Wer steckt hinter elly-unterwegs.de?
Seiteninhalt
- Wer steckt hinter elly-unterwegs.de?
- Was du hier findest
- Reiselust trotz Alltag
- Reisen mit Kindern: So begann es bei uns
- 2015: Traumziele ohne Kinder – und trotzdem kam alles anders
- Alleine mit drei Kindern
- Patchworkfamilie: zu siebt unterwegs
- Ferienplanung auf Expertenniveau
- Namibia 2022: Abenteuer – aber nicht für jeden
- Fernreisen mit meinen drei Teenagern
- Singapur und Japan
- Australien: 25 Jahre Traum
- Australien Reiseberichte
- Warum Reisen Kinder prägt
- Reisen mit Einschränkungen
- Schlusswort
Ich bin Elly, 44 Jahre alt, Mama von drei inzwischen fast erwachsenen Kindern. Meine Zwillinge sind 16, meine Tochter 19.
Wir leben im Münsterland in einer Landhauswohnung auf einem Hof, der es uns ermöglicht, Tiere zu halten. Katzen, Hund, Ponys und Hühner gehören zu unserem Alltag.
Ich habe zwei Jobs.
Hauptberuflich arbeite ich im Gesundheitswesen, seit 2019 zusätzlich in einem Fotostudio.
In meiner Freizeit findet man mich entweder mit der Kamera in der Hand, am Steeldart-Board oder beim Kleinkaliber-Schießen.

Aktuelles Foto von mir, aufgenommen vor ein paar Wochen.
Was du hier findest
Auf elly-unterwegs.de schreibe ich persönliche Reiseberichte über Familienreisen mit Kindern und Teenagern, mit echten Erfahrungen, unserer Planung und dem ganz normalen Chaos, das manchmal dazugehört.
Reiselust trotz Alltag
Wir reisen gerne.
Aber wegen der Schulpflicht reisen wir ausschließlich in den Schulferien.
Seit 19 Jahren habe ich Erfahrungen beim Reisen mit Kindern.
Über die Jahre ist dadurch so etwas wie eine Weltreise in Etappen entstanden: rund 30 Länder auf 5 Kontinenten.

Meer geht bei mir immer, egal welche Jahreszeit.
Reisen mit Kindern: So begann es bei uns
Meine Älteste war sechs Monate alt, als wir zum ersten Mal losfuhren – Ziel Schwarzwald. Dort habe ich selbst einen großen Teil meiner Kindheit verbracht. Nun selbst als Mama dort zu sein, war etwas ganz Besonderes. Es war außerdem die letzte Reise mit meinen Großeltern. Seit 19 Jahren war ich nicht mehr dort. Der Schwarzwald ist für mich ein sehr emotionaler Ort und ich hadere, dort noch einmal hinzufahren, zu den Orten aus meiner Kindheit. Da hängen so viele Erinnerungen und Emotionen dran.
Mit sieben Monaten ging es mit Baby nach Südengland. Eine aufregende Reise für unsere kleine Maus. In England versuchte sie ihren ersten Schritte fest in meiner Hand.
Kurz darauf waren wir an die Ostsee. Im August. Eine Ferienwohnung am Strand, aber 14 Tage fast nur Regen …

2007 in Südengland: damals noch mit Baby und gefühlt dem halben Haushalt.
Mit meiner großen Tochter bin ich außerdem nach Italien geflogen, als sie knapp zwei Jahre alt war, um meine Eltern zu besuchen. Sie hat damals schon das Fliegen geliebt – und das hat sich bis heute nicht geändert.
Ich habe ihr das Reisen in die Wiege gelegt – und sie ist mit ihren inzwischen fast 20 Jahren genauso voller Fernweh wie ich und spart auf ihre erste eigene Asien-Reise mit ihrem Freund.
Reisen mit Baby fühlte sich eher nach Umzug als nach Urlaub an. Kinderwagen, Wickeltasche, Ersatzkleidung für alles Mögliche. Aber genau dort entstand dieses Gefühl: Wir kommen klar.
2009 kamen die Zwillinge auf die Welt. Drei kleine Kinder. Unser Leben stand Kopf.
2011 war Mallorca die erste Flugreise für die Zwillinge.

2012 auf Baltrum: keine große Fernreise, aber ein großes Familiengefühl.
2013 folgte Florida, als sie drei Jahre alt waren.

2013 am Flughafen Düsseldorf: drei kleine Kinder, große Reise, große Faszination am Flughafen
In Florida wurde mir bewusst, was Reisen mit Kindern macht. Sie spielten mit anderen Kindern, obwohl sie kein gemeinsames Wort verstanden. Unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Hautfarben – egal.
Lachen ist in jeder Sprache gleich.

Florida Keys, Mai 2013
2015: Traumziele ohne Kinder – und trotzdem kam alles anders
2015 bin ich ohne Kinder, nur mit meinem damaligen Mann, nach Katar und auf die Malediven gereist. Traumziele. Die Malediven sind unbeschreiblich schön, fast noch schöner, als es die Reiseprospekte versprechen.
Und trotzdem kam Ende des Jahres die Trennung vom Vater meiner Kinder.
Alleine mit drei Kindern
Ab 2016 bin ich dann alleine mit meinen drei Kindern gereist. Erst kleinere Ziele in Deutschland und in der Schweiz.
Dann 2017 unser großes Abenteuer: drei Wochen Wohnmobil an der Westküste der USA.
Nur meine Kinder und ich. Die Zwillinge waren sieben, meine Tochter zehn.

USA 2017: Walk of Fame – aber wir lernten auch die Schattenseite der Glamourwelt kennen.
USA Reiseberichte: Roadtrip & Familienreisen
Diese Reise hat mir gezeigt, wie stark ich bin.
Wie gut wir als Team funktionieren.
Dieses Gefühl hat mich danach spürbar stärker durch den Alltag getragen.
Patchworkfamilie: zu siebt unterwegs
Ende 2017 lernte ich meinen heutigen Mann kennen. 2018 reisten wir zum ersten Mal als Patchworkfamilie – zu siebt – nach Schweden.
Die Blicke der Menschen waren unbezahlbar, wenn 5 Kinder aus dem Auto stiegen.
Schweden Reisebericht: unsere erste Patchworkreise
Seit 2019 leben wir Patchwork.
Der Sohn meines Mannes lebt bei uns, seine Tochter ist jedes zweite Wochenende und in den Ferien bei uns.
Sie wohnt in einem anderen Bundesland.

Kroatien: viel Europa, viel Natur, viel gemeinsames Erleben.

2022: offiziell Seite an Seite.
Ferienplanung auf Expertenniveau
Urlaubsplanung bedeutet bei uns: einen Zeitraum zu finden, der zur Urlaubsplanung meiner Chefs und Kollegen in beiden Jobs passt, der mit dem Job meines Mannes vereinbar ist, der sich mit den Ferienwünschen meines Ex-Mannes und der Ex-Frau meines Mannes abstimmen lässt – und der zusätzlich die Schulferien in zwei verschiedenen Bundesländern berücksichtigt.
Das ist kompliziert. Und ja, es klappt nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Aber oft genug, um gemeinsam losziehen zu können.
Namibia 2022: Abenteuer – aber nicht für jeden
Mein Mann fliegt nicht gerne. Leider.
2022 hat mich aus Liebe nach Namibia begleitet.
Elf Stunden Flug. Er hat sehr gelitten. Sein Sohn konnte mit dieser Art von Reise ebenfalls wenig anfangen.
Dabei hatten wir eine tolle Zeit: Safaris, Quadfahren durch die Dünen, die Kinder auf Rutschbrettern an den Sandhängen. Abenteuer pur.

Namibia: Weite, Staub, Tierbegegnungen und ein Himmel, den man nie vergisst.
All-inklusive haben wir auch ausprobiert. Mein Körper war erholt, aber mein Geist war unzufrieden. Ich brauche neue Orte, neue Eindrücke, dieses Gefühl, dass der Kopf wieder „wach“ wird.
Fernreisen mit meinen drei Teenagern
Fernreisen habe ich danach vor allem mit meinen drei Teenagern gemacht. Mein Mann bekam für einige Ziele in den Ferien keinen Urlaub, und lange Fernstrecken sind nicht sein Ding.
Also bin ich mit meinen drei Kindern losgezogen.
Singapur und Japan
Eine Reise in eine andere Welt.
Singapur: so sauber, so grün und so modern, mit unendlich vielen Möglichkeiten, diese Stadt zu erkunden.
Japan: ein Land mit einer respektvollen, zurückhaltenden Kultur. So sauber, dass man gefühlt überall vom Boden essen könnte.
Zurück in Deutschland bekommt man erst einmal einen kleinen Kulturschock.

Singapur: wir vier, mittendrin, und plötzlich war die Welt sehr groß.

Japan: Ein 2-stündiges Umstyling in die traditionellen Gewänder der Maiko und Samurai

Japan: wir lernten eine für uns neue Kultur kennen

Japan: ich, sehr glücklich, sehr weit weg vom Alltag.
Australien: 25 Jahre Traum
25 Jahre habe ich davon geträumt. 25 Jahre in einen Sparvertrag eingezahlt. Und trotzdem brauchte es einen Denkanstoß, um zu begreifen, dass das Leben nicht auf irgendwann wartet.
2025 wurde mein größter Traum endlich Wirklichkeit:
Australien. Nur meine drei Teenager und ich.

Daintree Rainforest: Regen, aber unsere Laune war (halbwegs) gut
Australien Reiseberichte
Outback, Regenwald, Küsten, Tiere in freier Wildbahn – eine besondere Reise und auch eine besondere Einschränkung: Zum Zeitpunkt der Buchung durfte ich auf unbestimmte Zeit kein Auto fahren.
Unsere Lösung: Australien mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem mit dem Greyhound-Bus. Und ja: Australien geht auch so.
Niemals Träume aufgeben, egal was ist.

Australien: Dinge tun, die man zuhause garantiert nicht im Alltag übt.
Warum Reisen Kinder prägt
Ich bin sehr froh, meinen Fokus auf Reisen mit Kindern gelegt zu haben, auch wenn das im Alltag viel Sparen bedeutete.
Reisen ist gelebtes Lernen. Kinder sehen Orte, an denen Geschichte passiert ist, und bekommen einen völlig neuen Bezug dazu.
Landschaften sind plötzlich real und begreifbar.
Sprache wird lebendig, weil man sie hört, ausprobiert und im Alltag erlebt.
Was mir besonders wichtig ist: Kinder sind auf Reisen IMMER offen. Ohne Vorurteile. Einfach neugierig.
Und natürlich passiert unterwegs auch etwas, das man zuhause kaum nachbauen kann: Man erlebt gemeinsam. Man entdeckt zusammen. Und diese gemeinsamen Erinnerungen bleiben.
Reisen mit Einschränkungen
Bei unseren Reisen gibt es einiges zu berücksichtigen. Gesundheitliche Themen spielen eine Rolle. Planung bedeutet daher immer auch Abwägung.
Wie du hier auf dem Blog lesen kannst: Es funktioniert. Und dafür bin ich sehr dankbar.
Schlusswort
Wenn du hier gelandet bist, dann vielleicht, weil du selbst grad eine Reise planst.
Oder weil du einfach Lust hast, virtuell mitzureisen.
Ich nehme dich hier mit. In große Reisen und kleine Auszeiten. In Fernweh, Planung, echte Erfahrungen und schöne Momente.
Schön, dass du hier bist. Viel Spaß beim Stöbern.







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