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Kategorie: Australien-Anreise

  • Stopover: Ein Nachmittag in Bangkok

    Stopover: Ein Nachmittag in Bangkok

    Stopover in Bangkok – Ein Nachmittag zwischen Tempel und Tropenhitze

     

    Stopover in Bangkok – Ein Nachmittag zwischen Tempel und Tropenhitze

    Bye bye Frankfurt. Bye bye Deutschland. Unser Abenteuer Australien startet jetzt!

    Unser Reiseteam: Meine drei Teenager (15, 15, 18) und ich.
    Reisezeit: Juli / August 2025
    Route: Frankfurt – Bangkok – Sydney und nach 3 Wochen Australien über Seoul bis zurück nach Frankfurt.

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    Der Flug nach Australien

    Für den Hinflug nach Australien haben wir Thai Airways gebucht. Eigentlich hätten wir lieber Singapore Airlines genommen, um noch einmal Singapurs Supertree-Musikshow und die Laser-Wasser-Show am Marina Bay Sands zu sehen, aber das war zu teuer. Thai Airways war eine gute Alternative, und der Flug hielt, was wir uns erhofft hatten: angenehm, komfortabel und gut organisiert.

    Die Beinfreiheit war für mich mit 1,64 m mehr als ausreichend, trotzdem fand ich es gut, dass ich 25 Kilo leichter war als bei meinem letzten Flug nach Sizilien.

     

    Kurz nach dem Start wurde die erste Mahlzeit serviert: Nudeln oder Reis, frische Brötchen, ein Stück Kuchen, Dessert und Getränke nach Wahl. Alles schmeckte überraschend gut für Flugzeugessen. Das einzige, was immer wieder eine Herausforderungist: das Manövrieren mit den vielen kleinen Döschen, Tellerchen, Besteck usw auf dem kleinen Tisch.

    Meine älteste Tochter probierte mutig das Wasabi-Ding für uns alle: „Uaaaa, iff daff farf!“ – also nichts für uns. Danke Nina fürs aufopfern!

     

    Nach dem Essen wurde die Kabine abgedunkelt, wir kuschelten uns in Decken, Nackenkissen und Schlafbrillen und dösten im typischen Halbschlaf dahin.

    Irgendwann wurden wir wieder geweckt. In der Kabine wurde es wieder hell und der Flieger erwachte aus dem Dämmerschlaf.
    Es gab Frühstück: Obstsalat, Croissant mit Erdbeermarmelade (ich liebe Erdbeermarmelade!), Würstchen, Omelett mit Käse, Kartoffeln, Spinat, Joghurt und Getränke. Sieht vielleicht nicht spektakulär aus, schmeckte aber wirklich lecker.


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    Ich habe mal ein Liste* zusammengestellt mit Gatgets für Langstreckenflüge oder lange Autofahrten, auch mit Kindern. 

    Liste: Hilfreiche Gadgets fürs lange-unterwegs-sein *


    Und wer sich fragt, was Teenager für so eine lange Reise brauchen: 

    Nackenhörnchen, Decke, Kopfhörer, Powerbank und Handy & Tablet. Das reicht. 

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    Ankunft in Bangkok

    Kurz vor der Landung auf Bangkok schaute ich neugierig aus dem Fenster.

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    Thailand stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste, doch bisher hatte der Vater meiner Kinder einen Urlaub hier nie genehmigt. Umso größer war die Freude, dass er nun tatsächlich einen Stopover in Bangkok erlaubt hat. Eigentlich wollte ich während des Stopovers in ein Hotel, ein paar Stunden schlafen. Die Teenager hingegen wollten unbedingt etwas von Bangkok sehen. Ich hatte ihnen vor der Reise gesagt, dass wir das flexibel entscheiden würden – und siehe da, Neugier siegte über Müdigkeit.

    Sollten wir wirklich in die Stadt?

    Die zehn Stunden Zwischenstopp – einfach im klimatisierten Terminal verbringen, oder in die Stadt fahren? Wir waren müde, aber neugierig, also entschieden wir: Ja, wir wagen es.

    Die Immigration verlief zügig. Ich hatte alle Unterlagen vorbereitet, den QR-Code parat, und wir mussten die Pässe scannen lassen, Fingerabdrücke abgeben, ein Foto machen – und schon waren wir offiziell in Thailand. Mein Sohn zückte sofort sein Handy und öffnete seine Länder-App: Thailand war Land Nummer 28 für ihn.

    Unser Gepäck wurde bis Sydney durchgecheckt, also konnten wir direkt zur großen Terminal-Halle. Dort entdeckte ich einen kleinen Schalter für Stadttouren. Wir fragten spontan nach und bekamen eine Tour angeboten. 


    Die Tour kostete 7800 Baht, also rund 200 Euro. Dafür bekamen wir nicht nur einen Fahrer mit klimatisiertem Auto, sondern einen Guide. Unser Guide für diesen Nachmittag hieß Lilli, die uns voller Begeisterung durch den Nachmittag führte. Sie erzählte uns alles Wissenswerte über die Tempelanlagen und gab uns viele spannende Einblicke in die Geschichte Bangkoks.
    Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, nur einen Fahrer zu buchen. Dieser hätte uns an einem Punkt abgesetzt und woanders wieder eingesammelt.
    Aber wie gesagt – ich wollte die risikofreiste und auch informativste Variante. 

     

     

    Willkommen im Dampfkochtopf

    „Okay, jetzt kommt die Tropenhitzeklatsche“, warnte ich meine Teenager, als wir die Glastüren hinter uns öffneten. Und ja – sie sollte Recht behalten: Schon nach wenigen Schritten waren unsere Jeans klamm, die Luft schwer, feucht und drückend. Wir waren froh, dass Lilli ein klimatisiertes Auto hatte.

    Die Durchschnittstemperatur Bangkoks im Juli liegt nachts bei etwa 25 °C, tagsüber zwischen 30 °C und 35 °C bei 75–80 % Luftfeuchtigkeit. Ein tropischer Dampfkochtopf.

    Bangkok und Siam – ein freies Land

    Die Autos drängten sich hupend durch das Verkehrschaos. Roller und Motorräder schlängelten sich zwischen uns hindurch, überholten, wo es ging. Bangkok wanderte direkt in meine Top-3-Liste der Städte, in denen ich niemals selbst Auto fahren möchte.

    Aber die Fahrt war lehrreich: Schon auf den ersten Kilometern sahen wir Tempel und Porträts der Könige überall – an Plakatwänden, Laternenmasten, über den Straßen. Diese allgegenwärtigen Bilder zeigen die tiefe Verehrung für die Monarchie, die in Thailand als Symbol für Einheit, Stabilität und nationale Identität gilt.

     

    Lilli erzählte uns viel über die Geschichte Thailands: Früher hieß das Land Siam. Der Name Thailand leitet sich von „Thai“ ab, was „frei“ bedeutet – passend für das einzige Land in Südostasien, das nie kolonialisiert wurde. Bangkok, auf Thailändisch Krung Thep, ist mit rund 5,7 Millionen Einwohnern die größte Stadt, das ganze Land zählt etwa 71,8 Millionen Menschen.

    Im 19. Jahrhundert erkannte König Mongkut (Rama IV.), dass Reformen nötig waren, um das Land vor kolonialer Herrschaft zu schützen. Er schloss Handelsverträge mit europäischen Mächten und leitete umfassende Reformen ein.

    1939 änderte der Premierminister den offiziellen Landesnamen von Siam in „Prathet Thai“ – „Land der Freien“.

    Die Teenager hörten aufmerksam zu, und genau in solchen Momenten merke ich immer wieder: Geschichte vor Ort zu erleben, mitten an den Orten, an denen sie geschah, bleibt viel tiefer im Gedächtnis als jeder Unterricht.

    Der Große Königspalast – Thailands Herzstück

    Die erste Tempelanlage unserer Tour war der Große Königspalast. Errichtet 1782 von König Rama I., diente er über 150 Jahre als Residenz der Könige, Regierungssitz und Zeremonialzentrum. Noch heute finden hier Hochzeiten, königliche Rituale und Staatsbesuche statt.

    Die Anlage ist riesig: Über 200.000 Quadratmeter mit Innenhöfen, prunkvollen Hallen, Pavillons, Schreinen und Gärten.

    Wir gingen durch das große Eingangstor und betraten die Tempelanlage. Augenblicklich verschlug es uns die Sprache. Die Farben, die Mosaike, die verzweigten Dächer – alles war so überwältigend, dass wir zuerst einfach nur stehenblieben.

     

    Lilli ließ das erst einmal alles auf uns wirken.

    Aber dann begann sie unsere Tour durch die Tempelanlage.

     

    Lage vom großen Königspalast

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    Weitere Informationen

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    Jedes Gebäude erzählt eine eigene Geschichte.

    Der Chakri Maha Prasat-Thronsaal wurde 1876 von König Rama V. als Residenz und Empfangshalle für Staatsgäste erbaut, heute dient er zeremoniellen Anlässen. 

     

     

    Als nächstes gingen wir zum Ho Phra Ghandhararat, einem prachtvollen Pavillon, den König Rama IV. errichten ließ, um eine bronzene Buddhastatue zu beherbergen. Ich konnte kaum glauben, wie detailreich alles gearbeitet war – jede Figur, jede Verzierung schien eine eigene Geschichte zu erzählen.

    Danach führte Lilli uns zum Königlichen Pantheon Prasad Phra Thepbidon, wo der Smaragd-Buddha ursprünglich aufgestellt werden sollte. Die Kinder und ich waren gleichermaßen fasziniert von den leuchtenden Mosaiken an den Wänden und der Kunstfertigkeit der Handwerker.

    Letztendlich war diese Halle dann doch dem Smaragd-Buddha nicht würdig und es wurde eine neue Halle errichtet. 


    Vor dem Palast sieht man zwei goldene Chedis.: der südliche war Rama I. gewidmet, seinem Vater, der nördliche seiner Mutter. Soviel Gold, ich war tatsächlich ein wenig sprachlos und folgte Lilli durch die Anlage.

    Viele Pavillons sind mit Mosaiken, vergoldeten Statuen und Figuren aus dem Ramakien geschmückt – dem thailändischen Epos, in dem Prinz Rama seine Frau Sida aus den Fängen des zehnköpfigen Dämonenkönigs Thosakan befreit, unterstützt von Affen-Armeen unter Führung des Generals Hanuman.

    Dann kamen die Yaksha-Riesen, die mit ihren dämonischen Gesichtern und riesigen Waffen die heiligen Hallen bewachten.

    Insgesamt sechs Paare von Asura- oder Riesenstatuen stehen auf dem Tempelgelände mit dem Rücken zu den Toren und fungieren als Wächter des Smaragd-Buddha.

     

    Das weiße Gebäude ist die Phra Vihara Yod-Kapelle. Sie wurde von Rama III. als Ersatz für ein Gebäude Ramas I. für Buddhastatuen erbaut, die aus den Überresten bronzener Buddhastatuen gegossen wurden, die in den Ruinen von Tempeln in der alten Hauptstadt Ayudhaya gefunden wurden

    Die Wände des Kreuzgangs, der die Tempelgebäude umschließt, sind mit 178 Episoden der Ramakien-Geschichte bemalt, die von Rama I. verfasst wurde. Sie erzählt die Geschichte von Prinz Ramas Bestreben, seine geliebte Frau Sida aus den Fängen Thosakans, des zehnköpfigen und zwanzigarmigen Dämonenkönigs von Longka, zu befreien. Die Affen spielen im Ramakien eine zentrale Rolle – sie sind die Verbündeten von Prinz Rama bei seinem Kampf.

     


    Das goldene Gebäude in der Mitte ist das Phra Mondop. Hier werden buddhistische Tripitaka-Schriften aus Palmblättern aufbewahrt.
    Die goldene „Glocke“ rechts daneben heißt P
    hra Sri Rattana Chedi. Die  glockenförmige Chedi oder Stupa  wurde 1855 während der Herrschaft von Rama IV. zur Unterbringung von Buddha-Reliquien gebaut. Ursprünglich war sie weiß, jetzt glänzt sie golden mit vielen anderen Gebäuden um die Wette

     

     

    Lilli hat uns alles sehr ausführlich erklärt. Die Kinder hörten aufmerksam zu.  Es war schön zu sehen, wie sehr sie zusammen mit Lilli in diese Kultur eintauchten, Fragen stellten und sich alles genau ansahen. 
    Obwohl es so schwül-heiß war und die Müdigkeit immer mehr zu spüren war, hat es sich gelohnt. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt schon. All das zu sehen und zu erleben war es zu 100 % wert. 

     

    Die achteckigen Türme sind Prangtürme, welche als verehrungswürdige Chedi-Denkmäler dienen sollten

     

     

    Schaut euch mal die Details an!
    Ich war sprachlos.
    Klar, man sieht oft Fotos oder Videos von diesen oder ähnlichen Tempelanlagen, aber mit wieviel Liebe zum Detail die Tempelanlagen verziert wurden, habe ich nie so wahrgenommen. Jetzt stand ich davor und war sprachlos. So etwas Schönes habe ich lange nicht gesehen. 

     

     

    Wat Phra Kaeo: der Tempel des Smaragd-Buddha

    Ein große Besonderheit der Anlage ist der Wat Phra Kaeo, der Tempel des Smaragd-Buddha. Die Statue ist nur etwa 66 Zentimeter hoch, aus einem einzigen Stück Jade gefertigt und sitzt auf einem reich verzierten Sockel. Drei Mal im Jahr zieht der König selbst die Kleidung der Statue an, passend zu den Jahreszeiten. Diese Zeremonie zeigt die tiefe spirituelle Verbindung zwischen Monarchie und Religion in Thailand.
    Wir kamen leider kaum dahin, weil dort eine offizielle Veranstaltung stattfand. Lilli wollte uns aber unbedingt den Smaragd-Buddha zeigen.
    Zumindest von außen bekamen wir einen kleinen Blick auf den Buddha. 

    Zum Glück kann ich mit meinem Objektiv etwas ranzoomen

     

     

    An jedem Gebäude sind kunstvolle Verzierungen. Es lohnt sich, hier genauer hinzusehen.

    Soviel Gold und andere kunstvolle Verzierungen. Leider geben die Fotos es nicht richtig wieder 

    Pause, Cola & Eis

    Wir gönnten uns Eis und eiskalte Getränke – eine kleine Erfrischung, die uns neue Energie gab.

     

    Eigentlich soll man bei so einer schwülen Hitze keine Softdrinks trinken – aber ich war neugierig, wie die thailändische Cola schmeckt. Ich hatte das Gefühl, dass sie süßer ist. 

     

    Wir waren alle ein wenig durch … und btw: ich hatte sie die ganze Zeit  mein Kreuz-Kettchen an und man sah sie auch, aber es hat niemand irgendetwas gesagt. Klar, ich hätte sie eigentlich abgenommen oder unter mein T-Shirt gesteckt, aber wie gesagt … nach 24 Stunden auf den Beinen, 13 Stunden Flug, Dampfküchenhitze und Reizüberflutung war mein Denkvermögen ohnehin etwas lädiert. Mir ist das tatsächlich erst bewusst aufgefallen, als ich die Fotos durchgeschaut habe. Im Nachhinein ärgere ich mich über mich. Aber wie gesagt: Gesagt hat dazu niemand was. 

     

     

    Wat Pho – Der liegende Buddha

    Nach der erfrischenden Pause fuhren wir weiter zum Wat Pho (Eintritt: 200 Baht pro Person).

    Wat Pho ist ein Königlicher Tempel Erster Klasse, das heißt, es ist ein königlicher Tempel, der wegen seiner besonderen Bedeutung unter königlicher Schirmherrschaft in die höchste Kategorie erhoben wurde.

    Wat Pho ist ältester und größter Tempelkomplex Bangkoks und vor allem berühmt für den liegenden Buddha.

     

    Was ist ein ‚Wat‘ ?

    Ein Wat ist ein buddhistischer Tempelkomplex in Thailand, Laos und Kambodscha, der religiösen, kulturellen und sozialen Zwecken dient. Er umfasst Tempelhallen, Schreine, Pavillons und Pagoden, oft von einer Mauer umgeben, und steht sowohl Mönchen als auch Laien offen.

     

     

    Lage vom Wat Pho

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    Weitere Informationen

     

    Über 90 dieser kleinen Türmchen (= Chedis) sind in der Tempelanlage zu finden 

     

    Unser erster Stopp war der Tempel mit dem großen, liegenden Buddha 

    Vor jedem Tempel zieht man die Schuhe aus. 

    Meistens gibt es davor extra Regale. 
    Beim Wat Pho bekommt man eine Tasche, in welcher man die Schuhe mitnimmt, da der Ausgang auf der anderen Seite ist. 

    Der liegende Buddha stellt Buddhas Eintritt ins Nirvana (Parinirvana) dar, also den Moment, in dem er den Kreislauf von Wiedergeburt und Leiden endgültig verlässt.

    … irgendwie strahlte er eine zufriedene Ruhe aus. 

    Ob mir warm war?! Nein, gaaar nicht. 

     

    Übrigens besteht er hauptsächlich aus Ziegelsteinen, modelliert wurde sein Körper mit Gips und dann mit feinem Blattgold überzogen.  

    Was ich immer so interessant finde, wenn man bekannte Orte besucht: Zu sehen, wie es drumherum aussieht. Man sieht fast immer nur die gleichen Fotos, wenn man bei Google o.ä. sucht. 
    Deswegen war ich sehr neugierig darauf, wie der Buddha wohl von den anderen Seiten aussieht. 

    Das sind zum Beispiel die Füße. Sie bestehen aus 108 Perlmutt-Bildchen. Sie symbolisieren dabei die 108 glückverheißenden Zeichen eines erleuchteten Wesens, die seine Vollkommenheit zeigen und unterstreichen, dass er das Nirvana erreicht hat.

    Rückansicht von dem großen Kopf 

    Neben dem liegenden Buddha stehen 108 Bronzeschalen. Jede der Schalen steht für eines der 108 Tugendmerkmale Buddhas – Gläubige werfen beim Vorübergehen kleine Münzen hinein, um symbolisch Verdienste (Bun) zu sammeln, Glück zu erbitten und zugleich den Unterhalt des Tempels zu unterstützen. Eine Schale mit ausreichend Münzen konnte man vor Ort kaufen. 

      Wat Pho beherbergt mit über 1000 Buddha-Statuen mehr als jeder andere Tempel in Thailand.

    Die Hände des Buddha – Mudras

    Lilli erklärte uns, dass Buddhas Handhaltungen, sogenannte Mudras, immer eine besondere Bedeutung haben:

    • Dharmachakra-Mudra: Hände vor der Brust, Daumen und Zeigefinger formen Kreise; zeigt Buddhas erste Lehrrede.
    • Abhaya-Mudra: Rechte Hand auf Schulterhöhe erhoben, Handfläche nach außen; Zeichen von Schutz und Furchtlosigkeit.
    • Dhyana-Mudra: Hände im Schoß, Daumen berühren sich leicht; Symbol für Meditation und innere Ruhe.
    • Bhumisparsha-Mudra: Linke Hand im Schoß, rechte Hand Richtung Boden; erinnert an Buddhas Erleuchtung.

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    Ubosot – Das Herz des Tempels

    Die Ubosot (Bot) ist das heiligste Gebäude eines Wats. Hier führen Mönche Zeremonien durch. Im Wat Pho sind im Sockel der Ubosot sitzenden Buddha-Statue sterbliche Überreste von König Rama I. aufbewahrt – ein besonderer Hinweis auf die enge Verbindung von Religion und Monarchie in Thailand.

     

    In der ganzen Tempelanlage liefen Katzen … oder schliefen tief und fest und ließen sich von den Touristen nicht stören. 


    Neben den vielen kleinen Chedis befinden sich auch 4 große Prangs, sie sind jeweils 42 Meter hoch. 

    Für uns war es nun aber Zeit, langsam wieder Richtung Airport zu fahren. 

    Die Tempel in Bangkok haben uns schlichtweg beeindruckt – mit ihren detailreich verzierten Dächern und Hallen und faszinierenden Einblicken in die thailändische Kultur. Trotz der Hitze und der vielen Menschen war der Besuch ein echtes Erlebnis, auch für die Teenager, die total begeistert waren. Unser Stopover von nur zehn Stunden fühlte sich dank Lilli, die alles hervorragend ausgewählt und zusammengestellt hatte und uns super durch den Nachmittag führte, perfekt an.
    Viele hatten uns vorher gewarnt: „Macht das nicht, in 10 Stunden seht ihr eh nix“ oder „Ihr verpasst garantiert den Flieger!“ – aber wir sind froh, dass wir den Rat ignoriert haben und jede Minute der Tour genießen konnten.

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    Rückfahrt zum Flughafen

    Nach unserem Tempelbesuch war es Zeit, langsam zurück zum Flughafen zu fahren. Trotz der Hitze und der Menschenmassen hatten die Tempel uns beeindruckt. Die Teenager waren begeistert, und auch wir Erwachsenen hatten ein unvergessliches Erlebnis. Unser Stopover von nur zehn Stunden fühlte sich dank Lilli perfekt an.

     

    Unterwegs hielten wir noch bei einem 7-Eleven, kauften für rund 800 Baht (etwa 20 Euro)
    8 Getränke, Süßigkeiten und ein paar Snacks – genug, um uns auf die Wartezeit vorzubereiten.
     

    Meine Tochter ist K-Pop-Fan und freute sich, dass es hier BTS-Chips gab.

    Das helle mit dem Kätzchen ist mein absoluter Favorit. Quietschesüß, aber richtig lecker. 

    Na, wer entdeckt Tom&Jerry? Und sind das da oben links nicht die Glücksbärchis?

    Die Thailänder können nicht nur süß, sondern auch scharf. Dieser Snack ist zB ein gebackener Tintenfisch mit scharfer Soße. 

    Zuckerfrei, eiskalt und sehr lecker! 

    Sonnenuntergang über Bangkok

     

     

    Angekommen im Terminal

     

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    Wir waren noch etwas zu früh, also machten wir ein kleines Picknick auf den Wartebänken. Die Teenager probierten neugierig die thailändischen Süßigkeiten, wir tranken und aßen unsere Snacks, bis es Zeit für den Sicherheitscheck war.

    Landestypische Süßigkeiten zu probieren ist bei uns immer ein Muss. Ein leckeres Muss! 

    Nach dem Sicherheitscheck und vor dem Boarding kauften wir noch einmal Getränke – leider mussten wir sie direkt vor dem Boarding wieder abgeben. Ärgerlich, aber bei Thai bekommt man jederzeit Getränke, also war das ok. Das würde uns auf dem Rückflug nach Deutschland anders ergehen, aber dazu dann im entsprechenden Bericht 

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    Dann war es endlich soweit: Boarding nach Sydney!

     

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    Next Stop: A U S T R A L I E N !!!!!!!!!!!!!!!!

     

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  • Australien – Die Reise beginnt

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    Australien – Die Reise beginnt

    Es ist manchmal verrückt, welche Zufälle es gibt.  Ich war am Wochenende vor der Abreise mit meinem Mann Stephan einen Kaffee trinken. 

    Guckt euch mal die Keksverpackung an: 

    Sydney. Und da würde ich bald schon sein. 

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    Ich bin etwas spät dran mit dem Bericht. Aber schon in Australien hatte ich befürchtet, dass mir mein Körper das zugegeben doch ein wenig straffe Programm und die nahtlose Rückkehr an den Arbeitsplatz vielleicht nicht so ganz verzeihen würde. Und leider hatte ich mit dieser Vorahnung recht…
    Vielleicht sollte ich nächstes Mal doch zumindest einen Tag Erholung nach der Rückkehr einplanen…

    Aber jetzt geht’s los!

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    Die Nacht vor der Abreise war unruhig. Mein Kopf konnte einfach nicht abschalten… wie eigentlich vor jeder (Fern-)Reise. Kennt ihr das auch?!
    Mein Gehirn war hellwach und spulte ein Katastrophen-Szenarium nach dem nächsten ab:

    • „Was ist, wenn wir den Zug verpassen?“

    • „Und wenn er Verspätung hat – kommen wir dann überhaupt rechtzeitig zum Flughafen?“

    • „Hast du wirklich den Personalausweis eingepackt?“

    • „Oder die Kreditkarte? Stell dir vor, du stehst in Frankfurt und merkst, dass sie fehlt.“

    • „Und bist du dir überhaupt sicher, dass wir gebucht sind? Vielleicht ist der Anbieter gar nicht so seriös…“

    Ich drehte mich von einer Seite auf die andere, murmelte „Liebes Gehirn, bitte lass mich schlafen“ – und hörte nur: „Du weißt doch, dass Züge ständig ausfallen. Wie kommst du dann nach Frankfurt?“
     „Das war vielleicht doch eine blöde Idee, am Abflugtag erst nach Frankfurt zu fahren!“

    Schlafen? Keine Chance.

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    Übliches Packchaos und letzte Vorbereitungen

    Am Abend vorher hatte ich noch bis 18:30 Uhr gearbeitet. Es ist bei mir fast schon Tradition: direkt nach Feierabend ins Auto oder in den Flieger zu steigen – und nach der Landung in Deutschland quasi direkt wieder zur Arbeit zu fahren. Maximale Ausnutzung der Urlaubszeit. Ja, man kann darüber diskutieren. Und ja, dieses Mal hat mir mein Körper auch gezeigt, dass er das nicht ganz so toll fand…

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    Vorabend der Abreise: Theorie: Mittwoch Abend 19 Uhr sind alle Koffer fertig und stehen im Flur bereit.
    Tatsächlich Mittwoch Abend, 19 Uhr: Da stand nix im Flur. Kein Koffer. Nicht mal von den Teenagern.
    Dabei hatten sie Ferien! … am Vorabend nix fertig. Also alles wie immer. Selbst das Chaos kann Routine werden.

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    Abreisetag – Emotionales Totalchaos

    Der Wecker klingelte und sofort schoss mir durch den Kopf: Heute geht’s los. Nach Australien. Noch war es still im Haus. Ein kleiner Moment Ruhe. Noch einmal durchatmen. Und dann auf in den Abreise-Trubel!  Ich hasse und liebe es gleichzeitig.
    Bevor ich den ersten Kaffee in der Hand haben würde, stand eine kleine Herausforderung an: die Teenies wecken. Sie freuten sich zwar auf die Reise, aber eigentlich ist es bei den Dreien wie bei allen Teenagern – Ferien bedeuten für sie eher Ausschlafen und Chillen. Ihren Unmut über das wecken „mitten in der Nacht“ haben sie auch kundgetan… 

    Ich checkte die Bahn-App. Zug fährt. Sehr gut!  
    Ok, meine Packliste, wo hatte ich sie?! Ich rannte wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung, konfus, kopflos. Tausend Gedanken im Kopf, zwischendurch zig Fragen der Teenies beantworten,… Dürfen wir dies mitnehmen? Müssen wir jenes einpacken? „Sagt mal, fliegt ihr heute zum ersten mal?!“ 

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    Dieses nette Widget war ganz praktisch, vor allem als wir in Australien waren und zu Hause anrufen wollten

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    In der Küche wartete mein Mann Stephan bereits mit einer Tasse Kaffee auf mich – mein persönlicher Ruhepol im morgendlichen Chaos. Er hatte längst bemerkt, dass ich etwas hibbelig war, was vermutlich nicht einmal schwer zu bemerken war. Also hat er das einzig richtige getan: Mir einen Kaffee gemacht, denn den brauche ich eigentlich morgens. Und danach hat er sich einen Cappuccino gemacht und sich zu mir an den Tisch gesetzt. Für ein paar Minuten fühlte es sich fast normal an, als würden wir einfach nur in den Tag starten. Als hätten wir Urlaub und würden gleich besprechen, wie wir den Tag gestalten könnten. Dann kam der Blick auf die noch nicht ganz geschlossenen Koffer. Auf den Kleinkram, der noch überall verteilt lag und eingepackt werden musste… Und trotzdem genoss ich den Kaffee. Mit ihm. Ganz in Ruhe. Drei Teenager wirbelten um uns herum, packten hier was ein, suchten da noch was. Egal. Dieser Moment gehörte Stephan und mir. Ein letztes mal für die kommenden 24 Tage. 

    Während ich die letzten Kleinigkeiten in unseren Koffer und Handgepäck packte – Ladegeräte, Medikamente, die Dinge, die man abends noch braucht und deshalb nie rechtzeitig einpackt –, suchten die Teenager ihre letzten Sachen zusammen. Meine Große hing dabei gefühlt in einer Dauerleitung mit ihrem Freund. Sie war auch traurig, dass sie so lange getrennt bleiben würden. Aber soviel vorweg: Ihrer Liebe hat das nicht geschadet. Die beiden sind auch 3 Wochen nach der Reise verliebt wie am ersten Tag.

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    Der emotionale Abschied

    Bevor wir das Haus endgültig verließen, folgte unser kleines Ritual: ein Rundgang zu allen Tieren. Ein letztes „Tschüss“ an Ponys, Hund, Katzen und mein Huhn Barny. Noch ein paar Leckerli zum Abschied.  Die Tiere waren gut versorgt, alles organisiert, es würde ihnen an nichts fehlen – aber trotzdem gehört dieser Moment einfach dazu. Für mein Herz unverzichtbar.

    Zurück im Haus holte ich meinen Rucksack und meine Handtasche, der Koffer stand schon unten. Und auch die Teenager hatten alles fertig. Der Gepäckberg, den ich mir zu gestern Abend schon gewünscht hatte, stand zumindest nun im Flur. 5 Minuten vor der Abreise.

    Stephan begann, die Koffer und Rucksäcke ins Auto zu packen. Kurz darauf stand meine Mama in der Tür – und nahm mich noch einmal fest in den Arm. Wir drückten uns so lange, bis die ersten Tränen liefen. 24 Tage weg – so lange war ich seit meiner Kindheit nicht mehr fort.

    Und plötzlich wurde mir bewusst, wie groß diese Reise wirklich war.

    Mich stach der Gedanke an meinen Papa wie ein kleiner Nadelstich. Er war ein paar Tage vor unserer Abreise in die Reha gekommen. Heute war sein Geburtstag. Wir wollten heute zusammen einen Geburtstags-Kaffee trinken, bevor wir losgefahren wären. Genau deshalb hatten wir extra eine Bahn später gebucht, um diesen Moment vor der Abreise noch mitzunehmen. Statt Geburtstagsfrühstück und der gewohnten Abschieds-Umarmung gab es nur ein kurzes Telefonat.   

    Dann war der Moment gekommen: Stephan packte die letzten Kleinigkeiten ins Auto, wir stiegen ein und fuhren vom Hof. Der Zug fuhr lt App – je näher wir dem Bahnhof kamen, desto nervöser wurde ich. Die Vorfreude kribbelte. Aber gleichzeitig war da der Gedanke, dass ich mich gleich auch von Stephan verabschieden müsste. 24 Tage voneinander getrennt …

    Apropos 24 Tage:  Wisst ihr, was er gesagt hat, als ich meinte, ich würde ihm einen Adventskalender kaufen? 
    „Wenn du das 24. Türchen öffnest, bin ich wieder daheim.“
    Und er daraufhin: „Und wenn ich das 24. Türchen einfach nicht öffne – bleibst du dann in Australien?“

    Wir necken uns gerne, und auch in diesem Moment musste ich lachen. 

     
    Vielleicht möglicherweise, also eigentlich nur bei ganz genauem hinsehen, habe ich das Foto leicht überarbeitet. Wie gesagt, die Kids waren nur so semigut drauf und dann kommt Mama noch und will ein Foto ....
    Vielleicht möglicherweise, also eigentlich nur bei ganz genauem hinsehen könnte man eventuell erahnen, dass ich das Foto minimal überarbeitet habe. Wie gesagt, die Kids waren nur so semigut drauf und dann kommt Mama noch und will ein Foto ….
       

    Im Zug nach Frankfurt

    Unser Zug erreichte unser Gleis so gut wie pünktlich. Und als er dann hielt und wir einsteigen mussten, bekam ich einen Kloß im Hals. Vor dem Abschied gab es noch einen Kuss von Stephan und eine gaaaanz feste Umarmung – und dann stiegen wir ein. Meine Kinder setzten sich direkt hin. Stöpsel in die Ohren, Handy an. Ich blieb an der Tür stehen und schaute zu Stephan. Der Zug setzte sich langsam in Bewegung und er winkte uns zu. Ich winkte so lange zurück, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte. 24 Tage ohne meinen Mann. Dieser Abschied tat weh. Ich habe sowieso Probleme mit Abschieden. Dieses emotionale Chaos überforderte mich… 

    Die Landschaft zog am Fenster vorbei: Felder, Wälder, kleine Orte – und in meinem Kopf tobte das reinste Gefühlschaos. Ich wollte mich freuen, wirklich. Schließlich wartete mein lang ersehnter Traum auf mich: Australien. Aber gleichzeitig nagte das schlechte Gewissen gegenüber Stephan, welcher sich nun 24 Tage alleine um alles kümmern musste. Und ich war traurig, weil mein Papa seinen Geburtstag allein in der Reha verbrachte, ohne unser gemeinsames Frühstück, das wir uns beide so sehr gewünscht hätten. Kaum gedacht, schossen mir Tränen in die Augen.  Abschiedsschmerz, Vorfreude, Sehnsucht, Sorgen, Aufregung – alles gleichzeitig – und ich war völlig überfordert damit und kam mit diesen vielen gegensätzlichen Emotionen irgendwie gar nicht klar …. 

     

    In diesem Moment realisierte ich, dass wir inzwischen in Köln waren. Und dann sah ich ihn: den Kölner Dom. ‚Meinen‘ Dom. Eines der faszinierendsten Bauwerke, die ich kenne.  

    Ich hatte viel zu viel Zeit mit irgendwelche Emotionsirritationen verbracht. Wir waren schon in Köln! Dabei hatte och noch was zu tun!

    Während meine Kinder mit Musik auf den Ohren in ihrer eigenen Welt waren, packte ich seelenruhig diverse Antragsunterlagen auf den Zugtisch. Mein Sohn nahm die Kopfhörer ab: „Hast du ernsthaft Papierkram mitgenommen?!“ Meine älteste Tochter schaute nur kurz auf, schüttelte den Kopf und lehnte sich wieder zurück. Einen Tag vor der Abreise kam Post vom Amt, und vier Stunden Zugfahrt sind schließlich nicht zum Nichtstun da. Also lud ich Nachweise hoch, stellte noch schnell eine Vollmacht fertig usw. Ein gutes Gefühl, wenn alles erledigt ist.

     

    Ankunft am Flughafen Frankfurt

    Wir kamen pünktlich in Frankfurt an. Natürlich. Gerade heute, wo ich mehr als fünf Stunden Puffer eingeplant hatte, um ja keinen Stress zu haben. Wir waren viel zu früh. Aber besser so als anders. 

    Interessante Architektur am Bahnhof des FRA
    Interessante Architektur am Bahnhof des FRA
    Der Frankfurter Flughafen. Genau dort haben wir damals gesessen, als wir mit 5 Kids unseren Anschlussflug verpasst hatten, weil unser Zubringerflug Verspätung hatte …
    Kunst? Die Kids fanden es lustig.
    Die Fallblattanzeigen – das Wahrzeichen vom FRA. Und auch die einzige bzw letzte Anzeigetafel dieser Art in Deutschland.

    Wir warteten gespannt, bis die Fallblattanzeigen anfingen zu rattern. Video gibt es nicht, dankt es dem Typen, der mir komplett in mein Video reingelaufen ist und mich dann noch angepöbelt hat,… 

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    Und dann? Nicht einmal die Koffer konnten wir abgeben, wir waren einfach zu früh 

    Die Kinder hatten eine Idee, wo und wie wir die Zeit überbrücken könnten. Ratet ….

    Das goldene M hatte grad irgendeine Aktion und auf jedem Becher waren Kängurus. Das steigerte die Vorfreude!!! 

    Der Plan der Kinder hat funktioniert. Als wir mit Essen und dann noch ein Eis als Nachtisch fertig waren, konnten wir zum Koffer abgeben gehen. 

    An meinem Koffer war wieder mein kleiner Hello-Kitty-Anhänger. Ich winkte meinem Koffer und der Kitty hinterher: „Wir sehen uns in Sydney wieder“. In Sydney. In Australien. In meinem Körper kribbelte es wieder vor Aufregung.

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    Sicherheitskontrolle und Boarding

    Dann der Sicherheitscheck. Wir haben da inzwischen eine Routine. Die Anspannung bleibt trotzdem. Vor ein paar Jahren hatte ich – auch hier in Frankfurt – einen positiven Sprengstofftest! DAS ist nicht witzig… Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er wohl angeschlagen hatte, weil ich ein paar Wochen vorher beim Königsschießen fotografiert hatte.

    Meine Kinder packten ihre Sachen routiniert in die Wannen, standen an den Kontrollbändern, während ich nebenan meine Technik ausbreitete. Alles wurde gründlich durchgecheckt. Zwei unserer Taschen bekamen einen Extra-Check. Es war alles okay und verlief stressfrei. Puh. 

    Kneift mich: Sydney ruft

    Und dann passierte es. Nicht am Gate, sondern direkt nach dem Sicherheitscheck. Ich wollte nur schauen, zu welchem Gate wir überhaupt müssen. Ich nahm meine Bordkarten in die Hand und erwischte die für den 2. Flug, Bangkok–Sydney. Und da las ich meinen Namen und darunter: Sydney. Australien.

    Ich las es wieder und wieder. Es war, als würde es langsam in mein Bewusstsein durchsickern. Sydney. 25 Jahre Vorfreude. Dazu die ganzen Emotionen dieses Tages, der wenige Schlaf, die Aufregung – alles brach gleichzeitig über mich herein. Mir kamen die Tränen. Diesmal vor Glück. Vor Dankbarkeit. Vor purer Ungläubigkeit. Ich konnte es einfach nicht glauben. Wir fliegen wirklich nach Australien.

    So stand ich da und realisierte das alles erst so richtig. Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht – da war sie endlich: die Vorfreude!
    Erst zaghaft, doch dann stieg sie immer weiter in mir auf. Abschiedsschmerz, Sorgen, Müdigkeit – alles weg. Einfach nur noch die pure, unverfälschte Vorfreude! Endlich!

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    Ready fürs Boarding !!! 

    ES GEHT LOS!!!!!!! 

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    Startklar für Australien

    Als wir schließlich im Flieger saßen, war es, als würde die Zeit für einen Moment stillstehen. Endlich. Nach monatelanger Vorbereitung, tagelangem Packen, einem tränenreichen Abschied, vier Stunden Zugfahrt, Sicherheitscheck und Emotionsachterbahn. Jetzt saßen wir endlich im Flieger.

    2 Ringelsocken von Condor waren auch auf dem Rollfeld 

    Wir rollten auf die Startbahn.  Das Kribbeln im Bauch war unbeschreiblich. Aufregung über das, was vor uns lag. Erleichterung, weil wir endlich im Flieger saßen. Unser bislang größtes Abenteuer begann genau in diesem Moment.

    Und während wir zur Startbahn rollten, schrieb ich meiner Familie noch schnell: „Wir sitzen im Flieger. Es geht los.“ Mein Bruder bekam die Flugnummer – er liebt es, unseren Start bei Flightradar zu verfolgen. Auch meine Eltern schauten an diesem Abend nach.

    Später schrieb er mir, dass er gleich am nächsten Morgen nachgesehen hatte, wo wir gerade unterwegs waren. Und ganz ehrlich? Ich mache das auch gern, wenn Freunde oder Familie fliegen. Irgendwie fühlt man sich so ein kleines Stück verbunden und reist ein klein wenig mit. 

    Wir starteten im Sonnenuntergang – und verließen Deutschland mit dem letzten Licht des Tages. 

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    So endete unser erster Tag: chaotisch, voller unterschiedlichster Emotionen – und trotzdem stimmig. Dieses Abreisechaos empfinde ich zwar als stressig, aber irgendwie positiv stressig. Große Reisen beginnen selten entspannt.

    Ich konnte mich endlich zurücklehnen und etwas entspannen, denn jetzt startet tatsächlich unser großes Abenteuer!!! .

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    Next Stop: Bangkok! Seid ihr dabei? 






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