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Kategorie: Asien

  • Ein Spaziergang durch Alanya

    Ein Spaziergang durch Alanya

    Ein Spaziergang durch Alanya


    Ein Spaziergang durch Alanya


    Alanya.
    August 2019.
    Gefühlte Temperatur: Mindestens 58 °C.  – Kurz vorm persönlichen Siedepunkt.
    Tatsächliche Temperatur: 38 °C.

    Kurzum:
    Perfektes Wetter für einen schönen ausgedehnten Spaziergang.
    Kraxelei auf der Historischen Burganlage inklusive.

    Aber von Anfang an:

    Wir sind im Sommerurlaub an der Türkischen Riviera und die meiste Zeit über geniessen wir unseren typischen Urlaubsstress, bestehend aus Hot-Stone-Massagen, Schnorcheln, Schaumbad usw, in der Ferienanlage Eftalia Village in der Nähe von Alanya.
    Bedingung meinerseits für diese für mich doch untypische Art zu urlauben war schon im Vorfeld, dass wir zwei Ausflüge machen.
    Der erste Ausflug führte uns auf den traumhaften Green Canyon.
    Für den zweiten Ausflug wünschte ich mir einen Spaziergang in Alanya. 18 Jahre ist es her, dass ich das letzte mal dort war und ich war gespannt, was sich dort alles verändert hat.
    Die Kinder waren am mosern. Sie hatten keine Lust auf einen Spaziergang. „Mama, keiner geht bei 100 Grad spazieren! Da bleibt man im Pool!“ Es erforderte etwas Überredungskunst, damit die Kinder doch mit kamen. Übersetzt heisst das: Es wurde festgehalten, dass es 2x ein Eis geben sollte und wir in diesem Urlaub keinen weiteren Ausflug mehr machen würde. Per Handschlag wurde es besiegelt und ich bestellte für den nächsten Morgen ein Taxi zum Hotel.
    Eigentlich würde sich der Dolmus- Bus anbieten, den haben wir damals auch öfters genutzt.  ( -> https://www.tuerkeireiseblog.de/dolmus/ )
    Aber wir waren 6 Personen, davon 4 Kinder …., da war mir das zu unsicher.

    Am nächsten Morgen nach dem Frühstück stand pünktlich um 10 Uhr unser Taxi beim Hotel.
    Die Kinder haben sich Getränke und Snacks in ihre Rucksäcke gepackt und stiegen mittelmäßig gut gelaunt ins Taxi.
    Zumindest bei den Jungs stieg die Laune aber schlagartig, als ich von unserem Zwischenstopp erzählte.
    Mein Lebensgefährte engagiert sich seit Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr und die Kinder durften sogar schon an Übungen teilnehmen.
    Als kleine Überraschung hatte ich einen Besuch bei einer der Feuerwehrwachen bei Alanya organisiert.
    Und das war dann auch das erste Ziel des Tages.

    Wieder konnte unser Taxifahrer deutsch und erzählte wieder einiges über sich, das Land und Alanya. Er gab uns gute Tipps und Hinweise, welche wir dankend annahmen.

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    Angekommen bei der Feuerwehr führte uns einer der Feuerwehrleute durch die Wache. Stolz zeigte er uns die Fahrzeuge und die Ausrüstung und die Kinder durften sogar einmal im Feuerwehrauto Platz nehmen.

    Die Überraschung war gelungen!

    Danach begann dann aber unser eigentliches Sightseeing- Programm.

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    Ein paar Allgemeine Infos zu Alanya:

    Einwohner (2018):  312.319
    Größe: 1.577 km²
    Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner je km²

    Der Name Alanya ist zurückzuführen auf den Sultan Alaiye, welcher die Stadt im 13. Jahrhundert als Winterresidenz nutzte und die Stadt daher Alaiye – Stadt des Ala – genannt wurde. In Lateinischen Quellen hieß sie Alaya. 
    1933 benannte Kemal Atatürk die Stadt dann in Alanya um.

    Apropos Atatürk:
    Uns fielen in der Türkei immer wieder Fahrzeuge auf, welche die Unterschrift von Mustafa Kemal Atatürk trugen.

     

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    Atatürk wurde im Jahr 1923 Präsident der Republik Türkei.In seiner Amtszeit setzte er viele teils sehr revulotionäre Neuerungen um, wie zB das Wahlrecht für Frauen oder aber das Familiennamengesetz, welches ab Januar 1935 jeden Bewohner der Türkei dazu verpflichtete, einen Nachnamen zu tragen. Dies galt natürlich auch für das Staatsoberhaupt, welcher bis dahin den Namen Mustafa Kemal Pascha (= Mustafa Kemal Herrscher) trug. Durch die Große Nationalversammlung der Türkei wurde dem Staatsoberhaupt der Name „Atatürk“ (Vater der Türken) gegeben. Der Name Atatürk ist bis heute gesetztlich geschützt, niemand sonst darf diesen Namen tragen. Seine Unterschrift stammt vom Kalligrafen Hagop Vahram Çerçiyan. Er entwarf mehrere Unterschriften, aus welcher sich Atatürk dann eine aussuchen durfte.
    Seine ausgewählte Unterschrift ziert heute sehr viele Fahrzeuge, zunehmend auch in Deutschland.
    Bei vielen aus Nationalstolz, bei manchen aber auch, weil sie die aktuelle Politik verachten und für sie immer noch Atatürk der einzig wahre Präsident sei.
    Eine Frau antwortete mir, dass Atatürk wie kein anderer Präsident die Rechte der Frauen gestärkt habe und sie ihn aus dem Grund immer noch verehren würde.
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    Unser Spaziergang durch Alanya

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    Weitere Informationen

    Wir starteten an dem kleinen Park am Kleopatra Strand (auf der Karte oben links)  bzw bei der kleinen Höhle Damlataş Mağarası, welche sich auf der Karte rechts vom Kleopatra- Strand befindet.

    Über den Park führt die Seilbahn, mit welcher man hoch zur Burg fahren kann.
    Wenn mein Übersetzungstool recht hat, steht da, dass man die Katzen nur an den offiziellen Futterstellen füttern soll und das man Hunde nur an die Leine führen soll
    Der kleine Park direkt am Kleopatra- Strand
    Er gehört zu den berühmtesten und schönsten Badestränden der Türkei.
    Ein wahrer Traumstrand mit Cafes, Toilettenanlagen, WLAN, …… Nachteil ist aber, dass er nach wenigen Metern schon verhältnismäßig steil abfällt, daher ist er mit kleineren Kindern nur bedingt geeignet
    Eingang zur Höhle

    Damlataş Mağarası – Die Damlataş Höhle in Alanya

    Die Damlataş – Höhle ist eine Stalaktitengrotte, welche 1948 bei Hafenarbeiten zufällig entdeckt wurde. Ein Bürger von Alanya hatte aus Deutschland gehört, dass die Höhlenluft eine heilende Wirkung bei bestimmten Atemwegserkrankungen haben soll und in daraufhin eingeleiteten Untersuchungen wurde dies bestätigt. Seitdem können Besucher für ein kleines Eintrittsgeld die Höhle besuchen und bei konstanten 23 Grad auf einer der vielen Bänke verweilen.

    Ich persönlich dachte immer, die Höhle wäre größer, so wie wir es aus dem Harz oder Sauerland kennen.
    Jedoch ist sie recht klein, man geht einen kleinen Weg und eine Treppe hinab – das wars.

    Schön anzusehen ist es trotzdem und zudem auch eine nette Abkühlung.
    Verließ man die Höhle, wurde man von der Hitze erschlagen….

    Im Anschluss daran gab es für die Kinder das vertraglich festgesetzte 1. Eis des Tages. Und auch eines für uns. Abkühlung musste sein.

    Nächstes Ziel:

    Die Seilbahn ( = Teleferik) hoch zur Burg von Alanya

    Die Talstation liegt auf der anderen Seite von dem kleinen Park.

    Die Fahrt kostet für Erwachsene hin und zurück 20 TL, für Kinder 10 TL.
    Für uns also 80 TL -> ca 15 Euro

    Dafür kommt man bequem und schnell hoch zur Burg und hat nebenbei noch eine wundervolle Aussicht auf den Kleopatra- Strand

    Ungefähr mittig im Bild liegt der Eingang zur Damlataş Mağarası
    Der Kleopatra- Strand
    Was für eine Aussicht!!!!
    Die Burg von Alanya

    Die Burganlage von Alanya ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Region.
    Auf einer Felsnase über dem Ort thront die Burg und bietet somit unter anderem auch viele schöne Panorama- Ausblicke auf die Stadt und das Umland.
    Es ist nicht genau bekannt, wann sie errichtet wurde. Was man jedoch sicher weiß, ist, dass der Piratenkapitän Diodoros Tryphton den Burgberg im 2. Jahrhundert v. Chr. zu seinem Hauptquartier machte um von dort aus lange Jahre die Mittelmeerküste bis Antalya zu beherrschen.
    Grund dafür war, dass die Lage auf einer Felsnase weder vom Land, noch vom Meer aus leicht zugänglich war.
    Die Festung, wie man sie heute noch besichtigen kann, wurde von den Seldschuken gebaut.
    Von weitem sichtbar sind die malerischen Festungsmauern, welche insgesamt über 6 km lang sind.
    Die Äußere Stadtmauer hat ihren Start und Endpunkt beim roten Turm. Insgesamt umfasst die Mauer übrigens 140 Türme.
    Der Bereich, welche die äußere Stadtmauer umgibt, heißt Dis Kale.
    Desweiteren gibt es noch die Mittlere Festung (= Orta Kale) und die Innere Festung (= Ic Kale). Die Innere Festung umfasst den am höchsten gelegenen Teil der Festung und umschließt den Sultanspalast, die alte Kirche aus dem 11. Jahrhundert sowie ein paar weitere Gebäude.
    In der Burganlage findet man alle typischen Gebäude einer antiken Stadt wie zB Moscheen, Zisternen, Marktplätze und traditionelle Häuser.

    Weitere Infos zu der Burg:

    https://www.alaturka.info/de/tuerkei/tuerkische-riviera/alanya-gazipasa/244-festung-alanyahttps://www.alaturka.info/de/tuerkei/tuerkische-riviera/alanya-gazipasa/244-festung-alanya

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    Oben angekommen hat man einen wundervollen Ausblick auf die andere Seite des Berges, auf welchem die Burg steht.
    Zu sehen ist die Hafenanlage, die Promenade und der rote Turm – der Kizil Kule.

    Hinweis: Es gibt viele Treppen dort oben, hoch, runter, kaum ein Weg ohne Stufen.

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    Weitere Informationen

    Aussicht auf den Hafen von Alanya
    Alanya Deniz Feneri – der Leuchtturm im Hafen
    Im Hafen liegen viele Piratenschiffe, auf welchen die Touristen Party-Ausflüge machen können

    Die alten Gemäuer, im Hintergrund der Kleopatrastrand – und irgendwo am Horizont ist auch unser Hotel. Wir konnten vom Strand aus abends die beleuchtete Burg sehen

    Oben gibt es ein paar Geschäfte und Cafes – und für die Kinder Eis Nr. 2
    Süleymaniye Cami

    Betreten darf man die Mosche nur ohne Schuhe, mit bedeckten Schultern, sauberer Kleidung, bedeckten Beinen und bei Frauen müssen auch die Haare bedeckt sein. Vor dem Eingang kann man sich Tücher leihen

    In verschiedenen Schriften heißt es, ein Gebet in der Gemeinschaft sei 25 Mal so viel wert wie ein Gebet zu Hause. Gebetet wird in Richtung der Kaaba (Zentralheiligtum in Mekka). Über die Türme an der Moschee – den Minaretten – wird zum Gebet aufgerufen. Übrigens: Ein Muslim betritt die Moschee mit dem rechten Fuß und verlässt sie mit dem linken.

    Wir gingen weiter, in welche Richtung weiß ich nicht mehr genau. Aber irgendwann standen wir vor einem Taxi und aufgrund der Hitze beschlossen wir, nicht den kompletten Weg zum Hafen zu laufen, sondern mit dem Taxi zu fahren.
    Vor der Fahrt verhandelte ich einen Preis und dann ging es los.
    Unser Taxifahrer konnte gut deutsch, er war schon öfters im Winter im Ruhrpott bei seinem Bruder, um ihm in seinem Restaurant zu helfen, aber ihm gefallen die kalten, nassen Winter in Deutschland nicht.
    Da hatten wir direkt was gemeinsam …..

    Ob wir schöne Aussichten mögen, frug er – Ui, konnte er etwa Gedanken lesen? Er zeigte auf den Platz vor uns und sagte, von dort hätten wir eine ganz wundervolle Aussicht über Alanya und schlug vor, dort einen kleinen Zwischenstop einzulegen.

    Die Aussicht war wundervoll.

    Der Hafen von Alanya und eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt, der Kizil Kule – der rote Turm. Ein wichtiger Bestandteil der Festungsanlage.

    Vergleichsfoto 2001 (Sorry für die Qualität, irgendwann bei Gelegenheit suche ich die Originale raus und scanne sie neu ein)

    Das Zirpen der Grillen (mit Video) 

    Auf dem Weg zurück zum Taxi hat eines der Kinder gefragt, welche Tiere dieses zirpende Geräusch machen würde. Wir hörten es ständig, konnten aber noch nie ein Tierchen entdecken, welches diese Geräusche macht.

    „Ah, Moment.“ rief unser Fahrer, kletterte halb auf einen Baum und kam mit zwei geschlossenen Händen zu uns zurück.
    In seinen Händen habe er das Tierchen, eine Grillenart.
    Er erklärte viel dazu und zeigte den Kindern das große Insekt
    Danach setzte er wieder auf einen Ast im Baum.

    Video:

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    Das sind die Tierchen, welche man dort überall hört

    Weiter ging die Fahrt.

    Er fragte, wo wir hin wollten und ich erzählte ihm von einem Park, in welchem ich vor 18 Jahren war und dass ich ihn gerne noch einmal sehen wollte.
    Er schlug uns einen Spaziergang vor, welcher kurz oberhalb vom Kizil Kule beginnen würde und durch den Hafen zum Park führen würde.
    Und an dem Park würde er uns dann zu einer festen Uhrzeit abholen und zurück zum Hotel bringen.
    Dankend nahmen wir das Angebot an

    An diesem Platz begann der Weg, unterhalb der Burg, kurz oberhalb vom Roten Turm

    Maps: https://www.google.de/maps/@36.5350295,31.9973917,3a,90y,58.87h,82.21t/data=!3m6!1e1!3m4!1sRVh0CSpkaEYGx_ZaB0Ntiw!2e0!7i13312!8i6656

    So ganz einfach war der Weg nicht zu laufen, hat aber Spaß gemacht!

    Vergleichsfoto 2001 (Sorry für die Qualität, bei Gelegenheit suche ich die Originale raus und scanne sie neu ein)
    Wie viele Menschen wohl schon über diesen alten Weg gegangen sind ….
    Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Roten Turm , besichtigten ihn aber lediglich von außen

    Im Hafen lagen mehrere Touristenschiffe
    Ich erkannte den Hafen kaum wieder. Aber es war ein schönes Gefühl, wieder dort sein zu dürfen

    An der Promenade am Hafen reiht sich ein Restaurant ans andere. Fast alle haben Menükarten in mehreren Sprachen, u.a. auch deutsch. Wir gönnten uns ein Eis und liefen Richtung Park
    Foto aus 2001 (Sorry für die Qualität, bei Gelegenheit suche ich die Originale raus und scanne sie neu ein)
    Foto aus 2001 (Sorry für die Qualität, bei Gelegenheit suche ich die Originale raus und scanne sie neu ein)

    Und dann waren wir da! Der Alanya Belediyesi Kedi Parkı  – Der „Katzenpark“

     

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    Vor 18 Jahren war dies mein absoluter Lieblingsplatz und ich habe mich oft gefragt, ob es diesen Park überhaupt noch gibt.

    Es gab ihn und er war noch schöner, als ich ihn in Erinnerung hatte. 

    2001 und 2019. 18 Jahre. Wenn ich überlege, was in dieser Zeit alles passiert ist …….

    Am Parkeingang gab es einen Kiosk, wir kauften uns erfrischende Getränke, suchten uns einen Platz im Schatten und verweilten an diesem schönen Ort, denn bis zur vereinbarten Abholzeit hatten wir noch fast 1/2 Stunde Zeit.

    ….. einfach nur glücklich …..

    Nicht alle Katzen sahen so gesund aus wie dieser kleine Fratz. Gefüttert werden sie in dem Park, aber ich weiß nicht, ob sie auch medizinisch versorgt und kastriert werden. (Hoffentlich werden sie….. )

    Die Zeit verging wie im Fluge. Die Kinder streichelten die Katzen und wir genossen einfach die Zeit dort. Mitten im trubeligen Alanya hatten wir eine kleine Ruheoase gefunden, eine Wohltat –  vor allem in Hinblick auf unsere Hotelanlage mit den vielen Gästen und dem Geräuschpegel im Restaurant …… 

    Aber ….. irgendwann war es Zeit zu gehen ….. leider …… 

    Pünktlich wie vereinbart war unser Taxifahrer am Treffpunkt. 

    ….. bye bye Alanya ….. Es war wieder sehr schön hier!

    Bananenplantagen

    Im Hotelzimmer wurden wir wieder von 2 Schwänen begrüsst.

    Der Rest vom Tag lief ab wie eigentlich immer ….. Abendessen, etwas am Strand spazieren, Skibbo und Uno spielen irgendwo am Pool mit Cocktails, Kakao und Eistee. 

    Das war unser Ausflug nach Alanya. Ich hoffe, es hat euch gefallen! 

    Danke, dass ihr dabei ward, bis zum nächsten mal !!!!!! 


    Tipps für unvergessliche Touren und Erlebnisse in Alanya

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    Türkei Reiseberichte

    Ein Spaziergang durch Alanya

  • Türkei: Ausflugstipp -> Der Green Canyon und die Wasserfälle bei Manavgat

    Türkei: Ausflugstipp -> Der Green Canyon und die Wasserfälle bei Manavgat

    Türkei: Ausflugstipp -> Der Green Canyon und die Wasserfälle bei Manavgat


    Türkei: Ausflugstipp -> Der Green Canyon und die Wasserfälle bei Manavgat


     

    Was genau ist der Green Canyon?

    25 Kilometer ins Landesinnere, hinter der Ortschaft Manavgat, liegt der Oymapinar – Stausee. Er ist 470 Hektar groß.
    Die drittgrößte Talsperre der Türkei ist ein beachtliches Bauwerk. 360 Meter ist sie lang und hat eine Gesamthöhe von 185 Metern.
    Errichtet wurde die Staumauer und der Stausee zwischen 1977 und 1984, Hauptauftragnehmer des Bauprojektes war die deutsche Firma Bilfinger und Berger aus Mannheim.
    In einer unterirdischen Kaverne im Fels befinden sich ein Kraftwerk mit 4 Turbinen, welches mit einer maximalen Leistung von 540 MW  3 % der gesamten türkischen installierten Leistung erbringt.
    Vom Stausee aus schlängelt sich der Green Canyon durch die schroffe Felslandschaft der Ausläufer vom Taurusgebirge.
    Knapp 6 Kilometer kann man durch den Canyon schippern, bis man am Ursprung ist, wo das Wasser über die Felsen sprudelt.

     

    Wo liegt der Green Canyon?

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    Weitere Informationen

     

    Wie kann man den Green Canyon besichtigen?

    Wer bietet Schifffahrten auf dem Green Canyon an?

    Je nach Anbieter kostet der Ausflug ab eurem Hotel 25 – 75 Euro
    Manche Anbieter inkludieren Getränke auf der Fahrt und auf dem Schiff, fast alle Anbieter bieten im Ausflugspaket ein Mittagessen an
    Die Ausflüge finden nur an bestimmten Tagen von Frühjahr bis Herbst statt, daher am besten direkt am Anfang vom Urlaub oder bereits von zu Hause informieren, wenn man den Green Canyon gerne besichtigen möchte

    Möglichkeit 1:
    Direkt im Hotel nachfragen
    Möglichkeit 2:
    Den Reiseveranstalter fragen. Er hat regelmäßig „Sprechstunde“ in eurem Urlaubshotel
    Möglichkeit 3:
    Die örtlichen Reisebüros rund ums Hotel im Urlaubsort
    Möglichkeit 4:
    Mit einem Mietwagen selber hinfahren (aber dann vorher die Boots-Abfahrtzeiten, welche meistens vormittags sind, unbedingt erfragen!)
    Möglichkeit 5:
    Google anwerfen.

    Auch Get your Guide hat Ausflüge im Programm:

     

     

     

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    Unser Ausflug zum Green Canyon und den Wasserfällen von Manavgat

     

    Hätten wir das Ausflugspaket von TUI gebucht, hätte uns das über 200 Euro gekostet. Wir sind 2 Erw und 4 Kinder, da summiert es sich.
    Individualität bei so einer Tour? Fehlanzeige.

    Bereits vor Jahren in Dubai habe ich gute Erfahrungen gemacht, eine Rundfahrt mit dem Taxi zu unternehmen.
    Die mehrstündige Tour kreuz und quer durch Dubai mit ganz vielen Infos und Stopps an unseren Wunschplätzen hat uns damals keine 100 Euro gekostet

    Und somit erkundigte ich mich im Hotel, wie teuer uns eine Taxifahrt zum Green Canyon kosten würde.
    Sie war günstig, die Benzinpreise sind für unsere Verhältnisse in der Türkei sehr niedrig.

    Am nächsten Morgen nach dem Frühstück holte uns das Taxi ab.
    Unser Fahrer hieß Mustafa,  konnte gut deutsch und hat uns sehr viel über das Leben und die Kultur in der Türkei erzählt.
    Bei einem Tankstop sagte er, dass Benzin für die Menschen dort gar nicht so günstig wäre. Die Gehälter in der Türkei sind niedrig, ein Taxifahrer verdiene ca 500 Euro in den touristenstarken Monaten. Im Winter verdiene mal als Taxifahrer so gut wie gar nichts und eine soziale Absicherung, wie man es aus Deutschland kennt, gibt es auch nicht. Daher muss man in den Sommermonaten bereits für den Winter ‚mitverdienen‘
    Es gibt sogar manche Berufe, in denen gäbe es so gut wie gar keinen Lohn und die Bezahlung bestünde so fast ausschließlich von den Trinkgeldern der Touristen.
    Daher freuen sie sich nicht nur über ein paar Euros mehr, sondern sind teilweise sogar darauf angewiesen, um ihre Familie zu versorgen.

    Er kannte auch den Green Canyon, hat selber schon einmal eine Schifffahrt dort gemacht und schwärmte von der wundervollen Natur.

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    Unsere Route:

    Die Freundin meiner Tochter war fast zur gleichen Zeit an der Türkischen Riviera. Der Taxifahrer hat meiner Tochter dann sogar das Hotel gezeigt, aber Zeit für einen Stop hatten wir nicht, da die Boote auf dem Green Canyon bis mittags alle weg sein würden

     

     

    Der Weg führte an Bananenplantagen dabei.
    Alle paar Hundert Meter gibt es direkt an der Strasse einen Verkaufsstand, Bananen direkt von der Plantage
    Wir baten den Fahrer, auch kurz anzuhalten, weil wir die Bananen probieren wollten. Unser Fazit: Zwar etwas kleiner als die Bananen bei uns im Supermarkt, aber dafür doppelt so lecker!

     

    Die Fahrt führte durch das malerische Hinterland der türkischen Riviera. Den ganzen Trubel im Hotel vergisst man hier schnell

    Ortseingang von Manavgat
    An den Ampel läuft eine Anzeige, wie lange sie noch grün bzw rot ist

    Manavgat
    Manavgat Municipality Atatürk Culture Center
    Der Fluss Manavgat
    Oymapınar Side Su Kemeri – ein altes Äquadukt

     

    Wieder überqueren wir den Manavgat.

     

    Die Staumauer und das Kraftwerk

     

    Durch diesen Tunnel muss man durch
    Hinter dem Tunnel erwartet einen dann diese schöne Aussicht

    Ein paar Hundert Meter hinter dem Tunnel gibt es einen Parkplatz und eine kleine Plattform.
    Von hier fahren die Boote über den Canyon, daher stehen hier auch oft etliche Busse

    Wir hatten zunächst einmal Pech, denn alle Boote waren weg.

    Hm, schade.

    Wir blieben noch eine Weile am Parkplatz und genossen trotz allem die Aussicht über den Stausee

    Glasklares Wasser

    Mustafa hatte indess telefoniert und rief uns zurück zum Taxi.

    Er sagte, es gäbe doch noch eine Möglichkeit für eine Boots- Tour.

    Wir fuhren zurück zur Strasse und dann ca 2,5 km am See entlang zu einem Lokal.

     

    Eine Treppe führte zum Lokal

     

     

    Im Lokal gab es auch einen Souvenirshop, ausserdem hatte man die Möglichkeit, eine individuelle Bootstour zu buchen.
    Der Anbieter kam aus Deutschland und somit konnten wir gut verhandeln.
    Mustafa ermutigte uns, es unbedingt zu machen, da der Canyon sehr lohnenswert ist.
    Er würde dann in der Zeit warten.

    Wir buchten ein kleines Boot samt Kapitän.
    Zusammen mit den Taxikosten lagen wir jetzt keine 100 Euro über dem, was unser Ausflug bei TUI gekostet hätte.
    Allerdings auch nur deswegen, weil man bei TUI die Ausflüge pro Person bezahlt, beim Taxi und beim Boot aber pro Fahrzeug.
    Mit 6 Personen rechnet sich das manchmal eben doch, es individuell zu machen.
    Wenn man nur zu zweit oder zu dritt ist, rechnet sich das nicht.

    Wir aber haben das Boot gechartert, mit Kaptain hatte es Platz für 8 Personen.  Weil wir somit noch einen Platz auf dem Boot frei hatten, luden wir Mustafa ein, mitzukommen.
    Er hat sich sehr gefreut darüber.

    Im Preis inklusive war auch ein Mittagessen.
    In Buffetform gab es Fleisch, Fisch, Nudeln, Reis, Salate, Gemüse usw.

    Nach einiger Zeit kam unser Kaptain und sagte, dass die Tour gleich losgehen würde.

    Mustafa hat sich auf dem Weg zum Boot nochmals bedankt und in der Zwischenzeit seine Badesachen aus dem Taxi geholt.

    Zwischendurch bezog es sich, aber es blieb die ganze Zeit trocken und überwiegend sonnig.

    Traumhaft!

    Zwischendurch war Zeit für eine Badepause in dem klaren, frischen Stausee. Aus Sicherheitsgründen aber nur mit Schwimmweste, obwohl meine Jüngste eine gute Schwimmerin ist
    Türkische Wespen sind um einiges größer

     

    Atemberaubend, durch diese Kulisse mit einem Boot zu fahren!

     

     

    Gewitterwolken hinter den Bergen. Auf dem See verschonten sie uns aber noch …..

     

     

    Das war unsere Tour mit Taxi und Boot. Dort, wo Green Canyon steht, war die erste kleine Aussichtsplattform, von welcher eigentlich die Boote ablegen. Das Restaurant ist mittig an der Südseite vom See. Der lange blaue Strich nach oben-mittig- rechts ist der eigentliche Canyon

     

    Nach dem Anlegen tranken wir noch etwas im Restaurant, unsere eigenen Getränke waren auf dem Boot warm geworden

     

    Die Gewitterfront zog weiter. Ich konnte ja nicht ahnen, dass sie sich vorgenommen hat, mich zu verfolgen …..

    Regen. Im August. In der Südtürkei.
    Och nöööö…..

    Im Gespräch kamen Mustafa und ich auf das Thema Ruinen und er wusste eine wirklich tolle Anlage, welche auch nur ein kleiner Abstecher war.

    Seleukeia (Lybre)

    Die Stadt wurde ca 300 v.Chr. errichtet und war erstaunlich fortschrittlich.

    Gerne hätte ich mir die Ruinen alle angesehen, denn die Ruinen ließen in meinem Kopf direkt Geschichten aus der damaligen Zeit abspielen.
    Aber:
    Ich war grad bei der ersten Ruine, da donnerte es gewaltig. Oha ….. So schnell es der Weg zuließ, machte ich mich auf den Weg zurück zum Parkplatz. Unterwegs blitzte und donnerte es nahezu gleichzeitig und ich war mitten auf einer Waldkuppel mit vielen Bäumen ….. Puh, da wurde mir doch etwas anders und ich war erleichtert, als ich wieder am Parkplatz war.
    Die Kinder saßen schon wieder im Auto, sie waren mit Stephan am Parkplatz geblieben und wollten nach einem kleinen Mini – Picknick eigentlich nachkommen.

    Vor dem Gewitter hatte ich schon ein paar Fotos gemacht

    Eine riesige Anlage, idyllisch inmitten eines Pinienwaldes
    Heuchlerisch blauer Himmel. Das Gewitter kam hinterrücks von hinterrücks!

    Das waren die Häuser von damals. Heute stehen viele davon leer

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    Unser nächstes Ziel:

    Die Wasserfälle von Manavgat!

     

     

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    Die Wasserfälle von Manavgat sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und dementsprechend viel Kommerz findet man da, angefangen damit, dass man Eintritt zahlen darf. 
    Nur ein paar Lire, nicht viel. Aber Eintritt. 

    Danach betritt man einen riesigen Platz, auf den man an jeder Ecke noch mehr Geld ausgeben kann. 
    Eis, Getränke, Souvenirs ohne Ende, Bekleidung, Snacks,  Fotos mit Papagei auf der Schulter, Restaurant usw. 
    Wir waren erst einmal etwas erschlagen von der Menge an Menschen und den Angeboten dort. 
    Es gab für die Kinder ein Eis, ich gönnte mir einen schön kühlen Eistee und dann erinnerten wir uns, warum wir überhaupt hier waren: Um die Wasserfälle zu sehen. 

    Auf 30 Meter Breite stürzt das Wasser laut tosend 4 Meter in die Tiefe. 
    Das ist auf jeden Fall ein Ausflug wert. 

    Wenn man dort nicht vorhat zu Essen o.ä., ist man jedoch kaum länger als 1 Std dort. 

    Genau 2 Sekunden nach dem Foto schwappte eine Welle auf die Terrasse und wir bekamen ziemlich nasse Füße

    Wir waren nicht lange dort. 
    Einmal gucken, Fotos von jedem plus das obligatorische Selfie – und dann gingen wir zurück zum Taxi. 

     

     

    Bucht hier eurer Tour zum Green Canyon und zu den Wasserfällen in Manavgat 

    Klickt HIER oder auf das Bild direkt 

     

     

     

    Nächster Halt: 

    Eftalia Village. 

    Ohne weitere Zwischenstopps fuhren wir zurück zum Hotel. 
    Wir bedankten uns mehrfach bei Mustafa für den tollen Tag, er bedanke sich wiederum für die Bootsfahrt und eigentlich wollten wir direkt die nächste Fahrt reservieren, aber leider war er da schon verplant. 

    Wieder ein Tag zu Ende. 

    Wir gingen uns etwas frisch machen und standen pünktlich zum Abendessen vor de Restaurant, damit wir auch ganz sicher einen Platz bekamen und wie jeden Abend ließen wir den Tag mit (alkoholfreien) Cocktails und Kakao und Kartenspiele mit den Kindern ausklingen

     

    Ich hoffe, die Tour hat euch gefallen und ich konnte euch mal ein paar schöne Orte abseits des Tourismus an der Türkischen Riviera zeigen. 

    Eigentlich hätte das Lust auf mehr Fahrten ins ruhige Hinterland gemacht, aber da wurde ich von 1:5 überstimmt ….. 

     


     

    Unterkünfte in Antalya und Umgebung (einfach auszoomen) 

     

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    Türkei: Ausflugstipp -> Der Green Canyon und die Wasserfälle bei Manavgat

  • 1. April: Unser Roadtrip auf dem Inselparadies Malediven

    1. April: Unser Roadtrip auf dem Inselparadies Malediven


    Rheine, 01. April 2025


    Unser Roadtrip auf den Malediven

    Ein nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag zum 1. April


    Update: Rheine, 01. April 2025

    Eigentlich hatte ich zum heutigen Tage einen anderen Beitrag vorbereitet. Aufgrund der Situation passt er jedoch gar nicht, daher gibt es eine überarbeitete Version vom letzten Jahr.

    Lest das alles mit einem zwinkerndem Auge und vergesst einfach mal für ein paar Minuten alle Sorgen und negativen Schlagzeilen der letzten Wochen.

    #StayHome

    Die Fotos stammen tatsächlich alle von den Malediven (ausser das Foto mit dem Mietwagen natürlich ;) )

    Im März 2015 haben wir ein paar traumhafte Tage auf dieser kleinen Insel im Paradies verbracht!

    Viel Spaß euch beim virtuellen Mitreisen.


    Hallo zusammen,

    Mir ist grad aufgefallen, dass ich noch gar nicht über unseren Mietwagen-Roadtrip auf den Malediven geschrieben habe.

    Das möchte ich nun nachholen, auch wenn die Reise schon eine Weile zurück liegt.

    Die Malediven, ein Paradies bestehend aus mehr als 1000 Koralleninseln. Berühmt für die weißen Strände und die traumhafte Unterwasserwelt.

    Ein Teil der Malediven als Satelliten-Bild von Google Maps:

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    Wir beschränkten uns auf das Gebiet rund um der Insel Fihalhohi, eine 400 x 260 Meter große Insel im Süd-Male-Atoll, knapp 40 km von der Hauptinsel Male entfernt:

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    Im März 2015 machten wir uns auf den Weg zu den Malediven.

    Schon die Anreise ist aufregend, vor allem aber der Landeanflug auf Male!

    Es geht nach Male! Dort werden wir mit dem Mietwagen Fihalhohi erkunden und evtl. auch ein wenig wandern!
    Zwischenstop im beschaulichen Dubai. Der Flughafen war sehr klein und übersichtlich, kein Vergleich zu dem riesigen Flughafen auf Male!
    Landeanflug auf die Malediven
    Die Haupstadtinsel Male
    Nach der Landung auf Male ging es vom Flughafen direkt zur Autovermietung im Nachbargebäude links. Davor sieht man schon ein paar der Mietwagen

    Die Übernahme vom Mietwagen verlief unkompliziert. Wir bekamen einen geländegängigen Toyota, da viele Wege auf den Malediven sehr sandig sind.

    Unser Mietwagen. Direkt gegenüber von der Autovermietung ist ein sehr großer Sandplatz, wo man sich mit dem Fahren auf Sand vertraut machen kann. Wie die Piloten der Wasserflugzeuge auch steuert man die Autos barfuß, eben typisch maledivisch!

    Zu den Inseln im Nord- und Südmale-Atoll führen Wasserstraßen. Diese lassen sich auch mit dem 4×4 gut und flüssig fahren.

    Unsere Zielinsel liegt knapp 40 Kilometer von der Flughafeninsel entfernt. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir Fihalhohi.

    Schnell fahren darf man auf den Wasserstraßen nicht, da es häufig zum Wildwechsel mit Delfinen kommt.

    Da ist sie, unsere Sehnsuchtsinsel Fihalhohi
    Die Rezeption erreicht man direkt bei Ankunft auf der Insel. Davor ist ein großer Parkplatz
    Strassenkarte der Insel. Die Strassen führen am Rand der Insel entlang.
    Sehr idyllisch! Wir fühlten uns direkt wohl!

    Fihalhohi ist ca. 260 x 400 Meter groß. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel auf der Insel, daher wird ein Mietwagen unbedingt empfohlen, wenn man etwas von der Insel sehen möchte! An den Sehenswürdigkeiten gibt es überall ausreichend Parkplätze. Außerdem gibt es an der Hauptverkehrsstraße der Insel 2 Tankstellen.

    Unser Zimmer lag ausserhalb von den zentralen Gebäuden. Mit dem Auto jedoch schnell zu erreichen. Entfernung: 250 Meter Fahrtzeit: 2 Minuten. Der Autostellplatz ist neben der Unterkunft
    Unser Zimmer. Leider war der Balkon genau zur Hauptverkehrsstrasse gelegen und ich hatte Angst, dass wir nachts wegen des Strassenlärms kein Auge zubekommen würden. Die Angst war unbegründet, denn die Fenster sind dreifach verglast und somit nahezu schalldicht!

    Nach dem Frühstück am nächsten Morgen beschlossen wir, einen Ausflug zu den bekannten Wasserbungalows zu starten. Wenn man Fotos von Fihalhohi googelt, sind diese immer mit einer der ersten Treffer.

    Ausserdem lag es nicht allzuweit von unserer Unterkunft entfernt, so dass wir nicht ganz so lange mit dem Auto unterwegs sein würden.

    Strecke: 200 Meter

    Fahrtzeit: 6 Minuten (wir mussten unterwegs eine kurze Pipi-Pause machen)

    Die Wasserbungalows von Fihalhohi!

    Man kennt die Wasserbungalows von so vielen Bildern und nun standen wir wirklich davor! Es war unbeschreiblich.

    Wir trafen zufällig eine Gruppe Wanderer, sie waren schon auf dem Rückweg der Aussichtsplattform. Sie erzählten uns, dass die Wasserbungalows sogar zu mieten wären!

    Wow, das muss ein wahnsinnig tolles Gefühl sein, dort seinen Urlaub zu verbringen!

    Aber vermutlich ist das auch sehr teuer…..

    Unser Plan: Ebenfalls eine Wanderung bis zur Aussichtsplattform! Wege aus Holz, welche man einfach laufen kann, verbinden die einzelnen Bungalows. Am Ende gibt die Aussichtsplattform. Achtung: Sie ist ca. in 1,50 Meter Höhe, also nichts für Menschen mit Höhenangst!

    Die Aussicht ist atemberaubend! Direkt vor einem das türkis-blaue, glasklare Wasser und man kann sogar bis zur nächsten Insel schauen!

    Da lohnt sich die Wanderung wirklich!

    Auf der Aussichtsplattform befinden sich Bänke zum Ausruhen, denn der Weg bis dorthin ist weit, jedoch praktisch ohne Steigung. Will man den kompletten Weg an den Wasserbungalows bis zur Aussichtsplattform laufen, sind es um die 120 Meter!!! Es empfiehlt sich unbedingt, ausreichend Wasser mitzunehmen, denn vor allem zur Mittagszeit hin kann es auf Fihalhohi sehr heiß werden!

    Der Weg zu den Wasserbungslows ist aus Holz und sehr einfach zu laufen, idealer Einstieg für Wander-Anfänger!
    Der fantastische Ausblick auf der Aussichtsplattform am Ende vom Bereich der Wasserbungalows! Da lohnt sich die Wanderung!

    Auf dem Rückweg tankten wir den Mietwagen nochmals voll, da wir morgen schon früh los wollten.

    Den Rest des Tages entspannten wir an einem kleinen Strand in der Nähe unserer Unterkunft, welchen wir sogar zu Fuß erreichen konnten.

    Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen. Im Internet habe ich von der „Schiefen Palme“ gelesen und vor allem zum Sonnenaufgang soll es dort sehr schön sein!

    Leider lag die Palme auf der anderen Seite der Insel. Um rechtzeitig dort zu sein, fuhren wir schon früh los. Eine Strecke von fast 400 Metern lag vor uns! Die lange Anreise lohnt sich aber!

    Nach ca. 5 Minuten waren wir da. Zu unserer Überraschung war der Parkplatz schon recht voll, wir fanden einen der letzten freien Plätze!

    Ein Geheimtipp ist die Palme also nicht mehr. Vom Parkplatz sind es auch nochmals ca. 10 Meter zu laufen, also unbedingt ausreichend Zeit einplanen!

    Schon für diesen Anblick hat sich das alles gelohnt!
    Da ist sie, im Licht der aufgehenden Sonne! Die Palme, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Insel!

    Wir blieben noch eine ganze Weile und genossen den Ausblick.

    Kurz vor Mittag fuhren wir wieder zurück, so würden wir in der Mittagshitze im klimatisierten Fahrzeug verbringen.

    Unser nächstes Ziel war die Westseite der Insel. Dort soll der Sonnenuntergang besonders schön sein und zudem gibt es dort eine Sunset-Bar mit leckeren Cocktails.

    Wir waren weit vor Sonnenuntergang da und genossen einfach die Zeit am Strand.

    Die Sunset-Bar, als wir dort ankamen, war grad Flut

    Wie bei der Nordsee auch gibt es auch hier Ebbe und Flut. Mit einem Unterschied: Das Watt reicht nur bis zur Riffkante. Daher darf man auf Fihalhohi nur mit geführten Gruppen Watt-Wandern.

    Wer die Wege durchs maledivische Wattenmeer unterschätzt, läuft evtl. versehentlich bis zur Riffkante und kann dort abstürzen. Ausserdem führt die M-0104 – eine der meistbefahrenen Wasserstrassen der Malediven – direkt am Wattenmeer vorbei.

    Eigentlich wollten wir auch an einer Wattwanderung teilnehmen, aber diese werden leider nicht täglich angeboten und wir haben es daher leider nicht mehr geschafft.

    Sonnenuntergang an der Sunset-Bar. Hier sieht man auch schon unser Ziel für morgen: Die Tauchschule
    Wunderschön, oder nicht?
    Wow, nicht zuviel versprochen: Der Sonnenuntergang war ein Traum!
    – ohne Worte – und mit einem leckeren Cocktail in der Hand!
    Schon wieder endet ein Tag im Paradies viel zu schnell …..

    Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zur Tauchschule.

    Entfernung: Heute nur 65 Meter

    Fahrtzeit: 10 Minuten, da wir unterwegs einen Tankstop einlegen mussten. Unser Mietwagen war sehr durstig und gestern haben wir sogar fast die 1000-Meter-Marke geknackt!! An einem Tag!

    Glücklicherweise war grad Ebbe und somit konnten wir durchs Watt zu Fuß zur Riffkante laufen. Ansonsten hätten wir mir den Schwimmflossen durch das Wasser laufen müssen, was sehr anstrengend ist.

    Den Tag verbrachten wir im Wasser. Schon beim Schnorcheln sieht man die ganze Schönheit der Unterwasserwelt der Malediven.

    Ein Delphin grüßt uns

    Den Abend ließen wir an unserem „Hausstrand“ ausklingen.

    Der nächste Tag begann wieder sehr früh.

    Heute wollten wir einmal versuchen, mit dem Mietwagen die ganze Insel zu umrunden.

    Knapp 1500 Meter lagen also vor uns, daher starteten wir schon vor Sonnenaufgang.

    Unser 1. Ziel: Die Wasserbungalows im Sonnenaufgang.

    Es war nicht viel los, daher fanden wir direkt an den Wasserbungalows einen Parkplatz.

    Die Wasserbungalows sind nachts wunderschön beleuchtet!

    Als wir von den Wasserbungalows zurück zum Auto liefen, trafen wir bereits 2 Wandergruppen! Sie sagten, dass sie bis zur Mittagshitze wieder zurück sein wollten und daher schon so früh Richtung Aussichtsplattform wandern wollten. Ok, das machte in Anbetracht der für den Tag angekündigten Temperaturen durchaus Sinn.

    Als zweites fuhren wir wieder zur Palme, ich wollte sie unbedingt noch einmal bei richtigem Sonnenschein am Tage sehen. Der Parkplatz war bereits fast voll, neben mehreren Mietwagen standen auch 3 Reisebusse auf dem Parkplatz, entsprechend voll war es an der Palme und es hat gedauert, bis ich ein Foto ohne Touristen machen konnte.

    Wir sind dann einfach weiter gefahren und haben mehrere wunderschöne, ruhige und sehr malerische Buchten entdeckt. Je weiter wir von den Bungalows und der Palme fuhren, desto leerer wurde es auf der Strasse.

    Ein kleines Stückchen weiter befindet sich der „Strand der Korallen“. Hier befinden sich bis zu 2 Meter hohe, malerisch weiße Korrallen-Felsen.

    Weil ständig Touristen auf ihnen rumgeklettert sind, wurde der Bereich nun durch Zäune abgesperrt. Das Gedrängel hinter dem Zaun ist groß, jeder möchte Fotos und Selfies machen. Ähnlich wie in den USA stellt man sich aber auch hier geduldig an und wartet, bis man an der Reihe ist.

    Leider erkennt man durch den fehlenden Größenvergleich durch die Menschen kaum die wahre Größe der Korallenfelsen. Die Korallenfelsen direkt am Strand sind jedoch nur 1 Meter hoch, für die bis zu 2 Meter hohen Felsen muss man ein Stück ins Landesinnere wandern, da die Schmelzwasser nach der Eiszeit die Felsen teilweise weit ins Landesinnere getragen haben.

    Danach fuhren wir planlos die Strasse am Inselrand entlang.

    Immer wieder gab es Parkbuchten. Faustregel: Je mehr Autos irgendwo stehen, desto schöner der Ausblick oder die Bucht.

    Tipp: Wenn ihr dort seid, haltet einfach mal an einer der Parkbuchten an und erkundet zu Fuß die Umgebung. Dann entdeckt ihr möglicherweise auch solch schöne Plätzchen!

    Kurz nach Mittag suchten wir uns dann eine ruhige Stelle irgendwo und packten unsere Campingstühle aus dem Auto. Wir genossen es, einfach am Strand zu liegen und waren zwischendurch auch baden. Dank der Kühlbox hatten wir glücklicherweise auch immer kühle Getränke dabei.

    Am späten Nachmittag erreichten wir ein Restaurant im Süden der Insel. Daneben befand sich eine Cocktailbar, wo wir unseren leider schon letzten Abend auf Fihalhohi ausklingen liessen.

    Bevor wir zurück zu unserer Unterkunft fuhren, machten wir nochmals einen kleinen Abstecher zu den Wasserbungalows. Sie hatten es mir angetan und ich wollte sie vor der Abreise unbedingt noch einmal sehen!

    Das Foto entstand mit „Lightpainting“. Das heisst, man belichtet ca. 20 Sekunden (mit Stativ!) und malt dann den Schriftzug mit einer Taschenlampe in die Luft!

    Am nächsten Morgen hieß es leider Abschied nehmen vom Paradies.

    Wir fuhren mit unserem Mietwagen zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen ab und wenig später hob unser Flieger leider Richtung Heimat ab …..

    Malediven, wir kommen wieder!

    Nächstes mal soll es aber ein reiner Wanderurlaub auf den Malediven werden. Wir haben nicht gewusst, dass es dort so tolle Wanderwege gibt!

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen 1. April! ;-)


    Lest hier: Unser Reisebericht von Fihalhohi / Malediven

    Zum originalen Malediven-Reisebericht


    Weitere Reiseberichte aus Asien

    Hier findest du weitere Reiseberichte und Reiseerlebnisse aus Asien – darunter auch den echten Bericht über unseren Aufenthalt auf den Malediven.

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    Zuletzt geändert:
  • Stopover in Dubai 2015

    Stopover in Dubai 2015


    .

    Stopover in Dubai 

    .

    Auf dem Rückflug von den Malediven nach Deutschland hatte ich eine extra lange Umsteigezeit in Dubai gebucht. Vorher habe ich mich natürlich erkundigt, ob wir während der Umsteigezeit den Flughafen verlassen dürfen.
    Mit einem deutschen Pass war das zu der Zeit kein Problem.
    Wie es aktuell ist, kann ich natürlich nicht sagen.

    Info: https://www.visitdubai.com/de/articles/dubai-stopover-essentials-faq

    Unser Plan:
    Den Stopover in Dubai für eine kleine Stadterkundung nutzen! 

    .

    Wir landeten nachts gegen 3 Uhr in Dubai.
    Unser Gepäck war durchgecheckt bis Deutschland, also hatten wir nur unser Handgepäck.

    Der Flughafen in Dubai ist sehr sehr groß ….. wir sind dann durch die Passkontrolle gegangen und haben uns durchgefragt.
    Um zum Ausgang zu kommen, mussten wir ein paar Minuten mit der Flughafen-U-Bahn fahren!

    Und auch danach lief man sich die Füße platt, durch die imposante, fast schon protzige Halle, vorbei an glitzernden Säulen –  ehe man endlich vor dem Ausgang stand.

    Kurz vor dem Verlassen des Flughafens bekamen wir an einem Infostand noch eine kostenlose Karte von Dubai.

    Draussen vor dem Terminal warten die Taxen.  Taxi fahren in Dubai ist aufgrund der sehr niedrigen Benzinpreise sehr günstig. Und ein weiterer Vorteil ist die zentrale Lage vom Flughafen.
    Somit stand unserer Stadterkundung im Schnelldurchgang nichts mehr im Wege.
    Naja, eventuell unsere Müdigkeit…. aber wir hatten ja den Plan, in den Morgenstunden irgendwo einen Kaffee zu trinken.
    Ja, so der Plan,….. 

    Unsere Route in Dubai 

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    Um die 75 km durch das nächtliche Dubai.

    Das war schon beeindruckend, durch die beleuchteten Hochhausschluchten zu fahren.

    Fotografieren während der Fahrt war nicht einfach, zumal die Scheiben auch alles andere als sauber waren ….. aber auch in Dubai hatte es wohl geregnet, und Wüstenstaub + Regen = richtig dreckiges Auto …..

    Wir hatten auf dieser nächtlichen Tour 3 Ziele, eigentlich noch ein 4. Ziel, aber meinem Mann ging es nicht so gut, also haben wir das ausfallen lassen.

    Ziel 1: Burj Al Arab
    Ziel 2: Atlantis The Palm
    Ziel 3: Skyline Dubai Marina

    Danach fuhr uns der Taxifahrer durch das immer noch dunkle Dubai zum Burj Khalifa, dem höchsten Turm der Welt.Während der Tour erzählte er viel von Dubai, von der Geschichte der Stadt und seinem Leben in dieser Metropole. 

    Am Burj Khalifa angekommen wollte er für die gesamte Tour nur 50 USD von uns haben.

    Fotos von den ersten drei Zielen:

    1)   Das Burj Al Arab

    Eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt steht auf einer künstlichen Insel, mit 321 Metern gehört es zudem auch zu den höchsten Hotels der Welt und ist inzwischen soetwas wie ein Wahrzeichen von Dubai geworden.  Fertig gestellt wurde es 1999, die ursprüngliche Planung, das Hotel direkt am Strand zu bauen, wurde wegen des großen Schattenwurfes verworfen.
    Verbaut sind in dem Hotel u.a. 32.000 Kubikmeter italienisches Mosaik, 12.000 Kubikmeter brasilianischer Granit, 13.000 Kubikmeter Carrara-Marmor  und 8.000 Quadratmeter Blattgold. Die Baukosten von 1,5 Milliarden US-Dollar wurden nie offiziell bestätigt.
    Wer dort eine Nacht in einem einfachen Doppelzimmer verbringen möchte, muss mindestens 1500 € hinblättern, die 2-Zimmer-Suite gibt es dann für ca 8000 € aufwärts

     
     
     
    2) Atlantis The Palm

    Das 2008 eröffnete Hotel „Atlantis“ liegt ganz „oben“ auf der künstlichen Palme. Die Strasse wird durch einen Tunnel geleitet, wenn man zu dem Hotel fahren möchte.
    Auch dieses Hotel ist ein sehr gehobenes Luxushotel.

    Höhe: rund 100 m
    Etagen: 22

    Zimmer: 1.539
    Restaurants: 21
    Ballsaal: 2.100 m²
    Außerdem: eine mittelgroße Einkaufszeile mit Markenangeboten, insbesondere Juwelen und Uhren
    Preis für ein Doppelzimmer:  530 € / Nacht

    Das Aquarium fasst 11 mio Liter Wasser und beherbergt 65.000 und Meerestiere

    Die Brückensuite, eine 924 qm (!!) große Suite über dem Zentralen Verbindungsbogen im  22. Stockwerk, Kosten: 25.000 € bzw. 30.000 USD pro Nacht

    Es gibt 2 je 165 qm große Unterwasser-Suiten auf 3 Etagen, Kosten: 5.700 € / Nacht

    Es gibt noch einen großen Wasserpark, ein 2,5 km langer befahrbarer Wasserlauf  und in der  „Dolphin Bay“ können Gäste mit trainierten
    Delfinen schwimmen.

    3)  Dubai Marina

    Auf der ca 4 qkm großen Fläche entstehen seit 2003 neben einigen Wasserflächen auch 200 Wolkenkratzer, welche nach Fertigstellung bis zu 150.000 Menschen beherbergen soll.
    Der geplante Spaziergang innerhalb der Marina fiel leider auch flach, weil sich mein Mann weiterhin nicht gut fühlte – aber der Blick auf die Skyline war auch schon sehr nett ;)

    Der Burj Khalifa

    Der Burj Khalifa ist zur Zeit (Stand März 2015) das höchste Gebäude der Welt.
    Die Bauarbeiten hierfür begannen im Jahr 2004, im Jahr 2009 wurde die Endhöhe erreicht.
    Der Turm ist 828 Meter hoch
    Eingeweiht wurde er im Januar 2010.
    Die Kosten für das Megabauprojekt beliefen sich auf ca. 1 Mrd. Euro.
    Das um den Burj Khalifa liegende Gebiet „Dubai Downtown“ entstand ebenfalls in den letzten Jahren, es findet sich hier zum Beispiel die Dubai Mall, aber auch viele Hotels, Büros, Wohnungen etc.
    In den letzten Jahren wurden für diesen Bereich ca 20. Mrd USD investiert!

    Ich weiß nicht, wieso, aber für einen kurzen Moment gingen die Fontänen an.
    Es war ca 5.30 Uhr in der Früh

    Da konnte man erahnen, was die Fontänen für ein allabendliches Spektakel sind :)

    Die Fontänen, zwar nur ganz kurz – aber dafür für uns ganz alleine 
    (Habe leider zu spät ein Foto davon gemacht, da mich der Moment sehr überrascht hat)

    Downtown Dubai

    Bevor wir auf die Aussichtsplattform des Burj Khalifa gingen, brauchten wir einen Kaffee!

    Sollte ja kein Problem sein ….

    …. dachten wir ….. falsch gedacht!

    Man bekommt in Downtown Dubai morgens um 6 Uhr keinen Kaffee!

    Ich brauche Kaffeeeeeeeeeee……… Coffeiiiiiiiiiin ……… Ich bin seit …. was weiß ich, Dank der verschiedenen Zeitzonen hab ich den Überblick verloren, aber ich bin schon laaange auf den Beinen …..

    Wir haben uns durchgefragt, aber keiner konnte uns helfen…

    …. bis wir einen der vielen Stadtarbeiter gefragt haben.

    Die müssen sich doch hier auskennen

    Jedoch ….  Cafés öffnen erst später.

    Ich muss wohl sehr traurig geguckt haben oder sehr müde ausgesehen haben oder eine Mischung von beidem ….. , denn dann sagte er, wir sollten ihm folgen, er wüsste, wo wir Kaffee bekommen.

    Also liefen wir ihm hinterher. Durch das große Parkhaus, an der noch geschlossenen Dubai Mall vorbei und immer weiter  …..  – und dann waren wir im Mitarbeiterbereich der ganzen Stadtarbeiter und Security-Fachkräfte. Und viele von ihnen saßen dort am frühstücken, als wir zusammen mit den beiden Stadtarbeitern hinein kamen.
    Wir haben freundlich lächelnd alle begrüßt und gingen dann zum Kiosk.

    Wir bestellten Kaffee, 2 Cola, 2 belegte Brötchen und einiges an Schokolade, weil die gut tut, wenn man müde ist
    Bezahlen sollten wir mit AED, aber wir hatten nur Dollars. Also rechnete er kurz um und sagte, er bekäme 5 USD.  Wie? Nur 5?! Sicher?!   Yes!   Wir gaben 10 USD, da wir es nicht kleiner hatten und wir 10 USD auch für das alles sehr angemessen fanden – mussten aber den Kioskmitarbeiter überreden, das auch anzunehmen

    Und dann setzten wir uns zu den Arbeitern und Angestellten.

    Wir erfuhren: Vor allem die ausländischen Stadtarbeiter werden oft nicht geachtet. Die Menschen gehen an ihnen vorbei, als seien sie Luft. Das ist bitter …. denn sie leisten gute und wichtige Arbeit für das Stadtbild. Rund um den Burj Khalifa war alles sehr sauber und gepflegt.
    Daher freuen sich sich über einen Gruß und ein Lächeln auch sehr! 


    So befremdlich dieses Verhalten nun auch klingen mag …. in Deutschland ist das auch zu beobachten, hier sind es die Müllmänner, die Kanalarbeiter, die Putzfrauen und Co, an denen die meisten Menschen völlig achtlos vorbeigehen und einen Gruß nicht erwidern. Dabei sind es die Menschen, ohne die wir im Dreck und Müll versinken würden! 

    Schade, dass sich viele für etwas besseres halten. In Deutschland, in Dubai, in Quatar…..

    Wir setzten uns hinterher noch an das Wasser am Burj Khalifa, denn bis zu unserem Termin zum Besuch der Plattform hatten wir noch etwas Zeit.

    Später gingen wir dann in die direkt am Turm liegende Dubai Mall.
    Hier befindet sich so etwas wie ein Fanshop des Burj Khalifas.

    Es gibt alles mögliche an Souvenirs rund um den Turm.

    ….. um die 37 Euro für ein paar Legosteine …..

    Hier kann man auch die Tickets kaufen bzw seine online- Tickets in Eintrittskarten umwandeln.

    Neben dem Shop ist dann auch die kleine Wartehalle für den Aufzug.

     

    Bevor man den Aufzug betritt, gibt es einen Sicherheitscheck, wie am Flughafen. Das Gepäck wird durchleuchtet und man selbst wird einmal abgescannt.

    Gut, da waren wir inzwischen ja bestens geübt, denn Sicherheitscheck liebt man an arabischen Flughäfen.

    Wir wurden in den kleinen, dunklen Aufzug ge….. gebeten. Für mein Empfinden zu viele Menschen auf zu kleinem Raum. Puh …… hoffe, das geht jetzt schnell …

    …. ja, das ging es.

    Die Tür ging zu, überall leuchteten bunte Lichter im Burj Khalifa Design und dann ging es auch schon nach oben. Mit 10 Meter pro Sekunde (36 km/h) (!) dauerte es nicht lange, bis wir die Etage 124 erreichten.   Der Fahrstuhl gehört zu den schnellsten der Erde.

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    Preise Burj Khalifa

    Es gibt zwei Aussichtsplattformen. Die meisten besuchen die Plattform At The Top, Etage 124. Kosten ab ca 32 €, Nachmittags ist es etwas teurer, am Abend, wenn die Sonne untergegangen ist, wieder günstiger.

    Für diejenigen, die für noch mehr Geld noch höher möchten, bietet sich das Sky-Ticket an. Hiermit hat man Zugang zur 124./125. und zur ca 100 Meter höher liegende 148. Etage  (Höhe 555 Meter) . In der 148. Etage gibt es kostenlose Getränke, kleine Häppchen, es sind immer nur wenig Menschen anwesend und gratis WLan gibt es auch. Die Skytickets sind immer ab 12 Uhr verfügbar und kosten um die 125 €, wenn die Sonne untergegangen ist, kostet es nur noch ca 75€.

    Impressionen von der Aussichtsplattform „At the Top“ 

    Ein Teil der Plattform ist offen, der Großteil leider im Gebäude

    Dubai Downtown, ganz hinten im Hintergrund rechts erkennt man das Burj al Arab, noch weiter dahinter die Hochhäuser der Dubai Marina

    Links die Dubai Mall, unten Mittig Dubai Fontaine, hier finden die Wasserspiele statt, ich habe es nicht nachgesehen, aber wie ich Dubai inzwischen kenne, sind das mindestens die größten Wasserspiele der Welt …. mindestens 

    Unten mittig-links wieder die Dubai Mall

    Auf Hochhäuser hinab blicken ….. das kenne ich sonst nur aus dem Flieger ;)

    Diese Strassenführung erinnert mich etwas an Miami  ;)

    Die Sheikh Zayed Road

    Vorne: Mal wieder Baustelle. Links davon die Gangway von der Dubai Mall zur S-Bahn-Station – der Bahnhof ist dieses goldene längliche Gebilde oben links.
    Dort werden wir später auch noch hingehen.

    Das neue Projekt   „The World“

    300 Inseln stellen die Welt dar. Allesamt künstlich aufgeschüttet. Kosten für das Bauprojekt 7,6 Mrd. USD. Die Inseln kann man kaufen, Ende 2010 waren 200 der 300 Inseln verkauft.
    Aber: Durch die  Finanzkrise 2007 gibt es Baustillstand, die kleineren Meereswege versanden zunehmend, aktuell werden sie auch nicht mehr freigebaggert.
    Falls dieses Projekt weiter verfolgt wird, ist die Fertigstellung für 2020 anversiert.
    Bislang gibt es zwei bebaute Inseln, auf einer der besagten Inseln (Royal Island Beach Club) werden Tagesgäste empfangen.

    Das Burj al Arab

    Atlantis – The Palm

    Der Frachthafen    (30 KM Luftlinie, da kam mein Tele leider an seine Grenzen ;) )

    Burj al Arab und mittig The Palm

    Dubai Marina

    Dubai Mall

    Anschliessend bummelten wir noch etwas in der Dubai Mall.
    Die 2008 eröffnete Dubai Mall ist mit 350.000 qm und 1200 Geschäften eine der größten Malls der Welt.
    Neben den vielen Geschäften gibt es noch die Eisbahn in Olympiagröße, ein Aquarium über 3 Etagen mit Unterwassertunnel und Pinguinarea, einem großen Wasserfall, ebenfalls über mehrere Etagen, Kinosääle, dem weltweit größten Goldsouk und 120 Gastronomiebetriebe.
    Also alles etwas größer und imposanter als anderswo auf der Welt.

    Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

    Wir hatten leider nicht ganz soviel Zeit. Den Bereich um das Aquarium haben wir ausgelassen. Eigentlich waren wir nur an drei Stellen: Wasserfall, Stoffkamele kaufen und Food-Court ;)  Man muss halt Prioritäten setzten und eine Kleinigkeit essen, bevor wir uns in den Wahnsinn vom Dubai-Airport stürzten, schien uns ganz sinnvoll 

    Geplant war, dass wir auch in Dubai eine Kleinigkeit für unsere Kinder kaufen, in Qatar und auf den Malediven haben wir auch schon Kleinigkeiten für die drei besorgt

    Aus Dubai gab es dann bunte Kuscheltierkamele, für jedes Kind ein anderes, und die Kinder lieben sie  

    Nein, das ist kein Regen. Nein! Nein, wir hatten kein Regen in Dubai! Das, was ihr da seht, sind ….. ähm …… die Wasserspritzer von der Fontaine. Genau. Kein Regen. Nein! ….. Leider doch.

     
     
     

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    Von der Dubai Mall führt ein Fußgängertunnel zur Metro-Station. Weil der Weg aber sehr …. seeeehr lang ist, gibt es hier Rollbänder.

    Dank der Glaswände hat man zwischendurch nette Ausblicke :)

     

    Was für ein Gewusel auf der Baustelle …..

    Noch einmal Burj Khalifa :)

    Dann ging es mit der Metro zum Flughafen …..

     

     

    Ein Flieger nach dem anderen ….

    Mit mehr als 70 Millionen beförderten Passagieren im Jahr 2014 liegt der Flughafen Dubai im weltweiten Vergleich auf Rang drei.
    Es wird aber schon fleissig an einer Erweiterung gebaut. Eröffnet wurde die Erweiterung des Flughafens Dubai DXB, der Dubai Worl Central, bereits im Oktober 2013. Er wird aber noch weiter ausgebaut. Nach Fertigstellung wird dies der größte Flughafen der Welt werden.
    Verbunden werden die beiden Flughäfen dann mit einer Schnellverbindung der Metro.

    Mit Metro und Bus fahren um von Terminal zu Terminal zu kommen, kennt man ja schon jetzt vom DXB.

    https://youtu.be/avpEPcW2oYU

    Wir saßen im Flieger links und hatten einen tollen Blick auf das Burj Khalifa und die Palme, leider war es diesig und bewölkt.

     


     

    Hinten die Palme, vorne The World. Musste für dieses Foto schon sehr ranzoomen, weil wir eher davon weg geflogen sind, als drüber her.

      

    Das Essen war wieder sehr gut! Neben Hauptgericht gab es Salat, Kuchen, Brötchen, Cracker mit Frischkäse und Dip und ein stilles Wasser.

    Landeanflug in DUS bei Sonnenuntergang


    Eine Nebensonne

     

    Hallo Deutschland

     
     
    Mit dem Zug ging es zurück nach Hause.
     
    Unterwegs rief ich zu Hause an, um den Kindern zu sagen, dass wir heute Nacht nach Hause kommen.
    Sie haben sich richtig gefreut und wir uns natürlich auch !

     Zu Hause angekommen war es ca 23 Uhr und unsere Kinder schliefen schon tief und fest, wecken wollten wir sie nicht.

    Unser Bett war dekoriert mit selbstgemalten Bildern von den Kindern
     
    Am nächsten Morgen wurde ich gegen 5 Uhr von Getuschel geweckt.
    Ich öffnete die Augen – und alle drei Kinder gleichzeitig „MAAAAAAMAAAAAAAAAAA!“ Und dann wurde bis zum Wecker klingeln um 6 Uhr noch ausgiebig gekuschelt 
     
     
     
     
    Ohne Kinder in den Urlaub zu fahren ……. mein Mutterherz hat sehr gelitten, aber es hat sehr gut getan, mal wieder „nur“ Paar zu sein 
    Denn das ist, was im Alltag zwischen Kindern, Job, Haus, Garten, Tiere und Co schnell verloren geht …..
     
     
     
     
    Aber auf unseren Sommerurlaub mit den Kindern freue ich mich sehr  
     
     
     
     
     
     
    ~ ~ ~ E N D E ~ ~ ~

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  • Qatar – Doha

    Qatar – Doha


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    Qatar

    Sightseeing in Doha und Umgebung 

     
     
     
    Am 12. März 2015 ging unsere Reise los.
     

    Vorwort: Reisen als Eltern, aber die Kinder bleiben zu Hause ….

    Ilona von Wandernd.de hat zu genau diesem Thema eine interessante Blogparade gestartet, an welcher ich mit diesem Beitrag teilnehme.
    Denn auch andere Eltern verreisen mal ohne die Kinder.
    Wir hätten die Kinder nach Doha gerne mitgenommen, aber das war bei dieser Reise nicht möglich, da wir dort jemanden besucht und einiges an Programm hatten.
    Ausserdem …. mal als Paar zu verreisen kann auch mal ganz gut tun.
    Hier gehts zur Blogparade von Ilona:
     
    Mein Mann und ich fahren weg. 
    Die Kinder blieben zu Hause, in ihrem gewohnten Umfeld.
     
    Mit den Kindern fahren wir im Sommer 16 Tage ans Meer, dort haben wir ein Ferienhaus direkt am Strand gemietet und ich weiß, dass unseren Kindern das sehr gefallen wird und wir freuen uns auf die Zeit. ( ->   Reisebericht Bretagne)
     
    Organisiert war alles. Die Kinder blieben in der Woche bei uns zu Hause, meine Eltern wohnen im Erdgeschoss. An den Wochenenden gingen sie zu S-Eltern. Und ich weiß, dass sie überall in wirklich guten Händen sind. Ja, das wusste ich ….. aber trotzdem … mein Mutterherz ……
    ….. die Tage vor der Abreise waren schlimm ….. totales Gefühlschaos.
     
    Die Kinder freuten sich sogar. „Elternfreie Zeit!“ rief meine Älteste, ich mache jeden Tag in meinem Zimmer Disko! „Mama, ich werd euch zwar vermissen, aber wir können uns ja jeden Tag schreiben, ok? Und ihr bringt uns auch was schönes mit, ja? Und ausserdem ist das schön, wenn Oma und Opa uns verwöhnen und wir freuen uns darauf!“ …… 
     
    …. und so packte ich meinen Koffer, kuschelte mit den Kindern, …. ließ Verstand und Mutterherz gegeneinander ankämpfen und hatte eine schlaflose Nacht …
     
    ….. und schon war Donnerstag Morgen ….. 
     
     
     
     
    Draussen hatte es gefroren ….. es war richtig kalt …… 

     


     

     
     
    ….. Abschied von den Kindern …..
     
    Die Kinder fuhren wie gewohnt zur Schule und zum Kindergarten. Sie weinten keine einzige Träne beim Abschied, wünschten uns viel Spaß und wir mussten versprechen, zu schreiben, sobald wir abgekommen sind. 
     
    ….. als sie weg waren,  fuhren wir zum Bahnhof.
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    Unsere Traum- Reise begann
     
     
    Wenig später saßen wir im Zug Richtung Flughafen Düsseldorf.

    Unsere Reise-Route:

    Route 03/2015

    Düssseldorf – Dubai – Doha
    Doha – Dubai – Malediven
    Malediven – Dubai
    Dubai – Düsseldorf

    …. insgesamt 6 Flüge und das erste mal, dass wir eine Umsteigeverbindung gebucht haben.
    Ob das wohl alles klappt….?!

    Von DUS starteten wir damals auch unseren Trip in die USA , daher kannten wir den Flughafe schon

     

     

    Unser Flieger, Airline: Emirates Düsseldorf-Dubai-Doha

     
     
     
     Von Düsseldorf flogen wir erst nach Dubai, von Dubai ging es weiter nach Doha.
     
     
    DUS-DXB-Doha
     
     
    Die Bahn hatte Verspätung . Was aber nicht so ganz tragisch war, da unser Flug auch Verspätung hatte. …
     
    Was wiederum ganz blöd war, weil wir dann in Dubai nicht direkt landen konnten, sondern 3 Schleifen fliegen mussten und somit unsere Umsteigezeit mehr als knapp wurde …..
    ….. Gelandet in Dubai – unser nächster Flug war schon beim boarden. Und wir mussten noch durch die Passkontrolle. Ewig lange Schlange …… Aaaaaaaargh ………..
    Dann schauen, vom Gate B-paarundzwanzig mussten wir  zu B4 …. also einmal durchs halbe Terminal, … Dubai ist riesig. Und wir rannten, es gab schon den ‚Final Call‘ fürs Boarden.

    Und dann, …..wir kamen japsend am Gate B4 an …. gerade noch rechtzeitig. ….. puh!

    Und das alles nach diesem Flug. Wir hatten heftigst Turbulenzen, 4 Stunden am Stück,… Es gab zwischendurch keinen Service mehr an Board und wir wurden ordentlichst durchgerüttelt.

    Nach der Rennerei in Dubai saßen wir dann in einer relativ leeren Maschine nach Doha, bekamen trotz des nur 1-stündigen Fluges 3 Brötchen und Getränke. Emirates ist eine wirklich gute Airline, sehr guter Service, alles hat reibungslos geklappt.

     
     
    In Doha holte unser Freund uns vom Airport ab, wir fuhren zu ihm nach Hause.
     
    Angekommen in Doha, unserer 1. Etappe! 
     
     

    Start in DUS .

    Im Flugzeug gab es neben dem ISE auch Boardkameras, eine war nach vorne gerichtet und eine nach unten. Da wir meistens Nachtflüge hatten, nutzen wir das aber relativ wenig ;)

     

     

    …. unsere Flugroute
    Aus den beiden Hauptgerichten konnte man wählen

     

    Kleiner Snack zwischendurc

    Klassiker. Schiffe versenken gab es auch, ebenso wie Kniffel, aber auch viele neue, moderne Spiele

     

    Das Haupt-Essen, reichhaltig und lecker.

     

    Sternenhimmel im Flieger – und die ewig aufleuchtenden Anschnallzeichen …..

     

    ….. dreimal Schleife über dem Meer ……

     


    Dubai

     

    In den VAE und auch in Qatar sind selbst die Autobahnen hell beleuchtet

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    In Dubai stiegen wir in Rekordzeit um. Und weiter gehts!

    Dubai bei Nacht mit seinem Burj Khalifa. Ihn werden wir auf dieser Reise auch noch besuchen :)

     

    Dubai – The Palm

     

     

    Kleiner Snack auf dem kurzen Flug

     

     

    Doha !!!!!

     

     

     

     

    Erst einmal ein paar allgemeine Infos zu Qatar

     

    Qatar liegt als Halbinsel im persischen Golf.  Die Hauptstadt ist die am Meer liegende Stadt Doha.
    Qatar wird durch die Monarchie regiert. 2013 hatte Qatar ~2.100.000 Einwohner.
    Im Jahr 2022 wird in Qatar die Fußball-WM statt finden, wegen der großen Hitze dort im Sommer findet die WM erstmals im Winter statt, was zur Folge hat, dass wir das WM-Finale unterm Weihnachtsbaum gucken können/müssen/dürfen.
    Wer mehr wissen möchte: Wikipedia -> Qatar
    Ich zitiere mal Wikipedia.de:
    „… Mit dem geringen Jahresniederschlag von unter 100 mm gehört Katar zu den trockensten Landschaften der Erde. …“
    Merkt euch diesen Satz – der wird noch von Bedeutung sein!
    Der frühere Studienkollege meines Mannes arbeitet in Doha als Ingenieur, er lebt in einer gesicherten Wohnsiedlung recht zentral in Doha. In dieser Wohnsiedlung hat man nur nach strenger Kontrolle Zutritt. Es gibt Wohnungen und Häuser, Gemeinschaftseinrichtungen, kleinere Sportzentren mit Pool, einem Supermarkt, Spielplätzen usw. Diese Wohnsiedlung nennt sich Compound.
    Die Gastarbeiter aus den östlichen Ländern wohnten nicht so komfortabel, aber das wissen wir nur aus den Berichten der Leute dort, selber gesehen haben wir es nicht.
    Unsere Freunde haben uns sehr viel von Doha und dem Umland gezeigt, ich habe die Fotos nicht chronologisch, sondern nach Ort sortiert.



    Fotos aus dem Compound

     

    Einer der Pools im Compound.
    Hier gab es auch kostenloses WLAN, daher setzte ich mich am Abend meistens kurz an den Pool, um mit meinen Kindern / meiner Familie zu schreiben. Für Skype war die Internetverbindung leider zu schwach.

     

    Die Strassen im Compound.

     

    …… auch das musste sein – Abkühlung im Pool ;)

     

    …… am Abend ….. ein kaltes Getränk und  mit der Familie schreiben

     

     

    Fangen wir an mit Fotos direkt aus Doha

    Kommt mir irgendwie bekannt vor – ich glaube, ich weiß, was da steht  

    Spaziergang durch die Westbay, dem Viertel, mit den vielen Hochhäusern

     

     

     

     

     

     

     

    Die Corniche – Uferpromenade

     

     

    Erinnert mich an Venedig

     

    An der Corniche, der langgezogenen (knapp 8 km lang), bogenförmigen Uferpromenade.

     

     

    Die große Oryx-Figur „Orry“, aufgestellt 2006 als Maskottchen für die Asian Games

     

    Blick auf die Skyline von Doha. Plan war ja, diese einmal nachts zu fotografieren ….. man soll halt nicht so viel planen ……

     

    Das arabische Restaurant, in welchem man nach dem Essen gemütlich Shisha rauchen kann,…..

     


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    Erinnert ihr euch noch an mein Wikipedia-Zitat?

    Da ging es um den wenigen Regen in Qatar, eines der trockensten Länder der Welt und so …. ihr wisst schon. Freundlich wie wir sind haben wir ein Gastgeschenk mitgebracht. Etwas typisch deutsches …… …. REGEN!
    Beim Tasche packen scherzte ich noch mit Alex „Schirm?! Alex, wir fahren in einen Wüstenstaat!“ Lange Rede, …….
    Wir hatten in diesem sonst so trockenen Land REGEN!!!!!! ….. von den 5 Tagen dort tatsächlich 2 Tage Regen ….. Die Qataris reagierten auf den ersten Regen noch panischer als ich. Wir waren im Kulturviertel Katara unterwegs und kurz nachdem die ersten Tropfen vom Himmel fielen (und von uns regengeplagten Deutschen noch garnicht richtig wahrgenommen wurden), ströhmten alle Qataris zu ihren Autos und verliessen fluchtartig den Parkplatz;  bzw –  sie versuchten es, aber weil das ALLE versuchten, gab es Stau und Verkehrschaos. Aber den Qatari kann das nicht erschüttern, er geht seiner Lieblingsbeschäftigung beim Auto fahren nach: Hupen! Dauerhaft, ständig. Das machen die dort alle. Und sehr gerne.  Hilft zwar nix, aber nun ….
    Ja, Regen …. 2 Tage hintereinander …..  Gab es da noch nie, absolut ungewöhnlich, ….. pf
    Aus dem Grund konnten wir vieles nicht mehr unternehmen, was wir geplant hatten. Spaziergang der gesamten Corniche entlang und auch nachts die Skyline fotografieren klappte nicht, denn an den beiden Abenden, an denen es zeitlich mgl gewesen wäre, regnete es und teilweise wehte auch böiger Wind.
    Schade.
    Folgender Trost kam von meinen Eltern aus Deutschland:
    „Wenigstens habt ihr es warm!“ …… jo …..

     

     

     

     

     

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    Spaziergang an der Corniche am Abend

     

    Zweimal waren wir abends an der Corniche.
    Unser erster Besuch führte uns allerdings lediglich zu dem Gebiet um das Museum of Islamic Art.
    Skyline fotografieren wäre von dort zwar prima gegangen, aber es war spät und wir waren müde …..  Also wurde das verschoben.
    Aber dann kam ja dieser Regen und wir verschoben es erneut. Am letzten Abend war mir der Regen dann egal und ich wollte es dennoch versuchen, scheiterte aber, denn zum einen hatte ich dauernd Tropfen an der Linse, zum anderen war der Wind sehr stark und mein Reisestativ nicht standhaft genug.
     
    Am Museum of Islamic Art

     

     

     

     

    Qatar hat viele schöne Plätze, aber noch viel mehr Baustellen …..
    Wohin man sieht, Baukräne sieht man immer ….. (2015)

     

    An einem Regentag waren wir im Dubai City Center

    Plan war: Dort frühstücken und dann ein paar Mitbringsel kaufen
    Achja, Postkarten brauchen wir auch noch !!! 

    Das Dubai City Center ist die zur Zeit größte Einkaufsmall in Doha und liegt in der WestBay.

    Auf 5 Etagen verteilen sich neben ca 350 Geschäften auch eine Eisbahn, ein großes Kino, ein Supermarkt und eine Kindererlebniswelt.
    Klingt ja alles ganz toll – Postkarten bekommt man dort allerdings keine.

    Wenn man jemanden reif für die „Hab-Mich-Lieb-Jacken“ machen möchte, stellt man ihm eine ganz simpel klingende Aufgabe:

    „Schicke mir eine Postkarte aus Doha!“ (… ohne dabei verrückt zu werden!)

     

    Denn das geht nicht so einfach ….. Und erinnerte mich an die Deutsche Bürokratie, wenn man diverse Anträge ausfüllen bzw einreichen muss …..

    Also: Postkarten gibt es nur im Post-Office.
    Und auch dort wissen die Qataris selber nicht so genau, wo man sie denn bekommt und so wird man über mehrere Etagen von Schalter zu Schalter geschickt…..

    Aber lächeln tun die Qataris immer sehr freundlich ….. oder …. vielleicht schmunzeln sie auch nur über diese ausserirdischen Touris mit ihren seltsamen Wünschen …. Postkarte, in Zeiten von Facebook, WhatsApp und Co …… ts

    Nunja, nach einem unfreiwilligen Erkundungslauf des PostOffices finden wir einen Schalter und dort verkauft der wieder einmal freundlichst grinsende Qatari dann Postkarten, zwei Motive, beide …. naja ……

    So, nur noch eben schnell Briefmarken und fertig ….

    …. Briefmarken ….. wo gibts die?! Achso, am Schalter …… an einem anderen, nicht hier. Warum auch dort? Wäre ja einfach …..

    Also ab in die große Halle mit den unzähligen Schaltern, eine Nummer ziehen und warten. Und warten. Und warten. Und warten.

    Weil wir ungeduldig wurden, zogen wir eine Nummer für ein anderes Anliegen, wurden nach weiteren 15 Minuten auch endlich an den Schalter gerufen.

    Gesprächsverlauf in Deutsch übersetzt:
    Briefmarken? Ne, da müssen sie an den anderen Schalter.
    – Wieso können sie uns jetzt keine verkaufen?! Wir möchten 4 Briefmarken. Mehr nicht.
    Das geht nicht, bitte gehen sie an den richtigen Schalter.
    – Aber da ist niemand….?!
    Dann müssen sie eben warten.

    Mein Mann?! ->  $&%$§!$%$§

    Knüllt den Nummernzettel, wirft ihn dem Schaltermenschen vor die Nase und geht.

    Die Postkarten blieben also bei uns ……


    Die Mall 

     


    Eisbahn in der Mall

     

     


    Katniss Everdeen – Werbung für einen meiner Lieblingsfilme 

     

     Das arabische Restaurant „Mourjan“ an der Corniche

     

    Eigentlich wollten wir in dem Restaurant auf dem Foto nur etwas trinken.

    Wir wurden an unseren Platz geführt und bekamen die Karte gereicht.
    Und siehe da: Pro Person gab es eine Mindestbestellmenge von ca 25 € …..
    Oha ….. das ist für mich die definitiv teuerste Cola aller Zeiten, allerdings gab es dann zu der Cola eine wirklich sehr leckere Lasagne, Brötchen und einen kostenlosen Nachtisch sowie während des gazen Besuches kostenloses eiskaltes Wasser. :)

    Es war wirklich sehr gut, unser Essen, das Ambiente, die Aussicht ….. empfehlenswert!

    „Willkommen zu einem der weltbesten Restaurants“

     

     

     

     

    Gratis-Dessert – wie das Essen auch sehr lecker

     

     

    Es gibt in Qatar kein Kleingeld. Beträge werden im Supermarkt auf- oder abgerundet.

     

    1 Riyal sind ca 25-26 Cent

     

     

    Frühstück im City-Center. Eigentlich wollten wir etwas typisch arabisches …… naja, …. auf der Verpackung sind arabische Schriftzeichen, kann man gelten lassen …….

     

    Souq Waqif

    Die Souqs sind grob beschrieben traditionelle, arabische Einkaufszentren.
    Man hat viele Geschäfte mit Gewürzen, Kleidung, Tieren und co, in welchen man um den Preis feilschen kann. Aber die Souqs dienen nicht nur als Ort zum einkaufen, sondern auch als Treffpunkt, zum Kaffee oder Shisha rauchen in einem der vielen Cafés.
    Das Souq Waqif soll das ursprüngliche Doha zeigen, fälschlicherweise wird es oft als ‚alt‘ betitelt, ist jedoch sogar noch relativ neu.

     

     

     

     

     

     

     

    Bis dahin hat es mir sehr gut gefallen, …. es war wie ein klein wenig Abendland, orientalisch – exotisch. In der Luft der Duft der vielen Gewürze, arabische Musik irgendwo im Hintergrund und viele schöne Plätze.

    Ja, es hat mir gefallen …… bis ich in die Passage kam, in welcher Tiere zum Kauf angeboten wurden …..

    Ich lasse mal die Fotos sprechen, auch wenn sie nicht das Gesamtpaket wiedergeben, was man dort vorfindet.

     

     

    ….. die hätte ich am liebsten mitgenommen 

    ….. und die anderen auch allesamt…..

     

     

    …..  

     

     

     

     

     

    Der Gold-Souq ist eine Ansammlung an Geschäften, in denen ich wohl nie einen Fuß setzten werde …..

     

     

     

     

    ….. und dann wurde es Abend,  wir fuhren zurück zum Compound, holten aber vorher noch beim besten Türken von Doha leckeres türkisches Essen, und damit meine ich nicht nur Döner 

     


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    K A T A R A

     

    Die genaue Bezeichnung ist „Katara Cultural Village“.

    Das ca 100 ha große Gebiet liegt in Sichtweite zur „Doha Pearl“.
    Es ist Dohas Kunst- und Kulturzentrum, es wurden Theater, Konzertsäle und Ausstellungsräume mit modernsten Einrichtungen errichtet.  Zu den Attraktionen von Katara gehören u.a.das Amphitheater, sowie eine Kunst- und Ausstellungshalle mit mehreren Galerien und Clubs. Ausserdem gibt es eine Falknerei und eine Moschee.

    Wir waren zweimal in Katara, es hat uns sehr gut gefallen; das gesamte Areal ist sehr sauber und gepflegt, die Wege waren mit Sonnensegeln überspannt (die auch vor Regen schützen,…..) , es gab viele Cafés und man hatte einen schönen Blick über den bogenförmigen Strand bis hin zur Pearl. Gerne hätten wir uns auch das Amphietheater angesehen, aber an beiden Tagen fanden TV-Sendungen / Aufzeichnungen statt und das Amphietheater war für die Öffentlichkeit gesperrt.
    Baustellen gibt es aber auch in Katara und direktem Umland reichlich.

     

     

     

     

     

    Die drei Kühltürme. Durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem ist es im innern kühl. Diese drei Türme sind ein Wohnblock für unzählige Tauben

     

    Die Moschee und das dazugehörige Minarett, 5x am Tag ertönen in ganz Doha Gebetsgesänge

     

     

     

     

     

    Kunst

    …. bei unserem zweiten Besuch fing es wieder an zu regnen …… *grml*

     

    Das Gebäude stellt einen Falkenhut dar. Ausnahmsweise durften wir hinein und schauen.
    Anfang des Jahres fand hier ein bedeutender Falkner-Wettbewerb statt.

     

     

     

     

    Das goldene Minarett.

     

    Im Hintergrund das Amphietheater

     

    ….. Großbaustelle …..

     

     

    Bei unserem zweiten Besuch machten wir einen Zwangsstop (wg Regen….) im Red Velvet, ein CupCake-Café mit interessanter Einrichtung und so vielen verschiedenen CupCakes, dass für jeden etwas dabei ist, direkt in der Nähe des Parkplatzes und der drei Kühltürme.

     

    Regen ….. und alle wollen schnell weg ……

    Mein Mann probierte dann einen CupCake mit einer Blattgoldverzierung.

    Mal probieren, wie Gold schmeck… Und wie schmeckt es? ….. nach Dekadenz….    

    Lustig waren aber die Blicke meiner Familie, als ich sagte „Wir haben Gold gegessen!“ ….. Und ohne dass sie es sagten, wusste ich ganz genau, was sie denken.  

    Red Velvet CupCake-Café

     

     

     

     

    Kamelrennstrecke

    und das Sheikh Faisal Museum

    Heute verliessen wir Doha.
    Unser erstes Ziel war eine Kamelrennstrecke.
    Es wurden Kamele trainiert, ein paar sahen wir auch auf der Rennstrecke.
    Die Kamelrennsaison ist von Oktober bis Mai.
    Seit 1972 gibt es in Qatar professionelle Kamelrennen.  Die Kamele erreichen hier Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.
    Früher wurden hier meistens Kinderjockys eingesetzt, da diese leichter waren. Das ganze spitze sich soweit zu, dass Jungs aus ärmeren asiatischen Ländern durch ihre Eltern als Jockys verkauft wurden, teilweise saßen 5-jährige Jungs auf den Kamelen.
    Aus dem Grund wurde ein Mindestalter für Jockys gesetztlich festgelegt, Kinderjockys sind heute verboten.
    Inzwischen werden die Kamele von kleinen Robotern geritten, die Peitsche der festgeschnürten Roboter wird per Fernsteuerung bedient.

     

     

     

     

     

     



    Dann fuhren wir weiter zum Sheikh Faisal Museum

    Dabei handelt es sich um eine Privatausstellung eines Scheichen, genauer gesagt – wie der Name sagt – vom 1948 in Doha geborenen Sheich Faisal.
    Man darf nur nach vorheriger online Anmeldung in das Meseum und besichtigen nur mit einer Führung.
    Diese war uns allerdings etwas zu schnell, wir hätten uns einige Ausstellugsstücke gerne länger / in Ruhe angesehen.
    In jedem Raum waren Wachposten, die aufgepasst haben, dass man bei der Gruppe bleibt.

     

    Website: http://fbqmuseum.org/

     

    Fotos:
     

    Ein Bambus- Fahrrad
     Das ist arabische Kaligraphie und heisst   ….
     …. Elisabeth ……
     Ich hoffe, ich habe das Bild richtig herum eingestellt

    Doha – The Pearl

     

    Dubai hat seine Palme(n) – und Doha seit einigen Jahren „The Pearl“
    Warum heisst es Perle?  –  Es lehnt an die traditionelle Perlenfischerrei von Qatar an.
    8 Milliarden Dollar kostet(e) das Projekt „Pearl“, denn die insgesamt 11 Bereiche auf einer Fläche von ca 400 Hektar wurden im Meer extra aufgeschüttet. 2004 begann das Projekt, inzwischen ist es weitestgehend fertig gestellt. 15.000 neue Wohnungen entstanden, eine Eigentumswohnung um 125 qm kostet ca 300.000 Dollar. Zusätzlich gibt es viele (Luxus-) Geschäfte, Hotels, Ärzte, Krankenhäuser, Sporteinrichtungen, Malls, Freizeitparks, viele Cafes und Restaurants, Schulen, Postamt, Anlegestellen für kleinere und größere Schiffe etc.
    Wir haben nur einen kurzen Spaziergang auf der Perle gemacht, irgendwie fühlten wir uns dort inmitten von dem ganzen Luxus deplatziert, …..

    Blick zu den Hochhäusern der Westbay links und Katara rechts

     

     

     

     

    …… wir verlassen die Perle wieder und gehen Richtung Katara

     

     

    Diese ganzen Busse bringen die Arbeiter zu den Baustellen !!!!!
    Wenn man bedenkt, dass diese Menschen das neue Doha aufbauen, aber behandelt werden, wie der letzte D….. Das ist unmenschlich und zum fremdschämen!
    Qatar ist ein so reiches Land, aber hier passt ein gutes Sprichwort: Aussen HUI, innen PFUI ! Denn das ganze Geld scheint vielen Qataris und denen, die dort etwas zu sagen haben, das letzte bisschen Menschlichkeit und Anstand genommen zu haben.
    Dass die WM in diesem Land stattfindet, welches unter diesen Bedingungen aufgebaut wird, ist unmenschlich, ich würde sogar weitergehen: Menschenverachtend!
    Warum wird nicht etwas Geld in die Hand genommen, um den Arbeitern bessere Bedingungen zu schaffen? Es wird soviel Geld verpulvert, aber hier wird gespart, auf Kosten der Gastarbeiter.

    Es sind aber nicht nur die Gastarbeiter auf den Baustellen, welches dieses unwürdige Verhalten zu spüren bekommen, sondern auch die Nannys in den reichen Familien. Für 200-300 € im Monat sind sie Tag und Nacht in der Familie, kümmern sich um Haushalt und vor allem um die Kinder. Wenn man auf einen der Spielplätze Kinder mit älteren Frauen sieht, sind das oft nicht die Mütter, sondern die Nannys. Aber viele von ihnen werden sehr respektlos behandelt, manche von ihnen bekommen nicht einmal ein Bett und müssen auf dem Boden schlafen.

    Ich habe nicht verstanden, warum man jemanden, der die eigenen Kinder erzieht, so dermaßen verachtend behandelt.
    Was muss in den Kindern vorgehen, wenn sie sehen, dass die liebgewonnene Nanny so von den Eltern behandelt wird? Was wird ihnen da vorgelebt? Welche Generation Mensch wird da herangezogen?! …..

    Ich kann nicht in Worte fassen, was ich über all das, was wir dort sahen und hörten, denke …..


    Rechts die beiden „ZickZack-Tower“ , links Baustelle, … typischer Anblick in Doha zur Zeit …..

     

    Und dann fing es an zu regnen, …. aber den Teil hatten wir ja schon, ….. Katara, CupCakes mit Gold usw  

     

    Aspire Zone – Villagio Shopping Mall

     

    Weil es wieder einmal regnete, fiel Corniche an diesem Abend flach.
    Statt dessen fuhren wir zur Aspire-Zone, dem Sportviertel von Doha mit seinem bekannten Turm in Form einer Fackel.
    In der Aspire-Zone befindet sich die Villagio Shopping Mall, eine Shopping-Mall, die an Venedig erinnert. Selbst mit einer Gondel auf einem Kanal fahren ist hier möglich.
    Ca. 220 Shops verteilen sich auf 130.000 qm, es gibt zusätzlich noch einen Food-Court direkt an der Eisbahn, einen Supermarkt und einen kleinen Indoor-Freizeitpark.
    Parkplätze gibt es ebenfalls reichlich, was ja beim Doha-City-Centre in der Westbay nicht der Fall ist.
    Es war schon irgendwie ein seltsames Gefühl – so ein klein Venedig hier vorzufinden, denn vor 12 Jahren bekam ich von Alex im ‚echten‘ Venedig einen Heiratsantrag, waren aber seitdem leider nicht mehr dort.
    Der 300 m hohe Fackel-förmige Aspire-Tower überragt hier alles. Er wurde für die AsianGames 2006 errichtet, Baukosten 174 Mio US$.
    In dem Turm befindet sich u.a. ein 17-stöckiges Hotel mit Restaurant und Museen und einer kleinen Aussichtsterasse. Es wird jedoch – wie man auf meinem 1. Foto auch erkennen kann – nicht alles in diesem Turm genutzt, denn teilweise sind die Fronten lediglich verglast.
    Die Beleuchtung funktioniert mit vielen LEDs, diese sind in ein Drahtgewebe eingearbeitet. Hier findet sich auch ein LED-Bildschirm. Nachts wechselt der Turm laufend seine Farben.

     

    ….. ströhmender Regen …… :(

     

    ….. wenigstens in der Mall gab es blauen Himmel und Schäfchenwolken ……

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der Turm mit seiner schönen Farb-Wechsel-Beleuchtung, eine ordentliche Langzeitbelichtung scheiterte aber am Regen, ….. 

     

    Tour in die Wüste zum Inlandsee Khor Al Udaid

     

    Qatar ist ein Wüstenstaat, allerdings besteht der größte Teil eher aus Steinwüste, als aus der klassischen Sandwüste.

    Im Süden von Qatar befindet sich das ca. 3.000 km2 Gebiet um den berühmten Inlandsee (Khor Al Udaid, einem riesigen Salzwassersee mit einem 7-km langen Kanal als Verbindung zum Meer).
    Diese 3000 qm-große Gegend soll eine der aufregensten Sanddünenlandschaften Arabiens sein, die Sanddünen sind hier bis zu 40 Meter hoch.
    Zwischen den Sanddünen findet man immer wieder weite trockene Salzebenen mit harten Untergrund, auf welchen Autos dann sehr schnell fahren (können).

    Man kann theoretisch nur über diese harten Ebenen mit einem normalen Auto bis zum Inlandsee fahren, ohne über die Dünen fahren zu müssen.

     

    Diese Wüste und den dazugehörigen Inlandsee wollte ich mir sehr gerne ansehen.

     

    Unser Freund hatte mehrere Anbieter rausgesucht und telefonierte diese ab. Aber fast alle hatten einen Autoritt über die Sanddünen inkludiert, und das war etwas, was ich keinesfalls wünschte.
    Warum?
    Weil mir selbst auf asphaltierten Strassen schnell übel wird. In eine Achterbahn bin ich seit Jahren nicht mehr gestiegen und selbst leichte Turbulenzen im Flieger setzten mir schnell zu. Also alles, nur keine Autofahrt über die Sanddünen.

     

    Ich ließ Alex offen, das alleine zu machen, nur ich würde da definitiv nicht mitkommen.
     
    Es gab dann einen Anbieter, er bot folgendes an: Fahrt zum Inlandsee, Möglichkeit zum Kamelreiten. Das gefiel Alex auch direkt und wir buchten es.
     
    Am darauffolgenden Tag holte uns der Fahrer am Mittag im Compound ab.
     
    Um in den Compound einfahren zu dürfen, musste er bei den Wachposten seine Lizenz abgeben, erhielt dafür eine Art Pfandzettel.
    Beim Verlassen des Compounds erhielt er seine Lizenz dann wieder und wir fuhren um die 90 km Richtung Süden, vorrbei an den vielen riesigen Ölfeldern.
    Fotografieren war hier streng verboten, viele Schilder wiesen darauf hin.
     
    Doha - Wüste
     
     
     

     

     


     

     
    Immer wieder rechts und links große Baustellen …..

     

     
     
    1. Station: Kamelreiten

    Umgerechnet ein paar Euro kostete der Ritt auf einem Kamel, besonders abenteuerlich war hier auf- und absteigen. Insbesondere beim absteigen lief man Gefahr, kopfüber vom Kamel zu fallen, wenn man sich nicht gut festhielt, denn das Kamel geht zunächst in die Knie und das bedeutet wegen der langen Beine, der ganze vordere Körperteil geht mal eben um einen Meter tiefer.

     

     

     

     

     

     

     

     

    2. Station: Fahrt zum Inlandsee.

    Aber ich sah ja schon das Ufer, wir waren also schon da. Ich stellte mich auf einen Spaziergang entlang der Dünen ein …..

    ….. aber dann …..

    Dialog:

    ich (leicht geschockt): Alex, unser Fahrer lässt die Luft aus den Reifen

    Alex (tiefenentspannt): Na und?

    ich (zunehmend nervös): Weisst du nicht, was das bedeutet?!?!?!

    Alex (tiefenentspannt): Nö. Was denn?

    ich (panisch): Wir fahren jetzt in die Wüste! Die Luft lässt er ab, damit die Reifen nicht so tief in den Sand sinken!

    Alex (glücklich): COOOOL!

    …. cool…?! ……..    coool?????

    ….. hatte Alex vergessen, wie  es mir bei unserer letzten Tour mit dem Bus durch die Berge ging?!  Die ganze Zeit musste ich …. erspare ich euch mal. Und die Strasse war schön asphaltiert.
    Und jetzt hat er nicht eine Sekunde an seine arme Frau mit ihrem schon zu rebelieren anfangenden Magen gedacht?! Grml…….

    Dass unser Fahrer ein Freund des rasanten Fahrstils ist, hatte er bereits auf der Fahrt hierher bewiesen .

     

    Das war „unser“ Auto, unser Fahrer hieß Ali

     

    Alternative zum nicht einsteigen wäre gewesen, stundenlang alleine an diesem Sammelplatz zu warten und vom eigentlichen Inlandsee würde ich auch nicht viel sehen …..

    Ich stieg also ein. Und wir fuhren los.

    Erst mal war es ganz lustig. Die Wüste ist so weitläufig, wohin man sieht, man sieht nur Sand!

    Und dann ging es auf die erste hohe Düne. Als wir ganz oben standen, dachte ich kurz, wie nett die Aussicht hier doch ist, aber dass Ali jetzt besser schnell den Rückwärtsgang einlegt, bevor noch ….. aaaaahhhhhhh …….
    …… was macht er denn?! Vorwärts fahren???? IST DER IRRE ?!

    In Gedanken sah ich das Auto schon mit Purzelbaum die Düne runterkullern. Wäre nicht mein erster Überschlag mit dem Auto,  …. angeschnallt war ich auch,….. okeeee …… *tief durchatmen*

    …. aber nix Purzelbaum, er fuhr sicher die Düne runter, erfreute sich grinsend an unsere geschockten Gesichter und suchte schon die nächste hohe Düne.

    Und so ging das dann eine Weile. Düne hoch, runter. Aufwärts – Abwärts.

    Ich betete die ganze Zeit zu MEINEM Gott, was im Nachhinein vielleicht nicht so klug war, wenn man neben einem Moslem sitzt, immer wieder zu wiederholen ….. „Oh my god ….. oh mein Gott ….. oh noooooooo“ …..

    Denn ….. irgendwann sagte ich ihm, dass ich dringenst eine Pause bräuchte. Wir war sowas von übel …. Und er? Schaut mich an. Grinst. Und sucht sich die nächste schöne hohe Düne. Rauf und runter. Nix Pause. Mir war sogar so schlecht, dass ich keine Lust mehr auf fotografieren hatte ….. und das heisst bei mir schon was …..

    Und mein Mann auf der Rückbank?! Hatte Spaß ohne Ende.  Nicht nur die Fahrt an sich, ne, er fand das auch lustig, wie weiß mein Sonnenbrand-geplagtes Gesicht werden konnte.

    Irgendwann habe ich dann SO energisch gesagt, dass ich SOFORT eine Pause brauche, dass er dann doch erbarmen hatte. Wir hielten an und er sagte, ich solle die tolle Aussicht geniessen.
    Jo … erst einmal musste ich meine ganzen Organe wieder richtig sortieren und mir dann Rachepläne für meinen schadensfrohen Mann ausdenken. ….

    So ging das dann über eine Stunde. Dünen hoch, runter, aufwärts, abwärts, …..

    …. Ali sagte, ich sei die erste, der dabei übel wird.

    Kann ich nicht so recht glauben ….

     

     

     

     

     

     

    Und dann waren wir irgendwann am Ufer vom Inlandsee. Direkt an der Grenze zu Saudi Arabien.

    Am Ufer war ein großen Beduinencamp, wer wollte, konnte mit einer großen Gruppe hier übernachten.

    Wir trafen eine Deutsche, sie kam sogar aus unserer Ecke. Die Welt ist eben auch nur ein Dorf.
    Und was hielt sie in der Hand? Ingwertropfen. Und warum? Weil ihr schlecht war. AHA! Ali, haste gehört, ich bin NICHT die einzige!

     

     

     

     Das ist bereits Saudi Arabien
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    Nach einer Weile fuhren wir wieder zurück, schauten uns aber noch den Sonnenuntergang in der Wüste an.

    So sehen Regenwolken in der Wüste aus. Wir bekamen tatsächlich auch ein paar Tropfen ab. Regen in der Wüste, das lasse ich nun aber unkommentiert…..

     

     

     

     

    Als die Sonne weg war, waren wir am Sammelplatz, die Reifen bekamen wieder mehr Luft,mein Gesicht wieder mehr Farbe und dann ging es zurück nach Doha.

    In Doha fotografierte ich aus dem fahrenden Auto noch einmal die Skyline der Westbay ….

    …. zumindest etwas 

     

     

     

     

     

    …… und das wars.

    Unsere Zeit in Doha war zu Ende.

     

    Wir haben sehr viel gesehen und von den Menschen bzw über sie in Qatar sehr viel erfahren.

    Für uns ging die Reise nun weiter, von Doha nach Dubai ….

    …. und von Dubai ging es auf die ….

     

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    Reisebericht: Malediven
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    Mit diesem Bericht ( Q wie Qatar ) nehme ich an dem Stadt-Land-Fluss – Spiel von Ferngeweht teil.

    Schaut doch mal rein, es gibt schon viele, tolle Reiseberichte dort online 

     






     

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  • Malediven – Fihalhohi (Süd-Male-Atoll)

    Malediven – Fihalhohi (Süd-Male-Atoll)


    Fihalhohi / Malediven

     

     

     Inselparadies …..

    MALEDIVEN


    Im März 2015 waren mein damaliger Mann und ich  – ohne die Kinder –  für eine knappe Woche auf den Malediven. <3

    Ein Traum sollte damit wahr werden.

    Unsere Route:

    Route 03/2015
     
    Allerdings begann der Malediventraum mit einem kleinen Zwischenfall bei der Anreise, denn beim Landeanflug in Dubai musste der Pilot wegen eines technischen Problems kurz vorm aufsetzten durchstarten ….. das ist kein schönes Gefühl …… Wir wurden auf eine andere Landebahn umgeleitet und konnten dann dort landen. …..
     
    In Dubai hatten wir dieses mal wenigstens (glücklicherweise) ausreichend Zeit zum umsteigen. Beim letzten mal mussten wir in Rekordzeit durchs Terminal hetzen und kamen erst nach dem „Final Call“ am Gate an …..
    Aber jetzt schlenderten wir ganz in Ruhe, um unser Gepäck brauchten wir uns ja nicht zu kümmern :)
     
    Ein paar Einkäufe am Flughafen später saßen wir im Wartebereich, bereit fürs Boarden.
     
    So ganz konnte ich noch nicht glauben, wo wir in wenigen Stunden sein würden
     

    Wir fliegen auf die Malediven!!!!

    Fotos von der Anreise:

    Dubai – auch tief in der Nacht hell erleuchtet

    Wir fliegen in den Sonnenaufgang hinein

     

    Landeanflug auf die Malediven 

     

    Und wenig später hatten wir diesen traumhaften Ausblick

     

    Kurze Zeit später sah man schon die Hauptstadtinsel Male, die Flughafeninsel liegt direkt daneben

    Das ist Male, die Hauptstadt der Insel, dicht besiedelt und inzwischen schon recht weit zugebaut.

    Wir landeten auf der Flughafeninsel Hulhule, welche im Nord-Male-Atoll direkt neben der Hauptstadtinsel Male liegt.

    Als wir aus dem Flieger stiegen, wurden wir von der tropischen Hitze erschlagen ….
    Irgendjemand sagte zu mir: „Wenn ihr in Male aus dem Flieger aussteigt, fühlt sich das an, als halte euch jemand einen Fön in die Hosenbeine!“ ….damals lachten wir über diese lustig klingende Aussage – jetzt stellten wir fest: …das traf es sehr gut. Wir konnten es nicht abwarten, aus den langen Klamotten zu springen …….

    Am Ankunftsterminal stand schon jemand mit „unserer“ Insel auf einem Schild. Wir bekamen kühles Wasser gereicht   (Danke, das brauchten wir jetzt!)  und warteten noch auf zwei andere Pärchen.

    Es war soooo schön, nach den Flughäfen in Doha und Dubai jetzt so einen schönen, kleinen und überschaubaren Flughafen zu haben ….. 

    Flughafen in Male, Malediven, Nordmale-Atoll (Airport MLE)

    Der Flughafen von außen

    Man tritt aus dem Flughafengebäude, überquert eine Straße und schon steht man am Hafen

    Von der Flughafeninsel brachte uns dann ein Schnellboot ins Süd-Male-Atoll nach Fihalhohi.

     
     
    …. vorbei an Velassaru, einer der nördlichsten Resort-Inseln im Süd-Male-Atoll

     
     
    Ein Insel-Ufo …. Nein, natürlich nicht – Durch die Hitze konnte man ein interessantes Phänomen beobachten: Die heiße Luft trifft auf die kühlere Luft direkt an der Wasseroberfläche. Der Lichtstrahl wird beim Durchgang durch die beiden unterschiedlich dichten Luftschichten gekrümmt – und es entsteht der Effekt der
    umgekehrten Luftspiegelung.
     
     
    Weiter ging es ….. Fihalhohi liegt ca 40 km von der Flughafeninsel entfernt; ca 45 Minuten durchpflügten wir das ruhige Meer des Süd-Male-Atolls, sahen die Inseln und sogar Delphine.
    ….. es war einfach so traumhaft! 
     
     
     
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    Unser Ziel:

    Fihalhohi – eine paradiesische Resort- Insel im Süd-Male Atoll

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    Weitere Informationen

     

    Und dann sahen wir sie endlich, unsere Urlaubsinsel.

    F i h a l h o h i

     

     

     

     

     

     

     

    Auf Fihalhohi bekamen wir erst einmal einen leckeren Begrüßungscocktail.
    Dann wurden uns die Zimmer zugeteilt, die Koffer wurden durch die Roomboys zu den Zimmern gebracht.

     

     

    Infos zur Insel Fihalhohi
    Fihalhohi ist eine eher kleine Insel. Sie ist ca 400 Meter lang und ca 250 Meter breit.
    Es gibt daher keine Straßen, nur Wege aus Sand.
    Eine Inselumrundung geht ganz schnell, es sei denn, man hat eine Kamera in der Hand, denn Fotomotive gibt es irgendwie überall ;)
    Es gibt ein Tauchsportzentrum, in welchem auch deutsch gesprochen wird.
    Zudem gibt es ein Wassersportzentrum, hier kann man u.a. alles zum schnorcheln ausleihen.
    Fast rundherum ist ein Korallenriff, an einigen Stellen sind es vom Strand nur wenige Meter zur Riffkante.  Das wiederum macht Fihalhohi eher ungeeignet für einen ausgelassenen Badeurlaub, denn man darf nicht auf das Korallenriff treten, dies ist mit hoher Strafe verboten. Auch wird gesagt, Fihalhohi sei eine Barfussinsel, aber die Korallenstückchen und Muschelstückchen können teilweise auch scharfkantig sein. Meinen Mann hat das nicht gestört, er hat am Ankunftstag die Schuhe ausgezogen und erst am Abreisetag wieder angezogen. Selbst in das Restaurant und in die Bars geht man hier barfuß.

    Die kleinen bunten Fische kommen bis an den Strand, selbst Riffhaie waren immer direkt im seichten Wasser auf ihrem Beutezug zu beobachten, außerdem haben wir öfters Rochen gesehen, Krabben, noch mehr kleine bunte Fische und auch einige große  bunte Fische, die die kleinen gejagt haben und selbst eine Muräne hat sich an einem Tag direkt an den Strand verirrt.

    Seit Mai 2015 wird All Inkl. angeboten

     

    Fihalhohi, Süd Male Atoll

    Panorama: Links ist der Ankunftssteeg, rechts die Rezeption.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    In diesem Strandbungalow war unser Zimmer

     

     

    Klimaanlage war an, 27 °C im Zimmer – herrlich kühl !!!!!

    Zimmer im Comfort-Bungalow auf Fihalhohi
    .
     
     
    Tierische Inselbewohner auf Fihalhohi

     

     
     

    Eine graue Muräne direkt am Strand

     

    Stachelrochen und viele viele kleine Fischchen

     
     
     

     Ein Flughund

    Ein paar Fotos zum Träumen 
     
     

    Die „Katamaran-Dolphin-Sunset-Tour“ 

     
    Für mich stand heute folgendes auf dem Tagesplan:  „Katamaran-Dolphin-Sunset-Tour“
    Mein damaliger Mann hatte darauf keine Lust. Er habe in USA schon so viele Delphine gesehen, das würde immer noch reichen.
    Wir haben in Florida ja auch
    eine Dolphin-Sunset-Tour gemacht
     
    Er buchte eine Bootstour „Sunsetfishing“
    Sie haben auf dem Boot mit traditionellen Angeln geangelt, die Fische wurden an Board gegrillt. Leider hat er keine Fotos gemacht. Dabei hat er sogar zwei große Fische geangelt.
     
    Also gibt es nur Fotos von „meiner“ Tour, welche auch sehr schön war. Mit an Board waren noch zwei junge deutsche Pärchen. Eigentlich waren wir zu
    wenig für die Tour, aber wir haben ganz lieb nachgefragt und die Tour wurde dann doch durchgeführt
     
    Leider haben wir nur ganz kurz die Delphine gesehen, dafür gab es den Sonnenuntergang auf dem Meer – das war auch sehr schön
    An dem Boot mit meinem damaligen Mann sind wir auch vorbei gefahren – sie lagen
    oben auf dem Dach, haben den Sonnenuntergang und die Sterne angesehen und gewartet, dass das Essen fertig wurde.
     
     
     
     
     
     
    Der Sternenhimmel auf den Malediven war wirklich überwältigend – dadurch, dass es praktisch keinen Lichtsmog gab, sah man so viele Sterne, die  Milchstraße. Also wir dort waren, war auch noch Neumond. Leider hatte ich kein lichtstarkes Objektiv dabei…
     
     
     
    Am Strand war Limbo-Party. Und spätestens, als das Lied „Atemlos“ ertönte, wurde klar, wie viele Deutsche auf der Insel sind
     
    Zugegeben – enttäuscht, dass wir gestern so wenig von den Delphinen sahen, war ich schon ein wenig.
    Daher starteten wir heute einen weiteren Versuch:  Dolphin and Snorkeling.
    Zunächst fuhr man 1-2 Std zu den Delphinen, die waren immer irgendwo im Süden des Atolls unterwegs. Danach sollte es mit dem Schiff zu einem anderen Riff bzw. zu der Riffkante gehen, hier konnte man 1-2 Std schnorcheln, das Schiff immer in der Nähe-  um auch mal andere Fische zu sehen, als im Riff von Fihalhohi.
    Dolphin and Snorkeling
     Der frühe Morgen auf Fihalhohi
    Nach dem Frühstück startete unsere Tour, ganz traditionell auf einem Dhoni 


    Und schon bald sahen wir die Delphinschule. Es waren auch einige junge Delphine dabei, welche Spaß hatten, uns viele tolle Sprünge zu zeigen
    ….
     
     
     
     
     Blick nach Fihalhohi
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    Die Fotos vom schnorcheln sind leider nicht so gut geworden. Meine „gute“ Unterwasserkamera hatte nach dem ersten Schnorchelgang Wasser hinter dem Display, also musste ich meine andere Kamera dafür nehmen, und die macht leider nicht so schöne Fotos….   Die Fotos vom schnorcheln gibt es später
     
     
    Sonnenuntergang in der Strandbar mit kühlen Getränken, danach Abendessen, und dann Spaziergang am Strand – da ist nachts richtig Leben, die ganzen Krebse kommen alle aus ihren Löchern und wuseln am Strand rum  …..
     
     
     
     



     

     

    Der nächste Tag im Paradies

     

     
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    Die Verpflegung auf Fihalhohi
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    Das hier ist das Hauptrestaurant und hier gibt es auch keinen Sandboden, sondern Fliesen

     

    Wir hatten Vollpension, das heißt, Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Buffetform.
    Morgens gab es zwei verschiedene Säfte zum Frühstück, zu allen Mahlzeiten gab es kostenlos Kaffee und Tee.
    Getränke sind auf Fihalhohi sehr teuer.
    Eine kleine Flasche Cola ca 4 USD ; 0,75 l Wasser still auch um die 4
    USD ; 0,75 l Wasser mit Kohlensäure knapp 7 USD (!!) ; 1 Glas Bier ca
    5,50 USD. (Stand 03/2015)

    Seit Mai 2015 bietet Fihalhohi All incl. an

     Dreimal unterschiedlich gekochte Eier; 3 Min ,5 Min, 7 Min + Rührei
     


    Reis und Nudeln gab es immer als Beilage, alles andere variierte und war sehr abwechslungsreich (und lecker)

     

    Jeder Tisch hatte einen eigenen Tischkellner, für den gesamten Aufenthalt.
    Die Betreuung am Tisch durch ihn war persönlich und sehr angenehm, alles andere als aufdringlich!

    In anderen Hotels ist die Betreuung oft sehr unpersönlich, hier war es schon fast familiär.

    Wir haben uns durch die tolle Betreuung auf der Insel wie zu Hause gefühlt!

     

     

    Die Fußdusche, damit man den Sand nicht mit ins Zimmer nimmt.
    Half aber nur bedingt, glücklicherweise kam zweimal am Tag der Roomboy

    Die Strandbar, hier haben wir abends immer den Sonnenuntergang genossen 

     

     

     
     Sonnenaufgang … ein neuer Tag im Paradies fängt an …..
     
     
     
     
     
     
     
     
     Die Bettdecken kunstvoll zurechtgelegt
     
     
    Typische Architektur
     
    In der Blue Lagoon Bar („Sonnenuntergang-Bar“) ist auch innen Sandboden
     
     
    Urlaub…. 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     Ein Schwarm großer bunter Fische jagt einen Schwarm kleiner bunter Fische – und das direkt an der Terasse vom Café
     
     
     
     
    Wassersportzentrum – direkt neben der „Sonneenuntergang- Bar“
     
     
     
     
     
     
    Schnorcheln auf Fihalhohi

    Die Malediven sind nicht nur Überwasser einfach traumhaft, unter Wasser hat man auch das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Vor allem, wenn man an der Riffkante schnorchelt / taucht, also dort, wo das Korallenriff mehrere Meter runter tief ins Meer abfällt, ist man von so vielen bunten Fischen umgeben, so dass man oft das Gefühl hat, man befinde sich in einem exotischem Aquarium. Aber man schnorchelt weiter und weiter und weiter, über Stunden, wenn man das schafft. Und das Aquarium hört nicht auf. Immer wieder entdeckt man neue, bunte Fische, manche kommen neugierig auf einen zugeschwommen, andere verstecken sich schnell unter den Korallen.

    Ich habe längst nicht alle Fische fotografiert, welche ich gesehen habe –  oft war ich zu fasziniert, dass ich es schlichtweg vergessen habe, manchmal waren die
    Fische zu schnell weg, manchmal sind wir schnell weitergeschnorchelt (bei Muränen zum Beispiel oder anderen großen Fischen, die wir nicht kannten)  und leider sind auch viele Fotos nicht gut geworden …. 

    Hier mal eine kleine Auswahl:

     

    Ausblick beim schnorcheln auf die Insel  

     

    Dieser Fisch kann Schnorchlern sehr gefährlich werden, wenn er ein Gelege hat, denn dann verteidigt er das sehr aggressiv. Auf diesem Foto sieht man am
    Kopf die zusätzliche Flosse, welche mehr ein Angriffsstachel ist, außerdem ist die Schwanzflosse nicht entspannt, sondern zeigt, dass der Fisch eher angespannt ist. Er kann mit seinen Zähnen ohne Probleme ein Stückchen Haut rausbeissen

     


    Der gelbe Fisch ist ein Zitronenfalterfisch

     

    Unten links: Riesenmuschel

    Baroness- Falterfisch

     
     
     

     

     

     

     

     

     Sonnenaufgang

     

     

    Es gibt einen kleinen Spielplatz auf Fihalhohi

     

     

     

    Ein kleiner Riffhai am Strand

     

    Die Bar neben dem Restaurant

    Diese weißen Krebse sind wirklich klein, aber sehr sehr flink

     

     

     

    Rochen

     

     

     

     

     

    Die letzten Fotos von den Malediven, denn die Abreise naht 

     

    Malediven-Fihalhohi-Strand-Sonnenaufgang-Palmen

     


    Viele kleine Fische 

    Wasserbungalows

     
     
     
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
     
     
     
     _MG_1009
     
    Malediven-Fihalhohi-Wasserbungalow-Terasse-1
    Malediven-Fihalhohi-Palmen-schraege-Palme-1
     

     

    Abschied von den Malediven ……

     

    Nach dem für uns letzten Sonnenuntergang in diesem unbeschreiblich schönen Inselparadies bekamen wir noch ein Abendessen.
    Danach gingen wir zur Rezeption, nahmen unsere Koffer wieder in Empfang – und gingen zum Bootssteeg, wo das Schnellboot bereits auf uns wartete.
     
    Die Fahrt mit dem Schnellboot durch die maledivische Nacht war auch ein Erlebnis. Immer wieder sah man die Inseln rechts und links, manchmal
    auch mit beleuchteten Wasserbungalows.
    In der Gischt vom Boot leuchtete immer wieder das Selbstleuchtende Plankton auf, wie kleine Funken.
    Als wir uns Male näherten, landete genau parallel zu unserem Boot eine große Urlaubsmaschine.
    …. aber dann waren wir auch am Flughafen …..
    …. unser Traumurlaub auf den Malediven war zu Ende.

     

    Tschüss, Malediven !!!!

    Ich hoffe, es wird irgendwann ein Wiedersehen geben

     


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