Die Fahrt vom Joshua Tree Nationalpark zum Campground in Huntington Beach + ein traumhafter Abend in Laguna Beach


 

Hallo zusammen,

bevor ich zum eigentlichen Beitrag komme, möchte ich ein paar persönliche Worte loswerden, denn mich haben ein paar Nachrichten erreicht, auf welche ich kurz eingehen möchte.

Vorweg: Ich freue mich immer sehr über euer Feedback, denn dann macht das Schreiben gleich noch viel mehr Spaß.

Es freut mich, wenn mir jemand schreibt, dass er in meinen Berichten nützliche Ausflugstipps gefunden hat, wenn jemand die gleiche Unterkunft gewählt hat, wie er sie zuvor in meinem Bericht gesehen hat und damit rundum zufrieden war oder aber auch, wenn mir Eltern / Alleinerziehende schreiben, dass sie meine Erfahrungsberichte hilfreich finden und nun auch zum ersten mal mit dem Nachwuchs auf Reisen geht.

Ich beantworte jede Nachricht, jede Frage, jedes Feedback und die eingegangenen Nachrichten habe ich bereits geantwortet und geschrieben, was in den letzten Wochen bei mir / uns los war.

Es geht um folgendes: Ein paar Lesern ist aufgefallen, dass mein Schreibstil im letzten Bericht und teilweise auch in dem Bericht davor anders war als üblich.

Das hatte persönliche Gründe, auf welche ich hier öffentlich im Blog nicht weiter eingehen möchte.

Meinen Blog betreibe ich nebenbei, zwischen dem üblichen Alltagswahnsinn als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern, meinen Jobs, Haushalt – und manchmal auch eben Situationen, welche mich aus meiner Alltagsroutine herausbringen und dann meine volle Aufmerksamkeit brauchen und auch Sorgen bringen oder Nerven kosten oder manchmal auch beides zusammen …..
Daher fehlte mir manchmal zum einen die Zeit, aber zum anderen auch leider oft der freie Kopf, um meine Berichte so zu schreiben, wie ihr es sonst von mir kennt.

Das Schreiben wollte ich aber deswegen nicht pausieren. Es macht mir sehr viel Spaß und Freude – und es ist manchmal auch ein klein wenig so, als erlebe ich die Reise ein 2. mal, und das wiederum lenkt dann auch manchmal zzumindest kurzzeitig etwas ab. Mir war nicht bewusst, dass sich das wohl doch etwas auf meinen Schreibstil auswirkt…….

Aber jetzt ist bei uns fast wieder so etwas wie Normalzustand und ich hoffe, dass es nun auch ein paar Jahre mindestens so bleiben wird 🙂

Ok, genug vom Thema abgeschweift.

Alle rein ins Wohnmobil, heute gehts endlich wieder ans Meer

Unsere Route:

Wie bereits im letzten Bericht geschrieben ohne Umwege und Zwischenstops direkt nach Huntington Beach, dabei führt die Route auch knapp an Los Angeles vorbei.

Der Strassenverkehr in Los Angeles ist mehr als zum abgewöhnen. Die Strassen voll, die Autofahrer teilweise sehr unverschämt (Viele lassen einen z.B. trotz blinken und Handzeichen nicht rein….) – und Baustellen mag man in Los Angeles genauso sehr wie auf den Deutschen Autobahnen. Leider waren die Fahrspuren oft nur wenig breiter als das Wohnmobil, rechts und links begrenzt durch Betonmauern – da habe ich so manches mal geschwitzt,……

200 km standen heute auf dem Plan

 

 

 

Riesenkakteen und schneebedeckte Berge am Horizont in Yucca Valley

 

 

 

 

 

Irgendwann während der Fahrt sah ich am Strassenrand etwas, zunächst nicht so klar erkennbar.
Etwas großes.
Beim weiter fahren erkannte ich es dann: Es waren ein Tyrannosaurus Rex und ein Langhals – in Lebensgröße. Sieht man nicht alle Tage am Strassenrand. Also machten wir einen kurzen Zwischenstop, um uns das aus der Nähe anzusehen.

Die Lage:

 

 

Link: https://www.cabazondinosaurs.com/

 

Man hätte diesen Dino betreten können, aber wir wollten uns hier nicht lange aufhalten.

 

 

Einen weiteren Stop machten wir irgendwo unterwegs bei einem Walmart.

Meine älteste wollte sich unbedingt noch eines dieser Wisch- Pailetten – Kissen kaufen. Zu der Zeit gab es die in Deutschland noch nicht und beim Walmart gab es sie für 10 USD.

Ausserdem wünschten sich die Kinder die “Mikrowellen-Käse-Maccaroni”, wie sie “Kevin” isst bzw essen möchte, bevor die Gauner das Haus erstürmen

 

Muttertag stand vor der Tür und es gab eine große Auswahl an entsprechenden Karten.

 

Mein Motto ab heute Nachmittag !!!!

 

 

Regenbogenpresse….. Sterbende Queen,….. ahja….

 

 

Das kommt mir irgendwie bekannt vor 😉

Bei der Gelegenheit bevorratete ich mich direkt mit diversen Süßigkeiten-Wünschen meiner Familie und Freunde zu Hause (zB Twinkies) und füllte auch meine eigenen Vorräte mit M&Ms Peanut Butter und Mandel auf.

 

Weiter ging es dann aber ohne weiteren Stop zu unserem Campground in Huntington Beach.

Der Campground war nur eine Zwangs-Alternative, da ich in und um Laguna Beach keinen freien Platz mehr finden konnte, bereits Wochen vor unserer Reise nicht. Ich habe die jeweiligen Betreiber sogar angeschrieben, aber es war – warum auch immer – alles bereits ausgebucht,…..

Die Lage von unserem Campground – dem Huntington by the Sea RV – Resort:

 

 

Dieser Campground hat einen Vorteil: Man muss nur über die Strasse gehen, dann ist man schon am schönen Sandstrand.

Positiv erwähnen könnte man noch den Pool und den Whirlpool ….. aber ansonsten hat der Campinglatz den Charme von einem Parkplatz mitten im Industriegebiet,…..

 

Unser Stellplatz. Full Hookup, aber schön ist was anderes ……

 

Jeder Stellplatz bestand aus 2 Parkplätzen, da auch viele mit Wohnwagen und großem Auto dort übernachteten (oder wohnten)

 

Im Hintergrund sieht man das Gebäude. Dort ist die Rezeption, der Waschsalon und auch der Poolbereich beherbergt.

Als erstes einmal mussten wir dringend etwas gegen unsere Wäscheberge unternehmen.

Daher führte unser 1. Gang weder zum Pool, noch zum Strand ….. sondern zum Waschsalon…. Wie war das noch mit “Relax Mom”?! Aber es war ja auch noch kein Muttertag 😉

 

 

 

Während die Waschmaschine lief, relaxten wir doch etwas am Pool. Die Maschinen laufen jeweils 1/2 Stunde.

 

 

Als die Wäsche durchgelaufen, getrocknet, gefaltet und im Wohnmobil wieder in den Schrank geräumt war, gab es aber kein halten mehr.

 

Ab zum POOOOOOOL!!!!!!

 

 

 

URLAUB !!!!

 

Wir planschten im Pool oder chillten im warmen Whirlpool. Wir waren fast alleine im Pool, was wohl dem kühlen Wind geschuldet war.

 

Für den Abend wollten wir aber doch noch etwas rausfahren. Es sah gut aus für einen lauen Sommerabend und für diesen hatte ich mir einen besonderes schönen Ort überlegt:

 

Ziel: Laguna Beach ; Genauer gesagt: Der Heisler Park

Hier gibt es die perfekte Mischung aus Strand, Felsenküste, Steilküste und vor allem viele viele Palmen.

Ich weiß nicht, ob ihr das inzwischen mitbekommen habt, aber ich mag Palmen :mrgreen:

Lage vom Heisler Park:

 

 

Schon die Anfahrt war vielversprechend.

Nicht umsonst wollte ich eigentlich für 2 Tage in Laguna Beach bleiben, fand jedoch keinen freien Campground mehr ….

 

 

 

Ein tolles Urlaubs-Örtchen direkt am Pazifischen Ozean !

Es gibt viele Parkplätze und ich fand direkt mit dem Wohnmobil einen freien Platz am Strassenrand. Bzw 2 ….. denn das Wohnmobil ist so lang, dass ich 2 Stellplätze brauchte und somit auch zwei Parkuhren füttern musste.

Glücklicherweise herrschen dort nicht einmal annähernd solche Wucherpreise wie in Los Angeles, also preislich überschaubar und zudem lohnt sich jeder Dollar Parkgebühr für das, was man dort vorfindet.

Einen palmengesäumten Park, Steilküste, Wellen, die an Felsen brechen und herrliche Buchten mit kleinen Sandstränden.

Ich werde wehmütig, während ich diese Zeilen niedertippe. Der Abend dort war einer der schönsten während unseres gesamten Roadtrips.

Es stimmte alles: Blauer Himmel, Sonnenschein. Tiefblauer Ozean und Palmen, die sich leicht im Wind bewegen.

Die Kinder hatten ihr Strandspielzeug mitgenommen und freuten sich, endlich wieder direkt am Meer Sandburgen bauen zu können.

Gekrönt wurde dieser Abend mit einem Bilderbuch- Sonnenuntergang.

Es war einfach alles perfekt.

Ein wunderbarer Abschluss für unseren Urlaub. Zwar hatten wir noch einen Tag vor uns, aber morgen würden wir bereits Koffer packen müssen, denn übermorgen beginnt ganz früh endgültig unsere Heimreise …..

Im Heisler Park führen Wege oberhalb der Küste zu mehreren Aussichtspunkten / Pavillons. Immer wieder gibt es Treppen hinunter zum Strand

 

Auf der Kirche gab es keinen Wetterhahn, sondern einen Delphin. Foto: Marc

 

Auf Infotafeln stand Wissenswertes zu Flora und Fauna von der Küste von Laguna Beach

 

 

Foto: Marc

Er hat wirklich Talent zum fotografieren und hat im Urlaub auch immer mehr Spaß daran gehabt. Ich glaube, ich weiß schon, was er zum Geburtstag bekommen wird 🙂

 

 

 

Ist das nicht traumhaft?

 

 

 

 

Das ist der Hauptstrand von Laguna Beach

 

 

Tut mir leid für diese Foto-Flut, aber ich konnte mich nicht entscheiden …. ich verrate lieber nicht, wie viele Fotos an diesem späten Nachmittag / Abend entstanden sind 😎 :mrgreen:

 

 

Links im Bild erkennt man den Weg

 

 

 

 

Sandstrand und schroffe Felsenküste wechseln sich ab

 

 

 

Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang gingen wir hinunter zum Strand

 

 

Die Kinder bauten ihre Burgen und Gräben und ich saß am Strand und sog diese Athmosphäre auf. Jede Sekunde genoss ich, lauschte dem Rauschen der Wellen, schaute meinen Kindern beim Sandburgen bauen zu und fühlte mich nun gar nicht mehr wehmütig, dass unser Trip zu Ende war, sondern war glücklich dankbar für die Zeit, die nun hinter uns lag, für die vielen tollen Erlebnisse und vor allem für die intensive und unvergessliche Zeit mit meinen Kindern an so vielen fantastischen Orten.
Und dann bauten wir zusammen noch etwas an der Burg und dekorierten die Türmchen, selbst das angespülte Seegras fand Verwendung beim bauen.

Im Licht der untergehenden Sonne wurde der Strand noch malerischer und traumhafter

 

Location Wechsel, auf dem vorherigen Platz war nun gänzlich Schatten und im Schatten wurde es sehr frisch. Also wurde die alte Sandburg aufgegeben und eine neue angefangen.

 

 

HD-Video:

 

 

 

Als die Sonne weiter sich gen Horizont senkte, verliessen wir den Strand und spazierten oberhalb des Strandes über die Wege vom Heisler-Park entlang

 

 

 

 

….. seufz ….. Einfach perfekt …….

 

 

 

Teleobjektiv – Zoooooom – Ergebnis:

 

 

 

Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, gingen wir zurück zum Wohnmobil und fuhren zurück zum Campground in Huntington Beach

 

 

Das war ein wundervoll entspannter Nachmittag und Abend.

Für morgen stand nicht nur Koffer packen auf Plan, sondern auch ein Nachmittag am Strand.

Danke, dass ihr wieder dabei ward!

Gute Nacht zusammen!

 

 

 

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USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

 

 

 

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