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    Bretagne

    Unser Urlaub in der Bretagne

    Juli 2015

    Die Bretagne liegt im Nordwesten von Frankreich und gehört zu den landschaftlich beeindruckendsten Regionen des Landes.
    Unser Urlaub führte uns an die Küste der Nord-West-Bretagne, genauer gesagt nach Brignogan-Plage.

    Wir waren als 3-Generationen-Familie unterwegs und haben uns bewusst gegen lange Tagesausflüge entschieden. Stattdessen haben wir die Umgebung rund um unseren Ferienort erkundet – mit viel Zeit für Strände, kleine Orte und die wilde Küste der Bretagne.


    Bretagne Karte Brignogan-Plage

    Unser Ferienhaus lag in Brignogan-Plage, einem kleinen Ort direkt am Meer.
    Von hier aus haben wir verschiedene Orte der Nordbretagne erkundet.


    Unsere Bretagne-Reiseberichte

    Wegen der vielen Fotos habe ich den Reisebericht auf mehrere Seiten aufgeteilt.
    Am Ende jeder Seite findet ihr jeweils den Link zum nächsten Teil, sodass ihr euch durch unseren gesamten Bretagne-Urlaub klicken könnt.


    Orte unserer Bretagne-Reise

    • Brignogan-Plage
    • Côte des Abers
    • Plouescat
    • Roscoff
    • Saint-Pol-de-Léon

    Die Nordbretagne ist geprägt von einer rauen Küste, großen Granitfelsen, langen Sandstränden und kleinen Hafenorten.


    Bretagne Reise Collage

  • Roscoff, Lesneven, Plouguerneau und Meneham: unsere letzten Urlaubstage in der Bretagne

    Roscoff, Lesneven, Plouguerneau und Meneham: unsere letzten Urlaubstage in der Bretagne


    Roscoff, Lesneven, Plouguerneau und Meneham: unsere letzten Urlaubstage in der Bretagne

    Roscoff, Plouguerneau und Meneham gehören zu den schönsten Orten in der Nordbretagne. In diesem Beitrag nehme ich euch mit zu unseren letzten Urlaubstagen zwischen Leuchttürmen, kleinen Häfen, wilden Küsten und ruhigen Buchten – inklusive persönlicher Eindrücke und praktischer Tipps für euren eigenen Besuch.

    Unsere letzten Urlaubstage in der Bretagne führten uns noch einmal nach Roscoff, zum Deutschen Soldatenfriedhof bei Lesneven, nach Plouguerneau und erneut ins Museumsdorf Meneham.  

    Wenn ihr eine Reise in die Nordbretagne plant, findet ihr hier nicht nur meinen alten Tagebuchbericht, sondern auch ergänzende Informationen zu Roscoff, dem Soldatenfriedhof bei Lesneven, Plouguerneau, einer Crêperie in der Gegend, Meneham und dem Markt in Brignogan-Plage.

     

     


     

    Alltag in der Bretagne: Einkaufen bei Regen

    Was ich in der Bretagne sehr angenehm finde – die meisten Parkplätze der großen Supermärkte sind überdacht. Da wir nun auch in den Genuss von Dauerregen kamen, wussten wir das sehr zu schätzen.

     

    Man kann seine Ware selber einscannen. Den Preis gibt es dann auch angezeigt. Dafür steht im Eingangsbereich eine Wand voller Scanner im und am Einkaufswagen gibt es eine extra-Halterung dafür. Sehr praktisch, in Deutschland habe ich das leider noch nie gesehen 

     

    Die Jüngste konnte nicht glauben, dass dort wirklich lebende Tiere im Becken darauf warteten, gekauft und gegessen zu werden …..

    Seht ihr, oben links? Schnecken-Muscheln.

    Der kleine Snack für unterwegs

     

    Roscoff und noch einmal Kirmes

    Roscoff auf einen Blick

    Roscoff ist ein bekannter Küstenort in der Nordbretagne im Finistère. Der Ort ist für seinen Hafen, die Granithäuser, die Nähe zur Baie de Morlaix und das starke Wechselspiel von Ebbe und Flut bekannt. Spaziergänge am Hafen und durch den Ort kosten nichts.

    Sehr gut gefallen hat uns der Jardin Exotique et Botanique de Roscoff. Er arbeitet saisonal mit wechselnden Zeiten, die genauen Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten vor einem Besuch aktuell geprüft werden.

    Ziel für heute:

    Na was wohl ……. 3:2 Stimmen waren FÜR Kirmes in Roscoff ….

    Der Vater meiner Kinder und ich fügten uns dann unserem Schicksal 

    Der Leuchtturm in Roscoff, 1934 fertig gestelllt und seit 2002 automatisiert

     

     

    …. dieses mal war Ebbe und das Hafenbecken nahezu leer. Auf dem Boden konnte man interessante Dinge entdecken.

     

     

    Kirmes am Hafen

    JUCHUUUUUU, wieder Kirmes !!!!!!

    In dem Karussel hing bzw baumelte ein Stoffbommel, die Kinder konnten bei der Fahrt versuchen, ihn zu fangen. Meine Kinder schafften es jeweils einmal und bekamen dafür Freikarten.

     

     

     

     

    …. wieder Chichis

     

    Hafen und Alltag in Roscoff

    Mehrere Schiffe mit Algen fuhren in den Hafen und die Algen wurden in einen großen LKW verladen.
    Dahinter steckt ein fester Wirtschaftszweig. Die Bretagne gehört zu den algenreichsten Küsten Europas, und die Algen werden hier gezielt geerntet – nicht gesammelt, weil sie stören, sondern weil sie gebraucht werden.

    Ein Teil landet später tatsächlich in Lebensmitteln, etwa als Gelier- oder Verdickungsmittel in Joghurt, Pudding oder Eis. Andere werden in der Kosmetik eingesetzt oder in der Landwirtschaft als natürlicher Dünger genutzt.

    Roscoff spielt dabei eine wichtige Rolle: Hier wird nicht nur angelandet, sondern auch geforscht und weiterverarbeitet. Genau deshalb sieht man im Hafen diese Abläufe so konzentriert – Schiffe, die ihre Ladung bringen, und LKW, die sie direkt weitertransportieren.

     

     

     

     

     

     

    Auf der anderen Hafenseite war ein kleiner Park mit einem Spielplatz

     

     

     

     

    Abend am Strand

    Am Abend ging es noch kurz an den Strand.

    Trotz Regen. An den hatten wir uns inzwischen gewöhnt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das Licht des Leuchtturmes durchpflügt den nächtlichen Nebel. Schade, dass mein Objektiv nicht lichtstärker ist …


     

    Ein neuer Tag ohne Regenwolken

    Ein neuer Tag – ohne Regenwolken

     

     

    Das vermisse ich soooo sehr ……..

     

    Deutscher Soldatenfriedhof bei Lesneven

    Ein stiller Erinnerungsort

    Der Deutsche Soldatenfriedhof bei Lesneven ist kein klassisches Ausflugsziel, sondern ein Mahn- und Erinnerungsort. Solche Orte besucht man nicht nebenbei, sondern bewusst. Gerade deshalb bleiben sie oft lange im Kopf.

    Der Besuch ist kostenlos. Für Familien ist er nur dann geeignet, wenn man den geschichtlichen Hintergrund altersgerecht einordnet.

    Heutiges Ziel war der Deutsche Soldatenfriedhof bei Lesneven.

    Hier ruhen 5831 deutsche Soldaten, welche im 2. Weltkrieg in der Nord-West Bretagne starben.


    Zitat von der Seite dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

    Seite: http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/ploudaniel-lesneven.html

    Ploudaniel-Lesneven

    Während des Zweiten Weltkrieges haben sich in der französischen Bretagne sowohl in den Jahren 1940 wie auch ganz besonders 1944 zum Teil erbitterte Kämpfe abgespielt. Am 20. Juni 1940 wurde Brest von den Deutschen eingenommen. In den darauffolgenden Jahren bis zum Beginn der Invasion im Juni 1944 forderten britische Luftangriffe auf den Kriegshafen Brest viele Opfer. Besonders schwere Verluste waren zu beklagen, als von 1940 bis zum 11. Februar 1942 die Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau und der schwere Kreuzer Prinz Eugen im Hafen von Brest lagen.

    Nach der Landung der Alliierten in der Normandie wurde das isolierte Brest mit seiner starken Besatzung im August und September 1944 angegriffen und am 19. September 1944 von den Amerikanern genommen. Bei den Kämpfen im Vorfeld der Stadt – der Landschaft Bretagne – und um Brest wiederum, entstanden schwere Verluste.


     

    Unser Besuch dort

    Wir haben unseren Kindern erklärt, welche Bedeutung dieser Ort hat – und welchen geschichtlichen Hintergrund. Die Älteste interessiert sich schon seit einigen Wochen für das Thema 2. Weltkrieg. Sie wurde auf dem Deutschen Soldatenfriedhof sehr ruhig und schrieb später von sich aus auch einen Eintrag ins Gästebuch. Die Jüngste sammelte ein paar Gänseblümchen und verteilte sie auf einigen Gräbern. Sie ist zwar erst 5, aber ich hatte das Gefühl, dass sie auch schon verstand, was das für ein Ort war.

    Auf den Tafeln der Grabplatten konnte man die Namen lesen und auch die Geburtstdaten. Die meisten waren noch sehr jung. Viele wurden vor genau 100 Jahren geboren oder waren noch bedeutend jünger.

    Insgesamt ein sehr beklemmender (aber wichtiger und mahnender) Ort.

     

    Die beiden Fotos mit den Texttafeln sind anklickbar

    Das Ehrenmal, ein gemauerter Ring mit 23 Metern Durchmesser. In der Mitte des Grabes liegt das Kameradengrab, von den 224 hier ruhenden Soldaten sind 115 bis heute leider unbekannt.

     

     

     

     

    Auch bei den Gräbern gibt es einige bis heute unbekannte Soldaten.

     

    Meine Älteste hat das von sich aus in das Gästebuch geschrieben. Sie war nachdenklich, dass hier so viele Soldaten beerdigt wurden, die alle nur wegen einem Menschen sterben mussten.


     

    Von Lesneven über Kerlouan nach Plouguerneau

    Küstenorte und kleine Stopps

    Gerade in dieser Ecke der Bretagne lohnt es sich, nicht nur auf ein einzelnes Ziel zu schauen. Oft sind es die Wege dazwischen, kleine Küstenstraßen, spontane Stopps und unscheinbare Orte, die einen Tag besonders machen.

     

    Danach fuhren wir durch Lesneven über Kerlouan nach Plouguerneau. Schaut diese Route besser nicht bei Maps nach …..

     

     

     

     

     

     

    Crêperie Le Lizen in Plouguerneau

    Kleine Adresse mit Charakter

    Gerade in der Bretagne gehören Crêperien einfach dazu.
    Manchmal entdeckt man die schönsten davon nur durch Zufall. 
    So wie diese Crêperie. Keine geschniegelt-touristische Hochglanzbude, sondern ein Ort mit eigener Geschichte und ohne großer Werbung. 
    Öffnungszeiten und Preise können sich ändern, deshalb im Zweifel vor dem Besuch noch einmal direkt prüfen.

    Zugegeben, so ganz zufällig war das nicht. Meine Eltern hatten sie von einem vorherigen Urlaub noch in Erinnerung, wussten aber nicht mehr den Namen oder wo genau sie im Ort war.
    Wir fanden sie trotzdem.

    Die Adresse:

    Crêperie Le Lizen
    Kergoff, an der D32
    29880 Plouguerneau


    https://creperie-le-lizen.menufyy.com/

     

     

    Früher war dieses Gebäude eine Schule.

    Die Speisekarte war ein altes Schulheft.

    Es gab eine deutsche Karte, allerdings war das teilweise doch etwas merkwürdig übersetzt, erinnerte mich irgendwie an den Google-Translator ;)

    Blick hinein

    Wir beschlossen, draussen auf der Terasse zu sitzen, denn es regnete endlich mal nicht.

    Highlight für die Kinder: Es gab einen kleinen Spielplatz mit Schaukel und Spielhütte.

    Crêpe mit Banane und etwas Schokosoße.

     

    Die Rechnung kam in einem kleinen schmucken Kästchen, in dieses legte man dann auch das Geld hinein.

     

    Kleine Bucht bei Plouguerneau

    Kurzer Stopp am Wasser

    Gerade solche kurzen Stopps machen für mich den Unterschied. Kein großes Programm, sondern klares Wasser, ein Leuchtturm in der Ferne und noch einmal die Füße im Meer.

    Kosten: kostenlos. Mit Kindern kann daraus locker mehr als nur ein kurzer Fotostopp werden.

    Weiter ging es zu einer kleinen Bucht mit Blick auf den Leuchturm

    Die Kinder wollten gerne noch einmal mit den Füßen ins Wasser

     
    Ort von dieser kleinen Bucht: Plouguerneau. Koordinaten: 48.629986, -4.545537
     

     

    Klares Wasser

     

     

     

     

     

    Es bezog sich wieder und wir traten die Rückfahrt an

     

     

    Kerlouan

     

    Zurück am Ferienhaus

    Am Ferienhaus wartete schon die Katze

     

    Und weil die Älteste Katzen liebt, wurde aus dem Muschel-Smilie eine Muschel-Katze gebastelt.

     

    Hier macht arbeiten Spaß

     

    Abend am Wasser

    Am Abend ging ich zum Strand, das Wasser ging und die Krabben suchten sich geschützte Plätze

     

     

     

    Manchmal musste um den besten Platz gekämpft werden

     

     

     

     

     

    Gute Nacht, bis morgen


     

    Der letzte Tag in der Bretagne

    Der letzte Tag in der Bretagne …….

    Arbeitsteilung am frühen Morgen: Einer fährt zum Proxi im Ort und kauft Baguette und Croissant, die anderen decken den Tisch oder räumen nach dem Frühstück auf.

    In Brignogan-Plage war an diesem Tag Markttag.

     

    Markt in Brignogan-Plage

    Markttag vor Ort

    Wochenmärkte gehören in Frankreich zum Alltag. Gerade in kleineren Küstenorten bekommt man dort nicht nur Essen, sondern auch einen direkten Eindruck vom Ort und seinen Menschen.

    Kein Eintritt. Früh da sein lohnt sich meist mehr als spätes Bummeln.

     

     

     

     

     

    Ja, die lebten zum Zeitpunkt des Fotos alle noch ….

     

    ….. so niedliche kleine Augen ….. und sie schauen, als ob sie wüssten, was mit ihnen passiert ….

     

    ….. und zig verschiedene Sorten Salami.

     

     

    Noch einmal zum Museumsdorf Meneham

    Meneham am letzten Urlaubstag

    Meneham gehört zu den markantesten Orten dieser Küste. Mal wirkt es still, mal ist mehr los, mal gibt es Vorführungen oder Sonderaktionen. Genau das macht es reizvoll, auch ein zweites Mal hinzufahren.

    Kurz nach Mittag waren wir wieder im Ferienhaus – und wer erwartete uns da? Richtig. Die Katze. Sie war innerhalb weniger Tage so zutraulich geworden.

     

    Den hat sich die Älteste auf dem Markt gekauft

    Am Nachmittag starteten der Vater der Kinder und ich mit den Kindern zu einem längeren Spaziergang, Ziel war wieder das Museumsdorf. Meine Eltern und unser Bekannter kamen später mit Auto nach. Zu Fuß sind es ca. 4 km.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das ist nicht die Karibik, sondern Frankreich.

     

    ….. und stärkten uns im Museumsdort in dem Restaurant …

    …. bevor wir das Museumsdort wieder erkundeten. Heute war dort einiges los, es gab Aufführungen und Sonderausstellungen.

     

     

     

     

    Diese Gebinde konnte man kaufen

    Ein Schauspiel vor historischer Kulisse

     

     

     

     

     

    ….. wir liefen dann mit den Zwillingen zurück, die Älteste fuhr mit dem Auto.

     

     

     

     

     

     

     

    Letzter Sonnenuntergang und Koffer packen

    Am Abend gab es wieder einen malerischen Sonnenuntergang

     

     

     

    ……. so, und dann…… Koffer packen ………

     


     

    FAQ zu Roscoff, Lesneven und Plouguerneau

     

    Lohnt sich Roscoff mit Kindern?

    Ja, besonders dann, wenn ihr keinen klassischen Freizeitort mit Dauerbespaßung sucht, sondern einen kleinen bretonischen Küstenort mit Atmosphäre. Spannend sind der Hafen, die Wege am Wasser, die Fähre zur Île de Batz, die auffällige Kirche Notre-Dame de Croaz-Batz und das kleine Museum Maison des Johnnies, das die Geschichte der berühmten Roscoff-Zwiebelhändler erzählt. Auch der exotische Garten oberhalb des Ortes ist sehenswert. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte aber wissen: Roscoff lebt eher von Hafen, Meer und Altstadt als von vielen großen Spielplätzen.

     

    Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Roscoff nicht verpassen?

    Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die spätgotische Kirche Notre-Dame de Croaz-Batz mit ihrem Renaissance-Turm, die kleine Chapelle Sainte-Barbe oberhalb des Meeres, der exotische Garten mit seinen subtropischen Pflanzen und Aussichtspunkten über die Bucht sowie die Maison des Johnnies et de l’Oignon de Roscoff. Gerade die Mischung aus Hafenstadt, religiösem Erbe und Garten macht Roscoff vielseitiger, als es auf den ersten Blick wirkt.

     

    Ist der Deutsche Soldatenfriedhof bei Lesneven einen Besuch wert?

    Als klassisches Ausflugsziel nicht, als stiller Erinnerungsort aber durchaus. Wer sich bewusst darauf einlässt, erlebt einen ruhigen, nachdenklichen Ort. Gut kombinieren lässt sich das mit Lesneven selbst, denn dort gibt es mit dem Musée du Léon ein Regionalmuseum zur Geschichte des Léon und mit der Kirche Saint-Michel ein markantes Bauwerk mitten im alten Stadtkern.

     

    Lohnt sich Lesneven auch abseits des Friedhofs?

    Ja. Lesneven ist nicht spektakulär im klassischen Sinn, aber als lebendige Kleinstadt mit Markt, alten Straßenzügen, Saint-Michel-Kirche und Musée du Léon durchaus interessant. Wer nicht nur Küste sehen möchte, sondern auch etwas mehr Alltagsleben und Regionalgeschichte, bekommt hier mehr als in manchem reinen Badeort. Für Familien ist Lesneven außerdem praktischer als die kleinen Küstenorte, auch weil es dort mehr Infrastruktur gibt.

     

    Was kann man in Plouguerneau machen?

    Plouguerneau ist deutlich mehr als nur ein Küstenstopp. Besonders bekannt ist der Ort für den Phare de l’Île Vierge, den höchsten Leuchtturm Europas, für seine lange Küstenlinie und für das Thema Algen. Genau dazu passt auch das ALGAE-Zentrum beziehungsweise frühere Écomusée des Goémoniers, in dem die Geschichte der Algenfischer und die Nutzung von Algen erklärt werden. Dazu kommen kleine Buchten, Spazierwege am Wasser und religiöses Kulturerbe mit Kirche, Kapellen, Kreuzen und Kalvarien.

     

    Ist Plouguerneau für Familien geeignet?

    Ja, wenn ihr Natur, Strände, Leuchttürme und ruhige Küstenorte mögt. Wer jedoch viele große Spielplätze, klassische Promenaden-Unterhaltung oder typische Ferienort-Action sucht, wird hier eher wenig finden. Gerade das macht den Ort für viele schön, für andere aber auch etwas ruhiger als erwartet.

     

    Ist der Markt in Brignogan-Plage sehenswert?

    Ja, vor allem im Sommer. Der Freitagsmarkt in Brignogan-Plage ist in der Hauptsaison deutlich größer und gehört für viele Urlauber zum festen Wochenprogramm. Wer Märkte mag, bekommt dort nicht nur Lebensmittel, sondern auch ein Stück Alltagsleben und Ferienatmosphäre mit. Außerhalb der Sommersaison ist er deutlich kleiner und eher ein praktischer Einkaufsmarkt als eine Sehenswürdigkeit.

     

    Was lohnt sich in Brignogan-Plage außer dem Markt?

    Vor allem die Küste selbst. Der Phare de Pontusval ist eines der bekanntesten Motive der Gegend, dazu kommen Felsen, kleine Strände und schöne Abschnitte für Spaziergänge. Brignogan-Plage ist kein Ort für viele Sehenswürdigkeiten auf engem Raum, sondern eher einer für Meer, Licht, Granitfelsen und entschleunigte Zwischenstopps. Auch hier gilt: Es gibt einzelne Spielmöglichkeiten, aber keine große Dichte an klassischen Spielplätzen.


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