Unser Urlaub in Österreich.
Die Anreise: Münsterland – Nürnberg – Allianz-Arena – Chiemsee – Großglockner-Hochalpenstraße – Heiligenblut am Großglockner
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Zwischenstopp an der Allianz-Arena, eine ganz besondere Herausforderung und Kaffeepause am Chiemsee
Guten Morgen aus Nürnberg.
Unsere Nacht im Novotel war sehr erholsam.
Für alle, die jetzt erst zugestiegen sind: Wir waren mit fünf Patchwork-Kindern auf dem Weg vom Münsterland nach Österreich. In Heiligenblut in Kärnten, direkt am Großglockner, wollten wir die nächsten zehn Tage verbringen und mit den Kindern vor allem viel spazieren gehen und wandern.
Im Gepäck waren Klamotten für alle Jahreszeiten. Wir waren vorbereitet auf laue Sommerabende auf der Hotelterrasse, auf nasskalte Wanderungen direkt am höchsten Wasserfall Österreichs und auf Rodeln im Schnee. Wanderschuhe, Winterstiefel und Sandalen. Mütze, Schal und Handschuhe direkt neben Sommerkleidern, T-Shirts und kurzen Hosen. So ein verrücktes Gepäck hatten wir noch nie.
Auf das Rodeln im Schnee freuten sich die Kinder am meisten, denn unser traditioneller Winterurlaub im Sauerland war wegen Urlaubssperre leider ausgefallen. Die Kinder hatten Nachholbedarf.
Unsere weiteren Ziele in Österreich
Nach diesem Zwischenstopp ging unsere Reise in Österreich noch mit mehreren Ausflügen weiter:
Wildwasser-Rafting mit 5 Kindern
Das Kitzsteinhorn – rodeln im Schnee mitten im Sommer
Die Felbertauernstraße – eine weitere Panoramastraße am Großglockner
Unser Sommerurlaub in Heiligenblut am Großglockner – unsere Wanderausflüge mit 5 Kids
Das Goldgräberdorf in Heiligenblut am Großglockner
Die Großglockner Hochalpenstraße Teil 2 – Edelweißspitze und Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Bevor wir weiterfuhren, stärkten wir uns erst einmal am Frühstücksbuffet im Novotel Nürnberg Messezentrum.




So, jetzt aber ab ins Auto. Heute ging es nach Österreich.


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Zwischenstopp an der Allianz-Arena




Ein paar Fakten zur Allianz-Arena
Baubeginn: 21. Oktober 2002
Baukosten: 340 Millionen Euro
Eröffnung: 19. Mai 2005
Kapazität: 75.021 Plätze, international 70.000 Plätze
Offizielle Website: allianz-arena.com





Mein Vater schaute sich die Stahl- und Betonkonstruktion ganz genau an. Er hatte viele Jahre in einem Betonwerk gearbeitet, also war die Frage fast schon zu erwarten: „Wie viel Beton hier wohl verbaut wurde?“ Kein Problem. Handy gezückt, Frage eingetippt, Antwort gefunden. „Papa, hier wurden ungefähr 120.000 Kubikmeter Beton verbaut.“ Überrascht über die schnelle Antwort kamen direkt weitere Fragen. Wie viel Stahl? Welche Traglast? Was passiert bei viel Schnee? Wie funktioniert die Beleuchtung? Die gesamte Stahlmenge beträgt rund 22.000 Tonnen. Weitere Zahlen und Fakten findest du auf der offiziellen Seite der Arena: Detaillierte Zahlen zur Allianz-Arena.
Eigentlich wollten wir uns das Stadion auch von innen ansehen. Das war damals allerdings nur im Rahmen einer Stadiontour möglich, und diese hätte uns für fünf Kinder und vier Erwachsene 131 Euro gekostet.
Für eine richtige Tour war das sicher ein fairer Preis. Für unseren kurzen Zwischenstopp, bei dem wir nur einmal hineinschauen wollten, war es uns an diesem Tag aber zu teuer.
Aktuelle Tickets und Touren findest du direkt auf der offiziellen Website: Arena-Touren und Kombi-Tickets.





Beim Spaziergang durch das Stadion trafen wir einen Familienvater. Er sah den Sohn meines Lebensgefährten im BVB-Trikot, knuffte ihn an und meinte: „Das ist der richtige Verein. Wer mag denn bitte die Bayern?“ Irritiert schauten wir ihn an. Er deutete unsere Blicke richtig und erklärte direkt: „Mein Sohn ist Bayern-Fan, deswegen sind wir hier. Ich weiß auch nicht, was da schiefgelaufen ist.“
Nach einer kurzen Unterhaltung in bestem Fußballisch trennten sich unsere Wege wieder.
Männer und Fußball. Vermutlich werde ich das nie verstehen.
Der Sohn meines Lebensgefährten schmunzelte noch eine ganze Weile.
Denn er hatte an diesem Tag noch etwas vor.
Er fühlte sich leicht verloren, umgeben von Logos, Farben und Fans des Erzrivalen.
Aber Wette war Wette, und er war fest entschlossen, sie durchzuziehen.
Seine Aufgabe: im BVB-Trikot in den FC-Bayern-Fanshop gehen und dort einen FC-Bayern-Fanartikel kaufen.
Nie im Leben hätten wir gedacht, dass er das wirklich macht. Aber:

Die Blicke der anderen Kunden: unbezahlbar.
Ausgesucht hatte er sich am Ende Kekse. Welche übrigens sehr lecker waren.
Der Blick vom Kassierer: bühnenreif.
Wette verdient gewonnen.
Übrigens war mein Sohn damals Bayern-München-Fan. Inzwischen mag er den BVB genauso. Insgesamt hat er es aber nicht so mit Fußball. Zu einem BVB-Spiel hatten wir ihn einige Monate vorher mitgenommen, begeistert war er davon eher nicht. Sein Lieblingsspieler ist Manuel Neuer. Meiner übrigens auch. Seine Leistungen in den Länderspielen waren phänomenal.
Mein Sohn wünschte sich ein Trikot von Neuer, das ich ihm dann auch kaufte. Jedes Kind durfte sich etwas aussuchen. Die beiden Jüngsten wollten Basecaps von Bayern, und meine Älteste kaufte sich lediglich ein paar Lollis. Den Rest vom Budget wollte sie lieber „für etwas Richtiges“ ausgeben.


Unser nächstes Ziel war eine kleine Strandbar am Chiemsee.
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Die Kinder redeten noch eine ganze Weile von dem Stopp an der Allianz-Arena.
Und von dem LKW-Fahrer, der zuvor verdutzt in unser Auto geschaut hatte, als er einen BVB-Fan und einen Bayern-Fan nebeneinander sitzen sah, und dann grinsend auf seinen Schalke-Wimpel im Führerhaus deutete.
Am Horizont sah man die Berge immer deutlicher. Erst lagen sie nur im Dunst, dann wurden sie mit jedem Kilometer klarer und die Urlaubsfreude stieg spürbar.
Zwischenstopp und kleine Kaffeepause am Chiemsee


Am Chiemsee hatte ich uns ein kleines Café direkt am Seeufer ausgesucht.
Eine kurze Kaffeepause mit einem Stück Kuchen für die Erwachsenen und Eis für die Kinder. Genau das Richtige nach so vielen Kilometern im Auto.
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Damals gab es coronabedingt keinen Service am Tisch. Innen war die Schlange lang, und wir kamen natürlich auch noch mit zehn Personen. Das klang erst einmal nach Geduldsprobe.
Am Ende klappte aber alles erstaunlich gut, und kurze Zeit später saßen wir draußen im Schatten mit Blick auf den See und genossen Kaffee, Kuchen und Eis.

Anschließend spazierten wir noch ein Stück am Ufer entlang und genossen Sonne und Ausblick. Es war herrlich. Direkt am Wasser ließ sich die Hitze deutlich besser aushalten.



Irgendwann war es Zeit für die Weiterfahrt. Auch wenn wir gern noch geblieben wären.
Denn es lag noch eine ordentliche Strecke vor uns, inklusive der Großglockner-Hochalpenstraße.

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Wir wählten den Weg durch Zell am See. Auch wenn unser Navi anderer Meinung war.


An dieser Stelle endete der heutige Beitrag.
Denn die Großglockner-Hochalpenstraße bekam natürlich einen eigenen Bericht. Eigentlich sogar mehr als einen, denn wir fuhren diese Panoramastraße mehrfach. Ein Traum.
Vielen Dank, dass ihr mitgereist seid.
Häufige Fragen zu unserem Zwischenstopp an der Allianz-Arena und am Chiemsee
Lohnt sich ein Zwischenstopp an der Allianz-Arena mit Kindern?
Ja, vor allem dann, wenn Fußballfans dabei sind oder ihr auf einer längeren Autofahrt einen spannenden Halt sucht. Schon von außen ist das Stadion beeindruckend, und rundherum gibt es genug zu sehen, ohne dass man dafür direkt eine komplette Tour buchen muss.
Kann man die Allianz-Arena spontan von innen besichtigen?
Das hängt vom jeweiligen Tag und vom aktuellen Angebot ab. Bei unserem Besuch war ein Blick ins Innere nur im Rahmen einer offiziellen Stadiontour möglich. Deshalb lohnt es sich, vorab auf der offiziellen Website nach aktuellen Touren und Preisen zu schauen.
Ist der Chiemsee ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Österreich?
Definitiv. Der Chiemsee eignet sich hervorragend für eine Pause auf dem Weg in Richtung Österreich. Ein kurzer Spaziergang am Wasser, Kaffee, Kuchen oder Eis und einmal tief durchatmen – genau das war für uns nach der langen Fahrt Gold wert.

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