Ein kleines Lebenszeichen
Hallo zusammen,
mich haben in den vergangenen Wochen ein paar Nachrichten erreicht. Ob ich überhaupt noch bloggen würde, hatte mich jemand gefragt. Das habe ich zum Anlass genommen, hier mal ein paar Worte zu schreiben.
In den letzten Wochen ist in meinem Leben viel passiert.
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Ein schmerzlicher Abschied
Den Boden unter den Füßen weggerissen hat mir der Tod eines ganz lieben und nahestehenden Menschen Anfang April.
Das war auch der Grund, warum wir unseren Osterurlaub storniert haben. Stattdessen haben wir ein paar Tagesausflüge unternommen. Den Kindern – und auch mir – tat das sehr gut.
Es ging alles so schnell. Von der Diagnose bis zum Tod vergingen nicht einmal 14 Tage. Alles, was wir tun konnten, war für sie da zu sein.
Selbst wenn eine Prognose verheerend ist, hofft man doch auf ein Wunder.
Aber dieses Wunder blieb aus.
Dass sie nun nicht mehr da ist, begreife ich bis heute nicht. Es ist ein kleiner Trost für mich, dass sie ein erfülltes und langes Leben haben durfte.
Sie fehlt mir sehr. In meinem Auto liegt noch der Berechtigungsschein für einen B-Parkplatz, in meinem Portemonnaie steckt noch immer ihre Krankenkarte.
Freud und Leid so nah beieinander
Nur wenige Wochen nach ihrem Tod stand ein freudiges Ereignis an: Meine Schwester heiratete.
Es war ein Gefühlschaos zwischen Trauer und Vorfreude. Wir wussten schon Wochen vorher, dass ein ganz wichtiger Mensch nicht mehr dabei sein würde.
„Sagt die Hochzeit nicht ab. Ich werde euch vom Himmel aus zusehen“, sagte sie wenige Tage vor ihrem Tod.
Manchmal liegen Freud und Leid sehr nah beieinander.
Die Hochzeitsfeier fand statt – und ich durfte die Trauzeugin meiner Schwester sein.
Hahn holen – ein alter Brauch im Münsterland
Bei uns im Münsterland wird eine Hochzeit nicht nur an einem Tag gefeiert. Am Tag danach wird traditionell der „Hahn geholt“.
Früher holte man das Brautpaar zu einem Spaziergang ab und nahm einen Hahn mit, der später zu einer Suppe verarbeitet wurde. Heute ist davon nur noch die Tradition geblieben – und ein weiterer Anlass, gemeinsam zu feiern.
Auf dem Hof meiner Eltern war reichlich Platz. Für die Kinder gab es Hüpfburg, Spielzeug und viel Platz zum Toben. Für die Erwachsenen ein großes Fest.
Ein neuer beruflicher Weg
Nur wenige Tage nach der Hochzeit entdeckte ich zufällig eine Stellenanzeige in einem Fotostudio.
Ein paar Tage später saß ich bereits im Vorstellungsgespräch – und konnte kurze Zeit später anfangen.
Mit 37 Jahren noch einmal beruflich etwas Neues zu wagen, ist spannend. Ich bin eine Quereinsteigerin und lerne nun alles rund um Portraitfotografie.
Bis jetzt bereue ich diesen Schritt kein bisschen. Im Gegenteil: Es macht richtig Spaß!
Die ersten Wochen waren allerdings auch ziemlich anstrengend. Neben meinem Hauptjob wurden die Tage plötzlich sehr lang.
Inzwischen hat sich unser neuer Alltag aber gut eingespielt. Mein Lebensgefährte unterstützt mich, wo er nur kann, und auch die Kinder helfen mit.
Und hier auf dem Blog?
Ich werde bald wieder neue Reiseberichte veröffentlichen. Vorbereitet ist schon einiges.
Und auch unser erster Urlaub in diesem Jahr steht bald an.
In den Sommerferien geht es in die Sonne. Auf Wunsch der restlichen Familie wird es diesmal eine Pauschalreise – Hotel direkt am Strand und All Inclusive.
Weitere Reiseberichte auf meinem Blog
Wenn du in der Zwischenzeit Lust auf Reiseinspiration hast, findest du hier viele weitere Berichte:
Reiseberichte aus Asien
Reiseberichte aus Afrika
Reiseberichte aus Australien
Ich danke euch allen für eure Nachrichten und eure lieben Worte bei
Facebook!

Bis bald!
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