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Monat: August 2017

Mit 3 Kindern zum Grand Canyon



Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

Heute fahren wir zum Grand Canyon

Noch völlig geflasht von den Eindrücken im Monument Valley machen wir uns kurz nach Mittags auf den Weg zum Grand Canyon.

Knapp 300 km liegen vor uns.

Bevor wir zu unserm heutigen Nachtquartier fahren, werden wir schon ein paar Aussichtspunkte im Grand Canyon besuchen, an denen wir ohnehin direkt vorbei fahren.

Der erste wird der Desert View Watchtower sein.

Also, einsteigen – los gehts!  :)

Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

 

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Und so sieht der Grand Canyon von weit oben aus:

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Die Fahrt vom Monument Valley zum Grand Canyon dauert eine Weile, daher gibt es zur Überbrückung mal ein paar Infos zum Grand Canyon:

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Der Grand Canyon ist eine ca 450 km lange Schlucht in Arizona. 350 km liegen innerhalb vom Grand Canyon Nationalpark. Der Colorado – River hat sich über Millionen von Jahren durch das Gestein vom Colorado – Plateau gegraben. Die Schlucht ist zwischen 6 und 30 km breit und an der tiefsten Stelle 1800 Meter tief.

Er zählt zu den großen Naturwundern der Erde. Jedes Jahr besuchen ihn um die 5 Millionen Menschen. Davon zieht es die meisten an den South Rim. Der South Rim liegt auf 2100 Meter ü.M., der Colorado fliesst im Schnitt auf 750 Meter ü.M.  Der gegenüberliegende North Rim liegt ca 300 Meter höher, ist weniger gut erschlossen und auf Grund der höheren Lage ist es am North Rim auch immer etwas kühler als am South Rim.
Die innere Schlucht heisst Inner Canyon.

Bereits seit 1880 reisen Touristen zum Grand Canyon, 1901 gab es die erste direkte Anbindung an das Eisenbahnnetz.

Der damalige US-Präsident Theodore Roosevelt hat sich seinerzeit oft in dem Gebiet aufgehalten, er erklärte das Gebiet im Januar 1908 zum National Monument. Im Februar 1919 wurde das Gebiet zum Nationalpark und stand ab dem Zeitpunkt unter besonderem Schutz. Der Grand Canyon Nationalpark ist 4950 km² groß.

1979 wurde der Grand Canyon zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

Der Grand Canyon selber ist erst ca 5-6 Millionen Jahre alt, das Einzugsgebiet vom Colorado River hat sich bereits vor 40 Millionen Jahren gebildet.
Durch die Erosionen wird eine vollständige Schichtenabfolge unseres Planeten sichtbar.

Durch die hohe Lage ist es im Grand Canyon Nationalpark im Winter sehr kühl. Von November bis März sinkt das Thermometer die meiste Zeit unter den Gefrierpunkt. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von -8°C, der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 29 °C, wobei es in der Schlucht immer deutlich wärmer ist als oben an den Rändern.
Am North Rim fällt im Winter regelmäßig Schnee, teilweise bis zu 5 Meter. Am South Rim schneit es nur selten.
Die Jahresniederschlagsmenge am North Rim liegt bei ca 700 mm / Jahr, am South Rim bei ca 380 mm/ Jahr.

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Grand Canyon South Rim:

Von Grand Canyon Village gibt es ein kostenloses Shuttle-System, da man die 11 km lange Strassen am West Rim Drive nicht selbst befahren darf. Die Shuttle-Schleifen verbinden alle Aussichtspunkte vom West-Rim-Drive miteinander, der westlichste, welcher angefahren wird, ist der Aussichtspunkt am “Hermits Rest”

Am South Rim kann man zusätzlich von Grand Canyon Village 42 km Richtung Osten entlang des Grand Canyon selber fahren und dabei auch verschiedenen Aussichtspunkte ansteuern. Es gibt an vielen Aussichtspunkten extra Parkplätze für Wohnmobile, welche aber leider oft durch Autos blockiert werden. Der östlichste Aussichtspunkt ist der “Desert View Watchtower” – Aussichtspunkt.

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Grand Canyon North Rim:

Wir waren nur am South Rim, daher gibts die Infos zum North Rim nur als Hinweis für euch, falls ihr selber einen Besuch dort plant.

Am Nordrand gibt es den Bright Angel Point. Vom “Point Imperial” bis zum “Cape Royal” führt eine 29 km lange Strasse entlang des Canyons. Der Cape Royal Aussichtspunkt ist der südlichste Aussichtspunkt vom North Rim, von dort sieht man auch den Steinbogen ‘Angels Window’. Im Winter ist diese Verbindungsstrasse meistens gesperrt.

Übrigens: Wenn man zu Fuß von Grand Canyon Village am South Rim zum Bright Angel Point am North Rim laufen möchte, muss man 34 km zurück legen. Ziemlich mittig gibt es einen Zeltplatz, dann kann man diese Tour auf 2 Tage aufteilen.
Möchte man mit dem Auto von Grand Canyon Village zum Bright Angel Point fahren, sind es jedoch 350 km, da es keine Brücke über den Grand Canyon gibt!

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Der Grand Canyon Skywalk:

Am westlichen Rand vom Grand Canyon (390 km von Grand Canyon Village entfernt)  gibt es den berühmten Skywalk. Wir waren nicht da, die Bewertungen im Netz sind sehr unterschiedlich. Fakt ist: Es ist relativ teuer, man läuft über einen Glasboden über den Canyon und man darf keine Fotos machen. Die Betreiber machen aber Fotos, welche man dann für teuer Geld kaufen kann. Die einen sagen, das sei reine Geldverschwendung, andere sagen, für dieses Kribbeln beim über-den-Glasboden-laufen lohnt sich das!

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Jetzt habt ihr schon ganz viele Infos zum Grand Canyon bekommen und wir nähern uns auch langsam unserem Ziel.

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Die ersten Schluchten tauchen auf.

Das sah schon spektakulär und vor allem vielversprechend aus!

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Und dann waren wir endlich da !!!!

Die Aufregung stieg !!!

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Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark
Für den Grand Canyon gilt der Nationalpark-Pass.

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Wir fuhren folgende Route und hielten bei ein paar Aussichtspunkten, bevor wir zum Campground fuhren.

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42 Kilometer vom Desert View Watchtower bis zum Mather Campground.

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Was hier so alles die Strasse kreuzen kann ……

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Wir fuhren direkt zum ersten Aussichtspunkt, dem Desert View Watchtower

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Der Desert View Watchtower wurde 1932 gebaut, er ist 21 Meter hoch.
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Er ist mit 2298 Meter ü.M. der höchste Punkt am South Rim und bietet einen tollen Blick auf die Schlucht und dem Colorado River.

Es sieht sonnig und dadurch warm aus, war aber sehr frisch …..

 

Von dort fuhren wir Richtung Grand Canyon Village und hielten bei mehreren Aussichtspunkten

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Hier die Impressionen von der Fahrt bis Grand Canyon Village:  Mit meinen 3 Kindern geht’s heute in den Grand Canyon Nationalpark

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Einfach nur WOW

 

Es gibt überall immer freundliche Touristen, welche sich dann gegenseitig fotografieren. Mein Selfiestick blieb daher (zum Glück ;) ) in der Tasche.

Ebenso gibt es aber auch immer wieder Touristen, die wie am Horseshoe Bend auch schon, sehr nahe an den Rand gehen, teilweise auch über die vorhandenen Abgrenzungen, um waghalsige Fotos von sich zu machen. Manchmal mochte man gar nicht hinsehen…. Da wird direkt an der Kante balanciert, auch hier teilweise wieder mit Kindern. Ein Papa hielt sein geschätz 3-4 – jähriges Kind nicht einmal fest …….
Es erschließt sich mir bis heute nicht, warum es Menschen gibt, die so leichtfertig mit ihrem Leben spielen, nur um ein tolles Foto von sich zu bekommen :(

Auch am Grand Canyon kommt es jedes Jahr zu Todesfällen durch leichtsinnige Touristen …….

Die Sonne senkte sich schon langsam

 

Wir parkten dann direkt am Anfang von Grand Canyon Village. Vom Mather Point aus liefen wir dann den kompletten Trail entlang bis zu den Lodges, wo die Shuttle abfuhren

Knapp 5 km liefen wir direkt am Grand Canyon entlang, immer wieder boten sich spektakuläre Ausblicke auf den Grand Canyon.

Jeder kennt Bilder vom Grand Canyon. Schon auf den Fotos kann man erahnen, dass es sehr eindrucksvoll sein müssen, was die Natur da geschaffen hat.  Steht man dann direkt oben an der Kante und blickt in den grand Canyon hinein, ist man von diesem Anblick einfach nur überwältigt. Selbst die Kinder waren für einen Moment sprachlos und schauten staunend in diese beeindruckende Schlucht.

Eine Besonderheit: An diesem Trail gibt es eine Art Timeline, denn man läuft durch die geologische Geschichte vom Grand Canyon. Von Punkt zu Punkt, von Jahrtausend zu Jahrtausend – und immer wieder gibt es Steine aus der jeweiligen Zeit. Man fühlt sich unendlich klein, wenn man einen Stein anfasst, der über 500 Millionen Jahre alt ist ……  Dazu gibt es Informationstafeln, welche alles Wissenswerte zu der jeweiligen Epoche erklären

Das ganze nennt sich “Trail of Time” und lohnt sich, auch wenn es viel zu laufen ist

Während wir den Trail entlang gingen, senkte sich mehr und mehr die Sonne und tauchte den Grand Canyon in ein schönes, warmes Licht

Man wird schon ein wenig ehrfürchtig, wenn man so einen Stein berührt

1.130 Millionen Jahre alt!!! So richtig zu erfassen ist das nicht ……

Nicht immer führte der Weg direkt an der Kante entlang

 

Es gibt keine Absperrungen, mit kleineren Kindern wäre ich diesen Trail definitiv nicht gegangen (oder hätte unsere Hände aneinander geklebt und getackert….)

Wir hatten eine kleine Regelung bei diesen Teilabschnitten direkt an der Kante, die hieß: Links laufen!

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Ohne Worte …..

Von den Lodges aus fuhren wir mit dem Shuttle zurück zum Parkplatz und von dort fuhren wir zum Campground.

Ich hatte schon vor Monaten einen Platz auf dem Mather Campground reserviert. Die Plätze auf dem toll gelegenen Wald-Campground sind mitunter sehr schnell ausgebucht und das war einer der ersten Campgrounds, welche ich reservierte. Kosten für die Nacht: Knapp 20 $
Die großzügigen Stellplätze liegen schön im Wald, haben Picknicktische und eine Feuerstelle,  jedoch gibt es keinen Wasser- und keinen Stromanschluss

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Link: https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/cg-sr.htm#CP_JUMP_1954262

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Unglaublich ….. wir hatten so einen langen Tag hinter uns. Gegen 7 Uhr sind die Kinder aufgestanden, wir haben eine spannende Tour mit einem Navajo durchs Monument Valley unternommen, sind knapp 300 Kilometer gefahren und dann noch knapp 5 Kilometer gelaufen – und die Kinder hatten immer noch gute Laune. Ich dagegen war doch ziemlich müde und freute mich auf einen ruhigen Abend auf dem Campground.

Der Bus fuhr die Stationen ab – und dann kreuzten tatsächlich 2 riesen große Hirsche (=Elk) gemütlich die Strasse und verschwanden im anliegenden Wäldchen.

Meine Kamera war schon eingepackt, bis ich sie bereit hatte, waren sie schon fast im Wald verschwunden.

Suchbild: Finde den Elk …..

Das sind schon majestätische Tiere!!!

Am Campground angekommen war mein Stellplatz ja bereits reserviert und Dank des Plans auch schnell gefunden.

Es war kühl geworden.

Nach dem Abendbrot habe ich noch ein Lagerfeuer gemacht und als Desert gab es wieder leckere Marshmallows.

Am späteren Abend haben wir noch eine Weile am Lagerfeuer gesessen, Lieder gesungen und den Tag ausklingen lassen.

Das Camper-Leben gefiel uns mehr und mehr. Ich vermisse es sogar …… Meinem Sohn fand den Urlaub im Wohnmobil sogar so toll, dass er ja nun auf ein eigenes Wohnmobil spart. Aktueller Stand seiner Spardose: 6,57 €. Letzte Woche wollte er sogar kein Eis, damit er das Geld in die Spardose stecken kann.

Als wir dann am warmen Lagerfeuer saßen, kam selbst bei den Kindern die Müdigkeit durch ……

Wir löschten das Lagerfeuer und kuschelten uns in unsere Betten.

Was für ein Tag, so viele Impressionen ….. so ganz konnte ich das alles noch nicht glauben. Was wir in den letzten 2 Wochen schon alles erlebt und gesehen haben.

Vor allem heute….. Die Tour im Monument Valley am Vormittag, der Grand Canyon am Nachmittag …… so ganz kann ich das alles nicht begreifen, es sind so viele tolle und unvergessliche Eindrücke …..  Und obwohl ich eigentlich sehr müde war, dauerte es etwas, bis ich einschlief

Gute Nacht zusammen!!!

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Guten Morgen vom Mather Campground!

Die Nacht war wieder sehr kalt, daher begann der Tag traditionell mit warm-kuscheln vor dem Heizlüfter.

Jetzt gibts ein paar Fotos von unserem Stellplatz, gestern Abend war es schon zu dunkel zum fotografieren

Wir hatten einen Stellplatz, wo man durchfahren konnte. Mittig sieht man den Picknicktisch, daneben ist die Feuerstelle.

Um uns herum viel Grün. Und direkt am Campground hielt auch der Shuttle-Bus.

So haben unsere Nachbarn gegenüber den Stellplatz verlassen….. Unmöglich ….. Fahren zum Grand Canyon, um dieses Wunder der Natur zu bestaunen und hinterlassen dann so eine Müllhalde…..

Ich hoffe, deren Stellplatznummer war auf sie registriert und sie haben dafür ihre Strafe bekommen …….

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Für uns ging es heute nochmals direkt zum Grand Canyon. Mit dem Shuttle wollten wir den West-Rim-Drive entlang fahren – bis zur Endhaltestelle Hermits Rest.

Hier gibt es einen Link zu der Infoseite der Shuttle-Busse mit allen aktuellen Infos und einer Karte zum downloaden:

https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/shuttle-buses.htm

Es war sehr frisch und die Sonne wollte sich auch nicht zeigen.

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Impressionen von unserer Tour entlang des West-Rim-Drive:

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HD-Video:

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Die verschiedenen Gesteinsschichten ließen sich sehr gut erkennen

Der Colorado – River schimmerte in einem tollen Türkis-Ton.

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Hermits Rest ist die letzte Haltestelle vom West-Rim-Shuttle-Drive  und auch der westlichste Punkt der Shuttle Touren vom Grand Canyon Village aus.

Beim Hermits Rest gibt es Toiletten, einen Souvenirshop und eine kleine Snackbar.

Wir kauften dort heissen Kakao, denn es war sehr frisch und wir wollten uns so von innen aufwärmen

In dem alten Gebäude befindet sich die Snackbar und der Souvenirshop

Heisser Kakao und eine unglaubliche Aussicht auf den Grand Canyon

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 ;)

Mit dem Shuttle ging es dann zurück zum Wohnmobil.

Während der Busfahrt bekamen wir noch ein paar Blicke auf den Grand Canyon

Tschüss Grand Canyon! Hoffentlich sehen wir uns irgendwann mal wieder !!!

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In dem Supermarkt kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten für die Fahrt heute ein – und dann ging es weiter auf unserer Rundreise.

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Übrigens: Im Supermarkt gibt es sehr “originelle” Mitbringsel vom Grand Canyon

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Nächstes Ziel: Flagstaff!

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USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 

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Monument Valley – Urlaub bei den Indianern (und in einer richtigen Filmkulisse!)



Monument Valley

Urlaub bei den Indianern (und in einer richtigen Filmkulisse!)

Das Monument Valley war ein absolutes MUSS in meiner Westküsten-Rundreise-Reiseroute, auch wenn das kilometertechnisch ein echter One-Way-Umweg war.

Warum? Die Landschaft kennt man aus so vielen Filmen und sie fasziniert mich.

Aus dem Grund wird dieser Beitrag auch wieder ein klein wenig foto-lastig :oops:

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Wo liegt das Monument Valley?

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Satelliten – Aufnahme:

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200 Kilometer ein Weg ….. 400 km hin und zurück. Alles nur wegen ein paar Felsen und Steintürme?!  JA !!!!!

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Ein Foto vorweg, denn auch wenn euch der Name vielleicht nichts sagt: Ich bin mir sicher, ihr kennt es:

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Das Monument Valley ist eine Ebene auf dem Colorado-Plateau. Das Colorado-Plateau oder auch Colorado-Hochebene genannt ist eine Fläche westlich von den Rocky Mountains. Der Colorado River und seine Nebenflüsse entwässern das Gebiet – daher hat das Colorado-Plateau seinen Namen.
Das Colorado – Plateau besteht aus mehreren Hochebenen und erstreckt sich über 4 Bundesstaaten – dem Südosten von Utah, dem Norden von Arizona sowie Teile von Colorado und New Mexiko.
Mit einer Fläche von über 335.000 qkm ist es fast so groß wie Deutschland!
Auch der Grand Canyon, der Bryce Canyon und der Antelope Canyon gehören zum Colorado Plateau, insgesamt beheimatet es acht Nationalparks sowie mehrere Orte (zB Flagstaff)

Die Ebene vom Monument Valley liegt auf ca 1900 Meter genau an der Grenze von Arizona und Utah.
Verwaltet wird das Monument Valley von den Navajos. Mit fast 300.000 Stammesangehörigen gehört der Stamm der Navajos zu den bevölkerungsreichsten Stamm in Nordamerika. Im Monument Valley leben ca 300 Navajos und pflegen dort die Traditionen. Dazu gehört zum Beispiel das Verwenden von einheimischen Pflanzen für sehr viele Dinge, u.a. auch als Medizin oder aber als Rohmaterial für Schuhe, Kleidung, Seife und Körbe.

Bekannt ist das Monument Valley für seine Tafelberge, welche bis zu 300 Meter hoch ragen. Niederschläge, Wind und die Temperaturunterschiede haben diese Landschaft geformt. Aufgrund des Eisenoxids, welches in den Gesteinsschichten enthalten ist, schimmern die Felsen rötlich. Die Tafelberge werden auch Buttes genannt.

Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet: Es gibt sehr viele verschiedene Pflanzen im Tal, im Frühjahr blühen viele davon in vielen verschiedenen Farben leuchtend bunt.

Die Landschaft vom  Monument Valley gehört zu den bekanntesten Wild-West-Kulissen.
Der Regisseur John Ford hat schon vor dem 2. Weltkrieg viele seiner Filme hier gedreht, u.a. Stage Coach mit John Wayne. Weitere bekannte Filme sind Easy Rider, Forrest Gump, Spiel mir das Lied vom Tod uvm.
Ebenfalls wurden viele Werbespots dort gedreht, zB für Zigaretten und Autos.

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Auch ein Teil von “Zurück in die Zukunft” wurde hier gedreht. Teil 3, als Doc durch eine Fehlfunktion seiner Zeitmaschine aus Versehen im Wilden Westen landet.
Habe ich schon geschrieben, dass wir – also die Kinder und ich – riesige Fans von “Zurück in die Zukunft” sind?
Und wieder einmal bedauerte ich es, dass wir nicht in Los Angeles in den Universal Studios waren, um uns den DeLorean und den Fluxkompensator anzusehen ……

So, nun wisst ihr schon einiges über das Monument Valley. Aber noch sind wir nicht da. Also ab ins Wohnmobil und los gehts.

Wir waren in Page im Antelope Canyon und sind gegen Mittag von dort Richtung Monument Valley gestartet. 200 km liegen nun vor uns.

200 km durch eine faszinierende Landschaft, deren Höhepunkt aber die Einfahrt ins Monument Valley ist.

Hier ein paar Fotos von der Fahrt von Page ins Monument Valley :

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Ich liebe diese Strassen, fast nur geradeaus durch diese weiten Landschaften

Wie eine Filmkulisse – ein tolles Gefühl, durch diese Landschaft zu fahren!

MV – Monument Valley

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Und dann hatte ich genau das Motiv vor meinen Augen, was ich mir mit Google Maps vorher schon überlegt hatte:
Die Buttes vom Monument Valley lagen direkt vor mir.
Wow! Das sah so toll aus, unbeschreiblich. Die Kinder waren auch ganz aufgeregt – sie hielten nach dem Kojote und dem Roadrunner Ausschau. “Meep Meep” hörte ich von hinten und ausgelassenes Lachen.
Ich verrate euch mal ein kleines Geheimnis: Mich hat dieser Anblick so gefesselt, dass ich die Strasse zweimal auf- und abgefahren bin – aber nicht weitersagen ;)

Wenn man direkt im Monument Valley übernachten möchte, hat man nicht ganz soviel Auswahl.

Am “The View” oder am “Goulding’s Lodge”kommt man kaum vorbei – aber die Aussicht, welche man von den beiden Unterkünften hat, ist absolut lohnenswert! Es gibt mehrere Campingplätze, beim The View Campground kann man vorab reservieren, bei den anderen beiden kann ich es nicht sicher sagen. Sie heissen Cottonwood Campground und Goulding’s Campground

Für ca 40 USD habe ich uns einen Stellplatz auf dem “The View” Campground reserviert.

Website: http://monumentvalleyview.com/campground/

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Lage:

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Google Maps

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Noch mehr mitten drin ist man nur auf dem Zeltplatz.

Der Campground vom The View ist eigentlich mehr ein einfacher Parkplatz. Es gibt keinen Strom- und keinen Wasseranschluss.
Die Wohnmobile stehen recht nah beieinander.
Neben jedem Stellplatz steht ein Picknicktisch.

Aber die Aussicht ist fantastisch!

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Ist das nicht toll?

Die Dame im Office hat meine Kamera gesehen und gefragt, welchen Stellplatz ich denn haben möchte, denn bei manchen ist die Sicht zu den Buttes etwas verdeckt. Ich solle doch mal eben gucken gehen und mir einen Stellplatz aussuchen.

Gesagt getan. Ich entschied mich für Stellplatz 20 oder 22, leider hab ich mir das nirgendwo notiert ……

Wir hatten nix anzuschliessen – nur parken und dann konnten wir schon losgehen.

Unser Weg führte uns vom Campground zum Hotel, dort gibt es eine Aussichts- Terasse und ein Restaurant.

Direkt am Campingplatz im Office gibt es übrigens einen Getränkeautomaten.

Wir konnten uns nicht satt sehen an diesem Panorama!

Links sieht man den West-Mitten Butte, mittig liegt etwas weiter hinten der East Mitten Butte und rechts ist der Merrick Butte. Sie sind ca 300 Meter hoch und liegen je 1-2 km auseinander.

Magisch ist dieser Anblick vor allem am Abend, wenn die untergehende Sonne die Buttes in ein leuchtendes rot-orange taucht oder am Morgen, wenn die Sonne zwischen den Buttes aufgeht.

Zum fotografieren ist es am Nachmittag am besten, denn dann hat man die Sonne im Rücken und die Vorderseiten von den Buttes liegen nicht im Schatten.

Im The View Hotel gibt es auch einen Souvenirshop. Wir hatten bis dato wirklich sehr sparsam gelebt und kaum Geld ausgegeben, daher durften sich die Kinder hier etwas aussuchen – und während die Kinder durch den Laden stöberten und sich einfach nicht entscheiden konnten, suchte ich mir den obligatorischen Kühlschrankmagneten und einen kleinen Traumfänger aus.
Die Kinder hatten sich immer noch nichts ausgesucht, aber zumindest etwas in die engere Auswahl genommen.  Inspiriert von dieser Wild-West-Umgebung sollten es entweder Cowboyhüte oder Cowboysterne sein, für meinen Sohn gab es sogar einen mit seinem Namen. Die Augen strahlten, als ich ihnen sagte, dass sie sich nicht entscheiden müssten, weil sie beides bekommen. “Dann sind wir richtige Cowgirls” rief meine Jüngste und mein Sohn fügte sofort ergänzend hinzu “Und ein Cowboy”.
Draussen gab es dann auch direkt auf den Wunsch der Kinder ein Foto-Shooting und es entstanden von jedem der Kinder schöne Einzel- Erinnerungsfotos.

Im Souvenirladen

Und draussen direkt ein Erinnerungsfoto

Der Hunger meldete sich und wir gingen in das Restaurant.

Dort wurden uns (die wie ich finde besten Plätze :) )  zugewiesen, ein Tisch direkt am Fenster mit fantastischem Panoramablick ins Monument Valley.

Da wurde das Essen schon fast zur Nebensache

Die Preise waren wirklich ok – dafür, dass das Restaurant hier sozusagen Monopolstellung geniesst.

Und lecker war es auch.

Wir schlenderten langsam zurück zum Wohnmobil und genossen von dort den Sonnenuntergang

Die Pferde der Navajos leben im ganzen MV – es war ein Gänsehautmoment, als sie vor dem Sonnenuntergang durch diese Landschaft galoppierten – leider hatte ich nicht schnell genug eine Kamera zur Hand

Die Kinder machten sich fertig ins Bett und erzählten sich gegenseitig ganz viele Gute Nacht Geschichten  – und ich setzte mich mit einem heissen Kakao einfach in die Fahrerkabine und genoss diesen Anblick, bis es zu dunkel wurde, um die Buttes richtig zu sehen…

Gute Nacht zusammen!  Morgen geht ganz früh der Wecker, denn der Sonnenaufgang im Monument Valley soll sehr schön sein

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Guten Morgääääähn …..

Ein Vorteil an diesem Stellplatz: Die Kinder konnten noch etwas schlafen, während ich mich warm anzog und direkt vor dem Wohnmobil Fotos vom Sonnenaufgang machte.

Es war kalt, richtig kalt ….. meine 3 Lagen aus Pullover – Jacke 1 und Jacke 2 wärmten kaum. Tagsüber Hitze und nachts Kälte, Wüstenklima ……

Aber das frieren wurde belohnt, hier mal ein paar der zahlreichen Fotos, die an diesem Morgen entstanden

Durchgefroren ging ich dann zurück ins Wohnmobil und stellte den Heizlüfter an. Davon wachten die Kinder auf und kurze Zeit später kuschelten wir wieder alle vor der Heizung. Das war inzwischen an vielen Morgen unser Standard-Ritual, nicht, weil es immer so kalt war, sondern weil das einfach mega gemütlich war

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Auf den heutigen Tag haben sich die Kinder und ich uns sehr gefreut:

Ich habe eine private Tour bei einem Navajo gebucht, er würde uns ‘sein’ Monument Valley zeigen.

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Gebucht habe ich die Tour hier:

http://www.monumentvalleytours.net/

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Der Treffpunkt war direkt vor dem View-Hotel.

Weil ich beim Campground auschecken musste, parkte ich den Camper auf dem Parkplatz vom The View Hotel.

Dort fanden wir auch direkt die Tour-Jeeps und ich sprach einen der Guides an.

Ich sagte meinen Namen, er schaute auf die Liste und dann zeigte er uns, zu welchem Jeep wir gehen sollten

Unser Wägelchen:

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Da wir alleine waren, hatten wir freie Platzwahl und wir entschieden uns für die hintere Bank.

Und dann ging es endlich los!!!  Nach allem, was bislang in diesem Urlaub schief lief, war ich so glücklich, dass wir diese Tour ohne Probleme antreten konnten. Unser Guide – ein echter Navajo – war sehr nett, er hat die ganze Zeit erklärt und die Tour war sehr kurzweilig und auch für die Kinder absolut lohnenswert, da der Guide mit vielen Bilder-Tafeln gearbeitet hat und Bilder sind Bilder, die versteht auch jemand, der noch nicht so gut englisch kann

Impressionen von unserer Tour:

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Viele Buttes erinnern an Gegenstände oder Formen – Unser Guide hielt an den entsprechenden Buttes an, erklärte einiges dazu und zeigte den Kindern die Bilder und deutete auf die jeweiligen Buttes

Da in der Mitte sitzt zum Beispiel der König auf dem Thron

Die Fahrt im offenen Wagen machte Spaß – und die Hüte konnte man zum Glück festschnüren ;)

Immer wieder sahen wir die im Monument Valley frei lebenden Pferde der Navajos

The Three Sisters

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Es gibt einen großen Vorteil einer geführten Tour gegenüber einer Tour auf eigene Faust: Man bekommt auch Gegenden zu sehen, die mal als ‘normaler Tourist’ nicht zu sehen bekommt, zum Beispiel ein Dorf mit den traditionellen Häusern der Navajos, was vor allem für die Kinder sehr interessant war.

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Die traditionellen Häuser heissen Hogans. Sie bestehen aus Lehm, Holz und Reisig und werden fensterlos gebaut. Der Eingang wird nach der aufgehenden Sonne ausgerichtet. Mittig im Hogan gibt es eine Vertiefung, hier befindet sich die Feuerstelle. Im Dach darüber ist ein Loch, wo der Rauch abziehen kann. Durch die Baumaterialien ist es im Hogan im Sommer angenehm kühl und im Winter mollig warm.
Geschlafen wurde rings um die Feuerstelle.
Starb ein Navajo, wurde auf der Rückseite vom Hogan ein Loch geschlagen, durch das der Verstorbene herausgetragen wurde. Das Haus wurde anschliessend samt Hab und Gut verbrannt und der Ort aus Furcht vor den Geistern des Toten gemieden.

Die modernen Häuser der Navajos sind achteckige Blockhütten mit einem Kuppeldach, aus welchem der Schornstein herausragt. Sie sind geräumiger, aber dennoch nach dem alten Stil der Hogans gebaut.

Unser Guide Benny erzählte uns, dass er damals mit seinen 5 Brüdern, seinen 5 Schwestern und seinen Eltern in so einem Hogan gelebt hat, also insgesamt 13 Personen. Ein Hogan war Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer in einem. Und das Badezimmer? – Das Badezimmer war die freie Natur!

Wir hatten etwas Zeit und konnten die verschiedenen Hogans erkunden

Blick ins innere

Das ist unser Guide Benny. Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn fotografieren und das Foto für meinen Blog nutzen darf.
Er hat die Tour sehr toll gestaltet und man spürte immer wieder, wie sehr er das Monument Valley liebte.

Nur die Kinder waren anfangs irritiert, erwarteten sie doch einen Indianer mit Feder-Kopfschmuck und Gesichtsbemalung – aber Benny trug Jeans, ein Basecap und nutze sogar ein Smartphone.
Er freute sich, dass die Kinder sich für die Geschichte und die Landschaft des Monument Valleys interessierten und immer wieder Fragen stellten.

In einem anderen Hogan zeigte uns eine Navajo-Frau einige der traditionellen Arbeiten. Auch sie habe ich selbstverständlich vor dem fotografieren gefragt und ihr auch ein kleines Trinkgeld als Dankeschön dagelassen.

In der kleinen Navajo-Siedlung gab es einige Tiere, dieser kleine Hund hatte es meinem Sohn besonders angetan und sie spielten eine Weile über den Platz. Am liebsten hätte er ihn mitgenommen, wenigstens für die Tour. Die Navajos sind sehr tierlieb, unser Guide hat 20 Pferde, welche sich frei im MV bewegen, Reiten kann er leider nicht mehr, aber die Liebe zu Pferden ist trotzdem geblieben.

Weiter ging unsere Tour

Eye of the Sun

Ein weiteres kleines Highlight, welche man nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen kann: Alte Höhlenmalereien …. oder besser gesagt: Petroglyphen.
Die indianischen Steinritzungen stellen Dickhornschafe dar.
Der Unterschied zwischen Höhlenmalereien und Petroglyphen ist, dass Höhlenmalereien aufgemalt sind, während Petroglyphen in den Stein graviert, geschabt oder gepickt werden und damit in den Untergrund eingetieft sind.

Es ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese Kunstwerke vor über 1000 Jahren angefertigt wurden.

Ear of the Wind.

Sieht gar nicht so riesig aus?! …..

Um die Dimensionen besser darzustellen, habe ich mal meine Tochter etwas die Düne hochlaufen lassen

Da erkennt man gut, wie riesig das ist!

Big Hogan. Wir haben uns ganz am Ende auf den Boden gelegt und nach oben geschaut. Benny erklärte uns alles und wir hörten gespannt zu.

Manche sagen, ‘The Three Sisters’ seien eigentlich ein ‘W’ wie welcome!

Der lange schmale ist der Totempfahl, daneben tanzen 3 Navajos einen traditionellen Tanz. Der Totempfahl ist 600 Ft hoch, aber nur 30 Ft breit und der ein oder andere kennt ihn vielleicht aus den Filmen mit Clint Eastwood.

So hoch stand im Winter das Wasser im Monument Valley

The Submurine – Das auftauchende U-Boot

Immer wieder sah man die Pferde auf den Wiesen

Sie haben das ganze Areal als ihre Wiese

Oben erkennt man ‘The Chief’ – Der Häuptling

Und hier schläft der Drache Fuchur

Das ist am John Fords – Point

Fehlt nur noch ein Cowboy mit seinem Pferd ….

….. wir hatten Glück, es fand grad ein Fotoshooting statt und als dies fertig war, stellte sich ein Navajo mit seinem Pferd auf dem Vorsprung und für ein paar Dollar konnte man Fotos machen, auf Wunsch auch von sich auf dem Pferd.

Wild West – Live. Um uns herum, überall, als befänden wir uns mitten in einem der bekannten Filme, welche hier gedreht wurden.

Meine Kamera glühte fast. Die Kinder durften sich jeder einmal mit ihren Cowboy-Outfits auf das Pferdchen setzten und es entstanden tolle Fotos inmitten der Wild-West-Landschaft

The North Window

The Thumb

Das war die letzte Station unserer 2 1/2 Stündigen Tour. Von dort ging es zurück zum Parkplatz des Hotels

Zum Schluss von der Tour sang unser Guide ein traditionelles Lied seines Stammes.

Es war sehr ergreifend, mit dem vielen Hintergrundwissen, welches wir durch ihn bekommen haben und begleitet durch den traditionellen Gesang von unserem Guide durch das Monument Valley zu fahren.

Ein toller Abschluss von einer unvergesslichen Tour!

Das Gebäude dort oben ist das The View – Hotel.

Fazit: Die Tour hat sich mehr als gelohnt, auch wenn sie doch einige Dollars kostet. Man bekommt so etliches gezeigt, was man vielleicht übersehen hätte, bekommt Wissenswertes der Geschichte der Navajos erzählt und vor allem sieht man auch viele Orte, welche man ohne Tour nicht zu Gesicht bekommen würde.

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Für uns gehts es nun zur nächsten Etappe:

Dem Grand Canyon!!!

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Bereits veröffentlichte Berichte unserer US-Westküsten-Tour:

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

 


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