug für uns so spannend, weil sich der Tag eben nicht wie ein klassischer Museumsbesuch anfühlte, sondern wie ein großes Entdecken, Ausprobieren und Staunen.

    Nützlich für die Planung

    Galileo Wissenswelt: galileo-fehmarn.de
    Fehmarn Tourismus: fehmarn.de
    Übersee: fehmarn.de
    Dunkelexperiment: dunkelexperiment.de

    Mehr Fehmarn auf meinem Blog

    Weitere Fehmarn-Berichte sammle ich auf meiner Übersichtsseite:
    Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge



     

    Naturkunde

    Im Naturkunde-Bereich beginnt der Rundgang mit einer Zeitreise durch den Beginn des Lebens auf unserem Planeten. Es gibt Fossilien zum Anschauen und Anfassen. Danach geht es durch die Welt der Dinosaurier, gefolgt von einem Spaziergang durch die Eiszeit mit echten Mammutfossilien und Steinwerkzeugen.

    Besonders spannend wurde es dann beim begehbaren Vulkan und beim Erdbebensimulator. Dort merkte man sehr direkt, welche Kraft in solchen Naturereignissen steckt. Genau solche Stationen sind es, die Kindern im Kopf bleiben. Und Erwachsenen übrigens auch.

    Später ging es weiter zu Insekten, zur Entwicklung des Menschen und zu einem medizinischen Bereich. Gerade die historischen medizinischen Instrumente fanden wir sehr spannend. Lernen fühlte sich dort nicht nach Lernen an, eher nach Staunen mit Nebenwirkung.

    Aktueller Stand 03/2026

    Adresse
    Mummendorfer Weg 11b
    23769 Fehmarn OT Burg

    Eintrittspreise
    Erwachsene: 14,50 €
    Kinder ab 4 Jahren: 13,00 €
    Gruppen: 13,00 €
    4er-Kombi-Ticket: 26,00 € pro Person
    2er-Kombi-Ticket: 17,50 € pro Person

    Öffnungszeiten
    Januar bis März: Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr
    Ab 28. März bis Juni: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    Juli und August: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
    September: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    Oktober: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    November und Dezember: Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr
    27. Dezember bis erster Sonntag im Januar: täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
    24. Dezember: geschlossen

    Eingangsbereich Naturkunde in der Galileo Wissenswelt auf Fehmarn

    Dieser nette Zeitgenosse begrüßte die Besucher am Eingang.

    Exponat zum Anfassen in Naturkunde auf Fehmarn

    Und ja, das durfte man sogar anfassen.

    Megalodon-Kiefer in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Der Kiefer eines Megalodon. Mein Sohn interessiert sich sehr für Haie und das war sein Highlight 

    Ausstellungsbereich Naturkunde in der Galileo Wissenswelt

    Weitere Exponate in Naturkunde auf Fehmarn

    Triceratops – Schon seit meiner Kindheit mein Lieblingsdino

    Ausstellung in Naturkunde auf Fehmarn

    Der nächste Bereich – Geschichte zum durch-laufen 

    Interaktive Naturkunde-Ausstellung auf Fehmarn

    Sternzeichen-Ausstellung in der Galileo Wissenswelt auf Fehmarn

    Das Sternzeichen von den Kindern und von mir. Und von dem Papa meiner Kinder übrigens auch.

    Weiter ging es mit Biologie – aber zum Anfassen und erkunden.

    Ausstellung zum menschlichen Körper in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    „Mama, und wir waren sogar zu zweit in deinem Bauch! Der muss ja riesig gewesen sein.“ Ja. War er.

    Biologie-Ausstellung in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    So macht Biologieunterricht Spaß.

    Außenbereich der Galileo Wissenswelt auf Fehmarn

    Es gibt auch noch einen großen Außenbereich 

    Im Außenbereich konnten wir Gold schürfen ausprobieren. Das sah deutlich leichter aus, als es tatsächlich war. Gefunden wurden kleine vergoldete Steinchen, die in ein Röhrchen gesammelt wurden. Gegenüber konnten wir außerdem in Sand, Erde und Kies nach Edelsteinen suchen. Solche Stationen sind natürlich genau das, was Kinder lieben. Ein bisschen Schatzsuche geht schließlich immer.

    Gold schürfen in der Galileo Wissenswelt auf Fehmarn

    Goldwasch-Station in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Gefundene Edelsteine in der Galileo Wissenswelt auf Fehmarn

    Das war unsere Ausbeute. Die schönsten zehn durften bleiben.

    Passender Lesetipp

    Ein paar Jahre später haben wir wieder nach Gold gesucht, dieses mal aber in einem kleinen (kalten) Bergbach. Sehr schönes Erlebnis für die ganze Familie 

    Goldgräberdorf in Heiligenblut am Großglockner.  



    Mein Fazit 

    Naturkunde war für uns deutlich mehr als nur Fossilien und Schautafeln. Gerade die Mischung aus Anschauen, Anfassen und Ausprobieren funktionierte mit Kindern richtig gut. Wer Kinder hat, die sich für Dinosaurier, Vulkane, den menschlichen Körper oder einfach für spektakuläre Dinge interessieren, liegt hier genau richtig.



    TechnikWelt

    Die TechnikWelt war das umfangreichste und bei meinen Kindern, und ehrlich gesagt auch bei mir, der Favorit von allen Bereichen. Drei Stunden vergingen dort wie nichts. Wäre irgendwann nicht Schluss gewesen, wären wir locker noch länger geblieben.

    Hier gilt tatsächlich: Verstehen durch Begreifen. Genau das ist dort toll umgesetzt. Technik, Mechanik, Mathematik, Akustik, Optik und Elektrizität werden nicht einfach erklärt, sondern man probiert alles selbst aus. Man zieht, dreht, balanciert, knobelt, hängt irgendwo halb in einer Vorrichtung und merkt erst danach, dass man gerade Physik gemacht hat.

    Falls ihr auf Fehmarn nur Zeit für einen einzigen Bereich der Galileo Wissenswelt habt, würde ich mit Kindern ganz klar die TechnikWelt empfehlen.

    Aktueller Stand 03/2026

    Adresse
    Mummendorfer Weg 11b
    23769 Fehmarn OT Burg

    Eintrittspreise
    Erwachsene: 14,50 €
    Kinder ab 4 Jahren: 13,00 €
    Gruppen: 13,00 €
    4er-Kombi-Ticket: 26,00 € pro Person
    2er-Kombi-Ticket: 17,50 € pro Person

    Öffnungszeiten
    Januar bis März: Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr
    Ab 28. März bis Juni: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    Juli und August: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
    September: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    Oktober: täglich 10:30 bis 17:30 Uhr
    November und Dezember: Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr
    27. Dezember bis erster Sonntag im Januar: täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
    24. Dezember: geschlossen

    TechnikWelt in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Es gab zum Beispiel einen großen Bereich rund um Mathematik und Logik. Viele Knobeltische luden dazu ein, Rätsel zu lösen. Was das im Detail alles mit Technik zu tun hatte, war mir nicht an jeder Station sofort klar. Spaß gemacht hat es trotzdem. Danach wurden allerdings erst einmal die Hände desinfiziert. Da bin ich altmodisch gründlich.

    Knobelstationen in der TechnikWelt auf Fehmarn

    Interaktive Technikstation in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Was das ist? Das nächste Bild erklärte es. Sehr interessant.

    Ausstellung zur Erdgeschichte in der TechnikWelt auf Fehmarn

    Experimentierstation in der TechnikWelt Fehmarn

    Technik-Ausstellung in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Mitmachstationen in der TechnikWelt auf Fehmarn

    Weitere Experimente in der TechnikWelt Fehmarn

    Beliebtes Ausstellungsstück in der TechnikWelt auf Fehmarn

    Interaktive Station in der TechnikWelt Fehmarn

    Das war eines meiner Lieblingsausstellungsstücke. Da hing ich selber ziemlich oft dran.

    Experimentierbereich in der TechnikWelt Fehmarn

    Technik-Ausstellung für Kinder in der Galileo Wissenswelt Fehmarn

    Weitere Mitmachstation in der TechnikWelt auf Fehmarn

    Mein Fazit

    Die TechnikWelt war für uns das absolute Highlight. Wer Kinder hat, die nicht nur gucken, sondern selbst ausprobieren wollen, sollte hier unbedingt hin. Genau solche Orte machen einen Familienausflug rund. Und genau deshalb schwärmen meine Kinder bis heute davon.



    Übersee

    Übersee in Burgstaaken war für uns der klassischste Teil der Galileo Wissenswelt. Viele Exponate aus aller Welt, deutlich weniger Mitmach-Charakter als in Naturkunde und Technik, dafür aber viele Eindrücke aus anderen Kulturen.

    Ganz ehrlich: Im direkten Vergleich zu den anderen Bereichen waren wir dort relativ schnell durch. Meine Kinder fanden einiges interessant, aber der Funke sprang dort nicht so über wie in den Mitmach-Bereichen. Das ist keine Kritik, eher eine Einordnung. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist und priorisieren muss, würde ich persönlich Technik und Naturkunde höher setzen.

    Aktueller Stand 03/2026

    Adresse
    Hafenstraße 69
    23769 Fehmarn OT Burgstaaken

    Eintrittspreise
    Kombi-Tickets: vor Ort erhältlich
    Einzelpreise: bitte aktuell direkt beim Anbieter prüfen

    Öffnungszeiten
    Aktueller Hinweis: Die offizielle Fehmarn-Seite bestätigt, dass Übersee weiterhin zur Galileo Wissenswelt gehört.
    Für die Öffnungszeiten verweist Fehmarn direkt auf die Anbieterseite.
    Im Winterbetrieb finden sich online widersprüchliche Angaben.
    Darum bitte die Zeiten vor dem Besuch am selben Tag noch einmal prüfen.

    Übersee in Burgstaaken auf Fehmarn

    Ausstellungsraum in Übersee auf Fehmarn

    Exponate in Übersee auf Fehmarn

    Kulturelle Exponate in Übersee Burgstaaken

    Schrumpfköpfe in Übersee auf Fehmarn

    Die Schrumpfköpfe fanden meine Kinder ziemlich gruselig. Verständlich. Das ist einer dieser Momente, in denen ein Museumsbesuch plötzlich sehr konkret wird und Geschichte nicht mehr nur nach Texttafel aussieht.

    Weitere Exponate in Übersee auf Fehmarn

    Ausstellungsstück in Übersee Burgstaaken

    Opiumbett in Übersee auf Fehmarn

    Ein Opiumbett aus China. Aufwendig gearbeitet und geschichtlich sehr interessant 

    Terrakotta-Armee in Übersee auf Fehmarn

    Die Terrakotta-Armee kennt man. Irgendwann möchte ich sie einmal in real sehen. China steht ohnehin weit oben auf meiner Bucketlist 

    Weitere Ausstellung in Übersee auf Fehmarn

    Innenraum von Übersee in Burgstaaken

    Ausstellung zu Kulturen der Welt in Übersee auf Fehmarn

    Mein Fazit

    Übersee war für uns der ruhigere Teil dieses Ausflugs. Für Erwachsene oder ältere Kinder, die sich für Kulturen und historische Exponate interessieren, ist das spannend. Mit kleineren Kindern würde ich diesen Bereich eher als Zusatz sehen und nicht als Hauptgrund für den Besuch.



    Dunkelexperiment

    Das Dunkelexperiment war etwas ganz Besonderes, weil man dort im übertragenen Sinn einen seiner Sinne am Eingang abgibt: das Sehen. Man bekommt eine Augenmaske und einen Blindenstock und bewegt sich dann durch eine Welt, in der andere Sinne plötzlich wichtig werden.

    Man tastet sich durch verschiedene Räume, muss sich orientieren, hört intensiver, riecht bewusster und merkt schnell, wie sehr man sich im Alltag auf die Augen verlässt. Wer sich unwohl fühlt, kann die Maske jederzeit abnehmen. Das macht den Besuch auch für Kinder machbar.

    Dazu gibt es einen helleren Bereich mit Stationen rund um Einschränkungen und Hilfsmittel. Ein Rollstuhlparcours und weitere praktische Aufgaben sorgen dafür, dass das Thema nicht abstrakt bleibt. Spannend war das auf jeden Fall. Teilweise aber auch beklemmend. Genau deshalb blieb es so hängen.

    Aktueller Stand 03/2026

    Adresse
    Hafenstraße 71
    23769 Burgstaaken

    Eintrittspreise
    Bitte aktuell direkt auf der Anbieterseite prüfen

    Öffnungszeiten
    Winter: Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr
    Weitere Saisonzeiten: laut Anbieter je nach Ferien und Zeitraum abweichend
    Wichtiger Hinweis: Die offizielle Galileo-Seite und die eigene Seite des Dunkelexperiments sind im Winterbetrieb nicht ganz deckungsgleich.
    Darum bitte vor dem Besuch tagesaktuell prüfen.

    Eingangsbereich des Dunkelexperiments auf Fehmarn

    Rollstuhl-Ausstellung im Dunkelexperiment auf Fehmarn

    „Mama, guck mal, so einen Rollstuhl hatte Clara, die Freundin von Heidi.“ 

    Mitmachbereich im Dunkelexperiment auf Fehmarn

    „Ich wusste gar nicht, wie schwierig schon kleine Hindernisse mit dem Rollstuhl sind“  „Das geht echt ganz schön in die Arme“  „Ich glaube dass die Welt da draußen für viele Rollstuhlfahrer nicht einfach ist“ 

    Ausstellung im Dunkelexperiment in Burgstaaken

    Mein Fazit

    Das Dunkelexperiment war für uns kein lauter Spaß-Ausflug, sondern etwas, das wirklich Eindruck hinterließ. Genau deshalb fand ich es stark. Es ist anders als die anderen Bereiche, ernster, dichter und stellenweise beklemmend. Aber gerade das macht es so besonders. Und es sensibilisiert. Auch wichtig in einer Zeit, in der gefühlt immer mehr der Ellenbogen und das eigene-ich regiert … 



    Mein Eindruck von der Galileo Wissenswelt

    Die Galileo Wissenswelt gehört für mich ganz klar zu den besten Ausflugszielen auf Fehmarn, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Vor allem an Tagen mit schlechtem Wetter ist sie ein richtig starkes Ziel, weil dort mehrere Bereiche zusammenkommen und Kinder sich nicht nur durch Räume schieben lassen müssen, sondern wirklich etwas erleben.

    Naturkunde und TechnikWelt fanden wir großartig. Übersee war bei uns der ruhigere Teil, das Dunkelexperiment dagegen etwas, das man so schnell nicht vergisst.
    Am meisten Spaß hatten die Kids definitiv in der Technik-Welt 

    Der Bericht selbst ist älter, die Infos habe ich für euch aber auf den Stand von 03/2026 gebracht. Wo die offiziellen Seiten bei Preisen oder Winterzeiten keine saubere eindeutige Angabe liefern, habe ich das offen kenntlich gemacht. Lieber ehrlich als später Ärger vor Ort.

    Weitere Fehmarn-Berichte auf meinem Blog

    Wenn ihr noch mehr von Fehmarn lesen möchtet, schaut gern hier vorbei:
    Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge


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    Galileo Wissenswelt Fehmarn mit Kindern: Erfahrungen und aktuelle Infos

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    Galileo Wissenswelt Fehmarn mit Kindern: unsere Erfahrungen mit Naturkunde, TechnikWelt, Übersee und Dunkelexperiment plus aktuelle Infos für die Planung.

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  • Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum

    Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum


    Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum


    Fehmarn mit Kindern: unsere ersten Eindrücke von der Ostseeinsel

    Hallo zusammen,

    heute stelle ich euch ein Reiseziel in Deutschland vor, das ich gerade für Familien sehr mag: Fehmarn.

    Warum ich die Insel vor allem für Urlaube mit Kindern empfehlen kann? Weil sie unglaublich viel für einen entspannten und gleichzeitig abwechslungsreichen Familienurlaub bietet. Sandstrände, Naturstrände, Promenaden, Spielplätze, Freizeitangebote, kleine Museen und viele Unterkünfte auf Bauernhöfen machen Fehmarn für mich zu einem Ziel, das auch dann funktioniert, wenn das Wetter mal nicht mitspielt.

    Was ich an Fehmarn besonders schätze: Viele Ferienwohnungen liegen auf kleinen Höfen. Kinder können dort Tiere erleben, draußen spielen und oft sogar in Spielscheunen toben. Als ich selbst ein Kind war, habe ich sehr viele Urlaube auf Fehmarn verbracht. Damals waren wir oft auf dem Hof Rießen in Klausdorf. Dort konnten wir reiten, Kaninchen schmusen und waren schnell am Strand. Genau solche Erinnerungen machen Fehmarn für mich bis heute besonders.

    Gerne hätte ich mit meinen Kindern auch dort übernachtet, aber ich war zu spät mit dem Buchen. Stattdessen fanden wir eine gemütliche Ferienwohnung in der Nähe von Burg. Sehr herzliche Vermieter, ein weiter Blick über die Felder und irgendwo am Horizont sogar schon ein Hauch Ostsee. Besser konnte der Auftakt kaum sein.

    Nützlich für die Planung

    Offizielle Fehmarn-Seite: fehmarn.de
    Offizielle Infos zum Südstrand: Südstrand Burgtiefe
    Offizielle Infos zum Erlebnishafen: Erlebnishafen Burgstaaken
    Offizielle FehMare-Seite: fehmare.de

    Mehr Fehmarn auf meinem Blog

    Zur Fehmarn-Übersichtsseite geht es hier entlang:
    Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge

    Ein paar Infos über Fehmarn

    Nach Rügen und Usedom ist Fehmarn die drittgrößte deutsche Insel in der Ostsee und die einzige Ostseeinsel Schleswig-Holsteins. Seit 1963 ist sie über die Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die Insel ist bekannt für ihre langen Küsten, ihre vielen Sonnenstunden und ihre Mischung aus Familienurlaub, Natur und maritimem Flair.

    Ob meine Regenwolke wohl wieder mitgereist war? Die Statistik war eigentlich auf meiner Seite. Fehmarn gilt schließlich als Sonneninsel. Trotzdem weiß ich aus langer Erfahrung: Wetter und ich, das ist eine Beziehung voller Missverständnisse.

     

    Fehmarnsundbrücke bei der Anreise nach Fehmarn

    Die Fehmarnsundbrücke

     

    Schon bei der telefonischen Buchung machten unsere Vermieter einen sehr netten Eindruck. Als wir am frühen Abend ankamen, wurden wir herzlich begrüßt und bekamen unser Zuhause für die nächsten Tage gezeigt. Die Ferienwohnung war gemütlich eingerichtet und beim Blick aus dem Fenster blinzelte tatsächlich irgendwo die Ostsee am Horizont.

    Gemütliche Ferienwohnung auf Fehmarn

    Blick von der Ferienwohnung über Felder auf Fehmarn

    Einen kleinen Balkon gab es auch. Ich rauche zwar nicht, aber Balkon finde ich trotzdem immer nett.

    Übrigens war dieser Urlaub für mich wirklich mal Urlaub. Die große Kamera und das Stativ blieben zu Hause. Deshalb wundert euch bitte nicht über die Bildqualität. In diesem Bericht sind fast nur Handyfotos. Ganz ehrlich, genau das brauchte ich damals auch. Einfach mal durchschnaufen, ohne ständig mit Kamera und Objektiven zu hantieren.

    Nach einer längeren Autofahrt brauche ich abends immer noch einmal frische Luft und Bewegung. Den Kindern tut das genauso gut wie mir. Also ging es am ersten Abend direkt noch los.

    Der Hafen Burgstaaken auf Fehmarn

    Zu Fuß war es von unserer Unterkunft nicht weit bis zum Yachthafen Burgstaaken. Direkt vor dem Haus verlief ein Spazier- und Radweg, der bis in den Hafen führte. Perfekt also für einen ersten kleinen Inselabend.

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    Weitere Informationen

    Burgstaaken aktuell

    Offizieller Name: Erlebnishafen Burgstaaken
    Adresse: Burgstaaken 87, 23769 Fehmarn OT Burgstaaken

    Offizielle Fehmarn Tourismus Infoseite: fehmarn.de

    Kinder rennen am Hafen Burgstaaken auf Fehmarn

    Erst einmal rennen.

    Im Hafen lag unter anderem auch schon das U-Boot, über das ich später noch mehr erzähle. Damals stand für die Kinder aber erst einmal etwas anderes im Vordergrund: raus, laufen, gucken, Schiffe anschauen und endlich Meerluft.

    U-Boot im Hafen Burgstaaken auf Fehmarn

    Blick über die Bucht von Burgstaaken Richtung Südstrand

    Blick über die Bucht hin zum Südstrand von Burg mit seinen markanten Appartementhäusern.

    Weitere Eindrücke aus Burgstaaken:

    Hafenstimmung in Burgstaaken

    Im Hafen

    Boote im Hafen Burgstaaken

    Abendstimmung am Hafen Burgstaaken

    Abendlicht in Burgstaaken auf Fehmarn

    Abendstimmung

    Wir blieben bis nach Sonnenuntergang. Zurück in der Ferienwohnung kochte ich uns noch etwas und dann gingen wir ziemlich zeitnah schlafen. Endlich wieder am Meer. Und der ganze Urlaub lag noch vor uns.


    Der Südstrand auf Fehmarn

    Am nächsten Morgen schien tatsächlich die Sonne, und laut Wetterbericht sollte das auch den ganzen Tag so bleiben. Ich war kurz misstrauisch, aber nur kurz. Damit stand unser Programm fest: Strand.

    Ausgesucht hatten wir uns den Südstrand. Schöner Sandstrand, Strandkörbe, sanitäre Anlagen und direkt dabei Promenade, kleine Läden und Gastronomie. Gerade mit Kindern ist das ein Strand, an dem man sehr bequem einen ganzen Tag verbringen kann.

    Südstrand auf Fehmarn mit Sand und Meer

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    Weitere Informationen

    Südstrand Fehmarn aktuell

    Ort: Burgtiefe auf Fehmarn
    Strandart: Sandstrand, Action- und Funstrand, Familienstrand
    Services: Strandbar, Strandkorbvermietung, Toilette, WLAN, Kiosk / Shop
    Ausstattung: Strandbewachung, Parkplätze, barrierefreier Strandzugang
    Offizielle Infoseite: fehmarn.de

    FehMare am Südstrand

    Adresse: Zur Strandpromenade 6, 23769 Fehmarn
    Website: fehmare.de
    Badewelt bis zu 3 Stunden: Erwachsene 16,00 €
    Badewelt bis zu 3 Stunden: Kinder 8,00 €
    Tageskarte: Erwachsene 21,00 €
    Tageskarte: Kinder 11,00 €
    Familien-Tageskarte: 56,00 €
    Mit Ostseecard gelten teils reduzierte Preise.
    Bitte Öffnungszeiten vorab direkt beim FehMare prüfen.

    Die drei weißen Hochhäuser gehören zum IFA Hotel- und Ferien-Centrum. Zimmer oder Apartments mit Ostseeblick, direkt am Strand, das ist schon ziemlich verführerisch.

    Die Strandpromenade wurde neu angelegt und ist für Familien wirklich praktisch. Es gibt kleine Gastronomie, Läden und sogar einen überdachten Spielplatz. Außerdem liegt direkt am Südstrand das FehMare.

    Das Wasser ist hier relativ klar und der Strand fällt flach ab, was gerade mit Kindern angenehm ist. In den Sommermonaten wird der Strand überwacht.

    Wir mieteten uns damals einen Strandkorb. Leider waren wir zu spät dran und bekamen keinen Platz in erster Reihe, aber ehrlich gesagt war mir das in dem Moment ziemlich egal. Hauptsache angekommen. Hauptsache Meer. Hauptsache die Kinder glücklich.

    Zum Baden war es am ersten Tag noch etwas zu frisch, aber Sandburgen bauen, am Wasser entlanglaufen und einfach im Strandkorb sitzen, das ging wunderbar. Am nächsten Tag war es dann schon so warm, dass wir tatsächlich ins Wasser konnten.

    Strandkörbe und deutsche Küste, das gehört für mich einfach zusammen. Da sitzt man mit Blick aufs Meer, die Kinder buddeln irgendwo im Sand, und für einen kurzen Moment wirkt das Leben erstaunlich sortiert.

    Hier kommen die gesammelten Fotos vom Südstrand aus unserem Urlaub:

    Südstrand Fehmarn mit Spielstationen im Wasser

    Im Wasser gibt es mehrere Fun-Stationen für die Badegäste.

    Wasser und Strand am Südstrand auf Fehmarn

    Promenade und Strandzugang am Südstrand Fehmarn

    Von der Promenade führen immer wieder Wege an den Strand.

    Promenade am Südstrand auf Fehmarn

    Die Strandpromenade. Links ist der Strand, mittig das Hallenbad, rechts die Einkaufspassage mit den Zugängen zu den Appartementhäusern und Hotels.

    In der Passage:

    Passage am Südstrand auf Fehmarn

    Überdachter Spielplatz am Südstrand Fehmarn

    Der überdachte Spielplatz

    Geschäfte und Gastronomie in der Passage am Südstrand

    In der Passage gibt es mehrere kleine Geschäfte sowie Restaurants, Bistros und Cafés.

    Am Strand:

    Strandleben am Südstrand Fehmarn

    Dieses Mal war ich nicht alleine mit den Kindern unterwegs. Begleitet hat mich ein guter Freund, mit dem ich auch schon in New York war und der kein Problem damit hatte, mit mir und meinen drei Kindern Urlaub zu machen. Wir kennen uns schon viele Jahre, die Kinder mochten ihn sehr, und wir hatten gemeinsam eine richtig schöne Zeit auf Fehmarn.

     

    Alkoholfreier Cocktail am ersten Tag auf Fehmarn

    Unser erster Tag auf Fehmarn, da gönnten wir uns erst einmal einen alkoholfreien Cocktail.

    Strandkorb am Südstrand Fehmarn

    Tag zwei auf Fehmarn verwöhnte uns dann mit blauem Himmel und warmen Sonnenstrahlen. Sonne, Strand, Urlaub. So einfach kann Glück manchmal aussehen.

    Kinder am Strand auf Fehmarn

    Sogar ins Meer konnten wir. Die Mädchen wollten kaum noch aus dem Wasser. Und ich für meinen Teil liebe das Meer ohnehin. Nach Jahren wieder mit den Kindern in den Wellen zu stehen, das war einer dieser Momente, in denen für einen Augenblick alles andere sehr weit weg war.

    Wir fanden sogar mehrere Seesterne.

    Seesterne am Südstrand auf Fehmarn

    Während unseres Urlaubs fand außerdem der Kitesurf World Cup auf Fehmarn statt. Klar, dass wir uns so ein Event nicht entgehen ließen.

    Kitesurfer am Südstrand auf Fehmarn

    Kitesurf World Cup auf Fehmarn

    Kitesurfer auf dem Wasser vor Fehmarn

    Atemberaubend, was die da auf ihren Brettern alles draufhatten.

    Kitesurfer vor dem Strand von Fehmarn

    Binnensee nahe Südstrand Fehmarn

    Blick vom Südstrand Richtung Burgstaaken

    Auf der anderen Seite vom Strand liegt ein Binnensee mit kleiner Insel. Von dort kann man hinüber nach Burgstaaken schauen.


    Das U-Boot Museum in Burgstaaken

    Im Hafen Burgstaaken liegt das U-Boot U 11. Schon von außen ist das ein echter Blickfang, und natürlich wollten wir da hinein. Gerade mit Kindern ist so etwas spannend, weil man dort sehr direkt merkt, wie eng und technisch so ein Leben an Bord gewesen sein muss.

    U-Boot Museum Fehmarn aktuell

    Adresse: Burgstaaken 89, 23769 Fehmarn
    Telefon laut aktuellen Einträgen: 04371 8891055
    Derzeit gelistete Öffnungszeiten: meist täglich ab 10:00 Uhr, je nach Quelle bis 17:00 Uhr oder 18:00 Uhr
    Derzeit gelistete Eintrittspreise:
    Erwachsene ca. 9,30 €, Kinder ca. 6,10 €
    Wichtiger Hinweis:
    Die offizielle Museumsseite war beim Prüfen nicht stabil erreichbar. Bitte Zeiten und Preise vor dem Besuch unbedingt noch einmal direkt vor Ort oder telefonisch prüfen.

    U-Boot U11 in Burgstaaken auf Fehmarn

    Ihr wisst ja, fast alles Handyfotos in diesem Bericht und so.

    Das im Hafen aufgedockte U-Boot U 11 wurde in den Jahren 1966 bis 1968 in Kiel gebaut. Später wurde es zu einem Zweihüllenboot umgebaut. 2005 wurde es schließlich zum Museum. Besucher können sich heute selbst ein Bild von dem engen Lebensraum auf einem U-Boot machen.

    Na, wer von euch hat beim Anblick eines U-Bootes auch sofort eine ganz bestimmte Melodie im Kopf?

    Mich erinnerte das außerdem noch an ein ganz anderes Erlebnis.
    Vor vielen Jahren war ich mit meinem damaligen Ehemann und meinen Eltern in Norwegen. Mein damaliger Mann, mein Vater und ich hatten uns dort ein kleines Boot gemietet, fuhren zum Angeln hinaus  –  als plötzlich gar nicht weit von uns ein U-Boot auftauchte, mit vielen Wellen, welche uns in unserem kleinen Boot ordentlich durchschaukelten. 
    Klingt erfunden, war es aber nicht. Fotografiert habe ich es natürlich auch.

    U-Boot Begegnung in Norwegen

    Damals in Norwegen

     

    Zum Besuch des U-Bootes gehörte bei uns auch das kleine Museum gegenüber. Meine Kinder fanden das spannend, aber das eigentliche Highlight blieb natürlich der Gang durch das Boot. Plötzlich wurden sie sehr ruhig, als ihnen klar wurde, wie eng Menschen dort unten lebten und arbeiteten.

    Obwohl das Boot hier trocken lag, bekam ich allein beim Durchgehen schon Probleme mit der Enge. Kaum vorstellbar, wie es sein muss, damit wirklich unter Wasser unterwegs zu sein. So anschaulich kann das kein Schulbuch vermitteln.

    Lohnenswert war der Besuch deshalb auf jeden Fall.

    Museumsteil vor dem U-Boot Besuch auf Fehmarn

    Erst Museum …

    Einstieg ins U-Boot Museum auf Fehmarn

    … dann das Boot.

    Innenraum des U-Boots U11 auf Fehmarn

    Torpedorohre im U-Boot Museum Fehmarn

    Torpedorohre

    Maschinenraum im U-Boot Museum Fehmarn

    Maschinenraum

    Detail im U-Boot Museum auf Fehmarn
    Weitere Innenansicht des U-Boots U11
    Technische Details im U-Boot Museum Fehmarn
    Enge Gänge im U-Boot U11
    Innenleben des U-Boots auf Fehmarn
    Weitere Innenaufnahme aus dem U-Boot Museum

    Blick vom Hafen Burgstaaken Richtung Fehmarnsundbrücke

    Blick vom Hafen Richtung Fehmarnsundbrücke

     


    Fazit: Fehmarn mit Kindern, dieser Auftakt macht sofort Lust auf mehr

    Schon diese ersten Tage auf Fehmarn haben mir wieder gezeigt, warum ich die Insel für Familien so gern mag. Burgstaaken bringt Hafenflair und maritime Abwechslung, der Südstrand ist bequem, kinderfreundlich und entspannt, und das U-Boot Museum ist ein Ausflug, der nicht nur spannend, sondern auch richtig anschaulich ist.

    Genau diese Mischung macht Fehmarn für mich so stark: Meer, Bewegung, kleine Abenteuer und viele Möglichkeiten, ohne dass alles künstlich wirkt. Und das war ja erst der Anfang.

    Mehr Fehmarn auf meinem Blog

    Alle Fehmarn-Beiträge sammle ich auf meiner Übersichtsseite:
    Fehmarn: Sehenswürdigkeiten, Strände und Ausflüge


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    Fehmarn mit Kindern: Burgstaaken, Südstrand und U-Boot

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    Fehmarn mit Kindern: unsere Tipps zu Burgstaaken, Südstrand und U-Boot Museum mit persönlichen Eindrücken, Fotos und aktuellen Besucherinfos.

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  • Schweden war für uns kein beliebiges Sommerziel. Hinter dieser Reise steckte viel mehr. Es war unser erster gemeinsamer Urlaub als Patchworkfamilie mit fünf Kindern. Gleichzeitig waren auch meine Eltern mit dabei. Damit reisten tatsächlich drei Generationen zusammen nach Südschweden, und genau das machte diese Reise für mich so besonders.

    So viele Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen unter einen Hut zu bekommen, ist schon im Alltag nicht ohne. Im Urlaub erst recht nicht. Genau deshalb entschieden wir uns ganz bewusst gegen eine Rundreise und für ein großes Ferienhaus als feste Basis.

    Dieses Haus war für unsere Konstellation genau richtig. Es gab viele Zimmer, mehrere Badezimmer und verschiedene gemütliche Sitzecken im Haus und draußen. Jeder konnte sich auch einmal zurückziehen, wenn er Ruhe brauchte. Das war bei so vielen Menschen unter einem Dach wirklich Gold wert, denn so hingen wir uns nicht ständig auf die Pelle.

    Die Kinder hatten allerdings ganz andere Prioritäten. Sie haben praktisch im Pool gewohnt. Fast jedenfalls. Das Wetter spielte perfekt mit, und wir hatten herrliche Sommersonne in Sommen. Genau so hatten wir uns diesen Urlaub erhofft.

    Warum ausgerechnet Schweden? Ganz einfach: Ich war schon einmal dort und wusste damals sofort, dass ich dieses Land irgendwann unbedingt meinen Kindern zeigen möchte. Diese Landschaft mit ihren Wäldern, Seen und roten Häusern hatte mich schon bei meiner ersten Reise gepackt.

    Und dann natürlich Astrid Lindgren. Michel, Pippi, Ronja und die Kinder aus Bullerbü gehörten bei uns längst zur Familie. Michel begeistert bei uns inzwischen schon in der dritten Generation. Drei Generationen standen später gemeinsam vor Michels Haus in Katthult. Das war einer dieser seltenen Momente, die man nicht groß erklären kann, weil sie sich direkt ins Herz setzen.

    In diesem Überblick findest du unsere komplette Schwedenreise als zentrale Seite für alle einzelnen Berichte. Wenn du selbst einen Urlaub in Südschweden mit Kindern planst, ein Ferienhaus als feste Basis suchst oder wissen möchtest, welche Ausflüge sich rund um Sommen, Vättern und Vimmerby lohnen, bist du hier genau richtig.

    Los ging alles natürlich nicht erst in Schweden selbst, sondern schon bei der Anreise.

    Anreise nach Schweden mit Kindern

    Schon die Fahrt Richtung Fähre fühlte sich nach Urlaub an. Genau dieses Gefühl mag ich bei Reisen besonders gern: Noch gar nicht richtig angekommen, aber der Alltag liegt schon hinter einem. Für Kinder ist so eine Anreise mit Schiff sowieso ein eigenes Erlebnis. Für uns gehörte sie ganz selbstverständlich mit zur Reise dazu und nicht nur irgendwie vor dem eigentlichen Urlaub.

    Anreise mit der Fähre nach Schweden mit Kindern

    Wie sich schon die Hinreise nach Schweden ein bisschen wie Urlaub anfühlte, warum die Fähre für uns mehr als nur ein Transportmittel war und wie der Start in unseren Patchwork-Sommerurlaub begann.

    Schweden mit Kindern: Anreise mit TT-Line nach Trelleborg

    Nach der Ankunft ging es weiter in Richtung Sommen, dorthin, wo unser Ferienhaus mitten im Grünen auf uns wartete.

    Unser Ferienhaus in Sommen als Basis für den Urlaub

    Eine Rundreise hätte bei unserer Konstellation schlicht keinen Sinn ergeben. Fünf Kinder, meine Eltern und wir, also drei Generationen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, das funktionierte für uns nur mit einer festen Basis. Also buchten wir ein großes Ferienhaus in Sommen, von dem aus wir unsere Ausflüge machten.

    Großes Ferienhaus mit Pool in Sommen in Südschweden

    Die Fahrt zu unserem Ferienhaus in Sommen, der erste Eindruck vom Haus und warum diese Unterkunft für unseren ersten Patchwork-Urlaub mit drei Generationen genau die richtige Wahl war.

    Sommerurlaub in Schweden: Fahrt zum Ferienhaus in Sommen

    Im Alltag dort zeigte sich schnell, wie gut diese Entscheidung wirklich war.

    Ankommen in Schweden: erste Urlaubstage im Ferienhaus

    Gerade am Anfang einer Reise sagt sich immer leicht, jetzt entspannen wir erstmal. In der Praxis endet das oft mit Einkaufen, Sortieren, Betten beziehen, Kühlschrank füllen und der Frage, wer eigentlich schon wieder Hunger hat. Genau diese ersten Tage gehörten bei uns genauso zur Geschichte wie die großen Ausflüge. Die Kinder liebten den Pool sofort, und langsam wurde aus dem Ferienhaus wirklich unser Zuhause auf Zeit.

    Erste Urlaubstage im Ferienhaus in Schweden mit Pool und Natur

    Wie unsere ersten Tage im Ferienhaus aussahen, was uns beim Einkaufen in Schweden auffiel, warum der Pool sofort zum Mittelpunkt wurde und weshalb Elchsafaris plötzlich zum Tagesprogramm gehörten.

    Angekommen in Schweden: Einkaufen, Pooltage und erste Elchsafaris

    Neben Landschaft und Ruhe war Astrid Lindgren für uns einer der Hauptgründe für diese Reise. Genau deshalb durfte ein ganz besonderer Ausflug natürlich nicht fehlen.

    Auf den Spuren von Astrid Lindgren in Schweden

    Dieser Tag war für uns weit mehr als nur ein Ausflug. Astrid Lindgren begleitet Familien seit Generationen, und genau das war bei uns ganz real zu spüren. Michel, Pippi, Ronja und die Kinder aus Bullerbü waren nicht einfach nur Kinderbuchfiguren. Sie gehörten zu unserer Kindheit, später zur Kindheit unserer Kinder und standen nun plötzlich als echte Orte vor uns. Auf dem Katthult-Hof von Michel zu stehen, durch Bullerbü zu laufen und im Filmbyn die Innenwelten dieser Geschichten zu sehen, war für uns ein echter Mehrgenerationenmoment.

    Katthult Hof bei Vimmerby auf den Spuren von Astrid Lindgren in Schweden

    Unser Ausflug zu den Drehorten von Astrid Lindgren mit Katthult, Bullerbü und Filmbyn Småland. Einer der emotionalsten Tage unserer Reise und für uns weit mehr als nur ein Programmpunkt.

    Auf den Spuren der Astrid-Lindgren-Filme: Drehorte und Studiotour in Schweden

    Auch rund um unser Ferienhaus selbst gab es viel zu entdecken. Einer der Orte, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind, war der Sommen.

    Der Sommen See in Südschweden

    Der Sommen war für uns nicht einfach nur ein Punkt auf der Karte, sondern die eigentliche Kulisse dieses Urlaubs. Dort lag unser Ferienhaus, dort begann und endete jeder Ausflug, und dort war genau dieses Schwedengefühl am stärksten, das wir uns erhofft hatten. Wasser, Wald, kleine Straßen, Ruhe und dieses unaufgeregte Landschaftsbild, das man nicht groß inszenieren muss, weil es ohnehin wirkt.

    Blick auf den Sommen See in Südschweden

    Ein kompletter Tag rund um den Sommen See mit vielen Eindrücken aus Östergötland, Natur, Wasser, kleinen Orten und genau dem Schweden, das wir uns für diesen Urlaub gewünscht hatten.

    Schweden pur: Einmal rund um den Sommen See (Östergötland)

    Neben dem Sommen spielte auf unserer Reise aber noch ein zweiter See eine wichtige Rolle. Den Vättern haben wir mehrfach erkundet.

    Ausflüge an den Vättern

    Der Vättern war noch einmal eine ganz andere Kulisse als der Sommen. Größer, weiter, stellenweise fast wie Meer und zugleich voller schöner Orte am Ufer. Dort verbrachten wir gleich mehrere Ausflugstage. Genau deshalb gehört der Vättern für mich klar zu den Höhepunkten unserer Schwedenreise.

    Ein Teil dieses Tages führte uns nach Gränna, auf die Insel Visingsö und weiter bis Hästholmen.

    Vättern mit Hafenblick bei Visingsö in Schweden

    Unser erster großer Vättern-Tag mit Jönköping, Gränna, der Fähre nach Visingsö und Eindrücken rund um Hästholmen.

    Der Vättern: Jönköping, Grenna, Insel Visingsö und Hästholmen

    Ein weiterer Bericht zeigt den Aussichtsberg Omberg und die berühmte Panoramastraße am Vättern, also genau die Seite dieser Region, bei der man ständig anhalten und schauen möchte.

    Ausblick vom Omberg auf den Vättern in Schweden

    Der zweite Teil unseres Vättern-Ausflugs mit Omberg und der Panoramastraße, die als eine der schönsten Straßen Schwedens gilt.

    Der Vättern: Der Aussichtsberg Omberg und die Panoramastrasse

    Rund um den Vättern lag mit Huskvarna außerdem ein Ort, der sich deutlich von den Naturkulissen unterschied und genau deshalb spannend war.

    Huskvarna in Schweden

    Huskvarna war für uns einer dieser Orte, bei denen man zuerst an eine bekannte Marke denkt und erst dann merkt, dass dahinter eine Stadt mit eigener Geschichte steckt. Solche Abstecher mag ich, weil sie eine Reise abwechslungsreicher machen und zeigen, dass zu Schweden eben nicht nur Seen und Wälder gehören.

    Huskvarna Altstadt mit roten Häusern in Schweden

    Ein Abstecher nach Huskvarna mit Stadtgeschichte, Markenbezug und einem anderen Blick auf Südschweden.

    Schweden: Huskvarna, die Stadt, die eine Marke ist

    Natürlich gab es in Schweden neben den großen Ausflügen auch diese kleinen, etwas anderen Ziele, die einen Bericht erst richtig besonders machen.

    Die Trolle von Schweden

    Schweden besteht nicht nur aus Seen, roten Häusern und Elchen. Gerade diese kleinen Besonderheiten unterwegs machen ein Land für mich oft erst richtig erinnerbar. Dazu gehörte für uns auch die Begegnung mit den Trollen von Schweden, oder besser gesagt mit dem, was man dort mit ihnen verbindet.

    Trollfelsen im Wald in Schweden

    Ein Ausflug zu den Trollen von Schweden und zu einer Seite des Landes, die zwischen Natur, Mythen und skandinavischen Geschichten liegt.

    Die Trolle von Schweden

    Und weil Schweden ohne Elche natürlich nicht ganz vollständig gewesen wäre, durfte auch dieses Erlebnis auf keinen Fall fehlen.

    Elche sehen in Schweden

    Elche gehören für viele ganz automatisch zu Schweden, und bei uns war das nicht anders. Natürlich hofft man immer auch auf einen Elch in freier Wildbahn. Gerade mit Kindern ist ein Elchpark aber eine wunderbare Möglichkeit, diesen Tieren wirklich nahe zu kommen. Der Besuch im Skullaryd Elchpark war deshalb einer der Ausflüge, die allen in Erinnerung blieben.

    Elch im Skullaryd Elchpark in Schweden

    Unser Ausflug in den Skullaryd Elchpark mit vielen Eindrücken und der Gelegenheit, Elche in Schweden aus nächster Nähe zu erleben.

    Skullaryd Elchpark in Schweden: unser Ausflug zu den Elchen

    Nicht jeder hilfreiche Schweden-Bericht auf meinem Blog ist ein klassischer Ausflug. Einer davon entstand aus einer Situation, die im Urlaub niemand gebrauchen kann und die am Ende trotzdem sehr hilfreich für andere sein kann.

    Praktischer Schweden-Tipp: Medikamente im Urlaub vergessen

    Reisen bestehen nun einmal nicht nur aus schönen Bildern und Ausflügen. Manchmal läuft auch etwas schief. Genau deshalb sind praktische Erfahrungsberichte oft genauso wertvoll wie die großen Reisehighlights. Dieser Beitrag ist so ein Fall, denn er kann im Ernstfall wirklich helfen.

    Apotheke in Schweden bei vergessenem Medikament im Urlaub

    Was in Schweden passiert, wenn man ein wichtiges Medikament vergessen hat, und wie unkompliziert die Hilfe vor Ort sein kann.

    Urlaub in Schweden: Medikamente zu Hause vergessen, was tun?

    Irgendwann endet leider auch der schönste Sommerurlaub. Bei uns wurde die Rückreise noch einmal in zwei eigene Berichte aufgeteilt.

    Rückreise aus Schweden

    Am Ende einer Reise liegt immer dieses seltsame Gemisch aus Müdigkeit, Wehmut und dem Versuch, noch möglichst viel vom Urlaubsgefühl festzuhalten. Unsere Rückfahrt führte uns über Malmö und später wieder mit dem Schiff nach Travemünde. Auch diese Etappe war nicht einfach nur Heimweg, sondern noch einmal Teil der Reise selbst.

    Elche auf der Rückreise durch Schweden

    Der erste Teil unserer Rückreise mit der Fahrt nach Malmö und einem Zwischenstopp bei den Elchen.

    Hejdå Sverige Teil 1: Fahrt nach Malmö mit Zwischenstopp bei den Elchen

    Heimfahrt von Malmö über Trelleborg nach Travemünde

    Der zweite Teil der Heimfahrt mit Malmö, Trelleborg, der Fähre nach Travemünde und unserem Fazit nach zwei Wochen Schwedenurlaub.

    Hejdå Sverige Teil 2: Heimfahrt von Malmö nach Travemünde

    Gerade weil dieser Urlaub so besonders angefangen hatte, blieb er uns lange im Herzen. Es war eben nicht nur Schweden. Es war unser erster gemeinsamer großer Urlaub als Patchworkfamilie mit fünf Kindern, zusammen mit meinen Eltern, also als Reise mit drei Generationen.

    Unser Fazit zu Schweden mit Kindern

    Schweden passte für uns in dieser Familienkonstellation sehr gut. Viel Platz, viel Natur, viele Möglichkeiten für Ausflüge und gleichzeitig genug Ruhe, um nicht jeden Tag ein komplett durchgetaktetes Programm zu brauchen. Das Ferienhaus am Sommen war dafür die ideale Basis. Von dort aus konnten wir den Sommen erkunden, mehrfach an den Vättern fahren, nach Vimmerby zu Astrid Lindgren aufbrechen, Elche erleben und trotzdem immer wieder an denselben Ort zurückkehren.

    Vor allem Astrid Lindgren wird für mich immer zu dieser Reise dazugehören. Landschaft, Seen und rote Häuser hatten mich schon vorher nach Schweden gezogen. Dass wir dort dann wirklich zu den Drehorten fahren, durch Bullerbü laufen und gemeinsam vor Michels Haus stehen würden, machte die Reise am Ende noch besonderer. Drei Generationen, eine Kindheitserinnerung und plötzlich ein echter Ort. Genau solche Momente sind der Grund, warum Reisen für mich viel mehr sind als nur Ortswechsel.

    Wer Südschweden mit Kindern plant und keine Lust auf ständiges Kofferpacken hat, für den kann ein großes Ferienhaus als feste Basis eine sehr gute Lösung sein. Für uns war dieses Konzept jedenfalls genau richtig.







    Aktivitäten & Ausflüge in Schweden

    Geführte Touren, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge – hier findest du passende Aktivitäten für deine Schwedenreise.




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  • Dresden mit Kindern: Frauenkirche, Moritzburg und Altstadt

    Dresden mit Kindern: Frauenkirche, Moritzburg und Altstadt

    Wichtiger Hinweis zu diesem Beitrag

    Dieser Dresden-Bericht stammt aus dem Jahr 2016. Den persönlichen Reisebericht habe ich bewusst so belassen. Die praktischen Infos zu Hotel, Sehenswürdigkeiten und Öffnungszeiten wurden aktualisiert. Und ja: Die Fotos sind ebenfalls von 2016 – aus einer Zeit, in der ich noch keine gute Kamera hatte und vom Fotografieren längst nicht so viel Ahnung wie heute. Genau deshalb gehört dieser Beitrag für mich auch ein kleines bisschen zur Bloggeschichte dazu.

    Mit Kindern in Dresden unterwegs

    In den Herbstferien 2016 bot sich mir die Gelegenheit, den Kindern die Stadt Dresden mit ihren malerischen barocken Gebäuden zu zeigen.

    Unser Hotel in Radebeul bei Dresden

    Donnerstagabend kamen wir in unserem Hotel an: im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre in Dresden Radebeul, nur wenige Kilometer vom Dresdner Zentrum entfernt.

    Aktuelle Infos zum Hotel

    Adresse:
    Nizzastraße 55, 01445 Radebeul

    Check-in / Check-out:
    Check-in ab 15:00 Uhr
    Check-out bis 12:00 Uhr

    Zimmer:
    Aktuell nennt das Hotel 574 Zimmer und Suiten.

    Parken:
    Tiefgarage mit mehr als 350 Stellplätzen, 24 Stunden geöffnet
    Die aktuelle Gebühr bitte direkt vor der Buchung prüfen.

    Wellness:
    Innenpool, Whirlpool, Sauna und Fitnessbereich vorhanden

    Offizielle Website:
    Radisson Blu Park Hotel Dresden Radebeul

    Damals fanden sich im Hotelzimmer-Bereich mehrere Häuser, die schön um den Hotelpark angeordnet waren. Im Zentrum stand ein großer Springbrunnen. Das hat uns wirklich sehr gefallen.

    Da das Hotel keine großen Familienzimmer hatte, bekamen wir zwei Doppelzimmer nebeneinander mit einem gemeinsamen kleinen Vorflur. So konnte ich die Türen offen lassen und trotzdem hören, was die Kinder in ihrem Zimmer veranstalteten. Meine Kinder, damals sechs, sechs und neun Jahre alt, waren natürlich begeistert. Ein eigenes Zimmer, ein eigenes Bad und sogar ein eigener Fernseher nur für sie.

    Die Ernüchterung kam dann allerdings bald, weil es keinen Disney Channel gab und meine Große ihre geliebte Serie nicht schauen konnte. Wobei wir natürlich nicht zum Fernsehen nach Dresden gefahren waren.

    Von unseren Zimmern hatten wir einen Blick auf die Lößnitzer Weinberge, das Spitzhaus und auf den Park. Sehr idyllisch. Kaum zu glauben, dass wir nur wenige Kilometer von so einer großen Stadt entfernt waren.

    Auf beiden Zimmern warteten Obstteller zur Begrüßung auf uns, außerdem Wasserflaschen, Wasserkocher sowie Tee, Kaffee und Kakao zum Aufgießen. Die Kinder wussten schon vor der Anreise, dass es im Hotel ein Hallenbad gibt. Sobald das Gepäck verstaut war, waren sie also nicht mehr zu halten.

    Ich habe außerdem gesehen, dass für Kinder einiges angeboten wurde. Es gab spezielle Kindermenüs und in dem Haus, in dem unser Zimmer lag, sogar ein Spielzimmer im Untergeschoss.

    Ja, hier konnte man sich wirklich wohlfühlen.

    Mein Hotelzimmer im Radisson Blu Park Hotel Dresden Radebeul

    Mein Zimmer. Mit Klimaanlage und Fußbodenheizung im Bad zum Selbstregulieren. Wohlfühlfaktor direkt nach dem Betreten: 10 von 10.

    Zimmer der Kinder im Hotel bei Dresden

    Das Zimmer der Kinder.

    Modernes Badezimmer im Hotelzimmer in Radebeul

    Modernes Badezimmer mit separatem WC-Raum und allem, was man braucht.

    Badezimmer im Radisson Blu Park Hotel Radebeul

    Ausblick aus dem Hotelzimmer auf die Anlage in Radebeul

    Ausblick aus meinem Zimmer. Asche auf mein Haupt, es ist nur ein Handyfoto. Die Häuser gehörten alle zum Hotel und beherbergten Hotelzimmer, Studios und Co.

    Kleine Aufmerksamkeiten im Hotelzimmer

    Kleine Aufmerksamkeiten in beiden Zimmern.

    Obstteller und Getränke im Hotelzimmer

    Obstteller im Kinderzimmer des Hotels

    … auch bei den Kindern. Der Obstteller wurde am Folgetag übrigens neu aufgefüllt. Ein toller Service.

    Frühstück im Hotel in Radebeul

    Im Zimmerpreis enthalten war an beiden Morgen auch ein Frühstück. Es wurde in Buffetform angeboten und ließ wirklich keine Wünsche offen.

    Frühstücksbuffet im Hotel bei Dresden

    Spielzimmer in der Villa Anna im Hotel

    Das Spielzimmer in der Villa Anna.

    Teddy mit medizinischen Geräten in der Hotellobby

    Wer mir damals auf Facebook gefolgt ist, hat dieses Foto schon gesehen. In der Hotellobby fand eine Messe statt. Es ging um Programme, die medizinische Notfälle simulieren. Statt einer typischen Puppe war dort ein Teddy angeschlossen, was die Kinder natürlich großartig fanden. Nach jedem Frühstück musste erst einmal geschaut werden, wie es dem Teddy ging.

    Eingang zu unserem Hotelhaus in Radebeul

    Eingang zu unserem Haus. Hier befand sich das Spielzimmer und in der zweiten Etage unser Doppel-Doppelzimmer.

    Hotelpark im Radisson Blu Park Hotel Radebeul

    Eingangsbereich vom Park zum Hotel

    Eingangsbereich vom Park zum Hotel.

    Statue im Hotelpark in Radebeul

    „Mama, der ist ja nackt!“

    Blick vom Hotel nach Radebeul

    Blick vom Hotel nach Radebeul.

    Innenpool des Hotels in Radebeul

    Der große Innenpool mit dem Kinderbecken im Vordergrund.

    Unser erster Ausflug: Schloss Moritzburg

    Unser erster Ausflug führte uns nicht direkt nach Dresden, sondern nach Schloss Moritzburg.

    Viele kennen es vielleicht nicht sofort beim Namen, aber gesehen haben es die meisten ziemlich sicher schon. Es ist das Schloss aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Für uns gehört dieser Film bis heute in die Vorweihnachtszeit wie Plätzchenkrümel und zu heißer Kakao.

    Schloss Moritzburg – aktuelle Infos

    Öffnungszeiten Schloss:
    täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
    letzter Einlass 16:45 Uhr

    Eintritt Schloss:
    Erwachsene: 12,00 €
    Ermäßigt: 10,00 €
    Kinder 6 bis 16 Jahre: 4,50 €

    Wichtig für Familien:
    Kinderwagen und große Rucksäcke sind in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt.

    Offizielle Website:
    Schloss Moritzburg

    Schloss Moritzburg liegt sehr idyllisch auf einer kleinen künstlichen Insel mitten in einem recht flachen See. Früher war es Jagdschloss der sächsischen Fürsten, später ging es in staatlichen Besitz über.

    Im Schloss befindet sich heute ein Museum, das wir damals aber nicht besucht haben.

    Hier geht es zur Seite rund um den Drehort Schloss Moritzburg

    Schloss Moritzburg bei Dresden

    Eingang von Schloss Moritzburg

    Der Eingang zum Schloss, den auch Aschenbrödel genutzt hat.

    Die Rampe, die sie hinaufgeritten ist, liegt auf der Rückseite. Damals war dort leider eine größere Baustelle.

    Rampe zur Dorfseite von Schloss Moritzburg

    Die Rampe zur Dorfseite.

    Treppe von Aschenbrödel in Schloss Moritzburg

    Und das ist sie: die Treppe.

    Messingschuh von Aschenbrödel in Moritzburg

    Der Schuh von Aschenbrödel. In Messing.

    Kinder bei Schloss Moritzburg

    Schloss Moritzburg und Aschenbrödel-Schuh

    Wir machten dort unzählige Fotos und mussten natürlich direkt telefonieren. Die Mädchen wollten unbedingt meinen Eltern erzählen, wo sie gerade waren und dass ihnen der Schuh fast passte. Ich habe mich danach noch mehr darauf gefreut, mit ihnen im Winter wieder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu schauen.

    Gartenseite von Schloss Moritzburg

    Eingang zur Gartenseite von Schloss Moritzburg

    Der Eingang zur Gartenseite. Man beachte bitte die Hirschgeweihe direkt unter dem Dach.

    Rampe zur Gartenseite von Schloss Moritzburg

    Die Rampe zur Gartenseite. Hier ist Aschenbrödel hochgeritten.

    Uferweg am Schloss Moritzburg

    Wir liefen auf der Uferseite vom Schloss-See zurück zum Parkplatz.

    Kunst am Wegesrand bei Schloss Moritzburg

    Kunst am Wegesrand.

    See an Schloss Moritzburg

    Wasservögel am Schlosssee Moritzburg

    Unzählige Wasservögel flogen immer wieder über den See oder zogen auf dem Wasser ihre Bahnen. Leider regnete es etwas. Bei schönem Wetter wäre das dort wahrscheinlich noch viel traumhafter gewesen.

    Regenstimmung am Schloss Moritzburg

    Schloss Moritzburg bei leichtem Regen

    Damals wurden vom Parkplatz aus Rundfahrten mit der Kutsche um den See angeboten. Außerdem gibt es angrenzend ein Wildgehege, das man ebenfalls gut mit einplanen kann.

    Mit Kindern in die Dresdner Altstadt

    Nachmittags fuhren wir dann tatsächlich in die Innenstadt von Dresden und bummelten durch die Straßen, bis es dunkel wurde.

    Dresdner Innenstadt mit Kindern

    Der Goldene Reiter

    Der Goldene Reiter in der Inneren Neustadt ist leider nur als Handyfoto aus dem fahrenden Taxi gelandet, zu Fuß haben wir es damals nicht mehr bis dorthin geschafft. Die 1736 errichtete Figur zeigt August den Starken in römischer Rüstung auf dem Weg Richtung Polen. Ihm und seinem Sohn Friedrich August II. verdankt Dresden einen großen Teil seiner barocken Pracht.

    Goldener Reiter in Dresden

    Kugelhaus in Dresden

    Gegenüber vom Bahnhof steht das Kugelhaus.

    In der Innenstadt haben Clowns mit den Kindern herumgeflaxt und unzählige Seifenblasen gezaubert. Nach einer Weile Zuschauen durften die Kinder es selbst versuchen. Solche kleinen Dinge bleiben oft länger im Kopf als jede perfekt geplante Sehenswürdigkeit.

    Seifenblasen in der Dresdner Innenstadt

    Clowns und Seifenblasen in Dresden

    Kinder machen Seifenblasen in Dresden

    Bunte Seifenblasen in der Dresdner Altstadt

    Dresden von oben: Kreuzkirche und Frauenkirche

    Wer meine Reiseberichte regelmäßig liest, kennt meinen Hang zu Aussichtstürmen, Plattformen und überhaupt allem, wo man von oben hinunterschauen kann. In Dresden gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Wir haben uns für zwei entschieden.

    Station 1: Der Aussichtsturm der Kreuzkirche

    Kreuzkirche Dresden – aktuelle Turminfos

    Turmaufstieg:
    259 Stufen bis zur Plattform in 54 Metern Höhe

    Eintritt:
    Erwachsene: 7,00 €
    Ermäßigt: 5,00 €
    Familienticket: 15,00 €

    Wichtig:
    Letzter Aufstieg jeweils 30 Minuten vor Schließung

    Offizielle Infos:
    Aussichtsturm der Kreuzkirche

    Für ein paar Euro kann man den Turm besteigen. Früher ging ich von 365 Stufen aus, aktuell nennt die Kreuzkirche 259 Stufen bis zur Aussichtsplattform. So oder so: oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick über Dresden.

    Aussicht von der Kreuzkirche auf Dresden

    Station 2: Die Frauenkirche

    Direkt am Neumarkt steht die wiedererbaute Frauenkirche, eines der bekanntesten Wahrzeichen von Dresden. Die ursprüngliche Frauenkirche wurde zwischen 1726 und 1743 gebaut und im Februar 1945 zerstört. Erst Jahrzehnte später begann der Wiederaufbau.

    Frauenkirche Dresden – aktuelle Besucherinfos

    Offene Kirche:
    Mo–Fr 10:00–11:30 Uhr und 13:00–17:30 Uhr
    Sa/So wechselnde Zeiten, Änderungen jederzeit möglich
    Besuch der Kirche selbst: kostenlos

    Kuppelaufstieg:
    November bis Februar: Mo–Sa 10:00–16:00 Uhr, So 13:00–16:00 Uhr
    März bis Oktober: Mo–Sa 10:00–18:00 Uhr, So 13:00–18:00 Uhr

    Eintritt Kuppel:
    Erwachsene: 12,00 €
    Ermäßigt: 7,00 €
    Familien: 24,00 €
    Schulgruppen: 4,00 € pro Person

    Offizielle Website:
    Frauenkirche Dresden

    Frauenkirche Dresden am Neumarkt

    Der Aufstieg zur Kuppel war deutlich angenehmer als der in der Kreuzkirche. Für die ersten Stockwerke gibt es einen Fahrstuhl. Danach geht man auf einem spiralförmig ansteigenden Kuppelgang weiter und nur zum Schluss wird es noch einmal richtig stufig.

    Kuppel der Dresdner Frauenkirche

    Bevor wir auf die Kuppel gingen, saßen wir erst eine Weile im Innenraum der Kirche. Es war atemberaubend. So eine imposant schöne Kirche hatte ich lange nicht gesehen.

    Innenraum der Frauenkirche Dresden

    Altar und Orgel der Frauenkirche Dresden

    Kirchenbänke in der Frauenkirche Dresden

    Leider habe ich damals die Hinweise zum Fotografieren erst spät gesehen. Ich selbst habe innen nur mit dem Handy fotografiert, weil ich das Klicken der DSLR in Kirchen immer ziemlich störend finde.

    Hier ein offizielles Bild, das die Schönheit des Innenraums noch besser zeigt:

    Offizielles Pressefoto vom Innenraum der Frauenkirche Dresden

    Fotograf: Gunter Bähr

    Nachdem wir eine ganze Weile gestaunt und natürlich auch eine Kerze angezündet hatten, ging es Richtung Kuppel.

    Weg zur Kuppel der Frauenkirche Dresden

    Treppenaufgang in der Frauenkirche Dresden

    Vom Kuppelgang hat man immer wieder schöne Einblicke in den Innenraum der Kirche.

    Blick von oben in den Innenraum der Frauenkirche

    Innenblick während des Kuppelaufstiegs

    Kuppelgang der Frauenkirche Dresden

    Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Frauenkirche

    Blick auf die Elbe von der Frauenkirche

    Wunderschöne Aussicht auf die Elbe.

    Dresden von oben von der Frauenkirche

    Kreuzkirche von der Frauenkirche aus gesehen

    Der rechte Turm ist die Kreuzkirche. Dort waren wir kurz vorher noch.

    Panorama über Dresden von der Frauenkirche

    Kleines Panorama.

    Eisige Aussicht auf Dresden von der Kuppel

    Es war eisig kalt da oben.

    Kinder auf der Kuppel der Frauenkirche

    Trotz des eisigen Windes blieben wir lange oben. Irgendwie konnten wir uns nicht sattsehen an diesem Panorama aus barocken Gebäuden und Elbe. Aber irgendwann gingen wir dann doch weiter, denn wir hatten noch einiges vor.

    Elbe und Terrassenufer in Dresden

    Terrassenufer in Dresden bei Abendlicht

    Die Elbe und das Terrassenufer. Es wurde schon früh dunkel.

    Katholische Hofkirche und Semperoper in Dresden

    Die katholische Hofkirche und im Hintergrund die Semperoper.

    Semperoper in Dresden

    Da ist sie, die Semperoper.

    Abendspaziergang über die Augustusbrücke

    Wir überquerten die Elbe über die Augustusbrücke.

    Augustusbrücke in Dresden bei Abendlicht

    Blick von der Augustusbrücke auf Dresden

    Dresden am Abend von der Brücke aus

    Volksfest in Dresden am Abend

    Etwas weiter weg war ein Volksfest.

    Eigentlich wollte ich danach zurück, um noch die beleuchtete Semperoper zu fotografieren. Eigentlich. Aber dann standen wir plötzlich mitten in Dreharbeiten zum Dresden-Tatort. Einer der Ochsenknecht-Söhne war auch dabei. Für die Zwillinge war so ein Filmset völliges Neuland, also blieben wir natürlich eine Weile stehen und schauten zu.

    Die beleuchtete Semperoper habe ich dadurch glatt vergessen. Aber dafür hatten die Kinder ein Erlebnis, das sie sicher spannender fanden als meine Wunschaufnahme. Am Set war übrigens Fotografieren verboten, und es gab mehrere Aufpasser. Irgendwie hat bei mir außerhalb des eigentlichen Sets trotzdem einmal der Selbstauslöser ausgelöst. Sachen gibt’s.

    Tatort-Dreh in Dresden

    Von dort fuhren wir dann mit dem Taxi zurück zum Hotel.

    Noch ein Vormittag in Dresden

    Am nächsten Morgen gab es zumindest die Semperoper bei Tageslicht.

    Semperoper am Morgen in Dresden

    Trabbi-Limousine in Dresden

    Eine Trabbi-Limousine. So etwas hatte ich bis dahin auch noch nicht gesehen.

    Spaziergang durch Dresden am Morgen

    Wir spazierten noch etwas durch Dresden, bevor es zurückging.

    Dresdner Zwinger

    Der Dresdner Zwinger. Leider blieb für ihn damals keine Zeit. Also blieb automatisch genug Potenzial für einen weiteren Besuch.

    Postplatz in Dresden am Markttag

    Auf dem Postplatz war Markttag. Im Hintergrund das Motel One.

    Toller Spielplatz in Dresden

    Und jetzt noch ein Tipp für einen damals wirklich tollen Spielplatz in Dresden:

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    Weitere Informationen

    … und der ließ abenteuerwütige Kinderherzen sofort höher schlagen.

    Abenteuer-Spielplatz in Dresden

    Spielplatz in Dresden für Kinder

    Kletterspielplatz in Dresden

    Dann ging es aber endgültig Richtung Bahnhof. Nicht ohne noch schnell die typischen Ampelmännchen zu fotografieren.

    Ampelmännchen in Dresden

    Dresdner Ampelmännchen

    An dem Tag unserer Heimreise fand in Dresden ein großes Fußballspiel statt, und entsprechend wimmelte es in der Stadt von Polizisten. Der Taxifahrer hatte uns schon vorgewarnt.

    Polizei in Dresden am Spieltag

    Dresdner Hauptbahnhof am Heimreisetag

    Fazit zu unserem Dresden-Wochenende

    Dresden, wir kommen definitiv wieder. Die Stadt wird wirklich nicht ohne Grund Elbflorenz genannt. Für uns war dieser Besuch eine Mischung aus barocker Pracht, Aussicht von oben, Märchenschloss, Kirchenstaunen, Seifenblasen, Filmset und einem Hotel, in dem sich alle vier wohlgefühlt haben.

    Abschied von Dresden

    Hinweis: Dieser Bericht entstand in Kooperation mit dem 4**** Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre Dresden Radebeul. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

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    Köln Kurztrip
    Ein Spaziergang durch Frankfurt
    Ein Nachmittag in München

    FAQ zu Dresden mit Kindern

    Lohnt sich Dresden mit Kindern?

    Ja, Dresden eignet sich gut für einen Städtetrip mit Kindern. Besonders spannend sind die Frauenkirche, die Aussicht von oben, die Elbe, Schloss Moritzburg und Spielplätze in der Innenstadt.

    Welche Aussichtspunkte in Dresden sind mit Kindern schön?

    Sehr schön sind die Kuppel der Frauenkirche und der Aussichtsturm der Kreuzkirche. Beide bieten einen tollen Blick über die Altstadt.

    Ist Schloss Moritzburg mit Kindern einen Ausflug wert?

    Ja, vor allem für Familien, die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mögen. Allein das Schloss und die Umgebung sind schon ein Erlebnis.




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    Unterkünfte in Deutschland finden

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    Zuletzt geändert:

  • Brignogan-Plage, Plouguerneau und Pointe Saint-Mathieu: unsere ersten Tage in der Bretagne

    Brignogan-Plage, Plouguerneau und Pointe Saint-Mathieu: unsere ersten Tage in der Bretagne

    Brignogan-Plage, Plouguerneau und Pointe Saint-Mathieu: unsere ersten Tage in der Bretagne

    Angekommen.

    Nach zwei Tagen Fahrt kamen wir endlich in der Bretagne an. Die Sonne stand schon tief, alle waren müde, und in unseren Familien-WhatsApp-Gruppen trudelten während der Fahrt eher wenig tröstliche Grüße aus Freibad und Eisdiele ein. Als wir endlich aus dem Auto stiegen und aufs Meer sahen, war klar: Die lange Anreise hatte sich gelohnt.

    Ankunft in der Bretagne und unser Ferienhaus in Brignogan-Plage

    Dieses erste Foto schickte ich damals direkt in unsere Familiengruppen, einfach als stillen Beweis, dass wir es wirklich geschafft hatten. Aufgenommen wurde es von unserem Ferienhaus aus.

    Meerblick vom Ferienhaus bei unserer Ankunft in Brignogan-Plage

    Gebucht hatten wir damals ein Ferienhaus direkt am Meer. Der Vermieter saß in Deutschland, die Ansprechpartnerin vor Ort war eine sehr herzliche Pensionsbesitzerin aus dem Ort. Dort bekamen wir den Schlüssel, Bettwäsche und Handtücher. Für Ferienhausgäste bot sie sogar an, den beheizten Whirlpool im Garten ihrer Pension gegen eine kleine Gebühr mitzunutzen. Theoretisch klang das wunderbar. Praktisch reisten wir mit drei Kindern an, und damit war manches spontan eben doch nicht ganz so spontan. Klassischer Familienurlaub also.

    Das Haus selbst war für uns damals ein Volltreffer: großer Garten, mehrere windgeschützte Sitzecken, Waschmaschine, Trockner, Sandspielzeug und vor allem dieser Blick. Seit wir mit Kindern reisen, achte ich bei Ferienhäusern sehr auf praktische Dinge. Romantik ist schön. Ein Trockner bei der Wäsche von 5 Personen  ist aber manchmal schlicht wertvoller.

    Außenansicht unseres Ferienhauses in Brignogan-Plage

    Allein der Strandkorb im Garten machte mich schon glücklich. Ich bin großer Nordsee-Fan und liebe Strandkörbe. Mehr Urlaubsgefühl geben mir eigentlich nur Palmen. Und ja, sogar die gibt es in der Bretagne.

    Garten am Ferienhaus in Brignogan-Plage

    Drinnen warteten ein gemütlicher Wohnbereich, eine gut ausgestattete Küche und mehrere Schlafzimmer auf uns. Das Babyzimmer wurde von den Kindern sofort zum Spielzimmer umfunktioniert, was mich kein bisschen überraschte. Kaum angekommen, war dort schon mehr los als in mancher Kindertagesstätte am Montagmorgen.

    Wohnzimmer mit Esstisch im Ferienhaus

    Das Schönste blieb aber der Blick aus dem Obergeschoss. Morgens aufzustehen, das Fenster zu öffnen und sofort aufs Meer zu schauen, wurde sehr schnell zu meinem kleinen Ritual. Meine Tochter brachte das Ferienhausgefühl ohnehin besser auf den Punkt als ich. Sinngemäß fragte sie schon kurz nach der Ankunft, ob wir dieses Haus jetzt bitte die ganze Zeit benutzen dürften. Ich verstand, was sie meinte.

    Meerblick aus dem Fenster unseres Ferienhauses

    Kinder glücklich, Eltern auch. Der Urlaub konnte beginnen.

    Am ersten richtigen Urlaubstag waren wir noch müde von der langen Fahrt. Viel brauchten wir deshalb gar nicht. Der Strand direkt am Haus reichte völlig aus, und genau das war einer der großen Vorteile dieser Unterkunft.



    Erste Spaziergänge in Brignogan-Plage

    Gemeinsam mit den Kindern ging ich an den Strand. Dort staunten wir über die vielen Muscheln und Napfschnecken. Bis dahin hatte ich Napfschnecken ehrlich gesagt nie bewusst wahrgenommen. In der Bretagne lagen sie plötzlich in Massen vor uns, als hätte jemand beschlossen, mir auf die denkbar praktische Weise Küstenbiologie beizubringen.

    Napfschnecken am Strand von Brignogan-Plage

    Strandlandschaft in Brignogan-Plage

    Kinder am Strand in Brignogan-Plage

    Direkt am Ferienhaus verlief ein Küstenweg. Ging man nach links, kam man zum Leuchtturm von Pontusval. Dahinter lag ein kleiner Strand, davor ein Parkplatz, auf dem oft etliche Wohnmobile standen. Die Lage war schön, der Strand dagegen bekam von den Kindern nur eine mittelmäßige Bewertung. Familieninterne Strandtests sind manchmal gnadenlos ehrlich.

    Leuchtturm von Pontusval in Brignogan-Plage

    Kleiner Strand beim Leuchtturm Pontusval

    Strand nahe Pontusval in der Bretagne

    Wir liefen weiter an Dünen, Felsen und einem Campingplatz vorbei. Die Kinder fanden es großartig, dass der Strand zu Fuß so schnell erreichbar war. Nur die kleinen Strandfliegen trübten die Begeisterung ein wenig. Irgendetwas ist ja immer.

    Dünenweg und Küste bei Brignogan-Plage

    Küstenweg an der Côte des Légendes

    Napfschnecken an den Felsen in Brignogan-Plage

    Als die Flut zurückkam, wurde noch schnell eine Sandburg gebaut und das Wasser getestet. Bei etwa 15 Grad blieb es allerdings bei einem Fußbad. Ich fand das völlig vernünftig. Kinder sehen das naturgemäß oft anders.

    Flut am Strand von Brignogan-Plage

    Am Abend erkundeten wir noch ein wenig den Ort. Brignogan-Plage gehört heute zu Plounéour-Brignogan-Plages im Département Finistère. Der Ort ist klein, aber genau das machte für uns einen Teil des Charmes aus.

    Kurzinfo zu Brignogan-Plage

    Ort: Plounéour-Brignogan-Plages, Finistère, Nordbretagne
    Besonderheiten: Felsküste, kleine Strände, Leuchtturm Pontusval, Chapelle Pol
    Zugang zu Stränden und Küstenwegen: frei zugänglich
    Stand 2026

    Abendstimmung in Brignogan-Plage

    Vom Ferienhaus aus konnten wir ein altes Türmchen sehen. Natürlich wollten wir wissen, was es damit auf sich hatte. Also liefen wir hin. Es handelte sich um die Chapelle Pol mit ihrer kleinen steinernen Wachturm-ähnlichen Guerite. Genau solche Entdeckungen mag ich auf Reisen besonders: Dinge, die man vorher nicht auf dem Zettel hatte und die dann plötzlich zum festen Bild eines Ortes werden.

    Sonnenuntergang in Brignogan-Plage

    Abend am Strand vor dem Ferienhaus

    Am nächsten Tag wollten wir wissen, wohin der Weg nach rechts führt. Also liefen wir los, vorbei an Felsen, Ferienhäusern und einem leerstehenden Hotel direkt am Meer, bis zur Bucht im Ortskern.



    Zu Fuß durch den Ort, vorbei an Felsen, Ebbe und Chapelle Pol

    Was mir in dieser Gegend sofort auffiel, waren die riesigen Felsen. Manche lagen direkt an der Küste, andere tauchten in Gärten oder sogar neben Feldern auf. Die Landschaft wirkte an vielen Stellen fast so, als hätte jemand mit viel Kraft und noch mehr Fantasie große Steine einfach großzügig verteilt.

    Weg entlang der Küste in Brignogan-Plage

    Kinder vor großen Felsen in der Bretagne

    Felsenlandschaft in Brignogan-Plage

    Ortskern bei Ebbe in Brignogan-Plage

    Im Ortskern lagen bei Ebbe die Boote auf dem Trockenen. Diese Wechsel zwischen Wasser und freigelegtem Grund gehören in der Bretagne einfach dazu und machen die Küste so spannend. Was morgens noch wie ein Hafen aussieht, wirkt ein paar Stunden später fast wie eine andere Welt.

    Boote bei Ebbe im Ort Brignogan-Plage

    Chapelle Pol und Leuchtturm Pontusval: Besucherinfos

    Chapelle Pol: Außenbereich frei zugänglich
    Leuchtturm Pontusval: Wahrzeichen von Brignogan-Plage, Außenbesichtigung frei möglich
    Küstenweg in diesem Bereich: frei zugänglich
    Hinweis: Öffnungszeiten für Innenbesichtigungen oder Veranstaltungen können saisonal abweichen
    Stand 2026



    Am Abend ging es natürlich wieder an den Strand vor dem Ferienhaus.

    Abends am Strand in Brignogan-Plage

    Abendlicht am Meer in der Bretagne



    Ein weiterer Ausflug führte uns nach Plouguerneau. Es war stürmisch und gleichzeitig sonnig. Wer die Bretagne kennt, weiß, dass das kein Widerspruch ist. Das Wetter ist hier sowieso äußerst wechselhaft. Wir hatten in den 2 Wochen fast alles, nur Schnee fehlte noch

    Ausflug nach Plouguerneau und Blick auf den Leuchtturm der Île Vierge

    Schon die Fahrt dorthin lohnte sich. Immer wieder tauchten Dörfer, Küstenabschnitte und Meerblicke auf. In Plouguerneau angekommen, genossen wir die Urlaubsstimmung und den Blick hinaus Richtung Île Vierge.

    Ausflug nach Plouguerneau in der Bretagne

    Küste bei Plouguerneau

    Blick auf Küste und Meer bei Plouguerneau

    Der Leuchtturm der Île Vierge ist etwas ganz Besonderes. Er gilt als höchster Leuchtturm Europas und ist schon von weitem ein markanter Punkt an dieser Küste. Damals wussten wir noch nicht, dass man den Besuch besser im Voraus plant. Das war ärgerlich, aber immerhin hatten wir einen schönen Blick auf die Insel und den Turm.

    Phare de l’Île Vierge: Besucherinfos

    Besichtigungen: in der Regel von April bis Oktober, abhängig von Gezeiten und Wetter
    Zugang: meist organisiert per Boot; je nach Angebot auch per Kajak, Paddle oder Segel möglich
    Reservierung: sinnvoll beziehungsweise häufig notwendig
    Hinweis: Zeiten und Abfahrten variieren stark nach Tidenlage
    Stand 2026

    Das Meer sah so karibisch aus, diese Farben, unbeschreiblich!!!

    Blick zur Île Vierge und ihrem Leuchtturm

    Küste bei Plouguerneau mit Fernblick

    Ich wäre hier so gerne zum Sonnenuntergang geblieben, aber das wurde recht einstimmig abgelehnt.

    Nach einem Kaffee und einem Stück Kuchen fuhren wir wieder zurück mit kleineren Abstechern zum einkaufen.

    Meerblick bei Plouguerneau



    Unsere längste Tour in diesen ersten Tagen führte uns zur Pointe Saint-Mathieu. Schon die Strecke dorthin war schön, aber das eigentliche Ziel war noch einmal eine ganz andere Nummer.

    Pointe Saint-Mathieu: Leuchtturm, Abteiruinen und ganz viel Wind

    Die Pointe Saint-Mathieu liegt spektakulär auf einer Landspitze im Finistère. Dort treffen Leuchtturm, Abteiruinen, Meer und Weite aufeinander.

    Pointe Saint-Mathieu in der Bretagne

    Leuchtturm und Küste an der Pointe Saint-Mathieu

    Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Der Platz ist eng mit der alten Abtei Saint-Mathieu verbunden. Heute sind vor allem die Ruinen, die Kapelle Notre-Dame-de-Grâce und natürlich der Leuchtturm prägend. Gerade diese Mischung aus Natur, Geschichte und Küstenlandschaft machte den Ort für mich so besonders.

    Pointe Saint-Mathieu: Besucherinfos

    Adresse: 3 rue des Moines, Pointe Saint-Mathieu, 29217 Plougonvelin
    Leuchtturm: besuchbar, 163 Stufen
    Eintritt Leuchtturm: Erwachsene ab 5 €, Kinder 5 bis 12 Jahre ab 2,50 €, ermäßigt ab 3,50 €
    Zusätzlich erhältlich: Kombi- und Pass-Tickets für mehrere Leuchttürme in der Region
    Öffnungszeiten: saisonabhängig, offizielle Tourismusseite führt Termine für 2026
    Außenbereich und Abteiruinen: frei zugänglich
    Stand 2026

    Der Aufstieg auf den Leuchtturm war wie so oft eine Mischung aus sportlicher Betätigung und Familienprogramm. Die Kinder sollten die Stufen zählen. Das funktioniert bei Treppen erstaunlich zuverlässig, bis die Stufenanzahl eine gewisse Grenze überschreitet. Bei 120 war dann irgendwann Schluss mit motivierter Mathematik und die restlichen Stufen waren nur noch blöd und warum so lange und warum überhaupt ein Turm und gucken kann man auch von unten,… Reisen mit Kindern kann sooo entspannt sein.

    Leuchtturm an der Pointe Saint-Mathieu

    Kapelle Notre-Dame-de-Grâce an der Pointe Saint-Mathieu

    Oben angekommen, war die Aussicht grandios. Das haben die Kids sogar zugegeben.

    Ausblick vom Leuchtturm Saint-Mathieu

    Panorama von oben an der Pointe Saint-Mathieu

    Blick über die bretonische Küste von Pointe Saint-Mathieu

    Aussicht vom Leuchtturm über Meer und Felsen

    Nach dem Abstieg schauten wir uns die Ruinen der alten Abtei an. Für die Kinder war das erst einmal einfach nur altes Gemäuer. Als ich erklärte, was dieser Ort einmal war, wurden die Fragen mehr, die Schritte langsamer und der Blick plötzlich genauer. Ich mag es sehr, wenn Kinder Geschichte an den Orten lernen, an denen sie geschehen sind. Vor allem, wenn es um architektonische Geschichte geht.

    Ruinen der Abtei Saint-Mathieu

    Abteiruinen an der Pointe Saint-Mathieu

    Architektur der Abteiruinen Saint-Mathieu

    Kleine Kapelle bei Pointe Saint-Mathieu

    Mit einem Abstecher für einen kleinen späten Mittagssnack fuhren wir wieder zurück zum Ferienhaus.

    Straße und Landschaft in der Bretagne

    Zurück in Brignogan-Plage endete auch dieser Tag wieder am Strand vor unserem Ferienhaus. Sonnenuntergang, Meer, Strand, müde Kinder (und eine noch müdere Mama). Am Meer schlafe ich immer viel mehr und viel tiefer (und erholsamer)

    Sonnenuntergang am Strand vor dem Ferienhaus in Brignogan-Plage

    Abendstimmung am Meer in der Bretagne

    Diese ersten Tage in der Bretagne waren für uns vor allem ein Ankommen. Im Ferienhaus, am Meer, in diesem rauen und gleichzeitig wunderschönen Teil Frankreichs.

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  • Geysir Andernach: höchster Kaltwassergeysir der Welt

    Geysir Andernach: höchster Kaltwassergeysir der Welt


    Der Geysir von Andernach – der höchste Kaltwassergeysir der Welt


    Der Geysir von Andernach – der höchste Kaltwassergeysir der Welt

    Bei Geysiren denken die meisten wahrscheinlich direkt an Island oder an den Yellowstone Nationalpark in den USA. Die wenigsten denken dann an Deutschland. Doch auch in Deutschland gibt es Geysire. Und sogar den höchsten Kaltwassergeysir der Welt.

    Genau dieser ungewöhnliche Ort liegt in Andernach am Rhein. Wer dort nur eine kleine Fontäne erwartet, unterschätzt das Ganze gewaltig. Schon die Kombination aus Ausstellung, Schifffahrt und dem eigentlichen Ausbruch macht den Besuch zu etwas Besonderem.

    Lage des Geysirs

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    Weitere Informationen
    Nützlich für die Planung: Geysir Andernach aktuell

    Saison 2026:

    22. März bis 31. Oktober 2026

    Montag bis Sonntag: 9:00 bis 17:00 Uhr

    Ablauf der Geysir-Expedition:

    1. Expedition: Start im Museum ab 9:00 Uhr, Schiffstransfer 11:15 Uhr, Ende 12:45 Uhr

    2. Expedition: Start im Museum ab 11:30 Uhr, Schiffstransfer 13:05 Uhr, Ende 14:35 Uhr

    3. Expedition: Start im Museum ab 13:30 Uhr, Schiffstransfer 15:00 Uhr, Ende 16:30 Uhr

    4. Expedition: Start im Museum ab 15:30 Uhr, Schiffstransfer 17:00 Uhr, Ende 18:25 Uhr

    Einzeltickets:

    Erwachsene: 21,50 €

    Ermäßigt: 17,50 €

    Familienpreise ab einem Erwachsenen mit Kind:

    Erwachsene: 18,00 € pro Person

    Kinder bis einschließlich 16 Jahre: 12,50 € pro Person

    Kind mit Schwerbehindertenausweis 50 GdB: 9,00 € pro Person

    Kinder unter 1 m: frei

    Wichtiger Hinweis:

    Die Expedition läuft in festen Zeitfenstern mit Museum, Schiff und Geysir. Deshalb würde ich die Tickets vorab buchen und nicht spontan hinfahren.

    Offizielle Website vom Geysir Andernach

    Aktuelle Öffnungszeiten und Preise

    Tickets buchen

    Warum der Geysir in Andernach so besonders ist

    Es gibt mehrere Geysir-Arten.

    Bei den berühmten Geysiren im Yellowstone Nationalpark, auf Island, in Russland, Neuseeland, Alaska oder Chile handelt es sich um klassische Geysire. Ihre Ausbrüche werden, kurz und vereinfacht erklärt, durch die Erhitzung von Grundwasser durch Magma ausgelöst. Das Wasser wird durch einen natürlich entstandenen Eruptionskanal nach oben herausgepresst. Dadurch ist das herausgeschleuderte Wasser kochend heiß.

    Bei dem Geysir in Andernach handelt es sich jedoch um einen Kaltwassergeysir.

    Wie funktioniert ein Kaltwassergeysir?

    Ganz simpel veranschaulicht: Stellt euch vor, ihr schüttelt eine Flasche mit kohlensäurehaltigem Wasser und öffnet sie dann. Was passiert? Das Wasser spritzt aus der Flasche. In etwa so funktioniert auch ein Kaltwassergeysir.

    Wie genau funktioniert der Kaltwassergeysir in Andernach?

    Die Eifel ist ein Vulkangebiet.

    Aus dem Magma-Vorkommen tief im Innern der Erde stammt das Kohlenstoffdioxid (CO2), das durch tiefe Risse im Gestein nach oben aufsteigt. Mehrere hundert Meter unter der Erde trifft es auf Grundwasserschichten. In diesem Wasser können sich große Mengen CO2 lösen.

    Damit es zu einem Geysir kommt, benötigt das Wasser einen Aufstiegskanal. Bei Kaltwassergeysiren entstehen diese durch Bohrbrunnen. Der Bohrbrunnen in Andernach ist 350 Meter tief.

    Im Brunnenrohr sammelt sich das kohlendioxidhaltige Wasser aus verschiedenen Schichten. Die Wassersäule steigt langsam zur Erdoberfläche auf. Erreicht das Wasser die Oberfläche, herrscht am Grund des Brunnenrohres ein hoher Druck. Das Wasser enthält bereits ein Vielfaches an gelöstem CO2.

    Von unten strömt immer weiteres mit CO2 angereichertes Wasser nach. Irgendwann ist das Wasser im Brunnenrohr gesättigt und kann kein weiteres Gas mehr lösen. Dann steigt das CO2 weiter nach oben, wo ein geringerer Druck herrscht. Die Gasbläschen dehnen sich aus, verdrängen Wasser und setzen eine Kettenreaktion in Gang. Immer mehr Wasser wird nach oben gedrückt, bis es schließlich zum eigentlichen Ausbruch kommt.

    Der Kaltwassergeysir in Andernach erreicht dabei eine Höhe von bis zu 60 Metern. Der Ausbruch dauert etwa 6 bis 8 Minuten. Danach beginnt der Vorgang von vorne, bis nach ungefähr 120 Minuten der nächste Ausbruch bevorsteht.

    Das klingt in der Theorie komplizierter, als es vor Ort ist. Im Geysir-Zentrum wird das Ganze sehr anschaulich erklärt.

    Das Geysir-Zentrum in Andernach

    Für den Besuch im Geysir-Zentrum sollte man ungefähr 1,5 Stunden einplanen. Danach geht man auf das Schiff, das die Besucher zum Geysir bringt. Dieser liegt auf einer Halbinsel im Naturschutzgebiet. Die Lösung mit dem Schiff war ein Kompromiss, um Besuchern das Erlebnis eines Geysirausbruchs zu ermöglichen.

    Manchmal wird man auch erst zum Schiff geschickt und besucht danach das Geysir-Zentrum. Das hängt davon ab, wann man dort eintrifft.

    Schiffsanlegestelle gegenüber vom Geysir-Zentrum in Andernach

    Die Schiffsanlegestelle gegenüber vom Geysir-Zentrum. Es war diesig und regnerisch.

    In der Geysir-Ausstellung gibt es spannende Mitmach-Erlebnisse für Kinder

    Wir waren zuerst im Geysir-Zentrum. Alleinerziehende Mutter mit drei Kindern bedeutete damals Familienpreis. Auftakt zu diesem informativen Rundgang ist der Gang durch einen „Steinbruch“, in dem wir viel über die vulkanischen Gesteinsarten erfahren.

    Weiter geht es in einen Aufzug, der uns symbolisch auf „4000 Meter“ Tiefe bringt. Wir sind jetzt beim Magma, dem eigentlichen Ursprung des Geysirs, denn hier hat das CO2 seinen Ursprung. Es sieht täuschend echt aus, wenn man durch den Schlot in die Tiefe schaut.

    Von hier gehen wir zusammen mit dem CO2 Richtung Erdoberfläche. Irgendwann treffen wir auf das Grundwasser. In einem dunklen Raum werden mit einem Projektor die Wassermoleküle auf den Boden projiziert. Mit spannenden Ausprobierstationen wird erläutert, wie Wasserkreislauf, Bohrung und das Lösen des CO2 im Wasser funktionieren.

    Etwas weiter sind wir im Bereich der Bohrungen. Wieder gibt es Experimentierstationen, die alles rund um den Geysirausbruch erklären und anschaulich darstellen. Die Kinder probieren alles aus und haben viel Spaß daran, auf diese Art zu lernen.

    Ausstellungsbereich im Geysir-Zentrum Andernach Mitmachstation im Geysir-Zentrum für Kinder Große Bohrer in der Ausstellung im Geysir-Zentrum

    Hier wird deutlich, wie riesig die Bohrer sind, die sich durchs Erdreich graben.

    Videostation in der Ausstellung zum Geysir Andernach

    In einem Video wird gezeigt, wie das Ganze funktioniert.

    Kinder an Experimentierstationen im Geysir-Zentrum

    Die Kinder haben sehr viel Spaß an den Experimentierstationen.

    Interaktive Ausstellung im Geysir-Zentrum Andernach

    So macht Lernen Spaß.

    Wir erreichen wieder symbolisch die Erdoberfläche, und die knapp zwei Stunden vergingen wie im Flug.

    Das Geysir-Zentrum ist kurzweilig und hat viele Aktivstationen. Meiner Meinung nach ist es geeignet für Kinder ab Grundschulalter, weil sie die teilweise komplexen Zusammenhänge dann zumindest ansatzweise verstehen können.

    Modell der Geysir-Anlage mit Anlegestelle und Weg zum Geysir

    Modell von dem, was wir gleich live sehen werden. Die Anlegestelle und der Weg zum Geysir. Nur die Schnellstraße, die über dem Weg führt, hat man weggelassen.

    Nach dem Besuch im Geysir-Zentrum, in dem man alles über den Geysir und seine Funktionsweise erfahren hat und wir uns im Café mit Kaffee, Kakao, Kuchen und Brezel gestärkt hatten, gingen wir zur Anlegestelle.

    Weg zur Schiffsanlegestelle am Geysir-Zentrum Andernach

    Mit dem Boot zum Geysir

    Bevor wir den Geysir sehen, gibt es noch eine schöne, aber kurze Schifffahrt auf dem Rhein. Anders kommt man zu dem Geysir nicht hin. Das sind Maßnahmen, die wegen der Naturschutzauflagen erfüllt werden mussten, bevor man den Geysir wieder der Öffentlichkeit zugänglich machte.

    Der Bereich um den Geysir ist umzäunt und wird zwischendurch abgeschlossen. Erst wenn wieder ein Schiff mit Besuchern anlegt, wird das Tor wieder geöffnet.

    Blick vom Schiff auf das Geysir-Zentrum Andernach

    Das Geysir-Zentrum vom Schiff aus. Ein sehr modernes Gebäude mit Dachterrasse.

    Schifffahrt auf dem Rhein zum Geysir Andernach

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    Weitere Informationen

    Der Weg von der Anlegestelle zum Geysir aus der Vogelperspektive.

    Ich habe keine Fotos vom Weg selbst. Es waren immer Menschen dort und deshalb habe ich darauf verzichtet.

    Der Geysir in Andernach kurz vor dem Ausbruch

    Es brodelte und blubberte.

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    Weitere Informationen
    Besucher warten gespannt auf den Ausbruch des Geysirs Warten am Geysir Andernach vor dem Ausbruch

    Wir warten gespannt darauf, dass es endlich losgeht.

    Der Geysir beginnt langsam auszubrechen

    Erst nur etwas.

    Der Geysir von Andernach bricht mit hoher Fontäne aus

    Und dann geht es richtig los, über mehrere Minuten sprudelt die Fontäne zig Meter hoch in den Himmel.

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    Weitere Informationen
    Ausbruch des Kaltwassergeysirs in Andernach Hohe Wasserfontäne des Geysirs in Andernach Erinnerungsfoto am Geysir Andernach

    Es ist genügend Zeit für Erinnerungsfotos. Ich war etwas angenervt vom Wetter, meine persönliche Regenwolke war wieder einmal da. Wobei man direkt am Geysir auch ohne Regen ziemlich nass wird und binnen kurzer Zeit ein kleiner Bach auf dem Gehweg entsteht. Wer nasse Füße vermeiden möchte, sollte sich auf den Platz hinter dem angedeuteten Zaun stellen. Die Sicht auf den Geysir ist auch von dort sehr imposant.

    Spritzwasser am Geysir Andernach

    Das stark mineralisierte Spritzwasser ist für Kameras nicht ideal. Deshalb würde ich dort eher mit kleinem Gerät fotografieren oder bewusst Abstand halten.

    Der Geysir wird nach einigen Minuten schwächer

    Nach einigen Minuten wird es weniger.

    Geysir Andernach kurz nach dem Höhepunkt des Ausbruchs

    Unser Guide winkt die Besucher anschließend direkt zum Geysir. Wer möchte, darf etwas Geysirwasser probieren. Mit einer großen Kelle schöpft er das inzwischen nur noch minimal sprudelnde Wasser ab. Wer mag, formt seine Hand zu einer kleinen Schale und darf einen Schluck probieren.

    Wenn das Spektakel vorbei ist, müssen alle Besucher wieder zum Schiff und das große Tor auf dem Weg zum Geysir wird wieder geschlossen, bis das nächste Schiff anlegt und neue Besucher bringt.

    Die Rückfahrt über den Rhein

    Uferbereich an der Anlegestelle beim Geysir Andernach

    Am Anleger gibt es kleinere Buchten und Strände, diese sind aber vom Steg aus nicht betretbar.

    Die Fahrt zurück zum Anleger an der Ausstellung dauert etwa 15 Minuten. Im Schiff gibt es eine kleine Bistrotheke, es gibt Getränke und kleine Snacks. Wir bestellen einen heißen Kakao und genießen die Fahrt auf dem Rhein.

    Rückfahrt auf dem Rhein nach dem Besuch des Geysirs Blick vom Schiff auf das Rheinufer bei Andernach Schifffahrt auf dem Rhein bei Andernach Malerische Ortschaften am Rhein bei Andernach

    Malerische Ortschaften direkt am Ufer und die Weinberge im Hintergrund. Deutschland hat so schöne Ecken.

    Rheinansicht bei Andernach auf der Rückfahrt Alter Krahnen in Andernach

    „Alter Krahnen“

    Andernach mit Blick auf den Runden Turm

    Andernach. Der Turm ist der Runde Turm.

    Spaziergang an der Rheinpromenade in Andernach

    Nach dem Anlegen machen wir uns direkt auf den Weg zum Auto, denn wir haben noch eine weitere Station heute. Dazu aber später in einem anderen Bericht.

    Der Weg zum Parkplatz führt ein Stück entlang am Rhein. Gerade dieser Abschluss gefiel mir sehr, weil man nach dem eigentlichen Höhepunkt nicht einfach nur zurück zum Auto läuft, sondern noch ein wenig Andernach mitnimmt.

    Rheinpromenade am Geysir-Zentrum in Andernach

    Die Rheinpromenade am Geysir-Zentrum ist schön gestaltet.

    Promenade am Rhein in Andernach Historische Uferanlage in Andernach

    Das alte Bollwerk von Andernach

    Fertiggestellt wurde es 1661, um den Schiffsverkehr auf dem Rhein zu überwachen. Heute ist es ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

    Altes Bollwerk von Andernach am Rhein

    Mein Fazit zum Geysir Andernach

    Danke, dass ihr wieder dabei wart.

    Der Geysir Andernach ist kein Ziel, das man mal eben mit einem einzelnen Foto abhakt. Gerade die Mischung aus Ausstellung, Schifffahrt und dem eigentlichen Naturschauspiel macht diesen Ausflug so besonders. Für Kinder ist das Ganze spannend, weil sie nicht nur schauen, sondern vorher im Zentrum wirklich etwas begreifen und ausprobieren können. Und auch für Erwachsene ist das erstaunlich kurzweilig.

    Wer die Eifel oder das nördliche Rheinland erkundet, sollte sich diesen Ort ruhig merken. Der Ausbruch selbst dauert nur wenige Minuten, aber das ganze Erlebnis drumherum bleibt deutlich länger im Kopf.

    Bis bald.


    Unterkünfte in Deutschland finden

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    Weitere Informationen

    Aktivitäten und Touren in Deutschland

    Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge.


    Weitere Reiseberichte aus Deutschland

    Hier findest du weitere Reiseberichte, Ausflugsideen und Städte-Tipps aus Deutschland.

    Zuletzt geändert:

  • Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France

    Neanderthal Museum im Neandertal: unser Besuch während der Tour de France


    Wichtiger Hinweis zu diesem Bericht

    Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahr 2017 und schildert unseren Besuch im Neandertal während der Tour de France. Den Erlebnisbericht habe ich bewusst so belassen, die praktischen Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt und offiziellen Websites wurden aber aktualisiert. Zusätzlich habe ich den Fokus dieses Beitrags stärker auf das Neanderthal Museum gelegt, weil genau das heute das dauerhaft spannendere Ausflugsziel ist.

    Neanderthal Museum im Neandertal bei Düsseldorf

    Das Neandertal bei Düsseldorf gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen in Nordrhein-Westfalen. Berühmt wurde die Region durch den Fund des Neandertalers, heute ist vor allem das Neanderthal Museum in Mettmann ein spannendes Ziel für Familien, Geschichtsinteressierte und Tagesausflügler. Unser Besuch fiel damals auf einen ganz besonderen Tag, denn  während unseres Ausflugs führte die Tour de France durch das Neandertal.
    Ein Ereignis, was ich mit den Kindern einmal live erleben wollte.

    Warum das Neandertal so bekannt ist

    Vor rund 170 Jahren wurden im Neandertal die fossilen Überreste eines Urmenschen gefunden. Damit wurde das Tal weltweit bekannt. Später kamen weitere bedeutende Funde hinzu, unter anderem Steinwerkzeuge und Knochenfragmente. Bis heute ist das Neandertal deshalb nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein Ort mit großer wissenschaftlicher und historischer Bedeutung.

    Das Neanderthal Museum greift genau diese Geschichte auf und macht sie für Besucher greifbar. Gerade mit Kindern ist das ein spannendes Ziel, weil hier Natur, Geschichte und anschauliche Vermittlung zusammenkommen. Dass an unserem Besuchstag zusätzlich noch die Tour de France direkt vorbeiführte, war natürlich ein ziemlich einmaliger Bonus.

    Das Neanderthal Museum kurz vorgestellt

    Das Neanderthal Museum gehört zu den bekanntesten Museen rund um das Thema Menschheitsgeschichte in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die eigentlich jeder sofort versteht: Woher kommen wir, wie hat sich der Mensch entwickelt und was unterscheidet uns von unseren frühesten Vorfahren? Genau das macht die Ausstellung auch für Familien so interessant, denn sie ist modern aufgebaut und nicht trocken wie ein Schulbuch kurz vor den Sommerferien.

    Für uns war der Museumsbesuch richtig spannend. Vor allem der Bereich zur Evolution war toll dargestellt und sehr stimmig aufgebaut.
    Dazu gab es mehrere Bereiche, in denen die Kinder selbst etwas ausprobieren konnten. Genau diese Mischung aus verständlich erklärter Geschichte und Mitmachstationen hat das Museum für uns so positiv gemacht.

    Wer im Raum Düsseldorf, Mettmann oder Wuppertal nach einem besonderen Ausflug sucht, findet hier also nicht einfach nur ein Museum, sondern ein Ziel, das Wissen, Familienausflug und Natur miteinander verbindet.
    Und genau deshalb passt das Neanderthal Museum auch heute noch perfekt auf jede Liste mit lohnenden Ausflügen in NRW.

    Öffnungszeiten, Eintritt und Website

    Aktuelle Infos für euren Besuch

    Adresse:
    Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann

    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
    In den NRW-Ferien und an Feiertagen: Montag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
    Neujahr: 13:00 bis 18:00 Uhr
    Geschlossen: 24.12., 25.12. und 31.12.

    Eintritt Museum & Erlebnisturm Höhlenblick, Normaltarif:
    Erwachsene: 14,00 €
    Kinder von 6 bis 16 Jahren: 9,50 €
    Mini von 4 bis 5 Jahren: 8,00 €

    Familientarif ab 1 Erwachsenem + 1 Kind oder Mini:
    Erwachsene: 11,90 €
    Kinder von 6 bis 16 Jahren: 8,08 €
    Mini von 4 bis 5 Jahren: 6,80 €

    Offizielle Website:
    neanderthal.de/de

    Regionale Infos zum Neandertal:
    neanderland.de

    Offizielle Fotos aus dem Neanderthal Museum

    Darstellung zur Evolution des Menschen im Neanderthal Museum
    Copyright ©Neanderthal Museum

    Moderner Ausstellungsbereich im Neanderthal Museum

    Copyright ©Neanderthal Museum

    Familienfreundlicher Bereich in der Ausstellung des Neanderthal Museums
    Copyright ©Neanderthal Museum

    Karte: Neanderthal Museum

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    Weitere Informationen

    Karte: Lage des Neandertals

    Hier liegt das Neandertal bei Mettmann in der Nähe von Düsseldorf:

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    Unser Besuch im Neandertal während der Tour de France

    Von uns aus sind es gerade mal etwa 1,5 Stunden Fahrt. Für einen Tagesausflug ist das also absolut machbar. Das einzige Manko war der Wecker. Sonntagmorgen, 6:30 Uhr. Allein dafür hätte ich schon gern eine kleine Ehrenmedaille entgegengenommen.

    Um 8 Uhr waren wir bereits auf der Autobahn.

    Frühe Abfahrt am Sonntagmorgen auf leerer Autobahn Richtung Neandertal

    Vorteil, wenn man an einem Sonntag so früh unterwegs ist? Leere Autobahnen. Hätte ich nicht so einen PS-schwachen Clio gehabt, wäre meine innere Rennfahrerin vermutlich kurz sehr motiviert gewesen.

    Unterwegs erklärte ich meinen Kindern, was es mit der Tour de France auf sich hat. Im Radio liefen ständig Meldungen über Straßensperrungen in Düsseldorf, und die Kinder riefen jedes Mal begeistert: „Da sind wir gleich!“

    Wie erwartet kamen wir gut durch. Nur beim Parken hatten wir nicht ganz so viel Glück. In der Nähe des Museums war nichts mehr frei, also parkten wir etwas weiter entfernt an der Bahnstation Hochdahl. Von dort führt ein schöner Weg durch den Wald und entlang der Düssel direkt zum Museum.

    Anreise und Spaziergang zum Museum

    Waldweg vom Parkplatz Hochdahl Richtung Neanderthal Museum

    Fußweg durchs Grüne auf dem Weg ins Neandertal

    Naturweg im Neandertal nahe Düsseldorf

    Spazierweg durch das Neandertal zum Museum

    Direkt am Museum.

    Neanderthal Museum im Tour-de-France-Schmuck

    Die Düssel.

    Um 10 Uhr erreichten wir die Straße am Museum und waren ziemlich erstaunt, wie viele Menschen dort schon warteten. Die Radsportler sollten erst gegen 12:50 Uhr durchs Neandertal fahren. Eigentlich wollten wir vorher noch das Museum anschauen, entschieden uns dann aber lieber für einen der wenigen freien Plätze direkt an der Straße.

    Viele Zuschauer warten schon früh an der Strecke im Neandertal

    Warten an der Strecke

    Wer jetzt denkt, zwei Stunden Warten am Straßenrand mit Kindern müsse unerquicklich sein, irrt. Auf der abgesperrten Strecke war ständig etwas los. Die Stimmung war ausgesprochen ausgelassen. Ein kleiner Apfel, der auf die Fahrbahn rollte, bekam zeitweise fast mehr Aufmerksamkeit als alles andere. Die Menschen jubelten, als eine Frau ihn wieder von der Straße holte. Große Unterhaltung. Für einen Apfel.

    Zuschauer an der abgesperrten Tour-de-France-Strecke im Neandertal

    Dann tauchten auch noch zwei Neandertaler mit riesigen Keulen auf und alberten mit den Zuschauern herum. Die Kinder hörten gar nicht mehr auf zu lachen.

    Verkleidete Neandertaler sorgen an der Strecke für Stimmung

    Neandertaler-Figuren bei der Tour de France im Neandertal

    Natürlich hatten die Neandertaler auch ein Fahrrad dabei. Ist bei so einem Event schließlich Pflicht.

    Neandertaler mit Fahrrad vor dem Museum

    Publikum und Neandertaler bei der Tour de France im Neandertal

    Müdes aber gut gelauntes Kind beim Warten auf die Tour de France

    Aufgeregt, aber auch müde. Sonntagmorgen um 6:30 Uhr aufstehen ist eben kein Freizeitvergnügen. Gelohnt hat es sich trotzdem.

    Stimmung an der Strecke im Neandertal kurz vor dem Werbetross

    Der Werbetross

    Gegen 11 Uhr kam eines der Vor-Highlights: der Werbetross. Lustige Fahrzeuge, Musik, kleine Geschenke und eine Stimmung irgendwo zwischen Jahrmarkt und Karneval auf Rädern. Die Kinder waren begeistert.

    Erste Fahrzeuge des Werbetrosses der Tour de France

    Bunte Werbefahrzeuge der Tour de France im Neandertal

    Ja, dieses Ding fuhr wirklich.

    Skurriles Werbefahrzeug der Tour de France

    Werbekarawane bei der Tour de France 2017 im Neandertal

    Bunt dekoriertes Fahrzeug beim Werbetross

    Beliebter Werbewagen der Tour de France bei Kindern

    Liebling der Kinder.

    Werbefahrzeug des Tour-de-France-Trosses mit Publikum am Straßenrand

    Weitere Fahrzeuge der Tour-de-France-Werbekarawane

    Originelles Werbefahrzeug auf der Strecke im Neandertal

    Werbetross Tour de France mit Zuschauern

    Fahrzeug der Werbekarawane im Vorbeifahren

    Buntes Werbefahrzeug der Tour de France 2017

    Schnell fahrendes Werbefahrzeug auf abgesperrter Strecke

    Teilweise waren die Fahrzeuge wirklich ziemlich flott unterwegs.

    Werbetross in schneller Fahrt vor den Zuschauern

    Buntes Fahrzeug der Tour-de-France-Karawane

    Essenswerbung beim Werbetross der Tour de France

    Da bekam man Hunger.

    Weiteres Werbefahrzeug mit Publikum im Hintergrund

    Fahrendes Promotion-Fahrzeug bei der Tour de France

    Tour-de-France-Werbetross mit originellen Fahrzeugen

    Werbekarawane und Zuschauer im Neandertal

    Bunt dekoriertes Fahrzeug des Tour-de-France-Trosses

    Werbetross mit spektakulären Fahrzeugen

    Diese fahrenden Reifen fand Marc mit am besten.

    Fahrende Reifen als Werbefahrzeug der Tour de France

    Publikum jubelt dem Werbetross zu

    Werbefahrzeug mit Getränken oder Wasser bei der Tour de France

    Werbetross kurz vor einer möglichen Wasserdusche

    Schnell ein Foto und dann die Kamera lieber kurz wegpacken, bevor es eine Dusche gibt.

    Werbetross der Tour de France verteilt Geschenke an Zuschauer

    Mitarbeiter auf der Strecke sorgen für Unterhaltung vor dem Rennen

    Dieser Mann malte zwei Sicherheitsstriche auf die Verkehrsinsel und ließ sich dafür bejubeln. Die Menschenmenge machte begeistert mit. Langweilig war hier wirklich nichts.

    Warten auf die Fahrer kurz vor der Durchfahrt im Neandertal

    Die Neandertaler sicherten sich übrigens die Pole-Position auf dem Dach des Buswartehäuschens.

     

    Als die Radfahrer kamen

    Auf einer großen Leinwand direkt vor dem Museum konnten wir verfolgen, wo sich die Fahrer gerade befanden. Neben uns standen ortskundige Menschen, die sofort erkannten, dass es nun nur noch wenige Minuten dauern konnte.

    Und dann kamen sie tatsächlich. Erst eine kleine Gruppe, dann der eigentliche Tross. Genauso schnell, wie sie auftauchten, waren sie auch wieder verschwunden. Dieses Tempo live zu sehen, ist schon beeindruckend.

    Erste Radfahrergruppe der Tour de France im Neandertal

    Erst kam nur eine kleine Gruppe.

    Kameramotorrad begleitet die Tour-de-France-Fahrer

    Einer der Kameramänner fuhr auf dem Motorrad nebenher.

    Kleine Spitzengruppe der Tour de France auf der Strecke im Neandertal

    Und dann kam der eigentliche Tross.

    Hauptfeld der Tour de France 2017 im Neandertal

    Rennfahrer im Hauptfeld der Tour de France

    Die Zuschauer jubelten und feuerten die Sportler lautstark an. Diese Stimmung riss auch die Kinder sofort mit. Es wurde geklatscht, gerufen und mitgefiebert.

    Jubelnde Zuschauer bei der Tour de France im Neandertal

    Vorbeirauschende Radprofis im Neandertal

    Tour-de-France-Peloton bei Düsseldorf

    Fernsehhubschrauber über der Tour-de-France-Strecke im Neandertal

    Der Fernsehhubschrauber flog mehrfach über uns hinweg. Er filmte auch die Neandertaler auf dem Dach des Buswartehäuschens, die die Fahrer auf „Neandertalisch“ anfeuerten. O-Ton meiner Kinder. Sehr fachkundige Einordnung.

    Teamfahrzeuge mit Ersatzrädern hinter dem Peloton

    Gefolgt wurde der Radtross von den ganzen Teamwagen mit den Ersatzrädern.

    Begleitfahrzeug der Teams bei der Tour de France

    Teamwagen der Tour de France im Neandertal

    Und auch die freuten sich sichtbar über den Jubel.

    Video 1:

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    Der Abschluss vom Tross. Wir haben uns scheckig gelacht.

    Skurriler Abschluss des Tour-de-France-Trosses

    Rund ums Museum nach dem Rennen

    Kaum war der Tross vorbei, fingen die Neandertaler wieder an, die Zuschauer zu necken. Rund ums Museum war weiterhin unglaublich viel los.

    Neandertaler-Figur nach dem Durchfahren des Feldes

    Viele Besucher rund um das Neanderthal Museum

    Es waren so viele Menschen unterwegs. Wirklich Wahnsinn.

    Menschenmenge im Neandertal nach der Rennpassage

    Kinder, vielleicht können wir ein Foto von euch und den Neandertalern machen.

    Kinder posieren mit Neandertalern für ein Erinnerungsfoto

    Mein Sohn schnappte sich die Keule.

    Kind mit Keule eines verkleideten Neandertalers

    Zur Strafe sabotierte der Neandertaler dann unser Foto.

    Lustige Fotoszene mit Neandertaler und Kindern

    Ein Foto bekamen wir dann aber doch noch hin und der Neandertaler bekam seine Keule wieder.

    Erinnerungsfoto mit Neandertaler im Neandertal

    Auf der Leinwand lief weiter live die Tour de France.

    Große Leinwand mit Livebildern der Tour de France

    Rund um das Museum gab es Aktionsstände. Die Mädchen wollten sich schminken lassen, anschließend machten wir im Foto-Bulli lustige Bilder von uns.

    Aktionsstände und Schminkangebote am Museum

    Das Museum schauten wir uns im Anschluss an.

    Gegen 15:30 Uhr brachen wir langsam Richtung Heimat auf. Vor der Leinwand war es inzwischen deutlich leerer geworden.

    Leerer werdender Platz vor der Leinwand am Nachmittag

    „Mama, guck mal, die fahren ja immer noch!“

    Während wir in der Sonne noch ein Stück Kuchen aßen, wurde das Rennen weiter von einer Regenwolke begleitet. Zurück ging es dann wieder entlang der Düssel zum Parkplatz.

    Rückweg entlang der Düssel nach dem Ausflug ins Neandertal

    Gegen 18:30 Uhr trafen wir wieder zu Hause ein. Das war ein erlebnisreicher Tag im Neandertal.

    Die Kinder und ich waren uns einig, bald wieder ins Neandertal zu fahren, weil wir aus Zeitgründen längst nicht alles geschafft hatten.

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    Dieser Bericht entstand mit Unterstützung von Neanderland.de.
    Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

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    Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel bei Stadtführungen, Naturerlebnissen oder besonderen Ausflügen.

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  • Baumwipfelpfad Saarschleife: Ausflug mit Kindern und Aussicht auf die Saarschleife

    Baumwipfelpfad Saarschleife: Ausflug mit Kindern und Aussicht auf die Saarschleife


    Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife


    Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife

    Blick vom Baumwipfelpfad auf die Saarschleife

    Während unseres Urlaubes in der Eifel haben wir mehrere Ausflüge gemacht. Manche lagen auch außerhalb der Eifel. Wie zum Beispiel die Saarschleife.

    Kleine Vorgeschichte

    Letztes Jahr war ich mit meinen Kindern in den USA. Mit dem Wohnmobil sind wir 3200 km durch Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona gefahren und haben dabei viel gesehen und erlebt.

    Eines unserer Ziele damals war das Horseshoe Bend in Arizona. Hufeisenförmig schlängelt sich der Colorado River hier durch das rötliche Gestein und die Kinder, und ich auch, waren sehr beeindruckt von diesem schönen und atemberaubenden Anblick. Es ist manchmal erstaunlich, was die Natur so zaubert.

    Horseshoe Bend in Arizona mit Blick auf die hufeisenförmige Flussschleife
    Horseshoe Bend (Arizona / USA)

    Als ich damals meinen Blog-Bericht dazu schrieb, erfuhr ich bei meiner Internetrecherche, dass es auch in Deutschland mehrere „Hufeisen“ gibt, also Flussschleifen, die sich malerisch durch die Landschaft schlängeln.

    Noch ein Naturerlebnis, das mich sofort daran erinnert hat

    Wenn dich solche Landschaftsformen genauso faszinieren wie mich, dann passt hier auch mein Bericht aus den USA wunderbar dazu. Am Horseshoe Bend und im Antelope Canyon standen wir vor einer Naturkulisse, die uns genauso sprachlos gemacht hat. Natürlich völlig anders als die Saarschleife, aber genau deshalb ein spannender Vergleich.

    Bekannt sind zum Beispiel die Moselschleife oder eben die Saarschleife. Landschaftlich gefiel mir die Saarschleife besser, außerdem gibt es dort einen Baumwipfelpfad, und so etwas ist genau das Richtige für meine Kinder.

    Vor jedem Urlaub setzte ich mich mit meinen Kindern zusammen und gemeinsam planten wir unser Programm. Jeder, also auch die Kinder, konnte Wünsche einbringen, jedoch fragten die Kinder mich meistens direkt, was ich denn vorschlage. Die Kinder wussten inzwischen, dass mein Programm nie langweilig ist, und so erzählte ich ihnen vom „deutschen Hufeisen“, was sie direkt begeisterte. Als ich dann noch den Baumwipfelpfad erwähnte, stand sofort einstimmig fest: Wir fahren dorthin.

    Am Vorabend vor unserem geplanten Ausflug zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife waren wir bereits in der Ferienwohnung. Die Kinder bereiteten ihre Sachen für den Folgetag vor und ich checkte den Wetterbericht. Wozu mache ich das eigentlich, ich habe im Urlaub doch fast immer das gleiche Wetter. Den Wettercheck hätte ich mir auch dieses Mal schenken können, aber ich dachte, vielleicht haben wir ja mal Glück. Aber wie zu erwarten: Regen. Als ich dann schaute, was die Kinder vorbereitet hatten, sah ich, dass sie auch ihre Regenschirme zu den Rucksäcken gelegt hatten. Meine Älteste sah meinen Blick, eine Mischung aus Erstaunen und Wetterfrust, und meinte nur ganz trocken: „Mama, wir kennen das ja schon mit dir und deiner Regenwolke.“

    Am nächsten Morgen war die erste Amtshandlung der Blick aus dem Fenster. Wetter? Na was wohl. Regen. Die Kinder waren traurig, denn sie sahen unseren geplanten Ausflug schon ins Wasser fallen. Umso erfreuter waren sie, als ich ihnen sagte, dass wir trotzdem fahren. Wozu haben wir schließlich Regenschirme? Wir kennen das ja schon, man könnte sagen, wir haben inzwischen so etwas wie eine Regen-Routine.

    Nach dem Frühstück fuhren wir los und erreichten pünktlich zur Öffnung um 9.30 Uhr den Baumwipfelpfad.

    Informationen zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife

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    Weitere Informationen

    Lage vom Baumwipfelpfad an der Saarschleife

    Nützlich für die Planung: Baumwipfelpfad Saarschleife aktuell

    Baumwipfelpfad Saarschleife

    Cloef-Atrium

    66693 Mettlach-Orscholz

    Öffnungszeiten:

    Januar bis März: 9:30 – 16:00 Uhr

    April: 9:30 – 18:00 Uhr

    Mai bis September: 9:30 – 19:00 Uhr

    Oktober: 9:30 – 18:00 Uhr

    November bis Dezember: 9:30 – 16:00 Uhr

    Letzter Einlass: 1 Stunde vor Schließung

    Bei Gewitter, Hagel, Sturm oder Eis kann der Pfad geschlossen werden. Bei Regen ist er geöffnet.

    Eintrittspreise:

    Erwachsene: 13,00 €

    Ermäßigt: 12,00 €

    Kinder unter 6 Jahren: frei

    Kinder von 6 bis 14 Jahren: 11,00 €

    Familienticket: 31,00 €

    Parken:

    Bis zu 2 Stunden: 1,50 €

    Bis zu 4 Stunden: 3,00 €

    Bis zu 6 Stunden: 4,50 €

    Tageskarte: 6,00 €

    Kinder dürfen den Baumwipfelpfad nur in Begleitung Erwachsener betreten.

    Hunde sind nicht erlaubt, Ausnahme: Begleithunde.

    Der Baumwipfelpfad hat nur eine geringe Steigung und ist damit auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl gut machbar.

    Inklusive der Rampe im Aussichtsturm hat der Baumwipfelpfad eine Gesamtlänge von 1.250 Metern.

    Offizielle Website vom Baumwipfelpfad Saarschleife

    Wir parkten an dem großen Parkplatz, den man erreicht, wenn man der Beschilderung folgt.

    Tipp: Hier gibt es ein WC-Häuschen. Das sollte man nutzen, denn im gesamten Bereich des Baumwipfelpfads gibt es keine Toiletten und man verbringt dort schnell ein bis zwei Stunden.

    Der Weg führt vorbei am Cloef-Atrium

    Cloef-Atrium an der Saarschleife

    Das halbrunde Gebäude beherbergt neben einem Tagungs- und Besucherzentrum auch die Touristeninformation, ein Bistro und die Regiothek. Unser Weg wird uns auch noch hierher führen, dazu aber später.

    Comic-Rallye für Kinder auf dem Baumwipfelpfad

    Neben dem Eintritt erwarb ich zusätzlich noch für jedes Kind ein Heft für die Baumwipfelpfad-Comic-Rallye.

    Das beinhaltet ein schönes und sehr kindgerechtes Comic-Heft mit vielen Informationen rund um das Thema Wald. Vermittelt wird das Ganze durch die Geschichte eines Eichhörnchens, das sich für den Winter einen Nahrungsvorrat zulegen möchte. Dazu gibt es einige Fragen, die an entsprechenden Stationen auf dem Baumwipfelpfad gelöst werden können. Dazu gibt es auch einen Bleistift, der aber, wenn man nicht aufpasst, leicht durch die Rillen im Boden fallen kann. Also den Stift besser gut festhalten.

    Comicheft und Bleistift gibt es für 2 € an der Kasse.

    Der Baumwipfelpfad beginnt direkt hinter der Kasse.

    Die nächsten ungefähr 600 Meter bringen uns auf maximal 23 Meter Höhe, bevor es dann auf den 42 Meter hohen Aussichtsturm geht. Auf dem Weg zum Aussichtsturm gibt es zwei Erlebnisstationen und im gesamten Baumwipfelpfad vier Lernstationen.

    Start auf dem Baumwipfelpfad an der SaarschleifeAuf geht’s!

    Holzweg auf dem Baumwipfelpfad Saarschleife

    Leicht ansteigender Weg auf dem Baumwipfelpfad

    Wir steigern uns langsam, kaum spürbar.

    Eines meiner Kinder fragte mich grinsend: „Mama, gibt’s auf dem Baumwipfelpfad auch wieder so Stellen, wo wir drüber gehen können und du Herzklabastern bekommst?“

    Damit spielte sie auf den Baumwipfelpfad im tschechischen Lipno an, bei dem wir vor ein paar Jahren waren. Dort gab es in schwindelerregender Höhe Erlebnisstationen mit Kletterwegen ohne festen Boden.

    Eine solche Station gibt es im Baumwipfelpfad an der Saarschleife auch. An der anderen Erlebnisstation gibt es eine Rutsche, seht ihr gleich.

    Erste Erlebnisstation auf dem Baumwipfelpfad Saarschleife
    Die 1. Erlebnisstation am Baumwipfelpfad an der Saarschleife

    Nasser Holzweg nach dem Regen auf dem Baumwipfelpfad

    Es hatte kurz zuvor geregnet.

    Waldstimmung nach dem Regen an der Saarschleife

    Manchmal finde ich es schade, dass man keine Gerüche in einem Foto festhalten kann, denn es duftet so herrlich frisch, wenn es im Wald kurz vorher geregnet hat.

    Comic-Rallye-Heft für Kinder auf dem Baumwipfelpfad

    Das Heft für die Baumwipfelpfad-Comic-Rallye.

    Lernstation auf dem Baumwipfelpfad Saarschleife

    Wieder eine Station entdeckt, an der man eine der Fragen in dem Heft beantworten kann.

    Weiterer Abschnitt des Baumwipfelpfads an der Saarschleife

    Pfad zwischen den Baumwipfeln im Saarland

    Lernstation mit Informationen über den Wald

    Eine der Lernstationen.

    Zweite Erlebnisstation auf dem Baumwipfelpfad

    Erlebnisstation 2.

    Aussichtsturm am Baumwipfelpfad Saarschleife

    Nach einem kurzweiligen Spaziergang, bei dem man auch die Steigung kaum spürte, kamen wir am 42 Meter hohen Aussichtsturm an.

    Er spiegelt mit seiner halbrunden Form die Saarschleife wider.

    Rampe im Aussichtsturm des Baumwipfelpfads Saarschleife

    Die Steigung der 2,50 Meter breiten Rampe bis zur Aussichtsplattform beträgt durchgängig 6 %, unterbrochen wird sie nur durch waagerechte Podeste. Sitzmöglichkeiten gibt es dort allerdings nicht.

    Der schönste Moment: der Ausblick auf die Saarschleife

    Panoramablick auf die Saarschleife vom Aussichtsturm

    Regenwolken hingen in der Luft.

    Aussicht von oben auf die Saarschleife bei bedecktem Himmel

    Weitblick über die Saarschleife und den bewaldeten Hang

    Saarschleife vom Wasser aus sehen

    Wer möchte, kann sich die Saarschleife auch vom Ausflugsboot ansehen. Gerade in der Hauptsaison ist das eine schöne Ergänzung, wenn man die Landschaft noch aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchte.

    Website vom Ausflugsboot

     

    Blick hinunter zum Aussichtspunkt Cloef an der Saarschleife

    Unten in der Bildmitte sieht man den anderen Aussichtspunkt, den Aussichtspunkt Cloef. Dieser ist kostenlos und auch von dort hat man eine schöne Aussicht auf die Saarschleife. (Zeige ich euch gleich auch noch) 

    Landschaftsblick von der Turmrampe an der Saarschleife

    Hinweisschild zum Baumwipfelpfad Lipno auf dem Turm

    Baumwipfelpfad Lipno – genau da waren wir auch schon.

    Blick auf den Aussichtsturm und die Landschaft an der Saarschleife

    Kind mit Kamera auf dem Baumwipfelpfad Saarschleife

    Nachwuchsförderung.

    Es gibt keine Fotos von der Aussichtsplattform selbst, da wir dort nie alleine waren.

    Die Aussichtsplattform ist über 70 Quadratmeter groß und bietet einen herrlichen Rundum-Panoramablick. Mittig gibt es mehrere Bänke.

    Blick vom Baumwipfelpfad zurück in die Landschaft

    Wir machten uns auf den Rückweg, weil wir auch noch kurz zum Aussichtspunkt Cloef weiter unten wollten.

    Aussicht vom Aussichtspunkt Cloef auf die Saarschleife

    Das ist die Aussicht vom Aussichtspunkt Cloef weiter unten.

    Die Kinder hatten ihre Comic-Rallye fertig ausgefüllt. Die ausgefüllten Hefte sollte man, wenn man mochte, in der Touristeninformation im Cloef-Atrium abgeben, dann gibt es eine kleine Überraschung. Was es ist, verrate ich hier nicht. Soll ja eine Überraschung bleiben. Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit, aber ein schönes Andenken.

    Comic-Rallye-Heft mit ausgefüllten Antworten

    Liebe Grüße an J.

    Waldweg unter dem Baumwipfelpfad auf dem Rückweg

    Auf dem Weg zurück zum Parkplatz läuft man durch den Wald und unter dem Baumwipfelpfad drunterher.

    Mein Fazit zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife

    Vom Cloef-Aussichtspunkt hat man zwar auch eine schöne Aussicht, für die man keinen Eintritt zahlen muss, aber vor allem mit Kindern empfehle ich den Baumwipfelpfad trotzdem ganz klar.

    Zum einen ist die Aussicht vom Turm die schönere. Zum anderen ist der ganze Weg dorthin schon Teil des Erlebnisses. Die Comic-Rallye, die Stationen unterwegs, die leichte Steigung und der große Aussichtsturm sorgen dafür, dass der Besuch nicht nur ein kurzer Blick auf die Saarschleife bleibt, sondern ein richtiger Ausflug wird.

    Gerade bei gutem Wetter und klarer Sicht stelle ich mir die Aussicht dort noch einmal deutlich beeindruckender vor. Aber selbst mit meiner persönlichen Regenwolke war das ein Ziel, das sich gelohnt hat.

    Linktipps

    Baumwipfelpfad Saarschleife

    Urlaub im Saarland

    Touristeninformation Mettlach

     

    Vergleich von Saarschleife und Horseshoe Bend als Flussschleifen


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  • Österreich: Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern

    Österreich: Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern

    Österreich: Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern


    Österreich: Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern 

    Unser letzter Urlaubstag in Heiligenblut am Großglockner sollte etwas ganz Besonderes werden.
    Ein echtes Highlight. Eins, an das wir alle noch lange zurückdenken würden.
    Ein Besuch in einem besonderen Freibad oder nochmals eine Tour zu den süßen Murmeltieren am Großglockner. Irgendwie sowas.

    Die Kinder hatten aber eine andere Idee …

    Wildwasserrafting? Nicht euer Ernst

    Ganz ehrlich: Von selbst wäre ich auf diese Idee niemals gekommen.
    Wildwasserrafting.
    Mit fünf Kindern.
    „Nein!“ Mein Mama-Kopfkino hatte direkt die schlimmsten Szenarien abgespielt: In einer hohen Welle werden die Kinder aus dem Boot geworfen und fallen in die tosenden Stromschnellen des wilden Flusses und dann  … zum Glück wurde mein Gedankenkino unterbrochen: „Mama, bitte, wir haben das schon sooft hier gesehen!“ „Ja, und da waren auch Kinder im Boot!“ „Das ist safe!“
    „NEIN! Wir machen das nicht! Viel zu gefährlich.“
    „Boah Mama, du bist so eine Helikopterin!“ 

    Eltern unter Beschuss

    Wer Kinder / Teenager hat, weiß, wie hartnäckig sie sein können, wenn sie etwas möchten. In den Folgetagen wurden mein Mann und ich von den Kids bearbeitet. Aber zugegeben: sie gaben sich sehr viel Mühe dabei: sie googelten Anbieter, legten uns Berichte vor, wie die Sicherheitsvorkehrungen sind, zeigten Videos von anderen Familien mit Kindern, die das gemacht haben, haben sogar Preise recherchiert usw.
    Wenn sie in der Schule auch so einen Elan und diese Ausdauer hätten…. 

    …an Tag sechs gaben wir uns geschlagen.

    „Ok Kinder, ich rufe mal bei ein paar Anbietern an und erkundige mich…“  Scheinbar haben die Kids was anderes verstanden, denn direkt danach jubelten sie „Jaaaaa, wir machen das!“
    „Moment, ich sagte, ich erkundige mich erst einmal nur!“ …

    In der Hotelrezeption von unserem Hotel bekam ich mehrere Adressen diverser Anbieter. Südlich von Heiligenblut gibt es einige Anbieter, die Wildwasserrafting anbieten.
    Ich telefonierte mehrere Anbieter ab und informierte mich über Preise und Ablauf.

    Ein Anbieter sagte mir dann besonders zu. Er hatte extra ruhigere Touren für Familien mit Kindern im Programm.
    Außerdem erklärte er mir genau den Ablauf und nahm Bezug auf meine vielen Bedenken, was mich so überzeugte, dass ich einen Termin vereinbarte. Und natürlich musste ich als Sorgeberechtigte auch mit auf Boot. Natürlich. Was auch sonst… 

    Unser letzter Urlaubstag bekam so das gewünschte Urlaubshighlight. Anders als geplant. Aber ein Highlight. Zumindest für die Kinder. Ich war immer noch skeptisch… und mein Mann? War schon seit Tag 2 auf der Seite der Kinder. …

    .

    .

    Dann war er da, unser letzter Urlaubstag.

    Und wir auf dem Weg zum Wildwasserrafting mit 5 Kindern. „Was machst du da eigentlich?“ hallte es in meinem Kopf. ..

    Die Fahrt von Heiligenblut zum Treffpunkt war sehr malerisch und auch das Wetter meinte es gut mit uns. 

    Angekommen! 

    Wenn die Stammleser und Follower von Insta und Facebook jetzt denken: Sind die Kinder nicht schon größer?! – Ja, sind sie, der Bericht stand schon länger auf meiner Agenda, aber mir fehlte einfach die Zeit und ich hatte viele aktuellere Projekte, welche ich zuerst bearbeitet habe.

    .

    .

    Am Treffpunkt, der Adventurenpark in Ainet,  wurden wir freundlich empfangen.

    Link zu unserem Anbieter: 
    https://www.ota.at/de/sport-2/rafting

    Gebucht haben wir die „First-Step-Tour“, welche uns der Anbieter beim Telefonat empfohlen hatte. 

    Wir waren noch etwas zu früh und gingen nach der Anmeldung zum Flussufer, um uns schon einmal etwas mit dem Gewässer vertraut zu machen. 
     

    Österreichische Postkartenidylle 

    Diese Gruppe war grad gestartet. Die Kindern waren aufgeregt. „Da sind wir gleich in einer halben Stunde!!!“ 

    Glasklares Wasser, aber auch sehr kalt. 8 Grad hatte die Isel an diesem Sommertag nur. 

    .

    .

    Der Leberwurst-Anzug 


    Es war Zeit, zurück zu gehen. Es gab feste Startzeiten mit einer festen Anzahl an Personen. Wir waren 7 Personen, 10 Personen passten auf ein Boot – wir waren gespannt auf die anderen drei Mitfahrer.

    Unser erster Programmpunkt: Neoprenanzüge anziehen.

    Und was soll ich sagen?
    Eng. Sehr eng. Ich fühlte mich wie … tja …
    Wie eine Leberwurst 

    Daher gab ich dem ganzen den Namen „Leberwurstanzug“
    Ein Begriff, der inzwischen in unserer Familie sowas wie ein Running-Gag geworden ist.
    Bis heute reicht ein „Weißt du noch, der Leberwurstanzug…“ – und alle lachen.

    Dazu kamen noch Helme und Rettungswesten. 

    Wir lernten die anderen drei Mitfahrer kennen: ein Vater mit seinen zwei Kindern.
    Also waren von 10 Personen 7 Kinder auf dem Boot.

    Nachdem wir uns alle in unsere Leberwurstanzüge geschraubt hatten und mit Helmen und Schwimmwesten ausgestattet waren, brachten wir das Boot zum Flussufer. 

     

    Spritzige Wellen und pures Vergnügen

    Zusammen hoben wir das Schlauchboot ins Wasser und stiegen ein. 
    Wir saßen auf dem Rand des Schlauchbootes.
    Halt hatten wir durch Schlaufen am Boden, in welche wir unsere Füße stecken konnten. Festhalten ging nicht, jeder bekam ein Ruder in die Hand.

    Wir starteten eher ruhig 

    Der Vater der anderen beiden Kinder hatte eine Helmkamera dabei – und er hat mir hinterher die Fotos geschickt! Lieber D., nochmals an dieser Stelle vielen lieben Dank!!!!!
    Die anderen Fotos kamen teils von mir, teils direkt vom Anbieter. Der Anbieter hat Fotos von einer Brücke gemacht. Nach der Fahrt hatte man die Möglichkeit, diese dann auf einem USB-Stick zu kaufen.
    Ich hatte ebenfalls meine Unterwasserkamera dabei, habe aber damals leider nur Fotos von unserer Tour gemacht, inzwischen mache ich ja auch gerne – ihr habt es bei Insta vielleicht schon gesehen – Videos oder Video-Zusammenschnitte.  

    Schon nach wenigen Minuten ging’s ordentlich zur Sache:

    Wellen hoben das Boot an, dann tauchte unser Boot vorne im Wasser wieder ab. Schon nach den ersten Minuten hatten wir alle eine Dusche vom 8 Grad kalten Wasser abbekommen.

    Mein Mann Stephan bekam direkt die erste kalte Dusche Vor allem die Kinder fanden es lustig 


    Nachfolgend bekamen wir allerdings alle mindestens einmal so eine Dusche ab

    Dank der Leberwurstanzüge spürten wir das kalte Wasser nur im Gesicht und an den Händen. 
    Die Kinder hatten riesigen Spaß.
    Und: Ich auch! Es hat wirklich riesig Spaß gemacht!
    Unser Guide sagte uns, wann und wie wir paddeln mussten, um das Boot sicher durch die Strömung zu steuern.

    Und wir freuten uns alle auf die nächsten Stromschnellen!

        

    An einer ruhigeren Stelle steuerten wir ans Ufer und konnten aussteigen – vom Ufer gingen wir mit den Rettungswesten ins Wasser und ließen uns einfach treiben.
    Es war ein tolles Gefühl. So frei.

    Ein Abenteuer für die ganze Familie

    Nach rund einer Stunde und ca 8 km war es leider schon vorbei. Ich hätte wirklich Lust gehabt, noch eine Stunde dranzuhängen.
    Hätte nicht gedacht, dass das soooviel Spaß macht.
    Ich habe mich hinterher bei den Kindern bedankt, denn ohne ihre Hartnäckigkeit hätte ich das nie gemacht. Das ist einer der vielen positiven Aspekte, warum ich so gerne mit meinen Kindern reise. Neues entdecken, was ich persönlich ohne die Kinder nicht entdeckt hätte!  

    Ein Bulli brachte uns samt Boot zurück zum Startpunkt, wo unser Auto wartete.

    Fazit:
    Ein großartiges Erlebnis, das uns alle begeistert hat.
    Auch wenn ich anfangs skeptisch war – ich würde es jederzeit wieder machen.

    Und mit einem geeigneten Anbieter, guter Vorbereitung und der passenden Tour ist Wildwasserrafting auch mit Grundschul-Kindern absolut machbar!

    Wildwasserrafting war für uns alle ein riesiger Spaß – und bleibt garantiert unvergessen.


    Tipps für euer Wildwasser-Abenteuer mit Kindern

    ✅ Familienfreundlichen Anbieter wählen: Achtet auf spezielle Familientouren mit ruhigerem Verlauf.
    ✅ Mindestalter erfragen: Bei unserer Tour lag es bei 6 Jahren (je nach Anbieter unterschiedlich).
    ✅ Wetter checken: Auch im Sommer kann’s kühl werden – aber mit Leberwurstanzug kein Problem.
    ✅ Trockene Sachen mitbringen: Nach der Tour ist man froh sich umzuziehen!
    ✅ GoPro oder wasserdichtes Handy-Case: Wenn ihr Erinnerungen festhalten wollt.
    ✅ Frühzeitig buchen: Besonders in der Hochsaison sind gute Zeiten schnell ausgebucht.


    Wenn ihr in der Region am Großglockner / Heiligenblut / Lienz seid, empfehle ich euch unseren Anbieter. Es war alles top organisiert, wir wurden vor der Tour gut informiert und die Fahrt auf der Isel war kurzweilig und lustig. Die Option, von der Tour hinterher Fotos zu kaufen, finde ich auch toll, denn so hat man eine schöne Erinnerung an dieses Erlebnis

    Link zu unserem Anbieter *: 
    https://www.ota.at/de/sport-2/rafting

    Unsere Tour war die „First-Step-Tour“, welche uns der Anbieter beim Telefonat empfohlen hatte.

    * unbezahlte Werbung  – ich empfehle es euch, weil wir gute Erfahrungen damit gemacht haben


    Linktipp: Touren und weitere Erlebnisse

     

    (Affiliatelinks; die Provision nutze ich, um die Kosten für diesen Blog (Serverkosten usw) zu decken – damit bleibt abgesehen von diesen Links der Blog hier werbefrei.)


    Österreich: Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern

    Weitere Berichte aus Österreich

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  • Österreich: Hoch hinaus mit der Rosnerköpflbahn – Ein Sommertag in Werfenweng

    Österreich: Hoch hinaus mit der Rosnerköpflbahn – Ein Sommertag in Werfenweng

    Hoch hinaus mit der Rosnerköpflbahn – Ein Sommertag in Werfenweng


    Hoch hinaus mit der Rosnerköpflbahn – Ein Sommertag in Werfenweng

    Im Sommer 2024 waren wir wieder mit meinen Eltern und unseren Kindern in Österreich.
    Unser Hotel lag zentral in Werfenweng, einem kleinen Ort in der Nähe von Bischofshofen im Pongau, nicht weit entfernt von der deutschen Grenze.

    Reisen mit drei Generationen  – also mit den eigenen Kindern und den Eltern – ist etwas ganz Besonderes. Doch gerade wenn die Eltern nicht mehr so gut zu Fuß sind, aber die Teenager-Kids auch mal Action möchten, braucht es bei der Planung ein gewisses Fingerspitzengefühl, um alles zur Zufriedenheit aller unter einem Hut zu bekommen. 

    Meine Eltern nehmen zum Beispiel nicht mehr an jeder Tour teil. Bei unseren letzten beiden Ausflügen – zur Eisriesenwelt und durch die Klamm – haben sie bewusst pausiert, weil die Wege zu anstrengend waren. Damit sie ihren Urlaub trotzdem genießen können, achte ich bei jeder Reise darauf, ein zentral gelegenes Hotel zu buchen. So haben sie die Möglichkeit, im Ort zu bummeln, sich spontan irgendwo niederzulassen und den Tag in aller Ruhe zu erleben.

    Wie meine Mutter neulich sagte:
    „Wir genießen dann unseren freien Tag!“
    Und genau das soll Urlaub doch auch sein.

    Vor allem am Tag nach der Anreise wollen meine Eltern es lieber ruhig angehen lassen – und das ist völlig verständlich. Sie möchten auch nicht mehr täglich Programm. Deshalb wechseln wir inzwischen ab: an einem Tag planen wir actionreiche Aktivitäten zu zweit oder mit den Kindern, am nächsten unternehmen wir gemütlichere Ausflüge gemeinsam mit den Großeltern.

    Denn: Reisen mit drei Generationen bedeutet Kompromisse – und zwar für alle. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und ein anderes Tempo. Doch wir haben mittlerweile einen Weg gefunden, wie der Familienurlaub für alle zum Erlebnis wird:
    ✔️ ein zentrales Hotel,
    ✔️ gemeinsame Mahlzeiten,
    ✔️ und eine offene Tagesplanung, bei der jeder mitreden darf.

    Diese Mischung aus Rücksicht, Flexibilität und gemeinsamer Zeit funktioniert für uns wunderbar – und deshalb planen wir auch schon die nächste Familienreise im Herbst!

    Wir warteten auf einen sonnigen Tag für unseren Ausflug auf den Berg

    Bei der Ankunft im Hotel wenige Tage zuvor bekamen wir die Information, dass in der Gästekarte auch eine Fahrt mit der Gondelbahn im Ort inkludiert sei.
    Diese lag direkt gegenüber vom Hotel und vor allem mein Vater liebt es, auf diesem Wege zu schönen Panoramaaussichten hinaufzufahren.
    Wir warteten aber dafür einen Tag ab, der etwas mehr Sonne versprach und nicht wie die Tage zuvor schon ab 16 Uhr Regen und Gewitter.

    Und an Tag 4 war es dann endlich soweit.

     

    Mit der Rosnerköpflbahn auf den Gipfel

    Die moderne Seilbahn bringt einen bequem auf das Rosnerköpfl – den Hausberg von Werfenweng. 

    Die Lage vom Rosnerköpfl

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    Weitere Informationen

    Schon die Fahrt hinauf auf den Berg mit der Bahn ist sehr schön – man schwebt den Hang hinauf und genießt dabei den Blick über das idyllische Salzachtal, blickt über grüne Wiesen mit Kühen.
    Eigentlich so das typische Bild von Österreich.

    Das Hotel in der Mitte war unser Hotel. 

    https://www.werfenweng-hotel.com/

    Postkartenidylle 

    Café Auszeit – Einkehr mit Aussicht

    Direkt an der Bergstation lädt das gemütliche Café Auszeit zum Verweilen ein.
    Meine Eltern gönnten sich eine kleine Stärkung, wir anderen wollten lieber einfach nur etwas Kühles zu trinken.


    – keine bezahlte Werbung – Ich kannte bis dato keine Tirola Kola, aber sie schmeckte sehr gut und vor allem war sie eiskalt!!!

    Der Blick von der Terrasse über das Tal war einfach traumhaft

    .

    Ein kleines Stück weiter – Natur pur

    Mein Sohn wollte etwas mehr von der Natur sehen – also sind wir vom Café aus noch ein Stück weiter den Hang hinaufgewandert.
    Die Wiesen blühten und wir hatten einen traumhaften Blick in das Tal.

    Etwas oberhalb entdeckten wir eine Schaukelbank mit Panoramablick.
    Dort saßen wir eine ganze Weile, schaukelten ganz leicht vor uns hin, ließen die Sommersonne ins Gesicht scheinen und schauten einfach nur ins Tal.
    So simpel, so schön – eine kleine Entspannungsauszeit. Die gönne ich mir im Urlaub eigentlich viel zu selten… Und auch die Kinder wollten einfach mal nichts machen. Die Hitze und die doch etwas für die Beine sehr anstrengenden Ausflüge der letzten Tage machte uns alle irgendwie träge.

     


    Urlaub

    Wunderbar entspannt machten wir uns einige Zeit später wieder auf dem Rückweg, denn im Hotel wartete um 18 Uhr wie jeden Abend ein leckeres Abendessen aus uns. 

    .

    .

    Freizeitangebote auf dem Rosnerköpfl

    Wer lieber etwas mehr Action möchte: Es wird einiges angeboten: 

    • Seilgarten & Flying X Area mit 6 verschiedenen Parcours, geeignet für Kinder
      ab 1,10 m Körpergröße

    • KöpflFlitzer – Mit dem Geländekart zurück zum Tal 

    • FunLiner – Eine 400 Meter lange Zipline

    • Puschl´s Rätselberg – ein ca 1 Std Wanderweg mit Rätselstationen für Kinder

       

    .

    Tipps für euren Besuch am Rosnerköpfl

    Gästekarte checken: In vielen Unterkünften in Werfenweng ist eine kostenlose Berg- und Talfahrt enthalten.
    Früh fahren: Gerade an heißen Tagen ist es oben angenehmer – und der Blick am Vormittag oft klar.
    Bequeme Schuhe: Auch wenn ihr nicht wandert – ein kleiner Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall!
    Kamera oder Handy bereithalten: Es gibt viele schöne Fotomotive und einen Insta-Spot 
    Zeit mitbringen: Ob schaukeln, einkehren oder einfach nur auf einer Bank sitzen und den Ausblick genießen – oben kann man wunderbar entschleunigen.

    .

    .

    Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Sommer:
    Täglich von 10:00 – 16:00 Uhr
    Mittwoch & Donnerstag Ruhetag, in den Monaten Juli und August kein Ruhetag
    Bei Regen am Morgen kein Fahrbetrieb!

    Winter:
    Täglich von 08:30 – 16:00 Uhr, wetterabhängig.

    Die aktuellen Öffnungszeiten und die Eintrittspreise findet ihr hier:

    https://www.deinberg.at/tarife

     

     

    Website mit Karten, Wanderwegen und Beschreibung aller Angebote für die ganze Familie

    https://www.deinberg.at/

     

    Tourismusseite vom Ort Werfenweng:

    https://www.werfenweng.eu/

    .

    .


    Unser Fazit

    Die Rosnerköpflbahn ist nicht nur ein bequemer Weg nach oben, sondern auch ein tolles Sommer-Ausflugsziel für alle, die Natur, Aussicht und eine kleine Auszeit vom Alltag suchen – ganz ohne große Wanderung.


    Uns hat dieser Tag richtig gut getan. Einfach mal hochfahren, durchatmen, nichtstun und genießen.

     

     


    Ausflugstipps* für die Urlaubsregion rund um Salzburg

    *Affiliatelinks, das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn ihr eure Tour über den Link bucht. Die Provision fließt wieder direkt in diesen Blog (Serverkosten, Plugins usw)
    Dadurch kann ich den Blog auch freihalten von dieser teils nervigen Werbung, welche man inzwischen auf vielen Seiten habt. 

    Zudem freue ich mich immer sehr darüber, denn in diesem Blog steckt viel (Frei-) Zeit, Arbeit und Herzblut. Danke für eure Unterstützung!!!! 


    Österreich

  • Plitvicer Seen mit Kindern: Route, Tipps und Erfahrungen

    Plitvicer Seen mit Kindern: Route, Tipps und Erfahrungen

    Nationalpark Plitvicer Seen

    Nationalpark Plitvicer Seen

    Hinweis zu diesem Artikel

    Dieser Bericht basiert auf unserem Besuch im Jahr 2021 und wurde inhaltlich überarbeitet. Persönliche Erfahrungen und Fotos stammen weiterhin von unserer Reise, praktische Informationen wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Parken wurden aktualisiert.

    Zur Kroatien-Übersicht

    Dieser Beitrag gehört zu unserer Kroatienreise. Hier geht es zur Oberseite mit allen Berichten: Kroatien mit Kindern – alle Reiseberichte

    Hallo zusammen,

    schön, dass ihr wieder dabei seid.

    Wir sind in Kroatien.
    Nach einer erholsamen Nacht in den Weinbergen im Norden (-> Nacht in den Weinbergen im Norden) des Landes geht es heute für uns Richtung Süden und Richtung Meer – mit einem Zwischenstopp – und genau darum geht es im heutigen Bericht.

    Nationalpark Plitvicer Seen

    Heute nehme ich euch mit in den Nationalpark Plitvicer Seen im Herzen von Kroatien.

    Knapp 300 km² misst der Nationalpark und ist gekennzeichnet durch seine 16 kaskadenförmig angeordneten Seen, welche durch zahlreiche Wasserfälle miteinander verbunden sind.
    Es gibt 12 obere und 4 untere Seen. Im unteren Bereich befindet sich mit 78 Meter Höhe auch der höchste Wasserfall im Nationalpark (und auch der höchste Wasserfall in Kroatien): Der Veliki Slap.

    Durch das stete Eindringen von Wasser entwickelten sich die Sinterbarrieren. Das sind die Stufen entlang der Seen. Da diese noch aktiv sind, verändert sich das Aussehen auch fortlaufend.
    Man geht davon aus, dass dieses Seensystem vor 12.000 bis 15.000 Jahren entstanden sein muss.

    Der Teil der Seen ist auch der für Touristen erschlossene Teil. Es gibt viele Wanderrouten mit unterschiedlichen Längen, welche an den Seen entlang führen. Die längste Route davon ist knapp 19 km und mit einer Dauer von ca 6 – 8 Stunden veranschlagt.
    Und trotzdem macht der Bereich mit den Seen gerade mal 1 % des gesamten Nationalparks aus.
    Der Rest ist bewaldet und ein paar kleinere Flächen sind mit Gräsern bewachsen.

    Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der größte und älteste von Kroatien. Am 8. April 1949 wurde er zum ersten Nationalpark von Kroatien erklärt.

    Am 26. Oktober 1979 bekam der Nationalpark die internationale Anerkennung und den Eintrag in die UNESCO-Liste des Welterbes.

    Wo liegen die Plitvicer Seen?

    Er liegt in den Bergen etwas im Hinterland der Küste in den Gespanschaften Lika-Senj und Karlovac.

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    Weitere Informationen

    Anreise zu den Plitvicer Seen

    Mit dem Auto erreicht man den Park vor allem über die Straßen D429 und D52.

    Es gibt zwei Haupteingänge:

    Eingang 1 – Rastovača

    Eingang 2 – Hladovina

    An beiden Eingängen gibt es kostenpflichtige Besucherparkplätze. Auch Busse halten direkt in der Nähe der Eingänge.

    Aktuelle Öffnungszeiten, Eintritt und Parken

    Eingang 1 – Rastovača: 08:00 – 15:00

    Eingang 2 – Hladovina: 08:00 – 15:00

    Nebeneingang 2 – Flora: 08:00 – 15:00

    Ticketverkauf: bis 13:00

    Parkplatz Eingang 1: 07:00 – 17:00

    Parkplatz Eingang 2: 07:00 – 17:00

    Tagesticket Erwachsene: 10 € / 23 € / 40 € je nach Saison

    Tagesticket Kinder 7–18 Jahre: 4 € / 6 € / 15 € je nach Saison

    Kinder bis 7 Jahre: kostenlos

    Parken Auto: 1,50 € pro Stunde in Vor- und Nachsaison

    Parken Auto: 2,00 € pro Stunde von 1.6. bis 30.9.

    Wichtig: Tickets am besten online reservieren, besonders in der Hauptsaison.

    Unterkünfte und Campingplätze im Nationalpark

    Es lohnt sich, hier mehrere Tage zu verbringen. Nicht nur Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Der Nationalpark ist eine grüne Oase und in der Hauptsaison abseits des Bereiches am Eingang auch eine Ruheoase.

    Im Nationalpark gibt es mehrere Hotels und Campingplätze.

    Hotels und Campingplätze im Nationalpark

    Unser Besuch bei den Plitvicer Seen

    Am späten Vormittag kamen wir am Hauptparkplatz an.

    Dieser ist in ein Waldgebiet rein sehr verzweigt.
    Wir bekamen eine Ahnung, wie voll es werden würde, denn es war auch nach einer gefühlten Ewigkeit mit Kurverei über die Parkplätze keine freie Lücke zu sehen.
    „Gleich sind wir wieder zurück bei der Pension“ scherzte ich
    Auf der anderen Seite dachte ich: Muss sich ja wohl lohnen, wenn so viele Menschen hier sind.
    Der Parkplatz ist sehr weitläufig und je weiter wir ihn fuhren, desto mehr freie Parkplätze gab es.

    Hauptparkplatz am Eingang 1 der Plitvicer Seen

    Der Hauptparkplatz am Eingang 1. Der rote Pfeil zeigt, wo wir ungefähr standen.

    Parkplatz 1 auf Google Maps -> Parkplatz 1

    Brücke vom Parkplatz zum Eingang 1 der Plitvicer Seen

    Eine Brücke führt über die Straße und zum Eingang. Und auch da … Menschenmassen. …
    1 Stunde Wartezeit und insgesamt 7 Eis und 4 Wasser später konnten wir in den Park hinein.

    Aber keine Sorge – so voll ist es wohl nur in der Hauptsaison. Ich habe in der Facebook – Kroatiengruppe Fotos vom Park im September oder Mai gesehen und da war fast nichts los.

    Übersichtskarte der Wanderwege an den Plitvicer Seen

    Kleine Orientierung. Das Gelände ist sehr weitläufig. Wer möchte, geht nur bis zum Aussichtspunkt. Und der ist auf gleicher Höhe direkt hinter dem Eingang. Von da beginnen dann die Wanderwege, dafür geht man zunächst bergab Richtung See und wählt dann seine Route. Diese sind sehr gut beschriftet. Wanderweg A ist der Kürzeste. 3,5 km, 2 – 3 Stunden. Bei Wanderweg K läuft man hingegen 18 km und ist 6 – 8 Stunden unterwegs. Bei B und C fährt man einen Teil mit dem Boot, der Preis ist im Ticket inklusive. Aus Zeitgründen – immerhin mussten wir noch weiter zur Unterkunft – wählten wir Wanderweg A.

    Schon wenige Meter nach dem Eingang 1 erreicht man die Aussichtsplattform.

    Der Anblick ist grandios! Kaum zu beschreiben und mit Fotos nicht wiederzugeben.

    Man sieht von hier schon mehrere Seen und viele Wasserfälle stürzen laut tosend in die Tiefe.

    Erster Blick von der Aussichtsplattform auf die Plitvicer Seen

    Wegführung von der Aussichtsplattform Richtung Wasserfälle

    Wanderweg A führt uns automatisch auf den Weg mittig im Bild, direkt zu den höchsten Wasserfällen im Nationalpark.

    Start der Wanderung auf Weg A Richtung See

    Wir starten unsere Wanderung. Der Weg geht zunächst abwärts Richtung See.

    Kaskadenartig angeordnete Seen und Wasserfälle

    Die Seen sind kaskadenartig angeordnet, dazwischen befinden sich kleinere oder größere Wasserfälle. Baden ist in den Seen verboten.

    Blick auf den weiteren Weg entlang des klaren Wassers

    Und auch diesen Weg würden wir gleich noch laufen – und freuten uns schon sehr, denn schon von hier oben sah man, wie klar das Wasser ist.

    Wasserfälle und Wege im Nationalpark Plitvicer Seen

    Wasserfalllandschaft an den Plitvicer Seen

    Wunderschön anzusehen!

    Unser 1. Stop: Kroatiens höchster Wasserfall

    Weg von der Aussichtsplattform hinunter zum Wasserfall

    Mittig sieht man den Weg von der Aussichtsplattform zum See runter.

    Foto oben, wenn man in der Hochsaison kurz auf dem Weg wartet und auch mal einen Stau hinter sich riskiert, um ein realitätsfremdes Instagram- Foto zu machen ….

    Foto unten, wie es tatsächlich fast die ganze Zeit im ersten Teil zwischen Aussichtsplattform und Wasserfall war:

    Volle Stege in der Hochsaison an den Plitvicer Seen

    Noch problematischer war es Richtung Wasserfall. Ein paar mal drehte sich vor uns jemand mit großem Rucksack um und hätte damit beinahe einen von uns vom Steg runtergeworfen ….

    Also: Lieber etwas aufpassen beim gehen. In Anbetracht der Tatsache, dass es auf dem Weg keinerlei Abgrenzung rechts und links zum Wasser gibt, ist das ohnehin sinnvoller.
    Aber meine große Kamera packte ich weg. Mal eben stehen bleiben für ein Foto war ohnehin kaum möglich und so entstanden 99 % der Fotos an diesem Tag mit Handy. Im Laufen. Argh…

    Steg zum Wasserfall als Sackgasse mit viel Betrieb

    Der Weg zum Wasserfall ist leider eine Sackgasse, daher knubbelte es sich da.

    Türkisblaues Wasser an den Plitvicer Seen

    Diese Farben!!! Es ist wirklich so blau-türkis wie auf dem Foto und mit Sonnenschein leuchtet das Wasser noch kräftiger in den verschiedensten Türkistönen.

    Wie erwartet gab es ein Getümmel auf dem engen Weg Richtung Wasserfall. …

    Besucherandrang in der Hochsaison an den Plitvicer Seen

    Ungeschönte Wahrheit, …. aber auch nur, wenn man wie wir in der absoluten Hochsaison (und zur Mittagszeit) die Plitvicer Seen besucht. Darum: Fahrt nach Möglichkeit in der Nebensaison hin, dann habt ihr mehr davon! Oder direkt zur Parköffnung.

    Aber: Es lohnt sich! Die Ausblicke sind immer wieder wunderschön. Wie auch auf dem Weg Richtung Wasserfall. Traumhaft!

    Weg und Wasser an den Plitvicer Seen

    Wasserfall und Steg im Nationalpark

    Nach kurzem Fußweg erreichten wir den Veliki slap – dem höchsten Wasserfall in Kroatien!

    Veliki Slap an den Plitvicer Seen

    Veliki Slap im Sommer mit weniger Wasser

    Im Sommer ist er etwas wasserarm, aber deswegen nicht weniger schön anzusehen.

    Blick auf den höchsten Wasserfall Kroatiens

    Unter meinen Lesern sind doch bestimmt Winnetou-Fans, oder?

    Wusstet ihr, dass die Filme zum größten Teil in Kroatien gedreht wurden?

    Mein Vater ist großer Winnetou – Fan und eigentlich war geplant, dass meine Eltern uns auf diese Reise begleiten und wir uns die Drehorte von Winnetou ansehen.
    Leider hat dies nicht geklappt.

    Der berühmte Silbersee liegt inmitten des Nationalparks Plitvicer Seen und auch die Höhle mit dem Schatz kann man hier sehen.

    Hier gibt es eine tolle Seite mit den Drehorten von den einzelnen Winnetou – Filmen
    https://www.kroati.de/kroatien-infos/drehorte-winnetou-filme.html

    Vom Wasserfall aus gingen wir zurück zur Abzweigung. Von hier kann man entweder wieder zurück zur Aussichtsplattform gehen oder aber – so wie wir – die Wanderoute A weiter gehen.

    Wegführung nach dem Wasserfall zurück zur Route A

    Schattige Wege führten entlang des Sees

    Es verwundert nicht, dass man sich für diesen Ort zum Dreh entschieden hat.
    Es ist malerisch. Nach jeder Kurve gab es neue Ausblicke auf die Seen im Nationalpark. Die oft im kühlen Schatten liegenden Wege führten entlang des Wassers, vorbei an Wasserfällen oder imposanten Felswänden und wir bereuten es, nur auf der Durchreise zu sein, denn gerne wären wir noch die weitere Route gegangen …. selbst die Kids waren begeistert!
    Und je weiter wir liefen, desto mehr verteilten sich die Menschenmassen.

    Ein schöner Spaziergang durch die idyllische Natur.

    Da Worte das ohnehin kaum beschreiben können, lasse ich Bilder sprechen

    Steg über glasklares Wasser im Nationalpark

    Weg am Wasser im Nationalpark Plitvicer Seen

    Steg und Natur an den Plitvicer Seen

    Wasserfall und Felswand im Park

    Holzweg entlang des Wassers

    See und Wege im Nationalpark

    Türkisfarbenes Wasser der Plitvicer Seen

    Naturpfad entlang der Seen

    Blick über Wasser und Holzstege

    Wasserfälle und Vegetation im Nationalpark

    Wasserlauf und Steg im Park

    Seeufer im Nationalpark Plitvicer Seen

    Weiterer Blick über das Wasser im Park

    Steg und Wasserfälle an den Plitvicer Seen

    Wasserfall im Schatten der Bäume

    Steg am türkisblauen Wasser

    See und Felsen im Nationalpark

    Klares Wasser und grüne Ufer

    Weg am Seeufer entlang

    Wasserfall neben dem Steg

    Blick auf See und Holzwege

    Malerische Uferlandschaft an den Plitvicer Seen

    Holzpfad und Wasser im Nationalpark

    Wasser und Wanderweg im Nationalpark Plitvicer Seen

    Auf dem Hinweisschild sieht man die Anordnung der Seen. Wir waren leider nur im unteren Bereich (Siehe Pfeil), wenig später führte unser Weg wieder Richtung Ausgang, … die Zeit wurde knapp, wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns.

    Hinweisschild mit Anordnung der Seen

    Weiterer Weg Richtung Ausgang und Aussichtspunkt

    Der Wanderweg A führte uns lange am See entlang, dann aber kam der Abzweig nach links und wir gingen wieder bergauf.

    Weg bergauf zurück Richtung Ausgang

    Wieder gab es eine tolle Aussichtsplattform – und siehe da, kaum Menschen. Wie ich bereits schrieb, verteilte es sich auf dem Weg immer mehr.
    Knubbelpunkte waren die Wege vom Eingang 1 Richtung Wasserfall.

    Aussichtsplattform mit Blick über den Nationalpark

    Fast menschenleerer Aussichtspunkt im Park

    Weg zum Cafe Rapajinka

    Der Weg führte am Cafe Rapajinka und von dort zurück zum Park-Eingang 1. Dort am Parkplatz stand unser Auto.

    Am Cafe machten wir eine Pause mit kühlen Getränken und einem Eis zur Stärkung.

    Boden am Cafe Rapajinka

    Der Boden am Cafe Rapajinka

    Auf dem Weg zwischen dem Cafe Rapajinka und dem Eingang 1 führte immer wieder an lohnenswerten Aussichtspunkten vorbei, welche uns wundervolle Blicke auf den Nationalpark boten.

    Aussichtspunkt auf dem Rückweg zum Eingang 1

    Blick auf den zuvor gelaufenen Weg

    Diesen Weg dort unten sind wir ‚vorhin‘ noch gegangen.
    Das ist der Weg Richtung Wasserfall rechts oder die Wanderwege links.

    Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch kamen wir an unserem Ausgangspunkt wieder an.
    Und nochmals genossen wir die Aussicht auf die Landschaft und die Wasserfälle.

    Letzter Blick auf Wasserfälle und Landschaft vor dem Verlassen des Parks

    Wir hielten uns nicht mehr sehr lange auf, da wir noch einen längeren Fahrtweg zur nächsten Unterkunft vor uns hatten.

    Dazu schreibe ich beim nächsten mal was und stelle euch wieder eine weitere Unterkunft in Kroatien vor, dieses mal eine Ferienwohnung mit Pool in Podstrana.

    Übrigens: Dieses Warnschild steht am Eingang zu den Parkplätzen.
    Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten:
    Am Ende des Urlaubes würden wir auch noch einen in der Natur frei lebenden Bären sehen!
    Dazu dann aber später im entsprechenden Bericht!

    Warnschild am Parkplatz der Plitvicer Seen

    Unser persönliches Fazit

    Ein Ausflug zu den Plitvicer Seen lohnt sich.

    Es ist eine kaum zu beschreibende, abwechslungsreiche und malerisch-schöne Landschaft mit einer riesigen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Das Wasser ist glasklar, so sieht man auch die vielen verschiedenen Fischarten, welche in den Seen leben.

    Durch die Sinterbarrieren gibt es unzählige kleinere und größere Wasserfälle, welche plätschernd oder rauschend in das türkisblaue Wasser der Seen fließen.

    Ich rate euch: Nehmt euch viel Zeit, wandert die längeren Routen und nehmt das Boot, um den Nationalpark kennen zu lernen.

    Wir bekamen einen ersten Einblick und haben uns vorgenommen: Wenn wir mal irgendwann wieder in Kroatien sind, werden wir hier 1 – 2 Tage verbringen.

    FAQ zu den Plitvicer Seen

    Wie kommt man zu den Plitvicer Seen?

    Am einfachsten mit dem Auto über die Straßen D429 oder D52. Es gibt zwei Haupteingänge, Eingang 1 und Eingang 2. Auch Busse halten direkt an beiden Eingängen.

    Wo parkt man an den Plitvicer Seen?

    Es gibt offizielle, kostenpflichtige Besucherparkplätze an Eingang 1 und Eingang 2. Bezahlt wird bei der Ausfahrt. Im Sommer ist es sinnvoll, möglichst früh da zu sein.

    Wie lange läuft man im Nationalpark?

    Das hängt stark von der Route ab. Route A ist mit 3,5 km und 2–3 Stunden die kürzeste der klassischen Rundwege. Es gibt aber deutlich längere Programme bis zu einem ganzen Tagesausflug.

    Sind die Plitvicer Seen mit Kinderwagen geeignet?

    Ehrlich gesagt: nur sehr eingeschränkt. Der Park selbst sagt offiziell, dass nicht alle Wege barrierefrei sind. Mit Kinderwagen ist das deshalb eher mühsam. Für Babys und Kleinkinder würde ich eher Trage als Buggy empfehlen.

    Kann man die Plitvicer Seen mit Rollstuhl besuchen?

    Nicht komplett. Laut offiziellem FAQ sind die normalen Seenrouten nicht durchgehend rollstuhlgerecht. Am Eingang kann aber die jeweils am besten zugängliche Route empfohlen werden.

    Gibt es Restaurants oder Cafés im Nationalpark?

    Ja. Es gibt mehrere gastronomische Angebote im Park und an den Eingängen, zum Beispiel Lička kuća, Kozjak Caffe & Pastry, Bistro Hladovina oder Poljana / Black River.

    Muss man Tickets vorab online buchen?

    Es wird klar empfohlen, die Tickets vorab online zu kaufen. Vor Ort kann es in der Hauptsaison deutlich länger dauern, und es kann auch sein, dass Zeitfenster schon ausgebucht sind.

    Sind Boot und Panoramazug im Ticket enthalten?

    Ja. Laut offiziellem FAQ sind die Fahrten mit Elektroboot und Panorama-Fahrzeug im Ticketpreis enthalten.

    Darf man an den Plitvicer Seen baden?

    Nein. Baden in den Seen ist strikt verboten.

    Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

    Aus meiner Sicht nicht mitten am Tag in der Hochsaison. Wenn möglich, lieber früh morgens oder in der Nebensaison. Dann ist es entspannter und die Wege sind deutlich leerer.

    Schön, dass ihr wieder dabei ward!

    Bis zum nächsten mal – und dann gehts endlich ans Meer!


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    Nationalpark Plitvicer Seen

  • Österreich: Ausflugstipp – Die Liechtensteinklamm. Wandern, Treppen – und eine sehr beeindruckende Klamm

    Österreich: Ausflugstipp – Die Liechtensteinklamm. Wandern, Treppen – und eine sehr beeindruckende Klamm


    Österreich: Ausflugstipp – Die Liechtensteinklamm. Wandern, Treppen – und eine sehr beeindruckende Klamm


    Abenteuer in der Liechtensteinklamm – Naturwunder in Österreich erleben

    Schon lange stand die Liechtensteinklamm auf unserer Wunschliste.
    Zu sehen, wie sich über hunderten von Jahren das Wasser durch das harte Gestein frisst ist immer wieder beeindruckend.
    Im vergangenen Jahr haben wir es endlich geschafft, die Liechtensteinklamm zu besuchen!

    Was uns dort erwartete: Naturgewalt, eindrucksvolle ausgespülte Felswände, tosendes Wasserrauschen – und wieder viele Stufen.
    Kannten wir ja schon von unserem Besuch der Eisriesenwelt mit schlappen 1400 Stufen + Bergauf / Bergablaufen

     

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    Wo liegt die Liechtensteinklamm?

    Die Liechtensteinklamm befindet sich bei St. Johann im Pongau im schönen Salzburger Land.
    Sie ist eine der tiefsten und längsten Klammen der Alpen

    Lage:

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    Weitere Informationen

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    Infos zur Liechtensteinklamm

    Die Entstehungsgeschichte der Klamm reicht weit zurück: Über mehrere Jahrhunderte hat sich die Großarler Ache durch das harte Gestein gegraben und dabei eine bis zu 300 Meter tiefe Schlucht geformt.
    Erstmals begehbar gemacht wurde sie 1875, das Bauvorhaben wurde dann aber wegen Geldmangel zunächst eingestellt. Mit finanzieller Unterstützung durch Fürst Johann II. von Liechtenstein, der der Klamm auch ihren Namen gab, war es dann möglich, die Klamm für die Öffentlichkeit begehbar zu machen.

    • Länge: ca 4 km, etwa 1 Kilometer ist begehbar

    • Tiefe: bis zu 300 Meter

    • Alter: mehrere Tausend Jahre

    • Höhenunterschied: rund 100 Meter von Anfang bis Ende des Weges

    • Neuheit: Seit Mai 2020 führt eine spektakuläre Wendeltreppe – die sogenannte „Helix“ – tief in die Klamm hinab.
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    Warum gibt es jetzt die große Wendeltreppe?

    2017 gab es einen größeren Felssturz, bei dem Teile des alten Weges zerstört wurden. In Folge dessen wurden die Wege nicht nur neu gesichert, sondern auch teilweise komplett neu gebaut: Entstanden ist die „Helix“, eine moderne, 30 Meter hohe Wendeltreppe aus Stahl.
    2020 waren die Arbeiten abgeschlossen und die Klamm wurde wiedereröffnet.

    Sie bietet nicht nur sicheren Zugang, sondern ist selbst schon ein echter Hingucker.
    Aber so toll das alles klingt: Es sind auch viele Stufen. Und auch in der Klamm gibt es mehrere Treppen. Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte die Klamm daher (leider) meiden. 

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    Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Öffnungszeiten (je nach Wetterlage):

    • Mitte Mai bis Ende Oktober

    • täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 16:30 Uhr) bzw 9:00 – 16:00 im Oktober.

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    Eintrittspreise (Stand 2025):

    • Erwachsene: 15 € Tageskasse, 14 € Online

    • Kinder (6–18 Jahre): 8,50 € Tageskasse, 7 € online

    • Kinder unter 6 Jahren: frei

    • Familienkarten und Gruppenrabatte sind verfügbar.

    • Mit der SalzburgerLand Card: einmalig kostenlosen Tageseintritt
      Mit der Salzburger Sportwelt Card (Gästekarte der Region) ermäßigter Eintrittspreis

     

    HIER könnt ihr Online-Tickets kaufen

     

     

    Link mit allen aktuellen Infos zur Klamm 

    https://www.josalzburg.com/de/aktivitaeten/liechtensteinklamm.html

     

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    Unser Besuch in der Liechtensteinklamm

     

    Schon der Weg vom Parkplatz zur Klamm war für uns ein kleines Warm-up: Einige Höhenmeter und viele Stufen waren zu bewältigen, bevor wie die eigentliche Klamm erreichten. Das war schon anstrengend bei der Sommerhitze…
    Viel wichtiger war aber die Vorfreude auf das, was uns erwartete!

    Die neue Helix-Treppe sieht wirklich spektakulär aus. Aber darauf freuten wir uns trotzdem eher weniger. 

    Eine architektonische Augenweide ist sie auf jeden Fall! 

    Unten an der Klamm sind die ersten Felsen. Auch wenn es dazu verleitet: Anfassen sollte man sie nicht unbedingt – oder zumindest vorher genau hinschauen

    Na, wer sieht es?? 

    Ratet, wer vorher nicht genau hingeschaut hat….

    …. ich habe eine sehr ausgeprägte Spinnenphobie… 
    Meine Familie findet es amüsant, dass ich im Sommer ausgerechnet nach Australien fliege. 

    Sie ziehen mich dauernd damit auf, wie groß da die Spinnen sind und es laufen schon Wetten, wann uns die erste große oder giftige Spinne begegnet….

    Ich hoffe, das bleibt uns erspart …. 

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    Endlich erreichten wir die Klamm. 

    Und sie brachte eine willkommene Abkühlung: kühle Temperaturen, erfrischende Gischt und das ständige Rauschen des wilden Wassers begleiteten uns.

    Der Weg ist gut zu laufen, wenn man entsprechendes Schuhwerk hat. Auch die Stufen sind selbst für Sportallergiker wie mich gut machbar.
    Zwischendurch führt der Weg durch Tunnel und auch mal über die Klamm drüberher.

    Unseren vier Teenager hat es auch gefallen.
    Anfangs waren sie vielleicht noch etwas genervt („Stufen laufen… suuuper…“), aber kurze Zeit später sah ich, dass sie ihre Handys zückten und Fotos und Videos machten. Eine gewisse Grundnöligkeit blieb aber, vielleicht ist das bei Teenagern einfach so. Oder nur bei Teenagern, die in den Ferien „unmenschlich viel wandern“  und  „dauernd dämliche Treppen“ laufen müssen und jeden Tag schon „mitten in der Nacht“ aufstehen müssen, damit sie sich um 9 Uhr an den gedeckten Frühstückstisch im Hotel setzten dürfen. Und dann muss man auch noch „stundenlang Bergstraßen rumkurven“ (Vom Hotel bis zur Klamm waren es 25 Minuten Fahrtweg) und irgendwelche Ausflüge machen wo man noch mehr wandern muss und nicht einmal WLAN hat …..

    … irgendwann wird mir das sehr fehlen ….

    Und im Grunde wissen die Kinder es schon sehr zu schätzen, wie viele Reisen wir schon gemacht haben und was sie schon gesehen haben und erleben durften.
    Erst vor ein paar Tagen hat mir meine Tochter gesagt, dass sie es toll findet, dass wir viel reisen, weil „dann weiß man, wie das wirklich irgendwo ist und reist keine blöden Sprüche wie die aus meiner Klasse“

    Genau das ist meine Intention.

     

    “Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“


    Ok, für Österreich trifft das vielleicht nicht so ganz zu.
    Aber die Klamm hat ihnen gut gefallen.

     

    Übrigens: Ich hatte diesmal auch nur mein Handy dabei – aus Sorge um meine Kamera, die nicht wasserfest ist. Und das war auch gut so, denn in der engen Klamm regnet es immer wieder in feinen Tropfen von oben. Für sensible Technik wirklich nicht optimal.

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    Ein paar Fotos von unserem Besuch in der Klamm

    Ich bin kein Freund von Hochkantfotos, aber bei der Klamm ging es oft nicht anders …

    An den guten Fotospots staute es sich immer wieder mal

                  

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    Am Ende des Weges wartet ein kleiner, offener Picknickplatz mit Blick auf einen Wasserfall – ein schöner Ort zum Durchatmen, Staunen und natürlich auch zum Pausemachen.

    Kurzes Video aus der Liechtensteinklamm


    Dann geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück – eine Rundtour ist in der Liechtensteinklamm aktuell nicht möglich.

    Nach etwa 1,5 bis 2 Stunden (je nachdem, wie oft man stehen bleibt, fotografiert oder sich das Naturschauspiel einfach anschaut) waren wir zurück am Ausgang. 

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    Ein Besuch lohnt sich sehr, vor allem an heißen sonnigen Sommertagen bringt es eine schöne Abkühlung. 

    Ein Nachteil sind dann die starken Kontraste zwischen Licht und Schatten, was man an bedeckten Tagen nicht hat.


    Tipps für euren Besuch in der Liechtensteinklamm

    Damit euer Besuch perfekt wird, hier ein paar persönliche Tipps:

    Trittfeste Schuhe: Sehr wichtig! Der Weg ist teilweise nass und rutschig.
    Etwas Kondition: Der Auf- und Abstieg und die vielen Stufen sind machbar, aber fordern ein wenig.
    Getränke mitnehmen: Gerade im Sommer: denkt an ausreichend Wasser!
    Snacks für die Pause: Am Ende der Klamm gibt es einen Picknickplatz mit Tischen und Stühlen (Aber kein WC oder Gastronomie).
    Schutz für Kamera/Handy: Wenn ihr eine empfindliche Kamera habt, packt sie sicher ein oder nehmt lieber ein wasserdichtes Gerät mit.
    Zeit einplanen: Für den Weg durch die Klamm und zurück solltet ihr etwa 1,5 bis 2 Stunden einrechnen. Mit Kindern oder vielen Fotostopps entsprechend mehr.
    Früh kommen: Gerade an heißen Tagen kann es voll werden – wer früh dran ist, hat die Klamm noch fast für sich alleine.


    Ich hoffe, ich konnte euch mit unserem Besuch Lust machen, die Liechtensteinklamm selbst zu entdecken.
    Uns hat dieses Naturwunder auf jeden Fall tief beeindruckt – und ich kann euch sagen: Jeder Schritt hat sich gelohnt!


    Ausflugstipps* für die Region Pongau in Österreich

    *Affiliatelinks. Wenn ihr über diese Links bucht, erhalte ich eine kleine Provision, welche mir hilft, die Kosten für Server und Co zu zahlen


     

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    Österreich: Ausflugstipp – Die Eisriesenwelt Werfen – Ein imposantes Naturerlebnis zwischen Eis und Höhenmetern

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    Vorab erst einmal ein paar Infos: 

    Die Eisriesenwelt Werfen ist die größte Eishöhle der Welt und befindet sich etwa 40 Kilometer südlich von Salzburg in Österreich.
    Entdeckt wurde sie 1879 von Anton Posselt-Czorich, einem Salzburger Naturforscher.
    Die Höhle erstreckt sich über eine Gesamtlänge von beeindruckenden 42 Kilometern, wobei der erste Kilometer von gewaltigen Eisformationen bedeckt ist.
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    Die wichtigsten Infos zur Eisriesenwelt

    • Lage: Hoch über dem Salzachtal bei Werfen, 50 km südlich von Salzburg in Österreich

    • Entstehung: vor etwa 100 Millionen Jahren
    • Entdeckung: 1879, touristische Erschließung ab 1920

    • Größe: ca. 42 km, davon 1 km mit spektakulären Eisformationen

    • Temperatur: Ganzjährig ca. 0°C

    • Stufenanzahl: ca. 700 Stufen bis zum höchsten Punkt (und dann das ganze wieder hinab)

    • Führungsdauer: ca. 70 Minuten

    • Fotografieren: in der Höhle verboten


    Karte – Wo liegt die Eisriesenwelt?

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    Weitere Informationen


    Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Die Eisriesenwelt ist nur in der Sommerzeit geöffnet:

    • Saison: 1.Mai bis 31.Oktober

    • Tägliche Öffnungszeiten: 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr (letzter Einlass)

    Wichtig:
    Bei schlechtem Wetter (z. B. starkem Regen, Gewitter) kann der Betrieb eingeschränkt sein.

    Eintrittspreise (Stand 2024)

    • Erwachsene: Online 38 Euro , Tageskasse 42 Euro

    • Jugendliche (15-18 Jahre): Online 27 Euro , Tageskasse 27 Euro

    • Kinder (5-14 Jahre): Online 19 Euro , Tageskasse 21 Euro

    • Preise beinhalten die Seilbahnfahrt und die Führung durch die Höhle.

    (Preise am besten vor dem Besuch nochmal auf der offiziellen Website prüfen.)


    Unser Besuch in der Eisriesenwelt

     

    Anreise und der erste Anstieg

    Unser Tagesausflug zur Eisriesenwelt begann früh.
    Nach einer kurzen Fahrt durch das wunderschöne Salzachtal parkten wir auf dem Parkplatz unten im Tal, fast am Fuße der Burg Hohenwerfen (Darüber werde ich auch noch berichten)

    Die Burg Hohenwerfen


    Von dort brachte uns ein Shuttlebus die 5 Kilometer Zufahrtstraße mit vielen Serpentinen hoch bis zum Besucherzentrum.

    Das Besucherzentrum liegt auf 1000 m Höhe.
    Merkt euch das ruhig mal für später.

    Wir hatten Online-Tickets. Das war gut, denn für den Tag waren sämtliche Tickets ausverkauft.

    Rucksäcke, Taschen und Co konnte man in einem Schließfach verstauen. 
    Da wir aber Getränke dabei hatten, nahmen wir eine Tasche mit 

    Und dann begann für uns die erste kleine Herausforderung:
    Ein steiler, etwa 20-minütiger Fußmarsch bis zur Seilbahnstation.
    Meine Familie – mein Mann und unsere vier Kinder (zwischen 11 und 17 Jahren) – waren noch sehr motiviert und freuten uns auf die Eishöhle. Aber ich merkte schon da, dass es mit meiner körperlichen Fitness nicht sehr gut aussah… und die vielen Corona-Kilos, die sich hartnäckig hielten, taten ihr übriges …

    An der Seilbahnstation fand eine Ticketkontrolle statt 

     


    Mit der Seilbahn in luftige Höhen

    Die Seilbahnfahrt war kurz, nur ein paar Minuten, aber wunderschön.
    Wir überwanden ca. 500 Höhenmeter und konnten dabei die atemberaubende Aussicht auf das Salzachtal genießen. Und einmal durchatmen … , denn danach ging es erneut bergauf: etwa 15-20 Minuten Weg mit leichter Steigung bis zum Höhleneingang. Wobei diese Zeitangabe nur für sportliche Menschen galt, wir brauchten dann doch etwas länger.

    Der Weg bot schöne Aussichten ins Tal

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    Weniger motivierend war dann der Blick Richtung Höhleneingang

    Zwischendurch hörte ich immer wieder:

    „Mama, warum genau tun wir uns das eigentlich an?“

    Tja… gute Frage.
    Dass sich der Besuch der Eishöhle absolut lohnt, steht außer Frage – und dass meine körperliche Verfassung eher suboptimal war, war meine eigene Schuld.
    Aber nun, da musste ich jetzt durch. Ich war konditionell und motivationsmäßig inzwischen auf dem Niveau eines Faultieres angekommen. Eines sehr alten Faultieres. Mit Arthrose. …
    Und die Kinder? Denen war einfach nur heiß und sie wollten eigentlich den ganzen Tag im Hotelzimmer chillen… Aber ich Rabenmutter zwinge meine Kinder zu einem so besonderen Erlebnis. Schlimm…..

    Fast geschafft


    Aber: ich war nicht die Einzige: Auch andere Besucher schienen spätestens jetzt etwas aus der Puste zu geraten.


    Die Führung durch die Eisriesenwelt

    Schließlich erreichten wir den großen Eingang zur Höhle. Sie liegt auf 1641 Meter.


    …. ohne viele Worte …. Fitnesslevel liegt bei mir bei  minus10 …. egal ob chronisch krank oder nicht, dass habe ich mir selber eingebrockt durch meine coronabedingte Trägheit –  und daran werde ich auch arbeiten.
    BtW: Der Urlaub in Österreich liegt ja schon eine Weile zurück, 20 Kilo sind schon runter! 

    Ok,…. 1400 Stufen. …. 

    Am Eingang warteten unsere Guides bereits auf uns – ausgestattet mit traditionellen Karbidlampen, die in der Höhle ein magisches Licht verbreiteten.


    Die Tour selbst war sowohl informativ als auch sehr unterhaltsam.
    Unser Guide führte uns mit viel Humor durch die eisige Welt und erklärte anschaulich, wie sich die Eisformationen über Jahrtausende gebildet hatten.

    Gigantische Dimensionen, die man kaum erfassen kann

    Bereits beim Betreten der Höhle wird klar: Hier ist alles größer, als man es von Fotos kennt.


    Einige Highlights der Tour:

    • Großes Eisportal: Das beeindruckende Eingangsportal.

    • Posselthalle und der Posselt-Turm: Eine riesige, freistehende Eisformation.
      Hier sieht man auch das schwarze Kreuz, mit welchem Posselt damals markierte, bis wohin er die Höhle erkundete. Er scheiterte damals an der riesigen Eiswand
    • Hymirhalle: Eine riesige Kammer mit gewaltigen Eisgebilden.

    • Alexander-von-Mörk-Dom: Eine große Halle, 60 Meter lang, 30 Meter breit und 35 Meter hoch! Hier befindet sich auch die Urne von Mörk, welcher im 1. WW gefallen ist.
    • Eispalast: Majestätische Eisskulpturen in einer kühlen Kathedrale.

    Die Luft war kalt, aber klar, und trotz der körperlichen Anstrengung fühlte es sich unglaublich an, durch diese Naturwelt zu laufen.


    Durchhalten war angesagt

    Ja, die 1400 Stufen waren anstrengend. Ich schwitzte und fror gleichzeitig.
    Aber die Anstrengung war es wert –  diese imposante Höhle in natura zu sehen war mehr als beeindruckend. Als wir die ersten Eissäulen und -formationen entdeckten, staunten wir nicht nur über ihre Größe, sondern auch über die teils bizarren Formen, die sich über die Jahrhunderte gebildet hatten. Eissäulen, Eiswände, … Gebilde, die an eine Theaterbühne oder Elefanten erinnerten. Die Natur erstaunt mich immer wieder.
    Die Größe der Höhle war einfach gigantisch – man konnte kaum fassen, dass diese eisigen Riesen und Felsen hier seit Tausenden von Jahren existieren.
    Wie müssen sich die Menschen damals gefühlt haben, die diese Höhle entdeckten und erkundeten?  

    In der Höhle ist fotografieren verboten, aber manchmal gibt es eine Ausnahme, allerdings verbunden mit ein paar Auflagen. 

    Ja, es sind viele viele Stufen …. insgesamt um 1400.

            
    Ein Wasserfall aus Eis

    Hier sieht man eindrucksvoll die einzelnen Schichten – sie sind wie Baumringe und erzählen viel über die Entstehung

    Wir waren total fasziniert von der Vielfalt der Eisstrukturen, die uns fast überall entgegenkamen – jedes Detail schien anders, jede Ecke hatte etwas Neues zu bieten. 

    Tut mir leid für die Qualität, es war teilweise ziemlich dunkel. Nicht umsonst hatte jede Gruppe etliche Lampen bekommen

    Jede Stufe war es wert, dieses Naturwunder zu erleben.

    Eis und Geröll aus längst vergangenen Zeiten …

    Der Ausgang hatte es noch einmal in sich, denn durch den natürlichen Kamineffekt wurde man wortwörtlich aus der Höhle gepustet. Für unsere Jüngste war das das beste Highlight der Tour und sie redet noch heute oft davon

    Nach der Höhle ging es den gleichen Weg wieder zurück. 


    Gut gelaunte, aber etwas müde Teenager 

    Auf ungefähr halber Höhe, vor der Seilbahn,  gibt es ein Bistro. Wir machten dort einen Stopp zur Stärkung

    Nach soviel Eis, Steine, Dunkelheit und Kälte wirkten die Blumen und der Schmetterling noch viel bunter und lebendiger 


    Tipps für euren Besuch in der Eisriesenwelt


    Was ihr unbedingt beachten solltet:


    Vorbereitung

    • Tickets am besten rechtzeitig vorher online kaufen. Wir hätten an der Tageskasse keine Tickets mehr bekommen, der Tag war komplett ausgebucht
    • Frühzeitig anreisen – Parkplatzsituation kann schwierig werden.

    • Ausreichend Getränke und kleine Snacks für den Aufstieg mitnehmen (in der Höhle selbst ist Essen verboten).

    • Kinder ab ca. 6 Jahren schaffen die Tour gut, solange sie trittsicher sind.

    Kleidung und Ausrüstung

    • Warme Kleidung (Jacke, Mütze) – trotz Sommer draußen!

    • Bequeme Wanderschuhe mit gutem Profil.

    • Handschuhe sind angenehm, besonders für Kinder.

    Sonstiges

    • Fotografieren ist in der Höhle verboten – ihr braucht eure schwere Kamera nicht mitnehmen 

    • Den Shuttlebus nutzen, der euch vom Tal hochfährt. Der Parkplatz unten ist weitaus größer als der Parkplatz oben

    • Insgesamt sollte man für den Besuch ca 3 – 4 Std einplanen

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    Link zur Website der Eisriesenwelt mit wichtigen Infos und die Möglichkeit, die Tickets online zu kaufen

    https://www.eisriesenwelt.at/de/

     


    Mein persönliches Fazit

    Die Eisriesenwelt ist nicht nur ein beeindruckendes Naturwunder, sondern auch ein Ort, an dem man seine eigenen Grenzen spüren und überwinden kann – egal ob jung oder alt, sportlich oder eher „couch-affin“ wie ich.
    Trotz aller Höhenmeter, schmerzender Oberschenkel und keuchender Lungen:
    Es lohnt sich.

    Wir sind froh, diese Tour gemacht zu haben 

    Wer noch überlegt, ob er die Eisriesenwelt besuchen soll – tut es unbedingt! Dieser Ort nimmt einem definitiv den Atem – aber auf die schönste Art und Weise. (mehr …)

  • Emden: Otto-Haus, Hafen, Kunsthalle und Tipps für einen Ausflug nach OstfrieslandEmden

    Emden: Otto-Haus, Hafen, Kunsthalle und Tipps für einen Ausflug nach OstfrieslandEmden

    Emden liegt im Nordwesten von Niedersachsen an der Emsmündung und am Nordufer des Dollart. Mit rund 50.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt in Ostfriesland.

    Berühmte Söhne der Stadt sind unter anderem Wolfgang Petersen, Otto Waalkes und Karl Dall. Vor allem Otto hat seine Spuren in Emden hinterlassen. Er eröffnete 1986 das „Otto-Haus“, offiziell heißt es heute „Dat Otto Huus“. Dort findet sich ein kleiner Fanshop, ein Museum und ein Kino mit seinen Filmen. Das Otto-Haus befindet sich direkt am Hafenbecken, dem Ratsdelft.

    Ich hatte einen Termin in Emden, und da ich solche Termine gerne mit Kurzausflügen verbinde, fuhr ich schon früh mit den Kindern los, um mit ihnen noch etwas in Emden zu unternehmen.

    Meine älteste Tochter lag mir ohnehin schon ewig in den Ohren, einmal zum Otto-Haus zu fahren.
    Otto Waalkes begeistert mehrere Generationen, das muss man auch erst einmal schaffen.

    Keine 200 Kilometer sind es von uns bis nach Emden, daher fuhren wir erst gegen 8 Uhr los.

    Wie weckt man Kinder sonntags morgens um 7 Uhr? Indem man voll guter Laune in die Kinderzimmer springt und lauthals fröhlich ruft: „Kinder, aufstehen, wir fahren zum Otto-Haus!“

    Keine zwei Minuten später saßen die Kinder am Tisch zum Frühstücken.

    Wenn sie in der Woche doch nur auch so motiviert aus ihren Betten springen würden … seufz

    Wir fuhren relativ pünktlich los.

    Eine Besonderheit auf der Fahrt nach Emden ist der Emstunnel bei Leer. Knapp 1 Kilometer ist er lang und führt, wie der Name es vermuten lässt, unter die Ems hindurch. Eine Brücke war hier keine Alternative, da die Schiffe, die von der Meyerwerft zur Nordsee überführt werden, einfach zu hoch gebaut sind.

    Man darf bei der Durchfahrt durch den Tunnel nur nicht daran denken, unter was man gerade herfährt …

    Fahrt durch den Emstunnel bei Leer auf dem Weg nach Emden

    Meine älteste Tochter hat mit dem Handy schnell Fotos davon gemacht.

    Blick in den Emstunnel Richtung Emden

    Die Kinder finden Tunnel immer spannend …

    Wenn ich Tunnel sehe, denke ich immer an den Oslofjord-Tunnel … wie ich da durchfahren musste und … ach, das ist eine andere Geschichte.

    In meiner Familie ein Insider, der mir regelmäßig aufs Brot geschmiert wird.

    Gegen 11 Uhr waren wir in Emden.



    Ankunft in Emden

    Blick auf den Ratsdelft in Emden

    Promenade am Ratsdelft in Emden

    Der Ratsdelft in Emden.

    Im Ratsdelft liegen dauerhaft mehrere Museumsschiffe. Dazu später mehr.

    Meine ganz persönliche Regenwolke kam dann auch relativ schnell nach. Mein treuer, nerviger Begleiter. Seufz.

    Wir starteten mit einer Hafenrundfahrt. Im Boot saß man warm und trocken.

    Bevor die eigentliche Fahrt losging, war allein das Schiff schon ein kleiner Hingucker.

    Hafenrundfahrt in Emden: warm und trocken durchs Hafenbecken

    Ausflugsschiff für die Hafenrundfahrt in Emden

    Da kommt unser Schiffchen  

    Seht ihr es? Ihr wisst, welches Schiffchen ich meine, oder?

    Nahaufnahme des Ausflugsschiffs in Emden

    Jep, genau das.

    Warum das so flach ist?

    Damit es unter die Brücken durchfahren kann. Wenn man an Deck war, musste man die Köpfe einziehen.


    Zeiten Hafenrundfahrt Emden – Stand 2026

    Dauer
    ca. 75 Minuten

    Preise
    Erwachsene: 16,50 €
    Kinder von 4 bis 11 Jahren: 8,25 €
    Hunde: 2,00 €

    Fahrzeiten Saison 2026
    10.03. bis 13.03.2026: 12:00 Uhr und 14:00 Uhr
    17.03. bis 22.03.2026: 12:00 Uhr und 14:00 Uhr
    24.03. bis 01.11.2026, Dienstag bis Sonntag: 10:30 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 15:30 Uhr

    Offizielle Website
    Hafenfahrten Emden

    Die Fahrt mit dem Schiff dauerte eine knappe Stunde, und der Hafen in Emden wurde gezeigt und erklärt.


    Hier mal ein paar Infos zum Hafen:

    Der Hafen ist ein Seehafen. Er liegt an der Mündung der Ems in die Nordsee. Er hat eine Gesamtfläche von 730 Hektar, davon entfallen 210 Hektar auf die Wasserflächen. Hauptumschlagprodukte sind Fahrzeuge, Forstprodukte und immer mehr auch Windenergieanlagen. Es gibt mehrere RoRo-Rampen, eine Container-Verladebrücke sowie mehrere Kräne. Der Hafen hat einen eigenen Bahnhof. Von Emden fahren außerdem die Fähren nach Borkum. Zwei Schleusen trennen den Hafen von der Anbindung zur Nordsee.

    Blick vom Schiff auf das Alte Rathaus in Emden

    Blick vom Schiff auf das Alte Rathaus von Emden. Seit 2005 ist das Ostfriesische Landesmuseum in das Gebäude eingezogen.

    Der Ratsdelft mit Museumsschiffen in Emden

    Der Ratsdelft mit seinen Museumsschiffen.

    Ganz vorne links die Georg Breusing (SAR), ein ehemaliger Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Gebaut wurde sie 1963 in der Werft Abeking & Rasmussen. Bis 1988 war sie auf der Insel Borkum stationiert und rettete 1672 Menschen aus Seenot. Seit 1988 liegt sie im Ratsdelft als Museumsschiff, verlässt aber zu ganz besonderen Anlässen ihren Ankerplatz.

    Museumsschiff Georg Breusing in Emden

    Museumsschiffe im Ratsdelft in Emden

    Rechts im Bild sieht man die „Stadt Emden“, einen hölzernen Segellogger. 1908 wurde sie gebaut und bis 1931 als Fischereischiff eingesetzt, später diente sie als Zementfrachter.

    1950 bekam das Schiff einen Dieselhilfsmotor. 1977 kam das Schiff nach Bremerhaven, dort sollte es zu einer Gaststätte umgebaut werden. Da dies nicht umgesetzt werden konnte, kam das Schiff 1987 nach Emden und wurde dort restauriert. Seit 1995 liegt es an seinem jetzigen Platz. Gegenwärtig finden immer wieder Ausbesserungsarbeiten statt, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich an den Kosten.

    Niedrige Brücken in Emden bei der Hafenrundfahrt

    Man kann auf dem Foto nur erahnen, wie niedrig die Brücken sind …

    Sehr niedrige Brücke über dem Wasserweg in Emden

    Die Frau auf der Brücke ist ein netter Größenvergleich. Köpfe einziehen! Es kommen nun drei niedrige Brücken!

    Brückenpassage in Emden

    Boot unter einer Brücke in Emden

    Weitere Brückenpassage während der Hafenrundfahrt

    Hafenansicht in Emden

    Hafen und Industrieanlagen in Emden

    Die Dimensionen kommen auf dem Foto gar nicht rüber …

    Schiffe und Hafenanlagen in Emden

    Blick auf Hafenanlagen in Emden

    Als wir zurück zum Anlegeplatz fuhren, kam das Highlight für die Kinder:

    Highlight für die Kinder bei der Hafenrundfahrt in Emden

    Weiteres Motiv während der Hafenrundfahrt in Emden

    Rückkehr zum Anleger in Emden

    Zurück im Hafen ging es zum Otto-Haus. Darauf hatten wir uns vorher schon besonders gefreut.

    Otto-Haus in Emden: endlich zum Ziel meiner Tochter

    Blick Richtung Otto-Haus und Altes Rathaus in Emden

    Geradeaus das Alte Rathaus, rechts der Ratsdelft. Von dort starteten wir vorhin mit dem Schiff.

    Und hinter uns?

    Szene in Emden nahe dem Otto-Haus

    Eingang am Otto-Haus in Emden

    Man beachte bitte den Türknauf  

    Nachdem wir fleißig eingekauft haben, stärkten wir uns …

    Pause nach dem Besuch im Otto-Haus in Emden

    Stärkung in Emden nach dem Otto-Haus-Besuch


    Öffnungszeiten Otto-Haus Emden – Stand 2026

    Offiziell heißt die Sehenswürdigkeit „Dat Otto Huus“.  

    Adresse
    Große Straße 1
    26721 Emden

    Öffnungszeiten 2026
    Bis 29.03.2026: Winterschlaf, geschlossen
    30.03. bis 31.12.2026: Montag bis Freitag 9:30 bis 18:00 Uhr
    Samstag 9:30 bis 14:00 Uhr
    30.03. bis 31.10.2026 zusätzlich sonn- und feiertags 10:00 bis 16:00 Uhr

    Eintritt
    Erwachsene: 4,00 €
    Kinder: 2,00 €
    Gruppen ab 10 Personen: 3,00 € pro Person

    Hinweis
    Hunde müssen draußen bleiben

    Offizielle Website
    Dat Otto Huus

    Nach dem Otto-Haus ging es weiter Richtung Landesmuseum. Schon der Weg dorthin war eine kleine Station für sich.


    Landesmuseum Emden und der Aussichtsturm

    Weg durch das Alte Rathaus zum Landesmuseum in Emden

    Dafür geht es durch den kleinen Tunnel im Alten Rathaus.

    Fußgängerzone hinter dem Alten Rathaus in Emden

    Hinter dem Tunnel geht die Fußgängerzone weiter.

    Fußgängerzone in Emden

    Das Besondere an dem Museum:

    Es hat einen Aussichtsturm 

    Blick vom Turm des Landesmuseums auf den Ratsdelft in Emden

    Links im Bild: der Ratsdelft mit der Delfttreppe mittig im Bild.

    Blick vom Turm auf den Marktplatz in Emden

    Der Marktplatz mit dem Wappen von Emden, „Engelke up de Muer“ („Engelchen auf der Mauer“), im Hintergrund der Wasserturm.

    Blick vom Turm auf das Feuerschiff Amrumbank in Emden

    Das rote Schiff ist das „Feuerschiff Amrumbank“. Es wurde 1914/1915 von der Meyerwerft in Papenburg gebaut. Es wurde an verschiedenen Positionen eingesetzt, den Namen trägt es aufgrund seiner letzten Liegeposition von 1969 in der Deutschen Bucht.

    1983 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und in Emden zu einem Museumsschiff umgebaut. Es beinhaltet ein Schifffahrtmuseum, man kann auch den alten Maschinenraum besichtigen. Das Schiff verlässt regelmäßig seinen Platz im Ratsdelft. Zudem gibt es auf dem Schiff ein Restaurant und wer möchte, kann dort sogar heiraten. Die Trauungen finden im Kapitänssalon oder auf der Brücke statt.

    Mittig sieht man das Otto-Haus.


    Panorama über Emden vom Aussichtsturm

    Panorama – das Panorama wird durch Anklicken etwas vergrößert.

    Blick auf Emden vom Aussichtsturm aus

    Weitere Stadtansicht von Emden

    Blick auf die Rote Mühle und die Neue Kirche in Emden

    Mittig im Bild sieht man Reste einer Windmühle. Hierbei handelt es sich um die Reste der „Roten Mühle“.

    Die Rote Mühle wurde 1573 auf dem Valdern Wall gebaut, wurde aber mehrfach Opfer von Feuern. Nach dem letzten großen Brand wurde sie nicht mehr wieder aufgebaut, sondern bekam auf dem Stumpen ein neues Dach. Seit 1972 ist in der Roten Mühle ein Kindergarten.

    Links daneben sieht man die Neue Kirche Emden.

    Auffällig schön ist der Glockenturm. Er stellt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone dar, die Rudolph II. um 1600 neu schaffen ließ. Sie steht symbolisch dafür, dass sich Emden selbst verwaltete und den Status der Reichsunmittelbarkeit für sich in Anspruch nahm, sich also lediglich dem Kaiser, nicht aber dem ostfriesischen Landesherrn unterstellen wollte.

    Wasserturm in Emden

    Weitere Ansicht des Wasserturms in Emden

    Der Wasserturm von Emden ist mit 42 Metern eines der höchsten Bauwerke der Stadt.

    Gebaut wurde er von 1910 bis 1912 und gehört den Stadtwerken Emden. Er fasst 1000 m³ Wasser. Seit 1999 steht er unter Denkmalschutz.

    Windmühle De Vrouw Johanna in Emden

    Die Windmühle „De Vrouw Johanna“, erbaut 1804/1805.

    Nach sehr aufwändiger Restaurierung ist sie wieder voll funktionstüchtig.


    Öffnungszeiten und Preise Ostfriesisches Landesmuseum Emden – Stand 2026

    Öffnungszeiten
    Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 17:00 Uhr
    Montag geschlossen

    Eintritt
    Erwachsene: 8,00 €
    Ermäßigt: 4,00 €
    Familien: 14,00 €
    Kinder bis 15 Jahre: frei

    Rathausturm
    Turmbesteigung möglich
    Einzelticket Turm: 2,00 €
    Aufstieg zur vollen Stunde bis 16:00 Uhr

    Offizielle Website
    Ostfriesisches Landesmuseum Emden

    Ein paar Straßen vom Zentrum entfernt fanden wir noch eine weitere Ecke, die in Emden einfach dazugehört.


    Noch ein Otto-Moment in Emden

    Straßenszene in Emden

    Historische Ansicht in Emden

    Otto-Figur in Emden

    Ein paar Straßen vom Zentrum entfernt findet man noch diese Figur. Otto Waalkes hat sie 1987 gestiftet, in diesem Stadtteil wuchs er auf.

    Familienfoto an der Otto-Figur in Emden

    Herzchenfoto meiner Tochter in Emden

    So, das Herzchenfoto entstand auf Wunsch meiner ältesten Tochter, ebenfalls großer Otto Waalkes – Fan.

    Es wurde Zeit für unseren Termin. Tschüss Emden-City! Bis bald 

    Abschied aus Emden vor der Weiterfahrt zur Knock

    Zum Abschluss noch Strand:  An der Knock bei Emden

    Nach unserem Termin hatten wir noch etwas Zeit. Wir beschlossen, noch kurz einen Abstecher zum Strand bei Knock zu machen.

    Die Mädchen wollten Muscheln suchen  

    Typische Landschaft an der Nordseeküste bei Emden

    Auf dem Weg dorthin ein typisches Bild für die Nordseeküste.

    Angekommen 

    Naturstrand an der Knock bei Emden

    Strand an der Knock bei Emden

    Kinder an der Knock bei Emden

    Blick über Strand und Wasser an der Knock

    Strand:  Knock bei Emden 

    Lage
    etwa 15 Kilometer nordwestlich von Emden

    Wichtig zu wissen
    Der Strand bei der Seebrücke eignet sich aufgrund starker Unterströmung nicht zum Baden
    Und es gilt Anleinpflicht für Hunde

    Ansonsten ist es ein kleiner Strand, viele Muscheln und die Kinder können dort etwas im Sand buddeln. 

    Es gibt direkt an dem kleinen Ministrand einen Parkplatz und daneben ist das Restaurant Strandlust

    Etwas weiter im Norden (ca 1 km asphaltierter Radweg)  ist noch ein etwas größerer Naturstrand und noch etwas weiter ein FKK Strand. 

    Offizielle Website
    Infos zur Knock


    Wir mussten dann bald schon los, Richtung Heimat.
    Die Kinder mussten zeitig ins Bett, am nächsten Tag würde der Wecker um 6:00 Uhr klingeln …

    Abendstimmung auf dem Heimweg aus Ostfriesland

    Landschaft in Ostfriesland auf dem Rückweg

    Abschied von Ostfriesland

    … Tschüss Ostfriesland, wir kommen bald wieder!

    Wenn ihr nach Emden noch weiter durch den hohen Norden stöbern möchtet, passen diese beiden Beiträge sehr gut dazu.




     
     
    Was kann man in Emden machen?
    Emden bietet überraschend viele Sehenswürdigkeiten auf engem Raum. Rund um den historischen Hafen am Ratsdelft liegen mehrere Highlights direkt nebeneinander: das Otto-Haus („Dat Otto Huus“), das Ostfriesische Landesmuseum im Alten Rathaus, Museumsschiffe sowie das bekannte Feuerschiff „Amrumbank“.

    Ein Spaziergang entlang des Ratsdelft gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm. Von hier starten auch Hafenrundfahrten durch den Emder Hafen.

    Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind:
    die Kunsthalle Emden
    mehrere historische Kirchen
    der Wasserturm
    die Windmühle „De Vrouw Johanna“

    Emden eignet sich außerdem sehr gut für Fahrradtouren entlang der Kanäle und der Ems.

    Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Emden unbedingt sehen?
    Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören:

    Ratsdelft mit Museumsschiffen und Feuerschiff „Amrumbank“
    Otto-Haus („Dat Otto Huus“)
    Ostfriesisches Landesmuseum im Alten Rathaus
    Kunsthalle Emden
    Große Kirche
    Neue Kirche
    Wasserturm
    Windmühle „De Vrouw Johanna“

    Viele dieser Orte liegen relativ nah beieinander und lassen sich gut bei einem Rundgang durch die Innenstadt entdecken.

    Welche Museen gibt es in Emden?
    Emden besitzt mehrere interessante Museen.

    Ostfriesisches Landesmuseum
    Das Museum im historischen Rathaus zeigt die Geschichte Ostfrieslands, archäologische Funde, maritime Themen sowie Waffen und Rüstungen aus mehreren Jahrhunderten.

    Kunsthalle Emden
    Die Kunsthalle gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen in Norddeutschland. Sie wurde 1986 vom „Stern“-Gründer Henri Nannen gegründet. Die Sammlung konzentriert sich vor allem auf Kunst der klassischen Moderne und den deutschen Expressionismus. Werke von Künstlern wie Emil Nolde, Max Beckmann oder Ernst Ludwig Kirchner sind hier zu sehen. Neben der Dauerausstellung zeigt die Kunsthalle regelmäßig große Sonderausstellungen.

    Feuerschiff „Amrumbank“
    Das historische Feuerschiff liegt am Ratsdelft und ist heute ein Museumsschiff. Besucher können hier viel über die Geschichte der Leuchtschiffe und der Seefahrt erfahren.

    Welche Kirchen kann man in Emden besichtigen?
    Zu den bekanntesten Kirchen der Stadt gehören:

    Große Kirche
    Eine reformierte Kirche aus dem 17. Jahrhundert und ein wichtiges religiöses Zentrum Ostfrieslands.

    Neue Kirche
    Die Kirche am Neuen Markt stammt ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert und besitzt einen markanten freistehenden Glockenturm.

    Beide Kirchen liegen relativ zentral und lassen sich gut bei einem Spaziergang durch Emden besichtigen.

    Kann man den Wasserturm in Emden besichtigen?
    Der Emder Wasserturm wurde 1912 gebaut und gehörte früher zur städtischen Wasserversorgung. Heute wird das Gebäude überwiegend anderweitig genutzt und ist normalerweise nicht regelmäßig für Besucher geöffnet.

    Von außen ist der Turm jedoch ein interessantes Fotomotiv und ein typisches Beispiel norddeutscher Industriearchitektur.

    Gibt es eine Windmühle in Emden?
    Ja. Die historische Windmühle „De Vrouw Johanna“ ist eine Galerieholländer-Mühle aus dem 19. Jahrhundert. Sie gehört zu den letzten erhaltenen Mühlen der Stadt und erinnert an die Zeit, in der Mühlen ein wichtiger Bestandteil der regionalen Landwirtschaft und Wirtschaft waren.
    Kann man von Emden zu den Nordseeinseln fahren?
    Vom Emder Außenhafen fährt regelmäßig eine Fähre zur Nordseeinsel Borkum.

    Die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden. Zusätzlich gibt es eine schnellere Katamaran-Verbindung, die deutlich weniger Zeit benötigt. Viele Besucher verbinden deshalb einen Stadtbesuch in Emden mit einem Tagesausflug nach Borkum.

    Lohnt sich Emden für einen Tagesausflug?
    Ja. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, sodass man Emden gut an einem Tag erkunden kann.

    Mit Hafenrundfahrt, Museumsbesuchen, Spaziergängen entlang der Kanäle oder einer Fahrradtour kann man jedoch problemlos auch zwei Tage in der Stadt verbringen.

    Wie viel Zeit sollte man für Emden einplanen?
    Für Hafen, Otto-Haus, Kunsthalle, Landesmuseum und einen Stadtbummel sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen.

    Wer zusätzlich Museen besuchen, eine Hafenrundfahrt machen oder Fahrradtouren entlang der Ems unternehmen möchte, kann gut ein Wochenende in Emden verbringen.


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  • Lengericher Canyon: Aussichtspunkt und Wanderung im Tecklenburger Land

    Lengericher Canyon: Aussichtspunkt und Wanderung im Tecklenburger Land


    Lengericher Canyon: Aussichtspunkt, Wanderung und türkisblaues Wasser im Tecklenburger Land

    Der Lengericher Canyon im Tecklenburger Land gehört zu den ungewöhnlichsten Naturzielen in Nordrhein-Westfalen. Das ehemalige Kalkabbaugebiet überrascht mit steilen weißen Hängen, türkisblauem Wasser und mehreren Aussichtspunkten entlang schöner Wanderwege. In diesem Bericht nehme ich euch mit zu unserem kleinen Herbstausflug nach Lengerich und erzähle, ob sich der Spaziergang wirklich lohnt.

    Heute gibt es einen kleinen Ausflugstipp aus meiner Heimat: den Lengericher Canyon im Tecklenburger Land.

    Es war ein sonniger Herbsttag. Die Kinder waren beim jeweils anderen Elternteil. Mein Partner und ich beschlossen, etwas rauszufahren, um das schöne Wetter für einen kleinen Spaziergang zu nutzen. Nicht weit von uns liegt die Stadt Lengerich und schon mehrere Freunde hatten uns den Lengericher Canyon empfohlen.

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    Weitere Informationen

    Lengericher Canyon – praktische Infos

    Ort: Steinbruch im Kleefeld, 49525 Lengerich
    Eintritt: kostenlos
    Parken: kostenlos an der Friedhofskapelle / Am Kleeberg, alternativ an der Schulstraße
    Kurzer Spaziergang: Aussichtspunkt ab Am Kleeberg in wenigen Minuten erreichbar
    Wanderwege: Teutoschleifchen Canyon Tour ca. 5 km, Teutoschleife Canyon Blick ca. 11 km
    Besonderheit: türkisblaues Wasser in ehemaligem Kalksteinbruch
    Wichtig: Naturschutzgebiet – Betreten, Baden und Grillen sind nicht erlaubt
    Offizielle Infos: Teutoschleifen | Stadt Lengerich

    Wie entstand der Canyon in Lengerich?

    Bei dem Wort Canyon denke ich immer sofort an unseren Besuch im Grand Canyon. Natürlich ist der Canyon in Lengerich damit nicht vergleichbar. Es handelt sich nicht einmal um einen Canyon im eigentlichen Sinne, sondern um ein ehemaliges Kalkabbaugebiet.

    Der eigentliche Name lautet Steinbruch im Kleefeld. Durch seine schmale, längliche Form wird er jedoch oft Lengericher Canyon genannt. Knapp 600 Meter ist er lang, aber nur etwa 40 Meter breit. Nachdem der Kalkabbau eingestellt wurde, sammelte sich Wasser in der Grube. Durch den Kalkgehalt schimmert es heute in besonders schönen Blau- und Türkistönen.

    Inzwischen ist das Gebiet ein empfindlicher Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen und steht als Naturschutzgebiet unter Schutz. Gerade das macht den Ort so besonders. Es ist kein klassischer Badesee und kein Freizeitpark, sondern ein Stück Landschaft, in dem die Natur klar Vorrang hat.

    Wir wanderten an dem Tag nicht besonders weit. Mitten in Umbauarbeiten im Alltag war uns eher nach frischer Luft als nach sportlichem Ehrgeiz. Genau dafür war dieser kleine Ausflug ideal.

    Weg am Lengericher Canyon im Tecklenburger Land

    Der Aussichtspunkt Canyonblick

    Der Aussichtspunkt ist gut ausgeschildert. Wer den Schildern zur Teutoschleife Canyonblick folgt, landet automatisch am Highlight des Weges. Von der Straße Am Kleeberg ist es kein weiter Weg. Genau das mochte ich an diesem Ziel so: ein bisschen laufen, ein bisschen Natur und ein schöner Blick, ohne dass man dafür gleich eine halbe Tagesplanung braucht.

    Wanderweg Richtung Canyonblick in Lengerich

    Der Wanderweg Richtung Canyonblick

    Blauer Himmel über dem Lengericher Canyon

    Blauer Himmel, bestes Wetter, um den Canyon in seinen schönen Farben zu sehen

    Aussichtsterrasse Canyonblick in Lengerich

    Die Aussichtsterrasse Canyonblick befindet sich am Ende eines kleinen Stichweges

    Groß war die Spannung auf den Ausblick. Bei solchen kleinen Ausflügen ist das ja immer so eine Sache. Mal steht man nach ein paar Minuten vor etwas, das im Internet dramatischer wirkte als in echt. Und mal kommt genau dieser Moment, in dem man denkt: Ach, das ist wirklich schön.

    Türkisblauer Canyon in Lengerich

    Wow, sehr schön!

    Selfie am Aussichtspunkt Canyonblick in Lengerich

    Selfie muss sein

    Blick auf das türkisfarbene Wasser im Lengericher Canyon

    Ich hatte nur mein Handy dabei. Aber die Farben erkennt man auch auf einem Handyfoto gut. Durch die hellen Hänge leuchtete das Wasser noch intensiver türkisblau.

    Genau diese Farbe macht den Lengericher Canyon so besonders. Wäre das Wasser einfach nur dunkel oder grau, würde wohl kaum jemand extra dafür losfahren. Aber dieses Türkis mitten im Tecklenburger Land hat schon etwas. Es wirkt fast ein bisschen unwirklich, gerade an einem klaren Tag mit Sonne.

    Wanderweg oberhalb des Canyons in Lengerich

    Wir liefen noch ein Stück den Wanderweg entlang, der oberhalb vom Canyon verläuft

    Weitblick und Natur am Lengericher Canyon

    Einmal ganz tief durchatmen

    Herbstspaziergang im Tecklenburger Land

    … wie ein kleiner Mini-Urlaub

    Weitblick ins Tecklenburger Land vom Wanderweg aus

    Weitblick ins Tecklenburger Land

    Blick in den Canyon in Lengerich

    … und Blick in den Canyon

    Wanderweg und Aussichtsterrasse oberhalb des Lengericher Canyons

    Hier erkennt man den Wanderweg. Auch weiter oben gibt es noch einen schönen Aussichtspunkt.

    Infotafel am Geopark Terra.vita beim Canyonblick

    Die Aussichtspunkte gehören zum Natur- und Geopark TERRA.vita. Mehr dazu findet ihr auf der offiziellen Seite des Geoparks.

    Ziegen am Hang oberhalb des Canyons

    Leben am Abhang – für Ziegen kein Problem

    Ausblick auf Lengerich vom Wanderweg aus

    Ausblick auf Lengerich

    Waldreben oder Klematis am Wegesrand

    Waldreben, auch Klematis genannt

    Impressionen aus dem Tecklenburger Land

    Impressionen aus meiner Heimat

    Blick Richtung Tecklenburg

    Blick Richtung Tecklenburg

    Landschaft im Tecklenburger Land bei Lengerich

    Unser Fazit zum Lengericher Canyon

    Wer in der Region wohnt oder ohnehin im Tecklenburger Land unterwegs ist, sollte sich den Lengericher Canyon ruhig ansehen. Für eine sehr weite Anreise würde ich ehrlich gesagt keine riesigen Erwartungen aufbauen. Es ist kein Ausflugsziel, das stundenlang Programm bietet. Aber für einen kleinen Spaziergang, einen schönen Aussichtspunkt und etwas frische Luft ist es wirklich nett.

    Gerade die Kombination macht es für mich interessant: ein kurzer Weg, ein besonderer Blick, dazu Natur und anschließend vielleicht noch ein Abstecher in die Altstadt von Lengerich oder nach Tecklenburg. Genau so haben wir es gemacht. Nach der Wanderung sind wir noch nach Lengerich gefahren und haben den Nachmittag gemütlich im Café ausklingen lassen. Das passte perfekt.

    Mit Kindern finde ich den Weg ebenfalls gut machbar, solange man nicht mit der Erwartung anreist, dort einen ganzen Abenteuertag zu verbringen. Es ist eher ein schöner kleiner Natur-Ausflug als ein großes Spektakel. Und genau darin liegt auch sein Reiz.


     

    FAQ zum Lengericher Canyon

    Wo liegt der Lengericher Canyon?
    Der Lengericher Canyon liegt in Lengerich im Tecklenburger Land in Nordrhein-Westfalen. Gemeint ist das ehemalige Kalkabbaugebiet Steinbruch im Kleefeld.

    Wie kommt man zum Aussichtspunkt Canyonblick?
    Ein typischer Startpunkt liegt an der Friedhofskapelle am Kleeberg. Von dort folgt man den Schildern zur Teutoschleife Canyonblick. Der Aussichtspunkt ist von dort in kurzer Zeit erreichbar.

    Kann man am Lengericher Canyon wandern?
    Ja. Rund um den Canyon gibt es mehrere Wege. Besonders bekannt sind die kurze Canyon Tour mit etwa 5 Kilometern und die längere Teutoschleife Canyon Blick mit rund 11 Kilometern.

    Darf man im Lengericher Canyon baden?
    Nein. Der Canyon liegt in einem Naturschutzgebiet. Betreten, Baden und Grillen sind dort nicht erlaubt.

    Lohnt sich der Lengericher Canyon mit Kindern?
    Für einen kleinen Spaziergang und den Aussichtspunkt finde ich das Ziel auch mit Kindern gut geeignet. Besonders sinnvoll ist der Ausflug, wenn ihr aus der Region kommt oder ihn mit weiteren Zielen im Tecklenburger Land kombiniert.

    Wie viel Zeit sollte man einplanen?
    Für den kurzen Weg zum Aussichtspunkt reicht schon wenig Zeit. Wer noch die Umgebung genießen, fotografieren oder eine der Wanderungen laufen möchte, sollte entsprechend mehr Zeit einplanen.


    Noch mehr Naturziele

    Natürlich ist der Lengericher Canyon nur ein schmaler Streifen mit herrlich türkisblauem Wasser und schönem Spazierweg. Der große Bruder dazu ist mein Bericht vom
    Grand Canyon.


    Ebenfalls aus meiner Heimatregion stammt
    die schöne Aussicht in Riesenbeck
    mit weitem Blick über das Tecklenburger Land.

    Noch mehr persönliche Reiseberichte und Ausflüge aus Deutschland findet ihr auf meiner
    Deutschland-Übersichtsseite.

    Offizielle Infos zum Lengericher Canyon

    Offizielle Infos zum Canyon, zur Anfahrt und zum Einstieg findet ihr hier:
    Teutoschleifen – Canyon Lengerich

    Mehr zum Wanderweg Canyon Blick und zur längeren Rundtour:
    Teutoschleife Canyon Blick

    Infos zum Natur- und Geopark TERRA.vita:
    TERRA.vita




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    Zuletzt geändert:

  • Tschechien: Der Urlauberort Lipno am Moldaustausee

    Tschechien: Der Urlauberort Lipno am Moldaustausee


    Lipno in Tschechien – Moldaustausee, Baumwipfelpfad und Aussichtsturm


    Lipno in Tschechien – Moldaustausee, Baumwipfelpfad und Aussichtsturm

    Hinweis zum Artikel

    Dieser Reisebericht stammt ursprünglich aus dem Jahr 2014. Die Fotos sind entsprechend älter und somit auch mit einer älteren Kamera (und weniger Foto-Erfahrung) entstanden.
    Alle wichtigen Informationen wie Öffnungszeiten, Preise und Hinweise zum Baumwipfelpfad Lipno habe ich jedoch für diesen Beitrag aktualisiert.

    In diesem Bericht geht es nach Tschechien.

    Ziel war der Moldaustausee bei Lipno.

    Nützlich für die Planung: Baumwipfelpfad Lipno aktuell

    Adresse:

    Lipno nad Vltavou 307

    382 78 Lipno nad Vltavou

    Öffnungszeiten 2026:

    1.3.2026 bis 29.3.2026: 10:00 – 17:00 Uhr

    30.3.2026 bis 31.5.2026: 10:00 – 18:00 Uhr

    1.6.2026 bis 28.9.2026: 10:00 – 19:00 Uhr

    29.9.2026 bis 1.11.2026: 10:00 – 17:00 Uhr

    2.11.2026 bis 27.11.2026: 10:00 – 16:00 Uhr

    28.11.2026 bis 30.12.2026: 10:00 – 16:00 Uhr und 17:00 – 20:00 Uhr

    31.12.2026: 10:00 – 16:00 Uhr

    Geschlossen: 24.12.

    Letzter Einlass: 1 Stunde vor Schließung

    Abendöffnung:

    Juli und August: jeden Donnerstag 19:00 – 21:30 Uhr

    Grundpreise Baumwipfelpfad:

    Erwachsene: 250 CZK

    Kinder 3 bis 14 Jahre, Senioren ab 65, Menschen mit Behinderung: 205 CZK

    Familie (2 Erwachsene + 1 bis 4 Kinder bis 14 Jahre): 705 CZK

    Gruppenpreis Erwachsene ab 15 Personen: 205 CZK

    Gruppenpreis ermäßigt ab 15 Personen: 175 CZK

    Seilbahn / Transport:

    Erwachsene einfach: 130 CZK

    Erwachsene hin und zurück: 170 CZK

    Kinder / Senioren / Menschen mit Behinderung einfach: 90 CZK

    Kinder / Senioren / Menschen mit Behinderung hin und zurück: 110 CZK

    Familie einfach: 350 CZK

    Familie hin und zurück: 450 CZK

    Wichtiger Hinweis:

    Im Lipno Family Resort gilt inzwischen ein dynamisches Preismodell. Wer früh online bucht, zahlt oft weniger als direkt am Besuchstag.

    Offizielle Website Baumwipfelpfad Lipno

    Aktuelle Infos zu Lipno und dem Baumwipfelpfad

    Der See hat heute ein Volumen von 309,5 Millionen m³ und eine Gesamtfläche von etwa 4.650 Hektar. Damit ist er flächenmäßig der größte See der Tschechischen Republik. Seine Länge beträgt 42 Kilometer, die maximale Breite etwa 5 Kilometer. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 6,5 Metern, die maximale bei 21 Metern.

    Blick auf den Moldaustausee bei Lipno

    Landschaft am Moldaustausee Lipno

    Uferbereich am Lipno-Stausee in Tschechien

    Blick über den Moldaustausee und die umliegende Landschaft

    Mittagessen mit Blick auf den See

    Mittagessen gab es in Horní Planá. Wir fanden ein schönes Restaurant voller Teddybären mit Blick auf den Stausee. Die Kinder bekamen ein Kindermenü mit Getränk, mein Mann hatte Fisch und ich ein Pfeffersteak. Bezahlt haben wir für uns fünf umgerechnet nur 27 Euro. (2014)

    Restaurant in Horní Planá mit Blick auf den Lipno-Stausee

    Dann ging es weiter nach Lipno, im Süden des Stausees.
    Das Wetter wurde leider nicht besser. Regen, Regen, Regen.

    Fahrt durch verregnete Landschaft Richtung Lipno

    Ankunft in Lipno bei nassem Wetter

    Angekommen in Lipno.

    Blick hinauf zum Baumwipfelpfad und Aussichtsturm in Lipno
    Da oben, da wollten wir hin.

    Talstation und Weg hinauf zum Baumwipfelpfad Lipno

    Mit der Seilbahn hinauf zum Baumwipfelpfad Lipno

    Nach oben kann man wandern oder die Seilbahn nehmen. Weil die Wege sehr rutschig waren, entschieden wir uns für die Seilbahn.

    Unten an der Seilbahnstation warteten wir auf die nächste Gondel.

    Sofort wollte ich meine kleine Zappelmaus anschnallen. Anschnallen? Nein, oder? Es gab keine Anschnaller.
    Diese Stange vorne vor dem Bauch war die einzige Sicherheit.

    Tief durchatmen. Meine Jüngste instruieren, dass sie sich keinen Millimeter bewegen darf. Meine Älteste hatte sich aus Ehrfurcht vor der Höhe sowieso nicht mehr bewegt. Und hoffen, dass  mein damaliger Mann das in der Gondel vor mir mit unserem Sohn genauso macht.

    Für die Zwillinge war es die erste Seilbahnfahrt und sie waren begeistert. Ich bekomme jetzt noch Herzrasen, wenn ich daran denke.

    „Hände auf die Knie und nicht bewegen!“

    „Ich möchte mich an der Stange festha…“

    „Nein. Ganz nach hinten rutschen, anlehnen, Hände auf die Knie und nicht bewegen.“

    „Mama, darf ich…“

    „Nicht bewegen!“

    „Okeeeeee. So? Mama, guck mal, so?“

    „Genau so. Braves Kind.“

    Tief durchatmen. Und noch einmal tief durchatmen.

    Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum Baumwipfelpfad Lipno

    Oben sicher, und nass, angekommen ging es auf den Baumwipfelpfad und zum Aussichtsturm.

    Eingangsbereich des Baumwipfelpfads Lipno

    Holzsteg auf dem Baumwipfelpfad Lipno

    Baumwipfelpfad Lipno mit Kindern

    „Mama, dürfen wir den Erlebnispfad gehen?“

    „Hmmmmmm…“

    Gedankenkarussell an.

    Ist das hoch. Puh. Aber alles sicher. Ist ja alles ganz neu. Ist doch sicher, oder nicht?

    Gedankenkarussell aus.

    „Okay, Kinder, wir können auch den normalen Weg gehen, da hat man eine schöne Aussicht, okay? Kinder?!“

    Kinder auf einem Kletterelement des Baumwipfelpfads Lipno

    Erlebniselement auf dem Baumwipfelpfad in Lipno

    „Maaaamaaaaaaa, guck mal, wo wir sind, mit Papa!“

    Mein Mama-Herz wurde an diesem Tag wirklich überstrapaziert.

    Kletternetz auf dem Baumwipfelpfad Lipno

    Es gab an einigen Stellen feste Stative für Selfies mit der eigenen Kamera.

    Aussicht vom Baumwipfelpfad über den Lipno-Stausee

    Blick über Wälder und den Moldaustausee bei Lipno

    Panoramablick vom Aussichtsturm in Lipno

    Weitblick vom Baumwipfelpfad Lipno bei trübem Wetter

    Wie toll muss diese Aussicht bei Sonnenschein sein?

    Blick auf den Lipno-Stausee vom Aussichtsturm

    Moldaustausee und bewaldete Hänge bei Lipno

    Panorama über Lipno und den Stausee

    Kinder auf dem Baumwipfelpfad mit Aussicht ins Tal

    Blick vom Turm über Wald und Wasser in Lipno

    Weiterer Aussichtsblick vom Baumwipfelpfad Lipno

    Rückweg auf dem Baumwipfelpfad Lipno

    Wenn du Baumwipfelpfade magst

    Einen ganz anderen, aber ebenfalls sehr schönen Baumwipfelpfad haben wir später auch im Saarland besucht. Den Bericht findest du hier: Baumwipfelpfad an der Saarschleife.

    Mit der Seilbahn zurück ins Tal

    Mit der Seilbahn ging es zurück ins Tal. Die Sommerrodelbahn war wegen des Regens geschlossen.

    Rückfahrt mit der Seilbahn in Lipno

    Wieder unten angekommen waren wir noch einkaufen. Hüstel.

    Auf dem Rückweg haben wir direkt an der Moldau zu Abend gegessen. Ein gutes Restaurant mit leckeren Mahlzeiten, auch für die Kinder, und mit Moldaublick. Umgerechnet zahlten wir dafür knapp 30 Euro.

    Blick von unserem Platz durchs Fenster.

    Blick durchs Restaurantfenster auf die Moldau

    Durch Österreich ging es zurück Richtung Hotel.

    Rückfahrt durch Österreich am Abend

    Kurzer Fotostopp in Passau

    In Passau machten wir einen kurzen Fotostopp und beschlossen, uns diese Stadt bei Tageslicht irgendwann einmal in Ruhe anzusehen. Hier seht ihr den Stephansdom, rechts den weißen Bau, dazu das Rathaus vorne und die Donau.

    Blick auf Passau mit Stephansdom, Rathaus und Donau

     
     
     


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  • Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeingtour und Stephansdom

    Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeingtour und Stephansdom

    Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeingtour und Stephansdom


     

    Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeingtour und Stephansdom

     

    Hallo zusammen,

    schön, dass ihr wieder dabei seid

     

    Unser letzter Tag in Bratislava ist angebrochen. Und den verbringen wir in …
    …. Wien!

    Von Bratislava aus ist Wien in weniger als 1 Std zu erreichen.

    Sie sind (wenn man Rom und Vatikanstadt mal ausschließt) Europas am nächsten zusammenliegende Hauptstädte.

    An dieser Stelle gibt es kurz etwas Geschichte.
    Wer da keine Lust drauf hat, einfach weiterscrollen bis zum 1. Foto, da startet der eigentliche Bericht

     

    Die frühen Anfänge von Wien

    Die Geschichte der Stadt reicht zurück bis in die Antike. Ursprünglich war das Gebiet von keltischen Stämmen besiedelt, bevor die Römer hier im 1. Jahrhundert n. Chr. das strategisch wichtige Militärlager Vindobona errichteten. Dieses Lager schützte die Grenze des Römischen Reichs entlang der Donau.  

     

    Die Habsburger Dynastie und Sisi

    Im Mittelalter wurde Wien durch seine Lage an der Donau und an den Handelswegen zu einer bedeutenden Stadt. Ab dem 13. Jahrhundert regierte hier die Habsburger Dynastie, die Wien zu ihrer Residenzstadt machte. Die Stadt wuchs, wurde ein politisches und kulturelles Zentrum Europas und war über Jahrhunderte hinweg das Zentrum der Monarchie im Habsburgerreich. Wien war Schauplatz zahlreicher prägender Ereignisse. Besonders eng verbunden mit der Stadt wird Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als „Sisi“. Ihre Tragödie und Schönheit faszinierten die Welt (und mich) und machen sie zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte. Ihr Leben und ihre Rolle im Habsburgerreich sind in Wien noch immer allgegenwärtig, sei es im Sisi-Museum oder im Schloss Schönbrunn.

    Der Wiener Hof, mit seinen prunkvollen Bällen und kulturellen Höhepunkten, zog Künstler, Musiker und Denker an. Hier schrieb beispielsweise Mozart viele seiner Werke und auch Beethoven komponierte in der Stadt.

    Im 20. Jahrhundert änderte sich jedoch sehr viel in Wien.

    Am Anfang des 20. Jahrhunderts war Wien noch die Hauptstadt von Österreich-Ungarn.
    Das änderte sich nach dem 1. Weltkrieg.

    Wien im 1. Weltkrieg

    Der Erste Weltkrieg begann 1914, nachdem der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet wurde. Dieses Ereignis löste eine Kette von Bündnissystemen und Konflikten aus. Österreich-Ungarn erklärte Serbien den Krieg, wissentlich von einer möglichen Stärkung Serbiens von russischer Seite.
    Es brodelte schon lange unter den Großmächten, jeder wollte seine Macht und seinen wirtschaftlichen Einfluss auf den Weltmärkten stärken. Daher verbündeten sich viele Staaten entweder für Österreich-Ungarn oder dagegen.
    40 Staaten waren letztendlich am 1. Weltkrieg beteiligt. 70 Millionen Menschen kämpften mit Waffengewalt, 10 Millionen Menschen verloren ihr Leben.

    Für Wien hatte der 1. Weltkrieg weitreichende Folgen:
    Der Krieg endete 1918 mit der Niederlage Österreich-Ungarns.
    Das Reich Österreich-Ungarn zerfiel. Wien war fortan „nur noch“ die Hauptstadt von Österreich.
    Und lag in Schutt und Asche. Von dem einstigen Prunk der Monarchie war nichts mehr übrig.
    Viele Menschen waren arbeitslos, es herrschte eine große Hungersnot, viele Familien hatten Menschen im Krieg verloren.
    Wenig später grassierte die spanische Grippe in Europa, auch in Wien forderte die Pandemie zwischen 1918 und 1920 mehrere Tausend Todesopfer.

    In den 1920er Jahren begann ein Wandel: Die Stadt wurde zu einem Zentrum sozialer Reformen. Es entstanden viele neue Wohnbauten, wie die berühmten Gemeindebauten, die bis heute das Stadtbild prägen. Man nannte diese Zeit sogar die Ära des „Roten Wien“, weil die sozialdemokratische Regierung große Fortschritte für die Arbeiterklasse brachte.

    Wien im 2. Weltkrieg

    Nach der Errichtung der Ersten Republik Österreich und den turbulenten Jahren der Ersten Republik, die von politischen Spannungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägt waren, wurde Österreich 1938 im sogenannten „Anschluss“ von Nazi-Deutschland übernommen. Österreich und somit auch Wien gehörten somit ab 1939 zum Deutschen Reich. 

    Während des Zweiten Weltkriegs war Wien schwer von den Auswirkungen des Krieges betroffen. Die Stadt war Schauplatz von Naziterror und Verfolgung, insbesondere gegen die jüdische Bevölkerung.  Österreicher, die sich gegen das Regime auflehnten, wurden ermordet.
    1942 wurde die „Juden-Aktion“ in Wien organisiert, bei der Tausende jüdische Bürger in Konzentrationslager deportiert wurden. Insgesamt wird von einer Zahl um 65.000 österreichischen Jüdinnen und Juden gesprochen, welche im 2. WK ermordet wurden. Der Großteil davon lebte in Wien.

    Die Aufteilung von Wien in die 4 Besatzungszonen

    1945, am Ende des Krieges, war Wien von den Alliierten besetzt.
    Auch nach dem Kriegsende war Wien unter alliierter Besatzung und blieb bis 1955 in 4 Besatzungszonen (Sowjetisch, US-amerikanisch, britische und französische Truppen) geteilt, bevor es seine politische Unabhängigkeit wiedererlangte. Zudem gab es eine internationale Zone im Stadtzentrum.
    Die oberste Gewalt hatten die Alliierten inne.
    Die Menschen benötigten einen viersprachigen Ausweis und eine Reiseerlaubnis, wenn sie durch eine oder mehrere Zonen reisen wollten / mussten.
    Die Bewohner von Wien hassten und liebten die Besatzungstruppen. Auf der einen Seite herrschte viel Kontrolle und Gewalt, auf der anderen Seite halfen sie beim Wiederaufbau der Stadt.
    Im Jahr 1955 endete die Aufteilung von Wien mit dem Österreichischen Staatsvertrag, welches Österreich zu einem unabhängigen und demokratischen Land erklärte. Als Gegenleistung musste Österreich volle und dauerhafte Neutralität versichern.

    1955: Das neue Wien wird geboren

    In beiden Weltkriegen erlebte Wien dramatische Umbrüche, die die Stadt und ihre Bevölkerung nachhaltig prägten. Der Erste Weltkrieg beendete die Ära der Monarchie, während der Zweite Weltkrieg das Land in die Hände des Nationalsozialismus führte und die Stadt bis zur Nachkriegszeit unter Besatzung hielt. Heute zeugt die Stadt von dieser Geschichte in zahlreichen Denkmälern und Museen, die an die Leiden und den Widerstand der Bevölkerung erinnern.

    Im Ballungsraum Wien leben heute knapp 3 Millionen Menschen, jährlich besuchen 7,5 Millionen Menschen die malerische Stadt an der Donau.

     

    Unser Tagesausflug nach Wien

     

    Ein Tag in Wien – das ist natürlich viel zu wenig. Gerade genug für einen ersten Eindruck, aber kaum Zeit für Ausstellungen, Museen oder ausführliche Besichtigungen. Mein persönlicher Wunsch war: einmal den Stephansdom besichtigen und auf den Aussichtsturm des Stephandomes – um den Ausblick über Wien zu genießen. 

    Mein Vater hatte ebenfalls einen Wunsch: Er wollte die barocken Gebäude im Zentrum Wiens bewundern. Vor allem die Hofburg wollte er sich anschauen.
    Glücklicherweise ließ sich das perfekt miteinander verbinden, denn auch der Stephansdom liegt mitten im Herzen der Stadt.

    Uns war von Anfang an bewusst, dass mehr an einem einzigen Tag auch nicht möglich sein würde.

    Unser Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück im Hotel, bei dem wir die letzten Details für den Tagesplan besprachen. Allerdings war eines schon sicher: Es würde heiß werden. Temperaturen jenseits der 30 Grad waren vorhergesagt.

    Meine Mutter entschied sich daher, im Hotel zu bleiben. Sie hatte Wien vor einigen Jahren bereits in aller Ruhe erkundet und wollte die Zeit lieber entspannt verbringen. Mein Vater wollte uns sehr gerne begleiten – und zu meiner Freude beschlossen auch alle Kinder, mitzukommen.

    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Die Fahrt von unserem Hotel in Bratislava nach Wien dauerte knapp eine Stunde.

    Da wir befürchteten, mit unserem großen Familien-Bulli Schwierigkeiten beim Parken zu bekommen, hatte ich im Vorfeld den Parkplatz am Ernst-Happel-Stadion ausgewählt. Zwar fiel dort eine Gebühr an, doch der Parkplatz war fast leer, sodass wir problemlos einen passenden Parkplatz fanden.
    Vom Stadion aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum nahegelegenen Bahnhof, um mit der Bahn ins Zentrum von Wien zu fahren. 

    Abfahrt nach Wien

     

    Direkt am Stephansplatz gibt es eine U-Bahn-Station.

    Es war heiß und mein Vater ist nicht mehr so gut zu Fuß.
    Während der Fahrt habe ich gelesen, dass es am Stephansdom mehrere Anbieter für Stadtrundfahrten gibt. Unter anderem mit Kutsche, aber das wollten wir den Tieren nicht antun.

    Wir entdeckten E-Fahrrad-Tuk-tuks und mein Vater fand die Idee direkt sehr gut, sich damit Wien anzusehen. Wir handelten einen guten Preis aus, immerhin benötigten wir aufgrund unserer Personenzahl mehr als ein Tuk-tuk. Nicht alle der Kinder waren davon begeistert, aber ihrem Opa zuliebe fuhren sie dann mit. Bereut haben sie es nicht, denn auch sie erkannten schon bald, wie schön Wien ist. 

    Endlich starteten wir unsere Sightseeing-Tour durch Wien im Tuk-tuk.

    So sah das aus:

    Und ein Foto von meinem Vater und mir, sozusagen ein Selfie.

     

    Es würde hier den Rahmen sprengen, wenn ich zu allem nun ausführlich etwas schreibe.
    Dabei gäbe es soviel über diese schöne Stadt und ihre beeindruckenden Bauwerke zu schreiben.

     

    Reformierte Stadtkirche
    Gebaut: 1783 bis 1784, bei einem Umbau 1887 bekam die Kirche die neobarocke Einturm-Fassade

     

    Blick auf die Wiener Staatsoper vom Helmut-Zilk-Platz

     

    Am Helmut-Zilk-Platz befindet sich auch das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus

     

    Nochmals die Wiener Staatsoper

    Das Albertina-Kunstmuseum

     

    Die Wiener Hofburg

     

    Kurze Zeit später erreichten wir den Burggarten der Wiener Hofburg. Mein Vater freute sich, sie endlich einmal ‚live‘ zu sehen, dauernd sagte er zu mir „Mach davon mal ein Foto.“ „Und hast du das schon fotografiert?“  „Papa, ich fotografiere sowieso alles.“ sagte ich ihm irgendwann lachend. Eigentlich weiß er das, immerhin waren es meine Eltern, die mir damals immer die Filmentwicklungen nach dem Urlaub bezahlen ‚durften‘
    Damals gab es noch keine Digital-Fotografie, man musste einen Film einlegen und nach spätestens 36 Fotos war der Film voll und musste entwickelt werden, was mehrere Tage gedauert hat.
    Deswegen fragt er mich auch immer wieder lachend, ob ich auch an den Film gedacht hätte.
    Meine Jüngste – von mir erst jüngst mit dem Sisi-Virus infiziert, als sie mit mir die Serie geschaut hat – war ebenfalls ganz fasziniert von dem prächtigen Bauwerk.

     

    Die Wiener Hofburg, eines der bedeutendsten historischen Bauwerke Österreichs, wurde ab dem 13. Jahrhundert erbaut und über die Jahrhunderte erweitert. Sie war die Residenz der Habsburger und diente Kaisern, Königen und Erzherzögen als Wohn- und Regierungssitz. Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sisi, lebte dort nach ihrer Hochzeit mit Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1854.
    Heute beherbergt die Hofburg mehrere Museen, darunter die Kaiserappartements, die Sisi-Museen und die Schatzkammer, sowie den Amtssitz des Bundespräsidenten von Österreich.

    Auch wenn die neue Sisi-Serie von vielen Kritikern zerrissen wurde – ich fand sie sehr gut. Auf vergangenen Reisen sind mir Baudenkmäler und Erinnerungsplätze von Kaiser Franz und Kaiserin Elisabeth zwar schön öfter begegnet (vor Jahren war ich mit meinen Eltern z.B. bei Sisis Schloss auf Korfu / Griechenland) , aber das Interesse an ihrer Geschichte war bei mir nie so da. Nach der Serie habe ich mich doch mehr damit befasst und hätte mir daher das Sisi-Museum gerne angeschaut.
    Aber irgendwann möchte ich ohnehin noch einmal nach Wien.
    Steht auf meiner Bucketlist. Meiner so langen Bucketlist….

     

    Der Doppelkopfadler auf der Hofburg. Im Spätmittelalter eingeführt diente er als Unterscheidung zwischen königlicher und kaiserlicher Würde. Nur Könige, welche die Krönung und Segnung vom Papst in Rom erhielten, durften den Doppelkopfadler als Symbol führen.
    Später haben die Habsburger den Doppeladler mit einem Herzschild mit dem Wappen ihrer Länder ergänzt.
    1806 verlor der Doppeladler mit der Auflösung des römischen Reiches den Heiligenschein und bekam stattdessen eine über den Köpfen schwebende Kaiserkrone sowie das Wappen derer von Habsburg-Lothringen.
    Als 1867 Österreich-Ungarn gegründet wurde, sagte man, die doppelten Köpfe stünden für diese beiden nun zusammengehörigen Länder

     

    Majestätischen Eleganz mit vielen prachtvollen Details. Wir waren beeindruckt!

    Das Mozart-Denkmal in Wien wurde 1896 im Burggarten enthüllt. Es steht dort, um das musikalische Genie von Wolfgang Amadeus Mozart zu ehren, der einen Großteil seines Lebens in Wien verbrachte und auch in Wien verstorben ist. 

    Ein Notenschlüssel aus Blumen.

    Noch einmal fast komplett. Unbeschreiblich!

     

    Wir fuhren zu dem vorderen Bereich der Wiener Hofburg

    Mir war gar nicht bewusst, dass hier ein großer Parkplatz ist

    Dem Prunk der Hofburg tat dies keinen Abbruch

    Und auch hier entdeckten wir wieder den Doppeladler

     

    Davor steht das Prinz-Eugen-Reiterdenkmal, enthüllt 1865 auf dem Heldenplatz.
    Dieser wurden quasi erschaffen durch Napoleon, denn dieser Platz selbst entstand erst, als Napoleon 1809 die Sprengung der Burgbastei befohlen hatte, welche einst an der Stelle stand.

    Am 15. März 1938 verkündete Adolf Hitler sozusagen als Geste seines Triumphes über die Vorgängerregierung vom Balkon der Neuen Burg aus den versammelten Massen auf dem Heldenplatz den „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich.

    .

    .

    Der Brunnen hat einen Namen! Originelle Idee

     

    Und weiter ging die Fahrt mit unserem Fahrrad-Tuk-tuk durch Wien

     

    Hoch über den Baumkronen ragt das Rathaus von Wien empor

    Wir fuhren aber erst einmal zur Inneren Burgplatz der Hofburg

     

    Das Kaiser-Franz-Denkmal (1846 errichtet)

    In der Kuppel befindet sich der Eingang zum Sisi Museum

     

    Wieder zurück auf dem Heldenplatz

    Das Bundeskanzleramt

    Wäre das Auto nicht dagewesen, hätte man sich in eine andere Zeit hineinversetzt gefühlt.

    Die Kirche ist die Minoritenkirche aus dem 13. Jahrhundert

     

    Das prächtige Parlamentsgebäude.

    Es wurde von 1874 bis 1883 gebaut und von Juli 2017 bis Januar 2023 generalsaniert

    Mein Talent mal wieder. Ich möchte was fotografieren und zack, irgendwas davor. Dieses mal war es halt eine Straßenbahn.
    Das Problem war, dass unser Tuk-tuk eigentlich nicht auf dem Weg stehen bleiben konnte. Und es kamen direkt mehrere Straßenbahnen.

    Einen Versuch bekam ich dann aber doch noch. Und: Geklappt!

    So, jetzt könnt ihr es in voller Pracht sehen:

    .

    .

    Das Rathaus von Wien

    Kurz danach fuhren wir dann direkt am Rathaus vorbei und da sahen wir erst einmal die ganze Pracht des Bauwerks.

    Gebaut wurde das Rathaus im neogotischen Stil von 1872 bis 1883.
    Mit der Statue und deren Sockel ist der Turm 103,3 m hoch und gehört damit zu den höchsten Bauwerken von Wien.

    Auf der Spitze des 98 m hohen Hauptturms steht der Rathausmann in Form eines Standartenträgers in Rüstung.
    Dieser ist das Symbol für Wien, daher trifft man in Wien öfters auf die Figur des Rathausmannes in seiner Rüstung. Auf den Feuerwehrautos kann man ihn auch sehen (ich weiß allerdings nicht, ob das er auf allen Fahrzeugen abgebildet ist) 

    Liebenberg-Denkmal

    Johann A. von Liebenberg war 1680 – 1683 Bürgermeister von Wien.
    1679 bekämpfte er die Pestepidemie.
    Das Denkmal ist aber seiner anderen großen Leistung gewidmet: Die Verteidigung gegen die zweite Wiener Türkenbelagerung 1683, als er u.a. eine Bürgerwehr organisierte.
    Er förderte das Durchhaltevermögen der Bürger.
    Zwei Tage vor der entscheidenden Schlacht des Entsatzheeres starb er und erlebte den Sieg leider nicht mehr mit.
    Das Denkmal ist ihm als Sieger über die Türken gewidmet.

     

     

    Die im neogotischen Stil gehaltene Votivkirche wurde als Dank für ein fehlgeschlagenes Attentat (18.02.1853) auf Kaiser Franz Joseph gebaut und am 24.04.1879, dem Tag von der Silberhochzeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, geweiht

    Die Universität von Wien

    Die Schottenkirche

    Was mir an Wien – abgesehen von den wunderschönen Bauwerken, noch gefallen hat: An jedem besonderen Bauwerk waren 2 österreichische Fahnen und darunter ein Schild mit Erklärungen zu dem jeweiligen Gebäude. Dadurch wirkte es – wie die Gebäude an sich auch – irgendwie festlich.

     

    Gegenüber der Schottenkirche liegt der Palais Daun-Kinsky

    Hier kann man u.a. heiraten und sich einen Tag wirklich wie eine Prinzessin fühlen, wenn die Gäste im Prunksaal empfangen werden
    Ein Besuch, um die Innenräume mit den wundervollen Deckenmalereien und die prächtigen Dekorativen Elemente zu sehen, lohnt sich.

    Das Eingangsportal des 1713 bis 1719 erbauten Gebäude ist sehr imposant.

    Ich entdeckte über dem Eingang ein kleines Detail, konnte aber leider im Netz nichts dazu finden

     

    Die Kirche am Hof

    Die Kirche am Hof, ursprünglich im 14. Jahrhundert als gotische Kirche der Karmeliter erbaut, wurde später barock umgestaltet und ist bekannt für ihre beeindruckende Fassade und ihre Bedeutung als geistliches Zentrum.

    Am Hof – hier befindet sich auch ein Parkhaus

    Mariensäule und die Kirche am Hof im Hintergrund

    Die Mariensäule am Hof in Wien wurde 1667 von Kaiser Ferdinand III. errichtet, um der Jungfrau Maria für die Rettung Wiens vor der schwedischen Belagerung im Dreißigjährigen Krieg zu danken.

     

    Direkt an diesem Platz ist auch die Feuerwehr – und zur Freude meines Mannes (ebenfalls Feuerwehrmann) fuhren sie grad aus. Natürlich hoffen wir trotzdem, dass der Grund nichts Schlimmes war, vielleicht sogar nur ein Fehlalarm einer BMA

    Wir konnten sogar einen kleinen Blick ins Feuerwehrgebäude erhaschen

     

     

    Eingang zur katholischen Kirche Maria am Gestade

     

    Die Ankeruhr   

    Die Ankeruhr ist angebracht an einer Brücke, welche 2 Gebäude verbindet.
    Gebaut wurde die Ankeruhr von 1911 – 1914. Das Besondere an der Uhr ist, dass während der 12 Stunden 12 Figuren oder Figurenpaare aus der Wiener Geschichte an der Uhr entlang laufen.
    Um 12 Uhr mittags kann man alle Figuren mit Musikbegleitung sehen.
    In der Adventszeit werden jeden Tag um 17 Uhr Weihnachtslieder gespielt.
    Den Namen hat sie von dem Auftraggeber für diesen außergewöhnlichen Hingucker: Damals hatte die Versicherungsgesellschaft „Der Anker“ in den Räumen ihre Büros.

    Unsere Tour näherte sich dem Ende.

    Neue und moderne Gebäude vor dem Regensburger Hof – Gebäude

    Die imposante Kuppel von der katholischen Kirche St. Peter

     

    In der Milchgasse befindet sich dieses Haus, das Mozartmuseum ist an anderer Stelle

    Unsere Tour endete, wo sie gestartet ist: Am Stephansdom.

    Wir haben die wichtigsten Highlights sehen dürfen und wissen so, was wir uns beim nächsten mal genauer ansehen möchten. Auf meiner Liste steht zum Beispiel das „Sisi-Museum“. Kommentar meines Mannes dazu „Aber bestimmt nicht mit mir!“ … Männer…..

    Wir hatten Hunger und die vier Kids wünschten sich …. asiatisch. Sie hatten ein Restaurant namens „Japanika“ entdeckt. 

    Das war das „richtige“  für meinen Vater, aber er ergab sich dem Bitteln und Betteln seiner Enkelkinder.
    „Opa, du findest da bestimmt auch was!“ „Genau, da gibt es auch was anderes als Sushi“ Seufzend betrat mein Vater mit uns das Asia-Restaurant. Und auch mein Mann ist (leider) kein Fan vom asiatischen Essen. Ich habe es in Japan lieben gelernt, außer Sushi. Trotz unserer Japanreise kann ich mich damit einfach nicht anfreunden. 

    Für meinen Vater (und für mich) wählte ich dann Fleischspieße und Gyoza, welche zu meiner Überraschung frittiert, aber trotzdem lecker, waren.

    Mehr (die Kids und ich) oder weniger (Mein Mann und mein Vater) gut gestärkt liefen wir zurück zum Stephansdom.

     

    Der Stephansdom in Wien

    Von außen schon mehr als beeindruckend waren wir gespannt, wie er von innen aussehen würde – und natürlich wollten wir auch hoch auf den Turm.
    Mein Vater war etwas geknickt, dass er nicht auch nach oben mit konnte. Die Treppen würde er nicht schaffen.
    Wir suchten ein Café in der Nähe, wo er dann zusammen mit meinem Sohn, welcher nicht hochwollte, warten konnte. Der Rest von unserer kleinen Reisetruppe suchte die Kasse, um Karten für den Turmaufstieg zu kaufen.

    Der Stephansdom in Wien, auch „Steffl“ genannt, ist ein Meisterwerk der Gotik, eines der bekanntesten Bauwerke Österreichs und das Wahrzeichen von Wien.
    Sein Bau begann 1137 im romanischen Stil, wurde im 14. Jahrhundert erweitert und ab 1359 im gotischen Stil umgestaltet.
    Der Stephansdom bietet Platz für etwa 8.000 Menschen.

    Wenn ich vor solchen Sakralbauten stehe, bin ich immer wieder fasziniert davon, wie die Menschen soetwas früher gebaut haben. Berechnungen ohne Computer und die Bauarbeiten ohne Maschinen.
    Schaut es euch mal an. Ist das nicht unglaublich, was die Menschen damals erschaffen haben?
    Wenn man das vergleicht … heute haben wir so viele Hilfsmittel. Computer, die uns alles berechnen und 3D-Modelle erstellen lassen können, moderne Maschinen, die uns die kraftaufwendigen Arbeiten erleichtern.
    Und trotzdem bekommen wir manche Bauwerke nicht hin oder es dauert Ewigkeiten, bis sie endlich fertiggestellt werden, alleine in Deutschland fallen mir da spontan grad drei Großprojekte ein,…
    Ich glaube, man hat damals „einfach gemacht“. Jeder wusste, was er zu tun hat und alle haben an einem Strang gezogen. Heute verköcheln oft zu viele Köche den Brei ….

    Der Stephansdom von Innen

    Von Innen ist der Dom nicht weniger imposant. Und auch hier ging mein Blick erst einmal zur Deckenkonstruktion. Wie konnten die Menschen das damals alles so bauen?! Ich bin immer wieder aufs neue tief beeindruckt.

    Die Kasse für die Turmbesteigung befindet sich im Dom auf der linken Seite.
    Achtung: Hier ist nur Barzahlung möglich!

    Zu meiner Überraschung führte auf den Nordturm ein Lift! Nur beim Südturm muss man Treppen laufen, 343 Stufen führen nach oben.

    Ich bat die anderen, dort zu warten, damit ich meinen Vater holen konnte. 

    Im Café angekommen, blickte mich mein Vater überrascht an. „Seid ihr etwa schon fertig?“ fragte er, während sein Kaffee noch halbvoll vor ihm stand. „Nein, Papa, du kannst mit nach oben – es gibt einen Fahrstuhl.“
    Mein Vater freute sich und leerte mit einem großen Schluck seine Kaffeetasse. 
    Nur kurze Zeit später später machten wir uns gemeinsam auf den Weg zurück zum Dom.

    Auch mein Vater war imponiert vom Kircheninnern.

     

    Aktuelle Preise und Infos zur Besichtigung des Stephandomes und zur Turmbesteigung findet ihr hier:
    https://www.stephanskirche.at/info.php

     

    Wir schauten uns erst noch einmal etwas den Dom von Innen an.

    Schaut euch mal die vielen bunten Fenster an!
    Davor steht der Barocke Hochaltar, 1647 geweiht

    Wiener Neustädter Altar  (1447) Er ist ein typisch gotischer Flügelaltar, welcher Szenen aus dem Leben der heiligen Jungfrau Maria zeigt.

    Uns war es zu voll im Dom, wir beschlossen, nun den Turm hinauf zu fahren.

    Der Nordturm ist mit 68,3 Metern etwas niedriger als der Südturm, eine schöne Aussicht hat man von oben trotzdem.
    Und es gibt noch eine Besonderheit im Nordturm:
    Die Pummerin – eine der größten, freischwingenden Glocken Europas!
    Die Glocke hat einen Durchmesser von 314 cm wiegt 21110 kg!
    Da wir in unserer Familiengeschichte einen bekannten Glockenbauer haben (Wir haben auch in Japan eines seiner Werke sehen dürfen), hat mich das Thema Glockengießerei schon immer interessiert. Und auch die Architektur drumherum. Überlegt mal, 21.000 Kilogram schwingen – und sind nur an einem Holzbalken befestigt. Unglaublich.

    Der Fahrstuhl zum Nordturm ist innerhalb vom Stephansdom.
    Nach dem Eingang muss man sich links halten, dann erreicht man die Tür zum Eingang.

    Wien von oben

    Oben angekommen!
    68 Meter hören sich gar nicht so hoch an, wie sie tatsächlich sind!

    Die Votivkirche überragt die Dächer

    Der Hundertwasserturm

    Die Wappen der Republik Österreich und der Stadt Wien (Wieder ein Doppeladler)  am Albertinischen Chordach des Stephansdoms
    1950 steht für die Fertigstellung des Daches nach der Renovierung/ Restaurierung der Kriegsschäden

    Kranparade

     

    Jesuitenkirche – Universitätskirche

     

    Meine Wenigkeit.

     

    Ca. 230.000 Dachziegel bilden in insgesamt 10 verschiedenen Farbtönen das bekannte Zickzack-Muster.
    Jeder einzelne Ziegel wiegt ca 2,5 kg und ist nicht nur mit 2 Nägeln an den Sparren befestigt, sondern liegt zusätzlich noch in Mörtel.

    Auch den Wiener Prater konnte man von oben gut erkennen

     

    Anhand von Panoramatafeln wurde erklärt, was man sah

       

     

    Wir blieben eine ganze Weile oben und genossen die Aussicht.

    Aber dann wurde es doch langsam Zeit, zurück zum Auto zu fahren.

    Uhr am Stephansdom

    .

    Auf dem Weg zur Bahnstation haben wir noch ein paar schöne Ecken von Wien gesehen, wie zB diesen Straßenzug

     

     

    Und zurück am Stadion …

     

    … in unsere fahrende Sauna.

     

    Wir sind rechtzeitig wieder im Auto, denn am späten Nachmittag gab es wieder starke Gewitter

    Am Hotel holten wir meine Mutter ab und fuhren in ein uriges Restaurant in der Nähe vom Hotel in Bratislava. 
    Das Gewitter zog ebenfalls von Wien Richtung Bratislava. 

    Ich schaue da immer gerne auf https://www.lightningmaps.org 
    Jeder rot-gelbe Punkt ist ein „frischer“ Blitz, je dunkler der Punkt wird, desto länger ist der Blitz her. So kann man auch die Zugrichtung gut erkennen. 

    Und ebenfalls gut zu erkennen: Das war ein sehr blitz-intensives Gewitter.

    Abschluss mit Gewitter und Grillplatte

    Von außen sah das Restaurant nicht sehr vielversprechend aus – der erste Eindruck täuschte aber, wie wir kurze Zeit später feststellten. 

    Da dieses Restaurant wohl eher für Einheimische gedacht ist, gibt es keine englische Karte. 

    Aber zum Glück gibt es ja Google Lens! 

    Google Lens funktioniert auch nicht immer perfekt …. Zahnpasta mit Soße Hollandaise oder gebratene Zahnstocher. 
    Auf gut Glück bestellten wir etwas, bei dem wir uns sicher waren, dass die Übersetzung stimmte. 

    Und siehe da: Eine große Grillplatte, leckeres Gemüse, Pommes, 3 Soßen, Brot. Absolut top! 

    Auch der Außenbereich ist sehr gemütlich, wenn nicht grad ein Gewitter über einen tobt…

    Das war ein schöner Abschluss unserer kleinen Reise nach Bratislava, ab morgen startet der Urlaubsmodus! 

    .

    .

     

     

    Am Abend packten wir unsere Koffer, denn am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir in den Pongau im Salzburger Land.

    .

    .

    Danke, dass ihr wieder dabei ward, auch wenn es nur einen kleinen Einblick in die schöne Stadt Wien gab.
    Uns hat sie sehr gefallen und hat 100 % Lust auf mehr gemacht!!

     

    Im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Hallstatt. Sagt euch nichts?
    Ich bin mir sicher, ihr kennt es, vor allem ein bestimmtes Bild davon.
    Mehr dazu dann im nächsten Bericht! 

     

    Bis zum nächsten mal !!!

    Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeing mit Hindernissen

     


    HIER könnt ihr besondere Erlebnisse für Wien buchen

    Alle bereits veröffentlichten Berichte unseres Sommerurlaubes in der Slowakei, in Ungarn und in Österreich

     

     

     


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    Unser 3-Generationen-Ausflug von Bratislava nach Wien – Sightseeingtour und Stephansdom

  • Budapest an einem Tag: Burgberg, Fischerbastei und ‚Draculas’Labyrinth

    Budapest an einem Tag: Burgberg, Fischerbastei und ‚Draculas’Labyrinth


    Budapest stand schon lange auf meiner Liste. An diesem heißen Sommertag fuhren wir von Bratislava aus für einen Tagesausflug in die ungarische Hauptstadt. Auf dem Programm standen der Budaer Burgberg, die Fischerbastei, die Matthiaskirche und das Labyrinth unter dem Burgviertel. In diesem Reisebericht erzähle ich von unserem Tag zwischen großer Vorfreude, drückender Hitze, schönen Ausblicken über die Donau und einem ziemlich spannenden Abstieg in die dunklen Gänge unter der Burg.

    Praktische Infos für den Budaer Burgberg in Budapest

    Official Budapest Castle Bus: täglich 09:00–17:00 Uhr, Abfahrten etwa alle 10 Minuten, Tagesticket Erwachsene 15 € / 6000 HUF, Kinder 6–16 Jahre 10 € / 4000 HUF, unter 6 Jahren frei. Offizielle Website: budapestcastlebus.com

    Matthiaskirche: laut offizieller Website heute 09:00–17:00 Uhr, Erwachsenenticket 3400 Ft, Studierende/Senioren 2700 Ft, Familienticket 9500 Ft. Öffnungszeiten können sich wegen Gottesdiensten ändern. Offizielle Website: matyas-templom.hu

    Fischerbastei: Die unteren Bereiche sind frei zugänglich, für die oberen Aussichtsterrassen fällt je nach Bereich und Zeitraum Eintritt an. Laut offizieller Seite ist die Kasse meist 09:00–17:00 Uhr geöffnet, die oberen Terrassen saisonal ungefähr 09:00–21:00 Uhr bzw. 09:00–19:00 Uhr. Offizielle Website: fishermansbastion.com

    Labyrinth unter dem Burgviertel: laut offizieller Website täglich 11:00–18:00 Uhr geöffnet, im Inneren etwa 16–18 °C und sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Offizielle Website: labirintus.eu

    Budapest: Ein heißer Tagesausflug von Bratislava auf den Burgberg

    Bratislava, Sommer 2024

    „Wer hatte die Idee, im Juli nach Bratislava zu fahren?“, hat einer der Teenies am Vortag gefragt, nachdem wir bei unserer Sightseeing-Tour in Bratislava vor uns hingeschmolzen sind.

    Die Frage war obligatorisch, denn alle Augen wanderten zu mir. „Ich wusste nicht, wie heiß und schwül es sein würde!“, rechtfertigte ich mich hilflos. Ganz im Gegenteil, schönes Sommerwetter sagten mir die Statistiken, als ich die Reise plante. Schönes Reisewetter. Statistiken sind halt nur Statistiken. Und die gibt es immer in beide Richtungen. In unserem Fall leider nach oben. Denn als wir dort waren, war es selbst für Bratislava ungewohnt schwül-heiß, wie uns einer der Hotelangestellten bestätigte.

    Und wenn ihr langjährige Leser seid und somit bestens vertraut seid mit Ellys persönlicher Regenwolke, denkt ihr vielleicht: „Elly, sei doch froh, kein Regen.“ Aber dem war auch nicht so, denn jeden Abend zogen Gewitter und Starkregen über Bratislava. Und die brachten nicht einmal Abkühlung.

    Der nächste Morgen.

    Geschlafen hatten wir nicht besonders gut. Die schwüle Sommerhitze hielt sich hartnäckig in den Zimmern, durch die Fenster wehte kein Lüftchen.

    Im Speiseraum gab es eine Klimaanlage und die lief schon früh am Morgen. Eine Wohltat. Da schmeckte dann auch der heiße Kaffee. Wobei, der schmeckt mir eigentlich immer. Ohne ihn komme ich morgens gar nicht in die Puschen.

    Wir frühstückten gemeinsam, meine Eltern, unsere vier Kinder beziehungsweise Teenager, mein Mann und ich. Und planten den Tag.

    Was macht man bei gefühlt 50 Grad?

    Eigentlich wollten wir uns an dem Tag Budapest ansehen. Von Bratislava aus war es nicht so weit. Es stand schon so lange auf meiner Liste. Aber bei dem schwülen Sommerwetter?

    Meine Eltern sagten von vornherein, dass sie keine Lust hätten. Nicht bei der Hitze. Als die beiden jüngsten Mädchen hörten, dass Oma und Opa im Hotel blieben, beschlossen sie spontan, auch nicht mitzufahren. Meine Eltern wollten später mit den beiden ein Eis essen und dann wollten die Mädchen noch in den Pool.

    „Eigentlich möchte ich nach Budapest. Wenigstens das Budaer Burgviertel auf dem Burgberg ansehen. Und die Fischerbastei“, sagte ich in Erwartung eines anschließenden Proteststurms meiner Familie. Zu meiner Überraschung blieb dieser aus. „Können wir ja machen, ist ja nicht so weit“, antwortete mein Mann.

    Irritiert ging ich schnell mal eben in mich. Ich schlafe nicht mehr, einen Hitzestich habe ich zu 60 Prozent auch nicht. Hat mein Mann das gerade wirklich gesagt? Aber bevor ich in völliger Glücksseligkeit über diese Aussage aufging, kam das Aber. Von meinen Kindern, also von den beiden, die mitkommen wollten.

    Stirnrunzelnd schaute ich die beiden an und war gespannt, was nun folgen würde. „Wir möchten auch Budapest sehen. Aber keine Touren zu Fuß und mindestens zwei Eis!“

    „Moment, ihr möchtet mit und stellt noch Forderungen?“, entgegnete ich lachend. Die Kinder ruderten zurück. „Hm, aber können wir trotzdem wenigstens ein Eis?“

    „Klar, ich möchte doch auch eins bei der Hitze.“

    „Und ich möchte originales ungarisches Gulasch mit Spätzle!“, warf mein Mann noch ein. Er hatte sogar schon ein Restaurant gegoogelt.

    So hatte jeder irgendeinen Grund, heute den Ausflug trotz der Hitze wie geplant mitzumachen.

    Wir fahren nach Budapest. Ich freute mich so sehr.

    Direkt nach dem Frühstück fuhren wir los

    Fernsehturm von Bratislava auf dem Weg nach Budapest

    Dieses Wahrzeichen von Bratislava haben wir aus Zeitgründen leider nicht besuchen können: der Fernsehturm Bratislava. Er hat eine Aussichtsplattform und ein Panoramarestaurant.

    Autofahrt von Bratislava nach Budapest

    So ganz nah wie wir dachten war es dann doch nicht. Zwei Stunden dauerte die Autofahrt über die gut ausgebaute Autobahn.

    Ortsnamen auf der Strecke nach Budapest

    Sehr interessante Ortsnamen.

    Braunes Hinweisschild zu Sehenswürdigkeiten an der Autobahn

    Ich mag die braunen Schilder an den Autobahnen, welche auf Sehenswürdigkeiten in der Region hinweisen.

    Ein paar Infos zu Budapest

    Budapest, die Hauptstadt Ungarns, wird oft als Perle an der Donau bezeichnet, und das nicht ohne Grund. Die Stadt, die auf Ungarisch Budapescht ausgesprochen wird, vereint Geschichte, Kultur und Moderne in einzigartiger Weise. Und sie hat so viele sehenswerte Bauwerke.

    Seit 1873 trägt Budapest den heutigen Namen, als die vormals eigenständigen Städte Buda, Pest und Óbuda offiziell zusammengelegt wurden.

    Buda liegt westlich der Donau und ist bekannt für das Budaer Burgviertel auf dem Burgberg.

    Pest auf der östlichen Seite ist flach, lebendig und das Herz des modernen Stadtlebens, mit Sehenswürdigkeiten wie dem beeindruckenden Parlamentsgebäude und der Andrássy-Straße.

    Verbunden werden beide Stadtteile unter anderem durch die bekannte Széchenyi-Kettenbrücke.

    Budapest zählt rund 1,7 Millionen Einwohner und wird jedes Jahr von Millionen Touristen besucht.

    Parken in Budapest

    Eigentlich wollten wir in ein großes Parkhaus zwischen Donau und dem Budaer Burgviertel. Dieses war aber wegen einer Großveranstaltung komplett gesperrt. Wir kurvten etwas ziellos durch den Bereich um den Burgberg und fanden dann zum Glück einen Parkplatz. Die Bezahlung erfolgte im Vorfeld via Parkschein.

    Von unserem Parkplatz aus war es nicht weit zum Startpunkt der Sightseeing-Minibusse. Sie starten zwischen der berühmten Hängebrücke und der Seilbahn hoch zum Burgberg.

    Mit dem Hop-on-Hop-off-Minibus durch das Budaer Burgviertel

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    Weitere Informationen

    Südlich des Startpunktes sind übrigens die Parkplätze.

    Wir entschieden uns wegen der Hitze ganz bewusst für den offiziellen Castle Bus. Gerade mit Teenagern und bei dieser Schwüle war das die deutlich angenehmere Lösung als alles zu Fuß abzulaufen.

    Die Tour führt hoch in das Budaer Burgviertel auf den Burgberg.

    Route und offizielle Infos: budapestcastlebus.com/en

    Die Kinder, mein Mann und ich stiegen ein und schon kurz danach ging die Fahrt los.

    Budapest Castle Bus am Burgberg

    Hoch auf den Burgberg führt auch diese Seilbahn, aber wir hatten bei der Hitze keine Lust, dort oben alles zu Fuß zu erkunden.

    Széchenyi-Kettenbrücke in Budapest

    Die imposante Széchenyi-Kettenbrücke.

    Fahrt durch das Budaer Burgviertel
    Blick vom Castle Bus auf den Burgberg

    Die Fischerbastei

    Nach einer kurzen Fahrt sahen wir eines der bekanntesten Bauwerke von Budapest.

    Fischerbastei in Budapest

    Die Fischerbastei. Dahinter sieht man die Matthiaskirche.

    Matthiaskirche hinter der Fischerbastei

    Die Fischerbastei ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Budapests und liegt auf dem Burgberg im Stadtteil Buda. Sie wurde zwischen 1895 und 1902 im neoromanischen Stil erbaut und ist eine lohnenswerte Aussichtsplattform mit einem wirklich schönen Blick auf die Donau, das Parlament und die Pester Seite der Stadt.

    Der Name Fischerbastei erinnert an die Fischergilde, welche im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen hatte. Die konischen Türme sollen an die Zelte der Magyaren erinnern.

    Heute ist die Fischerbastei ein beliebtes Ziel bei einem Besuch von Budapest. Besonders schön stelle ich sie mir bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang vor. Weil wir nur Tagesgäste waren, bekamen wir dafür leider keine Gelegenheit.

    Wir fuhren weiter hoch auf den Burgberg.

    Blick über den Burgberg in Budapest
    Gebäude am Budaer Burgberg

    Wir stiegen an der ersten Station wieder aus, an der Matthiaskirche. Das war das, was wir unbedingt sehen wollten. Und wir hatten hier noch ein ganz besonderes Ziel, welches weitaus weniger bekannt ist als die berühmten Bauwerke, aber ebenso lohnenswert. Dazu aber später mehr.

    Erst einmal liefen wir vorbei an der Matthiaskirche Richtung Fischerbastei.

    Matthiaskirche in Budapest von unten fotografiert

    Vorbei an der wunderschönen Matthiaskirche.

    Details der Matthiaskirche

    Briefkästen im Burgviertel von Budapest

    Und vorbei an wirklich schönen Briefkästen.

    Buntes Dach der Matthiaskirche

    Das Dach der Matthiaskirche

    Farbenfroh bunt ist es mit glasierten Keramikziegeln verziert.

    Die Matthiaskirche, offiziell Liebfrauenkirche, war damals die erste Kirche auf dem Budaer Burgberg. 1255 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, Bauherr war König Béla IV. Erst im 14. Jahrhundert bekam sie die heutige Form mit den architektonisch herausragend ausgearbeiteten gotischen Elementen. Sie ist Teil des UNESCO-Welterbes des Budaer Burgberges, des Donauufers und der Andrássy-Straße.

    Hilton Hotel neben historischen Bauwerken am Burgberg

    Ich weiß nicht, wer es der Hilton-Kette erlaubt hat, zwischen diese wundervollen Bauwerke so einen hässlichen Klotz zu bauen. Wobei: Geschmäcker sind verschieden. Meine Kinder fanden es einen tollen Kontrast zu den alten Gebäuden und meinten, die Farbe passe super zur Fischerbastei und Matthiaskirche. Für mich ist und bleibt es ein nicht in dieses Viertel passender Bau.

    Spiegelung der Fischerbastei in einer Fensterscheibe

    Spiegelung der Fischerbastei.

    Wassersprühvernebler in Budapest

    Wie schon in Bratislava auch waren hier diese Wassersprühvernebler aufgestellt, welche beim Durchgehen ein wenig Abkühlung brachten.

    Aussicht von der Fischerbastei

    Unser Ziel war die Fischerbastei und die schöne Aussicht von dort oben.

    Der bezahlte Aussichtsteil ist im Vergleich zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten nicht riesig teuer, aber ganz kostenlos ist eben nicht alles. Der Eintrittsbereich ist, wenn man davor steht, ganz rechts. Der linke Turm war bei unserem Besuch durch das Restaurant abgesperrt. Allerdings war auch irgendein Medienevent in Budapest, daher weiß ich nicht, ob das immer so ist.

    Aussicht von der Fischerbastei auf Budapest
    Parlament von Budapest von der Fischerbastei aus
    Donaupanorama von der Fischerbastei
    Blick auf Budapest und die Donau

    Die Kirche mit den zwei Türmen ist die Pfarrkirche St. Anna. Der einzelne Turm gehört zur Kirche des verwundeten Franziskus.

    Das grüne mittig oben ist die Margareteninsel. Auf den angelegten Wegen kann man durch die Parkanlagen spazieren und die Attraktionen der Insel erkunden, dazu zählen unter anderem ein Jugendstil-Wasserturm, die Ruinen eines dominikanischen Nonnenklosters aus dem 13. Jahrhundert, ein Musikspringbrunnen und sogar ein kleiner Zoo.

    Stadtpanorama von Budapest mit Margareteninsel

    Wer kann mir denn sagen, was das silberne Gebäude ist? Ich habe es versucht zu googeln, habe Ewigkeiten versucht, es mit Maps zu finden, aber ich konnte es nicht finden und hoffe jetzt auf euch.

    Ballon über Budapest
    Aussichtsballon in Budapest

    Mit so einem Ballon sind wir damals in Disney Village in Paris hochgefahren. Er ist stationär und wird wie eine Art Lift hoch und runtergefahren. Die Möglichkeit dafür hat man in Budapest auch. 150 Meter hoch geht der Ballon und bietet einen tollen Ausblick auf Budapest. Ich habe euch mal den Link dazu rausgesucht: balloonfly.hu

    An dieser Aussicht konnte ich mich nicht sattsehen, obwohl die Sonne uns wirklich auf den Pelz brannte.

    Wie oft hatte ich davon geträumt, diesen Ausblick einmal in echt genießen zu dürfen. Und jetzt stand ich hier oben und es war noch schöner als auf all den Bildern, die ich mir schon so oft voller Sehnsucht angesehen habe.

    Panorama über Budapest von der Fischerbastei
    Aussicht auf die Donau und Pest
    Blick auf Budapest bei Sonne

    Glücklich. Von der Sonne gegrillt, aber glücklich.

    Und ja, schwarze Klamotten waren für den Tag vielleicht nicht ganz ideal.

    Matthiaskirche vom Aussichtspunkt aus

    Matthiaskirche von der anderen Seite

    Die Matthiaskirche von der anderen Seite.

    Mauer und Türme an der Fischerbastei

    Weitere Aussichtspunkte an der Fischerbastei
    Türme der Fischerbastei

    Die paar Euro Eintritt haben sich definitiv gelohnt.

    Blick entlang der Fischerbastei

    Hilton Hotel im Burgviertel von Budapest

    Und wieder das Hilton.

    Das 1976 erbaute Hilton wurde auf den Grundmauern von zwei historischen Gebäuden errichtet. Der nördliche Teil steht auf den Bauresten des Klosters zum heiligen Nikolaus. Die Wand des Südteils ist die ehemalige Außenwand des Jesuitenkollegs aus dem 18. Jahrhundert. Zwischen den beiden alten Gebäudeteilen wurde der rekonstruierte Nikolaus-Turm gebaut. Ich bleibe dabei, es wirkt wie ein Fremdkörper.

    Wir brauchten alle dringend etwas zu trinken. Möglichkeiten dafür gibt es überall. Wir hofften, ein schattiges Plätzchen zu finden.

    Reiterstandbild des heiligen Stephan vor der Fischerbastei

    Das Denkmal für den heiligen Stephan vor der Fischerbastei.

    Wir liefen links an der Matthiaskirche entlang Richtung Straße und entdeckten ein kleines Café mit Plätzen im Schatten.

    Café am Burgberg in Budapest
    Sitzplätze mit Aussicht am Burgberg

    Diese schöne Aussicht hatten wir von unseren Plätzen aus.

    Abkühlung an einem Wasservernebler in Budapest

    Noch einmal eine kleine Abkühlung abholen, bevor es zu unserem nächsten Ziel ging.

    Weg zum Labyrinth am Burgberg
    Straßen am Budaer Burgberg
    Eingangsbereich beim Labyrinth of Buda Castle

    Im Labyrinth unter dem Burgviertel auf Drakulas Spuren

    Da ist es. Es heißt Labyrinth of Buda Castle. Ein historisches, labyrinthartiges Kellergewölbe unter dem Burgpalast.

    An sich schon sehenswert, aber es gibt noch eine besondere Geschichte hierzu, welche zugegebenermaßen aber auch ziemlich touristisch genutzt wird.

    Eingang zum Labyrinth unter dem Budaer Burgberg

    Das Labyrinth of Buda Castle.

    Tief unter dem Buda Castle verbirgt sich eines der spannendsten Geheimnisse Budapests: das Labyrinth, ein weit verzweigtes Tunnelsystem. Ursprünglich entstanden die Gänge durch natürliche Höhlenbildung, die vor vielen Jahrtausenden durch heiße Thermalquellen geformt wurden. Später wurden sie von Menschen miteinander verbunden und erweitert und dienten verschiedenen Zwecken.

    Im Mittelalter nutzte man das Labyrinth als Lager, Weinkeller und sogar als Versteck. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Schutzbunker.

    Ein besonderes Kapitel der Geschichte des Labyrinths ist die Verbindung zu Vlad III. Drăculea, besser bekannt als Vlad der Pfähler, der als Inspiration für die Dracula-Legende gilt. Der Legende nach soll Vlad im 15. Jahrhundert im Labyrinth eingekerkert gewesen sein, als er von den Ungarn gefangen genommen wurde.

    Zwar gibt es keine eindeutigen Beweise, doch diese düstere Erzählung trägt erheblich zur mystischen Aura des Ortes bei. Einige Bereiche des Labyrinths sind diesem Thema gewidmet und sorgen mit Gruselelementen für eine besondere Erfahrung.

    Wir haben uns innerhalb der Familie schon vor einigen Jahren mit der Geschichte von Graf Vlad auseinandergesetzt. Geplant war ein Urlaub in Rumänien mit der Besichtigung seines Schlosses. Als dann jedoch der Krieg anfing, war uns das in der Region zu unruhig und wir verschoben es auf irgendwann. Obwohl ich es gar nicht mag, wenn man etwas auf irgendwann verschiebt, denn irgendwann ist irgendwann zu spät.

    Der Eintritt war für eine Familie kein Schnäppchen. Aber wir fanden, dass es sich gelohnt hat. Da gibt es sehr geteilte Meinungen, so etwas ist immer subjektiv. Viele finden den Eintritt zu teuer für das, was einen dort erwartet. Wir fanden es in Ordnung, auch wenn wir die Meinung teilen, dass man sich die Puppenfiguren hätte sparen können.

    Schon als wir direkt nach der Eingangstür die Treppe betraten, spürten wir die feuchte, kühle Luft. Es roch ein wenig wie ein nasser Keller. Aber es war so angenehm kalt dort unten, alleine für diese Abkühlung hat es sich schon gelohnt.

    Treppenabgang ins Labyrinth
    Kühle Gänge im Labyrinth von Budapest

    Es war wirklich wie ein natürliches Labyrinth mit vielen kleinen Seitengängen. Die Hauptgänge waren gut beleuchtet.

    Gewölbe im Labyrinth unter dem Burgberg
    Ausstellung im Labyrinth of Buda Castle

    Es gibt einen Statuensaal und ein mittelalterliches Steinmuseum. In der Budaer Burg befand sich einst die größte und berühmteste Steinmetzwerkstatt des Landes.

    Viele der Gänge waren nur wenig beleuchtet, es gibt sogar einen Teil, der komplett dunkel ist.

    Dunkler Gang im Labyrinth

    Mit Handytaschenlampen suchten wir uns den Weg durch das dunkle Gewölbe.

    Besuch des dunklen Labyrinths mit Handylampe

    Mein Sohn wollte vorgehen. Er fand es spannend, die dunklen Gänge mit der Handylampe zu erkunden, aber etwas gruselig war es schon, nicht zu wissen, was einen hinter der nächsten dunklen Kurve erwartet.

    Ohne Handytaschenlampe war es stockdunkel.

    Dunkler Trakt im Labyrinth von Budapest

    In dem dunklen Trakt befindet sich auch die Dracula-Ausstellung. Das macht es direkt noch ein wenig unheimlicher.

    Ausstellung zu Vlad Drăculea im Labyrinth

    Dracula gab es nicht, wohl aber Graf Vlad III. Drăculea. Genannt wurde er Vlad der Pfähler. Er galt als brutaler Herrscher, der seine Gegner foltern und pfählen ließ. Auch das wird in diesem Bereich thematisiert.

    Und der Effekt war nicht ohne, wenn man in einem stockdunklen Gang nur mit seiner Handylampe leuchtet und auf einmal dann vor sich so etwas sieht.

    Gruselige Figur in der Dracula-Ausstellung Klickt es einfach an, wenn ihr es größer sehen wollt.

    Ausstellungsbereich im dunklen Gang des Labyrinths

    Hier soll er, so sagt man es, auch gefangen gehalten worden sein. Alles nur ausgeleuchtet mit unseren Handylampen.

    Unterirdischer Bereich des Labyrinths

    Für uns aus Deutschland, wo alles doppelt und dreifach abgesichert ist, war es ein seltsames Gefühl, eigenständig und nur mit unseren Handylampen durch die dunklen Gänge zu gehen.

    Meine beiden Kinder hatten richtig Spaß daran, die Gänge zu entdecken und sich auch manchmal erschrecken zu lassen. Ich möchte euch da nicht zu viel verraten.

    Weitere Gänge im Labyrinth unter dem Burgberg

    Ausgang aus dem Labyrinth in Budapest

    Unser Fazit zum Labyrinth: Ja, der Eintritt ist für eine Familie teuer. Ich hätte mir gewünscht, dass man Lampen bekommt, denn unsere Handy-Akkus waren danach schon einiges leerer. Aber insgesamt ist es gut gemacht. Man hat durch Infotafeln und Figuren einen kleinen Eindruck in die Zeit von damals bekommen. Und abgekühlt waren wir nach dem Besuch auch.

    Ich glaube, vor allem mit älteren Kindern ist das ein lohnenswertes Ziel. Und auch für alle, die sich gerne mal ein klein wenig gruseln möchten.

    Als wir das Labyrinth verließen, erschlug uns fast die Hitze. Obwohl Budapest so viel zu bieten hat, beschlossen wir, abzubrechen und uns langsam Richtung Restaurant aufzumachen. Eigentlich macht uns Hitze nichts aus. Aber an dem Tag war es schon sehr extrem. Wir hatten das Gefühl, gar nicht genug trinken zu können. Und dann noch durch die Straßen laufen wollten die Kinder nicht, und wir Erwachsenen waren auch ziemlich k.o.

    Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, bereue ich das doch ein wenig. Aber jetzt sitze ich auch mit Winterpulli in meinem 17 Grad kühlen Büro.

    Wir spazierten noch etwas über den Burgberg. Mit einem kleinen Schlenker auf die gegenüberliegende Seite der Fischerbastei, da man auch von dort eine schöne Aussicht hat.

    Aussichtspunkt am Burgberg in Budapest

    Maria-Magdalena-Kirche in Budapest
    Turm der Maria-Magdalena-Kirche

    Die Reste der Maria-Magdalena-Kirche.

    Erbaut wurde die Kirche 1247 und im 15. Jahrhundert vergrößert. Im Rahmen dieser Erweiterung wurde der heute noch zu sehende Turm gebaut. Das Schiff der Kirche wurde 1945 schwer bombardiert und der größte Teil der Kirche zerstört. Der Maria-Magdalena-Turm wurde 1950 restauriert. Oben ist eine Aussichtsplattform, die ich bei weniger Hitze bestimmt auch besucht hätte.

    Straße im Burgviertel von Budapest
    Gebäude im Burgviertel
    Reiterstandbild von András Hadik
    Platz im Burgviertel von Budapest
    Historische Fassaden am Burgberg

    Das Reiterstandbild von András Hadik.

    Wir erreichten eine Seitengasse mit einer vielversprechenden Aussicht am Ende.

    Seitengasse mit Aussicht in Budapest

    Brunnen in einer Gasse am Burgberg

    Wir kamen an diesem Brunnen vorbei. Mein Sohn fing an zu lachen: „Was ist das denn?“ Meine Tochter antwortete trocken: „Sieht man doch, ein Brunnen. Und oben spritzt normalerweise Wasser raus.“ Es gibt Momente mit meinen Kindern, da weiß ich nicht, ob ich lachen oder es ignorieren soll. Meine Tochter schaute mich an. „Ja, was, das ist doch ein Brunnen, oder nicht?“ Ich nickte.

    Auch von hier hat man eine schöne Aussicht über Budapest.

    Aussicht von der Rückseite des Burgbergs
    Kirche Havas Boldogasszony in Budapest

    Die katholische Havas Boldogasszony Kirche.

    Wir gingen den angenehm schattigen Weg entlang Richtung Haltestelle.

    Schattiger Weg am Burgberg

    Über meine geliebten Serpentinen fuhren wir zurück Richtung Donauufer. Wobei das hier mit den Serpentinen noch sehr harmlos war.

    Straßenbahn in Budapest
    Straßenbahnszene in Budapest

    Na, wohin fährt diese Straßenbahn?

    Bereich am Donauufer in Budapest

    Wegen dieses Events war das darunter liegende Parkhaus gesperrt.

    Burggarten-Bazar in Budapest
    Anlage am Burggarten-Bazar

    Der Burggarten-Bazar ist ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. Auch von hier führen Wege nach oben zum Burgberg. Leider wurde auch diese Anlage bei der Bombardierung schwer beschädigt. Anfang der 2000er beschloss man umfangreiche Sanierungen, nachdem die Anlage jahrelang wegen zunehmender Verschlechterung der Bausubstanz geschlossen war. Die Neueröffnung fand am 29.08.2014 statt, 30 Jahre nach der Schließung.

    Blick zurück auf den Burgberg

    Gewitterwolken über Budapest

    Die Hitze wich einer noch unangenehmeren Schwüle. In der Ferne sah man erste Gewitterwolken. Die zogen aber zum Glück noch vorbei.

    Straßenszene in Budapest
    Gullideckel in Budapest

    Wie so oft lohnt ein Blick auf die Gullideckel.

    Fahrt über die Donau nach Pest

    Mit dem Auto fuhren wir über die Donau in den anderen Stadtteil: Pest.

    Das Parlamentsgebäude von Budapest

    Parlamentsgebäude in Budapest

    Das Parlamentsgebäude. So imposant.

    Es ist 268 Meter lang und 123 Meter breit. Die Kuppel ist 96 Meter hoch. Die Grundfläche beträgt knapp 18.000 Quadratmeter, auf ihr verteilen sich 691 Räume, bestehend aus Festsälen, Büros und Repräsentationsräumen. Außerdem wird in dem Parlamentsgebäude die Stephanskrone aufbewahrt. Es ist nach dem Haus des Volkes in Bukarest das zweitgrößte Parlamentsgebäude Europas.

    Gebaut wurde es von 1885 bis 1904.

    Denkmal in Budapest
    Bem-József-Denkmal in Budapest
    General-Bem-Denkmal

    Das Bem József Memorial zeigt den im Krieg gegen die Österreicher verwundeten General Bem apó, Vater Bem.

    Fahrt über die Margaretenbrücke

    Die Fahrt über die Margaretenbrücke.

    Blick auf Donau und Parlamentsgebäude

    Von hier hat man einen schönen Blick auf die Donau und das Parlamentsgebäude.

    Man könnte es auch toll fotografieren, wenn man nicht so wie ich das Talent hat, statt dem Motiv irgendwelche Bäume oder Brückenpfosten zu fotografieren.

    Parlament von Budapest gut getroffen

    Doch noch geschafft.

    Blick zurück auf den Burgberg
    Budaer Burgberg mit Donau

    Und der Blick zurück zum Budaer Burgberg mit den wunderschönen Bauwerken und dem Hilton.

    Vígszínház in Budapest

    Das um 1900 gebaute Lustspieltheater Vígszínház.

    Bahnhof in Budapest

    Der Bahnhof von Budapest.

    Parish Church of St Margaret in Budapest

    Parish Church of St. Margaret.

    Ferdinánd Híd in Budapest

    Die Ferdinánd Híd führt über die Schienen.

    Kontrastreiche Architektur in Pest
    Moderne und klassische Gebäude in Budapest

    Kontrast zum Burgberg.

    Straßenzug in Budapest
    Ankunft am Restaurant in Budapest
    Großes Parkhaus beim Restaurant

    Wir erreichten das Restaurant. Gegenüber war ein sehr großes Parkhaus.

    Restaurant in Budapest von außen
    Gemütliches Restaurant in Budapest

    Sehr urig und gemütlich. Hat mein Mann sehr gut ausgesucht.

    Zu unserer Überraschung bekamen wir eine deutschsprachige Karte.

    Speisekarte im Restaurant in Budapest

    Seit 2004 ist Ungarn Teil der EU, aber bislang noch kein Mitglied der Euro-Zone. Die Währung in Ungarn heißt Ungarischer Forint.

    Eine Gulaschsuppe mit hausgemachten Spätzle kostete bei unserem Besuch ungefähr 6,50 Euro umgerechnet.

    Ungarisches Gulasch mit Spätzle

    Ungarisches Gulasch mit hausgemachten Spätzle. Es war so lecker.

    Nachtisch und Eis im Restaurant

    Und auch der Nachtisch war top. Für die Kids gab es das versprochene Eis.

    Wir hatten noch eine zweistündige Fahrt zurück nach Bratislava vor uns und beschlossen, jetzt ohne weitere Zwischenstopps zurückzufahren.

    Zurück fuhren wir die bekannte Andrássy út, die Prachtstraße von Budapest.

    Kunsthalle von Budapest

    Die Kunsthalle von Budapest.

    Museum der bildenden Künste in Budapest

    Das Museum der bildenden Künste.

    Ungarische Staatsoper

    Die ungarische Staatsoper.

    Abendstimmung in Budapest bei der Rückfahrt

    Und schon war der Tag zu Ende. Ich war so glücklich, auch wenn wir vieles nicht gesehen haben.

    Irgendwann werde ich definitiv wiederkommen. Und dann für mehrere Tage bleiben. Budapest bietet so viel, ich glaube, da würde auch eine ganze Woche nicht reichen.

    Und passenderweise verließen wir Budapest über die Elisabethbrücke. Elisabeth, mein richtiger Name.

    Elisabethbrücke in Budapest

    Das Bauwerk oben am Berg ist die St. Gerard Sagredo Statue.

    Blick aus dem Auto beim Verlassen von Budapest

    Unser Fazit zu Budapest an einem Tag

    Danke, dass ihr wieder dabei wart. Budapest hat uns trotz der extremen Hitze wirklich begeistert. Wir haben an nur einem Tag natürlich nur einen kleinen Teil gesehen, aber der Budaer Burgberg, die Aussicht von der Fischerbastei und das Labyrinth unter dem Burgviertel waren für mich absolute Highlights.

    Gerade wenn ihr von Bratislava aus einen Tagesausflug plant, ist Budapest machbar. Ich würde euch trotzdem raten, der Stadt mehr Zeit zu geben. Sie hat einfach zu viel zu bieten für nur einen einzigen Tag.

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  • Bratislava entdecken – Sehenswürdigkeiten, Altstadt und Stadtrundfahrt

    Bratislava entdecken – Sehenswürdigkeiten, Altstadt und Stadtrundfahrt


    Bratislava entdecken: Altstadt, Burg und Stadtrundfahrt

    Bratislava, Sommer 2024. Nach einer heißen Nacht …. ne, Moment, das kann man so nicht schreiben. Ok, noch einmal: Nach einer Nacht, in welcher sich die Temperaturen kaum abgekühlt hatten, waren wir alle früh wach. Gut schlafen kann man bei so einer schwülen Hitze nicht. Beim Frühstück wurde der Plan für den Tag besprochen. Wir wollten uns Bratislava ansehen. Dies geschah auf Wunsch meiner Eltern, meine Tante war vor einiger Zeit in Bratislava und hat sehr davon geschwärmt.

    Über Bratislava wusste ich nicht sehr viel und hatte dahingehend auch nichts organisiert.

    Wir fuhren auf Gut Glück los und wollten uns vor Ort überlegen, was wir unternehmen könnten.

    Die Kids kamen alle mit. Nicht ganz freiwillig, aber in dem Hotel wollten wir sie nicht alleine lassen, also mussten sie mit.

    Im Vorfeld wurde wie immer verhandelt, dass man bei der „Hitze wie auf der Sonne“ auf keinen Fall „Wandertouren durch die ganze Stadt“ macht und zudem bräuchten sie unbedingt auch ein Eis, wenn man schon „gezwungen wird, sich eine blöde Stadt anzugucken“ …. Und auf keinen Fall ein Aussichtsturm! …
    Es war nicht ganz einfach, aber nun. Da mussten sie jetzt durch, der eigentliche Urlaub folgte in der Folgewoche.

    Ich nehme schon einmal etwas vorweg: Bratislava hat allen gefallen, mein K-Pop Fan möchte sogar noch einmal dahin. Nicht wegen der schönen Bauwerke, sondern weil sie einen großen K-Pop Fanladen entdeckt hatte, welcher zu ihrem Bedauern, aber zur Freude meiner Kreditkarte, leider geschlossen hatte.

    Nützlich für die Planung

    Parken in Bratislava:
    Wir parkten am Donau-Ufer auf einem großen Parkplatz.

    Weg in die Altstadt:
    ca. 500 Meter zu Fuß

    Praktisch für Familien und Senioren:
    Stadtrundfahrt mit Bimmelbahn oder offenem Bus

    Parkplatz-Link:
    Google Maps öffnen

    Mit dem großen Auto können wir in so gut wie keine Tiefgarage, also schaute ich bei Google Maps nach großen Parkplätzen, die dennoch zentral lagen.

    Fündig wurden wir -> HIER <- direkt am Donau-Ufer.

    Vom Hotel aus fuhren wir nur ca. 20 Minuten bis zu dem Parkplatz.

    In Bratislava führte uns unser Navi über die bekannte Ufo-Brücke. Oben drin ist eine Aussichtsplattform.

    Nein, wir waren nicht drin, wir wollten, fanden aber mit unserem Wägelchen keinen Parkplatz in der Nähe.

    Auf dem Foto links neben dem ‚Ufo‘ seht ihr übrigens das Schloss von Bratislava.

    Ufo-Brücke in Bratislava mit Blick Richtung Burg

    Erster Eindruck von Bratislava am Rand des Zentrums

    Ok, das war unser erster Eindruck von Bratislava. Auch die Umgebung war alles andere als vielversprechend.

    „Oh man, was machen wir hier?“ dachte ich, aber ich sagte nichts, um keine schlechte Stimmung zu machen.

    Es war schon am Vormittag sehr warm.

    Vom Parkplatz waren es ca. 500 Meter zu Fuß bis zum Zentrum.

    Wir liefen immer ein kleines Stück und machten dann Pause.

    Unterwegs gab es schon ein paar interessante Geschäfte, wo wir uns dann auch schon mit Getränken eindecken konnten.

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    Weitere Informationen

    Wir liefen Richtung Zentrum. Ich hatte bei der Fahrt vom Hotel zum Parkplatz mal bei Google geschaut und entdeckt, dass von dort eine Bimmelbahn startet. Inzwischen finde ich es gar nicht schlecht, um einen ersten Eindruck von einer Stadt zu bekommen. Erst recht, wenn man wie ich in diesem Fall so gar nicht vorbereitet war für einen Stadtrundgang.

    Meine Eltern fanden die Idee auch sehr gut, viel laufen geht generell nicht und bei dieser Hitze schon gar nicht.

    Schon beim Spaziergang zu dem Startpunkt bemerkte ich, dass mein 1. Eindruck von Bratislava vielleicht viel zu voreilig war.

    Passender Anschluss: Wien

    Bratislava lässt sich perfekt mit Wien kombinieren. Unseren Ausflug dorthin findet ihr hier:
    Ausflug von Bratislava nach Wien

    Sehenswürdigkeiten in Bratislava: erste Eindrücke bei der Stadtrundfahrt

    Straßenszene in Bratislava auf dem Weg zur Stadtrundfahrt

    Gebäude in Bratislava nahe der Altstadt

    Historische Architektur in Bratislava

    Es gibt sogar mehrere Möglichkeiten, eine Stadtrundfahrt zu machen. Zwei Bimmelbahnen, eine Oldtimertour usw.

    Wir entschieden uns für das, was am zeitnahesten startete, und das war ein kleiner roter, offener Bus.

    Offener roter Sightseeing-Bus in Bratislava

    Impressionen unserer Stadtrundfahrt durch Bratislava

    Weil ich Expertin beim Exportieren der Fotos die Standort-Daten nicht mitexportiert habe, könnte es sein, dass die Reihenfolge nicht mehr komplett stimmt. Ist mir zum Glück nur bei den ersten Chargen passiert, … Einstellungsfehler, … ärgert mich sehr.

    Bratislava Altstadt mit verzierten Fassaden

    Brunnen und Gebäude in Bratislava

    Ganymedesbrunnen vor dem Nationaltheater

    Auf dem Ganymedesbrunnen sieht man Figuren der antiken Mythologie, ein Adler trägt den jungen Ganymedes auf Befehl der Gottheit Dia auf den Olymp, damit er dort den Göttern dienen soll.

    Sky Park und moderne Architektur in Bratislava

    Die Häuser in der Mitte sind die ersten Häuser des jetzt schon prämierten, aber noch in der Entstehung befindlichen Sky-Parks der inzwischen verstorbenen Architektin Zaha Mohammad Hadid.

    Historische Gebäude in Bratislava

    Fassaden in Bratislava

    Barocke Fassaden und Architektur in Bratislava

    Verzierte Fassade in Bratislava

    Sogar die Straßenlaternen sind in Bratislava schnörkelig.

    Straßenlaternen und Architektur in Bratislava

    Reduta, Sitz der Slowakischen Philharmonie

    Gebäude der Slowakischen Philharmonie in Bratislava

    Zwar keine alte Barockfassade, aber dennoch architektonisch nicht weniger interessant: Das Gebäude des Slowakischen Rundfunks.

    Gebäude des Slowakischen Rundfunks

    Daneben befindet sich die Nationalbank der Slowakei mit einer Skulptur einer vergrößerten, freien Nachbildung einer keltischen Münze.

    Nationalbank der Slowakei und Skulptur

    Die Blumenthaler Kirche, eine römisch-katholische Kirche

    Blumenthaler Kirche in Bratislava

    Kirche in Bratislava

    Feuerwehrfahrzeug in Bratislava

    Mein Feuerwehrmann freute sich, ein slowakisches Feuerwehrfahrzeug zu sehen.

    Präsidentenpalais Bratislava

    Der Palais Grassalkovich, der Sitz des Präsidenten. Abends soll es laut unserem Guide auch schön beleuchtet sein.

    Präsidentenpalais in Bratislava

    Brunnen des Friedens in Bratislava

    Vor dem Präsidentenpalast steht der Brunnen des Friedens.

    Da hätten wir uns gerne einmal kurz reingeschmissen, es waren um 34°C.

    Aber unsere Fahrt ging weiter, der Fahrtwind war angenehm kühl.

    Straßenszene in Bratislava vom Bus aus

    Wir sahen das Burgschloss, aber erst stand ein anderes Ziel an.

    Blick auf Bratislava während der Stadtrundfahrt

    Schaut euch mal diese Fassaden an. Früher hat man sich so viel Mühe bei der Gestaltung gegeben und die Steine wunderschön verziert.

    Historische Fassade in Bratislava

    Weitere sehenswerte Architektur in Bratislava

    Unsere Fahrt führte an verschiedenen Botschaften entlang, unter anderem auch die deutsche.

    Gebäude einer Botschaft in Bratislava

    Gedenkstätte Slavín: Bratislavas dunkler Teil der Geschichte

    Jetzt kommt ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte, denn unser nächster Stopp war an der Gedenkstätte Slavín.

    Bratislava, Preßburg, war während des Zweiten Weltkriegs die Hauptstadt des Slowakischen Staates, das ein mit Nazi-Deutschland verbündetes Marionettenregime war, und spielte eine Rolle als strategisches Zentrum für die deutsche Kriegsführung in der Region, einschließlich der Deportation slowakischer Juden. Die jüdische Gemeinde der Stadt, eine der ältesten und bedeutendsten Europas, wurde nahezu ausgelöscht; um 75.000 Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Die schweren Luftangriffe auf Bratislava während des Zweiten Weltkriegs fanden vor allem in den Jahren 1944 und 1945 statt und wurden hauptsächlich von der sowjetischen und amerikanischen Luftwaffe durchgeführt. Ziele waren strategisch wichtige Einrichtungen wie Raffinerien, Brücken und Bahnhöfe, wodurch die Infrastruktur der Stadt erheblich beschädigt wurde. Die Angriffe forderten zahlreiche zivile Opfer und führten zu erheblichen Zerstörungen in der Stadt, was ihre Erholung nach dem Krieg zusätzlich erschwerte.

    Nach der Befreiung durch die Rote Armee 1945 stand Bratislava vor massiven Zerstörungen, einem Bevölkerungsaustausch und dem Verlust ihrer multikulturellen Prägung, wobei die Stadt in das sozialistische System der Tschechoslowakei integriert wurde.

    Gedenkstätte Slavin in Bratislava

    Die Gedenkstätte Slavín ist ein Denkmal und Friedhof für im 2. Weltkrieg gefallene Sowjetsoldaten.

    Treppen und Denkmal Slavin

    Treppenstufen machen in der Sonne bei 35 °C besonders viel Spaß … Meine Eltern und drei der Teenies blieben direkt unten.

    Ich nicht, ihr kennt mich.

    Das Denkmal ist das größte Kriegerdenkmal von Mitteleuropa. Die Säule mit dem siegreichen Sowjetsoldaten ist 52 Meter hoch.

    Rund um das Denkmal sind unzählige Gräber angeordnet …

    6845 Soldaten der Sowjetarmee fanden auf diesem militärischen Friedhof ihre Ruhe.

    Gräberfeld an der Gedenkstätte Slavin

    Passenderweise höre ich grad beim Schreiben dieser Zeilen das Lied „Where have all the Flowers gone?“

    Wer Lust auf eine kleine Geschichtsexkursion hat, bitte hier weiterlesen. Ansonsten zum nächsten Foto scrollen.


    Das Denkmal Slavín ist nicht ganz unumstritten, denn nach der Befreiung durch die Sowjetarmee folgte eine jahrzehntelange sozialistische Totalität.

    Warschauer Pakt

    Der Warschauer Pakt war ein Militärbündnis, das 1955 gegründet wurde. Es bestand aus der Sowjetunion und anderen kommunistischen Ländern in Osteuropa. Der Pakt sollte die Länder im Osten militärisch zusammenschließen, damit war die Sowjetunion der Gegenspieler zur NATO und wollte so ihre Macht in Mittel- und Osteuropa sichern.

    Prager Frühling

    Der Prager Frühling fand 1968 statt. In der Tschechoslowakei wollte die Regierung unter Alexander Dubček den Sozialismus reformieren. Sie wollten mehr Freiheit, Meinungsfreiheit und weniger Kontrolle durch die Sowjetunion. Das gefiel der Sowjetunion nicht, weil sie befürchtete, andere Länder könnten dem Beispiel folgen.

    Folgen für Bratislava

    Bratislava, damals ein Teil der Tschechoslowakei, war direkt betroffen:

    • Militärische Besetzung: Truppen des Warschauer Pakts, vor allem aus der Sowjetunion, marschierten in die Tschechoslowakei ein, auch in Bratislava.
    • Einschränkungen: Die Reformen des Prager Frühlings wurden gestoppt, und die Kontrolle durch die Sowjetunion wurde noch stärker.
    • Angst und Überwachung: Viele Menschen in Bratislava lebten in Angst, denn die Meinungsfreiheit wurde massiv eingeschränkt.

    Die Hoffnung auf Freiheit wurde durch die Besatzung zerschlagen, und die kommunistische Regierung blieb bis 1989 an der Macht.

    1993 kam es schließlich zur friedlichen Auflösung der Tschechoslowakei, wodurch Bratislava zur Hauptstadt der unabhängigen Slowakischen Republik wurde.

    Denkmal Slavin aus anderer Perspektive

    Von dem Denkmal hat man einen Panoramablick über Bratislava.

    Panoramablick über Bratislava vom Slavin

    Blick auf Bratislava und die Burg

    Auf dem Rückweg hatten wir einen tollen Blick auf die Burg Bratislava.

    Und der Ausblick auf die Burg wurde noch besser:

    Burg Bratislava mit Blick über die Stadt

    Links von der Burg seht ihr wieder die Ufo-Brücke.

    Fassaden in Bratislava

    Details historischer Häuser in Bratislava

    Ich habe mich in die Details der Häuser direkt verliebt.

    Häuserdetails in Bratislava

    Architekturdetail in Bratislava

    Stell dir vor, du hast den größten K-Pop Fan der Welt neben dir sitzen und fährst mit einem Bus ohne Anhalte-Möglichkeit an so einem Laden vorbei …. Das gab erst Diskussionen und dann die Ernüchterung, denn der Laden hatte für den Tag schon geschlossen. Aber sie hat inzwischen einen tollen Trost bekommen: In diesem Jahr wird sie zum ersten Mal ihre Lieblings-K-Pop-Band live sehen, hat das Christkind ihr gebracht.

    K Pop Laden in Bratislava

    Vor Jahren habe ich die kyrillischen Buchstaben gelernt. Also lesen konnte bzw. kann ich, was da steht. Blgarski Kulturen Institut. Blgarski?! Google Lens brachte Klarheit: Bulgarisches Kulturinstitut.

    Bulgarisches Kulturinstitut in Bratislava

    Straßenszene Bratislava

    Kirche St Elizabeth in Bratislava

    Blaue Kirche in Bratislava

    Kirche von St. Elizabeth of Hungary, Alžbetínky

    Alte Markthalle in Bratislava

    Weitere Ansicht der alten Markthalle

    Die alte Markthalle

    Unterwegs in Bratislava

    Irgendwo unterwegs

    Michaelstor in Bratislava

    Michaelstor aus anderer Perspektive

    Straße in Bratislava in Richtung Burg

    Der schöne Turm gehört zum Michaelstor.

    Trinitarierkirche in Bratislava

    Die Trinitarierkirche

    Straße in Bratislava

    Unser Weg führte immer näher Richtung Burg.

    Platz der Freiheit in Bratislava

    Der Brunnen auf dem Platz der Freiheit, Námestie slobody

    Präsidentenpalais erneut

    Wir fuhren ein weiteres Mal am Präsidentenpalais vorbei.

    Privatschule in Bratislava

    Schulgebäude in Bratislava

    Eine Privatschule

    Gebäude in Bratislava nahe der Burg

    Weitere Altstadtansicht in Bratislava

    Die Burg Bratislava: Wahrzeichen über der Donau

    Burg Bratislava

    Früher war die Burg Bratislava der Sitz der Herrscher, heute ist sie die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Bratislava. In den Innenräumen befindet sich u.a. das Historische Museum. Außerdem wird die Burg für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.

    Die Kronjuwelen vergangener ungarischer Könige werden in der Schatzkammer der Burg Bratislava aufbewahrt.

    Errichtet wurde die Burg auf einem 85 Meter hohen Felsen und thront dadurch imposant über Bratislava. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt.

    Bereits im 13. Jahrhundert wurde auf dem Felsenberg die erste Burg errichtet. Davon ist heute nur noch der romanische Wohnturm auf der Südwestseite zu sehen.

    Im 15. Jahrhundert wurde die Burg durch eine größere Burganlage ersetzt. Bis heute ist ein Großteil davon erhalten.

    Im 18. Jahrhundert wurde aus der Burg eine prachtvolle herrschaftliche Barockresidenz mit malerischen französischen Gärten.

    1811 fiel ein Großteil des Burgareals einem großen Brand zum Opfer.

    Die Sanierung wurde erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranlasst.

    Innenhof der Burg Bratislava

    Und zum ersten Mal an diesem Tage habe ich es bereut, dass wir eine geführte Stadtrundführung gemacht haben.

    Bis dahin war ich darüber sehr glücklich. Wir haben viel gesehen und auch viel über die Stadt und ihre Geschichte erfahren.

    Jetzt aber war es so, dass wir nur sehr wenig Zeit hatten, uns die Burg anzusehen.

    Es reichte genau für den Vorhof. Und einmal die Aussicht genießen.

    Gerne hätte ich mir alles in Ruhe angesehen, aber dafür war keine Zeit.

    Schade.

    Aber so habe ich einen Grund, wieder zu kommen!

    Burg Bratislava Detail

    Aussicht an der Burg Bratislava

    Gebäude auf dem Burggelände Bratislava

    Burgmauer Bratislava

    Ausblick von der Burg Bratislava zur Donau

    Ausblick zur Donau

    Neben der Burg liegt das Gebäude vom Nationalrat.

    Gebäude des Nationalrats in Bratislava

    Nationalflagge nahe der Burg Bratislava

    Die Nationalflagge der Slowakischen Republik wurde hier zum ersten Mal am 1. September 2019 gehisst, zum 75. Jahrestag des slowakischen Nationalaufstandes und zum 30. Jahrestag der Sanften Revolution.

    Die Fahrt ging wieder zurück zum Startpunkt.

    Rückfahrt durch Bratislava

    Vorbei an der mittelalterlichen Stadtmauer

    Mittelalterliche Stadtmauer Bratislava

    Stadtmauer Detail in Bratislava

    Historische Mauer in Bratislava

    Maueranlage in Bratislava

    Architektur an der Stadtmauer

    Und vorbei an der Ufo-Brücke. Schade, dass es mit einem Besuch der Plattform nicht geklappt hat ….

    Und dann waren wir wieder am Startplatz.

    Zurück am Startplatz der Stadtrundfahrt in Bratislava

    Altstadt Bratislava: zu Fuß durch die Fußgängerzone

    Wir liefen von dort noch einmal in die Innenstadt.

    Meine Eltern wollten einmal die Innenstadt sehen und irgendwo wollten wir dann noch zusammen ein Eis essen, bevor es zurück zum Hotel ging.

    Fußgängerzone in Bratislava

    Am Anfang der Fußgängerzone steht das historische Gebäude des Slowakischen Nationaltheaters.

    Das 1886 erbaute Gebäude ist mit seinem neubarocken Baustil eine absolute Augenweide.

    Slowakisches Nationaltheater Bratislava

    Nationaltheater in Bratislava aus anderer Perspektive

    Die Fußgängerzone ist sehr sehenswert.

    Fußgängerzone Bratislava

    Altstadt in Bratislava

    Straßendetail Bratislava Altstadt

    Weitere Altstadtansicht Bratislava

    Altstadtgasse in Bratislava

    Kindheitserinnerungen

    Straßenszene in Bratislava Altstadt

    Historische Häuser in Bratislava Altstadt

    Čumil: Man at Work, die wohl bekannteste Figur in Bratislava

    Statue Čumil in Bratislava

    Wieder eine sehr bekannte Skulptur und ein Touristenmagnet. Für ein Foto musste man sich anstellen, aber nur 3 Touris waren vor uns, also nicht wild. Wie viele Menschen hier wohl schon mit den Augen am Handy klebend drüber gestolpert sind.

    Das ist übrigens Čumil, einer von vielen um 1997 aufgestellten humorvollen Figuren in Bratislava. Wir wollten eigentlich alle suchen und anschauen, aber es war einfach zu heiß.

    Čumil Man at Work in Bratislava aus anderer Perspektive

    Einen großen Eisbecher später machten wir uns auf den Weg zurück zum Auto. Wie, ihr hättet gerne Fotos vom Eisbecher gesehen?! Sorry, vergessen. Das Eis schmolz bei 34°C sehr schnell.

    Bratislava im Sommer

    Straßenbild Bratislava

    Abkühlung in Bratislava durch Wassernebel

    Diese Anlagen vernebeln Wasser, so dass es kühlt, wenn man hindurch geht.

    Die Kinder hatten es schon mehrfach genutzt und animierten ihre Großeltern dazu, es auch einmal auszuprobieren. Sie waren überrascht, wie erfrischend das ist.

    Wassernebel zur Abkühlung in Bratislava

    Bratislava, du bist so eine sehenswerte Stadt

    Es tut mir leid, dass ich dich so unterschätzt habe.

    Schöne Häuserfront in Bratislava

    Bratislava hat uns mehr als überzeugt. Viele schöne barocke Gebäude, geschichtsträchtige Orte und so viele Skulpturen und Brunnen, wie ich es in kaum einer anderen Stadt so zuvor gesehen habe.

    Außerdem ist die Stadt noch relativ frei von Massentourismus, was ganz angenehm war.

    Die Stadt ist sehr sauber und die Preise auch an den touristischen Zielen sehr human.

    Ich kann sie euch sehr empfehlen. Und durch ihre Nähe zu Wien kann man diese beiden Städte ohne Probleme kombinieren. Und wer möchte, nimmt noch Budapest hinzu.

    Passender Anschluss: Budapest

    Nach Bratislava ging es bei uns weiter nach Budapest. Den Bericht dazu findet ihr hier:
    Weiter nach Budapest

    Danke, dass ihr wieder mit dabei ward.

    Im nächsten Bericht nehme ich euch mit in die ebenfalls wunderschöne Stadt Budapest.


    Bratislava bietet viel, so dass es mir schwer gefallen ist, euch nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten für Touren und Erlebnissen zusammen zu stellen.

    Nehmt euch Zeit für diese wundervolle Stadt, es lohnt sich so sehr!!!


    FAQ: Bratislava Sehenswürdigkeiten, Parken und Stadtrundfahrt

    Lohnt sich Bratislava als Tagesausflug?

    Ja, absolut. Gerade durch die kompakte Altstadt, die Burg, viele schöne Fassaden und die Nähe zu Wien eignet sich Bratislava sehr gut für einen Tagesausflug oder einen Zwischenstopp.

    Wo kann man in Bratislava zentral parken?

    Wir haben direkt am Donau-Ufer auf einem großen Parkplatz geparkt. Für größere Autos ist das deutlich entspannter als viele Tiefgaragen in der Innenstadt.

    Ist eine Stadtrundfahrt in Bratislava sinnvoll?

    Ja, vor allem bei Hitze, wenig Vorbereitung oder wenn ältere Familienmitglieder dabei sind. Man bekommt schnell einen guten Überblick über viele Sehenswürdigkeiten, ohne ständig lange Strecken zu Fuß zurücklegen zu müssen.

    Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Bratislava nicht verpassen?

    Für uns waren die Burg Bratislava, die Altstadt, das Nationaltheater, die Gedenkstätte Slavín, das Michaelstor, die Blaue Kirche und natürlich Čumil die Highlights.

    Ist Bratislava mit Kindern sehenswert?

    Ja. Die humorvollen Figuren in der Stadt, die Burg, eine Stadtrundfahrt, Eis in der Altstadt und die kurzen Wege machen Bratislava auch für Familien spannend.

    Kann man Bratislava gut mit Wien oder Budapest kombinieren?

    Ja, das ist sogar ideal. Durch die kurzen Distanzen lassen sich Bratislava, Wien und Budapest sehr gut miteinander verbinden.



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    Alle bereits veröffentlichten Berichte unserer Reise nach Österreich – Slowakei – Ungarn

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  • Reiseplanung:  Slowenien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

    Reiseplanung: Slowenien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen


     

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

     

     

    Bratislava – Sommer 2024

    Schon eine Weile her, dass ich hier auf dem Blog geschrieben habe …  aber es ist viel passiert seitdem. Nicht nur Gutes – wer mir auf Facebook folgt, hat es mitbekommen …

    Aber jetzt geht’s hier weiter, es gibt noch so viel zu berichten – so viel zu planen – soviel zu träumen.

    Und so langsam plane ich auch wieder das Reisen. Meine Bucketlist ist lang – und die möchte ich weiter „abarbeiten“, u.a. mit viele schönen Reisen
    2024 konnte ich mir auch einige Punkte von meiner Bucketlist erfüllen.  Einer davon war zum Beispiel Budapest. Aber der Weg vom Münsterland bis Budapest ist lang – und wir haben wieder Etappen daraus gemacht und ein paar lohnende Zwischenstopps in unsere Route gebastelt.

    .

    Unterwegs mit 3 Generationen

    Wie schon sooft waren wir auch bei diesem Urlaub wieder mit 3 Generationen unterwegs. Meine Eltern, unsere Kinder, mein Mann und ich.
    Und natürlich planen wir die Reise auch vorher gemeinsam.

    Unser Hauptziel war wieder Österreich. Aber vorher sollte es einen kleinen Abstecher Richtung Osten geben. Wenn wir schön in Österreich sind, war es mein großer Wunsch, auch endlich einmal Budapest zu sehen.
    Und auch sonst kamen einige Ideen in den großen Wünschetopf, aus dem es dann, wie immer, meine Aufgabe war, daraus eine Reise zusammenzustricken. Aber mir macht sowas großen Spaß. Reisen planen. Am liebsten natürlich die eigenen, aber ich habe auch schon für andere ihre Reiserouten zusammengestellt.

    Einer der Wünsche für für einen Zwischenstopp bei unserem Sommerurlaub 2024 war zum Beispiel die Walhalla. Die Walhalla lag auf dem Weg – wir blieben eine Nacht in Regensburg, um auch Zeit für den Besuch der Walhalla zu haben.
    Bericht: https://www.elly-unterwegs.de/2024/10/05/ausflugstipp-die-walhalla-bei-regensburg/

     

    Und so startet dieser Bericht nicht bei uns im Münsterland, sondern in Regensburg.

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

     

    Übernachtet haben wir in Regensburg in der Pension Götzfried, eine familiäre Pension auf einem ehemaligen Bauernhof. Ideal für einen Zwischenstopp oder einen kurzen Aufenthalt.

    Link* zu der Unterkunft : Pension Götzfried 

     

    Bye bye Walhalla, der Zwischenstopp hat sich gelohnt!

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

     

    Unsere Strecke heute:

    Regensburg – Wien – Bratislava

     

    Vielleicht fragt ihr euch, wie man es fahrzeugtechnisch organisiert, wenn 3 Generationen unterwegs sind?
    Früher sind wir immer mit 2 Autos gefahren.
    Aber lange Strecken können meine Eltern nicht mehr fahren. Wir hatten schon länger überlegt, wie wir das lösen können.
    Ein unaufmerksamer Autofahrer hat uns dann unfreiwillig eine Lösung gebracht, denn bei einem Unfall (er hat mir die Vorfahrt genommen) wurde unsere schöne und liebgewonnene Familienkutsche (ein 7-Sitzer) erheblich beschädigt.
    Von dem Versicherungsgeld kauften wir uns einen Bulli.
    Endlich hatten wir alle Platz in einem Fahrzeug.
    Mein Mann und ich sitzen immer vorne, mein Mann fährt meistens (99,92 % der Fahrten )  und ich kümmere mich um alles, was die Fahrt, die Verpflegung des Fahrers oder die Fotos für euch hier betrifft.

    Meine Eltern sitzen in der mittleren Reihe, zum aussteigen ist das einfacher.
    Und in der hinteren Reihe sitzen die Kids. (Manchmal muss auch eines der Kinder zwischen den Erwachsenen sitzen)
    Die Kinder haben an der hinteren Rückbank einen eigenen Stecker und meistens verbringen sie die Zeit mit Handy daddeln, Switch spielen oder gucken auf dem Tablet extra für die Fahrt heruntergeladene Filme oder Serien. Mal nach draußen gucken, sich die Landschaft ansehen,… nö, wozu? Am Ziel angekommen würden sie noch genug sehen, sagen sie dann immer.

    Wir müssen schon aktiv auf irgendwas Sehenswertes hinweisen, …
    Wenn ich früher lange Autofahrten hatte, habe ich nur nach draußen geschaut. Ok, ich hatte kein Handy, Konsole oder Tablet, aber ich fand die wechselnden Landschaften schon als Kind interessant.
    Hat sich wohl nicht weitervererbt, dieses Interesse …

    Wir fuhren erst einmal Richtung Österreich. Und dann fiel meinem Mann und mir ein: Wir haben noch gar keine Vignette! Und braucht man für die Slowakei eigentlich auch eine?!
    Wir haben an so vieles gedacht, nur das ist uns komplett durch die Lappen gegangen…

    Zum Glück hatten wir ein Handy dabei.

    Die Vignetten für Österreich und für die Slowakei einfach online kaufen

    Weil wir schon fast in Österreich waren, kümmerte ich mich erst einmal darum.
    Wir sind im ADAC und daher schaute ich als erstes da – und richtig gedacht, man konnte über die App eine Vignette für Österreich kaufen.

     

    Supi, das hatte bestens geklappt.

    Wie und wo kauft man online die Vignette für die Slowakei?

    Auf der Seite vom ADAC schaute ich dann weiter, um eine Vignette für die Slowakei zu kaufen.
    Aber genau das ging nicht über den ADAC. Zumindest gab es dort den Link, auf welcher Seite ich die Vignette online kaufen und aktivieren konnte

     

     

    Auf dieser Seite könnt ihr die Vignette online kaufen

    https://eznamka.sk/selfcare/purchase 

     

     

    Die Seite ist Slowakisch, lässt sich aber gut übersetzen

    Und so sieht das ganze dann auf dem Handy aus:

     

     

    Per Mail gibt es dann die Bestätigung

     

    Und so sieht das ganze dann aus:

     

     

    Puh, das hatte super geklappt.

     

    Das werden wir jetzt immer so machen. Einfacher geht es nicht.

     

    .

    .

     

    Unterwegs sahen wir einen Hello-Kitty-LKW!! Ich liebe dieses kleine Kätzchen. Wenn ihr meinen Japan-Bericht gelesen habt, könntet ihr das eventuell schon  mitbekommen haben.

    -> Bericht: Unterwegs im Hello Kitty Zug 

    Das ist der süßeste LKW, den wir bislang gesehen haben

     

     

    Grenzübergang Kittsee – Wir sind in der Slowakei angekommen!

     


    Unsere Unterkunft in Bratislava 

    Bratislava liegt nur kurz hinter der Grenze. Nach 20 Minuten und 30 Km Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft für die kommenden 4 Tage:

    Das Kastiel Agatka

    Bezahlt haben wir für dieses 4**** – Hotel knapp 1200 Euro für unsere Familie für 4 Nächte.
    Die Website sah ansprechend aus. Ein altes Jagdschloss, etwas außerhalb von Bratislava mit Pool, ausreichenden Parkplätzen, Frühstück und schönen großen Zimmern.

    Normalerweise verlinke ich euch unsere Unterkünfte immer, aber irgendwie ist dieses Hotel aus sämtlichen Buchungsplattformen verschwunden. Ich bin mir nicht sicher, ob man es noch buchen kann oder ob es bei dem Hotel Probleme gibt.  

    https://www.hotelagatka.sk/

    Die Zimmer waren teilweise sehr geräumig, aber die Badezimmer viel zu eng. Meine Eltern, beide nicht mehr so richtig mobil, hatten teilweise Probleme, auch bei den hohen Duschen.
    Außerdem waren kaum Zimmer klimatisiert.  

    Obwohl noch Zimmer mit Klimaanlage frei waren, bekamen wir keines davon, nicht einmal meine Eltern.

    Es war die heißeste Woche des Sommers bis dahin, schwül-heiß, kaum auszuhalten.

    Erst auf Nachfrage und langem hin und her gab es dann auf einmal doch zumindest zwei Doppelzimmer mit Klimaanlage.

    Insgesamt wirkte in dem Hotel alles recht zusammengewürfelt und teilweise auch lieblos.

    Weiteres „Highlight“ war auch, dass die Flure (der Teil ohne Fenster) teilweise stockdunkel waren und wir an der Rezeption darum bitten mussten, ob man nicht dort mal ein Lichtlein anmachen könnte.

    Das Frühstück war ok, an sich ist die Anlage auch sehr schön. Aber doch schon in die Jahre gekommen.  Für eine Zwischenübernachtung ganz ok, aber wenn man in der heißen Jahreszeit hinfährt, unbedingt ein Zimmer mit Klimaanlage buchen!

    Wer es sich ansehen möchte: -> https://www.hotelagatka.sk/

     

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

    Eingang und Lobby sahen sehr einladend aus.

    Wir hatten verschiedene Zimmer

    Schlicht und einfach

    Dieses Zimmer bekamen meine Eltern

     

    Unser Reich. Das andere Zimmer sah nahezu identisch aus.

     

    Eines hatten aber alle Zimmer gemeinsam:

    Ein sehr kleines, altbackenes Badezimmer …

    Die Rückseite der Anlage. Als wir dort waren, wurde eine Hochzeit ausgerichtet.

    Der Außenpool. Ratet, was die Kids nach der Ankunft als erstes gemacht haben

     

    Nebenan ist ein Spielplatz, auf dem aber morgens Ponys und ein Esel grasen.

    Erst einmal in den Supermarkt

    Direkt neben dem Hotel lag ein kleines Verkaufshäuschen, hier bekam man frisches Obst, Gemüse und Getränke

    Wir kauften was kühles und ein typischen Snack aus der Slowakei und setzten uns in die Nähe vom Pool.

    Die Kofola war selbst mir viel zu süß, das Gebäckteil war sehr lecker.

     

    Später waren wir einkaufen, zu Fuß war es nicht weit bis zum Supermarkt.
    Ich liebe es, in anderen Ländern in den Supermärkten zu stöbern und wir probieren auch sehr gerne die landestypischen Snacks und Getränke. Siehe oben.

    Meine älteste Tochter liebt es übrigens auch. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. 

    Regensburg – Wien – Bratislava – unterwegs mit 3 Generationen

     

    Im Hotel gab es ein Restaurant . Wir haben beim einchecken spontan entschieden, dort am Abend zu essen.
    Es hat uns jedoch nicht sonderlich zugesagt, so dass wir die Folgeabende woanders zu Abend gegessen haben.

    .

    .

     

    Als wir schlafen gingen, war es immer noch 27°C.
    Es gab eine Hitzewarnung und eine Unwetterwarnung. Juchu,…..

     

    Am nächsten Morgen gab es erst einmal ein Frühstücksbuffet. Nicht riesig, aber ok.
    Kaffee gab es aus dem Vollautomaten, dazu Brot, Brötchen, Kuchen, Aufschnitt, Eier, Würstchen, Obst, Säfte.
    Und: Der Frühstücksraum war angenehm klimatisiert.

    An der Wand hingen sehr viele alte Aktien. Ungewöhnlich, aber das hat mir sehr gefallen.

    .

    .

    Wir bekamen schon beim Frühstück eine Menükarte für das Abendessen gereicht.
    Wenn wir abends im Restaurant essen wollten, mussten wir es beim Frühstück bestellen.

    Eine englische Karte gab es nicht – aber zum Glück den Google Lens Übersetzter, der funktioniert meistens ganz gut

     

    Eigentlich hätte mir ein Kaffee gereicht, mehr frühstücke ich zu Hause auch nicht. Aber wir hatten ja einiges vor an diesem Tag. Eine Stadtrundfahrt in Bratislava

    Im nächsten Bericht zeige ich euch dann Bratislava

     

    Danke, dass ihr wieder dabei ward, bis zum nächsten mal !!! 

     

     

     

     


    Bratislava bietet viel.Nehmt euch Zeit für diese wundervolle Stadt, es lohnt sich so sehr!!!

     

    HIER könnt ihr ganz besondere Touren für Bratislava und Umland buchen 

     

     

     

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    Ihr zahlt dadurch keinen Cent mehr, aber ich bekomme ein paar Cent Provision, ein kleiner Zuschuss für die Kosten dieses Blogs wie zB Serverkosten.
    Danke an alle, die diese Links nutzen. Ich blogge sehr gerne, auch wenn dafür viel Freizeit drauf geht, es macht mir Freude, euch mitzunehmen auf Reisen, euch vielleicht sogar zu inspirieren oder mit euch Erinnerungen wiederaufleben zu lassen – aber die Kosten steigen leider auch hier immer weiter ….

    Danke für eure Unterstützung, euer Feedback, eure lieben Nachrichten

     

     

     


    Alle bereits veröffentlichten Berichte: Unser Sommerurlaub: Österreich-Slowakei-Ungarn

     

     

     


  • Ausflugstipp: Ein Besuch bei der Walhalla bei Regensburg und die Burgruine Donaustauf

    Ausflugstipp: Ein Besuch bei der Walhalla bei Regensburg und die Burgruine Donaustauf


    Ein Besuch bei der Walhalla bei Regensburg und die Burgruine Donaustauf

    Hallo zusammen,

    endlich finde ich Zeit, ein paar Beiträge zu unserem Sommerurlaub zu verbloggen.

    Im Sommer 2024 waren wir wieder mit 3 Generationen unterwegs.
    Unsere Ziele: Bratislava, Budapest, Wien – und im Anschluss noch 1 Woche Relax-Urlaub in Österreich.

    Na, denkt ihr grad: Relaxurlaub? Elly?!
    Wer mich kennt, ahnt schon, wieviel wir tatsächlich relaxt haben.
    Nun, …ich sage mal so: Unsere Bademäntel für den Wellnessbereich im Hotel kamen nicht zum Einsatz.
    Obwohl ich es mir eigentlich fest vorgenommen habe, ehrlich!!!!
    Einfach mal Urlaub machen, nichts-tun, relaxen. ….
    Ich sollte mir das vielleicht bei meinen Kids abgucken. Denn unsere Kids waren längst nicht mehr bei jedem Ausflug dabei. „Ne, wir bleiben im Hotel und chillen!“ „Eben, wir haben Ferien!“

    Wie funktioniert ein Urlaub mit 3 Generationen?

    Und so haben wir morgens beim gemeinsamem Frühstück im Hotel zusammen überlegt, was wir unternehmen könnten, wer worauf Lust hatte, wer sich was ansehen wollte – und dann haben wir zusammen den Tag geplant und jeder konnte für sich entscheiden, ob er mitmöchte oder nicht.


    So hatte sich mein Vater zum Beispiel einmal gewünscht, mit der Seilbahn auf den Berg zu fahren oder unser Nachbar wollte sich gerne die Burganlage in unserem Ferienort in Österreich ansehen – wir haben dann geschaut, wie es mit Barrierefreiheit, Öffnungszeiten und Co aussieht und den Ausflug gemeinsam geplant und daraufhin eine Zeit festgelegt, wann der ‚Ausflugsbus‘ ( = unser Bulli) wohin abfährt – und wer uns begleiten wollte, ist dann zur Abfahrtzeit zum ‚Ausflugsbus‘ gekommen.
    Das hat sehr gut funktioniert.
    Die Kids hatten relativ wenig Wünsche, sie haben sich beim frühstücken angehört, wo es hingehen könnte und dann spontan entschieden, mitzukommen oder nicht.
    Vielleicht hätte ich Reiseleiterin werden sollen, denn mir macht so etwas richtig Spaß!

    Eines war uns allen aber wichtig: Wir haben jeden Morgen zusammen gefrühstückt und auch jeden Abend gemeinsam Abend gegessen. Familienzeit. Gemeinsam zusammensitzen. Den Tag gemeinsam starten und gemeinsam ausklingen lassen.
    Und dazwischen so gestalten, wie man es möchte.

    So haben mein Mann und ich viele Ausflüge unternommen, immer mit unterschiedlicher Begleitung.
    Mal nur die Kids, mal nur meine Eltern, mal gemischt.

    Jeder, wie er wollte – und am Ende vom Urlaub waren alle zufrieden.

    Mehr zur Route und zur Planung dieser Reise mit mehreren Generationen findest du auch im Beitrag Regensburg, Wien und Bratislava mit 3 Generationen.

    Aber wir sind noch ganz am Anfang von unserem Urlaub:

    Einmal quer durch Deutschland

    Der Weg vom Münsterland nach Bratislava ist lang, über 1000 km, reine Fahrtzeit um 10 Stunden.

    Also planten wir eine Zwischenübernachtung ein und dies verband ich mit einer Sehenswürdigkeit, welche nicht nur seit langem auf meiner Bucketlist stand:

    Die Walhalla – Ein Monument deutscher Geschichte über der Donau

    Hoch über der Donau, etwa zehn Kilometer östlich von Regensburg, thront majestätisch die Walhalla – ein beeindruckendes klassizistisches Bauwerk, das an einen griechischen Tempel erinnert. Schon bei der Anfahrt über die gewundenen Straßen, die sich durch die grünen Hügel der Oberpfalz schlängeln, erhascht man einen ersten Blick auf die imposante Fassade aus strahlend weißem Marmor.
    Seitdem ich sie vor Jahren eher zufällig von der Autobahn aus gesehen habe, stand sie auf meiner Bucket-List.
    Knapp 650 km liegt sie von uns entfernt, um 7 Stunden Autofahrt. Daher dauerte es einige Jahre, bis ich endlich mal Gelegenheit bekam, sie aus der Nähe zu sehen:
    Im Sommer 2024 war es dann endlich soweit, denn sie liegt von uns aus gesehen verkehrsgünstig ohne großen Umweg auf dem Weg nach Bratislava, und das war eines unserer Ziele im Sommerurlaub 2024.

    Die Walhalla bei Regensburg hoch über der Donau

    Ein Traum von König Ludwig I.

    Die Walhalla geht auf die Vision von König Ludwig I. von Bayern zurück. Er wollte ein Ehrenmal schaffen, das die bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Raums würdigt. Von Herrschern und Wissenschaftlern über Dichter bis hin zu Komponisten – in der Walhalla sind Büsten und Gedenktafeln von 131 berühmten Persönlichkeiten aufgestellt. Die Idee des Königs war es, die „Großen“ der Geschichte zu ehren und gleichzeitig den deutschen Nationalstolz zu fördern. Die Bauarbeiten begannen 1830 unter der Leitung des Architekten Leo von Klenze und dauerten bis 1842.

    Woher hat die Walhalla ihren Namen?

    Der Name „Walhalla“ stammt aus der nordischen Mythologie und bezeichnet die Halle der gefallenen Krieger, die in Odin’s Reich Einzug halten.
    Doch König Ludwig I. hatte andere Pläne: Seine Walhalla sollte eine Ruhmeshalle werden, die bedeutende Persönlichkeiten der „deutschen Zunge“ ehrt. Der Monarch, der eine tiefe Bewunderung für Kunst und Kultur hegte, wollte damit ein nationales Bewusstsein schaffen und die historischen Wurzeln der deutschen Identität feiern.

    Architektur und Atmosphäre

    Schon damals, beim vorbeifahren auf der A3 Richtung Passau, beeindruckte mich die Walhalla mit ihrer Ähnlichkeit zu einem antiken Tempel.
    Das Bauwerk wurde im Stil eines dorischen Peripteros, eines von Säulen umgebenen Tempels, errichtet und erinnert stark an den Parthenon in Athen. Über 50 Marmorsäulen stützen das mächtige Dach. Der Anblick wird von der erhöhten Lage noch verstärkt – der Blick über die Donau und die umliegenden Landschaften ist spektakulär und an klaren Tagen kann man kilometerweit in die Weite blicken.

    Im Inneren der Walhalla herrscht eine prunkvolle Atmosphäre. Die kühlen Marmorböden und -wände sowie die beeindruckenden Büsten der Persönlichkeiten verleihen dem Raum eine gewisse Erhabenheit. Unter den Geehrten finden sich Namen wie Goethe, Schiller, Beethoven oder Martin Luther. Aber es handelt sich nicht nur um Männer, welche hier verewigt sind. Auch Frauen wie die Komponistin Clara Schumann und die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff finden hier ihren Platz. Trotz des eher altertümlich wirkenden Ambientes bleibt die Walhalla ein lebendiger Ort:
    Die Auswahl der Geehrten wird regelmäßig erweitert.

    Ein Ausflug mit Geschichte und Natur

    Ein Besuch der Walhalla ist nicht nur eine Reise in die deutsche Geschichte, sondern auch ein Ausflug in die Natur. Die steilen Treppen hinauf zur Walhalla führen durch dichte Wälder und bieten zwischendurch immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Donautal. Wer den Besuch sportlicher gestalten möchte, kann auch von Regensburg aus mit dem Fahrrad an der Donau entlang zur Walhalla radeln. Alternativ bietet sich auch eine gemütliche Schifffahrt auf der Donau an, die unterhalb der Walhalla einen Zwischenstopp einlegt.

    Die Anfahrt zur Walhalla

    Die Walhalla ist von Regensburg aus leicht zu erreichen – entweder mit dem Auto oder, besonders idyllisch, per Schiff von der Donau aus. Die Anlage ist täglich geöffnet, und für den Eintritt in die Ruhmeshalle wird eine kleine Gebühr erhoben. Wer nicht nur die Architektur bestaunen, sondern auch mehr über die geehrten Persönlichkeiten erfahren möchte, kann an Führungen teilnehmen, die spannende Einblicke in das Leben und Wirken der historischen Figuren geben.

    Wir entschieden uns wegen der vielen Stufen vom Donauufer aus (von der Anlegestelle bis zur Walhalla sind es knapp 360 Stufen!) für die Anfahrt mit dem Auto. Wir hatten u.a. meine Eltern dabei, beide sind nicht mehr allzu gut zu Fuß unterwegs. Der Parkplatz liegt schon relativ weit oben am Berg.

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    Weitere Informationen

    Vom Parkplatz aus führt eine kleine Treppe mit flachen Stufen hinauf zur Walhalla.

    Treppe vom Parkplatz hinauf zur Walhalla

    Auch für meine Eltern waren die Stufen mit Handlauf gut zu bewältigen.

    Erster Blick auf die Walhalla bei Donaustauf

    Der erste Blick auf das imposante Gebäude

    Frontansicht der Walhalla mit Säulen

    Schaut euch mal an, wie detailgetreu an den Giebeln gearbeitet wurde

    Detailaufnahme des Giebels der Walhalla
    Blick von der Walhalla über die Donau

    Der Blick über die Donau

    Säulengang der Walhalla auf dem Weg zum Eingang

    Der Weg zum Eingang führt einmal durch den Säulengang

    Eintrittspreise Walhalla (Stand: Sommer 2024)

    Erwachsene: 4,50 Euro
    Ermäßigt: 4,00 Euro
    Kinder bis zum 18. Lebensjahr: kostenlos

    Innenraum der Walhalla mit Marmorboden und Büsten

    Beim ersten Betreten der Halle staunten wir. So edel und pompös hatten wir es gar nicht erwartet

    Blick durch die Halle der Walhalla mit Büsten

    Die Halle ist riesig. Fast 50 Meter lang und über 15 Meter hoch.

    Decke und Verzierungen im Inneren der Walhalla

    Jedes kleinste Detail ist fein und edel ausgearbeitet, selbst die Decke ist ein Hingucker

    Marmorhalle der Walhalla mit Figuren und Tafeln

    Detailaufnahme einer Büste in der Walhalla
    Blick entlang der Büsten in der Walhalla
    Innenraum der Walhalla mit zahlreichen Gedenktafeln

    Die Kids und ich nahmen uns Zeit, alle Büsten und Gedenktafeln anzuschauen. Viele der Namen waren uns bekannt, einige aber auch nicht und wir googelten, wer diese Person war. Geschichtsunterricht, aber ungezwungen und freiwillig. So, wie ich es bei unseren Reisen immer gerne mache: Interessen wecken und gemeinsam neues sehen, erleben, lernen.

    Wir blieben eine ganze Weile in der Halle, wie lange genau, kann ich nicht mehr sagen.
    Letztendlich sind in dieser Halle Büsten und Gedenktafeln mit Namen, mehr gibt es da nicht zu sehen. Ich schätze, es war eine halbe Stunde, vielleicht etwas mehr.

    Griechenland-Vibes in Bayern

    Die Walhalla erinnert an einen antiken Tempel
    Seitlicher Blick auf die Walhalla in Bayern

    Von der Donau aus fehlen Handläufe und es sind sehr (sehr) viele Stufen.

    Ausblick von der Walhalla auf die Donau und das Umland

    Ausblick auf die Donau

    Etwas hinter der Walhalla entdeckten wir einen kleinen Sommer-Biergarten. Nach einem wohltuenden Kaffee und kühlen Getränken für die Kids machten wir uns auf dem Weg zur unserer Zwischenetappe, einer kleinen Pension fast in Sichtweite der Walhalla

    Biergarten nahe der Walhalla

    Walhalla zwischen Bäumen und Grün
    Blick auf die Walhalla von unten

    Unser Fazit zur Walhalla

    Wer die Region um Regensburg besucht, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Die gesamte Anlage ist kostenlos zu betreten, lediglich die Halle kostet Eintritt. Ob sich das lohnt oder nicht ist wohl abhängig von den eigenen Interessen. Für uns hat es sich definitiv gelohnt, selbst die Kids hielten sich lange in der Halle auf.

    Es erwartet einen beim Besuch der Walhalla aber nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein atemberaubender Panoramablick über die Donau und die umliegende Landschaft der Oberpfalz. Die Verbindung von Natur, Kunst und Geschichte schafft eine einzigartige Atmosphäre.

    Obwohl die Walhalla eine Hommage an vergangene Heldentaten darstellt, regt sie auch zur kritischen Reflexion an. Die Auswahl der Geehrten spiegelt nicht nur Glanzpunkte, sondern auch den Wandel in der Interpretation von Geschichte und Heldentum wider.

    Restauranttipp für euren Besuch der Walhalla

    Das Restaurant „Historisches Armen Spital“

    Rustikale Gaststätte in mittelalterlichem Gebäude mit gutbürgerlicher und bayerischer Küche und Biergarten.

    Das Historische Armen-Spital in der Nähe der Walhalla bei Regensburg war ursprünglich eine Wohlfahrtsinstitution für bedürftige und kranke Menschen. Es wurde im Jahre 1826 vom Fürstenhaus derer von Thurn und Taxis gestiftet.
    Heute beherbergt es ein Restaurant, das die lange Geschichte und Atmosphäre des Gebäudes bewahrt und Gästen eine kulinarische Reise in historischem Ambiente bietet.

    Historisches Armen Spital bei Regensburg

    Ich bestellte mir eine Spargelcremesuppe, welche sehr gut geschmeckt hat.
    Preis-Leistungs-Niveau: Ok bis gehoben. Insgesamt ein sehr schönes Ambiente und aufmerksames Personal.
    Leider habe ich vergessen, die Essen der anderen zu fotografieren, mein Hunger war zu groß ^^

    Unser Blick vom Biergarten aus:

    Blick vom Biergarten auf die Umgebung bei Donaustauf

    Die Burgruine Donaustauf

    Meine Eltern, die Kids und unser Nachbar wollten noch etwas im Biergarten sitzen bleiben. Meinem Mann und mir war nach einem Spaziergang.

    Als Ziel wählten wir die Burgruine Donaustauf.

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    Weitere Informationen

    Die Burgruine Donaustauf liegt malerisch auf einem Hügel oberhalb der Donau in der Nähe von Regensburg. Sie wurde im 10. Jahrhundert erbaut und diente einst als bedeutende Festung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört, zuletzt während des Dreißigjährigen Krieges. Heute sind nur noch die Ruinen erhalten, die ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte sind. Von der Burgruine bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über das Donautal und die Walhalla, die in der Nähe liegt.

    Mauerreste der Burgruine Donaustauf
    Burgruine Donaustauf mit Blick in den Innenbereich
    Alte Mauern der Burgruine Donaustauf
    Turmrest der Burgruine Donaustauf

    Wie oft wünsche ich mir, dass man einfach sein Ohr an so alte Gemäuer halten kann und dann den Geschichten lauschen könnte, welche diese Steine erzählen würden.

    Steinmauern und Fensteröffnung in der Burgruine Donaustauf
    Bewohner der Burgruine Donaustauf

    Ein Bewohner der Burgruine

    Weitere Mauerdetails der Burgruine Donaustauf

    Auch von der Burgruine hat man einen traumhaften Blick über die Donau

    Blick von der Burgruine Donaustauf über die Donau

    Da ist die Walhalla

    Blick von der Burgruine auf die Walhalla

    Oben die Walhalla, unten die Kirche gegenüber von dem Biergarten, wo die anderen noch mit einem kühlen Getränk den Abend ausklingen ließen

    Mauerrest der Burgruine Donaustauf im Abendlicht
    Burgruine Donaustauf mit Blick auf das Tal

    Das war früher bestimmt eine prächtige Burg

    Steinbogen in der Burgruine Donaustauf
    Mauerwerk und Durchgang in der Burgruine Donaustauf
    Historische Mauern der Burgruine Donaustauf
    Aussichtspunkt in der Burgruine Donaustauf
    Burgruine Donaustauf mit Blick Richtung Regensburg

    Blick Richtung Regensburg

    Mauerreste und Landschaft an der Burgruine Donaustauf
    Hohe Steinmauern der Burgruine Donaustauf
    Burgruine Donaustauf zwischen Bäumen
    Mauerdetail der Burgruine Donaustauf

    Manchmal habe ich das Gefühl, das Hufgeklapper von damals noch hören zu können ….

    Letzter Blick auf die Burgruine Donaustauf

    Wir liefen zurück zum Restaurant, sammelten die anderen ein und fuhren zu unserem Hotel für eine Nacht.

    Im nächsten Bericht nehme ich euch mit nach Bratislava. Von dort ging es später sogar noch für einen Tagesausflug nach Budapest.

    Danke, dass ihr wieder dabei ward, bis zum nächsten mal!


     

     

     


    Unterkünfte in Deutschland finden

    Hier findest du passende Unterkünfte für deine Reise durch Deutschland – von kleinen Pensionen bis zu Hotels in den großen Städten.

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    Viele Städte und Regionen lassen sich besonders gut bei geführten Touren entdecken – zum Beispiel Stadtführungen, Naturerlebnisse oder besondere Ausflüge.


    Weitere Reiseberichte aus Deutschland

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  • Die Weinberge im Norden von Kroatien

    Die Weinberge im Norden von Kroatien

    Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

    Eine Nacht in den Weinbergen im Norden von Kroatien

    Hallo zusammen,

    schön, dass ihr wieder dabei seid. Es ist der 2. Teil von meinem Kroatien – Bericht mit unseren 5 Patchwork- Kids.

    Er hat etwas auf sich warten lassen, daher gibt es eine kleine Rückschau.
    Corona ist Schuld. Dazu schreibe ich demnächst noch etwas mehr.
    Jetzt geht es erst einmal in meinem Bericht weiter:

    Kleine Rückschau auf den 1. Teil

    Wir sind um 18.30 Uhr in Zagreb gelandet.

    Landung in Zagreb am Abend

    Begleitet von einem ordentlichen Unwetterchen …

    Gewitterstimmung nach der Landung in Zagreb

    Wir holten unser Gepäck und unsere Mietwagen …..

    Mietwagen in Zagreb am Flughafen

    …. und machten uns auf den Weg Richtung Unterkunft.

    Fahrt zur Unterkunft im Norden von Kroatien

    Bevor wir zu unserem 1. richtigen Feriendomizil weiter südlich in Kroatien fuhren, hatten wir aufgrund der durch Lufthansa geänderten Flugpläne mit einer späteren Ankunft als ursprünglich gebucht eine Zwischenübernachtung in der Nähe von Zagreb gebucht.

    Weil wir wenig Lust auf Stadt hatten, lag die Unterkunft außerhalb in den Weinbergen.

    Das Unwetter zog in die andere Richtung …

    Unwetterwolken über der Landschaft bei Zagreb

    Die Weinberge im kroatischen Norden

    Die Fahrt auf der Autobahn war entspannt.
    Aber dann sah ich, welche Strecke nach der Abfahrt von der Autobahn vor uns lag … Sehr viele Kurven. Entlanggeschlängelt an den (Wein-) Bergen ….
    Mein Lebensgefährte: „Wow, cool, fast wie in Österreich!“ … und ich dachte nur leise bei mir … „Och neee … armes ich…“
    Die Kids schliefen tief und fest. Das war auch ganz gut so … Im Flieger hat es wegen des Gewitters schon zwischendurch geschaukelt, jetzt noch diese kurvige Bergstraße könnte die Mägen doch überstrapazieren. Selbiges befürchtete ich für mich auch. Nicht umsonst bin ich mehr der Meer- Typ. Flaches Küstenland, wo man schon 10 km vorher sehen kann, ob jemand zu Besuch kommt.

    Erst nach Sonnenuntergang erreichten wir die Weinberge. Obwohl es schon dämmerig war, erkannten wir die schöne und malerische Landschaft. Mit den Kroatien- Strand- Bildern aus der Facebook-Gruppe, in welcher ich in den letzten Wochen viel gelesen habe, hatte das wenig zu tun. Sattgrüne Weinberge, Wälder und zwischendrin kleine, verträumte Dörfer.

    Das entschädigte auch den kurvigen Anfahrtsweg

    Weil meine Kamera irgendwo im Gepäck lag, entstanden die folgenden Fotos mit Handy. Beim Autofahren. In der Dämmerung. Ja, ich weiß. Sowas soll man nicht machen ….. Nächstes mal kommt die Kamera direkt zu mir nach vorne ins Auto!

    Dämmerung auf dem Weg zur Zwischenunterkunft in den Weinbergen

    Auf dem Weg zur Zwischen-Unterkunft

    Ankunft an der Unterkunft in den Weinbergen in Kroatien

    Angekommen. Rechts ist das Haupthaus mit der Restaurant-Terrasse inkl. Panoramaaussicht. Das Foto wurde aus unserer Unterkunft gemacht, einem Nebenhaus mit 4 Doppelzimmern.

    Lage:

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    Weitere Informationen

    Unsere Unterkunft in den Weinbergen

    Das Guesthouse Režekov podrum

    https://goo.gl/maps/MmE6b2dFcSHrMXsS8

    Wir können sie sehr empfehlen. Die Einrichtung ist rustikal – einfach gehalten, aber es war alles sauber und die Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit. Die Aussicht über die Weinberge ist fantastisch!
    Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

    Ausblick über die Weinberge von der Unterkunft aus

    Wunderschöner Ausblick über die Weinberge von der Unterkunft aus

    Wir bekamen das komplette Nebenhaus für uns. 4 urige Doppelzimmer, jeweils mit eigenem Badezimmer, TV-Gerät und Klimaanlage.

    Schlafzimmer in der Unterkunft in den Weinbergen

    Unser Schlafgemach

    Zimmeransicht in der Unterkunft

    Weiteres Zimmer im Nebenhaus der Unterkunft

    Kinder wählen ihre Betten in der Unterkunft

    Schnell wurde überlegt, wer welches Bett bekommt. Die Kinder hatten Hunger – und wir auch. Im Restaurant wartete schon unser Abendessen

    Unser Abendessen auf der Panorama-Terrasse

    Gedeckter Tisch auf der Panoramaterrasse am Abend

    Gedeckt war für uns ein großer Tisch auf der Terrasse mit tollem Ausblick. Schade, dass es schon fast dunkel war. Dank des Gewitters gab es herrlich erfrischenden Wind, welcher die schwüle Gewitterluft wegpustete. Das war mehr als angenehm.

    Als Vorspeise gab es eine wohltuende und leckere Suppe. Vor lauter Hunger habe ich das obligatorische Foto vergessen

    Und dann kam der Hauptgang. Wir lernten an diesem Abend: Die Portionen in Kroatien sind üppig. Weil im Gegensatz zu uns die Angestellte dies wusste, hatte sie nur 6 statt der 7 bestellten Portionen vorbereitet – und nicht einmal diese 6- Portionen- Platte haben wir mit 7 hungrigen Leutchen geschafft.

    Üppiger Hauptgang beim Abendessen in Kroatien

    Auch ein Dessert wurde gereicht. Wir hatten die Wahl zwischen Kuchen und Crêpes. Also diejenigen, die nach dem üppigen Hauptgang noch nicht an akuter Pansenlähmung litten.
    Wir haben uns des Probierens wegen die Desserts geteilt. Beide top! Hätte ich jetzt gerne, wo ich die Bilder sehe und darüber schreibe. Und soviel sei gesagt: Wird bei den noch folgenden Kroatien- Berichten noch des Öfteren vorkommen. Wir haben einiges an kroatischen Spezialitäten probiert.

    Dessert mit Kuchen auf der Terrasse

    Crêpes als Dessert in Kroatien

    Das Abendessen war nicht nur sehr reichlich, sondern auch günstig. Wir zahlten inkl. Getränke grad mal um 10 Euro pro Person.
    Wenn ich überlege, was wir in Deutschland bezahlen, wenn wir mit allen 5 Kinds essen gehen ….

    Erstes kroatisches Bier auf der Reise

    Mein Lebensgefährte gönnte sich sein 1. kroatisches Bier.

    Stimmung am Abend auf der Terrasse

    Abendhimmel mit Blitzen über den Weinbergen

    Meine Kamera und mein Stativ waren immer noch irgendwo im Gepäck. Schade, denn im Hintergrund zuckten schon den ganzen Abend Blitze am Himmel. Ich war zu müde, um meine Ausrüstung zu holen und war froh, als wir endlich in unseren Betten lagen

    Nebenhaus bei Nacht in der Unterkunft

    Gute Nacht zusammen

    Guten Morgen in den Weinbergen

    Guten Morgen!

    Wir starteten den Tag wieder sehr früh. Nicht ganz so früh wie gestern, aber immer noch sehr früh, dafür, dass wir eigentlich im Urlaub sind.

    Nebenhaus der Unterkunft am Morgen

    Das ist das Nebenhaus, in welchem wir unsere Doppelzimmer hatten.

    Blick von der Terrasse am Morgen über die Weinberge

    Aussicht von der Terrasse aus. Es war diesig und bewölkt, immer wieder nieselte / regnete es…, die ganze Nacht über hat es immer wieder gewittert. Die Landschaft duftete wundervoll nach Sommerregen, nach Morgenfrische – und eine angenehme Brise umwehte uns die ganze Zeit. Von den 35 Grad waren wir noch weit entfernt. Genauer gesagt einige Stunden Fahrt. Ich atmete tief durch und inhalierte diese entspannte Morgenstimmung und diese friedliche Athmonsphäre. Endlich Urlaub.

    Kaffee am Morgen auf der Terrasse

    Der Kaffee komplettierte diesen schönen Start in den Tag

    Kleines Weingut der Unterkunft

    Die Unterkunft betreibt ein kleines Weingut.

    Essenssaal mit Zugang zur Terrasse

    Der Essenssaal mit Zugang zur Terrasse.

    Frühstück in der Unterkunft in Kroatien

    Hauptgebäude der Unterkunft

    Das Hauptgebäude

    Gebäudeansicht am Morgen in den Weinbergen

    Weitere Ansicht der Unterkunft am Morgen

    Morgenstimmung rund um die Unterkunft

    Nach einem reichhaltigem Frühstück und ganz viel Kaffee verließen wir die Unterkunft.

    Wenn ihr einen Ort für eine Zwischenübernachtung sucht, kann ich euch diese Unterkunft empfehlen.

    Fahrt Richtung Karlovac

    Weil ich gestern zu müde war, meine Kameraausrüstung auszupacken und ich es heute vergessen hatte ( seufz ) gibt es wieder nur Handyfotos. Ich gelobe Besserung.

    Das Wetter besserte sich leider nicht. Bewölkt und zwischendurch gab es auch mal ein paar Regentröpfchen.

    Landschaft auf der Fahrt Richtung Karlovac

    Straße durch den Norden von Kroatien

    Kleines Dorf auf dem Weg nach Karlovac

    Der Weg führte wieder durch urige kleine Dörfer

    Idyllische Landschaft im Norden von Kroatien

    Wir waren überrascht, wie idyllisch es hier im Norden von Kroatien ist

    Grüne Landschaft im Norden Kroatiens

    Strommasten aus naturbelassenen Stämmen

    Die Masten bestanden teilweise aus nicht großartig bearbeiteten Stämmen

    Straßenszene auf der Fahrt durch Nordkroatien

    Bewölkte Landschaft auf dem Weg Richtung Süden

    Kleines Dorf und Straße in Kroatien

    Bevor wir zu unserem heutigen Zwischenziel fuhren, machten wir einen kleinen, spontanen Zwischenstop in einem von außen interessant aussehendem Museum.

    Das Muzej Domovinskog rata in Karlovac – Turanj

    Oder auf deutsch: Das Heimatkriegsmuseum in Karlovac – Turanj

    Lage:

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    Weitere Informationen

    Für uns war das eine gute Gelegenheit, mit den Kids etwas Geschichte zu lernen.
    Es ist mein Bestreben, den Kids im Urlaub neben viel gemeinsame Familienzeit auch Wissen zu vermitteln. Spielerisch, durch eigene Erfahrungen oder wie in diesem Fall: Wir fahren zu einem Ort, die Kinder sehen viele Dinge und dann kommen die Fragen von ganz alleine. Und wenn das Interesse geweckt ist, kommt auch viel mehr an als beim stupiden lernen in den Klassenzimmern.
    „Mama, warum hat die Brücke so viele Löcher?“ „Mama, ist das vom 2. Weltkrieg?“

    Nein, das Heimatskriegsmuseum dreht sich um den Jugoslawienkrieg bzw um einen Teil davon: Dem Kroatienkrieg
    Es ist eine Außenstelle des Stadtmuseums von Karlovac

    Der Jugoslawienkrieg ist die Zusammenfassung der einzelnen Kriege, das waren der 10-Tage-Krieg-Krieg in Slowenien im Jahr 1991, der Kroatienkrieg von 1991 bis 1995, der Bosnienkrieg von 1992 bis 1995 und etwas später der Kosovokrieg (1998/1999) und zudem noch der Albanische Aufstand in Mazedonien (2001)

    Kurz zur Geschichte vom Kroatienkrieg

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1945 Jugoslawien als Vielvölkerstaat neu gegründet.
    Schon bald darauf begannen Spannungen, nach dem Tod von Präsident Tito gab es vermehrt Konflikte zwischen den Völkergruppen. Einige Völkergruppen wollten dann eigene Staaten gründen.
    Nach Titos Tod schaffte es die Regierung nicht mehr, die Konflikte friedlich zu lösen.
    Probleme bestanden nicht nur durch religiöse und ethnische Unterschiede, sondern auch zunehmend aufgrund der Ungleichheit zwischen dem eher reichen Norden (Slowenien und Kroatien) und dem eher armen Südosten (Mazedonien und Kosovo).
    Als erstes Land erklärte Slowenien 1991 nach einem 10-tägigen Krieg seine Unabhängigkeit. Und auch Kroatien wollte ein eigenständiger Staat sein. (Ebenso wie Bosnien-Herzegowina).
    In diesen Teilen des Landes lebten jedoch viele Serben, welche dann zu einer Minderheit gehört hätten, daher haben sie sich vehement gegen die Unabhängigkeit gewehrt und es kam zum Kroatienkrieg. Ziel der Serben war es, die durch die Kämpfe eroberten Gebiete an den restlichen Teil von Jugoslawien anzuschließen, um den völkerrechtlichen Status von Serbien zu bewahren. Viele von euch werden die Nachrichten und Bilder von damals wohl noch in Erinnerung haben. Berichte über Völkermorden und schrecklichen Kriegsverbrechen. Ich selber kann mich noch gut an damals erinnern, mir hat das damals Angst gemacht.
    Obwohl das Abkommen von Dayton im Jahr 1995 den Krieg in Kroatien und in Bosnien-Herzegowina offiziell für beendet erklärte, gab es erneut heftige Kämpfe zwischen der albanisch- und serbisch-stämmiger Bevölkerung in der Provinz Kosovo. Die NATO schaltete sich in diesen Krieg ein, im welchen sich auch deutsche Flugzeuge beteiligten (Als erster Kriegseinsatz der Bundeswehr).
    Bis Anfang 1999 dauerten die Kämpfe noch an, erst dann akzeptierte Serbien den Friedensplan.

    Im Heimatkriegsmuseum dreht es sich wie bereits geschrieben nur um den Kroatienkrieg, welcher genau an dem Ort, an welchem wir standen, bitterlich getobt hat. Das Dorf, in welchem sich das Museum befindet – Turanj – befand sich damals genau auf der Frontlinie zur s.g. serbischen Republik Krajina und wurde daher fast vollständig zerstört. Die kroatischen Verteidiger haben mit Entschlossenheit und Furchtlosigkeit ihre Stadt verteidigt und den Feind daran gehindert, die Flüsse Korana und Mrežnica zu überqueren, um nach Karlovac zu gelangen und somit haben die Soldaten und Bürger die kroatische Seite erfolgreich verteidigt. Die Stadt blieb unbesiegt, lag jedoch zum größten Teil in Schutt und Asche.
    Noch bis heute sieht man vereinzelt Fassaden, welche von Einschusslöchern übersäht sind.

    Es war Montag …. und ausgerechnet montags hat das Museum geschlossen. Schade. Die Ausstellung hätte sich auf jeden Fall gelohnt.
    Zumindest die Außenausstellung konnten wir uns ansehen und die bot schon genug Anschauungsmaterial, um den Kindern zu erklären, was hier vor gar nicht langer Zeit passierte.
    Ich selber war damals ungefähr in deren Alter, als ich voller Sorge die Bilder in den Nachrichten sah und große Angst hatte, dass der Krieg auch nach Deutschland kommen würde.

    Außenbereich des Heimatkriegsmuseums in Karlovac Turanj

    Brücke mit Einschusslöchern beim Heimatkriegsmuseum

    Für die Kids war es erschreckend und interessant zugleich, diese Brücke voller Einschusslöcher zu sehen. Zunächst dachten sie, das sei einfach nur kaputt. „Ja klar, Einschusslöcher…. “ …. aber je mehr wir erklärten, desto mehr begriffen sie, dass dies alles echt ist und was sich damals in diesem und vielen anderen Orten abgespielt hat. „War das der 2. Weltkrieg?“ – „Nein, es gab auch danach noch Kriege. Ich war ungefähr so alt wie ihr, als hier Krieg war. Die Bilder davon liefen jeden Abend in den Nachrichten.“

    Kurzes Tagesschau – Video von damals

    Der entsprechende Beitrag beginnt bei 00:43

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    Weitere Informationen

    Das Museum selbst befindet sich in einem Gebäude, welches im Heimatkrieg schwer beschädigt wurde. Das Museumsgebäude wurde quasi drumherum gebaut, um das kaputte Gebäude zu erhalten. Deutlicher kann man die Zerstörungen von damals kaum darstellen.

    Museumsgebäude um das kriegsbeschädigte Haus herum gebaut

    Beschriftungen der Exponate im Außenbereich des Museums

    Die Beschreibungen der Exponate sind neben kroatisch auch auf englisch

    Panzer und militärische Ausrüstung im Außenbereich

    Im Außenbereich sieht man mehrere Panzer, militärische Ausrüstungen und die Reste eines abgeschossenen MiG-21. Zudem sieht man mehrere völlig zerstörte Gebäude und bekommt eine Ahnung, wie die kleine Stadt damals ausgesehen haben muss – dennoch unvorstellbar, es ist grad mal 30 Jahre her.

    Zerstörte Gebäude im Außenbereich des Museums

    Panzer mit Spuren der Kämpfe im Museumsgelände

    Einschusslöcher an manchen Panzern als stille Zeugen der erbitterten Kämpfe

    Abgeschossene MiG-21 im Außenbereich des Museums

    Die am 9. November 1991 abgeschossenen MiG-21.

    Wir blieben nicht lange, da das eigentliche Museum leider montags geschlossen ist.

    Unser Fahrt führte weiter Richtung Süden, unser nächstes Ziel:

    Die Plitvicer Seen.

    Darüber gibt es aber einen eigenen Bericht. Es sind so viele Fotos dort entstanden und ich habe auch einiges zu berichten, leider nicht nur positives.

    Aber einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon an dieser Stelle

    Vorgeschmack auf die Plitvicer Seen

    Wie gesagt – mehr dann beim nächsten mal. Und dann wird es auch endlich die ersten Fotos von der kroatischen Küste geben

    Schön, dass ihr wieder dabei ward und mitgereist seid.

    Bis zum nächsten mal !!!


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