Startseite » Asien » Malediven

Kategorie: Malediven

  • 1. April: Unser Roadtrip auf dem Inselparadies Malediven

    1. April: Unser Roadtrip auf dem Inselparadies Malediven


    Rheine, 01. April 2025


    Unser Roadtrip auf den Malediven

    Ein nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag zum 1. April


    Update: Rheine, 01. April 2025

    Eigentlich hatte ich zum heutigen Tage einen anderen Beitrag vorbereitet. Aufgrund der Situation passt er jedoch gar nicht, daher gibt es eine überarbeitete Version vom letzten Jahr.

    Lest das alles mit einem zwinkerndem Auge und vergesst einfach mal für ein paar Minuten alle Sorgen und negativen Schlagzeilen der letzten Wochen.

    #StayHome

    Die Fotos stammen tatsächlich alle von den Malediven (ausser das Foto mit dem Mietwagen natürlich ;) )

    Im März 2015 haben wir ein paar traumhafte Tage auf dieser kleinen Insel im Paradies verbracht!

    Viel Spaß euch beim virtuellen Mitreisen.


    Hallo zusammen,

    Mir ist grad aufgefallen, dass ich noch gar nicht über unseren Mietwagen-Roadtrip auf den Malediven geschrieben habe.

    Das möchte ich nun nachholen, auch wenn die Reise schon eine Weile zurück liegt.

    Die Malediven, ein Paradies bestehend aus mehr als 1000 Koralleninseln. Berühmt für die weißen Strände und die traumhafte Unterwasserwelt.

    Ein Teil der Malediven als Satelliten-Bild von Google Maps:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen

    Wir beschränkten uns auf das Gebiet rund um der Insel Fihalhohi, eine 400 x 260 Meter große Insel im Süd-Male-Atoll, knapp 40 km von der Hauptinsel Male entfernt:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen

    Im März 2015 machten wir uns auf den Weg zu den Malediven.

    Schon die Anreise ist aufregend, vor allem aber der Landeanflug auf Male!

    Es geht nach Male! Dort werden wir mit dem Mietwagen Fihalhohi erkunden und evtl. auch ein wenig wandern!
    Zwischenstop im beschaulichen Dubai. Der Flughafen war sehr klein und übersichtlich, kein Vergleich zu dem riesigen Flughafen auf Male!
    Landeanflug auf die Malediven
    Die Haupstadtinsel Male
    Nach der Landung auf Male ging es vom Flughafen direkt zur Autovermietung im Nachbargebäude links. Davor sieht man schon ein paar der Mietwagen

    Die Übernahme vom Mietwagen verlief unkompliziert. Wir bekamen einen geländegängigen Toyota, da viele Wege auf den Malediven sehr sandig sind.

    Unser Mietwagen. Direkt gegenüber von der Autovermietung ist ein sehr großer Sandplatz, wo man sich mit dem Fahren auf Sand vertraut machen kann. Wie die Piloten der Wasserflugzeuge auch steuert man die Autos barfuß, eben typisch maledivisch!

    Zu den Inseln im Nord- und Südmale-Atoll führen Wasserstraßen. Diese lassen sich auch mit dem 4×4 gut und flüssig fahren.

    Unsere Zielinsel liegt knapp 40 Kilometer von der Flughafeninsel entfernt. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir Fihalhohi.

    Schnell fahren darf man auf den Wasserstraßen nicht, da es häufig zum Wildwechsel mit Delfinen kommt.

    Da ist sie, unsere Sehnsuchtsinsel Fihalhohi
    Die Rezeption erreicht man direkt bei Ankunft auf der Insel. Davor ist ein großer Parkplatz
    Strassenkarte der Insel. Die Strassen führen am Rand der Insel entlang.
    Sehr idyllisch! Wir fühlten uns direkt wohl!

    Fihalhohi ist ca. 260 x 400 Meter groß. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel auf der Insel, daher wird ein Mietwagen unbedingt empfohlen, wenn man etwas von der Insel sehen möchte! An den Sehenswürdigkeiten gibt es überall ausreichend Parkplätze. Außerdem gibt es an der Hauptverkehrsstraße der Insel 2 Tankstellen.

    Unser Zimmer lag ausserhalb von den zentralen Gebäuden. Mit dem Auto jedoch schnell zu erreichen. Entfernung: 250 Meter Fahrtzeit: 2 Minuten. Der Autostellplatz ist neben der Unterkunft
    Unser Zimmer. Leider war der Balkon genau zur Hauptverkehrsstrasse gelegen und ich hatte Angst, dass wir nachts wegen des Strassenlärms kein Auge zubekommen würden. Die Angst war unbegründet, denn die Fenster sind dreifach verglast und somit nahezu schalldicht!

    Nach dem Frühstück am nächsten Morgen beschlossen wir, einen Ausflug zu den bekannten Wasserbungalows zu starten. Wenn man Fotos von Fihalhohi googelt, sind diese immer mit einer der ersten Treffer.

    Ausserdem lag es nicht allzuweit von unserer Unterkunft entfernt, so dass wir nicht ganz so lange mit dem Auto unterwegs sein würden.

    Strecke: 200 Meter

    Fahrtzeit: 6 Minuten (wir mussten unterwegs eine kurze Pipi-Pause machen)

    Die Wasserbungalows von Fihalhohi!

    Man kennt die Wasserbungalows von so vielen Bildern und nun standen wir wirklich davor! Es war unbeschreiblich.

    Wir trafen zufällig eine Gruppe Wanderer, sie waren schon auf dem Rückweg der Aussichtsplattform. Sie erzählten uns, dass die Wasserbungalows sogar zu mieten wären!

    Wow, das muss ein wahnsinnig tolles Gefühl sein, dort seinen Urlaub zu verbringen!

    Aber vermutlich ist das auch sehr teuer…..

    Unser Plan: Ebenfalls eine Wanderung bis zur Aussichtsplattform! Wege aus Holz, welche man einfach laufen kann, verbinden die einzelnen Bungalows. Am Ende gibt die Aussichtsplattform. Achtung: Sie ist ca. in 1,50 Meter Höhe, also nichts für Menschen mit Höhenangst!

    Die Aussicht ist atemberaubend! Direkt vor einem das türkis-blaue, glasklare Wasser und man kann sogar bis zur nächsten Insel schauen!

    Da lohnt sich die Wanderung wirklich!

    Auf der Aussichtsplattform befinden sich Bänke zum Ausruhen, denn der Weg bis dorthin ist weit, jedoch praktisch ohne Steigung. Will man den kompletten Weg an den Wasserbungalows bis zur Aussichtsplattform laufen, sind es um die 120 Meter!!! Es empfiehlt sich unbedingt, ausreichend Wasser mitzunehmen, denn vor allem zur Mittagszeit hin kann es auf Fihalhohi sehr heiß werden!

    Der Weg zu den Wasserbungslows ist aus Holz und sehr einfach zu laufen, idealer Einstieg für Wander-Anfänger!
    Der fantastische Ausblick auf der Aussichtsplattform am Ende vom Bereich der Wasserbungalows! Da lohnt sich die Wanderung!

    Auf dem Rückweg tankten wir den Mietwagen nochmals voll, da wir morgen schon früh los wollten.

    Den Rest des Tages entspannten wir an einem kleinen Strand in der Nähe unserer Unterkunft, welchen wir sogar zu Fuß erreichen konnten.

    Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen. Im Internet habe ich von der „Schiefen Palme“ gelesen und vor allem zum Sonnenaufgang soll es dort sehr schön sein!

    Leider lag die Palme auf der anderen Seite der Insel. Um rechtzeitig dort zu sein, fuhren wir schon früh los. Eine Strecke von fast 400 Metern lag vor uns! Die lange Anreise lohnt sich aber!

    Nach ca. 5 Minuten waren wir da. Zu unserer Überraschung war der Parkplatz schon recht voll, wir fanden einen der letzten freien Plätze!

    Ein Geheimtipp ist die Palme also nicht mehr. Vom Parkplatz sind es auch nochmals ca. 10 Meter zu laufen, also unbedingt ausreichend Zeit einplanen!

    Schon für diesen Anblick hat sich das alles gelohnt!
    Da ist sie, im Licht der aufgehenden Sonne! Die Palme, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Insel!

    Wir blieben noch eine ganze Weile und genossen den Ausblick.

    Kurz vor Mittag fuhren wir wieder zurück, so würden wir in der Mittagshitze im klimatisierten Fahrzeug verbringen.

    Unser nächstes Ziel war die Westseite der Insel. Dort soll der Sonnenuntergang besonders schön sein und zudem gibt es dort eine Sunset-Bar mit leckeren Cocktails.

    Wir waren weit vor Sonnenuntergang da und genossen einfach die Zeit am Strand.

    Die Sunset-Bar, als wir dort ankamen, war grad Flut

    Wie bei der Nordsee auch gibt es auch hier Ebbe und Flut. Mit einem Unterschied: Das Watt reicht nur bis zur Riffkante. Daher darf man auf Fihalhohi nur mit geführten Gruppen Watt-Wandern.

    Wer die Wege durchs maledivische Wattenmeer unterschätzt, läuft evtl. versehentlich bis zur Riffkante und kann dort abstürzen. Ausserdem führt die M-0104 – eine der meistbefahrenen Wasserstrassen der Malediven – direkt am Wattenmeer vorbei.

    Eigentlich wollten wir auch an einer Wattwanderung teilnehmen, aber diese werden leider nicht täglich angeboten und wir haben es daher leider nicht mehr geschafft.

    Sonnenuntergang an der Sunset-Bar. Hier sieht man auch schon unser Ziel für morgen: Die Tauchschule
    Wunderschön, oder nicht?
    Wow, nicht zuviel versprochen: Der Sonnenuntergang war ein Traum!
    – ohne Worte – und mit einem leckeren Cocktail in der Hand!
    Schon wieder endet ein Tag im Paradies viel zu schnell …..

    Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zur Tauchschule.

    Entfernung: Heute nur 65 Meter

    Fahrtzeit: 10 Minuten, da wir unterwegs einen Tankstop einlegen mussten. Unser Mietwagen war sehr durstig und gestern haben wir sogar fast die 1000-Meter-Marke geknackt!! An einem Tag!

    Glücklicherweise war grad Ebbe und somit konnten wir durchs Watt zu Fuß zur Riffkante laufen. Ansonsten hätten wir mir den Schwimmflossen durch das Wasser laufen müssen, was sehr anstrengend ist.

    Den Tag verbrachten wir im Wasser. Schon beim Schnorcheln sieht man die ganze Schönheit der Unterwasserwelt der Malediven.

    Ein Delphin grüßt uns

    Den Abend ließen wir an unserem „Hausstrand“ ausklingen.

    Der nächste Tag begann wieder sehr früh.

    Heute wollten wir einmal versuchen, mit dem Mietwagen die ganze Insel zu umrunden.

    Knapp 1500 Meter lagen also vor uns, daher starteten wir schon vor Sonnenaufgang.

    Unser 1. Ziel: Die Wasserbungalows im Sonnenaufgang.

    Es war nicht viel los, daher fanden wir direkt an den Wasserbungalows einen Parkplatz.

    Die Wasserbungalows sind nachts wunderschön beleuchtet!

    Als wir von den Wasserbungalows zurück zum Auto liefen, trafen wir bereits 2 Wandergruppen! Sie sagten, dass sie bis zur Mittagshitze wieder zurück sein wollten und daher schon so früh Richtung Aussichtsplattform wandern wollten. Ok, das machte in Anbetracht der für den Tag angekündigten Temperaturen durchaus Sinn.

    Als zweites fuhren wir wieder zur Palme, ich wollte sie unbedingt noch einmal bei richtigem Sonnenschein am Tage sehen. Der Parkplatz war bereits fast voll, neben mehreren Mietwagen standen auch 3 Reisebusse auf dem Parkplatz, entsprechend voll war es an der Palme und es hat gedauert, bis ich ein Foto ohne Touristen machen konnte.

    Wir sind dann einfach weiter gefahren und haben mehrere wunderschöne, ruhige und sehr malerische Buchten entdeckt. Je weiter wir von den Bungalows und der Palme fuhren, desto leerer wurde es auf der Strasse.

    Ein kleines Stückchen weiter befindet sich der „Strand der Korallen“. Hier befinden sich bis zu 2 Meter hohe, malerisch weiße Korrallen-Felsen.

    Weil ständig Touristen auf ihnen rumgeklettert sind, wurde der Bereich nun durch Zäune abgesperrt. Das Gedrängel hinter dem Zaun ist groß, jeder möchte Fotos und Selfies machen. Ähnlich wie in den USA stellt man sich aber auch hier geduldig an und wartet, bis man an der Reihe ist.

    Leider erkennt man durch den fehlenden Größenvergleich durch die Menschen kaum die wahre Größe der Korallenfelsen. Die Korallenfelsen direkt am Strand sind jedoch nur 1 Meter hoch, für die bis zu 2 Meter hohen Felsen muss man ein Stück ins Landesinnere wandern, da die Schmelzwasser nach der Eiszeit die Felsen teilweise weit ins Landesinnere getragen haben.

    Danach fuhren wir planlos die Strasse am Inselrand entlang.

    Immer wieder gab es Parkbuchten. Faustregel: Je mehr Autos irgendwo stehen, desto schöner der Ausblick oder die Bucht.

    Tipp: Wenn ihr dort seid, haltet einfach mal an einer der Parkbuchten an und erkundet zu Fuß die Umgebung. Dann entdeckt ihr möglicherweise auch solch schöne Plätzchen!

    Kurz nach Mittag suchten wir uns dann eine ruhige Stelle irgendwo und packten unsere Campingstühle aus dem Auto. Wir genossen es, einfach am Strand zu liegen und waren zwischendurch auch baden. Dank der Kühlbox hatten wir glücklicherweise auch immer kühle Getränke dabei.

    Am späten Nachmittag erreichten wir ein Restaurant im Süden der Insel. Daneben befand sich eine Cocktailbar, wo wir unseren leider schon letzten Abend auf Fihalhohi ausklingen liessen.

    Bevor wir zurück zu unserer Unterkunft fuhren, machten wir nochmals einen kleinen Abstecher zu den Wasserbungalows. Sie hatten es mir angetan und ich wollte sie vor der Abreise unbedingt noch einmal sehen!

    Das Foto entstand mit „Lightpainting“. Das heisst, man belichtet ca. 20 Sekunden (mit Stativ!) und malt dann den Schriftzug mit einer Taschenlampe in die Luft!

    Am nächsten Morgen hieß es leider Abschied nehmen vom Paradies.

    Wir fuhren mit unserem Mietwagen zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen ab und wenig später hob unser Flieger leider Richtung Heimat ab …..

    Malediven, wir kommen wieder!

    Nächstes mal soll es aber ein reiner Wanderurlaub auf den Malediven werden. Wir haben nicht gewusst, dass es dort so tolle Wanderwege gibt!

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen 1. April! ;-)


    Lest hier: Unser Reisebericht von Fihalhohi / Malediven

    Zum originalen Malediven-Reisebericht


    Weitere Reiseberichte aus Asien

    Hier findest du weitere Reiseberichte und Reiseerlebnisse aus Asien – darunter auch den echten Bericht über unseren Aufenthalt auf den Malediven.

    Zur Asien-Übersicht


    Affiliate-Werbung:

    Kein Aprilscherz:

    Aus meinen Fotos entstanden ein paar Puzzle und ein Wandkalender in 3 verschiedenen Größen und sind aktuell für 2023 im Handel erhältlich.

    Fotokalender Malediven Fihalhohi

    Zuletzt geändert:
  • Malediven – Fihalhohi (Süd-Male-Atoll)

    Malediven – Fihalhohi (Süd-Male-Atoll)


    Fihalhohi / Malediven

     

     

     Inselparadies …..

    MALEDIVEN


    Im März 2015 waren mein damaliger Mann und ich  – ohne die Kinder –  für eine knappe Woche auf den Malediven. <3

    Ein Traum sollte damit wahr werden.

    Unsere Route:

    Route 03/2015
     
    Allerdings begann der Malediventraum mit einem kleinen Zwischenfall bei der Anreise, denn beim Landeanflug in Dubai musste der Pilot wegen eines technischen Problems kurz vorm aufsetzten durchstarten ….. das ist kein schönes Gefühl …… Wir wurden auf eine andere Landebahn umgeleitet und konnten dann dort landen. …..
     
    In Dubai hatten wir dieses mal wenigstens (glücklicherweise) ausreichend Zeit zum umsteigen. Beim letzten mal mussten wir in Rekordzeit durchs Terminal hetzen und kamen erst nach dem „Final Call“ am Gate an …..
    Aber jetzt schlenderten wir ganz in Ruhe, um unser Gepäck brauchten wir uns ja nicht zu kümmern :)
     
    Ein paar Einkäufe am Flughafen später saßen wir im Wartebereich, bereit fürs Boarden.
     
    So ganz konnte ich noch nicht glauben, wo wir in wenigen Stunden sein würden
     

    Wir fliegen auf die Malediven!!!!

    Fotos von der Anreise:

    Dubai – auch tief in der Nacht hell erleuchtet

    Wir fliegen in den Sonnenaufgang hinein

     

    Landeanflug auf die Malediven 

     

    Und wenig später hatten wir diesen traumhaften Ausblick

     

    Kurze Zeit später sah man schon die Hauptstadtinsel Male, die Flughafeninsel liegt direkt daneben

    Das ist Male, die Hauptstadt der Insel, dicht besiedelt und inzwischen schon recht weit zugebaut.

    Wir landeten auf der Flughafeninsel Hulhule, welche im Nord-Male-Atoll direkt neben der Hauptstadtinsel Male liegt.

    Als wir aus dem Flieger stiegen, wurden wir von der tropischen Hitze erschlagen ….
    Irgendjemand sagte zu mir: „Wenn ihr in Male aus dem Flieger aussteigt, fühlt sich das an, als halte euch jemand einen Fön in die Hosenbeine!“ ….damals lachten wir über diese lustig klingende Aussage – jetzt stellten wir fest: …das traf es sehr gut. Wir konnten es nicht abwarten, aus den langen Klamotten zu springen …….

    Am Ankunftsterminal stand schon jemand mit „unserer“ Insel auf einem Schild. Wir bekamen kühles Wasser gereicht   (Danke, das brauchten wir jetzt!)  und warteten noch auf zwei andere Pärchen.

    Es war soooo schön, nach den Flughäfen in Doha und Dubai jetzt so einen schönen, kleinen und überschaubaren Flughafen zu haben ….. 

    Flughafen in Male, Malediven, Nordmale-Atoll (Airport MLE)

    Der Flughafen von außen

    Man tritt aus dem Flughafengebäude, überquert eine Straße und schon steht man am Hafen

    Von der Flughafeninsel brachte uns dann ein Schnellboot ins Süd-Male-Atoll nach Fihalhohi.

     
     
    …. vorbei an Velassaru, einer der nördlichsten Resort-Inseln im Süd-Male-Atoll

     
     
    Ein Insel-Ufo …. Nein, natürlich nicht – Durch die Hitze konnte man ein interessantes Phänomen beobachten: Die heiße Luft trifft auf die kühlere Luft direkt an der Wasseroberfläche. Der Lichtstrahl wird beim Durchgang durch die beiden unterschiedlich dichten Luftschichten gekrümmt – und es entsteht der Effekt der
    umgekehrten Luftspiegelung.
     
     
    Weiter ging es ….. Fihalhohi liegt ca 40 km von der Flughafeninsel entfernt; ca 45 Minuten durchpflügten wir das ruhige Meer des Süd-Male-Atolls, sahen die Inseln und sogar Delphine.
    ….. es war einfach so traumhaft! 
     
     
     
    .
    .
    Unser Ziel:

    Fihalhohi – eine paradiesische Resort- Insel im Süd-Male Atoll

    .

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen

     

    Und dann sahen wir sie endlich, unsere Urlaubsinsel.

    F i h a l h o h i

     

     

     

     

     

     

     

    Auf Fihalhohi bekamen wir erst einmal einen leckeren Begrüßungscocktail.
    Dann wurden uns die Zimmer zugeteilt, die Koffer wurden durch die Roomboys zu den Zimmern gebracht.

     

     

    Infos zur Insel Fihalhohi
    Fihalhohi ist eine eher kleine Insel. Sie ist ca 400 Meter lang und ca 250 Meter breit.
    Es gibt daher keine Straßen, nur Wege aus Sand.
    Eine Inselumrundung geht ganz schnell, es sei denn, man hat eine Kamera in der Hand, denn Fotomotive gibt es irgendwie überall ;)
    Es gibt ein Tauchsportzentrum, in welchem auch deutsch gesprochen wird.
    Zudem gibt es ein Wassersportzentrum, hier kann man u.a. alles zum schnorcheln ausleihen.
    Fast rundherum ist ein Korallenriff, an einigen Stellen sind es vom Strand nur wenige Meter zur Riffkante.  Das wiederum macht Fihalhohi eher ungeeignet für einen ausgelassenen Badeurlaub, denn man darf nicht auf das Korallenriff treten, dies ist mit hoher Strafe verboten. Auch wird gesagt, Fihalhohi sei eine Barfussinsel, aber die Korallenstückchen und Muschelstückchen können teilweise auch scharfkantig sein. Meinen Mann hat das nicht gestört, er hat am Ankunftstag die Schuhe ausgezogen und erst am Abreisetag wieder angezogen. Selbst in das Restaurant und in die Bars geht man hier barfuß.

    Die kleinen bunten Fische kommen bis an den Strand, selbst Riffhaie waren immer direkt im seichten Wasser auf ihrem Beutezug zu beobachten, außerdem haben wir öfters Rochen gesehen, Krabben, noch mehr kleine bunte Fische und auch einige große  bunte Fische, die die kleinen gejagt haben und selbst eine Muräne hat sich an einem Tag direkt an den Strand verirrt.

    Seit Mai 2015 wird All Inkl. angeboten

     

    Fihalhohi, Süd Male Atoll

    Panorama: Links ist der Ankunftssteeg, rechts die Rezeption.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    In diesem Strandbungalow war unser Zimmer

     

     

    Klimaanlage war an, 27 °C im Zimmer – herrlich kühl !!!!!

    Zimmer im Comfort-Bungalow auf Fihalhohi
    .
     
     
    Tierische Inselbewohner auf Fihalhohi

     

     
     

    Eine graue Muräne direkt am Strand

     

    Stachelrochen und viele viele kleine Fischchen

     
     
     

     Ein Flughund

    Ein paar Fotos zum Träumen 
     
     

    Die „Katamaran-Dolphin-Sunset-Tour“ 

     
    Für mich stand heute folgendes auf dem Tagesplan:  „Katamaran-Dolphin-Sunset-Tour“
    Mein damaliger Mann hatte darauf keine Lust. Er habe in USA schon so viele Delphine gesehen, das würde immer noch reichen.
    Wir haben in Florida ja auch
    eine Dolphin-Sunset-Tour gemacht
     
    Er buchte eine Bootstour „Sunsetfishing“
    Sie haben auf dem Boot mit traditionellen Angeln geangelt, die Fische wurden an Board gegrillt. Leider hat er keine Fotos gemacht. Dabei hat er sogar zwei große Fische geangelt.
     
    Also gibt es nur Fotos von „meiner“ Tour, welche auch sehr schön war. Mit an Board waren noch zwei junge deutsche Pärchen. Eigentlich waren wir zu
    wenig für die Tour, aber wir haben ganz lieb nachgefragt und die Tour wurde dann doch durchgeführt
     
    Leider haben wir nur ganz kurz die Delphine gesehen, dafür gab es den Sonnenuntergang auf dem Meer – das war auch sehr schön
    An dem Boot mit meinem damaligen Mann sind wir auch vorbei gefahren – sie lagen
    oben auf dem Dach, haben den Sonnenuntergang und die Sterne angesehen und gewartet, dass das Essen fertig wurde.
     
     
     
     
     
     
    Der Sternenhimmel auf den Malediven war wirklich überwältigend – dadurch, dass es praktisch keinen Lichtsmog gab, sah man so viele Sterne, die  Milchstraße. Also wir dort waren, war auch noch Neumond. Leider hatte ich kein lichtstarkes Objektiv dabei…
     
     
     
    Am Strand war Limbo-Party. Und spätestens, als das Lied „Atemlos“ ertönte, wurde klar, wie viele Deutsche auf der Insel sind
     
    Zugegeben – enttäuscht, dass wir gestern so wenig von den Delphinen sahen, war ich schon ein wenig.
    Daher starteten wir heute einen weiteren Versuch:  Dolphin and Snorkeling.
    Zunächst fuhr man 1-2 Std zu den Delphinen, die waren immer irgendwo im Süden des Atolls unterwegs. Danach sollte es mit dem Schiff zu einem anderen Riff bzw. zu der Riffkante gehen, hier konnte man 1-2 Std schnorcheln, das Schiff immer in der Nähe-  um auch mal andere Fische zu sehen, als im Riff von Fihalhohi.
    Dolphin and Snorkeling
     Der frühe Morgen auf Fihalhohi
    Nach dem Frühstück startete unsere Tour, ganz traditionell auf einem Dhoni 


    Und schon bald sahen wir die Delphinschule. Es waren auch einige junge Delphine dabei, welche Spaß hatten, uns viele tolle Sprünge zu zeigen
    ….
     
     
     
     
     Blick nach Fihalhohi
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    Die Fotos vom schnorcheln sind leider nicht so gut geworden. Meine „gute“ Unterwasserkamera hatte nach dem ersten Schnorchelgang Wasser hinter dem Display, also musste ich meine andere Kamera dafür nehmen, und die macht leider nicht so schöne Fotos….   Die Fotos vom schnorcheln gibt es später
     
     
    Sonnenuntergang in der Strandbar mit kühlen Getränken, danach Abendessen, und dann Spaziergang am Strand – da ist nachts richtig Leben, die ganzen Krebse kommen alle aus ihren Löchern und wuseln am Strand rum  …..
     
     
     
     



     

     

    Der nächste Tag im Paradies

     

     
     .
    .
    .
    .
    Die Verpflegung auf Fihalhohi
    .

    Das hier ist das Hauptrestaurant und hier gibt es auch keinen Sandboden, sondern Fliesen

     

    Wir hatten Vollpension, das heißt, Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Buffetform.
    Morgens gab es zwei verschiedene Säfte zum Frühstück, zu allen Mahlzeiten gab es kostenlos Kaffee und Tee.
    Getränke sind auf Fihalhohi sehr teuer.
    Eine kleine Flasche Cola ca 4 USD ; 0,75 l Wasser still auch um die 4
    USD ; 0,75 l Wasser mit Kohlensäure knapp 7 USD (!!) ; 1 Glas Bier ca
    5,50 USD. (Stand 03/2015)

    Seit Mai 2015 bietet Fihalhohi All incl. an

     Dreimal unterschiedlich gekochte Eier; 3 Min ,5 Min, 7 Min + Rührei
     


    Reis und Nudeln gab es immer als Beilage, alles andere variierte und war sehr abwechslungsreich (und lecker)

     

    Jeder Tisch hatte einen eigenen Tischkellner, für den gesamten Aufenthalt.
    Die Betreuung am Tisch durch ihn war persönlich und sehr angenehm, alles andere als aufdringlich!

    In anderen Hotels ist die Betreuung oft sehr unpersönlich, hier war es schon fast familiär.

    Wir haben uns durch die tolle Betreuung auf der Insel wie zu Hause gefühlt!

     

     

    Die Fußdusche, damit man den Sand nicht mit ins Zimmer nimmt.
    Half aber nur bedingt, glücklicherweise kam zweimal am Tag der Roomboy

    Die Strandbar, hier haben wir abends immer den Sonnenuntergang genossen 

     

     

     
     Sonnenaufgang … ein neuer Tag im Paradies fängt an …..
     
     
     
     
     
     
     
     
     Die Bettdecken kunstvoll zurechtgelegt
     
     
    Typische Architektur
     
    In der Blue Lagoon Bar („Sonnenuntergang-Bar“) ist auch innen Sandboden
     
     
    Urlaub…. 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     Ein Schwarm großer bunter Fische jagt einen Schwarm kleiner bunter Fische – und das direkt an der Terasse vom Café
     
     
     
     
    Wassersportzentrum – direkt neben der „Sonneenuntergang- Bar“
     
     
     
     
     
     
    Schnorcheln auf Fihalhohi

    Die Malediven sind nicht nur Überwasser einfach traumhaft, unter Wasser hat man auch das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Vor allem, wenn man an der Riffkante schnorchelt / taucht, also dort, wo das Korallenriff mehrere Meter runter tief ins Meer abfällt, ist man von so vielen bunten Fischen umgeben, so dass man oft das Gefühl hat, man befinde sich in einem exotischem Aquarium. Aber man schnorchelt weiter und weiter und weiter, über Stunden, wenn man das schafft. Und das Aquarium hört nicht auf. Immer wieder entdeckt man neue, bunte Fische, manche kommen neugierig auf einen zugeschwommen, andere verstecken sich schnell unter den Korallen.

    Ich habe längst nicht alle Fische fotografiert, welche ich gesehen habe –  oft war ich zu fasziniert, dass ich es schlichtweg vergessen habe, manchmal waren die
    Fische zu schnell weg, manchmal sind wir schnell weitergeschnorchelt (bei Muränen zum Beispiel oder anderen großen Fischen, die wir nicht kannten)  und leider sind auch viele Fotos nicht gut geworden …. 

    Hier mal eine kleine Auswahl:

     

    Ausblick beim schnorcheln auf die Insel  

     

    Dieser Fisch kann Schnorchlern sehr gefährlich werden, wenn er ein Gelege hat, denn dann verteidigt er das sehr aggressiv. Auf diesem Foto sieht man am
    Kopf die zusätzliche Flosse, welche mehr ein Angriffsstachel ist, außerdem ist die Schwanzflosse nicht entspannt, sondern zeigt, dass der Fisch eher angespannt ist. Er kann mit seinen Zähnen ohne Probleme ein Stückchen Haut rausbeissen

     


    Der gelbe Fisch ist ein Zitronenfalterfisch

     

    Unten links: Riesenmuschel

    Baroness- Falterfisch

     
     
     

     

     

     

     

     

     Sonnenaufgang

     

     

    Es gibt einen kleinen Spielplatz auf Fihalhohi

     

     

     

    Ein kleiner Riffhai am Strand

     

    Die Bar neben dem Restaurant

    Diese weißen Krebse sind wirklich klein, aber sehr sehr flink

     

     

     

    Rochen

     

     

     

     

     

    Die letzten Fotos von den Malediven, denn die Abreise naht 

     

    Malediven-Fihalhohi-Strand-Sonnenaufgang-Palmen

     


    Viele kleine Fische 

    Wasserbungalows

     
     
     
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
     
     
     
     _MG_1009
     
    Malediven-Fihalhohi-Wasserbungalow-Terasse-1
    Malediven-Fihalhohi-Palmen-schraege-Palme-1
     

     

    Abschied von den Malediven ……

     

    Nach dem für uns letzten Sonnenuntergang in diesem unbeschreiblich schönen Inselparadies bekamen wir noch ein Abendessen.
    Danach gingen wir zur Rezeption, nahmen unsere Koffer wieder in Empfang – und gingen zum Bootssteeg, wo das Schnellboot bereits auf uns wartete.
     
    Die Fahrt mit dem Schnellboot durch die maledivische Nacht war auch ein Erlebnis. Immer wieder sah man die Inseln rechts und links, manchmal
    auch mit beleuchteten Wasserbungalows.
    In der Gischt vom Boot leuchtete immer wieder das Selbstleuchtende Plankton auf, wie kleine Funken.
    Als wir uns Male näherten, landete genau parallel zu unserem Boot eine große Urlaubsmaschine.
    …. aber dann waren wir auch am Flughafen …..
    …. unser Traumurlaub auf den Malediven war zu Ende.

     

    Tschüss, Malediven !!!!

    Ich hoffe, es wird irgendwann ein Wiedersehen geben

     


    .

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken