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    Emden



    Emden

     

    Emden liegt im Nord-Westen von Niedersachsen an der Emsmündung und am Nordufer des Dollart. Mit um 50.000 Einwohner ist sie die größte Stadt in Ostfriesland.
    Berühmte Söhne der Stadt sind u.a. Wolfgang Petersen, Otto Waalkes und Karl Dall. Vor allem Otto hat seine Spuren in Emden hinterlassen, u.a.  eröffnete er 1986 das  „Otto-Huus“, hier findet sich ein kleiner Fanshop, ein Museum und ein Kino mit seinen Filmen. Das Otto-Huus befindet sich direkt am Hafenbecken, dem Ratsdelft.

     

     

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    Weitere Informationen

     

    Ich hatte einen Termin in Emden und da ich solche Termine gerne mit Kurzausflügen verbinde, fuhr ich schon früh mit den Kindern los, um mit ihnen noch etwas in Emden zu unternehmen.

    Meine älteste Tochter lag mir ohnehin schon ewig in den Ohren, einmal zum Otto-Haus zu fahren.

     

    Keine 200 km sind es von uns bis nach Emden, daher fuhren wir erst gegen 8 Uhr los.
    Wie weckt man Kinder Sonntags morgens um 7 Uhr?!
    Indem man voll guter Laune in die Kinderzimmer springt und lauthals fröhlich ruft:
    „Kinder, aufstehen, wir fahren zum Otto-Haus!“

    Keine 2 Minuten später saßen die Kinder am Tisch zum frühstücken.

    Wenn sie in der Woche doch nur auch so motiviert aus ihren Betten springen würden ….. seufz ….

    Wir fuhren relativ pünktlich los. 

    Eine Besonderheit auf der Fahrt nach Emden ist der Emstunnel bei Leer, knapp 1 km ist er lang und führt – wie der Name es vermuten lässt – unter die Ems hindurch. Eine Brücke war hier keine Alternative, da die Schiffe, welche von der Meyerwerft zur Nordsee überführt werden, einfach zu hoch gebaut sind.
    Man darf bei der Durchfahrt durch den Tunnel nur nicht daran denken, unter was man grad drunter her fährt ……

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    Meine älteste Tochter hat mit dem Handy schnell Fotos davon gemacht

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    Die Kinder finden Tunnel immer spannend …..

     

    Wenn ich Tunnel sehe, denke ich immer an den Oslofjord-Tunnel ….. wie ich da durchfahren musste und …… ach, das ist eine andere Geschichte.
    In meiner Familie ein Insider, der mir regelmäßig aufs Brot geschmiert wird…..

     

    Gegen 11 Uhr waren wir in Emden.

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    Der Ratsdelft in Emden.

    Im Ratsdelft liegen dauerhaft mehrere Museumsschiffe. Dazu später mehr.

     

     

    Meine ganz persönliche Regenwolke kam dann auch relativ schnell nach,…. mein treuer, nerviger Begleiter,….. * seufz *

     

     

     

    Wir starteten mit einer Hafenrundfahrt. Im Boot saß man warm und trocken.

     

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    Da kommt unser Schiffchen :)

     

    Seht ihr es? Ihr wisst, welches Schiffchen ich meine, oder?

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    Jep, genau das.

    Warum das so flach ist?

    Damit es unter die Brücken durchfahren kann. Wenn man an Deck war, musste man die Köpfe einziehen.

     

    Infos zu Fahrtzeiten und Preise für eine Hafenrundfahrt in Emden gibt es hier:
    http://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/hafen-und-kanalfahrten.html

     

     

    Die Fahrt mit dem Schiff dauerte eine knappe Stunde und es wurde der Hafen im Emden gezeigt und erklärt.

     

     

    Hier mal ein paar Infos:
    Der Hafen ist ein Seehafen, er liegt an der Mündung der Ems in die Nordsee.
    Er hat eine Gesamtfläche von 730 Hektar, davon fallen 210 Hektar auf die Wasserflächen.
    Hauptumschlagprodukte sind Fahrzeuge (hierbei ist Emden der drittgrößte Hafen nach Umschlagszahlen Europas), Forstprodukte und immer mehr auch Windenergieanlagen.
    Es gibt mehrere RoRo-Rampen, eine Container-Verladebrücke sowie mehrere Kräne.
    Der Hafen hat einen eigenen Bahnhof.  Von Emden fahren die Fähren nach Borkum.
    Zwei Schleusen trennen den Hafen von der Anbindung zur Nordsee.

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    Blick vom Schiff auf das Alte Rathaus von Emden, seit 2005 ist das Ostfriesische Landesmuseum in das Gebäude eingezogen.

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    Der Ratsdelft mit seinen Museumsschiffen

    Ganz vorne links Georg Breusing (SAR) , ein ehemaliger Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), gebaut 1963 in der Werft Abeking & Rasmussen. Bis 1988 war er auf der Insel Borkum stationiert und rettete 1672 Menschen aus Seenot. Seit 1988 liegt sie im Ratsdelft als Museumsschiff, verlässt aber zu ganz besonderen Anlässen ihren Ankerplatz.

     

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    Rechts im Bild sieht man die „Stadt Emden“, ein hölzener Segellogger. 1908 wurde sie gebaut und bis 1931 als Fischerreischiff eingesetzt, später diente er als Zementfrachter.
    1950 bekam das Schiff einen Dieselhiflsmotor. 1977 kam das Schiff nach Bremerhaven, dort sollte es zu einer Gaststätte umgebaut werden. Da dies nicht umgesetzt werden konnte, kam das Schiff 1987 nach Emden und wurde dort restauriert. Seit 1995 liegt es an seinem jetzigen Platz.  Gegenwärtig finden immer wieder Ausbesserungsarbeiten statt, die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz beteiligt sich an den Kosten.

     

     

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    Man kann auf dem Foto nur erahnen, wie niedrig die Brücken sind …….

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    Die Frau auf der Brücke ist ein netter Größenvergleich. Köpfe einziehen!!! Es kommen nun 3 niedrige Brücken!

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    Die Dimensionen kommen auf dem Foto gar nicht rüber …

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    Als wir zurück zum Anlegeplatz fuhren, kam das Highlight für die Kinder:

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    Zurück im Hafen ging es zum Otto-Huus

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    Geradeaus das alte Rathaus, rechts der Ratsdelft, von dort starteten wir vorhin mit dem Schiff.

     

    Und hinter uns?

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    Man beachte bitte den Türknauf ;)

     

    Nachdem wir fleissig eingekauft haben, stärkten wir uns …..

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    …. und dann ging es weiter  Richtung Landesmuseum

     

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    Dafür geht es durch den kleinen Tunnel im Alten Rathaus

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    Hinter dem Tunnel geht die Fußgängerzone weiter

     

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    Das Besondere an dem Museum:

    Es hat einen Aussichtsturm. :)

     

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    Links im Bild: Der Ratsdelft mit der Delfttreppe mittig im Bild

     

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    Der Marktplatz mit dem Wappen von Emden,  [„Engelke up de Muer“ („Engelchen auf der Mauer“)],   im Hintergrund der Wasserturm.

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    Das rote Schiff ist das „Feuerschiff Amrumbank“. Es wurde 1914/1915 von der Meyerwerft in Papenburg gebaut.
    Es wurde an verschiedenen Positionen eingesetzt, den Namen trägt es aufgrund seiner letzten Liegeposition von 1969 in der Deutschen Bucht.

    1983 wurde das Schiff ausser Dienst gestellt und in Emden zu einem Museumsschiff umgebaut.
    Es beinhaltet ein Schifffahrtmuseum, man kann auch den alten Maschinenraum besichtigen.
    Das Schiff verlässt regelmäßig seinen Platz im Ratsdelft.
    Zudem gibt es auf dem Schiff ein Restaurant und wer möchte, kann auf dem Schiff heiraten.
    Die Trauzeremonie finden im Kapitänssalon oder auf der Brücke statt

     

     

     

    Mittig sieht man das Otto-Huus

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    Panorama – Das Panorama wird durch anklicken etwas vergrößert.

     

     

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    Mittig im Bild sieht man Reste einer Windmühle. Hierbei handelt es sich um die Reste der „Roten Mühle“.
    Die Rote Mühle wurde 1573 auf dem „Valdern Wall“ gebaut, wurde aber mehrfach Opfer von Feuern. Nach dem letzten großen Brand wurde sie nicht mehr wieder  aufgebaut, sondern bekam auf dem „Stumpen“ ein neues Dach. Seit 1972 ist in der Roten Mühle ein Kindergarten

    Links daneben sieht man  die „Neue Kirche Emden“

    Auffällig schön ist der Glockenturm, er stellt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone dar, die Rudolph II. um 1600 neu schaffen ließ. Sie steht symbolisch dafür, dass sich Emden selbst verwaltete und den Status der Reichsunmittelbarkeit für sich in Anspruch nahm, sich also lediglich dem Kaiser, nicht aber dem ostfriesischen Landssherrn unterstellen wollte.

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    Der Wasserturm von Emden ist mit 42 Metern eines der höchsten Bauwerke der Stadt.
    Gebaut wurde er von 1910-1912 und gehört den Stadtwerken Emden. Er fasst 1000 m³ Wasser. Seit 1999 steht er unter Denkmalschutz.

     

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    Die Windmühle „De Vrouw Johanna“, erbaut 1804/1805.
    Nach sehr aufwändiger Restaurierung ist sie wieder voll funktionstüchtig

     

     

     

     

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    Ein paar Strassen vom Zentrum entfernt findet man noch diese Figur. Otto Waalkes hat sie 1987 gestiftet, in diesem Stadtteil wuchs er auf.

     

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    So, das Herzchenfoto entstand auf Wunsch meiner ältesten Tochter. ;-)

     

    Es wurde Zeit für unseren Termin. Tschüss Emden-City! Bis bald ;- )

     

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    Nach unserem Termin hatten wir noch etwas Zeit, wir beschlossen, noch kurz einen Abstecher zum Strand bei Knock zu machen.

    Die Mädchen wollten Muscheln suchen und mein kleiner Baumeister eine Sandburg bauen.

     

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    Auf dem Weg dorthin ein typisches Bild für die Nordseeküste

     

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    Aber …… wir mussten dann bald schon los, Richtung Heimat. Die Kinder mussten zeitig ins Bett, am nächsten Tag würde der Wecker um 6:00 Uhr klingeln …..

     

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    …..Tschüss Ostfriesland, wir kommen bald wieder !!!!

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