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Südengland mit Baby: Portsmouth, Isle of Wight & Beachy Head

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Südengland mit Baby: Portsmouth, Southsea, Isle of Wight und Beachy Head

Südengland war unsere erste größere Reise mit Baby. Wir fuhren mit unserer damals sieben Monate alten Tochter über Calais und Dover nach Portsmouth und Southsea. Es war eine Reise mit Fähre, Reisepasskontrolle, Linksverkehr, Buggy, Hostel, viel Küste, vielen Kreisverkehren und diesem besonderen Gefühl, wenn man merkt: Reisen mit Baby geht. Nur eben anders.

Dieser Bericht gehört zu meinen ganz alten Reisegeschichten aus England. Genau deshalb bleibt er hier bewusst als persönlicher Rückblick stehen. Tipps und Erfahrungsberichte für eure erste Reise mit Baby findet ihr in meinem Beitrag Ellys 11: Die erste Reise mit Baby. Praktische Gedanken zum Fliegen mit Kindern habe ich später in meinen 11 Tipps zum Fliegen mit Kindern gesammelt.


Die Hinfahrt nach Südengland

An einem Sommermittwoch vor vielen Jahren ging es mittags los Richtung England.

Vor der Abreise musste ich für meine Tochter, damals 7 Monate alt, einen Reisepass ausstellen lassen, mit Foto vom Fotografen. Dieser wurde auch während unserer Reise, zusammen mit unseren Personalausweisen, an mehreren Stellen kontrolliert. Ein Grenzbeamter hat sich auch meine Tochter sehr genau angeschaut.

Einreise nach England heute

Damals reisten wir noch mit Reisepass für meine Tochter und Personalausweisen für uns Erwachsene. Nach dem Brexit, genauer seit dem 1. Oktober 2021, reicht der Personalausweis für deutsche Staatsangehörige bei touristischen Reisen ins Vereinigte Königreich in der Regel nicht mehr aus. Heute braucht jede reisende Person einen gültigen Reisepass. Zusätzlich kann für touristische Kurzaufenthalte eine elektronische Einreisegenehmigung, die ETA, erforderlich sein. Stand: Mai 2026.

Außerdem haben wir bereits in Deutschland unser Geld wechseln lassen.

Um 21:00 mussten wir am Hafen in Calais sein. Trotz ausreichend eingeplanter Fahrtzeit, doppelt so lange, als es der Routenplaner vorherberechnet hatte, waren wir dank etlicher Staus, zähfließendem Verkehr und Co viel zu spät am Hafen. 10 Minuten vorm Ablegen waren wir auf der Fähre.

Wir verlassen uns nicht mehr auf solche Angaben, planen dann auch schon mal lieber eine Zwischenübernachtung ein, als noch einmal so einen Stress bei der Anfahrt zu haben.

Und dort begann dann für uns der Urlaub.

Wir fanden eine Art Kindergarten. Dort waren schon andere Kids am Spielen. Wir setzten meine Tochter dazu und schauten ihr zu. Sie freundete sich mit einem spanischen Jungen an. Ich ging dann auf das Deck. Es war sehr windig, aber ich wollte mir das Ablegen bzw. Calais vom Meer aus ansehen. Und den Sonnenuntergang auf dem Meer.

Im Hafen von Calais


Hafen von Calais vor der Überfahrt nach England

Als wir anlegten und vom Schiff fuhren, merkten wir noch nichts vom Linksverkehr. Es gab erst einmal nur diese eine Richtung, und dann wurde man auf die Hauptstraße geführt, welche aber baulich von der Gegenfahrbahn getrennt war. Für die ersten Kilometer zum Eingewöhnen. Die Straßenbeläge bzw. die Fahrbahnbegrenzungen waren in verschiedenen Farben beleuchtet.

Spät in der Nacht kamen wir in Portsmouth an und fuhren zuerst zu unserem Freund.

Wir quatschten noch eine Weile, immerhin haben wir uns lange nicht gesehen.

Unser Hostel in Portsmouth

PORTSMOUTH AND SOUTHSEA BACKPACKERS LODGE HOSTEL

Edit: Das Hostel wurde im Juni 2014 geschlossen und ist nicht mehr buchbar.

Portsmouth und Southsea

Von unserem Hotel konnten wir eines der Wahrzeichen von Portsmouth sehen, den Spinnaker Tower.


Blick in Portsmouth mit dem Spinnaker Tower im Hintergrund

Portsmouth mit Blick Richtung Spinnaker Tower

Spaziergang durch Portsmouth


Straße in Portsmouth bei einem Spaziergang durch Southsea

Häuser und Straße in Portsmouth

Typische Reihenhäuser in Portsmouth

Die typischen Reihenhäuser


Straßenszene in Portsmouth mit Reihenhäusern

Wohnstraße in Portsmouth und Southsea

Kleiner Park am Meer in Portsmouth und Southsea

Dieser kleine schöne Park ist direkt am Meer und in der Nähe unseres Hotels. Wir waren öfter dort, weil man dort schön spazieren gehen konnte.


Park und Promenade in Portsmouth am Meer

Spaziergang durch Portsmouth nahe der Küste

Blick auf Gebäude und Straße in Portsmouth

Straßenszene in Portsmouth während des Spaziergangs

Der Spinnaker Tower in Portsmouth

Der Spinnaker Tower ist ein 170 m hoher Aussichtsturm im Hafen von Portsmouth. Er steht bei Gunwharf Quays und gehört zu den markantesten Wahrzeichen der Stadt. Von den Aussichtsplattformen blickt man über Portsmouth, den Hafen, den Solent und bei klarer Sicht bis zur Isle of Wight.

Auf der unteren Aussichtsplattform gibt es einen Glasboden. Man steht dort ungefähr 100 m über dem Boden und schaut direkt unter die eigenen Füße. Für die Öffentlichkeit ist der Spinnaker Tower seit Oktober 2005 zugänglich.

Spinnaker Tower: Öffnungszeiten und Eintritt

Der Spinnaker Tower ist laut offizieller Seite im Mai 2026 je nach Tag meistens von 10:00 Uhr oder 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 Uhr. Die regulären Online-Preise lagen bei meiner Prüfung bei 14,50 £ für Erwachsene und 10,50 £ für Kinder von 3 bis 15 Jahren. Vor Ort bzw. ohne Online-Rabatt wurden 19,50 £ für Erwachsene und 15,50 £ für Kinder angezeigt. Da Öffnungszeiten und Preise je nach Datum, Ticketart und Aktion wechseln können, prüft die aktuellen Angaben vor eurem Besuch direkt auf der offiziellen Seite: Öffnungszeiten Spinnaker Tower und Tickets & Preise Spinnaker Tower. Stand: Mai 2026.


Spinnaker Tower in Portsmouth von unten fotografiert

Blick auf den Spinnaker Tower in Portsmouth

Aussicht vom Spinnaker Tower über Portsmouth

Hafenblick in Portsmouth vom Spinnaker Tower

Blick über Portsmouth und den Hafen

Aussichtsplattform am Spinnaker Tower in Portsmouth

Glasboden im Spinnaker Tower in Portsmouth

Promenade und Hafenbereich am Spinnaker Tower in Portsmouth

Am Spinnaker Tower ist eine schöne Promenade mit Cafés, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten.


Promenade am Hafen von Portsmouth

Hafenpromenade in Portsmouth mit Geschäften und Restaurants

Blick auf den Hafenbereich in Portsmouth

Royal Garrison Church

Die Royal Garrison Church gehörte ursprünglich zum Domus Dei, einem um 1210 bis 1214 gegründeten Hospital für Arme, Kranke und Reisende. Später wurde das Gebäude militärisch genutzt und diente schließlich als Garnisonskirche von Portsmouth. Bei einem Luftangriff im Jahr 1941 wurde die Kirche schwer beschädigt. Erhalten blieb unter anderem der Chorbereich, während der offene, ruinöse Charakter heute sehr eindrücklich zeigt, wie stark Portsmouth im Zweiten Weltkrieg getroffen wurde.

Kirchenruinen auf Reisen

Ich mag sakrale Bauten generell sehr. Bei solchen Ruinen wünsche ich mir immer, dass Steine reden könnten, um die Geschichte zu erzählen. Später begegneten uns solche Orte auf mehreren Reisen wieder: Auf der schwedischen Insel Visingsö sahen wir die Ruine von Visingsborg, einer ehemaligen Schlossanlage aus der Zeit der mächtigen Brahe-Familie am Vätternsee. In der Bretagne standen wir an der Pointe Saint-Mathieu zwischen Leuchtturm, Atlantikwind und den Ruinen einer alten Abtei. Und mitten in Lissabon besuchten wir das Convento do Carmo, eine frühere Klosteranlage des Karmeliter-Ordens, die beim schweren Erdbeben von 1755 zerstört wurde.


Royal Garrison Church in Portsmouth

Innenbereich der Royal Garrison Church in Portsmouth

Spaziergang am Abend in Portsmouth


Abendstimmung am Meer in Portsmouth

Abendlicher Spaziergang an der Küste von Portsmouth

Promenade in Portsmouth am Abend

Seebrücke von Portsmouth am Abend

Die Seebrücke von Portsmouth


Blick von Portsmouth zur Isle of Wight

Blick zur Isle of Wight


Küste und Meer bei Portsmouth

Abendlicher Küstenweg in Portsmouth

Straßen und Häuser in Portsmouth am Abend

Kreisverkehr in England mit Linksverkehr

Andersherum in den Kreisverkehr.


Straßenverkehr in Portsmouth mit englischem Kreisverkehr

Straße in Portsmouth am Abend

Küstenbereich von Portsmouth bei einem Abendspaziergang

Abendlicher Blick auf Portsmouth und Southsea

Gebäude in Portsmouth am Abend

Straße und Häuser in Southsea

Küstenpromenade in Portsmouth und Southsea

D-Day Museum bei Southsea

Hier gingen wir am D-Day Museum entlang.

Das D-Day Museum ist in der Nähe vom Southsea Castle gelegen. Es wurde 1984 geöffnet, um des 40. Jahrestags zu gedenken.


D-Day Museum in Southsea bei Portsmouth

Außenbereich des D-Day Museums in Southsea

Museumsgelände in Southsea nahe dem D-Day Museum

Küste und Museumsgelände in Southsea

Southsea Castle und Umgebung am Meer

Mit dem Hovercraft zur Isle of Wight

Samstag: Mit dem Hovercraft zur Isle of Wight.

Die Isle of Wight ist eine der Südküste Englands vorgelagerte Insel, gegenüber der Stadt Southampton gelegen. Sie ist rund 35 km lang und bis zu etwa 20 km breit. Auf einer Fläche von 381 km² leben rund 138.400 Menschen, Stand 2004. Früher gehörte die Insel zur Grafschaft Hampshire, aber seit 1974 ist sie eigenständig. Hauptstadt ist Newport.

Zu Fuß zum Hafen.


Weg zum Hovercraft-Hafen in Portsmouth zur Isle of Wight

Dort kauften wir die Tickets, 17 £ pro Person, und dann konnten wir schon bald einchecken.


Hovercraft nach Ryde auf der Isle of Wight

Einsteigen. Der Buggy kam in eine Kiste außerhalb der Kabine.


Einsteigen in das Hovercraft zur Isle of Wight

Man saß dann wie im Flugzeug. Unsere Tochter kam zu uns auf den Schoß.

Der Start war das Beste: Man spürte, wie das Kissen aufgepumpt wurde. Nicht seitengleich ging es dann ziemlich in die Höhe, und dann schien man über den Boden zu schweben. Das Hovercraft machte eine 180°-Wendung; recht schnell, wie ich fand. Als wir dann vom Land aufs Wasser schwebten, gab es ein kurzes Ruckeln.

Da es morgens sehr windig war, fühlte sich die Fahrt an, wie mit einem tiefergelegten Auto über eine Buckelpiste zu fahren. Mein Rücken hat mir die Hinfahrt erst gegen Mittag endlich verziehen.


Ankunft in Ryde auf der Isle of Wight

Ankunft in Ryde


Blick von der Isle of Wight zurück nach Portsmouth

Blick nach Portsmouth

Eigentlich wollten wir noch zum Osborne House, aber das war uns dann doch zu teuer. Knapp 10 £ wollten die pro Person, exklusiv Eintritt für den Park.

Trotzdem Wikipedia-Infos zum Osborne House: Im Norden der Isle of Wight in East Cowes liegt das Osborne House, der ehemalige Landsitz von Queen Victoria von England, auf dem sie am 22. Januar 1901 in den Armen ihres Enkels Kaiser Wilhelm II., genannt „Kaiser Bill“, starb. Sie kaufte 1845 das Haus als private Rückzugsstätte für sich und ihre Familie. Sie ließ das Schloss umfangreich im italienischen Stil umbauen und erweitern. Zum Haus gehören neben mehreren hundert Hektar Land noch einige weitere Häuser wie das Bladon Manor. Im weitläufigen Park wurde als Spielhaus für die Kinder ein Schweizer Berghaus, das Swiss Cottage, gebaut. Ihr Thronfolger King Eduard VII. hatte nach dem Tod seiner Mutter keine sinnvolle Verwendung mehr für das Anwesen. Er schenkte es 1903 der britischen Nation. Es ist seither als Museum für jedermann zugänglich und befindet sich in einem weitgehend originalen Zustand.

Alum Bay und The Needles auf der Isle of Wight

Mein persönliches Traumziel der Insel hieß Alum Bay und The Needles.

Und weil die Männer keinen Gegenvorschlag machten, fuhren wir mit dem Bus an die Westspitze der Insel. Die Alum Bay ist eine Bucht im äußersten Westen der Isle of Wight. Bekannt ist die Alum Bay für ihre Klippen aus farbigen Sandsteinschichten, die senkrecht zum Meer hinabfallen. Von rot über braun bis hin zu schwarz gibt es dort alle Farben zu finden.

Von der Alum Bay aus kann man The Needles per Schiff besichtigen. Oberhalb der Alum Bay befindet sich ein kleiner Rummelplatz mit kleinen Karussells und Souvenirläden für Touristen. Ein besonderes Souvenir der Alum Bay sind diese verschiedenen Sandschichten, die man zusammen gepackt in kleinen Gläsern kaufen kann. Von den Klippen führt außerdem ein Sessellift zum Meer hinunter. An dem ca. 5 m breiten Strand ist das Baden fast nicht möglich.

Da wir unsere Tochter im Sessellift nicht mitnehmen konnten oder wollten, man ist nur durch einen Bügel gesichert, beschlossen die Männer, oben zu bleiben und ich fuhr runter zur Alum Bay.


Alum Bay auf der Isle of Wight mit Blick zur Küste

Bilder von unterwegs auf der Isle of Wight

Wie bereits geschrieben: Die Bilder geben das nicht wieder.

Als wir viele Jahre später den Pacific Highway No. 1 in Kalifornien fuhren, erinnerte mich diese Strecke sofort an unsere Fahrt über die Isle of Wight. Dieses Gefühl, auf einer Straße unterwegs zu sein, während links oder rechts immer wieder Wasser, Küste und weite Ausblicke auftauchen, hatte ich hier in Südengland zum ersten Mal so bewusst.

Weitere schöne Strecken am Wasser findet ihr in meinen Berichten über den 17-Mile Drive bei Monterey und die Straße über die Florida Keys, bei der man an vielen Stellen rechts und links das Meer hat.


Straße auf der Isle of Wight mit Blick in die Landschaft

Küstenstraße auf der Isle of Wight

Landschaft auf der Isle of Wight während der Busfahrt

Fahrt über die Isle of Wight mit Blick auf die Landschaft

Küstenlandschaft auf der Isle of Wight

Schöne Aussicht auf der Isle of Wight

So schön.


Landschaft und Straße auf der Isle of Wight

Küste der Isle of Wight mit Blick aufs Meer

Unterwegs auf der Isle of Wight Richtung Alum Bay

Bunte Felsen der Alum Bay auf der Isle of Wight

Die bunten Felsen der Alum Bay


Farbige Sandsteinfelsen an der Alum Bay

Blick auf The Needles auf der Isle of Wight

The Needles und Leuchtturm an der Spitze der Isle of Wight

Blick von oben auf The Needles und den Leuchtturm an der Spitze


Klippen und Meer bei The Needles auf der Isle of Wight

Blick auf die Alum Bay und die farbigen Klippen

The Needles auf der Isle of Wight mit Meerblick

Aussichtspunkt bei The Needles auf der Isle of Wight

Carisbrooke Castle auf der Isle of Wight

Wir besuchten das Carisbrooke Castle, nach einem mühseligen Aufstieg.

Normannischer Ursprung, erbaut im 11. Jahrhundert, Sitz des Inselgouverneurs, Aufenthaltsort von Charles I. ab 1647. Hier wurde König Charles I. eingekerkert, bevor er ebenfalls enthauptet wurde.


Carisbrooke Castle auf der Isle of Wight

Mauern von Carisbrooke Castle auf der Isle of Wight

Blick von Carisbrooke Castle über die Isle of Wight

Innenbereich und Mauern von Carisbrooke Castle

Panoramablick von der Isle of Wight bei Carisbrooke Castle

Aussicht auf der Isle of Wight bei Carisbrooke Castle

Abreise entlang der Südküste

Heute hieß es nach ein paar wundervollen Tagen Abschied nehmen von England.

Am frühen Morgen fuhren wir in Portsmouth los.

Da unsere Fähre erst um 18 Uhr in Dover ablegte, fuhren wir statt der Autobahn vom Hinweg dieses Mal die Südküste entlang. Von den Straßen her war das nicht so schwer, aber die vielen, vielen, vielen Kreisverkehre auf diesem Weg. Die Orte sind wirklich toll, und immer wieder hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Küste. Ein Etappenziel für heute hatten wir aber noch: Eastbourne und Beachy Head.

Nach vielen ungezählten Kreisverkehren und einer Straßensperrung wegen irgendeinem Volksfest erreichten wir den Ort; fuhren aber nur durch, denn unser Ziel war ja Beachy Head. Was wir beim Durchfahren des Ortes gesehen haben, war absolut traumhaft. Feiner weißer Strand, türkis-blaues Meer, palmengesäumte Promenade. Kaum zu glauben, dass wir wirklich in England sind.

Beachy Head bei Eastbourne

Beachy Head ist eine Landspitze an der englischen Südküste in der Nähe der Stadt Eastbourne in East Sussex. Der Kreidefelsen, der zu dem als South Downs bezeichneten Höhenzug gehört, ist der höchste seiner Art in Großbritannien; er erhebt sich 162 m über den Meeresspiegel. Ihm schließen sich die Seven Sisters genannten sieben weiteren Kreideklippen an.

Die gute Sichtbarkeit von Beachy Head von der Meerseite hat ihn zu einer Landmarke für Schiffe auf dem Ärmelkanal gemacht. Gleichzeitig stellte der Felsen eine Gefahr für die Schifffahrt dar. 1831 wurde der erste Leuchtturm am Rande des Kliffs errichtet, das sogenannte Belle Tout Lighthouse. Er musste wegen der Erosion des Felsens 1999 etwa 17 m landeinwärts versetzt werden. Die Funktion des Belle Tout Lighthouse wurde von einem neueren Leuchtturm übernommen, der zu Füßen des Beachy Head im Meer errichtet wurde.

Nachdem unser Auto die Höhe erklommen hatte, fuhren wir auf den Parkplatz am Beachy Head. Es war so heiß an dem Tag, dass wir keine Lust hatten, viel zu laufen. Also blieben wir bei dem Standard: einmal Aussichtspunkt Beachy Head und zurück.

Wir liefen zu den Kreideklippen an der Küste. Mit einer Höhe von 162 Metern sind die senkrecht abfallenden Klippen, wie bereits geschrieben, die höchsten Englands. Der rot-weiße Leuchtturm wirkt mit seinen 77 Metern sehr klein.

Kreidefelsen in Europa

Einige Jahre später, inzwischen mit zwei Kindern mehr, standen wir wieder an Kreidefelsen, dieses Mal an der französischen Küste bei Étretat. Und auch Dänemark hat mit seinen weißen Klippen malerische Kreidefelsen, die ich in meinem Bericht über die Heimfahrt von Schweden über Malmö und Trelleborg zeige.


Beachy Head mit Kreideklippen und Leuchtturm an der englischen Südküste

Kreidefelsen am Beachy Head bei Eastbourne

Blick über die Kreideklippen von Beachy Head

Leuchtturm unterhalb der Kreideklippen von Beachy Head

Aussicht auf das Meer am Beachy Head in Südengland

Küste bei Beachy Head mit weißen Kreidefelsen

Letzter Blick auf die Küste bei Beachy Head

Es war eine schöne Zeit in Portsmouth.

Tschüss Südengland

Tschüss Dover, tschüss Südengland.


Abschied von Dover und Südengland

Hallo Frankreich.


Ankunft in Frankreich nach der Rückfahrt aus England

Rückfahrt von England nach Frankreich über den Ärmelkanal

Fähre zwischen Frankreich und England bei unserer Südengland-Reise

Mehr Reiseberichte aus Europa

Weitere Reiseberichte aus Europa findet ihr auf meiner großen Übersicht:
Europa-Reiseberichte auf Elly unterwegs.

Wenn ihr mit Baby oder Kindern reist, passen außerdem meine Beiträge
Ellys 11: Die erste Reise mit Baby und
11 Tipps zum Fliegen mit Kindern.

 

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