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  • Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

    Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen


     

    Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

     

     

    Hallo zusammen,

    schön, dass ihr wieder dabei seid. Draußen wird es langsam ungemütlich. Heute hat es bei uns im Münsterland den ganzen Tag genieselt, es war windig und nur wenige Grad über 0.
    Da erinnere ich mich gerne an unsere schönen sonnigen Tage im Sommerurlaub. 

    Und deswegen geht’s hier direkt weiter mit meinem Kroatien – Bericht.

    Rückblick der bisherigen Berichte: Wir sind vor ein paar Tagen in Zagreb gelandet und sind nach einer Nacht in den Weinbergen mit Zwischenstopp an den Plitvicer Seen zu unserer 1. richtigen Unterkunft nach Podstrana, etwas südlich von Split, gefahren.

    Der Pool wurde direkt am Tag der Ankunft mehr als ausgiebig getestet und auch am nächsten Vormittag hatten wir beim Frühstück vier der fünf Kids ungeduldig am Tisch sitzen.

    Nach dem morgendlichen Spaß im Pool  war es dann an der Zeit, uns etwas die Gegend anzusehen.

    Wir hatten einiges auf dem Plan.

    Zum Beispiel wollten wir uns den Stein von Brela ansehen  (https://kroatien-nachrichten.de/das-kroatische-dorf-brela-an-der-makarska-riviera/)dort am Strand mit den Kids zu einer Wasserburg gehen,  damit sie da spielen können, zu einem Aussichtspunkt fahren und dann wollten wir noch am Makarska Beach schwimmen und schnorcheln.
    Außerdem hatten wir eine Bootsfahrt in Omiš reserviert und in Makarska Beach wollten wir Stand Up Padling ausprobieren … typische Urlaubstagsplanung bei uns. 

    Es wurde daher alles entsprechend eingepackt. Ein paar Snacks, Badeklamotten, Schnorchelausrüstung, reichlich Sonnencreme und sehr viel gute Laune.
    Die wehrte jedoch nicht lange, bei keinem von uns ….

    Unsere geplante Route für den Tag:

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    Soweit der Plan ….

    Einfahrt in Omiš – und wir sahen schon den Stau …

    Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

    Omiš, das Nadelöhr in der Hauptsaison …. 

     

    Mitten in Omiš, wie sooft in Kroatien: Ein Obststand mit frischem und sehr leckerem Obst (Wir haben es sehr oft getestet, vor allem mit Melonen)

    Omiš ist ein Nadelöhr. Zwei große Straßen führen nach Omiš rein, aber nur eine Brücke führt über den Fluss.

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    Stau …. wir standen eine Ewigkeit und kamen kaum vom Fleck.
    Das Nadelöhr war bzw ist die Brücke.
    Doch auch sonst schien der Ort völligst überlaufen.
    Es war eben Hochsaison und Omiš ist ein schöner und touristisch sehr gut erschlossener Ort, welcher neben Strand auch vieles andere, wie zB Rafting, Kajak oder Zipline – Touren bietet.

     

    Die Brücke mitten in Omiš führt über den Fluss Cetina

    Als wir die Brücke endlich hinter uns hatten, fanden wir keinen Parkplatz. Es waren kleinere Lücken frei, aber mit unserem Van hatten wir keine Chance, in so einer Lücke zu parken. Wir kurvten durch die engen Straßen, immer und immer wieder, aber es war zwecklos … Unsere Bootstour war nun ohnehin schon ohne uns gestartet … So schade….
    …. mit dem ersten Dämpfer des Tages fuhren wir dann weiter Richtung Brela. Dort freuten sich die Kids auf Strand und schnorcheln. Noch waren sie halbwegs gut gelaunt,…

    Während der Fahrt buchte ich die Bootsfahrt in Omiš auf abends um. Ganz sausen lassen wollte ich sie nicht, dafür sah die Gegend im Hinterland von Omiš  auf Maps schon zu vielversprechend aus.

    Der Aussichtspunkt bei Stella Maris

    Kurz vor dem Aussichtspunkt „Stella Maris“ gibt es einen weitere, ebenfalls lohnenswerten Aussichtspunkt. Es ist ein kleiner Rastplatz mit Picknickbänken.

    Lage:  https://goo.gl/maps/fSupnkb6QKgCoAuN9

    Video:

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    Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen
    Etwas weiter kommt man dann zum Aussichtspunkt „Stella Maris“

    Der Aussichtspunkt ist hier:  https://goo.gl/maps/YH5QbfzjcJXsuNhh9

     

    Ein Weg führt hinunter zum Strand. Es führt zudem ein Weg entlang der Küste bis nach Brela. Hätte ich geahnt, was uns erwartet, hätte ich in Erwägung gezogen, die 7 km zu laufen …. Wobei … bei der Hitze,…doofe Idee

    Warum genau da eine Marienstatue steht, konnte ich nicht recherchieren. Wenn jemand diesbezüglich Infos hat: Bitte Nachricht an mich – Danke!

     

    Nach einer malerisch schönen Fahrt auf der Küstenstrasse sagte unser Navi, dass wir abbiegen müssten, um nach Brela zu kommen. Ich hatte schon im Vorfeld mehrere Parkplätze markiert und wir hatten geplant, diese systematisch abzufahren, da uns schon in den Tagen zuvor aufgefallen ist, wie voll es in der Gegend zu dem Zeitpunkt war.

    Die Kinder riefen „Jaaaa, noch 10 Minuten“ und die Jüngste setzte schon voller Vorfreude ihre Taucherbrille auf.

    Die Ernüchterung kam nur wenige Minuten später.

    Stau, Stau, Stau. Parkplätze überfüllt, Autoschlangen, welche auf einen freien Parkplatz warteten. Bei jedem der ausgesuchten Parkplätze das gleiche Spiel ….
    Das kann doch nicht wahr sein …..

    „Boah Mama, wir hätten jetzt im Pool sein können!“ kam von hinten gemotzt.
    Ich konnte die Kids verstehen. Meine Laune war auch auf dem Tiefpunkt.
    „Zurück zur Ferienwohnung?“ frug mein Lebensgefährte?
    Von hinten kam ein mauliges „Ja!“

    „Nein, ich habe noch ein paar Punkte auf meiner Liste.“
    – „Och ne, Elly und ihre Punkte auf der Karte, das hat doch in Schweden schon nicht geklappt…“ kam ein seufzender Ausruf von hinten. „Lass sie doch, sie hat auch Urlaub und hat ganz bestimmt auch was schönes für uns ausgesucht!“ beschwichtigte ein anderes Kind.
    Na das konnte ja noch heiter werden …. 

     

    Impressionen von der Strecke zwischen Omiš und Makarska

    Omiš

     

     

    Berge bis zum Meer

     

     

    Landschaftlich ist die Strecke ein Traum! Berghänge, immer wieder Buchten, kleine Dörfer direkt an der Küste. Kleine Häfen, umgeben von Bergen und Wäldern – und das Meer schimmert in den schönsten Blau- und Türkistönen.

    Schon alleine für diese Ausblicke hat sich die Fahrt gelohnt.

    Aber die anfänglich gute Laune war trotzdem nicht mehr da. Ging mir ja nicht anders… , den Stein von Brela hätte ich mir gerne angesehen. Er erinnerte mich an die Lone Cypress in Kalifornien (Mein Bericht von dem Besuch bei der Lone Cypress: https://www.elly-unterwegs.de/2017/06/04/monterey-whale-watching-und-der-17-mile-scenic-drive/)

    Die Laune aller im Keller, die Straßen voll, die Schnorchelbrille noch immer unbenutzt …. konnte ja nur noch toll werden dieser Nachmittag ….

     

    Wir fuhren weiter nach Makarska. Aber auch dort am Strand – keine Chance auf einen Parkplatz. Entnervt fuhren wir noch ein Stück weiter, zur eigentlichen Stadt Makarska.
    Und zu unserer Überraschung fanden wir einen freien Parkplatz, direkt an der Promenade.
    Scheinbar waren alle Menschen an irgendwelchen Stränden, denn an der Promenade war nicht sehr viel los und so bummelten wir erst einmal im Schatten der vielen Palmen direkt am Wasser entlang.

     

    Informationen zu Makarska

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    Makarska ist eine der ältesten Städte im kroatischen Teil der Adria. Sie liegt am Fuße vom Biokovo-Massivs mit dem höchsten Berg, der Sveti Jure (1762 m) mit seinem Biokovo- Naturpark, in welchem im Juni 2020 eine spektakuläre Glasboden- Aussichtsplattform eröffnet wurde.
    Die Straße dorthin ist kurvig und sehr schmal, daher vor allem in der Hauptsaison am besten früh morgens zu befahren oder im Rahmen einer geführten Tour.
    Von Makarska aus kann man zu vielen wirklich schönen Touren starten. Entweder zu Wanderungen oder Klettertouren im Biokovo – Nationalpark oder z.B. mit dem Boot zur Insel Brač mit seinem berühmten Strand „Goldenes Horn“ oder aber auch mit dem Auto, zB nach Dubrovnik (150 km) oder zur berühmten Stadt Mostar in Bosnien und Herzegowina (knapp 100 km)

    Um 14.000 Einwohner leben in dem kleinen Hafenstädtchen mit seiner jahrhundertalten Geschichte.
    Für diese hatten wir allerdings heute keine Zeit, denn auf einmal entdeckten die Kinder ein kleines U-Boot. Ein knallrotes Mini- Uboot.

    Ein knallrotes Mini-U-Boot

    Leider waren die Preise für eine Fahrt damit nicht mini, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Kinder wirklich schon sehr viel Geduld bewiesen hatten, ließen mein Freund und ich uns breitschlagen und kauften 7 Tickets für das knallrote Mini-Uboot. 7 überteuerte Tickets,… Aber die strahlenden Augen der Kids,… ja, alle Eltern kennen das ….
    Im U-Boot saß man unter Wasser, aber der Ausstieg blieb die ganze Fahrt oberhalb der Wasseroberfläche.
    Ich kannte diese Art von Boot, vor vielen Jahren bin ich mit so einem Tauchboot schon einmal gefahren. In Ste.Maxime an der Cote D’Azure. Damals haben wir tatsächlich auch viele Fische gesehen und selbiges erhoffte ich mir für diese Fahrt auch. Nur aus dem Grund habe ich mich überhaupt dazu überreden lassen. Na gut, der Grund zum einen und zum anderen 5 Kids mit Kulleraugenmodus….

    Aufgeregt kletterten die Kids in die kleine Unterwasserkapsel. Maximal 10 Leute hätten hier Platz, es war wirklich eng.

    Bei dem Wort „U-Boot“ höre ich immer automatisch eine bestimmte Melodie in meinem Kopf: https://youtu.be/3LSMesXvjq8?t=14  
    Wer es moderner mag: https://www.youtube.com/watch?v=skJrHDkE4wk

    Wir verließen den Hafen und fuhren entlang der Küste. Die Kinder klebten fast an der Scheibe und hofften, die ersten Fische zu sehen. Aber: Fehlanzeige.
    Außer ein paar kleine Minifische bekamen wir leider nichts Interessantes vor die Scheibe ….

    Die Ausfahrt vom Hafen

     

     

     

    Ein paar kleine Fische

    Vor Makarska vorgelagert ist eine Halbinsel mit pittoresk bewachsener Steilküste

     

    Zurück am Anleger war die Stimmung immer noch nicht viel besser. „Wow, ganz viele Fische gesehen, echt…“ motzte eines der Kids. „Aber echt, das hätte man sich sparen können!“

    Ok, Zeit für einen neuen Plan. Wir hatten noch etwas Zeit, bis wir zurück zu Omis aufbrechen müssten.  Die Kids wollten schwimmen und schnorcheln, aber wir wollten nicht an einen der überfüllten Strände.
    Also gab es nur eine Möglichkeit: Mit dem Boot raus aufs Meer.
    Es gab direkt am Hafen einen Anbieter, welchen man anrufen konnte.
    Wir riefen ihn an und keine 10 Minuten später war er da.
    Für 80 Euro würde er mit uns rausfahren, wo man schwimmen und schnorcheln konnten.
    Wir kamen gar nicht zum überlegen, denn direkt riefen die Kids begeistert „Jaaaaa, schnorcheln!“ Der Bootsführer lächelte und wir kauften heute zum 2. mal Tickets für eine Bootstour, welche dieses mal aber wesentlich vielversprechender und länger war.

     

    Bootstour in Makarska, die 2.

    Hafenausfahrt die 2.

    Makarska und das mächtige Bergmassiv vom Boot aus

    Die Kids waren begeistert. Mit dem Boot auf dem Meer, die Küste entlang, das türkis-blaue und glasklare Wasser unter uns.

    Die schlechte Stimmung war wie vom Fahrtwind weggepustet! 

    Sieht aus wie ein alter Bunker für ein Torpedoboot. Weiß da jemand von euch Genaueres? 

    „Jaaaaaa, gleich können wir endlich schwimmen und schnorcheln!“ Die Kids konnten es kaum abwarten und auch wir freuten uns bei der Sommerhitze auf den Sprung ins erfrischende Nass.
    So nahm der Tag, der bislang viele nervige Momente hatte, doch noch eine tolle Wendung! 

    Der Leuchtturm am Plaža Sveti Petar auf der kleinen Makarska vorgelagerten Halbinsel

    Die Bergkulisse ist vom Boot aus noch imposanter

    Der Berg der drei Kreuze oberhalb von Makarska ist durch eine Wanderung gut zu erreichen

     

    Das wäre eigentlich „unser“ Strand gewesen. Mit Wasserburg und Wasserrutsche … Sehnsüchtige Blicke von den Kindern – aber sie sahen auch, wie voll es dort war 

    So ein voller Strand ist auch ohne C… nicht schön ….

     

     

     

     

     

    Wir ankerten etwas nördlich von Makarska

    Und dann konnten wir endlich ins Wasser. Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln! 

    Wir haben mehrere größere, kleinere und bunte Fische gesehen, aber auch einige Seeigel

     

     

    Ob das da oben ein Wohnhaus ist?

     

    Was für ein schönes Farbenspiel 

     

    Ich weiß nicht, wie lange wir im Wasser waren. Den Kindern nach war es ohnehin zu kurz, aber wir hatten ja noch was vor. 
    Zurück auf dem Boot gab es kühle Getränke und Snacks und wir fuhren zurück zum Hafen

     

     

     

    Nach dem Anlegen kauften wir uns bei einem Bäcker an der Promenade noch ein paar Getränke und Brötchen

     

     

     

    Wenn man mit 5 Kids unterwegs ist, 3 davon um die 12 Jahre alt, dann darf man nicht an so einer Statue vorbei gehen. Mein Freund und ich mussten überhaupt nichts sagen, als die ersten beiden schon kicherten. Nur die Jüngste stand da etwas ratlos vor. „Warum ist die eine Seite so hell?“ Drei der Kids lachten laut los „Das verstehst du halt noch nicht!“ 
    „Hey Kinder, habt ihr gesehen, ganz viele haben ihr die Finger und die Nasenspitze gerieben.“ 
    Lautes Lachen „Jaja, die Naaaaaseeeeee…“ Das Lachen hielt noch etwas länger an. 
    Und die Älteste rollte mit den Augen. „…..hilfe……. war ich auch so?“ 
    … oh man, interessantes Alter – und das ganze haben wir jetzt im Dreierpack.

     

    Wir verabschiedeten uns von dem schnuckeligen Örtchen. 

     

    Und dann fuhren wir los Richtung Omiš . 
    Wir hatten Sorge, wieder keinen Parkplatz zu finden … Das Boot würde auch dieses mal nicht warten …
    Aber darüber berichte ich euch dann in meinem nächsten Bericht.   

     

    Bye Bye! 

     

    Bis zum nächsten mal, dann geht’s weiter in Omiš 

     

    Tagesausflug von Split nach Makarska mit Hindernissen

     


    Alle Berichte aus Kroatien

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Meine 11 Lieblingsfotos – Part II

    Meine 11 Lieblingsfotos – Part II

    Meine 11 Lieblingsfotos – Part II


    Meine 11 Lieblingsfotos – Part II

     

     

    Hallo zusammen,

    der 1. Teil von „Meine 11 Lieblingsfotos“ ist schon ewig her, inzwischen sind einige neue Fotos in meiner persönlichen Top 11 – Daher gibt es nun Part II.

    Viel Spaß bei einer kleinen virtuellen Reise.

     

     

    Der goldene Pavillon in Kyoto. Die Sonne stand schon tief, als dieses Foto entstand.
    Gerne hätte ich noch gewartet, bis die Sonne tiefer gestanden hätte, aber die Tempelanlage schloss um 17 Uhr. Um uns herum waren hunderte andere Menschen, dieser Ort ist völlig überlaufen. Es entstanden teilweise Warteschlangen an den schönsten Fotospots, manche Touristen drängelten sich irgendwo dazwischen, ein lautes Gewusel und Gedrängel, …  – aber all das sieht man auf dem Foto nicht.
    Es strahlt genau die meditative Ruhe aus, wie man sie in vielen Tempelanlagen in Japan finden kann. 

     

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    Löwe in Namibia in Naankuse

    Gleich 2 Fotos aus Afrika haben es in mein persönliches Ranking geschafft. Wer mich kennt, kann sich denken, warum: Katzen. Ich bin Katzenmensch seit meiner frühesten Kindheit.
    Einmal die großen Artverwandten in Afrika zu sehen war mein großer Traum. Im Sommer 2022 ging er in Erfüllung. Die Großkatzen bewegen sich genau wie unsere heimischen Stubentiger. Stundenlang hätte ich ihnen einfach zusehen können. Für diese Begegnungen bin ich so dankbar, es war atemberaubend.  Mein größtes Highlight: Ich durfte sogar einen Geparden streicheln. Sein lautes Schnurren habe ich noch heute in den Ohren.  Es war traumhaft. Unbeschreiblich. 

     

     

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    Dieses Foto entstand auf den Malediven. Die Malediven sind noch schöner, als es die Reiseprospekte ahnen lassen. Türkis-Blaues Meer, unzählige Palmen und ein wunderschönes Korallenriff.
    Wir waren auf einer privaten Resort-Insel. Jeder Bungalow hatte seine eigenen Liegen, es gab viele ruhige, kleine Strände, so wie dieser hier, an dem ich ganz alleine war.
    Ein Traumurlaub.

    Aber: Kein Foto wurde mir sooft geklaut wie dieses hier. Reiseagenturen in Asien nehmen es teilweise sogar, um für die Malediven zu werben. Ohne meine Erlaubnis….

     

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    Dieses Foto entstand bei einer Sunset-Bootsfahrt in Lissabon und zeigt den Torre de Belém. Lissabon stand schon seit Jahren auf meiner Bucketlist, wobei es weniger Lissabon war, sondern vielmehr das kleine Städtchen Sintra, nord-westlich von Lissabon. Denn dort steht das Schloss Palácio Nacional da Pena, ein buntes Märchenschloss, was unbedingt eine Reise wert ist. Als die Kinder und ich dann Lissabon erkundeten, tagsüber mit TukTuk und abends mit Boot, waren wir überrascht, wie schön die Stadt ist. Das hatte selbst ich als Reisetante so nicht auf dem Schirm und im Nachhinein war es schade, dass wir nur 2 Tage für diese malerische Stadt auf den vielen Hügeln hatten. 

     

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    Kroatien – auf dem Foto seht ihr die malerische Stadt Makarska.
    Unser Urlaub in Kroatien stand unter keinem guten Stern.
    Der Plan war: Flug nach Zagreb, ein paar Tage Nord-Kroatien und dann mit dem Mietwagen in unsere Unterkunft in Zadar. Eine tolle Wohnung mit Pool und Meerblick, in welcher wir 2 Wochen die Seele baumeln lassen wollten.
    Aber es kam anders: 2 Wochen vor unserer Abreise wurde Zadar wegen Corona als Reiseziel gesperrt. Da wir Flüge nach Zagreb hatten, konnten wir die Flüge nicht stornieren.
    Also mussten wir 2 Wochen vor Abreise für 7 Personen eine neue Unterkunft finden, und das in der absoluten Hauptsaison.
    Wir fanden nichts für den kompletten Zeitraum, also mussten wir die Reise splitten.
    Ein paar Tage in den Weinbergen im Norden, ein paar Tage in der Region Split, eine Nacht in Dubrovnik, ein paar Tage auf Pag und dann noch einmal 2 Nächte im Norden.
    So haben wir zumindest sehr viel von Kroatien gesehen, unter anderem die sehr schöne Makarska Riviera, welche wir bei unserem ursprünglichen Reiseplan wohl nicht entdeckt hätten.

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    Die Murmeltiere vom Großglockner in Österreich.
    Irgendwie scheint es bei uns Tradition zu werden, im Sommer zusammen mit meinen Eltern nach Österreich zu fahren. In diesem Jahr waren wir auch wieder dort, letztes Jahr auch und auch zu Corona-Zeiten waren wir in Österreich. Damals hatten wir ein Hotel in Heiligenblut direkt am Großglockner und waren somit öfters auf dem höchsten Berg von Österreich unterwegs – und haben immer wieder die süßen Murmeltiere gesehen, welche in den Bergen auf mind. 1000 Meter Höhe im gesamten Alpenbereich leben.

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    Manhattan. An einem kühlen Dezember-Abend.
    Nach einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge entstand unter anderem dieses Foto.  Ich war an diesem Abend alleine unterwegs, meine Reisebegleitung war krank. Statt wie eigentlich geplant in die Dyker Heights zu fahren, um uns dort das Weihnachtsviertel anzusehen, machte ich mich morgens nach dem Frühstück alleine zu Fuß auf dem Weg und schaute mir Manhattan an. Am späten Nachmittag erreichte ich die Brooklyn Bridge, ein Spaziergang über diese Brücke stand schon lange auf meiner Wunschliste. Daher nahm ich mir sehr (sehr) viel Zeit, genoss jeden Schritt, inhalierte diese Atmosphäre –  und merkte erst viel zu spät, dass ich weit hinter meinem Zeitplan war und es zu den Dyker Heights nicht mehr schaffen würde. So beschloss ich, noch etwas in Brooklyn zu bleiben und dann wieder zurück über die Brücke nach Manhattan zu laufen.
    So entstand dieses Foto von der Skyline von Manhattan in der blauen Stunde. Im Nachhinein bin ich zwar traurig, die Dyker Heights nicht gesehen zu haben, aber dieser abendliche Spaziergang vor dieser Kulisse war ebenso unvergesslich schön.

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    Singapur. Wie viele Jahre habe ich davon geträumt… Und von dort weiter nach Australien.
    Aber so ganz hat das nicht geklappt.
    Meine älteste Tochter ist Japan-Fan. Sie lernt japanisch und beschäftigt sich seit Jahren mit der japanischen Kultur.
    Hinter uns lagen unruhige Jahre, das hat Spuren hinterlassen und so beschloss ich, meiner Tochter ihren Traum zu erfüllen. Mit einer kleinen egoistischen Bedingung: Auf dem Flug nach Japan machen wir einen Zwischenstopp in Singapur. Wenn schon nicht Australien, dann zumindest Singapur.
    Die Kids waren zuerst wenig begeistert, wollten sie doch soviel Zeit wie möglich in Japan verbringen.
    Aber als wir dort waren, entdeckten sie, wie toll Singapur ist und was sie alles bietet.
    Von der Musikshow unter den Supertrees und von der Wassershow am Marina Bay Sands schwärmen sie noch heute und sagten erst letzte Woche zu mir:  „Und wenn wir wirklich mal irgendwann nach Australien fliegen, müssen wir unbedingt wieder einen Stopp in Singapur machen!“

    Auch das ist Singapur. Nur mal eine ganz andere Perspektive.

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    Die Bretagne. Ein sehr ruhiges Fleckchen im Nord-Westen von Frankreich. Es gibt keine großen Städte, keine Freizeitparks, kaum Spielplätze – dafür endlos weite Strände, malerische Häuser und verträumte Buchten. Dieses Foto gehört zu meinen Lieblingsfotos, es strahlt genau die Ruhe aus, welche man in der Bretagne findet.
    Manchmal braucht man keine Millionenmetropolen, keine Action, kein Programm von 6 – 23 Uhr – sondern einfach mal Ruhe und Entspannung. 

     

     

     

    Und eines muss noch, sozusagen Foto 11+1

    Der Weihnachtsbaum von New York. Absoluter Overtourismus, wenn man nicht aufpasst, wird man von Fotografen, welche sich an bester Stelle breit machen, abgezockt. Man ist dort mit Hunderten, vielleicht sogar tausenden anderen Menschen.Die ganze Zeit dudelt irgendwo aus den Lautsprechern Weihnachtsmusik.
    Aber egal: Es ist DER Weihnachtsbaum.
    Die Menschenmassen drumherum vergisst man, wenn man zum ersten mal davor steht. Ich liebe Weihnachten. Mein Traum wurde in dem Moment wahr und ich fühlte mich kurz ganz alleine vor diesem prächtigen, bunt-leuchtenden Baum.
    Es war DER eine Moment auf einer Reise, bei dem man Gänsehaut bekommt. 

     

     

     

    Das war’s schon wieder. 

    Ich hoffe, dass in den kommenden Jahren wieder neue Lieblingsbilder hinzukommen. 

    Meine Bucketlist ist immer noch sehr lang! 

     

    Wünsche euch allen eine schöne Restwoche.
    Ganz klein am Horizont sieht man schon das Wochenende!!!! 

     


     

    Die Berichte zu den Reisefotos:

     

    Afrika: 
    https://www.elly-unterwegs.de/2022/10/06/namibia/

     

    New York: 
    https://www.elly-unterwegs.de/2016/12/17/new-york/

     

    Singapur: 
    https://www.elly-unterwegs.de/2024/06/23/singapur/

     

    Japan: 
    https://www.elly-unterwegs.de/2024/06/23/japan/

     

    Bretagne: 
    https://www.elly-unterwegs.de/2016/03/28/bretagne/

     

    Portugal:
    https://www.elly-unterwegs.de/2023/09/23/portugal/

     

    Malediven:
    https://www.elly-unterwegs.de/2016/03/10/malediven-2015/

     

    Österreich:
    https://www.elly-unterwegs.de/2020/10/08/oesterreich/ 

     

    Kroatien:
    https://www.elly-unterwegs.de/2021/11/01/kroatien/

    Meine 11 Lieblingsfotos – Part II

     


     

     

     

     

     

     

     

     

  • Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

    Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

    Bosnien und Herzegowina: Livno – zu Besuch bei den Wildpferden

    Hallo zusammen,

    schön, dass ihr wieder dabei seid.

    In meinem Kroatien-Bericht geht es heute um einen wirklich lohnenswerten Tagesausflug.

    Und im Grunde geht es in diesem Bericht auch nicht über einen Teil von Kroatien, denn wir verlassen das Land für den Ausflug.

    Weil die Grenze aber so nah ist und sich das als Tagesausflug mehr als anbietet, bekommt auch dieser Beitrag nun in meiner Kroatien-Reihe seinen Platz.


    Eigentlich stand der Tagesplan. Frühstück, Pool, Ausflug. Also wie die letzten Tage auch.

    Als die Kinder an diesem Morgen aber aufstanden, war die Vorfreude auf den Pool direkt gedämpft: Es grummelte, dicke Wolken zogen über uns hinweg, Blitze zuckten am Himmel.

    Während wir frühstückten, prasselten dann auch noch dicke Hagelkörner auf unseren Balkon. Wir konnten zwischendurch kaum noch die Insel Brač sehen, welche vor Split in der Adria liegt.

    Dunkle Gewitterwolken über Podstrana am Morgen

    Hagel und Regen auf dem Balkon in Podstrana

    „Na toll, Sommerurlaub und Gewitter…“ brummelten die Kids.

    Und während die Kids den ausfallenden Poolspaß bedauerten, waren meine Gedanken bei unserem heutigen Tagesausflug, denn wir wollten in die Berge…. Möglichst weit weg von den Küstenorten.

    Denn: In Kroatien ist der 5. August ein Nationalfeiertag.

    Es ist der Tag des Sieges und der heimatlichen Dankbarkeit und Tag der kroatischen Verteidiger (auf kroatisch: Dan pobjede i domovinske zahvalnosti i Dan hrvatskih branitelja).

    Seit 1996 ist der 5. August in Kroatien ein nationaler Feiertag.

    Eigentlich finde ich es immer spannend, in anderen Ländern an solchen Feiertagen teilzunehmen.

    Zu gerne denke ich zum Beispiel noch an unseren unvergesslichen Tag in Vaduz in Liechtenstein zurück.

    Aber in Pandemiezeiten sieht das anders aus.

    An einem Feiertag würden die Strände und Strandpromenaden sicherlich noch voller werden und darauf hatten wir wenig Lust.

    Daher hatten wir für den Nachmittag einen Ausflug ins Nachbarland Bosnien und Herzegowina gebucht.

    In den Bergen von Livno lebt eine riesige Wildpferde-Herde und diese wollten wir besuchen. Und auf diesen Ausflug freuten wir uns alle, am allermeisten mein Sohn und ich.

    Wir wohnen auf dem Lande und haben 2 Ponys, auf einem der beiden sind die Kinder früher geritten. Inzwischen stünden sie wohl mit den Füßen auf dem Boden, säßen sie auf dem Pony.

    Mein Pferd musste ich leider damals verkaufen und auch wenn ich ihn in gute Hände weiß, er fehlt mir so sehr… Zum Glück habe ich noch meine Minis.

    Ich schweife ab … Kurzfassung: Ich freute mich wie Bolle auf diesen Ausflug!

    Zurück zum Bericht …. Als wir gegen Mittag losfuhren, klarte es zwischenzeitlich etwas auf. Obwohl der Regen und Hagel bereits aufgehört hatte, lief noch viel Wasser die Straßen hinunter.

    Nasse Straße nach dem Unwetter in Kroatien

    Fahrt Richtung Split bei wechselhaftem Wetter

    In Split staute es sich schon …

    Wir fuhren vorbei an der Klis Fortress

    Blick auf die Festung Klis bei der Fahrt ins Hinterland

    …. und dann führte uns die Straße raus aus Kroatien und immer näher zu den Pferden!

    Straße Richtung Grenze nach Bosnien und Herzegowina

    Vorfreude pur!!!!

    Nützlich für die Planung

    Anbieter:
    Livno Wild Horses Adventure Tours

    Preis Erwachsene:
    50 € / 97 BAM

    Preis Kinder von 2 bis 12 Jahren:
    35 € / 69 BAM

    Tourdauer:
    3 bis 3,5 Stunden

    Teilnehmerzahl:
    mindestens 2 Personen
    maximal 25 Personen

    Buchung:
    nur mit Voranmeldung per E-Mail oder Telefon

    Offizielle Website:
    livnowildhorses.com

    Wo liegt Livno?

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    Weitere Informationen

    Von Split aus sind es knapp 100 km bis nach Livno, von Makarska knapp 90.

    Ein paar allgemeine Informationen über Livno

    Das kleine Örtchen Livno liegt an der Hochebene Livanjsko polje (Deutsch: Livnoer Ebene) auf einer Höhe von 700 bis 720 Meter.

    Die Livnoer Ebene ist 65 km lang und umfasst 380 km².

    Das Besondere an der Hochebene ist die Artenvielfalt an Tieren, denn die Natur ist an vielen Stellen noch komplett unberührt.

    Neben den Pferden leben in dem gesamten Areal auch Füchse, Luchse, Wölfe, Bären sowie einige Schlangenarten und kleinere Skorpione.

    Die Wildpferde in Livno

    Wenn man die Wildpferde sehen möchte, empfehle ich einen Guide. Alleine schon wegen der Straßen, welche dort hinführen. Nicht umsonst fahren die Guides zum größten Teil Geländewagen.

    Kurz etwas zur Geschichte der Wildpferde:

    Vor vielen vielen Jahren waren Pferde für die Bauern unverzichtbar. Sie halfen in der landwirtschaftlichen Produktion und erleichterten dem Menschen viele Arbeitsvorgänge wie z. B. das Pflügen.

    Auch mein Vater hat damals noch so sein Land bestellt. Er hatte ein schweres Kaltblut. Das mächtige Geschirr von seinem Pferd hängt noch immer bei uns.

    Er freut sich, dass wir zumindest nun kleine Minipferdchen bei uns haben, welche er mit versorgt.

    Nach und nach wurden die Pferde bei uns und auch in Bosnien und Herzegowina durch immer besser werdende Maschinen ersetzt.

    Viele Bauern verkauften ihre Pferde nicht, sondern ließen sie in Freiheit und so lebten immer mehr ehemalige Arbeitspferde nun in Freiheit auf der Hochebene.

    Nach dem Krieg ging die Zahl der Pferde stark zurück. Ungefähr 50 Pferde zählte man damals nur und somit wurden sie ein paar Jahre später per Gesetz geschützt. Das half, die Population stand im Jahr 2010 auf ca. 200 und inzwischen sind es laut Anbieter über 800 Wildpferde. Sie leben auf einem riesigen Gebiet und ziehen je nach Wetter und Jahreszeit weiter.

    Wir haben unsere Tour bei Livno Wildhorses gebucht.

    Website: https://livnowildhorses.com/

    Unsere Fahrt nach Livno

    Wenn man wie wir von Split nach Livno fährt, führt der Weg vorbei am Buško jezero, dem größten künstlichen Stausee in Europa. Er hat eine Fläche von 55,8 km2 bei einem Volumen von 782 Millionen m3. Er ist 4,1 km lang und 11,5 m tief.

    Trotz dieser Größe und der grandiosen Natur ist er kaum bekannt und so kann man hier auch im Sommer eine Vielzahl an Vögeln beobachten und auch Angler kommen hier auf ihre Kosten, denn regelmäßig werden hier Fische mit mehr als 40 kg geangelt.

    Für uns Grund genug für einen zumindest kleinen Zwischenstopp.

    Ankunft in Bosnien und Herzegowina. An der Grenze mussten wir nicht warten. Kontrolliert wurden neben den Pässen auch unsere Impfdokumente. Wir hatten die CovApp, jedoch konnten die Beamten an der Grenze den QR-Code nicht lesen. Glücklicherweise hatten wir unsere Impfausweise auch dabei und so fuhren wir nach wenigen Minuten an der Grenze auf den Straßen von Bosnien und Herzegowina.

    Grenzübertritt nach Bosnien und Herzegowina

    Straße in Bosnien und Herzegowina auf dem Weg nach Livno

    …. und schon bald sahen wir den See!

    Buško jezero auf dem Weg nach Livno

    Wow! Unbeschreiblich

    Blick über den Buško jezero

    Uferlandschaft am Buško jezero

    Landschaft am Buško jezero mit weitem Himmel

    Naturkulisse am Buško jezero

    Leider kein Teleobjektiv zur Hand….. schade, denn es gab sehr viele unterschiedliche Vögel zu sehen. Sowieso wäre ein Teleobjektiv heute toll gewesen, denn auch bei den Wildpferden hätte ich es gut gebrauchen können. Aber aktuell habe ich nicht einmal mehr eines.

    Zum Glück hat mir das Christkind u. a. einen Gutschein für einen Fotoladen unter den Weihnachtsbaum gelegt.

    Weiterfahrt durch die Landschaft Richtung Livno

    Kurzer Stopp mit Blick auf die Landschaft bei Livno

    Nach einem kurzen Stopp mit Picknick fuhren wir weiter Richtung Livno. Die Landschaft ist sehr malerisch.

    Landschaft bei Livno in Bosnien und Herzegowina

    Der Lipsko Lake

    Lipsko Lake bei Livno

    Die Sturba vor Livno

    Die Sturba vor Livno

    Wasserlauf und Natur vor Livno

    Geplant war ein Mittagessen direkt in Livno, bevor wir zu unserem Treffpunkt gehen würden.

    Wir fuhren zum von unserem Guide genannten Parkplatz, stellten unser Auto ab und liefen dann zu Fuß in das Zentrum von Livno.

    Kirche nahe dem Stadtzentrum von Livno

    Eine sehr moderne Kirche unweit des Stadtzentrums

    Direkt am Marktplatz fanden wir ein kleines Restaurant mit Plätzen draußen. Sonnenschirme spendeten uns Schatten, obwohl es ein eher regnerischer Tag war, brannte die Sonne immer wieder zwischendurch vom Himmel.

    Es sind die kleinen Cafes und Restaurants, welche der zur Zeit am stärksten wachsende Wirtschaftszweig der Stadt ist, denn insgesamt ist die Wirtschaftskraft der Region Livno sehr labil. Inzwischen gibt es in dem 33.000-Einwohner-Örtchen über 180 registrierte Straßencafes und zahlreiche Diskotheken.

    Theoretisch gäbe es in Livno einige Fabriken, welche den Krieg unbeschadet überstanden haben, jedoch sind die Maschinen veraltet und es fehlt bisher an Investoren für eine umfassende Modernisierung.

    Inzwischen ist unser Essen gekommen.

    Reichlich und lecker!

    Mittagessen in Livno

    Weitere Gerichte beim Mittagessen in Livno

    Zusammen mit unseren 5 Patchwork-Kids sind wir 7 Personen. Jeder bestellte sich ein Gericht und 1 bis 2 Getränke.

    Die Preise in Livno liegen deutlich unter dem Niveau von Kroatien und erst recht deutlichst unter dem von Deutschland.

    In Bosnien und Herzegowina gilt seit dem 22. Juni 1998 die Konvertible Mark (in den Landessprachen konvertibilna marka / конвертибилна марка). Wir nannten es einfach Mark und mein Freund und ich schwelgten in Erinnerungen … Mark … Das ist lange her.

    Als ich vor einiger Zeit zu einem der Kids sagte „Du hörst für keine 5 Pfennig!“ kam ein fragender Blick. „Was ist Pfennig?“ … seufz ….

    Ein paar Preisbeispiele (Stand August 2021)

    Pizza Margaritha – 2,51 €

    Lasagne – 4,60 €

    Spaghetti Bolognese – 3,84 €

    Cola / Fanta – 1,28 €

    Wir bezahlten somit für 7 Personen grad mal um die 30 Euro inkl. jeder mind. 1 Getränk. Und die Portionen waren üppig. Bei den Preisen macht es Spaß, mit den Kids essen zu gehen. In Deutschland zahlen wir, wenn wir mit den Kids essen gehen, immer um 120 Euro und selbst der einfache Stopp unterwegs beim goldenen M kostet schon um 50 bis 60 Euro.

    Nach dem opulenten Essen machten wir uns alsbald auf den Weg Richtung Treffpunkt.

    Ich bekam vorab die Telefonnummer von unserem Guide und rief ihn vor unserem Mittagessen an, um den genauen Treffpunkt zu erfragen.

    Wir sahen direkt sein Auto. Ein 4×4. Wie dringend man so ein Auto dort oben benötigt, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

    Unser Fahrer Jakov stellte sich uns vor und die Chemie passte von Anfang an.

    Und dann fuhren wir los! Endlich!!!

    Geländewagen vor dem Start der Wildpferde-Tour

    Auf zu den Wildpferden!!!

    Start der Fahrt auf die Hochebene bei Livno

    Schon die Fahrt zu den Wildpferden war ein kleines Erlebnis. Nicht nur der staubigen und holprigen Straße wegen.

    Holprige Offroad-Strecke bei Livno

    Fahrt durch die Hügellandschaft bei Livno

    Wir hielten an einem Aussichtspunkt mit einer schönen Aussicht über Livno. Das Wetter spielte leider nicht mit. Die Aussicht genossen wir, während uns Jakov viel über die Geschichte seiner Stadt erzählte.

    Aussicht über Livno vom Hang aus

    Neben den christlichen Kirchen entstanden in der osmanischen Zeit in Livno 17 Moscheen, von welchen heute noch 5 stehen.

    Kirche und Moschee nebeneinander in Livno

    Kirche und Moschee nebeneinander

    Franziskanerkloster St. Peter und Paul in Livno

    Franziskanerkloster St. Peter und Paul

    Blick auf Livno und die Umgebung

    Fahrt höher hinauf auf die Hochebene

    Landschaft beim Aufstieg auf die Hochebene bei Livno

    Wir fuhren höher und höher und erreichten bald die Hochebene.

    Weite Hochebene bei Livno

    Das sah auch schon ohne die Wildpferde toll aus!

    Weite Landschaft auf dem Plateau bei Livno

    Absolutes Niemandsland. Traumhaft!

    Schon in Amerika haben mich diese fast unendlich wirkenden weiten Landschaften fasziniert.

    Faszinierende Weite auf der Hochebene

    Zunächst sahen wir ein paar Kühe, welche sich auch frei auf dem Areal bewegten.

    Kühe auf der Hochebene bei Livno

    Naturkulisse auf der Hochebene mit Weideland

    Unbeschreiblich, diese noch so unberührte Natur

    Unberührte Natur rund um Livno

    Und dann sahen wir sie! Die ersten Pferde. Eine kleine Herde graste nicht weit entfernt von uns.

    Erste Wildpferde in Livno

    Und auch etwas weiter entfernt in den Hügeln sahen wir eine Herde.

    Wildpferdeherde in den Hügeln bei Livno

    Machtkämpfe unter den Hengsten. Bei Pferden herrscht eine klare Hierarchie.

    Machtkampf unter Hengsten der Wildpferdeherde

    Wir näherten uns mit dem Auto der Herde, hielten an, stiegen aus und dann gingen wir zu Fuß zu der kleineren Herde. Wir haben uns inzwischen viel mit Jakov unterhalten und er sagte, wir könnten uns der Herde zu Fuß ohne Gefahr nähern. Er blieb die ganze Zeit bei uns und behielt die Herde genau im Auge.

    Annäherung an die Wildpferde zu Fuß

    Nahaufnahme der Wildpferde in Livno

    Wir verhielten uns ruhig und die Herde kam zu uns.

    Neugierige Wildpferde kommen näher

    Wir waren den Pferden schon bald sehr nah, damit hatte ich gar nicht gerechnet und freute mich wie ein Schneekönig.

    So wundervolle und hübsche Tiere!

    Wildpferde aus nächster Nähe

    Herde der Wildpferde auf der Wiese

    Mehrere Fohlen waren dabei.

    Fohlen bei den Wildpferden in Livno

    Mein Sohn ist sehr tierlieb. Er setzte sich ins Gras. Ganz ruhig und beobachtete die Pferde. Und dann kamen sie zu ihm.

    Jakov und ich standen direkt hinter ihm.

    Mein Sohn sitzt ruhig im Gras vor den Wildpferden

    Ein Gänsehautmoment! Die Pferde waren neugierig und freundlich.

    Wildpferde nähern sich meinem Sohn

    Ruhiger Moment mit den Wildpferden

    Die beiden Jüngsten verliebten sich in die Fohlen. Konnte ich verstehen, mir ging es ähnlich.

    Bald hatten die Pferde scheinbar genug von uns Menschen und trotteten langsam weiter.

    Wir gingen zurück zum Auto und fuhren noch zu einer weiteren Herde.

    Man weiß nie genau, wo sie sich aufhalten, es ist auch immer etwas Glückssache, die Herden so nah zu sehen.

    Weitere Herde der Wildpferde bei Livno

    Wildpferde auf weiter Fläche

    Die Fahrt war holperig, die Kids fanden es toll!

    Holprige Fahrt im Geländewagen über das Plateau

    Die Ruinen der alten Schäferhütten

    Ruinen alter Schäferhütten auf dem Plateau

    Dann erreichten wir eine weitere Herde

    Auch die andere Herde ließ uns wieder nah heran. Und auch hier konnten wir wieder mehrere Fohlen entdecken.

    Weitere Wildpferdeherde mit Fohlen

    Wildpferdeherde auf der Ebene

    Wir nutzten die Chance für eine kleine Picknickpause. Jakov reichte uns kühle Getränke und für die Kids ein großes Highlight: Sie durften auf dem Dach vom Auto sitzen!

    Kinder beim Picknick auf dem Autodach

    Picknickpause mit Blick auf die Wildpferde

    Auch wenn die Pferde hier größtenteils sich selbst überlassen sind, was auch gewollt ist, bekommen sie vor allem was die Wasserlöcher betrifft inzwischen Unterstützung.

    https://www.facebook.com/BorovaGlava/

    Herde in warmem Abendlicht

    Ein ungewollt seltsames, aber auch lt. den Kids lustiges Foto …

    Ungewöhnliche Perspektive bei den Wildpferden

    Besonders schönes Pferdeporträt aus Livno

    Dieses Foto hängt als Original und in groß nun auf Leinwand gezogen in unserer Wohnung.

    Die Fahrt ging weiter, nun zu einem imposanten Aussichtspunkt.

    Aussichtspunkt oberhalb des Tals bei Livno

    Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Tiefebene des Flusses Kriva jaruga, wobei ich nicht weiß, ob das schon eine Tiefebene im klassischen Sinne ist.

    Flusstal wäre dann wohl ein ebenso passendes Wort für diese malerische Gegend.

    Blick ins Tal der Kriva jaruga

    Blick in die andere Richtung

    Blick in die andere Richtung vom Aussichtspunkt

    Jakov machte wieder ein tolles Erinnerungsfoto von uns.

    Erinnerungsfoto am Aussichtspunkt bei Livno

    Dieser Platz sei einer seiner Lieblingsplätze.

    Als wir dort saßen und unsere Blicke so weit in die Ferne schweifen ließen, konnten wir es nachvollziehen. Es war eine nicht zu beschreibende Ruhe dort. Wir entspannten und sahen, wie die untergehende Sonne das Tal des Kriva jaruga mehr und mehr im Schatten verschwinden ließ und das Licht die Landschaft in ein warmes Gelb-Orange tauchte.

    Ja, das war wirklich ein schöner Ort. Zum ersten Mal in diesem Urlaub machte sich auch bei mir tiefe Entspannung bemerkbar.

    Und dann zeigte er uns eine Besonderheit, von welcher ich bislang noch auf keinem Reisebericht gelesen habe.

    Unten im Tal grasten die Schafe ….

    Schafe im Tal unterhalb des Aussichtspunkts

    … und ein Schäfer war es auch, welcher ein bemerkenswertes Bauwerk erschaffen hat.

    Steinige Anhöhe mit Blick ins Tal

    Wir standen oben auf einer Anhöhe zwischen vielen kleineren und größeren Steinen.

    Jakov schaute uns an und fragte uns „Na, seht ihr die große Spinne?“ …. Himmel, eine große Spinne??? …. ich mit meiner Spinnenphobie schreckte direkt zurück. Jakov lachte „Nein, keine echte Spinne. Schaut mal da unten.“

    Weil wir es trotzdem zunächst nicht sahen, gab er uns sein mitgebrachtes Fernglas. Und dann sahen wir sie:

    Eine riesige Spinne aus Steinen.

    Wir staunten alle gleichermaßen über diese Arbeit. Ein Schäfer hat sie erschaffen. Eine riesige Spinne aus Felssteinen.

    Na, könnt ihr die große Steinspinne sehen?

    Die Landschaft mit der Steinspinne aus der Ferne

    Oben an dem Berg oberhalb der Siedlung.

    Besserer Blick auf die Steinspinne oberhalb der Siedlung

    Ausschnitt der Steinspinne aus Steinen

    Das ist eine Spinne, welche selbst mir gefiel. Eine bemerkenswert schöne Arbeit und so gleichmäßig ausgearbeitet, wenn man sich vorstellt, wie das Verhältnis von der Größe der Spinne und die des Schäfers war. Wir staunten und jeder wollte ein zweites und drittes Mal durch das Fernglas sehen, um die Spinne noch einmal näher zu sehen!

    Die Sonne senkte sich weiter und wir mussten wieder aufbrechen. Leider ….

    Hätte man mir hier ein Zimmer in einer Unterkunft angeboten, wäre ich geblieben.

    Diese Ruhe hier oben, die grandiose Natur und die Pferde! Das ist so ein Kontrast zu dem Trubel, welchen wir in den letzten Tagen erlebten.

    Abendlicht auf der Hochebene bei Livno

    Stimmungsvolles Abendlicht auf dem Rückweg

    Auf dem Rückweg zurück zur Zivilisation entdeckten wir eine weitere Herde.

    Weitere Wildpferde auf dem Rückweg

    Wildpferde im Abendlicht

    Herde der Wildpferde kurz vor Sonnenuntergang

    Pferdeherde in weiter Landschaft bei Livno

    Livno im Sonnenuntergang

    Livno im Sonnenuntergang

    … und wie schon auf dem Hinweg standen wir kurze Zeit später wieder in einer Ziegenherde.

    Ziegenherde auf dem Rückweg nach Livno

    Die Sonne verschwand hinter den Bergen ….

    Sonnenuntergang hinter den Bergen bei Livno

    … aber wir hatten noch ein kleines Highlight zum Abschluss vor uns:

    Duman – die Flußquelle des Flusses Bistrica direkt in Livno

    Es ist schon was Besonderes, denn die Quelle befindet sich in einem Karsthügel und fließt in einem Wasserfall aus dem Hügel heraus und wird erst dann zum Fluß.

    Duman-Quelle in Livno am Abend

    Brücke und Wasser an der Duman-Quelle

    Der Fluß, die alte steinerne Brücke und dieses wundervolle Licht ließen diesen Ort fast ein wenig magisch erscheinen.

    Alte Brücke an der Duman-Quelle

    Abendstimmung an der Quelle Duman in Livno

    Links mittig erkennt man die Höhle, in welcher sich die Quelle befindet.

    Bis zur Quelle kamen wir nicht, da hätte man etwas durch den Fluß laufen müssen. Aber zumindest zu einem der kleineren Neben-Wasserfälle konnten wir kraxeln. Zur Belohnung gab es kaltes, reines und frisches Wasser direkt aus der Quelle.

    Frisches Wasser aus der Duman-Quelle

    Jeder bekam einen Becher zum Probieren. Es war sehr lecker. Weich, frisch und eiskalt!

    Probieren des Quellwassers an der Duman-Quelle

    Der kleinere Wasserfall etwas seitlich des eigentlichen großen Wasserfalles.

    Zum Abschluss spazierten wir noch einmal über die alte Brücke.

    Spaziergang über die alte Brücke an der Duman-Quelle

    Ist das nicht schön? Ich konnte es kaum noch erfassen. Dieser Ort, die Eindrücke des Tages.

    Dieser Ort gefiel mir immer mehr.

    Malerisch, nicht überlaufen, sehr freundliche und herzliche Menschen und auch mit 5 Kids bezahlbar.

    Wir kommen definitiv irgendwann wieder!

    Jakov brachte uns zu unserem Auto. Wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, irgendwann wiederzukommen.

    Er überreichte uns noch ein kleines Gastgeschenk: Honig, von seinem Bruder aus der Region Livno.

    Dieser Tag ist so schnell vergangen. Irgendwie konnten wir es alle kaum glauben, dass wir schon wieder an unserem Auto waren …

    Jakov hat die Tour wirklich gut und kurzweilig gestaltet.

    Wenn ihr in der Region seid und die Natur liebt: Macht diese Tour, sie lohnt sich!

    https://livnowildhorses.com/

    Vielen Dank Jakov für den tollen Tag und die kurzweilige Tour!

    Es hat uns mehr als gut gefallen, die Kids sprechen noch heute oft von dieser Tour, von den Wildpferden und dem Picknick auf dem Autodach!

    Vielen Dank !!!!!

    Bye Bye Livno, wir kommen wieder!!!

    Abschiedsstimmung in Livno am Abend

    Danke, dass ihr wieder dabei ward. Auch beim nächsten Bericht bleiben wir noch in Bosnien und Herzegowina, dann geht es u. a. nach Mostar.

     

    FAQ: Wildpferde bei Livno

    Kann man die Wildpferde in Livno auf eigene Faust sehen?

    Möglich ist das theoretisch, sinnvoller ist aber eine Tour mit Guide. Die Hochebene ist weit, die Straßen sind oft holprig und man weiß nie genau, wo sich die Herden gerade aufhalten.

    Lohnt sich der Ausflug zu den Wildpferden von Kroatien aus?

    Ja, absolut. Gerade von der Region rund um Split, Podstrana oder Makarska ist Livno als Tagesausflug gut machbar.

    Wie nah kommt man an die Wildpferde heran?

    Das ist Glückssache und hängt von Wetter, Tageszeit und Verhalten der Herden ab. Bei uns waren die Pferde erstaunlich nah und sehr ruhig.

    Ist die Tour zu den Wildpferden für Kinder geeignet?

    Ja, wenn Kinder Tiere und Natur mögen. Die Offroad-Fahrt, die weite Landschaft und die Pferde waren für unsere Kinder ein echtes Highlight.

    Was ist die Duman-Quelle in Livno?

    Duman ist die Karstquelle der Bistrica direkt in Livno. Das Wasser tritt aus einer Höhle im Fels heraus und macht den Ort gerade im Abendlicht besonders schön.

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  • Bootsfahrt in Omiš: entspannter Ausflug auf der Cetina in Kroatien

    Bootsfahrt in Omiš: entspannter Ausflug auf der Cetina in Kroatien

    Ausflugstipp: Bootsfahrt in Omiš

    Heute gibt es einen kleinen Zwischenbericht, bevor es beim nächsten Mal einen Bericht über eines unserer persönliches Highlights aus unserem Kroatienurlaub gibt!

    Nach einem doch noch schönen Tag in Makarska fuhren wir abends zurück nach Omiš.

    Bereits vormittags hätten wir eine Bootsfahrt machen wollen. Da wir jedoch in Omiš keinen Parkplatz fanden, auch nach viel Kurverei durch Omiš nicht, verpassten wir unser Boot und fuhren spontan weiter bis nach Makarska. Wir hatten den Verkehr in der Hauptsaison völlig unterschätzt, sonst wären wir früher losgefahren…

    Am späten Nachmittag wollten wir einen 2. Versuch starten und fuhren von Makarska zurück nach Omiš. Zu unserer Freude fanden wir direkt einen Parkplatz und weil wir auf der Erfahrung vom Vormittag beruhend dieses Mal viel Pufferzeit eingeplant hatten, reichte die Zeit somit noch für einen Besuch in der Eisdiele.

    Im Anschluss starteten wir die Tour. An diesem Tage war es somit unsere 3. Bootstour, dazu dann aber später.

    Nützlich für die Planung

    Festung Mirabela:
    Eintritt 3 €
    In der Hauptsaison 5 €

    Mirabela Öffnungszeiten / Kassierung:
    15. Mai bis 15. September täglich 09:00 bis 22:00 Uhr

    Festung Fortica:
    Eintritt 3,50 €

    Fortica Öffnungszeiten:
    saisonabhängig, bitte vor Ort im Tourist Information Centre prüfen

    Zipline Croatia:
    80 € pro Person
    Dauer ca. 2,5 Stunden
    8 Stahlseile

    Offizielle Websites:
    Tourist-Info Omiš
    Zipline Croatia

    Wo liegt Omiš?

    Ca. 25 km westlich von Split liegt die Stadt an der Mündung der Cetina.

    Die 15.000 Einwohner leben inzwischen hauptsächlich vom Tourismus.

    Omiš liegt malerisch eingebettet zwischen den Bergen Dalmatiens, den imposanten Felskamm vom Omiška Dinara und der Schlucht des Flusses Cetina, welche im Laufe vieler Jahrhunderte entstanden ist. Auf der anderen Seite warten dann viele schöne Strände der Adria.

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    Weitere Informationen

    Auf dem folgenden Foto sieht man die einmalige Lage des Ortes zwischen Fluss, Schlucht, Felsen und Meer.

    Luftbild von Omiš zwischen Cetina, Felsen und Meer

    Zu Beginn ein paar Infos zu Omiš

    Landschaftlich dominierend sind die schroffen Gebirgszüge und die durch den Süßwasserfluss Cetina in hunderten Jahren entstandene Schlucht, welche sich bis zur Küste zieht.

    Daher bietet das kleine Küstenörtchen auch eine große Palette an Freizeitaktivitäten.

    Der Ort selber ist relativ klein, dennoch ist er der Hauptort der 20 km langen Omiš-Riviera.

    Bereits im 15. Jahrhundert wurde die Landschaft besiedelt. Die Landschaft bot nicht viel Platz, sich auszuweiten, daher findet man bis heute viele bauliche Erinnerungen an vergangene Zeiten auf relativ kleinem Platz, wenn man gemütlich durch die schmalen Gassen spaziert. Überreste der alten Stadtmauer, alte Steinhäuser, Kirchen uvw können besichtigt werden.

    Oben auf den Bergkamm thronen alte Festungen bzw. die Reste davon, welche teilweise noch besichtigt werden können und schöne Ausblicke auf den Ort und die Küste bieten.

    Ausgeschilderte Wege führen hoch zur Festung Mirabele oder zur noch höher gelegenen Festung Starigrad Fortica. Der Eintritt in die alten Festungen beträgt heute nicht mehr umgerechnet rund 30 Kuna, sondern wird inzwischen in Euro berechnet.

    Die schönste Aussicht auf das Cetina Tal und Omiš hat man vom Aussichtspunkt der Statue Mila Gojsalić. Hinter bzw. vor der Brücke führt eine gut ausgebaute Straße hoch in die Berge und führt auch an diesem Aussichtspunkt vorbei.

    Für unsere Kids war es spannend, dass Omiš zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert eine berühmt-berüchtigte Piratenhochburg war. Grund dafür war die Lage, denn die von den Piraten gekaperten Handelsschiffe wurden in die Cetina-Schlucht entführt und waren somit vom Meer aus nicht mehr sichtbar. Jedes Jahr findet in Omiš im August die bekannte Piratenschlacht statt.

    Was kann man in Omiš unternehmen?

    Omiš lebt inzwischen vom Tourismus und bietet seinen Gästen sehr viel. Wanderungen, Zipline, Wildwasserrafting und vieles mehr.

    Rafting und Canyoning (Affiliatelinks):

     

    Zipline:

    Aktuell kostet die Zipline laut Anbieter 80 Euro pro Person.

    Dauer: ca. 2,5 Stunden

    Strecke: 8 Stahlseile über der Cetina-Schlucht

    Kontakt:
    Zipline Croatia
    Josipa Pupacica 4 in Omis

    Web: www.zipline-croatia.com

    zipline.croatia@gmail.com

    Wanderungen:

    Im Umland von Omiš gibt es viele Möglichkeiten für tolle Wanderungen.

    Zwei besonders schöne habe ich für euch mal rausgesucht:

    Wanderung zur Festung Starigrad

    Naturlehrpfad bei Omiš

    Angeln in Kroatien

    Hier gibt es alle Informationen zum Thema „Angeln“

    Infos zum Angeln in Kroatien

    Windsurfing

     

    Omis ist auch eine gute Ausgangslage für Tagestouren in die Umgebung

     

    Fahrt mit dem Auto durch Omiš

    Fahrt entlang der Straße oberhalb von Omiš

    Straße oberhalb von Omiš mit Blick auf die Felsen

    Fahrt oberhalb von Omiš in Dalmatien

    Von dort hat man einen fantastischen Ausblick auf Omiš und dem Fluss Cetina

    Ausblick auf Omiš und den Fluss Cetina

    Panoramablick auf Omiš zwischen Felsen und Meer

    Fahrt von Split kommend Richtung Omiš

    Küstenstraße Richtung Omiš von Split aus

    Fahrt von Makarska Richtung Omiš

    Küstenstraße Richtung Omiš von Makarska aus

    Der Hafen an der Mündung der Cetina

    Hafen von Omiš an der Mündung der Cetina

    Der Strand direkt im Ort gehört zu den schönsten der Riviera

    Der eigentliche Strand ist etwas weiter hinten, siehe hier: Google Maps

    Strand von Omiš an der Adria

    Von der Fußgängerzone habe ich keine Fotos machen können, es waren viele Menschen unterwegs

    In der Nähe der Brücke Richtung Strand gibt es eine tolle Eisdiele

    Eisdiele in Omiš nahe der Brücke

    Eisbecher in Omiš

    Eis und Süßigkeiten in Omiš

    Auslage einer Eisdiele in Omiš

    Unsere Bootsfahrt in Omiš

    Geht man in der Hauptsaison in Omis über die Brücke über den Fluß Cetina, sieht man schon mehrere Anbieter für Bootstouren auf dem Cetina.

    Mit Schildern und Flyern stehen sie dort und sprechen vorbeigehende Touristen an.

    Es gibt mehrere Anbieter und mehrere Touren am Tag.

    Manche machen einen Stop in einem kleinen Restaurant am Flussufer.

    Wir haben eine einfache Tour gebucht.

    Bezahlt haben wir um 12 Euro pro Erw und für die Kids ein paar Euro weniger.

    Die Fahrt ist gemächlich, die Landschaft ein Traum.

    Steil abfallende Felsen direkt am Ufer, dicht bewachsene Uferböschungen mit vielen verschiedenen Wasservögeln, kleine bunte Fischerhütten und glasklares Wasser machten diese Bootstour zu einem schönen Erlebnis.

    Ich lasse nun einfach mal ein paar Bilder sprechen

    Boot auf der Cetina bei Omiš

    Bootsfahrt durch die Cetina-Schlucht

    Die Anlegestelle

    Anlegestelle der Bootstour in Omiš

    Bootsanleger an der Cetina

    Die Festung Tvrđava Mirabela

    Festung Mirabela über Omiš

    Wir freuten uns, gleich in die Schlucht hineinzufahren!!!

    Einfahrt in die Cetina-Schlucht bei Omiš

    Felsen und Ufer entlang der Cetina

    Blick vom Boot auf die Schlucht der Cetina

    Mittig links sieht man schon den Tunnel für eine geplante Umgehungsstraße, um den Ortskern zu entlasten

    Uferlandschaft der Cetina

    Bootsfahrt durch das grüne Ufer der Cetina

    Felsige Uferpartie auf der Cetina

    Landschaft entlang der Bootstour in Omiš

    Felsen und Vegetation an der Cetina

    Imposant ragen die Felsen aus dem Fluss in die Höhe

    Hohe Felswände über der Cetina

    Eine von mehreren Ziplines überquert hier oben den Fluss. Die Aussicht von dort oben muss atemberaubend sein! Man muss es allerdings schnell genießen, die Zipliner flogen nahezu über unsere Köpfe hinweg

    Zipline über der Cetina-Schlucht

    Sehr beeindruckend!

    Felslandschaft an der Cetina in Kroatien

    Natur entlang der Cetina-Schlucht

    In den Pflanzen am Ufer tummelten sich viele Wasservögel

    Wasservögel am Ufer der Cetina

    …. next Generation ….

    Junge Fotografin auf Bootstour in Omiš

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

    Naturaufnahme von der Bootstour in Omiš

    Uferlandschaft entlang der Cetina

    Das Wasser ist glasklar

    Glasklares Wasser der Cetina

    Was für ein Kontrast zu den völlig überfüllten Stränden am Nachmittag.

    Ruhe und Entspannung pur, wenn man mit dem Boot über den Fluss fährt

    Ruhige Bootsfahrt auf der Cetina

    Die kurzweilige Fahrt endete wieder mit der Fahrt durch die Schlucht

    Rückfahrt durch die Cetina-Schlucht

    Späte Bootsfahrt in Omiš

    Rückweg zum Anleger in Omiš

    Bootstour am Abend in der Cetina-Schlucht

    Felsen und Wasser kurz vor dem Anleger

    … und dann waren wir schon wieder am Anleger. Die Bootsfahrt war die schönste von den dreien des heutigen Tages, da waren die Kids und wir uns einig!

    Unser Fazit

    Uns hat die Bootsfahrt gut gefallen.

    Obwohl wir in der Hauptsaison dort waren, verlief die Fahrt entspannt und ruhig.

    Die Landschaft ist abwechslungsreich und malerisch und wir konnten sehr viele Tiere, vor allem Wasservögel, beobachten. Generell ist es ein toller Ort zum Urlaub machen. Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten auch in das Umland, die Landschaft ist hier besonders abwechslungsreich und es gibt ein sehr großes Angebot an Unterkünfte, Restaurant, Cafés und Möglichkeiten, seine Urlaubstage mit den verschiedensten Aktivitäten zu gestalten

    Bye bye, bis zum nächsten Mal.

    Dann verlassen wir Kroatien für einen unvergesslichen Ausflug in die wundervolle Natur von Bosnien und Herzegowina

    Abendstimmung in Omiš nach der Bootsfahrt

    FAQ: Bootsfahrt in Omiš

    Lohnt sich eine Bootsfahrt in Omiš?

    Ja, vor allem wenn ihr die Landschaft rund um die Cetina entspannt vom Wasser aus erleben möchtet. Die Fahrt ist ruhig, familiengeeignet und eine schöne Abwechslung zu den oft vollen Stränden.

    Wo starten die Bootstouren in Omiš?

    Viele Anbieter stehen in der Hauptsaison rund um die Brücke über die Cetina und am Uferbereich in Omiš. Tickets bekommt man oft direkt vor Ort.

    Ist Omiš für Familien geeignet?

    Ja. Neben Bootstouren gibt es in Omiš auch Strände, Eisdielen, Festungen, Spaziergänge und viele weitere Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung.

    Was kann man in Omiš außer einer Bootsfahrt machen?

    Beliebt sind die Festungen Mirabela und Fortica, die Zipline über der Cetina-Schlucht, Rafting, Wanderungen und ein Bummel durch die Altstadt.

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