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Der Staatsfeiertag in Liechtenstein

 

Der Staatsfeiertag in Liechtenstein

 

 

Nicht weit von unserem Ferienort in der Schweiz ist die Grenze zum benachbarten Liechtenstein. Unsere Ferienwohnung-Vermieter gaben uns den Tipp, unbedingt das Volksfest in Liechtenstein zu besuchen.

Der 15. August ist in Liechtenstein DER Staatsfeiertag überhaupt. Das ganze Land feiert an dem Tag und alle sind eingeladen, mitzufeiern.

Seit dem 13. August 1990 ist der 15. August ein gesetzlicher Feiertag. Er wird auch “Fürstentag” genannt.

Rund 30.000 – 40.000 Besucher kamen 2016 zu den Feierlichkeiten, welche von 35 Vereinen und 48 kommerziellen Anbietern einen festlichen Rahmen bekam.

23 Showacts unterhielten die Besucher, während sie ca 4000 Liter Mineralwasser, 6200 Liter Bier, 400 Liter Wein tranken und ca 5800 mal leckere Speisen über die Theken der vielen kleinen Buden gingen.

Für die Kinder gab es kostenlose Karussells, Kinderschminken, Bällebad, Luftballons und Fähnchen mit der Landesflagge.

Eingeleitet wird der Tag mit der Ansprache vom Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und Landtagspräsident Albert Frick auf der Schlosswiese vor dem Schloss Vaduz.
Um 14 Uhr beginnt das Volksfest, gekrönt durch die Fackelläufe und das überdimensionale Höhenfeuerwerk direkt neben dem Schloss Vaduz.
Bis 2 Uhr in der Nacht kann man dann noch bummeln, den Livebands zuschauen oder die vielen Leckereien probieren.

Damit nicht alle Gäste mit Auto anreisen, gibt es in vielen Städten im Umkreis von Vaduz kostenlose Bus-Shuttle.

Auch wir haben davon Gebrauch gemacht.

Das Fürstentum Liechtenstein:

 

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Größe: knapp 160,500 qkm.
Einwohner: knapp 38.000
Hauptstadt: Vaduz
Währung: Schweizer Franken

 

Website extra für den Staatsfeiertag:

http://www.staatsfeiertag.li/home/

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Die Zwillinge saßen im Doppeldeckerbus oben und ganz vorne – und spielten abwechselnd den Busfahrer

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Wir kamen nachmittags gegen 16 Uhr in Liechtenstein an bummelten erst einmal durch die Strasse.
Die Kinder durften kostenlos Karussell fahren und bekamen ebenfalls gratis Fähnchen und Luftballons.
Es gab auch noch Angebote wie ein riesigen Kinderbällebad oder Kinderschminken, ebenfalls alles gratis – aber beides war auch sehr überlaufen.
Sie waren sehr gut zufrieden, überhaupt ist man mir und den Kindern überaus freundlich und zuvorkommend begegnet.

 

Unseren obligatorischen Kühlschrankmagneten kauften wir auch an einem der vielen Stände.

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Wir schlenderten durch die Strassen, liessen uns einfach mit den vielen anderen Gästen treiben.

Vorbei an lecker duftenden Essensständen oder bunt dekorierten Verkaufsständen.

Auch die Geschäfte hatten offen und luden die Besucher zum bummeln ein.

 

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Selbst der Himmel malte eine kleine Krone aus Wolken

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Das Schloss Vaduz wollte ich mir gerne aus der Nähe ansehen.

Der Aufstieg ist nicht ganz ohne, zumindest nicht, wenn man nicht fit ist

Belohnt wird die Mühe aber mit einer schönen Aussicht auf das Städtchen Vaduz und die umliegenden Berge

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Unten in der Stadt war das Volksfest im vollen Gange – die Musik war auch oben am Berg sehr gut zu hören

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Das Zelt auf der Schlosswiese, hier fand am späten Vormittag der sog. Staatsakt statt

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Das Schloss Vaduz – die Kinder wechselten sich ab, wer wann welche Tasche trägt. Und wer die Ballons umgebunden bekam, denn wer die Ballons hatte, konnte viel leichter laufen, hab ich mich von den Kindern belehren lassen.

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…. und dann ging es wieder zurück. Die Kinder waren mäßig begeistert, aber ein in Aussicht gestelltes Eis auf dem Volksfest steigerte die Motivation zum weiterlaufen sofort um 100 %

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In der Ferne grummelte es …..

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Wir bummelten wieder etwas über das Volksfest und suchten nach einem schönen Platz, um eine Kleinigkeit zu essen.

Unterhalb vom Schloss Vaduz fanden wir ein gemütliches Café – mit tollem Blick auf das Schloss, wo später die Lichtershow beginnen sollte

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Erst gab es Sandwiches, später dann noch ein Biene Maja Eis

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Und dann ging es los [ Das Video ist in HD- Qualität ]

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Das Feuerwerk schauten wir uns vom Parkdeck an.

Von hier hatten wir freie Sicht.

 

 

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Laut. Bunt. Riesig.  Ein Feuerwerk der Extraklasse, was alle Zuschauer begeisterte und die Kinder redeten noch Wochen später von diesem riesiggroßen Feuerwerk, was am ganzen Himmel zu sehen war.

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Links unten sieht man das Schloss Vaduz

 

 

5 – Minuten – Video vom Feuerwerk in HD – Qualität – die Größe kommt auf dem Video nicht annähernd rüber (wie sooft)

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Das Feuerwerk dauerte insgesamt ca 1/2 Stunde, wobei es zwischendurch immer wieder kurze Pausen gab, welche die Besucher für einen lauten Beifall nutzten.

Auf dem Video kommt nicht rüber, wie riesig und farbenfroh das Feuerwerk war.

Am liebsten würde ich nächstes Jahr wieder dorthin fahren, nur um das Feuerwerk zu sehen.

Nach dem Feuerwerk gab es diesen schönen, minutenlangen Funkenregen am Schloss Vaduz

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….. und in der Ferne fackelte eine Krone am Berghang

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Nach dem Feuerwerk und dem Funkenregen am Schloss Vaduz erstrahlte das Schloss wieder in schönen Lichtern.

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…. für uns endete da der Ausflug nach Liechtenstein. Mit dem Bus ging es zurück in die Schweiz zu unserem Parkplatz und von dort zurück in die Ferienwohnung.



Weitere Berichte aus unserem Schweiz- Urlaub:

 



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Die Anfahrt nach MV …. 500 km Autofahrt alleine mit drei Kindern, völlig ungeschönt!


 

500 km Autofahrt – alleine mit drei Kindern.

 

Unser Ziel:

Unsere Ferienwohnung in Mecklenburg Vorpommern.

LINK: Unsere Unterkunft
http://www.ferienhausmiete.de/10929.htm


Die Autofahrt ist ja nicht so lang.
Wird schon klappen.
Spielzeug, immer eine Wasserflasche bereit.
Kann nix schief gehen!

……. so denkt eine Mama, ….. oder ist das selbstberuhigendes Einreden?!


Zugegeben, so eine lange Fahrt alleine mit 3 Kindern hatte ich auch noch nicht.

Am Vortag habe ich das Auto schon fertig gepackt.
Alles vorbereitet.
Geplante Abfahrtzeit: Sonntag Morgen, 06:00 Uhr


Sonntag, 20.03. 2016.

06.00 Uhr. Die Kinder schlafen immer noch tief und fest. Die ganze Nacht konnten sie vor Aufregung nicht schlafen. Das holen sie nun nach …..

06:30 Uhr. Abfahrtzeit + 30 Min.
Die Kinder sind inzwischen aufgestanden worden und haben im Flur noch alles aufgetürmt, was noch unbedingt mit eingepackt werden muss. Ich erkläre ihnen, dass ich einen Clio habe und keinen LKW!

06:35 Uhr.
Im Flur finden hitzige Disskussionen statt, was mitgenommen wird und was nicht. ….. unsere armen Nachbarn,….

06:40 Uhr
Gemeinsam entscheidet sich der Kinderrat für 8 Puppen inkl Wechseloutfit, 4 Kuscheltiere, 20 Spielzeugautos, 3 Malbücher, Stifte sowie 3 Puzzle.

Notiz an mich: Das nächste Auto muss doch etwas größer sein,…..

06:45 Uhr
Kinder, alle nochmal auf Toilette und dann geht’s looooooos!

07:00 Uhr. Abfahrtzeit + 1 Stunde
Kinder sitzen angeschnallt im Auto, es ist alles verstaut und verpackt.
Ich bin stolz auf uns. Nur 1 Stunde Verspätung.

Ich starte das Auto
…. und höre von hinten: „Mama, ich muss aufs Klo!“

07:15 Uhr.
Wir fahren los.

07:20 Uhr.
Meine Handyhalterung hält nicht. Ist doof, weil ich mein Handy als Navi nutze.

07:22 Uhr.
Mein Handyladekabel lädt nicht.

07:30 Uhr.
1. Zwischenstop. Tankstelle. Handyhalterung wird nochmals richtig fest gemacht.
Ich kaufe einen neuen Stecker zum aufladen.
Alles hält. Alles funzt.

Verkehrfunk sagt: Keine Meldungen!
Das höre ich gerne. Also freie Fahrt – auf gehts!

08:00 Uhr
„Mama, ich muss aufs Klo!“

Unser Clio gibt auf der Autobahn alles. 110 km/h schafft er, bei 120 quält er sich schon….

Das hat zur Folge, dass unsere Ankunftszeit regelmäßig um 1 Minute nach hinten korrigiert wird ….

Aber. Kein Stau – freie Bahn, so macht Autobahnfahren Spaß.

Ungefähr 9 Uhr ….

Es regnet in Strömen. Da kommt Urlaubsfreude auf!
Dicke Wolken versprechen auch keinen baldigen Wetterwechsel.
Ich wechsel meine Musik auf „Das Boot“ ….

 

9.15 Uhr.
Frühstückspause am Rastplatz.
Classical fahre ich grundsätzlich nur Rastplätze mit Sanifair-Toiletten an.
Die Kinder lieben den extra-Kinder-Eingang, die sich drehenden Klobrillen und die Kinderwaschbecken
Und ich mag das Gefühl, es halbwegs sauber zu haben.
Meine Desinfektionstücher habe ich trotzdem immer dabei. Sicher ist sicher,…….
Den 50 Cent Bon löse ich noch ein und kaufe mir ein völligst überteuertes, dafür aber schönes, eiskaltes Getränk.

 

09:35 Uhr.
Pause beendet, weiter gehts.

…. 3 Minuten später ….. :
“Mama, ich muss aufs Klo!”

 

Ungefähr 10 Uhr.
Die Zwillinge zicken auf der Rückbank rum. Soetwas ist der Konzentration beim Autofahren nicht besonders förderlich.
“Kinder, was ist los dahinten?!” Der Grund für ihren Disput:
Wir haben soviel Spielkrams für die Fahrt, aber sie wollen immer genau das gleiche haben…
Streit schlichten während man am Steuer sitzt klappt nicht ganz so gut.

Ich lege “Santiano” ein und die Kinder singen lauthals mit und spielen Luft-Instrumente.

 

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Ungefähr 10.30 Uhr.
Ich mag ja Santiano, aber die Kinder wollen immer nur die gleichen 4 Lieder, die ganze Zeit,…….

 

10.45 Uhr.
…… ich beginne, eine leichte Abneigung gegen Santiano zu entwickeln, zumindest gegen 4 ihrer Lieder,…. .
Die Kinder singen immer noch laut und glücklich mit.

 

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11 Uhr.
Die Fahrt durch die Landschaft ist sehr schön, aber dicke Wolken hängen am Himmel…
Passend dazu gibt es jetzt arabische Chill-Out-Musik.
Die 4 besagten Santiano-Lieder könnte ich bestimmt inzwischen schon rückwärts mitsingen…….

Wir hoffen, dass sich die Wolken noch verziehen ….

Nina daddelt mit ihrem Tablet, lautes Synchron-Gebrülle von hinten, die Zwillinge möchten auch endlich am Tablet spielen.
Jana erklärt lauthals, dass ihre virtuelle Katze gleich verhungern wird, wenn sie nicht sofort spielt. Marc hält dagegen. Sein Kater auch.
Es wird diskutiert, welche der virtuellen Katzen am schlimmsten vom virtuellen Hungertod bedroht ist …..

Warum haben die Kinder virtuelle Katzen?! Wir haben auf dem Hof 4 echte Katzen,……
11.01 Uhr:
“RUHE DAHINTEN!”
11:02 Uhr:
Ich drehe die Musik lauter ….
Muss man virtuelle Katzen eigentlich auch virtuell beerdigen?!

 

 

 

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Ziegendorf. Ob man hier …..
“Kinder, der Ort hier heisst Ziegendorf. Für besonders freche Ziegen!”
Marc: “Ha, ich bin ein Junge!”
Jana: “Ich bin keine Ziege!”
Nina: “MAMA!”

Die Kinder streiten nun zumindest nicht mehr, sondern haben sich gegen mich verbündet und tuscheln verschwörerisch.

Egal. Endlich mal etwas Ruhe auf der Rückbank.

 

Ungefähr 11.30 Uhr:
Wir nähern uns dem ersten Etappenziel.

Dem Elefantenhof.

Noch ½ Stunde Fahrtzeit.

Die Kinder stehen laut eigener Aussage unmittelbar vor dem Hungertod. Das fiel ihnen aber erst auf, als in der Ferne ein großes M leuchtete.

Auf der Rückbank wird besprochen, wer welches Extra im Happy Meal nehmen wird.

Ähm …. Kinder, wir fahren nicht zu McD . Auf dem Elefantenhof gibt es auch was zu Essen!

Synchron kommt von hinten ein empörtes “MAMA!” – “Nix, keine Diskussion!”

Anstelle von einer Diskussion, warum wir unbedingt zu McD fahren MÜSSEN, weil es da megahypersupertolle Extras gibt, welche aber nach ein paar Tagen sowieso entweder irgendwo unbespielt im Kinderzimmer rumfliegen oder schon kaputt im Müll gelandet sind, erzähle ich den Kindern vom Elefantenhof, eher eine Art Gnadenhof für ehemalige Zirkus-Elefanten.

Die Vorfreude steigt, wir sind fast da! Nur noch 20 km.

Ich kurve durch die Dörfer, bin mir sicher, dass mein Navi spinnt. Hier sollen wir richtig sein?!

Die Kinder halten gespannt Ausschau nach Schildern – oder suchen schon irgendwo die Elefanten!

Die Alleen in Mecklenburg Vorpommern sind schön, immer wieder einfach nur schön.

Und nach kurzer Zeit sind wir da. “Kinder, da sind die Elefanten!!!!”

Es gibt in direkter Nähe einen kleinen Parkplatz – und dann gehts endlich zu den Elefanten!

 


Weitere Berichte aus unserem Kurz-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern

 

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Urlaub. Die Überlegung. Die Reisevorbereitung. Und GEBUCHT. Ziel: Mecklenburg-Vorpommern

Reisebericht

Mit meinen 3 Kindern nach Mecklenburg-Vorpommern

 



Die Reisevorbereitung


Die letzten Monate waren …. etwas turbulent, um es beschönigt zu beschreiben.

Und irgendwie wollte ich mit den Kindern ein paar Tage raus.

Manko 1:
Die Osterferien sind in diesem Jahr früh. Schon Ende März…

Manko 2:
Ich bekam nur die erste Woche frei, zur Zeit arbeite ich immer noch in zwei Jobs und muss auch meine Urlaubsplanung mit beiden Jobs abstimmen ….

Wenn ich beschliesse, irgendwo hin zu fahren, habe ich mein persönliches Schema.
Erst Hotelseiten abgrasen, dann Ferienwohnungsseiten abgrasen.
Aber dieses mal klappte das irgendwie nicht so wie sonst.
→ Siehe Beitrag: Kinder unerwünscht?

 

Fündig wurde ich dann bei

http://www.ferienhausmiete.de/

(gesponserter Link)

 

Diese Seite kannte ich bislang noch garnicht, sie wurde mir von jemandem empfohlen.

Nachfolgend mal ein kleines Statement:

Die Seite ist hell und übersichtlich, es gibt sehr viele Angebote weltweit.
Man kann nach Zimmeranzahl, Unterkunftsart oder Freizeitvorlieben sortieren

Insgesamt hat mir die Seite gefallen und ich werde sie zukünftig in mein “Ich-möchte-in-den-Urlaub”-Schema einbauen.

 

Was mich aber etwas genervt hat:

Man konnte nicht per Karte mit einer festen Preisspanne suchen.
Mir war ja egal, wohin wir fahren, Hauptsache weg.


Zumindest listenmäßig konnte man nach Preis sortieren.

 

Lustig fand ich ein Angebot:

Ferienwohnung 30 € / Nacht. Kam logischerweise in der Liste ganz oben.
Bei 3 Nächten würde das 90 € machen. Wo ist der Haken?!
Hat mich neugierig gemacht und ich habe es mir genauer angesehen.
Ergebnis: Die Kosten betragen 30,-€ pro Übernachtung für die Ferienwohnung, dazu 10 € pro Erwachsenem und 5 € pro Kind bis 14 Jahren. Für den Reinigungsservice sind bei der Abreise noch 25,- € zu bezahlen. Das macht dass einen Reisepreis für die 3 Nächte von 190 €. Pffffff, mit dem Preis wäre er in der Liste aber nicht ganz oben gewesen …..
Schöner wäre gewesen, wenn es nach Endpreis inkl. aller NK gelistet würde, aber ob das technisch machbar ist …… keine Ahnung …

Wir mussten unsere Wunsch-Urlaubsregion etwas eingrenzen.
„Kinder, wo möchtet ihr Urlaub machen?“
Nina: Berlin
Marc: Irgendwas mit Tieren
Jana: Irgendwo am Strand, Muscheln suchen

Ähm …… gut. Die Entscheidung fiel dann auf Mecklenburg-Vorpommern.
Da könnte man das alles ja verbinden, irgendwie,…. dachte ich …..

Gebucht haben wir diese Ferienwohnung:
http://www.ferienhausmiete.de/10929.htm

Souterrain – klingt doch gut, vor allem nervt da keinen das Getrappel der Kinder….

Lage war auch ok.
Gebucht.
Und den Ferien entgegengefiebert.

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit http://www.ferienhausmiete.de

Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WEITERLESEN……

 

 

 

 

 

Etretat / Normandie

Etretat / Normandie


B R E T A G N E Etretat / Normandie
 
Unser 3-Generationen-Urlaub in einem Ferienhaus am Meer in Frankreich.
 

Bretagne


 In diesem Sommer waren wir mit den Kindern in die Bretagne. Mein Mann und ich waren vor Jahren schon dort und nach unser unvorhergesehene, vorzeitigen Abreise damals haben wir uns vorgenommen, irgendwann wieder die malerische Bretagne zu besuchen.

Das Ferienhaus haben wir schon vor einem Jahr gebucht – es gibt unzählige Ferienhäuser in der Bretagne, wir wollten aber gerne eins direkt am Wasser und da empfiehlt es sich, für Juli / August rechtzeitig zu buchen, da dann auch in Frankreich Ferien sind. 

Unsere Kinder sind zwar urlaubserfahren, aber so eine lange Autoanreise hatten wir lange nicht mehr bzw mit den Zwillingen noch nie.
Knapp 1300 km Strecke lagen vor uns. Eingeplant wurde auf beiden Strecken eine Zwischenübernachtung. Das ist für uns als Fahrer, aber auch für die Kinder entspannter.   

Unser Ziel:
Wir haben ein Ferienhaus in dem Ort Brignogan-Plage gebucht.

Brig-Pl Übersicht

 

StepMap

Die Vorbereitung:

Unsere Mädchen haben schon einen Pack-Plan erstellt.
Den wenigsten Platz haben sie dabei für Kleidung eingeplant … ;)

Unser Sohn hat gar nicht erst einen Packplan erstellt, sondern sein Lieblingsspielzeug eingepackt, sein Kuschel-Cars genommen und war somit – wie er uns wissen ließ – abfahrbereit. Schon 1 Woche vorher. ;)

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 Die Anreise, 1. Etappe nach Etretat / Normandie

 

Weil der Weg mit über 1200 km zu weit für eine Fahrt mit Kindern war, buchten wir eine Zwischenübernachtung in Etretat / Normandie.

Im Nachhinein die allerbeste Entscheidung in Hinblick auf die Anreise. ..
…. denn ….
…. Schande über mein Haupt, ich plane schon seit Jahren Urlaube, nicht nur für mich…. dass aber zu unserem Urlaubsstart auch so ziemlich ganz Frankreich in den Urlaub startete, war mir irgendwie entgangen …..
Und so kam, was kommen musste.
Stau Stau Stau.
Und meine Familie? ….  schwankte zwischen tröstender Worte und Sätze voller … nennen wir es mal Unmut. Das klingt netter als ‘Hass’ ….. 
Zu dem Stau ohne Ende kam dann noch die Hitze, über 30 Grad zeigte das Thermometer. Unsere Klimaanlage lief im Dauermodus. Wenigstens die lief auch gut, denn unser Zigarettenanzünder, welcher Strom fürs Navi und den DVD-Player der Kinder liefern sollte, streikte. Vielleicht wohlwissend, was auf ihn zugekommen wäre …..
Mein Navi war dann nicht diese bezaubernde Frauen-Computerstimme, sondern mein Mann auf dem Beifahrersitz, welcher mich immer wieder erinnerte, wie doof das gewesen sei, zum Ferienanfang eines ganzen Landes AUCH in den Urlaub in eben dieses Land zu starten. Jaaahaaahaaaaaaaaaa, ich habe es begriffen. Es war doof und es war meine Schuld. Zufrieden? Ja, war er dann, grinste selbstzufrieden und das Thema war durch –  bis zum nächsten Stau….
 
Die Kinder waren aber gut zufrieden. Es gab alle 2-3 Std Pause (und bei einer Fahrtzeit von je über 12 Std waren das einige), dort durften sie dann immer etwas rennen und toben und sich ein Teil zusammen aussuchen, welches meine Älteste dann später im Auto ganz gerecht aufgeteilt hat . Bei der Fahrt selber haben sie aber auch viel geschlafen, sich Kinderfilme (Akku war ja geladen, zum Glück) angesehen oder mit dem Tablet gespielt.  Sonst wünsche ich mir von meinen Kindern, dass sie sich die Landschaft angucken, aber das war recht eintönig, da wir nur im Schneckentempo voran kamen und mehr im Stau standen als wirklich mal freie Fahrt hatten. 
Wir haben uns für die Sitze diese Taschen zum Befestigen an die Vordersitze gekauft, so hatten die Kinder immer alles griffbereit, was sie wollten. Auch für ihre eigenen Wasserflaschen war so Platz. Die Kinder fanden das richtig toll und räumten immer alles fein sorgfältig in die verschiedenen Fächer.
Zum Schlafen gab es Nackenhörnchen, was beim fahren wesentlich angenehmer ist, auch für Kinder.Allerdings hatten wir zwei große Nackenhörnchen dabei, diese passten nicht zwischen die seitlichen Kopfstützen der Kindersitze. Zum Glück hatten wir insgesamt 6 Stück dabei, zwei davon etwas kleiner und die passten dann auch. Wenn die Kinder, welche die Nackenhörnchen richtig toll fanden,  merkten, dass sie müde wurden, nahmen sie ihr Nackenhörnchen schon selber und schliefen dann eine Runde. :)
So haben sie die Fahrt toll gemeistert, nur, als es nach 21 Uhr war, wurden sie nörgelig, weil sie einfach nur endlich ankommen wollten – nun, wir ja auch ….. Den Sonnenuntergang am Strand von Etretat, was ich mir wg der tollen Kreidefelsen sehr schön vorstellte, verpassten wir leider.
 Noch 323 km, aber schon 17 Uhr, nur Stau und immer noch 32 °C ……
Jaaaaaaaaa, so fängt der Urlaub toll an ……
 
 
…….. ohne Worte
 
 

Etretat – ideal für einen Zwischenstop

Wo liegt Etretat / Normandie genau und warum habe ich mir dieses Städtchen als Zwischenstop ausgesucht?
Etretat liegt etwas nördlich von Le Havre.
Zum einen, weil es einigermaßen mittig liegt, zum anderen, weil ich meinen Kindern die tollen Kreidefelsen zeigen wollte.
In Etretat sind sie wegen mehrerer Bögen (Elefantenrüssel) besonders schön, wie ich finde. Auch die Stadt an sich ist sehr malerisch.
Etretat / Normandie
Am späten Abend erreichten wir unser Hotel. Der geplante Spaziergang zum nahegelegenen Strand fiel aus, ich war einfach nur froh, als ich endlich im Bett war – und die Kinder ebenso. Vorher gab es auf dem Zimmer noch eine Kleinigkeit zu essen, wir hatten ja einiges dabei. Zum Glück, denn Restaurant, Imbiss und Co am Hotel hatten längst geschlossen …..
 
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Unser Zimmer. Rechts das Zwillingsbett, Links Nina und mittig wir. So die Theorie. Und so sind wir auch eingeschlafen. Am nächsten Morgen hatte sich die Konstellation ein wenig geändert. Alex und ich waren froh, dass uns die Kinder erlaubten, auch noch im großen Bett liegen zu bleiben *lach*
 
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 Vom Grundriss her erinnerte mich das Bad sehr an unser Badezimmer auf den Malediven, sah genauso aus, naja, fast …
 
 Schlafenszeit.
 
….. aber vor dem Schlafen gehen machte ich zumindest noch zwei Fotos aus dem Zimmerfenster, denn die Sicht auf die beleuchteten Häuser war sehr schön :)
 
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Fenster auf, damit die Wärme aus dem Zimmer geht ….. zudecken ….. und
 
….. gute Nacht !!!!!
 
 
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Am nächsten Morgen weckten mich schon sehr früh unzählige Möwen vor dem Fenster. Das Meer war sehr nahe und so lasse ich mich gerne wecken 
 
Alle schliefen noch, ich war ausgeschlafen und so ging ich etwas spazieren.
 
 
 
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Kurz vor dem Sonnenaufgang war ich am Kies-Strand von Etretat. Vom Hotel aus waren es nur wenige Meter.
Auf diese Kreidefelsen möchte ich gleich hochwandern. Es führt ein Wanderweg hinauf, der aber zwischendurch sehr steil ist.
 
 
 
Blick in die andere Richtung
 
 
 
….. und hinauf auf die Kreidefelsen :)
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Von oben hat man einen wunderschönen Blick auf Etretat und auf die anderen Kreidefelsen.
 
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Dort oben war ich ganz allein. Es war ruhig. Man hörte nur die Möwen. Und auch etwas das Meer. Die Stimmung war so entspannend, ich blieb noch eine Weile und genoss jeden einzelnen Moment.
 
Aber dann war es doch irgendwann Zeit, zum Ort zurück zu laufen.
 
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Da oben auf der Kreidefelsen-Klippe war ich vorhin – ganz schön hoch…
 
 
Wieder zurück im Ort ging ich erst einmal zum Hotel, weckte die anderen, packte die Taschen und dann checkten wir auch schon wieder aus. Was ein kurzes Gastspiel. Aber die paar Stunden Schlaf haben allen gut getan.
 
Wir hätten im Hotel frühstücken können, aber hier sollten wir für die Kinder zusammen 28,50 € für das Frühstück zahlen. Für einen Kakao und ein Brötchen doch etwas viel.
Im Ort gibt es viele Cafés. Wir suchten eines, in welchem wir mit allen sitzen konnten, frühstückten und schauten uns den Ort an.
 
Interessante Fassade.  Das sah man häufiger dort.
 
 
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Die kleine Kapelle dort oben ist unser nächstes Ziel.
 
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Ein ganz uriges Haus. Direkt gegenüber von unserem Hotel.
 
 
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Das ist unser Hotel.
Hotel des Falaises.
Einfach, schon etwas in die Jahre gekommen, aber eher günstig und vor allem tolle Lage!
Geht man am Hotel rechts weiter, ist man schon am Meer.
 
 
 
 
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 Und dann zeigten wir den Kindern die imposanten Kreidefelsen.
Leider regnete es, aber das kenne ich ja inzwischen. Unsere Älteste nennt mich schon immer “Regenmagnet” ……. ;)
 
 
 
 
Etretat / Normandie
 
Etretat / Normandie
Anschliessend fuhren wir hoch zu der Kapelle, also auf die andere der beiden Klippen direkt bei Etretat.
Von dort hat man ebenfalls einen tollen Blick auf die Stadt.
 
Etretat / Normandie
  Etretat / Normandie
Unsere Jana hatte Respekt vor der Höhe.

Sicherungen gibt es dort wenige.
 
 Panorama
 
 Teil-Panorama
 
 Blick auf den Ort
 
Und dann ging unsere Fahrt weiter.
In der Nähe von Etretat liegt das Seine-Delta, eine riesige Brücke überspannt die Seine. Diese kostet auch ein paar Euro Brückenmaut.
 
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 Da hinten ist sie – majestätisch überspannt sie die Seine.
 
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 Man fährt an einen Automaten, wirft in eine Art großen Trichter das Kleingeld und die Schranke öffnet sich
 
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 ….. und weiter ging die Fahrt …
 
…… im Schneckentempo ……
 
…… tja, und dann wieder …….. STAU STAU STAU …..
 
Als wir nach kurzer freier Fahrt wieder in einen Stau kamen, wusste ich genau, was von der Rückbank kommen würde …… also kam ich meinen Kindern zuvor und rief laut los “Ochneeeeeee, schon wieder Stau …… wann sind wir endlich da? …… Warum mussten wir überhaupt ein Ferienhaus so weit weg buchen? ….. ich habe HUNGER, ich habe DURST ….. ich muss auf Kloooooooooo!”
Und dann? Schweigen auf der Rückbank – fragend dreinblickende Kinder – die dann laut loslachten! Dieser Stau war gerettet. Aber es folgten noch gefühlt unzählige andere. Und unsere Kinder waren heute nicht mehr so gut zufrieden und wollten einfach nur noch ankommen …….  Und das konnte ich sehr gut nachvollziehen, denn uns Eltern ging es genauso …… *seufz*
 
Aber das sollte noch bis zum Abend dauern …..
 
 
 Wir wollten noch am Mt. St. Michel einen Zwischenstop machen, theoretisch hätten wir dazu genug Zeit gehabt.
 
Aber wir hatten soviel Stau, dass wir nur noch zum Zielort wollten.
 
Irgendwann am Abend kamen wir dann auch endlich an.
 
 

 
 




 

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