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Zwischenstopp an der Allianz – Arena, eine ganz besondere Herausforderung und Kaffeepause am Chiemsee

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Unser Urlaub in Österreich.

Die Anreise: Münsterland – Nürnberg – Allianz-Arena – Chiemsee – Großglockner-Hochalpenstraße – Heiligenblut am Großglockner

Zwischenstopp an der Allianz-Arena, eine ganz besondere Herausforderung und Kaffeepause am Chiemsee

Guten Morgen aus Nürnberg.

Unsere Nacht im Novotel war sehr erholsam.

Für alle, die jetzt erst zugestiegen sind: Wir waren mit fünf Patchwork-Kindern auf dem Weg vom Münsterland nach Österreich. In Heiligenblut in Kärnten, direkt am Großglockner, wollten wir die nächsten zehn Tage verbringen und mit den Kindern vor allem viel spazieren gehen und wandern.

Im Gepäck waren Klamotten für alle Jahreszeiten. Wir waren vorbereitet auf laue Sommerabende auf der Hotelterrasse, auf nasskalte Wanderungen direkt am höchsten Wasserfall Österreichs und auf Rodeln im Schnee. Wanderschuhe, Winterstiefel und Sandalen. Mütze, Schal und Handschuhe direkt neben Sommerkleidern, T-Shirts und kurzen Hosen. So ein verrücktes Gepäck hatten wir noch nie.

Auf das Rodeln im Schnee freuten sich die Kinder am meisten, denn unser traditioneller Winterurlaub im Sauerland war wegen Urlaubssperre leider ausgefallen. Die Kinder hatten Nachholbedarf.

Bevor wir weiterfuhren, stärkten wir uns erst einmal am Frühstücksbuffet im Novotel Nürnberg Messezentrum.

Frühstück im Novotel Nürnberg Messezentrum

Frühstücksbuffet im Hotel vor der Weiterfahrt nach Österreich

Frühstück im Hotel in Nürnberg

Blick ins Hotelzimmer in Nürnberg

So, jetzt aber ab ins Auto. Heute ging es nach Österreich.

Abfahrt vom Novotel Nürnberg
Bye Bye Novotel.
Autobahn Richtung München
Berlin oder München? Ganz klar, München. Dass wir die bayerische Hauptstadt so schnell wiedersehen würden, hätten wir auch nicht gedacht. Dieses Mal ging es aber nicht ins Zentrum, sondern zuerst an einen ganz anderen Ort.

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Hopfenfelder entlang der Autobahn
Die Autobahn führte direkt durch unzählige Hopfenfelder.

Zwischenstopp an der Allianz-Arena

Ankunft an der Allianz Arena in München
Unser erster Zwischenstopp: die Allianz-Arena. Die Kinder freuten sich. Alle Kinder? Nein, ein schwarz-gelb angezogener Junge auf der Rückbank atmete tief durch, denn wir hatten eine kleine Wette mit ihm abgeschlossen.
Allianz Arena von außen
Mit Bundesliga habe ich persönlich nicht viel am Hut. Länderspiele schaue ich zwar, aber mehr auch nicht. Zweimal war ich inzwischen schon im Dortmunder Stadion, also im Signal Iduna Park. Das ist einfach nicht meine Welt.
Wegweiser an der Allianz Arena
FC Bayern Erlebniswelt: links abbiegen. GSB Sonderabfall-Entsorgung: ebenfalls links abbiegen. Zitat vom kleinen BVB-Fan auf der Rückbank: „Wieso, passt doch.“ Und auch unser FC-St.-Pauli-Fan stimmte zu.
Familie vor der Allianz Arena
Wir sind da.

Ein paar Fakten zur Allianz-Arena

Baubeginn: 21. Oktober 2002

Baukosten: 340 Millionen Euro

Eröffnung: 19. Mai 2005

Kapazität: 75.021 Plätze, international 70.000 Plätze

Offizielle Website: allianz-arena.com

Ruhiger Vorplatz an der Allianz Arena
Nichts los heute. Gut für uns.
Allianz Arena wirkt wie ein Ufo
Wie ein Ufo. Einmal davor stehen zu können, ist schon ein tolles Gefühl, auch für Nicht-Fußballfans.
Imbisswagen vor der Allianz Arena
Damals war das Bistro coronabedingt geschlossen. Vor dem Stadion gab es einen Imbisswagen mit Snacks, Eis und kühlen Getränken. Was uns etwas fehlte, waren schattenspendende Sonnenschirme, denn es war sehr heiß an diesem Tag. Mein Vater ging mit uns auf Erkundungstour, meine Mutter wartete auf einer Bank.
Fassade der Allianz Arena
Eine spektakuläre Konstruktion. Mehr als 300.000 LEDs machen es möglich, dass die Außenfassade an Spieltagen komplett rot leuchtet. Auch andere Farben sind möglich. Insgesamt umfasst die Beleuchtung 16 Millionen Farben. Die Arena besitzt eine der markantesten Membranhüllen überhaupt.
Allianz Schriftzug am Stadion
Die Membranhülle ist über 35 Meter hoch und hat eine Außenfläche von 29.000 Quadratmetern. Der Allianz-Schriftzug ist vier Meter hoch und fast 40 Meter lang.

Mein Vater schaute sich die Stahl- und Betonkonstruktion ganz genau an. Er hatte viele Jahre in einem Betonwerk gearbeitet, also war die Frage fast schon zu erwarten: „Wie viel Beton hier wohl verbaut wurde?“ Kein Problem. Handy gezückt, Frage eingetippt, Antwort gefunden. „Papa, hier wurden ungefähr 120.000 Kubikmeter Beton verbaut.“ Überrascht über die schnelle Antwort kamen direkt weitere Fragen. Wie viel Stahl? Welche Traglast? Was passiert bei viel Schnee? Wie funktioniert die Beleuchtung? Die gesamte Stahlmenge beträgt rund 22.000 Tonnen. Weitere Zahlen und Fakten findest du auf der offiziellen Seite der Arena: Detaillierte Zahlen zur Allianz-Arena.

Eigentlich wollten wir uns das Stadion auch von innen ansehen. Das war damals allerdings nur im Rahmen einer Stadiontour möglich, und diese hätte uns für fünf Kinder und vier Erwachsene 131 Euro gekostet.

Für eine richtige Tour war das sicher ein fairer Preis. Für unseren kurzen Zwischenstopp, bei dem wir nur einmal hineinschauen wollten, war es uns an diesem Tag aber zu teuer.

Aktuelle Tickets und Touren findest du direkt auf der offiziellen Website: Arena-Touren und Kombi-Tickets.

Blick in den Innenraum der Allianz Arena
Zumindest etwas vom Innenraum konnten wir sehen.
Abgesperrter Bereich in der Allianz Arena
Dieser Bereich war durch Bauzäune abgesperrt. Ein Spiel dort live zu erleben, hätte mich irgendwann doch einmal gereizt.
Blick Richtung Tribünen in der Allianz Arena
Kleiner Blick Richtung Tribünen. Plötzlich hatte ich die Jubelschreie von Tausenden Fans direkt im Kopf. Im Signal Iduna Park war ich schon zweimal und auch in der Veltins-Arena auf Schalke habe ich bereits ein Event erlebt: Stefan Raabs letzte TV total Stock Car Crash Challenge 2015. Den Bericht dazu findest du hier.

Detailfoto an der Allianz Arena

Blick nach oben an der Allianz Arena

Beim Spaziergang durch das Stadion trafen wir einen Familienvater. Er sah den Sohn meines Lebensgefährten im BVB-Trikot, knuffte ihn an und meinte: „Das ist der richtige Verein. Wer mag denn bitte die Bayern?“ Irritiert schauten wir ihn an. Er deutete unsere Blicke richtig und erklärte direkt: „Mein Sohn ist Bayern-Fan, deswegen sind wir hier. Ich weiß auch nicht, was da schiefgelaufen ist.“

Nach einer kurzen Unterhaltung in bestem Fußballisch trennten sich unsere Wege wieder.

Männer und Fußball. Vermutlich werde ich das nie verstehen.

Der Sohn meines Lebensgefährten schmunzelte noch eine ganze Weile.

Denn er hatte an diesem Tag noch etwas vor.

Er fühlte sich leicht verloren, umgeben von Logos, Farben und Fans des Erzrivalen.

Aber Wette war Wette, und er war fest entschlossen, sie durchzuziehen.

Seine Aufgabe: im BVB-Trikot in den FC-Bayern-Fanshop gehen und dort einen FC-Bayern-Fanartikel kaufen.

Nie im Leben hätten wir gedacht, dass er das wirklich macht. Aber:

BVB Fan im FC Bayern Fanshop

Die Blicke der anderen Kunden: unbezahlbar.

Ausgesucht hatte er sich am Ende Kekse. Welche übrigens sehr lecker waren.

Der Blick vom Kassierer: bühnenreif.

Wette verdient gewonnen.

Übrigens war mein Sohn damals Bayern-München-Fan. Inzwischen mag er den BVB genauso. Insgesamt hat er es aber nicht so mit Fußball. Zu einem BVB-Spiel hatten wir ihn einige Monate vorher mitgenommen, begeistert war er davon eher nicht. Sein Lieblingsspieler ist Manuel Neuer. Meiner übrigens auch. Seine Leistungen in den Länderspielen waren phänomenal.

Mein Sohn wünschte sich ein Trikot von Neuer, das ich ihm dann auch kaufte. Jedes Kind durfte sich etwas aussuchen. Die beiden Jüngsten wollten Basecaps von Bayern, und meine Älteste kaufte sich lediglich ein paar Lollis. Den Rest vom Budget wollte sie lieber „für etwas Richtiges“ ausgeben.

Zwei Jungs Arm in Arm vor der Allianz Arena
Trotzdem beste Freunde. Oder wie die beiden selbst immer sagten: Brüder.
Erinnerungsfoto vor der Weiterfahrt
Ein letztes Erinnerungsfoto, dann ging unsere Fahrt schon weiter.

Unser nächstes Ziel war eine kleine Strandbar am Chiemsee.

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Die Kinder redeten noch eine ganze Weile von dem Stopp an der Allianz-Arena.

Und von dem LKW-Fahrer, der zuvor verdutzt in unser Auto geschaut hatte, als er einen BVB-Fan und einen Bayern-Fan nebeneinander sitzen sah, und dann grinsend auf seinen Schalke-Wimpel im Führerhaus deutete.

Am Horizont sah man die Berge immer deutlicher. Erst lagen sie nur im Dunst, dann wurden sie mit jedem Kilometer klarer und die Urlaubsfreude stieg spürbar.

Zwischenstopp und kleine Kaffeepause am Chiemsee

Erste Berge am Horizont Richtung Chiemsee
Am Horizont tauchten die ersten hohen Berge auf. Handyfoto aus dem Auto.
Willkommen im Chiemgau
Wenn eine Region schon nach Urlaub klingt, ist man direkt entspannter. Auch mit fünf Kindern im Auto.

Am Chiemsee hatte ich uns ein kleines Café direkt am Seeufer ausgesucht.

Eine kurze Kaffeepause mit einem Stück Kuchen für die Erwachsenen und Eis für die Kinder. Genau das Richtige nach so vielen Kilometern im Auto.

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Damals gab es coronabedingt keinen Service am Tisch. Innen war die Schlange lang, und wir kamen natürlich auch noch mit zehn Personen. Das klang erst einmal nach Geduldsprobe.

Am Ende klappte aber alles erstaunlich gut, und kurze Zeit später saßen wir draußen im Schatten mit Blick auf den See und genossen Kaffee, Kuchen und Eis.

Kaffeepause am Chiemsee

Anschließend spazierten wir noch ein Stück am Ufer entlang und genossen Sonne und Ausblick. Es war herrlich. Direkt am Wasser ließ sich die Hitze deutlich besser aushalten.

Uferweg am Chiemsee

Blick über den Chiemsee

Sommerstimmung am Chiemsee

Irgendwann war es Zeit für die Weiterfahrt. Auch wenn wir gern noch geblieben wären.

Denn es lag noch eine ordentliche Strecke vor uns, inklusive der Großglockner-Hochalpenstraße.

Abschied vom Chiemsee
Bye Bye Chiemsee. Es war wieder einmal schön hier.

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Wir wählten den Weg durch Zell am See. Auch wenn unser Navi anderer Meinung war.

Ankunft in Österreich
Angekommen in Österreich. Eigentlich bin ich eher der Strand- und Meertyp, aber dieser Anblick war schon großartig.
Sommerwetter in Österreich
Österreich begrüßte uns mit wunderschönem Sommerwetter.

An dieser Stelle endete der heutige Beitrag.

Denn die Großglockner-Hochalpenstraße bekam natürlich einen eigenen Bericht. Eigentlich sogar mehr als einen, denn wir fuhren diese Panoramastraße mehrfach. Ein Traum.

Vielen Dank, dass ihr mitgereist seid.


Häufige Fragen zu unserem Zwischenstopp an der Allianz-Arena und am Chiemsee

Lohnt sich ein Zwischenstopp an der Allianz-Arena mit Kindern?

Ja, vor allem dann, wenn Fußballfans dabei sind oder ihr auf einer längeren Autofahrt einen spannenden Halt sucht. Schon von außen ist das Stadion beeindruckend, und rundherum gibt es genug zu sehen, ohne dass man dafür direkt eine komplette Tour buchen muss.

Kann man die Allianz-Arena spontan von innen besichtigen?

Das hängt vom jeweiligen Tag und vom aktuellen Angebot ab. Bei unserem Besuch war ein Blick ins Innere nur im Rahmen einer offiziellen Stadiontour möglich. Deshalb lohnt es sich, vorab auf der offiziellen Website nach aktuellen Touren und Preisen zu schauen.

Ist der Chiemsee ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Österreich?

Definitiv. Der Chiemsee eignet sich hervorragend für eine Pause auf dem Weg in Richtung Österreich. Ein kurzer Spaziergang am Wasser, Kaffee, Kuchen oder Eis und einmal tief durchatmen – genau das war für uns nach der langen Fahrt Gold wert.


Ein Kommentar zu „Zwischenstopp an der Allianz – Arena, eine ganz besondere Herausforderung und Kaffeepause am Chiemsee“

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